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ImmobilienGeneration Y

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Die hohen Immobilienpreise kommen

durch das knappe Angebot (geringe Neubautätigkeit, u.a. da schlechte Mietrendite),

  • Korrekt, aber nur in bestimmten Regionen, denn dort wo es Jobs gibt und gute bezahlte Stellen! bei uns auf dem ostdeutschen platten Land werden Wohnungen abgerissen, da es sich einfach nicht lohnt.
    durch die erhöhte Nachfrage (Zuwanderung sowie in der Stadt leben wollen) und
  • der Trend ist mittlerweile wieder vorbei. 2015 bis 2017 war es am schlimmsten
    Einreise, Aufenthaltsstatus, eine Jahr warten und dann arbeiten fertig. Das was wir heute haben, ist nichts anderes als ein verfehlte baupolitik (Neubau für Luxus und in Regionen wo man keinen Wohnungen braucht, EZB Geldpolitik, etc.)
    durch die niedrigen Zinsen, die eine Finanzierung eines erhöhten Kaufpreis ermöglichen.

Ja, nur wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässst
Jahr Jahr Differenz DM EUR
1970 2019 50 400.000,00 204.516,75
2019 2019 1 1.173.498,00 600.000,00 3,87% Preissteigerung pro Jahr

Merkste was: Immobilien die in der Bausubstanz verfallen, steigen im Preis, aber eben nur im Durchschnitt und nicht überall, sondern nur in den begeehrten Lagen und dort auch nur, wenn die Jobs da sind. Und zudem ist der Zins von 1970 bei 10 bis 11 % gewesen. Heute haste Zinsen i. h. v. 1-2 % oder gar negativ.... Also ist alles nur relativ.

Das Grundproblem ist eigentlich, dass diese gefühlte Wertsteigerung mit den Reallöhnen nicht mit halten, aber die Wahrheit ist einfach, dass unserer Generation zuviel für Müll ausgibt und aufgrund der alten Weltstruktur, welche heute nicht mehr funtkioniert, anderer Arbeitsbedingungen hat. Befristung, Outscourcing, etc.

Unter 100 TEUR Einkommen und 100qm Immo nur über 500 TEUR paßt einfach nicht.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Wenn du längere Zeit in einem Amt gearbeitet hast, ist dir doch sicherlich aufgefallen, dass die meisten Beschäftigten dort gar keine Beamten sind? Beamter als Sachbearbeiter bei einem Amt kann man ganz gut mit Sachbearbeiter Dax30 vergleichen. Relativ viel Sicherheit, beim Dax gibt es aber deutlich mehr Geld. Habe selbst beides gemacht. Weshalb wohl fehlen im ÖD so viele Ingenieure?

Quelle:

https://www.stern.de/politik/deutschland/beamten-mangel--warum-in-deutschland-tausende-staatsdiener-fehlen-8988436.html

WiWi Gast schrieb am 16.11.2019:

MünchenIstTeuer schrieb am 16.11.2019:

Nur lässt er sich als Beamter das Leben von deiner Steuer bezahlen. Sehr wirtschaftlich in der Tat.

Beamte sind halt leider die Low-Performer unserer Gesellschaft. Mag nicht auf alle zutreffen, wer aber mal ein beliebiges Amt von innen gesehen hat, der weiß, was ich meine. Ich mache den Individuen da noch nicht mal einen Vorwurf, das System ist halt so gestaltet. Derjenige, der 60 Tage im Jahr krank ist, verdient genauso viel wie der Kollege, der sich den Arsch aufreißt und ist genauso unkündbar. Kein Wunder, dass jeder Leistungsgedanke da abstirbt.
Traurig, dass es eigentlich die sind, die das Land am Laufen halten sollen.

Hätten wir eine effiziente Verwaltung, würden viele Folgeprobleme einfach verschwinden. Man muss sich nur mal das Baurecht und die ewig langen Genehmigungsverfahren angucken und dann weiß man, warum kaum noch gebaut wird.
Das gleiche gilt für den inzwischen abgewürgten Ausbau von erneuerbaren Energien. Regulierungen und lahme Behörden soweit das Auge reicht.

Andere Länder haben es vorgemacht, dass man auch mithilfe der Digitalisierung die Verwaltung massiv verschlanken und gleichzeitig effizienter machen kann. Das wird jedoch im Beamtenstaat Deutschland nie passieren. Immerhin wollen die Millionen von Beamte ja ihren sicheren und gut bezahlten Posten behalten.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Selbst Bauen ist halt einfach in Deutschland unglaublich teuer.

  • a) Passender Grunderwerb ist schon teuer und schwierig (Notarkosten, Grunderwerbsteuer). Dazu muss man auch erstmal eine Fläche finden, die überhaupt als Wohngebiet ausgewiesen ist. Bürokratie pur. Eine einfache Nutzungsänderung (z.B. um eine alte Fabrik als Wohngebäude umzubauen) dauert Jahre!!!
  • b) Bauvorschriften. Gerade im Bereich Energieeffizienz und Brandschutz ist Deutschland trauriger Spitzenreiter der unnötigen Vorschriften. Ein befreundeter Bauunternehmer sagte mir mal, dass man 30-40% Baukosten sparen könnte, wenn es nicht die ganzen dämlichen Vorschriften gäbe. Und das ohne großen Verlust von Qualität beim Wohnen.
  • c) Mangel an Bauunternehmern und Handwerkern. Eine Branche die seit Jahrzehnten systematisch kaputtgemacht wurde und nun von Billighandwerkern aus dem Osten dominiert wird. Wer einen brauchbaren Handwerker will, der wartet und blecht ordentlich.
  • d) Fehlendes Interesse sich technische Möglichkeiten zunutze zu machen. Viele Arbeitsschritte laufen heute noch so ab, wie vor 20-30 Jahren. Außerhalb von Energieeffizienz und Brandschutz gibt es nur wenig Innovation im Bauhandwerk (und da auch nur wegen gesetzlichen Vorschriften). Es gibt z.B. schon große Roboter, die Häuser mauern können (innerhalb von 48-72 Std bei normalen Ausmaßen). Bloß die Bauunternehmen haben kein Interesse daran, weil Osteuropäer günstiger sind und der Markt eh nur vom Preis und nicht von Langlebigkeit dominiert wird.
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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 16.11.2019:

Die Reallöhne sind seit 1990 um 40% gesunken..

Da widerspricht dir wahrscheinlich so ziemlich jede Statistik.

Generell ist eine Betrachtung von realen Lohnsteigerungen und Preissteigerungen hierfür schlicht falsch, weil man möchte ja gerade Inflationseffekte mit einbeziehen. Genau darum geht es doch auch. Man muss also Nominallöhne und -preise vergleichen und hierbei hat sich das Verhältnis seit 1990 positiv verändert.

Genau dieser Punkt ist falsch und auch nicht aussagekräftig. Du musst den Hauspreisindex ranziehen um vergangenheit mit dem hier und jetzt zu vergleichen.
Und der basiert nunmal auf reallwerten.

Als beispiel: wenn ich mir vor 30 Jahren mit einem durchschnittlichen Gehalt über 30 Jahre 2 Häuser kaufen könnte, wären es heute noch 0.5 Häuser. Ist nur ein fiktiver wert un es zu veranschaulichen.

Und was hast du sonst noch geraucht?
Ich hab in meiner Arbeit eher konservativ gerechnet mit den Daten.

Hier ist zb. Eine Studie genannt die von 50% gesunkenen reallöhnen seit 1990 ausgeht nur mal so :)
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/studie-realloehne-sind-seit-1990-um-bis-zu-50-prozent-gesunken-a-670474-amp.html

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 16.11.2019:

Dass das Erbe schon versteuert ist, ist ein ziemlich komisches Argument. Jedes Vermögen wurde bereits irgendwie mal versteuert. Der Bäcker in der GmbH verkauft Brötchen, davon die Umsatzsteuer führt er direkt ab an den Staat und vom Gewinnanteil ebenfalls noch einen Teil. Von dem, was übrig bleibt, zahlt er sich selbst Gehalt aus und versteuert es mit der Einkommenssteuer und zahlt die SV-Beiträge. Von seinem Netto-Einkommen zahlt er den Fensterbauer, denn er braucht für sein Privathaus ein neues Fenster. Von diesem doppelt versteuertem Einkommen, welches auch mit SV belastet ist, führt der Fensterbauer jetzt erst wieder die Umsatzsteuer komplett ab und vom Gewinnanteil einen Teil. Dann die Zahlung des Gehalts an sich selbst, davon ab gehen Einkommenssteuer und SV-Beitrag.

Sinnvoll wäre es, wenn das Erbe oder die Schenkung im Jahr des Erbes oder Schenkung einfach als normales Einkommen angerechnet wird beim Beschenkten.

Und wir bräuchten ein sinnvolles Steuer- und SV-System, also
15.000 EUR Freibetrag, dann tariflich ansteigend auf 30% Grenzsteuersatz bis 60.000 EUR und 40% Grenzsteuersatz bis 100.000 EUR. Weiter ansteigend auf 50% Grenzsteuersatz bis 250.000 EUR und auf 60% Grenzsteuersatz bis 1.000.000 EUR. Diese 60% gelten ab 1.000.000 bis unendlich.

SV-Beiträge ohne Beitragslimit. Alle müssen in GRV und GKV/PV einzahlen. Beamte bekommen weiterhin Pension, aber GRV wird voll angerechnet. Auch Ärzte, Steuerberater etc. müssen voll einzahlen. Zusatzversichern kann sich natürlich jeder, egal ob Angestellter, Arzt, anderer Freiberufler, Selbständiger oder Beamter. Und natürlich müssen wir nach oben hin deckeln. Das kann per sinkender Rate geschehen. Also wer Durschnittsentgelt verdient, bekommt einen Rentenpunkt. Wer doppelt so viel verdient, bekommt zwei Rentenpunkte. Wer 4x verdient bekommt 3 Rentenpunkte. Wer 8x verdient bekommt 4 Rentenpunkte. Wer 16x verdient bekommt 5 Rentenpunkte usw.

GKV für ebenfalls für alle, aber alle jetzigen PKVs werden zu privaten Zusatz-PKVs. Jeder kann sich jederzeit privat zusatzversichern, wobei die PKV dann die Differenz trägt (Chefarztbehandlung statt Standard, Einbettzimmer statt Mehrbettzimmer usw.)

Die ALV machen wir zu einer steuerfinanzierten Leistung.
Und für das Erbe gibt es pro Jahr 10.000 EUR Freibetrag/Bagatellgrenzen. Alles darüber wird Steuer- und SV-Pflichtig.

Bei Firmenerbschaften muss es die Option geben, dass der Bund stiller Teilhaber wird statt Steuerzahlung. Betonung auf STILLER Teilhaber.

Und wer sollte dann bitte ein Interesse haben, mehr als 100k zu verdienen?

Schweden ist mal in so eine Richtung gegangen und hat dann umgesteuert. Bei so einem System hast du irgendwann die Situation, dass ein Arzt lieber auf 75% runterfährt und selber Arbeiten am seinem Haus macht anstatt einem Handwerker zu beauftragen. Da wartet man dann auch mal wirklich lange auf eine wichtige Operation.

In diesem Einkommensbereich geht es nicht mehr um paar Euro mehr oder weniger. Im Übrigen geht bei meinem Modell die Kurve von 40% auf 50% im Bereich von 100k bis 250k. Im aktuellen Modell ist man bei 56k bereits bei 42%. Erst bei 130k wäre bei dem neuen Modell 42% erreicht, was jetzt bereits bei 56k erreicht ist.

Das Einkommen von Ärzten muss marktwirtschaftlich stark verringert werden. Der Beruf ist sehr hoch angesehen und daher sowieso höchst begehrt. Wir brauchen keine künstliche Verknappung der Studienplätze und dafür exorbitant hohe Gehälter. Wir brauchen viel, viel mehr Studienplätze. Diese sind von den Studenten voll zu bezahlen, wobei der Staat über 15 Jahre die Studiengebühren komplett erlässt. Voraussetzung dafür müsste sein, dass der Arzt 15 Jahre nach Studienende dem deutschen Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Er darf arbeiten, was er möchte und wie viel er möchte. Oder H4 beziehen. Über 15 Jahre schreibt sich die Studiengebühr auf 0 ab.

15 Jahre nach dem Studium sie die Leute sozial schon so gefestigt mit Kindern usw. dass nur wenige dann den Schritt in hochbezahlte Länder wagen werden.

Und dann habe ich auch nichts dagegen, dass der Arzt auf 75% runter fährt. Die Bezahlung der Ärzte sollte sich nach A14/A15 orientieren und in eigener Praxis auch entsprechend hoch. Das muss über die entsprechenden Vergütungssätze gerereglt werden.

Im Bereich 150k oder mehr Einkommen, geht es hauptsächlich noch um persönliche Macht, Einfluss, Gestaltung usw.
200k, 250k sind zuviel für Haus, Autos usw. (Upper Midclass) und zu wenig für Yacht, 2.000 qm in Monaco und PrivatJet (Upper Class).
Niemand wird eine Beförderung im Konzern von einer 150k-Stelle auf eine 250k-Stelle ablehnen, weil der Steuersatz da ansteigt (Grenzsteuersatz 50%). Das sind Leute, die für ihr Thema brennen. Und aus diesen Gründen sollten sie das auch tun und nicht nur wegen des Geldes.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 16.11.2019:

Dass das Erbe schon versteuert ist, ist ein ziemlich komisches Argument. Jedes Vermögen wurde bereits irgendwie mal versteuert. Der Bäcker in der GmbH verkauft Brötchen, davon die Umsatzsteuer führt er direkt ab an den Staat und vom Gewinnanteil ebenfalls noch einen Teil. Von dem, was übrig bleibt, zahlt er sich selbst Gehalt aus und versteuert es mit der Einkommenssteuer und zahlt die SV-Beiträge. Von seinem Netto-Einkommen zahlt er den Fensterbauer, denn er braucht für sein Privathaus ein neues Fenster. Von diesem doppelt versteuertem Einkommen, welches auch mit SV belastet ist, führt der Fensterbauer jetzt erst wieder die Umsatzsteuer komplett ab und vom Gewinnanteil einen Teil. Dann die Zahlung des Gehalts an sich selbst, davon ab gehen Einkommenssteuer und SV-Beitrag.

Sinnvoll wäre es, wenn das Erbe oder die Schenkung im Jahr des Erbes oder Schenkung einfach als normales Einkommen angerechnet wird beim Beschenkten.

Und wir bräuchten ein sinnvolles Steuer- und SV-System, also
15.000 EUR Freibetrag, dann tariflich ansteigend auf 30% Grenzsteuersatz bis 60.000 EUR und 40% Grenzsteuersatz bis 100.000 EUR. Weiter ansteigend auf 50% Grenzsteuersatz bis 250.000 EUR und auf 60% Grenzsteuersatz bis 1.000.000 EUR. Diese 60% gelten ab 1.000.000 bis unendlich.

SV-Beiträge ohne Beitragslimit. Alle müssen in GRV und GKV/PV einzahlen. Beamte bekommen weiterhin Pension, aber GRV wird voll angerechnet. Auch Ärzte, Steuerberater etc. müssen voll einzahlen. Zusatzversichern kann sich natürlich jeder, egal ob Angestellter, Arzt, anderer Freiberufler, Selbständiger oder Beamter. Und natürlich müssen wir nach oben hin deckeln. Das kann per sinkender Rate geschehen. Also wer Durschnittsentgelt verdient, bekommt einen Rentenpunkt. Wer doppelt so viel verdient, bekommt zwei Rentenpunkte. Wer 4x verdient bekommt 3 Rentenpunkte. Wer 8x verdient bekommt 4 Rentenpunkte. Wer 16x verdient bekommt 5 Rentenpunkte usw.

GKV für ebenfalls für alle, aber alle jetzigen PKVs werden zu privaten Zusatz-PKVs. Jeder kann sich jederzeit privat zusatzversichern, wobei die PKV dann die Differenz trägt (Chefarztbehandlung statt Standard, Einbettzimmer statt Mehrbettzimmer usw.)

Die ALV machen wir zu einer steuerfinanzierten Leistung.
Und für das Erbe gibt es pro Jahr 10.000 EUR Freibetrag/Bagatellgrenzen. Alles darüber wird Steuer- und SV-Pflichtig.

Bei Firmenerbschaften muss es die Option geben, dass der Bund stiller Teilhaber wird statt Steuerzahlung. Betonung auf STILLER Teilhaber.

Ungedeckelte SV-Beiträge? Bekommt dann der Einkommensmillionär im Fall der Arbeitslosigkeit mehr als „nur“ wenige tausende Euro Arbeitslosengeld?
Hoffentlich merkst du selber, dass dieser Ansatz nicht ansatzweise gerecht wäre und zudem noch mit Sicherheit vom Bundesverfassungsgericht kassiert werden würde. Zurecht!

Das Bundesverfassungsgericht urteilt auf Basis des Grundgesetzes. Das kann man ändern. Und um Kommunismus geht es hier ganz und gar nicht. Es geht um eine gerechte Besteuerung, vor allem auch aufgrund der heutigen Wirtschaftsstruktur. Heute gilt fast immer, "The Winner takes it all". Wie viel verdient Bing im Vergleich zu Google mit der Suchmaschine? Was verdient MySpace im Vergleich zu Facbook? Was verdient Otto im Vergleich zu Amazon? Und jetzt schau mal 4-5 Plätze weiter hinten. Da gibt es nichts mehr.

Unsere Wirtschaft ist anders als früher. Beliebige Skalierbarkeit führen zu riesigen Monopolen und Oligopolen. Schau mal an, wie viel Automarken es gibt? Unzählige. Selbst wenn man Konzerne zählt, gibt es weit über ein Dutzend Alternativen. Auch Smartphone-Hersteller gibt es einige, Notebook-Hersteller oder Hersteller von Lebensmittelprodukten.

Das war die bisherige, physische Wirtschaft. Jetzt schau mal, wie viel Hersteller von Betriebssystem es gibt, für PC/Notebook oder für Smartphones. Wie viel Sumaschinen. Wie viel soziale Netzwerke wie Facebook? Wie viel Bildchen-Teil-Netzwerke wie Instagram? Wie viel Marktplätze wie Amazon? Auch im Streaming-Markt wird es sich bald konsolidieren?

Heute gibt es nur noch Multi-Milliardenoder pleite. Und darauf muss ein Steuersystem eben reagieren. Nebenbei bemerkt tut es einem Milliardär wirklich nicht weh, wenn er paar Millionen mehr abggibt. Wirklich nicht. Nicht mehr in unserer heutigen, digitalen Welt.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Interessant ist ja, dass jeder weiß woher die Probleme kommen (durch politisches Handeln verursacht) aber die Leute trotzdem nach mehr Staat rufen. Sehr paradox.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Das ist er prinzipiell auch nicht verkehrt. Die Boomergeneration war wirtschaftlich sehr erfolgreich und hat das Land entscheidend vorangebracht.

Nur lässt er sich als Beamter das Leben von deiner Steuer bezahlen. Sehr wirtschaftlich in der Tat.

Wo siehst du das Problem? Ich für meinen Teil habe nix dagegen, das Beamte von meinen Steuergeldern bezahlt werden. Klar, könnte vieles besser laufen, aber alles in allem haben wir immer noch eine solide Verwaltung verglichen mit anderen Ländern. Du meine Aussage bezog sich darauf, dass die Boomer entscheidend zum Wohlstand dieser Republik beigetragen haben, also alles falsch habe sie nun auch nicht gemacht.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 15.11.2019:

Wenn euch die Immobilienpreise zu hoch sind, dann kauft halt nicht...
Nirgendwo ist ein Anspruch auf ein freistehendes Haus mit Garten zum Spottpreis festgeschrieben.
Genauso wenig, dass man in einer Großstadt im Zentrum günstig wohnen kann.

Das sind mir immer die Liebsten. Menschen die sonst vom freien Markt schwärmen beschweren sich auf einmal, wenn sie mal selbst zu den Verlierern zählen.

Wie ist eine Erbgesellschaft bitte ein freier Markt. Das ist einfach nur Stagnation. Erbschaftssteuer und Kapitaletragssteuer extrem erhöhen, Einkommenssteuer runter. Aber dann fängst Du als Erbin bestimmt mit dem Gezeter an, habe ich Recht? ;)

Du bist BWLler und verlangst "extreme" Steuererhöhungen? Erstaunlich. Die Erbschaftsteuer ist eine der ungerechtesten Steuern überhaupt und muss deshalb komplett abgeschafft werden. Warum soll bereits versteuertes Geld noch einmal versteuert werden, nur weil das Vermögen innerhalb der Familie übertragen wird? Das ist doch absurd. meist kommen solche (egoistischen) Forderungen gerade von Leuten, die gut verdienend sind, aber kein Erbe zu erwarten haben. Warum wohl? So etwas kann einen aufregen.

Da scheint der andere Poster aber ins Schwarze getroffen zu haben.
Wenn jemand egoistisch ist, dann bist du das. Nicht die Erbschaftssteuer ist ungerecht, sondern Erben ist ungerecht. Gerade als liberaler BWLer sollte man mit dem Slogan "Leistung muss sich lohnen" etwas anfangen können. Besitzstände qua Geburtrecht bis in die Ewigkeit fortschreiben ist illiberal und antidemokratisch.

Um es auf den Punkt zu bringen: Eine Erbschaftssteuer von 100% wäre sozial gerechter als die Abschaffung der Erbschaftssteuer, da man im Gegenzug z.B. die Einkommenssteuer (basierend auch auf Leistung/ Fleiß und nicht nur Glück) massiv senken könnte. Natürlich ist 100% zu hoch (sonst würde ja jeder seine Kohle nur sinnlos raushauen), aber Erben sollten auf jeden Fall ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten, siehe auch Art. 14 GG:

(1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.
(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

Außerdem ist dein Argument, dass Erbe bereits versteuert wurde, vollkommen irreführend. Das Vermögen wurde vom Erblasser versteuert, aber eben gerade nicht vom Erben. Der Staat besteuert so ziemlich jede Transaktion, in der Vermögensgegenstände den Besitzer (bzw. Eigentümer) wechseln. Du zahlst z.B. im Supermarkt auch mit deinem versteuerten Einkommen und nicht mit Brutto-Einkommen, trotzdem wird Umsatzsteuer fällig. Dein Vermögenszuwachs aus Einkommen, Kapitalerträgen, Vermietung und Verpachtung etc. wird besteuert. Warum sollte ausgerechnet der einzige komplett leistungslose Vermögenszuwachs (Erbe oder Schenkung) davon ausgenommen sein?

Auch mit nur 50% oder 20% von z.B. 10 Mio. EUR hätte ein Erbe ohne eine einzige Stunde Arbeit noch immer mehr Vermögen, als >99% der Menschen in 40+ Jahren Berufsleben jemals aufbauen können. Plus den Vorteil von Kapitalerträgen aus dem Vermögen, der im Millionenbereich schnell das Einkommen fleißiger Arbeitnehmer übersteigt.

Einfach mal drüber nachdenken...

Ihr ganzen Schnorrer mit am liebsten 100% Erbschaftssteuer seit doch eh nur neidisch. Ungerecht ist es auch bei WEITEM nicht. Vllt hat der Erbe seinen Vater über die Jahre unterstützt, schon als Kind in seinem Betrieb ausgeholfen etc. und soll am Ende ein großen Teil seines Vermögen abgeben an Schnorrer?

Das Prinzip der Fairness würde von Menschen erfunden, denn im Leben ist nix fair.
Würde die Erbschaftssteuer erhört werden, würde ich mit meiner Familie direkt ins Ausland wegziehen.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 16.11.2019:

Und wer sollte dann bitte ein Interesse haben, mehr als 100k zu verdienen?

Schweden ist mal in so eine Richtung gegangen und hat dann umgesteuert. Bei so einem System hast du irgendwann die Situation, dass ein Arzt lieber auf 75% runterfährt und selber Arbeiten am seinem Haus macht anstatt einem Handwerker zu beauftragen. Da wartet man dann auch mal wirklich lange auf eine wichtige Operation.

In diesem Einkommensbereich geht es nicht mehr um paar Euro mehr oder weniger. Im Übrigen geht bei meinem Modell die Kurve von 40% auf 50% im Bereich von 100k bis 250k. Im aktuellen Modell ist man bei 56k bereits bei 42%. Erst bei 130k wäre bei dem neuen Modell 42% erreicht, was jetzt bereits bei 56k erreicht ist.

Das Einkommen von Ärzten muss marktwirtschaftlich stark verringert werden. Der Beruf ist sehr hoch angesehen und daher sowieso höchst begehrt. Wir brauchen keine künstliche Verknappung der Studienplätze und dafür exorbitant hohe Gehälter. Wir brauchen viel, viel mehr Studienplätze. Diese sind von den Studenten voll zu bezahlen, wobei der Staat über 15 Jahre die Studiengebühren komplett erlässt. Voraussetzung dafür müsste sein, dass der Arzt 15 Jahre nach Studienende dem deutschen Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Er darf arbeiten, was er möchte und wie viel er möchte. Oder H4 beziehen. Über 15 Jahre schreibt sich die Studiengebühr auf 0 ab.

15 Jahre nach dem Studium sie die Leute sozial schon so gefestigt mit Kindern usw. dass nur wenige dann den Schritt in hochbezahlte Länder wagen werden.

Und dann habe ich auch nichts dagegen, dass der Arzt auf 75% runter fährt. Die Bezahlung der Ärzte sollte sich nach A14/A15 orientieren und in eigener Praxis auch entsprechend hoch. Das muss über die entsprechenden Vergütungssätze gerereglt werden.

Im Bereich 150k oder mehr Einkommen, geht es hauptsächlich noch um persönliche Macht, Einfluss, Gestaltung usw.
200k, 250k sind zuviel für Haus, Autos usw. (Upper Midclass) und zu wenig für Yacht, 2.000 qm in Monaco und PrivatJet (Upper Class).
Niemand wird eine Beförderung im Konzern von einer 150k-Stelle auf eine 250k-Stelle ablehnen, weil der Steuersatz da ansteigt (Grenzsteuersatz 50%). Das sind Leute, die für ihr Thema brennen. Und aus diesen Gründen sollten sie das auch tun und nicht nur wegen des Geldes.

Was sind denn das bitte für sozialistische Ergüsse?
Aus dir strotzt nur so der Neid.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

In diesem Einkommensbereich geht es nicht mehr um paar Euro mehr oder weniger. Im Übrigen geht bei meinem Modell die Kurve von 40% auf 50% im Bereich von 100k bis 250k. Im aktuellen Modell ist man bei 56k bereits bei 42%. Erst bei 130k wäre bei dem neuen Modell 42% erreicht, was jetzt bereits bei 56k erreicht ist.

Du hast irgendwie deine nicht gedeckelten Sozialabgaben vergessen.

Und natürlich geht es auch im Bereich über 100k auch um Geld. Und dafür zahlen die Leute auch einen persönlichen Preis. Und wenn du das zusätzliche Einkommen verringerst, dann wird es weniger Leute geben, die bereit sind, diesen Preis zu zahlen.

Und wenn das passiert, dann wird es weniger zum Verteilen geben.

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WiWi Gast

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würdest nichts in Ausland ziehen, weil der Mensch kein homo oeconomicus ist

WiWi Gast schrieb am 16.11.2019:

Ihr ganzen Schnorrer mit am liebsten 100% Erbschaftssteuer seit doch eh nur neidisch. Ungerecht ist es auch bei WEITEM nicht. Vllt hat der Erbe seinen Vater über die Jahre unterstützt, schon als Kind in seinem Betrieb ausgeholfen etc. und soll am Ende ein großen Teil seines Vermögen abgeben an Schnorrer?

Das Prinzip der Fairness würde von Menschen erfunden, denn im Leben ist nix fair.
Würde die Erbschaftssteuer erhört werden, würde ich mit meiner Familie direkt ins Ausland wegziehen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.11.2019:

Würde die Erbschaftssteuer erhört werden, würde ich mit meiner Familie direkt ins Ausland wegziehen.

Einer ist wanderarbeiter, ein anderer wandererbe. Adieu

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WiWi Gast

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Die Erbschaftsteuer ist unfassbar ungerecht. Mal angenommen man erbt ein Mietshaus in München. Das Finanzamt zieht dann für die Ermittlung der Erbschaftsteuer den Verkehrswert zu den heutigen - völlig absurden - Verkehrswerten heran. Da kann das Haus schnell mal mit 10 Mio bewertet werden. Bei unterstelltem Steuersatz von 30 % müsste man dann 3 Mio EUR zahlen!!! Damit ist doch klar, dass man das Haus verliert, denn woher soll dieses Geld kommen, ohne das Haus zu verkaufen? Vielleicht ist das Haus aber das Elternhaus, in dem man aufgewachsen ist und nun verliert man es, nur weil der Staat Erbschaftsteuer sehen will.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Die Erbschaftsteuer ist unfassbar ungerecht. Mal angenommen man erbt ein Mietshaus in München. Das Finanzamt zieht dann für die Ermittlung der Erbschaftsteuer den Verkehrswert zu den heutigen - völlig absurden - Verkehrswerten heran. Da kann das Haus schnell mal mit 10 Mio bewertet werden. Bei unterstelltem Steuersatz von 30 % müsste man dann 3 Mio EUR zahlen!!! Damit ist doch klar, dass man das Haus verliert, denn woher soll dieses Geld kommen, ohne das Haus zu verkaufen? Vielleicht ist das Haus aber das Elternhaus, in dem man aufgewachsen ist und nun verliert man es, nur weil der Staat Erbschaftsteuer sehen will.

Es bleiben also nur noch 7 Mio. übrig, für die man nichts geleistet hat. Herzzerreißend, diese unfassbare Ungerechtigkeit!

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Die Erbschaftsteuer ist unfassbar ungerecht. Mal angenommen man erbt ein Mietshaus in München. Das Finanzamt zieht dann für die Ermittlung der Erbschaftsteuer den Verkehrswert zu den heutigen - völlig absurden - Verkehrswerten heran. Da kann das Haus schnell mal mit 10 Mio bewertet werden. Bei unterstelltem Steuersatz von 30 % müsste man dann 3 Mio EUR zahlen!!! Damit ist doch klar, dass man das Haus verliert, denn woher soll dieses Geld kommen, ohne das Haus zu verkaufen? Vielleicht ist das Haus aber das Elternhaus, in dem man aufgewachsen ist und nun verliert man es, nur weil der Staat Erbschaftsteuer sehen will.

Es bleiben also nur noch 7 Mio. übrig, für die man nichts geleistet hat. Herzzerreißend, diese unfassbare Ungerechtigkeit!

Wenn noch jemand das Wort Ungerechtigkeit/Unfair hier schreibt muss ich stark kotzen.
Guck dich doch bitte um. Instagramer machen mit Bilder posten mehrere Mio, YouTube gleicher Mist. Das Supermodel, das ungerechterweise viel hübscher als der durchschnitt ist, verdient sich dumm und dämlich. Der Harvard Absolvent der schon als Kind in elitären Kreisen verkehrt hat bekommt den Top Job bei GS und nicht zu vegressen der 17 Jährige Fußballer mit Mio Gehalt nur weil er einen Ball kicken kann. Merkst du selber worauf ich hinaus will oder? Jeder startet mit anderen Voraussetzungen in diesem Leben. Der eine ist z. B. ein Arbeiterkind dafür aber mit ein sehr hohen IQ gesegnet, der Erbe könnte eventuell nicht seiner Leidenschaft nachgehen sondern müsste etwas mit BWL studieren um das Unternehmen zu übernehmen etc..
Deswege sehe ich nicht ein wieso man jetzt jemanden seine Asse von der Hand nehmen sollte(was mit Erbschaftsteuer passieren würde) .

Dann bitte aber auch den Sohn von den MBB Partner in eine 0815 Familie stecken, damit er die gleichen Chancen hat wie ein 0815 Kind. Kann ja nicht sein das er viel mehr Bildung und Perspektiven schon als Kind bekommt und die Peasants später dominiert durch UNGERECHTE elterliche Einflüsse . Geht ja gar nicht

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Die Erbschaftsteuer ist unfassbar ungerecht. Mal angenommen man erbt ein Mietshaus in München. Das Finanzamt zieht dann für die Ermittlung der Erbschaftsteuer den Verkehrswert zu den heutigen - völlig absurden - Verkehrswerten heran. Da kann das Haus schnell mal mit 10 Mio bewertet werden. Bei unterstelltem Steuersatz von 30 % müsste man dann 3 Mio EUR zahlen!!! Damit ist doch klar, dass man das Haus verliert, denn woher soll dieses Geld kommen, ohne das Haus zu verkaufen? Vielleicht ist das Haus aber das Elternhaus, in dem man aufgewachsen ist und nun verliert man es, nur weil der Staat Erbschaftsteuer sehen will.

Es bleiben also nur noch 7 Mio. übrig, für die man nichts geleistet hat. Herzzerreißend, diese unfassbare Ungerechtigkeit!

Na, dann nimm halt kein Mietshaus, sondern ein Einfamilienhaus. Kann in München auch schnell mal 2.5 Mio. EUR kosten. Auch das wird man wegen der Erbschaftsteuer dann verkaufen müssen. Was ist daran gerecht, wenn es das Elternhaus ist? Vor allem, weil das gleiche Haus in MeckPom vielleicht nur 300 k kostet und aufgrund von Freibeträgen erbschaftsteuerfrei wäre.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 16.11.2019:

Wenn euch die Immobilienpreise zu hoch sind, dann kauft halt nicht...
Nirgendwo ist ein Anspruch auf ein freistehendes Haus mit Garten zum Spottpreis festgeschrieben.
Genauso wenig, dass man in einer Großstadt im Zentrum günstig wohnen kann.

Das sind mir immer die Liebsten. Menschen die sonst vom freien Markt schwärmen beschweren sich auf einmal, wenn sie mal selbst zu den Verlierern zählen.

Wie ist eine Erbgesellschaft bitte ein freier Markt. Das ist einfach nur Stagnation. Erbschaftssteuer und Kapitaletragssteuer extrem erhöhen, Einkommenssteuer runter. Aber dann fängst Du als Erbin bestimmt mit dem Gezeter an, habe ich Recht? ;)

Du bist BWLler und verlangst "extreme" Steuererhöhungen? Erstaunlich. Die Erbschaftsteuer ist eine der ungerechtesten Steuern überhaupt und muss deshalb komplett abgeschafft werden. Warum soll bereits versteuertes Geld noch einmal versteuert werden, nur weil das Vermögen innerhalb der Familie übertragen wird? Das ist doch absurd. meist kommen solche (egoistischen) Forderungen gerade von Leuten, die gut verdienend sind, aber kein Erbe zu erwarten haben. Warum wohl? So etwas kann einen aufregen.

Da scheint der andere Poster aber ins Schwarze getroffen zu haben.
Wenn jemand egoistisch ist, dann bist du das. Nicht die Erbschaftssteuer ist ungerecht, sondern Erben ist ungerecht. Gerade als liberaler BWLer sollte man mit dem Slogan "Leistung muss sich lohnen" etwas anfangen können. Besitzstände qua Geburtrecht bis in die Ewigkeit fortschreiben ist illiberal und antidemokratisch.

Um es auf den Punkt zu bringen: Eine Erbschaftssteuer von 100% wäre sozial gerechter als die Abschaffung der Erbschaftssteuer, da man im Gegenzug z.B. die Einkommenssteuer (basierend auch auf Leistung/ Fleiß und nicht nur Glück) massiv senken könnte. Natürlich ist 100% zu hoch (sonst würde ja jeder seine Kohle nur sinnlos raushauen), aber Erben sollten auf jeden Fall ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten, siehe auch Art. 14 GG:

(1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.
(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

Außerdem ist dein Argument, dass Erbe bereits versteuert wurde, vollkommen irreführend. Das Vermögen wurde vom Erblasser versteuert, aber eben gerade nicht vom Erben. Der Staat besteuert so ziemlich jede Transaktion, in der Vermögensgegenstände den Besitzer (bzw. Eigentümer) wechseln. Du zahlst z.B. im Supermarkt auch mit deinem versteuerten Einkommen und nicht mit Brutto-Einkommen, trotzdem wird Umsatzsteuer fällig. Dein Vermögenszuwachs aus Einkommen, Kapitalerträgen, Vermietung und Verpachtung etc. wird besteuert. Warum sollte ausgerechnet der einzige komplett leistungslose Vermögenszuwachs (Erbe oder Schenkung) davon ausgenommen sein?

Auch mit nur 50% oder 20% von z.B. 10 Mio. EUR hätte ein Erbe ohne eine einzige Stunde Arbeit noch immer mehr Vermögen, als >99% der Menschen in 40+ Jahren Berufsleben jemals aufbauen können. Plus den Vorteil von Kapitalerträgen aus dem Vermögen, der im Millionenbereich schnell das Einkommen fleißiger Arbeitnehmer übersteigt.

Einfach mal drüber nachdenken...

Ihr ganzen Schnorrer mit am liebsten 100% Erbschaftssteuer seit doch eh nur neidisch. Ungerecht ist es auch bei WEITEM nicht. Vllt hat der Erbe seinen Vater über die Jahre unterstützt, schon als Kind in seinem Betrieb ausgeholfen etc. und soll am Ende ein großen Teil seines Vermögen abgeben an Schnorrer?

Das Prinzip der Fairness würde von Menschen erfunden, denn im Leben ist nix fair.
Würde die Erbschaftssteuer erhört werden, würde ich mit meiner Familie direkt ins Ausland wegziehen.

Na zum Glück lebst du im schnorrerstaat Deutschland.
In Amerika müsstest du übrigens einen beträchtlichen Teil deines erarbeiteten Vermögens abgeben wenn du auswandern willst.

So viel zu schnorren.. Manche Leute haben echt keinen Plan wie gut es ihnen hier geht.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 16.11.2019:

In diesem Einkommensbereich geht es nicht mehr um paar Euro mehr oder weniger. Im Übrigen geht bei meinem Modell die Kurve von 40% auf 50% im Bereich von 100k bis 250k. Im aktuellen Modell ist man bei 56k bereits bei 42%. Erst bei 130k wäre bei dem neuen Modell 42% erreicht, was jetzt bereits bei 56k erreicht ist.

Das Einkommen von Ärzten muss marktwirtschaftlich stark verringert werden. Der Beruf ist sehr hoch angesehen und daher sowieso höchst begehrt. Wir brauchen keine künstliche Verknappung der Studienplätze und dafür exorbitant hohe Gehälter. Wir brauchen viel, viel mehr Studienplätze. Diese sind von den Studenten voll zu bezahlen, wobei der Staat über 15 Jahre die Studiengebühren komplett erlässt. Voraussetzung dafür müsste sein, dass der Arzt 15 Jahre nach Studienende dem deutschen Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Er darf arbeiten, was er möchte und wie viel er möchte. Oder H4 beziehen. Über 15 Jahre schreibt sich die Studiengebühr auf 0 ab.

15 Jahre nach dem Studium sie die Leute sozial schon so gefestigt mit Kindern usw. dass nur wenige dann den Schritt in hochbezahlte Länder wagen werden.

Und dann habe ich auch nichts dagegen, dass der Arzt auf 75% runter fährt. Die Bezahlung der Ärzte sollte sich nach A14/A15 orientieren und in eigener Praxis auch entsprechend hoch. Das muss über die entsprechenden Vergütungssätze gerereglt werden.

Im Bereich 150k oder mehr Einkommen, geht es hauptsächlich noch um persönliche Macht, Einfluss, Gestaltung usw.
200k, 250k sind zuviel für Haus, Autos usw. (Upper Midclass) und zu wenig für Yacht, 2.000 qm in Monaco und PrivatJet (Upper Class).
Niemand wird eine Beförderung im Konzern von einer 150k-Stelle auf eine 250k-Stelle ablehnen, weil der Steuersatz da ansteigt (Grenzsteuersatz 50%). Das sind Leute, die für ihr Thema brennen. Und aus diesen Gründen sollten sie das auch tun und nicht nur wegen des Geldes.

Was sind denn das bitte für sozialistische Ergüsse?
Aus dir strotzt nur so der Neid.

Wir haben unsere Immobilie in einem großen Ballungsraum schon vor einigen Jahren gekauft. Die ist mittlerweile mindestens sechsstellig im Wert gestiegen. Meine Eltern haben ebenfalls eine Immobilie, welche ich hoffentlich erst in vielen Jahrzehnten erben werden, die ist in einer Lage, welche es heute eigentlich kaum noch auf dem freien Markt gibt. Quasi unbezahlbar. Mit meinem ETF-Depot profitiere ich stark davon, dass die Steuer dort extrem subventioniert ist (25% statt 42%; Teilfreistellung) und dass dort keinerlei SV-Beiträge fällig werden. Und erzählt mir nichts von Halbeinkünfteverfahren. Ja, kann man machen. Muss man aber nicht. Man kann auch einfach den persönlichen Steuersatz auf alle Kapitaleinkünfte inkl. Buchgewinne erheben.

Ich würde mich also eher zu den Gewinnern des heutigen Systems zählen, zumal ich spätestens mit der Erbschaft (wie gesagt, hoffentlich erst in vielen Jahrzehnten) Millionär bin. Vermutlich klappt das aber auch vorher schon aus eigener Kraft. Also was heißt, eigener Kraft, habe ja die letzten Jahre schon immer kräftige Finanzspritzen bekommen.

Und von hier oben merkt man eben, wie schreiend ungerecht das System ist. Damit wir gar nicht erst zu einem neuen Sozialismus kommen, muss da heutige System dringend repariert werden. Der heutige Steuertarif war vielleicht früher mal akzeptabel, wo der oberste Chef 10x soviel verdiente wie der einfachste Arbeiter. Der Faktor ist heute vielleicht 100x, deswegen muss die Besteuerung in den oberen Einkommensregionen diese Verzerrungen auch abfangen. Da bleiben trotzdem noch zig Millionen Netto für einen Dax-Vorstand, keine Sorge. Die müssen dann nicht zum Pfandleiher.

Wichtig bei dem Steuertarif ist auch, dass er weltweit gilt und mit der deutschen Staatsbürgerschaft verknüpft ist. Zumindest in Bezug auf Erbschaftssteuer. Niemand sollte diese Erbschaftssteuer umgehen dürfen, wenn er seinen Wohnsitz ins Ausland verlagert. Und wer die Staatsbürgerschaft ablegen will, muss ebenfalls zahlen. Eine sogenannte Exit-Tax wie es sie auch in den USA gibt.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Die Erbschaftsteuer ist unfassbar ungerecht. Mal angenommen man erbt ein Mietshaus in München. Das Finanzamt zieht dann für die Ermittlung der Erbschaftsteuer den Verkehrswert zu den heutigen - völlig absurden - Verkehrswerten heran. Da kann das Haus schnell mal mit 10 Mio bewertet werden. Bei unterstelltem Steuersatz von 30 % müsste man dann 3 Mio EUR zahlen!!! Damit ist doch klar, dass man das Haus verliert, denn woher soll dieses Geld kommen, ohne das Haus zu verkaufen? Vielleicht ist das Haus aber das Elternhaus, in dem man aufgewachsen ist und nun verliert man es, nur weil der Staat Erbschaftsteuer sehen will.

Es bleiben also nur noch 7 Mio. übrig, für die man nichts geleistet hat. Herzzerreißend, diese unfassbare Ungerechtigkeit!

Na, dann nimm halt kein Mietshaus, sondern ein Einfamilienhaus. Kann in München auch schnell mal 2.5 Mio. EUR kosten. Auch das wird man wegen der Erbschaftsteuer dann verkaufen müssen. Was ist daran gerecht, wenn es das Elternhaus ist? Vor allem, weil das gleiche Haus in MeckPom vielleicht nur 300 k kostet und aufgrund von Freibeträgen erbschaftsteuerfrei wäre.

Die Erbschaftssteuer auf das Haus wären 400k, ich glaube kaum, dass ein Multi-Millionär das Haus wegen 400k Erbschaftssteuer verkaufen muss. Oder ist das jetzt die Geschichte wie bei der Grundrente, wo man überprüfen muss, ob die Putzhilfe nicht noch drei Ferienhäuser auf Sylt besitzt, welche sie vermietet? Und der Münchner Multi-Millionär

Übrigens, selbst wenn du die Erbschaftssteuer nicht aus der Portokasse zahlen kannst, kannst du das Haus erstmal vermieten. Bei 2,5 Mio. EUR sollten selbst in München 70-90k Kaltmiete pro Jahr drin sein. Damit hätte dann unsere Münchner Putzhilfe das Millionen-Anwesen dann nach wenigen Jahren abgezahlt.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Was eine geile Diskussion hier. Diese Diskussion befürwortet nur meine Angst dass wir in Zukunft in den Sozialismus/Planwirtschaft (Regierung aus SPD,Grüne und Linke) absacken werden und Deutschland als Ökonomie massiv geschädigt wird. Wie oft hat man es schon probiert mit dem Sozialismus ?? Zu oft und es ist jedes Mal gescheitert, es wurden Millionen Menschen auf das brutalste abgeschlachtet. Das Leben ist ungerecht statt sich darüber zu beschweren, sollte man es selbst in die Hand nehmen um etwas zu reißen und nicht anderen etwas wegnehmen zu wollen.

Leute ich kann euch nur eines raten, lasst euch nichts von diesen Sozialisten wegnehmen. Es gibt genug legale Wege Viel Geld aus dem wirtschaftskreislauf hinaus zu bekommen und dieses über Grenzen zu verlagern, bevor euch etwas weggenommen wird. Mit Immobilien wird das ganz schwere weil sie eben per se immobil sind. Ich erbe Auch Immobilien ca im Wert von 1,5 mio mit meiner Schwester aber ich denke dass daran kein Weg vorbei führt diese zu verkaufen und mein Geld ins Ausland zu bringen, weil ich die Aussichten eben als schlechter für die Zukunft sehe.

Wenn ihr könnt nehmt andere Staatsbürgerscahften an und gebt die deutsche ich. Ich wurde in der Schweiz geboren und habe trotzdem nicht die Schweizer Staatsbürgerschaft aber ich hab dort lange gelebt, das ich diese schnell anfordern kann nachdem ich dort wieder für eine gewisse Zeit gelebt habe. Zudem habe ich die israelische Staatsbürgerschaft nach dem Rückkehrergesetz beantragt und erhalten, weil mein Großeltern teilweise jüdischer ethnischer Herkunft waren.

Seht euch nach Möglichkeiten um bevor euch diese sozialistischen Hirngespinste enteignen. Wenn ich für die Schweizer Staatsbürgerschaft die Voraussetzung erfülle gebe ich meine deutsche sofort ab und habe jegliche Verbindung gekappt zu Deutschland, für ein Land für das ich seit der Merkel Regierung nur noch Kopfschütteln habe und in Zukunft wird das noch schlimmer.

Tipp:Man kann auch die Panamaische Staatsbürgerschaft schnell erhalten aber Mann muss seine deutsche abgeben.
Werdet kreativ, es wird immer genug Möglichkeiten geben schnell woanders umzusiedeln und andere Staatsbürgeschaften zu erhalten.
Mittlerweile lebe ich seit 2 Jahren in den Vereinigten Arabischen Emiraten und besitze meine eigene Firma. Ja in einem arabischen Land als jude.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Wow ist das hier gruselig bei dem Thema Erbschaftssteuer. Das zeigt aber auch sehr schön wieso Rot Grün so im Aufschwung ist. Sogar bei den BWLern findet man lauter verkappte Kommunisten.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Na, dann nimm halt kein Mietshaus, sondern ein Einfamilienhaus. Kann in München auch schnell mal 2.5 Mio. EUR kosten. Auch das wird man wegen der Erbschaftsteuer dann verkaufen müssen. Was ist daran gerecht, wenn es das Elternhaus ist? Vor allem, weil das gleiche Haus in MeckPom vielleicht nur 300 k kostet und aufgrund von Freibeträgen erbschaftsteuerfrei wäre.

Die Erbschaftssteuer auf das Haus wären 400k, ich glaube kaum, dass ein Multi-Millionär das Haus wegen 400k Erbschaftssteuer verkaufen muss. Oder ist das jetzt die Geschichte wie bei der Grundrente, wo man überprüfen muss, ob die Putzhilfe nicht noch drei Ferienhäuser auf Sylt besitzt, welche sie vermietet? Und der Münchner Multi-Millionär

Wenn es das Elternhaus ist und man selbst einzieht, ist das Erbe diesbezüglich (bis zu einer Wohnfläche von 200 m²) steuerfrei - s. § 13 (1) Nr. 4c ErbStG.

antworten
WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Ähnliche Startbedingungen schaffen, um dann den persönlichen Erfolg einem liberalen und hart aber fair geführtem Wettbewerb zu überlassen, ist das Gegenteil von Sozialismus. Nur Pfeifen ohne Selbstvertrauen haben davor Angst, verlassen sich auf ihr Erbe und heulen im Wiwi-treff.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 15.11.2019:

"Nähe" ist relativ. Wer in Mainz, Wiesbaden oder Frankfurt arbeitet, kann sehr billig im Taunus oder im Hunsrück wohnen. Wenn man mit "Dorf" klarkommt.

MünchenIstTeuer schrieb am 15.11.2019:

Das geht auch heute noch. Renovierungsbedürftige Häuser auf dem Dorf gibt es durchaus ab 50k. Man muss aber handwerklich gut drauf sein und da auch wirklich wohnen wollen.

MünchenIstTeuer schrieb am 15.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 15.11.2019:

Glaubt ihr wirklich dass früher alles besser war? Dann denkt mal über folgendes nach:

  • der Anspruch an Wohnraum steigt ungebremst während unsere Großeltern mit 4 Kindern in einer 70qm 3 Zimmer Wohnung glücklich waren, waren es bei unseren Eltern 120qm mit 2 Kindern und wir brauchen ein Penthouse mit 150qm für uns alleine oder als Dinky-Pärchen.

Also mein Opa konnte damals mit seinem Job im Straßenbau ein Haus mit großem Garten bauen und 3 Kinder haben. Und das als Flüchtling aus der DDR, sprich bei 0 angefangen.

Heute völlig unmöglich.

Naja, in der Pampa halt, ne. Das Dorf wo mein Opa damals gebaut hat ist in Südwestdeutschland in der Nähe von Heidelberg, also schon damals nicht unbedingt eine super günstige Gegend und dicht besiedelt.

Öhm, ja. Dann bitte mal schauen, wo die meisten Einkommensmillionäre wohnen. Richtig, im Hochtaunuskreis. Dorf ist nicht gleich Dorf, ge :D und wir sind im Maintaunuskreis auch nicht ganz unzufrieden :))

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Wenn noch jemand das Wort Ungerechtigkeit/Unfair hier schreibt muss ich stark kotzen.
Guck dich doch bitte um. Instagramer machen mit Bilder posten mehrere Mio, YouTube gleicher Mist. Das Supermodel, das ungerechterweise viel hübscher als der durchschnitt ist, verdient sich dumm und dämlich. Der Harvard Absolvent der schon als Kind in elitären Kreisen verkehrt hat bekommt den Top Job bei GS und nicht zu vegressen der 17 Jährige Fußballer mit Mio Gehalt nur weil er einen Ball kicken kann. Merkst du selber worauf ich hinaus will oder? Jeder startet mit anderen Voraussetzungen in diesem Leben. Der eine ist z. B. ein Arbeiterkind dafür aber mit ein sehr hohen IQ gesegnet, der Erbe könnte eventuell nicht seiner Leidenschaft nachgehen sondern müsste etwas mit BWL studieren um das Unternehmen zu übernehmen etc..
Deswege sehe ich nicht ein wieso man jetzt jemanden seine Asse von der Hand nehmen sollte(was mit Erbschaftsteuer passieren würde) .

Dann bitte aber auch den Sohn von den MBB Partner in eine 0815 Familie stecken, damit er die gleichen Chancen hat wie ein 0815 Kind. Kann ja nicht sein das er viel mehr Bildung und Perspektiven schon als Kind bekommt und die Peasants später dominiert durch UNGERECHTE elterliche Einflüsse . Geht ja gar nicht

So ein Bloedsinn! Unser System ist darauf ausgelegt die gleichen Chancen zu bieten aber nicht das gleiche Ergebnis bei allen Menschen zu erzwingen. Bedeutet, dass die Qualitaet der kostenlosen oeffentlichen Bildung einem Kind alle Moeglichkeiten bieten sollte. Genetik ist etwas hoch individuelles und Staerken sowie Schwaechen muessen von jedem Menschen selbst erkannt und in unser System eingefuegt werden. Wenn Menschen von Geburt an das gleiche Ergebnis in die Wiege gelegt bekommen im Sinne von einem Erbe, wieso sollten diese Menschen sich noch in die Gesellschaft einbringen? Was hat das Erbe mit deren Leistungen und Eigenschaften zu tun? Ein huebsches Supermodel oder begabter Fussballspieler hat immer noch aus eigener Kraft etwas geleistet. Ein grosses Erbe ist das Erzwingen eines sozialen Standes und sollte in einer Leistungsgesellschaft massivst besteuert werden.

antworten
WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Na, dann nimm halt kein Mietshaus, sondern ein Einfamilienhaus. Kann in München auch schnell mal 2.5 Mio. EUR kosten. Auch das wird man wegen der Erbschaftsteuer dann verkaufen müssen. Was ist daran gerecht, wenn es das Elternhaus ist? Vor allem, weil das gleiche Haus in MeckPom vielleicht nur 300 k kostet und aufgrund von Freibeträgen erbschaftsteuerfrei wäre.

Die Erbschaftssteuer auf das Haus wären 400k, ich glaube kaum, dass ein Multi-Millionär das Haus wegen 400k Erbschaftssteuer verkaufen muss. Oder ist das jetzt die Geschichte wie bei der Grundrente, wo man überprüfen muss, ob die Putzhilfe nicht noch drei Ferienhäuser auf Sylt besitzt, welche sie vermietet? Und der Münchner Multi-Millionär

Wenn es das Elternhaus ist und man selbst einzieht, ist das Erbe diesbezüglich (bis zu einer Wohnfläche von 200 m²) steuerfrei - s. § 13 (1) Nr. 4c ErbStG.

Dann müsste man zum einen selbst einziehen, was - je nach Arbeitsort - garnicht möglich ist. Außerdem ist die Wohnfläche auf 200 qm beschränkt, es muss sich mithin um ein sehr kleines Haus handeln. Was soll also jemand machen, der in Hamburg arbeitet und ein 400 qm-Haus in München erbt?

antworten
WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Was eine geile Diskussion hier. Diese Diskussion befürwortet nur meine Angst dass wir in Zukunft in den Sozialismus/Planwirtschaft (Regierung aus SPD,Grüne und Linke) absacken werden und Deutschland als Ökonomie massiv geschädigt wird. Wie oft hat man es schon probiert mit dem Sozialismus ?? Zu oft und es ist jedes Mal gescheitert, es wurden Millionen Menschen auf das brutalste abgeschlachtet. Das Leben ist ungerecht statt sich darüber zu beschweren, sollte man es selbst in die Hand nehmen um etwas zu reißen und nicht anderen etwas wegnehmen zu wollen.

Leute ich kann euch nur eines raten, lasst euch nichts von diesen Sozialisten wegnehmen. Es gibt genug legale Wege Viel Geld aus dem wirtschaftskreislauf hinaus zu bekommen und dieses über Grenzen zu verlagern, bevor euch etwas weggenommen wird. Mit Immobilien wird das ganz schwere weil sie eben per se immobil sind. Ich erbe Auch Immobilien ca im Wert von 1,5 mio mit meiner Schwester aber ich denke dass daran kein Weg vorbei führt diese zu verkaufen und mein Geld ins Ausland zu bringen, weil ich die Aussichten eben als schlechter für die Zukunft sehe.

Wenn ihr könnt nehmt andere Staatsbürgerscahften an und gebt die deutsche ich. Ich wurde in der Schweiz geboren und habe trotzdem nicht die Schweizer Staatsbürgerschaft aber ich hab dort lange gelebt, das ich diese schnell anfordern kann nachdem ich dort wieder für eine gewisse Zeit gelebt habe. Zudem habe ich die israelische Staatsbürgerschaft nach dem Rückkehrergesetz beantragt und erhalten, weil mein Großeltern teilweise jüdischer ethnischer Herkunft waren.

Seht euch nach Möglichkeiten um bevor euch diese sozialistischen Hirngespinste enteignen. Wenn ich für die Schweizer Staatsbürgerschaft die Voraussetzung erfülle gebe ich meine deutsche sofort ab und habe jegliche Verbindung gekappt zu Deutschland, für ein Land für das ich seit der Merkel Regierung nur noch Kopfschütteln habe und in Zukunft wird das noch schlimmer.

Tipp:Man kann auch die Panamaische Staatsbürgerschaft schnell erhalten aber Mann muss seine deutsche abgeben.
Werdet kreativ, es wird immer genug Möglichkeiten geben schnell woanders umzusiedeln und andere Staatsbürgeschaften zu erhalten.
Mittlerweile lebe ich seit 2 Jahren in den Vereinigten Arabischen Emiraten und besitze meine eigene Firma. Ja in einem arabischen Land als jude.

Niemand redet hier von Sozialismus. In den USA beträgt die Erbschaftssteuer bis zu 40 Prozent, ist also mit dem Höchstsatz der Einkommensteuer vergleichbar. Und die Einkommensteuer zu Zeiten von Helmut Kohl war 53 Prozent ab 84.000 Euro.

Die Erbschaftssteuer ist die marktwirtschaftlichste Steuer überhaupt. In einer freien Marktwirtschaft sollte diese 100 Prozent betragen. Eine niedrige Erbschaftssteuer hat eher etwas von Feudalismus. Bill Gates, sicher kein Kommunist, wird mehr als 99,9 Prozent seines Vermögens abgeben und weniger als 0,1 Prozent vererben.

Wenn überhaupt, reden wir hier von mehr freier Marktwirtschaft (höhere Erbschaftssteuer) und mehr sozialer Marktwirtschaft (Entlastung unterer Einkommens und höhere Steuern für Superreiche, Abschaffung der Bevorzugung bestimmter Personengruppen in GRV, GKV und PV).

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MünchenIstTeuer

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Ich hoffe so, dass das hier alles Trolle sind oder 18-jährige Erstsemester, die der nächste Gordon Gecko werden wollen.

Manche Meinungen hier sind echt...eigenartig.

antworten
WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Was eine geile Diskussion hier. Diese Diskussion befürwortet nur meine Angst dass wir in Zukunft in den Sozialismus/Planwirtschaft (Regierung aus SPD,Grüne und Linke) absacken werden und Deutschland als Ökonomie massiv geschädigt wird. Wie oft hat man es schon probiert mit dem Sozialismus ?? Zu oft und es ist jedes Mal gescheitert, es wurden Millionen Menschen auf das brutalste abgeschlachtet. Das Leben ist ungerecht statt sich darüber zu beschweren, sollte man es selbst in die Hand nehmen um etwas zu reißen und nicht anderen etwas wegnehmen zu wollen.

Leute ich kann euch nur eines raten, lasst euch nichts von diesen Sozialisten wegnehmen. Es gibt genug legale Wege Viel Geld aus dem wirtschaftskreislauf hinaus zu bekommen und dieses über Grenzen zu verlagern, bevor euch etwas weggenommen wird. Mit Immobilien wird das ganz schwere weil sie eben per se immobil sind. Ich erbe Auch Immobilien ca im Wert von 1,5 mio mit meiner Schwester aber ich denke dass daran kein Weg vorbei führt diese zu verkaufen und mein Geld ins Ausland zu bringen, weil ich die Aussichten eben als schlechter für die Zukunft sehe.

Wenn ihr könnt nehmt andere Staatsbürgerscahften an und gebt die deutsche ich. Ich wurde in der Schweiz geboren und habe trotzdem nicht die Schweizer Staatsbürgerschaft aber ich hab dort lange gelebt, das ich diese schnell anfordern kann nachdem ich dort wieder für eine gewisse Zeit gelebt habe. Zudem habe ich die israelische Staatsbürgerschaft nach dem Rückkehrergesetz beantragt und erhalten, weil mein Großeltern teilweise jüdischer ethnischer Herkunft waren.

Seht euch nach Möglichkeiten um bevor euch diese sozialistischen Hirngespinste enteignen. Wenn ich für die Schweizer Staatsbürgerschaft die Voraussetzung erfülle gebe ich meine deutsche sofort ab und habe jegliche Verbindung gekappt zu Deutschland, für ein Land für das ich seit der Merkel Regierung nur noch Kopfschütteln habe und in Zukunft wird das noch schlimmer.

Tipp:Man kann auch die Panamaische Staatsbürgerschaft schnell erhalten aber Mann muss seine deutsche abgeben.
Werdet kreativ, es wird immer genug Möglichkeiten geben schnell woanders umzusiedeln und andere Staatsbürgeschaften zu erhalten.
Mittlerweile lebe ich seit 2 Jahren in den Vereinigten Arabischen Emiraten und besitze meine eigene Firma. Ja in einem arabischen Land als jude.

Niemand redet hier von Sozialismus. In den USA beträgt die Erbschaftssteuer bis zu 40 Prozent, ist also mit dem Höchstsatz der Einkommensteuer vergleichbar. Und die Einkommensteuer zu Zeiten von Helmut Kohl war 53 Prozent ab 84.000 Euro.

Die Erbschaftssteuer ist die marktwirtschaftlichste Steuer überhaupt. In einer freien Marktwirtschaft sollte diese 100 Prozent betragen. Eine niedrige Erbschaftssteuer hat eher etwas von Feudalismus. Bill Gates, sicher kein Kommunist, wird mehr als 99,9 Prozent seines Vermögens abgeben und weniger als 0,1 Prozent vererben.

Wenn überhaupt, reden wir hier von mehr freier Marktwirtschaft (höhere Erbschaftssteuer) und mehr sozialer Marktwirtschaft (Entlastung unterer Einkommens und höhere Steuern für Superreiche, Abschaffung der Bevorzugung bestimmter Personengruppen in GRV, GKV und PV).

Die Ära Kohl anzuführen ist seltsam, da wir damals abartig hohe Steuersätze hatten. Nur weil das damals schon so schlimm war, muss es doch nicht wieder so werden. Erben innerhalb der engeren Familie stellt faktisch keine Vermögensübertragung dar. In intakten Familien betrachtet man das Vermögen als Familienvermögen. Welcher Person es formal zugeordnet ist, ist im Grunde egal. Deshalb sollte die Vererbung in der geraden Linie in jedem Fall steuerfrei sein. Die Erbschaftsteuer verhindert den generationenübergreifenden Vermögensaufbau. Das darf einfach nicht sein und bedient nur Neidreflexe derjenigen, die am liebsten hätten, dass jede Generation wieder bei Null beginnen muss.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Dann müsste man zum einen selbst einziehen, was - je nach Arbeitsort - garnicht möglich ist. Außerdem ist die Wohnfläche auf 200 qm beschränkt, es muss sich mithin um ein sehr kleines Haus handeln. Was soll also jemand machen, der in Hamburg arbeitet und ein 400 qm-Haus in München erbt?

Also der arme Kerl, der ein 400m²-Haus in München erbt und dann der Wert des Hauses zu 19% versteuern muss, auf den triifft die Aussage des Threadtitels ("am Arsch") natürlich absolut zu.

Hoffentlich verhungert der arme Kerl nicht.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Was eine geile Diskussion hier. Diese Diskussion befürwortet nur meine Angst dass wir in Zukunft in den Sozialismus/Planwirtschaft (Regierung aus SPD,Grüne und Linke) absacken werden und Deutschland als Ökonomie massiv geschädigt wird. Wie oft hat man es schon probiert mit dem Sozialismus ?? Zu oft und es ist jedes Mal gescheitert, es wurden Millionen Menschen auf das brutalste abgeschlachtet. Das Leben ist ungerecht statt sich darüber zu beschweren, sollte man es selbst in die Hand nehmen um etwas zu reißen und nicht anderen etwas wegnehmen zu wollen.

Leute ich kann euch nur eines raten, lasst euch nichts von diesen Sozialisten wegnehmen. Es gibt genug legale Wege Viel Geld aus dem wirtschaftskreislauf hinaus zu bekommen und dieses über Grenzen zu verlagern, bevor euch etwas weggenommen wird. Mit Immobilien wird das ganz schwere weil sie eben per se immobil sind. Ich erbe Auch Immobilien ca im Wert von 1,5 mio mit meiner Schwester aber ich denke dass daran kein Weg vorbei führt diese zu verkaufen und mein Geld ins Ausland zu bringen, weil ich die Aussichten eben als schlechter für die Zukunft sehe.

Wenn ihr könnt nehmt andere Staatsbürgerscahften an und gebt die deutsche ich. Ich wurde in der Schweiz geboren und habe trotzdem nicht die Schweizer Staatsbürgerschaft aber ich hab dort lange gelebt, das ich diese schnell anfordern kann nachdem ich dort wieder für eine gewisse Zeit gelebt habe. Zudem habe ich die israelische Staatsbürgerschaft nach dem Rückkehrergesetz beantragt und erhalten, weil mein Großeltern teilweise jüdischer ethnischer Herkunft waren.

Seht euch nach Möglichkeiten um bevor euch diese sozialistischen Hirngespinste enteignen. Wenn ich für die Schweizer Staatsbürgerschaft die Voraussetzung erfülle gebe ich meine deutsche sofort ab und habe jegliche Verbindung gekappt zu Deutschland, für ein Land für das ich seit der Merkel Regierung nur noch Kopfschütteln habe und in Zukunft wird das noch schlimmer.

Tipp:Man kann auch die Panamaische Staatsbürgerschaft schnell erhalten aber Mann muss seine deutsche abgeben.
Werdet kreativ, es wird immer genug Möglichkeiten geben schnell woanders umzusiedeln und andere Staatsbürgeschaften zu erhalten.
Mittlerweile lebe ich seit 2 Jahren in den Vereinigten Arabischen Emiraten und besitze meine eigene Firma. Ja in einem arabischen Land als jude.

Niemand redet hier von Sozialismus. In den USA beträgt die Erbschaftssteuer bis zu 40 Prozent, ist also mit dem Höchstsatz der Einkommensteuer vergleichbar. Und die Einkommensteuer zu Zeiten von Helmut Kohl war 53 Prozent ab 84.000 Euro.

Die Erbschaftssteuer ist die marktwirtschaftlichste Steuer überhaupt. In einer freien Marktwirtschaft sollte diese 100 Prozent betragen. Eine niedrige Erbschaftssteuer hat eher etwas von Feudalismus. Bill Gates, sicher kein Kommunist, wird mehr als 99,9 Prozent seines Vermögens abgeben und weniger als 0,1 Prozent vererben.

Wenn überhaupt, reden wir hier von mehr freier Marktwirtschaft (höhere Erbschaftssteuer) und mehr sozialer Marktwirtschaft (Entlastung unterer Einkommens und höhere Steuern für Superreiche, Abschaffung der Bevorzugung bestimmter Personengruppen in GRV, GKV und PV).

In der Theorie sehe ich das relativ ähnlich. Jedoch missachten die meisten eine Sache. Undzwar dass die meisten reichen oder die nachfolgenden Erben meist geographische Flexibilität aufweisen und einfavh in ein Land ziehen, wo es eben keine Erbschaftsteuer gibt. Nachhaltig schadet man dann dem eigenen Land wenn man hohen erbschaftssteuern einführt da diese zu Kapitalflucht führt.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

MünchenIstTeuer schrieb am 17.11.2019:

Ich hoffe so, dass das hier alles Trolle sind oder 18-jährige Erstsemester, die der nächste Gordon Gecko werden wollen.

Manche Meinungen hier sind echt...eigenartig.

Zum Beispiel ? Schlau sich immer der Diskussion zu entziehen. So muss man sich auch nicht Argumenten entgegenstellen.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Wenn noch jemand das Wort Ungerechtigkeit/Unfair hier schreibt muss ich stark kotzen.
Guck dich doch bitte um. Instagramer machen mit Bilder posten mehrere Mio, YouTube gleicher Mist. Das Supermodel, das ungerechterweise viel hübscher als der durchschnitt ist, verdient sich dumm und dämlich. Der Harvard Absolvent der schon als Kind in elitären Kreisen verkehrt hat bekommt den Top Job bei GS und nicht zu vegressen der 17 Jährige Fußballer mit Mio Gehalt nur weil er einen Ball kicken kann. Merkst du selber worauf ich hinaus will oder? Jeder startet mit anderen Voraussetzungen in diesem Leben. Der eine ist z. B. ein Arbeiterkind dafür aber mit ein sehr hohen IQ gesegnet, der Erbe könnte eventuell nicht seiner Leidenschaft nachgehen sondern müsste etwas mit BWL studieren um das Unternehmen zu übernehmen etc..
Deswege sehe ich nicht ein wieso man jetzt jemanden seine Asse von der Hand nehmen sollte(was mit Erbschaftsteuer passieren würde) .

Dann bitte aber auch den Sohn von den MBB Partner in eine 0815 Familie stecken, damit er die gleichen Chancen hat wie ein 0815 Kind. Kann ja nicht sein das er viel mehr Bildung und Perspektiven schon als Kind bekommt und die Peasants später dominiert durch UNGERECHTE elterliche Einflüsse . Geht ja gar nicht

So ein Bloedsinn! Unser System ist darauf ausgelegt die gleichen Chancen zu bieten aber nicht das gleiche Ergebnis bei allen Menschen zu erzwingen. Bedeutet, dass die Qualitaet der kostenlosen oeffentlichen Bildung einem Kind alle Moeglichkeiten bieten sollte. Genetik ist etwas hoch individuelles und Staerken sowie Schwaechen muessen von jedem Menschen selbst erkannt und in unser System eingefuegt werden. Wenn Menschen von Geburt an das gleiche Ergebnis in die Wiege gelegt bekommen im Sinne von einem Erbe, wieso sollten diese Menschen sich noch in die Gesellschaft einbringen? Was hat das Erbe mit deren Leistungen und Eigenschaften zu tun? Ein huebsches Supermodel oder begabter Fussballspieler hat immer noch aus eigener Kraft etwas geleistet. Ein grosses Erbe ist das Erzwingen eines sozialen Standes und sollte in einer Leistungsgesellschaft massivst besteuert werden.

Du verarscht mich doch oder? Bei dem Fußballspieler kann ich noch mitgehen, was ABER hat das hübsche Supermodel geleistet um so hübsch zu sein? Was hat der hochbegabte geleistet um hochbegabte zu sein? NIX

"Gleiche Chancen öffentlich Bildung.."
Das ich nicht lache... Es gibt tausende Statistiken darüber, die besagen das wenn du in einer Milleu aufgewachsen bist, du dort auch bleiben/landen wirst . Ich selber bin in ein "Brennpunkt" Viertel zu Schule gegangen. Locker über die Hälfte Harz 4 Empfänger. Wenn ich mir meine altes Jahrgang anschaue, hatt nur ein Mädchen und ich was vernünftiges aus dem Leben gemacht. Alle anderen Ausbildung abgebrochen, schlechte Ausbildung, troll Studium etc... Wenn ich aber mir den Jahrgang ansehe der in Taunuskreis zur Schule ging, die sind jetzt Ärzte oder in IB/UB/PE tätig oder aber GK Anwälte. Ich wüsste bis fortschreitendem Studium nichtmal, was IB/UB/PE ist geschweige den GS/Lazard/MBB. Und du redest hier von gleiche Chancen.....

Also ich bleibe dabei, wenn Erbschaftsteuer einführen, dann bitte das Kind den Reichen Eltern wegnehmen und es in einer 0815 Familie stecken. Alternativ gerne auch das arme Kind in ein IBler Familie reinstecken, dann hätten wir ja Gerechtigkeit ;]

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Dann müsste man zum einen selbst einziehen, was - je nach Arbeitsort - garnicht möglich ist. Außerdem ist die Wohnfläche auf 200 qm beschränkt, es muss sich mithin um ein sehr kleines Haus handeln. Was soll also jemand machen, der in Hamburg arbeitet und ein 400 qm-Haus in München erbt?

Also der arme Kerl, der ein 400m²-Haus in München erbt und dann der Wert des Hauses zu 19% versteuern muss, auf den triifft die Aussage des Threadtitels ("am Arsch") natürlich absolut zu.

Hoffentlich verhungert der arme Kerl nicht.

Ein Haus mit 400 qm in München dürfte sicherlich mindestens 3 Mio wert sein. Demnach würde bei 19 % ErbSt von mindestens 600 k anfallen. Da passt der Titel aber bestens, wenn das Haus nicht verkauft werden soll.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Dann müsste man zum einen selbst einziehen, was - je nach Arbeitsort - garnicht möglich ist. Außerdem ist die Wohnfläche auf 200 qm beschränkt, es muss sich mithin um ein sehr kleines Haus handeln. Was soll also jemand machen, der in Hamburg arbeitet und ein 400 qm-Haus in München erbt?

Also der arme Kerl, der ein 400m²-Haus in München erbt und dann der Wert des Hauses zu 19% versteuern muss, auf den triifft die Aussage des Threadtitels ("am Arsch") natürlich absolut zu.

Hoffentlich verhungert der arme Kerl nicht.

Die Beitraege dieser Erbin sind wirklich realitaetsfern. Und da wundern sich solche Leute ueber erboste Beitraege? Dies ist doch genau das Problem: Menschen die ohne eigene Leistung Geld bekommen wie die Dame oben, haben absolut null Verstaendnis was Leistung und Arbeitswert bedeuten. Ausruhen auf den Leistungen der Eltern ist schoen aber macht faul. Faule und intelligente Menschen sind dann wenigstens demuetig und zeigen etwas Empathie wieso das Volk eben keinen Kuchen essen kann wenn es kein Brot mehr gibt ;)

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Dann fahr mal von Wiesbaden über die Bäderstrasse in Richtung Koblenz. Ganz schnell kommt man da auf Bodenrichtwerte von € 100,- In Wiesbaden zahlt man für gute Lagen theoretisch 1.200 bis 1.600 Praktisch gibt es nichts, weil diese Lagen voll bebaut sind.

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

"Nähe" ist relativ. Wer in Mainz, Wiesbaden oder Frankfurt arbeitet, kann sehr billig im Taunus oder im Hunsrück wohnen. Wenn man mit "Dorf" klarkommt.

MünchenIstTeuer schrieb am 15.11.2019:

Das geht auch heute noch. Renovierungsbedürftige Häuser auf dem Dorf gibt es durchaus ab 50k. Man muss aber handwerklich gut drauf sein und da auch wirklich wohnen wollen.

MünchenIstTeuer schrieb am 15.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 15.11.2019:

Glaubt ihr wirklich dass früher alles besser war? Dann denkt mal über folgendes nach:

  • der Anspruch an Wohnraum steigt ungebremst während unsere Großeltern mit 4 Kindern in einer 70qm 3 Zimmer Wohnung glücklich waren, waren es bei unseren Eltern 120qm mit 2 Kindern und wir brauchen ein Penthouse mit 150qm für uns alleine oder als Dinky-Pärchen.

Also mein Opa konnte damals mit seinem Job im Straßenbau ein Haus mit großem Garten bauen und 3 Kinder haben. Und das als Flüchtling aus der DDR, sprich bei 0 angefangen.

Heute völlig unmöglich.

Naja, in der Pampa halt, ne. Das Dorf wo mein Opa damals gebaut hat ist in Südwestdeutschland in der Nähe von Heidelberg, also schon damals nicht unbedingt eine super günstige Gegend und dicht besiedelt.

Öhm, ja. Dann bitte mal schauen, wo die meisten Einkommensmillionäre wohnen. Richtig, im Hochtaunuskreis. Dorf ist nicht gleich Dorf, ge :D und wir sind im Maintaunuskreis auch nicht ganz unzufrieden :))

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Na, dann nimm halt kein Mietshaus, sondern ein Einfamilienhaus. Kann in München auch schnell mal 2.5 Mio. EUR kosten. Auch das wird man wegen der Erbschaftsteuer dann verkaufen müssen. Was ist daran gerecht, wenn es das Elternhaus ist? Vor allem, weil das gleiche Haus in MeckPom vielleicht nur 300 k kostet und aufgrund von Freibeträgen erbschaftsteuerfrei wäre.

Die Erbschaftssteuer auf das Haus wären 400k, ich glaube kaum, dass ein Multi-Millionär das Haus wegen 400k Erbschaftssteuer verkaufen muss. Oder ist das jetzt die Geschichte wie bei der Grundrente, wo man überprüfen muss, ob die Putzhilfe nicht noch drei Ferienhäuser auf Sylt besitzt, welche sie vermietet? Und der Münchner Multi-Millionär

Wenn es das Elternhaus ist und man selbst einzieht, ist das Erbe diesbezüglich (bis zu einer Wohnfläche von 200 m²) steuerfrei - s. § 13 (1) Nr. 4c ErbStG.

Dann müsste man zum einen selbst einziehen, was - je nach Arbeitsort - garnicht möglich ist. Außerdem ist die Wohnfläche auf 200 qm beschränkt, es muss sich mithin um ein sehr kleines Haus handeln. Was soll also jemand machen, der in Hamburg arbeitet und ein 400 qm-Haus in München erbt?

Jojo, ein sehr kleines Haus.
Bestenfalls eine Hundehütte...

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Na, dann nimm halt kein Mietshaus, sondern ein Einfamilienhaus. Kann in München auch schnell mal 2.5 Mio. EUR kosten. Auch das wird man wegen der Erbschaftsteuer dann verkaufen müssen. Was ist daran gerecht, wenn es das Elternhaus ist? Vor allem, weil das gleiche Haus in MeckPom vielleicht nur 300 k kostet und aufgrund von Freibeträgen erbschaftsteuerfrei wäre.

Die Erbschaftssteuer auf das Haus wären 400k, ich glaube kaum, dass ein Multi-Millionär das Haus wegen 400k Erbschaftssteuer verkaufen muss. Oder ist das jetzt die Geschichte wie bei der Grundrente, wo man überprüfen muss, ob die Putzhilfe nicht noch drei Ferienhäuser auf Sylt besitzt, welche sie vermietet? Und der Münchner Multi-Millionär

Wenn es das Elternhaus ist und man selbst einzieht, ist das Erbe diesbezüglich (bis zu einer Wohnfläche von 200 m²) steuerfrei - s. § 13 (1) Nr. 4c ErbStG.

Dann müsste man zum einen selbst einziehen, was - je nach Arbeitsort - garnicht möglich ist. Außerdem ist die Wohnfläche auf 200 qm beschränkt, es muss sich mithin um ein sehr kleines Haus handeln. Was soll also jemand machen, der in Hamburg arbeitet und ein 400 qm-Haus in München erbt?

Verkaufen, seine Steuer zahlen und glücklich über das viele leistunglos erworbene Geld sein. Wenn er von München zum arbeiten nach Hamburg geht, kann die regionale Verwurzelung nicht so ausgeprägt sein. Oder die Steuer über einen Kredit finanzieren und mit der Miete abbezahlen, wenn man nicht selbst einziehen kann. Ist das hier ein BWL Forum oder geht es hauptsächlich darum, mit so wenig Leistung wie möglich zum Wohlstand zu kommen?

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Dann müsste man zum einen selbst einziehen, was - je nach Arbeitsort - garnicht möglich ist. Außerdem ist die Wohnfläche auf 200 qm beschränkt, es muss sich mithin um ein sehr kleines Haus handeln. Was soll also jemand machen, der in Hamburg arbeitet und ein 400 qm-Haus in München erbt?

Also der arme Kerl, der ein 400m²-Haus in München erbt und dann der Wert des Hauses zu 19% versteuern muss, auf den triifft die Aussage des Threadtitels ("am Arsch") natürlich absolut zu.

Hoffentlich verhungert der arme Kerl nicht.

200 qm=sehr klein. Beschränkt ist hier was anderes.... O_o

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

100% Erbschaftssteuer ist de facto Enteignung. Würde dazu führen, dass keiner mehr ein eigenes Haus anschafft, wenn es den Nachkommen weggenommen wird. Würde zu noch mehr Wohnungsnot und Fehlallokation von Kapital führen.
Manche sollten sich erstmal Gedanken über die Konsequenzen machen bevor sie hier so einen Stuss fordern.
Das gleiche mit dem Mietdeckel in Berlin. Kurzfristig profitieren, die Reichen, die sich eh schon 20 EUR/qm und mehr leisten können und jetzt nach Minderung fragen können. Mittelfristig werden jetzt vermietete Wohnungen mangels Rendite verkauft (Käufer wieder die Gut Betuchten), neue Mietwohnungen als Anlageobjekt nicht mehr gebaut und in bestehende die notwendigen Investitionen nicht mehr getätigt.
Selbst die Altlinken aus der DDR, die sich noch an den erbärmlichen Zustand Ihrer Wohnungen vor 1989 erinnern könnten, haben beim Mietendeckel nur den Kopf geschüttelt.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Du verarscht mich doch oder? Bei dem Fußballspieler kann ich noch mitgehen, was ABER hat das hübsche Supermodel geleistet um so hübsch zu sein? Was hat der hochbegabte geleistet um hochbegabte zu sein? NIX

In der Tat gibt es hier vielleicht unfaire Vorteile aufgrund der Abstammung. Aber: Wenn jedes Individuum erneut seinen Marktwert unter Beweis stellen muss, haben wir doch erst eine echte Marktwirtschaft? Die Massstaebe was huebsch ist aendern sich auch im Laufe der Jahrhunderte. Wenn die Familie dann Geld weiterverebt weil die Urgrossmutter damals als huebsch galt, dann stehen die Nachkommen nicht mehr im aktuellen Konkurrenzkampf um Ressourcen. So muesste jede Generation erneut sich mit all ihren Staerken und Schwaechen einbringen. Wenn ein Kind gute Bildung in seiner Familie genossen hat - super! Dann kann es sich auch einbringen und Leistung erbringen. Mag zwar unfair sein, bringt aber die Gesellschaft voran. Dies sehe ich bei einem Erbe nicht zwangslaeufig.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Wahrscheinlich hast du keine Kinder. Wieso sollte man nicht für mehrere Gerationen vorausdenken. Nur weil das in deiner Familie wohl nicht der Fall war und halt alle Lowperformer waren, willst du jetzt halt das erarbeitete der anderen dass es "fair" ist. Bedank dich daheim, dass du hinten drann stehst

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Ähnliche Startbedingungen schaffen, um dann den persönlichen Erfolg einem liberalen und hart aber fair geführtem Wettbewerb zu überlassen, ist das Gegenteil von Sozialismus. Nur Pfeifen ohne Selbstvertrauen haben davor Angst, verlassen sich auf ihr Erbe und heulen im Wiwi-treff.

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MünchenIstTeuer

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

MünchenIstTeuer schrieb am 17.11.2019:

Ich hoffe so, dass das hier alles Trolle sind oder 18-jährige Erstsemester, die der nächste Gordon Gecko werden wollen.

Manche Meinungen hier sind echt...eigenartig.

Zum Beispiel ? Schlau sich immer der Diskussion zu entziehen. So muss man sich auch nicht Argumenten entgegenstellen.

Ich hab mich bereits mit mehreren Posts an der Diskussion beteiligt.

Ich hab allerdings keine Lust mehr gegen die Justusse und Justinen anzureden, die meinen jede Form von Besteuerung sei Diebstahl und sie hätten es sich doch verdient vom Erbe zu leben, ohne selbst etwas geleistet zu haben und da darf nicht mal 19% Steuer abgezogen werden, sonst landet man ja im Armenhaus!

Die Ungleichheit in Deutschland und vielen westlichen Ländern wächst seit Jahrzehnten und hat bald eine kritische Masse erreicht. Wenns noch 2-3 Generationen so weiter geht, seh ich bald wieder die Guillotinen. Auf jeden Fall wird es aber ungemütlich werden.

Hättest du gerne amerikanische oder russische reich-arm Verhältnisse hier? Darauf steuern wir nämlich zu. Dann trauen sich die Reichen auch nicht mehr aus ihren gated communities raus, so wie anderswo.

antworten
WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Wahrscheinlich hast du keine Kinder. Wieso sollte man nicht für mehrere Gerationen vorausdenken. Nur weil das in deiner Familie wohl nicht der Fall war und halt alle Lowperformer waren, willst du jetzt halt das erarbeitete der anderen dass es "fair" ist. Bedank dich daheim, dass du hinten drann stehst

Ähnliche Startbedingungen schaffen, um dann den persönlichen Erfolg einem liberalen und hart aber fair geführtem Wettbewerb zu überlassen, ist das Gegenteil von Sozialismus. Nur Pfeifen ohne Selbstvertrauen haben davor Angst, verlassen sich auf ihr Erbe und heulen im Wiwi-treff.

Ich bin bei den Top 5 % Verdienern (zumindest wenn man wikipedia glaubt :)) in Deustchland und meine Kinder lernen, dass sie selbst für sich verantwortlich sind, nicht die soziale Hängematte. Ob die von den Eltern oder der Gesellschaft aufgespannt wird, ist zweitrangig. Sie lernen aber auch, dass es wichtigeres als Geld gibt und es peinlich ist, Wörter wie "low-performer" zu nutzen.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Ein Haus mit 400 qm in München dürfte sicherlich mindestens 3 Mio wert sein. Demnach würde bei 19 % ErbSt von mindestens 600 k anfallen. Da passt der Titel aber bestens, wenn das Haus nicht verkauft werden soll.

So ein Unsinn. Dann nimmt man eben einen Kredit über 600 T€ auf (Sicherheiten hat man dank des Hauses ja genug), vermietet das Haus in München für 3.000 € im Monat und zahlt mit den Mieteinnahmen in Ruhe den Kredit ab.
Alternativ verkauft man das Hause eben, hat dann 2,4 Mio. € flüssig und kauft sich damit das baugleiche Haus in Hamburg. Das nennst du "am Arsch"?

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 16.11.2019:

Hier ist zb. Eine Studie genannt die von 50% gesunkenen reallöhnen seit 1990 ausgeht nur mal so :)
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/studie-realloehne-sind-seit-1990-um-bis-zu-50-prozent-gesunken-a-670474-amp.html

Langsam wird's echt lächerlich. Die Studie untersucht einzelne Berufsgruppen, von einem generellen Rückgang der Reallöhne um 50% ist dort nirgends die Rede.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

MünchenIstTeuer schrieb am 17.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

MünchenIstTeuer schrieb am 17.11.2019:

Ich hoffe so, dass das hier alles Trolle sind oder 18-jährige Erstsemester, die der nächste Gordon Gecko werden wollen.

Manche Meinungen hier sind echt...eigenartig.

Zum Beispiel ? Schlau sich immer der Diskussion zu entziehen. So muss man sich auch nicht Argumenten entgegenstellen.

Ich hab mich bereits mit mehreren Posts an der Diskussion beteiligt.

Ich hab allerdings keine Lust mehr gegen die Justusse und Justinen anzureden, die meinen jede Form von Besteuerung sei Diebstahl und sie hätten es sich doch verdient vom Erbe zu leben, ohne selbst etwas geleistet zu haben und da darf nicht mal 19% Steuer abgezogen werden, sonst landet man ja im Armenhaus!

Die Ungleichheit in Deutschland und vielen westlichen Ländern wächst seit Jahrzehnten und hat bald eine kritische Masse erreicht. Wenns noch 2-3 Generationen so weiter geht, seh ich bald wieder die Guillotinen. Auf jeden Fall wird es aber ungemütlich werden.

Hättest du gerne amerikanische oder russische reich-arm Verhältnisse hier? Darauf steuern wir nämlich zu. Dann trauen sich die Reichen auch nicht mehr aus ihren gated communities raus, so wie anderswo.

Ja und? Ungleichheit gab es immer und wird es wohl auch immer geben. Das ist ja nicht per se schlecht. Nur seit einiger Zeit wird ständig ein solches Theater gemacht, sobald irgendwer irgendwo die kleinste Ungleichheit wittert. Komischerweise vor allem bei der Vermögensverteilung. Dabei ist die Ungleichheit etwa bei der Attraktivität mindestens genauso groß. Auf die Idee, besonders attraktive Frauen höher zu besteuern, kommt doch auch keiner, obwohl der damit verbundene Vorteil (ohne eigene Leistung) riesig ist.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

MünchenIstTeuer schrieb am 17.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

MünchenIstTeuer schrieb am 17.11.2019:

Ich hoffe so, dass das hier alles Trolle sind oder 18-jährige Erstsemester, die der nächste Gordon Gecko werden wollen.

Manche Meinungen hier sind echt...eigenartig.

Zum Beispiel ? Schlau sich immer der Diskussion zu entziehen. So muss man sich auch nicht Argumenten entgegenstellen.

Ich hab mich bereits mit mehreren Posts an der Diskussion beteiligt.

Ich hab allerdings keine Lust mehr gegen die Justusse und Justinen anzureden, die meinen jede Form von Besteuerung sei Diebstahl und sie hätten es sich doch verdient vom Erbe zu leben, ohne selbst etwas geleistet zu haben und da darf nicht mal 19% Steuer abgezogen werden, sonst landet man ja im Armenhaus!

Die Ungleichheit in Deutschland und vielen westlichen Ländern wächst seit Jahrzehnten und hat bald eine kritische Masse erreicht. Wenns noch 2-3 Generationen so weiter geht, seh ich bald wieder die Guillotinen. Auf jeden Fall wird es aber ungemütlich werden.

Hättest du gerne amerikanische oder russische reich-arm Verhältnisse hier? Darauf steuern wir nämlich zu. Dann trauen sich die Reichen auch nicht mehr aus ihren gated communities raus, so wie anderswo.

Die Ungleichheit wächst marginal in Deutschland, zumindest im Vergleich zu den USA. Warum sie etwas gestiegen ist hat mehrere Ursachen. Z.B. Aufnahme von ca. 2 Mio Armutsmigranten ab 2015 und davor gab es auch viele eingewanderte Arbeitskräfte welche nicht an die deutschen Gehälter kommen (wiederum aus verschiedenen Gründen).

Eine Enteignung würde nur dazu führen, dass noch mehr Fachkräfte und Spitzenverdiener auswandern, weil es dann komplett unlukrativ ist im (dann noch höher besteuerten) Hochsteuerland Deutschland zu arbeiten.

Mit der defacto Enteignung (100% Erbschaftsteuer) werden Firmen zerschlagen werden, weniger Firmen gegründet werden und es würde zu völlig falschen Anreizen führen. Verschwenderisch leben wird somit honoriert und Sparen bestraft (noch schlimmer als eh schon durch die grandiose Nullzinspolitik der Fall ist).

Traurig, dass es immer mehr Leute gibt, die solche sozialistischen Entwicklungen befürworten, obwohl doch die Geschichte schon so oft gezeigt hat wo das hinführt.
Gleichzeitig soll dann Deutschland das Sozialsystem für die ganze Welt sein.

antworten
WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Glaubst du den Blödsinn wirklich? So denkt man vielleicht in der Mittelschicht, wenn es um Höhe Vermögenswerte geht ist der rechtliche Eigentum innerhalb der Familie keineswegs egal. Was meinst du was in den besten Familien los ist wenn es ums Geld geht.

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Was eine geile Diskussion hier. Diese Diskussion befürwortet nur meine Angst dass wir in Zukunft in den Sozialismus/Planwirtschaft (Regierung aus SPD,Grüne und Linke) absacken werden und Deutschland als Ökonomie massiv geschädigt wird. Wie oft hat man es schon probiert mit dem Sozialismus ?? Zu oft und es ist jedes Mal gescheitert, es wurden Millionen Menschen auf das brutalste abgeschlachtet. Das Leben ist ungerecht statt sich darüber zu beschweren, sollte man es selbst in die Hand nehmen um etwas zu reißen und nicht anderen etwas wegnehmen zu wollen.

Leute ich kann euch nur eines raten, lasst euch nichts von diesen Sozialisten wegnehmen. Es gibt genug legale Wege Viel Geld aus dem wirtschaftskreislauf hinaus zu bekommen und dieses über Grenzen zu verlagern, bevor euch etwas weggenommen wird. Mit Immobilien wird das ganz schwere weil sie eben per se immobil sind. Ich erbe Auch Immobilien ca im Wert von 1,5 mio mit meiner Schwester aber ich denke dass daran kein Weg vorbei führt diese zu verkaufen und mein Geld ins Ausland zu bringen, weil ich die Aussichten eben als schlechter für die Zukunft sehe.

Wenn ihr könnt nehmt andere Staatsbürgerscahften an und gebt die deutsche ich. Ich wurde in der Schweiz geboren und habe trotzdem nicht die Schweizer Staatsbürgerschaft aber ich hab dort lange gelebt, das ich diese schnell anfordern kann nachdem ich dort wieder für eine gewisse Zeit gelebt habe. Zudem habe ich die israelische Staatsbürgerschaft nach dem Rückkehrergesetz beantragt und erhalten, weil mein Großeltern teilweise jüdischer ethnischer Herkunft waren.

Seht euch nach Möglichkeiten um bevor euch diese sozialistischen Hirngespinste enteignen. Wenn ich für die Schweizer Staatsbürgerschaft die Voraussetzung erfülle gebe ich meine deutsche sofort ab und habe jegliche Verbindung gekappt zu Deutschland, für ein Land für das ich seit der Merkel Regierung nur noch Kopfschütteln habe und in Zukunft wird das noch schlimmer.

Tipp:Man kann auch die Panamaische Staatsbürgerschaft schnell erhalten aber Mann muss seine deutsche abgeben.
Werdet kreativ, es wird immer genug Möglichkeiten geben schnell woanders umzusiedeln und andere Staatsbürgeschaften zu erhalten.
Mittlerweile lebe ich seit 2 Jahren in den Vereinigten Arabischen Emiraten und besitze meine eigene Firma. Ja in einem arabischen Land als jude.

Niemand redet hier von Sozialismus. In den USA beträgt die Erbschaftssteuer bis zu 40 Prozent, ist also mit dem Höchstsatz der Einkommensteuer vergleichbar. Und die Einkommensteuer zu Zeiten von Helmut Kohl war 53 Prozent ab 84.000 Euro.

Die Erbschaftssteuer ist die marktwirtschaftlichste Steuer überhaupt. In einer freien Marktwirtschaft sollte diese 100 Prozent betragen. Eine niedrige Erbschaftssteuer hat eher etwas von Feudalismus. Bill Gates, sicher kein Kommunist, wird mehr als 99,9 Prozent seines Vermögens abgeben und weniger als 0,1 Prozent vererben.

Wenn überhaupt, reden wir hier von mehr freier Marktwirtschaft (höhere Erbschaftssteuer) und mehr sozialer Marktwirtschaft (Entlastung unterer Einkommens und höhere Steuern für Superreiche, Abschaffung der Bevorzugung bestimmter Personengruppen in GRV, GKV und PV).

Die Ära Kohl anzuführen ist seltsam, da wir damals abartig hohe Steuersätze hatten. Nur weil das damals schon so schlimm war, muss es doch nicht wieder so werden. Erben innerhalb der engeren Familie stellt faktisch keine Vermögensübertragung dar. In intakten Familien betrachtet man das Vermögen als Familienvermögen. Welcher Person es formal zugeordnet ist, ist im Grunde egal. Deshalb sollte die Vererbung in der geraden Linie in jedem Fall steuerfrei sein. Die Erbschaftsteuer verhindert den generationenübergreifenden Vermögensaufbau. Das darf einfach nicht sein und bedient nur Neidreflexe derjenigen, die am liebsten hätten, dass jede Generation wieder bei Null beginnen muss.

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MünchenIstTeuer

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

MünchenIstTeuer schrieb am 17.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

MünchenIstTeuer schrieb am 17.11.2019:

Ich hoffe so, dass das hier alles Trolle sind oder 18-jährige Erstsemester, die der nächste Gordon Gecko werden wollen.

Manche Meinungen hier sind echt...eigenartig.

Zum Beispiel ? Schlau sich immer der Diskussion zu entziehen. So muss man sich auch nicht Argumenten entgegenstellen.

Ich hab mich bereits mit mehreren Posts an der Diskussion beteiligt.

Ich hab allerdings keine Lust mehr gegen die Justusse und Justinen anzureden, die meinen jede Form von Besteuerung sei Diebstahl und sie hätten es sich doch verdient vom Erbe zu leben, ohne selbst etwas geleistet zu haben und da darf nicht mal 19% Steuer abgezogen werden, sonst landet man ja im Armenhaus!

Die Ungleichheit in Deutschland und vielen westlichen Ländern wächst seit Jahrzehnten und hat bald eine kritische Masse erreicht. Wenns noch 2-3 Generationen so weiter geht, seh ich bald wieder die Guillotinen. Auf jeden Fall wird es aber ungemütlich werden.

Hättest du gerne amerikanische oder russische reich-arm Verhältnisse hier? Darauf steuern wir nämlich zu. Dann trauen sich die Reichen auch nicht mehr aus ihren gated communities raus, so wie anderswo.

Ja und? Ungleichheit gab es immer und wird es wohl auch immer geben. Das ist ja nicht per se schlecht. Nur seit einiger Zeit wird ständig ein solches Theater gemacht, sobald irgendwer irgendwo die kleinste Ungleichheit wittert. Komischerweise vor allem bei der Vermögensverteilung. Dabei ist die Ungleichheit etwa bei der Attraktivität mindestens genauso groß. Auf die Idee, besonders attraktive Frauen höher zu besteuern, kommt doch auch keiner, obwohl der damit verbundene Vorteil (ohne eigene Leistung) riesig ist.

Geile Diskussionskultur hier. Wah wah würdest du etwa auch attraktive Leute besteuern?! Is gut, Justus. Irgendwann, wirst du auch mal selber klarkommen müssen in dieser Welt.

Die Ungleichheit in Deutschland bedeutet, dass du, solange du nicht erbst, fast keine Chance hast in die oberen Riegen des Wohlstandes durchzukommen. Die meisten reichen Leute hier haben geerbt, die haben nichts selbst geleistet. Schau dir doch einfach mal die Wikipediaartikel einiger Leute an. Die hatten bereits reiche Eltern und das zieht sich nicht selten noch bis zur Kaiserzeit zurück. Gefällt dir das etwa, dass deine eigene Leistung komplett egal ist?

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

MünchenIstTeuer schrieb am 17.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

MünchenIstTeuer schrieb am 17.11.2019:

Ich hoffe so, dass das hier alles Trolle sind oder 18-jährige Erstsemester, die der nächste Gordon Gecko werden wollen.

Manche Meinungen hier sind echt...eigenartig.

Zum Beispiel ? Schlau sich immer der Diskussion zu entziehen. So muss man sich auch nicht Argumenten entgegenstellen.

Ich hab mich bereits mit mehreren Posts an der Diskussion beteiligt.

Ich hab allerdings keine Lust mehr gegen die Justusse und Justinen anzureden, die meinen jede Form von Besteuerung sei Diebstahl und sie hätten es sich doch verdient vom Erbe zu leben, ohne selbst etwas geleistet zu haben und da darf nicht mal 19% Steuer abgezogen werden, sonst landet man ja im Armenhaus!

Die Ungleichheit in Deutschland und vielen westlichen Ländern wächst seit Jahrzehnten und hat bald eine kritische Masse erreicht. Wenns noch 2-3 Generationen so weiter geht, seh ich bald wieder die Guillotinen. Auf jeden Fall wird es aber ungemütlich werden.

Hättest du gerne amerikanische oder russische reich-arm Verhältnisse hier? Darauf steuern wir nämlich zu. Dann trauen sich die Reichen auch nicht mehr aus ihren gated communities raus, so wie anderswo.

Die Ungleichheit wächst marginal in Deutschland, zumindest im Vergleich zu den USA. Warum sie etwas gestiegen ist hat mehrere Ursachen. Z.B. Aufnahme von ca. 2 Mio Armutsmigranten ab 2015 und davor gab es auch viele eingewanderte Arbeitskräfte welche nicht an die deutschen Gehälter kommen (wiederum aus verschiedenen Gründen).

Eine Enteignung würde nur dazu führen, dass noch mehr Fachkräfte und Spitzenverdiener auswandern, weil es dann komplett unlukrativ ist im (dann noch höher besteuerten) Hochsteuerland Deutschland zu arbeiten.

Mit der defacto Enteignung (100% Erbschaftsteuer) werden Firmen zerschlagen werden, weniger Firmen gegründet werden und es würde zu völlig falschen Anreizen führen. Verschwenderisch leben wird somit honoriert und Sparen bestraft (noch schlimmer als eh schon durch die grandiose Nullzinspolitik der Fall ist).

Traurig, dass es immer mehr Leute gibt, die solche sozialistischen Entwicklungen befürworten, obwohl doch die Geschichte schon so oft gezeigt hat wo das hinführt.
Gleichzeitig soll dann Deutschland das Sozialsystem für die ganze Welt sein.

Wieso sollten Spitzenverdiener auswandern? Du meinst wohl Spitzenerben...
Wer spricht von Enteignung? Wer bezieht sich hier auf Familienunternehmen? In erster Linie ging die Diskussion hier um Privatpersonen die Häuser erben. 20-40 % Erbschaftssteuer ab 0 Euro ist doch wohl wirklich absolut vernünftig und immer noch weit unter dem Steuerkeil.

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MünchenIstTeuer

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

MünchenIstTeuer schrieb am 17.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

MünchenIstTeuer schrieb am 17.11.2019:

Ich hoffe so, dass das hier alles Trolle sind oder 18-jährige Erstsemester, die der nächste Gordon Gecko werden wollen.

Manche Meinungen hier sind echt...eigenartig.

Zum Beispiel ? Schlau sich immer der Diskussion zu entziehen. So muss man sich auch nicht Argumenten entgegenstellen.

Ich hab mich bereits mit mehreren Posts an der Diskussion beteiligt.

Ich hab allerdings keine Lust mehr gegen die Justusse und Justinen anzureden, die meinen jede Form von Besteuerung sei Diebstahl und sie hätten es sich doch verdient vom Erbe zu leben, ohne selbst etwas geleistet zu haben und da darf nicht mal 19% Steuer abgezogen werden, sonst landet man ja im Armenhaus!

Die Ungleichheit in Deutschland und vielen westlichen Ländern wächst seit Jahrzehnten und hat bald eine kritische Masse erreicht. Wenns noch 2-3 Generationen so weiter geht, seh ich bald wieder die Guillotinen. Auf jeden Fall wird es aber ungemütlich werden.

Hättest du gerne amerikanische oder russische reich-arm Verhältnisse hier? Darauf steuern wir nämlich zu. Dann trauen sich die Reichen auch nicht mehr aus ihren gated communities raus, so wie anderswo.

Die Ungleichheit wächst marginal in Deutschland, zumindest im Vergleich zu den USA. Warum sie etwas gestiegen ist hat mehrere Ursachen. Z.B. Aufnahme von ca. 2 Mio Armutsmigranten ab 2015 und davor gab es auch viele eingewanderte Arbeitskräfte welche nicht an die deutschen Gehälter kommen (wiederum aus verschiedenen Gründen).

Eine Enteignung würde nur dazu führen, dass noch mehr Fachkräfte und Spitzenverdiener auswandern, weil es dann komplett unlukrativ ist im (dann noch höher besteuerten) Hochsteuerland Deutschland zu arbeiten.

Mit der defacto Enteignung (100% Erbschaftsteuer) werden Firmen zerschlagen werden, weniger Firmen gegründet werden und es würde zu völlig falschen Anreizen führen. Verschwenderisch leben wird somit honoriert und Sparen bestraft (noch schlimmer als eh schon durch die grandiose Nullzinspolitik der Fall ist).

Traurig, dass es immer mehr Leute gibt, die solche sozialistischen Entwicklungen befürworten, obwohl doch die Geschichte schon so oft gezeigt hat wo das hinführt.
Gleichzeitig soll dann Deutschland das Sozialsystem für die ganze Welt sein.

Schon wieder dieses 100% Enteignungsgelaber, meine Fresse. Das habe ich nie gesagt. Ich habe ja einen Account, du kannst gerne meine Posts in diesem Thread hier anschauen.

Erstens mal sind die USA wohl kein gutes Beispiel. Echt nicht. Wenn du ein Beispiel suchst, um eine Aussage zu entkräften, solltest du wohl nicht den Extremfall nehmen und sagen, verglichen damit is doch alles gut. Aber als 15-jähriges Gör ist halt noch nicht mehr drin, ich weiß schon.
Dass du Flüchtlinge erwähnst, zeigt auch noch, dass du wohl noch ziemlich jung bist. Das ist nämlich absolut kein neuer Zustand. Die Entwicklung läuft schon seit Jahrzehnten dahin.

https://www.bundesbank.de/resource/blob/657270/e387353870a4c932ff79abd0999e82ba/mL/themen-mb-2016-03-phf-data.jpg

Alleine diese Grafik sollte schon ausreichen, damit du mal die Klappe hälst.
Der unteren Hälfte der Bevölkerung gehören ganze 2,5% des Vermögens in Deutschland, während den oberen 10% ganze 60% gehören.
Bei den Einkommen ist es nicht ganz so schlimm, das Problem ist nur, dass die Gehälter in Deutschland allgemein nicht sonderlich hoch sind und man dann noch eine relativ hohe Abgabenlast hat. Wenn du als Single zwischen 55k und 60k verdienst, bist du bereits in den oberen 10% einkommenstechnisch. Ist das überhaupt irgendwem bewusst hier? Den meisten Kommentar nach nicht. Aber die meisten hier sind auch noch Studenten oder Schüler und haben noch keine Ahnung wie die Welt läuft.

Sprich: Vermögensaufbau ist schwierig, wenn man nicht absoluter Topverdiener ist.

Ist das gut? Findest du wahrscheinlich sogar topp.

Jetzt versuch mal als Angestellte da an Vermögen zu kommen, nicht durch das Geld von deinem Papa. Aber dazu bist du wahrscheinlich sowieso nicht im Stande, wenn du schon redest wer sein geerbtes 3 Mio. Haus verkaufen muss, wäre finanziell am Arsch. Komplett weltfremd einfach nur. Wahrscheinlich ging es schon im Privatkindergarten los. Ein Leben in den Wolken, ohne Kontakt zur normalen Welt.

https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/vermoegens-ungleichheit-in-deutschland-bleibt-relativ-ausgepraegt-604972

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

MünchenIstTeuer schrieb am 17.11.2019:

Die Ungleichheit in Deutschland und vielen westlichen Ländern wächst seit Jahrzehnten und hat bald eine kritische Masse erreicht. Wenns noch 2-3 Generationen so weiter geht, seh ich bald wieder die Guillotinen. Auf jeden Fall wird es aber ungemütlich werden.

Geht's auch weniger populistisch? Dass ist ein Märchen welches für Wahlkämpfe genutzt wird. Fakt ist: Die Ungleichheit stagniert seit 15 Jahren auf einem Niveau. Seit 15 Jahren nehmen aber die Umverteilung und die Sozialausgaben zu. Was hat das gebracht? Genau, nichts.

Und das man jetzt stattdessen mal reflektiert und sich fragt: "Was können wir denn dann tun?" (Stichwort: frühkindliche Förderung, Förderklassen etc.) wird wieder den Rattenfängern auf den Leim gegangen die denken das Problem sei mit Geld (anderer Leute) gelöst.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Dass das Leben nicht gerecht ist, ist ja wohl klar. Trotzdem können wir mit der Veränderung einer Erbschaftssteuer, die nciht 100% betragen soll, es fairer zu gestalten.

Definitiv sollte jemand paar Millionen bekommen wenn sein Vater Großunternehmer war.
Aber das Verhältnis stimmt heute einfach nicht mehr und das ist der absolute Gegensatz zum komminismus dies zu ändern wollen.
Es entspricht dem Gedanken der leistungsgesellschaft wenn eine Frau quandt nicht die reichste deutsche durch Erben geworden ist. Jeder soll seinen Beitrag leisten.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

MünchenIstTeuer schrieb am 17.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

MünchenIstTeuer schrieb am 17.11.2019:

Ich hoffe so, dass das hier alles Trolle sind oder 18-jährige Erstsemester, die der nächste Gordon Gecko werden wollen.

Manche Meinungen hier sind echt...eigenartig.

Zum Beispiel ? Schlau sich immer der Diskussion zu entziehen. So muss man sich auch nicht Argumenten entgegenstellen.

Ich hab mich bereits mit mehreren Posts an der Diskussion beteiligt.

Ich hab allerdings keine Lust mehr gegen die Justusse und Justinen anzureden, die meinen jede Form von Besteuerung sei Diebstahl und sie hätten es sich doch verdient vom Erbe zu leben, ohne selbst etwas geleistet zu haben und da darf nicht mal 19% Steuer abgezogen werden, sonst landet man ja im Armenhaus!

Die Ungleichheit in Deutschland und vielen westlichen Ländern wächst seit Jahrzehnten und hat bald eine kritische Masse erreicht. Wenns noch 2-3 Generationen so weiter geht, seh ich bald wieder die Guillotinen. Auf jeden Fall wird es aber ungemütlich werden.

Hättest du gerne amerikanische oder russische reich-arm Verhältnisse hier? Darauf steuern wir nämlich zu. Dann trauen sich die Reichen auch nicht mehr aus ihren gated communities raus, so wie anderswo.

Die Ungleichheit wächst marginal in Deutschland, zumindest im Vergleich zu den USA. Warum sie etwas gestiegen ist hat mehrere Ursachen. Z.B. Aufnahme von ca. 2 Mio Armutsmigranten ab 2015 und davor gab es auch viele eingewanderte Arbeitskräfte welche nicht an die deutschen Gehälter kommen (wiederum aus verschiedenen Gründen).

Eine Enteignung würde nur dazu führen, dass noch mehr Fachkräfte und Spitzenverdiener auswandern, weil es dann komplett unlukrativ ist im (dann noch höher besteuerten) Hochsteuerland Deutschland zu arbeiten.

Mit der defacto Enteignung (100% Erbschaftsteuer) werden Firmen zerschlagen werden, weniger Firmen gegründet werden und es würde zu völlig falschen Anreizen führen. Verschwenderisch leben wird somit honoriert und Sparen bestraft (noch schlimmer als eh schon durch die grandiose Nullzinspolitik der Fall ist).

Traurig, dass es immer mehr Leute gibt, die solche sozialistischen Entwicklungen befürworten, obwohl doch die Geschichte schon so oft gezeigt hat wo das hinführt.
Gleichzeitig soll dann Deutschland das Sozialsystem für die ganze Welt sein.

Sorry aber das ist Unsinn.
Deutschland ist von der Vermögensumverteilung mit unter den Spitzenreitern.
Und im Moment wird es deutlich schlimmer durch die niedrig Zinsen und das ausbluten der mittelschicht.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

MünchenIstTeuer schrieb am 17.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

MünchenIstTeuer schrieb am 17.11.2019:

Ich hoffe so, dass das hier alles Trolle sind oder 18-jährige Erstsemester, die der nächste Gordon Gecko werden wollen.

Manche Meinungen hier sind echt...eigenartig.

Zum Beispiel ? Schlau sich immer der Diskussion zu entziehen. So muss man sich auch nicht Argumenten entgegenstellen.

Ich hab mich bereits mit mehreren Posts an der Diskussion beteiligt.

Ich hab allerdings keine Lust mehr gegen die Justusse und Justinen anzureden, die meinen jede Form von Besteuerung sei Diebstahl und sie hätten es sich doch verdient vom Erbe zu leben, ohne selbst etwas geleistet zu haben und da darf nicht mal 19% Steuer abgezogen werden, sonst landet man ja im Armenhaus!

Die Ungleichheit in Deutschland und vielen westlichen Ländern wächst seit Jahrzehnten und hat bald eine kritische Masse erreicht. Wenns noch 2-3 Generationen so weiter geht, seh ich bald wieder die Guillotinen. Auf jeden Fall wird es aber ungemütlich werden.

Hättest du gerne amerikanische oder russische reich-arm Verhältnisse hier? Darauf steuern wir nämlich zu. Dann trauen sich die Reichen auch nicht mehr aus ihren gated communities raus, so wie anderswo.

Die Ungleichheit wächst marginal in Deutschland, zumindest im Vergleich zu den USA. Warum sie etwas gestiegen ist hat mehrere Ursachen. Z.B. Aufnahme von ca. 2 Mio Armutsmigranten ab 2015 und davor gab es auch viele eingewanderte Arbeitskräfte welche nicht an die deutschen Gehälter kommen (wiederum aus verschiedenen Gründen).

Eine Enteignung würde nur dazu führen, dass noch mehr Fachkräfte und Spitzenverdiener auswandern, weil es dann komplett unlukrativ ist im (dann noch höher besteuerten) Hochsteuerland Deutschland zu arbeiten.

Mit der defacto Enteignung (100% Erbschaftsteuer) werden Firmen zerschlagen werden, weniger Firmen gegründet werden und es würde zu völlig falschen Anreizen führen. Verschwenderisch leben wird somit honoriert und Sparen bestraft (noch schlimmer als eh schon durch die grandiose Nullzinspolitik der Fall ist).

Traurig, dass es immer mehr Leute gibt, die solche sozialistischen Entwicklungen befürworten, obwohl doch die Geschichte schon so oft gezeigt hat wo das hinführt.
Gleichzeitig soll dann Deutschland das Sozialsystem für die ganze Welt sein.

Wieso sollten Spitzenverdiener auswandern? Du meinst wohl Spitzenerben...
Wer spricht von Enteignung? Wer bezieht sich hier auf Familienunternehmen? In erster Linie ging die Diskussion hier um Privatpersonen die Häuser erben. 20-40 % Erbschaftssteuer ab 0 Euro ist doch wohl wirklich absolut vernünftig und immer noch weit unter dem Steuerkeil.

100% Erbschaft ist defacto Enteignung (Enteignung der Familie) und wurde weiter oben angesprochen. Der Zusammenhang zwischen Spitzenverdiener und Spitzenerbe ist i.d.R. die Geburt/Heirat des letzteren (auf Gender*** verzichtet) und der Todesfall des ersteren. Und nein 20-40% Erbschaftssteuer ist in einem Hochsteuerland wie Deutschland ab 0 Euro viel zu hoch. Außerdem trifft es dann eben nicht (wie so oft) die Ultrareichen sondern die Mittelschicht, die hier den ganzen Laden (noch) am Laufen hält.

An den Kollegen über Ihnen. Jetzt sollen die Reichen wieder schuld sein, dass du dir nichts aufbauen kannst? Wenn dann sind die Politiker daran schuld. Aber diese werden eben weiterhin legitimiert vom Volk, also läuft es so weiter.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Am dümmsten ist die Behauptung dass Ungleichheit so normal/natürlich sei und man daher bitte seine Klappe halten soll. Vieles ist normal/natürlich. ZB. ist es normal dass die Haare wachsen. Würdet ihr das durchgehen lassen wenn sich euer Sohn nie mehr die Haare schneiden will? Im Tierreich ist auch veles "normal". Aber wir sind Menschen die ihre Triebe kontrollieren können. Das "Recht" des Stärkeren mag "normal" sein, aber wir besser man wirft es weg.

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MünchenIstTeuer

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

MünchenIstTeuer schrieb am 17.11.2019:

Die Ungleichheit in Deutschland und vielen westlichen Ländern wächst seit Jahrzehnten und hat bald eine kritische Masse erreicht. Wenns noch 2-3 Generationen so weiter geht, seh ich bald wieder die Guillotinen. Auf jeden Fall wird es aber ungemütlich werden.

Geht's auch weniger populistisch? Dass ist ein Märchen welches für Wahlkämpfe genutzt wird. Fakt ist: Die Ungleichheit stagniert seit 15 Jahren auf einem Niveau. Seit 15 Jahren nehmen aber die Umverteilung und die Sozialausgaben zu. Was hat das gebracht? Genau, nichts.

Und das man jetzt stattdessen mal reflektiert und sich fragt: "Was können wir denn dann tun?" (Stichwort: frühkindliche Förderung, Förderklassen etc.) wird wieder den Rattenfängern auf den Leim gegangen die denken das Problem sei mit Geld (anderer Leute) gelöst.

Welche Umverteilung?

https://www.bundesbank.de/resource/blob/657270/e387353870a4c932ff79abd0999e82ba/mL/themen-mb-2016-03-phf-data.jpg

Den unteren 50% gehört 2,5% des Vermögens, den oberen 10% gehört 60%. Welche Umverteilung?

Sozialabgaben nehmen deshalb zu, weil es immer weniger Einzahler in das System gibt und immer mehr Entnehmer (=Rentner). Wenn die Großverdiener keine gedeckelten Beiträge hätten, wäre es bspw. nicht ganz so schlimm.

Also, welche Umverteilung? Wieviel Vermögen haben Deutschlands Milliardäre und Multimillionäre an den Staat abdrücken müssen?

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Sind wir hier nicht alle bei den Top 5%?....

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Wahrscheinlich hast du keine Kinder. Wieso sollte man nicht für mehrere Gerationen vorausdenken. Nur weil das in deiner Familie wohl nicht der Fall war und halt alle Lowperformer waren, willst du jetzt halt das erarbeitete der anderen dass es "fair" ist. Bedank dich daheim, dass du hinten drann stehst

Ähnliche Startbedingungen schaffen, um dann den persönlichen Erfolg einem liberalen und hart aber fair geführtem Wettbewerb zu überlassen, ist das Gegenteil von Sozialismus. Nur Pfeifen ohne Selbstvertrauen haben davor Angst, verlassen sich auf ihr Erbe und heulen im Wiwi-treff.

Ich bin bei den Top 5 % Verdienern (zumindest wenn man wikipedia glaubt :)) in Deustchland und meine Kinder lernen, dass sie selbst für sich verantwortlich sind, nicht die soziale Hängematte. Ob die von den Eltern oder der Gesellschaft aufgespannt wird, ist zweitrangig. Sie lernen aber auch, dass es wichtigeres als Geld gibt und es peinlich ist, Wörter wie "low-performer" zu nutzen.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Laut MünchenIstTeuer gehört ja schon der Haushalt mit Doppelbeamten zu den Topverdienern in Deutschland. Absurd...

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Sind wir hier nicht alle bei den Top 5%?....

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Wahrscheinlich hast du keine Kinder. Wieso sollte man nicht für mehrere Gerationen vorausdenken. Nur weil das in deiner Familie wohl nicht der Fall war und halt alle Lowperformer waren, willst du jetzt halt das erarbeitete der anderen dass es "fair" ist. Bedank dich daheim, dass du hinten drann stehst

Ähnliche Startbedingungen schaffen, um dann den persönlichen Erfolg einem liberalen und hart aber fair geführtem Wettbewerb zu überlassen, ist das Gegenteil von Sozialismus. Nur Pfeifen ohne Selbstvertrauen haben davor Angst, verlassen sich auf ihr Erbe und heulen im Wiwi-treff.

Ich bin bei den Top 5 % Verdienern (zumindest wenn man wikipedia glaubt :)) in Deustchland und meine Kinder lernen, dass sie selbst für sich verantwortlich sind, nicht die soziale Hängematte. Ob die von den Eltern oder der Gesellschaft aufgespannt wird, ist zweitrangig. Sie lernen aber auch, dass es wichtigeres als Geld gibt und es peinlich ist, Wörter wie "low-performer" zu nutzen.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Laut MünchenIstTeuer gehört ja schon der Haushalt mit Doppelbeamten zu den Topverdienern in Deutschland. Absurd...

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Sind wir hier nicht alle bei den Top 5%?....

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Wahrscheinlich hast du keine Kinder. Wieso sollte man nicht für mehrere Gerationen vorausdenken. Nur weil das in deiner Familie wohl nicht der Fall war und halt alle Lowperformer waren, willst du jetzt halt das erarbeitete der anderen dass es "fair" ist. Bedank dich daheim, dass du hinten drann stehst

Ähnliche Startbedingungen schaffen, um dann den persönlichen Erfolg einem liberalen und hart aber fair geführtem Wettbewerb zu überlassen, ist das Gegenteil von Sozialismus. Nur Pfeifen ohne Selbstvertrauen haben davor Angst, verlassen sich auf ihr Erbe und heulen im Wiwi-treff.

Ich bin bei den Top 5 % Verdienern (zumindest wenn man wikipedia glaubt :)) in Deustchland und meine Kinder lernen, dass sie selbst für sich verantwortlich sind, nicht die soziale Hängematte. Ob die von den Eltern oder der Gesellschaft aufgespannt wird, ist zweitrangig. Sie lernen aber auch, dass es wichtigeres als Geld gibt und es peinlich ist, Wörter wie "low-performer" zu nutzen.

Was ist daran absurd? Zweimal A13/A14 Vollzeit ist nun Mal ganz offensichtlich Top 10% Gehalt in Deutschland. Wenn man noch die Vorteile aus der höheren Pension gegenüber einer Rente und die relative Wirtschaftsschwäche Ostdeutschlands berücksichtigt, dann ist damit auf jeden Fall ein Top 5% Lebensstil drin. Im Münchner Lehel oder Frankfurter Westend kommt man damit nicht weit. Aber da reden wir dann auch über nochmal ganz andere Gehälter und/ oder Vermögen.

Dass SPD und Co in der Gehaltsregion mit dem Abzocken der "Spitzenverdiener" anfangen und bei Diskussionen über den Soli dann von DAX-Vorstandsvorsitzenden mit 8-10 Mio. EUR p.a. gesprochen wird, ist nochmal ein ganz anderes Thema.

Das ändert aber nichts daran, dass man mit etwas über 3k netto deutlich über dem Schnitt und bei 6k netto im Bereich der Top 1-2% liegt. Der Weg zu den Top 10% Vermögen (über 500k EUR) ist allerdings als Top 10% Verdiener noch Recht weit. Und genau deshalb führen wir hier die Diskussion über Erbschaftssteuer. In Deutschland ist es sehr schwer, reich zu werden. Aber verdammt einfach reich zu bleiben.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Lieber Kollege, aber das was du da schreibst ist der Hammer und entspricht meinen Gedanken.

Der Weg zu den Top 10% Vermögen (über 500k EUR) ist allerdings als Top 10% Verdiener noch Recht weit. Und genau deshalb führen wir hier die Diskussion über Erbschaftssteuer. In Deutschland ist es sehr schwer, reich zu werden. Aber verdammt einfach reich zu bleiben.

Ich kenne eine Person die es mit Ü30 und U40 gerade so mal zu 250k gebracht hat mit enormen Anstrengungen! Bis U40 dürfte die halbe Mio. drin sein, dafür aber mehr als viel geopfert.

Ich kenne nur noch eine Form des sparen, die aktuell noch nicht vom Staat angegangen wid, dafür ist man dann in der Mittelstandsfalle. Das klassische Eigenheim oder Häuschen im Grünen. Mittelstandsfalle (Schulden heute über 500k bei gleichzeitiger abivalenter Jobsangst, da man natürlich einen Job > 65k benötigt)

Wünsche dir noch einen guten Start in die Woche.

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Laut MünchenIstTeuer gehört ja schon der Haushalt mit Doppelbeamten zu den Topverdienern in Deutschland. Absurd...

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Sind wir hier nicht alle bei den Top 5%?....

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Wahrscheinlich hast du keine Kinder. Wieso sollte man nicht für mehrere Gerationen vorausdenken. Nur weil das in deiner Familie wohl nicht der Fall war und halt alle Lowperformer waren, willst du jetzt halt das erarbeitete der anderen dass es "fair" ist. Bedank dich daheim, dass du hinten drann stehst

Ähnliche Startbedingungen schaffen, um dann den persönlichen Erfolg einem liberalen und hart aber fair geführtem Wettbewerb zu überlassen, ist das Gegenteil von Sozialismus. Nur Pfeifen ohne Selbstvertrauen haben davor Angst, verlassen sich auf ihr Erbe und heulen im Wiwi-treff.

Ich bin bei den Top 5 % Verdienern (zumindest wenn man wikipedia glaubt :)) in Deustchland und meine Kinder lernen, dass sie selbst für sich verantwortlich sind, nicht die soziale Hängematte. Ob die von den Eltern oder der Gesellschaft aufgespannt wird, ist zweitrangig. Sie lernen aber auch, dass es wichtigeres als Geld gibt und es peinlich ist, Wörter wie "low-performer" zu nutzen.

Was ist daran absurd? Zweimal A13/A14 Vollzeit ist nun Mal ganz offensichtlich Top 10% Gehalt in Deutschland. Wenn man noch die Vorteile aus der höheren Pension gegenüber einer Rente und die relative Wirtschaftsschwäche Ostdeutschlands berücksichtigt, dann ist damit auf jeden Fall ein Top 5% Lebensstil drin. Im Münchner Lehel oder Frankfurter Westend kommt man damit nicht weit. Aber da reden wir dann auch über nochmal ganz andere Gehälter und/ oder Vermögen.

Dass SPD und Co in der Gehaltsregion mit dem Abzocken der "Spitzenverdiener" anfangen und bei Diskussionen über den Soli dann von DAX-Vorstandsvorsitzenden mit 8-10 Mio. EUR p.a. gesprochen wird, ist nochmal ein ganz anderes Thema.

Das ändert aber nichts daran, dass man mit etwas über 3k netto deutlich über dem Schnitt und bei 6k netto im Bereich der Top 1-2% liegt. Der Weg zu den Top 10% Vermögen (über 500k EUR) ist allerdings als Top 10% Verdiener noch Recht weit. Und genau deshalb führen wir hier die Diskussion über Erbschaftssteuer. In Deutschland ist es sehr schwer, reich zu werden. Aber verdammt einfach reich zu bleiben.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Das schlimmste für unsere Bevölkerung und das allgemeine Zusammenleben, war das Aufbohren der Studienabschlüsse für die breite Masse.

Heute glaubt einfach jeder, der früher als Handwerker gearbeitet hätte, dass ihn sein Mischstudiengang an irgendeinem Institut zu höherem befähigt... Der Markt erfüllt diese Erwartungen aber leider nicht und das wird - irgendwo auch zurecht - als Ungerechtigkeit empfunden. Ich persönlich bin z.B. vollkommen dagegen, dass die Abgaben für die Leistung der eigenen Hände (Lohnsteuer) höher als für fremde Leistung (Kapitalerträge, Schenkungen und Erbe) ist. Das kann einfach nicht richtig sein.

Wenn wir dann aber einmal die Perspektive drehen, wird auch deutlich, dass es auf der anderen Seite auch nicht trivial ist: Wenn ich heute gut verdiene und in einer Großstadt wohne, möchte ich meinen Nachwuchs vor dem Kontakt mit dem Prekariat schützen, ich schicke ihn also auf entsprechende - zu bezahlende - Einrichtungen. Dort herrschen natürlich bessere Bedingungen und das Lehr- und Lernergebnis werden ergebnisorientiert und strukturiert geführt. Das tue ich natürlich, weil ich glaube, dass es für meinen Nachwuchs das Beste ist.

Arbeit und Leistung müssen sich lohnen, das hat die Geschichte gelehrt.
Wenn sich "die da oben" aber ihrer Verantwortung ("Eigentum verpflichtet") entziehen, schadet es der Gesellschaft gleichermaßen und führt zu Umwälzungen.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Laut MünchenIstTeuer gehört ja schon der Haushalt mit Doppelbeamten zu den Topverdienern in Deutschland. Absurd...
Was ist daran absurd? Zweimal A13/A14 Vollzeit ist nun Mal ganz offensichtlich Top 10% Gehalt in Deutschland. Wenn man noch die Vorteile aus der höheren Pension gegenüber einer Rente und die relative Wirtschaftsschwäche Ostdeutschlands berücksichtigt, dann ist damit auf jeden Fall ein Top 5% Lebensstil drin. Im Münchner Lehel oder Frankfurter Westend kommt man damit nicht weit. Aber da reden wir dann auch über nochmal ganz andere Gehälter und/ oder Vermögen.

Eine A13/A14-Familie (jeweils in der Endstufe, nach Abzug der PKV und 2 Kindern) liegen bei einem Haushaltsnetto von 9k. Das ist tatsächlich Top 9% (wenn man zwei Kinder >14Jahre im Haushalt hat) bzw. Top 5% (wenn man 2 Kinder <14Jahre im Haushalt hat).

Dank Pensionen spart sich diese Familie monatlich außerdem locker 1k an Altersvorsorge im Vergleich zu einer "Angestellten-Familie" mit gleichem Haushaltsnetto.

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MünchenIstTeuer

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Laut MünchenIstTeuer gehört ja schon der Haushalt mit Doppelbeamten zu den Topverdienern in Deutschland. Absurd...

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Sind wir hier nicht alle bei den Top 5%?....

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Wahrscheinlich hast du keine Kinder. Wieso sollte man nicht für mehrere Gerationen vorausdenken. Nur weil das in deiner Familie wohl nicht der Fall war und halt alle Lowperformer waren, willst du jetzt halt das erarbeitete der anderen dass es "fair" ist. Bedank dich daheim, dass du hinten drann stehst

Ähnliche Startbedingungen schaffen, um dann den persönlichen Erfolg einem liberalen und hart aber fair geführtem Wettbewerb zu überlassen, ist das Gegenteil von Sozialismus. Nur Pfeifen ohne Selbstvertrauen haben davor Angst, verlassen sich auf ihr Erbe und heulen im Wiwi-treff.

Ich bin bei den Top 5 % Verdienern (zumindest wenn man wikipedia glaubt :)) in Deustchland und meine Kinder lernen, dass sie selbst für sich verantwortlich sind, nicht die soziale Hängematte. Ob die von den Eltern oder der Gesellschaft aufgespannt wird, ist zweitrangig. Sie lernen aber auch, dass es wichtigeres als Geld gibt und es peinlich ist, Wörter wie "low-performer" zu nutzen.

Was ist daran absurd? Zweimal A13/A14 Vollzeit ist nun Mal ganz offensichtlich Top 10% Gehalt in Deutschland. Wenn man noch die Vorteile aus der höheren Pension gegenüber einer Rente und die relative Wirtschaftsschwäche Ostdeutschlands berücksichtigt, dann ist damit auf jeden Fall ein Top 5% Lebensstil drin. Im Münchner Lehel oder Frankfurter Westend kommt man damit nicht weit. Aber da reden wir dann auch über nochmal ganz andere Gehälter und/ oder Vermögen.

Dass SPD und Co in der Gehaltsregion mit dem Abzocken der "Spitzenverdiener" anfangen und bei Diskussionen über den Soli dann von DAX-Vorstandsvorsitzenden mit 8-10 Mio. EUR p.a. gesprochen wird, ist nochmal ein ganz anderes Thema.

Das ändert aber nichts daran, dass man mit etwas über 3k netto deutlich über dem Schnitt und bei 6k netto im Bereich der Top 1-2% liegt. Der Weg zu den Top 10% Vermögen (über 500k EUR) ist allerdings als Top 10% Verdiener noch Recht weit. Und genau deshalb führen wir hier die Diskussion über Erbschaftssteuer. In Deutschland ist es sehr schwer, reich zu werden. Aber verdammt einfach reich zu bleiben.

Den meisten hier ist einfach überhaupt nicht bewusst, wie es in Deutschland eigentlich zugeht.

Als Single ist man mit 3.440 EUR netto im Monat in den top 10%. Im Osten braucht man sogar nur 2.839 EUR netto im Monat (als Single) um in die top 10% vorzudringen.

1.869 EUR Netto ist der Median. (Wert von 2016)

Also selbst mit einem Gehalt in den oberen 10% lässt es sich nicht leicht reich werden und das ist das Problem.

Quelle: https://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/gehalt/wahrscheinlich-weniger-als-sie-denken-welches-gehalt-sie-brauchen-um-zu-den-reichsten-zehn-prozent-in-deutschland-zu-zaehlen_id_11022305.html

Und wer meint Focus ist zu schlecht (ich denke selbst nicht unbedingt das Beste über dieses Blatt) hier direkt vom IW:
https://www.iwd.de/artikel/einkommensverteilung-die-oberen-zehn-prozent-403001/
Dort sind die Zahlen allerdings 2-3 Jahre alt. Sonderlich viel geändert hat sich allerdings nicht, geht lediglich um den Vergleich zum Focusartikel.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Und genau deshalb führen wir hier die Diskussion über Erbschaftssteuer. In Deutschland ist es sehr schwer, reich zu werden. Aber verdammt einfach reich zu bleiben.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Was eine geile Diskussion hier. Diese Diskussion befürwortet nur meine Angst dass wir in Zukunft in den Sozialismus/Planwirtschaft (Regierung aus SPD,Grüne und Linke) absacken werden und Deutschland als Ökonomie massiv geschädigt wird. Wie oft hat man es schon probiert mit dem Sozialismus ?? Zu oft und es ist jedes Mal gescheitert, es wurden Millionen Menschen auf das brutalste abgeschlachtet. Das Leben ist ungerecht statt sich darüber zu beschweren, sollte man es selbst in die Hand nehmen um etwas zu reißen und nicht anderen etwas wegnehmen zu wollen.

Leute ich kann euch nur eines raten, lasst euch nichts von diesen Sozialisten wegnehmen. Es gibt genug legale Wege Viel Geld aus dem wirtschaftskreislauf hinaus zu bekommen und dieses über Grenzen zu verlagern, bevor euch etwas weggenommen wird. Mit Immobilien wird das ganz schwere weil sie eben per se immobil sind. Ich erbe Auch Immobilien ca im Wert von 1,5 mio mit meiner Schwester aber ich denke dass daran kein Weg vorbei führt diese zu verkaufen und mein Geld ins Ausland zu bringen, weil ich die Aussichten eben als schlechter für die Zukunft sehe.

Wenn ihr könnt nehmt andere Staatsbürgerscahften an und gebt die deutsche ich. Ich wurde in der Schweiz geboren und habe trotzdem nicht die Schweizer Staatsbürgerschaft aber ich hab dort lange gelebt, das ich diese schnell anfordern kann nachdem ich dort wieder für eine gewisse Zeit gelebt habe. Zudem habe ich die israelische Staatsbürgerschaft nach dem Rückkehrergesetz beantragt und erhalten, weil mein Großeltern teilweise jüdischer ethnischer Herkunft waren.

Seht euch nach Möglichkeiten um bevor euch diese sozialistischen Hirngespinste enteignen. Wenn ich für die Schweizer Staatsbürgerschaft die Voraussetzung erfülle gebe ich meine deutsche sofort ab und habe jegliche Verbindung gekappt zu Deutschland, für ein Land für das ich seit der Merkel Regierung nur noch Kopfschütteln habe und in Zukunft wird das noch schlimmer.

Tipp:Man kann auch die Panamaische Staatsbürgerschaft schnell erhalten aber Mann muss seine deutsche abgeben.
Werdet kreativ, es wird immer genug Möglichkeiten geben schnell woanders umzusiedeln und andere Staatsbürgeschaften zu erhalten.
Mittlerweile lebe ich seit 2 Jahren in den Vereinigten Arabischen Emiraten und besitze meine eigene Firma. Ja in einem arabischen Land als jude.

Niemand redet hier von Sozialismus. In den USA beträgt die Erbschaftssteuer bis zu 40 Prozent, ist also mit dem Höchstsatz der Einkommensteuer vergleichbar. Und die Einkommensteuer zu Zeiten von Helmut Kohl war 53 Prozent ab 84.000 Euro.

Die Erbschaftssteuer ist die marktwirtschaftlichste Steuer überhaupt. In einer freien Marktwirtschaft sollte diese 100 Prozent betragen. Eine niedrige Erbschaftssteuer hat eher etwas von Feudalismus. Bill Gates, sicher kein Kommunist, wird mehr als 99,9 Prozent seines Vermögens abgeben und weniger als 0,1 Prozent vererben.

Wenn überhaupt, reden wir hier von mehr freier Marktwirtschaft (höhere Erbschaftssteuer) und mehr sozialer Marktwirtschaft (Entlastung unterer Einkommens und höhere Steuern für Superreiche, Abschaffung der Bevorzugung bestimmter Personengruppen in GRV, GKV und PV).

In der Theorie sehe ich das relativ ähnlich. Jedoch missachten die meisten eine Sache. Undzwar dass die meisten reichen oder die nachfolgenden Erben meist geographische Flexibilität aufweisen und einfavh in ein Land ziehen, wo es eben keine Erbschaftsteuer gibt. Nachhaltig schadet man dann dem eigenen Land wenn man hohen erbschaftssteuern einführt da diese zu Kapitalflucht führt.

Das ist überhaupt kein Problem, da man die Erbschaftssteuer an die Staatsbürgerschaft knüpfen kann und das Ablegen der Staatsbürgerschaft mit einer Exit-Tax belegen. Genauso machen es die USA. Diese Art der Erbschaftssteuer, welche nicht zu umgehen ist und welche größere Erbschaften mit 40 Prozent besteuert sollte für uns in Deutschland absoluter Mindeststandard sein.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Das ist überhaupt kein Problem, da man die Erbschaftssteuer an die Staatsbürgerschaft knüpfen kann und das Ablegen der Staatsbürgerschaft mit einer Exit-Tax belegen. Genauso machen es die USA. Diese Art der Erbschaftssteuer, welche nicht zu umgehen ist und welche größere Erbschaften mit 40 Prozent besteuert sollte für uns in Deutschland absoluter Mindeststandard sein.

Absolut krass diese Auffassung. Das ist ja Sozialismus in Reinkultur. Eine "Exit-Tax" bei Ablegen der Staatsbürgerschaft wäre quasi eine virtuelle Mauer. Damit wären wir bei DDR-Verhältnissen. Denn es würde damit praktisch unmöglich, die Staatsbürgerschaft abzulegen. Am besten dann gleich noch die doppelte Staatsbürgerschaft verbieten, so dass kein Vermögender mehr eine ausländische Staatsbürgerschaft annehmen kann. Es macht wirklich fassungslos, was hier teilweise für Ansichten vertreten werden.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Wenn man es mal so betrachtet, dann leben die, die ihren Lebensunterhalt durch Einkommen verdienen in einem Sozialismus, da man ja sehr hoch besteuert wird und die die genug Vermögen in diesem Land haben, können voll die Vorteile des Kapitalismus ausnutzen.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Und genau deshalb führen wir hier die Diskussion über Erbschaftssteuer. In Deutschland ist es sehr schwer, reich zu werden. Aber verdammt einfach reich zu bleiben.

Aber genau das ist doch die Problematik. Du hast ja selber gesagt es ist schwer in Deutschland reich zu werden was ich dir auch selber als Sohn von einem Vermögenden zustimme. Es ist schon sehr sehr sehr hart was für seine Familie aufzubauen und wenn es man doch durch 100 passende Puzzleteile es schafft kommt Vater Staat und will dir 100%(Extremfall ) Erbschaftssteuer auferlegen. Für mich ein klares rumheulen von Leuten deren Väter/Mütter es zu nix gebracht haben und nun die bestrafen wollen, die es sei es durch Fleiß oder auch Glück zu etwas gebracht haben. Furthermore viele Vermögende Menschen ( wie ich es first Hand erleben dürfte) arbeiten und investieren mehr Geld GERADE damit ihre Nachkommen ein Vermächtnis erben. Mein Dad gehört Vermögenstechnisch locker zu den 1%, könnte mit einem Aventador und der 200qm Villa in A lage imponieren. In der Realität fährt er aber einen 10 Jahren alten SUV und hat ein 100qm EFH in okay Lage nur um zu sparen, damit die Kinder noch mehr haben und zumindest ein finanziell sorgenfreies Leben führen.
Was denkst du passiert, wenn du solchen Leuten ihr hart ( 80h/weekly) erarbeitetes Vermögen nimmst?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Wenn man es mal so betrachtet, dann leben die, die ihren Lebensunterhalt durch Einkommen verdienen in einem Sozialismus, da man ja sehr hoch besteuert wird und die die genug Vermögen in diesem Land haben, können voll die Vorteile des Kapitalismus ausnutzen.

Diejenigen, die ihren Lebensunterhalt durch Einkommen verdienen, sind aber auch diejenigen, die vom Staat profitieren. Denn sie profitieren von den sozialen Sicherungssystemen (sofern sie nicht extrem gut verdienen). Vermögende hingegen sind nicht darauf angewiesen. Sie brauchen keine öffentliche Bildung, keine Arbeitslosenversicherung, keine GKV, keine gesetzliche Rente. Das einzige, was sie vom Staat erhoffen ist, dass dieser die Sicherheit des Eigentums gewährleistet (und das auch nur deshalb, weil die Nichtvermögenden ihnen das Eigentum mit Gewalt wegnehmen könnten).

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WiWi Gast

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MünchenIstTeuer schrieb am 17.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

MünchenIstTeuer schrieb am 17.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

MünchenIstTeuer schrieb am 17.11.2019:

Ich hoffe so, dass das hier alles Trolle sind oder 18-jährige Erstsemester, die der nächste Gordon Gecko werden wollen.

Manche Meinungen hier sind echt...eigenartig.

Zum Beispiel ? Schlau sich immer der Diskussion zu entziehen. So muss man sich auch nicht Argumenten entgegenstellen.

Ich hab mich bereits mit mehreren Posts an der Diskussion beteiligt.

Ich hab allerdings keine Lust mehr gegen die Justusse und Justinen anzureden, die meinen jede Form von Besteuerung sei Diebstahl und sie hätten es sich doch verdient vom Erbe zu leben, ohne selbst etwas geleistet zu haben und da darf nicht mal 19% Steuer abgezogen werden, sonst landet man ja im Armenhaus!

Die Ungleichheit in Deutschland und vielen westlichen Ländern wächst seit Jahrzehnten und hat bald eine kritische Masse erreicht. Wenns noch 2-3 Generationen so weiter geht, seh ich bald wieder die Guillotinen. Auf jeden Fall wird es aber ungemütlich werden.

Hättest du gerne amerikanische oder russische reich-arm Verhältnisse hier? Darauf steuern wir nämlich zu. Dann trauen sich die Reichen auch nicht mehr aus ihren gated communities raus, so wie anderswo.

Die Ungleichheit wächst marginal in Deutschland, zumindest im Vergleich zu den USA. Warum sie etwas gestiegen ist hat mehrere Ursachen. Z.B. Aufnahme von ca. 2 Mio Armutsmigranten ab 2015 und davor gab es auch viele eingewanderte Arbeitskräfte welche nicht an die deutschen Gehälter kommen (wiederum aus verschiedenen Gründen).

Eine Enteignung würde nur dazu führen, dass noch mehr Fachkräfte und Spitzenverdiener auswandern, weil es dann komplett unlukrativ ist im (dann noch höher besteuerten) Hochsteuerland Deutschland zu arbeiten.

Mit der defacto Enteignung (100% Erbschaftsteuer) werden Firmen zerschlagen werden, weniger Firmen gegründet werden und es würde zu völlig falschen Anreizen führen. Verschwenderisch leben wird somit honoriert und Sparen bestraft (noch schlimmer als eh schon durch die grandiose Nullzinspolitik der Fall ist).

Traurig, dass es immer mehr Leute gibt, die solche sozialistischen Entwicklungen befürworten, obwohl doch die Geschichte schon so oft gezeigt hat wo das hinführt.
Gleichzeitig soll dann Deutschland das Sozialsystem für die ganze Welt sein.

Schon wieder dieses 100% Enteignungsgelaber, meine Fresse. Das habe ich nie gesagt. Ich habe ja einen Account, du kannst gerne meine Posts in diesem Thread hier anschauen.

Erstens mal sind die USA wohl kein gutes Beispiel. Echt nicht. Wenn du ein Beispiel suchst, um eine Aussage zu entkräften, solltest du wohl nicht den Extremfall nehmen und sagen, verglichen damit is doch alles gut. Aber als 15-jähriges Gör ist halt noch nicht mehr drin, ich weiß schon.
Dass du Flüchtlinge erwähnst, zeigt auch noch, dass du wohl noch ziemlich jung bist. Das ist nämlich absolut kein neuer Zustand. Die Entwicklung läuft schon seit Jahrzehnten dahin.

www.bundesbank.de/resource/blob/657270/e387353870a4c932ff79abd0999e82ba/mL/themen-mb-2016-03-phf-data.jpg

Alleine diese Grafik sollte schon ausreichen, damit du mal die Klappe hälst.
Der unteren Hälfte der Bevölkerung gehören ganze 2,5% des Vermögens in Deutschland, während den oberen 10% ganze 60% gehören.
Bei den Einkommen ist es nicht ganz so schlimm, das Problem ist nur, dass die Gehälter in Deutschland allgemein nicht sonderlich hoch sind und man dann noch eine relativ hohe Abgabenlast hat. Wenn du als Single zwischen 55k und 60k verdienst, bist du bereits in den oberen 10% einkommenstechnisch. Ist das überhaupt irgendwem bewusst hier? Den meisten Kommentar nach nicht. Aber die meisten hier sind auch noch Studenten oder Schüler und haben noch keine Ahnung wie die Welt läuft.

Sprich: Vermögensaufbau ist schwierig, wenn man nicht absoluter Topverdiener ist.

Ist das gut? Findest du wahrscheinlich sogar topp.

Jetzt versuch mal als Angestellte da an Vermögen zu kommen, nicht durch das Geld von deinem Papa. Aber dazu bist du wahrscheinlich sowieso nicht im Stande, wenn du schon redest wer sein geerbtes 3 Mio. Haus verkaufen muss, wäre finanziell am Arsch. Komplett weltfremd einfach nur. Wahrscheinlich ging es schon im Privatkindergarten los. Ein Leben in den Wolken, ohne Kontakt zur normalen Welt.

www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/vermoegens-ungleichheit-in-deutschland-bleibt-relativ-ausgepraegt-604972

So Kollege, ich habe mir jetzt mal deine ganzen Beiträge angeschaut und wirklich geschrieben hast du zu deinen "Maßnahmen" nichts. Klar ist das Gehalt in Deutschland gering und die Abgabenbelastung ist hoch, aber das liegt nicht an den bösen bösen Reichen. Und ich stimme dir auch vielen Punkten zu, nur die Lösung davon ist bei allen Punkten nicht die Enteignung. Du merkst an, dass der Vermögensaufbau so schwierig ist in Deutschland. Ja warum denn? Viel zu hohe Abgaben und du willst du noch mehr davon.

Und nein 2 Mio Armutsmigranten (!) in wenigen Jahren kamen nicht in vergleichbarer Zeit vor 2015, was sich auch an den Ausgaben von Bund und Länder bemerkbar macht und man will es nicht glauben auch bei Immobilienpreisen.

Außerdem: Warum soll jeder gleich viel besitzen. Manche verprassen lieber das Geld, chillen ihr Leben usw. machen gerne Urlaub. Wieso sollen diese Leute genauso viel haben wie jemand der sein ganzen Leben lang sparsam lebt und hart arbeitet? Außerdem wer zwingt jemanden Angestellter zu werden. Jeder kann Beamter werden wenn er unbedingt will. Viele Stellen werden sogar stark gesucht, aber es lohnt sich für viele offensichtlich nicht.

So und von dem 3. Mio Haus habe ich nichts geschrieben und bin auch keine 15 jährige Göre. Pass mal etwas deinen Ton an, scheinbar gehen dir die Argumente aus. Tendenziell sind übrigens die jungen Menschen eher links/antikapitalistisch eingestellt, siehe auch Wahlverhalten.

Der Kollege mit dem Exit Tax bringt das Fass mal wieder zum überlaufen. Nichts aus der Geschichte gelernt.

antworten
WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

MünchenIstTeuer schrieb am 18.11.2019:

Als Single ist man mit 3.440 EUR netto im Monat in den top 10%. Im Osten braucht man sogar nur 2.839 EUR netto im Monat (als Single) um in die top 10% vorzudringen.

1.869 EUR Netto ist der Median. (Wert von 2016)

Also selbst mit einem Gehalt in den oberen 10% lässt es sich nicht leicht reich werden und das ist das Problem.

Wer behauptet denn, dass man in den Top10% reich werden sollte? Bzw. wie definierst du reich?
Zu den oberen 10% beim Vermögen gehört man etwa ab 500 TEuro. Das ist mit ~3,5 TEuro netto im Monat durchaus drin, wenn man eine Immobilie und langjähriges Sparen ansetzt.

antworten
WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Wenn die Exit Tax kommt, habe ich schon alles in die Schweiz geschafft und shorte Deutschland.
Wünsche euch dann viel Spaß. Aber nicht jammern wenns wieder nicht klappt!

antworten
MünchenIstTeuer

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Ich hoffe so, dass das hier alles Trolle sind oder 18-jährige Erstsemester, die der nächste Gordon Gecko werden wollen.

Manche Meinungen hier sind echt...eigenartig.

Zum Beispiel ? Schlau sich immer der Diskussion zu entziehen. So muss man sich auch nicht Argumenten entgegenstellen.

Ich hab mich bereits mit mehreren Posts an der Diskussion beteiligt.

Ich hab allerdings keine Lust mehr gegen die Justusse und Justinen anzureden, die meinen jede Form von Besteuerung sei Diebstahl und sie hätten es sich doch verdient vom Erbe zu leben, ohne selbst etwas geleistet zu haben und da darf nicht mal 19% Steuer abgezogen werden, sonst landet man ja im Armenhaus!

Die Ungleichheit in Deutschland und vielen westlichen Ländern wächst seit Jahrzehnten und hat bald eine kritische Masse erreicht. Wenns noch 2-3 Generationen so weiter geht, seh ich bald wieder die Guillotinen. Auf jeden Fall wird es aber ungemütlich werden.

Hättest du gerne amerikanische oder russische reich-arm Verhältnisse hier? Darauf steuern wir nämlich zu. Dann trauen sich die Reichen auch nicht mehr aus ihren gated communities raus, so wie anderswo.

Die Ungleichheit wächst marginal in Deutschland, zumindest im Vergleich zu den USA. Warum sie etwas gestiegen ist hat mehrere Ursachen. Z.B. Aufnahme von ca. 2 Mio Armutsmigranten ab 2015 und davor gab es auch viele eingewanderte Arbeitskräfte welche nicht an die deutschen Gehälter kommen (wiederum aus verschiedenen Gründen).

Eine Enteignung würde nur dazu führen, dass noch mehr Fachkräfte und Spitzenverdiener auswandern, weil es dann komplett unlukrativ ist im (dann noch höher besteuerten) Hochsteuerland Deutschland zu arbeiten.

Mit der defacto Enteignung (100% Erbschaftsteuer) werden Firmen zerschlagen werden, weniger Firmen gegründet werden und es würde zu völlig falschen Anreizen führen. Verschwenderisch leben wird somit honoriert und Sparen bestraft (noch schlimmer als eh schon durch die grandiose Nullzinspolitik der Fall ist).

Traurig, dass es immer mehr Leute gibt, die solche sozialistischen Entwicklungen befürworten, obwohl doch die Geschichte schon so oft gezeigt hat wo das hinführt.
Gleichzeitig soll dann Deutschland das Sozialsystem für die ganze Welt sein.

Schon wieder dieses 100% Enteignungsgelaber, meine Fresse. Das habe ich nie gesagt. Ich habe ja einen Account, du kannst gerne meine Posts in diesem Thread hier anschauen.

Erstens mal sind die USA wohl kein gutes Beispiel. Echt nicht. Wenn du ein Beispiel suchst, um eine Aussage zu entkräften, solltest du wohl nicht den Extremfall nehmen und sagen, verglichen damit is doch alles gut. Aber als 15-jähriges Gör ist halt noch nicht mehr drin, ich weiß schon.
Dass du Flüchtlinge erwähnst, zeigt auch noch, dass du wohl noch ziemlich jung bist. Das ist nämlich absolut kein neuer Zustand. Die Entwicklung läuft schon seit Jahrzehnten dahin.

www.bundesbank.de/resource/blob/657270/e387353870a4c932ff79abd0999e82ba/mL/themen-mb-2016-03-phf-data.jpg

Alleine diese Grafik sollte schon ausreichen, damit du mal die Klappe hälst.
Der unteren Hälfte der Bevölkerung gehören ganze 2,5% des Vermögens in Deutschland, während den oberen 10% ganze 60% gehören.
Bei den Einkommen ist es nicht ganz so schlimm, das Problem ist nur, dass die Gehälter in Deutschland allgemein nicht sonderlich hoch sind und man dann noch eine relativ hohe Abgabenlast hat. Wenn du als Single zwischen 55k und 60k verdienst, bist du bereits in den oberen 10% einkommenstechnisch. Ist das überhaupt irgendwem bewusst hier? Den meisten Kommentar nach nicht. Aber die meisten hier sind auch noch Studenten oder Schüler und haben noch keine Ahnung wie die Welt läuft.

Sprich: Vermögensaufbau ist schwierig, wenn man nicht absoluter Topverdiener ist.

Ist das gut? Findest du wahrscheinlich sogar topp.

Jetzt versuch mal als Angestellte da an Vermögen zu kommen, nicht durch das Geld von deinem Papa. Aber dazu bist du wahrscheinlich sowieso nicht im Stande, wenn du schon redest wer sein geerbtes 3 Mio. Haus verkaufen muss, wäre finanziell am Arsch. Komplett weltfremd einfach nur. Wahrscheinlich ging es schon im Privatkindergarten los. Ein Leben in den Wolken, ohne Kontakt zur normalen Welt.

www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/vermoegens-ungleichheit-in-deutschland-bleibt-relativ-ausgepraegt-604972

So Kollege, ich habe mir jetzt mal deine ganzen Beiträge angeschaut und wirklich geschrieben hast du zu deinen "Maßnahmen" nichts. Klar ist das Gehalt in Deutschland gering und die Abgabenbelastung ist hoch, aber das liegt nicht an den bösen bösen Reichen. Und ich stimme dir auch vielen Punkten zu, nur die Lösung davon ist bei allen Punkten nicht die Enteignung. Du merkst an, dass der Vermögensaufbau so schwierig ist in Deutschland. Ja warum denn? Viel zu hohe Abgaben und du willst du noch mehr davon.

Und nein 2 Mio Armutsmigranten (!) in wenigen Jahren kamen nicht in vergleichbarer Zeit vor 2015, was sich auch an den Ausgaben von Bund und Länder bemerkbar macht und man will es nicht glauben auch bei Immobilienpreisen.

Außerdem: Warum soll jeder gleich viel besitzen. Manche verprassen lieber das Geld, chillen ihr Leben usw. machen gerne Urlaub. Wieso sollen diese Leute genauso viel haben wie jemand der sein ganzen Leben lang sparsam lebt und hart arbeitet? Außerdem wer zwingt jemanden Angestellter zu werden. Jeder kann Beamter werden wenn er unbedingt will. Viele Stellen werden sogar stark gesucht, aber es lohnt sich für viele offensichtlich nicht.

So und von dem 3. Mio Haus habe ich nichts geschrieben und bin auch keine 15 jährige Göre. Pass mal etwas deinen Ton an, scheinbar gehen dir die Argumente aus. Tendenziell sind übrigens die jungen Menschen eher links/antikapitalistisch eingestellt, siehe auch Wahlverhalten.

Der Kollege mit dem Exit Tax bringt das Fass mal wieder zum überlaufen. Nichts aus der Geschichte gelernt.

Du bist auch gar nicht der User auf den ich geantwortet habe.
Ich habe selbst auch nirgends von Enteignung geredet. Das ist dieser user mit dem weiblichen Avatar, der ständig hysterisch von 100% Enteignung labert. Du brauchst auch nur ein paar posts über deinem Post nachzuschauen, er/sie hat es schon wieder getan. Ich glaube das ist einfach nur ein Troll. "Sozialismus in Reinkultur" beim Exittax, wenn man die US-Staatsbürgerschaft oder Greencard abgibt. Jaja, is klar. :)

Was ich will ist die Mittelschicht entlasten, denn sonst gibts bald keine mehr. Vermögen muss höher besteuert werden, Einkommen geringer.
Dabei geht es auch gar nicht darum, dass jeder gleich viel haben soll. Aber jemanden, der 100 Mio. hat, juckt es nicht, wenn er 2 Mio. mehr blechen muss. Das Problem in Deutschland ist, dass die Maximalgrenzen viel zu niedrig liegen. Das fängt ja schon bei der Einkommenssteuer an. Der Höchsteuersatz (von den 2-3% mehr ab 250k Einkommen mal abgesehen) darf heutzutage einfach nicht mehr bei ~55k rum anfangen. Mindestens das doppelte sollte es schon sein.

Die 2 Mio. Armutsmigration in den letzten Jahren sind schlecht, ja. Aber die haben mit dem Thema halt mal gar nix zu tun. Das Problem gibt es schon viel länger. Du kannst einfach meine Links von der Bundesbank anschauen, die sind schon ein paar Jährchen alt und in den Links ist die Rede davon, dass sich nix geändert hat.

antworten
WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Der Thread ist einfach goldig :D

Auch goldig, dass alles hier so an einer Immobilie festgemacht wird.

Also auch wenn ein Vermögensaufbau heute schwieriger sein sollte als noch vor 20Jahren, möchte ich doch trotzdem lieber in der heutigen Zeit leben.

Ich kann Netflix in den Pausen schauen, kann zu erschwinglichen Preisen die Welt erkunden und habe genug Zeit um neben der Arbeit Hobbys nachzugehen. Zusätzlich konnte ich problemlos als Mann Elternzeit nehmen, meine Frau ist genauso gebildet wie ich und verdient sogar mehr als ich. Das sind alles Dinge, die vor 20Jahren schwerer umzusetzen waren.

Ich werde weder erben und mit meinem Gehalt auch nie Porsche fahren, aber das ist mir doch vollkommen egal. Der Kühlschrank ist mit guten Lebensmitteln gefüllt, Miete können wir pünktlich zahlen und etwas für die Altersvorsorge ist auch drin. Dafür würden uns 5,5k netto als Familie ausreichen.
Da wir etwas mehr verdienen, könnten die Kinder finanziell potentiell unterstützt werden in der Zukunft, aber wenn nicht, dann müssen die halt den gleichen Weg einschlagen wie wir.
In Anbetracht, dass viele Rentner heutzutage in Altersarmut leben, bezweifle ich, dass früher alles besser war ;-)
Wir wissen immerhin, dass es nicht nur bergauf gehen kann - dann kann man sich entsprechend darauf einstellen.

antworten
WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Endlich mal etwas angebrachte Demut hier...

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Der Thread ist einfach goldig :D

Auch goldig, dass alles hier so an einer Immobilie festgemacht wird.

Also auch wenn ein Vermögensaufbau heute schwieriger sein sollte als noch vor 20Jahren, möchte ich doch trotzdem lieber in der heutigen Zeit leben.

Ich kann Netflix in den Pausen schauen, kann zu erschwinglichen Preisen die Welt erkunden und habe genug Zeit um neben der Arbeit Hobbys nachzugehen. Zusätzlich konnte ich problemlos als Mann Elternzeit nehmen, meine Frau ist genauso gebildet wie ich und verdient sogar mehr als ich. Das sind alles Dinge, die vor 20Jahren schwerer umzusetzen waren.

Ich werde weder erben und mit meinem Gehalt auch nie Porsche fahren, aber das ist mir doch vollkommen egal. Der Kühlschrank ist mit guten Lebensmitteln gefüllt, Miete können wir pünktlich zahlen und etwas für die Altersvorsorge ist auch drin. Dafür würden uns 5,5k netto als Familie ausreichen.
Da wir etwas mehr verdienen, könnten die Kinder finanziell potentiell unterstützt werden in der Zukunft, aber wenn nicht, dann müssen die halt den gleichen Weg einschlagen wie wir.
In Anbetracht, dass viele Rentner heutzutage in Altersarmut leben, bezweifle ich, dass früher alles besser war ;-)
Wir wissen immerhin, dass es nicht nur bergauf gehen kann - dann kann man sich entsprechend darauf einstellen.

antworten
WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Der Thread ist einfach goldig :D

Auch goldig, dass alles hier so an einer Immobilie festgemacht wird.

Also auch wenn ein Vermögensaufbau heute schwieriger sein sollte als noch vor 20Jahren, möchte ich doch trotzdem lieber in der heutigen Zeit leben.

Ich kann Netflix in den Pausen schauen, kann zu erschwinglichen Preisen die Welt erkunden und habe genug Zeit um neben der Arbeit Hobbys nachzugehen. Zusätzlich konnte ich problemlos als Mann Elternzeit nehmen, meine Frau ist genauso gebildet wie ich und verdient sogar mehr als ich. Das sind alles Dinge, die vor 20Jahren schwerer umzusetzen waren.

Ich werde weder erben und mit meinem Gehalt auch nie Porsche fahren, aber das ist mir doch vollkommen egal. Der Kühlschrank ist mit guten Lebensmitteln gefüllt, Miete können wir pünktlich zahlen und etwas für die Altersvorsorge ist auch drin. Dafür würden uns 5,5k netto als Familie ausreichen.
Da wir etwas mehr verdienen, könnten die Kinder finanziell potentiell unterstützt werden in der Zukunft, aber wenn nicht, dann müssen die halt den gleichen Weg einschlagen wie wir.
In Anbetracht, dass viele Rentner heutzutage in Altersarmut leben, bezweifle ich, dass früher alles besser war ;-)
Wir wissen immerhin, dass es nicht nur bergauf gehen kann - dann kann man sich entsprechend darauf einstellen.

Schön wie du mit deinem Lebensstil glücklich zu sein scheinst. Jedoch haben andere Menschen auch andere Ansprüche und Ambitionen. Und die hier genannten wie z.B. Immobilien, sind nichts Utopisches also macht dein Kommentar irgendwie keinen Sinn. Ich höre da etwas Missgunst und Neid heraus...

antworten
WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Er hat doch aber vollkommen recht. Jeden Tag neue Meldungen über zunehmende Altersarmut - so gut kann es den 2 Generationen vor uns flächendeckend also gar nicht gegangen sein, wenn die heute nach 40Jahren Arbeit aufstocken dürfen. Und ich bin mir sicher, dass die auch nicht die Chance hatten, sich beruflich und persönlich zu verwirklichen wie wir heute.

Und es dreht sich in allen Threads immer wieder um das Gleiche: Immobilien. Ja, die sind gerade unbezahlbar - Mieten hingegen sind nicht im gleichen Maße gestiegen (wenn auch trotzdem auf einem Hoch). Und Reisen, Lebensmittel etc sind im Gegenzug sogar preiswerter geworden.
Meine Eltern haben ihre Immobilie über 30Jahre abbezahlt und konnten in der Zeit weder in den Urlaub noch sonstige größere Anschaffungen tätigen. In Summe haben sie mehr an Zinsen gezahlt als an Kredit getilgt.

Hier im Forum herrscht halt oft ein Schwarz-Weiß-Denken. Wer ein großes Haus und Porsche haben will, muss halt dann ranklotzen - die entsprechenden Jobs gibt es.

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Der Thread ist einfach goldig :D

Auch goldig, dass alles hier so an einer Immobilie festgemacht wird.

Also auch wenn ein Vermögensaufbau heute schwieriger sein sollte als noch vor 20Jahren, möchte ich doch trotzdem lieber in der heutigen Zeit leben.

Ich kann Netflix in den Pausen schauen, kann zu erschwinglichen Preisen die Welt erkunden und habe genug Zeit um neben der Arbeit Hobbys nachzugehen. Zusätzlich konnte ich problemlos als Mann Elternzeit nehmen, meine Frau ist genauso gebildet wie ich und verdient sogar mehr als ich. Das sind alles Dinge, die vor 20Jahren schwerer umzusetzen waren.

Ich werde weder erben und mit meinem Gehalt auch nie Porsche fahren, aber das ist mir doch vollkommen egal. Der Kühlschrank ist mit guten Lebensmitteln gefüllt, Miete können wir pünktlich zahlen und etwas für die Altersvorsorge ist auch drin. Dafür würden uns 5,5k netto als Familie ausreichen.
Da wir etwas mehr verdienen, könnten die Kinder finanziell potentiell unterstützt werden in der Zukunft, aber wenn nicht, dann müssen die halt den gleichen Weg einschlagen wie wir.
In Anbetracht, dass viele Rentner heutzutage in Altersarmut leben, bezweifle ich, dass früher alles besser war ;-)
Wir wissen immerhin, dass es nicht nur bergauf gehen kann - dann kann man sich entsprechend darauf einstellen.

Schön wie du mit deinem Lebensstil glücklich zu sein scheinst. Jedoch haben andere Menschen auch andere Ansprüche und Ambitionen. Und die hier genannten wie z.B. Immobilien, sind nichts Utopisches also macht dein Kommentar irgendwie keinen Sinn. Ich höre da etwas Missgunst und Neid heraus...

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Das ist überhaupt kein Problem, da man die Erbschaftssteuer an die Staatsbürgerschaft knüpfen kann und das Ablegen der Staatsbürgerschaft mit einer Exit-Tax belegen. Genauso machen es die USA. Diese Art der Erbschaftssteuer, welche nicht zu umgehen ist und welche größere Erbschaften mit 40 Prozent besteuert sollte für uns in Deutschland absoluter Mindeststandard sein.

Absolut krass diese Auffassung. Das ist ja Sozialismus in Reinkultur. Eine "Exit-Tax" bei Ablegen der Staatsbürgerschaft wäre quasi eine virtuelle Mauer. Damit wären wir bei DDR-Verhältnissen. Denn es würde damit praktisch unmöglich, die Staatsbürgerschaft abzulegen. Am besten dann gleich noch die doppelte Staatsbürgerschaft verbieten, so dass kein Vermögender mehr eine ausländische Staatsbürgerschaft annehmen kann. Es macht wirklich fassungslos, was hier teilweise für Ansichten vertreten werden.

Geh mal zu den US-Amerikanern und sag denen, dass deren aktuelles Steuersystem Sozialismus in Reinkultur ist. Die werden sich kringeln vor lachen. Denn die Exit-Tax ist dort geltendes Recht.

In einer freien Marktwirtschaft sollten Erbschaftssteuer möglichst hoch sein. Deswegen gibt es in den USA 40 Prozent und Exit-Tax.

Niedrige Erbschaftssteuern sind ein Relikt des Feudalismus.

antworten
WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Leute, die Exit-Tax ist doch nichts neues. Die existiert in den USA bereits. Und denen geht es nicht schlecht damit.
Die ist auch nicht anti-marktwirtschaftlich, ganz im Gegenteil. Deutschland ist hier irgendwo beim Adel hängen geblieben, wo per Geburtsrecht die Privilegien verteilt werden.

antworten
WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Er hat doch aber vollkommen recht. Jeden Tag neue Meldungen über zunehmende Altersarmut - so gut kann es den 2 Generationen vor uns flächendeckend also gar nicht gegangen sein, wenn die heute nach 40Jahren Arbeit aufstocken dürfen. Und ich bin mir sicher, dass die auch nicht die Chance hatten, sich beruflich und persönlich zu verwirklichen wie wir heute.

Und es dreht sich in allen Threads immer wieder um das Gleiche: Immobilien. Ja, die sind gerade unbezahlbar - Mieten hingegen sind nicht im gleichen Maße gestiegen (wenn auch trotzdem auf einem Hoch). Und Reisen, Lebensmittel etc sind im Gegenzug sogar preiswerter geworden.
Meine Eltern haben ihre Immobilie über 30Jahre abbezahlt und konnten in der Zeit weder in den Urlaub noch sonstige größere Anschaffungen tätigen. In Summe haben sie mehr an Zinsen gezahlt als an Kredit getilgt.

Hier im Forum herrscht halt oft ein Schwarz-Weiß-Denken. Wer ein großes Haus und Porsche haben will, muss halt dann ranklotzen - die entsprechenden Jobs gibt es.

Welche Jobs denn bitte? Selbst mit 150k bist du mit ~7.8 netto (stk 3) nicht richtig reich. Dieses Einkommen schaffen aber auch nur 1% der Bevölkerung. Eben noch nach Immopreisen in München/Hamburg geguckt. München unter 1.5 Mio kein brauchbares EFH und Hamburg unter 800k auch nix zu finden. Selbst bei 6k sparrate braucht man 11 Jahre um den KP (ohne NK, Zinsen) zusammenzuhaben in München 22 Jahre. Jetzt zieh dir das mal rein. Du bist 35 besser als 99% deiner Mitmenschen finanziell aufgestellt, hast deine 150k und hast deine immo erst mit 57 abbezahlt.
#LiFeGoAls
Da sieht man es doch, dass irgendwas gewaltig schief läuft. Erben bestrafen aber ist sicherlich nicht der Richtige Weg eher muss sich Arbeit wieder lohnen und nicht noch 50% Abgaben an Daddy Statt.

antworten
WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Ich lese da null Neid oder Missgunst raus. Das hätten wohl einige gerne so, dass man sie um ihr goldenes Hamsterrad beneidet, diese Keule kann man immer rausholen ;) Doch ich schließe mich dem 5,5k netto als Familie-Poster an: Wir haben alles. Gute Wohnung, gutes Essen, 2 top Autos (keine Porsches usw, doch wozu auch?!), fahren in verlängerte Wochenenden, Urlaube, gehen aus, Kids haben Hobbys und Sport usw. Darüber hinaus müsste ich sonstwas verdienen und aufopfern, um immer noch nicht reich werden zu können. Gesunder Realismus eben.

antworten
WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Der Immobilienmarkt hat einen Zyklus und aktuell sind wir ziemlich weit oben.
Das wird sich auch wieder ändern.

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Welche Jobs denn bitte? Selbst mit 150k bist du mit ~7.8 netto (stk 3) nicht richtig reich. Dieses Einkommen schaffen aber auch nur 1% der Bevölkerung. Eben noch nach Immopreisen in München/Hamburg geguckt. München unter 1.5 Mio kein brauchbares EFH und Hamburg unter 800k auch nix zu finden. Selbst bei 6k sparrate braucht man 11 Jahre um den KP (ohne NK, Zinsen) zusammenzuhaben in München 22 Jahre. Jetzt zieh dir das mal rein. Du bist 35 besser als 99% deiner Mitmenschen finanziell aufgestellt, hast deine 150k und hast deine immo erst mit 57 abbezahlt.
#LiFeGoAls
Da sieht man es doch, dass irgendwas gewaltig schief läuft. Erben bestrafen aber ist sicherlich nicht der Richtige Weg eher muss sich Arbeit wieder lohnen und nicht noch 50% Abgaben an Daddy Statt.

antworten
WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Ja, da stimme ich dir zu. Aber das ist egal, da gerade einfach 6-6 Zyklen ungünstig sind.

Old Economy wird gerade platt gemacht - Automotive, etc. - Die Baby Boomer Jobs gehen gerade verloren.
Immobilien - Höchststand durch Zinsen
Arbeitsmarkt - Höchststand, wobei aber immer mehr Niedriglohnjobs entstehen und gut bezahlte Jobs massenweise verschwinden.... Studieren als Ausweg funktioniert auch nicht mehr.
Generation X, Y und Z sind gerade am ankommen und wissen selbst nicht wie es weiter geht
Wirtschaftsabschwung steht ggf. bevor oder wird bald kommen und dann schauen alle Alt aus, da wir mittlerweile höchststände haben, die nicht mehr feierlich sind.

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Der Immobilienmarkt hat einen Zyklus und aktuell sind wir ziemlich weit oben.
Das wird sich auch wieder ändern.

Welche Jobs denn bitte? Selbst mit 150k bist du mit ~7.8 netto (stk 3) nicht richtig reich. Dieses Einkommen schaffen aber auch nur 1% der Bevölkerung. Eben noch nach Immopreisen in München/Hamburg geguckt. München unter 1.5 Mio kein brauchbares EFH und Hamburg unter 800k auch nix zu finden. Selbst bei 6k sparrate braucht man 11 Jahre um den KP (ohne NK, Zinsen) zusammenzuhaben in München 22 Jahre. Jetzt zieh dir das mal rein. Du bist 35 besser als 99% deiner Mitmenschen finanziell aufgestellt, hast deine 150k und hast deine immo erst mit 57 abbezahlt.
#LiFeGoAls
Da sieht man es doch, dass irgendwas gewaltig schief läuft. Erben bestrafen aber ist sicherlich nicht der Richtige Weg eher muss sich Arbeit wieder lohnen und nicht noch 50% Abgaben an Daddy Statt.

antworten
WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

...die Erbschaftssteuer an die Staatsbürgerschaft knüpfen....
Das ist ja Sozialismus in Reinkultur.
In einer freien Marktwirtschaft sollten Erbschaftssteuer möglichst hoch sein. Deswegen gibt es in den USA 40 Prozent und Exit-Tax.

Sozialismus ist für mich leistungslose Gleichmacherei:
Jeder, der in Deutschland reich wird, profitiert von öffentlicher Bildung, öffentlicher Infrastruktur, kostenlos geschultem Person etc.
Dass jemand, der dadurch reich geworden ist, mit allem Sack und Pack in die Karibik ziehen kann und dort seinen Lebensabend verbringen kann, ist einem gesunden Geist nicht nachvollziehbar.

antworten
WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

USA ist ein super Beispiel für Exit-Tax, bei denen ist Ungleichheit auch sehr gering und die allgemeine Steuerbelastung deutlich höher als bei uns.

Und ja es kann nicht jeder in der Münchner Innenstadt wohnen.

antworten
WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

...die Erbschaftssteuer an die Staatsbürgerschaft knüpfen....
Das ist ja Sozialismus in Reinkultur.
In einer freien Marktwirtschaft sollten Erbschaftssteuer möglichst hoch sein. Deswegen gibt es in den USA 40 Prozent und Exit-Tax.

Sozialismus ist für mich leistungslose Gleichmacherei:
Jeder, der in Deutschland reich wird, profitiert von öffentlicher Bildung, öffentlicher Infrastruktur, kostenlos geschultem Person etc.
Dass jemand, der dadurch reich geworden ist, mit allem Sack und Pack in die Karibik ziehen kann und dort seinen Lebensabend verbringen kann, ist einem gesunden Geist nicht nachvollziehbar

Nein, eben nicht. Wer reich ist, profitiert gerade nicht von der öffentlichen Infrastruktur, weil er z.b. öffentliche Schulen/Unis in der Regel garnicht nutzt.

antworten
WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Ja, da stimme ich dir zu. Aber das ist egal, da gerade einfach 6-6 Zyklen ungünstig sind.

Old Economy wird gerade platt gemacht - Automotive, etc. - Die Baby Boomer Jobs gehen gerade verloren.
Immobilien - Höchststand durch Zinsen
Arbeitsmarkt - Höchststand, wobei aber immer mehr Niedriglohnjobs entstehen und gut bezahlte Jobs massenweise verschwinden.... Studieren als Ausweg funktioniert auch nicht mehr.
Generation X, Y und Z sind gerade am ankommen und wissen selbst nicht wie es weiter geht
Wirtschaftsabschwung steht ggf. bevor oder wird bald kommen und dann schauen alle Alt aus, da wir mittlerweile höchststände haben, die nicht mehr feierlich sind.

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Der Immobilienmarkt hat einen Zyklus und aktuell sind wir ziemlich weit oben.
Das wird sich auch wieder ändern.

Welche Jobs denn bitte? Selbst mit 150k bist du mit ~7.8 netto (stk 3) nicht richtig reich. Dieses Einkommen schaffen aber auch nur 1% der Bevölkerung. Eben noch nach Immopreisen in München/Hamburg geguckt. München unter 1.5 Mio kein brauchbares EFH und Hamburg unter 800k auch nix zu finden. Selbst bei 6k sparrate braucht man 11 Jahre um den KP (ohne NK, Zinsen) zusammenzuhaben in München 22 Jahre. Jetzt zieh dir das mal rein. Du bist 35 besser als 99% deiner Mitmenschen finanziell aufgestellt, hast deine 150k und hast deine immo erst mit 57 abbezahlt.
#LiFeGoAls
Da sieht man es doch, dass irgendwas gewaltig schief läuft. Erben bestrafen aber ist sicherlich nicht der Richtige Weg eher muss sich Arbeit wieder lohnen und nicht noch 50% Abgaben an Daddy Statt.

Es wird heftig werden, dass ausgewählte Großstädte weiterhin hohe und höher werdende Immobilienpreise erzielen und die Umgebung bzw. Land einfach in den Bach untergehen.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

...die Erbschaftssteuer an die Staatsbürgerschaft knüpfen....
Das ist ja Sozialismus in Reinkultur.
In einer freien Marktwirtschaft sollten Erbschaftssteuer möglichst hoch sein. Deswegen gibt es in den USA 40 Prozent und Exit-Tax.

Sozialismus ist für mich leistungslose Gleichmacherei:
Jeder, der in Deutschland reich wird, profitiert von öffentlicher Bildung, öffentlicher Infrastruktur, kostenlos geschultem Person etc.
Dass jemand, der dadurch reich geworden ist, mit allem Sack und Pack in die Karibik ziehen kann und dort seinen Lebensabend verbringen kann, ist einem gesunden Geist nicht nachvollziehbar

Nein, eben nicht. Wer reich ist, profitiert gerade nicht von der öffentlichen Infrastruktur, weil er z.b. öffentliche Schulen/Unis in der Regel garnicht nutzt.

Seine Mitarbeiter aber... und alle aus aller Welt, die er hier einstellen und bewerben kann mit Standortvorteilen, die andere Länder eben nicht haben.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Die (reiche) Gen Y und die nachfolgende Generation ist nicht am Arsch, weil die bösen Sozis ihnen ihre Häuser und Erbnachlässe wegnehmen bzw. mit Pfui-Bah-Steuern belegen möchten, sondern weil sie egoistisch bis unter die Decke sind.

Ich bin gespannt, wie wir alle die dringend anstehenden Themen im Bezug auf den Klimawandel und die Digitalisierung bezahlen wollen. Das sind Billionen, die da rein fließen müssen. Welche Steuern wollen wir erhöhen? Mehrwertsteuer, damit es auch schön gerecht ist und jeder seinen Teil dazu beiträgt? Oder Einkommenssteuer?
Auf keinen Fall dürfen wir an die Erben und die Vermögen der reichsten paar % rangehen. Wo kämen wir da hin? Wir nehmen lieber von jedem ein kleines Zahnrad oder eine Feder, um daraus eine Uhr zusammenzusetzen, bevor wir zum Juwelier gehen und eine seiner zahlreichen Uhren nehmen.

Ich bin kein Kommunist oder Sozi. Bin ein ganz normaler Jemand mit Familie, gutem Job und einem verhältnismäßig ziemlich gutem Einkommen (5.800 EUR Haushaltsnetto). Bin in guten Verhältnissen aufgewachsen, habe aber nichts geschenkt bekommen und werde auch nichts erben. Ich gönne aber wirklich jedem sein Erbe.
Ab einer bestimmten Summe, auf die ich mich hier gar nicht festlegen will, kommt man aber an den "ab hier ist es eigentlich egal" Punkt. Ob das nun 50 Mio, 75 Mio oder 100 Mio sind. Das kann diskutiert werden. Kann eh keiner ausgeben und für den Generation +3 ist auch immer noch reichlich da. Wieso also nicht einen Teil daraus wieder in den Kreislauf pumpen anstatt die Mittelschicht (die übrigens Eure Zinsen erwirtschaftet!) noch weiter zu belasten?

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Ich lese da null Neid oder Missgunst raus. Das hätten wohl einige gerne so, dass man sie um ihr goldenes Hamsterrad beneidet, diese Keule kann man immer rausholen ;) Doch ich schließe mich dem 5,5k netto als Familie-Poster an: Wir haben alles. Gute Wohnung, gutes Essen, 2 top Autos (keine Porsches usw, doch wozu auch?!), fahren in verlängerte Wochenenden, Urlaube, gehen aus, Kids haben Hobbys und Sport usw. Darüber hinaus müsste ich sonstwas verdienen und aufopfern, um immer noch nicht reich werden zu können. Gesunder Realismus eben.

Darum geht es nicht. Ich würde mir gerne ein efh in einem Vorort einer Großstadt holen.

Das ist mit 5.5k einfach nicht möglich und aufs Land ziehen ist keine Alternative.
Es ist natürlich ein gewisses rumheulen aber mein Opa konnte mit einem Kellner Gehalt eine Familie durchbringen, ein Haus kaufen und mehrere Wohnungen erwerben...

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MünchenIstTeuer

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

USA ist ein super Beispiel für Exit-Tax, bei denen ist Ungleichheit auch sehr gering und die allgemeine Steuerbelastung deutlich höher als bei uns.

Langsam wird der Troll echt schlecht.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Weil er die Trinkgelder nicht versteuert hat??

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Darum geht es nicht. Ich würde mir gerne ein efh in einem Vorort einer Großstadt holen.

Das ist mit 5.5k einfach nicht möglich und aufs Land ziehen ist keine Alternative.
Es ist natürlich ein gewisses rumheulen aber mein Opa konnte mit einem Kellner Gehalt eine Familie durchbringen, ein Haus kaufen und mehrere Wohnungen erwerben...

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Darum geht es nicht. Ich würde mir gerne ein efh in einem Vorort einer Großstadt holen.

Das ist mit 5.5k einfach nicht möglich und aufs Land ziehen ist keine Alternative.
Es ist natürlich ein gewisses rumheulen aber mein Opa konnte mit einem Kellner Gehalt eine Familie durchbringen, ein Haus kaufen und mehrere Wohnungen erwerben...

Hut ab vor deinem Opa. Aber das war damals auch kein Selbstläufer, sonst hätte es ja keine Mieter für seine Wohnungen gegeben.

Dein Opa hätte bei 5,5k netto gesagt, dass man da 3-4k sparen kann. Da muss man vielleicht 20 Minuten im Regen zur nächsten Bushaltestelle fahren, da man kein Auto hat. Und die jüngere Kind trägt die Klamotten des älteren auf. Und Essen geht man vielleicht dreimal im Jahr wenn etwas zu feiern ist.

Auch bei nur 3k Sparen im Monat sind das mehr als eine Million Kapital in den nächsten 30 Jahren und das bei extrem niedrigen Zinsen. Wenn du dann noch die Abende, Wochenenden und ein Teil deine Ferien in Eigenleistungen investierst, geht da doch einiges.

Ist nur kein Selbstläufer.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

USA ist ein super Beispiel für Exit-Tax, bei denen ist Ungleichheit auch sehr gering und die allgemeine Steuerbelastung deutlich höher als bei uns.
Wie du also fest gestellt hast, führen eine Exit-Tax und 40% Erbschaftssteuer also nicht zu Sozialismus in Reinform.

Durch die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenzen bei GRV, GKV und PV sowie durch eine GKV-Pflicht mit PKV als Zusatz (oder alternativ ein zu 100% steuerfinanziertes Gesundheitssystem wie in Großbritannien), sinkt die Abgabenquote für die unteren 99%, da die Beitagssätze sehr stark gesenkt werden können.

Und Exit-Tax, 40% Erbschaftssteuer oder komplett steuerfinanziertes Gesundheitssystem sind nicht alleine Lösung aller Probleme. Aber wenn Länder wie die USA oder Großbritannien genau das als Gesetz haben, dann hat das auch rein gar nichts mit Sozialismus zu tun. Es geht lediglich darum, dass das System nicht die oberen 1% bevorzugt und die unteren 99% systematisch benachteiligt. Es gibt genug Superreiche wie Rossmann & Co., welche eingesehen haben, dass die Superreichen mehr beitragen müssen und dass die Superreichen eben nur dank unseres Systems so reich werden konnten und nicht aufgrund eigener Arbeit. Die Superreichen werden da einfach massiv bevorzugt vom System.

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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Und Exit-Tax, 40% Erbschaftssteuer oder komplett steuerfinanziertes Gesundheitssystem sind nicht alleine Lösung aller Probleme. Aber wenn Länder wie die USA oder Großbritannien genau das als Gesetz haben, dann hat das auch rein gar nichts mit Sozialismus zu tun. Es geht lediglich darum, dass das System nicht die oberen 1% bevorzugt und die unteren 99% systematisch benachteiligt. Es gibt genug Superreiche wie Rossmann & Co., welche eingesehen haben, dass die Superreichen mehr beitragen müssen und dass die Superreichen eben nur dank unseres Systems so reich werden konnten und nicht aufgrund eigener Arbeit. Die Superreichen werden da einfach massiv bevorzugt vom System.

Sorry, das ist linkes Geschwätz und wird immer als Ausrede genommen, damit die Vielen gegen die "da oben" Hetzen können. Mal abgesehen davon, dass ihnen jegliches Wirtschaftliches Verständnis fehlt.

  1. Rossmann & Co sind ganz sicher nicht wegen des "Systems" reich geworden, sondern weil sie erfolgreiche Unternehmen aufgebaut haben, an denen sie beteiligt. sind. Das ist übrigens auch in den USA und allen anderen wichtigen Ländern der westlichen Welt so.
  2. Es geht nicht um die Superreichen, sondern um die breite Mittelschicht (!), die falsch verteilt ist. Ich gebe dir recht, dass die Beitragsbemessungsgrenze tatsächlich angehoben gehört.
  3. Eine Krankenversicherung, so wie sie durch diverse (linke) Parteien gefordert wird, würde das System massiv ineffizienter gestalten. Man schauen einmal in Länder wie bspw. Dänemark an, wo das der Fall ist und vergleiche sie mit unserer Situation. Da liegen Welten zwischen. Das Gesundheitssystem in den USA oder UK als Vorwand zu nehmen ist ein schlechter Witz. Vor allen das UK-System wird nach Lust und Laune vom Staat beschnitten und fährt in den nächsten zehn Jahren vermutlich vor die Wand. Wir brauchen diese Konkurrenz, damit das System weiterhin effizient bleibt.
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WiWi Gast

Generation Y - Wir sind am Arsch?!

Warum bitte sollte die Beitragsbemessungsgrenze angehoben werden?

Arbeitslosengeld ist bei einem Betrag gedeckelt, den jeder Gutverdiener als Peanuts ansieht. Wollte man die Beitragsbemessungsgrenze abschaffen, müsste konsequenterweise auch die Deckelung des Arbeitslosengeldes wegfallen. Da würde dann der Investmentbanker der sich ein Jahr Arbeitslosigkeit "gönnt" im Monat 50k Arbeitslosengeld kriegen. Der Aufschrei wäre groß.

Und bei der Krankenversicherung? Da würde dann ein Einkommensmillionär im Monat 20k Beitrag im Monat zahlen oder was? Leistung und Gegenleistung müssen ja schon noch in einem sinnvollen Zusammenhang stehen. Schon jetzt ist der Höchstbetrag in der GKV doch eigentlich zu hoch, wenn man vergleicht, dass die PKV bei deutlich besseren Leistungen nicht wirklich mehr kostet.

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