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ImmobilienImmobilienpreise

Aktuelle Immobilienpreise

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D-CH-F

Aktuelle Immobilienpreise

Zu Stadt vs. Land Diskussion: Hier im Forum meinten einige ja schon, Basel sei ländlich, weil sie nur auf die Einwohnerzahl schauen und das mit deutschen Städten ähnlicher Einwohneranzahl vergleichen. Das darf man nicht machen. Sonst wäre selbst die Weltstadt Genf nur eine mittelgrosse Stadt und schon Duisburg oder Lille in Frankreich grösser. Basel hat für die Schweiz eher die Bedeutung wie Hamburg oder München für Deutschland, gerade in Bezug auf die wirtschaftliche Stärke, Industrie, Anzahl von Firmen, sehr starke Kunst- und Kulturszene, Museendichte, medizinische Einrichtungen und vielem mehr.

Auch muss man nicht weit weg auf ein kleines elsässisches Dorf ziehen um deutlich weniger als in der Schweiz zu bezahlen, es reichen wenige km ausserhalb von Basel, sofern man die Grenze nach Frankreich überschreitet. Wie als Beispiel Hegenheim, was ein Grenzort ist mit eher gehobenem Publikum, viele Akademiker, viele Schweizpendler und auch viele Schweizer. Dort oder in direkten Nachbarorten gibt es problemlos freistehende Häuser für 500k Euro, schaut man in schweizer Vororten von Basel, wie Binningen muss man eher 1,5 oder gar 2 Mio rechnen, beide Orte liegen nur wenige km auseinander.

Da der Link für Häuser im grenznahen Frankreich um Hegenheim herum, ist eine kostenlose Seite für Immobilien in Frankreich, da inserieren Makler wie Private. Immobilien die man dort nicht findet, die gibts auch nicht am normalen Markt:

https://www.leboncoin.fr/recherche?category=9&locations=H%C3%A9genheim_68220__47.56112_7.52346_2161_5000&real_estate_type=1&immo_sell_type=old

Ein Ehepaar, wo beide in der Schweiz akademischen Sachbearbeiter Jobs nachgehen, verdient nach Steuer und Top Krankenkasse (für CH und F) locker gerne mal "schnell" 8-12k Euro pro Monat ohne jetzt mega Karriere gemacht zu haben, damit lassen sich dort richtige Traumhäuser finanzieren, könnt ihr selbst euch anschauen. Man hat als normales Wiwi Sachbearbeiterpaar wie in Paris oder München wahrscheinlich nur sehr hohe Führungskräfte haben, das obwohl man auch stadtnah lebt, nahe einer sehr lebenswerten Stadt mit sehr vielen Möglichkeiten.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Hallo,

in all den Diskussionen um die Immobilienpreise wird seitens derer, die von den aktuellen Preisen profitieren immer gerne damit argumentiert, dass die Preise eben markt- bzw. nachfragebedingt seien, insbesondere in Ballungsräumen. Aus meiner Laiensicht halte ich das für eine ziemlich oberflächliche Betrachtung & vor allem zu kurz gedacht. Die Preise ergeben sich meiner Ansicht nach aus einer völllig unnatürlich gepushten Nachfrage, welche vor allem aus der Zinspolitik seit mehr als einem Jahrzehnt resultiert. Und die war/ist nötig, weil man ein offensichtlich nicht mehr in Gänze funktionierendes System (welches durch Spekulation, Gier usw. vor die Wand gefahren wurde/und weiter wird) "retten" will.

Unter normalen marktwirtschaftlichen Bedingungen wäre eine solche Rally von Immobilienpreisen, welche sich inzwischen völlig vom Lohngefüge abgekoppelt haben, gar nicht möglich. Das wiederum macht "Wohnraum/Immobilien/Mieten" zusehens zu einer erheblichen sozialen Frage. Wohnen ist eben nicht irgend ein Konsumgut, auf das man im Zweifel wenn es zu teuer wird, einfach verzichten kann. Jeder Mensch muss wohnen & das nicht irgendwo und irgendwie. Hier wird ja gerne angeführt, dass man ja einfach dorthin ziehen könne, wo es billig ist. Aber das können die meisten eben nicht, weil sprichwörtlich oftmal ihr ganzes Leben (Arbeit, Kinder, soziale Bindungen, Familie, Verein usw) an einem bestimmten Ort hängt. Und sie zu Recht auch nicht einsehen jeden Tag 3h zu pendeln.

Die derzeitige Entwicklung ist auf sehr vielen Ebenen nicht gesund, auch nicht im Sinne der Marktwirtschaft, schon gar nicht gesellschaftlich betrachtet. Ich gehe davon aus, dass das selbst der schlimmste "Immobilienhai" weiss. Aber da ist das eigene Hemd eben oft näher als die Hose.

Erstaunlicherweise gibt es auch Vermieter, die es anders handhaben als auf maximalen Profit zu schauen. Meiner z.B. Der könnte locker 30-40% mehr nehmen, sagt aber von sich, dass es ihm reicht seine Kosten zu decken und ein bisschen Gewinn zu machen. Super Typ, leider die Ausnahme.

Gruß

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das Geld wird weniger Wert und die nominalen Preise steigen. Das war jetzt nicht nur im Immobilienmarkt der Fall. Auch die Aktienmärkte wurden von der Geldflut nach oben gepusht. Davon profitieren hier auch einige ETF-Fans. Grundsätzlich ist das gesellschaftlich auch kein Problem.

Die meisten Menschen haben einen schon längere Zeit laufenden Mietvertrag mit guten Konditionen und sind von höheren Mieten bei einer neuen Vermietung überhaupt nicht betroffen. Das gleiche gilt für diejenigen, die in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus leben und diese Objekte schon vor einigen Jahren gekauft hatten. Eine Anschluss-Finanzierung wird da eher billiger als teurer.

Wirklich gekniffen sind nur diejenigen, die jetzt eine neue Behausung suchen. Und das sind im Vergleich zu den vorgenannten Gruppen eher wenige. Also Berufseinsteiger und Leute, die beruflich bedingt umziehen müssen.

Dein Vermieter ist nicht unbedingt eine Ausnahme. Ein privater Vermieter ist froh, wenn er einen guten Mieter hat und wird dann auch eher geneigt sein, billiger zu vermieten, um den Mieter zu halten. Jeder Wechsel ist Aufwand und Ärger.

Mein ehemaliger Vermieter hatte in über 15 Jahren nicht ein einziges mal die Miete erhöht. Und der war tatsächlich BWLer!

WiWi Gast schrieb am 06.05.2021:

Hallo,

in all den Diskussionen um die Immobilienpreise wird seitens derer, die von den aktuellen Preisen profitieren immer gerne damit argumentiert, dass die Preise eben markt- bzw. nachfragebedingt seien, insbesondere in Ballungsräumen. Aus meiner Laiensicht halte ich das für eine ziemlich oberflächliche Betrachtung & vor allem zu kurz gedacht. Die Preise ergeben sich meiner Ansicht nach aus einer völllig unnatürlich gepushten Nachfrage, welche vor allem aus der Zinspolitik seit mehr als einem Jahrzehnt resultiert. Und die war/ist nötig, weil man ein offensichtlich nicht mehr in Gänze funktionierendes System (welches durch Spekulation, Gier usw. vor die Wand gefahren wurde/und weiter wird) "retten" will.

Unter normalen marktwirtschaftlichen Bedingungen wäre eine solche Rally von Immobilienpreisen, welche sich inzwischen völlig vom Lohngefüge abgekoppelt haben, gar nicht möglich. Das wiederum macht "Wohnraum/Immobilien/Mieten" zusehens zu einer erheblichen sozialen Frage. Wohnen ist eben nicht irgend ein Konsumgut, auf das man im Zweifel wenn es zu teuer wird, einfach verzichten kann. Jeder Mensch muss wohnen & das nicht irgendwo und irgendwie. Hier wird ja gerne angeführt, dass man ja einfach dorthin ziehen könne, wo es billig ist. Aber das können die meisten eben nicht, weil sprichwörtlich oftmal ihr ganzes Leben (Arbeit, Kinder, soziale Bindungen, Familie, Verein usw) an einem bestimmten Ort hängt. Und sie zu Recht auch nicht einsehen jeden Tag 3h zu pendeln.

Die derzeitige Entwicklung ist auf sehr vielen Ebenen nicht gesund, auch nicht im Sinne der Marktwirtschaft, schon gar nicht gesellschaftlich betrachtet. Ich gehe davon aus, dass das selbst der schlimmste "Immobilienhai" weiss. Aber da ist das eigene Hemd eben oft näher als die Hose.

Erstaunlicherweise gibt es auch Vermieter, die es anders handhaben als auf maximalen Profit zu schauen. Meiner z.B. Der könnte locker 30-40% mehr nehmen, sagt aber von sich, dass es ihm reicht seine Kosten zu decken und ein bisschen Gewinn zu machen. Super Typ, leider die Ausnahme.

Gruß

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das diese Entwicklung nicht gesund ist, steht außer Frage.

Gleichzeitig tut die Politik aber sehr viel dafür, um die Situation eher zu verschlechtern.
Die Energiekosten steigen seit Jahren und werden weiter steigen.
Die Steuer- und Abgabenlast ist irre hoch.
Klimaschutz schön und gut, aber das bedeutet wir können nur noch immer teurer bauen. Die ganzen Bauverordnungen (Verdopplung in 20 Jahren!) und Energievorschriften machen billiges Bauen völlig unmöglich. Insofern kritisiert unsere Regierung mal wieder Probleme, für die sie selbst großteils verantwortlich ist.
Dieser Irrsinn wird dank Karlsruhe jetzt noch eine Runde weitergedreht!

Mal sehen ob die Grünen bei der Wahl noch auf ihrem Umfragehoch sind, aber der Wähler ist eben auch schuld an der gemachten Politik. Ich hoffe auf Schwarz-Grün und auf eine dann einsetzende komplette Desillussionierung der Grünen Wähler. Die werden nämlich nichts gebacken kriegen, außer höhere Lebenshaltungskosten und das Renten- und Sozialsystem wird uns in der nächsten Legislaturperiode auch um die Ohren fliegen.
Die Grünen werden bei diesen Aufgaben komplett versagen, da sie nur Verbote, Vorschriften und Steuererhöhungen können.

WiWi Gast schrieb am 06.05.2021:

Hallo,

in all den Diskussionen um die Immobilienpreise wird seitens derer, die von den aktuellen Preisen profitieren immer gerne damit argumentiert, dass die Preise eben markt- bzw. nachfragebedingt seien, insbesondere in Ballungsräumen. Aus meiner Laiensicht halte ich das für eine ziemlich oberflächliche Betrachtung & vor allem zu kurz gedacht. Die Preise ergeben sich meiner Ansicht nach aus einer völllig unnatürlich gepushten Nachfrage, welche vor allem aus der Zinspolitik seit mehr als einem Jahrzehnt resultiert. Und die war/ist nötig, weil man ein offensichtlich nicht mehr in Gänze funktionierendes System (welches durch Spekulation, Gier usw. vor die Wand gefahren wurde/und weiter wird) "retten" will.

Unter normalen marktwirtschaftlichen Bedingungen wäre eine solche Rally von Immobilienpreisen, welche sich inzwischen völlig vom Lohngefüge abgekoppelt haben, gar nicht möglich. Das wiederum macht "Wohnraum/Immobilien/Mieten" zusehens zu einer erheblichen sozialen Frage. Wohnen ist eben nicht irgend ein Konsumgut, auf das man im Zweifel wenn es zu teuer wird, einfach verzichten kann. Jeder Mensch muss wohnen & das nicht irgendwo und irgendwie. Hier wird ja gerne angeführt, dass man ja einfach dorthin ziehen könne, wo es billig ist. Aber das können die meisten eben nicht, weil sprichwörtlich oftmal ihr ganzes Leben (Arbeit, Kinder, soziale Bindungen, Familie, Verein usw) an einem bestimmten Ort hängt. Und sie zu Recht auch nicht einsehen jeden Tag 3h zu pendeln.

Die derzeitige Entwicklung ist auf sehr vielen Ebenen nicht gesund, auch nicht im Sinne der Marktwirtschaft, schon gar nicht gesellschaftlich betrachtet. Ich gehe davon aus, dass das selbst der schlimmste "Immobilienhai" weiss. Aber da ist das eigene Hemd eben oft näher als die Hose.

Erstaunlicherweise gibt es auch Vermieter, die es anders handhaben als auf maximalen Profit zu schauen. Meiner z.B. Der könnte locker 30-40% mehr nehmen, sagt aber von sich, dass es ihm reicht seine Kosten zu decken und ein bisschen Gewinn zu machen. Super Typ, leider die Ausnahme.

Gruß

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich glaube ein Großteil der Bevölkerung ist sich gar nicht bewusst, dass viele dieser beklagten Probleme einen Großteil ihres Ursprungs in der grünen Politik haben. Also nicht nur der der Grünen selbst, sondern auch dem was sie bei anderen Parteien gepusht haben.

Würde man die energetischen Vorgaben für Neubauten und Sanierungen senken, zusammen mit den hohen Energiekosten fürs Heizen, würden Häuser deutlich billiger werden.

Würde man im großen Stil Bauland rund um die Metropolen neu ausweisen, würden die Grundstückspreise wieder fallen.

Beides wird nicht getan, meintwegen ist das auch ok, aber dann sollte man zumindest offen ansprechen, dass das die treiber für die ausufernden Wohnkosten sind. Und man sollte sich überlegen wie man diese Kosten des Klimaschutzes auf alle umlegen kann, und nicht nur auf die Gruppe, die jetzt gerade neue Wohnung oder Häuser sucht.

Und ich glaube eher, dass man in die andere Richtung arbeitet und wohnen noch teurer macht. Ist ja auch wieder einer der Kernpunkte bei den jetzt verschärften Klimazielen.

Ich bin nur mal gespannt, was die Fridays for Future Kinder in 10 Jahren sagen, wenn sie feststellen dass die Maßnahmen die sie gefordert haben dazu geführt haben, dass sie sich mit zwei Akademikergehälter so gerade eine 60 qm 2 Zimmer Wohnung in der Stadt leisten können. Dann ist das Geschrei wahrscheinlich groß.

WiWi Gast schrieb am 07.05.2021:

Das diese Entwicklung nicht gesund ist, steht außer Frage.

Gleichzeitig tut die Politik aber sehr viel dafür, um die Situation eher zu verschlechtern.
Die Energiekosten steigen seit Jahren und werden weiter steigen.
Die Steuer- und Abgabenlast ist irre hoch.
Klimaschutz schön und gut, aber das bedeutet wir können nur noch immer teurer bauen. Die ganzen Bauverordnungen (Verdopplung in 20 Jahren!) und Energievorschriften machen billiges Bauen völlig unmöglich. Insofern kritisiert unsere Regierung mal wieder Probleme, für die sie selbst großteils verantwortlich ist.
Dieser Irrsinn wird dank Karlsruhe jetzt noch eine Runde weitergedreht!

Mal sehen ob die Grünen bei der Wahl noch auf ihrem Umfragehoch sind, aber der Wähler ist eben auch schuld an der gemachten Politik. Ich hoffe auf Schwarz-Grün und auf eine dann einsetzende komplette Desillussionierung der Grünen Wähler. Die werden nämlich nichts gebacken kriegen, außer höhere Lebenshaltungskosten und das Renten- und Sozialsystem wird uns in der nächsten Legislaturperiode auch um die Ohren fliegen.
Die Grünen werden bei diesen Aufgaben komplett versagen, da sie nur Verbote, Vorschriften und Steuererhöhungen können.

WiWi Gast schrieb am 06.05.2021:

Hallo,

in all den Diskussionen um die Immobilienpreise wird seitens derer, die von den aktuellen Preisen profitieren immer gerne damit argumentiert, dass die Preise eben markt- bzw. nachfragebedingt seien, insbesondere in Ballungsräumen. Aus meiner Laiensicht halte ich das für eine ziemlich oberflächliche Betrachtung & vor allem zu kurz gedacht. Die Preise ergeben sich meiner Ansicht nach aus einer völllig unnatürlich gepushten Nachfrage, welche vor allem aus der Zinspolitik seit mehr als einem Jahrzehnt resultiert. Und die war/ist nötig, weil man ein offensichtlich nicht mehr in Gänze funktionierendes System (welches durch Spekulation, Gier usw. vor die Wand gefahren wurde/und weiter wird) "retten" will.

Unter normalen marktwirtschaftlichen Bedingungen wäre eine solche Rally von Immobilienpreisen, welche sich inzwischen völlig vom Lohngefüge abgekoppelt haben, gar nicht möglich. Das wiederum macht "Wohnraum/Immobilien/Mieten" zusehens zu einer erheblichen sozialen Frage. Wohnen ist eben nicht irgend ein Konsumgut, auf das man im Zweifel wenn es zu teuer wird, einfach verzichten kann. Jeder Mensch muss wohnen & das nicht irgendwo und irgendwie. Hier wird ja gerne angeführt, dass man ja einfach dorthin ziehen könne, wo es billig ist. Aber das können die meisten eben nicht, weil sprichwörtlich oftmal ihr ganzes Leben (Arbeit, Kinder, soziale Bindungen, Familie, Verein usw) an einem bestimmten Ort hängt. Und sie zu Recht auch nicht einsehen jeden Tag 3h zu pendeln.

Die derzeitige Entwicklung ist auf sehr vielen Ebenen nicht gesund, auch nicht im Sinne der Marktwirtschaft, schon gar nicht gesellschaftlich betrachtet. Ich gehe davon aus, dass das selbst der schlimmste "Immobilienhai" weiss. Aber da ist das eigene Hemd eben oft näher als die Hose.

Erstaunlicherweise gibt es auch Vermieter, die es anders handhaben als auf maximalen Profit zu schauen. Meiner z.B. Der könnte locker 30-40% mehr nehmen, sagt aber von sich, dass es ihm reicht seine Kosten zu decken und ein bisschen Gewinn zu machen. Super Typ, leider die Ausnahme.

Gruß

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Politiker der Grünen wohnen selbst gerne im freistehenden Haus und wollen das jetzt aus natürlich "klimatechnischen" Gründen in der Zukunft gerne verbieten.
Am Besten werden nur noch Klötze im Legebatterienstil in den Ballungszentren hochgezogen, wo der Pöbel dann hausen darf.
Schauen wir uns doch Anton Hofreiter an: Schreit immer als Erster und wohnt selbst im Münchner Vorort (Unterhaching) im eigenen Haus.

Neues Bauland ausweisen? Das bedeutet doch Flächenversiegelung!

Seit der Freigabe haben die Bundesländer noch fleissig die Kaufkosten erhöht mit der Grunderwerbssteuer. Die neue Grundsteuer steht auch schon in den Startlöchern.
Aber nochmal: über 20% der Wähler wollen es anscheinend genauso.
Viele davon denken nicht über sachliche Argumente nach, die wollen einen "Aufbruch" mit einer "so sympathischen" Kandidatin.

WiWi Gast schrieb am 07.05.2021:

Ich glaube ein Großteil der Bevölkerung ist sich gar nicht bewusst, dass viele dieser beklagten Probleme einen Großteil ihres Ursprungs in der grünen Politik haben. Also nicht nur der der Grünen selbst, sondern auch dem was sie bei anderen Parteien gepusht haben.

Würde man die energetischen Vorgaben für Neubauten und Sanierungen senken, zusammen mit den hohen Energiekosten fürs Heizen, würden Häuser deutlich billiger werden.

Würde man im großen Stil Bauland rund um die Metropolen neu ausweisen, würden die Grundstückspreise wieder fallen.

Beides wird nicht getan, meintwegen ist das auch ok, aber dann sollte man zumindest offen ansprechen, dass das die treiber für die ausufernden Wohnkosten sind. Und man sollte sich überlegen wie man diese Kosten des Klimaschutzes auf alle umlegen kann, und nicht nur auf die Gruppe, die jetzt gerade neue Wohnung oder Häuser sucht.

Und ich glaube eher, dass man in die andere Richtung arbeitet und wohnen noch teurer macht. Ist ja auch wieder einer der Kernpunkte bei den jetzt verschärften Klimazielen.

Ich bin nur mal gespannt, was die Fridays for Future Kinder in 10 Jahren sagen, wenn sie feststellen dass die Maßnahmen die sie gefordert haben dazu geführt haben, dass sie sich mit zwei Akademikergehälter so gerade eine 60 qm 2 Zimmer Wohnung in der Stadt leisten können. Dann ist das Geschrei wahrscheinlich groß.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 07.05.2021:

Die Politiker der Grünen wohnen selbst gerne im freistehenden Haus und wollen das jetzt aus natürlich "klimatechnischen" Gründen in der Zukunft gerne verbieten.
Am Besten werden nur noch Klötze im Legebatterienstil in den Ballungszentren hochgezogen, wo der Pöbel dann hausen darf.
Schauen wir uns doch Anton Hofreiter an: Schreit immer als Erster und wohnt selbst im Münchner Vorort (Unterhaching) im eigenen Haus.

Neues Bauland ausweisen? Das bedeutet doch Flächenversiegelung!

Seit der Freigabe haben die Bundesländer noch fleissig die Kaufkosten erhöht mit der Grunderwerbssteuer. Die neue Grundsteuer steht auch schon in den Startlöchern.
Aber nochmal: über 20% der Wähler wollen es anscheinend genauso.
Viele davon denken nicht über sachliche Argumente nach, die wollen einen "Aufbruch" mit einer "so sympathischen" Kandidatin.

WiWi Gast schrieb am 07.05.2021:

Ich glaube ein Großteil der Bevölkerung ist sich gar nicht bewusst, dass viele dieser beklagten Probleme einen Großteil ihres Ursprungs in der grünen Politik haben. Also nicht nur der der Grünen selbst, sondern auch dem was sie bei anderen Parteien gepusht haben.

Würde man die energetischen Vorgaben für Neubauten und Sanierungen senken, zusammen mit den hohen Energiekosten fürs Heizen, würden Häuser deutlich billiger werden.

Würde man im großen Stil Bauland rund um die Metropolen neu ausweisen, würden die Grundstückspreise wieder fallen.

Beides wird nicht getan, meintwegen ist das auch ok, aber dann sollte man zumindest offen ansprechen, dass das die treiber für die ausufernden Wohnkosten sind. Und man sollte sich überlegen wie man diese Kosten des Klimaschutzes auf alle umlegen kann, und nicht nur auf die Gruppe, die jetzt gerade neue Wohnung oder Häuser sucht.

Und ich glaube eher, dass man in die andere Richtung arbeitet und wohnen noch teurer macht. Ist ja auch wieder einer der Kernpunkte bei den jetzt verschärften Klimazielen.

Ich bin nur mal gespannt, was die Fridays for Future Kinder in 10 Jahren sagen, wenn sie feststellen dass die Maßnahmen die sie gefordert haben dazu geführt haben, dass sie sich mit zwei Akademikergehälter so gerade eine 60 qm 2 Zimmer Wohnung in der Stadt leisten können. Dann ist das Geschrei wahrscheinlich groß.

Ich bin zwar auch kein Grünen-Fan aber bei den Einfamilienhäusern wurde nur ausgesprochen was sowieso schon gelebte Praxis ist:

In Ballungsgebieten wird kein neues Bauland für Einfamilienhäuser ausgeschrieben

Wenn du ein Einfamilienhaus neu bauen willst geht das auch weiterhin, nur eben nicht innerhalb der Stadtgrenzen von Berlin, Köln oder Hamburg. Dann müssen es halt Eberswalde, Hürth oder Seevetal sein.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ist doch clever, dann gewinnt das eigene EFH am Wert.

WiWi Gast schrieb am 07.05.2021:

Die Politiker der Grünen wohnen selbst gerne im freistehenden Haus und wollen das jetzt aus natürlich "klimatechnischen" Gründen in der Zukunft gerne verbieten.
Am Besten werden nur noch Klötze im Legebatterienstil in den Ballungszentren hochgezogen, wo der Pöbel dann hausen darf.
Schauen wir uns doch Anton Hofreiter an: Schreit immer als Erster und wohnt selbst im Münchner Vorort (Unterhaching) im eigenen Haus.

Neues Bauland ausweisen? Das bedeutet doch Flächenversiegelung!

Seit der Freigabe haben die Bundesländer noch fleissig die Kaufkosten erhöht mit der Grunderwerbssteuer. Die neue Grundsteuer steht auch schon in den Startlöchern.
Aber nochmal: über 20% der Wähler wollen es anscheinend genauso.
Viele davon denken nicht über sachliche Argumente nach, die wollen einen "Aufbruch" mit einer "so sympathischen" Kandidatin.

WiWi Gast schrieb am 07.05.2021:

Ich glaube ein Großteil der Bevölkerung ist sich gar nicht bewusst, dass viele dieser beklagten Probleme einen Großteil ihres Ursprungs in der grünen Politik haben. Also nicht nur der der Grünen selbst, sondern auch dem was sie bei anderen Parteien gepusht haben.

Würde man die energetischen Vorgaben für Neubauten und Sanierungen senken, zusammen mit den hohen Energiekosten fürs Heizen, würden Häuser deutlich billiger werden.

Würde man im großen Stil Bauland rund um die Metropolen neu ausweisen, würden die Grundstückspreise wieder fallen.

Beides wird nicht getan, meintwegen ist das auch ok, aber dann sollte man zumindest offen ansprechen, dass das die treiber für die ausufernden Wohnkosten sind. Und man sollte sich überlegen wie man diese Kosten des Klimaschutzes auf alle umlegen kann, und nicht nur auf die Gruppe, die jetzt gerade neue Wohnung oder Häuser sucht.

Und ich glaube eher, dass man in die andere Richtung arbeitet und wohnen noch teurer macht. Ist ja auch wieder einer der Kernpunkte bei den jetzt verschärften Klimazielen.

Ich bin nur mal gespannt, was die Fridays for Future Kinder in 10 Jahren sagen, wenn sie feststellen dass die Maßnahmen die sie gefordert haben dazu geführt haben, dass sie sich mit zwei Akademikergehälter so gerade eine 60 qm 2 Zimmer Wohnung in der Stadt leisten können. Dann ist das Geschrei wahrscheinlich groß.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

In 10 Jahren werden bestimmt auch noch die letzten Berufe akademisiert sein,

WiWi Gast schrieb am 07.05.2021:

Ich bin nur mal gespannt, was die Fridays for Future Kinder in 10 Jahren sagen, wenn sie feststellen dass die Maßnahmen die sie gefordert haben dazu geführt haben, dass sie sich mit zwei Akademikergehälter so gerade eine 60 qm 2 Zimmer Wohnung in der Stadt leisten können. Dann ist das Geschrei wahrscheinlich groß.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die energetischen Anforderungen sind definitiv wirtschaftlich, wenn man höhere Energiekosten gegen Finanzierungskosten (also, inkl. Zins und Tilgung) rechnet. Häufig wird freiwillig mehr als der Mindeststandard erfüllt (bei EFHs, nicht bei Bauträger-MFH-Projekten, wo den Bauträger die späteren Energiekosten nicht interessieren). Das lohnt sich und an den Anforderungen ist nichts übertrieben.

Bauland muss angeschlossen werden. Das bedeutet, dort muss Infrastruktur entstehen, es müssen Kindergärten gebaut werden, ja selbst die Abwasserbetriebe, Straßenreinigung, kommunale Verwaltung usw. muss aufgestockt werden. Das sind wirklich erhebliche Kosten, während es noch viele, viele unbebaute Baulücken gibt.

Dieses Thema müsste man erstmal angehen, z.B. durch höhere Grundsteuern auf unbebaute Grundstücke (bzw. Grundsteuer nur auf Grundstück, unabhängig von der Bebauung).

Auch gibt es viele Kleinstädte und Dörfer, wo der Kern verfällt und außen dran entstehen Neubausiedlungen. Das ist alles nicht sinnvoll.

Neubaugebiete sollen wirklich nur dort ausgewiesen werden, wo eine Innenentwicklung nicht mehr geht und auch alle alten und baufälligen Objekte saniert sind (oder abgerissen und neu gebaut wurden).

Und dann muss der ganze Rattenschwanz an Problemen (Verwaltung, Abwasser, Baubetrieb, Straßenreinigung, Kindergärten, Schulen, usw.) angegangen werden.

Und es ja wirklich so, dass der Immobilienmarkt gut funktioniert. Es kommen immer wieder Angebote auf den Markt und verschwinden auch wieder. Es gibt kein Anrecht auf ein EFH in München für 300.000 Euro. Ebenso gibt es kein Anrecht auf eine S-Klasse oder einen Privatjet.

WiWi Gast schrieb am 07.05.2021:

Ich glaube ein Großteil der Bevölkerung ist sich gar nicht bewusst, dass viele dieser beklagten Probleme einen Großteil ihres Ursprungs in der grünen Politik haben. Also nicht nur der der Grünen selbst, sondern auch dem was sie bei anderen Parteien gepusht haben.

Würde man die energetischen Vorgaben für Neubauten und Sanierungen senken, zusammen mit den hohen Energiekosten fürs Heizen, würden Häuser deutlich billiger werden.

Würde man im großen Stil Bauland rund um die Metropolen neu ausweisen, würden die Grundstückspreise wieder fallen.

Beides wird nicht getan, meintwegen ist das auch ok, aber dann sollte man zumindest offen ansprechen, dass das die treiber für die ausufernden Wohnkosten sind. Und man sollte sich überlegen wie man diese Kosten des Klimaschutzes auf alle umlegen kann, und nicht nur auf die Gruppe, die jetzt gerade neue Wohnung oder Häuser sucht.

Und ich glaube eher, dass man in die andere Richtung arbeitet und wohnen noch teurer macht. Ist ja auch wieder einer der Kernpunkte bei den jetzt verschärften Klimazielen.

Ich bin nur mal gespannt, was die Fridays for Future Kinder in 10 Jahren sagen, wenn sie feststellen dass die Maßnahmen die sie gefordert haben dazu geführt haben, dass sie sich mit zwei Akademikergehälter so gerade eine 60 qm 2 Zimmer Wohnung in der Stadt leisten können. Dann ist das Geschrei wahrscheinlich groß.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Viele hier sind wohl Mieter

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 07.05.2021:

Die Politiker der Grünen wohnen selbst gerne im freistehenden Haus und wollen das jetzt aus natürlich "klimatechnischen" Gründen in der Zukunft gerne verbieten.
Am Besten werden nur noch Klötze im Legebatterienstil in den Ballungszentren hochgezogen, wo der Pöbel dann hausen darf.
Schauen wir uns doch Anton Hofreiter an: Schreit immer als Erster und wohnt selbst im Münchner Vorort (Unterhaching) im eigenen Haus.

Neues Bauland ausweisen? Das bedeutet doch Flächenversiegelung!

Seit der Freigabe haben die Bundesländer noch fleissig die Kaufkosten erhöht mit der Grunderwerbssteuer. Die neue Grundsteuer steht auch schon in den Startlöchern.
Aber nochmal: über 20% der Wähler wollen es anscheinend genauso.
Viele davon denken nicht über sachliche Argumente nach, die wollen einen "Aufbruch" mit einer "so sympathischen" Kandidatin.

Ich bin zwar auch kein Grünen-Fan aber bei den Einfamilienhäusern wurde nur ausgesprochen was sowieso schon gelebte Praxis ist:

In Ballungsgebieten wird kein neues Bauland für Einfamilienhäuser ausgeschrieben

Wenn du ein Einfamilienhaus neu bauen willst geht das auch weiterhin, nur eben nicht innerhalb der Stadtgrenzen von Berlin, Köln oder Hamburg. Dann müssen es halt Eberswalde, Hürth oder Seevetal sein.

Auch das ist aber nicht in Stein gemeißelt, wenn man mehr Bauland Ausschreiben würde.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich bin seid 15 Jahren Mieter in München und Eigenheimbesitzter ausserhalb (100km westlich).

Heute war mal wieder im Immoscout eine 60qm Wohnung, 20 Jahre alt in der Maxvorstadt im Immoscout für 1.200.000 Mio Euro (plus Nebenkosten). Damit sind wir jetzt bei 20.000 Euro / QM.

Irrwitzig für solche Innenhof Löcher wo der Blick auf die nächste Hauswand geht und der Feinstaub überall rumsaust.

Ich werde selbst jetzt wohl Eigenbedarf in einer meiner Immobilien ausserhalb anmelden und dann 2-3 Mal die Woche nach München reinpendeln. Zu allererst ist die Stadt seid 2013 so unglaublich voll geworden, es ist richtig abartig. Gleichzeitig sehe ich es nicht ein eine meiner Bestandsimmobilien für eine Wohnklo in der Stadt z.B. zu verkaufen, wo ich meinen Lebensstandard (Luft, Platz, Stresslevel, Lärm) reduzieren müsste.

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D-CH-F

Aktuelle Immobilienpreise

1,2 Mio für eine 60 qm Wohnung mit Blick auf die Nachbarswand? wer kauft sowas? das lohnt sich weder zum Vermieten noch würde ich meinen, dass jemand mit so viel Geld in sowas wohnen will. Selbst als Wertspeicher ist sowas höchst spekulativ, da kauft man doch lieber Dividendenaktien, von mir aus von Immobilienfirmen die 2-4% Rendite pro Jahr abwerfen oder andere Dividendentitel oder ein ETF Portfolio, wo das Risiko viel besser gestreut ist.

Mit so viel Geld, da kriegt man selbst an der teuren Côte d'Azur sogar schon Villen mit Meerblick, teils sogar direkt 1. Reihe am Meer oder aber in den teuersten Vierteln von Paris eine Wohnung, wo übrigens die Nachfrage langsam weniger wird und die Käufer wählerischer werden. Allerdings auf hohem Niveau, Durchschnittspreis in Paris liegt immer noch bei ca. 10k pro qm, war aber vor einem Jahr leicht höher.

In vielen Teilen Frankreichs kriegt man für solche Beträge, also 1,2 Mio, Traumvillen oder sogar auf dem Land gar sanierte Schlösser. Selbst im teuren Dreiländereck zu Basel gibt es dafür eine Traumvilla mit Poollandschaft.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

D-CH-F schrieb am 07.05.2021:

Mit so viel Geld, da kriegt man selbst an der teuren Côte d'Azur sogar schon Villen mit Meerblick, teils sogar direkt 1. Reihe am Meer oder aber in den teuersten Vierteln von Paris eine Wohnung, wo übrigens die Nachfrage langsam weniger wird und die Käufer wählerischer werden. Allerdings auf hohem Niveau, Durchschnittspreis in Paris liegt immer noch bei ca. 10k pro qm, war aber vor einem Jahr leicht höher.

Nur ist Paris halt nicht München. Gesamtdeutschland (Durchschnitt West/Ost) hat ein deutlich höheres Einkommensniveau als Frankreich. Westdeutschland ist locker 30% vor Frankreich. Abseits vom Banking bekommt man in München, bei Vollbeschäftigung, wesentlich mehr Geld für den gleichen Job. Paris zahlt in etwa so wie Leipzig.

Habe mal geschaut, was man in Paris angeblich für 1,2 Mio. Euro im besten Viertel bekommt. E&V ID W-02L97N, 63qm, 1,27 Mio. Euro. oder E&V ID W-02L4BA, 76 qm, 1,365 Mio. Euro - aber wie gesagt, die Pariser müssen das mit Leipziger Gehältern finanzieren, nicht mit Münchner Gehältern.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Städte versuchen ja neue Baugebiete auszuweisen. Ist nicht einfach und dauert lange. Die Anwohner wehren sich dagegen u.s.w. Dazu der Naturschutz. Natürlich wird man keine Einfamilienhäuser ermöglichen, sondern Miet- und Eigentumswohnungen. Mit minimaler Bodenversiegelung kann so möglichst viel Wohnraum geschaffen werden. 400 qm für ein Einfamilienhaus ist reine Flächenverschwendung! Wozu denn auch? Nur weil eine junge Familie den Traum vom Einfamilienhaus in der Stadt träumt?? Das kann man auf den Dörfern überall haben. Da stehen solche Häuser jetzt schon leer.

WiWi Gast schrieb am 07.05.2021:

Die Politiker der Grünen wohnen selbst gerne im freistehenden Haus und wollen das jetzt aus natürlich "klimatechnischen" Gründen in der Zukunft gerne verbieten.
Am Besten werden nur noch Klötze im Legebatterienstil in den Ballungszentren hochgezogen, wo der Pöbel dann hausen darf.
Schauen wir uns doch Anton Hofreiter an: Schreit immer als Erster und wohnt selbst im Münchner Vorort (Unterhaching) im eigenen Haus.

Neues Bauland ausweisen? Das bedeutet doch Flächenversiegelung!

Seit der Freigabe haben die Bundesländer noch fleissig die Kaufkosten erhöht mit der Grunderwerbssteuer. Die neue Grundsteuer steht auch schon in den Startlöchern.
Aber nochmal: über 20% der Wähler wollen es anscheinend genauso.
Viele davon denken nicht über sachliche Argumente nach, die wollen einen "Aufbruch" mit einer "so sympathischen" Kandidatin.

Ich bin zwar auch kein Grünen-Fan aber bei den Einfamilienhäusern wurde nur ausgesprochen was sowieso schon gelebte Praxis ist:

In Ballungsgebieten wird kein neues Bauland für Einfamilienhäuser ausgeschrieben

Wenn du ein Einfamilienhaus neu bauen willst geht das auch weiterhin, nur eben nicht innerhalb der Stadtgrenzen von Berlin, Köln oder Hamburg. Dann müssen es halt Eberswalde, Hürth oder Seevetal sein.

Auch das ist aber nicht in Stein gemeißelt, wenn man mehr Bauland Ausschreiben würde.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

An so ein Angebot kann ich selbst in München nicht glauben.
Das in München in der Spitze 20.000 pro QM gezahlt werden ist nichts Neues.
Aber das sind keine 20 Jahre alten Wohnungen, sondern frisch saniert und im Luxusbereich.

WiWi Gast schrieb am 07.05.2021:

Ich bin seid 15 Jahren Mieter in München und Eigenheimbesitzter ausserhalb (100km westlich).

Heute war mal wieder im Immoscout eine 60qm Wohnung, 20 Jahre alt in der Maxvorstadt im Immoscout für 1.200.000 Mio Euro (plus Nebenkosten). Damit sind wir jetzt bei 20.000 Euro / QM.

Irrwitzig für solche Innenhof Löcher wo der Blick auf die nächste Hauswand geht und der Feinstaub überall rumsaust.

Ich werde selbst jetzt wohl Eigenbedarf in einer meiner Immobilien ausserhalb anmelden und dann 2-3 Mal die Woche nach München reinpendeln. Zu allererst ist die Stadt seid 2013 so unglaublich voll geworden, es ist richtig abartig. Gleichzeitig sehe ich es nicht ein eine meiner Bestandsimmobilien für eine Wohnklo in der Stadt z.B. zu verkaufen, wo ich meinen Lebensstandard (Luft, Platz, Stresslevel, Lärm) reduzieren müsste.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 07.05.2021:

Ich bin seid 15 Jahren Mieter in München und Eigenheimbesitzter ausserhalb (100km westlich).

Heute war mal wieder im Immoscout eine 60qm Wohnung, 20 Jahre alt in der Maxvorstadt im Immoscout für 1.200.000 Mio Euro (plus Nebenkosten). Damit sind wir jetzt bei 20.000 Euro / QM.

Irrwitzig für solche Innenhof Löcher wo der Blick auf die nächste Hauswand geht und der Feinstaub überall rumsaust.

Ich werde selbst jetzt wohl Eigenbedarf in einer meiner Immobilien ausserhalb anmelden und dann 2-3 Mal die Woche nach München reinpendeln. Zu allererst ist die Stadt seid 2013 so unglaublich voll geworden, es ist richtig abartig. Gleichzeitig sehe ich es nicht ein eine meiner Bestandsimmobilien für eine Wohnklo in der Stadt z.B. zu verkaufen, wo ich meinen Lebensstandard (Luft, Platz, Stresslevel, Lärm) reduzieren müsste.

20k pro QM ist doch eher sehr billig für München?
Es gibt auch schon Preise von über 35k (Neubau Maxvorstadt). Aber auch der Preis ist gerechtfertigt für die Lebensqualität die man dor bekommt (Kultur, Natur, Leute).
Verglichen mit SF oder HK ist deine 20k nahezu spottbillig.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Man darf auch nicht vergessen, dass immer wieder Privatverkäufer in Immobilienscout irgendwelche 60qm Rattenlöcher für 20k /qm oder mehr einstellen, weil sie glauben, das wäre tatsächlich so viel wert. Alternativ auch als Vermieter, die dann für gleiche Wohnung >3k Miete verlangen. Normalerweise verschwinden solche "Angebote" dann klamm und heimlich wenn sich in 6 Monaten 0 Interessenten melden. In Frankfurt würde man für 1,2m beispielsweise eine 90qm Wohnung mit Balkon im frisch gebauten Grand Tower bekommen. Nur um das Ganze mal ins Verhältnis zu setzen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Man darf auch nicht vergessen, dass immer wieder Privatverkäufer in Immobilienscout irgendwelche 60qm Rattenlöcher für 20k /qm oder mehr einstellen, weil sie glauben, das wäre tatsächlich so viel wert. Alternativ auch als Vermieter, die dann für gleiche Wohnung >3k Miete verlangen. Normalerweise verschwinden solche "Angebote" dann klamm und heimlich wenn sich in 6 Monaten 0 Interessenten melden. In Frankfurt würde man für 1,2m beispielsweise eine 90qm Wohnung mit Balkon im frisch gebauten Grand Tower bekommen. Nur um das Ganze mal ins Verhältnis zu setzen.

Das hat man nicht nur in München. Die Leute stellen sowas einfach mal rein, weil vielleicht findet sich ja ein Dummer. So eine Anzeige kostet ja nicht die Welt.

Hier wurde mal ein 4 Parteien MFH für 1,2 Millionen reingestellt. Lage beschissen, Zustand "baufällig", Jahreskaltmiete 18k, Eigentümer im Ausland.
Das steht jetzt seit 2 Jahren drin und wird wohl auch noch ewig drin stehen.

Nur weil ich etwas anbiete, heißt das ja nicht, dass ich auch einen Nachfrager finde. Auch nicht bei Immobilien.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 07.05.2021:

Ich bin seid 15 Jahren Mieter in München und Eigenheimbesitzter ausserhalb (100km westlich).

Heute war mal wieder im Immoscout eine 60qm Wohnung, 20 Jahre alt in der Maxvorstadt im Immoscout für 1.200.000 Mio Euro (plus Nebenkosten). Damit sind wir jetzt bei 20.000 Euro / QM.

Irrwitzig für solche Innenhof Löcher wo der Blick auf die nächste Hauswand geht und der Feinstaub überall rumsaust.

Ich werde selbst jetzt wohl Eigenbedarf in einer meiner Immobilien ausserhalb anmelden und dann 2-3 Mal die Woche nach München reinpendeln. Zu allererst ist die Stadt seid 2013 so unglaublich voll geworden, es ist richtig abartig. Gleichzeitig sehe ich es nicht ein eine meiner Bestandsimmobilien für eine Wohnklo in der Stadt z.B. zu verkaufen, wo ich meinen Lebensstandard (Luft, Platz, Stresslevel, Lärm) reduzieren müsste.

20k pro QM ist doch eher sehr billig für München?
Es gibt auch schon Preise von über 35k (Neubau Maxvorstadt). Aber auch der Preis ist gerechtfertigt für die Lebensqualität die man dor bekommt (Kultur, Natur, Leute).
Verglichen mit SF oder HK ist deine 20k nahezu spottbillig.

Würde meine Wohnung (65qm Maxvorstadt 3.OG) auch nicht für unter 3000 möbliert vermieten.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 07.05.2021:

Ich bin seid 15 Jahren Mieter in München und Eigenheimbesitzter ausserhalb (100km westlich).

Heute war mal wieder im Immoscout eine 60qm Wohnung, 20 Jahre alt in der Maxvorstadt im Immoscout für 1.200.000 Mio Euro (plus Nebenkosten). Damit sind wir jetzt bei 20.000 Euro / QM.

Irrwitzig für solche Innenhof Löcher wo der Blick auf die nächste Hauswand geht und der Feinstaub überall rumsaust.

Ich werde selbst jetzt wohl Eigenbedarf in einer meiner Immobilien ausserhalb anmelden und dann 2-3 Mal die Woche nach München reinpendeln. Zu allererst ist die Stadt seid 2013 so unglaublich voll geworden, es ist richtig abartig. Gleichzeitig sehe ich es nicht ein eine meiner Bestandsimmobilien für eine Wohnklo in der Stadt z.B. zu verkaufen, wo ich meinen Lebensstandard (Luft, Platz, Stresslevel, Lärm) reduzieren müsste.

20k pro QM ist doch eher sehr billig für München?
Es gibt auch schon Preise von über 35k (Neubau Maxvorstadt). Aber auch der Preis ist gerechtfertigt für die Lebensqualität die man dor bekommt (Kultur, Natur, Leute).
Verglichen mit SF oder HK ist deine 20k nahezu spottbillig.

Spätestens mit der kommenden Inflation werden die 20k pro qm in den nächsten Jahren wie 2k heute sein

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die wirklich bezahlten Durchschnitts-Kaufpreise finden sich dann ein Jahr später im Marktbericht des Gutachterausschusses. Kann sich jeder bestellen. Den gibt es aber nicht kostenlos.

Das höchste was ich bisher für eine alte und nicht sanierte Wohnung ohne Komfort realisieren konnte waren 5,8k pro qm. Etwas über 30km von Ffm entfernt. Die war dann auch ganz schnell aus dem Immoscout wieder raus.

Für die letzten Objekte, egal ob Verkauf oder Vermietung, habe ich jeweils nur einen einzigen Besichtigungstermin gebraucht. Man muss die Interessenten nur gut vorsortieren.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Man darf auch nicht vergessen, dass immer wieder Privatverkäufer in Immobilienscout irgendwelche 60qm Rattenlöcher für 20k /qm oder mehr einstellen, weil sie glauben, das wäre tatsächlich so viel wert. Alternativ auch als Vermieter, die dann für gleiche Wohnung >3k Miete verlangen. Normalerweise verschwinden solche "Angebote" dann klamm und heimlich wenn sich in 6 Monaten 0 Interessenten melden. In Frankfurt würde man für 1,2m beispielsweise eine 90qm Wohnung mit Balkon im frisch gebauten Grand Tower bekommen. Nur um das Ganze mal ins Verhältnis zu setzen.

Das hat man nicht nur in München. Die Leute stellen sowas einfach mal rein, weil vielleicht findet sich ja ein Dummer. So eine Anzeige kostet ja nicht die Welt.

Hier wurde mal ein 4 Parteien MFH für 1,2 Millionen reingestellt. Lage beschissen, Zustand "baufällig", Jahreskaltmiete 18k, Eigentümer im Ausland.
Das steht jetzt seit 2 Jahren drin und wird wohl auch noch ewig drin stehen.

Nur weil ich etwas anbiete, heißt das ja nicht, dass ich auch einen Nachfrager finde. Auch nicht bei Immobilien.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 07.05.2021:

Ich bin nur mal gespannt, was die Fridays for Future Kinder in 10 Jahren sagen, wenn sie feststellen dass die Maßnahmen die sie gefordert haben dazu geführt haben, dass sie sich mit zwei Akademikergehälter so gerade eine 60 qm 2 Zimmer Wohnung in der Stadt leisten können. Dann ist das Geschrei wahrscheinlich groß.

Das ist unrealistisch, da das rein statistisch die reichste Erbengeneration ist, die je in Deutschland gelebt hat. Die werden durch viele Quersubventionen aus der Familie einen sehr guten Lebensstandard inkl. Eigentum haben, ohne großartiges etwas dafür getan zu haben.

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WiWi Gast

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Gefühlt erben von meinen Freunden alle mal ihre Million plus Immobilien plus Ferienhaus und bei einem Paar wäre das schon 2 Million oder so einfach so mal zum Start ins Berufsleben.

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WiWi Gast

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Eben nicht zum Start ins Berufsleben, sondern viel später. Normalerweise tritt der Erbschaftsfall ein, wenn die Kinder selbst schon ca. 50 Jahre alt sind. Ansonsten ist das aber schon richtig. Es wird viele Erben geben, die im Millionenbereich liegen werden.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Gefühlt erben von meinen Freunden alle mal ihre Million plus Immobilien plus Ferienhaus und bei einem Paar wäre das schon 2 Million oder so einfach so mal zum Start ins Berufsleben.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Man darf auch nicht vergessen, dass immer wieder Privatverkäufer in Immobilienscout irgendwelche 60qm Rattenlöcher für 20k /qm oder mehr einstellen, weil sie glauben, das wäre tatsächlich so viel wert. Alternativ auch als Vermieter, die dann für gleiche Wohnung >3k Miete verlangen. Normalerweise verschwinden solche "Angebote" dann klamm und heimlich wenn sich in 6 Monaten 0 Interessenten melden. In Frankfurt würde man für 1,2m beispielsweise eine 90qm Wohnung mit Balkon im frisch gebauten Grand Tower bekommen. Nur um das Ganze mal ins Verhältnis zu setzen.

Ich habe es gerade gegoogelt. Von einem seriösen Makler gibt es dort 94qm für 1,5 Mio. Euro. Sind immerhin 20 % mehr als du behauptest. Oder ist das der Wertanstieg seit deinem Post? :-D - könnte auch sein.

Und zur Miete: 1.825 Euro für 91,2 qm plus 190 Euro für den TG-Platz.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Das ist unrealistisch, da das rein statistisch die reichste Erbengeneration ist, die je in Deutschland gelebt hat. Die werden durch viele Quersubventionen aus der Familie einen sehr guten Lebensstandard inkl. Eigentum haben, ohne großartiges etwas dafür getan zu haben.

Rein statistisch werden Erbschaften in nennenswerter Höhe nur einer sehr sehr kleinen Bevölkerungsschicht zuteil. 50% sind unter 75 TEuro, 80% sind unter 250 TEuro und 92% sind unter 500 TEuro. Da ist das Elternhäuschen selbstverständlich mit drin. Und: Es ist die Höhe der gesamten Erbschaft, das wird u.U. noch unter Geschwistern aufgeteilt.

So ist heute die Situation und die wird sich auch für die Fridays for Future Kids nicht wirklich entscheidend ändern. Die Geschichten von den hohen Erben sind was sie sind: Geschichten. Für den weit weit überwiegenden Teil der Gesellschaft ist das Erbe ein nettes Goddie, mehr aber auch nicht, vor allem interessiert es mit 60 oder noch später nicht mehr großartig, ob man 200k erbt oder nicht. Das ist dann evtl. der Porsche, den man sich als Rentner nochmal gönnt, aber es macht für's Leben keinen Unterschied.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Eben nicht zum Start ins Berufsleben, sondern viel später. Normalerweise tritt der Erbschaftsfall ein, wenn die Kinder selbst schon ca. 50 Jahre alt sind. Ansonsten ist das aber schon richtig. Es wird viele Erben geben, die im Millionenbereich liegen werden.

Gefühlt erben von meinen Freunden alle mal ihre Million plus Immobilien plus Ferienhaus und bei einem Paar wäre das schon 2 Million oder so einfach so mal zum Start ins Berufsleben.

Auch wenn diese erst mit 50 erben so muss man sich NULL Gedanken um die eigene Altersvorsorge machen... Leistungsträger die nicht erben müssen nun ihr 1 Mio Haus abbezahlen und zusätzlich noch die eigene Rente aufbessern.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Normalerweise gibt es dann aber paar hundert mit 30 etc. Und den Rest denn halt mit 50+ muss man wenigstens nicht für die Rente sparen

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Eben nicht zum Start ins Berufsleben, sondern viel später. Normalerweise tritt der Erbschaftsfall ein, wenn die Kinder selbst schon ca. 50 Jahre alt sind. Ansonsten ist das aber schon richtig. Es wird viele Erben geben, die im Millionenbereich liegen werden.

Gefühlt erben von meinen Freunden alle mal ihre Million plus Immobilien plus Ferienhaus und bei einem Paar wäre das schon 2 Million oder so einfach so mal zum Start ins Berufsleben.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Eben nicht zum Start ins Berufsleben, sondern viel später. Normalerweise tritt der Erbschaftsfall ein, wenn die Kinder selbst schon ca. 50 Jahre alt sind. Ansonsten ist das aber schon richtig. Es wird viele Erben geben, die im Millionenbereich liegen werden.

Eher 60plus. Wobei Personen mit höherem sozioökonomischen Status auch ein deutlich erhöhte Lebenserwartung haben (8 Jahre!) - d.h. dort, wo es große Erbschaften gibt, eher 70plus.

Prinz Charles ist 72 Jahre und hat noch nicht die Krone von England geerbt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

"Die Quadratmeterpreise für Bestandseigentumswohnungen stiegen in München seit dem vergangenen Herbst "von unbezahlbaren 8.000 Euro auf noch unbezahlbarere 8.150. Das ist ein Plus von 163 Prozent binnen zehn Jahren."

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Masse erbt so gut wie gar nichts. Und bis FFF erbt gelten wohl ganz andere Erbschaftssteuersätze. Das sind nämlich noch locker 30 Jahre aufwärts.
Rein theoretisch ist in Friedenszeiten immer die nächste Generation die reichste Erbengeneration, wie sollte es auch anders sein?

Nur sinkt der reale Wohlstand in der Breite schon seit Langem in Deutschland und beim Vermögen liegen wir in Europa nichtmal in den Top 10. Was soll da also groß vererbt werden?

Auch bei den FFF Kids wird der größte Teil nichts nennenswertes erben.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Das ist unrealistisch, da das rein statistisch die reichste Erbengeneration ist, die je in Deutschland gelebt hat. Die werden durch viele Quersubventionen aus der Familie einen sehr guten Lebensstandard inkl. Eigentum haben, ohne großartiges etwas dafür getan zu haben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

In Deutschland sind die Steuern auf Erbschaften selbst international gesehen extrem gering. Das heizt weiter die Ungleichheit an. Beim Einkommen ist Deutschland, schaut man sich den Gini Koeffizienten an, relativ gleich verteilt, auch wegen der hohen Einkommensteuer. Beim Vermögen ist Deutschland extremst ungleich. Daher und weil es immer weniger Kinder pro Familie gibt, wird immer mehr Vermögen auf immer weniger Kinder vererbt. Da werden einige FFF Kids mal viel und aber sehr viele fast nichts oder nichts erben. Wer aber in Zukunft erbt, der erbt oft sehr viel, da immer mehr Einzelkinder.

Da gibt es 4 Grosselternteile, 2 Elternteile = 6 Personen. Das was diese 6 selbst geerbt und aufgebaut haben, geht an einen einzelnen Erben. Da reicht es dann u.U. tatsächlich, irgendeinen mittelmäßig bezahlten Job zu machen, ausgesorgt hat man später sowieso. Für sehr viele gilt das aber nicht. Im Zweifel schlägt der Erbe, welcher das Häusschen im Münchner Speckgürtel von Opa und Oma geerbt hat und noch ewas cash für die Sanierung mit Job als Beamter im gehobenen Dienst den High Performer Unternehmensberater ohne Erbschaft.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Großeltern haben aber normalerweise noch mindestens zwei Kinder gehabt

WiWi Gast schrieb am 09.05.2021:

In Deutschland sind die Steuern auf Erbschaften selbst international gesehen extrem gering. Das heizt weiter die Ungleichheit an. Beim Einkommen ist Deutschland, schaut man sich den Gini Koeffizienten an, relativ gleich verteilt, auch wegen der hohen Einkommensteuer. Beim Vermögen ist Deutschland extremst ungleich. Daher und weil es immer weniger Kinder pro Familie gibt, wird immer mehr Vermögen auf immer weniger Kinder vererbt. Da werden einige FFF Kids mal viel und aber sehr viele fast nichts oder nichts erben. Wer aber in Zukunft erbt, der erbt oft sehr viel, da immer mehr Einzelkinder.

Da gibt es 4 Grosselternteile, 2 Elternteile = 6 Personen. Das was diese 6 selbst geerbt und aufgebaut haben, geht an einen einzelnen Erben. Da reicht es dann u.U. tatsächlich, irgendeinen mittelmäßig bezahlten Job zu machen, ausgesorgt hat man später sowieso. Für sehr viele gilt das aber nicht. Im Zweifel schlägt der Erbe, welcher das Häusschen im Münchner Speckgürtel von Opa und Oma geerbt hat und noch ewas cash für die Sanierung mit Job als Beamter im gehobenen Dienst den High Performer Unternehmensberater ohne Erbschaft.

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Der Einkäufer

Aktuelle Immobilienpreise

Wieviel % eures Haushaltseinkommen beträgt eure Tilgung des Hauses?

Aktuell stehe ich vor der Entscheidung eine DHH Neubau Speckgürtel Stuttgart zu kaufen.

Haushaltseinkommen ohne Bonus 5.500 (mit Bonus 6.500)

Tilgung würde ca. 2.100 betragen bis zur Rente. Finde ich hoch, anders gehts aber nicht und die Vergangenheit zeigt, dass die Preise eher steigen werden.

Kredit müsste ich ca. 700.000 aufnehmen.

Wirtschaftlicher Selbstmord oder realistisches Szenario? Ich bin 31, verdiene so 95k, realistisch sehe ich in meinem Job noch Steigerungspotenzial auf 110k + Tariferhöhungen.

Würdet ihr zuschlagen?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Östereich kennt gar keine Erbschaftssteuer soweit ich informiert bin. Auch die Skandinavischen Länder kennen sowas nicht soweit ich weiß.

Die Erben verjubeln das Vermögen dann auch gern mal und es wird nicht erhalten.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Der Einkäufer schrieb am 09.05.2021:

Wieviel % eures Haushaltseinkommen beträgt eure Tilgung des Hauses?

Aktuell stehe ich vor der Entscheidung eine DHH Neubau Speckgürtel Stuttgart zu kaufen.

Haushaltseinkommen ohne Bonus 5.500 (mit Bonus 6.500)

Tilgung würde ca. 2.100 betragen bis zur Rente. Finde ich hoch, anders gehts aber nicht und die Vergangenheit zeigt, dass die Preise eher steigen werden.

Kredit müsste ich ca. 700.000 aufnehmen.

Wirtschaftlicher Selbstmord oder realistisches Szenario? Ich bin 31, verdiene so 95k, realistisch sehe ich in meinem Job noch Steigerungspotenzial auf 110k + Tariferhöhungen.

Würdet ihr zuschlagen?

Wie sicher ist dein Job? Kann deine Frau auch ohne Einschränkungen bis zur Rente arbeiten? Und das alles für ne blöde DHH. Hammer

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

In der Statistik kommt nur das vor, was als Erbschaft deklariert wird. Die gehobene Mittelschicht schafft es grosse Vermögen weitgehend steuerfrei weiter zu geben.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Das ist unrealistisch, da das rein statistisch die reichste Erbengeneration ist, die je in Deutschland gelebt hat. Die werden durch viele Quersubventionen aus der Familie einen sehr guten Lebensstandard inkl. Eigentum haben, ohne großartiges etwas dafür getan zu haben.

Rein statistisch werden Erbschaften in nennenswerter Höhe nur einer sehr sehr kleinen Bevölkerungsschicht zuteil. 50% sind unter 75 TEuro, 80% sind unter 250 TEuro und 92% sind unter 500 TEuro. Da ist das Elternhäuschen selbstverständlich mit drin. Und: Es ist die Höhe der gesamten Erbschaft, das wird u.U. noch unter Geschwistern aufgeteilt.

So ist heute die Situation und die wird sich auch für die Fridays for Future Kids nicht wirklich entscheidend ändern. Die Geschichten von den hohen Erben sind was sie sind: Geschichten. Für den weit weit überwiegenden Teil der Gesellschaft ist das Erbe ein nettes Goddie, mehr aber auch nicht, vor allem interessiert es mit 60 oder noch später nicht mehr großartig, ob man 200k erbt oder nicht. Das ist dann evtl. der Porsche, den man sich als Rentner nochmal gönnt, aber es macht für's Leben keinen Unterschied.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Hier mal eine Liste von vermögensbezogenen Steuern, darunter auch Erbschaft, in anderen OECD Ländern. Viel weniger als in Deutschland zahlen die richtig Reichen fast nirgends, dafür holt man es dann bei den Arbeitnehmern.

Mag sein, dass viele nicht direkt von den Grosseltern erben, dann erben aber erst die Eltern und dann später die Kinder. Sicher gibt es Fälle, wo alles verjubelt wird, aber nicht nur. Fakt ist, wenn es wie in Deutschland, immer mehr Einzelkinder gibt, werden immer mehr das erben, was alle vier Großelternteile + beide Elternteile = 6 Personen selbst geerbt und erschaffen haben, das ist i.d.R. deutlich mehr als was eine Person, also das Kind alleine, durch normale Arbeit zusammen sparen könnte.

https://www.derstandard.at/story/1356426803912/experten-franzoesische-reichensteuer-bringt-wenig

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Selbst genutzt Tilge ich aktuell 750€ 1,1% Zinsen 3% Tilgung bei 210.000€ Kredit bei Kaufpreis 785.000€ exklusive Nebenkosten in Bayern bzw. München.

Mein Angestellten Einkommen liegt bei ca 115.000€ fix plus 25.000€ Boni.

Freundin wohnt auch mit in der Wohnung und zahlt aktuell 600€ an „Miete“ inklusive aller Nebenkosten (Strom, Versicherungen, Internet…)

Ich hätte kein Problem damit 700k Schulden zu machen es wäre mir aber zu viel Anteil am Einkommen.

Der Einkäufer schrieb am 09.05.2021:

Wieviel % eures Haushaltseinkommen beträgt eure Tilgung des Hauses?

Aktuell stehe ich vor der Entscheidung eine DHH Neubau Speckgürtel Stuttgart zu kaufen.

Haushaltseinkommen ohne Bonus 5.500 (mit Bonus 6.500)

Tilgung würde ca. 2.100 betragen bis zur Rente. Finde ich hoch, anders gehts aber nicht und die Vergangenheit zeigt, dass die Preise eher steigen werden.

Kredit müsste ich ca. 700.000 aufnehmen.

Wirtschaftlicher Selbstmord oder realistisches Szenario? Ich bin 31, verdiene so 95k, realistisch sehe ich in meinem Job noch Steigerungspotenzial auf 110k + Tariferhöhungen.

Würdet ihr zuschlagen?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Tendenziell eher wirtschaftlicher selbstmord.. bist du in der Auto Industrie? Deine Partnerin verdient (noch?) recht wenig. Könnt ihr ein nennenswertes Erbe erwarten?

Das größte Problem ist aber von der Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen was die Preisentwicklung betrifft.

Der Einkäufer schrieb am 09.05.2021:

Wieviel % eures Haushaltseinkommen beträgt eure Tilgung des Hauses?

Aktuell stehe ich vor der Entscheidung eine DHH Neubau Speckgürtel Stuttgart zu kaufen.

Haushaltseinkommen ohne Bonus 5.500 (mit Bonus 6.500)

Tilgung würde ca. 2.100 betragen bis zur Rente. Finde ich hoch, anders gehts aber nicht und die Vergangenheit zeigt, dass die Preise eher steigen werden.

Kredit müsste ich ca. 700.000 aufnehmen.

Wirtschaftlicher Selbstmord oder realistisches Szenario? Ich bin 31, verdiene so 95k, realistisch sehe ich in meinem Job noch Steigerungspotenzial auf 110k + Tariferhöhungen.

Würdet ihr zuschlagen?

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Der Einkäufer

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WiWi Gast schrieb am 09.05.2021:

Tendenziell eher wirtschaftlicher selbstmord.. bist du in der Auto Industrie? Deine Partnerin verdient (noch?) recht wenig. Könnt ihr ein nennenswertes Erbe erwarten?

Das größte Problem ist aber von der Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen was die Preisentwicklung betrifft.

Der Einkäufer schrieb am 09.05.2021:

Wieviel % eures Haushaltseinkommen beträgt eure Tilgung des Hauses?

Aktuell stehe ich vor der Entscheidung eine DHH Neubau Speckgürtel Stuttgart zu kaufen.

Haushaltseinkommen ohne Bonus 5.500 (mit Bonus 6.500)

Tilgung würde ca. 2.100 betragen bis zur Rente. Finde ich hoch, anders gehts aber nicht und die Vergangenheit zeigt, dass die Preise eher steigen werden.

Kredit müsste ich ca. 700.000 aufnehmen.

Wirtschaftlicher Selbstmord oder realistisches Szenario? Ich bin 31, verdiene so 95k, realistisch sehe ich in meinem Job noch Steigerungspotenzial auf 110k + Tariferhöhungen.

Würdet ihr zuschlagen?

Nein in der Baubranche. Meine Partnerin wird auch nicht mehr verdienen in der Zukunft, wollen TZ beibehalten.

Ja Erbe wird da sein von den Grosseltern und Eltern.

Szenario dass die Preise sinken schliess ich aus zumindest in dem Zeitfenster in dem ich ein Haus haben will.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das gilt für Immobilien und Aktien/ETF. Niemand weis, was die Zukunft bringen wird.

WiWi Gast schrieb am 09.05.2021:

Das größte Problem ist aber von der Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen was die Preisentwicklung betrifft.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das ist dann aber auch wieder besten Falls "hören sagen" ;)
Die untere Statistik beschreibt meine persönliche Erfahrung eigentlich sehr gut. Solange ich keine andere Quelle als Bauchipedia sehe halte ich es für ein Gerücht, das von den Zahlen unten groß abgewichen wird aber nur mal aus Neugier, von welchen Anteilen sprechen wir denn deiner Meinung?

WiWi Gast schrieb am 09.05.2021:

In der Statistik kommt nur das vor, was als Erbschaft deklariert wird. Die gehobene Mittelschicht schafft es grosse Vermögen weitgehend steuerfrei weiter zu geben.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Das ist unrealistisch, da das rein statistisch die reichste Erbengeneration ist, die je in Deutschland gelebt hat. Die werden durch viele Quersubventionen aus der Familie einen sehr guten Lebensstandard inkl. Eigentum haben, ohne großartiges etwas dafür getan zu haben.

Rein statistisch werden Erbschaften in nennenswerter Höhe nur einer sehr sehr kleinen Bevölkerungsschicht zuteil. 50% sind unter 75 TEuro, 80% sind unter 250 TEuro und 92% sind unter 500 TEuro. Da ist das Elternhäuschen selbstverständlich mit drin. Und: Es ist die Höhe der gesamten Erbschaft, das wird u.U. noch unter Geschwistern aufgeteilt.

So ist heute die Situation und die wird sich auch für die Fridays for Future Kids nicht wirklich entscheidend ändern. Die Geschichten von den hohen Erben sind was sie sind: Geschichten. Für den weit weit überwiegenden Teil der Gesellschaft ist das Erbe ein nettes Goddie, mehr aber auch nicht, vor allem interessiert es mit 60 oder noch später nicht mehr großartig, ob man 200k erbt oder nicht. Das ist dann evtl. der Porsche, den man sich als Rentner nochmal gönnt, aber es macht für's Leben keinen Unterschied.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 09.05.2021:

In der Statistik kommt nur das vor, was als Erbschaft deklariert wird. Die gehobene Mittelschicht schafft es grosse Vermögen weitgehend steuerfrei weiter zu geben.

Sorry, aber das ist doch schon wieder absoluter Schwachsinn. Die oberen 10% (was für mich schon nicht mehr gehobene Mittelschicht ist) haben im Alter von 60-70, also genau da, wo eine Unterstützung der Kinder relevant wäre, ein Haushaltsnettovermögen von etwa 600k. Da ist das Elterhäuschen dann dabei. Wie viel willste den Kindern dann geben? Die maximal 200k die man evtl. flüssig hat und dann lebt man nur noch von der Rente ohne jegliche Ersparnisse? Ich Frage mich echt, wie realitätsfern hier manche sind.

Ich sage es gerne nochmal, Erben, Schenkungen, sonstige Zuwendungen sind für den weit weit überwiegenden Teil der Bevölkerung von keiner signifikanten Relevanz. Das ist rein statistisch garnicht möglich. Dort wo es einen entsprechenden Stellenwert hat bewegen wir uns in den top 2-3%.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Verstehe nicht, weshalb es wirtschaftlicher Selbstmord sein sollte. Die Tilgung entspricht weniger als 40% des HH-Nettos.
In Zeiten, in denen viele Haushalte mehr als das in Miete stecken, verstehe ich nicht, wo das Problem ist, wenn man das in die Tilgung seiner eigenen Immobilie steckt.

WiWi Gast schrieb am 09.05.2021:

Tendenziell eher wirtschaftlicher selbstmord.. bist du in der Auto Industrie? Deine Partnerin verdient (noch?) recht wenig. Könnt ihr ein nennenswertes Erbe erwarten?

Das größte Problem ist aber von der Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen was die Preisentwicklung betrifft.

Der Einkäufer schrieb am 09.05.2021:

Wieviel % eures Haushaltseinkommen beträgt eure Tilgung des Hauses?

Aktuell stehe ich vor der Entscheidung eine DHH Neubau Speckgürtel Stuttgart zu kaufen.

Haushaltseinkommen ohne Bonus 5.500 (mit Bonus 6.500)

Tilgung würde ca. 2.100 betragen bis zur Rente. Finde ich hoch, anders gehts aber nicht und die Vergangenheit zeigt, dass die Preise eher steigen werden.

Kredit müsste ich ca. 700.000 aufnehmen.

Wirtschaftlicher Selbstmord oder realistisches Szenario? Ich bin 31, verdiene so 95k, realistisch sehe ich in meinem Job noch Steigerungspotenzial auf 110k + Tariferhöhungen.

Würdet ihr zuschlagen?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

20k pro QM ist doch eher sehr billig für München?
Es gibt auch schon Preise von über 35k (Neubau Maxvorstadt). Aber auch der Preis ist gerechtfertigt für die Lebensqualität die man dor bekommt (Kultur, Natur, Leute).
Verglichen mit SF oder HK ist deine 20k nahezu spottbillig.

Auch 35k pro QM ist noch zu billig! Gerechtfertigt wären eher 50k pro QM!

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WiWi Gast

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Der Einkäufer schrieb am 09.05.2021:

Wieviel % eures Haushaltseinkommen beträgt eure Tilgung des Hauses?

Aktuell stehe ich vor der Entscheidung eine DHH Neubau Speckgürtel Stuttgart zu kaufen.

Haushaltseinkommen ohne Bonus 5.500 (mit Bonus 6.500)

Tilgung würde ca. 2.100 betragen bis zur Rente. Finde ich hoch, anders gehts aber nicht und die Vergangenheit zeigt, dass die Preise eher steigen werden.

Kredit müsste ich ca. 700.000 aufnehmen.

Wirtschaftlicher Selbstmord oder realistisches Szenario? Ich bin 31, verdiene so 95k, realistisch sehe ich in meinem Job noch Steigerungspotenzial auf 110k + Tariferhöhungen.

Würdet ihr zuschlagen?

Sehs nicht so kritisch.
Frage ist, was ist mit deiner Partnerin, habt ihr schon Kinder?

Wir zahlen bspw. 2.500 Rate bei 7.000 HH Einkommen, allerdings arbeitet meine Frau gerade nur 50% da 2 Kinder. Bei 100% liegen wir bei 9.000. Wird erstmal nicht passieren da die Kinder klein sind aber irgendwann schon und dann wirds eh bequem. Boni kriegen wir auch beide noch (30-40k p.a. im Normalfall).

Würds aber nur machen wenn es wirklich passt, wir haben uns für unser Haus ans Maximum bewegt (hat ne gute Mio gekostet) aber ist auch perfekt und in 1A Wohnlage. Kompromisse würde ich nicht eingehen wenn du dir so eine Belastung reinholst..

Ich wär auch vorsichtig mit DHH Neubauten, insb. wenn vom Bauträger, kenn ein paar Bsp ausm Freundeskreis wo es zumindest deutlich teurer wurde als gedacht. Außerdem sehe ich den Stil oftmals kritisch. In den ganzen Bauhausdingern will in 20 Jahren niemand mehr wohnen. Haben unzählige Besichtigungen gemacht bevor wir gekauft haben und so viele zu ihrer Zeit „moderne“ Häuser gesehen, kannste alles vergessen. Nur die die ansatzweise zeitlos klassisch gebaut haben sind ok.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Mal ein aktuelles Beispiel aus der Praxis:

Habe eine DHH mit Einliegerwohnung in Stuttgart geerbt. Nach Mietspiegel mit 10% Neuvermietungsaufschlag (Mietpreisbremse) könnte ich exakt 22.941 € Kaltmiete pro Jahr generieren für das Haus. Da gehen dann noch Steuern runter und laufende Reparaturen (das Haus hat einen entsprechenden Sanierungsstau). Da lande ich dann am Ende bei vielleicht 15.000 € Netto im Jahr. Das Haus selbst hat einen Wert von ca. 800.000 € - die mickrige Rendite kann sich jeder selbst ausrechnen.
Notwendige Erstsanierungsmassnahmen vor der Vermietung (neue Heizung, neue Fenster etc.) noch nicht berücksichtigt!

Aus Renditesicht macht das ja mal sowas von gar keinen Sinn. Wenn ich alleine nur die Hälfte des Wertes (400.000 €) in einen MSCI World stecke bekomme ich im historischen Schnitt 30.000 € raus pro Jahr. Mietspiegel und Mietpreisbremse sind wirklich ein Renditekiller. Und ich wette meine beste Hälfte darauf, dass ab Herbst hier noch Verschärfungen kommen (Ausweitung Betrachtungslänge Mietspiegel etc.)

Der Punkt ist halt die Wertsteigerung. Wenn das Haus jedes Jahr 10% an Wert gewinnt, sind das nette 80.000 €. Da ist dann auch die mickrige Mietrendite egal. Die Frage ist nur, wie lange die Party noch so weitergeht.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Genau das ist so, heisst wenn die Party mit solchen Wertsteigerungen weiter geht, dann ist die mickrige Mietrendite lediglich das Sahnehäubchen, Geld verdient wird mit der Wertsteigerung, die sogar nach 10 Jahren als Vermieter steuerfrei ist, das gibt es übrigens nur in sehr wenigen Ländern. Dadurch hat man in den letzen 10 Jahren in vielen Städten locker 100% Gesamtkapitalrendite gemacht, steuerfrei, in manchen Gegenden sogar noch mehr. Das wiederum zieht Spekulaten an, die bei egal welcher Mietrendite kaufen, weil sie nur auf die Wertsteigerung spekulieren. Typische Blase eben. Am Schluss wird irgendwas zu egal welchem Preis gekauft und gar nicht mehr vermietet, einfach weil man nur noch auf Preissteigerung hofft und ein Mieter da nur stören würde, so gibt es das als Beispiel in Frankfurt im Europaviertel oder auch in einigen anderen teuren Metropolen.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Dann verkauf es, wenn du glaubst du fährst mit etwas anderem besser.

Diese ganze Diskussion ist doch müssig, es wird immer eine Rendite eines Aktien-Indizes mit irgendwas verglichen und man kommt zum Schluss Aktie ist immer besser. Verkauf deine DHH pack das Geld in einen ETF und sei glücklich, jemand anderes kauft das Haus und freut sich auch daran - Win-Win.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

Mal ein aktuelles Beispiel aus der Praxis:

Habe eine DHH mit Einliegerwohnung in Stuttgart geerbt. Nach Mietspiegel mit 10% Neuvermietungsaufschlag (Mietpreisbremse) könnte ich exakt 22.941 € Kaltmiete pro Jahr generieren für das Haus. Da gehen dann noch Steuern runter und laufende Reparaturen (das Haus hat einen entsprechenden Sanierungsstau). Da lande ich dann am Ende bei vielleicht 15.000 € Netto im Jahr. Das Haus selbst hat einen Wert von ca. 800.000 € - die mickrige Rendite kann sich jeder selbst ausrechnen.
Notwendige Erstsanierungsmassnahmen vor der Vermietung (neue Heizung, neue Fenster etc.) noch nicht berücksichtigt!

Aus Renditesicht macht das ja mal sowas von gar keinen Sinn. Wenn ich alleine nur die Hälfte des Wertes (400.000 €) in einen MSCI World stecke bekomme ich im historischen Schnitt 30.000 € raus pro Jahr. Mietspiegel und Mietpreisbremse sind wirklich ein Renditekiller. Und ich wette meine beste Hälfte darauf, dass ab Herbst hier noch Verschärfungen kommen (Ausweitung Betrachtungslänge Mietspiegel etc.)

Der Punkt ist halt die Wertsteigerung. Wenn das Haus jedes Jahr 10% an Wert gewinnt, sind das nette 80.000 €. Da ist dann auch die mickrige Mietrendite egal. Die Frage ist nur, wie lange die Party noch so weitergeht.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

20k pro QM ist doch eher sehr billig für München?
Es gibt auch schon Preise von über 35k (Neubau Maxvorstadt). Aber auch der Preis ist gerechtfertigt für die Lebensqualität die man dor bekommt (Kultur, Natur, Leute).
Verglichen mit SF oder HK ist deine 20k nahezu spottbillig.

Auch 35k pro QM ist noch zu billig! Gerechtfertigt wären eher 50k pro QM!

Verglichen mit SF oder HK ist selbst das noch spottbillig. Die Entwicklung geht klar Richtung sechstellig, anders kann es gar nicht kommen. Man bedenke nur die vielen Erben, die bald eine nahezu unbegrenzte Nachfrage erzeugen (auch aufgrund der Lebensqualität).

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

Genau das ist so, heisst wenn die Party mit solchen Wertsteigerungen weiter geht, dann ist die mickrige Mietrendite lediglich das Sahnehäubchen, Geld verdient wird mit der Wertsteigerung, die sogar nach 10 Jahren als Vermieter steuerfrei ist, das gibt es übrigens nur in sehr wenigen Ländern. Dadurch hat man in den letzen 10 Jahren in vielen Städten locker 100% Gesamtkapitalrendite gemacht, steuerfrei, in manchen Gegenden sogar noch mehr. Das wiederum zieht Spekulaten an, die bei egal welcher Mietrendite kaufen, weil sie nur auf die Wertsteigerung spekulieren. Typische Blase eben. Am Schluss wird irgendwas zu egal welchem Preis gekauft und gar nicht mehr vermietet, einfach weil man nur noch auf Preissteigerung hofft und ein Mieter da nur stören würde, so gibt es das als Beispiel in Frankfurt im Europaviertel oder auch in einigen anderen teuren Metropolen.

So ist es, was wir gerade erleben ist eine Blase par excellence.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ist klar, weil auch jeder in München leben will...

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

20k pro QM ist doch eher sehr billig für München?
Es gibt auch schon Preise von über 35k (Neubau Maxvorstadt). Aber auch der Preis ist gerechtfertigt für die Lebensqualität die man dor bekommt (Kultur, Natur, Leute).
Verglichen mit SF oder HK ist deine 20k nahezu spottbillig.

Auch 35k pro QM ist noch zu billig! Gerechtfertigt wären eher 50k pro QM!

Verglichen mit SF oder HK ist selbst das noch spottbillig. Die Entwicklung geht klar Richtung sechstellig, anders kann es gar nicht kommen. Man bedenke nur die vielen Erben, die bald eine nahezu unbegrenzte Nachfrage erzeugen (auch aufgrund der Lebensqualität).

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Laut einem Poster hier, stellen wir uns die ganzen Erben ja nur vor und das betrifft dann nur 2-3% der Leute. LoL

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

20k pro QM ist doch eher sehr billig für München?
Es gibt auch schon Preise von über 35k (Neubau Maxvorstadt). Aber auch der Preis ist gerechtfertigt für die Lebensqualität die man dor bekommt (Kultur, Natur, Leute).
Verglichen mit SF oder HK ist deine 20k nahezu spottbillig.

Auch 35k pro QM ist noch zu billig! Gerechtfertigt wären eher 50k pro QM!

Verglichen mit SF oder HK ist selbst das noch spottbillig. Die Entwicklung geht klar Richtung sechstellig, anders kann es gar nicht kommen. Man bedenke nur die vielen Erben, die bald eine nahezu unbegrenzte Nachfrage erzeugen (auch aufgrund der Lebensqualität).

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

20k pro QM ist doch eher sehr billig für München?
Es gibt auch schon Preise von über 35k (Neubau Maxvorstadt). Aber auch der Preis ist gerechtfertigt für die Lebensqualität die man dor bekommt (Kultur, Natur, Leute).
Verglichen mit SF oder HK ist deine 20k nahezu spottbillig.

Auch 35k pro QM ist noch zu billig! Gerechtfertigt wären eher 50k pro QM!

Verglichen mit SF oder HK ist selbst das noch spottbillig. Die Entwicklung geht klar Richtung sechstellig, anders kann es gar nicht kommen. Man bedenke nur die vielen Erben, die bald eine nahezu unbegrenzte Nachfrage erzeugen (auch aufgrund der Lebensqualität).

@ALL: bitte die Zahlen hier nicht ernst nehmen, das ist Sarkasmus!

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das wird sich in etwas kleineren Dimensionen in allen attraktiven Lagen so abspielen.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

Ist klar, weil auch jeder in München leben will...

20k pro QM ist doch eher sehr billig für München?
Es gibt auch schon Preise von über 35k (Neubau Maxvorstadt). Aber auch der Preis ist gerechtfertigt für die Lebensqualität die man dor bekommt (Kultur, Natur, Leute).
Verglichen mit SF oder HK ist deine 20k nahezu spottbillig.

Auch 35k pro QM ist noch zu billig! Gerechtfertigt wären eher 50k pro QM!

Verglichen mit SF oder HK ist selbst das noch spottbillig. Die Entwicklung geht klar Richtung sechstellig, anders kann es gar nicht kommen. Man bedenke nur die vielen Erben, die bald eine nahezu unbegrenzte Nachfrage erzeugen (auch aufgrund der Lebensqualität).

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

Laut einem Poster hier, stellen wir uns die ganzen Erben ja nur vor und das betrifft dann nur 2-3% der Leute. LoL

Ist ja auch so, dafür reicht einfaches googeln.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wir haben in Deutschland weder die Einkommen noch weiteren Spielraum bei den Zinsen um die Preise weiter steigen zu lassen - so ist das einfach.

Der starke Preisanstieg der letzten Jahre war vor allem zinsgetrieben. Nun sind wir allerdings bereits bei Null angekommen, weiter gehts nicht. Ganz im Gegenteil: die Zinsen steigen aktuell wieder.

Aktuell ist durch Corona das Themen Wohnen sehr in den Fokus gerückt, weshalb die Preise nochmal gepushed wurden. Die Preisanstiege werden sich jetzt aber langsam abflachen, weil die Leute insb. in den Metropolen keinen finanziellen Spielraum für weitere Steigerungen haben.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das sagt man bereits seit 6 Jahren. Das entscheidende ist Angebot und Nachfrage. Stadtnah und im Umland gibt es kaum noch Platz für Bebauung. Für etwas das rar wird muss man viel Geld bezahlen. Die Zinsen waren das eine jetzt gibt es kaum noch Immobilien und vorallem gute. Ich habe eine 10 Jahre alte immobilie vor 5 Jahren als schnapper für 330000 gekauft. Jetzt bekomme ich ein Angebot für 500.000€. Verkaufen tue ich aber nicht weil ich nichts besseres finde.

Die Preise sind nie gefallen höchstens stagniert. Selbst das ist egal. Ich werde im Rentenalter verkaufen und mir was kleineres suchen und eh ein halbes Jahr in meinem Ferienhaus wohnen und nen halbes Jahr in nem kleineren Apartment mit meiner Frau. Das dauert aber noch.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

Wir haben in Deutschland weder die Einkommen noch weiteren Spielraum bei den Zinsen um die Preise weiter steigen zu lassen - so ist das einfach.

Der starke Preisanstieg der letzten Jahre war vor allem zinsgetrieben. Nun sind wir allerdings bereits bei Null angekommen, weiter gehts nicht. Ganz im Gegenteil: die Zinsen steigen aktuell wieder.

Aktuell ist durch Corona das Themen Wohnen sehr in den Fokus gerückt, weshalb die Preise nochmal gepushed wurden. Die Preisanstiege werden sich jetzt aber langsam abflachen, weil die Leute insb. in den Metropolen keinen finanziellen Spielraum für weitere Steigerungen haben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

Wir haben in Deutschland weder die Einkommen noch weiteren Spielraum bei den Zinsen um die Preise weiter steigen zu lassen - so ist das einfach.

Der starke Preisanstieg der letzten Jahre war vor allem zinsgetrieben. Nun sind wir allerdings bereits bei Null angekommen, weiter gehts nicht. Ganz im Gegenteil: die Zinsen steigen aktuell wieder.

Aktuell ist durch Corona das Themen Wohnen sehr in den Fokus gerückt, weshalb die Preise nochmal gepushed wurden. Die Preisanstiege werden sich jetzt aber langsam abflachen, weil die Leute insb. in den Metropolen keinen finanziellen Spielraum für weitere Steigerungen haben.

Natürlich ist noch Luft nach oben bei den Preisen... Erstens können die Zinsen negativ werden und zweitens haben die Deutschen immer noch ein viel zu hohes Sparvermögen. Da der gemeine Deutsche allerdings Angst vor Aktien hat, wird es wieder in eine Immobilie gesteckt. Also, die Rally geht weiter! Kauft lieber jetzt noch bevor ihr in 5 Jahren entsetzt weiter flucht.

Übrigens, schau Dir mal die Diskussionen hier vor 5 Jahren an - Da hat auch keiner geglaubt, dass die Preise weiter steigen werden. Da hier ja soviele den Abschwung herbeireden, ist dies für mich nur ein starkes Zeichen dafür, dass noch keine Milchmädchenhausse bei Immobilien eingesetzt hat.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Sehr guter Einwand: Schau Dir z.B. mal "Biberach an der Riß" an. Dort verdienen die Leute nur unterdurchschnittlich aber die Preise und insb. Mieten (!) gehen durch die Decke. 20 km um Biberach herum gibt es kaum Angebote. Bauland gibt es keines mehr und die meisten dort leben im geerbten Haus. Dies wird sich die nächsten 20-30 Jahre auch nicht ändern. Wer ein Haus erbt, der hat einfach im Leben den Jackpot gewonnen.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

Das sagt man bereits seit 6 Jahren. Das entscheidende ist Angebot und Nachfrage. Stadtnah und im Umland gibt es kaum noch Platz für Bebauung. Für etwas das rar wird muss man viel Geld bezahlen. Die Zinsen waren das eine jetzt gibt es kaum noch Immobilien und vorallem gute. Ich habe eine 10 Jahre alte immobilie vor 5 Jahren als schnapper für 330000 gekauft. Jetzt bekomme ich ein Angebot für 500.000€. Verkaufen tue ich aber nicht weil ich nichts besseres finde.

Die Preise sind nie gefallen höchstens stagniert. Selbst das ist egal. Ich werde im Rentenalter verkaufen und mir was kleineres suchen und eh ein halbes Jahr in meinem Ferienhaus wohnen und nen halbes Jahr in nem kleineren Apartment mit meiner Frau. Das dauert aber noch.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

Wir haben in Deutschland weder die Einkommen noch weiteren Spielraum bei den Zinsen um die Preise weiter steigen zu lassen - so ist das einfach.

Der starke Preisanstieg der letzten Jahre war vor allem zinsgetrieben. Nun sind wir allerdings bereits bei Null angekommen, weiter gehts nicht. Ganz im Gegenteil: die Zinsen steigen aktuell wieder.

Aktuell ist durch Corona das Themen Wohnen sehr in den Fokus gerückt, weshalb die Preise nochmal gepushed wurden. Die Preisanstiege werden sich jetzt aber langsam abflachen, weil die Leute insb. in den Metropolen keinen finanziellen Spielraum für weitere Steigerungen haben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 09.05.2021:

Das ist dann aber auch wieder besten Falls "hören sagen" ;)
Die untere Statistik beschreibt meine persönliche Erfahrung eigentlich sehr gut. Solange ich keine andere Quelle als Bauchipedia sehe halte ich es für ein Gerücht, das von den Zahlen unten groß abgewichen wird aber nur mal aus Neugier, von welchen Anteilen sprechen wir denn deiner Meinung?

WiWi Gast schrieb am 09.05.2021:

In der Statistik kommt nur das vor, was als Erbschaft deklariert wird. Die gehobene Mittelschicht schafft es grosse Vermögen weitgehend steuerfrei weiter zu geben.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Das ist unrealistisch, da das rein statistisch die reichste Erbengeneration ist, die je in Deutschland gelebt hat. Die werden durch viele Quersubventionen aus der Familie einen sehr guten Lebensstandard inkl. Eigentum haben, ohne großartiges etwas dafür getan zu haben.

Rein statistisch werden Erbschaften in nennenswerter Höhe nur einer sehr sehr kleinen Bevölkerungsschicht zuteil. 50% sind unter 75 TEuro, 80% sind unter 250 TEuro und 92% sind unter 500 TEuro. Da ist das Elternhäuschen selbstverständlich mit drin. Und: Es ist die Höhe der gesamten Erbschaft, das wird u.U. noch unter Geschwistern aufgeteilt.

So ist heute die Situation und die wird sich auch für die Fridays for Future Kids nicht wirklich entscheidend ändern. Die Geschichten von den hohen Erben sind was sie sind: Geschichten. Für den weit weit überwiegenden Teil der Gesellschaft ist das Erbe ein nettes Goddie, mehr aber auch nicht, vor allem interessiert es mit 60 oder noch später nicht mehr großartig, ob man 200k erbt oder nicht. Das ist dann evtl. der Porsche, den man sich als Rentner nochmal gönnt, aber es macht für's Leben keinen Unterschied.

Selbst wenn das Erbe nicht früh genug für den Hauskauf der Kinder bereit steht, so müssen diese zumindest keine Altersvorsorge mehr betreiben. Ohne Erbschaft zahlst Du 2k Hauskredit und besparst Deinen ETF mit 1k im Monat da die gesetzliche Rente in 30 Jahren nur noch eine Grundsicherung sein wird! Dies ist genau der kleine aber feine Unterschied wieso sich Hans Müller mit seinen 2k netto im TVöD wohlfühlt während sich der IGM-Ing. mit 4k netto nicht wirklich leistungsgerecht bezahlt fühlt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

Natürlich ist noch Luft nach oben bei den Preisen... Erstens können die Zinsen negativ werden und zweitens haben die Deutschen immer noch ein viel zu hohes Sparvermögen.

Was ist für dich denn ein hohes Sparvermögen?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Mir sind hier zu viele Makler-Floskeln nach dem Motto "Kauf lieber jetzt! Die Rallye geht weiter!" dabei. Wie ein anderer Poster angemerkt hatte: die ökonomische Diskussion wird hier zunehmend von Jungmaklern geflutet.

Und nein, Angebot und Nachfrage ist nicht das einzige Kriterium. Dahinter stecken Preise, die real gezahlt werden müssen. Und wenn nach der monatlichen Rate nichts mehr zum Leben übrig bleibt, gehts halt mit den Preise nicht mehr weiter. Die Zinsen sind am Minimum, die Einkommen in Corona gesunken. Die Steuern am steigen. Da bleibt kein Spielraum mehr. Der Anteil der Millionenerben ist verschwindend gering, das hilft hier also auch nicht. Hohe Nachfrage hin oder her, am Ende muss es finanzierbar sein.

Und nein Nummer 2, Bauzinsen können nicht negativ werden, weil sonst alle Banken schliessen müssten, da sie keinen Cent mehr verdienen. Ganz banale Logik. Übrigens steigen die Bauzinsen auf Grund steigender Inflationssorge aktuell.

Nein Nummer 3: selbstverständlich können Immobilienpreise fallen! Zwischen 1980 und 2010 sind die Immobilienpreise in DE über 30 Jahre lang real gefallen. Kennt man halt als Jungmakler nicht. Da denkt man, jedes Jahr 10% Preissteigerung bei 1% Lohnwachstum sei das Normalste der Welt... Schaut euch auch mal das Platzen der Immobilienblase in der Schweiz in den 90er Jahren an. Grosse Hausse war da, Inflation ging durch die Decke. Blieb der SNB nichts anderes mehr übrig, als die Leitzinsen zu erhöhen. Fataler Immobiliencrash als Folge - und das in unserem Muster-Nachbarland!

Frei nach Gerd Kommer: "Wer nach 10 Jahren historisch einmaliger Immobilienrallye wirklich glaubt, das geht noch 10 Jahre so weiter, hat den Anschluss zur Realität verloren"

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

Sehr guter Einwand: Schau Dir z.B. mal "Biberach an der Riß" an. Dort verdienen die Leute nur unterdurchschnittlich aber die Preise und insb. Mieten (!) gehen durch die Decke. 20 km um Biberach herum gibt es kaum Angebote. Bauland gibt es keines mehr und die meisten dort leben im geerbten Haus. Dies wird sich die nächsten 20-30 Jahre auch nicht ändern. Wer ein Haus erbt, der hat einfach im Leben den Jackpot gewonnen.

Ich selbst stamme nicht aus Biberach, aber auch aus einer ähnlichen, ländlichen, konservativen Region in BaWü. Dort ist es so, dass bei den Ureinwohnern kaum einer ein Haus und Grundstück "from the scratch" finanzieren muss. Das müssen nur die "Zugezogenen Städter", wobei man nach 20 Jahren bei den Einheimischen immer noch "Zugezogener" ist.

Da läuft das meist so: Die eigene Oma hat noch ein Grundstück, der Schwiegervater gibt 100k für den Bau, die eigenen Eltern geben auch noch mal 50k, selber hat man einen Bausparvertrag mit 50k und beim Bau wird sehr viel selbst gemacht, da helfen Freunde und Kumpels vom Verein, freiwillige Feuerwehr nach Feierabend und Samstag, ist man mit dem eigenen Bau fertig, hilft man denen bei deren Bauten. So werden da Häuser hoch gezogen von Leuten die vielleicht 2500-3000 Brutto pro Monat verdienen, die Frau in Teilzeit die Hälfte.

Oder aber es wird vom Opa ein renovierungsbedürftiges Haus geerbt, da die eigenen Eltern schon ein abbezahltes Haus haben geht es direkt an die Enkel, durchaus häufig. Das wird dann mit finanzieller wie handwerklicher Hilfe der Eltern und restlichen Familie grösstenteils selbst saniert. Für komplexe Dinge wie Heizung oder Sanitär wird jemand beauftragt, so hält sich die Darlehenshöhe sehr im Rahmen. Da die eigenen Eltern in solchen Kreisen meist ihr Haus auch so "finanziert" hatten, ist das meist deutlich vor 50 schon abbezahlt und die Erbschaft geht nicht selten an die Kinder die in den 20ern oder 30ern sind.

Dann gibt es noch die obere Mittelschicht der großen Städte. Oft beide Elternteilte gut verdienende Akademiker, selbst schon geerbt, nur ein Kind. Das Kind geht nach Berlin um sich dort zu "lifestylen" und wird zum klassischen, linken, antikapitalistischen Hipster, arbeitet "was mit Medien" in einer Hipster Bude für ein kleines Gehalt, weil die Eltern zahlen die teure Miete und später wird mal von denen geerbt, daher kann man im "hier und jetzt" leben und muss nicht noch Vorsorge betreiben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

... Schaut euch auch mal das Platzen der Immobilienblase in der Schweiz in den 90er Jahren an. Grosse Hausse war da, Inflation ging durch die Decke. Blieb der SNB nichts anderes mehr übrig, als die Leitzinsen zu erhöhen. Fataler Immobiliencrash als Folge - und das in unserem Muster-Nachbarland!

Dein Beispiel zeigt auch sehr schön, dass es keinesfalls so sein muss, dass Immobilien vor Inflation schützen bzw. "mitinflationieren". Das ist leider ein weit verbreiteter Irrglaube.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Es gibt in Deutschland keine Vermögenssteuer. Deshalb ist das wirkliche Vermögen der Bevölkerung auch nicht bekannt weil nirgendwo erfasst! Auch Du kennst es nicht!

WiWi Gast schrieb am 09.05.2021:

In der Statistik kommt nur das vor, was als Erbschaft deklariert wird. Die gehobene Mittelschicht schafft es grosse Vermögen weitgehend steuerfrei weiter zu geben.

Sorry, aber das ist doch schon wieder absoluter Schwachsinn. Die oberen 10% (was für mich schon nicht mehr gehobene Mittelschicht ist) haben im Alter von 60-70, also genau da, wo eine Unterstützung der Kinder relevant wäre, ein Haushaltsnettovermögen von etwa 600k. Da ist das Elterhäuschen dann dabei. Wie viel willste den Kindern dann geben? Die maximal 200k die man evtl. flüssig hat und dann lebt man nur noch von der Rente ohne jegliche Ersparnisse? Ich Frage mich echt, wie realitätsfern hier manche sind.

Ich sage es gerne nochmal, Erben, Schenkungen, sonstige Zuwendungen sind für den weit weit überwiegenden Teil der Bevölkerung von keiner signifikanten Relevanz. Das ist rein statistisch garnicht möglich. Dort wo es einen entsprechenden Stellenwert hat bewegen wir uns in den top 2-3%.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Natürlich können Immobilienpreise auch fallen. In dem von Dir beschriebenen Zeitraum gab es aber auch Preisanstiege anfangs der 1990er Jahre, als die Zinsen bei 10% waren.

Natürlich sind Angebot und Nachfrage bestimmend. Das sollten Wiwis eigentlich wissen. Immobilien werden oft ohne Finanzierung gekauft. Vor allem von denjenigen, die schon mehrere Immobilien im Portfolio haben. Und die bezahlen dann auf einmal und nicht aus dem laufenden Einkommen.

Die junge Familie ist der typische Käufer für ein Reihenhaus mit Finanzierung. Das ist aber nur ein Segment des Immobilienmarkts. Für den gesamten Immobilienmarkt an sich wenig relevant.

Ich gehe jetzt auch von steigenden Zinsen aus. Das muss aber nicht bedeuten, dass die Preise nicht weiter steigen werden.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

Mir sind hier zu viele Makler-Floskeln nach dem Motto "Kauf lieber jetzt! Die Rallye geht weiter!" dabei. Wie ein anderer Poster angemerkt hatte: die ökonomische Diskussion wird hier zunehmend von Jungmaklern geflutet.

Und nein, Angebot und Nachfrage ist nicht das einzige Kriterium. Dahinter stecken Preise, die real gezahlt werden müssen. Und wenn nach der monatlichen Rate nichts mehr zum Leben übrig bleibt, gehts halt mit den Preise nicht mehr weiter. Die Zinsen sind am Minimum, die Einkommen in Corona gesunken. Die Steuern am steigen. Da bleibt kein Spielraum mehr. Der Anteil der Millionenerben ist verschwindend gering, das hilft hier also auch nicht. Hohe Nachfrage hin oder her, am Ende muss es finanzierbar sein.

Und nein Nummer 2, Bauzinsen können nicht negativ werden, weil sonst alle Banken schliessen müssten, da sie keinen Cent mehr verdienen. Ganz banale Logik. Übrigens steigen die Bauzinsen auf Grund steigender Inflationssorge aktuell.

Nein Nummer 3: selbstverständlich können Immobilienpreise fallen! Zwischen 1980 und 2010 sind die Immobilienpreise in DE über 30 Jahre lang real gefallen. Kennt man halt als Jungmakler nicht. Da denkt man, jedes Jahr 10% Preissteigerung bei 1% Lohnwachstum sei das Normalste der Welt... Schaut euch auch mal das Platzen der Immobilienblase in der Schweiz in den 90er Jahren an. Grosse Hausse war da, Inflation ging durch die Decke. Blieb der SNB nichts anderes mehr übrig, als die Leitzinsen zu erhöhen. Fataler Immobiliencrash als Folge - und das in unserem Muster-Nachbarland!

Frei nach Gerd Kommer: "Wer nach 10 Jahren historisch einmaliger Immobilienrallye wirklich glaubt, das geht noch 10 Jahre so weiter, hat den Anschluss zur Realität verloren"

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

Es gibt in Deutschland keine Vermögenssteuer. Deshalb ist das wirkliche Vermögen der Bevölkerung auch nicht bekannt weil nirgendwo erfasst! Auch Du kennst es nicht!

Natürlich wird das nirgendwo erfasst, aber ich traue unseren Wissenschaftlern dann doch zu, dass sie in den diversen Studien die es zu dem Thema gibt realistische Werte herleiten können.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

Natürlich können Immobilienpreise auch fallen. In dem von Dir beschriebenen Zeitraum gab es aber auch Preisanstiege anfangs der 1990er Jahre, als die Zinsen bei 10% waren.

Natürlich sind Angebot und Nachfrage bestimmend. Das sollten Wiwis eigentlich wissen. Immobilien werden oft ohne Finanzierung gekauft. Vor allem von denjenigen, die schon mehrere Immobilien im Portfolio haben. Und die bezahlen dann auf einmal und nicht aus dem laufenden Einkommen.

Die junge Familie ist der typische Käufer für ein Reihenhaus mit Finanzierung. Das ist aber nur ein Segment des Immobilienmarkts. Für den gesamten Immobilienmarkt an sich wenig relevant.

Ich gehe jetzt auch von steigenden Zinsen aus. Das muss aber nicht bedeuten, dass die Preise nicht weiter steigen werden.

Mir sind hier zu viele Makler-Floskeln nach dem Motto "Kauf lieber jetzt! Die Rallye geht weiter!" dabei. Wie ein anderer Poster angemerkt hatte: die ökonomische Diskussion wird hier zunehmend von Jungmaklern geflutet.

Und nein, Angebot und Nachfrage ist nicht das einzige Kriterium. Dahinter stecken Preise, die real gezahlt werden müssen. Und wenn nach der monatlichen Rate nichts mehr zum Leben übrig bleibt, gehts halt mit den Preise nicht mehr weiter. Die Zinsen sind am Minimum, die Einkommen in Corona gesunken. Die Steuern am steigen. Da bleibt kein Spielraum mehr. Der Anteil der Millionenerben ist verschwindend gering, das hilft hier also auch nicht. Hohe Nachfrage hin oder her, am Ende muss es finanzierbar sein.

Und nein Nummer 2, Bauzinsen können nicht negativ werden, weil sonst alle Banken schliessen müssten, da sie keinen Cent mehr verdienen. Ganz banale Logik. Übrigens steigen die Bauzinsen auf Grund steigender Inflationssorge aktuell.

Nein Nummer 3: selbstverständlich können Immobilienpreise fallen! Zwischen 1980 und 2010 sind die Immobilienpreise in DE über 30 Jahre lang real gefallen. Kennt man halt als Jungmakler nicht. Da denkt man, jedes Jahr 10% Preissteigerung bei 1% Lohnwachstum sei das Normalste der Welt... Schaut euch auch mal das Platzen der Immobilienblase in der Schweiz in den 90er Jahren an. Grosse Hausse war da, Inflation ging durch die Decke. Blieb der SNB nichts anderes mehr übrig, als die Leitzinsen zu erhöhen. Fataler Immobiliencrash als Folge - und das in unserem Muster-Nachbarland!

Frei nach Gerd Kommer: "Wer nach 10 Jahren historisch einmaliger Immobilienrallye wirklich glaubt, das geht noch 10 Jahre so weiter, hat den Anschluss zur Realität verloren"

Sorry, aber mit der Aussage "trotz steigender Zinsen werden die Preise steigen" disqualifizierst du dich. Und genauso mit deiner durchgehend verbreiteten Annahme, dass die meisten Käufer die EFHs in den Städten einfach bar bezahlen und gar keine Finanzierung brauchen. Mensch müssen wir im Wohlstand schwimmen, da wird ja selbst die Schweiz neidisch.

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Der Einkäufer

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

Der Einkäufer schrieb am 09.05.2021:

Wieviel % eures Haushaltseinkommen beträgt eure Tilgung des Hauses?

Aktuell stehe ich vor der Entscheidung eine DHH Neubau Speckgürtel Stuttgart zu kaufen.

Haushaltseinkommen ohne Bonus 5.500 (mit Bonus 6.500)

Tilgung würde ca. 2.100 betragen bis zur Rente. Finde ich hoch, anders gehts aber nicht und die Vergangenheit zeigt, dass die Preise eher steigen werden.

Kredit müsste ich ca. 700.000 aufnehmen.

Wirtschaftlicher Selbstmord oder realistisches Szenario? Ich bin 31, verdiene so 95k, realistisch sehe ich in meinem Job noch Steigerungspotenzial auf 110k + Tariferhöhungen.

Würdet ihr zuschlagen?

Sehs nicht so kritisch.
Frage ist, was ist mit deiner Partnerin, habt ihr schon Kinder?

Wir zahlen bspw. 2.500 Rate bei 7.000 HH Einkommen, allerdings arbeitet meine Frau gerade nur 50% da 2 Kinder. Bei 100% liegen wir bei 9.000. Wird erstmal nicht passieren da die Kinder klein sind aber irgendwann schon und dann wirds eh bequem. Boni kriegen wir auch beide noch (30-40k p.a. im Normalfall).

Würds aber nur machen wenn es wirklich passt, wir haben uns für unser Haus ans Maximum bewegt (hat ne gute Mio gekostet) aber ist auch perfekt und in 1A Wohnlage. Kompromisse würde ich nicht eingehen wenn du dir so eine Belastung reinholst..

Ich wär auch vorsichtig mit DHH Neubauten, insb. wenn vom Bauträger, kenn ein paar Bsp ausm Freundeskreis wo es zumindest deutlich teurer wurde als gedacht. Außerdem sehe ich den Stil oftmals kritisch. In den ganzen Bauhausdingern will in 20 Jahren niemand mehr wohnen. Haben unzählige Besichtigungen gemacht bevor wir gekauft haben und so viele zu ihrer Zeit „moderne“ Häuser gesehen, kannste alles vergessen. Nur die die ansatzweise zeitlos klassisch gebaut haben sind ok.

Ja gut aber eure Differenz ist "etwas" höher zur Rate plus die Riesen Boni
Ich sehs halt so, aktuell zur Miete 80m2 für 1150 Euro warm. Was vergleichbares wie das DHH würde ich für weniger wie 200ü Euro kalt kaum mieten können. Wohnungen ebenfalls über 1500-open End

Aktuell spare ich zur Miete im Schnitt 1200 Euro ohne Sonderzahlungen. Da gibt aber auch Monate wo nur 500 Euro gespart werden. Dazu kommt die eventuelle Zeit mit 400 Euro weniger in der Elternzeit zweites Kind, mehr Kosten usw.

Ich denk halt was sind die Alternativen? Ewig mieten über meine Baugenossenschaft? Wozu spare ich dann? Könnte ja alles auf den Kopf hauen. Erben werde ich ja mal, wobei das weiss man ja auch nie (Pflege Eltern wenn sie älter sind o.ä.)

Gehaltserhöhungen werden ja auch kommen, wobei ich realistisch gesehen für mein Job schon ganz weit oben bin. Und ob ich so risikoavers mit einem Jobwechsel in eine Führungsposition mit so ner Verschuldung bin steht ja nochmal auf einem anderen Blatt.

Aber welche Alternativen gibt? Warten? Warten auf was? Auf fallende Preise? Dann ist der Zins höher im wahrscheinlichsten Fall.. ergo schlechter.

Warten auf ein Privatschnapper? Da warte ich schon Jahre und werde wahrscheinlich noch viele Jahre weiter warten (trotz einiger Kontakte)

Warten bis mehr EK? 5 Jahre 30k p.a. mit eventuellen Steigerungen, runden wir auf dann hätte ich 300-350k cash. Wenn die Preise dann aber wieder um 20% gestiegen sind oder die Zinsen höher sind bin ich ebenfalls angeschmiert.

Tricky

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

Das ist dann aber auch wieder besten Falls "hören sagen" ;)
Die untere Statistik beschreibt meine persönliche Erfahrung eigentlich sehr gut. Solange ich keine andere Quelle als Bauchipedia sehe halte ich es für ein Gerücht, das von den Zahlen unten groß abgewichen wird aber nur mal aus Neugier, von welchen Anteilen sprechen wir denn deiner Meinung?

WiWi Gast schrieb am 09.05.2021:

In der Statistik kommt nur das vor, was als Erbschaft deklariert wird. Die gehobene Mittelschicht schafft es grosse Vermögen weitgehend steuerfrei weiter zu geben.

Das ist unrealistisch, da das rein statistisch die reichste Erbengeneration ist, die je in Deutschland gelebt hat. Die werden durch viele Quersubventionen aus der Familie einen sehr guten Lebensstandard inkl. Eigentum haben, ohne großartiges etwas dafür getan zu haben.

Rein statistisch werden Erbschaften in nennenswerter Höhe nur einer sehr sehr kleinen Bevölkerungsschicht zuteil. 50% sind unter 75 TEuro, 80% sind unter 250 TEuro und 92% sind unter 500 TEuro. Da ist das Elternhäuschen selbstverständlich mit drin. Und: Es ist die Höhe der gesamten Erbschaft, das wird u.U. noch unter Geschwistern aufgeteilt.

So ist heute die Situation und die wird sich auch für die Fridays for Future Kids nicht wirklich entscheidend ändern. Die Geschichten von den hohen Erben sind was sie sind: Geschichten. Für den weit weit überwiegenden Teil der Gesellschaft ist das Erbe ein nettes Goddie, mehr aber auch nicht, vor allem interessiert es mit 60 oder noch später nicht mehr großartig, ob man 200k erbt oder nicht. Das ist dann evtl. der Porsche, den man sich als Rentner nochmal gönnt, aber es macht für's Leben keinen Unterschied.

Selbst wenn das Erbe nicht früh genug für den Hauskauf der Kinder bereit steht, so müssen diese zumindest keine Altersvorsorge mehr betreiben. Ohne Erbschaft zahlst Du 2k Hauskredit und besparst Deinen ETF mit 1k im Monat da die gesetzliche Rente in 30 Jahren nur noch eine Grundsicherung sein wird! Dies ist genau der kleine aber feine Unterschied wieso sich Hans Müller mit seinen 2k netto im TVöD wohlfühlt während sich der IGM-Ing. mit 4k netto nicht wirklich leistungsgerecht bezahlt fühlt.

Die Antwort auf meinen Post verstehe ich nicht. Ich bezog mich darauf, das ein Erbe für die allermeisten nicht hoch genug ist um wirklich einen Unterschied zu machen. Die Ausnahme wird gerne als Standard deklariert.

Auch hier: ein Großteil der Erben ist nicht hoch genug um 30 Jahre Altersvorsorge zu finanzieren.
Das bezieht sich auf Hans Müller im TVöD eher sogar stärker als auf den IGM-Ing, da statistisch gesehen erfolgreiche Eltern (=hohe Erbmasse) auch erfolgreiche Kinder haben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich kenne niemanden, der bei bei Umfrage / persönlichen Befragung über seine Vermögensverhältnisse Auskunft geben würde, sofern Vermögen vorhanden ist. Im persönlichen Umfeld ist das anders. Bei Kunden bekommt man es auch mit. Aber einem "Wissenschaftler" würde man dann eher sagen, dass man nur ein Haus hat.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

Es gibt in Deutschland keine Vermögenssteuer. Deshalb ist das wirkliche Vermögen der Bevölkerung auch nicht bekannt weil nirgendwo erfasst! Auch Du kennst es nicht!

Natürlich wird das nirgendwo erfasst, aber ich traue unseren Wissenschaftlern dann doch zu, dass sie in den diversen Studien die es zu dem Thema gibt realistische Werte herleiten können.

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DerSportbwler

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

Mir sind hier zu viele Makler-Floskeln nach dem Motto "Kauf lieber jetzt! Die Rallye geht weiter!" dabei. Wie ein anderer Poster angemerkt hatte: die ökonomische Diskussion wird hier zunehmend von Jungmaklern geflutet.

Und nein, Angebot und Nachfrage ist nicht das einzige Kriterium. Dahinter stecken Preise, die real gezahlt werden müssen. Und wenn nach der monatlichen Rate nichts mehr zum Leben übrig bleibt, gehts halt mit den Preise nicht mehr weiter. Die Zinsen sind am Minimum, die Einkommen in Corona gesunken. Die Steuern am steigen. Da bleibt kein Spielraum mehr. Der Anteil der Millionenerben ist verschwindend gering, das hilft hier also auch nicht. Hohe Nachfrage hin oder her, am Ende muss es finanzierbar sein.

Und nein Nummer 2, Bauzinsen können nicht negativ werden, weil sonst alle Banken schliessen müssten, da sie keinen Cent mehr verdienen. Ganz banale Logik. Übrigens steigen die Bauzinsen auf Grund steigender Inflationssorge aktuell.

Nein Nummer 3: selbstverständlich können Immobilienpreise fallen! Zwischen 1980 und 2010 sind die Immobilienpreise in DE über 30 Jahre lang real gefallen. Kennt man halt als Jungmakler nicht. Da denkt man, jedes Jahr 10% Preissteigerung bei 1% Lohnwachstum sei das Normalste der Welt... Schaut euch auch mal das Platzen der Immobilienblase in der Schweiz in den 90er Jahren an. Grosse Hausse war da, Inflation ging durch die Decke. Blieb der SNB nichts anderes mehr übrig, als die Leitzinsen zu erhöhen. Fataler Immobiliencrash als Folge - und das in unserem Muster-Nachbarland!

Frei nach Gerd Kommer: "Wer nach 10 Jahren historisch einmaliger Immobilienrallye wirklich glaubt, das geht noch 10 Jahre so weiter, hat den Anschluss zur Realität verloren"

Mit Verlaub aber da ist ziemlich viel Käse bei.

  1. Die Inflation zieht keine höheren Zinsen nach sich, sondern die werden technokratisch als politisches Lenkungsmittel festgesetzt. Dein persönlicher Zins fällt je nach Risiko/Marge der Bank bisschen anders aber wars dann auch.

  2. Angebot und Nachfrage für Immobilien spiegelt nicht die Einkommensentwicklung der gesamten Vollzeitarbeitnehmerschaft wider, sondern nur derjenigen, die überhaupt für Immobilienkauf in Frage kommen. Und dank immer größerer Ungleichheit bleiben trotzdem genug Menschen mit ausreichend hohem Einkommen, die Immobilien kaufen möchten.

  3. Mit 1980 - 2010 suchst du genau die Zeit raus, in der die Politik von Thatcher & Co. wirkt und der normale Arbeiter von den Zuwächsen der Produktivität nicht mehr profitiert. Bei Lust und Laune einfach mal Mark Blyth und seine Vorträge warum wir solche Leute wie Trump, etc. bekommen haben, anhören. Ich finde seine keynesianische Sichtweise erklärt die Phänomene und Wirtschaftsgeschichte sehr gut.
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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wie viel Prozent der Immobilienkäufer ohne FInanzierung kaufen, auch darüber gibt es Statistiken, es ist eher die Minderheit. Mag sein, dass die persönliche Statistik beim ein oder andernen Makler, vorallem in Nobelgegenden, anders aussieht. Sehr teure Objekte werden nämlich meist bar bezahlt, gerade "Liebhaberpreise" werden oft gar nicht mehr von Banken finanziert.

Negative Zinsen: das ist sehr wohl möglich. Mal ein Beispiel: wenn die Bank sich für -2 % refinanzieren kann, könnte es auch lukrativ sein, das Geld für -1% zu verleihen. Ist also immer noch eine Gewinnmarge für die Bank. Man leiht sich als Bank also möglichst viel Geld um Zinsen zu bekommen (statt zu bezahlen) und verleiht das Geld weiter, in dem man dafür weniger Zinsen fürs Geld parken bezahlt als man selbst erhalten hat. Im Negativumfeld wäre das immer noch ein möglicher Business Case.

Dass die Zinsen so schnell wieder steigen glaube ich persönlich nicht. Vorher geht Südeuropa pleite. Irgendwo habe ich es mal gelesen und dem stimme ich zu: Bis zur nächsten Währungsreform werden die Zinsen wahrscheinlich nicht mehr signifikant steigen. Steigen nämlich die Zinsen, dann ist Südeuropa pleite, somit der Euro am Ende.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

DerSportbwler schrieb am 10.05.2021:

Mir sind hier zu viele Makler-Floskeln nach dem Motto "Kauf lieber jetzt! Die Rallye geht weiter!" dabei. Wie ein anderer Poster angemerkt hatte: die ökonomische Diskussion wird hier zunehmend von Jungmaklern geflutet.

Und nein, Angebot und Nachfrage ist nicht das einzige Kriterium. Dahinter stecken Preise, die real gezahlt werden müssen. Und wenn nach der monatlichen Rate nichts mehr zum Leben übrig bleibt, gehts halt mit den Preise nicht mehr weiter. Die Zinsen sind am Minimum, die Einkommen in Corona gesunken. Die Steuern am steigen. Da bleibt kein Spielraum mehr. Der Anteil der Millionenerben ist verschwindend gering, das hilft hier also auch nicht. Hohe Nachfrage hin oder her, am Ende muss es finanzierbar sein.

Und nein Nummer 2, Bauzinsen können nicht negativ werden, weil sonst alle Banken schliessen müssten, da sie keinen Cent mehr verdienen. Ganz banale Logik. Übrigens steigen die Bauzinsen auf Grund steigender Inflationssorge aktuell.

Nein Nummer 3: selbstverständlich können Immobilienpreise fallen! Zwischen 1980 und 2010 sind die Immobilienpreise in DE über 30 Jahre lang real gefallen. Kennt man halt als Jungmakler nicht. Da denkt man, jedes Jahr 10% Preissteigerung bei 1% Lohnwachstum sei das Normalste der Welt... Schaut euch auch mal das Platzen der Immobilienblase in der Schweiz in den 90er Jahren an. Grosse Hausse war da, Inflation ging durch die Decke. Blieb der SNB nichts anderes mehr übrig, als die Leitzinsen zu erhöhen. Fataler Immobiliencrash als Folge - und das in unserem Muster-Nachbarland!

Frei nach Gerd Kommer: "Wer nach 10 Jahren historisch einmaliger Immobilienrallye wirklich glaubt, das geht noch 10 Jahre so weiter, hat den Anschluss zur Realität verloren"

Mit Verlaub aber da ist ziemlich viel Käse bei.

  1. Die Inflation zieht keine höheren Zinsen nach sich, sondern die werden technokratisch als politisches Lenkungsmittel festgesetzt. Dein persönlicher Zins fällt je nach Risiko/Marge der Bank bisschen anders aber wars dann auch.

  2. Angebot und Nachfrage für Immobilien spiegelt nicht die Einkommensentwicklung der gesamten Vollzeitarbeitnehmerschaft wider, sondern nur derjenigen, die überhaupt für Immobilienkauf in Frage kommen. Und dank immer größerer Ungleichheit bleiben trotzdem genug Menschen mit ausreichend hohem Einkommen, die Immobilien kaufen möchten.

  3. Mit 1980 - 2010 suchst du genau die Zeit raus, in der die Politik von Thatcher & Co. wirkt und der normale Arbeiter von den Zuwächsen der Produktivität nicht mehr profitiert. Bei Lust und Laune einfach mal Mark Blyth und seine Vorträge warum wir solche Leute wie Trump, etc. bekommen haben, anhören. Ich finde seine keynesianische Sichtweise erklärt die Phänomene und Wirtschaftsgeschichte sehr gut.

Ne, Zinsen werden auch im Sinne der Anleihenrendite am Kapitalmarkt gebildet. Je höher die Inflationserwartung, desto höhere Anleihezinsen verlangen die Anleger als Kompensation. Das hat erstmal nix mit dem Leitzins der Zentralbank zu tun. Und die Bauzinsen sind direkt korreliert mit der Anleihenrendite (der Staatsanleihen). Deshalb sind in den letzten Monate die Zinsen in den USA sehr stark und in DE zumindest spürbar gestiegen, obwohl die EZB am Leitzins nichts verändert hat.
Bevor du das Wissen anderer Leute also als "Käse" bezeichnest, würde ich mich ersteinmal einlesen ;)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wenn Staatsanleihen in der Euro Zone höher rentieren, wird die EZB sehr schnell intervenieren und Papiere aufkaufen, somit diesen Zins künstlich senken, weil Südeuropa nicht in der Lage ist, höhere Zinsen zu bezahlen, schon gar nicht seit den Corona Schulden. Wenn die Zinsen deutlich steigen sollten für Südeuropa, käme es binnen weniger Jahre zu mehreren Staatsbankrotts, welche niemand in der Euro Zone, auch nicht der Norden, wirklich will. Daher bleibe ich beim obigen gesagten: Bis zur nächsten Währungsreform werden die Zinsen nicht mehr deutlich steigen. Aktuell sehe ich keine Gefahr für eine Währungsreform, aber man weiss nie, vielleicht in 10, vielleicht in 20 oder 30 Jahren.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Wenn Staatsanleihen in der Euro Zone höher rentieren, wird die EZB sehr schnell intervenieren und Papiere aufkaufen, somit diesen Zins künstlich senken, weil Südeuropa nicht in der Lage ist, höhere Zinsen zu bezahlen, schon gar nicht seit den Corona Schulden. Wenn die Zinsen deutlich steigen sollten für Südeuropa, käme es binnen weniger Jahre zu mehreren Staatsbankrotts, welche niemand in der Euro Zone, auch nicht der Norden, wirklich will. Daher bleibe ich beim obigen gesagten: Bis zur nächsten Währungsreform werden die Zinsen nicht mehr deutlich steigen. Aktuell sehe ich keine Gefahr für eine Währungsreform, aber man weiss nie, vielleicht in 10, vielleicht in 20 oder 30 Jahren.

Die EZB interveniert doch aktuell schon stark. Aber auch der EZB sind Grenzen gesetzt. Bei einer Inflationsrate von 4? 5? Prozent wird kein Investor mehr eine negativ verzinste Anleihe kaufen, da wird die EZB dann schlicht alle Staatsanleihen kaufen müssen. Und auch eine Bank wird bei solchen Inflationsraten garantiert kein Geld mehr für 0,8% verleihen - mit bei 4% Inflation gut 3% Realverlust für die Bank.

Am Ende wird also der nominale Kapitalmarktzins mit der Inflationsrate mitsteigen. Real mag der Zins gleich sein (4% Inflationsrate und 3,2% Zins ergeben immernoch 0,8% Realzins). Da 99% der Immobilienkäufer allerdings nicht den Unterschied zwischen nominalen und realen Zinsen kennen werden, wird dies deutliche Auswirkungen auf den Immobilienmarkt haben. Mal schauen, wer bei 3,2% Zins noch blind alle Immobilien finanziert. Zumal die Inflationsrate auch wieder sinken kann - und dann steht man blöd da mit dem 3,2% Zins Kredit.

Und genau das passiert doch auch momentan. Wir sind bei den Bauzinsen immerhin wieder auf den Stand von Mai 2019 hoch.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich bin jetzt kein Fachmann aber ich würde behaupten, das es doch bessere wissenschaftliche Methoden gibt, als von Haus zu Haus zu laufen und die Menschen nach ihrem Vermögen zu fragen.

Ich lasse mich aber auch gerne davon überzeugen, das diese Zahlen massiv zu klein sind und die Realität eine ganz andere. Ich hätte nur gerne eine andere Quelle als "ich kenne da jemanden". Es muss doch völlig klar sein, das es sich bei der persönlichen Erfahrung oder sogar nur Meinung nicht um eine gute Informationsquelle handelt. Meiner persönlichen Erfahrung nach, entspricht die Statistik sehr gut der Realität. Warum bildet deine Erfahrung die Realität besser ab als meine?

Mich würde aber wirklich sehr interessieren wie stark ihr den glaubt das die Statistik abweicht. Bis jetzt war ja alles immer sehr ungenau. Haben 50% der Deutschen mehr als 1 Mio Vermögen? Erbt Jeder 2te 500k aufwärts? Welche Zahlen haltet ihr den für realistisch.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

Ich kenne niemanden, der bei bei Umfrage / persönlichen Befragung über seine Vermögensverhältnisse Auskunft geben würde, sofern Vermögen vorhanden ist. Im persönlichen Umfeld ist das anders. Bei Kunden bekommt man es auch mit. Aber einem "Wissenschaftler" würde man dann eher sagen, dass man nur ein Haus hat.

Es gibt in Deutschland keine Vermögenssteuer. Deshalb ist das wirkliche Vermögen der Bevölkerung auch nicht bekannt weil nirgendwo erfasst! Auch Du kennst es nicht!

Natürlich wird das nirgendwo erfasst, aber ich traue unseren Wissenschaftlern dann doch zu, dass sie in den diversen Studien die es zu dem Thema gibt realistische Werte herleiten können.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Nur ich kenne mein Vermögen.

Statistiken und Umfragen sind da wenig hilfreich, da ich da immer erhebliche Erinnerungslücken habe. Das habe ich von Politikern gelernt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Na und, dann soll der Zins doch steigen. Haben eh alle für 25 Jahre sich einen Zins von 0,7 - 1,5% gesichert die letzten Jahre. Die zahlen alle Ihr Haus unter diesem niedrigzins komplett ab und gut ist. Und danach verkauft doch auch eh keiner sein abgezahltes Haus. Alle wohnen dann Mietfrei in Ihrem Haus und zahlen die Nebenkosten. Wenn was anfallen sollte an Renovierung kann man sich das auch leisten da man ja keine Kosten mehr an die Bank hat.

Die die irgendwann einen Zins von 3,5 oder noch mehr erhalten interessiert doch nicht diejenigen die bereits ein Haus haben. Mir ist es völlig egal. Ich werde wenn ich in 25 Jahren in Rente bin mein Haus abbezahlt haben und meine Frau und ich werden auch aufgrund einer Betriebsrente und noch einiger privaten Altersvorsorgen eine gute Rente haben. Unsere Kinder haben bis dahin auch einen Job also wo soll mein Problem sein wenn die Zinsen jetzt steigen ? Das interessiert mich doch gar nicht. Selbst wenn ich das Haus irgendwann im Alter verkaufe denke ich ich werde nicht weniger bekommen als die 330.000 die ich dafür gezahlt habe. Ich muss ja auch nicht verkaufen. Kann ja das auch meinen Kindern vererben. Also who cares für diejenigen die bereits Ihren Zins bis Ablauf gesichert haben ???

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Wenn Staatsanleihen in der Euro Zone höher rentieren, wird die EZB sehr schnell intervenieren und Papiere aufkaufen, somit diesen Zins künstlich senken, weil Südeuropa nicht in der Lage ist, höhere Zinsen zu bezahlen, schon gar nicht seit den Corona Schulden. Wenn die Zinsen deutlich steigen sollten für Südeuropa, käme es binnen weniger Jahre zu mehreren Staatsbankrotts, welche niemand in der Euro Zone, auch nicht der Norden, wirklich will. Daher bleibe ich beim obigen gesagten: Bis zur nächsten Währungsreform werden die Zinsen nicht mehr deutlich steigen. Aktuell sehe ich keine Gefahr für eine Währungsreform, aber man weiss nie, vielleicht in 10, vielleicht in 20 oder 30 Jahren.

Die EZB interveniert doch aktuell schon stark. Aber auch der EZB sind Grenzen gesetzt. Bei einer Inflationsrate von 4? 5? Prozent wird kein Investor mehr eine negativ verzinste Anleihe kaufen, da wird die EZB dann schlicht alle Staatsanleihen kaufen müssen. Und auch eine Bank wird bei solchen Inflationsraten garantiert kein Geld mehr für 0,8% verleihen - mit bei 4% Inflation gut 3% Realverlust für die Bank.

Am Ende wird also der nominale Kapitalmarktzins mit der Inflationsrate mitsteigen. Real mag der Zins gleich sein (4% Inflationsrate und 3,2% Zins ergeben immernoch 0,8% Realzins). Da 99% der Immobilienkäufer allerdings nicht den Unterschied zwischen nominalen und realen Zinsen kennen werden, wird dies deutliche Auswirkungen auf den Immobilienmarkt haben. Mal schauen, wer bei 3,2% Zins noch blind alle Immobilien finanziert. Zumal die Inflationsrate auch wieder sinken kann - und dann steht man blöd da mit dem 3,2% Zins Kredit.

Und genau das passiert doch auch momentan. Wir sind bei den Bauzinsen immerhin wieder auf den Stand von Mai 2019 hoch.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

In Deutschland sprechen die meisten nicht gerne über ihr Vermögen. In den USA ist das anders und viel transparenter. Hier können weder Staat noch Wissenschaftler das wirklich ermitteln. Wenn einer Deiner Freunde Steuerberater mit einer langjährigen Praxis und vielen Mandanten sein sollte, kannst Du den mal fragen. Vermögen wird nicht nur durch Erbe übertragen, das machen die Steuerberater sehr viel geschickter. Und dann gibt es noch das, was die Steuerberater eigentlich gar nicht wissen wollen. Schließfächer, Nummernkonten im Ausland u.s.w.

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Ich bin jetzt kein Fachmann aber ich würde behaupten, das es doch bessere wissenschaftliche Methoden gibt, als von Haus zu Haus zu laufen und die Menschen nach ihrem Vermögen zu fragen.

Ich lasse mich aber auch gerne davon überzeugen, das diese Zahlen massiv zu klein sind und die Realität eine ganz andere. Ich hätte nur gerne eine andere Quelle als "ich kenne da jemanden". Es muss doch völlig klar sein, das es sich bei der persönlichen Erfahrung oder sogar nur Meinung nicht um eine gute Informationsquelle handelt. Meiner persönlichen Erfahrung nach, entspricht die Statistik sehr gut der Realität. Warum bildet deine Erfahrung die Realität besser ab als meine?

Mich würde aber wirklich sehr interessieren wie stark ihr den glaubt das die Statistik abweicht. Bis jetzt war ja alles immer sehr ungenau. Haben 50% der Deutschen mehr als 1 Mio Vermögen? Erbt Jeder 2te 500k aufwärts? Welche Zahlen haltet ihr den für realistisch.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

Ich kenne niemanden, der bei bei Umfrage / persönlichen Befragung über seine Vermögensverhältnisse Auskunft geben würde, sofern Vermögen vorhanden ist. Im persönlichen Umfeld ist das anders. Bei Kunden bekommt man es auch mit. Aber einem "Wissenschaftler" würde man dann eher sagen, dass man nur ein Haus hat.

Es gibt in Deutschland keine Vermögenssteuer. Deshalb ist das wirkliche Vermögen der Bevölkerung auch nicht bekannt weil nirgendwo erfasst! Auch Du kennst es nicht!

Natürlich wird das nirgendwo erfasst, aber ich traue unseren Wissenschaftlern dann doch zu, dass sie in den diversen Studien die es zu dem Thema gibt realistische Werte herleiten können.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Hier im Forum gibt es sehr viele Hig Performer (oder solche die es werden wollen), die aus erfolgsverwöhnten Familien stammen und es einfach gar nicht anders kennen.

Die Realität sieht in Deutschland sehr häufig eher so aus: Ein Paar, Mann und Frau, 1-2 Kinder, wohnt in einer 3 bis 4 Zimmer Mietswohnung, welche in den 70ern gebaut wurde, fährt einen VW Golf und hat ca. 3 Monatsnetto Gehälter als Reserve auf dem Konto, sonst keine Betriebsrente oder weiteres, nennenswertes Vermögen. Gehalt vom Mann ca. 2500-3000 Brutto, Frau oft nur die Hälfte da in Teilzeit oder gar nur 450 Euro da grösstenteils zuhause wenn die Kinder noch klein sind. Selbst Aktien besitzen in Deutschland nur eher wenige, keine 20%, im Aktien Boom um 2000 herum, waren es mal kurz über 20%, Fonds übrigens mitgerechnet!
https://de.wikipedia.org/wiki/Aktion%C3%A4rsquote

Sehr häufig leben bei solchen Familien deren Elterngeneration ganz ähnlich, d.h. es gibt nichts oder kaum etwas zu vererben.
Schaut euch mal auch an, wie hoch die typische Rente in Deutschland so ist und in Zukunft sein wird. Der typische Deutsche arbeitet weder bei den Big4, noch in UB, IB oder PE, auch nicht im IGM Konzern, sondern irgendwo auf dem Land beim KMU Krauter, wo es keine Betriebsrente gibt!

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Na und, dann soll der Zins doch steigen. Haben eh alle für 25 Jahre sich einen Zins von 0,7 - 1,5% gesichert die letzten Jahre. Die zahlen alle Ihr Haus unter diesem niedrigzins komplett ab und gut ist. Und danach verkauft doch auch eh keiner sein abgezahltes Haus. Alle wohnen dann Mietfrei in Ihrem Haus und zahlen die Nebenkosten. Wenn was anfallen sollte an Renovierung kann man sich das auch leisten da man ja keine Kosten mehr an die Bank hat.

Die die irgendwann einen Zins von 3,5 oder noch mehr erhalten interessiert doch nicht diejenigen die bereits ein Haus haben. Mir ist es völlig egal. Ich werde wenn ich in 25 Jahren in Rente bin mein Haus abbezahlt haben und meine Frau und ich werden auch aufgrund einer Betriebsrente und noch einiger privaten Altersvorsorgen eine gute Rente haben. Unsere Kinder haben bis dahin auch einen Job also wo soll mein Problem sein wenn die Zinsen jetzt steigen ? Das interessiert mich doch gar nicht. Selbst wenn ich das Haus irgendwann im Alter verkaufe denke ich ich werde nicht weniger bekommen als die 330.000 die ich dafür gezahlt habe. Ich muss ja auch nicht verkaufen. Kann ja das auch meinen Kindern vererben. Also who cares für diejenigen die bereits Ihren Zins bis Ablauf gesichert haben ???

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Wenn Staatsanleihen in der Euro Zone höher rentieren, wird die EZB sehr schnell intervenieren und Papiere aufkaufen, somit diesen Zins künstlich senken, weil Südeuropa nicht in der Lage ist, höhere Zinsen zu bezahlen, schon gar nicht seit den Corona Schulden. Wenn die Zinsen deutlich steigen sollten für Südeuropa, käme es binnen weniger Jahre zu mehreren Staatsbankrotts, welche niemand in der Euro Zone, auch nicht der Norden, wirklich will. Daher bleibe ich beim obigen gesagten: Bis zur nächsten Währungsreform werden die Zinsen nicht mehr deutlich steigen. Aktuell sehe ich keine Gefahr für eine Währungsreform, aber man weiss nie, vielleicht in 10, vielleicht in 20 oder 30 Jahren.

Die EZB interveniert doch aktuell schon stark. Aber auch der EZB sind Grenzen gesetzt. Bei einer Inflationsrate von 4? 5? Prozent wird kein Investor mehr eine negativ verzinste Anleihe kaufen, da wird die EZB dann schlicht alle Staatsanleihen kaufen müssen. Und auch eine Bank wird bei solchen Inflationsraten garantiert kein Geld mehr für 0,8% verleihen - mit bei 4% Inflation gut 3% Realverlust für die Bank.

Am Ende wird also der nominale Kapitalmarktzins mit der Inflationsrate mitsteigen. Real mag der Zins gleich sein (4% Inflationsrate und 3,2% Zins ergeben immernoch 0,8% Realzins). Da 99% der Immobilienkäufer allerdings nicht den Unterschied zwischen nominalen und realen Zinsen kennen werden, wird dies deutliche Auswirkungen auf den Immobilienmarkt haben. Mal schauen, wer bei 3,2% Zins noch blind alle Immobilien finanziert. Zumal die Inflationsrate auch wieder sinken kann - und dann steht man blöd da mit dem 3,2% Zins Kredit.

Und genau das passiert doch auch momentan. Wir sind bei den Bauzinsen immerhin wieder auf den Stand von Mai 2019 hoch.

Steigende Zinsen interessiert diejenigen Leute, die bereits eine Immobilie mit Zinsbindung haben, natürlich in so fern, dass ihre Immobilie an Wert verliert.

Übrigens: Märkte tiefrot heute, Inflationssorgen sind zurück, Zinsen der 10-jährigen Bundesanleihe auf -0,17% gestiegen (Ende 2020 waren die Zinsen noch bei -0,63%). Alles nichts dramatisch, aber es zeigt doch, wie die Kapitalmarktzinsen auch unabhängig der EZB-Leitzinsen steigen können.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich habe doch unten geschrieben, in meinem Bekanntenkreis passt die Statistik, ich kenne also offensichtlich keine Steuerberater mit einer langjährigen Praxis ;)

Das es steuerfreundliche Wege gibt Vermögen zu vererben ist mir ja völlig klar. Genauso das die Statistik eher nach oben als nach unten abweicht. Trotzdem macht das die offiziellen Statistiken ja nicht automatisch falsch/nicht repräsentativ.
Ich bezweifle doch sehr stark das es der einzige Weg ist Vermögen zu erfassen in dem man die Leute fragt, das ist aber zugegeben auch nur eine Behauptung von mir.

Leider wirft deine Argumentation aber auch die Frage auf, woher du deine Informationen beziehst und worauf sich die Behauptung stürzt, das die Statistiken nicht repräsentativ ist, wenn selbst offizielle Seiten keinen Einblick in die Vermögen der Bürger hat und das nicht einschätzen kann. Eigentlich kann es sich hierbei doch nur, wenn überhaupt, um persönliche Erfahrung handeln.

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

In Deutschland sprechen die meisten nicht gerne über ihr Vermögen. In den USA ist das anders und viel transparenter. Hier können weder Staat noch Wissenschaftler das wirklich ermitteln. Wenn einer Deiner Freunde Steuerberater mit einer langjährigen Praxis und vielen Mandanten sein sollte, kannst Du den mal fragen. Vermögen wird nicht nur durch Erbe übertragen, das machen die Steuerberater sehr viel geschickter. Und dann gibt es noch das, was die Steuerberater eigentlich gar nicht wissen wollen. Schließfächer, Nummernkonten im Ausland u.s.w.

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Ich bin jetzt kein Fachmann aber ich würde behaupten, das es doch bessere wissenschaftliche Methoden gibt, als von Haus zu Haus zu laufen und die Menschen nach ihrem Vermögen zu fragen.

Ich lasse mich aber auch gerne davon überzeugen, das diese Zahlen massiv zu klein sind und die Realität eine ganz andere. Ich hätte nur gerne eine andere Quelle als "ich kenne da jemanden". Es muss doch völlig klar sein, das es sich bei der persönlichen Erfahrung oder sogar nur Meinung nicht um eine gute Informationsquelle handelt. Meiner persönlichen Erfahrung nach, entspricht die Statistik sehr gut der Realität. Warum bildet deine Erfahrung die Realität besser ab als meine?

Mich würde aber wirklich sehr interessieren wie stark ihr den glaubt das die Statistik abweicht. Bis jetzt war ja alles immer sehr ungenau. Haben 50% der Deutschen mehr als 1 Mio Vermögen? Erbt Jeder 2te 500k aufwärts? Welche Zahlen haltet ihr den für realistisch.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2021:

Ich kenne niemanden, der bei bei Umfrage / persönlichen Befragung über seine Vermögensverhältnisse Auskunft geben würde, sofern Vermögen vorhanden ist. Im persönlichen Umfeld ist das anders. Bei Kunden bekommt man es auch mit. Aber einem "Wissenschaftler" würde man dann eher sagen, dass man nur ein Haus hat.

Es gibt in Deutschland keine Vermögenssteuer. Deshalb ist das wirkliche Vermögen der Bevölkerung auch nicht bekannt weil nirgendwo erfasst! Auch Du kennst es nicht!

Natürlich wird das nirgendwo erfasst, aber ich traue unseren Wissenschaftlern dann doch zu, dass sie in den diversen Studien die es zu dem Thema gibt realistische Werte herleiten können.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Steigende Zinsen interessieren nur diejenigen, deren Finanzierung bald ausläuft und eine Anschlussfinanzierung notwendig ist.

Wer jetzt eine Immobilie mit einer Zinslaufzeit über 20 Jahre finanziert, ist erstmal "safe".

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Mich würde aber wirklich sehr interessieren wie stark ihr den glaubt das die Statistik abweicht. Bis jetzt war ja alles immer sehr ungenau. Haben 50% der Deutschen mehr als 1 Mio Vermögen? Erbt Jeder 2te 500k aufwärts? Welche Zahlen haltet ihr den für realistisch.

Das ist doch eine gern genutzte Ausrede hier im Forum. Wenn man selbst mit deutlich überdurchschnittlichem Einkommen nix auf die Reihe bekommt, weil man in einer teuren Großstadt sitzt, dann sind halt die Erben schuld. Und wenn die es nicht sein können, weil das Erbe erst spät kommt, dann sind es die Heerscharen an Mitdreißigern, die mal schnell 200-300k von den Eltern zugesteckt bekommen.
Dass die Realität anders aussieht wollen sich viele halt nicht eingestehen. Nämlich dass der Durchschnittsverdiener sich in einer durchschnittlich teuren Gegend immer noch sein Häuschen leisten kann, wenn er das will und das Problem der Gutverdiener nicht die Erben sind, sondern dumme Entscheidungen wie in ein Großstadt mit 3-5x so hohen Immobilienpreisen zu gehen.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Auf n-tv kann man sich ein Interview mit einer EZB-Direktorin ansehen. Die erwartet eine steigende Inflation. Weshalb sollen aber ausgerechnet bei steigender Inflation die Immobilien billiger werden?? Das Gegenteil ist irgendwie wahrscheinlicher. Bei Neubauten müssen die Preise deutlich anziehen, weil die Baustoffe jetzt schon drastisch teurer geworden sind. Dann werden wohl auch die Bestandsimmobilien nicht billiger werden!

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Na und, dann soll der Zins doch steigen. Haben eh alle für 25 Jahre sich einen Zins von 0,7 - 1,5% gesichert die letzten Jahre. Die zahlen alle Ihr Haus unter diesem niedrigzins komplett ab und gut ist. Und danach verkauft doch auch eh keiner sein abgezahltes Haus. Alle wohnen dann Mietfrei in Ihrem Haus und zahlen die Nebenkosten. Wenn was anfallen sollte an Renovierung kann man sich das auch leisten da man ja keine Kosten mehr an die Bank hat.

Die die irgendwann einen Zins von 3,5 oder noch mehr erhalten interessiert doch nicht diejenigen die bereits ein Haus haben. Mir ist es völlig egal. Ich werde wenn ich in 25 Jahren in Rente bin mein Haus abbezahlt haben und meine Frau und ich werden auch aufgrund einer Betriebsrente und noch einiger privaten Altersvorsorgen eine gute Rente haben. Unsere Kinder haben bis dahin auch einen Job also wo soll mein Problem sein wenn die Zinsen jetzt steigen ? Das interessiert mich doch gar nicht. Selbst wenn ich das Haus irgendwann im Alter verkaufe denke ich ich werde nicht weniger bekommen als die 330.000 die ich dafür gezahlt habe. Ich muss ja auch nicht verkaufen. Kann ja das auch meinen Kindern vererben. Also who cares für diejenigen die bereits Ihren Zins bis Ablauf gesichert haben ???

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Wenn Staatsanleihen in der Euro Zone höher rentieren, wird die EZB sehr schnell intervenieren und Papiere aufkaufen, somit diesen Zins künstlich senken, weil Südeuropa nicht in der Lage ist, höhere Zinsen zu bezahlen, schon gar nicht seit den Corona Schulden. Wenn die Zinsen deutlich steigen sollten für Südeuropa, käme es binnen weniger Jahre zu mehreren Staatsbankrotts, welche niemand in der Euro Zone, auch nicht der Norden, wirklich will. Daher bleibe ich beim obigen gesagten: Bis zur nächsten Währungsreform werden die Zinsen nicht mehr deutlich steigen. Aktuell sehe ich keine Gefahr für eine Währungsreform, aber man weiss nie, vielleicht in 10, vielleicht in 20 oder 30 Jahren.

Die EZB interveniert doch aktuell schon stark. Aber auch der EZB sind Grenzen gesetzt. Bei einer Inflationsrate von 4? 5? Prozent wird kein Investor mehr eine negativ verzinste Anleihe kaufen, da wird die EZB dann schlicht alle Staatsanleihen kaufen müssen. Und auch eine Bank wird bei solchen Inflationsraten garantiert kein Geld mehr für 0,8% verleihen - mit bei 4% Inflation gut 3% Realverlust für die Bank.

Am Ende wird also der nominale Kapitalmarktzins mit der Inflationsrate mitsteigen. Real mag der Zins gleich sein (4% Inflationsrate und 3,2% Zins ergeben immernoch 0,8% Realzins). Da 99% der Immobilienkäufer allerdings nicht den Unterschied zwischen nominalen und realen Zinsen kennen werden, wird dies deutliche Auswirkungen auf den Immobilienmarkt haben. Mal schauen, wer bei 3,2% Zins noch blind alle Immobilien finanziert. Zumal die Inflationsrate auch wieder sinken kann - und dann steht man blöd da mit dem 3,2% Zins Kredit.

Und genau das passiert doch auch momentan. Wir sind bei den Bauzinsen immerhin wieder auf den Stand von Mai 2019 hoch.

Steigende Zinsen interessiert diejenigen Leute, die bereits eine Immobilie mit Zinsbindung haben, natürlich in so fern, dass ihre Immobilie an Wert verliert.

Übrigens: Märkte tiefrot heute, Inflationssorgen sind zurück, Zinsen der 10-jährigen Bundesanleihe auf -0,17% gestiegen (Ende 2020 waren die Zinsen noch bei -0,63%). Alles nichts dramatisch, aber es zeigt doch, wie die Kapitalmarktzinsen auch unabhängig der EZB-Leitzinsen steigen können.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Auf n-tv kann man sich ein Interview mit einer EZB-Direktorin ansehen. Die erwartet eine steigende Inflation. Weshalb sollen aber ausgerechnet bei steigender Inflation die Immobilien billiger werden?? Das Gegenteil ist irgendwie wahrscheinlicher. Bei Neubauten müssen die Preise deutlich anziehen, weil die Baustoffe jetzt schon drastisch teurer geworden sind. Dann werden wohl auch die Bestandsimmobilien nicht billiger werden!

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Na und, dann soll der Zins doch steigen. Haben eh alle für 25 Jahre sich einen Zins von 0,7 - 1,5% gesichert die letzten Jahre. Die zahlen alle Ihr Haus unter diesem niedrigzins komplett ab und gut ist. Und danach verkauft doch auch eh keiner sein abgezahltes Haus. Alle wohnen dann Mietfrei in Ihrem Haus und zahlen die Nebenkosten. Wenn was anfallen sollte an Renovierung kann man sich das auch leisten da man ja keine Kosten mehr an die Bank hat.

Die die irgendwann einen Zins von 3,5 oder noch mehr erhalten interessiert doch nicht diejenigen die bereits ein Haus haben. Mir ist es völlig egal. Ich werde wenn ich in 25 Jahren in Rente bin mein Haus abbezahlt haben und meine Frau und ich werden auch aufgrund einer Betriebsrente und noch einiger privaten Altersvorsorgen eine gute Rente haben. Unsere Kinder haben bis dahin auch einen Job also wo soll mein Problem sein wenn die Zinsen jetzt steigen ? Das interessiert mich doch gar nicht. Selbst wenn ich das Haus irgendwann im Alter verkaufe denke ich ich werde nicht weniger bekommen als die 330.000 die ich dafür gezahlt habe. Ich muss ja auch nicht verkaufen. Kann ja das auch meinen Kindern vererben. Also who cares für diejenigen die bereits Ihren Zins bis Ablauf gesichert haben ???

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Wenn Staatsanleihen in der Euro Zone höher rentieren, wird die EZB sehr schnell intervenieren und Papiere aufkaufen, somit diesen Zins künstlich senken, weil Südeuropa nicht in der Lage ist, höhere Zinsen zu bezahlen, schon gar nicht seit den Corona Schulden. Wenn die Zinsen deutlich steigen sollten für Südeuropa, käme es binnen weniger Jahre zu mehreren Staatsbankrotts, welche niemand in der Euro Zone, auch nicht der Norden, wirklich will. Daher bleibe ich beim obigen gesagten: Bis zur nächsten Währungsreform werden die Zinsen nicht mehr deutlich steigen. Aktuell sehe ich keine Gefahr für eine Währungsreform, aber man weiss nie, vielleicht in 10, vielleicht in 20 oder 30 Jahren.

Die EZB interveniert doch aktuell schon stark. Aber auch der EZB sind Grenzen gesetzt. Bei einer Inflationsrate von 4? 5? Prozent wird kein Investor mehr eine negativ verzinste Anleihe kaufen, da wird die EZB dann schlicht alle Staatsanleihen kaufen müssen. Und auch eine Bank wird bei solchen Inflationsraten garantiert kein Geld mehr für 0,8% verleihen - mit bei 4% Inflation gut 3% Realverlust für die Bank.

Am Ende wird also der nominale Kapitalmarktzins mit der Inflationsrate mitsteigen. Real mag der Zins gleich sein (4% Inflationsrate und 3,2% Zins ergeben immernoch 0,8% Realzins). Da 99% der Immobilienkäufer allerdings nicht den Unterschied zwischen nominalen und realen Zinsen kennen werden, wird dies deutliche Auswirkungen auf den Immobilienmarkt haben. Mal schauen, wer bei 3,2% Zins noch blind alle Immobilien finanziert. Zumal die Inflationsrate auch wieder sinken kann - und dann steht man blöd da mit dem 3,2% Zins Kredit.

Und genau das passiert doch auch momentan. Wir sind bei den Bauzinsen immerhin wieder auf den Stand von Mai 2019 hoch.

Steigende Zinsen interessiert diejenigen Leute, die bereits eine Immobilie mit Zinsbindung haben, natürlich in so fern, dass ihre Immobilie an Wert verliert.

Übrigens: Märkte tiefrot heute, Inflationssorgen sind zurück, Zinsen der 10-jährigen Bundesanleihe auf -0,17% gestiegen (Ende 2020 waren die Zinsen noch bei -0,63%). Alles nichts dramatisch, aber es zeigt doch, wie die Kapitalmarktzinsen auch unabhängig der EZB-Leitzinsen steigen können.

Weil mit steigender Inflation die Zinsen steigen. Und steigende Zinsen haben bekanntermassen einen massiv negativen Einfluss auf die Immobilienpreise.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ja, aber was interessiert mich den ob meine Immobilie an Wert verliert. Verkaufen tuen doch eh nur die die ein Geschäft machen wollen daraus. Aber das sollte eh nicht das Ziel eines Immobilienkaufs sein. Das Ziel sollte sein für immer dort wohnen zu können und im Alter keine Miete zu bezahlen. Dazu bringt es einfach eine bessere Lebensqualität. Ich habe vorher nur zu Miete gewohnt und im Haus zu wohnen sind Welten. Man genießt in seiner Hängematte seinen Garten und hat einfach nen grösseren Freiraum. Wenn ich mal dennoch verkaufen muss weil ich ins Pflegeheim gehe werde ich ja nicht einfach 1000 Euro bekommen für das Haus. Ich werde schon ein Batzen Geld bekommen und selbst wenn es niedriger ist als was ich reingesteckt habe ist mir sowas von egal weil ich dafür richtig schön in meinem Landhausstil Haus mit tollem Garten 2 Kinder die ihre Kindheit ohne viel Verkehr und richtig frei genießen konnten. Dafür nehme ich in Kauf das ich das Haus am Ende auch nur für 200.000 € verkaufe anstatt wie gekauft 330.00€. Ich bin nicht hier um Geld in Aktien zu investieren um mir irgendwann mal was zu kaufen. Ich lebe im hier und jetzt. Also wieso sollte ich was gleichwertiges für 1.600 € kalt mieten anstelle 1050€ an die Bank zu zahlen und in 25 Jahren durch zu sein ?

Steigende Zinsen interessiert diejenigen Leute, die bereits eine Immobilie mit Zinsbindung haben, natürlich in so fern, dass ihre Immobilie an Wert verliert.

Übrigens: Märkte tiefrot heute, Inflationssorgen sind zurück, Zinsen der 10-jährigen Bundesanleihe auf -0,17% gestiegen (Ende 2020 waren die Zinsen noch bei -0,63%). Alles nichts dramatisch, aber es zeigt doch, wie die Kapitalmarktzinsen auch unabhängig der EZB-Leitzinsen steigen können.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Mich würde aber wirklich sehr interessieren wie stark ihr den glaubt das die Statistik abweicht. Bis jetzt war ja alles immer sehr ungenau. Haben 50% der Deutschen mehr als 1 Mio Vermögen? Erbt Jeder 2te 500k aufwärts? Welche Zahlen haltet ihr den für realistisch.

Das ist doch eine gern genutzte Ausrede hier im Forum. Wenn man selbst mit deutlich überdurchschnittlichem Einkommen nix auf die Reihe bekommt, weil man in einer teuren Großstadt sitzt, dann sind halt die Erben schuld. Und wenn die es nicht sein können, weil das Erbe erst spät kommt, dann sind es die Heerscharen an Mitdreißigern, die mal schnell 200-300k von den Eltern zugesteckt bekommen.
Dass die Realität anders aussieht wollen sich viele halt nicht eingestehen. Nämlich dass der Durchschnittsverdiener sich in einer durchschnittlich teuren Gegend immer noch sein Häuschen leisten kann, wenn er das will und das Problem der Gutverdiener nicht die Erben sind, sondern dumme Entscheidungen wie in ein Großstadt mit 3-5x so hohen Immobilienpreisen zu gehen.

Die Gutverdiener hier im Forum sind ja nochmal ein ganz anderer Schlag, da hapert es nochmal an ganz anderen Dingen, die Diskussion lasse ich gerne andere führen ;)

Aber es stimmt schon, ich finde auch viele Gerüchte hier, warum sich andere ein Haus kaufen können und man selbst nicht immer abwegig. Da kommt noch der Konzern Beamte mit seinem Altvertrag und 1 Mio unter der Matratze hinzu, der jetzt gerne im Immobilien Markt einsteigen möchte oder der Handwerker der sein Gehalt durch Schwarzarbeit verdreifacht und sowieso nur das Grundstück kaufen muss, weil er das Haus mal eben mit seinen Kumpels am Wochenende zusammen baut.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wenn die Zinsen wirklich steigen sollten, wäre Südeuropa pleite und völlig am Ende. Das würde die gesamte Euro Zone mit in den Abgrund reißen. Ich denke nicht, dass man das will, daher wird einfach eine höhere Inflation toleriert. Es ist doch auch das Ziel, durch die höhere Inflation werden die Corona Schulden weginflationiert und gut ist. Die "Sparer" welche Verlierer sind, sind einfach nur Leute mit zu viel Geld auf den Sparbüchern.

Ich bin dennoch stark der Meinung, dass aktuell eher ein guter Zeitpunkt zum Immobilien verkaufen statt zum Kaufen ist, einfach weil die Preise vielerorts zu hoch sind. Zu hoch definiere ich so: man findet keine Anlegerobjekte mehr, die sich von alleine abbezahlen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

.... oder der Handwerker der sein Gehalt durch Schwarzarbeit verdreifacht und sowieso nur das Grundstück kaufen muss, weil er das Haus mal eben mit seinen Kumpels am Wochenende zusammen baut.

Genau, wer kennt sie nicht, die Horden an Handwerkern, die sich mit paar Kumpels auf der grünen Wiese ihre 200qm Villa hochziehen, während der Gutverdiener in der Stadt in seiner 50qm Bude sitzen muss.

Selbst wenn es so wäre: Wer so dumm ist, in eine Großstadt zu gehen und dann dort anscheinend so wenig verdient, dass es für mehr nicht reicht, der soll sich mal lieber nicht beschweren.

Wer solche Entscheidungen trifft scheint dann ja generell nicht der Hellste zu sein.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Preise sind zu hoch und Mieten sind zu billig, das ist das Grundproblem in den Top Städten

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das Problem ist, dass nur noch absurder Schrott auf dem Markt ist und der auch noch unbezahlbar für 0815 Wiwi ist.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Preise sind zu hoch und Mieten sind zu billig, das ist das Grundproblem in den Top Städten

Äh ja. Wenn die Mieten teurer werden gehen Preise garantiert nicht runter.

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Der Einkäufer

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Preise sind zu hoch und Mieten sind zu billig, das ist das Grundproblem in den Top Städten

Äh ja. Wenn die Mieten teurer werden gehen Preise garantiert nicht runter.

Die Kaufpreise passen aber auch null zu den aufrufbaren Mieten

Gabs so ein Szenario schon mal? Alles was ich mir an Wohnungen ansehe als eventuelle Kapitalanlage haben quoten von 35-45 Jahren und Modernisierungen/Steuerabgaben sind da noch gar nicht inbegriffen.
Klar ich lass was abzahlen ohne selbst etwas zahlen zu müssen (im besten Fall) aber mit Zusatzrendite o.ä. hat das ja mal gar nichts mehr zu tun

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Preise sind zu hoch und Mieten sind zu billig, das ist das Grundproblem in den Top Städten

Äh ja. Wenn die Mieten teurer werden gehen Preise garantiert nicht runter.

In den teuersten deutschen Städten sind die Mietpreise aber jetzt schon exorbitant hoch, sodass weite Teile der Gesellschaft sich keine Neuvermietung mehr leisten könn(t)en.
Und unabhängig von allen Spekulationen hier über Riesen-Erbe oder großzügige sechsstellige Zuschüsse als Normalfall gilt für Mieten fast ausschließlich, dass diese aus laufenden Einkünften gezahlt werden und nicht besonders Zins-sensitiv sind.

Dass Mietpreise in München von 20-25 EUR/qm in den nächsten Jahren auf 40-50 EUR/qm steigen (und damit zu einer fairen Bewertung der aktuellen Kaufpreise zurückfinden), kann nur passieren, wenn die Gehälter massiv anziehen (also sich auch etwa verdoppeln). Hier kann ja jeder selbst entscheiden, für wie wahrscheinlich er dieses Szenario hält.

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