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ImmobilienBerlin

Mieten oder kaufen

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Es geht um Immobilien in Berlin. Eine 4 Zimmer Wohnung in Charlottenburg kostet nach meinen Wünschen 1500€ warm oder 350k netto zzgl zins. Bei Eigenanteil von 100k müsste ich immer noch ein Kredit von > 250k aufnehmen und würde dann statt 1500 nur noch locker 400 + Tilgung warm zahlen (Hausgeld, Strom und Nebenkosten sowie Versicherung).

Erscheint mir irgendwie nicht so attraktiv. Rund 12 k im.jahr gespart heißt nach +20 Jahren lohnt es sich erst.

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BusinessBoy

Mieten oder kaufen

Aber dann gehört dir die Wohnung in der Hauptstadt Deutschlands...
und die Urbanisierung ist noch lange nicht abgeschlossen...

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BusinessBoy

Mieten oder kaufen

Vor allem wenn du auf den Kredit die Inflation hochrechnest und auf die Miete...
siehste?
nur ein Immobiliencrash wäre belastend haha

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Warum sollte man diese Frage in einem Absolventenforum, deren Teilnehmer nur wenig älter sind als die von dir vorgerechnete Breakeven-Periode, beantworten können?

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KITgivesyouWings

Mieten oder kaufen

Relevant für die Entscheidung Kaufen oder Mieten sind neben persönlicher Faktoren vor allem das Verhältnis Kaufpreis / Mietpreis. Bei 350k / 18k kommst du bei knapp unter 20 Jahresmieten raus - das ist historisch gesehen eher mittelmäßig, aus heutiger Sicht aber schon eher günstig, d.h. pro Kaufen.

Natürlich muss das Objekt es auch wert sein, du es dir dauerhaft leisten können, entsprechende Bonität und Lebenspläne (!), etc. - aber zumindest der erste Indikator stimmt. Übrigens, aus meiner Sicht ist es finanziell ganz großer Quatsch 1500 Euro Miete mit monatlich 400 Euro fürs Kaufen zu vergleichen und es erstaunt mich, dass jemand mit deinem Vermögen so an die Sache herangeht.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

+1

KITgivesyouWings schrieb am 03.06.2018:

Relevant für die Entscheidung Kaufen oder Mieten sind neben persönlicher Faktoren vor allem das Verhältnis Kaufpreis / Mietpreis. Bei 350k / 18k kommst du bei knapp unter 20 Jahresmieten raus - das ist historisch gesehen eher mittelmäßig, aus heutiger Sicht aber schon eher günstig, d.h. pro Kaufen.

Natürlich muss das Objekt es auch wert sein, du es dir dauerhaft leisten können, entsprechende Bonität und Lebenspläne (!), etc. - aber zumindest der erste Indikator stimmt. Übrigens, aus meiner Sicht ist es finanziell ganz großer Quatsch 1500 Euro Miete mit monatlich 400 Euro fürs Kaufen zu vergleichen und es erstaunt mich, dass jemand mit deinem Vermögen so an die Sache herangeht.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

-1
So eine Aussage bei der Analyse einer Investition zeugt von wenig Wissen...

BusinessBoy schrieb am 03.06.2018:

Aber dann gehört dir die Wohnung in der Hauptstadt Deutschlands...
und die Urbanisierung ist noch lange nicht abgeschlossen...

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Vergiss nicht, bei der Miete konservativ noch 2% oder realistisch locker 5% Mietpreissteigerungen einzurechnen und beim Kauf konservativ 2% nominaler Wertgewinn (also nur Inflationsausgleich, d.h. keine realen Wertsteigerungen) oder realistisch eher 5% Wertgewinn (also 3% realer Wertgewinn und 2% Inflationsausgleich) einzurechnen.

Realistisch gerechnet bist du in 10 Jahren in Berlin bei dieser Wohnung bei 1.800 EUR Kaltmiete und der Marktwert wäre 430k. (Annahme: 3% Steigerung, 2% Inflation).

Wenn du bei deinen 250k 1,9% Zins und 4% Zilgung ansetzt, ist die Monatsrate 1.229 EUR. Es bleiben knapp unter 140.000 EUR Schulden nach 10 Jahren.

Also, realistische Situation nach 10 Jahren: 430k Wert, 140k Restschuld. Das passt, wie ich finde. Nebenher kannst du doch trotzdem noch ein ETF-Depot befüllen. Das ist dann auch ein guter Risikoausgleich.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

WiWi Gast schrieb am 03.06.2018:

Vergiss nicht, bei der Miete konservativ noch 2% oder realistisch locker 5% Mietpreissteigerungen einzurechnen und beim Kauf konservativ 2% nominaler Wertgewinn (also nur Inflationsausgleich, d.h. keine realen Wertsteigerungen) oder realistisch eher 5% Wertgewinn (also 3% realer Wertgewinn und 2% Inflationsausgleich) einzurechnen.

Realistisch gerechnet bist du in 10 Jahren in Berlin bei dieser Wohnung bei 1.800 EUR Kaltmiete und der Marktwert wäre 430k. (Annahme: 3% Steigerung, 2% Inflation).

Wenn du bei deinen 250k 1,9% Zins und 4% Zilgung ansetzt, ist die Monatsrate 1.229 EUR. Es bleiben knapp unter 140.000 EUR Schulden nach 10 Jahren.

Also, realistische Situation nach 10 Jahren: 430k Wert, 140k Restschuld. Das passt, wie ich finde. Nebenher kannst du doch trotzdem noch ein ETF-Depot befüllen. Das ist dann auch ein guter Risikoausgleich.

Weil Immobilien auch immer nur im Wert steigen können, insbesondere nach sehr vielen Boomjahren. Ich glaube, in Spanien und den USA gibt es heutzutage deshalb nur noch Multimillionäre. Am besten machst du direkt eine 100%-Finanzierung und investiert dein Vermögen quasi gehebelt in Cryptos. Konservativ machst du damit in den nächsten zehn Jahren mindestens 30% p.a., realistisch eher 50-100%. Bestell am besten schon Mal den Bugatti vor.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Außerdem 1% des Wertes pro Jahr als Rücklagen bilden für Reparaturen, Instandhaltung und Renovierung.
Ich würde die Wohnung kaufen, aber dann vermieten und selbst vergleichbar zur Miete wohnen.

WiWi Gast schrieb am 03.06.2018:

Vergiss nicht, bei der Miete konservativ noch 2% oder realistisch locker 5% Mietpreissteigerungen einzurechnen und beim Kauf konservativ 2% nominaler Wertgewinn (also nur Inflationsausgleich, d.h. keine realen Wertsteigerungen) oder realistisch eher 5% Wertgewinn (also 3% realer Wertgewinn und 2% Inflationsausgleich) einzurechnen.

Realistisch gerechnet bist du in 10 Jahren in Berlin bei dieser Wohnung bei 1.800 EUR Kaltmiete und der Marktwert wäre 430k. (Annahme: 3% Steigerung, 2% Inflation).

Wenn du bei deinen 250k 1,9% Zins und 4% Zilgung ansetzt, ist die Monatsrate 1.229 EUR. Es bleiben knapp unter 140.000 EUR Schulden nach 10 Jahren.

Also, realistische Situation nach 10 Jahren: 430k Wert, 140k Restschuld. Das passt, wie ich finde. Nebenher kannst du doch trotzdem noch ein ETF-Depot befüllen. Das ist dann auch ein guter Risikoausgleich.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

WiWi Gast schrieb am 03.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 03.06.2018:

Vergiss nicht, bei der Miete konservativ noch 2% oder realistisch locker 5% Mietpreissteigerungen einzurechnen und beim Kauf konservativ 2% nominaler Wertgewinn (also nur Inflationsausgleich, d.h. keine realen Wertsteigerungen) oder realistisch eher 5% Wertgewinn (also 3% realer Wertgewinn und 2% Inflationsausgleich) einzurechnen.

Realistisch gerechnet bist du in 10 Jahren in Berlin bei dieser Wohnung bei 1.800 EUR Kaltmiete und der Marktwert wäre 430k. (Annahme: 3% Steigerung, 2% Inflation).

Wenn du bei deinen 250k 1,9% Zins und 4% Zilgung ansetzt, ist die Monatsrate 1.229 EUR. Es bleiben knapp unter 140.000 EUR Schulden nach 10 Jahren.

Also, realistische Situation nach 10 Jahren: 430k Wert, 140k Restschuld. Das passt, wie ich finde. Nebenher kannst du doch trotzdem noch ein ETF-Depot befüllen. Das ist dann auch ein guter Risikoausgleich.

Weil Immobilien auch immer nur im Wert steigen können, insbesondere nach sehr vielen Boomjahren. Ich glaube, in Spanien und den USA gibt es heutzutage deshalb nur noch Multimillionäre. Am besten machst du direkt eine 100%-Finanzierung und investiert dein Vermögen quasi gehebelt in Cryptos. Konservativ machst du damit in den nächsten zehn Jahren mindestens 30% p.a., realistisch eher 50-100%. Bestell am besten schon Mal den Bugatti vor.

Aber dieses Mal steigen die Preise bestimmt für immer!!!!!

Ist doch jedes mal das gleiche in jedem Wirtschaftszyklus und hat sich schon x mal wiederholt. In boom phasen denkt jeder es geht immer so weiter...

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Ist ja wie im Ärzte-forum hier...

Mietzins vs. Kaufnebenkosten, Instandhaltungskosten bzw. Rücklage, nicht umlagefähige Nebenkosten, Entgangene Kapitalerträge auf eingesetztes Kapital, Darlehszins und Kosten, Investitionsrisiko bewerten, Steuer?

Das Alles unter Berücksichtigung der voraussichtlich Nutzungsdauer und mögliche Preisanpassungen gegenüber stellen. Dann solltest du zu einem Ergebnis kommen. Bei Bedarf kann man sogar mit den Einzelwerten ein wenig experimentieren. Verrückte Welt.

Formel wie das 20 fache vom Kaufpreis ... sind nur Erfahrungswerte die Leute nutzen die kein Taschenrechner haben.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

WiWi Gast schrieb am 03.06.2018:

Vergiss nicht, bei der Miete konservativ noch 2% oder realistisch locker 5% Mietpreissteigerungen einzurechnen und beim Kauf konservativ 2% nominaler Wertgewinn (also nur Inflationsausgleich, d.h. keine realen Wertsteigerungen) oder realistisch eher 5% Wertgewinn (also 3% realer Wertgewinn und 2% Inflationsausgleich) einzurechnen.

Das ist Käse. Langfristig bleiben Immobilienwerte im Durchschnitt konstant, WENN man ordentlich investiert, alles in Schuss hält bzw. neue mittlerweile notwendige Standards einbaut.
Natürlich kann man mal Glück haben und eine Region erwischen, wo sich die Priese sehr positiv entwickeln, genauso kann man aber auch Pech haben und man bekommt nach 30 Jahren garnichts mehr für die Bude. Im Durchschnitt ist es +/-0, die Situation der letzten Jahre ist sicher nicht der Normalfall.

Auch die aktuelle Stadtflucht würde ich langfristig so nicht als gegeben sehen, es gibt mittlerweile schon wieder gegenteilige Tendenzen und wenn sich Homeoffice mehr durchsetzt, autonomes Fahren irgendwann, dann wird der Wohnort für den Job weniger wichtig als er jetzt ist. Ich halte es deshalb durchaus für möglich, dass in 20-30 Jahren die Pampa deutlich beliebter wird und viele nicht mehr ins "Ghetto" wollen.

Mieten und Kaufpreise entwickeln sich langfristig für gewöhnlich übrigens sehr ähnlich. Kann auch garnicht anders sein, wenn sich beides langfristig voneinander abkoppelt will das andere keiner mehr (Wer kauft ein Haus für eine Mio, wenn er es für 1.000 Euro Mieten kann?).

Generell:
Ich setze voraus, jeder hier hat einen wirtschaftlichen Hintergrund, dann sollte es ein Leichtes sein, sich die Vorteilhaftigkeit von sowas auszurechnen, Investitionsrechnung irgendwann ganz am Anfang...

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Baujahr? Ausstattung? Aufzug? Garagenstellplatz?

WiWi Gast schrieb am 03.06.2018:

Es geht um Immobilien in Berlin. Eine 4 Zimmer Wohnung in Charlottenburg kostet nach meinen Wünschen 1500€ warm oder 350k netto zzgl zins. Bei Eigenanteil von 100k müsste ich immer noch ein Kredit von > 250k aufnehmen und würde dann statt 1500 nur noch locker 400 + Tilgung warm zahlen (Hausgeld, Strom und Nebenkosten sowie Versicherung).

Erscheint mir irgendwie nicht so attraktiv. Rund 12 k im.jahr gespart heißt nach +20 Jahren lohnt es sich erst.

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WiWi Gast

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Warum kauft sich nicht jeder dann eine Wohnung, wenn die Wertsteigerung 3%p über der Inflation liegt? Sieht ja nach einem risikolosen Investment aus. Also volle Fremdkapitalfinanzierung, der Zins müsste ja bei ca. 0-1% liegen, da es ja risikolos ist.

Doch warte mal. Was ist mit Instandhaltung, die Mieten sind Brutto (Steuer rausrechnen), was ist mit Leerstand/ Risko von Mietnomaden? Und vor allem was passiert bei fallenden Immobilienpreisen? Ein Preisverfall von 50 bis 75% ist keine Seltenheit.

Wie hast du die Trends berechnet, dass der durchschnittliche Berlin-EW aktuell zwar zwischen 20 und 35 liegt, aber in 10 Jahren im Alter der Familiengründung steht und dementsprechend sich nach einem größeren Wohnraum bzw. Haus (=außerhalb Berlins) umsieht?
Welchen Effekt hat in 10-15 Jahren das autonome Fahren? Sind die Leute bereit 10-15 Autominuten weiter außerhalb zu wohnen wenn sie monatlich 400-500 EUR bzw. im Jahr 5.000-6.000 EUR an Miete einsparen können?

Was passiert wenn die neue Regierung beschließt staatlichen Wohnraum zu errichten (siehe Österreich) mit Mieten von 500 bis 600 EUR für eine 80 Quadratmeter-Wohnung?

Für mich klingt das alles als ob du dich mit dem Thema noch nie so richtig befasst hast und einfach die letzten Jahre analysiert hast und annimmst, dass der Wirtschaftsboom für immer so weiter macht. Wirtschafts- und Lebenszyklen gibt es in deinem Wortschatz wohl nicht.

WiWi Gast schrieb am 03.06.2018:

Vergiss nicht, bei der Miete konservativ noch 2% oder realistisch locker 5% Mietpreissteigerungen einzurechnen und beim Kauf konservativ 2% nominaler Wertgewinn (also nur Inflationsausgleich, d.h. keine realen Wertsteigerungen) oder realistisch eher 5% Wertgewinn (also 3% realer Wertgewinn und 2% Inflationsausgleich) einzurechnen.

Realistisch gerechnet bist du in 10 Jahren in Berlin bei dieser Wohnung bei 1.800 EUR Kaltmiete und der Marktwert wäre 430k. (Annahme: 3% Steigerung, 2% Inflation).

Wenn du bei deinen 250k 1,9% Zins und 4% Zilgung ansetzt, ist die Monatsrate 1.229 EUR. Es bleiben knapp unter 140.000 EUR Schulden nach 10 Jahren.

Also, realistische Situation nach 10 Jahren: 430k Wert, 140k Restschuld. Das passt, wie ich finde. Nebenher kannst du doch trotzdem noch ein ETF-Depot befüllen. Das ist dann auch ein guter Risikoausgleich.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Diese Diskussion ist mühselig, da sich selbst bei den harten Fakten die Fachleute widersprechen, wie auch hier wieder erkennbar (ohne die bisherigen Schreiber als Fachleute oder Laien zu klassifizieren).

Nach zig Jahren hat man als Mieter den Kaufpreis in die Immobilie gesteckt, ohne Eigentum erworben zu haben. Dafür hat man jederzeit die Flexibilität, sich ohne große Verluste nach einer neuen Bleibe umzusehen (neuer Job, neue Frau, Familie, Fernweh....was auch immer). Dazu kommt der Vorteil, dass Reparaturen charmant an den Vermieter weitergegeben werden. Das sind bei 1-Familienhäusern natürlich andere Beträge (Dach, Heizung etc.) als bei einer Wohnung, aber dennoch nicht zu unterschätzende Kostenblöcke.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Mieten oder Kaufen? Ich sag dir eins: Verkaufen!

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Volle Zustimmung. Pauschale Aussagen kann man einfach nicht treffen, wenn es um Anlagen geht. Meine Eltern haben zwei Immobilien: Eine hat sich im Wert die letzten 10Jahre verdoppelt und hat kaum Instandhaltungskosten verursacht. Die andere ist im Wert nominal minimal (unter Inflationsausgleich) gestiegen und es musste noch ordentlich Geld reingebuttert werden in der Zwischenzeit - also in Summe ein ordentliches Minusgeschäft bisher.

Wenn man so sehr an den weiteren Aufschwung des Immobilienmarketes glaubt, würde ich auch einfach in entsprechende Aktienfonds investieren. Da hat man auch weniger Stress mit Mietern.

WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Warum kauft sich nicht jeder dann eine Wohnung, wenn die Wertsteigerung 3%p über der Inflation liegt? Sieht ja nach einem risikolosen Investment aus. Also volle Fremdkapitalfinanzierung, der Zins müsste ja bei ca. 0-1% liegen, da es ja risikolos ist.

Doch warte mal. Was ist mit Instandhaltung, die Mieten sind Brutto (Steuer rausrechnen), was ist mit Leerstand/ Risko von Mietnomaden? Und vor allem was passiert bei fallenden Immobilienpreisen? Ein Preisverfall von 50 bis 75% ist keine Seltenheit.

Wie hast du die Trends berechnet, dass der durchschnittliche Berlin-EW aktuell zwar zwischen 20 und 35 liegt, aber in 10 Jahren im Alter der Familiengründung steht und dementsprechend sich nach einem größeren Wohnraum bzw. Haus (=außerhalb Berlins) umsieht?
Welchen Effekt hat in 10-15 Jahren das autonome Fahren? Sind die Leute bereit 10-15 Autominuten weiter außerhalb zu wohnen wenn sie monatlich 400-500 EUR bzw. im Jahr 5.000-6.000 EUR an Miete einsparen können?

Was passiert wenn die neue Regierung beschließt staatlichen Wohnraum zu errichten (siehe Österreich) mit Mieten von 500 bis 600 EUR für eine 80 Quadratmeter-Wohnung?

Für mich klingt das alles als ob du dich mit dem Thema noch nie so richtig befasst hast und einfach die letzten Jahre analysiert hast und annimmst, dass der Wirtschaftsboom für immer so weiter macht. Wirtschafts- und Lebenszyklen gibt es in deinem Wortschatz wohl nicht.

WiWi Gast schrieb am 03.06.2018:

Vergiss nicht, bei der Miete konservativ noch 2% oder realistisch locker 5% Mietpreissteigerungen einzurechnen und beim Kauf konservativ 2% nominaler Wertgewinn (also nur Inflationsausgleich, d.h. keine realen Wertsteigerungen) oder realistisch eher 5% Wertgewinn (also 3% realer Wertgewinn und 2% Inflationsausgleich) einzurechnen.

Realistisch gerechnet bist du in 10 Jahren in Berlin bei dieser Wohnung bei 1.800 EUR Kaltmiete und der Marktwert wäre 430k. (Annahme: 3% Steigerung, 2% Inflation).

Wenn du bei deinen 250k 1,9% Zins und 4% Zilgung ansetzt, ist die Monatsrate 1.229 EUR. Es bleiben knapp unter 140.000 EUR Schulden nach 10 Jahren.

Also, realistische Situation nach 10 Jahren: 430k Wert, 140k Restschuld. Das passt, wie ich finde. Nebenher kannst du doch trotzdem noch ein ETF-Depot befüllen. Das ist dann auch ein guter Risikoausgleich.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Und was machst du dann mit 300k cash? Steht man ja wieder vor dem gleichen Problem, wenn man es nicht verballern möchte.

WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Mieten oder Kaufen? Ich sag dir eins: Verkaufen!

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Und was machst du dann mit 300k cash? Steht man ja wieder vor dem gleichen Problem, wenn man es nicht verballern möchte.

WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Mieten oder Kaufen? Ich sag dir eins: Verkaufen!

Aktien mein Freund, Aktien sind langfristig gesehen unschlagbar. Buy and hold (decades)

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Fabulous Fab

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WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Und was machst du dann mit 300k cash? Steht man ja wieder vor dem gleichen Problem, wenn man es nicht verballern möchte.

WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Mieten oder Kaufen? Ich sag dir eins: Verkaufen!

Aktien mein Freund, Aktien sind langfristig gesehen unschlagbar. Buy and hold (decades)

Sind wir in den 1920ern?
wer macht den heute noch B&H?

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WiWi Gast

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Fabulous Fab schrieb am 04.06.2018:

Und was machst du dann mit 300k cash? Steht man ja wieder vor dem gleichen Problem, wenn man es nicht verballern möchte.

WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Mieten oder Kaufen? Ich sag dir eins: Verkaufen!

Aktien mein Freund, Aktien sind langfristig gesehen unschlagbar. Buy and hold (decades)

Sind wir in den 1920ern?
wer macht den heute noch B&H?

So ziemlich jeder, der langfristig Vermögen aufbauen will. Mag ja an dir vorbei gegangen sein, aber B&H mit ETFs wird seit Jahren als bester Weg zum Wohlstand angesehen. Kannst ja gerne weiter eifrig aktiv traden, dann aber nicht beschweren wenn beim nächsten Crash alles den Bach runter geht :)

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Fabulous Fab schrieb am 04.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Und was machst du dann mit 300k cash? Steht man ja wieder vor dem gleichen Problem, wenn man es nicht verballern möchte.

WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Mieten oder Kaufen? Ich sag dir eins: Verkaufen!

Aktien mein Freund, Aktien sind langfristig gesehen unschlagbar. Buy and hold (decades)

Sind wir in den 1920ern?
wer macht den heute noch B&H?

So ziemlich jeder, der langfristig Vermögen aufbauen will. Mag ja an dir vorbei gegangen sein, aber B&H mit ETFs wird seit Jahren als bester Weg zum Wohlstand angesehen. Kannst ja gerne weiter eifrig aktiv traden, dann aber nicht beschweren wenn beim nächsten Crash alles den Bach runter geht :)

Und warum sollten ETFs von einer Krise verschont bleiben? B&H ist doch nur dann Erfolgswirksam wenn man irgendwann verkauft

B&H + Sell

Was wenn Verkaufspreis unter Einkaufspreis liegt (Krise)?

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WiWi Gast

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Naja das Prinzip von B&H ist doch eben, dass du einer Krise nicht verkaufst, sondern diese aussitzt.

Daher sollte man auch entsprechend anfangen umzuschichten, wenn man älter wird und das Risiko verringern möchte.

Aber natürlich hast du Recht: Buchgewinne nutzen mir nicht viel, man muss diese auch durch Verkauf realisieren, dass man was davon hat.

WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Und warum sollten ETFs von einer Krise verschont bleiben? B&H ist doch nur dann Erfolgswirksam wenn man irgendwann verkauft

B&H + Sell

Was wenn Verkaufspreis unter Einkaufspreis liegt (Krise)?

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WiWi Gast

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In Berlin steigen die Immobilienpreise durch die ganzen ausländischen Investoren sehr wahrscheinlich immer weiter und du hast am Ende eine Eigentumswohnung in einer der beliebtesten deutschen Städte. Ich sehe da keinerlei Risiko für einen Kauf.

antworten
WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Jede Menge Risiko: Schlechte Altbausubstanz, schlechte Objekte aus dem 1960er und 70er Jahren. Schlechte Lagen u.s.w.

WiWi Gast schrieb am 06.06.2018:

In Berlin steigen die Immobilienpreise durch die ganzen ausländischen Investoren sehr wahrscheinlich immer weiter und du hast am Ende eine Eigentumswohnung in einer der beliebtesten deutschen Städte. Ich sehe da keinerlei Risiko für einen Kauf.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Ausländische Investoren stürzen sich auf Berlin weil es die Hauptstadt ist, ohne daran zu denken das es das Armenhaus Deutschlands ist. Die sind es gewöhnt weltweit eine Hauptstadt mit Wohlstand gleichzusetzen. Fundamental passt dort nichts zusammen. Die Preise sind gar nicht tragbar für die Bevölkerung und der Investor wohnt ja nicht selbst drinnen.

WiWi Gast schrieb am 06.06.2018:

In Berlin steigen die Immobilienpreise durch die ganzen ausländischen Investoren sehr wahrscheinlich immer weiter und du hast am Ende eine Eigentumswohnung in einer der beliebtesten deutschen Städte. Ich sehe da keinerlei Risiko für einen Kauf.

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WiWi Gast

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Gewerbliche ausländische Investoren haben schon lange vor der Finanzkrise in Berlin zugeschlagen. Gesucht waren z.B. Objekte ab 10 Mio. Also Gewerbeobjekte und Mehrfamilienhäuser. Wer damals gekauft hat, ist aus heutiger Sicht auf jeden Fall gut gefahren. Die sind auch nicht so dumm zu glauben, dass die Berliner Bevölkerung wohlhabend sei. Das ist in Washington D.C. auch nicht der Fall!

WiWi Gast schrieb am 07.06.2018:

Ausländische Investoren stürzen sich auf Berlin weil es die Hauptstadt ist, ohne daran zu denken das es das Armenhaus Deutschlands ist. Die sind es gewöhnt weltweit eine Hauptstadt mit Wohlstand gleichzusetzen. Fundamental passt dort nichts zusammen. Die Preise sind gar nicht tragbar für die Bevölkerung und der Investor wohnt ja nicht selbst drinnen.

WiWi Gast schrieb am 06.06.2018:

In Berlin steigen die Immobilienpreise durch die ganzen ausländischen Investoren sehr wahrscheinlich immer weiter und du hast am Ende eine Eigentumswohnung in einer der beliebtesten deutschen Städte. Ich sehe da keinerlei Risiko für einen Kauf.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Und was machst du dann mit 300k cash? Steht man ja wieder vor dem gleichen Problem, wenn man es nicht verballern möchte.

WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Mieten oder Kaufen? Ich sag dir eins: Verkaufen!

Ich als alter Greis kann nur raten:
Immobilie kaufen, alleine schon aus dem aller wichtigsten Grund: keine Miete im Alter zahlen.
Seid ihr 60, werdet ihr mir diesen Ratschlag danken.
Das was ihr jetzt an Cash habt - lebt euer Leben! Investiert in euer Eigenheim, legt etwas Cash beiseite aber für den Rest: Leben leben!

Mein Bruder war erfolgreicher Selbstständiger, hatte ein Einkommen wie Investmentbanker aber keine Gedanken an den Ruhestand vergeudet. Leben lang zur Miete gewohnt und immer den Gedanken gehabt - mir geht's finanziell blendend, wieso sollte das als Rentner nicht so sein.

Naja am Ende hat er 10 Jahre bei mir gewohnt und jeden Tag über sein Sparbuch gestöhnt. Die Unabhängigkeit hat er extrem vermisst. Sein Leben hat er gelebt - bis er alt war.
Also Freunde, macht es richtig, lebt euer Leben UND kauft eine Immobilie. 700 Eur Miete Schmerzen euch später im Rentenalter wie heutzutage ca. 2000 Euro Miete.

antworten
WiWi Gast

Mieten oder kaufen

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Und was machst du dann mit 300k cash? Steht man ja wieder vor dem gleichen Problem, wenn man es nicht verballern möchte.

WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Mieten oder Kaufen? Ich sag dir eins: Verkaufen!

Ich als alter Greis kann nur raten:
Immobilie kaufen, alleine schon aus dem aller wichtigsten Grund: keine Miete im Alter zahlen.
Seid ihr 60, werdet ihr mir diesen Ratschlag danken.
Das was ihr jetzt an Cash habt - lebt euer Leben! Investiert in euer Eigenheim, legt etwas Cash beiseite aber für den Rest: Leben leben!

Mein Bruder war erfolgreicher Selbstständiger, hatte ein Einkommen wie Investmentbanker aber keine Gedanken an den Ruhestand vergeudet. Leben lang zur Miete gewohnt und immer den Gedanken gehabt - mir geht's finanziell blendend, wieso sollte das als Rentner nicht so sein.

Naja am Ende hat er 10 Jahre bei mir gewohnt und jeden Tag über sein Sparbuch gestöhnt. Die Unabhängigkeit hat er extrem vermisst. Sein Leben hat er gelebt - bis er alt war.
Also Freunde, macht es richtig, lebt euer Leben UND kauft eine Immobilie. 700 Eur Miete Schmerzen euch später im Rentenalter wie heutzutage ca. 2000 Euro Miete.

Die Frage ist ob man die 350k nicht zu einer besseren Rendite anlegen kann. ETFs haben durchschnittlich 5% Netto-Gewinn. Da kann nicht jede Immobilie mithalten.
Berlin ist Spekulation, Ende 80er gab es das Schonmal. Spätestens wenn der Leitzins wieder anhebt werden die Wohnungen wieder auf dem Markt geschmissen.

Hab eine Wohnung 90m2 im Ausland / Mittelmeer für 65k gekauft. Als Alter Sack ist Deutschland „noch“ nur in Punkto Medizin gut. Sonst kaum Lebensqualität im vergleicht zu anderen „wärmeren“ Ländern.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Und was machst du dann mit 300k cash? Steht man ja wieder vor dem gleichen Problem, wenn man es nicht verballern möchte.

WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Mieten oder Kaufen? Ich sag dir eins: Verkaufen!

Ich als alter Greis kann nur raten:
Immobilie kaufen, alleine schon aus dem aller wichtigsten Grund: keine Miete im Alter zahlen.
Seid ihr 60, werdet ihr mir diesen Ratschlag danken.
Das was ihr jetzt an Cash habt - lebt euer Leben! Investiert in euer Eigenheim, legt etwas Cash beiseite aber für den Rest: Leben leben!

Mein Bruder war erfolgreicher Selbstständiger, hatte ein Einkommen wie Investmentbanker aber keine Gedanken an den Ruhestand vergeudet. Leben lang zur Miete gewohnt und immer den Gedanken gehabt - mir geht's finanziell blendend, wieso sollte das als Rentner nicht so sein.

Naja am Ende hat er 10 Jahre bei mir gewohnt und jeden Tag über sein Sparbuch gestöhnt. Die Unabhängigkeit hat er extrem vermisst. Sein Leben hat er gelebt - bis er alt war.
Also Freunde, macht es richtig, lebt euer Leben UND kauft eine Immobilie. 700 Eur Miete Schmerzen euch später im Rentenalter wie heutzutage ca. 2000 Euro Miete.

Sorry, was ein sinnloser Mist. Spart man das, was man alles in ein Haus gesteckt hätte & legt es an, hat man im Alter keine Probleme.

Wie viele Eltern gibt es, die mit Anfang - Mitte 60 alleine in einem riesen Haus sitzen, wenn alle Kinder ausgezogen sind. Dann wird schnell nicht mehr das Haus wichtig, sondern vielleicht ein Aufzug, eine Barrierefreie Wohunung oder sonstiges.

Pauschal einen Hauskauf als das non plus ultra darzustellen, ist fahrlässig.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Sorry was für ein sinnloser Mist.
Wer, bitte wer schafft es ernsthaft bis zur Rente 350k zu sparen UND nebenbei Miete zu blechen? Und jetzt geh bitte von einem stinknormalen Durchschnittseinkommen aus! Merkste selber?
Menschen ticken simpel. Eine Hausfinanzierung "zwingt" sogesehen 350k anzusparen bzw im Alter hat man dann 350k Gegenwert zur Verfügung. Das was du an Miete zahlst, landet in der Tasche deines Vermieters ;-)
Übrigens gibt es genug Beispiele von Rentnern die nach Auszug der Kinder ihre Immobilie für viel geld Verkaufen und sich dann mit 350k ein schönes leben machen oder zur Miete in eine Barrierefreie Wohnung ziehen - wohl gemerkt mit 350k auf dem Konto die bis zur Rente reichen.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Wer in einer Seniorenresidenz wohnt, hat meistens sein Haus verkauft und genießt den Komfort in einer modernen altengerechten Anlage. Von der Rente allein können das nur ganz wenige finanzieren.

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

Sorry was für ein sinnloser Mist.
Wer, bitte wer schafft es ernsthaft bis zur Rente 350k zu sparen UND nebenbei Miete zu blechen? Und jetzt geh bitte von einem stinknormalen Durchschnittseinkommen aus! Merkste selber?
Menschen ticken simpel. Eine Hausfinanzierung "zwingt" sogesehen 350k anzusparen bzw im Alter hat man dann 350k Gegenwert zur Verfügung. Das was du an Miete zahlst, landet in der Tasche deines Vermieters ;-)
Übrigens gibt es genug Beispiele von Rentnern die nach Auszug der Kinder ihre Immobilie für viel geld Verkaufen und sich dann mit 350k ein schönes leben machen oder zur Miete in eine Barrierefreie Wohnung ziehen - wohl gemerkt mit 350k auf dem Konto die bis zur Rente reichen.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

das mag alles korrekt sein bzgl. Älter werden und Seniorenresidenz. Nur einziges Problem zur heutigen Zeit. Die Immopreise sind viel zu hoch! D.h. die Wahrscheinlichkeit bei steigenden Zinsen das der Markt kollabiert ist ziemlich hoch.
Ich würde bei den jetzigen Preisen niemanden empfehlen zu kaufen bzw. neu zu bauen (wenn Grundstück nicht vorhanden).

WiWi Gast schrieb am 09.06.2018:

Wer in einer Seniorenresidenz wohnt, hat meistens sein Haus verkauft und genießt den Komfort in einer modernen altengerechten Anlage. Von der Rente allein können das nur ganz wenige finanzieren.

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

Sorry was für ein sinnloser Mist.
Wer, bitte wer schafft es ernsthaft bis zur Rente 350k zu sparen UND nebenbei Miete zu blechen? Und jetzt geh bitte von einem stinknormalen Durchschnittseinkommen aus! Merkste selber?
Menschen ticken simpel. Eine Hausfinanzierung "zwingt" sogesehen 350k anzusparen bzw im Alter hat man dann 350k Gegenwert zur Verfügung. Das was du an Miete zahlst, landet in der Tasche deines Vermieters ;-)
Übrigens gibt es genug Beispiele von Rentnern die nach Auszug der Kinder ihre Immobilie für viel geld Verkaufen und sich dann mit 350k ein schönes leben machen oder zur Miete in eine Barrierefreie Wohnung ziehen - wohl gemerkt mit 350k auf dem Konto die bis zur Rente reichen.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Selbst bauen geht ja nur noch in Kleinstädten oder ländlichen Regionen + Ostdeutschland, weil nur da bezahlbar. Im gesuchten Ballungsgebiet landet man garantiert bei einer ETW. Kann auch eine gute Lösung sein wenn (fast) neu, preislich aber jenseits von gut und böse. Für 100qm liegt man bei eher unschönen Lagen schon über 500k. Es gibt jetzt auch ganz tolle Wohnungen, die kosten dann aber ganz häufig zum Teil deutlich über eine Mio. Sinnvoll ist das nicht. Besser ganz kleine Wohnungen als Kapitalanlage kaufen. ETFs würde ich nicht trauen, dann lieber Einzelaktien.

WiWi Gast schrieb am 09.06.2018:

das mag alles korrekt sein bzgl. Älter werden und Seniorenresidenz. Nur einziges Problem zur heutigen Zeit. Die Immopreise sind viel zu hoch! D.h. die Wahrscheinlichkeit bei steigenden Zinsen das der Markt kollabiert ist ziemlich hoch.
Ich würde bei den jetzigen Preisen niemanden empfehlen zu kaufen bzw. neu zu bauen (wenn Grundstück nicht vorhanden).

WiWi Gast schrieb am 09.06.2018:

Wer in einer Seniorenresidenz wohnt, hat meistens sein Haus verkauft und genießt den Komfort in einer modernen altengerechten Anlage. Von der Rente allein können das nur ganz wenige finanzieren.

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

Sorry was für ein sinnloser Mist.
Wer, bitte wer schafft es ernsthaft bis zur Rente 350k zu sparen UND nebenbei Miete zu blechen? Und jetzt geh bitte von einem stinknormalen Durchschnittseinkommen aus! Merkste selber?
Menschen ticken simpel. Eine Hausfinanzierung "zwingt" sogesehen 350k anzusparen bzw im Alter hat man dann 350k Gegenwert zur Verfügung. Das was du an Miete zahlst, landet in der Tasche deines Vermieters ;-)
Übrigens gibt es genug Beispiele von Rentnern die nach Auszug der Kinder ihre Immobilie für viel geld Verkaufen und sich dann mit 350k ein schönes leben machen oder zur Miete in eine Barrierefreie Wohnung ziehen - wohl gemerkt mit 350k auf dem Konto die bis zur Rente reichen.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Aha,

keine ETFs, aber Einzelaktien. Auf welche Basis berufst Du dich bei deiner Einschätzung?

WiWi Gast schrieb am 10.06.2018:

Selbst bauen geht ja nur noch in Kleinstädten oder ländlichen Regionen + Ostdeutschland, weil nur da bezahlbar. Im gesuchten Ballungsgebiet landet man garantiert bei einer ETW. Kann auch eine gute Lösung sein wenn (fast) neu, preislich aber jenseits von gut und böse. Für 100qm liegt man bei eher unschönen Lagen schon über 500k. Es gibt jetzt auch ganz tolle Wohnungen, die kosten dann aber ganz häufig zum Teil deutlich über eine Mio. Sinnvoll ist das nicht. Besser ganz kleine Wohnungen als Kapitalanlage kaufen. ETFs würde ich nicht trauen, dann lieber Einzelaktien.

WiWi Gast schrieb am 09.06.2018:

das mag alles korrekt sein bzgl. Älter werden und Seniorenresidenz. Nur einziges Problem zur heutigen Zeit. Die Immopreise sind viel zu hoch! D.h. die Wahrscheinlichkeit bei steigenden Zinsen das der Markt kollabiert ist ziemlich hoch.
Ich würde bei den jetzigen Preisen niemanden empfehlen zu kaufen bzw. neu zu bauen (wenn Grundstück nicht vorhanden).

WiWi Gast schrieb am 09.06.2018:

Wer in einer Seniorenresidenz wohnt, hat meistens sein Haus verkauft und genießt den Komfort in einer modernen altengerechten Anlage. Von der Rente allein können das nur ganz wenige finanzieren.

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

Sorry was für ein sinnloser Mist.
Wer, bitte wer schafft es ernsthaft bis zur Rente 350k zu sparen UND nebenbei Miete zu blechen? Und jetzt geh bitte von einem stinknormalen Durchschnittseinkommen aus! Merkste selber?
Menschen ticken simpel. Eine Hausfinanzierung "zwingt" sogesehen 350k anzusparen bzw im Alter hat man dann 350k Gegenwert zur Verfügung. Das was du an Miete zahlst, landet in der Tasche deines Vermieters ;-)
Übrigens gibt es genug Beispiele von Rentnern die nach Auszug der Kinder ihre Immobilie für viel geld Verkaufen und sich dann mit 350k ein schönes leben machen oder zur Miete in eine Barrierefreie Wohnung ziehen - wohl gemerkt mit 350k auf dem Konto die bis zur Rente reichen.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Der Thread hier dreht sich jetzt um ein sinnvolles Thema: Wie gehe ich mit meinem Gehalt um?

Wir haben hier eine veritable Konsummentalität (Bsp. "Reichen 2.500,- netto zum Leben?"). Als Berufsanfänger muss ich "natürlich" in einen Neubau in bester Lage mit mindestens 4 Zimmern ziehen und erzähle dann, dass wegen der 1.500,- Miete kein Leben möglich wäre. Dass parallel die Wohnung eine halbe Million kostet, verbietet mir den Kauf und ich erzähle hier etwas von Opportunitätskosten etc.

Meine Empfehlung: Entwickelt euch zunehmend. Kauft zunächst eine kleine 2-/3-Zimmerwohnung aus einem Bestand in 1b-Lage. Die kostet dann meinetwegen nur 200.000. Die zahlt man schnell ab, geht in die Vermietung und kauft sich ein Haus. Sukzessive folgt als Vermögenszuwachs.

Hier ist mein Problem, dass alles sofort sein muss: Berufseinstieg, dickstes Auto (eigene Threads), dickste Neubauten, Klamotten und Uhren vom Feinsten (div. Threads) und fürs Sparen bleiben dann wenige 100 Euro.

Wenn ich in jungen Jahren kaufe, zwinge ich mich schon dann zu einem langfristigen Vermögensaufbau.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

WiWi Gast schrieb am 11.06.2018:

Wenn ich in jungen Jahren kaufe, zwinge ich mich schon dann zu einem langfristigen Vermögensaufbau.

wie willst du in jungen Jahren ohne Eigenkapital denn kaufen? Zumal du mit 200k wohl kaum in einer größeren Stadt etwas adäquates finden wirst... (Stichwort: Lage, Lage, Lage)....

antworten
WiWi Gast

Mieten oder kaufen

WiWi Gast schrieb am 09.06.2018:

das mag alles korrekt sein bzgl. Älter werden und Seniorenresidenz. Nur einziges Problem zur heutigen Zeit. Die Immopreise sind viel zu hoch! D.h. die Wahrscheinlichkeit bei steigenden Zinsen das der Markt kollabiert ist ziemlich hoch.
Ich würde bei den jetzigen Preisen niemanden empfehlen zu kaufen bzw. neu zu bauen (wenn Grundstück nicht vorhanden).

Damit disqualifizierst du dich schon ein wenig. Eine pauschale Empfehlung für alle zu treffen ist mehr als gewagt. Und darüber zu orakeln ob die Immobilienpreise zu hoch sind ist auch schwierig, ganz besonders allgemein in einem heterogenen Markt.

In München? Vielleicht, aber vielleicht bleibt das Niveau hier auch die nächsten 40 Jahre vergleichbar, während es woanders fällt.
In Dorf xyz? Eher nicht, vielleicht steigen sie, vielleicht fallen sie.

Ich bin gerade dabei ein Grundstück zu kaufen und zu bauen. Gesamtkosten etwa 550k Euro für knapp 1300qm Grundstück plus Haus mit 165qm + 80qm Keller.
Vergleichbarer Wohnraum kostet mich 1300 Euro, die Annuität liegt bei 1750 Euro. Die Zinsen bei knapp 2,2% für 20 Jahre mit wenig Eigenkapital; bei einer Beleihungsgrenze von 65% liegt ein guter Freund bei 2,09% für 25 Jahre.

Jetzt kannst du munter rum rechnen und je nach Szenario lohnt es sich oder eben nicht. Im Vorfeld kannst du nur raten.
Die meisten Rechnungen sind unvollständig und wollen ein bestimmtes Ergebnis zeigen.
Vergleiche ich nur Miete vs. Zinszahlungen stehe ich um Welten besser da. Rechne ich aber entgangene Rendite von riskanten Investments dagegen, stehe ich plötzlich ganz schlecht da. Sind die Investments weniger riskant wird es schon besser.
Aber auf die Rendite muss ich noch Steuern zahlen und dann gibt es noch die Inflation, die ja den Schuldnern in die Hände spielt. Steuerliche Aspekte gibt es ja auch noch zu berücksichtigen.

Am Ende des Tages gibt es dutzende Variablen, die niemand seriös für die nächsten zwei Jahre vorhersehen kann, geschweige denn für die nächsten 20.

Deswegen muss jeder für sich selbst entscheiden.
Eine selbst bewohnte Immobilie wird nicht die bestmögliche Rendite bringen. Sie dient aber einerseits dem Vermögensaufbau (in den allermeisten Fällen) und ist andererseits Luxus. Die gefühlte Sicherheit, Inflationsschutz, Gestaltungsfreiräume und viele weitere nicht monetäre Punkte haben schon etwas für sich.

PS: Was die steigenden Zinsen betrifft, die den ganzen Markt explodieren lassen: Deutschland ist nicht Amerika. In den USA wurden viele flexible Darlehen vergeben, bei uns sind es heutzutage meist 15 Jahre Zinsbindung oder mehr. Selbst wenn das Zinsniveau in 15 Jahren anzieht, dann ist die Beleihungsgrenze des Objektes in der Regel deutlich niedriger als jetzt, was den Zinsanstieg dämpft und zum anderen hat die Inflation einen Teil des Kredites entwertet. Die gegebenenfalls höhere Rate ist für die meisten dann immer noch tragbar. Wer also auf einen Preisrutsch wartet kann genauso gut bitter enttäuscht werden - was im Moment auch die vorherrschende Meinung ist. Wenn man seine eigenen Immobilienszenarien durchrechnet kommt man schnell zu Ergebnissen die auch in die Richtung gehen.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

WiWi Gast schrieb am 11.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.06.2018:

Wenn ich in jungen Jahren kaufe, zwinge ich mich schon dann zu einem langfristigen Vermögensaufbau.

wie willst du in jungen Jahren ohne Eigenkapital denn kaufen? Zumal du mit 200k wohl kaum in einer größeren Stadt etwas adäquates finden wirst... (Stichwort: Lage, Lage, Lage)....

Was adäquat ist muss jeder selbst entscheiden.
Aber bis wann gilt es als "junge Jahre"? Mit 30 zum Beispiel?
Bei 10% Nebenkosten müsstest du für 200k Euro dann 20k Euro gespart haben, dass ist immer noch für viele machbar. Wenn du dann keine Schufa-Einträge hast müsstest du etwa 1850 Euro netto verdienen, damit du eine Bank findest. Auch das ist machbar.

Bei 30k EK und ohne Markler kannst du für 200k Euro Wohnung bei 20 Jahren Zinsbindung mit etwa 2% Zinsen und einer Rate bei 2% Tilgung von etwa 620 Euro rechnen. Nach der Zinsbindung hast du noch etwa 50% Restschuld.

Das ist auch für "junge Leute" nicht unerreichbar.
Blöd wird es nur, wenn die Zinsen zum Beispiel auf 5% gehen ohne das eine Anpassung der Kaufpreise stattfindet (die kommt vermutlich wenn erst verzögert): Dann musst du im Beispiel oben schon 1.166 Euro Rate einplanen und landest nach 20 Jahren bei knapp über 60k Euro Restschuld.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

WiWi Gast schrieb am 11.06.2018:

Was adäquat ist muss jeder selbst entscheiden.
Aber bis wann gilt es als "junge Jahre"? Mit 30 zum Beispiel?
Bei 10% Nebenkosten müsstest du für 200k Euro dann 20k Euro gespart haben, dass ist immer noch für viele machbar. Wenn du dann keine Schufa-Einträge hast müsstest du etwa 1850 Euro netto verdienen, damit du eine Bank findest. Auch das ist machbar.

Bei 30k EK und ohne Markler kannst du für 200k Euro Wohnung bei 20 Jahren Zinsbindung mit etwa 2% Zinsen und einer Rate bei 2% Tilgung von etwa 620 Euro rechnen. Nach der Zinsbindung hast du noch etwa 50% Restschuld.

Das ist auch für "junge Leute" nicht unerreichbar.
Blöd wird es nur, wenn die Zinsen zum Beispiel auf 5% gehen ohne das eine Anpassung der Kaufpreise stattfindet (die kommt vermutlich wenn erst verzögert): Dann musst du im Beispiel oben schon 1.166 Euro Rate einplanen und landest nach 20 Jahren bei knapp über 60k Euro Restschuld.

Wir sind noch im Wiwi-Forum, oder?

Hand aufs Herz:
Wenn ich mit, sagen wir mal, 23 Jahren und 60.000+ Jahreseinkommen bei einem validen Arbeitgeber einsteige, finanziert mir jede Bank der Welt einen 120-Prozent-Kredit dieses Beispiels, du landest unter 2 Prozent Zinsen, kannst aber 5 Prozent tilgen. ...und schon ist die Bude nach 20 Jahren restlos abbezahlt.

Hier zu schreien "Nein, das geht nicht.", aber auf der anderen Seite dann für 1.500 zur Miete wohnen und einen 5er fahren. Das stimmt für mich einfach nicht mehr im Verhältnis. Und immer dieses Geschreie nach Lage, Lage, Lage: Ja, das ist bis zu einem bestimmten Maß richtig. Wenn ich es mir aber nicht leisten kann, in der Toplage zu kaufen, muss ich gegebenenfalls eben doch in die 1b-Lage. Mich dann für horrende Beträge in die Toplage einzumieten ist "über die Verhältnisse leben" und führt definitiv nicht dazu, dass großes Geld zur Anlage übrig bleibt.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

WiWi Gast schrieb am 11.06.2018:

Wir sind noch im Wiwi-Forum, oder?

Hand aufs Herz:
Wenn ich mit, sagen wir mal, 23 Jahren und 60.000+ Jahreseinkommen bei einem validen Arbeitgeber einsteige, finanziert mir jede Bank der Welt einen 120-Prozent-Kredit dieses Beispiels, du landest unter 2 Prozent Zinsen, kannst aber 5 Prozent tilgen. ...und schon ist die Bude nach 20 Jahren restlos abbezahlt.

Du bist noch nicht so oft mit Banken zur Immobilienfinanzierung in Kontakt gekommen, oder?
Viele Banken finanzieren nur bis zu bestimmten Beleihungsausläufen, oft 80%, 100% oder 110%. Mit 120%-Finanzierungen hast du schonmal direkt eine sehr eingeschränkte Zahl an Anbietern.
Auf unter 2% Zinsen kommst du damit nicht. Du landest für 10 Jahre Zinsbindung irgendwo bei 2,3%. Bei 5% Tilgung wärst du dann nach knapp 17 Jahren durch, hast aber eine Rate von 1460 Euro, bei 2% 1400 Euro.

Von diesem etwas zu optimistischen Bild abgesehen gebe ich dir aber völlig Recht!

Hier zu schreien "Nein, das geht nicht.", aber auf der anderen Seite dann für 1.500 zur Miete wohnen und einen 5er fahren. Das stimmt für mich einfach nicht mehr im Verhältnis. Und immer dieses Geschreie nach Lage, Lage, Lage: Ja, das ist bis zu einem bestimmten Maß richtig. Wenn ich es mir aber nicht leisten kann, in der Toplage zu kaufen, muss ich gegebenenfalls eben doch in die 1b-Lage. Mich dann für horrende Beträge in die Toplage einzumieten ist "über die Verhältnisse leben" und führt definitiv nicht dazu, dass großes Geld zur Anlage übrig bleibt.

100% Zustimmung

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

WiWi Gast schrieb am 11.06.2018:

Damit disqualifizierst du dich schon ein wenig. Eine pauschale Empfehlung für alle zu treffen ist mehr als gewagt. Und darüber zu orakeln ob die Immobilienpreise zu hoch sind ist auch schwierig, ganz besonders allgemein in einem heterogenen Markt.

-> in Metropolen sind die Immobilienpreise definitiv zu hoch. Oder warum meinst du, kann sich kaum ein Normalverdiener mehr bezahlbaren Wohnraum leisten?

In München? Vielleicht, aber vielleicht bleibt das Niveau hier auch die nächsten 40 Jahre vergleichbar, während es woanders fällt.
In Dorf xyz? Eher nicht, vielleicht steigen sie, vielleicht fallen sie.

-> wie ich schon sagte, dass alles ist reine Spekulation...

Ich bin gerade dabei ein Grundstück zu kaufen und zu bauen. Gesamtkosten etwa 550k Euro für knapp 1300qm Grundstück plus Haus mit 165qm + 80qm Keller.
Vergleichbarer Wohnraum kostet mich 1300 Euro, die Annuität liegt bei 1750 Euro. Die Zinsen bei knapp 2,2% für 20 Jahre mit wenig Eigenkapital; bei einer Beleihungsgrenze von 65% liegt ein guter Freund bei 2,09% für 25 Jahre.

--> für 550k bekommst du z.B. in MUC gerade mal eine 3-Zimmer Wohnung...
Ich habe deine Angaben mal in einen Rechner übertragen. Annahme: 50k Eigenkapital -> ergo 500k zu finanzieren.

D.h. du würdest das Haus in ca. 34 Jahren bezahlt haben. Nach 20 Jahren hast du noch eine Restschuld von 250k. Wenn sich der Zinssatz um 4% nach den 20 Jahren erhöht (was nicht unrealistisch ist), müsstest du dann 2,6k/monatlich zahlen.

Du hast über die gesamte Laufzeit dann ca. 170k an Zinsen gezahlt.
Instandhaltung etc. lasse ich mal weg.
--> sorry, aber hört sich für mich nach Banksklave an....

Jetzt kannst du munter rum rechnen und je nach Szenario lohnt es sich oder eben nicht. Im Vorfeld kannst du nur raten.

--> naja etwas Weitblick und gesunden Menschenverstand sollte man bei so einem Kauf schon mitbringen. Zumal du ja nicht jährlich ein Haus kaufst. Wir sind aktuell in einer Boomphase....danach kommt üblicherweise immer ein Tief.

PS: Was die steigenden Zinsen betrifft, die den ganzen Markt explodieren lassen: Deutschland ist nicht Amerika. In den USA wurden viele flexible Darlehen vergeben, bei uns sind es heutzutage meist 15 Jahre Zinsbindung oder mehr. Selbst wenn das Zinsniveau in 15 Jahren anzieht, dann ist die Beleihungsgrenze des Objektes in der Regel deutlich niedriger als jetzt, was den Zinsanstieg dämpft und zum anderen hat die Inflation einen Teil des Kredites entwertet. Die gegebenenfalls höhere Rate ist für die meisten dann immer noch tragbar. Wer also auf einen Preisrutsch wartet kann genauso gut bitter enttäuscht werden - was im Moment auch die vorherrschende Meinung ist. Wenn man seine eigenen Immobilienszenarien durchrechnet kommt man schnell zu Ergebnissen die auch in die Richtung gehen.

--> sehe ich definitiv anders. Fakt ist, die Krise 2008 war global und hat zur jetzigen Situation mit Niedrigzinsen und ein Leben auf Pump (besonders von Staaten) geführt. Das Geld ist halt einfach billig.
Wenn das Kartenhaus zusammenfällt, dann kannst du froh sein, noch einen Job zu haben. Wer sagt denn, dass du in 5 Jahren noch das verdienst, was du jetzt hast?
Die Banken finanzieren dir heute alles.... s.u. sogar 120% Finanzierungen. Warum ist das so? Weil das aktuell noch die einzige Einnahmequelle ist.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

WiWi Gast schrieb am 12.06.2018:

-> in Metropolen sind die Immobilienpreise definitiv zu hoch. Oder warum meinst du, kann sich kaum ein Normalverdiener mehr bezahlbaren Wohnraum leisten?

Warum muss sich ein Normalverdiener in Metropolen Immobilien leisten können?
Sieh dir mal im Ausland die Immobilienpreise der großen Städte an und du wirst feststellen, dass sich in den meisten Ländern seit Jahrzehnten Normalverdiener keine Immobilien dort leisten können.

Das ist noch kein Indikator für einen Crash.

In München? Vielleicht, aber vielleicht bleibt das Niveau hier auch die nächsten 40 Jahre vergleichbar, während es woanders fällt.
In Dorf xyz? Eher nicht, vielleicht steigen sie, vielleicht fallen sie.

-> wie ich schon sagte, dass alles ist reine Spekulation...

Genauso wie deine Aussage zum bevorstehenden Crash...

--> für 550k bekommst du z.B. in MUC gerade mal eine 3-Zimmer Wohnung...
Ich habe deine Angaben mal in einen Rechner übertragen. Annahme: 50k Eigenkapital -> ergo 500k zu finanzieren.

D.h. du würdest das Haus in ca. 34 Jahren bezahlt haben. Nach 20 Jahren hast du noch eine Restschuld von 250k. Wenn sich der Zinssatz um 4% nach den 20 Jahren erhöht (was nicht unrealistisch ist), müsstest du dann 2,6k/monatlich zahlen.

Du hast über die gesamte Laufzeit dann ca. 170k an Zinsen gezahlt.
Instandhaltung etc. lasse ich mal weg.
--> sorry, aber hört sich für mich nach Banksklave an....

Und in der gleichen Zeit hätte ich ohne Mietsteigerungen 530.400 Euro Miete gezahlt. 576k bei durchschnittlich 0,5% Mieterhöhung pro Jahr. Hört sich für mich so an, als würde ich für den Immobilienbesitzer arbeiten...

Das sich der Zinssatz um 4%-Punkte(!) erhöht ist unwahrscheinlich, weil der Beleihungsauslauf deutlich positiver ist. Ein Zinsatz von 6,2% bei einem Beleihungsauslauf von unter 50% (bei gleichbleibenden Immobilienwert) ist im historischen Vergleich schon extrem hoch. Aber selbst wenn wäre es immernoch tragbar.

Jetzt kannst du munter rum rechnen und je nach Szenario lohnt es sich oder eben nicht. Im Vorfeld kannst du nur raten.

--> naja etwas Weitblick und gesunden Menschenverstand sollte man bei so einem Kauf schon mitbringen. Zumal du ja nicht jährlich ein Haus kaufst. Wir sind aktuell in einer Boomphase....danach kommt üblicherweise immer ein Tief.

Die eigene Unwissenheit anzuerkennen ist wohl deutlich mehr Weitblick und gesunder Menschenverstand als du je aufbringen kannst....
Es ist schlicht nicht möglich die Zukunft vorherzusagen. In 20 Jahren ist die Immobilie anstatt 550k vielleicht 1 Mio. wert oder auch nur 300k.
Nach einem Tief kommt dann üblicherweise wieder der Boom...

Viele Experten fürchten sich immer noch vor großer Inflation. Was ist wenn es für 4-5 Jahre Inflationsraten von 4% gibt?

--> sehe ich definitiv anders. Fakt ist, die Krise 2008 war global und hat zur jetzigen Situation mit Niedrigzinsen und ein Leben auf Pump (besonders von Staaten) geführt. Das Geld ist halt einfach billig.
Wenn das Kartenhaus zusammenfällt, dann kannst du froh sein, noch einen Job zu haben. Wer sagt denn, dass du in 5 Jahren noch das verdienst, was du jetzt hast?

Wer sagt, dass ich in 5 Jahren noch am Leben bin? Oder heute Abend?
Wer sagt, dass unser intersubjektives System von Währungen in 5 Jahren noch besteht? Währungen sind nichts als pure Fantasie die vom Vertrauen lebt, wenn es weg ist verschwinden die Währungen genauso und mit ihr auch Kredite.

Die Banken finanzieren dir heute alles.... s.u. sogar 120% Finanzierungen. Warum ist das so? Weil das aktuell noch die einzige Einnahmequelle ist.

Daran merkt man, dass du noch nie versucht hast in Deutschland etwas zu finanzieren...
120%-Finanzierungen macht längst nicht jede Bank und selbst wenn eine Bank es prinzipiell anbietet, dann gelten recht restriktive Bedingungen (Objektbeschaffenheit, Objektlage, Schuldnerqualität, Arbeitsplatz).

Aber mit den entsprechenden gesetzlichen Regularien scheinst du dich nicht auszukennen, sonst würdest du nicht solchen Unsinnschreiben. Schau dir mal die Wohnimmobilienrichtlinie an.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

WiWi Gast schrieb am 12.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.06.2018:

Wir sind noch im Wiwi-Forum, oder?

Hand aufs Herz:
Wenn ich mit, sagen wir mal, 23 Jahren und 60.000+ Jahreseinkommen bei einem validen Arbeitgeber einsteige, finanziert mir jede Bank der Welt einen 120-Prozent-Kredit dieses Beispiels, du landest unter 2 Prozent Zinsen, kannst aber 5 Prozent tilgen. ...und schon ist die Bude nach 20 Jahren restlos abbezahlt.

Du bist noch nicht so oft mit Banken zur Immobilienfinanzierung in Kontakt gekommen, oder?
Viele Banken finanzieren nur bis zu bestimmten Beleihungsausläufen, oft 80%, 100% oder 110%. Mit 120%-Finanzierungen hast du schonmal direkt eine sehr eingeschränkte Zahl an Anbietern.
Auf unter 2% Zinsen kommst du damit nicht. Du landest für 10 Jahre Zinsbindung irgendwo bei 2,3%. Bei 5% Tilgung wärst du dann nach knapp 17 Jahren durch, hast aber eine Rate von 1460 Euro, bei 2% 1400 Euro.

Von diesem etwas zu optimistischen Bild abgesehen gebe ich dir aber völlig Recht!

Hier zu schreien "Nein, das geht nicht.", aber auf der anderen Seite dann für 1.500 zur Miete wohnen und einen 5er fahren. Das stimmt für mich einfach nicht mehr im Verhältnis. Und immer dieses Geschreie nach Lage, Lage, Lage: Ja, das ist bis zu einem bestimmten Maß richtig. Wenn ich es mir aber nicht leisten kann, in der Toplage zu kaufen, muss ich gegebenenfalls eben doch in die 1b-Lage. Mich dann für horrende Beträge in die Toplage einzumieten ist "über die Verhältnisse leben" und führt definitiv nicht dazu, dass großes Geld zur Anlage übrig bleibt.

100% Zustimmung

Selbst wenn ich unterstelle, dass sich seit Juni 2016 (meinem letzten von 4 Käufen) das Zinsniveau so sehr verschlechtert hat (mein damaliger Zins, im Mix von KfW und Darlehen, lag bei 1,1 Prozent, bei zugegebenermaßen guter Bonität) und du recht hast, lebt der Wiwi-Treff-Forist leider so, wie in meinem - durch dich korrigierten - Beispiel:

Anstatt eine Bestandwohnung in 1b-Lage zu kaufen, wohnt er zur Miete in der Toplage und bezahlt mehr Miete, als die gekaufte Wohnung inkl. 5 Prozent Tilgung monatlich kosten würde und erzählt etwas davon, dass er durch diese "Ersparnis und Flexibilität" und sein alternativ angelegtes Vermögen besser dastünde...

Der springende Punkt ist, dass das keine Satire ist. Ich habe diverse Bekannte und Freunde, die trotz überproportionaler Gehälter seit Berufseinstieg eine "schwarze Null" schreiben und mit wenigen Tausend Euro im Jahr auf der Seite zufrieden sind. Dafür haben sie alle einige Dinge gemeinsam: Große Fernseher, tolle Hifi-Anlagen, schicke Autos und eine Mietwohnung im Neubau oder gemietete Häuser.

Ich schränke mich seit Berufseinstieg kaum belastend ein (ich habe nur meinen Lebenswandel seit Berufseinstieg nicht massiv angepasst) und habe mir letztes Jahr zu vermieteten Wohnungen und meiner ehemaligen eine Neubauwohnung gekauft und mittlerweile ein veritables Nebeneinkommen passiver Natur. Jetzt prasselt mir allerdings so langsam Missgunst entgegen. Dafür wurde ich aber jahrelang wegen meines SEATs und danach VWs von oben herab angesehen. So sind Menschen... :)

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Nur was bringt dir das Geld wenn du es nur immer wieder anlegst?

Und wie alt bist du denn?
Mit 60 4 Wohnungen dafür davor immer eingeschränkt klingt für die meisten halt nicht verlockend...
Mit 30 4 Wohnungen klingt nach reiche Eltern oder Arbeit bei einem Hedgefonds

antworten
WiWi Gast

Mieten oder kaufen

WiWi Gast schrieb am 12.06.2018:

Nur was bringt dir das Geld wenn du es nur immer wieder anlegst?

Und wie alt bist du denn?
Mit 60 4 Wohnungen dafür davor immer eingeschränkt klingt für die meisten halt nicht verlockend...
Mit 30 4 Wohnungen klingt nach reiche Eltern oder Arbeit bei einem Hedgefonds

Das ist ein mentales Thema: Es gibt auf der einen Seite Menschen, die könnten 100.000,- im Monat verdienen, wären dennoch pleite und unzufrieden. Es gibt aber auf der anderen Seite Menschen, die werden mit 2.000,- finanziell unabhängig und sind zufrieden. Wer wärst du denn lieber?
Jetzt kommt mir aber bitte nicht mit "Yolo" oder ähnlichem, Genügsamkeit und Zufriedenheit sind Ziele, die ich mir gesetzt habe.

Eine Wohnung ist verkauft, ich habe also nur 3 im Bestand.
Ich bin 32, arbeite seit fast 9 Jahren bei DAX 30 Automobil und bin AT.
Der gesparte Anteil meines Gehalts entspricht fast 1:1 meinen Gehaltserhöhungen, seit fast 9 Jahren.

antworten
WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Kurze Zusammenfassung eines Textes, den ich im Forum gefunden habe (Artikel 8450):

Wohneigentümer bauen sechsmal so viel Vermögen auf wie Mieter

Die Wissenschaftler erklären den riesigen Vorsprung der Eigentümerhaushalte mit unterschiedlichem Konsumverhalten und Sparverhalten. Durch hohe Tilgungsbeiträge bei der Rückzahlung von Wohnungsbaudarlehen findet ein selbst auferlegtes "Zwangssparen" statt, das sich später auszahlt. Obwohl die laufenden Finanzierungsaufwendungen für das Wohnen bei den Eigentümern im Zeitablauf deutlich abnehmen, behalten sie meistens eine hohe Sparneigung bei, so dass sie im Alter neben ihrer größtenteils entschuldeten Immobilie noch ein stattliches Geldvermögen aufweisen.

"Wer eigene vier Wände erwirbt, ist offenbar in den ersten 10 bis 15 Jahren weitgehend ‚immun‘ gegen den Reiz größerer Anschaffungen oder Konsumausgaben", erläutern die Experten von LBS Research.

Laut LBS Research wird die Bedeutung der selbstgenutzten Immobilie für die Vermögensbildung auch im internationalen Vergleich deutlich. So zeigte etwa eine Analyse der Bundesbank, dass die Menschen in Ländern mit hohen Wohneigentumsquoten entsprechend höhere Vermögen aufweisen. Deutschland, das mit einer Wohneigentumsquote von 43 Prozent im EU-Vergleich immer noch am Tabellenende liegt, schnitt hingegen schwach ab.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

WiWi Gast schrieb am 12.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 12.06.2018:

Nur was bringt dir das Geld wenn du es nur immer wieder anlegst?

Und wie alt bist du denn?
Mit 60 4 Wohnungen dafür davor immer eingeschränkt klingt für die meisten halt nicht verlockend...
Mit 30 4 Wohnungen klingt nach reiche Eltern oder Arbeit bei einem Hedgefonds

Das ist ein mentales Thema: Es gibt auf der einen Seite Menschen, die könnten 100.000,- im Monat verdienen, wären dennoch pleite und unzufrieden. Es gibt aber auf der anderen Seite Menschen, die werden mit 2.000,- finanziell unabhängig und sind zufrieden. Wer wärst du denn lieber?
Jetzt kommt mir aber bitte nicht mit "Yolo" oder ähnlichem, Genügsamkeit und Zufriedenheit sind Ziele, die ich mir gesetzt habe.

Eine Wohnung ist verkauft, ich habe also nur 3 im Bestand.
Ich bin 32, arbeite seit fast 9 Jahren bei DAX 30 Automobil und bin AT.
Der gesparte Anteil meines Gehalts entspricht fast 1:1 meinen Gehaltserhöhungen, seit fast 9 Jahren.

Soll ja jeder machen wie er möchte, mir wäre der Mittelweg wohl am liebsten.

Ich habe netto ca 30k im Jahr. Dazu wohne ich leider im Süden der Republik (Augsburg)
Da hätte ich nach 9 Jahren bei 100% vom Gehalt für Tilgung und Zins evtl eine 3 Zimmer Wohnung.
Um das zu realisieren müsste ich also ca 120k brutto verdienen (und gebe dann Immer noch 50% für die 3 Zimmer Wohnung aus)

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

WiWi Gast schrieb am 12.06.2018:

Soll ja jeder machen wie er möchte, mir wäre der Mittelweg wohl am liebsten.

Ich habe netto ca 30k im Jahr. Dazu wohne ich leider im Süden der Republik (Augsburg)
Da hätte ich nach 9 Jahren bei 100% vom Gehalt für Tilgung und Zins evtl eine 3 Zimmer Wohnung.
Um das zu realisieren müsste ich also ca 120k brutto verdienen (und gebe dann Immer noch 50% für die 3 Zimmer Wohnung aus)

Den ersten Halbsatz finde ich sehr toll.

Das passt ja zu dem Artikel... :)

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Zitat aus dem Artikel:
"Wer eigene vier Wände erwirbt, ist offenbar in den ersten 10 bis 15 Jahren weitgehend "immun" gegen den Reiz größerer Anschaffungen oder Konsumausgaben"

ist ja auch logisch, wenn ein großer Teil des Gehalts für den Kredit draufgeht... wie soll man da auch noch große Anschaffungen tätigen?
Was ich aktuell im Freundeskreis erlebe -> viele erben oder können bei den Eltern/Großeltern auf dem Grundstück noch ein Häuschen draufsetzen. Das ist in der jetzigen Zeit natürlich mit Niedrigzinsen super möglich und auch überschaubar.

Sobald aber das Grundstück erst noch gekauft werden muss, wird es kritisch. Im Süden liegt man bei 500m2 gleich bei >500k (ohne Haus).
Häuser kosten hier im Süden (DHH) ca. 800-900k. Und das ist bautechnisch nix besonderes... kaum Garten (max. 150m2, Wohnfläche ca. 160m2).
Selbst Doppelverdiener (Annahme ca. 100k brutto, EK 100k) können sich das doch nicht leisten.... die Alternative wäre, wesentlich weiter aufs Land rauszuziehen und lange zu pendeln. Bekanntlich sind die besserbezahlten Jobs aber halt meist in den Metropolregionen.

Klärt mich auf, wie ihr das macht?

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

  1. Deutlich höheres Haushaltseinkommen. Mit einem Alter von 30Jahren bzw. ~5Jahren BE haben meine Freundin und ich als DINK ein Haushaltsbrutto von 180k p.a. (beide im Konzern). Tendenz steigend. Liegen damit im Durchschnitt von Studi-Freunden-DINKs. Ist natürlich statistisch sehr überdurchschnittlich, aber wir reden hier ja von Leuten, die marktorientiert studiert haben und gut bezahlt eingestiegen sind (Dax30, IGM, UB..)

  2. Eine DHH bzw. ein Haus ist natürlich in Stadtlage teurer als eine ETW. Erstere braucht man doch als DINK auch gar nicht. In Stuttgart bekommt man für 400k nette zentrale 3-4Zimmer Wohnungen (kein Neubau oder monstermäßige Ausstattung).

Wir konnten in 5Jahren seit Berufseinstieg zusammen 200k ansparen. Zusätzlich ein Depot von 100k (wobei dort die Kursentwicklungen reingespielt haben). Ohne familiäre Unterstützung. Waren nicht übermäßig sparsam, aber haben halt immer mind. 50% (die letzten 2Jahre mind. 60%) vom Netto gespart. Günstige Miete, kein Auto... Aber auch nicht wirklich spartanisch (meine Whiskey-Sammlung ist fast 10k wert inzwischen..).

Wir haben uns stattdessen dieses Jahr eine Anlagewohnung (2Zimmer) für 250k gekauft und wohnen immernoch zur Miete. Irgendwann realisieren wir vielleicht den Hauskauf, dann aber als pure Konsumentscheidung, weil Platz mit der Familie ein wahres Luxusgut ist.

Fazit: Als nur leicht-überdurchschnittlich verdienendes Paar, bleiben Immobilien in Großstädten wohl eher ein Traum.

WiWi Gast schrieb am 12.06.2018:

Zitat aus dem Artikel:
"Wer eigene vier Wände erwirbt, ist offenbar in den ersten 10 bis 15 Jahren weitgehend "immun" gegen den Reiz größerer Anschaffungen oder Konsumausgaben"

ist ja auch logisch, wenn ein großer Teil des Gehalts für den Kredit draufgeht... wie soll man da auch noch große Anschaffungen tätigen?
Was ich aktuell im Freundeskreis erlebe -> viele erben oder können bei den Eltern/Großeltern auf dem Grundstück noch ein Häuschen draufsetzen. Das ist in der jetzigen Zeit natürlich mit Niedrigzinsen super möglich und auch überschaubar.

Sobald aber das Grundstück erst noch gekauft werden muss, wird es kritisch. Im Süden liegt man bei 500m2 gleich bei >500k (ohne Haus).
Häuser kosten hier im Süden (DHH) ca. 800-900k. Und das ist bautechnisch nix besonderes... kaum Garten (max. 150m2, Wohnfläche ca. 160m2).
Selbst Doppelverdiener (Annahme ca. 100k brutto, EK 100k) können sich das doch nicht leisten.... die Alternative wäre, wesentlich weiter aufs Land rauszuziehen und lange zu pendeln. Bekanntlich sind die besserbezahlten Jobs aber halt meist in den Metropolregionen.

Klärt mich auf, wie ihr das macht?

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Oberstes 1% der Einkommen und sich als "leicht überdurchschnittlich" bezeichnen...

Ja okay wenn man mit 32 ein Haushaltseinkomnen hat das tatsächlich zum obersten % gehört mag das gehen.
Sonst halt nicht

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

WiWi Gast schrieb am 12.06.2018:

Zitat aus dem Artikel:
"Wer eigene vier Wände erwirbt, ist offenbar in den ersten 10 bis 15 Jahren weitgehend "immun" gegen den Reiz größerer Anschaffungen oder Konsumausgaben"

ist ja auch logisch, wenn ein großer Teil des Gehalts für den Kredit draufgeht... wie soll man da auch noch große Anschaffungen tätigen?
Was ich aktuell im Freundeskreis erlebe -> viele erben oder können bei den Eltern/Großeltern auf dem Grundstück noch ein Häuschen draufsetzen. Das ist in der jetzigen Zeit natürlich mit Niedrigzinsen super möglich und auch überschaubar.

Sobald aber das Grundstück erst noch gekauft werden muss, wird es kritisch. Im Süden liegt man bei 500m2 gleich bei >500k (ohne Haus).
Häuser kosten hier im Süden (DHH) ca. 800-900k. Und das ist bautechnisch nix besonderes... kaum Garten (max. 150m2, Wohnfläche ca. 160m2).
Selbst Doppelverdiener (Annahme ca. 100k brutto, EK 100k) können sich das doch nicht leisten.... die Alternative wäre, wesentlich weiter aufs Land rauszuziehen und lange zu pendeln. Bekanntlich sind die besserbezahlten Jobs aber halt meist in den Metropolregionen.

Klärt mich auf, wie ihr das macht?

Ich habe als Berufsanfänger eben kein Haus und keine DHH für 800-900k gekauft, sondern eine Wohnung für etwas über 200.000 (ca. 80 qm).
Die war nach 7 Jahren abbezahlt (Sondertilgungen).
Verkehrswert dürften momentan ca. 350.000 sein. Wenn ich die heute vermiete, würde sich ein Hauskauf von selbst tragen.
Ich verstehe nicht, dass - wenn wir uns hier in einem Einsteigerforum unterhalten - alle direkt von Haus und 150 qm sprechen...

Kann man nicht Schritt für Schritt wachsen?
Ist man mit Berufseinstieg nach der Studentenzeit direkt bei den Patriziern angekommen und kann nur noch in 5 Zimmern leben?

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Noch mal lesen. Ich habe geschrieben dass unsere finanzielle Situation statistisch sehr überdurchschnittlich ist und dass man mit nur einem leicht überdurchschnittlichen Einkommen eben schwer eine Immobilie finanzieren kann.

Und zu den obersten 1% mögen wir gehören, aber mit Kindern könnten wir ein schönes Haus (keine Villa oder so) um Stuttgart (mind 1mio) eben nicht stemmen wenn wir nicht so sehr sparsam wären. Gefühlt also ganz weit weg von den suggeriert Champagner schlürfenden 1%.

WiWi Gast schrieb am 12.06.2018:

Oberstes 1% der Einkommen und sich als "leicht überdurchschnittlich" bezeichnen...

Ja okay wenn man mit 32 ein Haushaltseinkomnen hat das tatsächlich zum obersten % gehört mag das gehen.
Sonst halt nicht

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Ich habe als Berufsanfänger eben kein Haus und keine DHH für 800-900k gekauft, sondern eine Wohnung für etwas über 200.000 (ca. 80 qm).
Die war nach 7 Jahren abbezahlt (Sondertilgungen).
Verkehrswert dürften momentan ca. 350.000 sein. Wenn ich die heute vermiete, würde sich ein Hauskauf von selbst tragen.
Ich verstehe nicht, dass - wenn wir uns hier in einem Einsteigerforum unterhalten - alle direkt von Haus und 150 qm sprechen...

Kann man nicht Schritt für Schritt wachsen?
Ist man mit Berufseinstieg nach der Studentenzeit direkt bei den Patriziern angekommen und kann nur noch in 5 Zimmern leben?

sehr witzig! Du redest von vor 7 Jahren. Da waren die Preise auch noch niedriger.
Ich rede von jetzt und heute. Ich habe geschaut, im Umkreis von ca. 50km um MUC findet man evtl halbwegs etwas für 200k.
Dann biste aber in der Pampa ohne Infrastruktur und fährst mind. 1,5h (einfach) in die Stadt. Ob im Kaff die Preise dann noch steigen, ist ungewiss.
Natürlich kann man klein anfangen und Schritt für Schritt. Hängt aber auch davon ab, ob schon Kinder da sind oder nicht.
Deshalb nochmals die Frage. Wie finanziert ihr aktuell Häuser/Whg die 700k aufwärts liegen? Würde mich wirklich interessieren...

antworten
WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Gegenfrage: warum sollte sich ein berufsanfänger für 700k eine etw leisten können?

Als berufserfahrener mit ebenfalls berufserfahrener Partnerin: indem ich halt finanziere bei einem haushaltsbrutto von knapp 200k. (Über 15Jahre)

Und gerade macht eine Wohnung für die eigennutzung nicht so viel Sinn. Lieber eine kleine Wohnung als Anlage kaufen und zur miete in einer größeren Wohnung wohnen. Mieten ist in anbetracht der Kaufpreise attraktiver geworden.

WiWi Gast schrieb am 12.06.2018:

Ich habe als Berufsanfänger eben kein Haus und keine DHH für 800-900k gekauft, sondern eine Wohnung für etwas über 200.000 (ca. 80 qm).
Die war nach 7 Jahren abbezahlt (Sondertilgungen).
Verkehrswert dürften momentan ca. 350.000 sein. Wenn ich die heute vermiete, würde sich ein Hauskauf von selbst tragen.
Ich verstehe nicht, dass - wenn wir uns hier in einem Einsteigerforum unterhalten - alle direkt von Haus und 150 qm sprechen...

Kann man nicht Schritt für Schritt wachsen?
Ist man mit Berufseinstieg nach der Studentenzeit direkt bei den Patriziern angekommen und kann nur noch in 5 Zimmern leben?

sehr witzig! Du redest von vor 7 Jahren. Da waren die Preise auch noch niedriger.
Ich rede von jetzt und heute. Ich habe geschaut, im Umkreis von ca. 50km um MUC findet man evtl halbwegs etwas für 200k.
Dann biste aber in der Pampa ohne Infrastruktur und fährst mind. 1,5h (einfach) in die Stadt. Ob im Kaff die Preise dann noch steigen, ist ungewiss.
Natürlich kann man klein anfangen und Schritt für Schritt. Hängt aber auch davon ab, ob schon Kinder da sind oder nicht.
Deshalb nochmals die Frage. Wie finanziert ihr aktuell Häuser/Whg die 700k aufwärts liegen? Würde mich wirklich interessieren...

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Gegenfrage: warum sollte sich ein berufsanfänger für 700k eine etw leisten können?

Als berufserfahrener mit ebenfalls berufserfahrener Partnerin: indem ich halt finanziere bei einem haushaltsbrutto von knapp 200k. (Über 15Jahre)

Und gerade macht eine Wohnung für die eigennutzung nicht so viel Sinn. Lieber eine kleine Wohnung als Anlage kaufen und zur miete in einer größeren Wohnung wohnen. Mieten ist in anbetracht der Kaufpreise attraktiver geworden.

Wieso macht die kleine Wohnung zur Eigennutzung keinen Sinn? Kann ich als Wiwi-Treff-Berufsanfänger nicht auf 50 qm leben?

Als Student lebt ihr auf 60 qm in einer 3er-WG und mit Berufseinstieg müssen es die 700.000-Euro-Wohnungen sein?

Was liegt eigentlich zwischen schwarz und weiß?

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Du verstehst den Kontext meiner Antwort nicht. Ich habe dem Kollegen geantwortet, der gefragt hat, wie sich Berufsanfänger mit Familie eine 700k-Wohnung leisten können.

Meine Antwort war: Gar nicht, aber es gibt trotzdem Alternativen. Beispielsweise zur Miete wohnen und nebenbei eine kleine Immobilie als Anlage finanzieren, wenn man denn unbedingt Immobilienbesitzer sein möchte.

Ich war auch der Kollege, der mit seiner Partnerin 180k p.a. verdient, aber trotzdem preiswert zur Miete wohnt in einer 60qm-Wohnung.

Und warum ich nicht in der selbst erworbenen Wohnung wohne? Erstens weil die die Wohnung in einer komplett anderen Stadt ist (in manchen Städten lohnt es sich mehr als in anderen) und zweitens, weil ich bei Vermietung einen großen Teil der Kosten steuerlich absetzen kann. Lohnt sich vor allem, da es kein Neubau ist und ab und zu Sachen anfallen werden, die gleichzeitig dem Werterhalt (bzw. -steigerung) dienen.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Gegenfrage: warum sollte sich ein berufsanfänger für 700k eine etw leisten können?

Als berufserfahrener mit ebenfalls berufserfahrener Partnerin: indem ich halt finanziere bei einem haushaltsbrutto von knapp 200k. (Über 15Jahre)

Und gerade macht eine Wohnung für die eigennutzung nicht so viel Sinn. Lieber eine kleine Wohnung als Anlage kaufen und zur miete in einer größeren Wohnung wohnen. Mieten ist in anbetracht der Kaufpreise attraktiver geworden.

Wieso macht die kleine Wohnung zur Eigennutzung keinen Sinn? Kann ich als Wiwi-Treff-Berufsanfänger nicht auf 50 qm leben?

Als Student lebt ihr auf 60 qm in einer 3er-WG und mit Berufseinstieg müssen es die 700.000-Euro-Wohnungen sein?

Was liegt eigentlich zwischen schwarz und weiß?

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Du verstehst den Kontext meiner Antwort nicht. Ich habe dem Kollegen geantwortet, der gefragt hat, wie sich Berufsanfänger mit Familie eine 700k-Wohnung leisten können.

-> es geht mir primär garnicht mal um Berufsanfänger.
Bsp: 100K EK, 2 Kinder, zusammen knapp 5k netto, Arbeitsort MUC
Damit ein 800K Haus in ca. 25 Jahren abbezahlt wäre, müsste ich ca. 2,5k/Monat abstottern. Mit 2 Kindern im Krippenalter/KiGa bin ich bei ca. 600€ Ausgaben pro Monat. Irgendwann wird das zwar weniger werden, allerdings halten weder ich noch meine Frau viel vom Regelschulbetrieb. D.h. Privatschule wäre ähnlich von der Belastung für beide Kinder. Klar das sind Luxusprobleme, allerdings würde von den 5k am Monatsende nicht viel übrig bleiben. Und da ist noch nix gespart...

Ich war auch der Kollege, der mit seiner Partnerin 180k p.a. verdient, aber trotzdem preiswert zur Miete wohnt in einer 60qm-Wohnung.

180k als DINK -> OK. Mit Kindern müsste (vermutlich) die Partnerin kürzer treten (=Teilzeit). Wenn das jobtechnisch überhaupt geht. D.h. dann bist du vllt. "nur" noch bei 130k (abhängig von deinem Gehalt).
Ich würde jetzt dein Beispiel nicht als Referenz verwenden. Es gibt wenige Familien die 180k verdienen. Und ja, dann ist sowas natürlich (eher) finanzierbar.
Wenn man von einer etwas besserverdienenden Familie ausgeht (ca. 100k), selbst dann ist es doch Wahnsinn?!
Ganz ehrlich, ich hätte nicht die Eier das durchzuziehen und könnte in der Nacht nicht ruhig schlafen....

antworten
WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Natürlich ist es Wahnsinn. Das steht doch nicht zur Diskussion. Und daher gibt es nur zwei Alternativen, wenn man keine finanzielle Hilfe von der Familie bekommt:

  1. Mehr verdienen / sparen
  2. Anspruch ans Wohnen runtersetzen bzw. Wohnort wechseln

Ist sehr traurig, dass man sich mit 100k Haushaltsbruttoeinkommen keine vernünftige Immobilie leisten kann, wird sich in den nächsten Jahren aber noch verschärfen.

Du bist ja sogar noch in der Luxussituation über eine Privatschule für deine Kinder nachzudenken. Frag dich mal wie Leute mit nur der Hälfte eures Gehalts ihre Situation sehen.. Wir sind alle im Hamsterrad - bei manchen ist es nur etwas goldener.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Du verstehst den Kontext meiner Antwort nicht. Ich habe dem Kollegen geantwortet, der gefragt hat, wie sich Berufsanfänger mit Familie eine 700k-Wohnung leisten können.

-> es geht mir primär garnicht mal um Berufsanfänger.
Bsp: 100K EK, 2 Kinder, zusammen knapp 5k netto, Arbeitsort MUC
Damit ein 800K Haus in ca. 25 Jahren abbezahlt wäre, müsste ich ca. 2,5k/Monat abstottern. Mit 2 Kindern im Krippenalter/KiGa bin ich bei ca. 600€ Ausgaben pro Monat. Irgendwann wird das zwar weniger werden, allerdings halten weder ich noch meine Frau viel vom Regelschulbetrieb. D.h. Privatschule wäre ähnlich von der Belastung für beide Kinder. Klar das sind Luxusprobleme, allerdings würde von den 5k am Monatsende nicht viel übrig bleiben. Und da ist noch nix gespart...

Ich war auch der Kollege, der mit seiner Partnerin 180k p.a. verdient, aber trotzdem preiswert zur Miete wohnt in einer 60qm-Wohnung.

180k als DINK -> OK. Mit Kindern müsste (vermutlich) die Partnerin kürzer treten (=Teilzeit). Wenn das jobtechnisch überhaupt geht. D.h. dann bist du vllt. "nur" noch bei 130k (abhängig von deinem Gehalt).
Ich würde jetzt dein Beispiel nicht als Referenz verwenden. Es gibt wenige Familien die 180k verdienen. Und ja, dann ist sowas natürlich (eher) finanzierbar.
Wenn man von einer etwas besserverdienenden Familie ausgeht (ca. 100k), selbst dann ist es doch Wahnsinn?!
Ganz ehrlich, ich hätte nicht die Eier das durchzuziehen und könnte in der Nacht nicht ruhig schlafen....

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Mal eine Frage dazu: Wie sieht es aus wenn es der Zweitwohnsitz ist? Wenn ich das richtig verstanden habe, kann ich da zum einen die Abschreibung (2%/a), sämtliche Instandhaltungskosten und die Zinsen für die Finanzierung absetzen. Hinzukommen die üblichen Sachen wie Zweitwohnsitzsteuer, Einrichtung, Grundsteuer, Familienheimfahrten und Verpflegungsgeld in den ersten 3 Monaten. Ist das alles oder habe ich was vergessen?

Überlege meine Wohnung in der wohne jetzt zu kaufen. Kaufpreis liegt bei 120.000 € bei 80 qm. Haus ist aus den 60ern, aber in einem guten gepflegten Zustand in guter Lage einer 300.000 Einwohnerstadt. Miete liegt bei kalt 530 €. Annuität läge bei rund 18,9 Jahren. EK liegt bei max. 20.000, damit wäre eine Finanzierung von 110.000 € von nöten. Derzeitig frage ich verschiedene Anbieter an, wobei der Zinssatz bei 10 bzw. 15 Jahre Zinsbindung zw. 1,8 und 2,1 % pendelt. Netto-Grundeinkommen liegt bei 2500 €. All-in sind es ca. 3300€. Der Anteil für die Erstwohnung liegt bei ca. 100 €.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Natürlich ist es Wahnsinn. Das steht doch nicht zur Diskussion. Und daher gibt es nur zwei Alternativen, wenn man keine finanzielle Hilfe von der Familie bekommt:

  1. Mehr verdienen / sparen
  2. Anspruch ans Wohnen runtersetzen bzw. Wohnort wechseln

Ist sehr traurig, dass man sich mit 100k Haushaltsbruttoeinkommen keine vernünftige Immobilie leisten kann, wird sich in den nächsten Jahren aber noch verschärfen.

Du bist ja sogar noch in der Luxussituation über eine Privatschule für deine Kinder nachzudenken. Frag dich mal wie Leute mit nur der Hälfte eures Gehalts ihre Situation sehen.. Wir sind alle im Hamsterrad - bei manchen ist es nur etwas goldener.

zu den Punkten:

  1. mehr verdienen: meine Frau kann, aufgrund der Kinder, nicht mehr arbeiten. Ansonsten würde der Mehrverdienst sofort durch die höheren KiGa-Gebühren aufgefressen werden. Ich selber liege bei (inkl. Boni) bei ca. 75k. Außer die üblichen Tarifsteigungen sehe ich hier wenig Luft nach oben. Ein AG-Wechsel wäre erst recht wieder mit mehr Unsicherheit verbunden und beim aktuellen AG fühle ich mich sehr wohl. Zumal gehaltstechnisch höhere Stellen auch wieder rar sind. Damit es sich lohnt müsste mir eine Stelle mit 90-100k angeboten werden (ergo 1k netto mehr). Aktuell genieße ich es, aufgrund der Kinder, nur minimale Reisetätigkeit zu haben (Inhouse Consulting). 4 Tage beim Kunden vor Ort geht garnicht. So eine Stelle zu finden dürfte schwierig werden.

  2. Wohnortwechsel möchte ich (eigentlich) ungern meinen Kindern zumuten. Zudem würde sich der Fahrtweg zur Arbeit weit außerhalb von MUC für mich ca. verdoppeln (Frau ähnlich) und ich wäre somit ca. 3-4h am Pendeln pro Tag. Anspruch ans Wohnen kann nur bedingt runtergesetzt werden, da mit 2 Kindern halt einfach eine gewisse Größe (ca. 130m2) notwendig ist. Und wenn man ein Haus finanzieren würde, möchte ich mich ja räumlich nicht verschlechtern.

Ich bin jetzt Mitte 30 und mache mir echt Sorgen, wie das weitergehen soll... ich würde jetzt mal behaupten, unsere Rahmenbedingungen sind nicht so schlecht. Ich könnte aber, wie gesagt, nicht ruhig schlafen. Wenn ich die Raten selbst auf 2k/Monat reduzieren würde, müsste ich das bis zum Rentenalter (oder noch weiter) finanzieren. Das kann ich der nächsten Generation kaum zumuten. Selbst wenn meine Rente (Betriebsrente etc.) vllt. nicht so niedrig wäre.

Ich habe hier im Forum so den Eindruck, alles easy going. Ja, wenn man allein/zu zweit ist, ist das alles weitaus flexibler. Auch wenn hier vermutlich der Großteil der Foristen so im Alter Mitte/Ende 20 ist und noch keine Kinder hat, möchte ich dennoch mal die Sicht eines Familienvaters schildern.

antworten
WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Ich bin mal ganz ehrlich zu dir.
Du scheinst einen gewissen/hohen Lebensstandard für deine Familie zu wollen. Finde ich auch sehr löblich, aber dazu passen halt deine Rahmenbedingungen nicht:

  • Du hast 75k p.a. mit Mitte 30. Definitiv nicht schlecht, aber auch kein Brüller. Vor allem nicht in München. In deinem Alter peile ich das doppelte deines Gehalts an. Da ich mit 30 bei 100k bin, auch nicht allzu unrealistisch. Allerdings mache ich es mir auch anscheinend nicht so gemütlich wie du.
  • Apropos Gemütlichkeit: Du möchtest einen höheren Lebensstandard, aber bist nicht bereit, Risiken dafür einzugehen und aus deiner "Comfort Zone" (schreckliches Wort) zu gehen.
  • Du hast dir anscheinend keine Gedanken über die finanzielle Situation gemacht, BEVOR du eine Familie gegründet hast. Wenn einem keine 1,5Gehälter ausreichen für den gewünschten Lebensstandard, dann schiebe ich die Familiengründung doch etwas weiter oder setze meine Ansprüche von vornherein runter.

No offense, aber du bist ziemlich blauäugig an die Sache gegangen. Machen wahrscheinlich die meisten, aber dir standen ja einige Alternativen offen.

Und um dich zu beruhigen: Auch ohne Haus kann man sehr glücklich im Leben werden. Altersversorgung geht ja immerhin auch anders. Und deine Kinder werden auch nicht am Hungerstuch nagen und Jahresurlaub ist auch drin.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

zu den Punkten:

  1. mehr verdienen: meine Frau kann, aufgrund der Kinder, nicht mehr arbeiten. Ansonsten würde der Mehrverdienst sofort durch die höheren KiGa-Gebühren aufgefressen werden. Ich selber liege bei (inkl. Boni) bei ca. 75k. Außer die üblichen Tarifsteigungen sehe ich hier wenig Luft nach oben. Ein AG-Wechsel wäre erst recht wieder mit mehr Unsicherheit verbunden und beim aktuellen AG fühle ich mich sehr wohl. Zumal gehaltstechnisch höhere Stellen auch wieder rar sind. Damit es sich lohnt müsste mir eine Stelle mit 90-100k angeboten werden (ergo 1k netto mehr). Aktuell genieße ich es, aufgrund der Kinder, nur minimale Reisetätigkeit zu haben (Inhouse Consulting). 4 Tage beim Kunden vor Ort geht garnicht. So eine Stelle zu finden dürfte schwierig werden.

  2. Wohnortwechsel möchte ich (eigentlich) ungern meinen Kindern zumuten. Zudem würde sich der Fahrtweg zur Arbeit weit außerhalb von MUC für mich ca. verdoppeln (Frau ähnlich) und ich wäre somit ca. 3-4h am Pendeln pro Tag. Anspruch ans Wohnen kann nur bedingt runtergesetzt werden, da mit 2 Kindern halt einfach eine gewisse Größe (ca. 130m2) notwendig ist. Und wenn man ein Haus finanzieren würde, möchte ich mich ja räumlich nicht verschlechtern.

Ich bin jetzt Mitte 30 und mache mir echt Sorgen, wie das weitergehen soll... ich würde jetzt mal behaupten, unsere Rahmenbedingungen sind nicht so schlecht. Ich könnte aber, wie gesagt, nicht ruhig schlafen. Wenn ich die Raten selbst auf 2k/Monat reduzieren würde, müsste ich das bis zum Rentenalter (oder noch weiter) finanzieren. Das kann ich der nächsten Generation kaum zumuten. Selbst wenn meine Rente (Betriebsrente etc.) vllt. nicht so niedrig wäre.

Ich habe hier im Forum so den Eindruck, alles easy going. Ja, wenn man allein/zu zweit ist, ist das alles weitaus flexibler. Auch wenn hier vermutlich der Großteil der Foristen so im Alter Mitte/Ende 20 ist und noch keine Kinder hat, möchte ich dennoch mal die Sicht eines Familienvaters schildern.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

In meiner Kindheit hatten wir eine 4 Zimmer Wohnung mit etwas über 80qm für 5 Personen.
Das ging ganz gut, ich hatte mir mit meinem Bruder ein Zimmer geteilt und es hat uns nicht geschadet.

Zu viert als Minimum 130qm aufzurufen zeigt doch, dass du einen Luxusanspruch hast, den ihr euch mit eurem Gehalt in eurer Region nicht leisten könnt.

Bei meinem Bauprojekt würde ich auch lieber das 220qm + Keller Musterhaus nehmen, dazu noch Wintergarten, Pool, Gartenhaus und Doppelgarage. Aber der Luxus ist nun mal für mich nicht drinnen. Und am liebsten nicht in der Pfalz sondern in Königsstein im Taunus. Aber ein 1000qm Grundstück kostet da nicht 80k sondern 800k und das schaffe ich auch nicht.

Mit jedem Gehalt kann man sich eben nur ein gewisses Maß an Luxus leisten. Wer den Luxus "München" haben will, der muss auf den Luxus "Haus mit Garten" eben verzichten. Aber man stelle sich vor: Auch andere Orte sind schön und bieten gut bezahlte Stellen.
Was München finanziell bedeutet ist nun auch kein Geheimnis und das auch nicht erst seit 1-2 Jahren. Meiner Familie würde ich es deswegen nicht zumuten wollen dort zu leben, wenn es für Kinder woanders so viel mehr (= Haus im Grünen, Urlaube, Zeit mit den Eltern) geben kann...

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Ich bin mal ganz ehrlich zu dir.
Du scheinst einen gewissen/hohen Lebensstandard für deine Familie zu wollen. Finde ich auch sehr löblich, aber dazu passen halt deine Rahmenbedingungen nicht:

  • Du hast 75k p.a. mit Mitte 30. Definitiv nicht schlecht, aber auch kein Brüller. Vor allem nicht in München. In deinem Alter peile ich das doppelte deines Gehalts an. Da ich mit 30 bei 100k bin, auch nicht allzu unrealistisch. Allerdings mache ich es mir auch anscheinend nicht so gemütlich wie du.
  • Apropos Gemütlichkeit: Du möchtest einen höheren Lebensstandard, aber bist nicht bereit, Risiken dafür einzugehen und aus deiner "Comfort Zone" (schreckliches Wort) zu gehen.
  • Du hast dir anscheinend keine Gedanken über die finanzielle Situation gemacht, BEVOR du eine Familie gegründet hast. Wenn einem keine 1,5Gehälter ausreichen für den gewünschten Lebensstandard, dann schiebe ich die Familiengründung doch etwas weiter oder setze meine Ansprüche von vornherein runter.

No offense, aber du bist ziemlich blauäugig an die Sache gegangen. Machen wahrscheinlich die meisten, aber dir standen ja einige Alternativen offen.

Und um dich zu beruhigen: Auch ohne Haus kann man sehr glücklich im Leben werden. Altersversorgung geht ja immerhin auch anders. Und deine Kinder werden auch nicht am Hungerstuch nagen und Jahresurlaub ist auch drin.

  1. die finanzielle Situation sah vor Familiengründung genauso bzw. sogar etwas besser aus, da meine Frau Vollzeit gearbeitet hat

  2. ab einem gewissen Frauenalter (Ende 20/Anfang 30) tickt eben die Babyuhr.

  3. Komfortzone ist gut, wenn ich Risiken eingehen würde, müsste ich das 25/35 Jahre lang stemmen. Ich finde das hat nix mit Komfortzone mehr zu tun. Und ja klar kann man in meinem Alter auch 150k verdienen. Aber wie realistisch ist das?! Ein Wechsel mit höherem Gehalt würde vllt 500€ netto mehr bringen. Macht das Kraut aber auch nicht fett.

  4. Bzgl Wohnfläche. Neubauten unter 130m2 gibt es kaum. Altbauten sind meist schlecht geschnitten und sind auch nicht wesentlich günstiger. Garten bzw Grundstück läge bei vllt 250m2. Das ist eh nicht viel.

Naja mir ging es, wie gesagt, nur mal darum eine andere Sichtweise zu schildern. Die Tipps sind zwar gut gemeint, aber halt in meinen Augen leichter gesagt als getan. Man muss halt einfach mehrere Faktoren mit Kindern beachten. Und ja, mag durchaus sein, dass meine Erwartungserhaltung zu hoch ist. Vor einigen Jahren (bei der Familienplanung) war es nicht erkennbar, dass der Immomarkt so explodiert. Hätte ich das damals gewusst, hätte ich auch irgendwie auf den letzten Cent etwas finanziert. Aber damals war noch nicht so viel EK da. Mag sein, dass es auch etwas blauäugig war....

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Wie ist der Bodenrichtwert für das Grundstück?

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Überlege meine Wohnung in der wohne jetzt zu kaufen. Kaufpreis liegt bei 120.000 € bei 80 qm. Haus ist aus den 60ern, aber in einem guten gepflegten Zustand in guter Lage einer 300.000 Einwohnerstadt. Miete liegt bei kalt 530 €. Annuität läge bei rund 18,9 Jahren. EK liegt bei max. 20.000, damit wäre eine Finanzierung von 110.000 € von nöten. Derzeitig frage ich verschiedene Anbieter an, wobei der Zinssatz bei 10 bzw. 15 Jahre Zinsbindung zw. 1,8 und 2,1 % pendelt. Netto-Grundeinkommen liegt bei 2500 €. All-in sind es ca. 3300€. Der Anteil für die Erstwohnung liegt bei ca. 100 €.

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WiWi Gast

Mieten oder kaufen

Noch als Nachtrag zu diesem Kommentar:
"Apropos Gemütlichkeit: Du möchtest einen höheren Lebensstandard, aber bist nicht bereit, Risiken dafür einzugehen und aus deiner "Comfort Zone" (schreckliches Wort) zu gehen."

Ich möchte im Prinzip garkeinen höheren Lebensstandard. Uns geht es aktuell gut. Es fehlt sich an nichts und alle sind glücklich :-). Aber von Eigentum kann ich mich, sofern sich nicht deutlich etwas an den Preisen ändert, wohl verabschieden. Mir geht es eher um die Tatsache, dass ich ein (aus meiner Sicht) so hohen Betrag (2,5k/Monat) nicht für das Abzahlen eines Hauses ausgeben möchte. Lass hier mal irgendetwas schief gehen?! Viel Sparen kann man parallel vergessen. Und wenn nach 10 Jahren erste Modernisierungsthemen anstehen (Fassade streichen etc.), bzw. die halt übliche Abnutzung mit Kindern, dann ist das schon eine nicht zu unterschätzende Belastung. Zudem wachsen mit dem Alter der Kinder auch deren Ansprüche.
Ja und ich gebe zu, hierbei nicht sehr risikobereit zu sein. Und ja, ich möchte meine Kinder eine schöne Kindheit/Jugend bieten und ungern dort sparen. U.a. ohne großen (Ehe-)krach, was solche finanziellen Themen häufig auch so mit sich bringen...

Der worst-case wäre für mich, das Haus dann (aus welchen Gründen auch immer) zwangsversteigern zu müssen. Oder bei der aktuellen Situation, dass die Banken weitere Sicherheiten (wenn der Hauswert sinken sollte) fordert. Bei der aktuellen Situation in den USA und auch in DE mit Wachstumsrückgang, weiß man nie so recht, was als Nächstes kommen wird.

PS: falls jmd. fragen sollte. Wir wohnen aktuell im Raum München, ca. 45 Min. Fahrtweg bis zur Arbeit, 4 ZKB mit ca. 100m2 für knapp 1100 EUR (kalt). Ist ein älteres MFH mit einer sehr humanen Vermieterin, die hoffentlich auch nicht so bald vor hat, irgendwelche Modernisierungen vorzunehmen. Mache aktuell recht viel handwerkliches selbst oder durch Freunde (falls mal was kaputt geht). D.h. wir können aktuell all-in gut 1k/Monat sparen. Haben nur 1 Auto (Mittelklasse), ansonsten Öffis. Legen aber hohen Wert auf gute Lebensmittel (Bio, Wochenmarkt).

Ich würde jetzt mal sagen, das typische Beispiel der Mittelschicht ;-)

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Ich würde jetzt mal sagen, das typische Beispiel der Mittelschicht ;-)

Gefühlte Mittelschicht. Statistisch gehört ihr als Familie zur oberen Mittelschicht und kratzt an der Grenze zur Oberschicht. Verrückt oder?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Ich würde jetzt mal sagen, das typische Beispiel der Mittelschicht ;-)

Gefühlte Mittelschicht. Statistisch gehört ihr als Familie zur oberen Mittelschicht und kratzt an der Grenze zur Oberschicht. Verrückt oder?

ich befürchte mit Statistiken braucht man in MUC bzw. auch in anderen Metropolen nicht argumentieren. Auch selbst wenn das Einkommen bereits Oberschicht wäre, würde sich am Sachverhalt auch nix ändern.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Noch als Nachtrag zu diesem Kommentar:
"Apropos Gemütlichkeit: Du möchtest einen höheren Lebensstandard, aber bist nicht bereit, Risiken dafür einzugehen und aus deiner "Comfort Zone" (schreckliches Wort) zu gehen."

Ich möchte im Prinzip garkeinen höheren Lebensstandard. Uns geht es aktuell gut. Es fehlt sich an nichts und alle sind glücklich :-). Aber von Eigentum kann ich mich, sofern sich nicht deutlich etwas an den Preisen ändert, wohl verabschieden. Mir geht es eher um die Tatsache, dass ich ein (aus meiner Sicht) so hohen Betrag (2,5k/Monat) nicht für das Abzahlen eines Hauses ausgeben möchte. Lass hier mal irgendetwas schief gehen?! Viel Sparen kann man parallel vergessen. Und wenn nach 10 Jahren erste Modernisierungsthemen anstehen (Fassade streichen etc.), bzw. die halt übliche Abnutzung mit Kindern, dann ist das schon eine nicht zu unterschätzende Belastung. Zudem wachsen mit dem Alter der Kinder auch deren Ansprüche.
Ja und ich gebe zu, hierbei nicht sehr risikobereit zu sein. Und ja, ich möchte meine Kinder eine schöne Kindheit/Jugend bieten und ungern dort sparen. U.a. ohne großen (Ehe-)krach, was solche finanziellen Themen häufig auch so mit sich bringen...

Der worst-case wäre für mich, das Haus dann (aus welchen Gründen auch immer) zwangsversteigern zu müssen. Oder bei der aktuellen Situation, dass die Banken weitere Sicherheiten (wenn der Hauswert sinken sollte) fordert. Bei der aktuellen Situation in den USA und auch in DE mit Wachstumsrückgang, weiß man nie so recht, was als Nächstes kommen wird.

PS: falls jmd. fragen sollte. Wir wohnen aktuell im Raum München, ca. 45 Min. Fahrtweg bis zur Arbeit, 4 ZKB mit ca. 100m2 für knapp 1100 EUR (kalt). Ist ein älteres MFH mit einer sehr humanen Vermieterin, die hoffentlich auch nicht so bald vor hat, irgendwelche Modernisierungen vorzunehmen. Mache aktuell recht viel handwerkliches selbst oder durch Freunde (falls mal was kaputt geht). D.h. wir können aktuell all-in gut 1k/Monat sparen. Haben nur 1 Auto (Mittelklasse), ansonsten Öffis. Legen aber hohen Wert auf gute Lebensmittel (Bio, Wochenmarkt).

Ich würde jetzt mal sagen, das typische Beispiel der Mittelschicht ;-)

1100 kalt für 100qm ist in München aber auch nichts. Meinem Empfinden nach sprechen wir da nicht mal mehr von Gröbenzell oder Vaterstetten sonden eher von kurz vor Mering.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

  1. Komfortzone ist gut, wenn ich Risiken eingehen würde, müsste ich das 25/35 Jahre lang stemmen. Ich finde das hat nix mit Komfortzone mehr zu tun. Und ja klar kann man in meinem Alter auch 150k verdienen. Aber wie realistisch ist das?! Ein Wechsel mit höherem Gehalt würde vllt 500€ netto mehr bringen. Macht das Kraut aber auch nicht fett.

Das mit der Komfortzone stimmt schon. Wie schon erwähnt ist München weder die einzig lebenswerte Stadt mit gutem Einkommen noch der Nabel der Welt.
Mit 100k EK und einem Wechsel des Standortes kannst du dir ein schönes 150+qm Haus hinstellen und landest bei einem günstigen Grundstück bei 1.500 Euro oder weniger. Das dürfte für euch machbar sein...

  1. Bzgl Wohnfläche. Neubauten unter 130m2 gibt es kaum. Altbauten sind meist schlecht geschnitten und sind auch nicht wesentlich günstiger. Garten bzw Grundstück läge bei vllt 250m2. Das ist eh nicht viel.

Deine Ansprüche ;)
Die 4-Zimmer-Wohnung in meiner Kindheit war auch nicht neu und einen eigenen Garten gab es auch nicht.

Naja mir ging es, wie gesagt, nur mal darum eine andere Sichtweise zu schildern. Die Tipps sind zwar gut gemeint, aber halt in meinen Augen leichter gesagt als getan. Man muss halt einfach mehrere Faktoren mit Kindern beachten. Und ja, mag durchaus sein, dass meine Erwartungserhaltung zu hoch ist. Vor einigen Jahren (bei der Familienplanung) war es nicht erkennbar, dass der Immomarkt so explodiert. Hätte ich das damals gewusst, hätte ich auch irgendwie auf den letzten Cent etwas finanziert. Aber damals war noch nicht so viel EK da. Mag sein, dass es auch etwas blauäugig war....

Wie der Münchner Immobilienmarkt sich entwickelt war schon vor 10 Jahren erkennbar. 2012 stand ich vor der Wahl nach München zu gehen und mein Fazit war: für eine Person schon arg teuer, für eine Familie viel zu teuer.

Im Moment ist es halt so, dass du dir den Luxus von Eigentum in München nicht leisten kannst und ich glaube nicht, dass die Preise dort in 5 Jahren nur noch bei der Hälfte sind.

Das ist übrigens etwas, was mich immer sehr aufregt: In einer sehr, sehr privilegierten Situation sein, über etwas jammern, was nur aus einer zu hohen Anspruchshaltung entsteht.

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WiWi Gast

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  1. nein, weder G-zell noch Mering. Aber Muc Westen. Bin im Nachbarort aufgewachsen und bin über eine Bekannte an die Whg gekommen. Habe hier alle Verwandten/Freunde im Umkreis von 20km

  2. ein Wegzug kommt für mich, aufgrund der Nähe siehe Pkt 1, nicht in Frage.

  3. ich suche im Raum München, nicht MUC direkt. Da legt man >1 Mio. sonst hin.

  4. (sehr) privilegiert sehe ich mich überhaupt nicht. Aber wie gesagt, bei einem Haus möchte ich mich räumlich schon verbessern.
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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

  1. nein, weder G-zell noch Mering. Aber Muc Westen. Bin im Nachbarort aufgewachsen und bin über eine Bekannte an die Whg gekommen. Habe hier alle Verwandten/Freunde im
    Umkreis von 20km

Ist aber sehr günstig. Ich verlange bei Wiedervermietung außerhalb mittlerweile auch deutlich über 10€ kalt.

  1. ein Wegzug kommt für mich, aufgrund der Nähe siehe Pkt 1, nicht in Frage.

  2. ich suche im Raum München, nicht MUC direkt. Da legt man >1 Mio. sonst hin.

Selbst außerhalb legt man so viel mittlerweile hin. Ich habe im März eine Doppelhaushälfte in Gröbenzell verkauft. Ca. 270qm Grund, 118qm Wohnfläche dazu 2 bewohnbare Kellerräume, 1 Garage ging für 870.000€ weg.

  1. (sehr) privilegiert sehe ich mich überhaupt nicht. Aber wie gesagt, bei einem Haus möchte ich mich räumlich schon verbessern.
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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

  1. nein, weder G-zell noch Mering. Aber Muc Westen. Bin im Nachbarort aufgewachsen und bin über eine Bekannte an die Whg gekommen. Habe hier alle Verwandten/Freunde im
    Umkreis von 20km

Ist aber sehr günstig. Ich verlange bei Wiedervermietung außerhalb mittlerweile auch deutlich über 10€ kalt.

wohne dort schon seit einigen Jahren. Deshalb noch günstig. Hoffe das bleibt so...

  1. ein Wegzug kommt für mich, aufgrund der Nähe siehe Pkt 1, nicht in Frage.

  2. ich suche im Raum München, nicht MUC direkt. Da legt man >1 Mio. sonst hin.

Selbst außerhalb legt man so viel mittlerweile hin. Ich habe im März eine Doppelhaushälfte in Gröbenzell verkauft. Ca. 270qm Grund, 118qm Wohnfläche dazu 2 bewohnbare Kellerräume, 1 Garage ging für 870.000€ weg.

Gzell ist mittlerweile auch extrem teuer. Darf man fragen, ob geerbt/gekauft?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

  1. nein, weder G-zell noch Mering. Aber Muc Westen. Bin im Nachbarort aufgewachsen und bin über eine Bekannte an die Whg gekommen. Habe hier alle Verwandten/Freunde im
    Umkreis von 20km

Ist aber sehr günstig. Ich verlange bei Wiedervermietung außerhalb mittlerweile auch deutlich über 10€ kalt.

wohne dort schon seit einigen Jahren. Deshalb noch günstig. Hoffe das bleibt so...

  1. ein Wegzug kommt für mich, aufgrund der Nähe siehe Pkt 1, nicht in Frage.

  2. ich suche im Raum München, nicht MUC direkt. Da legt man >1 Mio. sonst hin.

Selbst außerhalb legt man so viel mittlerweile hin. Ich habe im März eine Doppelhaushälfte in Gröbenzell verkauft. Ca. 270qm Grund, 118qm Wohnfläche dazu 2 bewohnbare Kellerräume, 1 Garage ging für 870.000€ weg.

Gzell ist mittlerweile auch extrem teuer. Darf man fragen, ob geerbt/gekauft?

Geerbt aber ich habe noch ein paar geerbte Häuser und Wohnungen im Großraum München und Nürnberg. Habe das Geld aber für meine neue Wohnung in der Innenstadt gebraucht.

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polscience

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WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

  1. nein, weder G-zell noch Mering. Aber Muc Westen. Bin im Nachbarort aufgewachsen und bin über eine Bekannte an die Whg gekommen. Habe hier alle Verwandten/Freunde im
    Umkreis von 20km

Ist aber sehr günstig. Ich verlange bei Wiedervermietung außerhalb mittlerweile auch deutlich über 10€ kalt.

wohne dort schon seit einigen Jahren. Deshalb noch günstig. Hoffe das bleibt so...

  1. ein Wegzug kommt für mich, aufgrund der Nähe siehe Pkt 1, nicht in Frage.

  2. ich suche im Raum München, nicht MUC direkt. Da legt man >1 Mio. sonst hin.

Selbst außerhalb legt man so viel mittlerweile hin. Ich habe im März eine Doppelhaushälfte in Gröbenzell verkauft. Ca. 270qm Grund, 118qm Wohnfläche dazu 2 bewohnbare Kellerräume, 1 Garage ging für 870.000€ weg.

Gzell ist mittlerweile auch extrem teuer. Darf man fragen, ob geerbt/gekauft?

Geerbt aber ich habe noch ein paar geerbte Häuser und Wohnungen im Großraum München und Nürnberg. Habe das Geld aber für meine neue Wohnung in der Innenstadt gebraucht.

Ich habe noch drei geerbte Einfamilienhäuser in Oberhausen, wollen wir nicht mal tauschen? :D

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WiWi Gast

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Gott, dann geht doch einfach den Mittelweg: Pulver trocken halten, heisst 5-10 Jahre Wohnung / Haus mieten und dann kaufen wenn Angebotsdruck auf den Immobilienmarkt kommt (und das wird rein demografisch defintiv so kommen - alle gegenläufigen Trends sind von untergeordneter Bedeutung). Schöne Grüße aus Düsseldorf mit Double Income 180k (Anfang 30), 100k EK und einer Tochter..

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WiWi Gast

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polscience schrieb am 13.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

  1. nein, weder G-zell noch Mering. Aber Muc Westen. Bin im Nachbarort aufgewachsen und bin über eine Bekannte an die Whg gekommen. Habe hier alle Verwandten/Freunde im
    Umkreis von 20km

Ist aber sehr günstig. Ich verlange bei Wiedervermietung außerhalb mittlerweile auch deutlich über 10€ kalt.

wohne dort schon seit einigen Jahren. Deshalb noch günstig. Hoffe das bleibt so...

  1. ein Wegzug kommt für mich, aufgrund der Nähe siehe Pkt 1, nicht in Frage.

  2. ich suche im Raum München, nicht MUC direkt. Da legt man >1 Mio. sonst hin.

Selbst außerhalb legt man so viel mittlerweile hin. Ich habe im März eine Doppelhaushälfte in Gröbenzell verkauft. Ca. 270qm Grund, 118qm Wohnfläche dazu 2 bewohnbare Kellerräume, 1 Garage ging für 870.000€ weg.

Gzell ist mittlerweile auch extrem teuer. Darf man fragen, ob geerbt/gekauft?

Geerbt aber ich habe noch ein paar geerbte Häuser und Wohnungen im Großraum München und Nürnberg. Habe das Geld aber für meine neue Wohnung in der Innenstadt gebraucht.

Ich habe noch drei geerbte Einfamilienhäuser in Oberhausen, wollen wir nicht mal tauschen? :D

In Oberhausen kenne ich nur das Centro.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Gott, dann geht doch einfach den Mittelweg: Pulver trocken halten, heisst 5-10 Jahre Wohnung / Haus mieten und dann kaufen wenn Angebotsdruck auf den Immobilienmarkt kommt (und das wird rein demografisch defintiv so kommen - alle gegenläufigen Trends sind von untergeordneter Bedeutung). Schöne Grüße aus Düsseldorf mit Double Income 180k (Anfang 30), 100k EK und einer Tochter..

Was willst du mit 100k EK? Und dann noch in DÜS. Da weisen dich 99 von 100 Banken bei der Finanzierung ab. Ausser du nimmst eine Internetbank aus Sibirien.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Gott, dann geht doch einfach den Mittelweg: Pulver trocken halten, heisst 5-10 Jahre Wohnung / Haus mieten und dann kaufen wenn Angebotsdruck auf den Immobilienmarkt kommt (und das wird rein demografisch defintiv so kommen - alle gegenläufigen Trends sind von untergeordneter Bedeutung). Schöne Grüße aus Düsseldorf mit Double Income 180k (Anfang 30), 100k EK und einer Tochter..

Arbeitet deine Frau Vollzeit oder ist dein Einkommen so hoch? Wenn deine Frau VZ wäre, dürfte (je nach Alter der Tochter) die Betreuung recht teuer sein, oder?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

Arbeitet deine Frau Vollzeit oder ist dein Einkommen so hoch? Wenn deine Frau VZ wäre, dürfte (je nach Alter der Tochter) die Betreuung recht teuer sein, oder?

Bin zwar ein anderer Lounge Gast, aber auch aus Düsseldorf und kenne die anfallenden Gebühren.
In der Stadt ist die Betreuung für Kinder ab 3J beitragsfrei. Bis zu diesem Alter ist die Gebühr einkommensabhängig und beträgt max. 475 EUR monatlich (ab 80.000 EUR Familieneinkommen, Betreuung von 45+h pro Woche) > siehe hier: https://www.duesseldorf.de/jugendamt/kinder-betreuen/elternbeitrag/tab-kita.html
Zudem kann man immerhin 2/3, höchstens 4.000 EUR p.a. dieser Beiträge von der Steuer absetzen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

  1. nein, weder G-zell noch Mering. Aber Muc Westen. Bin im Nachbarort aufgewachsen und bin über eine Bekannte an die Whg gekommen. Habe hier alle Verwandten/Freunde im Umkreis von 20km

  2. ein Wegzug kommt für mich, aufgrund der Nähe siehe Pkt 1, nicht in Frage.

  3. ich suche im Raum München, nicht MUC direkt. Da legt man >1 Mio. sonst hin.

  4. (sehr) privilegiert sehe ich mich überhaupt nicht. Aber wie gesagt, bei einem Haus möchte ich mich räumlich schon verbessern.

Du merkst nicht mal wie privilegiert du bist und wie hoch deine Ansprüche sind o.O

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

  1. nein, weder G-zell noch Mering. Aber Muc Westen. Bin im Nachbarort aufgewachsen und bin über eine Bekannte an die Whg gekommen. Habe hier alle Verwandten/Freunde im Umkreis von 20km

  2. ein Wegzug kommt für mich, aufgrund der Nähe siehe Pkt 1, nicht in Frage.

  3. ich suche im Raum München, nicht MUC direkt. Da legt man >1 Mio. sonst hin.

  4. (sehr) privilegiert sehe ich mich überhaupt nicht. Aber wie gesagt, bei einem Haus möchte ich mich räumlich schon verbessern.

Du merkst nicht mal wie privilegiert du bist und wie hoch deine Ansprüche sind o.O

In der Nähe der Familie in einem normal großen Haus oder Wohnung wohnen zu wollen ist jetzt schon priviligert?

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WiWi Gast

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Nur dieses Modell funktioniert nur eben nur wenn man stark überdurchschnittlich verdient (an den 180k 4 Wohnungen Menschen)

Wer bei den big4 einsteigt kann niemals 20k pro Jahr zur Seite legen (200k/5/2).
Das schafft er vermutlich nicht mal wenn er bereits mietfrei lebt

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

  1. nein, weder G-zell noch Mering. Aber Muc Westen. Bin im Nachbarort aufgewachsen und bin über eine Bekannte an die Whg gekommen. Habe hier alle Verwandten/Freunde im Umkreis von 20km

  2. ein Wegzug kommt für mich, aufgrund der Nähe siehe Pkt 1, nicht in Frage.

  3. ich suche im Raum München, nicht MUC direkt. Da legt man >1 Mio. sonst hin.

  4. (sehr) privilegiert sehe ich mich überhaupt nicht. Aber wie gesagt, bei einem Haus möchte ich mich räumlich schon verbessern.

Du merkst nicht mal wie privilegiert du bist und wie hoch deine Ansprüche sind o.O

In der Nähe der Familie in einem normal großen Haus oder Wohnung wohnen zu wollen ist jetzt schon priviligert?

Ein weit überdurchschnittliches Gehalt und eine weit größer als nötige Wohnung in seiner Wunschregion zu haben ist privilegiert.
Die große Mehrheit der Deutschen hat keine Chance die drei Punkte zeitgleich zu erreichen; oftmals nicht mal die zwei davon.

antworten
WiWi Gast

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Prinzipiell kann man auch bei den Big4 genug Geld ansparen, um Eigentum zu finanzieren. Die Gehälter sind ja immer noch weit überdurchschnittlich. Ich habe bspw. nach meinem Einstieg bei den Big4 im Valuation (mit 23J) auch bereits mtl 900€ + Bonus und Überstunden gespart. Dadurch kamen ohne Zinsen in den ersten 2 Jahren knapp 30k zusammen. Mittlerweile bin ich im 2. Jahr Manager (28J) und mein Vermögen beträgt rd 100k. Vielleicht kann man zu Beginn keine 20k pro Jahr sparen aber spätestens als Manager sollte das locker funktionieren, meines Erachtens bereits früher.
Meine Freundin ist Grundschullehrerin und hat mittlerweile auch ca. 50k gespart. Wir wohnen in Stuttgart in einer 70 qm Wohnung zur Miete für 1000 Euro. Ich gebe zu, die Wohnung ist relativ günstig für Stuttgart und den Stadtteil. Aber dennoch gilt sofern man sich etwas einschränkt, kann man genug Geld sparen, um sich das Eigenheim nach 7-10 Jahren leisten zu können. Und mit einschränken meine ich nicht die Freizeit auf dem Sofa zu verbringen aber eben nicht verschwenderisch leben. Wenn ich aber bei uns zahlreiche junge Kollegen sehe, die nach der Probezeit einen Firmenwagen für 600€ leasen und über 1000€ Miete als Single für die Wohnung auf den Tisch legen, ist es nicht verwunderlich, dass es mit Mitte 30 nicht für die Eigentumswohnung/Haus im Ballungsgebiet reicht.
Aber prinzipiell gebe ich dir Recht. Man muss als Paar weit überdurchschnittlich verdienen, um sich Eigentum in den teuren Regionen Deutschlands leisten zu können.

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

Nur dieses Modell funktioniert nur eben nur wenn man stark überdurchschnittlich verdient (an den 180k 4 Wohnungen Menschen)

Wer bei den big4 einsteigt kann niemals 20k pro Jahr zur Seite legen (200k/5/2).
Das schafft er vermutlich nicht mal wenn er bereits mietfrei lebt

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

  1. nein, weder G-zell noch Mering. Aber Muc Westen. Bin im Nachbarort aufgewachsen und bin über eine Bekannte an die Whg gekommen. Habe hier alle Verwandten/Freunde im Umkreis von 20km

  2. ein Wegzug kommt für mich, aufgrund der Nähe siehe Pkt 1, nicht in Frage.

  3. ich suche im Raum München, nicht MUC direkt. Da legt man >1 Mio. sonst hin.

  4. (sehr) privilegiert sehe ich mich überhaupt nicht. Aber wie gesagt, bei einem Haus möchte ich mich räumlich schon verbessern.

Du merkst nicht mal wie privilegiert du bist und wie hoch deine Ansprüche sind o.O

In der Nähe der Familie in einem normal großen Haus oder Wohnung wohnen zu wollen ist jetzt schon priviligert?

Ein weit überdurchschnittliches Gehalt und eine weit größer als nötige Wohnung in seiner Wunschregion zu haben ist privilegiert.
Die große Mehrheit der Deutschen hat keine Chance die drei Punkte zeitgleich zu erreichen; oftmals nicht mal die zwei davon.

Wo war denn von weit über dem Durchschnitt bei der Größe die Rede ? Der durchschnittliche deutsche hat ca 50qm zur Verfügung mit 2 Kindern also etwa 200qm

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WiWi Gast

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Aktuell befinden wir uns einfach in einer Immobilien Boomphase ( in manchen Bereich kann man meiner Meinung nach sogar von Blasenbildung sprechen)

Das hat meiner Meinung nach 3 Gründe:

  • a, niedrige Zinsen, die die Nachfrage nach Immobilien antreiben
  • b, ( noch gute ) wirtschaftliche Gesamtsituation
  • c, die Vorstellung, eine eigene Immobilie wäre eine sichere Burg in Zeiten global wachsender Unsicherheiten und Ängsten

Da ich auch in Muc wohne, jedoch in einem Dorf aufgewachsen bin, bin ich immer wieder erstaunt welche Blüten dieses Immobilienmarkt mittlerweile treibt, je nach dem mit welchem Klientel ich mich darüber unterhalte.

Finanzierungen von über 30 Jahren sind keine Seltenheit ( auch nicht im ländlichen Bereich). Diese werden dann auch noch so auf Kante genäht, dass jede Waschmaschinen und Autoreparatur im selben Monat die Kreditratenzahlung gefährdet. In der heutigen und zukünftigen Arbeitswelt, die ein maximales an Flexibilität erfordern wird, ein absoluter Mühlstein, der mich im Zweifel in den Abgrund zieht

Viele Anzeichen aktuell sprechen auch für eine zukünftige Abkühlung des Marktes auch in den Boomregionen:

  • Der Zuzug nach München hat sich letztes Jahr sehr eingeschränkt ( sind sogar mehr Leute weggezogen als her-> auch aufgrund der hohen Preise)
  • Das Verhältnis Kaufpreis und Miete stehen in keinem Verhältnis
  • aufgrund des Booms hohe Bautätigkeit
  • demographischer Wandel, der in vielen Gebieten dazu führt dass in ca 10 Jahren die 75 jährigen Eltern aus ihren großen Häusern / Wohnungen ausziehen und sich eine altersgerechte Wohnung zu suchen.

Musste leise lachen, als ich weiter oben las, dass LBS Research eine Studie veröffentlicht hat, dass Eigenheimbesitzer ein viel höheres Vermögen aufbauen als Mieter...für alle die es nicht wissen: LBS ist ein Bausparkasse :D ...natürlich wollen die dass Leute Häuser finanzieren und rechnen sich deswegen ihre Studie schön :)--> ist eben Interessenspolitik... genau wie die Frage Boom oder Blase (ein Immofinanzierer oder Makler wird dir immer sagen: Kaufen Sie jetzt! Morgen ist es noch teurer

Ich glaube im Moment ist eher Zurückhaltung angesagt...eine wirtschaftliche Rezession rückt näher, Zinssteigerungen sind absehbar und am Immobilienmarkt wird viel gebaut... gleichzeitig vermindert der demographische Wandel die Bevölkerung...

Warum sich dann unbedingt am aktuellen Rattenrennen beteiligen?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

Arbeitet deine Frau Vollzeit oder ist dein Einkommen so hoch? Wenn deine Frau VZ wäre, dürfte (je nach Alter der Tochter) die Betreuung recht teuer sein, oder?

Ja, sie arbeitet Vollzeit, wir liegen beide bei 90k um und bei. Kind geht demnächst in die Kita, kostet dann glaube ich rd. 500€ pM (und dann ab dem 3. Lebensjahr nichts mehr).

Man könnte schon was bekommen im Großraum Ddorf aber das was man für sein Geld kriegen könnte ist gefühlt einfach viel zu teuer. Die Nachfrage ist zu hoch oder das Angebot zu niedrig. Spätestens wenn die ganzen Babyboomer aus ihren Hütten raus wollen ändert sich die Situation dramatisch. Dann steigt das Angbot und die Nachfrage bleibt konstant bzw sinkt. Dann möchte ich nicht irgendeine mittelprächtige Immobilie auf 30 Jahre finanziert haben die dann gnadenlos überwertet ist. Sonst muss ich für immer hier wohnen bleiben..

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

Ein weit überdurchschnittliches Gehalt und eine weit größer als nötige Wohnung in seiner Wunschregion zu haben ist privilegiert.
Die große Mehrheit der Deutschen hat keine Chance die drei Punkte zeitgleich zu erreichen; oftmals nicht mal die zwei davon.

Wo war denn von weit über dem Durchschnitt bei der Größe die Rede ? Der durchschnittliche deutsche hat ca 50qm zur Verfügung mit 2 Kindern also etwa 200qm

  1. Mit Statistiken hast du es scheinbar nicht. Die durchschnittliche Größe für 4 Personen liegt nicht bei 200qm. Wie man eine Statistik liest sollte man auch ohne Studium wissen.
    4 Personen Haushalte haben im Schnitt 122,8qm. Aber so wie du Statistiken liest verstehe ich wo die Anspruchshaltung herkommt.

  2. Von weit überdurchschnittlicher Größe war nie die Rede von mir. Lies nochmal genauer. Da Stand weit größer als nötig und die 122,8qm im Durchschnitt sind schon viel mehr als nötig - was schon die Natur eines Durchschnitts ist.
antworten
WiWi Gast

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Schön zu sehen wie hier einige perfekt in die Zukunft sehen können.
Warum habt ihr noch nicht mit Aktien oder Lotto ein Vermögen verdient?

"Ob Deutschlands Einwohnerzahl bis 2060 zurückgehen wird, ist aus bevölkerungswissenschaftlicher Sicht noch offen." - Demografiebericht 2017

Ob ein Bevölkerungsrückgang auch mit einem Rückgang an Wohnraum einhergeht ist ebenso offen. Der Bedarf an Wohnraum ist stark gestiegen obwohl die Bevölkerung nicht gleich stark gewachsen ist. Singlehaushalte und Zweitwohnungen sei Dank.

Niemand kann heute seriös sagen, ob man die Wohnung, die man heute für 250k und 2% Zinsen wegen Überteuerung nicht kaufen will in zehn Jahren für 150k und 5% Zinsen bekommt oder vielleicht doch für 250k und 5%. Oder für 300k und 5%.

Und das Immobilieneigentümmer im Vergleich zu Mietern ein im Schnitt höheres Einkommen erwerben liegt nicht an einer beeinflussten Studie sondern ist einfach Realität und hat nichts mit Interessenspolitik zu tun. Es ist auch kaum anders vorstellbar, gehören zur Gruppe der Mieter doch schon all jene, die kein Vermögen aufbauen können und deswegen auch keine Immobilie kaufen könnten.

Die Rate für das Haus zu zahlen diszipliniert schon.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

Arbeitet deine Frau Vollzeit oder ist dein Einkommen so hoch? Wenn deine Frau VZ wäre, dürfte (je nach Alter der Tochter) die Betreuung recht teuer sein, oder?

Ja, sie arbeitet Vollzeit, wir liegen beide bei 90k um und bei. Kind geht demnächst in die Kita, kostet dann glaube ich rd. 500€ pM (und dann ab dem 3. Lebensjahr nichts mehr).

Man könnte schon was bekommen im Großraum Ddorf aber das was man für sein Geld kriegen könnte ist gefühlt einfach viel zu teuer. Die Nachfrage ist zu hoch oder das Angebot zu niedrig. Spätestens wenn die ganzen Babyboomer aus ihren Hütten raus wollen ändert sich die Situation dramatisch. Dann steigt das Angbot und die Nachfrage bleibt konstant bzw sinkt. Dann möchte ich nicht irgendeine mittelprächtige Immobilie auf 30 Jahre finanziert haben die dann gnadenlos überwertet ist. Sonst muss ich für immer hier wohnen bleiben..

Ihr Beide arbeitet Vollzeit und wer macht aktuelle die Kinderbetreuung? Ich will dir ja nicht zu nahe treten und das muss auch jeder selber entscheiden, aber das hört sich nach Vollzeit-Kinderbetreuung (jetzt und auch später) an.... warum habt ihr Kinder in die Welt gesetzt, wenn ihr diese garnicht beim Aufwachsen mitbekommt?!
Wenn deine Frau 90k bei 25h/Woche verdient, nehme ich alles zurück ;-)

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

Schön zu sehen wie hier einige perfekt in die Zukunft sehen können.
Warum habt ihr noch nicht mit Aktien oder Lotto ein Vermögen verdient?

"Ob Deutschlands Einwohnerzahl bis 2060 zurückgehen wird, ist aus bevölkerungswissenschaftlicher Sicht noch offen." - Demografiebericht 2017

Ob ein Bevölkerungsrückgang auch mit einem Rückgang an Wohnraum einhergeht ist ebenso offen. Der Bedarf an Wohnraum ist stark gestiegen obwohl die Bevölkerung nicht gleich stark gewachsen ist. Singlehaushalte und Zweitwohnungen sei Dank.

Niemand kann heute seriös sagen, ob man die Wohnung, die man heute für 250k und 2% Zinsen wegen Überteuerung nicht kaufen will in zehn Jahren für 150k und 5% Zinsen bekommt oder vielleicht doch für 250k und 5%. Oder für 300k und 5%.

Und das Immobilieneigentümmer im Vergleich zu Mietern ein im Schnitt höheres Einkommen erwerben liegt nicht an einer beeinflussten Studie sondern ist einfach Realität und hat nichts mit Interessenspolitik zu tun. Es ist auch kaum anders vorstellbar, gehören zur Gruppe der Mieter doch schon all jene, die kein Vermögen aufbauen können und deswegen auch keine Immobilie kaufen könnten.

Die Rate für das Haus zu zahlen diszipliniert schon.

Absolut diszipliniert das, ist ein absolut valides Argument.

"Ob Deutschlands Einwohnerzahl bis 2060 zurückgehen wird, ist aus bevölkerungswissenschaftlicher Sicht noch offen." - Demografiebericht 2017

Das halt ich für quatsch. Schau dir einfach mal die Bevölkerungspyramide an. Das alles mag man mit Zuwanderung ausgleichen können, die Zuwanderung die hier stattfindet wird allerdings in absehbarer Zukunft nicht um Einfamilienhäuser mitbieten können.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

Arbeitet deine Frau Vollzeit oder ist dein Einkommen so hoch? Wenn deine Frau VZ wäre, dürfte (je nach Alter der Tochter) die Betreuung recht teuer sein, oder?

Ja, sie arbeitet Vollzeit, wir liegen beide bei 90k um und bei. Kind geht demnächst in die Kita, kostet dann glaube ich rd. 500€ pM (und dann ab dem 3. Lebensjahr nichts mehr).

Man könnte schon was bekommen im Großraum Ddorf aber das was man für sein Geld kriegen könnte ist gefühlt einfach viel zu teuer. Die Nachfrage ist zu hoch oder das Angebot zu niedrig. Spätestens wenn die ganzen Babyboomer aus ihren Hütten raus wollen ändert sich die Situation dramatisch. Dann steigt das Angbot und die Nachfrage bleibt konstant bzw sinkt. Dann möchte ich nicht irgendeine mittelprächtige Immobilie auf 30 Jahre finanziert haben die dann gnadenlos überwertet ist. Sonst muss ich für immer hier wohnen bleiben..

Ihr Beide arbeitet Vollzeit und wer macht aktuelle die Kinderbetreuung? Ich will dir ja nicht zu nahe treten und das muss auch jeder selber entscheiden, aber das hört sich nach Vollzeit-Kinderbetreuung (jetzt und auch später) an.... warum habt ihr Kinder in die Welt gesetzt, wenn ihr diese garnicht beim Aufwachsen mitbekommt?!
Wenn deine Frau 90k bei 25h/Woche verdient, nehme ich alles zurück ;-)

Ich bin nicht der Überzeugung, dass man das Aufwachsen eines Kindes verpasst wenn man es unter der Woche 8 Std. am Tag in eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung gibt.. Aber das ist ein eigenes Thema was man hier nicht diskutieren muss.

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