DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
ImmobilienHauskauf

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Mich würde mal interessieren, wie ihr es gemacht habt - oder aber wie ihr es am liebsten machen würdet, wenn ihr ein Haus für euch und Familie haben wollt: Neubauen oder am Markt was kaufen? Was sind für euch die jeweiligen Vor- und Nachteile?

Freue mich auf eine spannende Diskussion und würde es schon als Erfolg ansehen, wenn wir 10 Posts hinbekommen, ohne in "Streit" zu geraten :)

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Für den Neubau musst du auch erstmal ein Grundstück bekommen. Grundsätzlich kannst du Vor-/Nachteile schwer pauschal festlegen hängt auch immer von den eigenen Wünschen ab die man an die Immobilie hat.

Vorteile Neubau sehe ich:

  • alle eigenen Wünsche können umgesetzt werde (wenn das Geld vorhanden) keine Kompromisse
  • aktuellester Standard gegeben
  • Neubau sollte wenn ordentlich gearbeitet wurde in den ersten 10 Jahren keine Reparaturen nötig haben, danach halt normale Erhaltungsaufwendungen

Vorteil Kauf Bestandsimmobilie:

  • in der Regel erst mal kostengünstiger als vergleichbarer Neubau,
  • je nach Zustand "sofort" beziehbar

Nachteile Neubau sind:

  • Kosten nur schwer kalkulierbar (auch bei Bauträgern)
  • ggf. Probleme mit der BAuqualität -> langwierige Streiterein möglich

Nachteile Besandskauf:

  • je nach Zustand umfangreiche Renovierungen notwendig
  • in der Regel kein 100%iges Wunschobjekt
    • ggf. mehr Erhaltungsaufwand

persönlich werde ich einen Neubau anstreben allerdings auch weil ich ein entsprechendes Baugrundstück bereits besitze.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Einen Neubau schließe ich komplett aus, da die Handwerker momentan wie die Made im Speck leben und exorbitante Preise/Wartezeiten verlangen können. Eine Sanierung kann auch mit fähigen Menschen aus ferneren Ländern durchgeführt werden.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Wir haben 15 Jahre alt gekauft. Wir haben auch zig Jahre später noch die gleiche Haarfarbe wie vorher. Alle Paare, die gebaut haben, sind ziemlich grau geworden ;-)
Trotzdem hat so etwas ein paar Nachteile. Ein paar kann man ausgleichen, wir haben 2-3 Wände verschoben bzw. ausbauen lassen. Den Garten komplett umgebaut. Aber ein paar Sachen bleiben, z.B. das es nur 1 Garage gibt.

Ich würde auch jetzt wieder gerne einiges ändern, aber das sind größere Eingriffe, die sich nicht mehr mit 20-30.000 machen lassen. Wichtiges Argument gegen bauen: Man weiß zu Beginn noch nicht, was man möchte oder braucht. Es gibt nicht umsonst den Spruch "Das 1. Haus baust du für einen Feind, das 2. Haus für einen Freund, das 3. Haus für dich selbst."

Du merkst erst nach einigen Jahren Nutzung, was du genau brauchst oder willst. Bei einem Neubau ärgerst du dich dann über dich selbst, bei einem gebrauchten Haus ist es halt so.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

WiWi Gast schrieb am 09.10.2020:

Mich würde mal interessieren, wie ihr es gemacht habt - oder aber wie ihr es am liebsten machen würdet, wenn ihr ein Haus für euch und Familie haben wollt: Neubauen oder am Markt was kaufen? Was sind für euch die jeweiligen Vor- und Nachteile?

Freue mich auf eine spannende Diskussion und würde es schon als Erfolg ansehen, wenn wir 10 Posts hinbekommen, ohne in "Streit" zu geraten :)

In meiner Stadt >100 000 Einwohner bekommt man überhaupt kein Bauplatz. Das wenige, was ausgeschrieben ist, ist ehrlich gesagt katastrophal.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

bei uns auch, es gibt keine Bauplätze und wenn doch mal was ausgeschrieben ist 300-800k für ein Grundstück auf dem Dorf....

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Wenn man sich bei Häusern in Speckgürtel umsieht, stellt man fest, dass Neubauprojekte günstiger sind als Bestandsimmobilien.
Zumindest günstiger als die nicht völlig abgerocketen.

Bei Wohnungen in den Zentren der Target Städte Stuttgart, München, FFM hält sich das etwa die Waage.

Naja, ich warte auf die Insolvenzwelle und die Massenarbeitslosigkeit, dann schnapp ich mir ein Rohbau und mach den Innenausbau selber.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Wir haben letztes Jahr ein Haus von 1992 gekauft. Was gemacht werden musste bzw. noch muss, ist das Bad, neue Heizung (öl raus, Gas rein) und die Küche haben wir rausgerissen und im großen Wohnzimmer eine neue Wohnküche eingerichtet. Ansonsten komplettes OG und EG renoviert - aber zum Glück mit ein paar super Jungs aus Osteuropa, die halt mal ein Drittel vom Stundensatz eines deutschen Handwerkers berechnen. War trotzdem alles teuer genug. Außerdem sehr viel Im Garten gemacht und da wird auch die nächsten Jahre noch viel gemacht werden.

Preislich sind wir jetzt fast bei dem gelandet, was ein Neubau kosten würde. Das war uns auch vorher klar. Aber Problem, wie bei euch: Es gibt halt keine Grundstücke. Wir wohnen aber nun perfekt am Stadtrand - Wald und Felder vor der Tür aber mit dem Rad oder der Straßenbahn 10 Min. ins Zentrum. Perfekte Lage für mich. Wir wollten auf keinen Fall weiter rausziehen. Der Gedanke, dass ich mit Mitte 50, wenn die Kiddies aus dem Haus sind, in einem dann 20 Jahre alten - evtl. noch nicht ganz abbezahlten Haus in der Pampa wohne, war für mich der reinste Horror.

Freunde von uns haben weit draußen gekauft. Neueres Haus und 100k billiger als unseres. Die fahren jetzt 25 Min. in die Stadt und mit Öffis dauert es noch viel länger. Das würde ich niemals tun. Sollten wir beide unsere Häuser mit 60 oder so verkaufen, ist der PReisunterscheid eh wieder zu nichte. Aber jeder wie er mag. Ich bin halt kein Dorfmensch, aber auch kein Zentrumsmensch.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

so pauschal kann man das nicht sagen. Beim Bestand hängt es stark davon ab welche Umbaumaßnahmen man noch selber machen möchte, häufig haben ältere Immobilien auch größere Grundstücksflächen. Beim Neubau hängt auch viel daran wie man baut, sprich Bauträger ja / nein (bei Bauträgern werden "Extrawünsche" schnell sehr sehr teuer) und dann muss man halt auch genau die Bauqualität / Bauart vergleichen.

Das PEndel kann in beide Richtungen ausschlagen hängt immer sehr stark von individuellen Bedürfnissen ab

WiWi Gast schrieb am 16.10.2020:

Wenn man sich bei Häusern in Speckgürtel umsieht, stellt man fest, dass Neubauprojekte günstiger sind als Bestandsimmobilien.
Zumindest günstiger als die nicht völlig abgerocketen.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Vieles bei Neubauten wird sich halt auch erst in 20 Jahren zeigen.

Die Heizsysteme mit Wärmepumpe etc. sind wahrscheinlich sehr viel Störungs- und Verschleißanfälliger als die gute alte Kesselölheizung. Ob eine Lüftungsanlage 20 Jahre störungsfrei läuft? Keine Ahnung. Die Haustechnik ist in jedem Fall komplexer als bei Bestandsimmobilien. Und beim Neubau hast du natürlich immer das Risiko von erheblichen Baumängeln, die man erst nach dem Einzug bemerkt. Wir hätten gerne neugebaut, aber nicht für irre teure (und kleine) Grundstücke weit draußen vor der Stadt. Daher dann was gekauft, womit wir aber sehr happy sind. Sämtliche Handwerker sagen einem auch, dass die Bausubstanz von Neubauten (vor allem die von Bauträgern) absolut unterirdisch ist im Vergleich zu Häusern vor der Jahrtausendwende. Ich selbst kann das nicht beurteilen, aber glaube das einfach mal gerne :)

Noch ein großer Unterscheid für mich: Dieser vorgeschriebene Energie- und Dämmungswahn beim Naubau. Wir haben mal in einer Neubauwohnung gewohnt... nie wieder. Ich bin gegen Wärmepumpen-Fußbodenheizzysteme und auch gegen Lüftungsanlagen, die trockene Luft zaubern. Fenster auf hat für mich immer super funktioniert. Und der Hammer: Unsere Heizkostne mit der innovativen Wärmepumpe für eine 120m² Wohnung waren tatsächlich höher als die unseres 1992 gebauten 170m² Hauses mit noch Original Gasheizung von 1992. Diese ganze Dämm und Ernergieeffizienzvorschriften sind ja vielleicht interessant. Aber man spart damit keinen cent. Und grün war die Wärmepumpe auch nicht. Im Winter heizt das Ding mit dem Tauchsieder , da ja keine warme Luft vorhanden ist, und zieht dafür Unmengen an teurem Strom. Aber der kommt ja bekanntlich aus der Dose.

Nicht falsch verstehen: Ich wähle aus Überzeugung grün, aber Neubauen in Deutschland ist einfach nur idiotisch geworden.

WiWi Gast schrieb am 16.10.2020:

so pauschal kann man das nicht sagen. Beim Bestand hängt es stark davon ab welche Umbaumaßnahmen man noch selber machen möchte, häufig haben ältere Immobilien auch größere Grundstücksflächen. Beim Neubau hängt auch viel daran wie man baut, sprich Bauträger ja / nein (bei Bauträgern werden "Extrawünsche" schnell sehr sehr teuer) und dann muss man halt auch genau die Bauqualität / Bauart vergleichen.

Das PEndel kann in beide Richtungen ausschlagen hängt immer sehr stark von individuellen Bedürfnissen ab

WiWi Gast schrieb am 16.10.2020:

Wenn man sich bei Häusern in Speckgürtel umsieht, stellt man fest, dass Neubauprojekte günstiger sind als Bestandsimmobilien.
Zumindest günstiger als die nicht völlig abgerocketen.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

WiWi Gast schrieb am 09.10.2020:

Nachteile Neubau sind:

  • Kosten nur schwer kalkulierbar (auch bei Bauträgern)

Vor allem vergisst man vieles bzw. es gibt Themen die nach und nach noch anstehen. Da will der Garten angelegt werden, die Garageneinfahrt gepflastert, man möchte einen schönen Zaun mit Tür haben, der Keller wäre mit hübschen Fliesen doch besser, usw.

Solche Sachen läppern sich nochmal in den ersten Jahren nach der Fertigstellung, das kann schnell ein mittlerer fünfstelliger Betrag werden, haben viele aber so nicht auf dem Schirm bzw. vergessen beim Vergleich mit einer Bestandsimmobilie, das sowas dort nicht in dem Umfang anfällt.

WiWi Gast schrieb am 16.10.2020:

Wir wohnen aber nun perfekt am Stadtrand - Wald und Felder vor der Tür aber mit dem Rad oder der Straßenbahn 10 Min. ins Zentrum. Perfekte Lage für mich. Wir wollten auf keinen Fall weiter rausziehen. Der Gedanke, dass ich mit Mitte 50, wenn die Kiddies aus dem Haus sind, in einem dann 20 Jahre alten - evtl. noch nicht ganz abbezahlten Haus in der Pampa wohne, war für mich der reinste Horror.

Freunde von uns haben weit draußen gekauft. Neueres Haus und 100k billiger als unseres. Die fahren jetzt 25 Min. in die Stadt und mit Öffis dauert es noch viel länger. Das würde ich niemals tun. Sollten wir beide unsere Häuser mit 60 oder so verkaufen, ist der PReisunterscheid eh wieder zu nichte. Aber jeder wie er mag. Ich bin halt kein Dorfmensch, aber auch kein Zentrumsmensch.

Ich wohne wahrscheinlich ähnlich, ebenfalls ländlich geprägt aber relativ schnell im Zentrum. Ich muss aber auch sagen: Wenn es hoch kommt, fahre ich einmal im Monat in die Innenstadt, vermutlich ist es eher alle zwei Monate einmal. Ich habe hier im direkten Umfeld schlicht alles, was ich brauche, es gibt für mich keinerlei Grund in die Stadt zu fahren. Für mich würde es keinen Unterschied machen, wenn ich auch noch 20-30km weiter draußen wohnen würde, für die selten Fälle die ich in der Stadt bin ist das vollkommen egal.

WiWi Gast schrieb am 16.10.2020:

Und der Hammer: Unsere Heizkostne mit der innovativen Wärmepumpe für eine 120m² Wohnung waren tatsächlich höher als die unseres 1992 gebauten 170m² Hauses mit noch Original Gasheizung von 1992. Diese ganze Dämm und Ernergieeffizienzvorschriften sind ja vielleicht interessant. Aber man spart damit keinen cent. Und grün war die Wärmepumpe auch nicht. Im Winter heizt das Ding mit dem Tauchsieder , da ja keine warme Luft vorhanden ist, und zieht dafür Unmengen an teurem Strom. Aber der kommt ja bekanntlich aus der Dose.

Absolut richtig. Ich habe eine normale Gastherme, mein Kollege eine Wärmepumpe sogar mit Erdbohrung, also eigentlich deutlich effizienter als nur mit Außenluft. Als ich ihm mal meine Gasrechnung gezeigt habe und er festgestellt hat, das seine Stromrechnung für die Wärmepumpe fast doppelt so hoch war, war er doch etwas angesäuert. :D

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Wir haben ein gebrauchtes Haus gekauft, weil es in unserer Preisklasse die bessere Alternative war.
Wir müssen zwar Kompromisse bei der Aufteilung eingehen sind aber weitestgehend zufrieden, die Zimmeranzahl ist ausreichend, Doppelhaushälfte, Reparaturen und Renovierungen hält sich in Grenzen usw.

Viele Neubauprojekte hier in der Gegend sind deutlich teurer und wir verzichten hier doch auch auf einiges an Komfort. Da wäre höchstens ein Reihenmittelhaus drin gewesen, viel anpassen hätten wir auch nicht können und auf einiges verzichtet (Garage nicht am Haus, nicht unterkellert usw.).

Fazit: Für uns war gebraucht kaufen die richtige Wahl. Falls wir aber deutlich mehr Geld gehabt hätten und es möglich gewesen wäre an die "guten" Bauprojekte zu kommen, hätten wir wahrscheinlich gekauft.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Mittlerer 5-stelliger Betrag? Den bist du ganz schnell los, wenn du allein deinen Garten mit ein paar schönen Natursteinen und einer Terasse vom Gartenbauer machen lässt. Sofern du überhaupt einen findest. Kein Witz - da sind irre Kosten, wenn du heute im Neubau sowas machen lassen willst. Dann noch bissl Hanglage und alleine die Erdbewegungen lassen dein geplantes Budget ganz schnell viel zu klein aussehen.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Früher hat man 3 Handwerker zum Angebot bestellt und sich dann das günstigste ausgesucht. Heute wartet man ewig, bis sich einer überhaupt bereit erklärt, einen Aufmaß-Termin zu machen. Man muss regelrecht um ein Angebot betteln. Die Handwerker können fast jeden Preis durchsetzen, weil sie wissen, dass der Bauherr keine Alternativen hat. Im Handwerk gibt es großes Fachkräfteproblem, weil die Schüler heutzutage den Bachelor anstreben und dann am Schreibtisch sitzen wollen. Gut gehende Betriebe werden zu gemacht, wenn der Chef in den Ruhestand geht.

WiWi Gast schrieb am 16.10.2020:

Mittlerer 5-stelliger Betrag? Den bist du ganz schnell los, wenn du allein deinen Garten mit ein paar schönen Natursteinen und einer Terasse vom Gartenbauer machen lässt. Sofern du überhaupt einen findest. Kein Witz - da sind irre Kosten, wenn du heute im Neubau sowas machen lassen willst. Dann noch bissl Hanglage und alleine die Erdbewegungen lassen dein geplantes Budget ganz schnell viel zu klein aussehen.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Ja, so ist es leider. Wir haben auch kalkuliert ob Neubau vom Bauträger der Bestand, am Ende kommt dann leider das böse erwachen.

EK 75k, das deckt in den Top 7 gerade mal die Nebenkosten für den Kredit.
Erding: ca. 1,5 Mio. EUR freistehend, 1. Mio. EUR Reihenhaus etc., ETW ca. 750 bis 900k EUR

zu den Handwerkern: Ja, die diktieren die Preise gerade, aber auch nur, weil es soviel billiges Geld gibt. Die Zeiten können sich auch wieder ändern, wie 2008 bis 2010, wo dann jeder Handwerker jedes Gewerk teilweise zu Selbstkosten oder unter Selbstkosten ausgeführt hat.

Es ist immer eine Wellenbewegung... Aber diesesmal sieht es leider so aus, dass diese Wellenbewegung leider sehr stark ansteigt. Die Jungen von heute haben einfach keinen Bock mehr sich die Hände schutzig zu machen und für 12-18 Euro (Meister) die Stunde auf Montage oder sowas zu fahren. Nur das sich der GF die Taschen voll machen kann. Deswegen boomen auch die kleinen Handwerkerservices als One-Man-Show. Im BR wurde mal was ausgestahlt, was verdienst ein Elektriker.

Fazit: Meister in Elektro und dann selbstständig als One-Man-Show mit E/Ü Rechnung und Saldo von 3k netto. Warum sollte dann jemand noch für 1500 bzw. knapp 2000 Euro als Geselle arbeiten.

Fazit m. E. n.: Wir laufen hier auf ein absolutes Chaos zu. Asset Preise steigen immer weiter, Handwerker bzw. Wertschöpfende Berufe werden nicht mehr erlernt, da unrentabel, Baugrundstücke werden immer teurer und Familien siedeln sich nicht mehr an, warum auch....

Es kann ja keiner mehr bezahlen...

Wir persönlich sparen jetzt weiter und investieren mangels alternativen in Gold und Aktien als Dividendentitel, damit wir irgendwann mal was leisten können. Aber an sich ist es schon so, arm bleibt arm, der Mittelstand rutscht immer weiter ab und die Reichen werden leider immer reicher.

antworten
Achja?

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Ich kann ähnliches für Stuttgart berichten...

Grundstücke in Stuttgart (also NICHT das Remstal, "bei Esslingen" oder "bei Backnang") gibts quasi keine.
Freistehende, oder Reihend bzw Front- Häuser sind absolut nicht bezahlbar (also unter 1mio gibt's da wirklich nichts in der angenehmen Lage). Wenns eben in den "unschönen" Bezirken ist, findest evtl was ab 750k (ist halt auch locker mal ne 3/4 mio + NK und Finanzierung).

Und was hilft es dir mit 30, wenn die nächsten 30 Jahre die Preise so weitergehen ?
Du willst das Haus ja JETZT (wegen Kindern bspw).
Mit 60 muss man sich ja kein Haus mehr ans Bein binden..

Das ist eben die Realität, in der wir derzeit leben.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Als weiteren Vor-Nachteil zu erwähnen sind die Nebenkosten:
Ob man die Grunderwerbsteuer „nur“ für ein Bauplatz oder für ein ganzes Haus bezahlt.

Einsparmöglichkeiten kann sein, wenn man ein Haus oder auch Bauplatz ohne Makler kauft, was je nach Größe auch nochmal eine Stange Geld ist

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Die Angebote direkt von privat sind meistens total überteuert. Da wirst Du nichts sparen. Nächstes Jahr könnte das noch häufiger sein, weil dann die Verkäufer beim Makler nicht mehr kostenlos davon kommen. Die Geldgier der Verkäufer (=Immobilieneigentümer) ist fast grenzenlos geworden. Die wollen sich jede Bruchbude vergolden lassen. Solche Objekte werden von Maklern auch oft abgelehnt.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Einsparmöglichkeiten kann sein, wenn man ein Haus oder auch Bauplatz ohne Makler kauft, was je nach Größe auch nochmal eine Stange Geld ist

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Häufig sind Objekte von Privat mittlerweile tatsächlich teurer als über Makler. Besonders bei älteren Menschen, die sich eigentlich gar nicht so richtig von ihrem Eigenheim trennen wollen und es finanziell gar nicht so sehr müssen. Da stecken viele Emotionen drin. Häufig werden gewisse Dinge völlig überschätzt, nur weil mal in den 90ern das Bad komplett neu gemacht und Parkett verlegt wurde, meinen manche ihre 60er Jahre Bude sei in top renoviertem Zustand.

Makler wollen meist schnell verkaufen, daher schätzen diese Werte meist geringer ein. Ein Makler denkt nicht: ich will so teuer wie möglich verkaufen für möglichst viel Provision, sondern: ich will möglichst schnell viel Provision.

Heisst: lieber ein Objekt für 10% unter Wert verkaufen binnen 4 Wochen, dafür nur 5 Besichtigungen führen, dafür 20k statt 22k bekommen, statt 3 Monate und 20 Besichtigungen um gerade mal 2k mehr zu haben. Dann lieber in den 3 Monaten noch zwei weitere Objekte verkauft und 3 mal 20k eingestrichen, statt einmal 20k.

Wenn man ein Haus möchte, sollte man in einem teuren Ballungszentrum am Besten geerbt haben oder sehr weit die Karriereleiter hoch geklettert sein. Ansonsten auf günstigere Gegenden ausweichen und ggf. eben weniger verdienen, aber am Ende dennoch mehr Immobilienkaufkraft haben.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

WiWi Gast schrieb am 16.10.2020:

Früher hat man 3 Handwerker zum Angebot bestellt und sich dann das günstigste ausgesucht. Heute wartet man ewig, bis sich einer überhaupt bereit erklärt, einen Aufmaß-Termin zu machen. Man muss regelrecht um ein Angebot betteln. Die Handwerker können fast jeden Preis durchsetzen, weil sie wissen, dass der Bauherr keine Alternativen hat. Im Handwerk gibt es großes Fachkräfteproblem, weil die Schüler heutzutage den Bachelor anstreben und dann am Schreibtisch sitzen wollen. Gut gehende Betriebe werden zu gemacht, wenn der Chef in den Ruhestand geht.

So ist das halt, wenn alle Schreibtischtäter werden wollen. Aus Sicht der jungen Generation kann ich das auch nachvollziehen. Im Handwerk wurde halt über Jahrzehnte das Geld auf dem Rücken der Belegschaft verdient.

Im Handwerk herrscht aktuell Goldgräberstimmung. Bekannter von mir hat sich erst Anfang des Jahres den nächsten Porsche gekauft. Der nimmt nur noch Aufträge über einem gewissen Wert an und wenn der Kunde ihm blöd kommt, dann gibt es nochmal 20% Aufschlag oder der Kunde kann sich einen anderen suchen. Und der ist zu 110% ausgelastet.
Angebot und Nachfrage halt. Gilt für beide Seiten. Früher haben die Kunden die Handwerker ausgenommen, jetzt wird der Spieß rumgedreht.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Ich habe vor drei Jahren ein Haus mit dem Baujahr 1910 gekauft. Ich mag einfach diesen Stil der Häuser: große helle Räume, Fischgrätparkett usw. So etwas gibt es nur gebraucht und nicht neu.

Klar war die Renovierung teuer (neues Dach, neue Bäder, neue Küche, komplett neue Elektrik etc.). Mehr als 200k sind schon drauf gegangen. Aber das Lebensgefühl ist einfach gigantisch. Zentrale Lage, 400qm Wohnfläche. Und das verglichen mit einem Neubau für einen Schnäppchenpreis.

Und das lustige: Die Heizkosten sind für diese Fläche ein Witz: keine 250 Euro im Monat.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Als ich habe drei Jahre den Markt beobachtet und bin zu dem Schluss gekommen, dass Neubauten in attraktiven Ballungsgebieten in 99 von 100 Fällen unattraktiv sind.

Meistens geht ein Grundstück an Bauträger, der maximiert Rendite indem möglichst viele moderne Bauhaus-Blöcke auf kleinste zumutbare Fläche baut. Dann minimiert er die Materialkosten und versucht alles was geht an den Käufer abzuwälzen (Abrisskosten, Böden, Einfahrt, Garten, Baunebenkosten, Küche, Malerarbeiten usw.,). Manchmal läuft es dann noch über einen Makler der auch noch ein bisschen mitverdient. Dann lässt man sich auf eine absolut einseitig formulierten Vertrag ein bei dem dann bspw. der Einzugstermin fast nach belieben nach hinten verschoben werden kann. Und dann muss man auf eigene Kosten genauestens kontrollieren das nicht irgendwo gepfuscht wird, mit langlaufendem Rechtsstreit mit juristischer Person inklusive.

Mag sein, dass es Ausnahmen gibt aber wie gesagt idR ist es in den Ballungsgebieten Quatsch Neubauten zu kaufen. Wenn dann sollte man versuchen halbwegs günstig ein Grundstück zu kaufen und den Rest dann selbst zu organisieren.

Beim Kauf von Privat dagegen muss man sich "nur" gegen Phantasiepreise, absolute Schrottbuden, dreiste Makler und lustige spontane Bieterverfahren wehren, im Normalfall fährt man damit aber besser als im Neubau-Bereich. Alleine einfach weil man in der Regel schon viel größere Grundstücke bekommt die wenigstens in Zukunft noch ansatzweise wertstabil bleiben könnten.

antworten
Achja?

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Kann ich so unterschreiben. Auch wenn ich nicht gekauft habe.

Mein Vater wohnt im damals selbstgebauten "Altbau" Reihenfronthaus von 1960. 30 Jahre alte Ölheizung für Wasser und Heizung. 2 Stockwerke bewohnt von ihm 240qm und das Dachgeschoss vermietet 70qm und er braucht ~3000l öl. Das ist ung. so viel, wie ich für 120qm mit ner Gasheizung brauche...

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

HH-Winterhude?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2020:

Ich habe vor drei Jahren ein Haus mit dem Baujahr 1910 gekauft. Ich mag einfach diesen Stil der Häuser: große helle Räume, Fischgrätparkett usw. So etwas gibt es nur gebraucht und nicht neu.

Klar war die Renovierung teuer (neues Dach, neue Bäder, neue Küche, komplett neue Elektrik etc.). Mehr als 200k sind schon drauf gegangen. Aber das Lebensgefühl ist einfach gigantisch. Zentrale Lage, 400qm Wohnfläche. Und das verglichen mit einem Neubau für einen Schnäppchenpreis.

Und das lustige: Die Heizkosten sind für diese Fläche ein Witz: keine 250 Euro im Monat.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Das was Du hier beschreibst geht aber nicht in den teuren Ballungsgebieten!

WiWi Gast schrieb am 24.11.2020:

Ich habe vor drei Jahren ein Haus mit dem Baujahr 1910 gekauft. Ich mag einfach diesen Stil der Häuser: große helle Räume, Fischgrätparkett usw. So etwas gibt es nur gebraucht und nicht neu.

Klar war die Renovierung teuer (neues Dach, neue Bäder, neue Küche, komplett neue Elektrik etc.). Mehr als 200k sind schon drauf gegangen. Aber das Lebensgefühl ist einfach gigantisch. Zentrale Lage, 400qm Wohnfläche. Und das verglichen mit einem Neubau für einen Schnäppchenpreis.

Und das lustige: Die Heizkosten sind für diese Fläche ein Witz: keine 250 Euro im Monat.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Tu bitte nicht so, als seist Du der einzige mit "erlesenem Geschmack für Altbau". Da reißen sich seit Jahren die Leute drum. 400qm innenstadtnah, selbst in Frankfurt/Oder, werden wohl schon eine Million gekostet haben.

Deine Aussage ist so ähnlich wie "Ja, ich liebe einfach diese SL300 Mercedes-Coupes aus 1960 - andere mögen lieber neue Autos, aber ich bin da ganz eigen!"

Jeder würde einen 1960er SL nehmen, allein schon weil das Teil Hunderttausende wert ist und weiter im Wert steigt.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2020:

Ich habe vor drei Jahren ein Haus mit dem Baujahr 1910 gekauft. Ich mag einfach diesen Stil der Häuser: große helle Räume, Fischgrätparkett usw. So etwas gibt es nur gebraucht und nicht neu.

Klar war die Renovierung teuer (neues Dach, neue Bäder, neue Küche, komplett neue Elektrik etc.). Mehr als 200k sind schon drauf gegangen. Aber das Lebensgefühl ist einfach gigantisch. Zentrale Lage, 400qm Wohnfläche. Und das verglichen mit einem Neubau für einen Schnäppchenpreis.

Und das lustige: Die Heizkosten sind für diese Fläche ein Witz: keine 250 Euro im Monat.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

WiWi Gast schrieb am 24.11.2020:

Ich habe vor drei Jahren ein Haus mit dem Baujahr 1910 gekauft. Ich mag einfach diesen Stil der Häuser: große helle Räume, Fischgrätparkett usw. So etwas gibt es nur gebraucht und nicht neu.

Klar war die Renovierung teuer (neues Dach, neue Bäder, neue Küche, komplett neue Elektrik etc.). Mehr als 200k sind schon drauf gegangen. Aber das Lebensgefühl ist einfach gigantisch. Zentrale Lage, 400qm Wohnfläche. Und das verglichen mit einem Neubau für einen Schnäppchenpreis.

Und das lustige: Die Heizkosten sind für diese Fläche ein Witz: keine 250 Euro im Monat.

Wer gerne 1,5-2 Mio hinlegt kann ja auch sein Haus aufgrund des Parketts aussuchen, gilt halt für 99,5% der Leute nicht.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

WiWi Gast schrieb am 24.11.2020:

Tu bitte nicht so, als seist Du der einzige mit "erlesenem Geschmack für Altbau". Da reißen sich seit Jahren die Leute drum. 400qm innenstadtnah, selbst in Frankfurt/Oder, werden wohl schon eine Million gekostet haben.

Deine Aussage ist so ähnlich wie "Ja, ich liebe einfach diese SL300 Mercedes-Coupes aus 1960 - andere mögen lieber neue Autos, aber ich bin da ganz eigen!"

Jeder würde einen 1960er SL nehmen, allein schon weil das Teil Hunderttausende wert ist und weiter im Wert steigt.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2020:

Ich habe vor drei Jahren ein Haus mit dem Baujahr 1910 gekauft. Ich mag einfach diesen Stil der Häuser: große helle Räume, Fischgrätparkett usw. So etwas gibt es nur gebraucht und nicht neu.

Klar war die Renovierung teuer (neues Dach, neue Bäder, neue Küche, komplett neue Elektrik etc.). Mehr als 200k sind schon drauf gegangen. Aber das Lebensgefühl ist einfach gigantisch. Zentrale Lage, 400qm Wohnfläche. Und das verglichen mit einem Neubau für einen Schnäppchenpreis.

Und das lustige: Die Heizkosten sind für diese Fläche ein Witz: keine 250 Euro im Monat.

Ganz so ist es nicht. Du urteilst ohne mich zu kennen. Das Haus hat unrenoviert 890k gekostet, mit Nebenkosten also quasi eine Millionen. Dazu die ca. 200k Umbau bis jetzt. Sind 1,2 Mio. Dann haben wir zwei Wohnungen a 200qm darauf gemacht, eine bewohnen wir selbst und eine bewohnt meine Schwägerin mit Familie. Die Kosten teilen wir uns, sind pro Familie also 600k. Das ist jetzt kein Betrag, den man als Akademikerfamilie nicht stemmen könnte bei den heutigen Zinsen.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

WiWi Gast schrieb am 25.11.2020:

Ganz so ist es nicht. Du urteilst ohne mich zu kennen. Das Haus hat unrenoviert 890k gekostet, mit Nebenkosten also quasi eine Millionen. Dazu die ca. 200k Umbau bis jetzt. Sind 1,2 Mio. Dann haben wir zwei Wohnungen a 200qm darauf gemacht, eine bewohnen wir selbst und eine bewohnt meine Schwägerin mit Familie. Die Kosten teilen wir uns, sind pro Familie also 600k. Das ist jetzt kein Betrag, den man als Akademikerfamilie nicht stemmen könnte bei den heutigen Zinsen.

Dann hast du auch kein Haus, sondern eine ETW.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Komme vom Land und hatte schon immer vor mit ein Haus zu kaufen/bauen. Aber auch bei uns kam die Knappheit an Bauplätzen schon an - wodurch die Preise der Bestandsimmobilien extrem in die Höhe gehen. Für ein EFH mit 150qm ist man mittlerweile bei min 650k ohne NK. Hab aber auch schon einige teurere Angebote gesehen. Mit NK und renovierung/modernisierung ist man da schnell bei mind 800k-1Mio

Daher ist es bei mir eig schon sicher das wenn ich das Glück mit Bauplatz haben sollte ich bau - Bauplätze sind bei uns momentan bei ca. 350€/qm. Das heißt Minus Bauplatz hätte ich noch mind. 500k (eher sogar 6-700k) für das Haus. Für die Preise kann ich mir auch ein schönes Haus nach meinem Geschmack und dem neuesten Standard bauen.

antworten
WiWi Gast

Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

WiWi Gast schrieb am 25.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.11.2020:

Ganz so ist es nicht. Du urteilst ohne mich zu kennen. Das Haus hat unrenoviert 890k gekostet, mit Nebenkosten also quasi eine Millionen. Dazu die ca. 200k Umbau bis jetzt. Sind 1,2 Mio. Dann haben wir zwei Wohnungen a 200qm darauf gemacht, eine bewohnen wir selbst und eine bewohnt meine Schwägerin mit Familie. Die Kosten teilen wir uns, sind pro Familie also 600k. Das ist jetzt kein Betrag, den man als Akademikerfamilie nicht stemmen könnte bei den heutigen Zinsen.

Dann hast du auch kein Haus, sondern eine ETW.

Nein, aufteilen in ETW funktioniert nicht bei solchen Altbauten (es gibt aus brandschutzgründen keine Abgeschlossenheitsbescheinigung). Wir haben zusammen eine Gesellschaft gegründet und die hat das Haus erworben.

antworten

Artikel zu Hauskauf

Fast jeder zweite Privathaushalt in Deutschland hat Haus- und Grundbesitz

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) aus den Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) mitteilt, verfügten 48 Prozent aller privaten Haushalte in Deutschland Anfang 2008 über Haus- und Grundbesitz.

Häuserpreise ziehen wieder an

Der neu berechnete Häuserpreisindex, der die Entwicklung der Preise für neu erstelltes, selbst genutztes Wohneigentum in Deutschland widerspiegelt, lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2005 um 0,4% über dem Indexstand des Jahres 2004.

OECD-Datenbank zu Wohnkosten in Deutschland

Die Deutschen geben rund 20 Prozent ihres Einkommens für die Miete oder Hypotheken aus. Damit liegen die Wohnkosten in Deutschland im OECD-Schnitt. Schwerer belastet sind einkommensschwache Haushalte, die rund 27 Prozent ihres Einkommens für Mieten aufwenden müssen. Die interaktive OECD-Datenbank zu Wohnkosten veranschaulicht im Ländervergleich die Unterschiede in Eigentum vs. Miete, Wohnverhältnisse, Wohngeld und sozialer Wohnungsbau.

Due Diligence: Künstliche Intelligenz in der Immobilienwirtschaft

KI und Due-Diligence: Ein Hand richtet sich in einem bunten Datenraum nach oben in Richtung Licht.

Laut einer aktuellen Studie unter Immobilienexperten wird Künstliche Intelligenz einen starken Einfluss auf die Effizienz von Immobilientransaktionen haben. Künstliche Intelligenz wird demnach zukünftig einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Transaktionsbusiness liefern wird. Drooms, Europas führender Anbieter virtueller Datenräume, automatisiert den Due Diligence-Prozess. Für eine gesteigerte Prozessautomatisierung liegt ein Fokus auf der Weiterentwicklung des virtuellen Datenraums durch künstliche Intelligenz und Machine Learning.

LBS-Immobilienpreisspiegel 2017: Preise bei Wohnimmobilien steigen

Ein spitzer Hausgiebel.

Insbesondere in Großstädten ist am Immobilienmarkt weiterhin keine Entspannung für Wohnimmobilien in Deutschland in Sicht. Am teuersten sind frei stehende Einfamilienhäuser laut LBS-Immobilienpreisspiegel 2017 in München. Hier kosten Einfamilienhäuser mit 1,2 Millionen Euro mehr als zehnmal so viel wie in einzelnen ostdeutschen Mittelstädten. Der LBS-Immobilienpreisspiegel ist eine Datenbank zum Wohnungsmarkt mit Preisen von Eigenheimen, Eigentumswohnungen und Bauland in 960 Städten und in über 100 Stadtteilen der 14 größten Städte Deutschland.

Wohnimmobilien: In deutschen Großstädten fehlen Wohnungen

Eine Hausfront eines Altbaues in rosa mit vielen Fenstern.

Nach einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) fehlt es an vielen Tausenden Wohnungen in den deutschen Großstädten. Jedes Jahr müssten mehr als 88.000 neue Wohnungen bis 2020 entstehen, um den Bedarf zu decken.

Wohneigentümer bauen sechsmal so viel Vermögen auf wie Mieter

Ein Wohnhaus mit verglaster Veranda in gelb gestrichen mit grünen Holzlatten am Dachstuhl und blauen Fensterrahmen.

Eine Studie der LBS Research und dem Forschungsinstitut empirica zeigt, dass Wohneigentümer erfolgreicher im Vermögensaufbau sind. Menschen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, wiesen durch das Wohneigentum eine Wertimmobile von durchschnittlich 152.000 Euro auf und verfügen zusätzlich über ein Nettogeldvermögen von 45.000 Euro. Mieterhaushalte kamen auf durchschnittlich 24.000 Euro und 6.000 Euro Immobilienvermögen aus Vermietung.

Renditeerwartung bei Immobiliengeschäften sollte nicht zu hoch sein

Häuserfassaden ergeben verschiedenste Formen.

Die Deutschen befinden sich im Immobilien-Kaufrausch. Allerdings warnt das Verbraucherportal Finanztip vor zu hohen Erwartungen: Renditen von fünf oder mehr Prozent werden in der Realität selten erreicht. Im Falle von stagnierenden Immobilienpreisen und Mietausfällen liegen die Renditen oftmals nur noch bei einem Prozent.

Wohneigentumsförderung: Neue Grunderwerbsteuer muss her

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Ein wichtiger Teil der Altersvorsorge ist Wohneigentum. Trotz niedriger Zinsen der vergangenen Jahre zählt die Bundesrepublik als Land der Mieter. Grund dafür sind neben dem mangelnden Angebot an Immobilien auch die hohen Eigenkapitalanforderungen und die erheblichen Kaufnebenkosten. Eine Umstrukturierung der Grunderwerbssteuer könnte den Anreiz zum Immobilienkauf ändern. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Immobilienmarkt - Metropolen haben Boom verschlafen

Die Hausfront eines Mehrparteienhauses mit vielen Balkonen.

Der deutschen Immobilienbranche geht es nach eigener Einschätzung noch immer sehr gut. Das zeigt der aktuelle Immobilien-Index des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Allerdings sorgen sich vor allem die Entwickler großer Bauprojekte um Nachwuchs – nicht zuletzt, weil besondere Herausforderungen auf sie warten: Laut IW wurden in Deutschland von 2010 bis 2014 rund 310.000 Wohnungen zu wenig gebaut.

Deutscher Immobilienmarkt 2014 - Kaufen macht fast überall noch Sinn

Zwei Häuser im Rohbau mit Kränen im Hintergrund.

Die Immobilienpreise sind in den vergangenen Jahren vor allem in den Großstädten München, Berlin und Hamburg kräftig gestiegen. Das weckt Erinnerungen an die Preisblasen in Spanien oder den USA, die später zur Weltwirtschaftskrise führten. Tatsächlich sind keine Blasen in Sicht und es ist vielerorts noch immer sinnvoll, in die eigenen vier Wände zu investieren.

Immobilienkarte Deutschland - Immobilien kaufen oder mieten?

Aufgrund der historisch niedrigen Zinsen lohnt es sich für immer mehr Bürger, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen statt zu mieten. Allerdings gilt das nicht für alle Regionen in Deutschland. Welche Wohnform die vorteilhaftere ist, hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln für alle 402 Landkreise in Deutschland berechnet.

Arbeitsblatt: Immobilien mieten oder kaufen?

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Das neue Arbeitsblatt im Projekt (T)Räume finanzieren geht den Fragen rund um die Entscheidung zum Mieten oder Kaufen einer Immobilie auf den Grund und gibt Tipps zum Thema Wohnfinanzierung. Lehrkräfte können zusätzlich zum Arbeitsblatt eine Lehrerinformation herunterladen.

Hypothek: Schweizer Hausbesitzer zeigen sich bei der Finanzierung risikofreudig

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Bei der Immobilienfinanzierung gilt die Kredit-Laufzeit als ein wesentliches Kriterium. Hier haben Schweizer Kunden in letzter Zeit höhere Risikobereitschaft bewiesen, indem sie vermehrt auf kurzfristige Finanzierungsmodelle setzten. Eine längere Laufzeit bedeutet jedoch eine erhöhte Planungssicherheit, die derzeit noch zu günstigen Konditionen zu haben ist. Wofür sollte man sich entscheiden?

Familie, Freunde und Eigenheim sind zentrale Lebensziele

Ein Wohnhaus mit Solaranlage auf dem Dach.

In Zeiten von Wirtschaftskrise und Globalisierung setzen die Deutschen in ihrer Lebensplanung verstärkt auf zwischenmenschliche Erfüllung. Erstaunlich: Trotz hoher Belastung gehören Familien zu Deutschlands optimistischster Bevölkerungsgruppe.

Antworten auf Haus zum Eigennutz: Neubau oder "Gebraucht"

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 31 Beiträge

Diskussionen zu Hauskauf

22 Kommentare

Hauskauf im Ausland

WiWi Gast

Biarritz und Bordeaux sind natürlich eher teuer, wobei im Vergleich zu den deutschen Hot Spots geht es noch. Günstig am Mittelmeer ...

90 Kommentare

Hauskauf 1.3 Mio?

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 03.02.2020: Nasdaq 2005 --> 2019 -- 1.600 --> 9.000 S&P 500 2005 --> 2019 -- 1.200 --> 3.200 ...

Weitere Themen aus Immobilien