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Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Servus,

ich wohne und arbeite derzeit in München und seit dem Home Office der neue Alltag ist, spiele ich immer mehr mit dem Gedanken in die Heimat zu ziehen. Die Heimat ist knapp 75 km vom Büro entfernt und bei freier Autobahn in 45 Minuten zu erreichen. Nach Rücksprache mit meinem Chef bleibt unser Bereich die nächsten Jahre 100% im Home Office und gemä0 Betriebsrat sind 3 Tage/ Woche ohne Diskussion möglich. Der Hauptgrund ist jedoch die Immobilie. In München sehe ich ein Einfamilienhaus mit Grundstück trotz gutem Gehalts für nicht tragbar an. Bei meinen Eltern kann ich problemlos in zweiter Reihe bauen und hätte einen super Garten, Freunde die ich seit dem Kindergarten kenne in der Umgebung etc. Meine Freundin wäre auch nicht abgeneigt.

Hat jemand von euch sowas in Planung bzw. durchgezogen? Wie seht ihr das mit der längeren Anreise?

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Ähnliche Situation hier und werden wahrscheinlich aufgrund der bezahlbaren Immobilien und Grundstücken auch in die Heimat ziehen. Das einzige was mir noch zu denken gibt ist der geldwerte Vorteil des Dienstwagens. Das sind dann bei 50 KM Entfernung gleich mal 1%+(50*0,03% = 1,5%) also 2,5% Bruttolistenpreis zu versteuern, das ist schon nen Brett.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Solange man nur an max. Tagen die Woche einen längeren Arbeitsweg auf sich nehmen muss (max. 1.5-2h) sicherlich gut. 45 Minuten hat man ja nur schon in Grossstädten selbst.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Ich bin ebenfalls schon wegen Homeoffice aus der Stadt weggezogen, bei deinen Bedingungen würde ich da nicht zweimal überlegen...

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

250.000€ bei der Immobilie sparen, aber wegen 500€ mehr Steuer pro Jahr jammern...

WiWi Gast schrieb am 26.09.2021:

Ähnliche Situation hier und werden wahrscheinlich aufgrund der bezahlbaren Immobilien und Grundstücken auch in die Heimat ziehen. Das einzige was mir noch zu denken gibt ist der geldwerte Vorteil des Dienstwagens. Das sind dann bei 50 KM Entfernung gleich mal 1%+(50*0,03% = 1,5%) also 2,5% Bruttolistenpreis zu versteuern, das ist schon nen Brett.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Hört sich eigentlich nicht schlecht an. Würde trotzdem mal 1-2 Wochen bei den Eltern probewohnen um zu schauen ob es dir tatsächlich taugt. Vielleicht findet sich ja eine Gelegenheit wenn sie mal im Urlaub sind.

WiWi Gast schrieb am 25.09.2021:

Servus,

ich wohne und arbeite derzeit in München und seit dem Home Office der neue Alltag ist, spiele ich immer mehr mit dem Gedanken in die Heimat zu ziehen. Die Heimat ist knapp 75 km vom Büro entfernt und bei freier Autobahn in 45 Minuten zu erreichen. Nach Rücksprache mit meinem Chef bleibt unser Bereich die nächsten Jahre 100% im Home Office und gemä0 Betriebsrat sind 3 Tage/ Woche ohne Diskussion möglich. Der Hauptgrund ist jedoch die Immobilie. In München sehe ich ein Einfamilienhaus mit Grundstück trotz gutem Gehalts für nicht tragbar an. Bei meinen Eltern kann ich problemlos in zweiter Reihe bauen und hätte einen super Garten, Freunde die ich seit dem Kindergarten kenne in der Umgebung etc. Meine Freundin wäre auch nicht abgeneigt.

Hat jemand von euch sowas in Planung bzw. durchgezogen? Wie seht ihr das mit der längeren Anreise?

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Wenn das Grundstück schon da ist, kein Problem. Aber 45 Minuten von München entfernt noch was vernünftiges finden: Unmöglich.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Bin auch nach 15 Jahren aus München weg gezogen. Hatte keine Lust mehr auf die Stadt und nun mit Corona den Schritt getan.

Bin 90 km raus gezogen in ein kleines Haus meiner Eltern (würde von der Grösse den Standards hier nicht entsprechen). Ist eine 15.000 Einwohner Kleinstadt mit Glasfaser.

Habe lediglich 2 Tage Home Office aber für mich rechnet es sich noch immer. Inbesondere da Mietkosten = 0 sind.

Das Leben ist jetzt auch viel entspannter und freier da drausen in der Heimat irgendwie.

Ich würde es an deiner Stelle machen. In München bleibst du ewig Mieter und die Stadt ist superungemütlich geworden.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Kommt drauf an.

Wo willst du deine Kinder aufwachsen sehen?

Wo ist dein Lebensmittelpunkt also Freundeskreis?

Man kann sich auf dem Dorf als auch in der Stadt einsam fühlen.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Ich habe den gleichen Gedanken (auch München). Allerdings sehe ich keine großen Ersparnisse innerhalb von 45 Minuten Fahrzeit rund um München mit „normalen“ Verkehr.

Dort sind die Preise zumindest laut meiner Recherche nur etwas günstiger. Meine Eltern leben in der Nähe von Kitzbühel und dort haben wir noch ein Ferienhaus der Großeltern (müsste renoviert werden).

Laut Antwort von HR bekomme ich dann aber steuerliche Probleme mit einem Wohnsitz im Ausland. Daher bin ich aktuell immer ein paar Wochen „unerlaubt“ dort und suche gerade Immobilien auf „halber Strecke“. Aber die Preise rund um Rosenheim, Schliersee, etc. sind jetzt leider auch nicht so attraktiv

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Da würde ich schon deutlich widersprechen.

Ja, München ist teuer. Das steht außer Frage, aber als Doppelverdiener Haushalt kann man auch hier noch eine Immobilie kaufen, wenn beide ordentliche verdienen. Ob man das will und auch möchte zu den aktuellen Preisen, weiß ich nicht. Aber es ist definitiv nicht so, dass man in München zum Mieter sein verdammt ist.

WiWi Gast schrieb am 26.09.2021:

Bin auch nach 15 Jahren aus München weg gezogen. Hatte keine Lust mehr auf die Stadt und nun mit Corona den Schritt getan.

Bin 90 km raus gezogen in ein kleines Haus meiner Eltern (würde von der Grösse den Standards hier nicht entsprechen). Ist eine 15.000 Einwohner Kleinstadt mit Glasfaser.

Habe lediglich 2 Tage Home Office aber für mich rechnet es sich noch immer. Inbesondere da Mietkosten = 0 sind.

Das Leben ist jetzt auch viel entspannter und freier da drausen in der Heimat irgendwie.

Ich würde es an deiner Stelle machen. In München bleibst du ewig Mieter und die Stadt ist superungemütlich geworden.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2021:

Da würde ich schon deutlich widersprechen.

Ja, München ist teuer. Das steht außer Frage, aber als Doppelverdiener Haushalt kann man auch hier noch eine Immobilie kaufen, wenn beide ordentliche verdienen. Ob man das will und auch möchte zu den aktuellen Preisen, weiß ich nicht. Aber es ist definitiv nicht so, dass man in München zum Mieter sein verdammt ist.

Bin auch nach 15 Jahren aus München weg gezogen. Hatte keine Lust mehr auf die Stadt und nun mit Corona den Schritt getan.

Bin 90 km raus gezogen in ein kleines Haus meiner Eltern (würde von der Grösse den Standards hier nicht entsprechen). Ist eine 15.000 Einwohner Kleinstadt mit Glasfaser.

Habe lediglich 2 Tage Home Office aber für mich rechnet es sich noch immer. Inbesondere da Mietkosten = 0 sind.

Das Leben ist jetzt auch viel entspannter und freier da drausen in der Heimat irgendwie.

Ich würde es an deiner Stelle machen. In München bleibst du ewig Mieter und die Stadt ist superungemütlich geworden.

Ich habe ja gesehen was meine Bekannten als Doppelverdiener so gekauft haben die letzten 3 Jahre.

Jeweils mehr als 1 Mio - da möchte ich nicht drin wohnen (einmal Luxusneubau Wohnung mit 4 Zimmer in Harlaching im typischen Neu Plattenbaustil wo dir jeder auf den Balkon schauen kann und einmal schwer renovierungsbedürftiges Mini Reihenhaus in der Stadt.

Beide Parteien extrem verschuldet nun und ein Leben im Hamsterrad ist gewiss. Ob die Beziehung halten ist das zweite.

In Kurz: viel zu teuer für das was man bekommt.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Kann man schon machen wenn man will ich habe zwei Kollegen aus Frankfurt und Hannover die seit Jahrzehnten nach München pendeln der eine nimmt sich ein Hotel Zimmer der andere hat eine Wohnung in München und am Freitag Nachmittag gehts in den Norden.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Also für 1.5m bekommst du richtig schöne Häuser mit kleinen Garten in Pullach und Umgebung. Wenn man sich eine 4-Zimmer-Wohnung in einem Wohncontainer kauft, dann ist man selbst schuld.

Vor allem machen halt die meisten Leute in München den Fehler, dass man die Immobilie bei ImmoScout sucht. Dass man hier nur die wenig beliebten und viel zu teuren Immobilien bekommt, sollte kein Geheimnis sein.

WiWi Gast schrieb am 26.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 26.09.2021:

Da würde ich schon deutlich widersprechen.

Ja, München ist teuer. Das steht außer Frage, aber als Doppelverdiener Haushalt kann man auch hier noch eine Immobilie kaufen, wenn beide ordentliche verdienen. Ob man das will und auch möchte zu den aktuellen Preisen, weiß ich nicht. Aber es ist definitiv nicht so, dass man in München zum Mieter sein verdammt ist.

Bin auch nach 15 Jahren aus München weg gezogen. Hatte keine Lust mehr auf die Stadt und nun mit Corona den Schritt getan.

Bin 90 km raus gezogen in ein kleines Haus meiner Eltern (würde von der Grösse den Standards hier nicht entsprechen). Ist eine 15.000 Einwohner Kleinstadt mit Glasfaser.

Habe lediglich 2 Tage Home Office aber für mich rechnet es sich noch immer. Inbesondere da Mietkosten = 0 sind.

Das Leben ist jetzt auch viel entspannter und freier da drausen in der Heimat irgendwie.

Ich würde es an deiner Stelle machen. In München bleibst du ewig Mieter und die Stadt ist superungemütlich geworden.

Ich habe ja gesehen was meine Bekannten als Doppelverdiener so gekauft haben die letzten 3 Jahre.

Jeweils mehr als 1 Mio - da möchte ich nicht drin wohnen (einmal Luxusneubau Wohnung mit 4 Zimmer in Harlaching im typischen Neu Plattenbaustil wo dir jeder auf den Balkon schauen kann und einmal schwer renovierungsbedürftiges Mini Reihenhaus in der Stadt.

Beide Parteien extrem verschuldet nun und ein Leben im Hamsterrad ist gewiss. Ob die Beziehung halten ist das zweite.

In Kurz: viel zu teuer für das was man bekommt.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

1,5 Mio., da trennt sich die Spreu längst vom Weizen.
DINKs können natürlich einiges an Einkommen vorweisen, aber bei einem Haus sind Kinder eingeplant und dann wird aus dem Top DINK-Paar ein Teil meist für immer auf Teilzeit bleiben und auch mal ganz ausfallen.

Über 1 Mio. wird er Kreis der potentiellen Käufer bereits sehr exklusiv, da muss viel Familiengeld im Hintergrund sein, denn anders gehts nicht.
Und die Kaufpreise spiegeln in München schon längst nicht den Einsatz wider, da ist Mieten tatsächlich weit günstiger.

WiWi Gast schrieb am 26.09.2021:

Also für 1.5m bekommst du richtig schöne Häuser mit kleinen Garten in Pullach und Umgebung. Wenn man sich eine 4-Zimmer-Wohnung in einem Wohncontainer kauft, dann ist man selbst schuld.

Vor allem machen halt die meisten Leute in München den Fehler, dass man die Immobilie bei ImmoScout sucht. Dass man hier nur die wenig beliebten und viel zu teuren Immobilien bekommt, sollte kein Geheimnis sein.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Hi,
Habe bis vor kurzem in Helsinki gewohnt. Da mir Preise von 8000-10000 EUR/M2 zu hoch waren, habe ich dann weiter weg gebaut auf einem Grundstueck mit eigenem Ostseestrand. Ins Buero fahre ich mindestens 1x pro Montat fuer 2-3 Tage und wohne dann im Hotel, ansonsten Home Office. Sehr entspannend. Empfehlendswert.
Beruf: Anwalt in Kanzlei, Partner

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Ich finde das 1,2 - 1,5 Mio als Akademiker Paar beim Dax40 möglich ist auch viel zu weit gegriffen.

Das sind Verschuldungen bis zur Rente.

antworten
WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Mit DINK kann man auch 1m als Kredit gut finanzieren. Bei den aktuellen Zinsen und einem Horizont von 30 Jahren, ist das durchaus möglich.

Ob man sich so lange binden bzw. verpflichten möchte, weiß ich nicht.

WiWi Gast schrieb am 26.09.2021:

1,5 Mio., da trennt sich die Spreu längst vom Weizen.
DINKs können natürlich einiges an Einkommen vorweisen, aber bei einem Haus sind Kinder eingeplant und dann wird aus dem Top DINK-Paar ein Teil meist für immer auf Teilzeit bleiben und auch mal ganz ausfallen.

Über 1 Mio. wird er Kreis der potentiellen Käufer bereits sehr exklusiv, da muss viel Familiengeld im Hintergrund sein, denn anders gehts nicht.
Und die Kaufpreise spiegeln in München schon längst nicht den Einsatz wider, da ist Mieten tatsächlich weit günstiger.

WiWi Gast schrieb am 26.09.2021:

Also für 1.5m bekommst du richtig schöne Häuser mit kleinen Garten in Pullach und Umgebung. Wenn man sich eine 4-Zimmer-Wohnung in einem Wohncontainer kauft, dann ist man selbst schuld.

Vor allem machen halt die meisten Leute in München den Fehler, dass man die Immobilie bei ImmoScout sucht. Dass man hier nur die wenig beliebten und viel zu teuren Immobilien bekommt, sollte kein Geheimnis sein.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Sprichst du von Sachbearbeitern oder Leute mit Karriere im Konzern? Bei Sachbearbeitern mag es zu viel sein, ansonsten ist das natürlich möglich.

Vor allem müssen sich in Deutschland viele Leute für 30 Jahre verschulden. Das ist leider eher die Regel, als die Ausnahme

WiWi Gast schrieb am 27.09.2021:

Ich finde das 1,2 - 1,5 Mio als Akademiker Paar beim Dax40 möglich ist auch viel zu weit gegriffen.

Das sind Verschuldungen bis zur Rente.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2021:

250.000€ bei der Immobilie sparen, aber wegen 500€ mehr Steuer pro Jahr jammern...

WiWi Gast schrieb am 26.09.2021:

Ähnliche Situation hier und werden wahrscheinlich aufgrund der bezahlbaren Immobilien und Grundstücken auch in die Heimat ziehen. Das einzige was mir noch zu denken gibt ist der geldwerte Vorteil des Dienstwagens. Das sind dann bei 50 KM Entfernung gleich mal 1%+(50*0,03% = 1,5%) also 2,5% Bruttolistenpreis zu versteuern, das ist schon nen Brett.

Wohl eher 500 EUR Steuer im Monat

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2021:

Ähnliche Situation hier und werden wahrscheinlich aufgrund der bezahlbaren Immobilien und Grundstücken auch in die Heimat ziehen. Das einzige was mir noch zu denken gibt ist der geldwerte Vorteil des Dienstwagens. Das sind dann bei 50 KM Entfernung gleich mal 1%+(50*0,03% = 1,5%) also 2,5% Bruttolistenpreis zu versteuern, das ist schon nen Brett.

Sprich doch mal mit deinem Chef/HR, ob in deinem Arbeitsvertrag nicht Arbeitsort = 100% HO eingetragen werden kann. Habe ich verhandelt (im Rahmen einer Gehaltsanpassung), und seitdem versteuere ich 0km Anfahrtsweg.
Alternativ, bei ~500€ mehr pro Monat, ist ein Firmenwagen nicht mehr die richtige Option für dich. Kannst du dir ja mal durchrechnen.

antworten
WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Die Zinsen mögen niedrig sein, aber die Tilgungshöhe ist enorm. Da bringt mir der niedrige Zins gar nichts.
Und wie der Zins bei der Refinanzierung aussieht weiß man nicht. Schon 1 Prozentpunkt höhere Zinsen werfen da viele heutige Finanzierungen durcheinander.
Ich kenne einige, die wegen diesem Risiko möglichst viel sparen um zusätzlich tilgen zu können. Viele Ökonomen gehen von mittelfristig höherer Inflation aus, auch aufgrund der Demografie und entsprechend wird sich die Geldpolitik orientieren. Die FED fängt an und der Rest wird nachziehen (btw haben schon viele kleinere ZBs die Zinsen zuletzt erhöht. Keiner erwartet ein Zinsniveau wie früher, aber der Nullzins frisst die europäische Banken von innen auf und ist damit nicht langfristig tragbar. Der Kapitalmarkt nimmt das aktuell schon vorweg, die Zinsen auf Staatsanleihen sind deutlich gestiegen. Solange die Inflation moderat hoch bleibt ist ein höherer Nominalzins für Staaten problemlos verkraftbar. Aber für den Immomarkt ist das natürlich tödlich.

WiWi Gast schrieb am 27.09.2021:

Mit DINK kann man auch 1m als Kredit gut finanzieren. Bei den aktuellen Zinsen und einem Horizont von 30 Jahren, ist das durchaus möglich.

Ob man sich so lange binden bzw. verpflichten möchte, weiß ich nicht.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Das ist Quatsch aus meiner Sicht. Ein kurzer Blick in einen Online Rechner zeigt, dass das sehr gut möglich ist. Die Zahlen unten stammen von Interhyp und sind identisch zu anderen Rechnern

Kaufpreis: 1.5m
EK: 250k
Zinsbindung bis zur vollständigen Tilgung für Leute, die kein Risiko wollen: 25 Jahre
Monatliche Rate: 4.250 EUR

Meine Freundin und ich haben aktuell ein DINK Haushaltseinkommen von ca. 11.000 EUR netto ohne Boni (6k Ich, 5k sie). Das entspricht einer Nettobelastung von ca. 38% unserer Fixvergütung und ist daher sehr gut machbar und es gibt auch keinerlei Risiko, was steigende Zinsen betrifft.

Ich will hier keine Werbung für den Immokauf machen. Wir selbst wohnen auch zur Miete, da uns die Kaufpreise zu hoch erscheinen. Aber es ist einfach Unnsinn, dass eine Finanzierung bei DINK nicht möglich wäre. Selbst bei einem Elternteil für 1-2 Jahre mit Elterngeld (aktuell 1.800 EUR netto), wäre die Finanzierung noch machbar. Auch wenn der Anteil der Finanzierung dann natürlich höher ausfallen würde. Dennoch verbliebe bei einem theoretischen Haushaltseinkommen von 8k netto nach Abzug der Finanzierung immer noch ein frei verfügbares Einkommen von ca. 3.800 EUR und damit lässt es sich gut leben.

Also bitte lasst diese unnötige Schwarzmalerei. Die Preise sind hoch und die Belastung ist nicht zu unterschätzen, aber es ist definitiv machbar. Sinnvoll ist eine andere Frage.

WiWi Gast schrieb am 27.09.2021:

Die Zinsen mögen niedrig sein, aber die Tilgungshöhe ist enorm. Da bringt mir der niedrige Zins gar nichts.
Und wie der Zins bei der Refinanzierung aussieht weiß man nicht. Schon 1 Prozentpunkt höhere Zinsen werfen da viele heutige Finanzierungen durcheinander.
Ich kenne einige, die wegen diesem Risiko möglichst viel sparen um zusätzlich tilgen zu können. Viele Ökonomen gehen von mittelfristig höherer Inflation aus, auch aufgrund der Demografie und entsprechend wird sich die Geldpolitik orientieren. Die FED fängt an und der Rest wird nachziehen (btw haben schon viele kleinere ZBs die Zinsen zuletzt erhöht. Keiner erwartet ein Zinsniveau wie früher, aber der Nullzins frisst die europäische Banken von innen auf und ist damit nicht langfristig tragbar. Der Kapitalmarkt nimmt das aktuell schon vorweg, die Zinsen auf Staatsanleihen sind deutlich gestiegen. Solange die Inflation moderat hoch bleibt ist ein höherer Nominalzins für Staaten problemlos verkraftbar. Aber für den Immomarkt ist das natürlich tödlich.

WiWi Gast schrieb am 27.09.2021:

Mit DINK kann man auch 1m als Kredit gut finanzieren. Bei den aktuellen Zinsen und einem Horizont von 30 Jahren, ist das durchaus möglich.

Ob man sich so lange binden bzw. verpflichten möchte, weiß ich nicht.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Als dauerhafter DINK kein Problem, da können ja auch beide Karriere machen. Außerdem gibt's keine Ausfall-/ Teilzeit-Phasen und weniger Platzbedarf. Wie der Vorposter gesagt hat, sind bei einem Hauskauf aber in der Regel Kinder geplant.

Wir hätten uns bei 1 Mio. EUR Kredit definitiv extrem unwohl gefühlt, ~500 Tsd. EUR ist vollkommen okay. Aktuelles Haushaltseinkommen von ca. 9-10 Tsd. EUR netto (je nach Bonus), mit Kindern langfristig ca. 7,5-8,5 Tsd. EUR erwartet. Dann hängt der Rest an Sparleistung und Familienvermögen. Aus eigener Kraft 1 Mio. EK zu erreichen, halte ich für nahezu utopisch (Ausnahme: hohes rechtzeitiges Investment in sowas wie Tesla oder Bitcoin).

WiWi Gast schrieb am 27.09.2021:

Mit DINK kann man auch 1m als Kredit gut finanzieren. Bei den aktuellen Zinsen und einem Horizont von 30 Jahren, ist das durchaus möglich.

Ob man sich so lange binden bzw. verpflichten möchte, weiß ich nicht.

WiWi Gast schrieb am 26.09.2021:

1,5 Mio., da trennt sich die Spreu längst vom Weizen.
DINKs können natürlich einiges an Einkommen vorweisen, aber bei einem Haus sind Kinder eingeplant und dann wird aus dem Top DINK-Paar ein Teil meist für immer auf Teilzeit bleiben und auch mal ganz ausfallen.

Über 1 Mio. wird er Kreis der potentiellen Käufer bereits sehr exklusiv, da muss viel Familiengeld im Hintergrund sein, denn anders gehts nicht.
Und die Kaufpreise spiegeln in München schon längst nicht den Einsatz wider, da ist Mieten tatsächlich weit günstiger.

WiWi Gast schrieb am 26.09.2021:

Also für 1.5m bekommst du richtig schöne Häuser mit kleinen Garten in Pullach und Umgebung. Wenn man sich eine 4-Zimmer-Wohnung in einem Wohncontainer kauft, dann ist man selbst schuld.

Vor allem machen halt die meisten Leute in München den Fehler, dass man die Immobilie bei ImmoScout sucht. Dass man hier nur die wenig beliebten und viel zu teuren Immobilien bekommt, sollte kein Geheimnis sein.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

100% HO im Vertrag wäre top aber bei meinem AG nicht möglich.
Leider ist es nicht ganz so einfach, weil der Firmenwagen aus diversen Gründen genutzt werden "muss". Aber bei einem 50.000€ Benziner sind das immerhin schon knapp 500€ Netto (!) die zusätzlich anfallen.
Aber ja, meckern auf hohem Niveau im Verhältnis zur Ersparnis bei der Immobilie.

WiWi Gast schrieb am 27.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 26.09.2021:

Ähnliche Situation hier und werden wahrscheinlich aufgrund der bezahlbaren Immobilien und Grundstücken auch in die Heimat ziehen. Das einzige was mir noch zu denken gibt ist der geldwerte Vorteil des Dienstwagens. Das sind dann bei 50 KM Entfernung gleich mal 1%+(50*0,03% = 1,5%) also 2,5% Bruttolistenpreis zu versteuern, das ist schon nen Brett.

Sprich doch mal mit deinem Chef/HR, ob in deinem Arbeitsvertrag nicht Arbeitsort = 100% HO eingetragen werden kann. Habe ich verhandelt (im Rahmen einer Gehaltsanpassung), und seitdem versteuere ich 0km Anfahrtsweg.
Alternativ, bei ~500€ mehr pro Monat, ist ein Firmenwagen nicht mehr die richtige Option für dich. Kannst du dir ja mal durchrechnen.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Monatliche Rate von über 4.000 Euro wäre mir zu viel.

Risiko der Trennung oder ein Job mit besserer W/L Balance nicht möglich.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

WiWi Gast schrieb am 27.09.2021:

100% HO im Vertrag wäre top aber bei meinem AG nicht möglich.
Leider ist es nicht ganz so einfach, weil der Firmenwagen aus diversen Gründen genutzt werden "muss". Aber bei einem 50.000€ Benziner sind das immerhin schon knapp 500€ Netto (!) die zusätzlich anfallen.
Aber ja, meckern auf hohem Niveau im Verhältnis zur Ersparnis bei der Immobilie.

Ähnliche Situation hier und werden wahrscheinlich aufgrund der bezahlbaren Immobilien und Grundstücken auch in die Heimat ziehen. Das einzige was mir noch zu denken gibt ist der geldwerte Vorteil des Dienstwagens. Das sind dann bei 50 KM Entfernung gleich mal 1%+(50*0,03% = 1,5%) also 2,5% Bruttolistenpreis zu versteuern, das ist schon nen Brett.

Sprich doch mal mit deinem Chef/HR, ob in deinem Arbeitsvertrag nicht Arbeitsort = 100% HO eingetragen werden kann. Habe ich verhandelt (im Rahmen einer Gehaltsanpassung), und seitdem versteuere ich 0km Anfahrtsweg.
Alternativ, bei ~500€ mehr pro Monat, ist ein Firmenwagen nicht mehr die richtige Option für dich. Kannst du dir ja mal durchrechnen.

Du kannst mit deinem AG auch verhandeln dass sie dir statt Firmenwagen einfach eine Zulage von X zahlen und du für berufliche Zwecke den Privatwagen nutzt. Oder du führst ein exaktes Fahrtenbuch, dann musst du auch nicht alles versteuern sondern nur die tatsächlichen Fahrten. Gibt viele Möglichkeiten.

Bei uns in der Firma gibt es 3 Tage HO, mein Chef erlaubt 4. Wohne jetzt 70km von FFM, zahle die Hälfte der Miete und habe hier traumhafte Grundstücke für 150-200€/qm. Beste was passieren konnte. Werden definitiv hier bleiben.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Unsere WLB ist definitiv gut. Da braucht es keinen Jobwechsel für eine Verbesserung.

Ob man die finanzielle Verpflichtung eingehen will, ist eine persönliche Entscheidung. Es geht ja viel eher darum, ob man es finanziell stemmen kann oder nicht. Und die Antwort ist ganz klar: man kann, wenn man will und die Immobilie Priorität hat.

WiWi Gast schrieb am 27.09.2021:

Monatliche Rate von über 4.000 Euro wäre mir zu viel.

Risiko der Trennung oder ein Job mit besserer W/L Balance nicht möglich.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Überleg mal wieviele DINKS es in dieser Einkommenshöhe gibt...das ist keine Schwarzmalerei sondern Fakt. Das ist eine statistisch verschwindend geringe Menge, die den Markt nicht trägt. Ein Haushaltsnetto von über 10k sind in den Top 1% der Einkommen.

Und ganz ehrlich: 38% Belastung wäre auch bei dem Fixgehalt nicht wirklich optimal.
Das ist nur deine Annuität, alle anderen Kosten der Immo kommen noch on top.

WiWi Gast schrieb am 27.09.2021:

Das ist Quatsch aus meiner Sicht. Ein kurzer Blick in einen Online Rechner zeigt, dass das sehr gut möglich ist. Die Zahlen unten stammen von Interhyp und sind identisch zu anderen Rechnern

Kaufpreis: 1.5m
EK: 250k
Zinsbindung bis zur vollständigen Tilgung für Leute, die kein Risiko wollen: 25 Jahre
Monatliche Rate: 4.250 EUR

Meine Freundin und ich haben aktuell ein DINK Haushaltseinkommen von ca. 11.000 EUR netto ohne Boni (6k Ich, 5k sie). Das entspricht einer Nettobelastung von ca. 38% unserer Fixvergütung und ist daher sehr gut machbar und es gibt auch keinerlei Risiko, was steigende Zinsen betrifft.

Ich will hier keine Werbung für den Immokauf machen. Wir selbst wohnen auch zur Miete, da uns die Kaufpreise zu hoch erscheinen. Aber es ist einfach Unnsinn, dass eine Finanzierung bei DINK nicht möglich wäre. Selbst bei einem Elternteil für 1-2 Jahre mit Elterngeld (aktuell 1.800 EUR netto), wäre die Finanzierung noch machbar. Auch wenn der Anteil der Finanzierung dann natürlich höher ausfallen würde. Dennoch verbliebe bei einem theoretischen Haushaltseinkommen von 8k netto nach Abzug der Finanzierung immer noch ein frei verfügbares Einkommen von ca. 3.800 EUR und damit lässt es sich gut leben.

Also bitte lasst diese unnötige Schwarzmalerei. Die Preise sind hoch und die Belastung ist nicht zu unterschätzen, aber es ist definitiv machbar. Sinnvoll ist eine andere Frage.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2021:

Also für 1.5m bekommst du richtig schöne Häuser mit kleinen Garten in Pullach und Umgebung. Wenn man sich eine 4-Zimmer-Wohnung in einem Wohncontainer kauft, dann ist man selbst schuld.

Vor allem machen halt die meisten Leute in München den Fehler, dass man die Immobilie bei ImmoScout sucht. Dass man hier nur die wenig beliebten und viel zu teuren Immobilien bekommt, sollte kein Geheimnis sein.

Da würde ich schon deutlich widersprechen.

Ja, München ist teuer. Das steht außer Frage, aber als Doppelverdiener Haushalt kann man auch hier noch eine Immobilie kaufen, wenn beide ordentliche verdienen. Ob man das will und auch möchte zu den aktuellen Preisen, weiß ich nicht. Aber es ist definitiv nicht so, dass man in München zum Mieter sein verdammt ist.

Bin auch nach 15 Jahren aus München weg gezogen. Hatte keine Lust mehr auf die Stadt und nun mit Corona den Schritt getan.

Bin 90 km raus gezogen in ein kleines Haus meiner Eltern (würde von der Grösse den Standards hier nicht entsprechen). Ist eine 15.000 Einwohner Kleinstadt mit Glasfaser.

Habe lediglich 2 Tage Home Office aber für mich rechnet es sich noch immer. Inbesondere da Mietkosten = 0 sind.

Das Leben ist jetzt auch viel entspannter und freier da drausen in der Heimat irgendwie.

Ich würde es an deiner Stelle machen. In München bleibst du ewig Mieter und die Stadt ist superungemütlich geworden.

Ich habe ja gesehen was meine Bekannten als Doppelverdiener so gekauft haben die letzten 3 Jahre.

Jeweils mehr als 1 Mio - da möchte ich nicht drin wohnen (einmal Luxusneubau Wohnung mit 4 Zimmer in Harlaching im typischen Neu Plattenbaustil wo dir jeder auf den Balkon schauen kann und einmal schwer renovierungsbedürftiges Mini Reihenhaus in der Stadt.

Beide Parteien extrem verschuldet nun und ein Leben im Hamsterrad ist gewiss. Ob die Beziehung halten ist das zweite.

In Kurz: viel zu teuer für das was man bekommt.

Wo soll man sonst suchen? Nicht jeder hat Bekannte und Verwandte, die alle eine handvoll Immobilien rumstehen haben.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Selbst wenn es nur 1% sind reichen die doch aus um die am Markt befindlichen Immobilien aufzukaufen

WiWi Gast schrieb am 27.09.2021:

Überleg mal wieviele DINKS es in dieser Einkommenshöhe gibt...das ist keine Schwarzmalerei sondern Fakt. Das ist eine statistisch verschwindend geringe Menge, die den Markt nicht trägt. Ein Haushaltsnetto von über 10k sind in den Top 1% der Einkommen.

Und ganz ehrlich: 38% Belastung wäre auch bei dem Fixgehalt nicht wirklich optimal.
Das ist nur deine Annuität, alle anderen Kosten der Immo kommen noch on top.

WiWi Gast schrieb am 27.09.2021:

Das ist Quatsch aus meiner Sicht. Ein kurzer Blick in einen Online Rechner zeigt, dass das sehr gut möglich ist. Die Zahlen unten stammen von Interhyp und sind identisch zu anderen Rechnern

Kaufpreis: 1.5m
EK: 250k
Zinsbindung bis zur vollständigen Tilgung für Leute, die kein Risiko wollen: 25 Jahre
Monatliche Rate: 4.250 EUR

Meine Freundin und ich haben aktuell ein DINK Haushaltseinkommen von ca. 11.000 EUR netto ohne Boni (6k Ich, 5k sie). Das entspricht einer Nettobelastung von ca. 38% unserer Fixvergütung und ist daher sehr gut machbar und es gibt auch keinerlei Risiko, was steigende Zinsen betrifft.

Ich will hier keine Werbung für den Immokauf machen. Wir selbst wohnen auch zur Miete, da uns die Kaufpreise zu hoch erscheinen. Aber es ist einfach Unnsinn, dass eine Finanzierung bei DINK nicht möglich wäre. Selbst bei einem Elternteil für 1-2 Jahre mit Elterngeld (aktuell 1.800 EUR netto), wäre die Finanzierung noch machbar. Auch wenn der Anteil der Finanzierung dann natürlich höher ausfallen würde. Dennoch verbliebe bei einem theoretischen Haushaltseinkommen von 8k netto nach Abzug der Finanzierung immer noch ein frei verfügbares Einkommen von ca. 3.800 EUR und damit lässt es sich gut leben.

Also bitte lasst diese unnötige Schwarzmalerei. Die Preise sind hoch und die Belastung ist nicht zu unterschätzen, aber es ist definitiv machbar. Sinnvoll ist eine andere Frage.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Dir ist hoffentlich bewusst, dass die prozentuale Belastung bei steigenden Einkommen mehr und mehr irrelevant wird? Am Ende geht es um das frei verfügbare Einkommen nach Abzug der laufenden Fixkosten. Die „1/3 Regel“ ist ne Daumenregel für kleinere Einkommen. Und da macht es einen substanziellen Unterschied ob du 5k Netto verdienst oder 1.5k netto.

Um in unserem Beispiel zu bleiben, blieben uns noch mehr als 6.000 EUR zum Leben. Das würde problemlos reichen und gespart werden kann auch noch. Vermutlich würden wir davon noch 3-4.000 EUR erstmal sparen.

Deine Top x% Vergleich macht hier nur wenig Sinn. Wir sprechen ja hier von München und den hiesigen Preisen. Entsprechend musst du auch die Münchner Einkommen in Betracht ziehen. Und bei DINK in München mit akademischen Hintergrund, werden wir immer noch zur oberen Hälfte zählen, aber sicher nicht top 1%.

Wenn du Vergleiche anstellst, dann bitte sinnvolle Vergleiche.

WiWi Gast schrieb am 27.09.2021:

Überleg mal wieviele DINKS es in dieser Einkommenshöhe gibt...das ist keine Schwarzmalerei sondern Fakt. Das ist eine statistisch verschwindend geringe Menge, die den Markt nicht trägt. Ein Haushaltsnetto von über 10k sind in den Top 1% der Einkommen.

Und ganz ehrlich: 38% Belastung wäre auch bei dem Fixgehalt nicht wirklich optimal.
Das ist nur deine Annuität, alle anderen Kosten der Immo kommen noch on top.

WiWi Gast schrieb am 27.09.2021:

Das ist Quatsch aus meiner Sicht. Ein kurzer Blick in einen Online Rechner zeigt, dass das sehr gut möglich ist. Die Zahlen unten stammen von Interhyp und sind identisch zu anderen Rechnern

Kaufpreis: 1.5m
EK: 250k
Zinsbindung bis zur vollständigen Tilgung für Leute, die kein Risiko wollen: 25 Jahre
Monatliche Rate: 4.250 EUR

Meine Freundin und ich haben aktuell ein DINK Haushaltseinkommen von ca. 11.000 EUR netto ohne Boni (6k Ich, 5k sie). Das entspricht einer Nettobelastung von ca. 38% unserer Fixvergütung und ist daher sehr gut machbar und es gibt auch keinerlei Risiko, was steigende Zinsen betrifft.

Ich will hier keine Werbung für den Immokauf machen. Wir selbst wohnen auch zur Miete, da uns die Kaufpreise zu hoch erscheinen. Aber es ist einfach Unnsinn, dass eine Finanzierung bei DINK nicht möglich wäre. Selbst bei einem Elternteil für 1-2 Jahre mit Elterngeld (aktuell 1.800 EUR netto), wäre die Finanzierung noch machbar. Auch wenn der Anteil der Finanzierung dann natürlich höher ausfallen würde. Dennoch verbliebe bei einem theoretischen Haushaltseinkommen von 8k netto nach Abzug der Finanzierung immer noch ein frei verfügbares Einkommen von ca. 3.800 EUR und damit lässt es sich gut leben.

Also bitte lasst diese unnötige Schwarzmalerei. Die Preise sind hoch und die Belastung ist nicht zu unterschätzen, aber es ist definitiv machbar. Sinnvoll ist eine andere Frage.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2021:

Das einzige was mir noch zu denken gibt ist der geldwerte Vorteil des Dienstwagens. Das sind dann bei 50 KM Entfernung gleich mal 1%+(50*0,03% = 1,5%) also 2,5% Bruttolistenpreis zu versteuern, das ist schon nen Brett.

Fahrtenbuch und dann die 0,002% Regelung für die tatsächlich durchgeführten Fahrten zum Dienstsitz. Dadurch habe ich seit Corona und permanentem HO keinen einzigen KM mehr versteuern müssen.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Man kann sich auch ohne DINK ein Haus leisten bei entsprechendem Einkommen und gewissem Verzicht. Beispiel von uns:

Wir sind 35 und sind im Juli in unser neu gebautes Haus gezogen. Gesamtpreis 760k.

Wir haben beide mit 25 angefangen zu arbeiten, gut verdient und konnten ca. 10k pro Jahr sparen. Bis 33 hatten wir dank Tarifsteigerungen sowie Beförderungen auch ein bisschen mehr sparen können (1000 statt 800 pro Monat) Im Endeffekt lagen wir bei 200k Einzahlungen und dank Rendite bei 270k Gesamt-EK. Davon haben wir 160k für das Haus bezahlt, 110k sind im Depot verblieben. Jetzt tragen wir die 600k über die nächsten 25 Jahre ab bei einer Rate von 2k mit Sondertilgungsrecht 15k alle 2 Jahre. Wir haben vorher zusammen 120 + 90 Brutto verdient, jetzt ist meine Frau erstmal noch zuhause, wird dann 60% wieder arbeiten also ca. 54k brutto verdienen. Netto sind das über 8k, davon lässt sich die Rate locker tragen, es lässt sich gut leben und sogar was sparen. Sondertilgung alle 2 Jahre ebenfalls kein Problem falls gewünscht. Und das ganze ohne für immer DINK, ohne Erbe oder Zuwendung, sondern mit Disziplin beim sparen und frühzeitigem guten Gehalt. Warum soll also ein DINK Paar nicht noch mehr zahlen können beim Hausbau?

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Der deutsche Michel und seine Angst vor dem "bösen Kredit".

In anderen Ländern gelten eigene Immobilien zur absoluten Grundausstattung, allein schon als Altersvorsorge. Dort sind die Preise im Vergleich zum Einkommen noch mal krasser (Südeuropa, Osteuropa, England, Teile der USA). Die Vermögen pro Kopf sind dort oft auch höher als in der BRD. In der Schweiz sind abbezahlte Immos sogar nachteilig wegen dem Eigenmietwert.

Wenn man sich die starken Verbraucherrechte in der BRD anschaut, gibts eigentlich keinen Grund zur Sorge. Im schlimmsten Fall wird die Hütte halt verkauft oder vermietet.

Als die Boomer ihre Häuser in den 1990ern mit 8 % Zins gekauft haben, war auch keine goldene Zukunft vorprogrammiert oder garantiert. Heute lachen sie drüber :)

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Sorry, aber therad ist mal wieder abnormal.
Zur Frage: zieh raus 45 min. Sind gut und hatte ich wo ich in freising gewohnt hatte alleine mit Zug und S-Bahn und U-Bahn.

Zu den ganze Kommentaren. Glückwunsch zu den Gehältern und sparraten. Aber vielen geht es leider nicht so gut.

270k in 10 Jahren ist bemerkenswert. Zum 10 Jahre Tarif dabei waren. Ich hab 10 Jahre in München ohne Tarif geküppelt und komme auf gerade mal 110k in 12 Jahren da waren aber locker eine abfindung und mehrere Wechsel drin plus eine Selbstständigkeit.

Im Nachhinein eine falsche Entscheidung da ich mit lehramt besser gelaufen wäre.

Aber 250k plus für nee etw oder mehr hat Kaum jemand...

Das Haus inkl Grund für 760k ist bei der Summe super.

Meine ex ist in der Pflege tätig und da sind nach 15 Jahren gerade mal 20k hängen geblieben... und der job ist echt hard.

Ich hoffe in Zukunft werden jobs nach dem grad des Angebots und der Nachfrage und dem Verschleiß bezahlt.

Zudem bin ich gespannt wie lange dieser Luxus der Umverteilung bei fehlenden Innovationen in der Breite noch andauern kann und darf.

Es ist einfach ungerecht das 25 % aller Arbeitnehmer für unter 10 Euro die Stunde arbeiten und der Rest so bis 20 Euro rumdümpelt und 25 % bisschen mehr hsben und die 1 % alles abgrassen.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Danke für den ehrlichen Post.

Leider ist es so, wenn man die "Weichen" nicht früh auf Karriere / Gehalt stellt, dann wird es im weiteren Verlauf des Berufslebens sehr schwer. Das ist nicht immer fair und es mag Ausnahmen geben, aber es trifft in den meisten Fällen zu.

Das bittere an dieser Stelle ist, dass viele in den ersten Jahren der Karriere ein sehr hohes Gehaltsniveau erreichen und sich dann "zurücklehnen". Jemand der erst nach einigen Jahren auf den "Karrierezug" aufspringen möchte, wird das Gehaltslevel desjenigen mit vorherigen Karriere kaum mehr erreichen, da die Positionen einfach bereits vergeben sind.

Zum Thema: Normal vs. Abnormal.. Das hängt nur von deiner Vergleichsgruppe ab. Meine Partnerin und ich verdienen gut (auch im Sinne dieses Posts), aber in unserem Umfeld verdienen alle anderen Paare ausnahmslos mehr. Daher muss man immer aufpassen, dass man auch außerhalb seiner Blase blickt um zu sehen, was normal bzw. "machbar" ist.

WiWi Gast schrieb am 28.09.2021:

Sorry, aber therad ist mal wieder abnormal.
Zur Frage: zieh raus 45 min. Sind gut und hatte ich wo ich in freising gewohnt hatte alleine mit Zug und S-Bahn und U-Bahn.

Zu den ganze Kommentaren. Glückwunsch zu den Gehältern und sparraten. Aber vielen geht es leider nicht so gut.

270k in 10 Jahren ist bemerkenswert. Zum 10 Jahre Tarif dabei waren. Ich hab 10 Jahre in München ohne Tarif geküppelt und komme auf gerade mal 110k in 12 Jahren da waren aber locker eine abfindung und mehrere Wechsel drin plus eine Selbstständigkeit.

Im Nachhinein eine falsche Entscheidung da ich mit lehramt besser gelaufen wäre.

Aber 250k plus für nee etw oder mehr hat Kaum jemand...

Das Haus inkl Grund für 760k ist bei der Summe super.

Meine ex ist in der Pflege tätig und da sind nach 15 Jahren gerade mal 20k hängen geblieben... und der job ist echt hard.

Ich hoffe in Zukunft werden jobs nach dem grad des Angebots und der Nachfrage und dem Verschleiß bezahlt.

Zudem bin ich gespannt wie lange dieser Luxus der Umverteilung bei fehlenden Innovationen in der Breite noch andauern kann und darf.

Es ist einfach ungerecht das 25 % aller Arbeitnehmer für unter 10 Euro die Stunde arbeiten und der Rest so bis 20 Euro rumdümpelt und 25 % bisschen mehr hsben und die 1 % alles abgrassen.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

WiWi Gast schrieb am 28.09.2021:

270k in 10 Jahren ist bemerkenswert. Zum 10 Jahre Tarif dabei waren. Ich hab 10 Jahre in München ohne Tarif geküppelt und komme auf gerade mal 110k in 12 Jahren da waren aber locker eine abfindung und mehrere Wechsel drin plus eine Selbstständigkeit.

Die 270k sind aber zu zweit, also 135k pro Person, das ist fast dasselbe wie bei dir. Und wir sind beide mit fast 60k eingestiegen, das waren netto 2,8 pP, davon hat halt jeder 800 gespart und von den verbleibenden 2k hat jeder super leben können. Miete + NK sind 1000€ also 500pP, leben halt auch in einer günstigen Gegend und nicht in MUC. Tarif hat das ganze dann weiter gesteigert und so konnten wir irgendwann 1000pP sparen + Einmalzahlungen 1x pro Jahr, so kommt man dann zu zweit inkl. Rendite auf solche Summen.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

WiWi Gast schrieb am 28.09.2021:

Danke für den ehrlichen Post.

Leider ist es so, wenn man die "Weichen" nicht früh auf Karriere / Gehalt stellt, dann wird es im weiteren Verlauf des Berufslebens sehr schwer. Das ist nicht immer fair und es mag Ausnahmen geben, aber es trifft in den meisten Fällen zu.

Das bittere an dieser Stelle ist, dass viele in den ersten Jahren der Karriere ein sehr hohes Gehaltsniveau erreichen und sich dann "zurücklehnen". Jemand der erst nach einigen Jahren auf den "Karrierezug" aufspringen möchte, wird das Gehaltslevel desjenigen mit vorherigen Karriere kaum mehr erreichen, da die Positionen einfach bereits vergeben sind.

Ich würde gerne wissen warum das bitter ist wenn jemand erst nach Jahren auf den Karrierezug aufspringen möchte. Ich hab einen Kumpel der mit 31 mittlerweile im Konzern auf einer 120k Stelle sitzt und quasi schon inoffiziell vorbereitet wird, noch eine Stufe hochzukommen.

Jemand der bis 31 nur gechillt hat und jetzt auf einmal seinen Job will wird das sehr sicher nicht schaffen. Ich finde das nicht unfair oder bitter, denn der andere hat sich bewusst dazu entschieden und gechillt. Mein Kumpel hat immer im Studium reingehauen, Praktika und Werkstudent gemacht während wir auf Malle waren, war nicht mit uns um 18 Uhr im Biergarten sondern hat von Anfang an 60h+ geknüppelt, hat zig mal Training ausfallen lassen müssen, mindestens eine Beziehung ist daran zerbrochen etc.

Mit anderen Worten: Er hat viel geopfert/aufgegeben, um jetzt da zu sein wo er ist. Wer die ersten Berufs- und Studienjahre nur chillt, der sollte nicht meckern dass er mit weniger da steht. Da hat sich dann eben jemand dafür entschieden lieber das Leben zu genießen, was völlig in Ordnung ist. Die Konsequenzen muss man dann aber schon selber tragen und nicht rumheulen wie unfair und bitter das alles ist.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Ich verstehe deine Sichtweise. Ich persönlich bin auch jemand, der in den "jungen Jahren" die Karriere in den Vordergrund gestellt hat und mittlerweile mit Mitte 30 einen sehr guten Posten erreicht hat. Ich war einige Jahre im Consulting und jetzt seit knapp 2 Jahren im Konzern

Allerdings finde ich es trotzdem schade, dass die Karriere zum größten Teil verschlossen bleibt, wenn man erst später die Motivation für die Karriere findet.

Ich sehe vor allem auf meiner Leitungsebene, dass die Leute sich einfach ab einem Level zurücklehnen und dann die jungen Kollegen arbeiten lassen. Ein gewisses Gehaltslevel ist erreicht und dieses kann man im Konzern quasi auch nicht mehr verlieren. Man hat sich damit über 5-8 harte Jahre eine "Wohlfühloase" geschaffen und kann sich darauf die nächsten 25 Jahre ausruhen (wenn man möchte). Der "Spätzünder" wird aber nicht mal mehr über viel Einsatz und lange Arbeitszeiten, die gleichen Positionen erreichen, da diese vergeben sind an die oben beschriebene Kategorie.

Ich würde beispielsweise bei mir im Team gerne einige Teamleiter durch junge motivierte Kollegen austauschen, aber dank Betriebsrat und HR ist das quasi nicht möglich bzw. ein wahnsinniger Kampf.

WiWi Gast schrieb am 29.09.2021:

Danke für den ehrlichen Post.

Leider ist es so, wenn man die "Weichen" nicht früh auf Karriere / Gehalt stellt, dann wird es im weiteren Verlauf des Berufslebens sehr schwer. Das ist nicht immer fair und es mag Ausnahmen geben, aber es trifft in den meisten Fällen zu.

Das bittere an dieser Stelle ist, dass viele in den ersten Jahren der Karriere ein sehr hohes Gehaltsniveau erreichen und sich dann "zurücklehnen". Jemand der erst nach einigen Jahren auf den "Karrierezug" aufspringen möchte, wird das Gehaltslevel desjenigen mit vorherigen Karriere kaum mehr erreichen, da die Positionen einfach bereits vergeben sind.

Ich würde gerne wissen warum das bitter ist wenn jemand erst nach Jahren auf den Karrierezug aufspringen möchte. Ich hab einen Kumpel der mit 31 mittlerweile im Konzern auf einer 120k Stelle sitzt und quasi schon inoffiziell vorbereitet wird, noch eine Stufe hochzukommen.

Jemand der bis 31 nur gechillt hat und jetzt auf einmal seinen Job will wird das sehr sicher nicht schaffen. Ich finde das nicht unfair oder bitter, denn der andere hat sich bewusst dazu entschieden und gechillt. Mein Kumpel hat immer im Studium reingehauen, Praktika und Werkstudent gemacht während wir auf Malle waren, war nicht mit uns um 18 Uhr im Biergarten sondern hat von Anfang an 60h+ geknüppelt, hat zig mal Training ausfallen lassen müssen, mindestens eine Beziehung ist daran zerbrochen etc.

Mit anderen Worten: Er hat viel geopfert/aufgegeben, um jetzt da zu sein wo er ist. Wer die ersten Berufs- und Studienjahre nur chillt, der sollte nicht meckern dass er mit weniger da steht. Da hat sich dann eben jemand dafür entschieden lieber das Leben zu genießen, was völlig in Ordnung ist. Die Konsequenzen muss man dann aber schon selber tragen und nicht rumheulen wie unfair und bitter das alles ist.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

WiWi Gast schrieb am 29.09.2021:

Jemand der bis 31 nur gechillt hat und jetzt auf einmal seinen Job will wird das sehr sicher nicht schaffen. Ich finde das nicht unfair oder bitter, denn der andere hat sich bewusst dazu entschieden und gechillt. Mein Kumpel hat immer im Studium reingehauen, Praktika und Werkstudent gemacht während wir auf Malle waren, war nicht mit uns um 18 Uhr im Biergarten sondern hat von Anfang an 60h+ geknüppelt, hat zig mal Training ausfallen lassen müssen, mindestens eine Beziehung ist daran zerbrochen etc.

Das ist gar nicht nötig im Konzern. Bin auch nach 8 Jahren bei 110k brutto bei 40h.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Man hat ja mit 31 auch noch 30+ Berufsjahre Zeit, was aus sich zu machen...

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

WiWi Gast schrieb am 28.09.2021:

Zum Thema: Normal vs. Abnormal.. Das hängt nur von deiner Vergleichsgruppe ab. Meine Partnerin und ich verdienen gut (auch im Sinne dieses Posts), aber in unserem Umfeld verdienen alle anderen Paare ausnahmslos mehr. Daher muss man immer aufpassen, dass man auch außerhalb seiner Blase blickt um zu sehen, was normal bzw. "machbar" ist.

Sehr wichtiger Punkt.
Viele hier können halt nicht realistisch einschätzen, wo sie wirklich stehen. Mit 80k ist man einfach schon mehr oder weniger deutlich überdurchschnittlich, auch für gute akademische Berufe.

WiWi Gast schrieb am 29.09.2021:

Wer die ersten Berufs- und Studienjahre nur chillt, der sollte nicht meckern dass er mit weniger da steht. Da hat sich dann eben jemand dafür entschieden lieber das Leben zu genießen, was völlig in Ordnung ist. Die Konsequenzen muss man dann aber schon selber tragen und nicht rumheulen wie unfair und bitter das alles ist.

Er meint wahrscheinlich, dass man sich das ganze ja oftmals nicht aussucht. Zu Karriere gehört in großem Maße auch schlicht Glück, die entsprechenden Chancen müssen einfach da sein. Diese Chancen erkennt man vor Antritt einer Stelle oftmals garnicht, oder es wird einem etwas versprochen, was dann nie so eintritt.
Meiner Meinung nach ist Karriere unter 30 höchst abhängig von Glück, darüber ist es dann etwas mehr selbstbestimmter. Es gibt genug die zum Berufsstart ranklotzen wie blöd, aber kein bisschen voran kommen, im Gegenteil, eher nur ausgenutzt werden. Denen kann man sicherlich nicht vorwerfen zu chillen. Wenn man da drin steckt und irgendwann gegensteuern möchte, dann ist man schlicht schon 30, bevor man einen weiteren Schritt machen kann.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

WiWi Gast schrieb am 28.09.2021:

Wenn man sich die starken Verbraucherrechte in der BRD anschaut, gibts eigentlich keinen Grund zur Sorge. Im schlimmsten Fall wird die Hütte halt verkauft oder vermietet.

Das ist nicht der schlimmste Fall. Der schlimmste Fall ist: Du musst mit Verlust verkaufen (Jobverlust, Scheidung, Wirtschaftscrash, Schaden etc.), und das sind bei den heutigen Preisen schnell mal sechsstellige Minusbeträge.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Könntest du bitte schreiben wo das ist :-)

Bei uns in der Firma gibt es 3 Tage HO, mein Chef erlaubt 4. Wohne jetzt 70km von FFM, zahle die Hälfte der Miete und habe hier traumhafte Grundstücke für 150-200€/qm. Beste was passieren konnte. Werden definitiv hier bleiben.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.09.2021:

Zum Thema: Normal vs. Abnormal.. Das hängt nur von deiner Vergleichsgruppe ab. Meine Partnerin und ich verdienen gut (auch im Sinne dieses Posts), aber in unserem Umfeld verdienen alle anderen Paare ausnahmslos mehr. Daher muss man immer aufpassen, dass man auch außerhalb seiner Blase blickt um zu sehen, was normal bzw. "machbar" ist.

Sehr wichtiger Punkt.
Viele hier können halt nicht realistisch einschätzen, wo sie wirklich stehen. Mit 80k ist man einfach schon mehr oder weniger deutlich überdurchschnittlich, auch für gute akademische Berufe.

WiWi Gast schrieb am 29.09.2021:

Wer die ersten Berufs- und Studienjahre nur chillt, der sollte nicht meckern dass er mit weniger da steht. Da hat sich dann eben jemand dafür entschieden lieber das Leben zu genießen, was völlig in Ordnung ist. Die Konsequenzen muss man dann aber schon selber tragen und nicht rumheulen wie unfair und bitter das alles ist.

Er meint wahrscheinlich, dass man sich das ganze ja oftmals nicht aussucht. Zu Karriere gehört in großem Maße auch schlicht Glück, die entsprechenden Chancen müssen einfach da sein. Diese Chancen erkennt man vor Antritt einer Stelle oftmals garnicht, oder es wird einem etwas versprochen, was dann nie so eintritt.
Meiner Meinung nach ist Karriere unter 30 höchst abhängig von Glück, darüber ist es dann etwas mehr selbstbestimmter. Es gibt genug die zum Berufsstart ranklotzen wie blöd, aber kein bisschen voran kommen, im Gegenteil, eher nur ausgenutzt werden. Denen kann man sicherlich nicht vorwerfen zu chillen. Wenn man da drin steckt und irgendwann gegensteuern möchte, dann ist man schlicht schon 30, bevor man einen weiteren Schritt machen kann.

Also bei allem Respekt, aber das stimmt so nicht. Im Studium Gas geben, Praktika machen und in der Beratung anfangen. Muss nicht mal MBB sein. Selbst nach 5 Jahren Big 4 kannst du schon auf Manager Level sein und in Richtung 100k verdienen, nach 7-8 Jahren Senior Manager und bist bei 120k. Das hat dann wenig mit Glück zu tun, sondern mit sich reinhängen bereits im Studium und im Job dann eben auch performen. Wer richtig Gas gibt schafft es auch zu MBB und verdient bereits zu Senior Consultant Zeiten 6-stellig. Und bei einer Big4 anzufangen, das ist mit halbwegs guten Noten und Praktika möglich, dafür muss ich nicht mal Überflieger sein. Gleiches gilt für Accenture, Capgemini... wo du als Manager auch deine 90-100k kriegst und wo du normalerweise nach 5-6 Jahren ankommst, also mit ca. 30

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.09.2021:

Zum Thema: Normal vs. Abnormal.. Das hängt nur von deiner Vergleichsgruppe ab. Meine Partnerin und ich verdienen gut (auch im Sinne dieses Posts), aber in unserem Umfeld verdienen alle anderen Paare ausnahmslos mehr. Daher muss man immer aufpassen, dass man auch außerhalb seiner Blase blickt um zu sehen, was normal bzw. "machbar" ist.

Sehr wichtiger Punkt.
Viele hier können halt nicht realistisch einschätzen, wo sie wirklich stehen. Mit 80k ist man einfach schon mehr oder weniger deutlich überdurchschnittlich, auch für gute akademische Berufe.

WiWi Gast schrieb am 29.09.2021:

Wer die ersten Berufs- und Studienjahre nur chillt, der sollte nicht meckern dass er mit weniger da steht. Da hat sich dann eben jemand dafür entschieden lieber das Leben zu genießen, was völlig in Ordnung ist. Die Konsequenzen muss man dann aber schon selber tragen und nicht rumheulen wie unfair und bitter das alles ist.

Er meint wahrscheinlich, dass man sich das ganze ja oftmals nicht aussucht. Zu Karriere gehört in großem Maße auch schlicht Glück, die entsprechenden Chancen müssen einfach da sein. Diese Chancen erkennt man vor Antritt einer Stelle oftmals garnicht, oder es wird einem etwas versprochen, was dann nie so eintritt.
Meiner Meinung nach ist Karriere unter 30 höchst abhängig von Glück, darüber ist es dann etwas mehr selbstbestimmter. Es gibt genug die zum Berufsstart ranklotzen wie blöd, aber kein bisschen voran kommen, im Gegenteil, eher nur ausgenutzt werden. Denen kann man sicherlich nicht vorwerfen zu chillen. Wenn man da drin steckt und irgendwann gegensteuern möchte, dann ist man schlicht schon 30, bevor man einen weiteren Schritt machen kann.

Ja, das kann schnell passieren, wenn bei aufeinanderfolgenden Arbeitgeber immer Restrukturierungen stattfinden. Da hat man oft keine Chance intern gewisse Stufen zu erklimmen. Man muss sich halt aggressiv nach aussen bewerben.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Genau, das ist der entscheidende Punkt. 80k sind im Vergleich in Deutschland sicher viel, aber können in einem Umfeld mit vielen "Karriere Leuten" auch wenig sein.

Meine Partnerin und ich verdienen beide >100k und zählen, wie schon erwähnt, damit nicht zu den "Top Verdienern" in unserem Freundeskreis. Uns ist aber natürlich bewusst, dass dies stark durch unser Umfeld geprägt ist und natürlich nicht repräsentativ. In diesem Forum wird aber oft der Fehler gemacht bzw. das Argument gebracht, dass Gehalt xyz bereits zu Top 1% in Deutschland zählt. Das mag objektiv richtig sein, aber ist eben nur die halbe Wahrheit und berücksichtigt weder Ausbildung, Job, Stadt / Region oder andere Aspekte wie Arbeitgeber oder Branche. Wie mein Opa schon immer gesagt hat: "Äpfel kann man nicht mit Birnen vergleichen" ;-)

WiWi Gast schrieb am 29.09.2021:

Zum Thema: Normal vs. Abnormal.. Das hängt nur von deiner Vergleichsgruppe ab. Meine Partnerin und ich verdienen gut (auch im Sinne dieses Posts), aber in unserem Umfeld verdienen alle anderen Paare ausnahmslos mehr. Daher muss man immer aufpassen, dass man auch außerhalb seiner Blase blickt um zu sehen, was normal bzw. "machbar" ist.

Sehr wichtiger Punkt.
Viele hier können halt nicht realistisch einschätzen, wo sie wirklich stehen. Mit 80k ist man einfach schon mehr oder weniger deutlich überdurchschnittlich, auch für gute akademische Berufe.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

TE hier. Bei 500k in der Heimat vs. 1,5 Mio in München für ein ähnliches Wohnerlebnis, sind mir die 1 Mio Aufpreis nicht Wert. Es mag einige geben die ohne Probleme einen 1,2 Mio Kredit über 25-30 Jahren abzahlen möchten, meins ist es nicht. In der Heimat habe ich drei Optionen (in zweiter Reihe bei den Eltern-->kein Kredit nötig; ein 700qm Grundstück (1/3 günstiger als der Markt) mit Abriss und Neubau; auf das Neubaugebiet 2024/5 warten). Ein Punkt ist natürlich der Firmenwagen, bei 75km nicht mehr tragbar...

antworten
WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

WiWi Gast schrieb am 29.09.2021:

TE hier. Bei 500k in der Heimat vs. 1,5 Mio in München für ein ähnliches Wohnerlebnis, sind mir die 1 Mio Aufpreis nicht Wert. Es mag einige geben die ohne Probleme einen 1,2 Mio Kredit über 25-30 Jahren abzahlen möchten, meins ist es nicht. In der Heimat habe ich drei Optionen (in zweiter Reihe bei den Eltern-->kein Kredit nötig; ein 700qm Grundstück (1/3 günstiger als der Markt) mit Abriss und Neubau; auf das Neubaugebiet 2024/5 warten). Ein Punkt ist natürlich der Firmenwagen, bei 75km nicht mehr tragbar...

Nettolohnausgleich verhandeln

und niemals direkt neben den Eltern bauen niemals niemals MINIMUM 10 Minuten zu Fuss

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

WiWi Gast schrieb am 29.09.2021:

Könntest du bitte schreiben wo das ist :-)

Bei uns in der Firma gibt es 3 Tage HO, mein Chef erlaubt 4. Wohne jetzt 70km von FFM, zahle die Hälfte der Miete und habe hier traumhafte Grundstücke für 150-200€/qm. Beste was passieren konnte. Werden definitiv hier bleiben.

Nördlich von FFM und in einem Pharmakonzern

antworten
WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Danke aber welche Stadt?

WiWi Gast schrieb am 30.09.2021:

Könntest du bitte schreiben wo das ist :-)

Bei uns in der Firma gibt es 3 Tage HO, mein Chef erlaubt 4. Wohne jetzt 70km von FFM, zahle die Hälfte der Miete und habe hier traumhafte Grundstücke für 150-200€/qm. Beste was passieren konnte. Werden definitiv hier bleiben.

Nördlich von FFM und in einem Pharmakonzern

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

WiWi Gast schrieb am 04.10.2021:

Danke aber welche Stadt?

WiWi Gast schrieb am 30.09.2021:

Könntest du bitte schreiben wo das ist :-)

Bei uns in der Firma gibt es 3 Tage HO, mein Chef erlaubt 4. Wohne jetzt 70km von FFM, zahle die Hälfte der Miete und habe hier traumhafte Grundstücke für 150-200€/qm. Beste was passieren konnte. Werden definitiv hier bleiben.

Nördlich von FFM und in einem Pharmakonzern

Zwischen Marburg und Gießen

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Ich habe den Schritt auch gemacht.

  • Vorher: München Schwabing West - 20 km zur Arbeit beim IGM Konzern, Wohnung, Netto Kosten Firmenwagen: 450 / Monat

  • Seid 01.06.21: Kleinstadt an A96 - 100 km zur Arbeit, Doppelhaushälfte, Fimenwagen: 950 / Monat

Ersparnis (nach Abzug Mehrkosten Firmenwagen): ca. 1300 / Monat

Dazu noch mehr Wohnkomfort wegen Haus.

2 Tage Home Office sind save schon vor Corona. Eher mehr nach Corona. Arbeite in IT, bin 35.

antworten
WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

WiWi Gast schrieb am 12.10.2021:

Ich habe den Schritt auch gemacht.

  • Vorher: München Schwabing West - 20 km zur Arbeit beim IGM Konzern, Wohnung, Netto Kosten Firmenwagen: 450 / Monat

  • Seid 01.06.21: Kleinstadt an A96 - 100 km zur Arbeit, Doppelhaushälfte, Fimenwagen: 950 / Monat

Ersparnis (nach Abzug Mehrkosten Firmenwagen): ca. 1300 / Monat

Dazu noch mehr Wohnkomfort wegen Haus.

2 Tage Home Office sind save schon vor Corona. Eher mehr nach Corona. Arbeite in IT, bin 35.

Das bedeutet im Extremfall 3x pro Woche 100km hin und zurück? Das ist aber auch nicht wenig zudem du ja dann wieder vermehrt Verkehrsbelastung hast.

antworten
WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

WiWi Gast schrieb am 12.10.2021:

Ich habe den Schritt auch gemacht.

  • Vorher: München Schwabing West - 20 km zur Arbeit beim IGM Konzern, Wohnung, Netto Kosten Firmenwagen: 450 / Monat

  • Seid 01.06.21: Kleinstadt an A96 - 100 km zur Arbeit, Doppelhaushälfte, Fimenwagen: 950 / Monat

Ersparnis (nach Abzug Mehrkosten Firmenwagen): ca. 1300 / Monat

Dazu noch mehr Wohnkomfort wegen Haus.

2 Tage Home Office sind save schon vor Corona. Eher mehr nach Corona. Arbeite in IT, bin 35.

Das bedeutet im Extremfall 3x pro Woche 100km hin und zurück? Das ist aber auch nicht wenig zudem du ja dann wieder vermehrt Verkehrsbelastung hast.

600 KM in der Woche im Auto sitzen muss man auch mögen. Da kann ich ja auch an die Adria fahren.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

WiWi Gast schrieb am 12.10.2021:

Ich habe den Schritt auch gemacht.

  • Vorher: München Schwabing West - 20 km zur Arbeit beim IGM Konzern, Wohnung, Netto Kosten Firmenwagen: 450 / Monat

  • Seid 01.06.21: Kleinstadt an A96 - 100 km zur Arbeit, Doppelhaushälfte, Fimenwagen: 950 / Monat

Ersparnis (nach Abzug Mehrkosten Firmenwagen): ca. 1300 / Monat

Dazu noch mehr Wohnkomfort wegen Haus.

2 Tage Home Office sind save schon vor Corona. Eher mehr nach Corona. Arbeite in IT, bin 35.

Das bedeutet im Extremfall 3x pro Woche 100km hin und zurück? Das ist aber auch nicht wenig zudem du ja dann wieder vermehrt Verkehrsbelastung hast.

Das ist auch etwas, was man vllt. nicht kostentechnisch runterrechnen kann.
Aber solche Belastungen würde ich eben als Opportunitätsfaktor betrachten.

Für mich wäre das keine Option.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

hast du das Haus gekauft oder mietest du noch?

antworten
WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

WiWi Gast schrieb am 12.10.2021:

hast du das Haus gekauft oder mietest du noch?

Gehört mir.

Die Fahrbelastung ist in Zeit ca. 2 Stunden mehr in der Woche wie jetzt da ich auf dem mittleren Ring ca. 45 - 60 minuten für die 20km brauche one way (no joke). Mit MVV brauche ich für die 20km 50-60 mins.

Das Autofahren ist 98 Prozent Autobahn.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Doppelhaus ist kein Haus.

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

Freunde von uns haben die gleiche Entscheidung getroffen. Raus aus Berlin in den strukturschwachen Osten bei ca. 1,5 Stunden Pendelstrecke nach Berlin. Bei den aktuellen Unternehmen ist Home-Office ohne Probleme möglich.
Ich frage mich allerdings, ob man sich nicht von seinem Arbeitgeber zu abhängig macht. Was ist, wenn das Verhältnis mal nicht mehr passt. Ich brauche dann ja in jedem Fall einen >80% Home-Office Job. Aus einem vorhandenen Job ins HO zu wechseln ist ja noch recht einfach. In ein neues Unternehmen ausschließlich aus dem HO heraus anzukommen stelle ich mir sehr schwer vor.

Was denkt Ihr?

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WiWi Gast

Dank Home Office ein Haus in der Heimat bauen ?

WiWi Gast schrieb am 13.10.2021:

Freunde von uns haben die gleiche Entscheidung getroffen. Raus aus Berlin in den strukturschwachen Osten bei ca. 1,5 Stunden Pendelstrecke nach Berlin. Bei den aktuellen Unternehmen ist Home-Office ohne Probleme möglich.
Ich frage mich allerdings, ob man sich nicht von seinem Arbeitgeber zu abhängig macht. Was ist, wenn das Verhältnis mal nicht mehr passt. Ich brauche dann ja in jedem Fall einen >80% Home-Office Job. Aus einem vorhandenen Job ins HO zu wechseln ist ja noch recht einfach. In ein neues Unternehmen ausschließlich aus dem HO heraus anzukommen stelle ich mir sehr schwer vor.

Was denkt Ihr?

Dann muss man halt eine gewisse Zeit in den sauren Apfel beißen und 4 Tage die Woche ins Büro kommen. Nach 6 Monaten sollte man sich gut integriert haben und hat die Probezeit überstanden, danach kann man das vielleicht auf 2 Tage Büro pro Woche herunterfahren.

Grundsätzlich wäre mir das aber auch etwas zu weit außerhalb. Idealerweise sollte Pendeln in unter 30 Minuten pro Wegstrecke funktionieren, 45 Minuten würde ich als Maximum akzeptieren.

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