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Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 24.06.2020:

Warum gehst du von einem Preisrückgang aus? Jetzt wird die gleiche Medizin verabreicht wie in der Finanzkrise. Nur die dosis ist viel höher. Warum sollte der gleiche Effekt ausbleiben? Ich gehe davon aus, dass die Immobilienpreise in den nächsten 10 Jahren in den gefragten Regionen weiter um 50 bis 100% steigen.

Denke das wird so laufen wie die letzten Jahre in München und Frankfurt, Verdopplung der Preise alle 4-5 Jahre. In 10 Jahren haben wir dann 250-300% Preisansteig :-)

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Gut möglich, nur da mittlerweile jeder Immos kauft ist es fast schon wieder zu einfach und daher glaub ich nicht dran

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Wenn Marktkorrekturen (betrifft auch Finanzmarkt) verboten und verhindert werden endet das wie?

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 26.06.2020:

Gut möglich, nur da mittlerweile jeder Immos kauft ist es fast schon wieder zu einfach und daher glaub ich nicht dran

Einfach vielleicht aber man muss auch erstmal mitspielen können. Die Modelle die Amazon zur Steuervermeidung nutzt sind auch weitläufig bekannt aber man braucht eine gewisse Größe um sie rentabel einzusetzen.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Einfach ist Immobilien kaufen in den Regionen, wo die Preise die letzen 10 Jahren nicht stark gestiegen sind. Von diesen gibt es immer noch sehr viele. Dort lohnt sich teilweise das Vermieten auch noch, da die das Verhältnis zwischen Miete und Kaufpreis noch gut ist. Wenn jemand sehr viel Geld hat und es nur irgendwo parken will, dann kann man solche Objekte in München oder FFM mit niedriger Mietrendite kaufen. Aber nicht wer als klassischer Investor mit Hebeleffekt und Fremdkapital Immobilienvermögen aufbauen möchte. Da gilt eher: 6% Mietrendite minimum, damit es sich lohnt.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Man sollte hier nicht wirklich von den amtlichen Zahlen zur Erbschaftssteuer ausgehen. Vieles wird vorher steueroptimiert übergeben. Dann gibt es noch schwarze Konten, Bargeld im Tresor u.s.w. Das was wirklich von den Erblassern auf die Erben übergeht ist in der Erbschaftssteuer nicht zu sehen. Millionenvermögen lassen sich in Deutschland weitgehend steuerfrei übertragen, was in anderen Ländern nicht möglich ist.

WiWi Gast schrieb am 25.06.2020:

Erben tut auch nur ein kleiner Prozentsatz in ansehnlicher Höhe um Immobilien bar bezahlen zu können.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Durch Corona werden viele realisiert haben, dass ein Haus mit Garten oder eine Wohnung in guter Lage mit großem Balkon mehr Lebenswert bieten als ein ETF-Depot. Das sollte dann zu weiterer Nachfrage für Immobilien führen. Schon 2014 gab es hier im Forum Kommentare, dass man nicht kaufen und besser auf fallende Preise warten solle. Was dann daraus wurde ist bekannt.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2020:

Gut möglich, nur da mittlerweile jeder Immos kauft ist es fast schon wieder zu einfach und daher glaub ich nicht dran

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Das ist zum Teil sicher richtig, trotzdem hat die grosse Mehrheit auch kein solches Erbe zu erwarten. Ausserdem kann man mit Schwarzgeld aus dem Tresor nur schwierig in Deutschland eine Immobilie kaufen, ohne dass es auffallen würde. Die Leute, die wirklich grosse Erbschaften bekommen, können ja nur die sein, deren Familien schon heute sehr vermögend sind. Das ist ein kleiner Prozentsatz. Der Rest muss von Arbeit sein Vermögen aufbauen. Wenn es da nicht mehr wird, wo soll es dann her kommen um stark steigende Preise zu bezahlen.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Das betrifft nur diejenigen, die in gewerbliche Immobilien investieren.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2020:

www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/marktprognose-immobilienbranche-fuerchtet-coronafolgen-stimmung-bricht-ein/25947020.html?ticket=ST-2917974-oNFg6NC5RlDhRbaiKWT3-ap3

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 26.06.2020:

www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/marktprognose-immobilienbranche-fuerchtet-coronafolgen-stimmung-bricht-ein/25947020.html?ticket=ST-2917974-oNFg6NC5RlDhRbaiKWT3-ap3

Dem Artikel nach fruchtet man nur Auswirkungen auf Büro und Handelsflächen.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Das schöne an dieser Argumentation ist immer dass sie sich nicht nachvollziehen lässt... ich halte es auch für ein Gerücht, dass ein Großteil der Deutschen schwarze Konten, Tresore usw. hat.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2020:

Man sollte hier nicht wirklich von den amtlichen Zahlen zur Erbschaftssteuer ausgehen. Vieles wird vorher steueroptimiert übergeben. Dann gibt es noch schwarze Konten, Bargeld im Tresor u.s.w. Das was wirklich von den Erblassern auf die Erben übergeht ist in der Erbschaftssteuer nicht zu sehen. Millionenvermögen lassen sich in Deutschland weitgehend steuerfrei übertragen, was in anderen Ländern nicht möglich ist.

WiWi Gast schrieb am 25.06.2020:

Erben tut auch nur ein kleiner Prozentsatz in ansehnlicher Höhe um Immobilien bar bezahlen zu können.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Ja evtl führt Corona aber auch dazu, das die Unternehmen Home Office stärker anbieten und die Leute lieber ein großes Haus mit entsprechenden Grundstück in ländlicher Gegend wollen. Muss aber nicht. Corona kann auch zu einer allgemeinen Unsicherheit führen die großen und zum Großen Teil durch Fremdkapital durchgeführten Investitionen eher entgegen steht.

Das Forum war beim Thema Immobilien übrigens schon immer gespalten und ist es noch (lese dir die Beiträge hier mal durch)

WiWi Gast schrieb am 26.06.2020:

Durch Corona werden viele realisiert haben, dass ein Haus mit Garten oder eine Wohnung in guter Lage mit großem Balkon mehr Lebenswert bieten als ein ETF-Depot. Das sollte dann zu weiterer Nachfrage für Immobilien führen. Schon 2014 gab es hier im Forum Kommentare, dass man nicht kaufen und besser auf fallende Preise warten solle. Was dann daraus wurde ist bekannt.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2020:

Gut möglich, nur da mittlerweile jeder Immos kauft ist es fast schon wieder zu einfach und daher glaub ich nicht dran

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Ab Herbst werden erst einmal viele realisieren, dass ihr Job doch nicht so sicher ist wie gedacht. Bisher hat sich jede schwere Rezession auf die Immobilienpreise ausgewirkt.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2020:

Durch Corona werden viele realisiert haben, dass ein Haus mit Garten oder eine Wohnung in guter Lage mit großem Balkon mehr Lebenswert bieten als ein ETF-Depot. Das sollte dann zu weiterer Nachfrage für Immobilien führen. Schon 2014 gab es hier im Forum Kommentare, dass man nicht kaufen und besser auf fallende Preise warten solle. Was dann daraus wurde ist bekannt.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2020:

Gut möglich, nur da mittlerweile jeder Immos kauft ist es fast schon wieder zu einfach und daher glaub ich nicht dran

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 25.06.2020:

Eine 25k pro qm Wohnung mit 80-100qm in München für 2 bis 2,5Mio kann sich JEDER 30 Jährige Abteilungsleiter bei BMW, Siemens usw. locker leisten. Das ist guter Standart aber sicher kein Luxus.

Abteilungsleiter bei BMW / Siemens = 120.000 - 150.000 JG.
Never ever schauen die sich solche "Buden" an.

Kenne selber genug. Da is eher Home Office und 50 km raus ziehen angesagt.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Ich selbst habe unser Eigenheim 2012 gekauft, noch zu einem moderaten Preis und noch weitere kleine Wohnungen in zentralen Lagen zum vermieten. Miete wie Preise haben sich positiv entwickelt. Da kannte ich damals auch einige die meinten, dass doch ein so tolles Depot viel besser wäre als ein Haus mit Garten. Natürlich haben wir auch Aktien so ist es nicht, aber so wie manche "Sparfüche" die nur sparen um ihr Depot zu vergrössern um sich dann an der hohen Zahl zu erfreuen, das wäre für uns nichts. Man hat ja nichts wirklich davon, während wir uns an einem grossen Teil unseren Vermögens täglich erfreuen können, haben die nur den Blick auf ein paar Zahlen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 27.06.2020:

Ich selbst habe unser Eigenheim 2012 gekauft, noch zu einem moderaten Preis und noch weitere kleine Wohnungen in zentralen Lagen zum vermieten. Miete wie Preise haben sich positiv entwickelt. Da kannte ich damals auch einige die meinten, dass doch ein so tolles Depot viel besser wäre als ein Haus mit Garten. Natürlich haben wir auch Aktien so ist es nicht, aber so wie manche "Sparfüche" die nur sparen um ihr Depot zu vergrössern um sich dann an der hohen Zahl zu erfreuen, das wäre für uns nichts. Man hat ja nichts wirklich davon, während wir uns an einem grossen Teil unseren Vermögens täglich erfreuen können, haben die nur den Blick auf ein paar Zahlen.

Diese Immobilien werden seit 2012 kaum ihren Wert vervierfacht haben wie ein Nasdaq 100 - ETF, verdreifacht wie ein Tecdax - ETF oder wenigstens verdoppelt wie ein ETF auf den amerikanischen S&P 500 - index oder den deutschen MDAX.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 27.06.2020:

Ich selbst habe unser Eigenheim 2012 gekauft, noch zu einem moderaten Preis und noch weitere kleine Wohnungen in zentralen Lagen zum vermieten. Miete wie Preise haben sich positiv entwickelt. Da kannte ich damals auch einige die meinten, dass doch ein so tolles Depot viel besser wäre als ein Haus mit Garten. Natürlich haben wir auch Aktien so ist es nicht, aber so wie manche "Sparfüche" die nur sparen um ihr Depot zu vergrössern um sich dann an der hohen Zahl zu erfreuen, das wäre für uns nichts. Man hat ja nichts wirklich davon, während wir uns an einem grossen Teil unseren Vermögens täglich erfreuen können, haben die nur den Blick auf ein paar Zahlen.

Man kann argumentieren, dass eine Immobilie mehr Spaß macht. Ein Beweis dass sie dadurch mehr Rendite abwirft ist es aber nicht. Dass es bei dir gut lief ist auch schön, aber ebenso kein Beweis dass Immobilien ganz pauschal eine gute Anlage sind. Fakt ist: Für die meisten, also die die nicht reich geboren sind, ist es ein Klumpenrisiko. Kann klappen, kann aber auch krass schief gehen.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Ich stelle aus meiner Lebenserfahrung fest:

Wenn Eltern zur Miete gewohnt haben, dann neigen ihre Kinder ebenfalls zur Miete zu wohnen. Sie halten eher Abstand vom Kauf.

Das ist genauso wie, wenn Eltern sich selbstständig gemacht haben und so Kinder auch offen sind, sich selbstständig zu machen (auf Risiken eingehen mit positivem Mindset).

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Die Preise für Einfamilienhäuser werden nicht sinken. Einfamilienhäuser sind aufgrund großen Flächenverbrauchs insbesondere in Ballungsgebieten politisch nicht mehr erwünscht und werden als unökologisch angesehen. Es wird eher auf Mehrfamilienhäuser gesetzt.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 27.06.2020:

Die Preise für Einfamilienhäuser werden nicht sinken. Einfamilienhäuser sind aufgrund großen Flächenverbrauchs insbesondere in Ballungsgebieten politisch nicht mehr erwünscht und werden als unökologisch angesehen. Es wird eher auf Mehrfamilienhäuser gesetzt.

In Ballungsräumen stimmt das vielleicht. Wer sagt, dass der Trend nicht richtung Landleben geht (Stichwort: Home Office), weil die Leute keine Lust haben für eine 100qm Bude lange zu schuften?

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Meine Lebenserfahrung spricht dagegen. In der sehr teuren Großstadt haben mittlerweile alle im Bekanntenkreis eine ETW. Einige auch ein Haus. Deren Eltern hatten fast alle zur Miete gewohnt.

WiWi Gast schrieb am 27.06.2020:

Ich stelle aus meiner Lebenserfahrung fest:

Wenn Eltern zur Miete gewohnt haben, dann neigen ihre Kinder ebenfalls zur Miete zu wohnen. Sie halten eher Abstand vom Kauf.

Das ist genauso wie, wenn Eltern sich selbstständig gemacht haben und so Kinder auch offen sind, sich selbstständig zu machen (auf Risiken eingehen mit positivem Mindset).

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Natürlich wird es einige geben, die dann aufs Land ziehen. Bei vielen ist das Wohnen in der Stadt aber "Lifestyle". Und die erziehen ihre Kinder auch genauso. Die Leute kalkulieren ja nicht so rational wie wir zwei beide ;-). Und bleiben dann dort, wo sie aufgewachsen sind.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2020:

Ja evtl führt Corona aber auch dazu, das die Unternehmen Home Office stärker anbieten und die Leute lieber ein großes Haus mit entsprechenden Grundstück in ländlicher Gegend wollen. Muss aber nicht. Corona kann auch zu einer allgemeinen Unsicherheit führen die großen und zum Großen Teil durch Fremdkapital durchgeführten Investitionen eher entgegen steht.

Das Forum war beim Thema Immobilien übrigens schon immer gespalten und ist es noch (lese dir die Beiträge hier mal durch)

WiWi Gast schrieb am 26.06.2020:

Durch Corona werden viele realisiert haben, dass ein Haus mit Garten oder eine Wohnung in guter Lage mit großem Balkon mehr Lebenswert bieten als ein ETF-Depot. Das sollte dann zu weiterer Nachfrage für Immobilien führen. Schon 2014 gab es hier im Forum Kommentare, dass man nicht kaufen und besser auf fallende Preise warten solle. Was dann daraus wurde ist bekannt.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2020:

Gut möglich, nur da mittlerweile jeder Immos kauft ist es fast schon wieder zu einfach und daher glaub ich nicht dran

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 27.06.2020:

Die Preise für Einfamilienhäuser werden nicht sinken. Einfamilienhäuser sind aufgrund großen Flächenverbrauchs insbesondere in Ballungsgebieten politisch nicht mehr erwünscht und werden als unökologisch angesehen. Es wird eher auf Mehrfamilienhäuser gesetzt.

Das gilt so nur in Großstädten, insofern ist der fein raus, der jenseits der Großstadt vergleichbar verdienen kann angesichts von Mieten und Kaufpreisen dort.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Diese Immobilien werden seit 2012 kaum ihren Wert vervierfacht haben wie ein Nasdaq 100 >- ETF, verdreifacht wie ein Tecdax - ETF oder wenigstens verdoppelt wie ein ETF auf den >amerikanischen S&P 500 - index oder den deutschen MDAX.

Eine Einzimmerwohnung die 2012 gekauft wurde, hat sich im Wert nahezu vervierfacht. Aber ja das war auch etwas Glück. Selbst ohne den Wertzuwachs ist und bleibt die Mietrendite gut, zumal ich den Wertzuwachs gar nicht realisiere, da ich nicht verkaufe. Wegen den Indizes die so sehr an Wert gewonnen haben: GENAU das habe ich oben gemeint. Was habe ich davon wenn der Wert so sehr steigt? richtig nichts. Erst wenn ich verkaufe habe ich was davon. Ein schönes Haus mit Garten zu einem vernünftigen Preis gekauft, daran hat man fast jeden Tag Freude.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 03.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.06.2020:

Es gibt zurzeit de facto noch keinen Anstieg an Insolvenzen und Arbeitslosigkeit

Ganz frisch https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/arbeitslosigkeit-corona-zahlen-1.4925445

170.000 neue Arbeitslose im Mai ;)

Köche, Kellner, Putzkräfte im Hotel, Türsteher in der Disco, Messestand-Aufbau-Mitarbeiter, Schausteller, Kleinkünstler, Reiseverkehrskaufleute, Verkäufer bei Primark und Co., Friseure

Das sind keine Leute, die sich ETWs oder Häuser kaufen. Das Hauptklientel dafür sind Lehrer, Ärzte, Beamte im gehobenen und höheren Dienst, Polizisten im gehobenen Dienst, Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Ingenieure/BWLer in großen Konzernen usw.

Wobei Leute wie Ärzte oder Beamte nochmal überproportional vertreten sind und BWLer eher unterrepräsentiert sind. Es geht ja auch um die Jobsicherheit, Anforderungen an Flexibilität etc.

Ein Arzt weiß, dass er quasi immer einen Job bekommt und quasi immer in seiner Wunschregion. Beamte haben ebenfalls ein sicheres Einkommen bis an ihr Lebensende und eine hohe Sicherheit, am Standort zu bleiben. Ich kenne keinen jungen Lehrer aus dem Bekanntenkreis, der nicht nach spätestens drei Berufsjahren ein Haus gekauft hat.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Im Gegensatz zu Verhältnissen noch vor zwei bis drei Dekaden als man eine kreditfinanziert erworbene Immobilie quasi drei mal bezahlte - einmal den Kaufpreis und zwei mal den Kaufpreis in Form von Schuldzinsen - ist es aktuell so, daß eine vergleichbar kreditfinanziert erworbene Immobilie sich durch die Schuldzinsen über die Darlehenslaufzeit "nur" um ca. 30% verteuert.

Insofern kann man den Erwerb einer EIGENGENUTZTEN Immobilie heute als Sparvertrag mit dem Zusatznutzen der Behausung sehen. Sicher verteuern Kaufnebenkosten bzw. eine evtl. bezahlte Marktpreisübertreibung den Einstieg, was bei einem Weiterverkauf in kurzer Frist zu Verlusten führen mag. Auf mittlere und längere Zeit wird dies alles durch den inflationären Kaufkraftverlust und die ersparte Mietzahlungen jedoch mehr als überkompensiert.

Wer also längerfristig an einem Ort leben möchte, eine mittelfristige Arbeitsplatzsicherheit hat und für sein Alter vorsorgen möchte ist mit einer eigengenutzten Immobilie stets gut beraten.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Ich wollte damit hauptsächlich ausdrücken, das sich Corona unterschiedlich auf das Verhalten der Menschen auswirken kann. Je nach Effekt steigen oder sinken die Immobilienpreise. Jetzt eine Vorhersage zu treffen ist meiner Ansicht nach seriös nicht möglich. Auf jeden Fall für mich nicht.

WiWi Gast schrieb am 27.06.2020:

Natürlich wird es einige geben, die dann aufs Land ziehen. Bei vielen ist das Wohnen in der Stadt aber "Lifestyle". Und die erziehen ihre Kinder auch genauso. Die Leute kalkulieren ja nicht so rational wie wir zwei beide ;-). Und bleiben dann dort, wo sie aufgewachsen sind.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2020:

Ja evtl führt Corona aber auch dazu, das die Unternehmen Home Office stärker anbieten und die Leute lieber ein großes Haus mit entsprechenden Grundstück in ländlicher Gegend wollen. Muss aber nicht. Corona kann auch zu einer allgemeinen Unsicherheit führen die großen und zum Großen Teil durch Fremdkapital durchgeführten Investitionen eher entgegen steht.

Das Forum war beim Thema Immobilien übrigens schon immer gespalten und ist es noch (lese dir die Beiträge hier mal durch)

WiWi Gast schrieb am 26.06.2020:

Durch Corona werden viele realisiert haben, dass ein Haus mit Garten oder eine Wohnung in guter Lage mit großem Balkon mehr Lebenswert bieten als ein ETF-Depot. Das sollte dann zu weiterer Nachfrage für Immobilien führen. Schon 2014 gab es hier im Forum Kommentare, dass man nicht kaufen und besser auf fallende Preise warten solle. Was dann daraus wurde ist bekannt.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2020:

Gut möglich, nur da mittlerweile jeder Immos kauft ist es fast schon wieder zu einfach und daher glaub ich nicht dran

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.06.2020:

Es gibt zurzeit de facto noch keinen Anstieg an Insolvenzen und Arbeitslosigkeit

Ganz frisch https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/arbeitslosigkeit-corona-zahlen-1.4925445

170.000 neue Arbeitslose im Mai ;)

Köche, Kellner, Putzkräfte im Hotel, Türsteher in der Disco, Messestand-Aufbau-Mitarbeiter, Schausteller, Kleinkünstler, Reiseverkehrskaufleute, Verkäufer bei Primark und Co., Friseure

Das sind keine Leute, die sich ETWs oder Häuser kaufen. Das Hauptklientel dafür sind Lehrer, Ärzte, Beamte im gehobenen und höheren Dienst, Polizisten im gehobenen Dienst, Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Ingenieure/BWLer in großen Konzernen usw.

Wobei Leute wie Ärzte oder Beamte nochmal überproportional vertreten sind und BWLer eher unterrepräsentiert sind. Es geht ja auch um die Jobsicherheit, Anforderungen an Flexibilität etc.

Ein Arzt weiß, dass er quasi immer einen Job bekommt und quasi immer in seiner Wunschregion. Beamte haben ebenfalls ein sicheres Einkommen bis an ihr Lebensende und eine hohe Sicherheit, am Standort zu bleiben. Ich kenne keinen jungen Lehrer aus dem Bekanntenkreis, der nicht nach spätestens drei Berufsjahren ein Haus gekauft hat.

Es geht ja auch nicht nur um die reine Arbeitslosigkeit, sondern auch um die wirtschaftliche Lage der Unternehmen usw.
Ein Autoverkäufer ist durch Corona jetzt nicht arbeitslos geworden, verdient aber hauptsächlich über Provision, die ist bei geschlossenen Autohäusern natürlich etwas dürftig gewesen. Das Problem kannst du grundsätzlich auf viele Vertriebler übertragen um mal ein Beispiel zu nennen. Es gibt viele die durch Corona in der ein oder anderen Art betroffen sind, nicht nur die Geringverdiener (diese aber wahrscheinlich am härtesten).

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Und diese gruppe macht wieviel % aus? 10-20%?
Und die 10-20% können auch nur in einem Haus wohnen. Wenn es eine zweite Immobilie werden soll, dann zur reinen Anlage. Diese ist gedeckt auf einen erzielbaren Mietpreis. Und der ist wiederum von den 80-90% übrigen Menschen in diesem Land abhängig. Und wenn die keinen Job haben, dann wird sich der Mietpreis kaum erhöhen.

Just sayin.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

Es gibt zurzeit de facto noch keinen Anstieg an Insolvenzen und Arbeitslosigkeit

Ganz frisch https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/arbeitslosigkeit-corona-zahlen-1.4925445

170.000 neue Arbeitslose im Mai ;)

Köche, Kellner, Putzkräfte im Hotel, Türsteher in der Disco, Messestand-Aufbau-Mitarbeiter, Schausteller, Kleinkünstler, Reiseverkehrskaufleute, Verkäufer bei Primark und Co., Friseure

Das sind keine Leute, die sich ETWs oder Häuser kaufen. Das Hauptklientel dafür sind Lehrer, Ärzte, Beamte im gehobenen und höheren Dienst, Polizisten im gehobenen Dienst, Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Ingenieure/BWLer in großen Konzernen usw.

Wobei Leute wie Ärzte oder Beamte nochmal überproportional vertreten sind und BWLer eher unterrepräsentiert sind. Es geht ja auch um die Jobsicherheit, Anforderungen an Flexibilität etc.

Ein Arzt weiß, dass er quasi immer einen Job bekommt und quasi immer in seiner Wunschregion. Beamte haben ebenfalls ein sicheres Einkommen bis an ihr Lebensende und eine hohe Sicherheit, am Standort zu bleiben. Ich kenne keinen jungen Lehrer aus dem Bekanntenkreis, der nicht nach spätestens drei Berufsjahren ein Haus gekauft hat.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Die Realität sagt nun mal etwas anderes aus. Mietpreise steigen trotz Corona weiterhin. Es ist eine Mini-Verschnaufpause und keine Trend-Umkehr. Denn fundamental hat sich nichts geändert. Es wollen mehr Leute in die Großstädte und deren Umgebung als es dort Wohnraum gibt. Fundamental übersteigt die Nachfrage nach Wohnraum das Angebot sehr stark. Und durch Corona verzögern sich viele Neubauten. Sanierungen werden gar nicht erst angefangen etc. pp. - eine weitere Verknappung des Angebots.

Bei Hartz4 zahlt das Amt teilweise absurde Beträge. Wenn es einen Wert X für die Miete geben würde und der H4ler muss gucken, wo er dafür was bekommt, dann würden die Leute wieder aufs Land ziehen - ok. Ist aber nicht so. In München werden z.B. ca. 14 Euro Kaltmiete offiziell übernommen. Inoffiziell werden auch leichtere Überschreitungen hingenommen.

Die Fälle, dass jemand die Miete nicht mehr tragen kann sind echt extrem selten. Gibt es, keine Frage - aber da müssen schon viele Dinge zusammen kommen. Bevor man die Miete nicht mehr zahlen kann und zwangsgeräumt wird, verzichtet man eher auf Urlaub, Auto, Restaurant, besseres Essen aus dem Supermarkt (gibt dann halt Nudeln und Haferflocken) usw.

Es bleibt wirklich nur noch übrig, die Städte entweder unattraktiver zu machen und damit den Nachfragedruck zu senken oder Transferleistungsempfänger Anreize zu geben, aus der Stadt herauszuziehen. Ohne eine Senkung der Nachfrage an Wohnraum in beliebten Gebieten wird es nicht gehen.

Das geht auch subtil, nur als Beispiel. In meiner Großstadt sind die Fußwege in der bevorzugten Wohngegend extrem schlecht und unsaniert, während die Fußwege bei den großen Wohnblöcken alle neu und schick sind.

Der aktuelle Trend für mehr Nahmobilität und weniger Mobilität per Auto ist da zum Beispiel kontraproduktiv. Dadurch steigt die Attraktivität zentraler Wohnviertel weiter und es wird unattraktiver, etwas weiter außerhalb zu wohnen.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

Und diese gruppe macht wieviel % aus? 10-20%?
Und die 10-20% können auch nur in einem Haus wohnen. Wenn es eine zweite Immobilie werden soll, dann zur reinen Anlage. Diese ist gedeckt auf einen erzielbaren Mietpreis. Und der ist wiederum von den 80-90% übrigen Menschen in diesem Land abhängig. Und wenn die keinen Job haben, dann wird sich der Mietpreis kaum erhöhen.

Just sayin.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

Es gibt zurzeit de facto noch keinen Anstieg an Insolvenzen und Arbeitslosigkeit

Ganz frisch https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/arbeitslosigkeit-corona-zahlen-1.4925445

170.000 neue Arbeitslose im Mai ;)

Köche, Kellner, Putzkräfte im Hotel, Türsteher in der Disco, Messestand-Aufbau-Mitarbeiter, Schausteller, Kleinkünstler, Reiseverkehrskaufleute, Verkäufer bei Primark und Co., Friseure

Das sind keine Leute, die sich ETWs oder Häuser kaufen. Das Hauptklientel dafür sind Lehrer, Ärzte, Beamte im gehobenen und höheren Dienst, Polizisten im gehobenen Dienst, Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Ingenieure/BWLer in großen Konzernen usw.

Wobei Leute wie Ärzte oder Beamte nochmal überproportional vertreten sind und BWLer eher unterrepräsentiert sind. Es geht ja auch um die Jobsicherheit, Anforderungen an Flexibilität etc.

Ein Arzt weiß, dass er quasi immer einen Job bekommt und quasi immer in seiner Wunschregion. Beamte haben ebenfalls ein sicheres Einkommen bis an ihr Lebensende und eine hohe Sicherheit, am Standort zu bleiben. Ich kenne keinen jungen Lehrer aus dem Bekanntenkreis, der nicht nach spätestens drei Berufsjahren ein Haus gekauft hat.

Falsch, Wohnungen und Wohnhäuser werden meisten von reichen Familien (mit hunterten wenn nicht tausenden Wohnungen in ihrer Stadt und Umland) gekauft und von z.B. Versicherungsfonds die anlegen MÜSSEN
Was du ansprichst ist eine verschwindend geringe Minderheit

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Wo kann sich ein Beamter / Lehrer nach 3 Berufsjahren ein Haus kaufen? Nur in dörflicher Umgebung bzw. den bekannten Billigpreis-Gebieten! Das schafft da aber auch ein angestellter Handwerker.

Ich hatte als Makler mal eine ETW in der Großstadt an einen jungen Lehrer verkauft. Der konnte sich das nur leisten, weil die Eltern und Großeltern finanziell geholfen haben. Von seinem Gehalt wäre das unmöglich gewesen. Keine Bank hätte ihm eine Finanzierung gegeben. Eine Finanzbeamtin gab es vor Jahren auch noch, als die Preise noch niedriger waren. Aber auch mit Hilfe der Eltern.

Nach meiner Erfahrung spielen Beamte hier im Großstadtbereich als Käufer fast keine Rolle, weil sie die Preise ganz einfach nicht bezahlen können. Das Gleiche gilt für die Angestellten im ÖD. Und hier am Ort gibt es mehrere obere Bundesbehörden und Landesministerien. Also sehr viele Stellen im höheren Dienst.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.06.2020:

Es gibt zurzeit de facto noch keinen Anstieg an Insolvenzen und Arbeitslosigkeit

Ganz frisch www.sueddeutsche.de/wirtschaft/arbeitslosigkeit-corona-zahlen-1.4925445

170.000 neue Arbeitslose im Mai ;)

Köche, Kellner, Putzkräfte im Hotel, Türsteher in der Disco, Messestand-Aufbau-Mitarbeiter, Schausteller, Kleinkünstler, Reiseverkehrskaufleute, Verkäufer bei Primark und Co., Friseure

Das sind keine Leute, die sich ETWs oder Häuser kaufen. Das Hauptklientel dafür sind Lehrer, Ärzte, Beamte im gehobenen und höheren Dienst, Polizisten im gehobenen Dienst, Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Ingenieure/BWLer in großen Konzernen usw.

Wobei Leute wie Ärzte oder Beamte nochmal überproportional vertreten sind und BWLer eher unterrepräsentiert sind. Es geht ja auch um die Jobsicherheit, Anforderungen an Flexibilität etc.

Ein Arzt weiß, dass er quasi immer einen Job bekommt und quasi immer in seiner Wunschregion. Beamte haben ebenfalls ein sicheres Einkommen bis an ihr Lebensende und eine hohe Sicherheit, am Standort zu bleiben. Ich kenne keinen jungen Lehrer aus dem Bekanntenkreis, der nicht nach spätestens drei Berufsjahren ein Haus gekauft hat.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

Wo kann sich ein Beamter / Lehrer nach 3 Berufsjahren ein Haus kaufen? Nur in dörflicher Umgebung bzw. den bekannten Billigpreis-Gebieten! Das schafft da aber auch ein angestellter Handwerker.

Ich hatte als Makler mal eine ETW in der Großstadt an einen jungen Lehrer verkauft. Der konnte sich das nur leisten, weil die Eltern und Großeltern finanziell geholfen haben. Von seinem Gehalt wäre das unmöglich gewesen. Keine Bank hätte ihm eine Finanzierung gegeben. Eine Finanzbeamtin gab es vor Jahren auch noch, als die Preise noch niedriger waren. Aber auch mit Hilfe der Eltern.

Nach meiner Erfahrung spielen Beamte hier im Großstadtbereich als Käufer fast keine Rolle, weil sie die Preise ganz einfach nicht bezahlen können. Das Gleiche gilt für die Angestellten im ÖD. Und hier am Ort gibt es mehrere obere Bundesbehörden und Landesministerien. Also sehr viele Stellen im höheren Dienst.

Was du schreibst, ist leider kompletter Fake. Ärzte und Beamte (ÖD, Lehrer, Polizisten) bekommen Komplettfinanzierungen zu Traumkonditionen, weil die Banken das Risiko als extrem gering einschätzen.

Klar, mancher bekommt noch etwas mit, beziehungsweise kann man als Lehrer pro Kopf sicher anfangs auch mal 1-1,5k pro Kopf sparen. Ich möchte nicht die mühselige Diskussion um Lehrergehälter wieder anfangen, aber kann ja jeder selbst überprüfen, dass ein Lehrer A13 in Berlin, Stufe 1 und verheiratet ohne Kinder 3.300 Euro netto bekommt abzüglich KV. Im Jahr 2 und 3 sind es 3.400 Euro netto.

Als Paar also 6.600 Euro netto im Jahr 1 und 6.800 Euro netto im Jahr 2 und 3. Davon abgezogen 3.500 Euro für Lebenshaltung und Krankenversicherung macht eine Sparleistung von 3.100 Euro pro Monat in Jahr 1 und 3.200 Euro pro Monat in Jahr 2 und 3. Das sind insgesamt nach drei Jahren ohne Zinsen/Wertsteigerungen 114.000 Euro.

Ein Polizeikommissar A9 steigt mit 2.400 Euro netto plus Sonntag/Feiertag usw.

Auch der bekommt seine 110% Finanzierung zu Konditionen, welche manch anderer nicht bei 80% bekommt.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Als Beamter im höheren Dienst bei obersten Bundesbehörden steht man ungefähr so gut dar wie ein Abteilungsleiter im DAX-Unternehmen. Landesministerien und obere Behörden zahlen natürlich etwas schlechter (i.d.R.)

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

Wo kann sich ein Beamter / Lehrer nach 3 Berufsjahren ein Haus kaufen? Nur in dörflicher Umgebung bzw. den bekannten Billigpreis-Gebieten! Das schafft da aber auch ein angestellter Handwerker.

Ich hatte als Makler mal eine ETW in der Großstadt an einen jungen Lehrer verkauft. Der konnte sich das nur leisten, weil die Eltern und Großeltern finanziell geholfen haben. Von seinem Gehalt wäre das unmöglich gewesen. Keine Bank hätte ihm eine Finanzierung gegeben. Eine Finanzbeamtin gab es vor Jahren auch noch, als die Preise noch niedriger waren. Aber auch mit Hilfe der Eltern.

Nach meiner Erfahrung spielen Beamte hier im Großstadtbereich als Käufer fast keine Rolle, weil sie die Preise ganz einfach nicht bezahlen können. Das Gleiche gilt für die Angestellten im ÖD. Und hier am Ort gibt es mehrere obere Bundesbehörden und Landesministerien. Also sehr viele Stellen im höheren Dienst.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.06.2020:

Es gibt zurzeit de facto noch keinen Anstieg an Insolvenzen und Arbeitslosigkeit

Ganz frisch www.sueddeutsche.de/wirtschaft/arbeitslosigkeit-corona-zahlen-1.4925445

170.000 neue Arbeitslose im Mai ;)

Köche, Kellner, Putzkräfte im Hotel, Türsteher in der Disco, Messestand-Aufbau-Mitarbeiter, Schausteller, Kleinkünstler, Reiseverkehrskaufleute, Verkäufer bei Primark und Co., Friseure

Das sind keine Leute, die sich ETWs oder Häuser kaufen. Das Hauptklientel dafür sind Lehrer, Ärzte, Beamte im gehobenen und höheren Dienst, Polizisten im gehobenen Dienst, Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Ingenieure/BWLer in großen Konzernen usw.

Wobei Leute wie Ärzte oder Beamte nochmal überproportional vertreten sind und BWLer eher unterrepräsentiert sind. Es geht ja auch um die Jobsicherheit, Anforderungen an Flexibilität etc.

Ein Arzt weiß, dass er quasi immer einen Job bekommt und quasi immer in seiner Wunschregion. Beamte haben ebenfalls ein sicheres Einkommen bis an ihr Lebensende und eine hohe Sicherheit, am Standort zu bleiben. Ich kenne keinen jungen Lehrer aus dem Bekanntenkreis, der nicht nach spätestens drei Berufsjahren ein Haus gekauft hat.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Schalte mich ein. Kenne mehrere Beamte gD die sich ein Leben in der größeren Stadt nicht leisten können (darunter ein Single) und daher mit Pension aufs Land oder in Dritteweltländer ziehen. Polizisten leben am Limit aber nur dank Dienstwohnung und oder 2 Stunden Fahrstrecke täglich. Bitte Werbung für Öffdienst woanders machen, danke.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Ab B3 stimmt das ungefähr. Nicht aber A15 und darunter.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

Als Beamter im höheren Dienst bei obersten Bundesbehörden steht man ungefähr so gut dar wie ein Abteilungsleiter im DAX-Unternehmen. Landesministerien und obere Behörden zahlen natürlich etwas schlechter (i.d.R.)

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

Wo kann sich ein Beamter / Lehrer nach 3 Berufsjahren ein Haus kaufen? Nur in dörflicher Umgebung bzw. den bekannten Billigpreis-Gebieten! Das schafft da aber auch ein angestellter Handwerker.

Ich hatte als Makler mal eine ETW in der Großstadt an einen jungen Lehrer verkauft. Der konnte sich das nur leisten, weil die Eltern und Großeltern finanziell geholfen haben. Von seinem Gehalt wäre das unmöglich gewesen. Keine Bank hätte ihm eine Finanzierung gegeben. Eine Finanzbeamtin gab es vor Jahren auch noch, als die Preise noch niedriger waren. Aber auch mit Hilfe der Eltern.

Nach meiner Erfahrung spielen Beamte hier im Großstadtbereich als Käufer fast keine Rolle, weil sie die Preise ganz einfach nicht bezahlen können. Das Gleiche gilt für die Angestellten im ÖD. Und hier am Ort gibt es mehrere obere Bundesbehörden und Landesministerien. Also sehr viele Stellen im höheren Dienst.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.06.2020:

Es gibt zurzeit de facto noch keinen Anstieg an Insolvenzen und Arbeitslosigkeit

Ganz frisch www.sueddeutsche.de/wirtschaft/arbeitslosigkeit-corona-zahlen-1.4925445

170.000 neue Arbeitslose im Mai ;)

Köche, Kellner, Putzkräfte im Hotel, Türsteher in der Disco, Messestand-Aufbau-Mitarbeiter, Schausteller, Kleinkünstler, Reiseverkehrskaufleute, Verkäufer bei Primark und Co., Friseure

Das sind keine Leute, die sich ETWs oder Häuser kaufen. Das Hauptklientel dafür sind Lehrer, Ärzte, Beamte im gehobenen und höheren Dienst, Polizisten im gehobenen Dienst, Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Ingenieure/BWLer in großen Konzernen usw.

Wobei Leute wie Ärzte oder Beamte nochmal überproportional vertreten sind und BWLer eher unterrepräsentiert sind. Es geht ja auch um die Jobsicherheit, Anforderungen an Flexibilität etc.

Ein Arzt weiß, dass er quasi immer einen Job bekommt und quasi immer in seiner Wunschregion. Beamte haben ebenfalls ein sicheres Einkommen bis an ihr Lebensende und eine hohe Sicherheit, am Standort zu bleiben. Ich kenne keinen jungen Lehrer aus dem Bekanntenkreis, der nicht nach spätestens drei Berufsjahren ein Haus gekauft hat.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Als ich A14 war, wurde mir die Finanzierung für eine 2 Zimmer ETW abgelehnt. "Mit Ihrem Gehalt können Sie sich das nicht leisten".

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

Wo kann sich ein Beamter / Lehrer nach 3 Berufsjahren ein Haus kaufen? Nur in dörflicher Umgebung bzw. den bekannten Billigpreis-Gebieten! Das schafft da aber auch ein angestellter Handwerker.

Ich hatte als Makler mal eine ETW in der Großstadt an einen jungen Lehrer verkauft. Der konnte sich das nur leisten, weil die Eltern und Großeltern finanziell geholfen haben. Von seinem Gehalt wäre das unmöglich gewesen. Keine Bank hätte ihm eine Finanzierung gegeben. Eine Finanzbeamtin gab es vor Jahren auch noch, als die Preise noch niedriger waren. Aber auch mit Hilfe der Eltern.

Nach meiner Erfahrung spielen Beamte hier im Großstadtbereich als Käufer fast keine Rolle, weil sie die Preise ganz einfach nicht bezahlen können. Das Gleiche gilt für die Angestellten im ÖD. Und hier am Ort gibt es mehrere obere Bundesbehörden und Landesministerien. Also sehr viele Stellen im höheren Dienst.

Was du schreibst, ist leider kompletter Fake. Ärzte und Beamte (ÖD, Lehrer, Polizisten) bekommen Komplettfinanzierungen zu Traumkonditionen, weil die Banken das Risiko als extrem gering einschätzen.

Klar, mancher bekommt noch etwas mit, beziehungsweise kann man als Lehrer pro Kopf sicher anfangs auch mal 1-1,5k pro Kopf sparen. Ich möchte nicht die mühselige Diskussion um Lehrergehälter wieder anfangen, aber kann ja jeder selbst überprüfen, dass ein Lehrer A13 in Berlin, Stufe 1 und verheiratet ohne Kinder 3.300 Euro netto bekommt abzüglich KV. Im Jahr 2 und 3 sind es 3.400 Euro netto.

Als Paar also 6.600 Euro netto im Jahr 1 und 6.800 Euro netto im Jahr 2 und 3. Davon abgezogen 3.500 Euro für Lebenshaltung und Krankenversicherung macht eine Sparleistung von 3.100 Euro pro Monat in Jahr 1 und 3.200 Euro pro Monat in Jahr 2 und 3. Das sind insgesamt nach drei Jahren ohne Zinsen/Wertsteigerungen 114.000 Euro.

Ein Polizeikommissar A9 steigt mit 2.400 Euro netto plus Sonntag/Feiertag usw.

Auch der bekommt seine 110% Finanzierung zu Konditionen, welche manch anderer nicht bei 80% bekommt.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

Als Beamter im höheren Dienst bei obersten Bundesbehörden steht man ungefähr so gut dar wie ein Abteilungsleiter im DAX-Unternehmen. Landesministerien und obere Behörden zahlen natürlich etwas schlechter (i.d.R.)

Im höheren Dienst bei einer Bundesbehörde kommt man als Referent zwischen 4 und max 5k Netto raus.

Ich bin in einem DAX30 und bekomme als Sachbearbeiter mit Ende 30 bei 80k Brutto schon knapp über 4k Netto raus (Sk3).

Mein Teamleiter hat 120-150k und unsere Abteilungsleiter machen ab 200k im Jahr - das sind 10k Netto im Monat.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Da weiß jemand aber nicht wirklich, was ein Dax-Abteilungsleiter all-in verdient. Die Sachbearbeiterebene geht bis knapp über 100k. Bei den Autoherstellern gibt es eher mehr. Darüber der Teamleiter. Dann der Abteilungsleiter. Das kann dann schon mal doppelt so viel sein wie der Beamte im h.D. bei einer oberen Bundesbehörde bekommt.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

Als Beamter im höheren Dienst bei obersten Bundesbehörden steht man ungefähr so gut dar wie ein Abteilungsleiter im DAX-Unternehmen. Landesministerien und obere Behörden zahlen natürlich etwas schlechter (i.d.R.)

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

Wo kann sich ein Beamter / Lehrer nach 3 Berufsjahren ein Haus kaufen? Nur in dörflicher Umgebung bzw. den bekannten Billigpreis-Gebieten! Das schafft da aber auch ein angestellter Handwerker.

Ich hatte als Makler mal eine ETW in der Großstadt an einen jungen Lehrer verkauft. Der konnte sich das nur leisten, weil die Eltern und Großeltern finanziell geholfen haben. Von seinem Gehalt wäre das unmöglich gewesen. Keine Bank hätte ihm eine Finanzierung gegeben. Eine Finanzbeamtin gab es vor Jahren auch noch, als die Preise noch niedriger waren. Aber auch mit Hilfe der Eltern.

Nach meiner Erfahrung spielen Beamte hier im Großstadtbereich als Käufer fast keine Rolle, weil sie die Preise ganz einfach nicht bezahlen können. Das Gleiche gilt für die Angestellten im ÖD. Und hier am Ort gibt es mehrere obere Bundesbehörden und Landesministerien. Also sehr viele Stellen im höheren Dienst.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.06.2020:

Es gibt zurzeit de facto noch keinen Anstieg an Insolvenzen und Arbeitslosigkeit

Ganz frisch www.sueddeutsche.de/wirtschaft/arbeitslosigkeit-corona-zahlen-1.4925445

170.000 neue Arbeitslose im Mai ;)

Köche, Kellner, Putzkräfte im Hotel, Türsteher in der Disco, Messestand-Aufbau-Mitarbeiter, Schausteller, Kleinkünstler, Reiseverkehrskaufleute, Verkäufer bei Primark und Co., Friseure

Das sind keine Leute, die sich ETWs oder Häuser kaufen. Das Hauptklientel dafür sind Lehrer, Ärzte, Beamte im gehobenen und höheren Dienst, Polizisten im gehobenen Dienst, Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Ingenieure/BWLer in großen Konzernen usw.

Wobei Leute wie Ärzte oder Beamte nochmal überproportional vertreten sind und BWLer eher unterrepräsentiert sind. Es geht ja auch um die Jobsicherheit, Anforderungen an Flexibilität etc.

Ein Arzt weiß, dass er quasi immer einen Job bekommt und quasi immer in seiner Wunschregion. Beamte haben ebenfalls ein sicheres Einkommen bis an ihr Lebensende und eine hohe Sicherheit, am Standort zu bleiben. Ich kenne keinen jungen Lehrer aus dem Bekanntenkreis, der nicht nach spätestens drei Berufsjahren ein Haus gekauft hat.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

A15 bei einer obersten Bundesbehörde entspricht netto einem Dax-Sachbearbeiter in einer oberen Tarifgruppe. AT-Sachbearbeiter ist netto ca. A16. Gruppenleiter und Abteilungsleiter liegen darüber. Ich war schon auf beiden Seiten beschäftigt.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

Als Beamter im höheren Dienst bei obersten Bundesbehörden steht man ungefähr so gut dar wie ein Abteilungsleiter im DAX-Unternehmen. Landesministerien und obere Behörden zahlen natürlich etwas schlechter (i.d.R.)

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

Wo kann sich ein Beamter / Lehrer nach 3 Berufsjahren ein Haus kaufen? Nur in dörflicher Umgebung bzw. den bekannten Billigpreis-Gebieten! Das schafft da aber auch ein angestellter Handwerker.

Ich hatte als Makler mal eine ETW in der Großstadt an einen jungen Lehrer verkauft. Der konnte sich das nur leisten, weil die Eltern und Großeltern finanziell geholfen haben. Von seinem Gehalt wäre das unmöglich gewesen. Keine Bank hätte ihm eine Finanzierung gegeben. Eine Finanzbeamtin gab es vor Jahren auch noch, als die Preise noch niedriger waren. Aber auch mit Hilfe der Eltern.

Nach meiner Erfahrung spielen Beamte hier im Großstadtbereich als Käufer fast keine Rolle, weil sie die Preise ganz einfach nicht bezahlen können. Das Gleiche gilt für die Angestellten im ÖD. Und hier am Ort gibt es mehrere obere Bundesbehörden und Landesministerien. Also sehr viele Stellen im höheren Dienst.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.06.2020:

Es gibt zurzeit de facto noch keinen Anstieg an Insolvenzen und Arbeitslosigkeit

Ganz frisch www.sueddeutsche.de/wirtschaft/arbeitslosigkeit-corona-zahlen-1.4925445

170.000 neue Arbeitslose im Mai ;)

Köche, Kellner, Putzkräfte im Hotel, Türsteher in der Disco, Messestand-Aufbau-Mitarbeiter, Schausteller, Kleinkünstler, Reiseverkehrskaufleute, Verkäufer bei Primark und Co., Friseure

Das sind keine Leute, die sich ETWs oder Häuser kaufen. Das Hauptklientel dafür sind Lehrer, Ärzte, Beamte im gehobenen und höheren Dienst, Polizisten im gehobenen Dienst, Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Ingenieure/BWLer in großen Konzernen usw.

Wobei Leute wie Ärzte oder Beamte nochmal überproportional vertreten sind und BWLer eher unterrepräsentiert sind. Es geht ja auch um die Jobsicherheit, Anforderungen an Flexibilität etc.

Ein Arzt weiß, dass er quasi immer einen Job bekommt und quasi immer in seiner Wunschregion. Beamte haben ebenfalls ein sicheres Einkommen bis an ihr Lebensende und eine hohe Sicherheit, am Standort zu bleiben. Ich kenne keinen jungen Lehrer aus dem Bekanntenkreis, der nicht nach spätestens drei Berufsjahren ein Haus gekauft hat.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Wie bitte? Schau Dir mal die B-Besoldung an, die kommen netto bei 5-8k im Monat raus. Die 5k netto (B1-B2) kann auch schon ein DAX Sachbearbeiter erreichen. Ein DAX Abteilungsleiter mit ca. 1000 Angestellten verdient in einem Konzern locker weit über 200k brutto im Jahr und damit über 10k netto im Monat.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

Als Beamter im höheren Dienst bei obersten Bundesbehörden steht man ungefähr so gut dar wie ein Abteilungsleiter im DAX-Unternehmen. Landesministerien und obere Behörden zahlen natürlich etwas schlechter (i.d.R.)

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

Wo kann sich ein Beamter / Lehrer nach 3 Berufsjahren ein Haus kaufen? Nur in dörflicher Umgebung bzw. den bekannten Billigpreis-Gebieten! Das schafft da aber auch ein angestellter Handwerker.

Ich hatte als Makler mal eine ETW in der Großstadt an einen jungen Lehrer verkauft. Der konnte sich das nur leisten, weil die Eltern und Großeltern finanziell geholfen haben. Von seinem Gehalt wäre das unmöglich gewesen. Keine Bank hätte ihm eine Finanzierung gegeben. Eine Finanzbeamtin gab es vor Jahren auch noch, als die Preise noch niedriger waren. Aber auch mit Hilfe der Eltern.

Nach meiner Erfahrung spielen Beamte hier im Großstadtbereich als Käufer fast keine Rolle, weil sie die Preise ganz einfach nicht bezahlen können. Das Gleiche gilt für die Angestellten im ÖD. Und hier am Ort gibt es mehrere obere Bundesbehörden und Landesministerien. Also sehr viele Stellen im höheren Dienst.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.06.2020:

Es gibt zurzeit de facto noch keinen Anstieg an Insolvenzen und Arbeitslosigkeit

Ganz frisch www.sueddeutsche.de/wirtschaft/arbeitslosigkeit-corona-zahlen-1.4925445

170.000 neue Arbeitslose im Mai ;)

Köche, Kellner, Putzkräfte im Hotel, Türsteher in der Disco, Messestand-Aufbau-Mitarbeiter, Schausteller, Kleinkünstler, Reiseverkehrskaufleute, Verkäufer bei Primark und Co., Friseure

Das sind keine Leute, die sich ETWs oder Häuser kaufen. Das Hauptklientel dafür sind Lehrer, Ärzte, Beamte im gehobenen und höheren Dienst, Polizisten im gehobenen Dienst, Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Ingenieure/BWLer in großen Konzernen usw.

Wobei Leute wie Ärzte oder Beamte nochmal überproportional vertreten sind und BWLer eher unterrepräsentiert sind. Es geht ja auch um die Jobsicherheit, Anforderungen an Flexibilität etc.

Ein Arzt weiß, dass er quasi immer einen Job bekommt und quasi immer in seiner Wunschregion. Beamte haben ebenfalls ein sicheres Einkommen bis an ihr Lebensende und eine hohe Sicherheit, am Standort zu bleiben. Ich kenne keinen jungen Lehrer aus dem Bekanntenkreis, der nicht nach spätestens drei Berufsjahren ein Haus gekauft hat.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

Die Realität sagt nun mal etwas anderes aus. Mietpreise steigen trotz Corona weiterhin. Es ist eine Mini-Verschnaufpause und keine Trend-Umkehr. Denn fundamental hat sich nichts geändert. Es wollen mehr Leute in die Großstädte und deren Umgebung als es dort Wohnraum gibt. Fundamental übersteigt die Nachfrage nach Wohnraum das Angebot sehr stark. Und durch Corona verzögern sich viele Neubauten. Sanierungen werden gar nicht erst angefangen etc. pp. - eine weitere Verknappung des Angebots.

ist dem so, wenn sich Homeoffice immer mehr in den Unternehmen durchsetzt? Warum sollte ich dann in eine Großstadt mit hohen Mieten ziehen?

Die Fälle, dass jemand die Miete nicht mehr tragen kann sind echt extrem selten. Gibt es, keine Frage - aber da müssen schon viele Dinge zusammen kommen. Bevor man die Miete nicht mehr zahlen kann und zwangsgeräumt wird, verzichtet man eher auf Urlaub, Auto, Restaurant, besseres Essen aus dem Supermarkt (gibt dann halt Nudeln und Haferflocken) usw.

der Mietanteil beträgt bei nicht wenigen Personen >50% vom (geringen) Nettogehalt. Da kannste nicht mehr viel einsparen. Wir reden hier nicht von "High Potentials", welche 5-6k netto im Monat zur Verfügung haben, sondern von normalen Bürgern mit ca. 2,5k.
Die Krux ist, diese Personen trifft die Krise besonders hart.
Unterhalte dich doch mal mit Angestellten im Baumarkt, beim Friseur, im Restaurant/Hotels o.ä..

Es bleibt wirklich nur noch übrig, die Städte entweder unattraktiver zu machen und damit den Nachfragedruck zu senken oder Transferleistungsempfänger Anreize zu geben, aus der Stadt herauszuziehen. Ohne eine Senkung der Nachfrage an Wohnraum in beliebten Gebieten wird es nicht gehen.

das Leben in den Großstädten ist doch jetzt schon unattraktiv. Alles was "Lifestyle" bietet (Bars, Clubs, Restaurants etc.), hat doch geschlossen bzw. wird die Krise nicht überleben.
Warum sollte ich zukünftig noch in Fußgängerzonen zum Shoppen gehen, wenn die großen Warenhäuser (Karstadt etc.) alle dicht machen oder nur ein geringes Sortiment haben?
Theoretisch könnte man alle leeren Gebäude (Büros, Läden o.ä.) zu Wohnimmobilien umfunktionieren. Dann hätte man schnell das Problem gelöst. Aber dann will da natürlich auch keiner mehr wohnen, weil ja die Infrastruktur dann fehlt.
Im Umkehrschluss, welcher Einzelhändler wird jetzt noch groß in Innenstädten Gewerbe anmieten, wenn sich alles in die Online-Welt verschiebt?

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 29.06.2020:

Die Realität sagt nun mal etwas anderes aus. Mietpreise steigen trotz Corona weiterhin. Es ist eine Mini-Verschnaufpause und keine Trend-Umkehr. Denn fundamental hat sich nichts geändert. Es wollen mehr Leute in die Großstädte und deren Umgebung als es dort Wohnraum gibt. Fundamental übersteigt die Nachfrage nach Wohnraum das Angebot sehr stark. Und durch Corona verzögern sich viele Neubauten. Sanierungen werden gar nicht erst angefangen etc. pp. - eine weitere Verknappung des Angebots.

ist dem so, wenn sich Homeoffice immer mehr in den Unternehmen durchsetzt? Warum sollte ich dann in eine Großstadt mit hohen Mieten ziehen?

Die Fälle, dass jemand die Miete nicht mehr tragen kann sind echt extrem selten. Gibt es, keine Frage - aber da müssen schon viele Dinge zusammen kommen. Bevor man die Miete nicht mehr zahlen kann und zwangsgeräumt wird, verzichtet man eher auf Urlaub, Auto, Restaurant, besseres Essen aus dem Supermarkt (gibt dann halt Nudeln und Haferflocken) usw.

der Mietanteil beträgt bei nicht wenigen Personen >50% vom (geringen) Nettogehalt. Da kannste nicht mehr viel einsparen. Wir reden hier nicht von "High Potentials", welche 5-6k netto im Monat zur Verfügung haben, sondern von normalen Bürgern mit ca. 2,5k.
Die Krux ist, diese Personen trifft die Krise besonders hart.
Unterhalte dich doch mal mit Angestellten im Baumarkt, beim Friseur, im Restaurant/Hotels o.ä..

Der Median liegt etwa bei 2,1k Gehalt netto...

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

Und diese gruppe macht wieviel % aus? 10-20%?
Und die 10-20% können auch nur in einem Haus wohnen. Wenn es eine zweite Immobilie werden soll, dann zur reinen Anlage. Diese ist gedeckt auf einen erzielbaren Mietpreis. Und der ist wiederum von den 80-90% übrigen Menschen in diesem Land abhängig. Und wenn die keinen Job haben, dann wird sich der Mietpreis kaum erhöhen.

Just sayin.

Es gibt zurzeit de facto noch keinen Anstieg an Insolvenzen und Arbeitslosigkeit

Ganz frisch www.sueddeutsche.de/wirtschaft/arbeitslosigkeit-corona-zahlen-1.4925445

170.000 neue Arbeitslose im Mai ;)

Köche, Kellner, Putzkräfte im Hotel, Türsteher in der Disco, Messestand-Aufbau-Mitarbeiter, Schausteller, Kleinkünstler, Reiseverkehrskaufleute, Verkäufer bei Primark und Co., Friseure

Das sind keine Leute, die sich ETWs oder Häuser kaufen. Das Hauptklientel dafür sind Lehrer, Ärzte, Beamte im gehobenen und höheren Dienst, Polizisten im gehobenen Dienst, Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Ingenieure/BWLer in großen Konzernen usw.

Wobei Leute wie Ärzte oder Beamte nochmal überproportional vertreten sind und BWLer eher unterrepräsentiert sind. Es geht ja auch um die Jobsicherheit, Anforderungen an Flexibilität etc.

Ein Arzt weiß, dass er quasi immer einen Job bekommt und quasi immer in seiner Wunschregion. Beamte haben ebenfalls ein sicheres Einkommen bis an ihr Lebensende und eine hohe Sicherheit, am Standort zu bleiben. Ich kenne keinen jungen Lehrer aus dem Bekanntenkreis, der nicht nach spätestens drei Berufsjahren ein Haus gekauft hat.

Falsch, Wohnungen und Wohnhäuser werden meisten von reichen Familien (mit hunterten wenn nicht tausenden Wohnungen in ihrer Stadt und Umland) gekauft und von z.B. Versicherungsfonds die anlegen MÜSSEN
Was du ansprichst ist eine verschwindend geringe Minderheit

Zumindest für Versicherungen kann ich dir sagen, dass die grade gar nichts müssen auf dem Immo Markt;)!
Da ist grade ziemlich Flaute (seit n paar Jahren). Alles mit ansatzweise guter Rendite ist ja vom Markt

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 29.06.2020:

Der Median liegt etwa bei 2,1k Gehalt netto...

Und dieser Median beinhaltet Land + Stadt, Ost und West. Was willst Du uns jetzt damit sagen?

antworten
WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Das selbst in Großstädten viele Vermieter ihre Wohnungen vermieten mit wenig Luft zum Atmen! Auch in München liegt der Durchschnitt gerade bei Brutto 4.200 im Monat, macht 2,5k netto. Und der Durchschnitt ist immer deutlich höher als der Median. Und das war vor Corona.

WiWi Gast schrieb am 29.06.2020:

Und dieser Median beinhaltet Land + Stadt, Ost und West. Was willst Du uns jetzt damit sagen?

antworten
WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 29.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 29.06.2020:

Der Median liegt etwa bei 2,1k Gehalt netto...

Und dieser Median beinhaltet Land + Stadt, Ost und West. Was willst Du uns jetzt damit sagen?

Siehe kommentierter Beitrag, den du nicht mit als Antwort in deinen Post genommen hast?

Es geht mir darum, dass der "normale Bürger" nicht 2,5k netto verdient. Je nach Quelle sogar deutlich weniger als die 2,1k die ich aus einer Quelle gefischt habe.

Das gleiche gilt nebenbei auch für Berlin und Hamburg (bedeutende und nicht sonderlich preiswerte Großstädte für die es mehr Statistiken gibt, da sie auch Bundesländer sind)

Die Aussage vom Post davor, dass nicht jeder viel Sparen kann, wollte ich deshalb mit diesem Fakt verstärken.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Das ist so, der Normalbürger hat keine 2500 netto, sondern weniger. Das Problem hier im Forum ist, dass viele in einer gewissen Top Verdiener Bubble leben, wo im Umfeld fast alle 6 stellig verdienen und den Bezug zu "normalen Berufstätigen" gar nicht haben. Wenn es keine Top Verdiener sind, sind es Studenten die hier schreiben, die vom großen Geld träumen :-). Ich sage, wenn in immer mehr Großstädten die Mittelschicht keine Mittelschichtswohnungen mehr kaufen können, dann ist es eine Blase und noch weitere Preissteigerungen eher unwahrscheinlich, wenn die Löhne nicht mit ziehen. Auch als Anlage schwierig damit eine gute Rendite zu machen, wenn das adressierte Mieterklientel nicht mehr Geld im Geldbeutel hat und somit gar nicht noch mehr Miete zahlen kann. Wo soll da noch eine Wertsteigerung her kommen? das mit den Erben haben wir auch bereits besprochen.

antworten
WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 29.06.2020:

Wie bitte? Schau Dir mal die B-Besoldung an, die kommen netto bei 5-8k im Monat raus. Die 5k netto (B1-B2) kann auch schon ein DAX Sachbearbeiter erreichen. Ein DAX Abteilungsleiter mit ca. 1000 Angestellten verdient in einem Konzern locker weit über 200k brutto im Jahr und damit über 10k netto im Monat.

Ein Abteilungsleiter mit 1000 Leuten unter sich? :D
Bin selbst AL bei einem OEM und habe lediglich 30 Leute (4 teams) unter mir. 100 ist so das maximum. Und dann auch nur in "weniger komplexen" Bereichen.

Gehalt schwankt enorm. Das Band geht von 120k bis 350k. Exklusive anderer goodies (Firmenwagen, betriebliche Altersvorsorge etc)). Da es über mir aber ja noch 4 Stufen gäbe, ist auch noch entsprechend Luft mach oben vorhanden.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Die weniger verdienen müssen dann weit draußen wohnen und lange Zeit fahren.

Die Immobilien in Top Lagen sind dann eher als Wertspeicher zu sehen da muss nicht unbedingt wer wohnen.

Zu Geld kann man mittlerweile leider nur noch das Zitat „cash is trash“ heranziehen.

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

Das ist so, der Normalbürger hat keine 2500 netto, sondern weniger. Das Problem hier im Forum ist, dass viele in einer gewissen Top Verdiener Bubble leben, wo im Umfeld fast alle 6 stellig verdienen und den Bezug zu "normalen Berufstätigen" gar nicht haben. Wenn es keine Top Verdiener sind, sind es Studenten die hier schreiben, die vom großen Geld träumen :-). Ich sage, wenn in immer mehr Großstädten die Mittelschicht keine Mittelschichtswohnungen mehr kaufen können, dann ist es eine Blase und noch weitere Preissteigerungen eher unwahrscheinlich, wenn die Löhne nicht mit ziehen. Auch als Anlage schwierig damit eine gute Rendite zu machen, wenn das adressierte Mieterklientel nicht mehr Geld im Geldbeutel hat und somit gar nicht noch mehr Miete zahlen kann. Wo soll da noch eine Wertsteigerung her kommen? das mit den Erben haben wir auch bereits besprochen.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Wieso muss ich lange fahren im Homeoffice?

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

Die weniger verdienen müssen dann weit draußen wohnen und lange Zeit fahren.

Die Immobilien in Top Lagen sind dann eher als Wertspeicher zu sehen da muss nicht unbedingt wer wohnen.

Zu Geld kann man mittlerweile leider nur noch das Zitat „cash is trash“ heranziehen.

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

Das ist so, der Normalbürger hat keine 2500 netto, sondern weniger. Das Problem hier im Forum ist, dass viele in einer gewissen Top Verdiener Bubble leben, wo im Umfeld fast alle 6 stellig verdienen und den Bezug zu "normalen Berufstätigen" gar nicht haben. Wenn es keine Top Verdiener sind, sind es Studenten die hier schreiben, die vom großen Geld träumen :-). Ich sage, wenn in immer mehr Großstädten die Mittelschicht keine Mittelschichtswohnungen mehr kaufen können, dann ist es eine Blase und noch weitere Preissteigerungen eher unwahrscheinlich, wenn die Löhne nicht mit ziehen. Auch als Anlage schwierig damit eine gute Rendite zu machen, wenn das adressierte Mieterklientel nicht mehr Geld im Geldbeutel hat und somit gar nicht noch mehr Miete zahlen kann. Wo soll da noch eine Wertsteigerung her kommen? das mit den Erben haben wir auch bereits besprochen.

antworten
WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

Das ist so, der Normalbürger hat keine 2500 netto, sondern weniger. Das Problem hier im Forum ist, dass viele in einer gewissen Top Verdiener Bubble leben, wo im Umfeld fast alle 6 stellig verdienen und den Bezug zu "normalen Berufstätigen" gar nicht haben. Wenn es keine Top Verdiener sind, sind es Studenten die hier schreiben, die vom großen Geld träumen :-). Ich sage, wenn in immer mehr Großstädten die Mittelschicht keine Mittelschichtswohnungen mehr kaufen können, dann ist es eine Blase und noch weitere Preissteigerungen eher unwahrscheinlich, wenn die Löhne nicht mit ziehen. Auch als Anlage schwierig damit eine gute Rendite zu machen, wenn das adressierte Mieterklientel nicht mehr Geld im Geldbeutel hat und somit gar nicht noch mehr Miete zahlen kann. Wo soll da noch eine Wertsteigerung her kommen? das mit den Erben haben wir auch bereits besprochen.

Das Medianeinkommen eines Vollzeitbeschäftigten in Deutschland war 2018 3.304 Euro. In Baden-Württemberg war es 3.651 Euro. Netto bedeutet das bei Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer etwa 2,1k bundesweit und 2,3k in BW.
Das entspricht etwa den Medianeinkommen in der Krankenpflege, um mal ein Beispiel für eine Berufsgruppe zu nennen.

Bei der Nettoberechnung sind Kinderfreibeträge, Ehegattensplitting, Pendlerpauschalen etc. nicht berücksichtigt, i.e. eher untere Grenze.

antworten
WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Das Medianeinkommen eines Vollzeitbeschäftigten in Deutschland war 2018 3.304 Euro. In Baden-Württemberg war es 3.651 Euro. Netto bedeutet das bei Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer etwa 2,1k bundesweit und 2,3k in BW.
Das entspricht etwa den Medianeinkommen in der Krankenpflege, um mal ein Beispiel für eine Berufsgruppe zu nennen.
Bei der Nettoberechnung sind Kinderfreibeträge, Ehegattensplitting, Pendlerpauschalen etc. nicht berücksichtigt, i.e. eher untere Grenze.

Ich bezweifle nicht, dass die Zahlen korrekt sind. Ich frage mich allerdings, wie die Leute mit so einem Durchschnittsgehalt (und erst recht diejenigen unter dem Durchschnitt) zurecht kommen. Davon kann man doch kaum ein Leben mit Wohnung/Haus, Auto, Urlaub etc führen. Aber wahrscheinlich liegt es wirklich daran, dass ich in einer Bubble lebe in der eben alle mit denen ich näher zu tun habe deutlich überdurchschnittlich verdienen.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Mir war neu das Kellner, Mechaniker, Verkäufer etc jetzt auch schon Homeoffice machen können die technische Innovation ist an mir vorbei gegangen.

Für mich persönlich wäre es auf dem Land nichts, ich habe noch nie weiter als 20 Minuten von der Innenstadt einer Millionen Metropole gewohnt und kann absolut nichts damit anfangen auch nur einen Tag aufs Land raus zu fahren und bin gerne bereit die entsprechenden Preise in Kauf zu nehmen.

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

Wieso muss ich lange fahren im Homeoffice?

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

Die weniger verdienen müssen dann weit draußen wohnen und lange Zeit fahren.

Die Immobilien in Top Lagen sind dann eher als Wertspeicher zu sehen da muss nicht unbedingt wer wohnen.

Zu Geld kann man mittlerweile leider nur noch das Zitat „cash is trash“ heranziehen.

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

Das ist so, der Normalbürger hat keine 2500 netto, sondern weniger. Das Problem hier im Forum ist, dass viele in einer gewissen Top Verdiener Bubble leben, wo im Umfeld fast alle 6 stellig verdienen und den Bezug zu "normalen Berufstätigen" gar nicht haben. Wenn es keine Top Verdiener sind, sind es Studenten die hier schreiben, die vom großen Geld träumen :-). Ich sage, wenn in immer mehr Großstädten die Mittelschicht keine Mittelschichtswohnungen mehr kaufen können, dann ist es eine Blase und noch weitere Preissteigerungen eher unwahrscheinlich, wenn die Löhne nicht mit ziehen. Auch als Anlage schwierig damit eine gute Rendite zu machen, wenn das adressierte Mieterklientel nicht mehr Geld im Geldbeutel hat und somit gar nicht noch mehr Miete zahlen kann. Wo soll da noch eine Wertsteigerung her kommen? das mit den Erben haben wir auch bereits besprochen.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Also, ohne jetzt zu detaliert die ganzen schon existierenden Posts zu wiederholen:

Wohnen in einer guten Wohnung in der Großstadt als Pärchen mit jeweils 2,2k netto:

Miete zu zweit warm 1200 euro -->. 600 pro Person.
Auto (normalerweise reicht 1 für beide)--> 300 pro Person
Urlaub sparen -->. 200 pro person
Essen/trinken --> 300 pro Person
Konsum --> 300 pro Person

1800 euro pro Person. Dann bleiben immer noch 400 euro zum sparen. Sagen wir man spart 300 euro pro Person pro Monat, 35 jahre, 6 % Rendite im Jahr --> über 400k (vor steuern) erspartes.

Jetzt mal nur als Beispiel. Da kann man natürlich noch vieles ändern (bspw. Kinder, günstigere Miete, mehr oder weniger für Urlaub ausgeben etc.)

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

Das Medianeinkommen eines Vollzeitbeschäftigten in Deutschland war 2018 3.304 Euro. In Baden-Württemberg war es 3.651 Euro. Netto bedeutet das bei Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer etwa 2,1k bundesweit und 2,3k in BW.
Das entspricht etwa den Medianeinkommen in der Krankenpflege, um mal ein Beispiel für eine Berufsgruppe zu nennen.
Bei der Nettoberechnung sind Kinderfreibeträge, Ehegattensplitting, Pendlerpauschalen etc. nicht berücksichtigt, i.e. eher untere Grenze.

Ich bezweifle nicht, dass die Zahlen korrekt sind. Ich frage mich allerdings, wie die Leute mit so einem Durchschnittsgehalt (und erst recht diejenigen unter dem Durchschnitt) zurecht kommen. Davon kann man doch kaum ein Leben mit Wohnung/Haus, Auto, Urlaub etc führen. Aber wahrscheinlich liegt es wirklich daran, dass ich in einer Bubble lebe in der eben alle mit denen ich näher zu tun habe deutlich überdurchschnittlich verdienen.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

"Gute Wohnung in der Großstadt" für 1.200 warm wird halt schwierig. Ich kenne ein Rentner-Ehepaar, die für eine 2-Zimmer-Wohnung in mittlerer Wohnlage in 3km Entfernung von der Innenstadt schon mehr bezahlen. Nicht München, sondern Rhein-Main-Gebiet. In Sichtweite gibt es da sogar eine Obdachlosenunterkunft, also wirklich keine Bestlage.

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

Also, ohne jetzt zu detaliert die ganzen schon existierenden Posts zu wiederholen:

Wohnen in einer guten Wohnung in der Großstadt als Pärchen mit jeweils 2,2k netto:

Miete zu zweit warm 1200 euro -->. 600 pro Person.
Auto (normalerweise reicht 1 für beide)--> 300 pro Person
Urlaub sparen -->. 200 pro person
Essen/trinken --> 300 pro Person
Konsum --> 300 pro Person

1800 euro pro Person. Dann bleiben immer noch 400 euro zum sparen. Sagen wir man spart 300 euro pro Person pro Monat, 35 jahre, 6 % Rendite im Jahr --> über 400k (vor steuern) erspartes.

Jetzt mal nur als Beispiel. Da kann man natürlich noch vieles ändern (bspw. Kinder, günstigere Miete, mehr oder weniger für Urlaub ausgeben etc.)

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

Das Medianeinkommen eines Vollzeitbeschäftigten in Deutschland war 2018 3.304 Euro. In Baden-Württemberg war es 3.651 Euro. Netto bedeutet das bei Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer etwa 2,1k bundesweit und 2,3k in BW.
Das entspricht etwa den Medianeinkommen in der Krankenpflege, um mal ein Beispiel für eine Berufsgruppe zu nennen.
Bei der Nettoberechnung sind Kinderfreibeträge, Ehegattensplitting, Pendlerpauschalen etc. nicht berücksichtigt, i.e. eher untere Grenze.

Ich bezweifle nicht, dass die Zahlen korrekt sind. Ich frage mich allerdings, wie die Leute mit so einem Durchschnittsgehalt (und erst recht diejenigen unter dem Durchschnitt) zurecht kommen. Davon kann man doch kaum ein Leben mit Wohnung/Haus, Auto, Urlaub etc führen. Aber wahrscheinlich liegt es wirklich daran, dass ich in einer Bubble lebe in der eben alle mit denen ich näher zu tun habe deutlich überdurchschnittlich verdienen.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

1.200 EUR warm heißt ca. 1.000 EUR kalt, d.h. bei einer Größe von 60-70 qm sprechen wir hier über Quadratmeterpreise von ca. 14-17 EUR kalt. Für das Geld kann man sogar in München vernünftige Wohnungen finden (ggf. mit etwas mehr Aufwand bei der Suche), in jeder anderen deutschen Stadt sowieso. Auch wenn es natürlich gerade in München, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart oder Berlin auch Wohnungen gibt, für die man noch (deutlich) mehr Geld bezahlen kann.

Die Realität in den meisten deutschen Großstädten (>100k Einwohner) für eine 65qm 2-Zimmer-Wohnung dürfte eher bei einem Mietpreis von 500-700 EUR kalt bzw. 700-900 EUR warm liegen.

Natürlich hängt es auch noch ein bisschen an der Definiton einer "guten Wohnung". Wenn "gut" zentral im angesagtesten Szeneviertel in einem Neubau oder luxussanierten Altbau mit Parkett, Fußbodenheizung und Westbalkon bedeutet, dann wird die Luft natürlich etwas dünner. Das ist aber auch nicht die Benchmark für einen Durchschnittsverdiener.

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

"Gute Wohnung in der Großstadt" für 1.200 warm wird halt schwierig. Ich kenne ein Rentner-Ehepaar, die für eine 2-Zimmer-Wohnung in mittlerer Wohnlage in 3km Entfernung von der Innenstadt schon mehr bezahlen. Nicht München, sondern Rhein-Main-Gebiet. In Sichtweite gibt es da sogar eine Obdachlosenunterkunft, also wirklich keine Bestlage.

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

Also, ohne jetzt zu detaliert die ganzen schon existierenden Posts zu wiederholen:

Wohnen in einer guten Wohnung in der Großstadt als Pärchen mit jeweils 2,2k netto:

Miete zu zweit warm 1200 euro -->. 600 pro Person.
Auto (normalerweise reicht 1 für beide)--> 300 pro Person
Urlaub sparen -->. 200 pro person
Essen/trinken --> 300 pro Person
Konsum --> 300 pro Person

1800 euro pro Person. Dann bleiben immer noch 400 euro zum sparen. Sagen wir man spart 300 euro pro Person pro Monat, 35 jahre, 6 % Rendite im Jahr --> über 400k (vor steuern) erspartes.

Jetzt mal nur als Beispiel. Da kann man natürlich noch vieles ändern (bspw. Kinder, günstigere Miete, mehr oder weniger für Urlaub ausgeben etc.)

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

Das Medianeinkommen eines Vollzeitbeschäftigten in Deutschland war 2018 3.304 Euro. In Baden-Württemberg war es 3.651 Euro. Netto bedeutet das bei Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer etwa 2,1k bundesweit und 2,3k in BW.
Das entspricht etwa den Medianeinkommen in der Krankenpflege, um mal ein Beispiel für eine Berufsgruppe zu nennen.
Bei der Nettoberechnung sind Kinderfreibeträge, Ehegattensplitting, Pendlerpauschalen etc. nicht berücksichtigt, i.e. eher untere Grenze.

Ich bezweifle nicht, dass die Zahlen korrekt sind. Ich frage mich allerdings, wie die Leute mit so einem Durchschnittsgehalt (und erst recht diejenigen unter dem Durchschnitt) zurecht kommen. Davon kann man doch kaum ein Leben mit Wohnung/Haus, Auto, Urlaub etc führen. Aber wahrscheinlich liegt es wirklich daran, dass ich in einer Bubble lebe in der eben alle mit denen ich näher zu tun habe deutlich überdurchschnittlich verdienen.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

Also, ohne jetzt zu detaliert die ganzen schon existierenden Posts zu wiederholen:

Wohnen in einer guten Wohnung in der Großstadt als Pärchen mit jeweils 2,2k netto:

Miete zu zweit warm 1200 euro -->. 600 pro Person.
Auto (normalerweise reicht 1 für beide)--> 300 pro Person
Urlaub sparen -->. 200 pro person
Essen/trinken --> 300 pro Person
Konsum --> 300 pro Person

1800 euro pro Person. Dann bleiben immer noch 400 euro zum sparen. Sagen wir man spart 300 euro pro Person pro Monat, 35 jahre, 6 % Rendite im Jahr --> über 400k (vor steuern) erspartes.

Jetzt mal nur als Beispiel. Da kann man natürlich noch vieles ändern (bspw. Kinder, günstigere Miete, mehr oder weniger für Urlaub ausgeben etc.)

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

Das Medianeinkommen eines Vollzeitbeschäftigten in Deutschland war 2018 3.304 Euro. In Baden-Württemberg war es 3.651 Euro. Netto bedeutet das bei Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer etwa 2,1k bundesweit und 2,3k in BW.
Das entspricht etwa den Medianeinkommen in der Krankenpflege, um mal ein Beispiel für eine Berufsgruppe zu nennen.
Bei der Nettoberechnung sind Kinderfreibeträge, Ehegattensplitting, Pendlerpauschalen etc. nicht berücksichtigt, i.e. eher untere Grenze.

Ich bezweifle nicht, dass die Zahlen korrekt sind. Ich frage mich allerdings, wie die Leute mit so einem Durchschnittsgehalt (und erst recht diejenigen unter dem Durchschnitt) zurecht kommen. Davon kann man doch kaum ein Leben mit Wohnung/Haus, Auto, Urlaub etc führen. Aber wahrscheinlich liegt es wirklich daran, dass ich in einer Bubble lebe in der eben alle mit denen ich näher zu tun habe deutlich überdurchschnittlich verdienen.

Du unterstellst, dass zwei voll berufstätige zusammen wohnen. Die kommen natürlich ganz gut über die Runden. Das ist ja aber nicht der Normalfall. Gibt ja auch ne Menge Singles, Teilzeit arbeitende Eltern usw. Da wird es dann ganz schnell eng.

antworten
WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Ich kann nur von Berlin sprechen, aber die sehr günstigen Wohnungen, die immer mit in die Statistiken eingehen, bekommt man nur mit Wohnungsberechtigungsschein. Den bekommt man als normaler Arbeitnehmer aber nicht. Also bleiben fast nur sanierte Wohnungen übrig, weil die von den Vermietern teurer angeboten werden dürfen. Es muss jetzt keine Luxuswohnung sein, aber ein Balkon ist eben auch einfach ein riesiges Stück Lebensqualität. Wenn die durchschnittliche Kaltmiete in Berlin 11,40€/qm sind, kann man also mindestens das auch rechnen. Dann bist du bei 65qm auch schon bei 741€ Kaltmiete. Aufs Umland ausweichen ist schlecht, wenn man 2 Stunden Fahrzeit zusätzlich hat und aufgrund der schlechten Infrastruktur ein Auto braucht. Außerdem ist es dort von den Mieten her noch teurer.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

Für mich persönlich wäre es auf dem Land nichts, ich habe noch nie weiter als 20 Minuten von der Innenstadt einer Millionen Metropole gewohnt und kann absolut nichts damit anfangen auch nur einen Tag aufs Land raus zu fahren und bin gerne bereit die entsprechenden Preise in Kauf zu nehmen.

lass mich raten: keine Kinder?

antworten
WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

Für mich persönlich wäre es auf dem Land nichts, ich habe noch nie weiter als 20 Minuten von der Innenstadt einer Millionen Metropole gewohnt und kann absolut nichts damit anfangen auch nur einen Tag aufs Land raus zu fahren und bin gerne bereit die entsprechenden Preise in Kauf zu nehmen.

lass mich raten: keine Kinder?

Ja aber ich habe auch als Kind in der Innenstadt gewohnt.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Der Tarif geht ja schon bis 110k, da arbeitet ein AL beim OEM für 100, ist klar. Dafür arbeitet selbst ein TL mit 3 Leuten nicht.

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

Ein Abteilungsleiter mit 1000 Leuten unter sich? :D
Bin selbst AL bei einem OEM und habe lediglich 30 Leute (4 teams) unter mir. 100 ist so das maximum. Und dann auch nur in "weniger komplexen" Bereichen.

Gehalt schwankt enorm. Das Band geht von 120k bis 350k. Exklusive anderer goodies (Firmenwagen, betriebliche Altersvorsorge etc)). Da es über mir aber ja noch 4 Stufen gäbe, ist auch noch entsprechend Luft mach oben vorhanden.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

Der Tarif geht ja schon bis 110k, da arbeitet ein AL beim OEM für 100, ist klar. Dafür arbeitet selbst ein TL mit 3 Leuten nicht.

Dass du dich da mal nicht schneidest...die Zeiten wo man noch bequem nach AT kommt sind lang vorbei. Habe als Berater einige Teamleiter gesehen und die waren in Bayern schön EG12, einer sogar EG11 mit fachlicher Führung von 5 Leuten. Da ist ganz schön viel Luft zu 110k und Dienstwagen ist da auch noch nicht ;)

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

Der Tarif geht ja schon bis 110k, da arbeitet ein AL beim OEM für 100, ist klar. Dafür arbeitet selbst ein TL mit 3 Leuten nicht.

Ein Abteilungsleiter mit 1000 Leuten unter sich? :D
Bin selbst AL bei einem OEM und habe lediglich 30 Leute (4 teams) unter mir. 100 ist so das maximum. Und dann auch nur in "weniger komplexen" Bereichen.

Gehalt schwankt enorm. Das Band geht von 120k bis 350k. Exklusive anderer goodies (Firmenwagen, betriebliche Altersvorsorge etc)). Da es über mir aber ja noch 4 Stufen gäbe, ist auch noch entsprechend Luft mach oben vorhanden.

Wenn Du den Beitrag nochmal liest merkst Du vielleicht, dass er von 100 Leuten spricht und den Gehaltsbereich mit 120-350k angibt...

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Das Problem ist, dass sich die Leute mit Schulden vollsaugen. 110% Finanzierungen (Kaufpreis plus Nebenkosten ohne jegliches EK) gehören mittlerweile zur Regel. Geschlossen mit 10 Jahren Zinsbindung zu tlws unter einem Prozent. Ist doch klar, dass da die Preise steigen, da ändert auch Corona nichts dran.

Im Endeffekt sind alle eigtl. Bankrott,

  • die Käufer die sich bis ans Lebensende mit hohem Risiko (längere Krankheit, Jobverlust) verschulden
  • die Banken, die völlig unsinnige Risiken eingehen („ach das macht nichts, das unser Bewertungstool 30% weniger Beleihungswert ausrechnet, das ist heutzutage normal“)

Profitieren tun lediglich die Notare und Makler die - natürlich - viel mehr zu tun haben bei höheren Kaufpreisen und damit zu Recht €50k und mehr für das Knipsen von 3 Fotos und Vorlesen von 10 Seiten bekommen.

Und natürlich auch der Staat, der der dreiköpfigen Familie im Spitzensteuersatz völlig zu Recht nochmal €40k für Grunderwerb aus der Tasche zieht.

Absurde Situation zur Zeit die sich erst mit dem Einsetzen des demographischen Wandels (Babyboomer verkaufen Häuser) in 5-10 Jahren ändern wird.

antworten
WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Bei 1% Zinsen und 3% anfänglicher Tilgung hat man nach 10 Jahren bereits ein Drittel der Darlehensschuld getilgt, steht also auch bei einem krisenbedingtem Preisrückgang nicht "unter Wasser" bzw. in einer solchen Situation ist es für die Bank einfacher, Raten beispielsweise wegen Arbeitslosigkeit auszusetzen.

Beispielsweise hat man bei 1% Zinsen und 4% anfänglicher Tilgung nach 13 Jahren bereits die Hälfte des Darlehens getilgt.

Bei 6% Zinsen und 1% anfänglicher Tilgung wie vor 20 Jahren noch hatte man nach 10 Jahren erst 10% des Darlehens getilgt, siehe Hypothekenrechner im Internet.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 30.06.2020:

Also, ohne jetzt zu detaliert die ganzen schon existierenden Posts zu wiederholen:

Wohnen in einer guten Wohnung in der Großstadt als Pärchen mit jeweils 2,2k netto:

Miete zu zweit warm 1200 euro -->. 600 pro Person.
Auto (normalerweise reicht 1 für beide)--> 300 pro Person
Urlaub sparen -->. 200 pro person
Essen/trinken --> 300 pro Person
Konsum --> 300 pro Person

1800 euro pro Person. Dann bleiben immer noch 400 euro zum sparen. Sagen wir man spart 300 euro pro Person pro Monat, 35 jahre, 6 % Rendite im Jahr --> über 400k (vor steuern) erspartes.

Jetzt mal nur als Beispiel. Da kann man natürlich noch vieles ändern (bspw. Kinder, günstigere Miete, mehr oder weniger für Urlaub ausgeben etc.)

Du unterstellst, dass zwei voll berufstätige zusammen wohnen. Die kommen natürlich ganz gut über die Runden. Das ist ja aber nicht der Normalfall. Gibt ja auch ne Menge Singles, Teilzeit arbeitende Eltern usw. Da wird es dann ganz schnell eng.

Ja, das ist richtig. Wenn du allerdings jeder alleinerziehender mit durchschnittlichem Einkommen eine gute Wohnung in vernünftiger Lage in einer der teuersten Städte verlangt, dann ist das einfach eine Illusion. Es ist ja auch nicht so, dass es früher besser war. Kennst du Fälle 1980, in denen eine alleinerziehende Mutter in der Münchner Innenstadt in einer großen Wohnung gewohnt hat, sich und ihr Kind selbst finanziert hat und teure Urlaube gemacht hat? Ich jedenfalls nicht.
Man kann nunmal nicht in jeder Situation viel Geld haben und es ist die eigene Entscheidung wohin man sein Leben manövriert. Das aktuelle System ermöglicht jedenfalls einem Durchschnittsverdiener ein langfristig angenehmes Leben zu führen. Wer mehr möchte, muss auch mehr leisten.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Der Vorteil der Nullzinspolitik ist zumindest der, daß man alle Arten von ungedeckten Schulden aus stillen Verlusten quasi "stehen lassen" und in Jahren und Jahrzehnten tilgen kann, Japan seit 1995 als Vorbild.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Stimme dir da zu. Diese absurde Situation ändert sich in ca 5-10 Jahren. So lange muss man sich irgendwie zurecht finden und möglichst ansparen. Man merkt einfach dass hier meist Studenten kommentieren die völlig grün hinter den Ohren sind. Als ob zb die meisten nach dem Studium gleich mit der Freundin zusammen ziehen- es gibt nicht umsonst immer mehr renditestarke singlewohnungen. Arbeite bei einem oem- Ein Teamleiter/ Koordinator von 5-15 Personen bekommt per se dafür keinen Cent mehr als das teammitglied. Eventuell ist da langfristig mehr drin (höhere Tarifstufe) aber da muss man sich erst Mal über 10- 20 Jahre hinentwickeln. Quasi: Gleiches alter= Gleiches Gehalt.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Das Problem ist, dass sich die Leute mit Schulden vollsaugen. 110% Finanzierungen (Kaufpreis plus Nebenkosten ohne jegliches EK) gehören mittlerweile zur Regel. Geschlossen mit 10 Jahren Zinsbindung zu tlws unter einem Prozent. Ist doch klar, dass da die Preise steigen, da ändert auch Corona nichts dran.

Im Endeffekt sind alle eigtl. Bankrott,

  • die Käufer die sich bis ans Lebensende mit hohem Risiko (längere Krankheit, Jobverlust) verschulden
  • die Banken, die völlig unsinnige Risiken eingehen („ach das macht nichts, das unser Bewertungstool 30% weniger Beleihungswert ausrechnet, das ist heutzutage normal“)

Profitieren tun lediglich die Notare und Makler die - natürlich - viel mehr zu tun haben bei höheren Kaufpreisen und damit zu Recht €50k und mehr für das Knipsen von 3 Fotos und Vorlesen von 10 Seiten bekommen.

Und natürlich auch der Staat, der der dreiköpfigen Familie im Spitzensteuersatz völlig zu Recht nochmal €40k für Grunderwerb aus der Tasche zieht.

Absurde Situation zur Zeit die sich erst mit dem Einsetzen des demographischen Wandels (Babyboomer verkaufen Häuser) in 5-10 Jahren ändern wird.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Letzter Abschnitt: Warum sollten die Babyboomer ihre Häuser verkaufen?

Entweder die Kinder der Boomer wohnen dann drin, oder sie vermieten diese. Warum sollte man ein Haus verkaufen, wenn man das Geld nicht tatsächlich braucht? Damit man 600k auf dem Konto liegen hat und zusehen muss, wie es dahinschmilzt? Wofür braucht man so viel Geld flüssig, wenn man schon selbst ein Haus hat?

Nein, die Schere öffnet sich weiter: Die einen, die ohne Arbeit (rein durch private Vermietung) 4- bis 5-stellige Einnahmen pro Monat haben, und die anderen, die arbeiten gehen, aber die Hälfte ihres Einkommens an den Staat und vom Rest nochmal ein Drittel an den Vermieter abdrücken dürfen.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Das Problem ist, dass sich die Leute mit Schulden vollsaugen. 110% Finanzierungen (Kaufpreis plus Nebenkosten ohne jegliches EK) gehören mittlerweile zur Regel. Geschlossen mit 10 Jahren Zinsbindung zu tlws unter einem Prozent. Ist doch klar, dass da die Preise steigen, da ändert auch Corona nichts dran.

Im Endeffekt sind alle eigtl. Bankrott,

  • die Käufer die sich bis ans Lebensende mit hohem Risiko (längere Krankheit, Jobverlust) verschulden
  • die Banken, die völlig unsinnige Risiken eingehen („ach das macht nichts, das unser Bewertungstool 30% weniger Beleihungswert ausrechnet, das ist heutzutage normal“)

Profitieren tun lediglich die Notare und Makler die - natürlich - viel mehr zu tun haben bei höheren Kaufpreisen und damit zu Recht €50k und mehr für das Knipsen von 3 Fotos und Vorlesen von 10 Seiten bekommen.

Und natürlich auch der Staat, der der dreiköpfigen Familie im Spitzensteuersatz völlig zu Recht nochmal €40k für Grunderwerb aus der Tasche zieht.

Absurde Situation zur Zeit die sich erst mit dem Einsetzen des demographischen Wandels (Babyboomer verkaufen Häuser) in 5-10 Jahren ändern wird.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Das ist doch jetzt nicht wirklich neu von dem Konzept ist man kurzfristig die letzten 100 Jahre abgewichen aber das war doch eher der Normalzustand

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Letzter Abschnitt: Warum sollten die Babyboomer ihre Häuser verkaufen?

Entweder die Kinder der Boomer wohnen dann drin, oder sie vermieten diese. Warum sollte man ein Haus verkaufen, wenn man das Geld nicht tatsächlich braucht? Damit man 600k auf dem Konto liegen hat und zusehen muss, wie es dahinschmilzt? Wofür braucht man so viel Geld flüssig, wenn man schon selbst ein Haus hat?

Nein, die Schere öffnet sich weiter: Die einen, die ohne Arbeit (rein durch private Vermietung) 4- bis 5-stellige Einnahmen pro Monat haben, und die anderen, die arbeiten gehen, aber die Hälfte ihres Einkommens an den Staat und vom Rest nochmal ein Drittel an den Vermieter abdrücken dürfen.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Das Problem ist, dass sich die Leute mit Schulden vollsaugen. 110% Finanzierungen (Kaufpreis plus Nebenkosten ohne jegliches EK) gehören mittlerweile zur Regel. Geschlossen mit 10 Jahren Zinsbindung zu tlws unter einem Prozent. Ist doch klar, dass da die Preise steigen, da ändert auch Corona nichts dran.

Im Endeffekt sind alle eigtl. Bankrott,

  • die Käufer die sich bis ans Lebensende mit hohem Risiko (längere Krankheit, Jobverlust) verschulden
  • die Banken, die völlig unsinnige Risiken eingehen („ach das macht nichts, das unser Bewertungstool 30% weniger Beleihungswert ausrechnet, das ist heutzutage normal“)

Profitieren tun lediglich die Notare und Makler die - natürlich - viel mehr zu tun haben bei höheren Kaufpreisen und damit zu Recht €50k und mehr für das Knipsen von 3 Fotos und Vorlesen von 10 Seiten bekommen.

Und natürlich auch der Staat, der der dreiköpfigen Familie im Spitzensteuersatz völlig zu Recht nochmal €40k für Grunderwerb aus der Tasche zieht.

Absurde Situation zur Zeit die sich erst mit dem Einsetzen des demographischen Wandels (Babyboomer verkaufen Häuser) in 5-10 Jahren ändern wird.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Wir haben inzwischen eine Demokratie und keine Feudalherrschaft mehr, außerdem eine wesentlich höhere Transparenz aufgrund der "neuen" Medien. Wenn sich das System weiter so entwickelt, wird es fast zwangsläufig bis weit in die Mittelschicht hinein den Wunsch zu massiver Besteuerung von Erbschaften und Vermögen und ggf. zu Enteignungen geben - ob sich das dann Linksaußen oder Rechtsaußen kanalisiert, wird man dann sehen.

Dauerhaft kannst du der Masse der Leute nämlich nicht erklären, warum sie trotz guter bis hervorragender Ausbildung und 40+ Stunden Arbeit pro Woche sich kaum Eigentum leisten können und ihr Geld zusammenhalten müssen, während andere durch Glück (Geburt in der richtigen Familie) de facto nicht arbeiten müssen. Selbst unsere ganzen Foren-Highperformer mit sechsstelligen Gehältern werden in ihrem Leben kaum mehr als 1 Mio. EUR ansparen können. Jeder, der in München mehr als 1 Wohnung erbt, lacht darüber.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Das ist doch jetzt nicht wirklich neu von dem Konzept ist man kurzfristig die letzten 100 Jahre abgewichen aber das war doch eher der Normalzustand

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Letzter Abschnitt: Warum sollten die Babyboomer ihre Häuser verkaufen?

Entweder die Kinder der Boomer wohnen dann drin, oder sie vermieten diese. Warum sollte man ein Haus verkaufen, wenn man das Geld nicht tatsächlich braucht? Damit man 600k auf dem Konto liegen hat und zusehen muss, wie es dahinschmilzt? Wofür braucht man so viel Geld flüssig, wenn man schon selbst ein Haus hat?

Nein, die Schere öffnet sich weiter: Die einen, die ohne Arbeit (rein durch private Vermietung) 4- bis 5-stellige Einnahmen pro Monat haben, und die anderen, die arbeiten gehen, aber die Hälfte ihres Einkommens an den Staat und vom Rest nochmal ein Drittel an den Vermieter abdrücken dürfen.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Das Problem ist, dass sich die Leute mit Schulden vollsaugen. 110% Finanzierungen (Kaufpreis plus Nebenkosten ohne jegliches EK) gehören mittlerweile zur Regel. Geschlossen mit 10 Jahren Zinsbindung zu tlws unter einem Prozent. Ist doch klar, dass da die Preise steigen, da ändert auch Corona nichts dran.

Im Endeffekt sind alle eigtl. Bankrott,

  • die Käufer die sich bis ans Lebensende mit hohem Risiko (längere Krankheit, Jobverlust) verschulden
  • die Banken, die völlig unsinnige Risiken eingehen („ach das macht nichts, das unser Bewertungstool 30% weniger Beleihungswert ausrechnet, das ist heutzutage normal“)

Profitieren tun lediglich die Notare und Makler die - natürlich - viel mehr zu tun haben bei höheren Kaufpreisen und damit zu Recht €50k und mehr für das Knipsen von 3 Fotos und Vorlesen von 10 Seiten bekommen.

Und natürlich auch der Staat, der der dreiköpfigen Familie im Spitzensteuersatz völlig zu Recht nochmal €40k für Grunderwerb aus der Tasche zieht.

Absurde Situation zur Zeit die sich erst mit dem Einsetzen des demographischen Wandels (Babyboomer verkaufen Häuser) in 5-10 Jahren ändern wird.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Nunja, die Babyboomer sind eben die größte Bevölkerungsschicht.

Rein von der Logik her nehmen sie dann auch den größten Wohnraum ein oder?
Wenn die Babybommer nicht mehr da sind (nur wie ihr auf 10 Jahre kommt ist mir schleierhaft) müssen nach Adam Riese viele Wohnungen und Häuser leer stehen da eben nicht so viele Leute nach kommen.

Aktuelle Prognosen sagen zwischen 6 und 4 Mio. weniger Leute in in 10 Jahren
zwischen 10 und 6 Mio. in 20 Jahren und so geht es weiter bis 2060 zwischen 65 und 70 Mio Leute hier leben.

"Bringt" das den Leuten die ein Haus haben wollen was? Nö
Wer sich heute eine Wohnung/Haus kaufen will wird wohl um die 30 sein.
Da hilft es auch nichts wenn die Dinger in 20 Jahren günstiger werden, da braucht man auch nicht mehr kaufen (vorallem da die Preise ja fallen und man ja dann nicht in ein Asset investieren will das dauerhaft fällt)

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Mit 4- bis 5-stelligen (Miet-)Einnahmen pro Monat zahlt man 6-stellige Einkommensteuervorauszahlungen dafür durchwegs im Spitzensteuersatz.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Nein, die Schere öffnet sich weiter: Die einen, die ohne Arbeit (rein durch private Vermietung) 4- bis 5-stellige Einnahmen pro Monat haben, und die anderen, die arbeiten gehen, aber die Hälfte ihres Einkommens an den Staat und vom Rest nochmal ein Drittel an den Vermieter abdrücken dürfen.

antworten
WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

"Nein, die Schere öffnet sich weiter: Die einen, die ohne Arbeit (rein durch private Vermietung) 4- bis 5-stellige Einnahmen pro Monat haben, und die anderen, die arbeiten gehen, aber die Hälfte ihres Einkommens an den Staat und vom Rest nochmal ein Drittel an den Vermieter abdrücken dürfen."

Eine Korrektur. Besteuert wird in der Tat vor Abzug der Miete. 1/3 bis 4/7 gehen auch ohne Rücksicht auf Besteuerung von den Einkünften für Miete ab. Es ist ja sehr schön wenn mehrmals so getan wird als ob man sich die Abzüge ja leisten könne.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Bei 120k Mieteinnahmen pro Jahr zahle ich min. 100k Einkommensteuervorauszahlung?
Aha

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Mit 4- bis 5-stelligen (Miet-)Einnahmen pro Monat zahlt man 6-stellige Einkommensteuervorauszahlungen dafür durchwegs im Spitzensteuersatz.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Nein, die Schere öffnet sich weiter: Die einen, die ohne Arbeit (rein durch private Vermietung) 4- bis 5-stellige Einnahmen pro Monat haben, und die anderen, die arbeiten gehen, aber die Hälfte ihres Einkommens an den Staat und vom Rest nochmal ein Drittel an den Vermieter abdrücken dürfen.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Alter Wein in neuen Schläuchen.

Die Mittelschicht sollte eher nach Entlastung statt nach höheren Steuern schreien letztlich trifft diese fast immer die Mittelschicht da man ab einem gewissen Level einfach sehr viel gestalten kann.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Wir haben inzwischen eine Demokratie und keine Feudalherrschaft mehr, außerdem eine wesentlich höhere Transparenz aufgrund der "neuen" Medien. Wenn sich das System weiter so entwickelt, wird es fast zwangsläufig bis weit in die Mittelschicht hinein den Wunsch zu massiver Besteuerung von Erbschaften und Vermögen und ggf. zu Enteignungen geben - ob sich das dann Linksaußen oder Rechtsaußen kanalisiert, wird man dann sehen.

Dauerhaft kannst du der Masse der Leute nämlich nicht erklären, warum sie trotz guter bis hervorragender Ausbildung und 40+ Stunden Arbeit pro Woche sich kaum Eigentum leisten können und ihr Geld zusammenhalten müssen, während andere durch Glück (Geburt in der richtigen Familie) de facto nicht arbeiten müssen. Selbst unsere ganzen Foren-Highperformer mit sechsstelligen Gehältern werden in ihrem Leben kaum mehr als 1 Mio. EUR ansparen können. Jeder, der in München mehr als 1 Wohnung erbt, lacht darüber.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Das ist doch jetzt nicht wirklich neu von dem Konzept ist man kurzfristig die letzten 100 Jahre abgewichen aber das war doch eher der Normalzustand

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Letzter Abschnitt: Warum sollten die Babyboomer ihre Häuser verkaufen?

Entweder die Kinder der Boomer wohnen dann drin, oder sie vermieten diese. Warum sollte man ein Haus verkaufen, wenn man das Geld nicht tatsächlich braucht? Damit man 600k auf dem Konto liegen hat und zusehen muss, wie es dahinschmilzt? Wofür braucht man so viel Geld flüssig, wenn man schon selbst ein Haus hat?

Nein, die Schere öffnet sich weiter: Die einen, die ohne Arbeit (rein durch private Vermietung) 4- bis 5-stellige Einnahmen pro Monat haben, und die anderen, die arbeiten gehen, aber die Hälfte ihres Einkommens an den Staat und vom Rest nochmal ein Drittel an den Vermieter abdrücken dürfen.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Das Problem ist, dass sich die Leute mit Schulden vollsaugen. 110% Finanzierungen (Kaufpreis plus Nebenkosten ohne jegliches EK) gehören mittlerweile zur Regel. Geschlossen mit 10 Jahren Zinsbindung zu tlws unter einem Prozent. Ist doch klar, dass da die Preise steigen, da ändert auch Corona nichts dran.

Im Endeffekt sind alle eigtl. Bankrott,

  • die Käufer die sich bis ans Lebensende mit hohem Risiko (längere Krankheit, Jobverlust) verschulden
  • die Banken, die völlig unsinnige Risiken eingehen („ach das macht nichts, das unser Bewertungstool 30% weniger Beleihungswert ausrechnet, das ist heutzutage normal“)

Profitieren tun lediglich die Notare und Makler die - natürlich - viel mehr zu tun haben bei höheren Kaufpreisen und damit zu Recht €50k und mehr für das Knipsen von 3 Fotos und Vorlesen von 10 Seiten bekommen.

Und natürlich auch der Staat, der der dreiköpfigen Familie im Spitzensteuersatz völlig zu Recht nochmal €40k für Grunderwerb aus der Tasche zieht.

Absurde Situation zur Zeit die sich erst mit dem Einsetzen des demographischen Wandels (Babyboomer verkaufen Häuser) in 5-10 Jahren ändern wird.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Nein, eher aber 240k, ist ja alles nach oben offen ...

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Bei 120k Mieteinnahmen pro Jahr zahle ich min. 100k Einkommensteuervorauszahlung?
Aha

Mit 4- bis 5-stelligen (Miet-)Einnahmen pro Monat zahlt man 6-stellige Einkommensteuervorauszahlungen dafür durchwegs im Spitzensteuersatz.

Nein, die Schere öffnet sich weiter: Die einen, die ohne Arbeit (rein durch private Vermietung) 4- bis 5-stellige Einnahmen pro Monat haben, und die anderen, die arbeiten gehen, aber die Hälfte ihres Einkommens an den Staat und vom Rest nochmal ein Drittel an den Vermieter abdrücken dürfen.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Das ist ähnlich übertrieben wie daß es viele Personen gibt, die ohne Arbeit (rein durch private Vermietung mit Hausverwaltung) 4- bis 5-stellige Einnahmen pro Monat haben.

Die gibt es wohl nur sind jene nicht besonders zahlreich.
Bedenke zudem wie das in die Immobilien gebundene Kapital gewachsen wäre, hätte man dies ab 2009 in Nasdaq-ETF investiert.

antworten
WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Irgendwie habe ich trotzdem nicht das Gefühl, dass früher alles einfacher oder besser war. Wann war überhaupt früher? Gemeint sind wohl nur Zeiten ab 1945. Da war dann erstmal Wiederaufbau angesagt. Auch in den 60er bis 80er Jahren, auf die hier meist wohl abgestellt wurde gab es genügend Krisen. Und damals gab es in der Regel keine 100% Finanzierung. Die Zinsen waren hoch und volatil.

Da lebe ich doch lieber heute und finanziere mein Haus. Jetzt haben wir zwar das Problem, dass sich jeder Heiopei bei der Bank ne halbe Mio. leihen kann und die Preise dadurch recht hoch sind. Berücksichtigt man aber den niedriegen Zins, zahlen wir insgesamt doch im Durchschnitt weniger fürs Haus als unsere Eltern.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Nunja, die Babyboomer sind eben die größte Bevölkerungsschicht.

Rein von der Logik her nehmen sie dann auch den größten Wohnraum ein oder?
Wenn die Babybommer nicht mehr da sind (nur wie ihr auf 10 Jahre kommt ist mir schleierhaft) müssen nach Adam Riese viele Wohnungen und Häuser leer stehen da eben nicht so viele Leute nach kommen.

Aktuelle Prognosen sagen zwischen 6 und 4 Mio. weniger Leute in in 10 Jahren
zwischen 10 und 6 Mio. in 20 Jahren und so geht es weiter bis 2060 zwischen 65 und 70 Mio Leute hier leben.

"Bringt" das den Leuten die ein Haus haben wollen was? Nö
Wer sich heute eine Wohnung/Haus kaufen will wird wohl um die 30 sein.
Da hilft es auch nichts wenn die Dinger in 20 Jahren günstiger werden, da braucht man auch nicht mehr kaufen (vorallem da die Preise ja fallen und man ja dann nicht in ein Asset investieren will das dauerhaft fällt)

Auf der Webseite vom Statistischen Bundesamt steht groß und breit für 2040: 82,1 Millionen Einwohner. Aktuell haben wir 83,0 Millionen Einwohner.

Quasi unverändert - ist aber auch komplett uninteressant. Wenn du in München, Hamburg, Berlin oder Frankfurt leben möchtest beziehungsweise im Umkreis von 10 bis maximal 15 Kilometern drum herum, dann interessiert dich der Leerstand in Pirmasens, Gelsenkirchen, im Sauerland, in Stendal oder in Hoyerswerda nicht. Alles ab 30 Kilometer Entfernung von einer zukunftsfähigen Boomregion ist totes Land.

Selbst Städte in der Größe von Saarbrücken, Cottbus, Halle Chemnitz oder das Ruhrgebiet kannst du vergessen.

Es gibt Gebiet A (Saarbrücken, Cottbus...Primasens, Sauerland, Stendal..), welches weit mehr als nur 900.000 Einwohner verlieren wird.

Und es gibt Gebiet B (München, Frankfurt, Stuttgart, Berlin, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Frankfurt bis Rhein/Main und Rhein/Neckar, Nürnberg, Leipzig, Dresden), welches auch in den kommenden Jahrzehnten einen starken Zuzug und dementsprechende Nachfrage nach Wohnraum sehen wird.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Solchen Prognosen würde ich nicht vertrauen. Schon vor 10 Jahren konnte man auf Makler-Konferenzen Vorträge hören, in denen so was prognostiziert wurde. Für die kommenden Jahre und damit wurden weiter fallende Häuser-Preise vorhergesagt. 2009 war dann aber der Tiefpunkt des langjährigen Immobilien-Preisverfalls. Und was ist seit 2009 wirklich passiert? Ist die Bevölkerung weiter zurück gegangen? Sind die Preise weiter gefallen? Nein, das Gegenteil ist passiert! Nur im ländlichen Raum trifft die damalige Prognose in etwa zu.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Nunja, die Babyboomer sind eben die größte Bevölkerungsschicht.

Rein von der Logik her nehmen sie dann auch den größten Wohnraum ein oder?
Wenn die Babybommer nicht mehr da sind (nur wie ihr auf 10 Jahre kommt ist mir schleierhaft) müssen nach Adam Riese viele Wohnungen und Häuser leer stehen da eben nicht so viele Leute nach kommen.

Aktuelle Prognosen sagen zwischen 6 und 4 Mio. weniger Leute in in 10 Jahren
zwischen 10 und 6 Mio. in 20 Jahren und so geht es weiter bis 2060 zwischen 65 und 70 Mio Leute hier leben.

"Bringt" das den Leuten die ein Haus haben wollen was? Nö
Wer sich heute eine Wohnung/Haus kaufen will wird wohl um die 30 sein.
Da hilft es auch nichts wenn die Dinger in 20 Jahren günstiger werden, da braucht man auch nicht mehr kaufen (vorallem da die Preise ja fallen und man ja dann nicht in ein Asset investieren will das dauerhaft fällt)

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Irgendwie habe ich trotzdem nicht das Gefühl, dass früher alles einfacher oder besser war. Wann war überhaupt früher? Gemeint sind wohl nur Zeiten ab 1945. Da war dann erstmal Wiederaufbau angesagt. Auch in den 60er bis 80er Jahren, auf die hier meist wohl abgestellt wurde gab es genügend Krisen. Und damals gab es in der Regel keine 100% Finanzierung. Die Zinsen waren hoch und volatil.

Früher konnte man im Rahmen des damaligen wirtschaftlichen Wachstums und den deutlich wachsenden Städten hohe Gewinne mit Bauland- und Grundstücksspekulationen erzielen. Lese dazu die im Internet zu findenden Spiegel - Artikel "GESELLSCHAFT / GRUND UND BODEN : 26 781 Prozent", "BODENSPEKULATION : So was tut weh" und "Das Geld lag auf dem Acker".

Siehe auch die Fernsehserie "Der Millionenbauer" in youtube.

Da lebe ich doch lieber heute und finanziere mein Haus. Jetzt haben wir zwar das Problem, dass sich jeder Heiopei bei der Bank ne halbe Mio. leihen kann und die Preise dadurch recht hoch sind. Berücksichtigt man aber den niedriegen Zins, zahlen wir insgesamt doch im Durchschnitt weniger fürs Haus als unsere Eltern.

Unsere Eltern hatten mittelfristig die Perspektive, daß deren Anwesen in Jahrzehnten deutlich mehr Geldeinheiten wert sein wird als der Anschaffungspreis, wenngleich dies vielfach nur ein inflationärer Scheingewinn war, während heute m. E. vielfach Blasenpreise finanziert werden, die mittelfristig keinen Bestand haben dürften.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Dass es auf die Großstädte eine große Auswirkung hat hat der Poster auch nicht behauptet.
Dass die Bevölkerung in der Vororten und auf dem Land schrumpft ist kein Geheimnis.
Geh doch einfach mal in einen Vorort, kein Neubaugebiet, und schau wie die Altersstruktur vor Ort ist. Dort sind gefühlt 70% der Leute 55+
Nur ich sehe auch keinen Sinn darin auf deren Häuser zu spekulieren.
Das dauert erstens noch eine ganze Weile und zweitens ist die Gegend dann im Zweifel ausgestorben.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Nunja, die Babyboomer sind eben die größte Bevölkerungsschicht.

Rein von der Logik her nehmen sie dann auch den größten Wohnraum ein oder?
Wenn die Babybommer nicht mehr da sind (nur wie ihr auf 10 Jahre kommt ist mir schleierhaft) müssen nach Adam Riese viele Wohnungen und Häuser leer stehen da eben nicht so viele Leute nach kommen.

Aktuelle Prognosen sagen zwischen 6 und 4 Mio. weniger Leute in in 10 Jahren
zwischen 10 und 6 Mio. in 20 Jahren und so geht es weiter bis 2060 zwischen 65 und 70 Mio Leute hier leben.

"Bringt" das den Leuten die ein Haus haben wollen was? Nö
Wer sich heute eine Wohnung/Haus kaufen will wird wohl um die 30 sein.
Da hilft es auch nichts wenn die Dinger in 20 Jahren günstiger werden, da braucht man auch nicht mehr kaufen (vorallem da die Preise ja fallen und man ja dann nicht in ein Asset investieren will das dauerhaft fällt)

Auf der Webseite vom Statistischen Bundesamt steht groß und breit für 2040: 82,1 Millionen Einwohner. Aktuell haben wir 83,0 Millionen Einwohner.

Quasi unverändert - ist aber auch komplett uninteressant. Wenn du in München, Hamburg, Berlin oder Frankfurt leben möchtest beziehungsweise im Umkreis von 10 bis maximal 15 Kilometern drum herum, dann interessiert dich der Leerstand in Pirmasens, Gelsenkirchen, im Sauerland, in Stendal oder in Hoyerswerda nicht. Alles ab 30 Kilometer Entfernung von einer zukunftsfähigen Boomregion ist totes Land.

Selbst Städte in der Größe von Saarbrücken, Cottbus, Halle Chemnitz oder das Ruhrgebiet kannst du vergessen.

Es gibt Gebiet A (Saarbrücken, Cottbus...Primasens, Sauerland, Stendal..), welches weit mehr als nur 900.000 Einwohner verlieren wird.

Und es gibt Gebiet B (München, Frankfurt, Stuttgart, Berlin, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Frankfurt bis Rhein/Main und Rhein/Neckar, Nürnberg, Leipzig, Dresden), welches auch in den kommenden Jahrzehnten einen starken Zuzug und dementsprechende Nachfrage nach Wohnraum sehen wird.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Irgendwie habe ich trotzdem nicht das Gefühl, dass früher alles einfacher oder besser war. Wann war überhaupt früher? Gemeint sind wohl nur Zeiten ab 1945. Da war dann erstmal Wiederaufbau angesagt. Auch in den 60er bis 80er Jahren, auf die hier meist wohl abgestellt wurde gab es genügend Krisen. Und damals gab es in der Regel keine 100% Finanzierung. Die Zinsen waren hoch und volatil.

Früher konnte man im Rahmen des damaligen wirtschaftlichen Wachstums und den deutlich wachsenden Städten hohe Gewinne mit Bauland- und Grundstücksspekulationen erzielen. Lese dazu die im Internet zu findenden Spiegel - Artikel "GESELLSCHAFT / GRUND UND BODEN : 26 781 Prozent", "BODENSPEKULATION : So was tut weh" und "Das Geld lag auf dem Acker".

Siehe auch die Fernsehserie "Der Millionenbauer" in youtube.

Was für die Mehrheit der Bevölkerung schlecht war, da die die Spekulationsgewinne zahlen musste.

Da lebe ich doch lieber heute und finanziere mein Haus. Jetzt haben wir zwar das Problem, dass sich jeder Heiopei bei der Bank ne halbe Mio. leihen kann und die Preise dadurch recht hoch sind. Berücksichtigt man aber den niedriegen Zins, zahlen wir insgesamt doch im Durchschnitt weniger fürs Haus als unsere Eltern.

Unsere Eltern hatten mittelfristig die Perspektive, daß deren Anwesen in Jahrzehnten deutlich mehr Geldeinheiten wert sein wird als der Anschaffungspreis, wenngleich dies vielfach nur ein inflationärer Scheingewinn war, während heute m. E. vielfach Blasenpreise finanziert werden, die mittelfristig keinen Bestand haben dürften.

Ich denke, da kommt auch in der Zukunft auf die Lage an. Meine Großeltern haben sich z.B. Anfang der 70er gegen einen Umzug nach München entschieden, da sie sich in der Gegend bestenfalls ein Reihenhaus hätten leisten können.

Für das gleiche Geld konnten sie sich im Rheinland ein Haus mit großem Garten bauen. Da werden jetzt die Nachbarhäuser verkauft und die Wertsteigerung in 50 Jahren ist so beim Faktor 2,5, sofern das Haus gut gepflegt ist. Ein Teil wird auch einfach abgerissen.

Ein Reihenhaus in München hat sich bestimmt anders im Wert entwickelt, obwohl es auch damals schon sehr teuer war.

Es war aber trotzdem die richtige Entscheidung, da sie immer noch gerne in ihrem Garten sitzen. Sowas kann man nicht durch Freude an potentiellen Verkaufspreisen ersetzen.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Du weißt wahrscheinlich nicht, wie hoch Mieten mittlerweile sind in den Großstädten.

Köln: Einfaches Haus mit kleinem Garten, 4km Luftlinie zum Dom, vielleicht 140qm Wohnfläche: Mindestens 2k Monatsmiete, geht in gepflegtem Zustand auch für 3k Miete pro Monat weg.

In Frankfurt, München, ... genau dasselbe. Warum sollten die Erben so ein Haus verkaufen, anstatt es zu vermieten?

Und dann darfst Du mal rechnen: Um 2k oder 3k Miete zahlen zu können, musst Du mindestens 10k brutto haben, also 120k+ pro Jahr. Davon bleiben Dir (StKl. 3, mit 2 Kids) gut 6k netto, nach miete also 3k bis 4k. Wie gesagt, Familie mit 2 Kids, fürs Alter darst Du auch noch sparen. Da sind 3-4k OK, aber reich fühlst Du Dich sicher nicht.

Kann sich ja jeder mal überlegen, wie weit er derzeit von 120k entfernt ist und wie wahrscheinlich es ist., irgendwann mal wesentlich mehr zu verdienen.

Kleiner Tipp: Durchschnitts-Brutto-Gehalt in D (Vollzeit) ist 40k, für "Studierte" meinetwegen 70k.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Das ist ähnlich übertrieben wie daß es viele Personen gibt, die ohne Arbeit (rein durch private Vermietung mit Hausverwaltung) 4- bis 5-stellige Einnahmen pro Monat haben.

Die gibt es wohl nur sind jene nicht besonders zahlreich.
Bedenke zudem wie das in die Immobilien gebundene Kapital gewachsen wäre, hätte man dies ab 2009 in Nasdaq-ETF investiert.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Ein Kapital von EUR 1,0 Mio. ist seit 2009 investiert in Nasdaq -ETF auf heute EUR 8,0 Mio. gewachsen. Also EUR 7,0 Mio. Vermögenszuwachs in 11 Jahren. Da kommt ein Haus, was vielleicht 2k oder 3k Miete im Monat einbringt einfach nicht mit.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Du weißt wahrscheinlich nicht, wie hoch Mieten mittlerweile sind in den Großstädten.

Köln: Einfaches Haus mit kleinem Garten, 4km Luftlinie zum Dom, vielleicht 140qm Wohnfläche: Mindestens 2k Monatsmiete, geht in gepflegtem Zustand auch für 3k Miete pro Monat weg.

In Frankfurt, München, ... genau dasselbe. Warum sollten die Erben so ein Haus verkaufen, anstatt es zu vermieten?

Und dann darfst Du mal rechnen: Um 2k oder 3k Miete zahlen zu können, musst Du mindestens 10k brutto haben, also 120k+ pro Jahr. Davon bleiben Dir (StKl. 3, mit 2 Kids) gut 6k netto, nach miete also 3k bis 4k. Wie gesagt, Familie mit 2 Kids, fürs Alter darst Du auch noch sparen. Da sind 3-4k OK, aber reich fühlst Du Dich sicher nicht.

Kann sich ja jeder mal überlegen, wie weit er derzeit von 120k entfernt ist und wie wahrscheinlich es ist., irgendwann mal wesentlich mehr zu verdienen.

Kleiner Tipp: Durchschnitts-Brutto-Gehalt in D (Vollzeit) ist 40k, für "Studierte" meinetwegen 70k.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Das ist ähnlich übertrieben wie daß es viele Personen gibt, die ohne Arbeit (rein durch private Vermietung mit Hausverwaltung) 4- bis 5-stellige Einnahmen pro Monat haben.

Die gibt es wohl nur sind jene nicht besonders zahlreich.
Bedenke zudem wie das in die Immobilien gebundene Kapital gewachsen wäre, hätte man dies ab 2009 in Nasdaq-ETF investiert.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Nunja, die Babyboomer sind eben die größte Bevölkerungsschicht.

Rein von der Logik her nehmen sie dann auch den größten Wohnraum ein oder?
Wenn die Babybommer nicht mehr da sind (nur wie ihr auf 10 Jahre kommt ist mir schleierhaft) müssen nach Adam Riese viele Wohnungen und Häuser leer stehen da eben nicht so viele Leute nach kommen.

Aktuelle Prognosen sagen zwischen 6 und 4 Mio. weniger Leute in in 10 Jahren
zwischen 10 und 6 Mio. in 20 Jahren und so geht es weiter bis 2060 zwischen 65 und 70 Mio Leute hier leben.

"Bringt" das den Leuten die ein Haus haben wollen was? Nö
Wer sich heute eine Wohnung/Haus kaufen will wird wohl um die 30 sein.
Da hilft es auch nichts wenn die Dinger in 20 Jahren günstiger werden, da braucht man auch nicht mehr kaufen (vorallem da die Preise ja fallen und man ja dann nicht in ein Asset investieren will das dauerhaft fällt)

Auf der Webseite vom Statistischen Bundesamt steht groß und breit für 2040: 82,1 Millionen Einwohner. Aktuell haben wir 83,0 Millionen Einwohner.

Quasi unverändert - ist aber auch komplett uninteressant. Wenn du in München, Hamburg, Berlin oder Frankfurt leben möchtest beziehungsweise im Umkreis von 10 bis maximal 15 Kilometern drum herum, dann interessiert dich der Leerstand in Pirmasens, Gelsenkirchen, im Sauerland, in Stendal oder in Hoyerswerda nicht. Alles ab 30 Kilometer Entfernung von einer zukunftsfähigen Boomregion ist totes Land.

Selbst Städte in der Größe von Saarbrücken, Cottbus, Halle Chemnitz oder das Ruhrgebiet kannst du vergessen.

Es gibt Gebiet A (Saarbrücken, Cottbus...Primasens, Sauerland, Stendal..), welches weit mehr als nur 900.000 Einwohner verlieren wird.

Und es gibt Gebiet B (München, Frankfurt, Stuttgart, Berlin, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Frankfurt bis Rhein/Main und Rhein/Neckar, Nürnberg, Leipzig, Dresden), welches auch in den kommenden Jahrzehnten einen starken Zuzug und dementsprechende Nachfrage nach Wohnraum sehen wird.

Woher kommt dieser eindimensionale Glaube an eine weiter steigende Konzentration auf bestimmte Städte? Genauso gut kann man argumentieren, dass diese Regionen auch jetzt bereits hoch konzentriert sind und daher nicht weiter wachsen werden. Vielleicht wird auch, wie so oft in der Geschichte, wieder einmal eine Stadt-Land-Flucht einsetzen.

Außerdem glaube ich dass der demographische Wandel genauso in den Städten seine Spuren hinterlassen wird. Ist ja nicht so, dass dort keine älteren Menschen/Babyboomer wohnen.

Wenn man sich die Bevölkerungspyramide Deutschland anschaut sieht man, dass rein statistisch jedes Jahr deutlich mehr alte Menschen als im Vorjahr in ein Altenheim-wahrscheinliches Alter von ca. 75-80 Jahren kommen. Das ist der Bauch in der Pyramide, das geht jedes Jahr ab jetzt so weiter bis die Spitze der Babyboomer erreicht ist, dass sind die heute ca. 60 Jährigen.

Also die nächsten rd. 15-20 Jahre nimmt die Zahl der Menschen jedes Jahr zu, die in ein Altenheim ziehen. Dadurch wird viel Wohnraum frei werden um den relativ gesehen weniger Menschen konkurrieren (vorausgesetzt man schafft auch weiterhin keine kaufkräftige Zuwanderung).

Das in spätestens 10 Jahren demographisch bedingt auf breiter Front die Preise sinken halte ich daher für absolut realistisch.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Mit 50% Miete vom Netto werden viele Vermieter ablehnen mehr als 30% besser 25% sollten es nicht sein.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Du weißt wahrscheinlich nicht, wie hoch Mieten mittlerweile sind in den Großstädten.

Köln: Einfaches Haus mit kleinem Garten, 4km Luftlinie zum Dom, vielleicht 140qm Wohnfläche: Mindestens 2k Monatsmiete, geht in gepflegtem Zustand auch für 3k Miete pro Monat weg.

In Frankfurt, München, ... genau dasselbe. Warum sollten die Erben so ein Haus verkaufen, anstatt es zu vermieten?

Und dann darfst Du mal rechnen: Um 2k oder 3k Miete zahlen zu können, musst Du mindestens 10k brutto haben, also 120k+ pro Jahr. Davon bleiben Dir (StKl. 3, mit 2 Kids) gut 6k netto, nach miete also 3k bis 4k. Wie gesagt, Familie mit 2 Kids, fürs Alter darst Du auch noch sparen. Da sind 3-4k OK, aber reich fühlst Du Dich sicher nicht.

Kann sich ja jeder mal überlegen, wie weit er derzeit von 120k entfernt ist und wie wahrscheinlich es ist., irgendwann mal wesentlich mehr zu verdienen.

Kleiner Tipp: Durchschnitts-Brutto-Gehalt in D (Vollzeit) ist 40k, für "Studierte" meinetwegen 70k.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Das ist ähnlich übertrieben wie daß es viele Personen gibt, die ohne Arbeit (rein durch private Vermietung mit Hausverwaltung) 4- bis 5-stellige Einnahmen pro Monat haben.

Die gibt es wohl nur sind jene nicht besonders zahlreich.
Bedenke zudem wie das in die Immobilien gebundene Kapital gewachsen wäre, hätte man dies ab 2009 in Nasdaq-ETF investiert.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

was ich mich bei der ganzen Diskussion jetzt frage, wie geht es denn nun vermeintlich weiter mit den Immobilien nach Corona bzw. während/nach der Weltwirtschaftskrise?

  1. Werden Immobilien vom Wert fallen (durch Deflation) und dann wieder kräftig steigen (aufgrund Inflation)?
  2. Oder werden, da ja angeblich die Nachfrage überall so hoch ist (zumindest in Großstädten), die Preise kontinuerlich weiterwachsen wie bisher?

Wie ist da die Foreneinschätzung?

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Der Markt versagt hier. Ohne Politischen Willen geht die Spaltung im Vermögen weiter.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Du weißt wahrscheinlich nicht, wie hoch Mieten mittlerweile sind in den Großstädten.

Köln: Einfaches Haus mit kleinem Garten, 4km Luftlinie zum Dom, vielleicht 140qm Wohnfläche: Mindestens 2k Monatsmiete, geht in gepflegtem Zustand auch für 3k Miete pro Monat weg.

In Frankfurt, München, ... genau dasselbe. Warum sollten die Erben so ein Haus verkaufen, anstatt es zu vermieten?

Und dann darfst Du mal rechnen: Um 2k oder 3k Miete zahlen zu können, musst Du mindestens 10k brutto haben, also 120k+ pro Jahr. Davon bleiben Dir (StKl. 3, mit 2 Kids) gut 6k netto, nach miete also 3k bis 4k. Wie gesagt, Familie mit 2 Kids, fürs Alter darst Du auch noch sparen. Da sind 3-4k OK, aber reich fühlst Du Dich sicher nicht.

Kann sich ja jeder mal überlegen, wie weit er derzeit von 120k entfernt ist und wie wahrscheinlich es ist., irgendwann mal wesentlich mehr zu verdienen.

Kleiner Tipp: Durchschnitts-Brutto-Gehalt in D (Vollzeit) ist 40k, für "Studierte" meinetwegen 70k.

Du nimmst ernsthaft ein Haus mit Garten 4km von Dom als Beispiel?

Das hat nichts mit Durchschnitt für's Wohnen in einer Millionenstadt zu tun and das war auch nie so. Daher brauchst du da auch nicht mit Durchschnitts-Gehältern anfangen.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Meine Erwartung: In den Ballungsgebieten moderates Wachstum ca. 5% jährlich. Außerhalb der Ballungsgebiete genau das Gegenteil, jährliche Preisrückgänge.

WiWi Gast schrieb am 02.07.2020:

was ich mich bei der ganzen Diskussion jetzt frage, wie geht es denn nun vermeintlich weiter mit den Immobilien nach Corona bzw. während/nach der Weltwirtschaftskrise?

  1. Werden Immobilien vom Wert fallen (durch Deflation) und dann wieder kräftig steigen (aufgrund Inflation)?
  2. Oder werden, da ja angeblich die Nachfrage überall so hoch ist (zumindest in Großstädten), die Preise kontinuerlich weiterwachsen wie bisher?

Wie ist da die Foreneinschätzung?

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Letzter Abschnitt: Warum sollten die Babyboomer ihre Häuser verkaufen?

Entweder die Kinder der Boomer wohnen dann drin, oder sie vermieten diese. Warum sollte man ein Haus verkaufen, wenn man das Geld nicht tatsächlich braucht? Damit man 600k auf dem Konto liegen hat und zusehen muss, wie es dahinschmilzt? Wofür braucht man so viel Geld flüssig, wenn man schon selbst ein Haus hat?

Nein, die Schere öffnet sich weiter: Die einen, die ohne Arbeit (rein durch private Vermietung) 4- bis 5-stellige Einnahmen pro Monat haben, und die anderen, die arbeiten gehen, aber die Hälfte ihres Einkommens an den Staat und vom Rest nochmal ein Drittel an den Vermieter abdrücken dürfen.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Das Problem ist, dass sich die Leute mit Schulden vollsaugen. 110% Finanzierungen (Kaufpreis plus Nebenkosten ohne jegliches EK) gehören mittlerweile zur Regel. Geschlossen mit 10 Jahren Zinsbindung zu tlws unter einem Prozent. Ist doch klar, dass da die Preise steigen, da ändert auch Corona nichts dran.

Im Endeffekt sind alle eigtl. Bankrott,

  • die Käufer die sich bis ans Lebensende mit hohem Risiko (längere Krankheit, Jobverlust) verschulden
  • die Banken, die völlig unsinnige Risiken eingehen („ach das macht nichts, das unser Bewertungstool 30% weniger Beleihungswert ausrechnet, das ist heutzutage normal“)

Profitieren tun lediglich die Notare und Makler die - natürlich - viel mehr zu tun haben bei höheren Kaufpreisen und damit zu Recht €50k und mehr für das Knipsen von 3 Fotos und Vorlesen von 10 Seiten bekommen.

Und natürlich auch der Staat, der der dreiköpfigen Familie im Spitzensteuersatz völlig zu Recht nochmal €40k für Grunderwerb aus der Tasche zieht.

Absurde Situation zur Zeit die sich erst mit dem Einsetzen des demographischen Wandels (Babyboomer verkaufen Häuser) in 5-10 Jahren ändern wird.

Wer jetzt ein Haus erbt und schlau ist, verkauft es. Ein 600k-Haus im Ballungsgebiet kannst du vielleicht für 1,5k kalt vermieten. Das macht 3% Rendite auf dein Kapital vor Steuern, vor Instandhaltung und vor Verwaltung! Die Zeit der guten Renditen ist vorbei, die Preise der Häuser haben sich einfach deutlich stärker nach oben entwickelt als die Mieten. Lässt sich nur noch durch einen Fremdkapitalhebel schönrechnen, den man als Erbe aber nicht hat, da das ganze Haus direkt ins Eigenkapital fällt.

Steck die 600k lieber in andere Anlageformen. Die oben genannte Rendite dürftest du im Normalfall alleine durch die Dividende von Aktien/ETFs erzielen. Da kommen die Kursgewinne dann noch oben drauf.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 02.07.2020:

Meine Erwartung: In den Ballungsgebieten moderates Wachstum ca. 5% jährlich. Außerhalb der Ballungsgebiete genau das Gegenteil, jährliche Preisrückgänge.

WiWi Gast schrieb am 02.07.2020:

was ich mich bei der ganzen Diskussion jetzt frage, wie geht es denn nun vermeintlich weiter mit den Immobilien nach Corona bzw. während/nach der Weltwirtschaftskrise?

  1. Werden Immobilien vom Wert fallen (durch Deflation) und dann wieder kräftig steigen (aufgrund Inflation)?
  2. Oder werden, da ja angeblich die Nachfrage überall so hoch ist (zumindest in Großstädten), die Preise kontinuerlich weiterwachsen wie bisher?

Wie ist da die Foreneinschätzung?

München, Frankfurt ja wohl eher 50% steigerung

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 02.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Letzter Abschnitt: Warum sollten die Babyboomer ihre Häuser verkaufen?

Entweder die Kinder der Boomer wohnen dann drin, oder sie vermieten diese. Warum sollte man ein Haus verkaufen, wenn man das Geld nicht tatsächlich braucht? Damit man 600k auf dem Konto liegen hat und zusehen muss, wie es dahinschmilzt? Wofür braucht man so viel Geld flüssig, wenn man schon selbst ein Haus hat?

Nein, die Schere öffnet sich weiter: Die einen, die ohne Arbeit (rein durch private Vermietung) 4- bis 5-stellige Einnahmen pro Monat haben, und die anderen, die arbeiten gehen, aber die Hälfte ihres Einkommens an den Staat und vom Rest nochmal ein Drittel an den Vermieter abdrücken dürfen.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Das Problem ist, dass sich die Leute mit Schulden vollsaugen. 110% Finanzierungen (Kaufpreis plus Nebenkosten ohne jegliches EK) gehören mittlerweile zur Regel. Geschlossen mit 10 Jahren Zinsbindung zu tlws unter einem Prozent. Ist doch klar, dass da die Preise steigen, da ändert auch Corona nichts dran.

Im Endeffekt sind alle eigtl. Bankrott,

  • die Käufer die sich bis ans Lebensende mit hohem Risiko (längere Krankheit, Jobverlust) verschulden
  • die Banken, die völlig unsinnige Risiken eingehen („ach das macht nichts, das unser Bewertungstool 30% weniger Beleihungswert ausrechnet, das ist heutzutage normal“)

Profitieren tun lediglich die Notare und Makler die - natürlich - viel mehr zu tun haben bei höheren Kaufpreisen und damit zu Recht €50k und mehr für das Knipsen von 3 Fotos und Vorlesen von 10 Seiten bekommen.

Und natürlich auch der Staat, der der dreiköpfigen Familie im Spitzensteuersatz völlig zu Recht nochmal €40k für Grunderwerb aus der Tasche zieht.

Absurde Situation zur Zeit die sich erst mit dem Einsetzen des demographischen Wandels (Babyboomer verkaufen Häuser) in 5-10 Jahren ändern wird.

Wer jetzt ein Haus erbt und schlau ist, verkauft es. Ein 600k-Haus im Ballungsgebiet kannst du vielleicht für 1,5k kalt vermieten. Das macht 3% Rendite auf dein Kapital vor Steuern, vor Instandhaltung und vor Verwaltung! Die Zeit der guten Renditen ist vorbei, die Preise der Häuser haben sich einfach deutlich stärker nach oben entwickelt als die Mieten. Lässt sich nur noch durch einen Fremdkapitalhebel schönrechnen, den man als Erbe aber nicht hat, da das ganze Haus direkt ins Eigenkapital fällt.

Steck die 600k lieber in andere Anlageformen. Die oben genannte Rendite dürftest du im Normalfall alleine durch die Dividende von Aktien/ETFs erzielen. Da kommen die Kursgewinne dann noch oben drauf.

Die Argumentation vom Vorposter, der sich fragt warum die Babyboomer die Häuser überhaupt verkaufen sollen, macht marktlogisch gesehen keinen Sinn.

Wenn es immer mehr alte Menschen gibt die aus Immobilien ausziehen dann sinken natürlich neben den erzielbaren Verkaufspreisen genauso die Miete da die Nachfrage nach Immobilien und Mieten recht hoch korreliert sein dürfte („Nachfrage nach Wohnraum“)

Anders ausgedrückt, man hat die Wahl zwischen günstig mieten oder billig kaufen, vermutlich aber beides.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Das gilt eben nur für Personen, die sich mit dem Aktienmarkt und aktienmarktnahen Anlageformen auskennen und bereit sind, die Volatilität dort mitzu(er-)tragen, zumal ein Haus nicht eben in einem Monat ca. 20% bis 30% an Wert verliert wie beispielsweise die Aktienmärkte anläßlich der Corona-Krise.

WiWi Gast schrieb am 02.07.2020:

Wer jetzt ein Haus erbt und schlau ist, verkauft es. Ein 600k-Haus im Ballungsgebiet kannst du vielleicht für 1,5k kalt vermieten. Das macht 3% Rendite auf dein Kapital vor Steuern, vor Instandhaltung und vor Verwaltung! Die Zeit der guten Renditen ist vorbei, die Preise der Häuser haben sich einfach deutlich stärker nach oben entwickelt als die Mieten. Lässt sich nur noch durch einen Fremdkapitalhebel schönrechnen, den man als Erbe aber nicht hat, da das ganze Haus direkt ins Eigenkapital fällt.

Steck die 600k lieber in andere Anlageformen. Die oben genannte Rendite dürftest du im Normalfall alleine durch die Dividende von Aktien/ETFs erzielen. Da kommen die Kursgewinne dann noch oben drauf.

antworten
WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 02.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Letzter Abschnitt: Warum sollten die Babyboomer ihre Häuser verkaufen?

Entweder die Kinder der Boomer wohnen dann drin, oder sie vermieten diese. Warum sollte man ein Haus verkaufen, wenn man das Geld nicht tatsächlich braucht? Damit man 600k auf dem Konto liegen hat und zusehen muss, wie es dahinschmilzt? Wofür braucht man so viel Geld flüssig, wenn man schon selbst ein Haus hat?

Nein, die Schere öffnet sich weiter: Die einen, die ohne Arbeit (rein durch private Vermietung) 4- bis 5-stellige Einnahmen pro Monat haben, und die anderen, die arbeiten gehen, aber die Hälfte ihres Einkommens an den Staat und vom Rest nochmal ein Drittel an den Vermieter abdrücken dürfen.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Das Problem ist, dass sich die Leute mit Schulden vollsaugen. 110% Finanzierungen (Kaufpreis plus Nebenkosten ohne jegliches EK) gehören mittlerweile zur Regel. Geschlossen mit 10 Jahren Zinsbindung zu tlws unter einem Prozent. Ist doch klar, dass da die Preise steigen, da ändert auch Corona nichts dran.

Im Endeffekt sind alle eigtl. Bankrott,

  • die Käufer die sich bis ans Lebensende mit hohem Risiko (längere Krankheit, Jobverlust) verschulden
  • die Banken, die völlig unsinnige Risiken eingehen („ach das macht nichts, das unser Bewertungstool 30% weniger Beleihungswert ausrechnet, das ist heutzutage normal“)

Profitieren tun lediglich die Notare und Makler die - natürlich - viel mehr zu tun haben bei höheren Kaufpreisen und damit zu Recht €50k und mehr für das Knipsen von 3 Fotos und Vorlesen von 10 Seiten bekommen.

Und natürlich auch der Staat, der der dreiköpfigen Familie im Spitzensteuersatz völlig zu Recht nochmal €40k für Grunderwerb aus der Tasche zieht.

Absurde Situation zur Zeit die sich erst mit dem Einsetzen des demographischen Wandels (Babyboomer verkaufen Häuser) in 5-10 Jahren ändern wird.

Wer jetzt ein Haus erbt und schlau ist, verkauft es. Ein 600k-Haus im Ballungsgebiet kannst du vielleicht für 1,5k kalt vermieten. Das macht 3% Rendite auf dein Kapital vor Steuern, vor Instandhaltung und vor Verwaltung! Die Zeit der guten Renditen ist vorbei, die Preise der Häuser haben sich einfach deutlich stärker nach oben entwickelt als die Mieten. Lässt sich nur noch durch einen Fremdkapitalhebel schönrechnen, den man als Erbe aber nicht hat, da das ganze Haus direkt ins Eigenkapital fällt.

Steck die 600k lieber in andere Anlageformen. Die oben genannte Rendite dürftest du im Normalfall alleine durch die Dividende von Aktien/ETFs erzielen. Da kommen die Kursgewinne dann noch oben drauf.

Wenn man nicht verkaufen will, kann man die Immobilie als Sicherheit beim Erwerb weiterer Immobilien nutzen, was einem Zinsen vergleichbar mit sehr hohem Eigenkapital Anteil ermöglicht. Die Grundschuld kann man dann einfach stehen lassen und damit dann das nächste Objekt absichern.

antworten
WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 02.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 02.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Letzter Abschnitt: Warum sollten die Babyboomer ihre Häuser verkaufen?

Entweder die Kinder der Boomer wohnen dann drin, oder sie vermieten diese. Warum sollte man ein Haus verkaufen, wenn man das Geld nicht tatsächlich braucht? Damit man 600k auf dem Konto liegen hat und zusehen muss, wie es dahinschmilzt? Wofür braucht man so viel Geld flüssig, wenn man schon selbst ein Haus hat?

Nein, die Schere öffnet sich weiter: Die einen, die ohne Arbeit (rein durch private Vermietung) 4- bis 5-stellige Einnahmen pro Monat haben, und die anderen, die arbeiten gehen, aber die Hälfte ihres Einkommens an den Staat und vom Rest nochmal ein Drittel an den Vermieter abdrücken dürfen.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2020:

Das Problem ist, dass sich die Leute mit Schulden vollsaugen. 110% Finanzierungen (Kaufpreis plus Nebenkosten ohne jegliches EK) gehören mittlerweile zur Regel. Geschlossen mit 10 Jahren Zinsbindung zu tlws unter einem Prozent. Ist doch klar, dass da die Preise steigen, da ändert auch Corona nichts dran.

Im Endeffekt sind alle eigtl. Bankrott,

  • die Käufer die sich bis ans Lebensende mit hohem Risiko (längere Krankheit, Jobverlust) verschulden
  • die Banken, die völlig unsinnige Risiken eingehen („ach das macht nichts, das unser Bewertungstool 30% weniger Beleihungswert ausrechnet, das ist heutzutage normal“)

Profitieren tun lediglich die Notare und Makler die - natürlich - viel mehr zu tun haben bei höheren Kaufpreisen und damit zu Recht €50k und mehr für das Knipsen von 3 Fotos und Vorlesen von 10 Seiten bekommen.

Und natürlich auch der Staat, der der dreiköpfigen Familie im Spitzensteuersatz völlig zu Recht nochmal €40k für Grunderwerb aus der Tasche zieht.

Absurde Situation zur Zeit die sich erst mit dem Einsetzen des demographischen Wandels (Babyboomer verkaufen Häuser) in 5-10 Jahren ändern wird.

Wer jetzt ein Haus erbt und schlau ist, verkauft es. Ein 600k-Haus im Ballungsgebiet kannst du vielleicht für 1,5k kalt vermieten. Das macht 3% Rendite auf dein Kapital vor Steuern, vor Instandhaltung und vor Verwaltung! Die Zeit der guten Renditen ist vorbei, die Preise der Häuser haben sich einfach deutlich stärker nach oben entwickelt als die Mieten. Lässt sich nur noch durch einen Fremdkapitalhebel schönrechnen, den man als Erbe aber nicht hat, da das ganze Haus direkt ins Eigenkapital fällt.

Steck die 600k lieber in andere Anlageformen. Die oben genannte Rendite dürftest du im Normalfall alleine durch die Dividende von Aktien/ETFs erzielen. Da kommen die Kursgewinne dann noch oben drauf.

Wenn man nicht verkaufen will, kann man die Immobilie als Sicherheit beim Erwerb weiterer Immobilien nutzen, was einem Zinsen vergleichbar mit sehr hohem Eigenkapital Anteil ermöglicht. Die Grundschuld kann man dann einfach stehen lassen und damit dann das nächste Objekt absichern.

Genau auf solche Leute warten die Banken ;)

In einem Moment der Schwäche = Zahlungsausfälle nehmen sie dir jede einzelne Wohnung.

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