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ImmobilienHausfinanzierung

Hausfinanzierung

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NickBehngg

Hausfinanzierung

Hallo,

für eine Hausfinanzierung haben wir folgendes Angebot bekommen:
Gesamt Summe: 265.000 (Vollfinanzierung)
Kredit Bank: 90.000, Zinsbindung: 30 Jahre, Sollzins: 1,4%
Bausparvertrag: 175.000, Zinsbindung 15 Jahre, Sollzins: 1,7%, Effektiver Jahreszins nach PangV 2,26%

Was haltet ihr von dem Angebot? Macht es Sinn den Löwenanteil über einen Bausparvertrag zu finanzieren?

VG

antworten
bwlnothx

Hausfinanzierung

NickBehngg schrieb am 23.08.2020:

Hallo,

für eine Hausfinanzierung haben wir folgendes Angebot bekommen:
Gesamt Summe: 265.000 (Vollfinanzierung)
Kredit Bank: 90.000, Zinsbindung: 30 Jahre, Sollzins: 1,4%
Bausparvertrag: 175.000, Zinsbindung 15 Jahre, Sollzins: 1,7%, Effektiver Jahreszins nach PangV 2,26%

Was haltet ihr von dem Angebot? Macht es Sinn den Löwenanteil über einen Bausparvertrag zu finanzieren?

VG

Würde ich nicht machen. Versucht mindestens 20% EK einzubringen, um die Zinsen nochmal deutlich zu senken. Wenn ihr die nicht aufbringen könnt, würde ich vom Hauskauf ganz absehen. 30 Jahre Zinsbindung braucht ihr m.E. auch nicht.

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WiWi Gast

Hausfinanzierung

Für die Bank mit Sicherheit. Für euch euer nicht.

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WiWi Gast

Hausfinanzierung

Warum denn Zinsbindung 30 Jahre? Mach doch z.B. 15. Wenn es dann um die Anschlussfinanzierung geht bist du kein riskanter Vollfinanzierer mehr sonder musst nur noch 50% finanzieren, bei zwischenzeitlicher Wertsteigerung sogar noch weniger. Dann sind ganz andere Konditionen möglich.

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WiWi Gast

Hausfinanzierung

Bausparen würde ich dir abraten. Dir Zinsbindung von 30 jahren würde ich nicht zahlen wollen. Dann lieber mehr in Tilgung stecken.

NickBehngg schrieb am 23.08.2020:

Hallo,

für eine Hausfinanzierung haben wir folgendes Angebot bekommen:
Gesamt Summe: 265.000 (Vollfinanzierung)
Kredit Bank: 90.000, Zinsbindung: 30 Jahre, Sollzins: 1,4%
Bausparvertrag: 175.000, Zinsbindung 15 Jahre, Sollzins: 1,7%, Effektiver Jahreszins nach PangV 2,26%

Was haltet ihr von dem Angebot? Macht es Sinn den Löwenanteil über einen Bausparvertrag zu finanzieren?

VG

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WiWi Gast

Hausfinanzierung

Warum ist der Bausparvertrag in der Finanzierung dabei?

Ist dieser Bausparvertrag schon zuteilungsreif oder mit Bausparvorausdarlehen?

Wenn noch kein Bausparvertrag vorhanden ist: wie hoch wäre der Zins für den Bankkredit für die gesamte Darlehenssumme bei 30 Jahren Laufzeit?

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WiWi Gast

Hausfinanzierung

NickBehngg schrieb am 23.08.2020:

Hallo,

für eine Hausfinanzierung haben wir folgendes Angebot bekommen:
Gesamt Summe: 265.000 (Vollfinanzierung)
Kredit Bank: 90.000, Zinsbindung: 30 Jahre, Sollzins: 1,4%
Bausparvertrag: 175.000, Zinsbindung 15 Jahre, Sollzins: 1,7%, Effektiver Jahreszins nach PangV 2,26%

Was haltet ihr von dem Angebot? Macht es Sinn den Löwenanteil über einen Bausparvertrag zu finanzieren?

VG

Alles in ein Darlehen. 4 % tilgen über 20 Jahren und fertig ist die Laube. Vollfinanzierung ist halt doof.

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WiWi Gast

Hausfinanzierung

Lies Dir einmal den Wikipedia - Artikel zum Bausparvertrag durch.

Bausparverträge waren sinnvill und nützlich zu Zeiten hoher Leit- und Kreditzinsen, als der Zins eines Bausparkredits deutlich unter dem eines regulären Hypotheken- oder Bankkredits lag. Das ist wegen der Null- und Niedrigzinspolitik der EZB seit Längerem nicht mehr der Fall.

antworten
WiWi Gast

Hausfinanzierung

WiWi Gast schrieb am 23.08.2020:

Lies Dir einmal den Wikipedia - Artikel zum Bausparvertrag durch.

Bausparverträge waren sinnvill und nützlich zu Zeiten hoher Leit- und Kreditzinsen, als der Zins eines Bausparkredits deutlich unter dem eines regulären Hypotheken- oder Bankkredits lag. Das ist wegen der Null- und Niedrigzinspolitik der EZB seit Längerem nicht mehr der Fall.

Der Artikel wird kaum helfen, weil der sich auf eigenständige Bausparverträge mit der Option zur späteren Einbindung in einen Kauf richtet.

Es gibt aber auch spezielle Finanzierungen, die formal einen Bausparvertrag miteinbeziehen, der aber nichts anderes als ein Finanzierungsvehikel ist. Das kann zu recht guten Konditionen führen (bis vor einigen Jahren bspw. bei der Alte Leipziger). Hier empfinde ich das aber nicht als sinnvoll, 2,26% effektiv würde ich aktuell nicht zahlen wollen.

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WiWi Gast

Hausfinanzierung

Von dem Angebot würde ich driiiiiiingend abraten. Ist ein klassischer Fall von "wir ziehen als Bank mal den Kunden über den Tisch". Es wird sich bei dem Angebot um ein Bausparvorausdarlehen handeln. Die Betrachtung des "Effektivzinses nach PAngV" hilft dabei nicht weiter......hilfreich wäre der sogenannte "Vergleichseffektivzins"...diesen weist aber fast keine Baudparkasse freiwillig aus....ein Schelm wer böses dabei denkt....

Bitte von der Bausparkasse schriftlich die Kosten bis zur "Vollständigen Rücktahlung" aufzeigen lassen (typischerweise wird der Berater das vermeiden) und diese Kosten dann vergleichen mit den Kosten die bei einem klassischen Annuitätendarlehen anfallen.....

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WiWi Gast

Hausfinanzierung

Lohnt sich nicht. Bausparverträge in dieser Höhe bringen dem Verkäufer eine kleine 4 stellige Summe an Provision ein.

Ich würde auch lieber einen etwas höheren Zinssatz akzeptieren und dann entweder mit einem 5 Jahres Bindungszeitraum starten um einen günstigeren Zins zu kriegen oder gleich auf 15 oder 20 Jahre setzen. Selbst wenn sich der Zins von 1.4% auf 2% erhöht kann man locker mit 3-4-5% Tilgung an die Sache rangehen und selbst wenn der Zinssatz in 15 Jahren, was ich nicht glaube wieder bei 4-5% liegt sollte es kein Problem darstellen dank Inflation die gleiche Tilgung bei zu behalten oder zur not halt auf die früher üblichen 1-2% zu gehen und dann mit dem gleichen Betrag bei 15 Jahre höherem Gehalt weiter zu machen.

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WiWi Gast

Hausfinanzierung

Auch der Bankberater hat persönliche Vetriebsziele beispielsweise in Form von ausgereichten Finanzierungen.

WiWi Gast schrieb am 24.08.2020:

Lohnt sich nicht. Bausparverträge in dieser Höhe bringen dem Verkäufer eine kleine 4 stellige Summe an Provision ein.

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WiWi Gast

Hausfinanzierung

WiWi Gast schrieb am 24.08.2020:

Auch der Bankberater hat persönliche Vetriebsziele beispielsweise in Form von ausgereichten Finanzierungen.

Lohnt sich nicht. Bausparverträge in dieser Höhe bringen dem Verkäufer eine kleine 4 stellige Summe an Provision ein.

... und genau deswegen geht man da nicht hin ;)

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WiWi Gast

Hausfinanzierung

NickBehngg schrieb am 23.08.2020:

Hallo,

für eine Hausfinanzierung haben wir folgendes Angebot bekommen:
Gesamt Summe: 265.000 (Vollfinanzierung)
Kredit Bank: 90.000, Zinsbindung: 30 Jahre, Sollzins: 1,4%
Bausparvertrag: 175.000, Zinsbindung 15 Jahre, Sollzins: 1,7%, Effektiver Jahreszins nach PangV 2,26%

Was haltet ihr von dem Angebot? Macht es Sinn den Löwenanteil über einen Bausparvertrag zu finanzieren?

VG

Min. 15% EK einbringen und den Bausparer auf jeden Fall weglassen. Rest über Bankdarlehen finanzieren. 30 Jahre sind nicht nötig. Tilgung etwas nach oben anpassen, aber nicht zu sehr.

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WiWi Gast

Hausfinanzierung

Und wo gehst du dann hin - jeder der dir Finanzierungen anbietet will damit in irgendeiner Form Geld verdienen?

Abgesehen davon klingt das Angebot auch nicht wirklich seriös bzw. zeugt von einem Kompetenten Berater. Sinnvollerweise sollte man sich halt auch mehrere Angebote einholen. Grds. kann ein Bausparer auch Sinn machen als Bestandteil einer Finanzierungen, z.B. wenn schon abzusehen ist, dass später nochmal größerer Reparaturen/Modernisierungen anstehen. Bausparer haben halt innerhalb einer Finanzierungsstrukur den Charm, dass sie i.d.R. nachrangig sind.

WiWi Gast schrieb am 24.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.08.2020:

Auch der Bankberater hat persönliche Vetriebsziele beispielsweise in Form von ausgereichten Finanzierungen.

Lohnt sich nicht. Bausparverträge in dieser Höhe bringen dem Verkäufer eine kleine 4 stellige Summe an Provision ein.

... und genau deswegen geht man da nicht hin ;)

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WiWi Gast

Hausfinanzierung

Das Problem mit Bausparverträgen ist, daß diese bedingt durch die Ansparphase ein recht unflexibles Finanzierungsinstrument sind, welches Planung und Disziplin erfordert.

Dies war in früheren Zeiten (50er bis 00er Jahre) durchaus in Ordnung, wo ein Bauspardarlehen bis zu 7%-Punkte günstiger als ein erstrangiges Hypothekendarlehen war. Heute, wo Hypotheken- und Bankdarlehen günstiger als ein Bausparkredit sind jedoch nicht mehr.

antworten
WiWi Gast

Hausfinanzierung

WiWi Gast schrieb am 26.08.2020:

Das Problem mit Bausparverträgen ist, daß diese bedingt durch die Ansparphase ein recht unflexibles Finanzierungsinstrument sind, welches Planung und Disziplin erfordert.

Dies war in früheren Zeiten (50er bis 00er Jahre) durchaus in Ordnung, wo ein Bauspardarlehen bis zu 7%-Punkte günstiger als ein erstrangiges Hypothekendarlehen war. Heute, wo Hypotheken- und Bankdarlehen günstiger als ein Bausparkredit sind jedoch nicht mehr.

das stimmt. Ich habe für meine Kinder jeweils einen Bausparer abgeschlossen, um einfach die aktuell niedrigen Zinsen zu sichern und meinen Kindern dann in 15 Jahren einen Kauf zu ermöglichen. Für eine jetzige Hausfinanzierung aber völlig unbrauchbar.

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WiWi Gast

Hausfinanzierung

echt schlecht...

haben vor 2 Monaten bei Sparda folgendes bekommen:

470K€
1,06% eff. 15 Jahre

Nebenkosten mit Eigenkapital.

antworten
NickBehngg

Hausfinanzierung

Danke für euer Feedback, nun nochmal weitergeschaut und folgendes Angebot bekommen:
165.000,00 EUR, Sollzinsbindung:15 Jahre, Sollzins:0,87 %, Effekt. Sollzins:0,89%
+KfW
100.000,00 EUR, Sollzinsbindung: 10 Jahre, Sollzins: 0,84 % Effekt. Sollzins: 0,88 %

Hier ist das Problem, dass der Berater mit 2% Tilgung gerechnet hat. das Endet in 40 Jahren Laufzeit und einer Rest Schuld von 68.000 bow. 122.000€ - Ich würde die Tilgung auf 4% setzten - aber der Zins klingt besser oder was meint ihr?

Zusätzliche Infos:
Zahlweise:monatlich nachschüssig
Art der Tilgung:
annuitätisch
Tilgungssatz bzw. Sparrate2,00 %
Sondertilgungsmöglichkeitmehrmals möglich (mindestens 1.000,00 EUR pro Zahlung, insgesamt maximal 8.250,00 EUR (5 %)pro Jahr)
Restschuld am Ende der Sollzinsbindung:112.144,41 EUR (Tilgungsbeginn September 2020 unterstellt)
Darlehenslaufzeit(kalkulatorisch):41 Jahre 7 Monate
Auszahlungskurs:100 %
Bereitstellungszinsfreie Zeit:12 Monate
Bereitstellungszins danach: 0,150 % pro Monat

antworten
WiWi Gast

Hausfinanzierung

Das sind heutzutage normale Konditionen.

M. E. ist es zumindest bei dem KfW - Darlehen jederzeit möglich, Sondertilgungen in beliebiger Höhe ggf. gegen Vorfälligkeitsentschädigung zu leisten. Dies solltest Du prüfen bzw. eine höhere Tilgung bzw. Sondertilgungsmöglichkeiten vereinbaren.

antworten
WiWi Gast

Hausfinanzierung

Höhere Tilungen sollten nie ein Problem sein, höhere Sondertilgungen bedeuten halt mehr Zins, da die aus Sicht der Bank "unwägbarkeit" der Rückzahlung, die entprechend sich auf die Refinanzierungskalkulation auswirkt vergütet werden muss. Ich würde da halt einen Betrag wählen, denn du auch sinnvoll ausnutzen kannst (z.B. in Höhe des erwartbaren Bonus). Alternativ, kannst du auch einen kleinen Teil als variable verzinsliches Darlehen nehmen, dass jederzeit getilgt werden kann.

WiWi Gast schrieb am 27.08.2020:

Das sind heutzutage normale Konditionen.

M. E. ist es zumindest bei dem KfW - Darlehen jederzeit möglich, Sondertilgungen in beliebiger Höhe ggf. gegen Vorfälligkeitsentschädigung zu leisten. Dies solltest Du prüfen bzw. eine höhere Tilgung bzw. Sondertilgungsmöglichkeiten vereinbaren.

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bwlnothx

Hausfinanzierung

NickBehngg schrieb am 27.08.2020:

Danke für euer Feedback, nun nochmal weitergeschaut und folgendes Angebot bekommen:
165.000,00 EUR, Sollzinsbindung:15 Jahre, Sollzins:0,87 %, Effekt. Sollzins:0,89%
+KfW
100.000,00 EUR, Sollzinsbindung: 10 Jahre, Sollzins: 0,84 % Effekt. Sollzins: 0,88 %

Hier ist das Problem, dass der Berater mit 2% Tilgung gerechnet hat. das Endet in 40 Jahren Laufzeit und einer Rest Schuld von 68.000 bow. 122.000€ - Ich würde die Tilgung auf 4% setzten - aber der Zins klingt besser oder was meint ihr?

Zusätzliche Infos:
Zahlweise:monatlich nachschüssig
Art der Tilgung:
annuitätisch
Tilgungssatz bzw. Sparrate2,00 %
Sondertilgungsmöglichkeitmehrmals möglich (mindestens 1.000,00 EUR pro Zahlung, insgesamt maximal 8.250,00 EUR (5 %)pro Jahr)
Restschuld am Ende der Sollzinsbindung:112.144,41 EUR (Tilgungsbeginn September 2020 unterstellt)
Darlehenslaufzeit(kalkulatorisch):41 Jahre 7 Monate
Auszahlungskurs:100 %
Bereitstellungszinsfreie Zeit:12 Monate
Bereitstellungszins danach: 0,150 % pro Monat

Das klingt schon deutlich besser als dein erstes Angebot. Vielleicht kann man die Tilgung sogar so belassen, wenn ihr die jährlichen Sondertilgungsmöglichkeiten regemlmäßig ausnutzt.

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