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Haus zur Selbstnutzung

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Hallo, ich komme aus Hannover uns suche für meine Familie und mich ein Haus. Es ist unfassbar das man selbst in Hannover einen unfassbaren Betrag hinlegen muss um ein Haus zu kaufen. Ich selber arbeite im IT Bereich und verdiene mit 38 um die 120 tsd per anno. Meine Frau in Teilzeit und die 60 tsd. Wir hatten mit einem Budget von 500 tsd begonnen aber dafür bekommst du weit außerhalb Bruchbuden. Jetzt sind wir schon bei 700 tsd und selbst da hast du keine Chance. Wir hatten bereits 2 Immobilien in Aussicht aber durch Bieterverfahren wurden diese Immobilien von Ärzten, Vorständen überboten. Unfassbar. Alleine wenn ich die Gesuche in der Zeitung ansehe stehen da Anfragen mit Budget bei 1 mio. Ich frage mich woher haben die Leute das Geld das sie selbst Topverdiener wie uns ausstechen können. Wir sind ja auch nicht sehr anspruchsvoll. Möchten nur ein bis 15 Jahre altes Haus in guter Lage aber keine Chance. Habt ihr das gleiche Problem ? Ich weiß ich mehr weiter und die Preise fallen ja nicht weil es die verrückten Käufer gibt die immer eins drauflegen wie ich selbst erfahren musste.
Wir leben momentan zur Miete für 1400€ aber durch unsere beiden Kinder haben wir nur Stress mit allen Nachbarn. Zur Miete mit kleinen Kindern ist man nicht erwünscht wie wir merken. Traurig wie sich der immobilienmarkt entwickelt hat.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Was heißt selbst in Hannover? Hannover ist Landeshauptstadt, attraktiver Wirtschaftsstandort, zentral gelegen und eine attraktive Stadt zum Leben.

Im Vergleich zu anderen Landeshauptstädten mit entsprechenden soziografischen Daten ist Hannover noch günstig. Oder glaubst Du, Du würdest z. B. in Düsseldorf für unter 1 Mio. ein EFH in vernünftiger Lage bekommen?
Mit Eurem Einkommen könnt Ihr Euch das doch auch leisten. Fachärzte, die im Krankenhaus beschäftigt sind, verdienen z. B. auch nicht mehr als Du. Ist halt häufig auch die Frage, zu welchem Konsumverzicht man bereit ist.
Übrigens zählt Hannover zu den Großstädten, denen für die nächsten Jahre weiterhin stark steigende Preise prognostiziert werden (eben weil hier die Bedingungen stimmen und das Preisniveau noch vergleichsweise moderat ist).

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 26.03.2022:

Hallo, ich komme aus Hannover uns suche für meine Familie und mich ein Haus. Es ist unfassbar das man selbst in Hannover einen unfassbaren Betrag hinlegen muss um ein Haus zu kaufen. Ich selber arbeite im IT Bereich und verdiene mit 38 um die 120 tsd per anno. Meine Frau in Teilzeit und die 60 tsd. Wir hatten mit einem Budget von 500 tsd begonnen aber dafür bekommst du weit außerhalb Bruchbuden. Jetzt sind wir schon bei 700 tsd und selbst da hast du keine Chance. Wir hatten bereits 2 Immobilien in Aussicht aber durch Bieterverfahren wurden diese Immobilien von Ärzten, Vorständen überboten. Unfassbar. Alleine wenn ich die Gesuche in der Zeitung ansehe stehen da Anfragen mit Budget bei 1 mio. Ich frage mich woher haben die Leute das Geld das sie selbst Topverdiener wie uns ausstechen können. Wir sind ja auch nicht sehr anspruchsvoll. Möchten nur ein bis 15 Jahre altes Haus in guter Lage aber keine Chance. Habt ihr das gleiche Problem ? Ich weiß ich mehr weiter und die Preise fallen ja nicht weil es die verrückten Käufer gibt die immer eins drauflegen wie ich selbst erfahren musste.
Wir leben momentan zur Miete für 1400€ aber durch unsere beiden Kinder haben wir nur Stress mit allen Nachbarn. Zur Miete mit kleinen Kindern ist man nicht erwünscht wie wir merken. Traurig wie sich der immobilienmarkt entwickelt hat.

Bei 180K Einkommen könntet ihr euch auch 2 Immos leisten. Ihr müsstet es nur wollen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 02.04.2022:

WiWi Gast schrieb am 26.03.2022:

Hallo, ich komme aus Hannover uns suche für meine Familie und mich ein Haus. Es ist unfassbar das man selbst in Hannover einen unfassbaren Betrag hinlegen muss um ein Haus zu kaufen. Ich selber arbeite im IT Bereich und verdiene mit 38 um die 120 tsd per anno. Meine Frau in Teilzeit und die 60 tsd. Wir hatten mit einem Budget von 500 tsd begonnen aber dafür bekommst du weit außerhalb Bruchbuden. Jetzt sind wir schon bei 700 tsd und selbst da hast du keine Chance. Wir hatten bereits 2 Immobilien in Aussicht aber durch Bieterverfahren wurden diese Immobilien von Ärzten, Vorständen überboten. Unfassbar. Alleine wenn ich die Gesuche in der Zeitung ansehe stehen da Anfragen mit Budget bei 1 mio. Ich frage mich woher haben die Leute das Geld das sie selbst Topverdiener wie uns ausstechen können. Wir sind ja auch nicht sehr anspruchsvoll. Möchten nur ein bis 15 Jahre altes Haus in guter Lage aber keine Chance. Habt ihr das gleiche Problem ? Ich weiß ich mehr weiter und die Preise fallen ja nicht weil es die verrückten Käufer gibt die immer eins drauflegen wie ich selbst erfahren musste.
Wir leben momentan zur Miete für 1400€ aber durch unsere beiden Kinder haben wir nur Stress mit allen Nachbarn. Zur Miete mit kleinen Kindern ist man nicht erwünscht wie wir merken. Traurig wie sich der immobilienmarkt entwickelt hat.

Bei 180K Einkommen könntet ihr euch auch 2 Immos leisten. Ihr müsstet es nur wollen.

Man darf doch auch nicht nur auf das Gehalt schauen. Meine Freundin und ich haben zusammen ein vergleichbares Haushaltseinkommen wie der TE und wir können uns auch nur die letzten Bruchbuden weit weg von der Arbeitsstelle leisten (und das in Nordbayern!). Dagegen haben wir ein paar Freunde mit weniger Gehalt, welche aber geerbt oder ihren Papi haben und die kaufen sich die schicken Häuser. Altes Geld und Vermögen schlägt in der Regel rel. gutes Einkommen. Das Leben ist halt ungerecht, aber es lohnt sich auch nicht sich darüber aufzuregen. Auf jeden Fall werde ich kein halbes Vermögen für ein heruntergekommenes Reihenmittelhaus ausgeben, nur weil Hans und Franz meinen sich jetzt ihre Bruchbuden vergolden lassen zu können.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Hört sich bisschen getrollt an. Insbesondere das mit den Ansprüchen und dem 15 Jahre alten Haus. Wieveil Häuser wurden bitte in den letzten 15 Jahren gebaut? Und wieviele davon werden jetzt verkauft - sollte gegen 0 gehen. Die Leute die vor 15 Jahren gebaut haben wollen vermutlich noch selber 40 Jahre drin wohnen.

Was du jetzt bekommst sind die Häuser aus den 60ern / 70ern / Anfang der 80er.

Wenn du was neueres willst solltest du selber Neubauen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 02.04.2022:

Hallo, ich komme aus Hannover uns suche für meine Familie und mich ein Haus. Es ist unfassbar das man selbst in Hannover einen unfassbaren Betrag hinlegen muss um ein Haus zu kaufen. Ich selber arbeite im IT Bereich und verdiene mit 38 um die 120 tsd per anno. Meine Frau in Teilzeit und die 60 tsd. Wir hatten mit einem Budget von 500 tsd begonnen aber dafür bekommst du weit außerhalb Bruchbuden. Jetzt sind wir schon bei 700 tsd und selbst da hast du keine Chance. Wir hatten bereits 2 Immobilien in Aussicht aber durch Bieterverfahren wurden diese Immobilien von Ärzten, Vorständen überboten. Unfassbar. Alleine wenn ich die Gesuche in der Zeitung ansehe stehen da Anfragen mit Budget bei 1 mio. Ich frage mich woher haben die Leute das Geld das sie selbst Topverdiener wie uns ausstechen können. Wir sind ja auch nicht sehr anspruchsvoll. Möchten nur ein bis 15 Jahre altes Haus in guter Lage aber keine Chance. Habt ihr das gleiche Problem ? Ich weiß ich mehr weiter und die Preise fallen ja nicht weil es die verrückten Käufer gibt die immer eins drauflegen wie ich selbst erfahren musste.
Wir leben momentan zur Miete für 1400€ aber durch unsere beiden Kinder haben wir nur Stress mit allen Nachbarn. Zur Miete mit kleinen Kindern ist man nicht erwünscht wie wir merken. Traurig wie sich der immobilienmarkt entwickelt hat.

Bei 180K Einkommen könntet ihr euch auch 2 Immos leisten. Ihr müsstet es nur wollen.

Man darf doch auch nicht nur auf das Gehalt schauen. Meine Freundin und ich haben zusammen ein vergleichbares Haushaltseinkommen wie der TE und wir können uns auch nur die letzten Bruchbuden weit weg von der Arbeitsstelle leisten (und das in Nordbayern!). Dagegen haben wir ein paar Freunde mit weniger Gehalt, welche aber geerbt oder ihren Papi haben und die kaufen sich die schicken Häuser. Altes Geld und Vermögen schlägt in der Regel rel. gutes Einkommen. Das Leben ist halt ungerecht, aber es lohnt sich auch nicht sich darüber aufzuregen. Auf jeden Fall werde ich kein halbes Vermögen für ein heruntergekommenes Reihenmittelhaus ausgeben, nur weil Hans und Franz meinen sich jetzt ihre Bruchbuden vergolden lassen zu können.

Mit 180k Haushaltseinkommen hat man ca. 8.700 EUR pro Monat zur Verfügung (Sonderzahlungen entsprechend auf die Monate umgelegt). Wenn man 30 Jahre lang 2.500 EUR pro Monat abzahlt, kommt man schon mal auf 900.000 EUR, d.h. beim Zinsniveau der letzten Jahre locker 700.000+ EUR Kredit abgezahlt. Dazu sollte man bei dem Einkommen (bzw. noch höherem Einkommen vor Geburt des Kindes und Teilzeit der Frau) sicherlich auch einen ordentlichen sechsstelligen Betrag mit 38 Jahren angespart haben (bzw. analog auch schon mit Anfang 30). Ist also alles möglich, wenn man möchte.

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WiWi Gast

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Bei 180K Einkommen könntet ihr euch auch 2 Immos leisten. Ihr müsstet es nur wollen.

Man darf doch auch nicht nur auf das Gehalt schauen. Meine Freundin und ich haben zusammen ein vergleichbares Haushaltseinkommen wie der TE und wir können uns auch nur die letzten Bruchbuden weit weg von der Arbeitsstelle leisten (und das in Nordbayern!). Dagegen haben wir ein paar Freunde mit weniger Gehalt, welche aber geerbt oder ihren Papi haben und die kaufen sich die schicken Häuser. Altes Geld und Vermögen schlägt in der Regel rel. gutes Einkommen. Das Leben ist halt ungerecht, aber es lohnt sich auch nicht sich darüber aufzuregen. Auf jeden Fall werde ich kein halbes Vermögen für ein heruntergekommenes Reihenmittelhaus ausgeben, nur weil Hans und Franz meinen sich jetzt ihre Bruchbuden vergolden lassen zu können.

Ja, das Leben ist sehr ungerecht. Ihr seit auf der Sonnenseite mit euren Einkommen und könnt euch an jedem Ort in DE eine Immobilie leisten. Das können die meisten nicht. Das ist ungerecht, aber zu eurem Vorteil. Ihr lasst euch eure Arbeitszeit vergolden. Warum dann dieses Gejammere? Ich fasse es nicht!

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WiWi Gast

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Mit 180k Haushaltseinkommen hat man ca. 8.700 EUR pro Monat zur Verfügung (Sonderzahlungen entsprechend auf die Monate umgelegt). Wenn man 30 Jahre lang 2.500 EUR pro Monat abzahlt, kommt man schon mal auf 900.000 EUR, d.h. beim Zinsniveau der letzten Jahre locker 700.000+ EUR Kredit abgezahlt. Dazu sollte man bei dem Einkommen (bzw. noch höherem Einkommen vor Geburt des Kindes und Teilzeit der Frau) sicherlich auch einen ordentlichen sechsstelligen Betrag mit 38 Jahren angespart haben (bzw. analog auch schon mit Anfang 30). Ist also alles möglich, wenn man möchte.

Und was sollen die dann mit der ganzen anderen Kohle machen? 3x im Jahr Malediven und jedes Jahr einen Neuwagen? Da kann man auch noch 2K Annuität drauflegen....

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 02.04.2022:

Bei 180K Einkommen könntet ihr euch auch 2 Immos leisten. Ihr müsstet es nur wollen.

Man darf doch auch nicht nur auf das Gehalt schauen. Meine Freundin und ich haben zusammen ein vergleichbares Haushaltseinkommen wie der TE und wir können uns auch nur die letzten Bruchbuden weit weg von der Arbeitsstelle leisten (und das in Nordbayern!). Dagegen haben wir ein paar Freunde mit weniger Gehalt, welche aber geerbt oder ihren Papi haben und die kaufen sich die schicken Häuser. Altes Geld und Vermögen schlägt in der Regel rel. gutes Einkommen. Das Leben ist halt ungerecht, aber es lohnt sich auch nicht sich darüber aufzuregen. Auf jeden Fall werde ich kein halbes Vermögen für ein heruntergekommenes Reihenmittelhaus ausgeben, nur weil Hans und Franz meinen sich jetzt ihre Bruchbuden vergolden lassen zu können.

Ja, das Leben ist sehr ungerecht. Ihr seit auf der Sonnenseite mit euren Einkommen und könnt euch an jedem Ort in DE eine Immobilie leisten. Das können die meisten nicht. Das ist ungerecht, aber zu eurem Vorteil. Ihr lasst euch eure Arbeitszeit vergolden. Warum dann dieses Gejammere? Ich fasse es nicht!

Nein, dass können wir eben nicht, ansonsten hätten wir schon längst ein Haus. Es ist ja gerade das Absurde daran, dass man heutzutage selbst mit ganz gutem Einkommen nicht in der Lage ist etwas vernünftiges zu bekommen. Die obige Rechnung stimmt übrigens auch nicht: wir sind auch schon weit Ü40 und verdienen jetzt erst das Gehalt. Ich habe erst vor drei Jahren einen größeren Schub gemacht. Vorher sind wir auch lange rumgekrebst, da war an Eigentum und groß sparen nicht zu denken. Daneben komme ich z.B. auch noch aus sehr zerütteten Verhältnissen, alles was ich habe, habe ich mir hart erarbeiten müssen.

Bei der Freundin sieht es auch nicht besser aus. Da gibt es nichts zu Erben. Also dann sagt ihr mir mal, wie man in ca. 24 Jahren einen Kredit von 700K-900K abstottern soll (wenn man so einen Kredit ohne große Sicherheiten überhaupt bekommt). Ein Erbe mit weniger Einkommen verkauft z.B. seine Schrottbude und hat damit schon die Hälfte für den neuen Kredit für das schöne Haus drin. Man kann auch sagen: Glück gehabt ;-)

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Hier der TE. Natürlich ist der Abtrag nicht das Problem.
Ich glaube ihr habt mich nicht verstanden. Das Problem ist das wir einfach keine Chance haben da die Mitbewerber einfach immer eins drauflegen. Und meine Frage dahingegen ist wie das sein kann. Wir haben nun schon bei 8 Immobilien versucht die Immobilie zu kaufen aber jedesmal waren wir raus da die Preise über 1 Millionen geschossen sind durch das bieterverfahren.
Natürlich können wir uns ein reihenhaus aus den 60ern für 500 tsd wo uns jeder in den Garten reinschauen kann leisten bei dem wir dann die finanzstärksten wären aber irgendwo sollten wir auch die Kirche im Dorf lassen wenn wir schon viel Geld in die Hand nehmen oder ?

Wenn wir schon fast eine Million in die Hand nehmen sollte es ein EFH sein was eine angemessene Lage hat.
Und neubauen können und wollen wir nicht da wir keine Zeit haben (wir haben auch noch Kinder um die wir uns kümmern müssen neben der Arbeit). Dazu gibt es diese Neubauten meistens in irgendwelchen Neubaugebieten wo man dann 10 Jahre warten muss bis da alles vernünftig nach wohnen aussieht mit Straßen , Anbindungen und etwas grün. Und es gibt keine freien Grundstücke Nähe der Stadt. Wir wollen nicht weit außerhalb wohnen den wir mögen kurze Wege wegen der Lebensqualität.

Nochmal: das Problem ist das es unfassbar viele Menschen gibt die das Geld bar auf dem Konto haben und sich locker die Top Immobilien unter den Nagel reißen. Denen sind auch die Zinsen völlig egal und ich sehe in den kommenden Jahren nicht das diese Menschen von der Bildfläche verschwinden. Darunter waren viele iraner, Russen, Asiaten, Syrer und auch deutsche, die drucken scheinbar das Geld.
Wir sind ja auch in Kontakt mit unserem Makler von wülfing aber er meinte das die guten bis sehr guten Objekte nunmal seit 20 Jahren an Menschen mit einem millionenvermögen gehen. Da sind wir mit 180 tsd Einkommen in einer Reihe mit Leuten die ebenfalls kein Haus bar bezahlen können. Und die Nachfrage dieser Menschen mit Geld wird auch in den kommenden 100 Jahren nicht gestillt sein meinte der Makler. gute bestandsimmobilien nahe der Stadt sind Goldgruben aber werden auch kaum angeboten weil die Menschen selber drin wohnen möchten. Und wenn dann muss man Millionen bezahlen.

Update: Wir sind aber derzeit an einer Immobilie dran am Kanal in vinnhorst die zwar aus den 70ern ist mit 150 qm Wohnfläche und 500qm Grundstück für die wir 800 tsd geboten haben und dann den Architekten reinlassen würden der das ganze Ding für 300 tsd komplett renovieren würde. In dem Fall wären wir bei 1,1 mio. Plus Nebenkosten. Aber da sind auch wieder 12 Mitbewerber mit an Bord das es wieder knapp werden könnte. Mal schauen. Ich halt euch auf dem laufenden.

WiWi Gast schrieb am 02.04.2022:

Hallo, ich komme aus Hannover uns suche für meine Familie und mich ein Haus. Es ist unfassbar das man selbst in Hannover einen unfassbaren Betrag hinlegen muss um ein Haus zu kaufen. Ich selber arbeite im IT Bereich und verdiene mit 38 um die 120 tsd per anno. Meine Frau in Teilzeit und die 60 tsd. Wir hatten mit einem Budget von 500 tsd begonnen aber dafür bekommst du weit außerhalb Bruchbuden. Jetzt sind wir schon bei 700 tsd und selbst da hast du keine Chance. Wir hatten bereits 2 Immobilien in Aussicht aber durch Bieterverfahren wurden diese Immobilien von Ärzten, Vorständen überboten. Unfassbar. Alleine wenn ich die Gesuche in der Zeitung ansehe stehen da Anfragen mit Budget bei 1 mio. Ich frage mich woher haben die Leute das Geld das sie selbst Topverdiener wie uns ausstechen können. Wir sind ja auch nicht sehr anspruchsvoll. Möchten nur ein bis 15 Jahre altes Haus in guter Lage aber keine Chance. Habt ihr das gleiche Problem ? Ich weiß ich mehr weiter und die Preise fallen ja nicht weil es die verrückten Käufer gibt die immer eins drauflegen wie ich selbst erfahren musste.
Wir leben momentan zur Miete für 1400€ aber durch unsere beiden Kinder haben wir nur Stress mit allen Nachbarn. Zur Miete mit kleinen Kindern ist man nicht erwünscht wie wir merken. Traurig wie sich der immobilienmarkt entwickelt hat.

Bei 180K Einkommen könntet ihr euch auch 2 Immos leisten. Ihr müsstet es nur wollen.

Man darf doch auch nicht nur auf das Gehalt schauen. Meine Freundin und ich haben zusammen ein vergleichbares Haushaltseinkommen wie der TE und wir können uns auch nur die letzten Bruchbuden weit weg von der Arbeitsstelle leisten (und das in Nordbayern!). Dagegen haben wir ein paar Freunde mit weniger Gehalt, welche aber geerbt oder ihren Papi haben und die kaufen sich die schicken Häuser. Altes Geld und Vermögen schlägt in der Regel rel. gutes Einkommen. Das Leben ist halt ungerecht, aber es lohnt sich auch nicht sich darüber aufzuregen. Auf jeden Fall werde ich kein halbes Vermögen für ein heruntergekommenes Reihenmittelhaus ausgeben, nur weil Hans und Franz meinen sich jetzt ihre Bruchbuden vergolden lassen zu können.

Mit 180k Haushaltseinkommen hat man ca. 8.700 EUR pro Monat zur Verfügung (Sonderzahlungen entsprechend auf die Monate umgelegt). Wenn man 30 Jahre lang 2.500 EUR pro Monat abzahlt, kommt man schon mal auf 900.000 EUR, d.h. beim Zinsniveau der letzten Jahre locker 700.000+ EUR Kredit abgezahlt. Dazu sollte man bei dem Einkommen (bzw. noch höherem Einkommen vor Geburt des Kindes und Teilzeit der Frau) sicherlich auch einen ordentlichen sechsstelligen Betrag mit 38 Jahren angespart haben (bzw. analog auch schon mit Anfang 30). Ist also alles möglich, wenn man möchte.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

WiWi Gast schrieb am 03.04.2022:

Hier der TE. Natürlich ist der Abtrag nicht das Problem.
Ich glaube ihr habt mich nicht verstanden. Das Problem ist das wir einfach keine Chance haben da die Mitbewerber einfach immer eins drauflegen. Und meine Frage dahingegen ist wie das sein kann. Wir haben nun schon bei 8 Immobilien versucht die Immobilie zu kaufen aber jedesmal waren wir raus da die Preise über 1 Millionen geschossen sind durch das bieterverfahren.
Natürlich können wir uns ein reihenhaus aus den 60ern für 500 tsd wo uns jeder in den Garten reinschauen kann leisten bei dem wir dann die finanzstärksten wären aber irgendwo sollten wir auch die Kirche im Dorf lassen wenn wir schon viel Geld in die Hand nehmen oder ?

Wenn wir schon fast eine Million in die Hand nehmen sollte es ein EFH sein was eine angemessene Lage hat.
Und neubauen können und wollen wir nicht da wir keine Zeit haben (wir haben auch noch Kinder um die wir uns kümmern müssen neben der Arbeit). Dazu gibt es diese Neubauten meistens in irgendwelchen Neubaugebieten wo man dann 10 Jahre warten muss bis da alles vernünftig nach wohnen aussieht mit Straßen , Anbindungen und etwas grün. Und es gibt keine freien Grundstücke Nähe der Stadt. Wir wollen nicht weit außerhalb wohnen den wir mögen kurze Wege wegen der Lebensqualität.

Nochmal: das Problem ist das es unfassbar viele Menschen gibt die das Geld bar auf dem Konto haben und sich locker die Top Immobilien unter den Nagel reißen. Denen sind auch die Zinsen völlig egal und ich sehe in den kommenden Jahren nicht das diese Menschen von der Bildfläche verschwinden. Darunter waren viele iraner, Russen, Asiaten, Syrer und auch deutsche, die drucken scheinbar das Geld.
Wir sind ja auch in Kontakt mit unserem Makler von wülfing aber er meinte das die guten bis sehr guten Objekte nunmal seit 20 Jahren an Menschen mit einem millionenvermögen gehen. Da sind wir mit 180 tsd Einkommen in einer Reihe mit Leuten die ebenfalls kein Haus bar bezahlen können. Und die Nachfrage dieser Menschen mit Geld wird auch in den kommenden 100 Jahren nicht gestillt sein meinte der Makler. gute bestandsimmobilien nahe der Stadt sind Goldgruben aber werden auch kaum angeboten weil die Menschen selber drin wohnen möchten. Und wenn dann muss man Millionen bezahlen.

Update: Wir sind aber derzeit an einer Immobilie dran am Kanal in vinnhorst die zwar aus den 70ern ist mit 150 qm Wohnfläche und 500qm Grundstück für die wir 800 tsd geboten haben und dann den Architekten reinlassen würden der das ganze Ding für 300 tsd komplett renovieren würde. In dem Fall wären wir bei 1,1 mio. Plus Nebenkosten. Aber da sind auch wieder 12 Mitbewerber mit an Bord das es wieder knapp werden könnte. Mal schauen. Ich halt euch auf dem laufenden.

  1. Bitte nur relevante Teile zitieren sonst leidet die Lesbarkeit.

  2. Auch nicht böse gemeint, aber ich in deine Text stehen m.E. zu viele Punkte die für euch erfüllt sein müssen. Jeder möchte so leben wie du es gerade suchst. Können aber nur die oberen 5%. Und dazu gehöhrst du nicht dazu. Ich auch nicht.
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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 03.04.2022:

Hier der TE. Natürlich ist der Abtrag nicht das Problem.
Ich glaube ihr habt mich nicht verstanden. Das Problem ist das wir einfach keine Chance haben da die Mitbewerber einfach immer eins drauflegen. Und meine Frage dahingegen ist wie das sein kann. Wir haben nun schon bei 8 Immobilien versucht die Immobilie zu kaufen aber jedesmal waren wir raus da die Preise über 1 Millionen geschossen sind durch das bieterverfahren.
Natürlich können wir uns ein reihenhaus aus den 60ern für 500 tsd wo uns jeder in den Garten reinschauen kann leisten bei dem wir dann die finanzstärksten wären aber irgendwo sollten wir auch die Kirche im Dorf lassen wenn wir schon viel Geld in die Hand nehmen oder ?

Wenn wir schon fast eine Million in die Hand nehmen sollte es ein EFH sein was eine angemessene Lage hat.
Und neubauen können und wollen wir nicht da wir keine Zeit haben (wir haben auch noch Kinder um die wir uns kümmern müssen neben der Arbeit). Dazu gibt es diese Neubauten meistens in irgendwelchen Neubaugebieten wo man dann 10 Jahre warten muss bis da alles vernünftig nach wohnen aussieht mit Straßen , Anbindungen und etwas grün. Und es gibt keine freien Grundstücke Nähe der Stadt. Wir wollen nicht weit außerhalb wohnen den wir mögen kurze Wege wegen der Lebensqualität.

Nochmal: das Problem ist das es unfassbar viele Menschen gibt die das Geld bar auf dem Konto haben und sich locker die Top Immobilien unter den Nagel reißen. Denen sind auch die Zinsen völlig egal und ich sehe in den kommenden Jahren nicht das diese Menschen von der Bildfläche verschwinden. Darunter waren viele iraner, Russen, Asiaten, Syrer und auch deutsche, die drucken scheinbar das Geld.
Wir sind ja auch in Kontakt mit unserem Makler von wülfing aber er meinte das die guten bis sehr guten Objekte nunmal seit 20 Jahren an Menschen mit einem millionenvermögen gehen. Da sind wir mit 180 tsd Einkommen in einer Reihe mit Leuten die ebenfalls kein Haus bar bezahlen können. Und die Nachfrage dieser Menschen mit Geld wird auch in den kommenden 100 Jahren nicht gestillt sein meinte der Makler. gute bestandsimmobilien nahe der Stadt sind Goldgruben aber werden auch kaum angeboten weil die Menschen selber drin wohnen möchten. Und wenn dann muss man Millionen bezahlen.

Update: Wir sind aber derzeit an einer Immobilie dran am Kanal in vinnhorst die zwar aus den 70ern ist mit 150 qm Wohnfläche und 500qm Grundstück für die wir 800 tsd geboten haben und dann den Architekten reinlassen würden der das ganze Ding für 300 tsd komplett renovieren würde. In dem Fall wären wir bei 1,1 mio. Plus Nebenkosten. Aber da sind auch wieder 12 Mitbewerber mit an Bord das es wieder knapp werden könnte. Mal schauen. Ich halt euch auf dem laufenden.

Du bist jemand mit einem exquisiten Geschmack und dementsprechend hohen Ansprüchen. Wenn du auf der Ebene unterwegs bist, stehst du halt in Konkurrenz mit sehr wohlhabenden Leuten.

An deiner Stelle würde ich noch mal über einen Neubau nachdenken. Es ist wirklich schön für deine Kinder, in einem Neubauviertel aufzuwachsen. Da haben die meisten Leute kleine Kinder und daher gibt es eine Menge Spielkameraden in der direkten Nachbarschaft. Ein Hausbau mit Job und Kindern ist natürlich anstrengend, aber das schaffen auch viele andere.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

WiWi Gast schrieb am 03.04.2022:

Die obige Rechnung stimmt übrigens auch nicht: wir sind auch schon weit Ü40 und verdienen jetzt erst das Gehalt. Ich habe erst vor drei Jahren einen größeren Schub gemacht.

Im Anfangspost bist Du noch 38. Wenn man so schnell altert lohnt es sich nicht, ein Haus zu kaufen, denn Mitte des Jahres bist Du schon im Altersheim.
Und Deine Geschichte aus Hannover-Vinnhorst ist sowieso total unrealistisch. Für den Kurs gehen entsprechende Häuser in guten Wohnlagen wie z. B. Hannover-Kirchrode weg und das ist auch okay so.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Ich habe mehr als 10 Jahre in Hannover gelebt und mag die Stadt wirklich sehr. Gute, nicht abgehobene Leute. So ganz rosig wie einige (ein?) Poster hier immer schreibt ist es natürlich nicht.

Aber ich weiß auch dass der Markt in Hannover in den letzten Jahren ordentlich angezogen hat.

Aber so schlimm wie vom TE geschrieben hätte ich die Zustände nicht eingeschätzt. Ein schneller Check auf ImmoScout gibt mir immerhin einige Immobilien in den besseren, noch durch ÖPNV angebundenen Vororten (Isernhagen-Süd, Kirchrode). Klar, an den meisten muss was gemacht werden.

Beispiel:
1.25mio für ein gut erhaltenes 280qm Haus mit 1100qm Grundstück in Kirchrode ist jetzt auch nicht komplett verrückt.
Wieviele (Dutzend) Interessenten sich darauf melden weiß ich natürlich nicht.

Dem TE Viel Erfolg bei der Suche!

WiWi Gast schrieb am 03.04.2022:

Hier der TE. Natürlich ist der Abtrag nicht das Problem.
Ich glaube ihr habt mich nicht verstanden. Das Problem ist das wir einfach keine Chance haben da die Mitbewerber einfach immer eins drauflegen. Und meine Frage dahingegen ist wie das sein kann. Wir haben nun schon bei 8 Immobilien versucht die Immobilie zu kaufen aber jedesmal waren wir raus da die Preise über 1 Millionen geschossen sind durch das bieterverfahren.
Natürlich können wir uns ein reihenhaus aus den 60ern für 500 tsd wo uns jeder in den Garten reinschauen kann leisten bei dem wir dann die finanzstärksten wären aber irgendwo sollten wir auch die Kirche im Dorf lassen wenn wir schon viel Geld in die Hand nehmen oder ?

Wenn wir schon fast eine Million in die Hand nehmen sollte es ein EFH sein was eine angemessene Lage hat.
Und neubauen können und wollen wir nicht da wir keine Zeit haben (wir haben auch noch Kinder um die wir uns kümmern müssen neben der Arbeit). Dazu gibt es diese Neubauten meistens in irgendwelchen Neubaugebieten wo man dann 10 Jahre warten muss bis da alles vernünftig nach wohnen aussieht mit Straßen , Anbindungen und etwas grün. Und es gibt keine freien Grundstücke Nähe der Stadt. Wir wollen nicht weit außerhalb wohnen den wir mögen kurze Wege wegen der Lebensqualität.

Nochmal: das Problem ist das es unfassbar viele Menschen gibt die das Geld bar auf dem Konto haben und sich locker die Top Immobilien unter den Nagel reißen. Denen sind auch die Zinsen völlig egal und ich sehe in den kommenden Jahren nicht das diese Menschen von der Bildfläche verschwinden. Darunter waren viele iraner, Russen, Asiaten, Syrer und auch deutsche, die drucken scheinbar das Geld.
Wir sind ja auch in Kontakt mit unserem Makler von wülfing aber er meinte das die guten bis sehr guten Objekte nunmal seit 20 Jahren an Menschen mit einem millionenvermögen gehen. Da sind wir mit 180 tsd Einkommen in einer Reihe mit Leuten die ebenfalls kein Haus bar bezahlen können. Und die Nachfrage dieser Menschen mit Geld wird auch in den kommenden 100 Jahren nicht gestillt sein meinte der Makler. gute bestandsimmobilien nahe der Stadt sind Goldgruben aber werden auch kaum angeboten weil die Menschen selber drin wohnen möchten. Und wenn dann muss man Millionen bezahlen.

Update: Wir sind aber derzeit an einer Immobilie dran am Kanal in vinnhorst die zwar aus den 70ern ist mit 150 qm Wohnfläche und 500qm Grundstück für die wir 800 tsd geboten haben und dann den Architekten reinlassen würden der das ganze Ding für 300 tsd komplett renovieren würde. In dem Fall wären wir bei 1,1 mio. Plus Nebenkosten. Aber da sind auch wieder 12 Mitbewerber mit an Bord das es wieder knapp werden könnte. Mal schauen. Ich halt euch auf dem laufenden.

WiWi Gast schrieb am 02.04.2022:

Hallo, ich komme aus Hannover uns suche für meine Familie und mich ein Haus. Es ist unfassbar das man selbst in Hannover einen unfassbaren Betrag hinlegen muss um ein Haus zu kaufen. Ich selber arbeite im IT Bereich und verdiene mit 38 um die 120 tsd per anno. Meine Frau in Teilzeit und die 60 tsd. Wir hatten mit einem Budget von 500 tsd begonnen aber dafür bekommst du weit außerhalb Bruchbuden. Jetzt sind wir schon bei 700 tsd und selbst da hast du keine Chance. Wir hatten bereits 2 Immobilien in Aussicht aber durch Bieterverfahren wurden diese Immobilien von Ärzten, Vorständen überboten. Unfassbar. Alleine wenn ich die Gesuche in der Zeitung ansehe stehen da Anfragen mit Budget bei 1 mio. Ich frage mich woher haben die Leute das Geld das sie selbst Topverdiener wie uns ausstechen können. Wir sind ja auch nicht sehr anspruchsvoll. Möchten nur ein bis 15 Jahre altes Haus in guter Lage aber keine Chance. Habt ihr das gleiche Problem ? Ich weiß ich mehr weiter und die Preise fallen ja nicht weil es die verrückten Käufer gibt die immer eins drauflegen wie ich selbst erfahren musste.
Wir leben momentan zur Miete für 1400€ aber durch unsere beiden Kinder haben wir nur Stress mit allen Nachbarn. Zur Miete mit kleinen Kindern ist man nicht erwünscht wie wir merken. Traurig wie sich der immobilienmarkt entwickelt hat.

Bei 180K Einkommen könntet ihr euch auch 2 Immos leisten. Ihr müsstet es nur wollen.

Man darf doch auch nicht nur auf das Gehalt schauen. Meine Freundin und ich haben zusammen ein vergleichbares Haushaltseinkommen wie der TE und wir können uns auch nur die letzten Bruchbuden weit weg von der Arbeitsstelle leisten (und das in Nordbayern!). Dagegen haben wir ein paar Freunde mit weniger Gehalt, welche aber geerbt oder ihren Papi haben und die kaufen sich die schicken Häuser. Altes Geld und Vermögen schlägt in der Regel rel. gutes Einkommen. Das Leben ist halt ungerecht, aber es lohnt sich auch nicht sich darüber aufzuregen. Auf jeden Fall werde ich kein halbes Vermögen für ein heruntergekommenes Reihenmittelhaus ausgeben, nur weil Hans und Franz meinen sich jetzt ihre Bruchbuden vergolden lassen zu können.

Mit 180k Haushaltseinkommen hat man ca. 8.700 EUR pro Monat zur Verfügung (Sonderzahlungen entsprechend auf die Monate umgelegt). Wenn man 30 Jahre lang 2.500 EUR pro Monat abzahlt, kommt man schon mal auf 900.000 EUR, d.h. beim Zinsniveau der letzten Jahre locker 700.000+ EUR Kredit abgezahlt. Dazu sollte man bei dem Einkommen (bzw. noch höherem Einkommen vor Geburt des Kindes und Teilzeit der Frau) sicherlich auch einen ordentlichen sechsstelligen Betrag mit 38 Jahren angespart haben (bzw. analog auch schon mit Anfang 30). Ist also alles möglich, wenn man möchte.

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Bateman

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Das mit den Abstrusen Preisen für durchschnittliche Hütten ist leider Standard. Wir haben vor 7 Jahren noch akzeptable Preise und vernünftige Häuser vorgefunden. Aber auch da musste ich meiner Schwiegermutter vom Land den Zahn ziehen, dass man wirklich die Wahl hätte. Als die meckerte (Randbebauung am Grundstück, Haus gebaut wie DHH, ..), habe ich ihr erklärt, dass hier im Speckgürtel alleinstehende EFH auf viereckigen Grundstück nicht Haus heißen, sondern Villa.

Der Vorbesitzer hat 3 Paare besichtigen lassen, ein Paar hat dann tatsächlich 20.000 runterhandeln wollen (die ärgern sich bestimmt heute noch). Ich habe mit dem Besitzer nett über den mir bekannten Vorstandsvorsitzenden seines alten AG geplaudert und der Maklerin erklärt, dass ich gerne ihrem Bank-CEO über ihre gute Arbeit berichten würde, und zack wurde aus einer 50%-Chance 100%. So funktioniert der Scheiß halt.
Damals waren das 400k, jetzt wollen einige für ihre REHs ohne Grund schon über eine Mio.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Stimmt, das ist hier irgendwie auch ein Forum der verpassten Chancen! Noch vor 2 Jahren wurden immer wieder Videos von Kommer als Begründung angeführt, weshalb man besser nicht kaufen sollte. Dabei gab es noch 2020 aus heutiger Sicht günstige Kaufpreise und spottbillige Finanzierungen! Wer das nicht genutzt hatte ist selbst Schuld!

Bateman schrieb am 04.04.2022:

Das mit den Abstrusen Preisen für durchschnittliche Hütten ist leider Standard. Wir haben vor 7 Jahren noch akzeptable Preise und vernünftige Häuser vorgefunden. Aber auch da musste ich meiner Schwiegermutter vom Land den Zahn ziehen, dass man wirklich die Wahl hätte. Als die meckerte (Randbebauung am Grundstück, Haus gebaut wie DHH, ..), habe ich ihr erklärt, dass hier im Speckgürtel alleinstehende EFH auf viereckigen Grundstück nicht Haus heißen, sondern Villa.

Der Vorbesitzer hat 3 Paare besichtigen lassen, ein Paar hat dann tatsächlich 20.000 runterhandeln wollen (die ärgern sich bestimmt heute noch). Ich habe mit dem Besitzer nett über den mir bekannten Vorstandsvorsitzenden seines alten AG geplaudert und der Maklerin erklärt, dass ich gerne ihrem Bank-CEO über ihre gute Arbeit berichten würde, und zack wurde aus einer 50%-Chance 100%. So funktioniert der Scheiß halt.
Damals waren das 400k, jetzt wollen einige für ihre REHs ohne Grund schon über eine Mio.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Für mich wäre auch vor 2, 5 oder 7 Jahren schon finanziell keine eigene Immobilie drin gewesen. Jetzt gab es halt nur noch den letzten Todesstoß, der auch Gutverdiener aus dem Spiel kickt.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Ich bin selber auf Immosuche (in München) und weiß wie du dich vermutlich fühlst.

Tip an den Threadersteller: Nimm die Realität als gegeben hin und reg dich nicht, auf dass sie so ist wie sie ist. Dann atme durch und schau, welcher Weg (Immokauf EFH, Reihenhaus, Miete, Umzug, ...) für dich der Richtige ist und tu es ohne dich immer wieder zu vergleichen.

Ihr habt überdurchschnittliches Gehalt, aber ihr werdet nicht in Saus und Braus leben, sondern in Prinzip so wie jede Mittelschichtfamilie in einer Wohnung oder in einem kleinen Häuschen zur Miete oder mit arbeitslebenslangem Kredit, akzeptiere das. Die ersten, die wirklich gut leben werden, sind vielleicht eure Kinder oder eure Enkel, wenn ihr es schafft, den Leistungsgedanken in der Familie konstant beizubehalten und Erbe weiterzugeben.

Auch wir verdienen weit überdurchschnittlich, aber jeder Bekannte mit Immoerbe schlägt uns um Längen, da unser überdurchschnittliche Lebensarbeitseinkommen immer noch viel kleiner ist als ein normales oder unterdurchschnittliches Lebensarbeitseinkommen + Immoerbe (welches ja auch jährlich an Wert steigt bzw. sich verzinst).

Ich könnte auch ewig meine Freunde volljammern dass das Leben so ungerecht ist, ich in München bleiben will, aber hier Reihenmittelhäuser mit 120qm Wohnfläche und 20qm Garten für >1Mio weggehen und dafür soll man sich so hoch verschulden? (selber erlebt, die letztendlichen Käufer haben den Zuschlag bekommen, weil sie nochmal 20k Handgeld mehr geboten haben bei der Besichtigung). Aber jammern bringt nix. Also Realität anerkennen, durchatmen und weitermachen.

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Der Einkäufer

Haus zur Selbstnutzung

WiWi Gast schrieb am 26.03.2022:

Hallo, ich komme aus Hannover uns suche für meine Familie und mich ein Haus. Es ist unfassbar das man selbst in Hannover einen unfassbaren Betrag hinlegen muss um ein Haus zu kaufen. Ich selber arbeite im IT Bereich und verdiene mit 38 um die 120 tsd per anno. Meine Frau in Teilzeit und die 60 tsd. Wir hatten mit einem Budget von 500 tsd begonnen aber dafür bekommst du weit außerhalb Bruchbuden. Jetzt sind wir schon bei 700 tsd und selbst da hast du keine Chance. Wir hatten bereits 2 Immobilien in Aussicht aber durch Bieterverfahren wurden diese Immobilien von Ärzten, Vorständen überboten. Unfassbar. Alleine wenn ich die Gesuche in der Zeitung ansehe stehen da Anfragen mit Budget bei 1 mio. Ich frage mich woher haben die Leute das Geld das sie selbst Topverdiener wie uns ausstechen können. Wir sind ja auch nicht sehr anspruchsvoll. Möchten nur ein bis 15 Jahre altes Haus in guter Lage aber keine Chance. Habt ihr das gleiche Problem ? Ich weiß ich mehr weiter und die Preise fallen ja nicht weil es die verrückten Käufer gibt die immer eins drauflegen wie ich selbst erfahren musste.
Wir leben momentan zur Miete für 1400€ aber durch unsere beiden Kinder haben wir nur Stress mit allen Nachbarn. Zur Miete mit kleinen Kindern ist man nicht erwünscht wie wir merken. Traurig wie sich der immobilienmarkt entwickelt hat.

Irgendwie beschleicht mich das Gefühl dass der TE von der Schriftweise der Hannoveraner ist, der im Homeoffice arbeitet und sein Haus für 350k gekauft hat?

Bin ich der einzige, der so denkt?

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Der Einkäufer schrieb am 07.04.2022:

WiWi Gast schrieb am 26.03.2022:

Hallo, ich komme aus Hannover uns suche für meine Familie und mich ein Haus. Es ist unfassbar das man selbst in Hannover einen unfassbaren Betrag hinlegen muss um ein Haus zu kaufen. Ich selber arbeite im IT Bereich und verdiene mit 38 um die 120 tsd per anno. Meine Frau in Teilzeit und die 60 tsd. Wir hatten mit einem Budget von 500 tsd begonnen aber dafür bekommst du weit außerhalb Bruchbuden. Jetzt sind wir schon bei 700 tsd und selbst da hast du keine Chance. Wir hatten bereits 2 Immobilien in Aussicht aber durch Bieterverfahren wurden diese Immobilien von Ärzten, Vorständen überboten. Unfassbar. Alleine wenn ich die Gesuche in der Zeitung ansehe stehen da Anfragen mit Budget bei 1 mio. Ich frage mich woher haben die Leute das Geld das sie selbst Topverdiener wie uns ausstechen können. Wir sind ja auch nicht sehr anspruchsvoll. Möchten nur ein bis 15 Jahre altes Haus in guter Lage aber keine Chance. Habt ihr das gleiche Problem ? Ich weiß ich mehr weiter und die Preise fallen ja nicht weil es die verrückten Käufer gibt die immer eins drauflegen wie ich selbst erfahren musste.
Wir leben momentan zur Miete für 1400€ aber durch unsere beiden Kinder haben wir nur Stress mit allen Nachbarn. Zur Miete mit kleinen Kindern ist man nicht erwünscht wie wir merken. Traurig wie sich der immobilienmarkt entwickelt hat.

Irgendwie beschleicht mich das Gefühl dass der TE von der Schriftweise der Hannoveraner ist, der im Homeoffice arbeitet und sein Haus für 350k gekauft hat?

Bin ich der einzige, der so denkt?

Mache mir darüber ehrlich gesagt keine Gedanken. Schaut euch mal die NDR Dokus über Hannover an. Werbung ist das nicht gerade für die Stadt. Aber jeder wie er mag :)

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Warum? Mit dem Einkommen ne tolle Mietwohnung und über die schuldenfreie, finanziell gut gepolsterte Freiheit freuen anstatt sich einen Betonklumpen als finanzielle Fussfessel anzulegen. Nur meine subjektive Meinung.

Kaufen vs. Mieten ist immernoch der beste Augenöffner.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

WiWi Gast schrieb am 15.04.2022:

Warum? Mit dem Einkommen ne tolle Mietwohnung und über die schuldenfreie, finanziell gut gepolsterte Freiheit freuen anstatt sich einen Betonklumpen als finanzielle Fussfessel anzulegen. Nur meine subjektive Meinung.

Kaufen vs. Mieten ist immernoch der beste Augenöffner.

Klingt immer toll, bis man in 5 Jahren dann aus der Mietwohnung ausziehen muss und dann feststellt, dass die aktuelle Marktmiete die Bankrate von damals gewesen wäre.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Ja stimmt aber wie geschrieben: mit Kinder ist mieten die Hölle. Du wirst nur noch angefeindet. Wir sind nun schon das dritte mal umgezogen deswegen und auch jetzt. Die Nachbarn haben sogar die Polizei gerufen weil unsere Kids gegen 21 Uhr in den Ferien rumgepoltert haben. Unfassbar. Und dann gehst du zu deinen Freunden zu Besuch in das EFH und da wird getobt und geschrien und keiner sagt was weil keiner etwas hört.

Ohne Kinder würd ich auch zur Miete wohnen aber mit Kinder ist es seit 4 Jahren wirklich die Hölle. Und wir hören das von allen Familien die zur Miete wohnen und das gleiche erfahren.

Wir versuchen ein Haus oder Grundstück zu bekommen und würden sogar bis 800 tsd zahlen aber du hast keine Chance weil diese Häuser für 1 mio im bieterverfahren weggehen. Und kleine Reihenhäuser für 500-600 tsd mit dünnen Wänden lassen wir die Finger von , denn da können wir auch weiter zur Miete wohnen.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2022:

Warum? Mit dem Einkommen ne tolle Mietwohnung und über die schuldenfreie, finanziell gut gepolsterte Freiheit freuen anstatt sich einen Betonklumpen als finanzielle Fussfessel anzulegen. Nur meine subjektive Meinung.

Kaufen vs. Mieten ist immernoch der beste Augenöffner.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Zum Thema Reihenhaus sei wie eine Mietwohnung: hier muss ich klar widersprechen.

Wir selbst wohnen seit einigen Jahren in einem solchen Reihenmittelhaus. Bestimmte Probleme sind real. Gerade in Neubaugebieten ist es unfassbar voll, laut und der Garten ist mehr Zierde als nutzbarer Platz.

Beim Thema Lärmbelästigung im Haus sieht das aber ganz anders aus. Das ist kaum noch ein Unterschied zu Einfamilienhäusern, solange die Fenster geschlossen sind. Du kannst nach mehreren Jahren an einer Hand abzählen wie oft wir die Kinder, die Party oder den Streit der Nachbarn mitbekommen haben.

Geht es euch also um den Lärm, ist ein 500k Reihenhaus ein gigantischer Schritt, verglichen zu jeder Mietwohnung.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Dann miete ein EFH?

Mieten oder kaufen hat doch rein gar nichts mit Haus oder Wohnung zu tun.

Für mich käme nie und nimmer ein Haus in Frage. Zu komisch das Publikum in solchen Vorstadtgebieten.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2022:

Ja stimmt aber wie geschrieben: mit Kinder ist mieten die Hölle. Du wirst nur noch angefeindet. Wir sind nun schon das dritte mal umgezogen deswegen und auch jetzt. Die Nachbarn haben sogar die Polizei gerufen weil unsere Kids gegen 21 Uhr in den Ferien rumgepoltert haben. Unfassbar. Und dann gehst du zu deinen Freunden zu Besuch in das EFH und da wird getobt und geschrien und keiner sagt was weil keiner etwas hört.

Ohne Kinder würd ich auch zur Miete wohnen aber mit Kinder ist es seit 4 Jahren wirklich die Hölle. Und wir hören das von allen Familien die zur Miete wohnen und das gleiche erfahren.

Wir versuchen ein Haus oder Grundstück zu bekommen und würden sogar bis 800 tsd zahlen aber du hast keine Chance weil diese Häuser für 1 mio im bieterverfahren weggehen. Und kleine Reihenhäuser für 500-600 tsd mit dünnen Wänden lassen wir die Finger von , denn da können wir auch weiter zur Miete wohnen.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2022:

Warum? Mit dem Einkommen ne tolle Mietwohnung und über die schuldenfreie, finanziell gut gepolsterte Freiheit freuen anstatt sich einen Betonklumpen als finanzielle Fussfessel anzulegen. Nur meine subjektive Meinung.

Kaufen vs. Mieten ist immernoch der beste Augenöffner.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Ein EFH mieten ? Sofort aber wo ?
Vermietete EFH gibt es ja wie Sand am Meer :-)))). Ihr habt alle Vorstellungen ! Anstatt das jemand hier mal konstruktiv Ideen einbringt kommt nur Quatsch mit Soße. Und das Publikum ist auch nicht komisch. Du hast scheinbar keine Familie mit Kindern also kannst du das auch nicht beurteilen wie schlimm das ist. Natürlich gibt es auch andere Familien die immer zur Miete wohnen aber das ist auch ein anderes Klientel (Hartz 4 ) mit dem wir uns nicht vergleichen.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2022:

Dann miete ein EFH?

Mieten oder kaufen hat doch rein gar nichts mit Haus oder Wohnung zu tun.

Für mich käme nie und nimmer ein Haus in Frage. Zu komisch das Publikum in solchen Vorstadtgebieten.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2022:

Ja stimmt aber wie geschrieben: mit Kinder ist mieten die Hölle. Du wirst nur noch angefeindet. Wir sind nun schon das dritte mal umgezogen deswegen und auch jetzt. Die Nachbarn haben sogar die Polizei gerufen weil unsere Kids gegen 21 Uhr in den Ferien rumgepoltert haben. Unfassbar. Und dann gehst du zu deinen Freunden zu Besuch in das EFH und da wird getobt und geschrien und keiner sagt was weil keiner etwas hört.

Ohne Kinder würd ich auch zur Miete wohnen aber mit Kinder ist es seit 4 Jahren wirklich die Hölle. Und wir hören das von allen Familien die zur Miete wohnen und das gleiche erfahren.

Wir versuchen ein Haus oder Grundstück zu bekommen und würden sogar bis 800 tsd zahlen aber du hast keine Chance weil diese Häuser für 1 mio im bieterverfahren weggehen. Und kleine Reihenhäuser für 500-600 tsd mit dünnen Wänden lassen wir die Finger von , denn da können wir auch weiter zur Miete wohnen.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2022:

Warum? Mit dem Einkommen ne tolle Mietwohnung und über die schuldenfreie, finanziell gut gepolsterte Freiheit freuen anstatt sich einen Betonklumpen als finanzielle Fussfessel anzulegen. Nur meine subjektive Meinung.

Kaufen vs. Mieten ist immernoch der beste Augenöffner.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Das ist sehr stark Geschmackssache und hängt auch von der Art des Reihenhauses ab. Die Öse dicht an dicht gezwängten Terrassen und Schlauchgärten empfinde ich persönlich als einen deutlichen Rückschritt im Vergleich zu einer großen Terrasse oder Balkon in einer Wohnung, die je nach Bauweise des Hauses deutlich mehr Privatsphäre bietet (versetzte Balkons etc).
Ganz schlimm finde ich diese super engen 3 Stöckigen Reihenhäuser, die in Vorstadtsiedlungen oder gleich auf dem platten Feld neuerdings hingestellt werden und optisch wie Flüchtlingsheime wirken. Da wohne ich lieber in einer Wohnung und gebe mein Geld für etwas sinnvolleres aus.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2022:

Zum Thema Reihenhaus sei wie eine Mietwohnung: hier muss ich klar widersprechen.

Wir selbst wohnen seit einigen Jahren in einem solchen Reihenmittelhaus. Bestimmte Probleme sind real. Gerade in Neubaugebieten ist es unfassbar voll, laut und der Garten ist mehr Zierde als nutzbarer Platz.

Beim Thema Lärmbelästigung im Haus sieht das aber ganz anders aus. Das ist kaum noch ein Unterschied zu Einfamilienhäusern, solange die Fenster geschlossen sind. Du kannst nach mehreren Jahren an einer Hand abzählen wie oft wir die Kinder, die Party oder den Streit der Nachbarn mitbekommen haben.

Geht es euch also um den Lärm, ist ein 500k Reihenhaus ein gigantischer Schritt, verglichen zu jeder Mietwohnung.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Das Reihenhaus kombiniert die Nachteile einer Wohnung mit den Nachteilen eines Hauses und wenn man es kauft ist es am Ende nicht mal Realgeteilt.

WiWi Gast schrieb am 17.04.2022:

Das ist sehr stark Geschmackssache und hängt auch von der Art des Reihenhauses ab. Die Öse dicht an dicht gezwängten Terrassen und Schlauchgärten empfinde ich persönlich als einen deutlichen Rückschritt im Vergleich zu einer großen Terrasse oder Balkon in einer Wohnung, die je nach Bauweise des Hauses deutlich mehr Privatsphäre bietet (versetzte Balkons etc).
Ganz schlimm finde ich diese super engen 3 Stöckigen Reihenhäuser, die in Vorstadtsiedlungen oder gleich auf dem platten Feld neuerdings hingestellt werden und optisch wie Flüchtlingsheime wirken. Da wohne ich lieber in einer Wohnung und gebe mein Geld für etwas sinnvolleres aus.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2022:

Zum Thema Reihenhaus sei wie eine Mietwohnung: hier muss ich klar widersprechen.

Wir selbst wohnen seit einigen Jahren in einem solchen Reihenmittelhaus. Bestimmte Probleme sind real. Gerade in Neubaugebieten ist es unfassbar voll, laut und der Garten ist mehr Zierde als nutzbarer Platz.

Beim Thema Lärmbelästigung im Haus sieht das aber ganz anders aus. Das ist kaum noch ein Unterschied zu Einfamilienhäusern, solange die Fenster geschlossen sind. Du kannst nach mehreren Jahren an einer Hand abzählen wie oft wir die Kinder, die Party oder den Streit der Nachbarn mitbekommen haben.

Geht es euch also um den Lärm, ist ein 500k Reihenhaus ein gigantischer Schritt, verglichen zu jeder Mietwohnung.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Das ist Ansichtssache...man könnte den Begriff "Nachteile" auch mit dem Begriff "Vorteile" tauschen und dann würden ebenso viele dieser Meinung zustimmen......
(Vorteil: Preis ähnlich einer ETW aber zumindest etwas Garten und eigener Eingang mit etwas mehr Privatsphäre.. Keine Eigentümergemeinschaft......)

WiWi Gast schrieb am 17.04.2022:

Das Reihenhaus kombiniert die Nachteile einer Wohnung mit den Nachteilen eines Hauses und wenn man es kauft ist es am Ende nicht mal Realgeteilt.

WiWi Gast schrieb am 17.04.2022:

Das ist sehr stark Geschmackssache und hängt auch von der Art des Reihenhauses ab. Die Öse dicht an dicht gezwängten Terrassen und Schlauchgärten empfinde ich persönlich als einen deutlichen Rückschritt im Vergleich zu einer großen Terrasse oder Balkon in einer Wohnung, die je nach Bauweise des Hauses deutlich mehr Privatsphäre bietet (versetzte Balkons etc).
Ganz schlimm finde ich diese super engen 3 Stöckigen Reihenhäuser, die in Vorstadtsiedlungen oder gleich auf dem platten Feld neuerdings hingestellt werden und optisch wie Flüchtlingsheime wirken. Da wohne ich lieber in einer Wohnung und gebe mein Geld für etwas sinnvolleres aus.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2022:

Zum Thema Reihenhaus sei wie eine Mietwohnung: hier muss ich klar widersprechen.

Wir selbst wohnen seit einigen Jahren in einem solchen Reihenmittelhaus. Bestimmte Probleme sind real. Gerade in Neubaugebieten ist es unfassbar voll, laut und der Garten ist mehr Zierde als nutzbarer Platz.

Beim Thema Lärmbelästigung im Haus sieht das aber ganz anders aus. Das ist kaum noch ein Unterschied zu Einfamilienhäusern, solange die Fenster geschlossen sind. Du kannst nach mehreren Jahren an einer Hand abzählen wie oft wir die Kinder, die Party oder den Streit der Nachbarn mitbekommen haben.

Geht es euch also um den Lärm, ist ein 500k Reihenhaus ein gigantischer Schritt, verglichen zu jeder Mietwohnung.

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WiWi Gast

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Unsinn. Moderne Reihenhäuser sind baulich komplett getrennt.

WiWi Gast schrieb am 17.04.2022:

Das Reihenhaus kombiniert die Nachteile einer Wohnung mit den Nachteilen eines Hauses und wenn man es kauft ist es am Ende nicht mal Realgeteilt.

WiWi Gast schrieb am 17.04.2022:

Das ist sehr stark Geschmackssache und hängt auch von der Art des Reihenhauses ab. Die Öse dicht an dicht gezwängten Terrassen und Schlauchgärten empfinde ich persönlich als einen deutlichen Rückschritt im Vergleich zu einer großen Terrasse oder Balkon in einer Wohnung, die je nach Bauweise des Hauses deutlich mehr Privatsphäre bietet (versetzte Balkons etc).
Ganz schlimm finde ich diese super engen 3 Stöckigen Reihenhäuser, die in Vorstadtsiedlungen oder gleich auf dem platten Feld neuerdings hingestellt werden und optisch wie Flüchtlingsheime wirken. Da wohne ich lieber in einer Wohnung und gebe mein Geld für etwas sinnvolleres aus.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2022:

Zum Thema Reihenhaus sei wie eine Mietwohnung: hier muss ich klar widersprechen.

Wir selbst wohnen seit einigen Jahren in einem solchen Reihenmittelhaus. Bestimmte Probleme sind real. Gerade in Neubaugebieten ist es unfassbar voll, laut und der Garten ist mehr Zierde als nutzbarer Platz.

Beim Thema Lärmbelästigung im Haus sieht das aber ganz anders aus. Das ist kaum noch ein Unterschied zu Einfamilienhäusern, solange die Fenster geschlossen sind. Du kannst nach mehreren Jahren an einer Hand abzählen wie oft wir die Kinder, die Party oder den Streit der Nachbarn mitbekommen haben.

Geht es euch also um den Lärm, ist ein 500k Reihenhaus ein gigantischer Schritt, verglichen zu jeder Mietwohnung.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

WiWi Gast schrieb am 17.04.2022:

Das ist sehr stark Geschmackssache und hängt auch von der Art des Reihenhauses ab. Die Öse dicht an dicht gezwängten Terrassen und Schlauchgärten empfinde ich persönlich als einen deutlichen Rückschritt im Vergleich zu einer großen Terrasse oder Balkon in einer Wohnung, die je nach Bauweise des Hauses deutlich mehr Privatsphäre bietet (versetzte Balkons etc).
Ganz schlimm finde ich diese super engen 3 Stöckigen Reihenhäuser, die in Vorstadtsiedlungen oder gleich auf dem platten Feld neuerdings hingestellt werden und optisch wie Flüchtlingsheime wirken. Da wohne ich lieber in einer Wohnung und gebe mein Geld für etwas sinnvolleres aus.

Nein, Du gibst Dein Geld nicht für etwas sinnvolleres aus, denn dafür müsstest Du aus Deiner Wohnung raus. Oder ist die "for free"?

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

WiWi Gast schrieb am 03.04.2022:

  1. Bitte nur relevante Teile zitieren sonst leidet die Lesbarkeit.

  2. Auch nicht böse gemeint, aber ich in deine Text stehen m.E. zu viele Punkte die für euch erfüllt sein müssen. Jeder möchte so leben wie du es gerade suchst. Können aber nur die oberen 5%. Und dazu gehöhrst du nicht dazu. Ich auch nicht.

Mit einem Einkommen von 180k gehören die beiden locker zu den oberen 5% in Deutschland. Er mit Sicht auf Einzelpersonen und 120k erst Recht.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Selbst wenn, Top 5% Einkommen ist noch lange nicht top 5% Vermögen.

WiWi Gast schrieb am 17.04.2022:

  1. Bitte nur relevante Teile zitieren sonst leidet die Lesbarkeit.

  2. Auch nicht böse gemeint, aber ich in deine Text stehen m.E. zu viele Punkte die für euch erfüllt sein müssen. Jeder möchte so leben wie du es gerade suchst. Können aber nur die oberen 5%. Und dazu gehöhrst du nicht dazu. Ich auch nicht.

Mit einem Einkommen von 180k gehören die beiden locker zu den oberen 5% in Deutschland. Er mit Sicht auf Einzelpersonen und 120k erst Recht.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Richtig, Top 5% Einkommen ist noch lange nicht Top 5% Vermögen. Von 1) zu 2) zu kommen, ist ohne Erbe sehr schwierig. Ich kenne einige an Lebemänner und Frauen, die verdienen sehr gut, denken aber absolut nicht an sparen, sondern verleben alles. Die haben zusammen ca. 150-200k, keine Kinder, wohnen teuer zu Miete, geben alles aus. Bestenfalls haben die 3 Monatsnetto Gehälter als Reserve.

Dagegen kenne ich manch einen Facharbeiter oder Industriemeister, mit geerbten Häusern im Speckgürtel und noch Bauland, welcher locker zu den Top 5% Vermögen zählt, aber bei weitem weder 180k noch 120k verdient.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Ein Haus zum Mieten zu finden ist schwierig.

Macht aus Vermieter Sicht einfach wenig Sinn sowas zu vermieten (Kosten vs. Ertrag).

Hier im Süden ist die Situation ähnlich.
In der "Metropolenregion München" (100km Radius um München) leben noch viele ältere in Ihren zu grossen Häusern und die Familien in der Neubauplatte mit Sicht in die nächste Wohnung

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

WiWi Gast schrieb am 18.04.2022:

Selbst wenn, Top 5% Einkommen ist noch lange nicht top 5% Vermögen.

WiWi Gast schrieb am 17.04.2022:

  1. Bitte nur relevante Teile zitieren sonst leidet die Lesbarkeit.

  2. Auch nicht böse gemeint, aber ich in deine Text stehen m.E. zu viele Punkte die für euch erfüllt sein müssen. Jeder möchte so leben wie du es gerade suchst. Können aber nur die oberen 5%. Und dazu gehöhrst du nicht dazu. Ich auch nicht.

Mit einem Einkommen von 180k gehören die beiden locker zu den oberen 5% in Deutschland. Er mit Sicht auf Einzelpersonen und 120k erst Recht.

Was dazu kommt: Deutschlandweit vielleicht zu den Top 5%.
Einkommen sind aber regional sehr unterschiedlich (Binsenweisheit). Hier in Stuttgart zum Beispiel sind 120.000 + 60.000 lange nicht mehr so besonders wie in Heidenheim.

Die ganze Story könnte von mir sein. Ähnliches Haushaltseinkommen, 1 Kind, gleiche Probleme.
Es gibt hier einfach sehr viele Leute die sehr viel Geld haben.
„Ihr verdient sehr gut, greift doch zu“ funktioniert hier nicht.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Hachja, der TO denkt ja auch von Grundauf falsch. Die Frage ist nicht, was ich mir leisten kann, sondern was die anderen sich leisten können. Natürlich möchte ich auch in der Großstadt ne 100m2 Wohnung für 1000€ mieten, aber irgendwie sind da immer direkt 50-100 Leute, wenn ich dann dann zur Besichtigung komme (und es gibt mindestens einen Haken).

Selbst mit 3% Zinsen, 50k Eigenkapital und 2k Tilgung ist es heutzutage möglich, eine 0.5Mio Finanzierung zu stemmen. Ne 2k Monatsrate schafft praktisch jedes "mittlere" Akademikerpaar.
Ja, ich kann die Denkweise verstehen, denn man neigt zu Cherry-Picking. Also man vergleich die Immobilienpreise von früher mit dem Gehalt von heute. Dann ist natürlich alles teuer.

Die Wahrheit ist, dass ihr ein Nettoeinkommen von fast 10k habt, aber so denkt, als währt ihr gerade aus dem Studium heraus. Also unter der Annahme, dass eure Gehälter noch ein wenig steigen, könnt ihr mit 5k Tilgung und gerade mal 100k EK-Finanzierung locker 1 Mio stemmen, was "normal" wäre, in dieser Einkommensklasse.

Euer initiales 500k-Investment hättet ihr ja schon nach 10 Jahren mit normalen Konditionen finanziert. Spätestens hier hätte euch auffallen müssen, dass ihr vollkommen falsch denkt.

Achja und die komplett falsche Denkweise ist, dass einem etwas durch das hohe Einkommen nun "zusteht". Wenn ihr mit Ende 30 erst dieses Einkommen erreicht habt und vorher 10 Jahre lang "nichts" getan habt, warum genau sollt ihr es dann besser haben, als jemand der mit Mitte, Ende 20 anfangen hat zu sparen? Selbst wen jeder in der Beziehung "nur" nen 500€ ETF-Sparplan gehabt hätte, wären beiden in eurem Alter bereits bei 200k Eigenkapital.

Einfach mal aufwachen und die richtigen Relationen sehen und nicht immer gegen Erben und Ausländer motzen. Selbst mein Großvater hat sich damals, also in den wilden 50ern und 60ern über 10 Jahre lang alles was ging gespart, um dann mit Mitte 30 bauen zu können.

antworten
WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Hier der TO:
Nein, wir haben unsere Denkweise dahingegen bereits verändert. Wir sind nun auch bei einem Budget von 1 Mio, ABER nächstes Problem.

Keine CHANCE. Wir werden weiterhin überboten. Wir sind erst letzte Woche sogar auf 1,05 mio hochgegangen. Haus wurde für 1,2 Mio verkauft. Wir reden hier von einem stinknormalen Haus und keine Luxushütte mit Pool. Die Lage ist hier einfach das Problem. Das einzige was wir als Anspruch haben ist nahe der Arbeit also Stadtnähe. Einfach um Lebenszeit zu sparen, alles schnell erreichbar und nicht unser ganzes Leben im Auto zu sitzen.
Und da machen wir auch keine Abstriche. Zeit ist bei uns klar vor eigener Immobilie.

Es ist so ärgerlich dass Leute diese Häuser vor 5 -10 Jahren für 300 - 600 Tsd gekauft haben und wir in einer Zeit Leben wo man über 1 Mio hinlegen muss und selbst da gegen 100 Mitstreiter kämpft. Wahnsinn.

Und das obwohl die Zinsen gestiegen sind. Die Leute haben soviel Geld (wir eingeschlossen) das ich mich Frage wieso überhaupt gemeckert wird.

Und das große Problem sind nicht der Vergleich mit den Eltern oder die Ausländer sondern weil die Nachfrage so groß ist wie nie zuvor und nicht stoppen will. Warum ? Weil Deutschland aufgewacht ist und nun vom Mieterland zum Eigentumsland werden will. Auf Teufel komm raus. Das ist das Problem.

WiWi Gast schrieb am 19.04.2022:

Hachja, der TO denkt ja auch von Grundauf falsch. Die Frage ist nicht, was ich mir leisten kann, sondern was die anderen sich leisten können. Natürlich möchte ich auch in der Großstadt ne 100m2 Wohnung für 1000€ mieten, aber irgendwie sind da immer direkt 50-100 Leute, wenn ich dann dann zur Besichtigung komme (und es gibt mindestens einen Haken).

Selbst mit 3% Zinsen, 50k Eigenkapital und 2k Tilgung ist es heutzutage möglich, eine 0.5Mio Finanzierung zu stemmen. Ne 2k Monatsrate schafft praktisch jedes "mittlere" Akademikerpaar.
Ja, ich kann die Denkweise verstehen, denn man neigt zu Cherry-Picking. Also man vergleich die Immobilienpreise von früher mit dem Gehalt von heute. Dann ist natürlich alles teuer.

Die Wahrheit ist, dass ihr ein Nettoeinkommen von fast 10k habt, aber so denkt, als währt ihr gerade aus dem Studium heraus. Also unter der Annahme, dass eure Gehälter noch ein wenig steigen, könnt ihr mit 5k Tilgung und gerade mal 100k EK-Finanzierung locker 1 Mio stemmen, was "normal" wäre, in dieser Einkommensklasse.

Euer initiales 500k-Investment hättet ihr ja schon nach 10 Jahren mit normalen Konditionen finanziert. Spätestens hier hätte euch auffallen müssen, dass ihr vollkommen falsch denkt.

Achja und die komplett falsche Denkweise ist, dass einem etwas durch das hohe Einkommen nun "zusteht". Wenn ihr mit Ende 30 erst dieses Einkommen erreicht habt und vorher 10 Jahre lang "nichts" getan habt, warum genau sollt ihr es dann besser haben, als jemand der mit Mitte, Ende 20 anfangen hat zu sparen? Selbst wen jeder in der Beziehung "nur" nen 500€ ETF-Sparplan gehabt hätte, wären beiden in eurem Alter bereits bei 200k Eigenkapital.

Einfach mal aufwachen und die richtigen Relationen sehen und nicht immer gegen Erben und Ausländer motzen. Selbst mein Großvater hat sich damals, also in den wilden 50ern und 60ern über 10 Jahre lang alles was ging gespart, um dann mit Mitte 30 bauen zu können.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Irgendwie verstehe ich das hier nicht: Wenn ich auf Immoscout Häuser in Hannover suche, finde ich so vieles unter 1 Mio. und meines Erachtens sind das keine Schrottbuden oder Müllhalden ?? Und sooo ausserhalb sind die Immos auch nicht vom Zentrum; tut euch wirklich ein bisschen länger fahren weh? Klar ist nach oben alles offen, aber vielleicht schraubt ihr mal eure Erwartungen realistischer ... ? Zentral UND bezahlbar gibts schon lange nichts mehr, macht euch nichts vor. Wählt eines davon und kauft, sonst endet ihr so und so ohne alles.

Wir haben letztes Jahr aufm Dorf ein EFH gekauft, 180qm, 900qm Grundstück, 2 Garagen. Waren von der Pendelei auch erst wenig begeistert (ich 40min ein Weg, sie 1 Stunde), aber in Zeiten von Home Office ist uns das total egal geworden... Zumal wir uns an das bisschen länger fahren eh gewöhnt haben- zentral und günstig kriegt man halt nicht.

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Ich komme zwar nicht aus Hannover, aber ich bin "aus der Immobilienbranche", sprich Finanzierung.

Es wird schnell mal eine Regel vergessen: Wer selber projektiert, spart Unmengen an Geld.

Grundstückpreis: 600qm x 500 Euro/qm = 300kEuro
Bei angenommenem Baupreis 2800Euro/qm (aktuell wesentlich geringer!), liegen bei 200qm hochwertiger Qualität die Kosten bei ca. 900kEuro.

Bei Kalkulation durch 30 Jahre kämst du auf 30.000 Euro äquivalenter Kaltmiete bzw. 2500 Euro/Monat bzw. 12,5 Euro/qm (buchhalterisch müsste man das Grundstück abziehen).

Bei der aktuellen Inflation hast du in spätestens 15 Jahren ein Schnäppchen gemacht.

Okay, gleich kommen die Milchmädchenstreberinnen und behaupten, die Rechnung sei falsch, weil Instandhaltung und Co. Nach 20 Jahren ziehst du aus, baust die 2. Hütte und die Instandhaltungskosten der ersten Hüttte kannst du durch Vermietung absetzen, da du ja mit der Hütte Geld verdienst (und noch ein paar weitere Kosten).

Habe mehrere Kunden und Geschäftspartner, die das so machen. Und bitte kein KfW 40, das ist ein Schuss in den eigenen Bug. Von Verkauf halte ich nicht viel, da es ja meist keine Alternativinvestitionen gibt und wir keinen Adhoc-Markt haben (Bauland ist begrenzt).

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

Aus welcher Gegend kommst Du? In vielen Großstädten wirst Du kein Grundstück für diesen Preis bekommen, auch nicht im Speckgürtel. Da ist dann locker der doppelte Preis angesagt. Sehr oft wirst Du auch dafür nichts bekommen. Wer nicht selber bauen kann ist auf Baufirmen / Handwerker angewiesen. Die wollen oft überhaupt keine Aufträge mehr annehmen. Baumaterial ist kaum noch kalkulierbar. Deine Weisheiten stammen aus einer anderen Zeit. Vor ca. 3 bis 5 Jahren!

WiWi Gast schrieb am 20.04.2022:

Ich komme zwar nicht aus Hannover, aber ich bin "aus der Immobilienbranche", sprich Finanzierung.

Es wird schnell mal eine Regel vergessen: Wer selber projektiert, spart Unmengen an Geld.

Grundstückpreis: 600qm x 500 Euro/qm = 300kEuro
Bei angenommenem Baupreis 2800Euro/qm (aktuell wesentlich geringer!), liegen bei 200qm hochwertiger Qualität die Kosten bei ca. 900kEuro.

Bei Kalkulation durch 30 Jahre kämst du auf 30.000 Euro äquivalenter Kaltmiete bzw. 2500 Euro/Monat bzw. 12,5 Euro/qm (buchhalterisch müsste man das Grundstück abziehen).

Bei der aktuellen Inflation hast du in spätestens 15 Jahren ein Schnäppchen gemacht.

Okay, gleich kommen die Milchmädchenstreberinnen und behaupten, die Rechnung sei falsch, weil Instandhaltung und Co. Nach 20 Jahren ziehst du aus, baust die 2. Hütte und die Instandhaltungskosten der ersten Hüttte kannst du durch Vermietung absetzen, da du ja mit der Hütte Geld verdienst (und noch ein paar weitere Kosten).

Habe mehrere Kunden und Geschäftspartner, die das so machen. Und bitte kein KfW 40, das ist ein Schuss in den eigenen Bug. Von Verkauf halte ich nicht viel, da es ja meist keine Alternativinvestitionen gibt und wir keinen Adhoc-Markt haben (Bauland ist begrenzt).

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WiWi Gast

Haus zur Selbstnutzung

warum kein KfW 40?

WiWi Gast schrieb am 20.04.2022:

Aus welcher Gegend kommst Du? In vielen Großstädten wirst Du kein Grundstück für diesen Preis bekommen, auch nicht im Speckgürtel. Da ist dann locker der doppelte Preis angesagt. Sehr oft wirst Du auch dafür nichts bekommen. Wer nicht selber bauen kann ist auf Baufirmen / Handwerker angewiesen. Die wollen oft überhaupt keine Aufträge mehr annehmen. Baumaterial ist kaum noch kalkulierbar. Deine Weisheiten stammen aus einer anderen Zeit. Vor ca. 3 bis 5 Jahren!

WiWi Gast schrieb am 20.04.2022:

Ich komme zwar nicht aus Hannover, aber ich bin "aus der Immobilienbranche", sprich Finanzierung.

Es wird schnell mal eine Regel vergessen: Wer selber projektiert, spart Unmengen an Geld.

Grundstückpreis: 600qm x 500 Euro/qm = 300kEuro
Bei angenommenem Baupreis 2800Euro/qm (aktuell wesentlich geringer!), liegen bei 200qm hochwertiger Qualität die Kosten bei ca. 900kEuro.

Bei Kalkulation durch 30 Jahre kämst du auf 30.000 Euro äquivalenter Kaltmiete bzw. 2500 Euro/Monat bzw. 12,5 Euro/qm (buchhalterisch müsste man das Grundstück abziehen).

Bei der aktuellen Inflation hast du in spätestens 15 Jahren ein Schnäppchen gemacht.

Okay, gleich kommen die Milchmädchenstreberinnen und behaupten, die Rechnung sei falsch, weil Instandhaltung und Co. Nach 20 Jahren ziehst du aus, baust die 2. Hütte und die Instandhaltungskosten der ersten Hüttte kannst du durch Vermietung absetzen, da du ja mit der Hütte Geld verdienst (und noch ein paar weitere Kosten).

Habe mehrere Kunden und Geschäftspartner, die das so machen. Und bitte kein KfW 40, das ist ein Schuss in den eigenen Bug. Von Verkauf halte ich nicht viel, da es ja meist keine Alternativinvestitionen gibt und wir keinen Adhoc-Markt haben (Bauland ist begrenzt).

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WiWi Gast

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