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ImmobilienWohnkosten

Gestiegene Wohnkostenbelastung

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

An die Fachseite:

Auf zeit.de gibt es heute einen Artikel von Fratscher u.a., der möglichst verschwurbelt das Problem Wohnkostenbelastung anspricht. Klartext wäre wohl zuviel pol. Sprengstoff. Jedenfalls lautet der entscheidende Satz: "Für Menschen im zweiten Quintil haben die Wohnkosten um ein Viertel zugelegt".

Whaat? Wer kann dahinter mal Zahlen für einen Laien wie mich aufschlüsseln. Wie sieht die Steigerungskurve aus, wieviel gibt man nun für Wohnen mehr aus als vor 10 oder 30 Jahren? Danke (habe Jura studiert, judex non calculatte :)

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Das heiß, das die einkommensarmen Bevölkerungsschichten überproportional vom Anstieg der Wohnkosten betroffen sind.

Ist auch einleuchtend wenn man beispielsweise die durch die erneuerbaren Energien jährlich steigenden Strompreise mit den weniger stark ansteigenden Erwerbseinkommen der working poors und Renten in Beziehung setzt. Dann noch eine Mieterhöhung und das Unglück ist perfekt.

WiWi Gast schrieb am 21.02.2020:

An die Fachseite:

Auf zeit.de gibt es heute einen Artikel von Fratscher u.a., der möglichst verschwurbelt das Problem Wohnkostenbelastung anspricht. Klartext wäre wohl zuviel pol. Sprengstoff. Jedenfalls lautet der entscheidende Satz: "Für Menschen im zweiten Quintil haben die Wohnkosten um ein Viertel zugelegt".

Whaat? Wer kann dahinter mal Zahlen für einen Laien wie mich aufschlüsseln. Wie sieht die Steigerungskurve aus, wieviel gibt man nun für Wohnen mehr aus als vor 10 oder 30 Jahren? Danke (habe Jura studiert, judex non calculatte :)

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Der Fratscher nimmt gerne große Worte, damit man ihn für besonders schlau hält.

Was er im Grunde meint ist, dass besonders für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen die Belastung durch die Wohnungskosten stark zugenommen hat.

Ein Quintil ist ein fünftel. Das 2. Quintil umfasst die Werte von 20-40% (vermutlich ist hier Einkommen gemeint). Sprich also immer noch unten in der Einkommenspyramide aber nicht ganz unten (wäre das 1. Quintil). Deren Wohnkosten haben also um 25% zugelegt (Zeitraum ja nicht angegeben).
Wir sprechen hier also von der Personengruppe, die zwar Arbeiten gehen, aber eher ein unterdurchschnittliches Einkommen haben. Für die sind die Wohnkosten besonders stark gestiegen.

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Bei der untersten 1. Quintil zahlt das Amt, deswegen wird die zweite betrachtet.

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Mit den Kaufpreisboom (Verdopplung bis Jahresende) werden die Mieten auch kräftig anziehen :-)

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

So sehr ich mir als Immobilienbesitzer eine Verdopplung der Kaufpreise bis Jahresende gleichfalls wünsche, nur steht dem entgegen, daß der bisherige Boom durch eine gestiegene Erschwinglichkeit infolge der Nullzinsen befeuert wurde, was letztlich ausgereizt ist, da die Hypothekenzinsen nicht mehr deutlich sinken können.

Zusätzlich Einkommens- und Wohlstandsverluste durch die aktuelle Krise als weitere Erschwernis.

WiWi Gast schrieb am 18.04.2020:

Mit den Kaufpreisboom (Verdopplung bis Jahresende) werden die Mieten auch kräftig anziehen :-)

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 20.04.2020:

So sehr ich mir als Immobilienbesitzer eine Verdopplung der Kaufpreise bis Jahresende gleichfalls wünsche, nur steht dem entgegen, daß der bisherige Boom durch eine gestiegene Erschwinglichkeit infolge der Nullzinsen befeuert wurde, was letztlich ausgereizt ist, da die Hypothekenzinsen nicht mehr deutlich sinken können.

Zusätzlich Einkommens- und Wohlstandsverluste durch die aktuelle Krise als weitere Erschwernis.

WiWi Gast schrieb am 18.04.2020:

Mit den Kaufpreisboom (Verdopplung bis Jahresende) werden die Mieten auch kräftig anziehen :-)

EZB Helikoptergeld :-)

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Man sollte auch die Betriebskosten erwähnen die ständig steigen. Ich habe etwa eine Wohnung 2009 erstellt 68qm und Tiefgarage in München Neuhausen.

2009 betrugen die Nebenkosten als Eigentümer inklusive Tiefgarage 185€ mittlerweile zahle ich 280€ und das ohne jegliche Sonderumlagen etc..

Strom kommt natürlich auch noch dazu und der wird auch immer teurer was aber primär an den irrwitzigen Umweltabgaben liegt.

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 18.04.2020:

Mit den Kaufpreisboom (Verdopplung bis Jahresende) werden die Mieten auch kräftig anziehen :-)

Unwahrscheinlich. Im Gegensatz zu Kaufpreisen unterliegen die Mieten klaren Regeln. Alle 3 Jahre 20%.

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 20.04.2020:

So sehr ich mir als Immobilienbesitzer eine Verdopplung der Kaufpreise bis Jahresende gleichfalls wünsche, nur steht dem entgegen, daß der bisherige Boom durch eine gestiegene Erschwinglichkeit infolge der Nullzinsen befeuert wurde, was letztlich ausgereizt ist, da die Hypothekenzinsen nicht mehr deutlich sinken können.

Zusätzlich Einkommens- und Wohlstandsverluste durch die aktuelle Krise als weitere Erschwernis.

Mit den Kaufpreisboom (Verdopplung bis Jahresende) werden die Mieten auch kräftig anziehen :-)

Klar können die Zinsen sinken! Dann bekommt man eben Geld für einen Kredit, gibt es bereits...

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 20.04.2020:

Mit den Kaufpreisboom (Verdopplung bis Jahresende) werden die Mieten auch kräftig anziehen :-)

Unwahrscheinlich. Im Gegensatz zu Kaufpreisen unterliegen die Mieten klaren Regeln. Alle 3 Jahre 20%.

30%+ in München/Frankfurt (tendenz steigend) vermietet nur noch Möbliert

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Das ist der neue Trick, aber der ist auch schon wieder alt. Die meisten wollen dann 20 Euro den m2 haben oder aber selbst reicht bei den Kaufpreisen teilweise nicht mehr aus.

aktuelles Beipspiel:

Kaufpreis 555.000,00 EURO bei 75 m2 sind 7400 Euro ohne Nebenkosten macht bei 30 Jahren eine Annuität von 1800 Euro pro Monat = 24 Euro pro m2 Zins und Tilgung plus nichtumagefähige NK von sagen wir mal 2 Euro = 26 Euro p. m2

Heißt im Umkehrschluss: 26 Euro m2 in der Vermietung plus Nebenkosten von 3 Euro oder so, macht in München 29 Euro m2 was bei 75 m2 gleich 2175 Euro warm einen 75 m2.

Jetzt nehmen wir mal ein normales Gehalt von 2500 Netto an, dann sind wir schon bei einem DINK um in einer Großstadt zu leben und wenn man das nicht hat, ist die nummer ganz schnell durch.

Aber bevor ich 2175 Euro pro m2 bezahle, kann ich auch selbst in Eigentum sparen, wenn ich die Nebenkosten habe, und hoffe dann auch auf Preissteigerungen von 2-3 % pro Jahr. In Summe sieht das dann so aus, dass ich nach 15 Jahren dann hoffentlich 850k für meine 15 Jahre alten 75 m2 erhaltet....

Aber die Gehälter sind nur um 1.5 bis 2 % gestiegen...

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 20.04.2020:

Das ist der neue Trick, aber der ist auch schon wieder alt. Die meisten wollen dann 20 Euro den m2 haben oder aber selbst reicht bei den Kaufpreisen teilweise nicht mehr aus.

aktuelles Beipspiel:

Kaufpreis 555.000,00 EURO bei 75 m2 sind 7400 Euro ohne Nebenkosten macht bei 30 Jahren eine Annuität von 1800 Euro pro Monat = 24 Euro pro m2 Zins und Tilgung plus nichtumagefähige NK von sagen wir mal 2 Euro = 26 Euro p. m2

Heißt im Umkehrschluss: 26 Euro m2 in der Vermietung plus Nebenkosten von 3 Euro oder so, macht in München 29 Euro m2 was bei 75 m2 gleich 2175 Euro warm einen 75 m2.

Jetzt nehmen wir mal ein normales Gehalt von 2500 Netto an, dann sind wir schon bei einem DINK um in einer Großstadt zu leben und wenn man das nicht hat, ist die nummer ganz schnell durch.

Aber bevor ich 2175 Euro pro m2 bezahle, kann ich auch selbst in Eigentum sparen, wenn ich die Nebenkosten habe, und hoffe dann auch auf Preissteigerungen von 2-3 % pro Jahr. In Summe sieht das dann so aus, dass ich nach 15 Jahren dann hoffentlich 850k für meine 15 Jahre alten 75 m2 erhaltet....

Aber die Gehälter sind nur um 1.5 bis 2 % gestiegen...

viele gutverdiener wollen aber flexibel bleiben und zahlen dann die 2500 miete.
auch wenn das dann der saure apfel bedeutet

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Im Vergleich zu vielen anderen Ländern und Regionen, kennen viele in Süddeutschland keine fallenden Immobilienpreisen, zumindest nicht in den letzen 20 Jahren. Da ging es immer nur nach oben oder seitwärts. Genauso gut kann die 3 Zimmer Wohnung für 550k in 15 Jahren nur noch 400k Wert sein und Du hast Dein ganzes Eigenkapital und noch einiges an Tilgung verloren. Wie aktuell die Preise durch Corona mittel- bis langfristig sich entwickeln, kann keiner sagen. Als normaler Angestellter mit normalen Gehalt ist eine so teure Wohnung ein sehr hohes Klumpenrisiko. Auch wenn man die zu erwartende Miete mit den Kaufpreisen gegenüber stellt, ist das viel zu teuer.

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WiWi Gast

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Ich beschäftige mich aktuell immer mehr mit dem Gedanken aus dieser Leistungsgesellschaft auszusteigen und zu versuchen ein Leben in einem anderen Land aufzubauen, indem die finanzielle Belastung geringer ist als hierzulande. Mich kotzen die Preise für wohnen einfach nur noch an.
Ich habe eine Ausbildung zum Mechaniker+Techniker gemacht und nach paar Jahren im Berufsleben gemerkt, dass man damit einfach nicht mehr weiterkommt. Folglich ein Studium angefangen und vor kurzem beendet. Die minimale Gehaltssteigerung die sich daraus ergeben hat, wird aktuell um ein vielfaches von den Mietpreisen aufgefressen.

Vor meinem Studium konnte ich noch in eine Ballungsgebiet eine 2ZKB-Wohnung mir leisten, das ist vier Jahre her. Jetzt kann man das vergessen...

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Ich hab ne 3Z 120qm Wohnung in München/Maxvorstadt geerbt. Zustand "normal" Bad sollte man in 3-5 Jahren machen (13qm 40k ung). Küche ist recht neu. Boden im großen Wohnzimmer könnte man neu machen, Böden in den 2 anderen zimmern sind schon gemacht wirden.

Trotzdem zahl ich 400 euro "miete" für die Bad-Renovierung in 4 Jahren, 220 Hausgeld und hab schon n paar tauis investiert in die Wohnung. War davor n reines Mietobjekt meines Vaters, der die Wohnung vor 25 Jahren für 130k DM gekauft und kernsaniert hat.
Ist jetzt halt so um die 600k wert.

Trotzdem hast du auch als Eigentümer relativ hohe Kosten, die man niemals vergessen sollte :D. Ich mein, ich zahl (mit 600k Buchwert) trotzdem 600 euro "kalt inkl Hausgeld".

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 01.05.2020:

Ich beschäftige mich aktuell immer mehr mit dem Gedanken aus dieser Leistungsgesellschaft auszusteigen und zu versuchen ein Leben in einem anderen Land aufzubauen, indem die finanzielle Belastung geringer ist als hierzulande. Mich kotzen die Preise für wohnen einfach nur noch an.
Ich habe eine Ausbildung zum Mechaniker+Techniker gemacht und nach paar Jahren im Berufsleben gemerkt, dass man damit einfach nicht mehr weiterkommt. Folglich ein Studium angefangen und vor kurzem beendet. Die minimale Gehaltssteigerung die sich daraus ergeben hat, wird aktuell um ein vielfaches von den Mietpreisen aufgefressen.

Vor meinem Studium konnte ich noch in eine Ballungsgebiet eine 2ZKB-Wohnung mir leisten, das ist vier Jahre her. Jetzt kann man das vergessen...

Interessant. Im Ausland wirst du dir bestimmt ein Penthouse in Innenstadtlage leisten können...

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Ich sehe (zumindest im meinem Umfeld) leider auch oft, dass sich Menschen freiwillig einem unnötig harten Mietmarkt unterwerfen. Alle Leute wollen nach Berlin, Frankfurt, München und Co. und beschweren sich dann über die hohen Mieten.

(Ehemaliger) Arbeitskollege von mir hat vor einigen Monaten gekündigt und einen Job in München angenommen. Hat eine solide Steigerung von +30% beim Bruttogehalt erreicht. Er beschwert sich jetzt aber laufend, dass seine Mietausgaben absurd hoch sind und er faktisch zum Leben deutlich weniger hat als vorher... Hab ich ihm vorher gesagt, aber wie alle hat er natürlich nur auf das Bruttogehalt auf dem Gehaltszettel geguckt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 01.05.2020:

Ich hab ne 3Z 120qm Wohnung in München/Maxvorstadt geerbt. Zustand "normal" Bad sollte man in 3-5 Jahren machen (13qm 40k ung). Küche ist recht neu. Boden im großen Wohnzimmer könnte man neu machen, Böden in den 2 anderen zimmern sind schon gemacht wirden.

Trotzdem zahl ich 400 euro "miete" für die Bad-Renovierung in 4 Jahren, 220 Hausgeld und hab schon n paar tauis investiert in die Wohnung. War davor n reines Mietobjekt meines Vaters, der die Wohnung vor 25 Jahren für 130k DM gekauft und kernsaniert hat.
Ist jetzt halt so um die 600k wert.

Trotzdem hast du auch als Eigentümer relativ hohe Kosten, die man niemals vergessen sollte :D. Ich mein, ich zahl (mit 600k Buchwert) trotzdem 600 euro "kalt inkl Hausgeld".

Nein, tust du nicht. Was du in die Wohnug investierst steigert wiederum den Wert der Wohnung. Das gilt sowohl für das Bad als auch für die Rücklagen im Hausgeld. Was du bezahlt ist das, was von deinem Vermögen abgeht, nicht jeden Cent den du ausgibst. Das macht den wichtigsten Unterschied zwischen einem Eigentümer und einem Mieter aus.

40k für ein Bad ist auch weit vom Standard einer Mietwohnung entfernt.

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 20.04.2020:

Man sollte auch die Betriebskosten erwähnen die ständig steigen. Ich habe etwa eine Wohnung 2009 erstellt 68qm und Tiefgarage in München Neuhausen.

2009 betrugen die Nebenkosten als Eigentümer inklusive Tiefgarage 185€ mittlerweile zahle ich 280€ und das ohne jegliche Sonderumlagen etc..

Das muss man sich mal geben, 300 fix für eine normal Wohnung. Man stelle sich vor man würde für 750 vermieten, dann versteuern, reparieren, Mietausfälle/Mietewechsel, Zinssteigerungen... Da Lob ich mir das alleinstehende Haux ohne einen Hausmeister der zugleich Kumpel vom Hausverwalter ist...

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 01.05.2020:

40k für ein Bad ist auch weit vom Standard einer Mietwohnung entfernt.

Schalte mich mal ein weil ich die tatsächlich extremen Preise für Sanitär auch nicht verstehe. Wie kann man das erklären? Einen Raum Kacheln zu lassen und ein neues Waschbecken einzuhängen über 5 tsd? Warum eigentlich? Kommt mir nicht mit Fachkräftemangel. Auf jeder Baustelle in München spricht man bulgarische, albanisch, rumänische, moldawisch... Warum muss man als Privater den Handwerker mit Porsche anbetteln?

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Maxvorstadtposter hier:

Naja, alte Kacheln raus, neue Leitungen, neue Duka, neue Wanne (wenn eine reinkommt), neue Kacheln boden und wann bis 3/4 hochgefliest, neue heizkörper.

Okay 40k sind evtl n bisschen hochgegriffen aber ich freunde mich lieber mit etwas mehr als mit weniger an, wenn 10k übrig bleiben, isses immernoch fine und ich kann 80qm Wohnzimmer parkettieren lassen....

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Was im Sanitärbereich so abläuft in Deutschland ist sehr krass. Um nicht verklagt zu werden, benutze ich lieber mal nicht die Worte, die ich gerne nutzen wollte. Das fängt bei Badaustellungen an. Da bekommt man als Privatperson keine Preise genannt und wenn dann, nur absolute Mondpreise für die Ware. Den Preis inkl. Montage bekommt man nur von einem Handwerker. Somit werden die tatsächlichen Preise maximal intransparent und man kann nur schwer vergleichen.
40k für ein 13 qm Bad ist definitiv viel, aber für eine Hochpreisregion mit Bauboom und Arbeitskräftemangel wie München durchaus möglich ohne super Luxus zu verbauen, einfach weil die Handwerker es sich erlauben können. Es gibt mancher Handwerker der ist für zwei Jahre im Vorraus ausgebucht. Da lässt der Handwerker sich jeden Zusatzauftrag vergolden. Übrigens ist das ein weiteres Argument für teure Regionen, wenn man keinen Super Premium Job hat. Handwerker sind schwer zu bekommen und extrem teuer.

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 01.05.2020:

Was im Sanitärbereich so abläuft in Deutschland ist sehr krass. Um nicht verklagt zu werden, benutze ich lieber mal nicht die Worte, die ich gerne nutzen wollte.

Wir leben in einem freien Land, du kannst sagen was du möchtest. Üblicherweise folgen auf solche Einleitungen aber eher halbgare Verschwörungstheorien als belastbare Argumente.

Das fängt bei Badaustellungen an. Da bekommt man als Privatperson keine Preise genannt und wenn dann, nur absolute Mondpreise für die Ware. Den Preis inkl. Montage bekommt man nur von einem Handwerker.

Von wem denn sonst? Das ist, als würdest du auf der IAA nach dem Preis für einen Ölwechsel fragen...

Somit werden die tatsächlichen Preise maximal intransparent und man kann nur schwer vergleichen.

Das gilt für so ziemlich jedes Produkt und jede Dienstleistung, die nicht von der Stange sind.

40k für ein 13 qm Bad ist definitiv viel, aber für eine Hochpreisregion mit Bauboom und Arbeitskräftemangel wie München durchaus möglich ohne super Luxus zu verbauen, einfach weil die Handwerker es sich erlauben können. Es gibt mancher Handwerker der ist für zwei Jahre im Vorraus ausgebucht. Da lässt der Handwerker sich jeden Zusatzauftrag vergolden.

Ja, aber zwei Jahre sind mit Blick auf eine Badsanierung keine übermäßig lange Zeit.

Übrigens ist das ein weiteres Argument für teure Regionen, wenn man keinen Super Premium Job hat. Handwerker sind schwer zu bekommen und extrem teuer.

Nein, das ist eine Verallgemeinerung. Man bekommt immer jemanden, der etwas für einen günstigen Preis macht. Nur die Ergebnisse sind i.d.R. eher ernüchternd - in etwa so wie deine Analyse.

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WiWi Gast

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Abzocksystem. Auf Großbaustelle darf das ein Profi aus Osteuropa, ganz legal. Der Privatmann muss intransparente Mondpreise zahlen, auch ganz legal. So wächst "die Wirtschaft".

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 01.05.2020:

Was im Sanitärbereich so abläuft in Deutschland ist sehr krass. Um nicht verklagt zu werden, benutze ich lieber mal nicht die Worte, die ich gerne nutzen wollte. Das fängt bei Badaustellungen an. Da bekommt man als Privatperson keine Preise genannt und wenn dann, nur absolute Mondpreise für die Ware. Den Preis inkl. Montage bekommt man nur von einem Handwerker. Somit werden die tatsächlichen Preise maximal intransparent und man kann nur schwer vergleichen.

Das ist nicht nur im Sanitärbereich so, sondern in allen Bereichen des Handwerks.
Geh mal davon aus, dass der Handwerker dir das Material für das 2-3 fache des Einkaufspreis in Rechnung stellt (ich hab Handwerksmeister in der Familie...).

Viele Materialen bekommt man als Privatperson gar nicht bzw. vergleichen mit den EK Preisen des Handwerkers nur mit deutlichem Aufschlag. Das liegt auch oft daran, dass viele Handwerker oft nicht direkt beim Hersteller kaufen, sondern über sog. Einkaufsgesellschaften gehen, die natürlich aufgrund der Menge schon andere Konditionen kriegen und diese dann zum Teil (abzüglich ihrer Marge natürlich) an die Handwerker weitergeben.
Und Handwerker verbauen in der Regel keine Materialen, die sie nicht selber gekauft haben. Zum einen natürlich wegen der Marge aber zum zweiten leider auch wegen der Rechtslage. Der Handwerker haftet für das verbaute Material auch dann, wenn der Kunde das z.B. selber besorgt hat. Das macht natürlich kein Handwerker freiwillig, der noch andere Aufträge hat/besorgen kann.

Man muss auch sagen, dass natürlich das Materialgeschäft mit ein wichtiges Standbein für einen Handwerksbetrieb ist. Ohne das müsste der Stundensatz sonst deutlich höher liegen. Wie stark die Abhängigkeit vom Materialverkauf ist, hängt aber auch von der Branche ab. Mit Sanitärbereich macht das teilweise bis zu 50% des Umsatzes aus, während des z.B. in einem Malerbetrieb eher Richtung 25-30% geht. Im Bereich Markisen und Rolladen gibt es teilweise Firmen, die machen 100% ihres Umsatzes über das Material und stellen die Dienstleistung nicht gesondert in Rechnung (ist quasi inkl.).

Aber gerade im Bereich Sanitär hat das schon "kartellartige Strukturen". Die Firmen die aktiv auch Sanitäranlagen an Privatpersonen verkaufen, werden von vielen Sanitärinstallateuren und Großhändlern aus genau diesem Grund gemieden. Und wer seinen Kundenstamm an Sanitärfirmen nicht verlieren möchte, wird auch nicht damit anfangen. Und unter den Sanitärinstallateuren ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dass man keine vom Kunden eingekaufte Ware verbaut (ist übrigens bei den meisten Handwerkern so).
Ich kann das aber auch verstehen. Handwerk ist oft ein hartes Brot und jeder der es könnte, würde es doch genauso machen. Es gibt ja keine Firma freiwillig einen Teil ihrer Marge ab.

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WiWi Gast

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Und hier träumen einige imer noch von fallenden Immopreisen :-)

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Immobilienmärkte waren und sind wie alle anderen Vermögensgütermärkte schon immer zyklisch ...

______________________________________________________________________________________________

„This time is different“ – „Dieses Mal ist alles anders“
sind die „teuersten Worte für Investoren“

Sir John Templeton

    1. November 1912 † 8. Juli 2008

WiWi Gast schrieb am 02.05.2020:

Und hier träumen einige immer noch von fallenden Immopreisen :-)

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 02.05.2020:

Und hier träumen einige imer noch von fallenden Immopreisen :-)

Ist meiner Meinung nach verständlich, sonst müssten sie sich ja eingestehen dass sie die Chance verpasst haben und dass sie in Zukunft noch teurer einsteigen müssen!

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 02.05.2020:

WiWi Gast schrieb am 02.05.2020:

Und hier träumen einige imer noch von fallenden Immopreisen :-)

Ist meiner Meinung nach verständlich, sonst müssten sie sich ja eingestehen dass sie die Chance verpasst haben und dass sie in Zukunft noch teurer einsteigen müssen!

Wenn man sich die Zahlen mal anguckt, sieht man eig. zwei Faktoren:

  • a) Die Immobilienpreise und Preisentwicklung ist extrem regional unterschiedlich. Es gibt deutschlandweit etwa 8 Regionen (Berlin, München+Umland, FFM, Stuttgart, Düsseldorf, Köln, Hamburg, Mainz) die bereits überdurchschnittlich hohe Immobilienpreise haben und zugleich einen Preisanstieg im zweistelligen Prozentbereich pro Jahr haben. In Regionen die nicht dazugehören liegen die Immobilienpreise teilweise bei 1/4 oder 1/6 pro qm verglichen mit den Ballungsgebieten. Korreliert man das mit der Demografischen Entwicklung sieht man schnell, dass die Ballungsgebiete auch so einen hohen Anteil an jungen Menschen haben, daher eine Entlastung aufgrund der Altersentwicklung wird es nur in Regionen geben, die aktuell moderate Preise haben.

  • b) Die Entwicklung der Immobilienpreise korreliert gut mit der Entwicklung der Zinspolitik. Je geringer die Zinsen wurden, desto eher sind Immobilien als Anlageform attraktiv und desto eher können sich Menschen auch Immobilien leisten. Wenn man sich die Verschuldung der Menschen anguckt, ist natürlich ebenfalls eine Korrelation zur Zinsentwicklung zu sehen.
    Langfristig (daher auf 10-20 Jahre gesehen) werden sich die Zinsen wieder normalisieren. Davon gehen inzwischen fast alle Volkswirte aus. Einfach weil man mit niedrigen Zinsen versucht die Wirtschaft am Laufen zu halten aber inzwischen ist man am Ende der Zinspolitik angekommen. Mehr nach unten geht es nicht. Irgendwann wird man in den sauren Apfel beißen und die Zinswende einleiten müssen. Man hat versucht Krisen und Wirtschaftsschwankungen mit billigem Geld abzufedern, doch was inzwischen dämmert ist, dass man dadurch die Wirtschaft nur noch anfälliger für Schwankungen gemacht hat (weil die Abhängigkeit von Fremdkapital inzwischen extrem hoch ist).

Steigen die allgemeinen Zinsen um mehr als 3% an, geht man davon aus, dass die Mehrheit der Baukredite platzen wird, weil die Belastung dann für Privatpersonen und Unternehmen nicht mehr tragbar ist.

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Normalerweise sind die Finanzierungen mit einem festen Zinssatz vereinbart. Variabel dürfte heutzutage extrem selten sein. Wer keine hohe Tilgung hat könnte bei einer Anschlussfinanzierung in Schwierigkeiten kommen. wenn man nach 10 oder 15 Jahren 40 oder 50% getilgt hat, wird es bei den meisten auch bei einem höheren Zinssatz wenig Probleme geben.

WiWi Gast schrieb am 02.05.2020:

Steigen die allgemeinen Zinsen um mehr als 3% an, geht man davon aus, dass die Mehrheit der Baukredite platzen wird, weil die Belastung dann für Privatpersonen und Unternehmen nicht mehr tragbar ist.

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Wenn die Zinsen um 3% steigen, dann scheitert der Euro, weil der Club Med in Europa völlig überschuldet ist und es an Willen fehlt, sich zu reformieren. Sparen und keine Schulden machen ist ein eher nordeuropäisches Konzept.

In Südeuropa hat das einfach keine Tradition und wer schmerzhafte Reformen machen will, wird an der Wahlurne abgestraft. Daher gibt es drei Möglichkeiten: Entweder

  • Südeuro/Nordeuro, dann könnte man die Zinsen im Norden erhöhen
  • Zurück zu nationalen Währungen, Zinsen könnten in DE steigen
  • Niedrige Zinsen für sehr lange Zeit, ggf. sogar noch mehr Transferunion als jetzt schon.

Falls es mir jemand vorwirft: Nein ich bin keine Afd Sympathisantin, sondern bin sehr Pro-EU, habe private wie geschäftliche Kontakte nach Südeuropa, kenne daher die Mentalität sehr gut.

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Als Mieter hat man heutzutage einfach keine Chance mehr im (Berufs-)Leben

Man ist völlig ausgeliefert...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 03.05.2020:

Als Mieter hat man heutzutage einfach keine Chance mehr im (Berufs-)Leben

Man ist völlig ausgeliefert...

Inwiefern wo ist der Zusammenhang? Gerade als Mieter kann man spontan umziehen und Angebote am anderen Ende der Republik oder gar Welt viel besser annehmen

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Völlig richtig. An den Schuldenstandsquoten der Südeuropäer hat sich trotz niedriger Zinsen nichts geändert, mit anderen Worten: Wenn die Zinsen höher gewesen wären, wären die Schuldenstandsquoten deutlich gestiegen. Die Südeuropäer würden aktuell steigende Zinsen nicht verkraften. Und das wird auch noch lange so bleiben.

WiWi Gast schrieb am 02.05.2020:

Wenn die Zinsen um 3% steigen, dann scheitert der Euro, weil der Club Med in Europa völlig überschuldet ist und es an Willen fehlt, sich zu reformieren. Sparen und keine Schulden machen ist ein eher nordeuropäisches Konzept.

In Südeuropa hat das einfach keine Tradition und wer schmerzhafte Reformen machen will, wird an der Wahlurne abgestraft. Daher gibt es drei Möglichkeiten: Entweder

  • Südeuro/Nordeuro, dann könnte man die Zinsen im Norden erhöhen
  • Zurück zu nationalen Währungen, Zinsen könnten in DE steigen
  • Niedrige Zinsen für sehr lange Zeit, ggf. sogar noch mehr Transferunion als jetzt schon.

Falls es mir jemand vorwirft: Nein ich bin keine Afd Sympathisantin, sondern bin sehr Pro-EU, habe private wie geschäftliche Kontakte nach Südeuropa, kenne daher die Mentalität sehr gut.

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 03.05.2020:

Als Mieter hat man heutzutage einfach keine Chance mehr im (Berufs-)Leben

Man ist völlig ausgeliefert...

Bei den Argumenten kann man echt nicht widersprechen...

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 03.05.2020:

Als Mieter hat man heutzutage einfach keine Chance mehr im (Berufs-)Leben

Man ist völlig ausgeliefert...

Man stellt sich im Leben allegorisch gesehen an vielen Schlangen an, meistens - leider - an den falschen ...

Im Grunde läßt sich für jede Dekade der Vergangenheit zeigen, wie neue Industrien entstanden sowie bestehende gewachsen oder geschrumpft sind.

Damit würde ich mich beschäftigen und versuchen kapitalmarktorientiert ein von der Verwertung der eigenen Arbeitskraft unabhängiges Vermögen aufzubauen.

Leider wird dies nicht an den Schulen gelehrt sowie noch nicht einmal die Perspektive vermittelt, daß es dies übehaupt gibt.

So sind die meisten schließlich gefangen in Berufs- und Familienleben und haben weder die Zeit noch die Kraft über den Tellerrand zu schauen.

antworten
WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 03.05.2020:

Als Mieter hat man heutzutage einfach keine Chance mehr im (Berufs-)Leben

Man ist völlig ausgeliefert...

Nicht überall. Die Welt besteht nicht nur aus den teuren Hot Spots :-).

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 03.05.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.05.2020:

Als Mieter hat man heutzutage einfach keine Chance mehr im (Berufs-)Leben

Man ist völlig ausgeliefert...

Nicht überall. Die Welt besteht nicht nur aus den teuren Hot Spots :-).

Sehe ich genauso. Ich hab noch nie Probleme gehabt eine passende Wohnung zu finden. Gerade wenn man etwas Zeit hat und mal 2-3 Monat gucken kann, dann habe ich bislang immer mehrere passende Sachen gefunden. Und wenn ich mit meiner Lohnabrechnung und meiner Schufa winke, dann hat bislang noch jeder Vermieter auf meine Rückmeldung gewartet.

Wie gesagt, in den großen Ballungsgebieten mag das anders sein, aber es gibt auch genug Gegenden in Deutschland die auch schön sind und wo der Mietmarkt sehr human ist. Muss halt jeder selber wissen, was er sich aussetzt.

Ich werde vielleicht auch irgendwann mal eine Wohnung für den Eigenbedarf kaufen. Aber erst in ein paar Jahren, wenn ich auch weiß, wo ich bleiben will.

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 03.05.2020:

Als Mieter hat man heutzutage einfach keine Chance mehr im (Berufs-)Leben

Man ist völlig ausgeliefert...

Nicht überall. Die Welt besteht nicht nur aus den teuren Hot Spots :-).

Aber einige WiWis haben nur in den Hot Spots Berufsaussichten.

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Frage an die Immobilienexperten: werden die Kosten mittelfristig nicht stark fallen, da z.B. durch 3D-Druck die Baukosten stark zurückgehen und Standard Häuser von der Stange dann bereits für 30k zu haben sind?

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 03.05.2020:

Frage an die Immobilienexperten: werden die Kosten mittelfristig nicht stark fallen, da z.B. durch 3D-Druck die Baukosten stark zurückgehen und Standard Häuser von der Stange dann bereits für 30k zu haben sind?

Nicht schlecht. 7/10

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Wieso sollten die Baukosten stark fallen? durch 3 D Druck? nicht Dein ernst oder? seit vielen Jahrzehnten gibt es in der Fabrik vorgefertigte Fertighäuser. Dennoch sind die Baukosten nicht gefallen, durch viele Vorschriften sogar noch deutlich gestiegen. Auch Fertighäuser sind heute nicht mehr billig, u.a. wegen vieler Vorschriften, sei es Lärmschutz, Bandschutz, Energie und wegen gestiegener Ansprüche der Häuslebauer. Ein Fertighaus wie in den 70er Jahren würde heute kaum noch einer bauen wollen. Ausserdem ist ein sehr großer Teil der Aufwendungen für ein Haus das Grundstück, besonders in den Ballungszentren.

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Das ist angesichts der ständig zunehmenden Regulierung sehr umwahrscheinlich.

WiWi Gast schrieb am 03.05.2020:

Frage an die Immobilienexperten: werden die Kosten mittelfristig nicht stark fallen, da z.B. durch 3D-Druck die Baukosten stark zurückgehen und Standard Häuser von der Stange dann bereits für 30k zu haben sind?

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Boden lässt sich nicht vermehren!!
3D Druck ... das ist doch nicht euer Ernst

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 03.05.2020:

Frage an die Immobilienexperten: werden die Kosten mittelfristig nicht stark fallen, da z.B. durch 3D-Druck die Baukosten stark zurückgehen und Standard Häuser von der Stange dann bereits für 30k zu haben sind?

Wohl erstmal nicht, denn der Innenausbau frisst das meiste Geld.

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 03.05.2020:

Wieso sollten die Baukosten stark fallen? durch 3 D Druck? nicht Dein ernst oder? seit vielen Jahrzehnten gibt es in der Fabrik vorgefertigte Fertighäuser. Dennoch sind die Baukosten nicht gefallen, durch viele Vorschriften sogar noch deutlich gestiegen. Auch Fertighäuser sind heute nicht mehr billig, u.a. wegen vieler Vorschriften, sei es Lärmschutz, Bandschutz, Energie und wegen gestiegener Ansprüche der Häuslebauer. Ein Fertighaus wie in den 70er Jahren würde heute kaum noch einer bauen wollen. Ausserdem ist ein sehr großer Teil der Aufwendungen für ein Haus das Grundstück, besonders in den Ballungszentren.

Hier der Vorposter, was übersehe ich denn? Es gibt mittlerweile Firmen die Häuser drucken und das für geringe Kosten und in kurzer Zeit. Klar die Regularien muss es erfüllen, aber ansonsten sehe ich doch kein Problem warum das nicht flächendeckend möglich sein soll Häuser so herzustellen

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 03.05.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.05.2020:

Frage an die Immobilienexperten: werden die Kosten mittelfristig nicht stark fallen, da z.B. durch 3D-Druck die Baukosten stark zurückgehen und Standard Häuser von der Stange dann bereits für 30k zu haben sind?

Wohl erstmal nicht, denn der Innenausbau frisst das meiste Geld.

Der Bauplatz kostet mit Abstand am meisten Geld.
Also in Stuttgart und Umland (so die "Vorstädte Weilimdorf, Feuerbach, Degerloch etc)
kostet dich alleine der Bauplatz (je nach Größe und Lage) mal locker 500k-900k.
Dann hast da aber uU noch n altes Haus aus den 30-40gern drauf :D

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 03.05.2020:

Frage an die Immobilienexperten: werden die Kosten mittelfristig nicht stark fallen, da z.B. durch 3D-Druck die Baukosten stark zurückgehen und Standard Häuser von der Stange dann bereits für 30k zu haben sind?

Fertighäuser gibt es ja auch heute schon und ja, die sind natürlich billiger als ein gemauertes Haus.

Das Problem ist eher das Grundstück. In den Ballungsräumen gibt es schlicht keine freien Flächen mehr. Dadurch spielen die Baukosten dort kaum eine Rolle für die allgemeine Preisentwicklung.

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Ich würde gern mal so ein gedrucktes Haus sehen. Fertighäuser gibt es schon länger und ich kann mir nicht vorstellen, dass deren Baukosten inkl. Einhaltung aller Regeln, durch 3 D Druck plötzlich massiv günstiger sein sollen. Ausserdem bleibt immer noch das Problem der sehr teuren Grundstücke in den Ballungszentren.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 03.05.2020:

Ich würde gern mal so ein gedrucktes Haus sehen. Fertighäuser gibt es schon länger und ich kann mir nicht vorstellen, dass deren Baukosten inkl. Einhaltung aller Regeln, durch 3 D Druck plötzlich massiv günstiger sein sollen. Ausserdem bleibt immer noch das Problem der sehr teuren Grundstücke in den Ballungszentren.

Der Anteil der Kosten für den Rohbau (das, was ggf ein 3d.drucker machen könnte) an den Gesamtkosten eines Hauses, also inklusive Grundstück, Vorarbeiten, Innenausbau, Fassadenarbeiten etc ist eh nicht hoch genug, dass die Kostenersparnis zwischen 3d drucken oder Fertighaus eine große Rolle spielen dürfte...

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 03.05.2020:

Ich würde gern mal so ein gedrucktes Haus sehen. Fertighäuser gibt es schon länger und ich kann mir nicht vorstellen, dass deren Baukosten inkl. Einhaltung aller Regeln, durch 3 D Druck plötzlich massiv günstiger sein sollen. Ausserdem bleibt immer noch das Problem der sehr teuren Grundstücke in den Ballungszentren.

Grundstücke, klar, sind unabhängig davon. Aber ansonsten einfach mal "haus 3D druck" googlen/ auf youtube schauen, das konzept ist sehr simpel und muss eben an länderspezifische regularien angepasst werden. Ansonsten aber sehe ich keinen grund, warum es nicht möglich sein sollte, ganze neubausiedlungen in kürzester zeit so hochzuziehen. Dann könnte das angebot endlich mal mit der nachfrage schritthalten

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 03.05.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.05.2020:

Als Mieter hat man heutzutage einfach keine Chance mehr im (Berufs-)Leben

Man ist völlig ausgeliefert...

Nicht überall. Die Welt besteht nicht nur aus den teuren Hot Spots :-).

Aber einige WiWis haben nur in den Hot Spots Berufsaussichten.

Teufelskreis:
Kein Geld -> Keine Wohnung kaufen -> Miete=Sunk Cost (bzw. Zahlt dem Vermiter die Wohnung ab) -> Kein EK Aufbau -> EK fehlt (kein Geld siehe Punkt 1)

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Mein Physiker Kumpel arbeitet im 3D Druck.
Da kostet eine Betriebsstunde zwischen 200-5k Euro.
Viel Erfolg mit einem Haus für 30k...

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Das mit dem 3D druck haus ist kein witz, ich kenne auch pilotprojekte aus finnland. Natürlich sind das momentan noch sehr einfache häuser, die auflagen an dämmung, brandschutz etc. müssen erst noch integriert und berücksichtigt werden, weshalb es bei richtigen häusern hier in deutschland wohl noch etwas dauern wird. Bei einfacheren sachen wie carports kann ich mir aber gut vorstellen dass sich sowas schon sehr bald von 3D druck geleistet wird (ihr müsst berücksichtigen, dass hier in den nächsten fünf jahren die kosten noch sehr viel weiter nach unten gebracht werden können)

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 04.05.2020:

Mein Physiker Kumpel arbeitet im 3D Druck.
Da kostet eine Betriebsstunde zwischen 200-5k Euro.
Viel Erfolg mit einem Haus für 30k...

Wer sowas von sich gibt, der weiß nicht mal was 3D Druck eigentlich bedeutet...

Es gibt dutzende verschiedener Druckverfahren mit verschiedensten Materialien.
Ich kann mir irgendwelche kleinen Kunststoffteile drucken lassen, da kostet die Betriebsstunde kaum einen Zehner.
Ich kann aber auch irgendwelche Graphit-Metaldruckverfahren aus der Luftfahrtindustrie nehmen, da ist man sicher bei etlichen Tausend Euro pro Std.

Wenn man sich das mal für die Bauindustrie überlegt, dann wird sich das vermutlich einfach nicht lohnen im Moment.
De facto funktioniert Beton Rohbau schon seit Jahrzehnten nach einem Druck-ähnlichen Verfahren. Man schachtet den Grundriss aus (aka Druckform) und füllt diesen von Oben mit flüssigem Beton aus. Das macht man dann Etage für Etage bis der Rohbau steht. Das eigentliche Verfüllen mit Beton dauert schon heute bei einem EFH nur ein paar Std.
Der Rohbau ist und war aber noch nie ein großer Kostenfaktor bei Bauvorhaben. Der Rohbau macht im Schnitt nur 10-20% der Gesamtkosten aus und ist so schon billig (viele Arbeiter aus dem europäischen Ausland).

Maschinen die einen Grundriss mauern können sind vielleicht in Zukunft interessant, aber auch das wirkt sich nicht auf die wahren Kostentreiber wie den Innenausbau aus.

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

Das Problem ist nicht das Verfahren, wie etwas hergestellt wird. Es sind einfach die ganzen Verordnungen und die krassen Bodenpreise... Wir haben für jedes Bundesland andere Gesetze. Wie will man da skalieren und Kosten einsparen? Geht nicht und ist durch die Regierung nicht gewollt.

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WiWi Gast

Gestiegene Wohnkostenbelastung

WiWi Gast schrieb am 04.05.2020:

Mein Physiker Kumpel arbeitet im 3D Druck.
Da kostet eine Betriebsstunde zwischen 200-5k Euro.
Viel Erfolg mit einem Haus für 30k...

Wer sowas von sich gibt, der weiß nicht mal was 3D Druck eigentlich bedeutet...

Es gibt dutzende verschiedener Druckverfahren mit verschiedensten Materialien.
Ich kann mir irgendwelche kleinen Kunststoffteile drucken lassen, da kostet die Betriebsstunde kaum einen Zehner.
Ich kann aber auch irgendwelche Graphit-Metaldruckverfahren aus der Luftfahrtindustrie nehmen, da ist man sicher bei etlichen Tausend Euro pro Std.

Wenn man sich das mal für die Bauindustrie überlegt, dann wird sich das vermutlich einfach nicht lohnen im Moment.
De facto funktioniert Beton Rohbau schon seit Jahrzehnten nach einem Druck-ähnlichen Verfahren. Man schachtet den Grundriss aus (aka Druckform) und füllt diesen von Oben mit flüssigem Beton aus. Das macht man dann Etage für Etage bis der Rohbau steht. Das eigentliche Verfüllen mit Beton dauert schon heute bei einem EFH nur ein paar Std.
Der Rohbau ist und war aber noch nie ein großer Kostenfaktor bei Bauvorhaben. Der Rohbau macht im Schnitt nur 10-20% der Gesamtkosten aus und ist so schon billig (viele Arbeiter aus dem europäischen Ausland).

Maschinen die einen Grundriss mauern können sind vielleicht in Zukunft interessant, aber auch das wirkt sich nicht auf die wahren Kostentreiber wie den Innenausbau aus.

Und was hat dein kleines Kunststoffteil mit einem Haus zu tun?
Ich habe keine Ahnung aus welchem Material so ein "3D Drucker Haus" bestehen soll das man es überhaupt drucken kann und die Leute noch darin wohnen wollen.
Aus Kunststoff könnte man ja auch ein Lego Haus bauen.

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