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Haus auf Grundstück bauen das kein offizieller Baugrund ist

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WiWi Gast

Haus auf Grundstück bauen das kein offizieller Baugrund ist

Hallo zusammen,

ich wohne in Bayern auf dem Land und werde wohl die nächsten 10 Jahre mal ein Haus bauen wollen, am Liebsten in dem Dorf in dem ich wohne(900 Einwohner) und am Liebsten auf einem Grundstück ca 50 Meter außerhalb, das sogar eine Strassenanbindung hat. Dieses gehört zum Einem meiner Familie, zum Anderen hat man dort eine herrliche Aussicht. Das Problem ist folgendes: Im Ortskern gibt es recht viele nicht bebaute Bauplätze. Diese sollen wie üblich erst bebaut werden bevor weiteres Bauland offiziell erweitert wird. Ist auch irgendwo verständlich. Das Problem ist nur, dass diese Bauplätze so gut wie gar nicht zum Verkauf stehen, weil entweder spekuliert wird, die Inhaber lieber einen größeren Garten haben oder er für noch junge Kinder vorgesehen ist. Der einzige Bauplatz der die letzten 12 Monate (obwohl Bauboom ist) verkauft wurde, war doppelt so teuer wie der letzte der verkauft wurde und sogar mit der Bedingung, dass das Bauunternehmen fest gewählt werden musste - Der Verkäufer hat also doppelt verdient.

Könnte nun durch diese Argumentation ein Bauantrag für das Grundstück außerhalb durchgehen?
Könnte man sich eventuell damit behelfen indem man selbstständig ist, wenn auch nur über eine Briefkastenfirma, und so ein ‚gewerbliches Sonderrecht‘ zum Bebauen außerhalb hat? Sieht man ja immer mal wieder. Irgendwo liegt es ja auch im Sinne der Gemeinde das gebaut wird.

Ich bin dankbar für jede Antwort

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WiWi Gast

Haus auf Grundstück bauen das kein offizieller Baugrund ist

Wenn es kein Bauland ist, kannst du dir den Bauantrag sparen. Und selbst dann wird nochmal unterschieden zwischen Gewerbe- und Wohnbauland. So darfst du auf Gewerbefläche kein Wohnhaus bauen und auf Wohnland keine Gewerbegewerbegebäude. Es sei denn es ist als Mischgebiet ausgewiesen.

Wenn es jetzt nicht einmal Bauerwartungsland ist, sieht es ebenfalls mau aus da in den nächsten Jahren was bauen zu können.

Im Zweifel das zuständige Bauamt der Gemeinde anrufen und fragen ob was geplant ist. Da hilft dir aber auch keine Briefkastenfirma …

Also warten und hoffen oder anderweitig umsehen und dort die Bedingungen akzeptieren wenn es was werden soll.

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WiWi Gast

Haus auf Grundstück bauen das kein offizieller Baugrund ist

Im Aussenbereich kannst Du das vergessen. Selbst als Landwirt ist das kaum möglich.

WiWi Gast schrieb am 16.11.2021:

Hallo zusammen,

ich wohne in Bayern auf dem Land und werde wohl die nächsten 10 Jahre mal ein Haus bauen wollen, am Liebsten in dem Dorf in dem ich wohne(900 Einwohner) und am Liebsten auf einem Grundstück ca 50 Meter außerhalb, das sogar eine Strassenanbindung hat. Dieses gehört zum Einem meiner Familie, zum Anderen hat man dort eine herrliche Aussicht. Das Problem ist folgendes: Im Ortskern gibt es recht viele nicht bebaute Bauplätze. Diese sollen wie üblich erst bebaut werden bevor weiteres Bauland offiziell erweitert wird. Ist auch irgendwo verständlich. Das Problem ist nur, dass diese Bauplätze so gut wie gar nicht zum Verkauf stehen, weil entweder spekuliert wird, die Inhaber lieber einen größeren Garten haben oder er für noch junge Kinder vorgesehen ist. Der einzige Bauplatz der die letzten 12 Monate (obwohl Bauboom ist) verkauft wurde, war doppelt so teuer wie der letzte der verkauft wurde und sogar mit der Bedingung, dass das Bauunternehmen fest gewählt werden musste - Der Verkäufer hat also doppelt verdient.

Könnte nun durch diese Argumentation ein Bauantrag für das Grundstück außerhalb durchgehen?
Könnte man sich eventuell damit behelfen indem man selbstständig ist, wenn auch nur über eine Briefkastenfirma, und so ein ‚gewerbliches Sonderrecht‘ zum Bebauen außerhalb hat? Sieht man ja immer mal wieder. Irgendwo liegt es ja auch im Sinne der Gemeinde das gebaut wird.

Ich bin dankbar für jede Antwort

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Ceterum censeo

Haus auf Grundstück bauen das kein offizieller Baugrund ist

WiWi Gast schrieb am 16.11.2021:

Könnte nun durch diese Argumentation ein Bauantrag für das Grundstück außerhalb durchgehen?
Könnte man sich eventuell damit behelfen indem man selbstständig ist, wenn auch nur über eine Briefkastenfirma, und so ein ‚gewerbliches Sonderrecht‘ zum Bebauen außerhalb hat? Sieht man ja immer mal wieder. Irgendwo liegt es ja auch im Sinne der Gemeinde das gebaut wird.

Möglich ist dies alles sicherlich, die Wahrscheinlichkeit jedcoh nicht sonderlich hoch. Von der zweiten Vorgehensweise würde ich jedoch dringlichst abraten. Selbst wenn dir unter Vorspielen falscher Tatsachen (strafbar) eine Baugenehmigung erteilt würde, so darfst du dort trotzdem nicht leben (was auch behördlich durchgesetzt werden kann). Im Zweifel hast du ein wertloses Einfamilienhaus errichtet.
Es kann auch gute Gründe für eine Kommune geben, keine neuen Baugebiete auszuweisen, teilweise haben sogar Förderprogramme (z. B. für die Ortskernerneuerung) dies als explizite Voraussetzung.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Haus auf Grundstück bauen das kein offizieller Baugrund ist

DU müsstest ja auch dann noch die Erschließungskosten tragen.
Liegt da ein Kanal etc.? ;)

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WiWi Gast

Haus auf Grundstück bauen das kein offizieller Baugrund ist

unmöglich ohne beste Beziehungen zum Landrat oder ins Bauamt ;)

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WiWi Gast

Haus auf Grundstück bauen das kein offizieller Baugrund ist

Möglich ist dies alles sicherlich, die Wahrscheinlichkeit jedcoh nicht sonderlich hoch. Von der zweiten Vorgehensweise würde ich jedoch dringlichst abraten. Selbst wenn dir unter Vorspielen falscher Tatsachen (strafbar) eine Baugenehmigung erteilt würde, so darfst du dort trotzdem nicht leben (was auch behördlich durchgesetzt werden kann). Im Zweifel hast du ein wertloses Einfamilienhaus errichtet.
Es kann auch gute Gründe für eine Kommune geben, keine neuen Baugebiete auszuweisen, teilweise haben sogar Förderprogramme (z. B. für die Ortskernerneuerung) dies als explizite Voraussetzung.
Liebe Grüße

Hier der TE.
Ist natürlich verständlich, jedoch kann der Gemeinderat doch nicht so dumm sein und darauf beharren, dass der Ortskern bebaut wird wenn kein konkretes Angebot vorhanden ist?
Erschlossen ist das Grundstück ja sogar, da es direkt an der Hauptstraße 50m nach dem Ortsschild liegt. Gegenüber ist sogar auch ein Haus, das ist aber schon im Neubaugebiet.
Könnte man mit diesem Argument vielleicht was reißen, wenn man den selbst bauen will und es nicht als Argument nimmt den Grund überteuert als Bauplatz verkaufen zu wollen?

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WiWi Gast

Haus auf Grundstück bauen das kein offizieller Baugrund ist

WiWi Gast schrieb am 17.11.2021:

Möglich ist dies alles sicherlich, die Wahrscheinlichkeit jedcoh nicht sonderlich hoch. Von der zweiten Vorgehensweise würde ich jedoch dringlichst abraten. Selbst wenn dir unter Vorspielen falscher Tatsachen (strafbar) eine Baugenehmigung erteilt würde, so darfst du dort trotzdem nicht leben (was auch behördlich durchgesetzt werden kann). Im Zweifel hast du ein wertloses Einfamilienhaus errichtet.
Es kann auch gute Gründe für eine Kommune geben, keine neuen Baugebiete auszuweisen, teilweise haben sogar Förderprogramme (z. B. für die Ortskernerneuerung) dies als explizite Voraussetzung.
Liebe Grüße

Hier der TE.
Ist natürlich verständlich, jedoch kann der Gemeinderat doch nicht so dumm sein und darauf beharren, dass der Ortskern bebaut wird wenn kein konkretes Angebot vorhanden ist?
Erschlossen ist das Grundstück ja sogar, da es direkt an der Hauptstraße 50m nach dem Ortsschild liegt. Gegenüber ist sogar auch ein Haus, das ist aber schon im Neubaugebiet.
Könnte man mit diesem Argument vielleicht was reißen, wenn man den selbst bauen will und es nicht als Argument nimmt den Grund überteuert als Bauplatz verkaufen zu wollen?

Und wer muss zustimmen, Gemeinderat und Landtatsamt?

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WiWi Gast

Haus auf Grundstück bauen das kein offizieller Baugrund ist

WiWi Gast schrieb am 17.11.2021:

Möglich ist dies alles sicherlich, die Wahrscheinlichkeit jedcoh nicht sonderlich hoch. Von der zweiten Vorgehensweise würde ich jedoch dringlichst abraten. Selbst wenn dir unter Vorspielen falscher Tatsachen (strafbar) eine Baugenehmigung erteilt würde, so darfst du dort trotzdem nicht leben (was auch behördlich durchgesetzt werden kann). Im Zweifel hast du ein wertloses Einfamilienhaus errichtet.
Es kann auch gute Gründe für eine Kommune geben, keine neuen Baugebiete auszuweisen, teilweise haben sogar Förderprogramme (z. B. für die Ortskernerneuerung) dies als explizite Voraussetzung.
Liebe Grüße

Hier der TE.
Ist natürlich verständlich, jedoch kann der Gemeinderat doch nicht so dumm sein und darauf beharren, dass der Ortskern bebaut wird wenn kein konkretes Angebot vorhanden ist?
Erschlossen ist das Grundstück ja sogar, da es direkt an der Hauptstraße 50m nach dem Ortsschild liegt. Gegenüber ist sogar auch ein Haus, das ist aber schon im Neubaugebiet.
Könnte man mit diesem Argument vielleicht was reißen, wenn man den selbst bauen will und es nicht als Argument nimmt den Grund überteuert als Bauplatz verkaufen zu wollen?

Außenbereich ist Außenbereich. Und da darf (abgesehen von weniger Ausnahmen vor allem für die Landwirtschaft) nicht gebaut werden. Argument: Risiko der Zersiedelung. Ist nun mal so. Du kannst Dich von dem Vorhaben verabschieden.

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WiWi Gast

Haus auf Grundstück bauen das kein offizieller Baugrund ist

Da du ja aufm Dorf wohnst und der Ortsbürgermeister bzw Ortsräte bekannt sein sollten, sprech die vorher an ob und wie man den Bebauungsplan ändern kann. Geht der Bauantrag nämlich direkt zum Bauamt wird der sicher abgelehnt und das war’s dann.

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WiWi Gast

Haus auf Grundstück bauen das kein offizieller Baugrund ist

Absolut keine Chance. Wenn Du Landwirt wärst und dort eine große landwirtschaftliche Fläche hättest gäbe es evtl. eine Möglichkeit, dort Betriebsgebäude mit einer Betriebsleiter Wohnung zu errichten. Aber selbst das ist ungewiss. Dein Vorhaben kannst Du wirklich vergessen. Am besten das Grundstück behalten und abwarten, ob es in einigen Jahrzehnten noch Bauland wird. Persönliche Beziehungen zu Entscheidungsträgern helfen bei so was nichts. Niemand wird sich für so was seine berufliche Zukunft ruinieren.

WiWi Gast schrieb am 17.11.2021:

Möglich ist dies alles sicherlich, die Wahrscheinlichkeit jedcoh nicht sonderlich hoch. Von der zweiten Vorgehensweise würde ich jedoch dringlichst abraten. Selbst wenn dir unter Vorspielen falscher Tatsachen (strafbar) eine Baugenehmigung erteilt würde, so darfst du dort trotzdem nicht leben (was auch behördlich durchgesetzt werden kann). Im Zweifel hast du ein wertloses Einfamilienhaus errichtet.
Es kann auch gute Gründe für eine Kommune geben, keine neuen Baugebiete auszuweisen, teilweise haben sogar Förderprogramme (z. B. für die Ortskernerneuerung) dies als explizite Voraussetzung.
Liebe Grüße

Hier der TE.
Ist natürlich verständlich, jedoch kann der Gemeinderat doch nicht so dumm sein und darauf beharren, dass der Ortskern bebaut wird wenn kein konkretes Angebot vorhanden ist?
Erschlossen ist das Grundstück ja sogar, da es direkt an der Hauptstraße 50m nach dem Ortsschild liegt. Gegenüber ist sogar auch ein Haus, das ist aber schon im Neubaugebiet.
Könnte man mit diesem Argument vielleicht was reißen, wenn man den selbst bauen will und es nicht als Argument nimmt den Grund überteuert als Bauplatz verkaufen zu wollen?

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WiWi Gast

Haus auf Grundstück bauen das kein offizieller Baugrund ist

Ich wohne selbst in Bayern auf dem Land und kann dir sagen, es ist kompliziert.

Bisher wurden nur genehmigt: Ausgewiesene Neubaugebiete, Ersatzbauten wenn das alte Haus abgerissen wurde und Anbauten im Sinne von eine Wohneinheit an ein bestehendes Haus anbauen, so dass eine Art Doppelhaus entsteht.

So wie du die Situation beschreibst, wäre es gesünder, wenn du dir andere Optionen überlegst, da es wahrscheinlich nicht genehmigt wird.

Aber sprich doch am besten mal informell mit dem Bauamt (welche Satzungen, Bebauungsvorschriften gibts) und mit dem Bürgermeister oder einem Gemeinderat (was wird so gebaut und genehmigt im Ort, was hat eine Chance, was nicht)

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WiWi Gast

Haus auf Grundstück bauen das kein offizieller Baugrund ist

Es ist ein Dorf mit 900 Einwohnern, und du versuchst das in einem Wiwi-Forum zu klären anstatt mit dem ortsvorsteher? Du dürftest mit der Hälfte des Gemeinderats direkt verwandt sein, der Rest ist halt im Vorstand deines Fußball- oder Handballvereins. Besprich das mit ihnen.

Rein formal: wenn es nicht zur Wohnbebauung ausgewiesen ist gibt es keinen Trick, trotzdem zu bauen.

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WiWi Gast

Haus auf Grundstück bauen das kein offizieller Baugrund ist

Hier der TE.
Ist natürlich verständlich, jedoch kann der Gemeinderat doch nicht so dumm sein und darauf beharren, dass der Ortskern bebaut wird wenn kein konkretes Angebot vorhanden ist?
Erschlossen ist das Grundstück ja sogar, da es direkt an der Hauptstraße 50m nach dem Ortsschild liegt. Gegenüber ist sogar auch ein Haus, das ist aber schon im Neubaugebiet.
Könnte man mit diesem Argument vielleicht was reißen, wenn man den selbst bauen will und es nicht als Argument nimmt den Grund überteuert als Bauplatz verkaufen zu wollen?

ganz ehrlich du fragst hier in einem Anonymen Forum - kein Mensch weiß genau die Regelungen in deinem Dorf, welchen Bebauungsplan es gibt, wie deine Fläche eingestuft ist etc. und dann sprichst du von einem Zeitraum von 10 Jahren -> geh zu eurer Gemeinde und frag

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Ceterum censeo

Haus auf Grundstück bauen das kein offizieller Baugrund ist

WiWi Gast schrieb am 17.11.2021:

Hier der TE.
Ist natürlich verständlich, jedoch kann der Gemeinderat doch nicht so dumm sein und darauf beharren, dass der Ortskern bebaut wird wenn kein konkretes Angebot vorhanden ist?
Erschlossen ist das Grundstück ja sogar, da es direkt an der Hauptstraße 50m nach dem Ortsschild liegt. Gegenüber ist sogar auch ein Haus, das ist aber schon im Neubaugebiet.
Könnte man mit diesem Argument vielleicht was reißen, wenn man den selbst bauen will und es nicht als Argument nimmt den Grund überteuert als Bauplatz verkaufen zu wollen?

Das hat mit Dummheit wenig zu tun; bei der Bauleitplanung sind zahlreiche Aspekte zu beachten, die Interessen eines einzelnen Bauwilligen fallen hier (zurecht) nicht sonderlich ins Gewicht. Zugegeben wiehert hier bisweilen schon einmal der Amtsschimmel, im Allgemeinen überwiegt jedoch das Interesse der Allgemeinheit wider Zersiedlung die Wohnraumansprüche des Einzelnen. Deine Argumentation ist daher für mich nicht sonderlich stichhaltig.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Haus auf Grundstück bauen das kein offizieller Baugrund ist

WiWi Gast schrieb am 17.11.2021:

Möglich ist dies alles sicherlich, die Wahrscheinlichkeit jedcoh nicht sonderlich hoch. Von der zweiten Vorgehensweise würde ich jedoch dringlichst abraten. Selbst wenn dir unter Vorspielen falscher Tatsachen (strafbar) eine Baugenehmigung erteilt würde, so darfst du dort trotzdem nicht leben (was auch behördlich durchgesetzt werden kann). Im Zweifel hast du ein wertloses Einfamilienhaus errichtet.
Es kann auch gute Gründe für eine Kommune geben, keine neuen Baugebiete auszuweisen, teilweise haben sogar Förderprogramme (z. B. für die Ortskernerneuerung) dies als explizite Voraussetzung.
Liebe Grüße

Hier der TE.
Ist natürlich verständlich, jedoch kann der Gemeinderat doch nicht so dumm sein und darauf beharren, dass der Ortskern bebaut wird wenn kein konkretes Angebot vorhanden ist?
Erschlossen ist das Grundstück ja sogar, da es direkt an der Hauptstraße 50m nach dem Ortsschild liegt. Gegenüber ist sogar auch ein Haus, das ist aber schon im Neubaugebiet.
Könnte man mit diesem Argument vielleicht was reißen, wenn man den selbst bauen will und es nicht als Argument nimmt den Grund überteuert als Bauplatz verkaufen zu wollen?

Du kannst sicher versuchen auf eigene Faust und Kosten den Bebauungsplan ändern zu lassern bei den entsprechenden Behörden.

Ob das im "Außenbereich" überhaupt geht weiß ich gar nicht.

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WiWi Gast

Haus auf Grundstück bauen das kein offizieller Baugrund ist

WiWi Gast schrieb am 17.11.2021:

Möglich ist dies alles sicherlich, die Wahrscheinlichkeit jedcoh nicht sonderlich hoch. Von der zweiten Vorgehensweise würde ich jedoch dringlichst abraten. Selbst wenn dir unter Vorspielen falscher Tatsachen (strafbar) eine Baugenehmigung erteilt würde, so darfst du dort trotzdem nicht leben (was auch behördlich durchgesetzt werden kann). Im Zweifel hast du ein wertloses Einfamilienhaus errichtet.
Es kann auch gute Gründe für eine Kommune geben, keine neuen Baugebiete auszuweisen, teilweise haben sogar Förderprogramme (z. B. für die Ortskernerneuerung) dies als explizite Voraussetzung.
Liebe Grüße

Hier der TE.
Ist natürlich verständlich, jedoch kann der Gemeinderat doch nicht so dumm sein und darauf beharren, dass der Ortskern bebaut wird wenn kein konkretes Angebot vorhanden ist?
Erschlossen ist das Grundstück ja sogar, da es direkt an der Hauptstraße 50m nach dem Ortsschild liegt. Gegenüber ist sogar auch ein Haus, das ist aber schon im Neubaugebiet.
Könnte man mit diesem Argument vielleicht was reißen, wenn man den selbst bauen will und es nicht als Argument nimmt den Grund überteuert als Bauplatz verkaufen zu wollen?

Letztendlich möchtest du unbedingt eine positive Antwort, die du aber von uns nicht bekommen kannst. Die Pläne werden sich nicht realisieren lassen. Entgültig erfährst du das aber nur, wenn du die Behörden ansprichst. Warum machst du das denn nicht, anstatt hier in einem Forum auf Zuspruch zu hoffen?

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Ceterum censeo

Haus auf Grundstück bauen das kein offizieller Baugrund ist

Kurze Randnotiz zum Abschluss: Selbst wenn sich der Bebauungsplan und die Flächennutzung ändert, kein Außenbereich vorliegt, etc., droht zuvor noch das Umlegungsverfahren. hierbei werden sich die wenigsten Kommunen ihren Anspruch auf Zuteilung von öffentlichen Flächen entgehen lassen.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Haus auf Grundstück bauen das kein offizieller Baugrund ist

Mal eine Anschlussfrage zu einem ähnlichen Thema, da hier die ganzen Experten gerade versammelt sind:

Wir haben ein Grundstück gekauft das einen etwa 150qm großen Abschnitt enthält, der der Stadt gehört (Randbereich des Grundstücks aber uns gehört quasi links daneben noch ein Meter Breite und dann halt rechts der ganze Bereich wo dann unser Haus steht).

Gem. Bebauungsplan sollte da mal eine Straße hin, da in den 90iger Jahren allerdings Fehler in der Gesamtbebauung des Viertels gemacht wurden ergibt eine Straße nur noch sehr wenig (gar keinen) Sinn.

Mir ist klar, dass es die Stadt nicht interessiert, ob irgendetwas Sinn oder nicht ergibt.

Dennoch die Frage, gibt es eine Möglichkeit das Land in normale Wohnbebauung zu ändern und kann man sich da irgendwo ein Vorkaufsrecht sichern lassen? Bei der Stadt habe ich das logischerweise auch schon angesprochen aber das Feedback des Sachbearbeiters ist wie das von einem Roboter: "da soll gem. Bebauungsplan eine Straße hin, daher können wie Ihnen das nicht verkaufen"

Der Pachtvertrag mit der Stadt läuft bereits seit 26 Jahren..

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WiWi Gast

Haus auf Grundstück bauen das kein offizieller Baugrund ist

WiWi Gast schrieb am 18.11.2021:

Mal eine Anschlussfrage zu einem ähnlichen Thema, da hier die ganzen Experten gerade versammelt sind:

Wir haben ein Grundstück gekauft das einen etwa 150qm großen Abschnitt enthält, der der Stadt gehört (Randbereich des Grundstücks aber uns gehört quasi links daneben noch ein Meter Breite und dann halt rechts der ganze Bereich wo dann unser Haus steht).

Gem. Bebauungsplan sollte da mal eine Straße hin, da in den 90iger Jahren allerdings Fehler in der Gesamtbebauung des Viertels gemacht wurden ergibt eine Straße nur noch sehr wenig (gar keinen) Sinn.

Mir ist klar, dass es die Stadt nicht interessiert, ob irgendetwas Sinn oder nicht ergibt.

Dennoch die Frage, gibt es eine Möglichkeit das Land in normale Wohnbebauung zu ändern und kann man sich da irgendwo ein Vorkaufsrecht sichern lassen? Bei der Stadt habe ich das logischerweise auch schon angesprochen aber das Feedback des Sachbearbeiters ist wie das von einem Roboter: "da soll gem. Bebauungsplan eine Straße hin, daher können wie Ihnen das nicht verkaufen"

Der Pachtvertrag mit der Stadt läuft bereits seit 26 Jahren..

Vor 20 Jahren hat man bei uns eine alte Bahnstrecke zurück gebaut und als jetzt eine neue Straße hingekommen ist musste quasi mitten auf der Wiese eine Brücke über die "Bahn" gebaut werden... falls mal irgendwann eines Tages da wieder Schienen hinkommen.... Also bevor nicht die Straße aus dem B-Plan "verschwindet" wird da keine Chance bestehen.

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