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ImmobilienGrunderwerbsteuer

Wohneigentumsförderung: Neue Grunderwerbsteuer muss her

Ein wichtiger Teil der Altersvorsorge ist Wohneigentum. Trotz niedriger Zinsen der vergangenen Jahre zählt die Bundesrepublik als Land der Mieter. Grund dafür sind neben dem mangelnden Angebot an Immobilien auch die hohen Eigenkapitalanforderungen und die erheblichen Kaufnebenkosten. Eine Umstrukturierung der Grunderwerbssteuer könnte den Anreiz zum Immobilienkauf ändern. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Neue Grunderwerbssteuer könnte Immobilienkäufe fördern
Köln, 21.03.2017 (iw) - Je teurer eine Immobilie, desto mehr Eigenkapital benötigen die Käufer: Banken erwarten häufig eine Eigenkapitalquote von mindestens 20 Prozent. Hinzu kommen Nebenkosten – Grunderwerbssteuer, Makler- und Notargebühren –, die bei 10 Prozent und mehr des Kaufpreises liegen. Insgesamt müssen Käufer also oft 30 Prozent der Kaufsumme auf der hohen Kante haben. Allerdings hat nur ein Fünftel der Mieter ein Vermögen von mehr als 50.000 Euro. Das schlägt sich in der Wohneigentumsquote nieder: Seit 2011 stagniert der Anteil der Immobilienbesitzer in Deutschland bei 45 Prozent.

Eine Umstrukturierung der Grunderwerbsteuer könnte dies ändern. Die Steuer sollte so gestaltet werden, dass sie monatlich über einen Zeitraum von zehn Jahren beglichen werden kann, schlagen die IW-Forscher vor. Außerdem sollten die Bundesländer die Grunderwerbsteuer senken, bei Weiterverkäufen innerhalb von fünf Jahren jedoch eine Zusatzsteuer erheben. Mit einem verbesserten Steuersystem könnte so auch die Altersvorsorgung gefördert werden.

„So machen die Länder bei den Steuereinnahmen keine Verluste, gleichzeitig sanktioniert die Steuer die Spekulation mit Wohnungen“, erklärt IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer.

Zudem sollten Möglichkeiten geprüft werden, die Immobilienfinanzierung von Geringverdienern zu unterstützen, um den notwendige Eigenkapitalanteil zu senken. Als dritte Maßnahme schlagen die IW-Forscher neue Finanzierungsmodelle vor. Beim Miet-Kauf-Modell etwa mieten potenzielle Käufer die Immobilie zunächst und kaufen sie dann zu einem festen Zeitpunkt, was den Kapitalbedarf senkt.

„Die Mietzahlungen können dabei zu einem gewissen Teil auch als Anzahlung auf den Kaufpreis berücksichtigt werden“, sagt Voigtländer.

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Trends in der Wohneigentumsbildung

Im Forum zu Grunderwerbsteuer

17 Kommentare

Themenfindung zur Grundsteuer oder Grunderwerbsteuer

WiWi Gast

Ceterum censeo schrieb am 16.01.2021: Alles klar, dann werde ich das machen. Alles gute Dir und danke ! :) ...

3 Kommentare

Arbeitsfeld Tax - Grunderwerbsteuer, Arbeitsalltag Erfahrungen

WiWi Gast

Eigentlich kaum Unterscheide zum "normalen" CT (Corporate Tax). Grundbestandteile sind steuerliche "compliance" (SteuE erstellen usw.) und -je nach Wissen & Erfahrung- Stellu ...

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