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Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Denkt ihr, dass es sich zur Zeit noch lohnt, sich eine oder ,falls in einem günstigen Bundesland gelegen vl auch 2 oder 3 Wohnungen, als Kapitalanlage zu kaufen?
Oder ist der Immobilienmarkt für "Kleininvestoren" nicht mehr zu empfehlen?

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

Denkt ihr, dass es sich zur Zeit noch lohnt, sich eine oder ,falls in einem günstigen Bundesland gelegen vl auch 2 oder 3 Wohnungen, als Kapitalanlage zu kaufen?
Oder ist der Immobilienmarkt für "Kleininvestoren" nicht mehr zu empfehlen?

Nur in ganz speziellen Fällen wo du Wohnungen aktiv entwickelst und Potential hebst.

Wie früher einfach kaufen, vermieten und glücklich sein klappt nicht mehr. Da bekommste 2-3% Rendite und hast nen Haufen Risiken und Stress.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Würde ich so nicht unterschreiben. Man muss halt flexibel sein und die Augen offen halten. Ich habe mir kürzlich zwei neue Objekte finanziert. Nettomietrendite sind knapp 5%.. Es macht halt Arbeit. Das Research und die Beobachtung, der Know-How Aufbau. Das alles dauert einfach seine Zeit. Einfach loslegen und reich werden wird auch hier nicht klappen.

Wenn man zudem Immobilien als Kapitalanlage erachtet und damit auch für mehr Rendite auf eine spekulative Komponente setzt, dann empfehle ich im Long-Term immer auf Makro-Ebene verschiedene Trends zu durchdenken. Ich bin bspw. ganz klar auf Seite der Urbanisierung. Das ist ein Megatrend, der meiner Meinung zu noch mehr Ballung führen wird. Deswegen habe ich auch in etwas größeren Städten nach Objekten geschaut und besitze zwei weitere Objekte, die zwar nur 3,5% Rendite haben, dafür aber bereits eine Preissteigerung von 30%. Natürlich wird sich das im Zyklus zwischenzeitlich abkühlen, aber auf 15 Jahre betrachtet rechne ich mit mehr Rendite. Vermietet ist übrigens an Studenten, ich bekomme bei Mieterwechsel (bereits 2 mal geschehen) immer mehr als genug Anfragen und wähle immer die mit finanzstärkstem Bürge (plus natürlich Verzicht auf Einrede der Vorausklage).

Es ist nicht risikolos, aber auch hier ist Diversifikation die Lösung. Zudem investiere ich noch in andere Assetklassen. Bei fremdfinanzierten 4 Objekten ist das aber meiner Meinung nach aus Prinzip nichts für risikoaverse Menschen, die bei sowas nicht ruhig schlafen können. Ich kann bei Mietausfall und Selbstbezug einer Wohnung zwar theoretisch noch 3 der 4 Objekte stemmen, das wäre aber ein ekliges Unterfangen!

Fazit: Wenn man Arbeit und/oder Zeit investieren kann und möchte, dann sind auch Wohnungen noch sinnvoll. Besonders dann, wenn man fremdfinanziert und durch den Leverage noch parallel sein Depot füllen kann.

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

Denkt ihr, dass es sich zur Zeit noch lohnt, sich eine oder ,falls in einem günstigen Bundesland gelegen vl auch 2 oder 3 Wohnungen, als Kapitalanlage zu kaufen?
Oder ist der Immobilienmarkt für "Kleininvestoren" nicht mehr zu empfehlen?

Nur in ganz speziellen Fällen wo du Wohnungen aktiv entwickelst und Potential hebst.

Wie früher einfach kaufen, vermieten und glücklich sein klappt nicht mehr. Da bekommste 2-3% Rendite und hast nen Haufen Risiken und Stress.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

An den Vorposter:
Wie hast du dir denn dein Wissen aufgebaut? Zu Aktien gibt es ja mehr als genug Bücher, und auch Foren. Dazu lernt man auch einiges an der Uni, wenn man möchte. Bei Immobilien sieht das ganze schon anders aus, vor allem da der Markt viel weniger transparent ist.

Viele Grüße
Anton

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Danke für den Beitrag.
Hälst du dich von A Städten fern? Oder sogar schon von B Städten? Man hört ja öfter dass sich es da schon fast nicht mehr lohnt

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

Würde ich so nicht unterschreiben. Man muss halt flexibel sein und die Augen offen halten. Ich habe mir kürzlich zwei neue Objekte finanziert. Nettomietrendite sind knapp 5%.. Es macht halt Arbeit. Das Research und die Beobachtung, der Know-How Aufbau. Das alles dauert einfach seine Zeit. Einfach loslegen und reich werden wird auch hier nicht klappen.

Wenn man zudem Immobilien als Kapitalanlage erachtet und damit auch für mehr Rendite auf eine spekulative Komponente setzt, dann empfehle ich im Long-Term immer auf Makro-Ebene verschiedene Trends zu durchdenken. Ich bin bspw. ganz klar auf Seite der Urbanisierung. Das ist ein Megatrend, der meiner Meinung zu noch mehr Ballung führen wird. Deswegen habe ich auch in etwas größeren Städten nach Objekten geschaut und besitze zwei weitere Objekte, die zwar nur 3,5% Rendite haben, dafür aber bereits eine Preissteigerung von 30%. Natürlich wird sich das im Zyklus zwischenzeitlich abkühlen, aber auf 15 Jahre betrachtet rechne ich mit mehr Rendite. Vermietet ist übrigens an Studenten, ich bekomme bei Mieterwechsel (bereits 2 mal geschehen) immer mehr als genug Anfragen und wähle immer die mit finanzstärkstem Bürge (plus natürlich Verzicht auf Einrede der Vorausklage).

Es ist nicht risikolos, aber auch hier ist Diversifikation die Lösung. Zudem investiere ich noch in andere Assetklassen. Bei fremdfinanzierten 4 Objekten ist das aber meiner Meinung nach aus Prinzip nichts für risikoaverse Menschen, die bei sowas nicht ruhig schlafen können. Ich kann bei Mietausfall und Selbstbezug einer Wohnung zwar theoretisch noch 3 der 4 Objekte stemmen, das wäre aber ein ekliges Unterfangen!

Fazit: Wenn man Arbeit und/oder Zeit investieren kann und möchte, dann sind auch Wohnungen noch sinnvoll. Besonders dann, wenn man fremdfinanziert und durch den Leverage noch parallel sein Depot füllen kann.

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

Denkt ihr, dass es sich zur Zeit noch lohnt, sich eine oder ,falls in einem günstigen Bundesland gelegen vl auch 2 oder 3 Wohnungen, als Kapitalanlage zu kaufen?
Oder ist der Immobilienmarkt für "Kleininvestoren" nicht mehr zu empfehlen?

Nur in ganz speziellen Fällen wo du Wohnungen aktiv entwickelst und Potential hebst.

Wie früher einfach kaufen, vermieten und glücklich sein klappt nicht mehr. Da bekommste 2-3% Rendite und hast nen Haufen Risiken und Stress.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Möblierte Vermietung an Studenten und Geschäftsleute lohnt sich immer noch. Wenn die Studenten zahlungskräftige Eltern haben ist alles ok. Aber nur kleine Wohnungen, nicht mehr als 40 qm.

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

Denkt ihr, dass es sich zur Zeit noch lohnt, sich eine oder ,falls in einem günstigen Bundesland gelegen vl auch 2 oder 3 Wohnungen, als Kapitalanlage zu kaufen?
Oder ist der Immobilienmarkt für "Kleininvestoren" nicht mehr zu empfehlen?

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

Danke für den Beitrag.
Hälst du dich von A Städten fern? Oder sogar schon von B Städten? Man hört ja öfter dass sich es da schon fast nicht mehr lohnt

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

Würde ich so nicht unterschreiben. Man muss halt flexibel sein und die Augen offen halten. Ich habe mir kürzlich zwei neue Objekte finanziert. Nettomietrendite sind knapp 5%.. Es macht halt Arbeit. Das Research und die Beobachtung, der Know-How Aufbau. Das alles dauert einfach seine Zeit. Einfach loslegen und reich werden wird auch hier nicht klappen.

Wenn man zudem Immobilien als Kapitalanlage erachtet und damit auch für mehr Rendite auf eine spekulative Komponente setzt, dann empfehle ich im Long-Term immer auf Makro-Ebene verschiedene Trends zu durchdenken. Ich bin bspw. ganz klar auf Seite der Urbanisierung. Das ist ein Megatrend, der meiner Meinung zu noch mehr Ballung führen wird. Deswegen habe ich auch in etwas größeren Städten nach Objekten geschaut und besitze zwei weitere Objekte, die zwar nur 3,5% Rendite haben, dafür aber bereits eine Preissteigerung von 30%. Natürlich wird sich das im Zyklus zwischenzeitlich abkühlen, aber auf 15 Jahre betrachtet rechne ich mit mehr Rendite. Vermietet ist übrigens an Studenten, ich bekomme bei Mieterwechsel (bereits 2 mal geschehen) immer mehr als genug Anfragen und wähle immer die mit finanzstärkstem Bürge (plus natürlich Verzicht auf Einrede der Vorausklage).

Es ist nicht risikolos, aber auch hier ist Diversifikation die Lösung. Zudem investiere ich noch in andere Assetklassen. Bei fremdfinanzierten 4 Objekten ist das aber meiner Meinung nach aus Prinzip nichts für risikoaverse Menschen, die bei sowas nicht ruhig schlafen können. Ich kann bei Mietausfall und Selbstbezug einer Wohnung zwar theoretisch noch 3 der 4 Objekte stemmen, das wäre aber ein ekliges Unterfangen!

Fazit: Wenn man Arbeit und/oder Zeit investieren kann und möchte, dann sind auch Wohnungen noch sinnvoll. Besonders dann, wenn man fremdfinanziert und durch den Leverage noch parallel sein Depot füllen kann.

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

Denkt ihr, dass es sich zur Zeit noch lohnt, sich eine oder ,falls in einem günstigen Bundesland gelegen vl auch 2 oder 3 Wohnungen, als Kapitalanlage zu kaufen?
Oder ist der Immobilienmarkt für "Kleininvestoren" nicht mehr zu empfehlen?

Nur in ganz speziellen Fällen wo du Wohnungen aktiv entwickelst und Potential hebst.

Wie früher einfach kaufen, vermieten und glücklich sein klappt nicht mehr. Da bekommste 2-3% Rendite und hast nen Haufen Risiken und Stress.

Ich würde Stand jetzt nicht mehr in Tier 1 und Tier 2 Städten investieren. Tier 3-4 und einige Hidden Champions sind nach wie vor attraktiv.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Man sollte aber auch immer in Hinterkopf behalten dass die Immobilie einigermaßen in der Nähe liegen sollte. Wenn man jedes Mal von München an die Ostsee fahren muss, wenn es irgendein Anliegen gibt, macht das Ganze auch keinen Sinn.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

tier 1 wäre z.b. Magdeburg

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

tier 1 wäre z.b. Magdeburg

Nunja NUNJA

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

Denkt ihr, dass es sich zur Zeit noch lohnt, sich eine oder ,falls in einem günstigen Bundesland gelegen vl auch 2 oder 3 Wohnungen, als Kapitalanlage zu kaufen?
Oder ist der Immobilienmarkt für "Kleininvestoren" nicht mehr zu empfehlen?

Ich würde dir empfehlen am Anfang eher ein Netzwerk aufzubauen, um den Gewinn beim Einkauf zu machen. Hier werden nämlich die Deals gemacht und die Rendite erzielt. 99 % der Objekte auf Immoscout & Co. kannst du vergessen.

Ich habe letztens im Taunus eine Wohnung gekauft. Einkaufsgewinn liegt bei circa 50 T€. Einfacher kannst du kein Geld verdienen. Dabei musst du eben vernetzt sein. Du musst die Banker kennen, Makler, Immobilenfachleute, Handwerker etc. Der Aufbau von einem solchen Netzwerk ist viel wichtiger. Ansonsten lohnen sich Immobiliendeals nicht.

Aus einer Erbengemeinschaft habe ich ein Haus gekauft für 400 T€, Marktwert 600 T€. Es gilt wie überall: Vitamin B ist entscheidend.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

tier 1 wäre z.b. Magdeburg

Ich habe in Dresden und Leipzig gekauft und würde selbst diese Städte als Tier 3 sehen...

Tier 1 sind HH und M
Tier 2 sind B, D, K, S
Tier 3 sind die übrigen Landeshauptstädte und alle über 500.000
Tier 4 ist der Rest...

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Na das ist doch mal eine neue Diskussion. Jetzt ranken wir keine UBs oder Unis mehr, sondern gleich ganze Städte. WiWi-Treff in a Nutshell.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

tier 1 wäre z.b. Magdeburg

Ich habe in Dresden und Leipzig gekauft und würde selbst diese Städte als Tier 3 sehen...

Tier 1 sind HH und M
Tier 2 sind B, D, K, S
Tier 3 sind die übrigen Landeshauptstädte und alle über 500.000
Tier 4 ist der Rest...

Hätte Frankfurt noch in Tier 2 genommen

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Geld in US-Treasuries parken, um in dieser Form sicher (Rating USA = AA) ohne Streß mit Mietern, Hausverwaltung, unerwarteten (Sanierungs-)Kosten sowie verlorenen Erwerbsnebenkosten (Makler, Grunderwerbsteuer, Notar) die Mietrendite deutscher Anlageimmobilien erzielen und auf diese Weise nächste Börsenbasse abwarten (200-Tage-Linie) um das Anlagekapital sodann am Aktienmarkt zu investierten. Beispielsweise breit gestreut über Indexfonds.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Absoluter Käse was du schreibst. Es gibt keine Tiers sondern eine ABC Unterteilung.
A Städte sind: Hamburg, München, Düsseldorf, Köln, Berlin, Stuttgart und Frankfurt a. M.
B städte sind die 14 Städte zwischen 250k und 650k Einwohnern.. Also von Karlsruhe bis Dresden über Nürnberg etc..
Rest sind c Städte.

Die Zuteilung ist zwar nicht fest definiert, in der Immobilienwelt aber zumindestens so bekannt.

Deine Zuteilung hingegen ist die WiWi treff 1.semester Definition.

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

tier 1 wäre z.b. Magdeburg

Ich habe in Dresden und Leipzig gekauft und würde selbst diese Städte als Tier 3 sehen...

Tier 1 sind HH und M
Tier 2 sind B, D, K, S
Tier 3 sind die übrigen Landeshauptstädte und alle über 500.000
Tier 4 ist der Rest...

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Wer zahlt zukünftig mehr als die Blasenpreise heute und warum?

Auch in Anbetracht der übliche Erwerbsnebenkosten um 12% mit Makler.

Das Zinsniveau kann zukünftig nicht mehr deutlich sinken.

Zudem absehbare Kosten aus Renovation und Instandhaltung.

antworten
WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Dann ist das Preisniveau in einigen B-Städten aber nicht niedriger als in den zitierten A-Städten.

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

Absoluter Käse was du schreibst. Es gibt keine Tiers sondern eine ABC Unterteilung.
A Städte sind: Hamburg, München, Düsseldorf, Köln, Berlin, Stuttgart und Frankfurt a. M.
B städte sind die 14 Städte zwischen 250k und 650k Einwohnern.. Also von Karlsruhe bis Dresden über Nürnberg etc..
Rest sind c Städte.

Die Zuteilung ist zwar nicht fest definiert, in der Immobilienwelt aber zumindestens so bekannt.

Deine Zuteilung hingegen ist die WiWi treff 1.semester Definition.

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

tier 1 wäre z.b. Magdeburg

Ich habe in Dresden und Leipzig gekauft und würde selbst diese Städte als Tier 3 sehen...

Tier 1 sind HH und M
Tier 2 sind B, D, K, S
Tier 3 sind die übrigen Landeshauptstädte und alle über 500.000
Tier 4 ist der Rest...

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Es werden Liebhaberpreise für bestimmte Objekte / Lagen bezahlt, weil man da wohnen möchte. Wirtschaftlich rechnet sich das nicht, aber man leistet sich das eben, wenn man es kann. Solche Eigentumswohnungen kosten dann schon mal deutlich mehr als eine Mio. Nicht in München, da ist es teurer.

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

Wer zahlt zukünftig mehr als die Blasenpreise heute und warum?

Auch in Anbetracht der übliche Erwerbsnebenkosten um 12% mit Makler.

Das Zinsniveau kann zukünftig nicht mehr deutlich sinken.

Zudem absehbare Kosten aus Renovation und Instandhaltung.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

5,95% Maklerprovision + 6% Grunderwerbssteuer + Notar + Grundbuch => Mehr als 12%

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

Wer zahlt zukünftig mehr als die Blasenpreise heute und warum?

Auch in Anbetracht der übliche Erwerbsnebenkosten um 12% mit Makler.

Das Zinsniveau kann zukünftig nicht mehr deutlich sinken.

Zudem absehbare Kosten aus Renovation und Instandhaltung.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Vitamin B bringt auch nichts mehr. Interessante Objekte tauchen oft überhaupt nicht am Markt auf. Auch Makler kommen da häufig nicht mehr dran, weil die sofort von den Nachbarn zu völlig überhöhten Preisen gekauft werden. Die Schnäppchenmentalität kann einen so teuer zu stehen kommen. Ich habe im letzten Jahr mehrere solche Fälle erlebt. Erbengemeinschaften wollen auch zum höchstmöglichen Preis verkaufen.

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

Denkt ihr, dass es sich zur Zeit noch lohnt, sich eine oder ,falls in einem günstigen Bundesland gelegen vl auch 2 oder 3 Wohnungen, als Kapitalanlage zu kaufen?
Oder ist der Immobilienmarkt für "Kleininvestoren" nicht mehr zu empfehlen?

Ich würde dir empfehlen am Anfang eher ein Netzwerk aufzubauen, um den Gewinn beim Einkauf zu machen. Hier werden nämlich die Deals gemacht und die Rendite erzielt. 99 % der Objekte auf Immoscout & Co. kannst du vergessen.

Ich habe letztens im Taunus eine Wohnung gekauft. Einkaufsgewinn liegt bei circa 50 T€. Einfacher kannst du kein Geld verdienen. Dabei musst du eben vernetzt sein. Du musst die Banker kennen, Makler, Immobilenfachleute, Handwerker etc. Der Aufbau von einem solchen Netzwerk ist viel wichtiger. Ansonsten lohnen sich Immobiliendeals nicht.

Aus einer Erbengemeinschaft habe ich ein Haus gekauft für 400 T€, Marktwert 600 T€. Es gilt wie überall: Vitamin B ist entscheidend.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Jeder Mensch mit Internet Zugang kennt die Preise oder zumindest die Preise für die geworben wird.

Bezüglich der Makler, ich habe zwei Freunde die beide langjährig hier in München makeln das Problem ist nicht irgendwas zu verkaufen das Problem ist irgendwas zu finden was man verkaufen darf.

Der Eine hatte z.b. im letzten Jahr gerade mal 5 Objekte auf dem Freien Markt, sowie ein paar Neu-Reihenhäuser weit außerhalb wo man nicht seine üblich Provision kriegt. Sicher hat er damit noch seine 150-200k Umsatz gemacht, aber da geht dann noch sein Büro, Fahrtkosten etc. ab. Arm ist er sicher nicht aber das Einkommen erreicht man auch mit einem IGM Sachbearbeiter Posten.

Den Makler Traum, einen 300 Wohnungs-Neubau in der Stadt etc., zieht man nur noch als großes Büro im Angestelltenverhältnis an Land oder wenn man sehr sehr gut vernetzt ist.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Ich lehne einen Hauskauf zur Zeit eigentlich auch ab. Da verbrennt man einfach nur sein Geld. Selbst in den C Städten. Augbsurg zb. Total lächerlich zur Zeit was die in dem Kaff verlangen

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Eben. Interessante Objekte tauchen bei mir auf. Und dafür musst du eben vernetzt sein. Auch Zwangsversteigerungen sind ein gutes Mittel. Die meisten Leute schreckt es schon ab, wenn sie ein 70er Jahre Bad sehen, das man sehr leicht erneuern kann.

Ich greife niemals auf Makler zurück. Diese Berufsgruppe ist völlig nutzlos. Die sind an Ahnungslosigkeit nicht zu überbieten.

Es gilt auch in Ämter und Politik vernetzt zu sein, um zu erkennen, welche Grundstücke bald durch die Stadt verkauft werden, welche Flurstücke Bauland werden etc. etc.

Ich verdiene noch sehr ordentlich, gerade bei der Errichtung von Neubauten und anschließendem Verkauf.

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

Vitamin B bringt auch nichts mehr. Interessante Objekte tauchen oft überhaupt nicht am Markt auf. Auch Makler kommen da häufig nicht mehr dran, weil die sofort von den Nachbarn zu völlig überhöhten Preisen gekauft werden. Die Schnäppchenmentalität kann einen so teuer zu stehen kommen. Ich habe im letzten Jahr mehrere solche Fälle erlebt. Erbengemeinschaften wollen auch zum höchstmöglichen Preis verkaufen.

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

Denkt ihr, dass es sich zur Zeit noch lohnt, sich eine oder ,falls in einem günstigen Bundesland gelegen vl auch 2 oder 3 Wohnungen, als Kapitalanlage zu kaufen?
Oder ist der Immobilienmarkt für "Kleininvestoren" nicht mehr zu empfehlen?

Ich würde dir empfehlen am Anfang eher ein Netzwerk aufzubauen, um den Gewinn beim Einkauf zu machen. Hier werden nämlich die Deals gemacht und die Rendite erzielt. 99 % der Objekte auf Immoscout & Co. kannst du vergessen.

Ich habe letztens im Taunus eine Wohnung gekauft. Einkaufsgewinn liegt bei circa 50 T€. Einfacher kannst du kein Geld verdienen. Dabei musst du eben vernetzt sein. Du musst die Banker kennen, Makler, Immobilenfachleute, Handwerker etc. Der Aufbau von einem solchen Netzwerk ist viel wichtiger. Ansonsten lohnen sich Immobiliendeals nicht.

Aus einer Erbengemeinschaft habe ich ein Haus gekauft für 400 T€, Marktwert 600 T€. Es gilt wie überall: Vitamin B ist entscheidend.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

Geld in US-Treasuries parken, um in dieser Form sicher (Rating USA = AA) ohne Streß mit Mietern, Hausverwaltung, unerwarteten (Sanierungs-)Kosten sowie verlorenen Erwerbsnebenkosten (Makler, Grunderwerbsteuer, Notar) die Mietrendite deutscher Anlageimmobilien erzielen und auf diese Weise nächste Börsenbasse abwarten (200-Tage-Linie) um das Anlagekapital sodann am Aktienmarkt zu investierten. Beispielsweise breit gestreut über Indexfonds.

Sicher? Als EUR Investor in USD Papiere zu investieren? Wenn du da Sicherheit willst, musst du das Teil abhedgen. Jetzt rechne mal aus, wieviel Carry dich das kostet und was danach noch vom jetzigen Treasury Yield übrig bleibt...Setzen, 6 !

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Naja bei 5 Immobilien im Portfolio und etwas Akquise wird dein Freund auch nicht mehr als 10/Woche arbeiten. Eher 5h/woche.

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

Jeder Mensch mit Internet Zugang kennt die Preise oder zumindest die Preise für die geworben wird.

Bezüglich der Makler, ich habe zwei Freunde die beide langjährig hier in München makeln das Problem ist nicht irgendwas zu verkaufen das Problem ist irgendwas zu finden was man verkaufen darf.

Der Eine hatte z.b. im letzten Jahr gerade mal 5 Objekte auf dem Freien Markt, sowie ein paar Neu-Reihenhäuser weit außerhalb wo man nicht seine üblich Provision kriegt. Sicher hat er damit noch seine 150-200k Umsatz gemacht, aber da geht dann noch sein Büro, Fahrtkosten etc. ab. Arm ist er sicher nicht aber das Einkommen erreicht man auch mit einem IGM Sachbearbeiter Posten.

Den Makler Traum, einen 300 Wohnungs-Neubau in der Stadt etc., zieht man nur noch als großes Büro im Angestelltenverhältnis an Land oder wenn man sehr sehr gut vernetzt ist.

antworten
WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

Geld in US-Treasuries parken, um in dieser Form sicher (Rating USA = AA) ohne Streß mit Mietern, Hausverwaltung, unerwarteten (Sanierungs-)Kosten sowie verlorenen Erwerbsnebenkosten (Makler, Grunderwerbsteuer, Notar) die Mietrendite deutscher Anlageimmobilien erzielen und auf diese Weise nächste Börsenbasse abwarten (200-Tage-Linie) um das Anlagekapital sodann am Aktienmarkt zu investierten. Beispielsweise breit gestreut über Indexfonds.

Sicher? Als EUR Investor in USD Papiere zu investieren? Wenn du da Sicherheit willst, musst du das Teil abhedgen. Jetzt rechne mal aus, wieviel Carry dich das kostet und was danach noch vom jetzigen Treasury Yield übrig bleibt...Setzen, 6 !

US - Treasuries sind eine bessere Sicherheit als das Bankensystem und man hat sofort eine akzeptable Rendite.

Außerdem erzielt man in einen zukünftigen Moment der Krise und Unterbewertung die Renditen des Aktienmarktes, so daß ein denkbarer Währungsverlust unterwegs wieder aufgeholt und übertroffen werden kann - ganz im Gegenteil zu den geringen Renditen und dem Wertverlustpotential von Immobilieninvestments.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Interresanter Weise stehen teilweise aber auch dann krücken als Top Angebot vom Makler seit 7 Monaten in Immoscout. Da weiß man auch woher der Wind weht

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

Eben. Interessante Objekte tauchen bei mir auf. Und dafür musst du eben vernetzt sein. Auch Zwangsversteigerungen sind ein gutes Mittel. Die meisten Leute schreckt es schon ab, wenn sie ein 70er Jahre Bad sehen, das man sehr leicht erneuern kann.

Ich greife niemals auf Makler zurück. Diese Berufsgruppe ist völlig nutzlos. Die sind an Ahnungslosigkeit nicht zu überbieten.

Es gilt auch in Ämter und Politik vernetzt zu sein, um zu erkennen, welche Grundstücke bald durch die Stadt verkauft werden, welche Flurstücke Bauland werden etc. etc.

Ich verdiene noch sehr ordentlich, gerade bei der Errichtung von Neubauten und anschließendem Verkauf.

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

Vitamin B bringt auch nichts mehr. Interessante Objekte tauchen oft überhaupt nicht am Markt auf. Auch Makler kommen da häufig nicht mehr dran, weil die sofort von den Nachbarn zu völlig überhöhten Preisen gekauft werden. Die Schnäppchenmentalität kann einen so teuer zu stehen kommen. Ich habe im letzten Jahr mehrere solche Fälle erlebt. Erbengemeinschaften wollen auch zum höchstmöglichen Preis verkaufen.

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

Denkt ihr, dass es sich zur Zeit noch lohnt, sich eine oder ,falls in einem günstigen Bundesland gelegen vl auch 2 oder 3 Wohnungen, als Kapitalanlage zu kaufen?
Oder ist der Immobilienmarkt für "Kleininvestoren" nicht mehr zu empfehlen?

Ich würde dir empfehlen am Anfang eher ein Netzwerk aufzubauen, um den Gewinn beim Einkauf zu machen. Hier werden nämlich die Deals gemacht und die Rendite erzielt. 99 % der Objekte auf Immoscout & Co. kannst du vergessen.

Ich habe letztens im Taunus eine Wohnung gekauft. Einkaufsgewinn liegt bei circa 50 T€. Einfacher kannst du kein Geld verdienen. Dabei musst du eben vernetzt sein. Du musst die Banker kennen, Makler, Immobilenfachleute, Handwerker etc. Der Aufbau von einem solchen Netzwerk ist viel wichtiger. Ansonsten lohnen sich Immobiliendeals nicht.

Aus einer Erbengemeinschaft habe ich ein Haus gekauft für 400 T€, Marktwert 600 T€. Es gilt wie überall: Vitamin B ist entscheidend.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Ernsthaft?? Zwangsversteigerungen sollen ein gutes Mittel sein?? Alles was nicht total Schrott ist wird auf dem freien Markt sofort verkauft.

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

Eben. Interessante Objekte tauchen bei mir auf. Und dafür musst du eben vernetzt sein. Auch Zwangsversteigerungen sind ein gutes Mittel. Die meisten Leute schreckt es schon ab, wenn sie ein 70er Jahre Bad sehen, das man sehr leicht erneuern kann.

Ich greife niemals auf Makler zurück. Diese Berufsgruppe ist völlig nutzlos. Die sind an Ahnungslosigkeit nicht zu überbieten.

Es gilt auch in Ämter und Politik vernetzt zu sein, um zu erkennen, welche Grundstücke bald durch die Stadt verkauft werden, welche Flurstücke Bauland werden etc. etc.

Ich verdiene noch sehr ordentlich, gerade bei der Errichtung von Neubauten und anschließendem Verkauf.

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

Vitamin B bringt auch nichts mehr. Interessante Objekte tauchen oft überhaupt nicht am Markt auf. Auch Makler kommen da häufig nicht mehr dran, weil die sofort von den Nachbarn zu völlig überhöhten Preisen gekauft werden. Die Schnäppchenmentalität kann einen so teuer zu stehen kommen. Ich habe im letzten Jahr mehrere solche Fälle erlebt. Erbengemeinschaften wollen auch zum höchstmöglichen Preis verkaufen.

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

Denkt ihr, dass es sich zur Zeit noch lohnt, sich eine oder ,falls in einem günstigen Bundesland gelegen vl auch 2 oder 3 Wohnungen, als Kapitalanlage zu kaufen?
Oder ist der Immobilienmarkt für "Kleininvestoren" nicht mehr zu empfehlen?

Ich würde dir empfehlen am Anfang eher ein Netzwerk aufzubauen, um den Gewinn beim Einkauf zu machen. Hier werden nämlich die Deals gemacht und die Rendite erzielt. 99 % der Objekte auf Immoscout & Co. kannst du vergessen.

Ich habe letztens im Taunus eine Wohnung gekauft. Einkaufsgewinn liegt bei circa 50 T€. Einfacher kannst du kein Geld verdienen. Dabei musst du eben vernetzt sein. Du musst die Banker kennen, Makler, Immobilenfachleute, Handwerker etc. Der Aufbau von einem solchen Netzwerk ist viel wichtiger. Ansonsten lohnen sich Immobiliendeals nicht.

Aus einer Erbengemeinschaft habe ich ein Haus gekauft für 400 T€, Marktwert 600 T€. Es gilt wie überall: Vitamin B ist entscheidend.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

Geld in US-Treasuries parken, um in dieser Form sicher (Rating USA = AA) ohne Streß mit Mietern, Hausverwaltung, unerwarteten (Sanierungs-)Kosten sowie verlorenen Erwerbsnebenkosten (Makler, Grunderwerbsteuer, Notar) die Mietrendite deutscher Anlageimmobilien erzielen und auf diese Weise nächste Börsenbasse abwarten (200-Tage-Linie) um das Anlagekapital sodann am Aktienmarkt zu investierten. Beispielsweise breit gestreut über Indexfonds.

Sicher? Als EUR Investor in USD Papiere zu investieren? Wenn du da Sicherheit willst, musst du das Teil abhedgen. Jetzt rechne mal aus, wieviel Carry dich das kostet und was danach noch vom jetzigen Treasury Yield übrig bleibt...Setzen, 6 !

US - Treasuries sind eine bessere Sicherheit als das Bankensystem und man hat sofort eine akzeptable Rendite.

Außerdem erzielt man in einen zukünftigen Moment der Krise und Unterbewertung die Renditen des Aktienmarktes, so daß ein denkbarer Währungsverlust unterwegs wieder aufgeholt und übertroffen werden kann - ganz im Gegenteil zu den geringen Renditen und dem Wertverlustpotential von Immobilieninvestments.

Und welche Rendite kann man zur Zeit als EUR Investor mit US Treasuries erzielen? Am Beispiel der 10 jährigen on the run Anleihe bitte. Und sag jetzt bitte nicht 3.21%

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Zu den Häusern in der Pampa fährt man mal eben 2h und das jeden 2. Tag.

Dazu Besichtigungen von Objekten die er dann nicht bekommt. Viele Leute lassen sich ihre Objekte bewerten und verkaufen dann über einen der anderen 5 Makler die sie bestellt haben oder gleich privat.

Hinzu kommt das Du eigentlich 24/7 erreichbar sein must und die Besichtigungen etc. meist in der Zeit stattfinden wo Privatleben stattfindet.

Überarbeiten tut er sich sicherlich nicht aber ein wirklicher Halbtagsjob ist es auch nicht.

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

Naja bei 5 Immobilien im Portfolio und etwas Akquise wird dein Freund auch nicht mehr als 10/Woche arbeiten. Eher 5h/woche.

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

Jeder Mensch mit Internet Zugang kennt die Preise oder zumindest die Preise für die geworben wird.

Bezüglich der Makler, ich habe zwei Freunde die beide langjährig hier in München makeln das Problem ist nicht irgendwas zu verkaufen das Problem ist irgendwas zu finden was man verkaufen darf.

Der Eine hatte z.b. im letzten Jahr gerade mal 5 Objekte auf dem Freien Markt, sowie ein paar Neu-Reihenhäuser weit außerhalb wo man nicht seine üblich Provision kriegt. Sicher hat er damit noch seine 150-200k Umsatz gemacht, aber da geht dann noch sein Büro, Fahrtkosten etc. ab. Arm ist er sicher nicht aber das Einkommen erreicht man auch mit einem IGM Sachbearbeiter Posten.

Den Makler Traum, einen 300 Wohnungs-Neubau in der Stadt etc., zieht man nur noch als großes Büro im Angestelltenverhältnis an Land oder wenn man sehr sehr gut vernetzt ist.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 17.10.2018:

Geld in US-Treasuries parken, um in dieser Form sicher (Rating USA = AA) ohne Streß mit Mietern, Hausverwaltung, unerwarteten (Sanierungs-)Kosten sowie verlorenen Erwerbsnebenkosten (Makler, Grunderwerbsteuer, Notar) die Mietrendite deutscher Anlageimmobilien erzielen und auf diese Weise nächste Börsenbasse abwarten (200-Tage-Linie) um das Anlagekapital sodann am Aktienmarkt zu investierten. Beispielsweise breit gestreut über Indexfonds.

Sicher? Als EUR Investor in USD Papiere zu investieren? Wenn du da Sicherheit willst, musst du das Teil abhedgen. Jetzt rechne mal aus, wieviel Carry dich das kostet und was danach noch vom jetzigen Treasury Yield übrig bleibt...Setzen, 6 !

US - Treasuries sind eine bessere Sicherheit als das Bankensystem und man hat sofort eine akzeptable Rendite.

Außerdem erzielt man in einen zukünftigen Moment der Krise und Unterbewertung die Renditen des Aktienmarktes, so daß ein denkbarer Währungsverlust unterwegs wieder aufgeholt und übertroffen werden kann - ganz im Gegenteil zu den geringen Renditen und dem Wertverlustpotential von Immobilieninvestments.

Und welche Rendite kann man zur Zeit als EUR Investor mit US Treasuries erzielen? Am Beispiel der 10 jährigen on the run Anleihe bitte. Und sag jetzt bitte nicht 3.21%

Wenn in einem zukünftigen Moment der Krise das Fed die Leitzinsen wieder senkt und die EZB weiterhin ihre verlogene Weichwährungspolitik fährt, wird die Gesamtrendite weit über 3% p.a. sein.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Für Euro - Investoren:

10jährige italienische Staatsanleihen erwirtschaften bei m. E. ähnlichem Risiko wie fremdvermietete Eigentumswohnungen eine vergleichbare Rendite von aktuell 3,75% p.a.:

https://www.bloomberg.com/markets/rates-bonds

An der Verdoppelung der Rendite von italienischen Staatsanleihen innerhalb eines Jahres sieht man m. E. auch, wie schnell man zukünftig hier unter die Räder kommt, wenn die Immobilienblase in den deutschen Großstädten platzt:

https://www.finanzen.net/anleihen/a19mem-italien-anleihe

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Bitte nicht Gesamtkapitalrendite mit EK-Rendite verwechseln.

WiWi Gast schrieb am 19.10.2018:

Für Euro - Investoren:

10jährige italienische Staatsanleihen erwirtschaften bei m. E. ähnlichem Risiko wie fremdvermietete Eigentumswohnungen eine vergleichbare Rendite von aktuell 3,75% p.a.:

https://www.bloomberg.com/markets/rates-bonds

An der Verdoppelung der Rendite von italienischen Staatsanleihen innerhalb eines Jahres sieht man m. E. auch, wie schnell man zukünftig hier unter die Räder kommt, wenn die Immobilienblase in den deutschen Großstädten platzt:

https://www.finanzen.net/anleihen/a19mem-italien-anleihe

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 20.10.2018:

Bitte nicht Gesamtkapitalrendite mit EK-Rendite verwechseln.

Um so schlimmer, wenn der - teilweise - fremdfinanzierte (Immobilien- ) Blasenwert zukünftig sinkt!

https://de.wikipedia.org/wiki/Leverage-Effekt

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 20.10.2018:

Bitte nicht Gesamtkapitalrendite mit EK-Rendite verwechseln.

Mach es so wie die italienischen Banken:

EZB - Geld zu 0% p.a. finanziert italienische Staatsanleihe mit 0,9% p.a. Zins die krisenbedingt 8% im Kurs (mehr als alle Kupons zusammen) verliert.

Viel Spaß dann, neues Eigenkapital einzuwerben.

WiWi Gast schrieb am 19.10.2018:

Für Euro - Investoren:

10jährige italienische Staatsanleihen erwirtschaften bei m. E. ähnlichem Risiko wie fremdvermietete Eigentumswohnungen eine vergleichbare Rendite von aktuell 3,75% p.a.:

https://www.bloomberg.com/markets/rates-bonds

An der Verdoppelung der Rendite von italienischen Staatsanleihen innerhalb eines Jahres sieht man m. E. auch, wie schnell man zukünftig hier unter die Räder kommt, wenn die Immobilienblase in den deutschen Großstädten platzt:

https://www.finanzen.net/anleihen/a19mem-italien-anleihe

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Daher sollte man auch Immobilien unter Marktwert kaufen und diese weiter entwickeln. Umso größer wird der Puffer. Wertentwicklungen sind erstmal nur auf dem Papier. Risiko ergibt sich lediglich aus einer möglichen Nachbesicherung. Ich bin jetzt seit einigen Jahren im Immobiliengeschäft tätig und habe einen stetig wachsenden Immobilienbestand. Natürlich ist das Immobiliengeschäft mit Risiken verbunden. Jedoch auch mit einer Menge Chancen. Ich kenne sehr viele Leute die finanziell unabhängig durch Immos wurden. Die haben auch schon die ein oder andere Boom und Crashphasen hinter sich. Man sollte halt wissen was man tut.

WiWi Gast schrieb am 20.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 20.10.2018:

Bitte nicht Gesamtkapitalrendite mit EK-Rendite verwechseln.

Um so schlimmer, wenn der - teilweise - fremdfinanzierte (Immobilien- ) Blasenwert zukünftig sinkt!

de.wikipedia.org/wiki/Leverage-Effekt

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Unter Marktwert kaufen konnte man vor 5 bis 10 Jahren. Jetzt ist es eher umgekehrt. Selbst schrottige Objekte laufen weit über Wert. Man kann natürlich auch argumentieren, dass das Geld einfach weniger Wert geworden ist. Wer 2009 gekauft hatte, steht jetzt natürlich gut da.

WiWi Gast schrieb am 20.10.2018:

Daher sollte man auch Immobilien unter Marktwert kaufen und diese weiter entwickeln. Umso größer wird der Puffer. Wertentwicklungen sind erstmal nur auf dem Papier. Risiko ergibt sich lediglich aus einer möglichen Nachbesicherung. Ich bin jetzt seit einigen Jahren im Immobiliengeschäft tätig und habe einen stetig wachsenden Immobilienbestand. Natürlich ist das Immobiliengeschäft mit Risiken verbunden. Jedoch auch mit einer Menge Chancen. Ich kenne sehr viele Leute die finanziell unabhängig durch Immos wurden. Die haben auch schon die ein oder andere Boom und Crashphasen hinter sich. Man sollte halt wissen was man tut.

WiWi Gast schrieb am 20.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 20.10.2018:

Bitte nicht Gesamtkapitalrendite mit EK-Rendite verwechseln.

Um so schlimmer, wenn der - teilweise - fremdfinanzierte (Immobilien- ) Blasenwert zukünftig sinkt!

de.wikipedia.org/wiki/Leverage-Effekt

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Und als Makler kann ich Dir sagen, dass sich Leute Wohnungen als "Kapitalanlagen" kaufen, die sich das eigentlich gar nicht leisten können. Keine Ahnung, warum Banken das finanzieren.

WiWi Gast schrieb am 20.10.2018:

Daher sollte man auch Immobilien unter Marktwert kaufen und diese weiter entwickeln. Umso größer wird der Puffer. Wertentwicklungen sind erstmal nur auf dem Papier. Risiko ergibt sich lediglich aus einer möglichen Nachbesicherung. Ich bin jetzt seit einigen Jahren im Immobiliengeschäft tätig und habe einen stetig wachsenden Immobilienbestand. Natürlich ist das Immobiliengeschäft mit Risiken verbunden. Jedoch auch mit einer Menge Chancen. Ich kenne sehr viele Leute die finanziell unabhängig durch Immos wurden. Die haben auch schon die ein oder andere Boom und Crashphasen hinter sich. Man sollte halt wissen was man tut.

WiWi Gast schrieb am 20.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 20.10.2018:

Bitte nicht Gesamtkapitalrendite mit EK-Rendite verwechseln.

Um so schlimmer, wenn der - teilweise - fremdfinanzierte (Immobilien- ) Blasenwert zukünftig sinkt!

de.wikipedia.org/wiki/Leverage-Effekt

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 20.10.2018:

Keine Ahnung, warum Banken das finanzieren.

weil es die einzigste Möglichkeit ist, Geld zu verdienen... die Banken werden unvorsichtig, um überhaupt noch zu überleben.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 20.10.2018:

Unter Marktwert kaufen konnte man vor 5 bis 10 Jahren. Jetzt ist es eher umgekehrt. Selbst schrottige Objekte laufen weit über Wert. Man kann natürlich auch argumentieren, dass das Geld einfach weniger Wert geworden ist. Wer 2009 gekauft hatte, steht jetzt natürlich gut da.

In Italien werden Immobilien heute bis zu 50% und in Spanien bis zu 30% unter dem Wert von vor 10 Jahren gehandelt.

Einfach die nationale Brille ablegen.
Zudem gibt es in Deutschland ländliche Gegenden in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen und den neuen Bundesländern genug, wo die Preise innerhalb der letzten 10 Jahre nicht gestiegen sind.

Gebrauchte Einfamilienhäuser gibt es dort um TEUR 100,0, Neubauten um TEUR 250,0 jeweils mit großem Grundstück.

Natürlich ist das fernab einer großen Stadt, aber warum für das großstädtische Wohnklo einen Preis bezahlen, wo es anderswo schon zwei Häuser gibt?

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 20.10.2018:

In Italien werden Immobilien heute bis zu 50% und in Spanien bis zu 30% unter dem Wert von vor 10 Jahren gehandelt.

Einfach die nationale Brille ablegen.
Zudem gibt es in Deutschland ländliche Gegenden in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen und den neuen Bundesländern genug, wo die Preise innerhalb der letzten 10 Jahre nicht gestiegen sind.

Gebrauchte Einfamilienhäuser gibt es dort um TEUR 100,0, Neubauten um TEUR 250,0 jeweils mit großem Grundstück.

Natürlich ist das fernab einer großen Stadt, aber warum für das großstädtische Wohnklo einen Preis bezahlen, wo es anderswo schon zwei Häuser gibt?

Während die Eigentümer in Nordrhein-Westfalen in 30/40/50 Jahren oder spätestens seine Erben sich den Kopf zerbrechen werden wie sie den ollen Kasten wieder los werden und der Wert gen 0 taxiert, hat der Häuslebauer in Stuttgart für sein Haus vielleicht 1.250.000 gezahlt, bekommt das ding aber wieder für 1.000.000 los. Wahrscheinlich eher für mehr. Die Immobilienpreise in attraktiven Lagen mit Konsumhäusern in der Pampa zu vergleichen hat also etwas von Äpfel und Birnen, da diese auch einen Investitionscharakter haben.

Beispiel: Natürlich bekomme ich für den Preis von 1er Goldkette 10 Modekettchen, die Goldkette ist am Ende vom Tag aber immer noch etwas wert, selbst wenn es nur der Materialpreis ist...

Möchte man natürlich seine Naturleidenschaft frönen, legt keinen Wert auf Großstadt, hat keine Kinder bzw. Erben und bete bei Gott das die Partnerschaft hält und man nicht in 30 Jahren wieder in die Ziviliation möchte (spätestens wenn der letzte Dorfarzt im Umkreis in Rente gegangen ist), dann kann das Ding zum Klotz am Bein werden.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Unter dem Wert von vor 10 Jahren muss nicht unter Marktwert bedeuten. Der Marktwert bestimmt sich aus Angebot und Nachfrage. Der aktuelle Verkehrswert ist dann auch der Marktwert. Die Ansprüche ändern sich. Heute ist eher die große gut geschnittene ETW gefragt, nicht aber das Reihenhaus aus den 1980ern, wo man dauern Treppe hoch und runter laufen muss.

WiWi Gast schrieb am 20.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 20.10.2018:

Unter Marktwert kaufen konnte man vor 5 bis 10 Jahren. Jetzt ist es eher umgekehrt. Selbst schrottige Objekte laufen weit über Wert. Man kann natürlich auch argumentieren, dass das Geld einfach weniger Wert geworden ist. Wer 2009 gekauft hatte, steht jetzt natürlich gut da.

In Italien werden Immobilien heute bis zu 50% und in Spanien bis zu 30% unter dem Wert von vor 10 Jahren gehandelt.

Einfach die nationale Brille ablegen.
Zudem gibt es in Deutschland ländliche Gegenden in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen und den neuen Bundesländern genug, wo die Preise innerhalb der letzten 10 Jahre nicht gestiegen sind.

Gebrauchte Einfamilienhäuser gibt es dort um TEUR 100,0, Neubauten um TEUR 250,0 jeweils mit großem Grundstück.

Natürlich ist das fernab einer großen Stadt, aber warum für das großstädtische Wohnklo einen Preis bezahlen, wo es anderswo schon zwei Häuser gibt?

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Während die Eigentümer in Nordrhein-Westfalen in 30/40/50 Jahren oder spätestens seine Erben sich den Kopf zerbrechen werden wie sie den ollen Kasten wieder los werden und der Wert gen 0 taxiert, hat der Häuslebauer in Stuttgart für sein Haus vielleicht 1.250.000 gezahlt, bekommt das ding aber wieder für 1.000.000 los. Wahrscheinlich eher für mehr. Die Immobilienpreise in attraktiven Lagen mit Konsumhäusern in der Pampa zu vergleichen hat also etwas von Äpfel und Birnen, da diese auch einen Investitionscharakter haben.

Beispiel: Natürlich bekomme ich für den Preis von 1er Goldkette 10 Modekettchen, die Goldkette ist am Ende vom Tag aber immer noch etwas wert, selbst wenn es nur der Materialpreis ist...

Möchte man natürlich seine Naturleidenschaft frönen, legt keinen Wert auf Großstadt, hat keine Kinder bzw. Erben und bete bei Gott das die Partnerschaft hält und man nicht in 30 Jahren wieder in die Ziviliation möchte (spätestens wenn der letzte Dorfarzt im Umkreis in Rente gegangen ist), dann kann das Ding zum Klotz am Bein werden.

Was aber wenn es nur noch eine geringe Nachfrage nach Gold gibt?

Schau dir mal die deutsche Bevölkerungspyramide an. Spätestens in 10 Jahren startet ein großer Preisverfall. Ob Stadt oder Land ist dann egal. Einzige theoretische Chance das auszugleichen wäre durch Fachkräfte-Migration, die sich entsprechende Immobilien leisten können.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Schau dir mal die deutsche Bevölkerungspyramide an. Spätestens in 10 Jahren startet ein großer Preisverfall. Ob Stadt oder Land ist dann egal. Einzige theoretische Chance das auszugleichen wäre durch Fachkräfte-Migration, die sich entsprechende Immobilien leisten können.

Das sehe ich genauso. Außerdem die vielen überteuerten Eigentumswohnungen aktuell in den großen Städten mit zukünftigem Sanierungsbedarf. Einen kleinen Vorgeschmack darauf bietet heute schon der Blick in italienische uns spanische Immobilienportale.

Zudem gibt es in allen Blasenmärkten viele Spekulanten ohne persönlichen Bedarf, die diesen verlassen wenn es dort nichts mehr zu verdienen ist. Vergleiche nur die Lage in Spanien vor 10 Jahren mit heute. Prominentes Beispiel die allseits bekannte Finca von Boris Becker auf Mallorca.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 21.10.2018:

Die Ansprüche ändern sich. Heute ist eher die große gut geschnittene ETW gefragt, nicht aber das Reihenhaus aus den 1980ern, wo man dauern Treppe hoch und runter laufen muss.

In den heutigen weißen, kubischen Reihenhäusern im Bauhausstil muß man auch ständig Treppen steigen. Nur gibt es das früher übliche Satteldach nicht mehr.

Nachdem ich selbst erlebt habe, wie luxuriöse Häuser aus besten Baumaterialien, an deren Erbauung in meiner Jugend ich mich noch erinnern kann nach nur etwas mehr als 30 Jahren Standzeit wieder abgerissen wurden fehlt mir inzwischen völlig der Glaube, daß ein Gebäude so etwas wie einen bleibenden oder gar steigenden Wert darstellt. Auch angesichts der heute verbauten aufwändigen Haustechnik, die in 30 Jahren entsprechend sanierungsreif ist.

Oder wenn ich mich an die vielen, zuletzt nie mehr oder nur selten noch benutzten Schwimmbäder der 60er und 70er erinnere, deren Abriß ich zeitgleich mit den nebenstehenden Villen erlebt habe.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 21.10.2018:

Während die Eigentümer in Nordrhein-Westfalen in 30/40/50 Jahren oder spätestens seine Erben sich den Kopf zerbrechen werden wie sie den ollen Kasten wieder los werden und der Wert gen 0 taxiert, hat der Häuslebauer in Stuttgart für sein Haus vielleicht 1.250.000 gezahlt, bekommt das ding aber wieder für 1.000.000 los. Wahrscheinlich eher für mehr. Die Immobilienpreise in attraktiven Lagen mit Konsumhäusern in der Pampa zu vergleichen hat also etwas von Äpfel und Birnen, da diese auch einen Investitionscharakter haben.

Das ist doch etwas platt.

Für den Preis einer mittleren Eigentumswohnung in einer der gesuchten Großstädte (M, S, F, HH, D, B) bekommt man anderswo eine Villa mit genug Platz und großem Grundstück.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 21.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 21.10.2018:

Während die Eigentümer in Nordrhein-Westfalen in 30/40/50 Jahren oder spätestens seine Erben sich den Kopf zerbrechen werden wie sie den ollen Kasten wieder los werden und der Wert gen 0 taxiert, hat der Häuslebauer in Stuttgart für sein Haus vielleicht 1.250.000 gezahlt, bekommt das ding aber wieder für 1.000.000 los. Wahrscheinlich eher für mehr. Die Immobilienpreise in attraktiven Lagen mit Konsumhäusern in der Pampa zu vergleichen hat also etwas von Äpfel und Birnen, da diese auch einen Investitionscharakter haben.

Das ist doch etwas platt.

Für den Preis einer mittleren Eigentumswohnung in einer der gesuchten Großstädte (M, S, F, HH, D, B) bekommt man anderswo eine Villa mit genug Platz und großem Grundstück.

Sehe das genauso. Auf dem Land kann man dafür eine Villa kaufen mit Photovoltaik, Pool und ähnlichen Luxus. In der Stadt kriegt man dafür eine 50m2 Wohnung in Neukölln.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 21.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 21.10.2018:

Während die Eigentümer in Nordrhein-Westfalen in 30/40/50 Jahren oder spätestens seine Erben sich den Kopf zerbrechen werden wie sie den ollen Kasten wieder los werden und der Wert gen 0 taxiert, hat der Häuslebauer in Stuttgart für sein Haus vielleicht 1.250.000 gezahlt, bekommt das ding aber wieder für 1.000.000 los. Wahrscheinlich eher für mehr. Die Immobilienpreise in attraktiven Lagen mit Konsumhäusern in der Pampa zu vergleichen hat also etwas von Äpfel und Birnen, da diese auch einen Investitionscharakter haben.

Das ist doch etwas platt.

Für den Preis einer mittleren Eigentumswohnung in einer der gesuchten Großstädte (M, S, F, HH, D, B) bekommt man anderswo eine Villa mit genug Platz und großem Grundstück.

Das ist doch nicht der springende Punkt. Du bekommst zum Preis einer Rolex auch 100 Swatch watches, die die Zeit genau so gut anzeigen und vielleicht noch mehr Extras haben. Die Swatch-Uhren sind jedoch nach 10 Jahren nix mehr wert, 0, nada, niente, komplett abgeschrieben, während die Rolex i.d.R. noch einen sehr guten Preis einfährt und gewisse Exemplare sogar noch im Wert steigen. Eine Stadtwohnung ist also immer auch Investitionsgut und fließt nicht komplett in die GuV sondern in die Bilanz! Und selbst wenn die Stadtvilla nach 50 Jahren abgetragen wird, dann weil das Gründstück noch viel wert ist!

@Blase - Natürlich haben wir eine Blase in den Städten (habe auch nie das Gegenteil behauptet), aber auch bereits in vielen ländlichen Gegenden. Einfach mal die Preise in BW betrachten. Aktuell würde ich ebenfalls die Finger vom Markt lassen!

@Demographische Entwicklung - Die Demographische Entwicklung betrifft das flache Land sehr viel mehr als die Städte, von dem her ist das eher ein Argument für die Stadt als für das flache Land. Im schlimmsten Fall macht man in der Stadt einen Wanddurchbruch und dann gibts eben wieder mehr qm pro Kopf uns aus den ganzen 1Zimmer Arbeiterbaracken werden 2 Zimmer Rentendomizile.

Wie oben bereits geschrieben, wer gefallen am Land findet, wer möglichst viel Gegenwert für sein Geld möchte oder seine Heimat im ländlichen Schwarzwald hat, der soll ruhig seine Hütte bauen und die nächsten 50 Jahre in Frieden und Glück leben, meinen Segen hat er. Man sollte sich jedoch nicht den Fehler machen und die Stadt/Landwohnung rein aus dem Preisaspekt betrachten.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Das kann ich auch bestätigen. Hatte in jungen Jahren den Bau von Ein- und Mehrfamilien-Häusern miterlebt, die mittlerweile schon wieder abgerissen wurden. Die Grundstücke waren so im Wert gestiegen, dass man dort sehr teure Häuser oder Eigentumswohnungsanlagen hingestellt hat. ETWs für 10k pro qm Wohnfläche. Und das nicht mal in den hier so oft zitierten teuren Städten.

WiWi Gast schrieb am 21.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 21.10.2018:

Die Ansprüche ändern sich. Heute ist eher die große gut geschnittene ETW gefragt, nicht aber das Reihenhaus aus den 1980ern, wo man dauern Treppe hoch und runter laufen muss.

In den heutigen weißen, kubischen Reihenhäusern im Bauhausstil muß man auch ständig Treppen steigen. Nur gibt es das früher übliche Satteldach nicht mehr.

Nachdem ich selbst erlebt habe, wie luxuriöse Häuser aus besten Baumaterialien, an deren Erbauung in meiner Jugend ich mich noch erinnern kann nach nur etwas mehr als 30 Jahren Standzeit wieder abgerissen wurden fehlt mir inzwischen völlig der Glaube, daß ein Gebäude so etwas wie einen bleibenden oder gar steigenden Wert darstellt. Auch angesichts der heute verbauten aufwändigen Haustechnik, die in 30 Jahren entsprechend sanierungsreif ist.

Oder wenn ich mich an die vielen, zuletzt nie mehr oder nur selten noch benutzten Schwimmbäder der 60er und 70er erinnere, deren Abriß ich zeitgleich mit den nebenstehenden Villen erlebt habe.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Bezgl. demographische Entwicklung:

Wieso sollte diese das Land mehr als die Stadt betreffen? Du mischt da einen weiteren Trend einfach dazu, den der Urbanisierung.

Diese wirkt erst einmal kompensierend auf die demographische Entwicklung, da gebe ich dir Recht. Die Frage ist nur wie stark?

Die Urbanisierung ist mMn bereits auf einem sehr hohen Niveau, sie geht Hand in Hand mit der Globalisierung. Es gibt halt auf dem Land immer wenger 10-Mann was-weiß-ich-Betriebe (bspw Bankfilialen). Dafür viele mittelgroße bis große Unternehmen die auf einem weltweiten Markt konkurrieren. Oft sitzen diese in den größeren Städten (gerade in D gibt es allerdings zahlreiche Ausnahmen).

Wird der Trend der Urbanisierung so weitergehen? Ja aber nicht mehr in dieser Geschwindigkeit. Wird er die demographische Entwicklung in den Städten kompensieren? Ich denke klar nein, dafür ist die Veränderung zu gravierend.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Kommt drauf an, was man will. Ich bin zum Beispiel heiß auf Cash Flow. Neben dem Aktien/Anleihe Depot also mal zwei Wohnungen zugelegt. Speckgürtel Frankfurt, netto mietrendite aufs Gesamtkapital 4,5 Prozent nach Steuern.

Seit zwei Jahren - okay noch nicht ewig - läuft das sehr gut und der Stress hält sich in Grenzen. Wahr ist aber, dass es bei. Ersten Kauf durchaus schwierig war wegen know how. Alles kein Hexenwerk aber man muss es halt mal gemacht haben.

Ich rechne nie mit Wertsteigerungen. Wenn ich 4 Prozent nach steuern habe und das Investitionsvolumen angemessen ist, dann Kauf ich. Allerdings auf die nähere Umgebung beschränkt. Wenn ich was in Leipzig oder Hamburg hätte und muss da hin kostet das einfach Geld - absetzbarkeit hin oder her. Und ich kenn mich nicht so gut aus.
Da man die 4 Prozent in ffm und Co aber bei weitem nicht sieht, ist das kein Thema derzeit.

Interessant finde ich auch den steuerlichen Gestaltungsspielraum der sich ergeben, wenn man sowas macht ggü Aktien oder Anleihen. Stichwort (Schein)Kredit unter Verwandten und so Spielchen.

Beruflich bedingt kann ich die nächste Wohnung aber erst 2021 kaufen (bin im Ausland). Wenn bis dahin Euro Anleihen niedriger Bonität (Italien, Spanien... VW was auch immer) wieder ordentliche Kupons und Renditen jenseits der 5 Prozent hätten, würde ich persönlich eher da rein gehen. Von Risiko her kann man ne Wohnung ja nicht mit AAA Bund vergleichen.

Ach ja und nein, Dividenden sind für mich keine Alternative.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Die Menschen fliehen vom Land.
Die ärmeren Schichten, weil sie kaum Mobilität besitzen, die vermögenderen, weil Zeit kostbar ist.
Der Effekt du Migration betrifft nur Städte. Niemand will heutzutage noch auf dem Land leben. Bzw. "Land" ist dann der Speckgürtel einer Großstadt.

Wir haben nach dem Tod meiner Großeltern ein 400-qm-Ärztehaus verkauft: 500-Einwohner-Dorf ohne Geschäfte des täglichen Bedarfs, die 20.000-Einwohner-"Stadt" als nächste Bezugsgröße war 15 km weit entfernt, keine Schule, keine Geschäfte, das Haus zwar instand gehalten, aber Technik von ca. 1995. Mit dem Erlös war ein GTI gerade so zu finanzieren... Dafür haben meine Großeltern Jahrzehntelang gearbeitet...
Für dasselbe Haus hätte man in der Stadt vermutlich ein Jahrzehnt länger gearbeitet, das Ding wäre aber zu deren Tod das 10-fache wert gewesen.

antworten
WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Wir haben nach dem Tod meiner Großeltern ein 400-qm-Ärztehaus verkauft: 500-Einwohner-Dorf ohne Geschäfte des täglichen Bedarfs, die 20.000-Einwohner-"Stadt" als nächste Bezugsgröße war 15 km weit entfernt, keine Schule, keine Geschäfte, das Haus zwar instand gehalten, aber Technik von ca. 1995. Mit dem Erlös war ein GTI gerade so zu finanzieren... Dafür haben meine Großeltern Jahrzehntelang gearbeitet...
Für dasselbe Haus hätte man in der Stadt vermutlich ein Jahrzehnt länger gearbeitet, das Ding wäre aber zu deren Tod das 10-fache wert gewesen.

Man muß beide Seiten sehen: Deine Großeltern haben in gewissen Sinne verloren, weil sie in einer ärmlichen Gegend ein zu großes und aufwändiges Haus teuer neu gebaut haben.

Gewinnen wird der Erwerber, wenn er die Investitionen Deiner Großeltern zwei oder drei Dekaden für sich weiter nutzt, was aufgrund der früheren soliden Bauweise in Verbindung mit der einfachen Haustechnik leicht möglich ist.

Verlieren könnte dessen Erwerber maximal den nur geringen Kaufpreis, wobei das Geldsystem mit Teuerung quasi eine Unterstützung darstellt, daß dieser auf mittlere Sicht nominell nichts verliert.

Da sehe ich die neu erbauten modischen Gebäude mit aufwändiger Haustechnik problematischer, die aktuell für Millionenbeträge inseriert werden.

antworten
WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Wir haben nach dem Tod meiner Großeltern ein 400-qm-Ärztehaus verkauft. Dafür haben meine Großeltern Jahrzehntelang gearbeitet...
Für dasselbe Haus hätte man in der Stadt vermutlich ein Jahrzehnt länger gearbeitet, das Ding wäre aber zu deren Tod das 10-fache wert gewesen.

Stell´ Dir nur mal vor, wie viele Investoren speziell aus der Ärzteschaft einst für Ostimmobilien, Schiffsbeteiligungen, Kurkliniken und sonstige Abschreibungsobjekte "gearbeitet" haben, die heute nichts oder nur einen Bruchteil der Anschaffungskosten wert sind.

Nicht auszudenken übrigens, wenn Deine Großeltern ihr Geld ab 1986 in Microsoft- oder ab 1995 in Dell - Aktien investiert hätten.

antworten
WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Kaufen ist aktuell nur möglich wenn man sich den Luxus gönnen möchte. Als Anlage macht es keinen Sinn. Lieber ein paar Jahre warten. Die Zinsen werden sicher steigen und viele Leute können sich ihre Finanzierung dann nicht mehr leisten. Dann kommt der Zeitpunkt wo kaufen wieder Sinn macht

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Früher war die finanzielle Rettung von alten Industriegeländen deren Konversion in Wohnraum bzw. bei veraltetem Wohnraum dessen Nachverdichtung.

  • Was also ist zukünftig die finanzielle Rettung der heutigen, bereits nachverdichteten Gebäude im Alter?
  • Wolkenkratzer?
antworten
WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Hat nichts mit finanzieller Rettung zu tun. Aber sogar schon nachverdichtete Gebiete lassen sich noch weiter verdichten. "Aufstockung" nennt man das. Wird u.U. von der Stadt aus forciert. Da wird dann ein Hochhaus mit sozial kritischer Bewohnerschaft noch um einige Etagen aufgestockt.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Früher war die finanzielle Rettung von alten Industriegeländen deren Konversion in Wohnraum bzw. bei veraltetem Wohnraum dessen Nachverdichtung.

  • Was also ist zukünftig die finanzielle Rettung der heutigen, bereits nachverdichteten Gebäude im Alter?
  • Wolkenkratzer?
antworten
WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Hat nichts mit finanzieller Rettung zu tun. Aber sogar schon nachverdichtete Gebiete lassen sich noch weiter verdichten. "Aufstockung" nennt man das. Wird u.U. von der Stadt aus forciert. Da wird dann ein Hochhaus mit sozial kritischer Bewohnerschaft noch um einige Etagen aufgestockt.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Früher war die finanzielle Rettung von alten Industriegeländen deren Konversion in Wohnraum bzw. bei veraltetem Wohnraum dessen Nachverdichtung.

  • Was also ist zukünftig die finanzielle Rettung der heutigen, bereits nachverdichteten Gebäude im Alter?
  • Wolkenkratzer?

Auch Aufstockung ist nicht bis ins endlose möglich

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Und z. B. in München gar nicht möglich, da ist ja die maximal Höhe lächerlich gering.

WiWi Gast schrieb am 23.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Hat nichts mit finanzieller Rettung zu tun. Aber sogar schon nachverdichtete Gebiete lassen sich noch weiter verdichten. "Aufstockung" nennt man das. Wird u.U. von der Stadt aus forciert. Da wird dann ein Hochhaus mit sozial kritischer Bewohnerschaft noch um einige Etagen aufgestockt.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Früher war die finanzielle Rettung von alten Industriegeländen deren Konversion in Wohnraum bzw. bei veraltetem Wohnraum dessen Nachverdichtung.

  • Was also ist zukünftig die finanzielle Rettung der heutigen, bereits nachverdichteten Gebäude im Alter?
  • Wolkenkratzer?

Auch Aufstockung ist nicht bis ins endlose möglich

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Bei der Nachfinanzierung gebe ich dir recht. Aber dadurch werden die Preise nicht ins bodenlose fallen, weil viele Immobilien in Deutschland dann nach wie vor einen realen hohen Gegenwert haben werden. Durch das gesteigerte Angebot kann man vielleicht ein "Schnäppchen" schlagen, aber die Nachfrage nach Immobilien wird ja nicht verschwinden. Insbesondere wird der Effekt dann auch abgeschwächt, weil derzeitig einige Leute auf einem Haufen Cash sitzen. Die nächste Rezession wird man auch auf dem Aktienmarkt nicht allzu lang ausnutzen können. Einfach weil bereits sehr viele darauf warten und dann investieren werden.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Kaufen ist aktuell nur möglich wenn man sich den Luxus gönnen möchte. Als Anlage macht es keinen Sinn. Lieber ein paar Jahre warten. Die Zinsen werden sicher steigen und viele Leute können sich ihre Finanzierung dann nicht mehr leisten. Dann kommt der Zeitpunkt wo kaufen wieder Sinn macht

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 23.10.2018:

Bei der Nachfinanzierung gebe ich dir recht. Aber dadurch werden die Preise nicht ins bodenlose fallen, weil viele Immobilien in Deutschland dann nach wie vor einen realen hohen Gegenwert haben werden. Durch das gesteigerte Angebot kann man vielleicht ein "Schnäppchen" schlagen, aber die Nachfrage nach Immobilien wird ja nicht verschwinden. Insbesondere wird der Effekt dann auch abgeschwächt, weil derzeitig einige Leute auf einem Haufen Cash sitzen. Die nächste Rezession wird man auch auf dem Aktienmarkt nicht allzu lang ausnutzen können. Einfach weil bereits sehr viele darauf warten und dann investieren werden.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Kaufen ist aktuell nur möglich wenn man sich den Luxus gönnen möchte. Als Anlage macht es keinen Sinn. Lieber ein paar Jahre warten. Die Zinsen werden sicher steigen und viele Leute können sich ihre Finanzierung dann nicht mehr leisten. Dann kommt der Zeitpunkt wo kaufen wieder Sinn macht

Ja genau, das war die letzten Male auch so. Da ist der Aktienmarkt nicht so stark eingebrochen weil alle bereits in den Startlöchern standen.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Bauvorschriften werden geändert, wenn die Kommune das will. Gilt auch für die Stellplatzverordnung.

WiWi Gast schrieb am 23.10.2018:

Und z. B. in München gar nicht möglich, da ist ja die maximal Höhe lächerlich gering.

WiWi Gast schrieb am 23.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Hat nichts mit finanzieller Rettung zu tun. Aber sogar schon nachverdichtete Gebiete lassen sich noch weiter verdichten. "Aufstockung" nennt man das. Wird u.U. von der Stadt aus forciert. Da wird dann ein Hochhaus mit sozial kritischer Bewohnerschaft noch um einige Etagen aufgestockt.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Früher war die finanzielle Rettung von alten Industriegeländen deren Konversion in Wohnraum bzw. bei veraltetem Wohnraum dessen Nachverdichtung.

  • Was also ist zukünftig die finanzielle Rettung der heutigen, bereits nachverdichteten Gebäude im Alter?
  • Wolkenkratzer?

Auch Aufstockung ist nicht bis ins endlose möglich

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 23.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 23.10.2018:

Bei der Nachfinanzierung gebe ich dir recht. Aber dadurch werden die Preise nicht ins bodenlose fallen, weil viele Immobilien in Deutschland dann nach wie vor einen realen hohen Gegenwert haben werden. Durch das gesteigerte Angebot kann man vielleicht ein "Schnäppchen" schlagen, aber die Nachfrage nach Immobilien wird ja nicht verschwinden. Insbesondere wird der Effekt dann auch abgeschwächt, weil derzeitig einige Leute auf einem Haufen Cash sitzen. Die nächste Rezession wird man auch auf dem Aktienmarkt nicht allzu lang ausnutzen können. Einfach weil bereits sehr viele darauf warten und dann investieren werden.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Kaufen ist aktuell nur möglich wenn man sich den Luxus gönnen möchte. Als Anlage macht es keinen Sinn. Lieber ein paar Jahre warten. Die Zinsen werden sicher steigen und viele Leute können sich ihre Finanzierung dann nicht mehr leisten. Dann kommt der Zeitpunkt wo kaufen wieder Sinn macht

Ja genau, das war die letzten Male auch so. Da ist der Aktienmarkt nicht so stark eingebrochen weil alle bereits in den Startlöchern standen.

Hehe.

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WiWi Gast

Wohnung(en) als Kapitalanlage noch sinnvoll?

Ja genau, das war die letzten Male auch so. Da ist der Aktienmarkt nicht so stark eingebrochen weil alle bereits in den Startlöchern standen.

Continental - man erinnere sich an die weinende Frau Schaeffler 2009 - ist heute nur noch halb so viel wert wie am Jahresanfang.

Gilt so auch für viele bekannte blue chips.
Ich stehe zwar ebenfalls in den Startlöchern, nur wird es bestimmt noch preiswerter bzw. es ist noch kein neuer Aufwärtstrend ersichtlich (200 - Tage - Linie).

Da ich davon lebe und viele Märkte und Einzelwerte periodisch hinsichtlich eines Trends kontrolliere, würde mir das auch nicht entgehen aber noch ist es wohl noch nicht so weit.

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