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Heute noch Haus kaufen

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Hallo zusammen, würdet ihr heute noch eine EFH oder ETW kaufen?
Standorte wären:

  • München
  • Südlich unter München
  • Würzburg
  • Nürnberg
  • Coburg
  • Jena

Denke alle Standorte sind max. überbewertet, außer Coburg und Würzburg, da viel Land.

Was haltet ihr für einen gesunde Finanzierung. Meine Bänkerin sagt immer mind. 20-30 %.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Warte noch paar Jahre. Lass die Blase erstmal platzen. Dann kriegst du Immobilien für Spottpreise.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Wenn Du vorhast, in dem Haus 20 bis 30 Jahre lang zu wohnen sehe ich das eher unkritisch, da bis dahin ein temporärer Rückgang von den heutigen Blasenpreisen durch das Geldsystem mit Teuerung wieder aufgeholt sein wird. Die Renovierungsbedürftigkeit bis dahin ggf. als eine Art "stille Last".

Vergleichbar wie jene, die vor 25 Jahren in Ostimmobilien investiert hatten heute ihren Einstand in betragsgleichen jedoch nun weniger kaufkräftigen Geldeinheiten wiedersehen.

Ein Immobilienkauf heute ist zwar wirtschaftlich nicht optimal, da man versuchen könnte, nach dem Platzen der aktuellen Immobilienblase preiswerter zu kaufen und auf diese Weise Geld zu sparen.

Allgemein ist das bei einer selbstgenutzen Immobilie jedoch immer unproblematischer, da der Wohnwert bzw. die ersparte Miete dem gegenüber steht.

Wenn Du übrigens denkst, in Deutschland gibt es nur teure Häuser, dann sehe Dir die Immobilienpreise in der Region Holzminden an ;-)

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Danke für diesen Beitrag: Durchdacht und neutral analysiert.

Ich bin noch deutlicher auf "Kaufen" getrimmt: Solange du noch einen langfristigen Kredit (deutlich?) unter zwei Prozent finanziert bekommst, würde ich sofort wieder kaufen. Was helfen dir (irgendwann?) sinkende Kaufbeträge, wenn parallel die Zinsen steigen und du dein Kapital anderen Eigentümern in den Rachen wirfst?

WiWi Gast schrieb am 12.12.2018:

Wenn Du vorhast, in dem Haus 20 bis 30 Jahre lang zu wohnen sehe ich das eher unkritisch, da bis dahin ein temporärer Rückgang von den heutigen Blasenpreisen durch das Geldsystem mit Teuerung wieder aufgeholt sein wird. Die Renovierungsbedürftigkeit bis dahin ggf. als eine Art "stille Last".

Vergleichbar wie jene, die vor 25 Jahren in Ostimmobilien investiert hatten heute ihren Einstand in betragsgleichen jedoch nun weniger kaufkräftigen Geldeinheiten wiedersehen.

Ein Immobilienkauf heute ist zwar wirtschaftlich nicht optimal, da man versuchen könnte, nach dem Platzen der aktuellen Immobilienblase preiswerter zu kaufen und auf diese Weise Geld zu sparen.

Allgemein ist das bei einer selbstgenutzen Immobilie jedoch immer unproblematischer, da der Wohnwert bzw. die ersparte Miete dem gegenüber steht.

Wenn Du übrigens denkst, in Deutschland gibt es nur teure Häuser, dann sehe Dir die Immobilienpreise in der Region Holzminden an ;-)

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Das Risiko heute sehe ich eher in den Immobilien - Blasenpreisen als in steigenden Zinsen.

Vgl. was 1% bis 2%punkte höhere Zinsen über die Finanzierungsdauer an Mehrbelatung verursachen im Vergleich zu einem Vermögensverlust durch einen Preisrückgang von 20% bis 30%.

In Italien und Spanien sind die Immobilienpreise im Vergleich zu 2007 um 20% bis teilweise 50% und mehr gesunken.

WiWi Gast schrieb am 12.12.2018:

Danke für diesen Beitrag: Durchdacht und neutral analysiert.

Ich bin noch deutlicher auf "Kaufen" getrimmt: Solange du noch einen langfristigen Kredit (deutlich?) unter zwei Prozent finanziert bekommst, würde ich sofort wieder kaufen. Was helfen dir (irgendwann?) sinkende Kaufbeträge, wenn parallel die Zinsen steigen und du dein Kapital anderen Eigentümern in den Rachen wirfst?

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Häuser und Wohnungen sind in fast allen Lagen deutlich überbewertet. Damit zahlt man Traumpreise, die eventuell auch ganz schnell wieder wegbrechen.

Konkrete Zahlen:
Eine Faustregel für den Immobilienwert ist Kaufpreis ist Jahreskaltmiete multipliziert mit 20-25. In Citylagen wie Nürnberg kannst du derzeit für halbwegs moderne und gut gelegene Wohnungen ca. 12 Euro den qm bekommen. 12*12*(maximal)25 ist 3600. Das wäre der maximale Wert. Für 3600 pro qm bekommst du aber kaum eine passable Wohnung, die liegen im Moment eher bei 4500. Also overpriced. Das kann man auch schön bei Bauträgerangeboten festellen: 4500 pro qm Kaufpreis, Mietgarantie bei 12 Euro, also 25% über Wert verkauft.

Weil du Nürnberg genannt hast konkret hier: qm für 4900, Mietgarantie 12,5, also 30% über Maximalwert.

Also, ich würde heute nichts kaufen bzw. nur wenn Preise machbar sind, die dem Wert entsprechen. In heißgelaufenen Citylagen inklusive Speckgürtel gibt es das aber nicht.

Zum Thema fallende Preise: 2009 hatten wir eine große Verunsicherung der Arbeitnehmerschaft, kaum jemand wollte kaufen. Was damals für 220.000 verkauft wurde, ist heute 450.000 wert. Habe den Fall in der Familie. Jetzt lass die Konjunktur mal schön crashen und alle Unsicherheit über ihre Arbeitsplatzsicherheit haben.. Die Preise hängen also an solchen Themen, entsprechend ist es eine riskante Anlage.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Wo hast du denn das mit den Ostimmobilien aufgeschnappt? Investoren in Jena, Erfurt, Weimar, Leipzig und Dresden (das waren damals die Hotspots) haben ihr Geld - kaufkraftbereinigt - eher mindestens verdreifacht. QM Preise in diesen Städten selbst außerhalb des Zentrums innerhalb der letzten 25 Jahre im Schnitt verfünffacht. Einzige Ausnahme war Leipzig, wg. hohem Leerstand etc., mittlerweile ist das aber auch Ausgesessen.

Solche Chancen aufgrund politischer Umbrüche wird es aber vorerst nicht mehr geben. Welche Blase soll platzen? Der Trend zur Urbanisierung nimmt drastisch zu. Städte wie München, FFM und HH werden sich noch weiter verteuern, auch wenn sich die Dynamik natürlich abschwächt.

Als Kapitalanlage sehe ich das Ganze auch problematisch. Nettorenditen von über 3% sind nahezu nicht mehr zu erzielen. Man braucht halt ein Auge für gute Objekte, Kontakte und/ oder Glück. Ersteres kostet aber viel Zeit und da unterscheidet sich dann sehr schnell die Spreu vom Weizen. Ich habe momentan zwei Objekte mit Netto-Mietrenditen von 5%, allerdings einmal Kontakt und einmal Auge gehabt. Tragen sich komplett selber. Umlagen auch kein Problem. Städte >200k Einwohner und zentrumsnah.

Zur Eigennutzung bin ich wieder voll bei dir: Lohnt sich meiner Meinung nach immer noch, da man einfach die Mietersparnis hat. Voraussetzung: Großstadtnah, um Urbanisierung auszunutzen. In sehr strukturschwachen Regionen lohnt sich so etwas natürlich nicht.

Umso früher man anfängt, desto besser. Im Zweifelsfall des Umzugs muss man halt Verkaufen/Vermieten. Da kommt natürlich das Verlustrisiko. Dann stellt sich aber die Frage: Wen betrifft das, wenn man nicht gerade internationale Konzernkarriere machen möchte? Wenn man in der Nähe von Großstädten a la FFM lebt, wird man mit entsprechender Qualifikation und gemäßigtem Karriereanspruch gar nicht bis selten Umziehen müssen. Jobs finden sich immer. Lediglich bei Opportunitäten nach oben hin kann es "brenzlig" werden. Aber da gibt es dann natürlich Benefits wie Übergangswohnung etc., was das Ganze wiederum erleichtert. Wenn die Immobilienpreise dann nicht total eingebrochen sind (was in den Wirtschaftsregionen sehr selten passieren wird), kann man sich auch für den Verkauf Zeit nehmen. Dann wird halt ein halbes Jahr am We gependelt..

Insofern kein Krieg ausbricht oder Naturgewalt eintritt, ist ein eigenes Haus einfach ein Stück reale Sicherheit. "Betongold" halt. Der Nutzwert ist wie ein Sicherheitsnetz und kommt oben drauf. Wenn man irgendwann eine Immobilie abbezahlt hat, kommt man auch mit geringerem Einkommen klar und kann über Eigenleistung bis ins hohe Alter viel selbst machen. Das wird immer der Kernvorteil der eigengenutzten Immobilie bleiben.

WiWi Gast schrieb am 12.12.2018:

Wenn Du vorhast, in dem Haus 20 bis 30 Jahre lang zu wohnen sehe ich das eher unkritisch, da bis dahin ein temporärer Rückgang von den heutigen Blasenpreisen durch das Geldsystem mit Teuerung wieder aufgeholt sein wird. Die Renovierungsbedürftigkeit bis dahin ggf. als eine Art "stille Last".

Vergleichbar wie jene, die vor 25 Jahren in Ostimmobilien investiert hatten heute ihren Einstand in betragsgleichen jedoch nun weniger kaufkräftigen Geldeinheiten wiedersehen.

Ein Immobilienkauf heute ist zwar wirtschaftlich nicht optimal, da man versuchen könnte, nach dem Platzen der aktuellen Immobilienblase preiswerter zu kaufen und auf diese Weise Geld zu sparen.

Allgemein ist das bei einer selbstgenutzen Immobilie jedoch immer unproblematischer, da der Wohnwert bzw. die ersparte Miete dem gegenüber steht.

Wenn Du übrigens denkst, in Deutschland gibt es nur teure Häuser, dann sehe Dir die Immobilienpreise in der Region Holzminden an ;-)

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Zu den Ostimmobilien:
Stichwort für die Suchmaschine: "Ostimmobilien - Pleite"

Warum nur wurden ab den 90er bis Anfang der 10er Jahre so viele Prominente mit Ostimmobilien insolvent?

Weil der Wert dieser Immobilien lange Zeit deutlich unter dem einstigen Neubau - Kaufpreis bzw. der Restschuld lag. Teilweise war der Ertragswert sogar null, weil sich keine Mieter finden ließen.

Heute macht der Gewinne, der diese Immobilien in den 00er Jahren teilweise für 20% bis 30% des ursprünglichen Neubau - Kaufpreises erworben hat bzw. wer aufgrund laufend hoher weiterer Einkünfte an seiner Investition festhalten und die Unterdeckungen ausgleichen konnte sieht seinen Einstand wieder.

Mit 3% Mietrendite läßt sich mittelfristig kein Zinshaus bewirtschaften.

Außerdem: was will man zukünftig mit seiner veraltenden 3% Immobiliensparbüchse, wenn nach der nächsten Rezession wieder 20% bis 30% p.a. an der Börse zu verdienen sind?

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Zum Trend der "Urbanisierung":

Vergleiche die wirtschaftliche Stellung des Ruhrgebiets vor 40 Jahren und heute sowie die Immobilienpreise dort.

Weil sich in Dekaden vieles ändern kann.

Insofern sehe ich auch die Urbanisierung kritisch, da es nicht das Glück aller ist, teuer und beengt mit großen Restriktionen (beispielsweise hinsichtlich Kfz-Nutzung) zu wohnen.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

"Außerdem: was will man zukünftig mit seiner veraltenden 3% Immobiliensparbüchse, wenn nach der nächsten Rezession wieder 20% bis 30% p.a. an der Börse zu verdienen sind?"

Bist du Hellseher?
Denkst du, dass das wirklich son eintreffen wird?
Wie viel Geld hast du bist jetzt mit Aktien und anderen Spekualtionsgeschäften verdient?

Und an die anderen:
Wenn ihr alle wisst wie die Wirtschaft in den nächsten Jahren laufen wird, was sind eure wetten auf dieses Ereignis?
An eurer Stelle würde ich kräftig shorten, da steckt ja viel Gewinn dahinter... ihr seid euch ja so sicher.

Wenn man sich die Mieten und Kaufpreise in internationalen Ballungsgebieten anschaut, ist München noch ein billiges Loch.
Seid euch mal nicht so sicher, dass die Immobilienpreise sinken werden.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Das stimmt so einfach nicht. Einstand :D! Nochmal, schau dir die Immobilienpreisentwicklungen an. Wer wirklich vor 25 Jahren zentrumsnah gekauft und bis heute gehalten hat, der hat im Schnitt verfünffacht. Ende, da gibt's nichts dran zu rütteln.

Ich spreche hier auch von einzelnen Immobilien und nicht von großen Wohnungsprojekten, wo 20% Leerstand bereits den Ruin (darum ging es bei der Pleite übrigens) aufgrund knapper Finanzierungspläne bedeutet haben.

3% sind die Nettorendite. Ist auch im Schnitt.

Zum Kapitalmarkt: Wenn du das Cash dafür aufbringen kannst, dann go for it. Da lassen sich mit entsprechendem Einsatz die höchsten Returns generieren. ABER: 20-30% p.a. wirst du sowieso nicht schaffen. Du kannst von solchen Renditen natürlich anonym in einem WiWi-Treff Forum posten, aber langfristig wirst du dich bei <10% einpendeln. Dazu kommt noch, dass du erst einmal genug Cash brauchst, um nennenswerte Absolutbeträge zu erreichen. Monatliche Sparplan Peanuts verzerren die Rendite nämlich nach unten (bei einer Hausse). Aber hey, freut mich, wenn du mal wieder aus deinen 10k-13k gemacht hast :).

Darüber hinaus gibt es nicht im Ansatz die Möglichkeit, das Ganze unter Risikogesichtspunkten so zu hebeln wie die Anschaffung eines Hauses.

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Zu den Ostimmobilien:
Stichwort für die Suchmaschine: "Ostimmobilien - Pleite"

Warum nur wurden ab den 90er bis Anfang der 10er Jahre so viele Prominente mit Ostimmobilien insolvent?

Weil der Wert dieser Immobilien lange Zeit deutlich unter dem einstigen Neubau - Kaufpreis bzw. der Restschuld lag. Teilweise war der Ertragswert sogar null, weil sich keine Mieter finden ließen.

Heute macht der Gewinne, der diese Immobilien in den 00er Jahren teilweise für 20% bis 30% des ursprünglichen Neubau - Kaufpreises erworben hat bzw. wer aufgrund laufend hoher weiterer Einkünfte an seiner Investition festhalten und die Unterdeckungen ausgleichen konnte sieht seinen Einstand wieder.

Mit 3% Mietrendite läßt sich mittelfristig kein Zinshaus bewirtschaften.

Außerdem: was will man zukünftig mit seiner veraltenden 3% Immobiliensparbüchse, wenn nach der nächsten Rezession wieder 20% bis 30% p.a. an der Börse zu verdienen sind?

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WiWi Gast

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Das Ruhrgebiet passt hier gar nicht. Die Region befindet sich schon seit Ende der 50er im Strukturwandel! Jetzt mal ehrlich, weißt du, worüber du hier sprichst?? Zumal ist die Montanindustrie nicht vergleichbar mit Dingen wie Finanz- oder Automobilindustrie. Oh boy...

Unabhängig davon, Google mal "blaue Banane" - Lass das Ruhrgebiet außen vor und schau dir in dem Kontext den Rest der Gebiete an, der nicht von EINER Industrie abhängig ist.

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Zum Trend der "Urbanisierung":

Vergleiche die wirtschaftliche Stellung des Ruhrgebiets vor 40 Jahren und heute sowie die Immobilienpreise dort.

Weil sich in Dekaden vieles ändern kann.

Insofern sehe ich auch die Urbanisierung kritisch, da es nicht das Glück aller ist, teuer und beengt mit großen Restriktionen (beispielsweise hinsichtlich Kfz-Nutzung) zu wohnen.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

WiWi Gast schrieb am 12.12.2018:

Das Risiko heute sehe ich eher in den Immobilien - Blasenpreisen als in steigenden Zinsen.

Vgl. was 1% bis 2%punkte höhere Zinsen über die Finanzierungsdauer an Mehrbelatung verursachen im Vergleich zu einem Vermögensverlust durch einen Preisrückgang von 20% bis 30%.

In Italien und Spanien sind die Immobilienpreise im Vergleich zu 2007 um 20% bis teilweise 50% und mehr gesunken.

Ich nehme realistische Werte: Die Immobilie kostet 500.000 und du tilgst in 30 Jahren. Bei einem Zins von 1,5 Prozent zahlst du insgesamt 121.000 Zinsen, bei einem Zins von 3 Prozent sind es schon 285.000. Das Delta ist ziemlich genau ein Drittel. Wenn du etwas zurück in die Geschichte schaust (frag deine Eltern, meine haben für 6 Prozent Zinsen gebaut) ist selbst ein Zins von 3 Prozent richtig günstig. Bei einem Zins von 5 Prozent sprechen wir übrigens bei 30 Jahren Tilgung über 466.000 also fast die Gesamtinvestition...

Der Zinseszins macht es möglich, dass ich das hier aber anreißen muss, verwundert mich.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 12.12.2018:

Das Risiko heute sehe ich eher in den Immobilien - Blasenpreisen als in steigenden Zinsen.

Vgl. was 1% bis 2%punkte höhere Zinsen über die Finanzierungsdauer an Mehrbelatung verursachen im Vergleich zu einem Vermögensverlust durch einen Preisrückgang von 20% bis 30%.

In Italien und Spanien sind die Immobilienpreise im Vergleich zu 2007 um 20% bis teilweise 50% und mehr gesunken.

Ich nehme realistische Werte: Die Immobilie kostet 500.000 und du tilgst in 30 Jahren. Bei einem Zins von 1,5 Prozent zahlst du insgesamt 121.000 Zinsen, bei einem Zins von 3 Prozent sind es schon 285.000. Das Delta ist ziemlich genau ein Drittel. Wenn du etwas zurück in die Geschichte schaust (frag deine Eltern, meine haben für 6 Prozent Zinsen gebaut) ist selbst ein Zins von 3 Prozent richtig günstig. Bei einem Zins von 5 Prozent sprechen wir übrigens bei 30 Jahren Tilgung über 466.000 also fast die Gesamtinvestition...

Der Zinseszins macht es möglich, dass ich das hier aber anreißen muss, verwundert mich.

Das zahlste eben ggf. über 30 Jahre mehr, aber heute kaufen und in 5 jahren dann bittere 30% verloren sind bei TEUR 500,0 Finanzierungssumme eben rasch TEUR 150,0 direkter Verlust bei einem außerplanmäßigem Verkauf.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Das stimmt so einfach nicht. Einstand :D! Nochmal, schau dir die Immobilienpreisentwicklungen an. Wer wirklich vor 25 Jahren zentrumsnah gekauft und bis heute gehalten hat, der hat im Schnitt verfünffacht. Ende, da gibt's nichts dran zu rütteln.

Das was es an diesen Aussagen zu rütteln gibt ist die Einkommensentwicklung der normalen Menschen, die letztlich die Mieten und Kaufpreise bezahlen:

Durchschnittsentgelt 1993: 48.178 DM
Durchschnittsentgelt 2018: 37.873 EUR

https://de.wikipedia.org/wiki/Durchschnittsentgelt

Insofern noch nicht einmal verdoppelt, manche bekommen heute noch ein ähnliches Gehalt wie vor 20 Jahren schon.

Wie sollen unter solchen Umständen die Immobilienpreise derart steigen?

In Westdeutschland waren die Immobilienpreise vom Jahr 1998 bis 2010 ungefähr stabil, seitdem haben sie sich in den Großstädten ungefähr verdoppelt. Andererseits gibt es Gegenden, da sind sie sogar gesunken, beispielsweise im Kreis Holzminden ;-)

Anstatt dessen ETF auf den MDAX - Index vervierfacht und TECDAX - sowie Nasdaq - Index versechsfacht seit 2009.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Gemessen an dem TEUR 500,0 Beispiel (inkl. Kaufnebenkosten) bedeutet das, daß ein Normalverdiener 13 Bruttojahreseinkommen oder - weil man noch leben will und andere Interessen hat - inklusive der Zinsen quasi fast sein ganzes, frei verfügbares Lebenseinkommen in eine Immobilie investieren müßte.

Wenn das aktuell keine Blasenpreise sind, was dann?

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Nochmal: Das eine hat im Osten nicht allein etwas mit dem anderen zu tun. Ich frage dich erneut: Wie weit bist du in der Thematik drin? Die Preisentwicklung kann nicht auf das Einkommensniveau allein heruntergebrochen werden. Es geht hier um reine Investitionsbereitschaft. Nicht die Einwohner in Erfurt oder Dresden zahlen die Kaufpreise, sondern Investoren von außerhalb. Und ja, der Mensch gibt - unabhängig von der gesamten Einkommensentwicklung - mehr Geld für Miete aus. Ist eine sozial schlechte aber reale Entwicklung.

Dass die Mieten zudem stärker steigen, als die Löhne, ist doch gemeinhin bekannt.

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Das stimmt so einfach nicht. Einstand :D! Nochmal, schau dir die Immobilienpreisentwicklungen an. Wer wirklich vor 25 Jahren zentrumsnah gekauft und bis heute gehalten hat, der hat im Schnitt verfünffacht. Ende, da gibt's nichts dran zu rütteln.

Das was es an diesen Aussagen zu rütteln gibt ist die Einkommensentwicklung der normalen Menschen, die letztlich die Mieten und Kaufpreise bezahlen:

Durchschnittsentgelt 1993: 48.178 DM
Durchschnittsentgelt 2018: 37.873 EUR

https://de.wikipedia.org/wiki/Durchschnittsentgelt

Insofern noch nicht einmal verdoppelt, manche bekommen heute noch ein ähnliches Gehalt wie vor 20 Jahren schon.

Wie sollen unter solchen Umständen die Immobilienpreise derart steigen?

In Westdeutschland waren die Immobilienpreise vom Jahr 1998 bis 2010 ungefähr stabil, seitdem haben sie sich in den Großstädten ungefähr verdoppelt. Andererseits gibt es Gegenden, da sind sie sogar gesunken, beispielsweise im Kreis Holzminden ;-)

Anstatt dessen ETF auf den MDAX - Index vervierfacht und TECDAX - sowie Nasdaq - Index versechsfacht seit 2009.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Nochmal: Das eine hat im Osten nicht allein etwas mit dem anderen zu tun. Ich frage dich erneut: Wie weit bist du in der Thematik drin? Die Preisentwicklung kann nicht auf das Einkommensniveau allein heruntergebrochen werden. Es geht hier um reine Investitionsbereitschaft. Nicht die Einwohner in Erfurt oder Dresden zahlen die Kaufpreise, sondern Investoren von außerhalb. Und ja, der Mensch gibt - unabhängig von der gesamten Einkommensentwicklung - mehr Geld für Miete aus. Ist eine sozial schlechte aber reale Entwicklung.

Teil des aktuellen Aufschwung war es eben, Investoren aus den Anleihen ins Betongold zu treiben. Das ist bisher auch gelungen. Zukünftig viel Spaß mit den pinselsanierten 3% - Altbauten angesichts absehbarem, zukünftigen Renovierungsbedarf.

Dass die Mieten zudem stärker steigen, als die Löhne, ist doch gemeinhin bekannt.

Aber nicht ewig und eben dies ist gerade der Blasenindikator par excellence, daß die Mieten den Realeinkommen weit vorausgelaufen sind.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Um einmal etwas Realität in die Disskussion zu bringen:

Ich habe hier ein Wertgutachten des von mir bewohnten und lastenfrei in meinem Alleineigentum stehenden Hauses (eher Villa) aus dem Jahr 1995 in der besseren Wohngegend einer mittleren Stadt in Baden-Württemberg mit 300.000 Einwohnern, was diesem einen Wert von DM 1,2 Mio. bescheinigt.

Glücklich wäre ich, wenn das Haus heute EUR 3,0 Mio. wert wäre (eben die Verfünffachung), aber mit realistischen EUR 1,5 Mio. bin ich auch zufrieden.

Das ist immerhin eine Verdoppelung in 25 Jahren.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Sichere 3% gibt es aktuell wieder auch in US - Treasuries.

Zudem sind international alle Aktien von Baufirmen und Baustoffherstellern bereits am Sinken sowie die von Immobiliengesellschaften, die in gewerbliche Immobilien investieren (beispielsweise Deutsche Euroshop, Unibail-Rodamco).

Die Aktien von Immobiliengesellschaften, die in Wohnimmobilien investieren werden mangels Aufwertungsgewinnen wohl ab dem nächsten Jahr folgen.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Das Ruhrgebiet passt hier gar nicht. Die Region befindet sich schon seit Ende der 50er im Strukturwandel! Jetzt mal ehrlich, weißt du, worüber du hier sprichst?? Zumal ist die Montanindustrie nicht vergleichbar mit Dingen wie Finanz- oder Automobilindustrie. Oh boy...

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Zum Trend der "Urbanisierung":

Vergleiche die wirtschaftliche Stellung des Ruhrgebiets vor 40 Jahren und heute sowie die Immobilienpreise dort.

Weil sich in Dekaden vieles ändern kann.

Insofern sehe ich auch die Urbanisierung kritisch, da es nicht das Glück aller ist, teuer und beengt mit großen Restriktionen (beispielsweise hinsichtlich Kfz-Nutzung) zu wohnen.

Genau, wer kennt nicht die blühenden Landschaften Detroits. Und weil Städte so toll sind, hat die Mittel- und Oberschicht vor 20 Jahren auch so gerne in innenstadtnahen Ghettos gewohnt.

Fakt ist doch, dass niemand vorhersagen kann, wie die Welt in 20 Jahren aussieht. Natürlich kann ein Szenario sein, dass sich noch mehr in den Städten ballt und Preise der Top-Großstädte sich Richtung Paris, London, NYC, Singapore usw. entwickeln. Genauso kann der Trend auch wieder Richtung Land gehen (Naturverbundenheit, autonomes Fahren, digital vernetzte Arbeitsplätze, Ghettos durch Zuwanderer in den Städten). Man kann sich gerne verschiedene Szenarien ausmalen, aber ich würde persönlich auf jeden Fall vermeiden, langfristige Immobilienaufwertungstrends einzuplanen.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Fakt ist doch, dass niemand vorhersagen kann, wie die Welt in 20 Jahren aussieht. Natürlich kann ein Szenario sein, dass sich noch mehr in den Städten ballt und Preise der Top-Großstädte sich Richtung Paris, London, NYC, Singapore usw. entwickeln. Genauso kann der Trend auch wieder Richtung Land gehen (Naturverbundenheit, autonomes Fahren, digital vernetzte Arbeitsplätze, Ghettos durch Zuwanderer in den Städten). Man kann sich gerne verschiedene Szenarien ausmalen, aber ich würde persönlich auf jeden Fall vermeiden, langfristige Immobilienaufwertungstrends einzuplanen.

Nach historischen Maßstäben ist bei Anlageimmobilien eine noch nie dagewesene Überbewertung erreicht, die auch so etwas wie einen Hemmschuh für zukünftige Wertsteigerungen darstellt.

Ferner die Immobilienblase in den Großstädten, in München Spitzenwert nach internationalem Maßstab.

Daran muß man sich nicht mehr beteiligen, gerade auch wegen der geringeren Fungibilität von Immobilien sowie den hohen Kaufnebenkosten.

Momentan fehlen nur noch sinkende Preise. In anderen Städten mit Immobilienblasen stagnieren (London) bzw. sinken die Immobilienpreise (Vancouver) bereits.

Der teuerste Irrglaube an den Kapitalanlagemärkten ist der, daß dieses mal alles anders ist...

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Hier sieht man an dem Langfristchart in dem Artikel gut, daß sich die Immobilienpreise in London immer in langjährigen Boom - Bust - Zyklen entwickelt haben:

https://www.theweek.co.uk/96389/london-house-prices-explained-in-five-charts

Das gilt vergleichbar auch für anderswo.

Ansonsten lese man den im Internet zu findenden Spiegel - Artikel aus 1986: "Der Markt ist kaputt"

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Das ist kompletter Unsinn! Anfang der 1990er Jahre hatte sich Maximum der Immobilienpreise ausgebildet, welches dann bis 2009 wieder zurückgegangen war. In 2009 zu kaufen war optimal. Seitdem hat es eine ungefähre Verdoppelung bis Verdreifachung der Preise gegeben. 25 Jahre und Verfünffachung ist einfach nur falsch!

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Das stimmt so einfach nicht. Einstand :D! Nochmal, schau dir die Immobilienpreisentwicklungen an. Wer wirklich vor 25 Jahren zentrumsnah gekauft und bis heute gehalten hat, der hat im Schnitt verfünffacht. Ende, da gibt's nichts dran zu rütteln.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Wer auf Immobilienpreise spekuliert, der kann genauso gut an der Börse zocken. Beides kann funktioniern, muss es aber nicht.

Für mich persönlich gilt: Wenn ich irgendwo mein Leben lang wohnen würde, würde ich auch kaufen. Das ist im Erwartungswert besser als mieten. Der Mieter ist mein Leben lang garantiert (bin ja ich selbst) und ich muss mich um nichts kümmern. Reparaturen mache ich so, wie es mir passt.

Als Renditeobjekt halte ich Immobilien für komplett überbewertet. Jeder kennt mindestens einen, der damit komplett abgeräumt hat. High Leverage + sehr gute Marktentwicklung in den letzten Jahren machen es möglich. Das ganze könnte man aber auch an der Börse so machen. Es bleibt beides high risk. Nur bei Immobilien wird das gerne ausgeblendet. Dazu kommt der nicht zu unterschätzende Aufwand. So mal nebenbei 10% p.a. abräumen ist Träumerei.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

Wer auf Immobilienpreise spekuliert, der kann genauso gut an der Börse zocken. Beides kann funktioniern, muss es aber nicht.

Für mich persönlich gilt: Wenn ich irgendwo mein Leben lang wohnen würde, würde ich auch kaufen. Das ist im Erwartungswert besser als mieten. Der Mieter ist mein Leben lang garantiert (bin ja ich selbst) und ich muss mich um nichts kümmern. Reparaturen mache ich so, wie es mir passt.

Als Renditeobjekt halte ich Immobilien für komplett überbewertet. Jeder kennt mindestens einen, der damit komplett abgeräumt hat. High Leverage + sehr gute Marktentwicklung in den letzten Jahren machen es möglich. Das ganze könnte man aber auch an der Börse so machen. Es bleibt beides high risk. Nur bei Immobilien wird das gerne ausgeblendet. Dazu kommt der nicht zu unterschätzende Aufwand. So mal nebenbei 10% p.a. abräumen ist Träumerei.

Wenn man jemand kennt, der gut abgeräumt hat, ist das eher ein Zeichen dafür, daß sich der Marktzyklus dem Ende hin nähert.

Bei Immobilien zusätzlich erschwerend daß die einmalige Manipulation mit der Senkung des Zinsniveaus auf Null- und Niedrigzinsen während der aktuellen Haussephase zukünftig so nicht mehr möglich ist.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Die Preisentwicklung kann nicht auf das Einkommensniveau allein heruntergebrochen werden. Es geht hier um reine Investitionsbereitschaft. Nicht die Einwohner in Erfurt oder Dresden zahlen die Kaufpreise, sondern Investoren von außerhalb.

Dann beschäftige Dich mit der spanischen Immobilienblase von 1995 bis 2007 und sieh Dir
"La Burbuja Inmobiliaria" von Aleix Saló im Internet an:

https://www.youtube.com/watch?v=aAE1417VFeM

Obwohl die Einkommen in Spanien ab 1995 kaum gestiegen sind, verdreifachten sich in 12 Jahren die spanischen Immobilienpreise.

Warum?

Weil es in Spanien bis damals aufgrund der wirtschaftlichen Erfahrungen in einem Weichwährungsland - Peseta - eine starke Sozialisation hin zum Immobilienerwerb gab: kein Paar verselbständigte sich damals, ohne daß der Mann nicht eine eigene Immobilie erworben hatte. Ferner die gute Rendite ohne die Erfahrung von Preisrückgängen, die Mancher durch den Erwerb einer Zweit- oder Drittimmobilie und mehr für sich ausnutzen wollte. Zudem zahlten Investoren von außerhalb in Form von sonnenhungrigen deutschen und britischen Rentnern, die sich damals in Spanien in einer Finca in Meeresnähe zur Ruhe setzten, zu einem Teil die Kaufpreise.

Die Verluste heute von bis über 30% in Spanien und bis über 50% in Italien im Vergleich zu den Immobilienpreisen von 2007 sind auch mit das Resultat des Wegfalls der spekulativen, teilweise ausländischen Nachfrage.

In den deutschen Großstädten wird sich noch zeigen, wie groß diese spekulative Nachfrage bisher war und inwiefern beispielsweise Kapital aus Südeuropa mit den deutschen Immobilienmarkt überhitzt hat, wenn in absehbarer Zukunft hier ebenfalls die Preise wieder sinken werden.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Wir haben Anfang 2015 gekauft, Wert ist mittlerweile um ca. 60 Prozent gestiegen. Wir sind happy. Ob es in Zukunft so weiter geht, kann keiner sagen.

Da wir ja schon ca. 10 Prozent über die Jahre getilgt haben und der Wert um ca. 60 Prozent gestiegen ist, wurde aus 80 Prozent Beleihung ganz schnell und aktuell 45 Prozent Beleihung. Natürlich nur rechnerisch. Der Zins ist ja auf 15 Jahre fest.

Trotzdem echt easy, wie heutzutage Vermögensbildung geht.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

Wir haben Anfang 2015 gekauft, Wert ist mittlerweile um ca. 60 Prozent gestiegen. Wir sind happy. Ob es in Zukunft so weiter geht, kann keiner sagen.

Da wir ja schon ca. 10 Prozent über die Jahre getilgt haben und der Wert um ca. 60 Prozent gestiegen ist, wurde aus 80 Prozent Beleihung ganz schnell und aktuell 45 Prozent Beleihung. Natürlich nur rechnerisch. Der Zins ist ja auf 15 Jahre fest.

Trotzdem echt easy, wie heutzutage Vermögensbildung geht.

So dachten im Jahr 2007 auch die Spanier, die um das Jahr 2000 herum gekauft hatten ;-)

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

Wir haben Anfang 2015 gekauft, Wert ist mittlerweile um ca. 60 Prozent gestiegen. Wir sind happy. Ob es in Zukunft so weiter geht, kann keiner sagen.

Da wir ja schon ca. 10 Prozent über die Jahre getilgt haben und der Wert um ca. 60 Prozent gestiegen ist, wurde aus 80 Prozent Beleihung ganz schnell und aktuell 45 Prozent Beleihung. Natürlich nur rechnerisch. Der Zins ist ja auf 15 Jahre fest.

Trotzdem echt easy, wie heutzutage Vermögensbildung geht.

Im Jahr 2006 lagen die Hypothekenzinsen bei ca. 4,5%.

Da Dein Einkommen in dieser Zeit wahrscheinlich nicht um 60% gestiegen ist (falls doch, Glückwunsch) sieht man daran exemplarisch die wirtschaftliche Wirkung der EZB - Nullzinspolitik, denn mit 4,5% Hypothekenzindsen wie im Jahr 2006 wäre der heutige Wert Deines Hauses für Dich kaum finanzierbar.

Daran sieht man jedoch ebenfalls, daß vergleichbare zukünftige Wertsteigerungen kaum mehr möglich sind, da der Leizins der EZB nun bei 0% liegt und kaum tiefer sinken kann.

Während der Zeit des Wertanstiegs in Deutschland aufgrund der bisher guten Konjunktur hierzulande sanken zeitgleich die Immobilienpreise in Spanien und Italien um 30% bis teilweise 50%.

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WiWi Gast

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Ich bin der Meinung, daß das, was aktuell bereits an den internationalen Börsen stattfindet - beispielsweise Schaeffler Imperium in Form der Schaeffler AG und Continental AG jeweils ./. 50% seit Jahresbeginn - sich ab nächstem Jahr auch in der Realwirtschaft bemerkbar machen wird mit entsprechenend negativen Konsequenzen für alle Vermögensgüter wie eben auch Immobilien.

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WiWi Gast

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Sehr guter Punkt. Ich erinner mich noch an den Top Tier DAX 30 Thread, wo ein User meinte Bayer sei so super und der Börsenkurs spielt für die Mitarbeiter keine Rolle.

Jetzt fliegen die ersten raus. Es gibt noch einiges an Fett, das die großen Firmen mit sich rumtragen und das jetzt sicher abgeschnitten wird, um die Börsenkurse zu stützen.

Die Börse lügt nicht.

WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

Ich bin der Meinung, daß das, was aktuell bereits an den internationalen Börsen stattfindet - beispielsweise Schaeffler Imperium in Form der Schaeffler AG und Continental AG jeweils ./. 50% seit Jahresbeginn - sich ab nächstem Jahr auch in der Realwirtschaft bemerkbar machen wird mit entsprechenend negativen Konsequenzen für alle Vermögensgüter wie eben auch Immobilien.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

Ich bin der Meinung, daß das, was aktuell bereits an den internationalen Börsen stattfindet - beispielsweise Schaeffler Imperium in Form der Schaeffler AG und Continental AG jeweils ./. 50% seit Jahresbeginn - sich ab nächstem Jahr auch in der Realwirtschaft bemerkbar machen wird mit entsprechenend negativen Konsequenzen für alle Vermögensgüter wie eben auch Immobilien.

Schau dir mal an, was Schaeffler und Continental für Probleme haben aufgrund des Strukturwandels in der Automobilindustrie. Dann verstehst du auch besser den Kursrutsch, der gerade bei diesen beiden Unternehmen relativ wenig mit allgemeinen Makro-Themen zu tun hat.

Um auf das Thema zurückzugehen: Ich arbeite mit folgendem Ansatz:

Selbst genutzte Immobilie: Wirtschaftliche / rationale Aspekte sind mir total egal. Der psychologische Mehrwert im eigenen Haus zu wohnen ist für mich persönlich unbezahlbar. Da ich plane hier bis zum Tod zu leben ist mir sowas wie Verkaufswert usw. auch total egal.

V&V Immobilie: Nettokaltmietrendite muss mindestens 6% erwirtschaften bei entweder guter Bausubstanz oder Kosten eingerechnet für Sanierungsarbeiten. Ansonsten investiere ich nicht. Da ist es umgekehrt, die Entscheidung liefert meine Excel-Tabelle in Verbindung mit einer Objektprüfung, das passiert alles ziemlich emotionslos und rational.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

Ich bin der Meinung, daß das, was aktuell bereits an den internationalen Börsen stattfindet - beispielsweise Schaeffler Imperium in Form der Schaeffler AG und Continental AG jeweils ./. 50% seit Jahresbeginn - sich ab nächstem Jahr auch in der Realwirtschaft bemerkbar machen wird mit entsprechenend negativen Konsequenzen für alle Vermögensgüter wie eben auch Immobilien.

Schau dir mal an, was Schaeffler und Continental für Probleme haben aufgrund des Strukturwandels in der Automobilindustrie. Dann verstehst du auch besser den Kursrutsch, der gerade bei diesen beiden Unternehmen relativ wenig mit allgemeinen Makro-Themen zu tun hat.

Um auf das Thema zurückzugehen: Ich arbeite mit folgendem Ansatz:

Selbst genutzte Immobilie: Wirtschaftliche / rationale Aspekte sind mir total egal. Der psychologische Mehrwert im eigenen Haus zu wohnen ist für mich persönlich unbezahlbar. Da ich plane hier bis zum Tod zu leben ist mir sowas wie Verkaufswert usw. auch total egal.

V&V Immobilie: Nettokaltmietrendite muss mindestens 6% erwirtschaften bei entweder guter Bausubstanz oder Kosten eingerechnet für Sanierungsarbeiten. Ansonsten investiere ich nicht. Da ist es umgekehrt, die Entscheidung liefert meine Excel-Tabelle in Verbindung mit einer Objektprüfung, das passiert alles ziemlich emotionslos und rational.

"Strukturwandel" - so kann man die Deindustrialisierung auch nennen...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

Schau dir mal an, was Schaeffler und Continental für Probleme haben aufgrund des Strukturwandels in der Automobilindustrie. Dann verstehst du auch besser den Kursrutsch, der gerade bei diesen beiden Unternehmen relativ wenig mit allgemeinen Makro-Themen zu tun hat.

Schaeffler ist zudem nicht gering verschuldet, aber welche Aktien steigen denn aktuell noch ;-)

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

Ich bin der Meinung, daß das, was aktuell bereits an den internationalen Börsen stattfindet - beispielsweise Schaeffler Imperium in Form der Schaeffler AG und Continental AG jeweils ./. 50% seit Jahresbeginn - sich ab nächstem Jahr auch in der Realwirtschaft bemerkbar machen wird mit entsprechenend negativen Konsequenzen für alle Vermögensgüter wie eben auch Immobilien.

Schau dir mal an, was Schaeffler und Continental für Probleme haben aufgrund des Strukturwandels in der Automobilindustrie. Dann verstehst du auch besser den Kursrutsch, der gerade bei diesen beiden Unternehmen relativ wenig mit allgemeinen Makro-Themen zu tun hat.

Um auf das Thema zurückzugehen: Ich arbeite mit folgendem Ansatz:

Selbst genutzte Immobilie: Wirtschaftliche / rationale Aspekte sind mir total egal. Der psychologische Mehrwert im eigenen Haus zu wohnen ist für mich persönlich unbezahlbar. Da ich plane hier bis zum Tod zu leben ist mir sowas wie Verkaufswert usw. auch total egal.

V&V Immobilie: Nettokaltmietrendite muss mindestens 6% erwirtschaften bei entweder guter Bausubstanz oder Kosten eingerechnet für Sanierungsarbeiten. Ansonsten investiere ich nicht. Da ist es umgekehrt, die Entscheidung liefert meine Excel-Tabelle in Verbindung mit einer Objektprüfung, das passiert alles ziemlich emotionslos und rational.

Es reicht doch schon ein Jahr in Hartz 4 zu rutschen dann ist das Haus sicher ein paar QM über den erlaubten Maßen und muss verkauft werden um von dem Geld zu leben.

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WiWi Gast

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Es gab doch etliche gewinnwarnungen...
BASF,Daimler, ?BMW?, VW hat auch ein restrukturierungsprogramm
Angekündigt oder?

Guckt euch die deutsche Bank an. Denen geht es so schlecht, aber dort sind immer noch 90.000 Mitarbeiter auf der payroll... ähnlich CoBa. Einige werden sich zur Rente retten können, andere nicht.

Kann mir gut vorstellen, dass es noch ähnliche Zombiefirmen in DE gibt.

WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

Schau dir mal an, was Schaeffler und Continental für Probleme haben aufgrund des Strukturwandels in der Automobilindustrie. Dann verstehst du auch besser den Kursrutsch, der gerade bei diesen beiden Unternehmen relativ wenig mit allgemeinen Makro-Themen zu tun hat.

Schaeffler ist zudem nicht gering verschuldet, aber welche Aktien steigen denn aktuell noch ;-)

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WiWi Gast

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Ich warte auf den großen Crash und das unzählig viele Immokredite platzen. Dann jucken mich auf höhere Kreditzinsen nicht, wenn ich die gleiche Hütte für 4%, aber nur noch die Hälfte des ehemaligen Preises finanziere.

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WiWi Gast

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Strukturwandel passt besser als Deindustrialisierung. Neue Technologien killen den Verbrennungsmotor für PKWs. Produktion wird einfacher und stärker automatisiert. Betrifft Auto-Hersteller und Zulieferer. Die Branche hat das vor sich, was die Telekom schon hinter sich hat.

WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

Ich bin der Meinung, daß das, was aktuell bereits an den internationalen Börsen stattfindet - beispielsweise Schaeffler Imperium in Form der Schaeffler AG und Continental AG jeweils ./. 50% seit Jahresbeginn - sich ab nächstem Jahr auch in der Realwirtschaft bemerkbar machen wird mit entsprechenend negativen Konsequenzen für alle Vermögensgüter wie eben auch Immobilien.

Schau dir mal an, was Schaeffler und Continental für Probleme haben aufgrund des Strukturwandels in der Automobilindustrie. Dann verstehst du auch besser den Kursrutsch, der gerade bei diesen beiden Unternehmen relativ wenig mit allgemeinen Makro-Themen zu tun hat.

Um auf das Thema zurückzugehen: Ich arbeite mit folgendem Ansatz:

Selbst genutzte Immobilie: Wirtschaftliche / rationale Aspekte sind mir total egal. Der psychologische Mehrwert im eigenen Haus zu wohnen ist für mich persönlich unbezahlbar. Da ich plane hier bis zum Tod zu leben ist mir sowas wie Verkaufswert usw. auch total egal.

V&V Immobilie: Nettokaltmietrendite muss mindestens 6% erwirtschaften bei entweder guter Bausubstanz oder Kosten eingerechnet für Sanierungsarbeiten. Ansonsten investiere ich nicht. Da ist es umgekehrt, die Entscheidung liefert meine Excel-Tabelle in Verbindung mit einer Objektprüfung, das passiert alles ziemlich emotionslos und rational.

"Strukturwandel" - so kann man die Deindustrialisierung auch nennen...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

Strukturwandel passt besser als Deindustrialisierung.

Deindustrialisierung passt schon auch. Der Anteil des produzierenden Gewerbes ist in Deutschland etwa 50% höher als im europäischen Ausland, das wird sich über kurz oder lang angleichen.

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WiWi Gast

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Ich bleibe bei Deindustrialisierung. In 20 Jahren wird es in Deutschland keine flächendeckende Stromversorgung und keinen Individualverkehr mehr geben.

WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

Strukturwandel passt besser als Deindustrialisierung. Neue Technologien killen den Verbrennungsmotor für PKWs. Produktion wird einfacher und stärker automatisiert. Betrifft Auto-Hersteller und Zulieferer. Die Branche hat das vor sich, was die Telekom schon hinter sich hat.

WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

Ich bin der Meinung, daß das, was aktuell bereits an den internationalen Börsen stattfindet - beispielsweise Schaeffler Imperium in Form der Schaeffler AG und Continental AG jeweils ./. 50% seit Jahresbeginn - sich ab nächstem Jahr auch in der Realwirtschaft bemerkbar machen wird mit entsprechenend negativen Konsequenzen für alle Vermögensgüter wie eben auch Immobilien.

Schau dir mal an, was Schaeffler und Continental für Probleme haben aufgrund des Strukturwandels in der Automobilindustrie. Dann verstehst du auch besser den Kursrutsch, der gerade bei diesen beiden Unternehmen relativ wenig mit allgemeinen Makro-Themen zu tun hat.

Um auf das Thema zurückzugehen: Ich arbeite mit folgendem Ansatz:

Selbst genutzte Immobilie: Wirtschaftliche / rationale Aspekte sind mir total egal. Der psychologische Mehrwert im eigenen Haus zu wohnen ist für mich persönlich unbezahlbar. Da ich plane hier bis zum Tod zu leben ist mir sowas wie Verkaufswert usw. auch total egal.

V&V Immobilie: Nettokaltmietrendite muss mindestens 6% erwirtschaften bei entweder guter Bausubstanz oder Kosten eingerechnet für Sanierungsarbeiten. Ansonsten investiere ich nicht. Da ist es umgekehrt, die Entscheidung liefert meine Excel-Tabelle in Verbindung mit einer Objektprüfung, das passiert alles ziemlich emotionslos und rational.

"Strukturwandel" - so kann man die Deindustrialisierung auch nennen...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

Ich warte auf den großen Crash und das unzählig viele Immokredite platzen. Dann jucken mich auf höhere Kreditzinsen nicht, wenn ich die gleiche Hütte für 4%, aber nur noch die Hälfte des ehemaligen Preises finanziere.

Und diese Bereinigung wird kommen. Zumindest in Städten wie HH, Köln, BLN und FFM

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

Ich warte auf den großen Crash und das unzählig viele Immokredite platzen. Dann jucken mich auf höhere Kreditzinsen nicht, wenn ich die gleiche Hütte für 4%, aber nur noch die Hälfte des ehemaligen Preises finanziere.

Und diese Bereinigung wird kommen. Zumindest in Städten wie HH, Köln, BLN und FFM

Und wann? In London wartet man noch, und manche deutschen Städte werden erst jetzt für ausländische Investoren attraktiv.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

Und wann? In London wartet man noch, und manche deutschen Städte werden erst jetzt für ausländische Investoren attraktiv.

In London stagnieren die Preise.

Wenn man sich dies als Scheitelpunkt einer elliptischen Kurve vorstellt, steht der bittere Absturz noch bevor.

Da heute beispielweise in München Zinshäuser mit 2% Mietrendite oder dem Faktor 50 verkauft werden: wenn zukünftig - beispielsweise krisenbedingt - "nur" 4% Mietrendite wieder als normal angesehen würden, bedeutet dies eine Halbierung der heutigen (Blasen-)Preise.

Das Münchener Wohnklo für 500k ist dann nur noch 250k wert u.s.w.

Wer nun seine Verluste über das Geldsystem mit Teuerung aussitzen möchte, kann anhand der Entwicklung des Durchschnittsentgelts während der letzten Dekaden abschätzen, wie lange er dazu benötigen wird:

https://de.wikipedia.org/wiki/Durchschnittsentgelt

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WiWi Gast

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Leute wie Du gehen wohl auch nicht mehr aus dem Haus raus weil sie von einem Auto überfahren werden könnten, was?

Wenn man Sachen nicht mehr unternimmt getreu dem Motto "Es könnte ja vielleicht..." kann man sich eigentlich gleich in der Kammer einschließen und sein Leben wegwerfen.

WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

Ich bin der Meinung, daß das, was aktuell bereits an den internationalen Börsen stattfindet - beispielsweise Schaeffler Imperium in Form der Schaeffler AG und Continental AG jeweils ./. 50% seit Jahresbeginn - sich ab nächstem Jahr auch in der Realwirtschaft bemerkbar machen wird mit entsprechenend negativen Konsequenzen für alle Vermögensgüter wie eben auch Immobilien.

Schau dir mal an, was Schaeffler und Continental für Probleme haben aufgrund des Strukturwandels in der Automobilindustrie. Dann verstehst du auch besser den Kursrutsch, der gerade bei diesen beiden Unternehmen relativ wenig mit allgemeinen Makro-Themen zu tun hat.

Um auf das Thema zurückzugehen: Ich arbeite mit folgendem Ansatz:

Selbst genutzte Immobilie: Wirtschaftliche / rationale Aspekte sind mir total egal. Der psychologische Mehrwert im eigenen Haus zu wohnen ist für mich persönlich unbezahlbar. Da ich plane hier bis zum Tod zu leben ist mir sowas wie Verkaufswert usw. auch total egal.

V&V Immobilie: Nettokaltmietrendite muss mindestens 6% erwirtschaften bei entweder guter Bausubstanz oder Kosten eingerechnet für Sanierungsarbeiten. Ansonsten investiere ich nicht. Da ist es umgekehrt, die Entscheidung liefert meine Excel-Tabelle in Verbindung mit einer Objektprüfung, das passiert alles ziemlich emotionslos und rational.

Es reicht doch schon ein Jahr in Hartz 4 zu rutschen dann ist das Haus sicher ein paar QM über den erlaubten Maßen und muss verkauft werden um von dem Geld zu leben.

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WiWi Gast

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In London stagnieren die Immobilienpreise im Durchschnitt, während in einzelnen Stadtvierteln jeweils ein deutlicher Preisanstieg oder Preidsrückgang festzustellen ist.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.12.2018:

Ich warte auf den großen Crash und das unzählig viele Immokredite platzen. Dann jucken mich auf höhere Kreditzinsen nicht, wenn ich die gleiche Hütte für 4%, aber nur noch die Hälfte des ehemaligen Preises finanziere.

Und diese Bereinigung wird kommen. Zumindest in Städten wie HH, Köln, BLN und FFM

Und wann? In London wartet man noch, und manche deutschen Städte werden erst jetzt für ausländische Investoren attraktiv.

welche Städte denn?

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WiWi Gast

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Neben dem ganzen Kristallkugeln hier gibt es auch andere Gründe. Familie gegründet und man möchte in den Speckgürtel ziehen. Damit die schönen Jahre eben auch räumlich passen. Wir hatten in Berlin schön in Pankow in einer 4 Raum Wohnung wohnen können. 1700€ warm möchte man dann aber einfach nicht zahlen. Rand Berlin mit noch guter Anbindung hatten wir ein haus gefunden 340k. In der Nähe gleichwertiges haus 10 Jahre zuvor die knapp 250k gekauft. Rendite ist immer nur ein Punkt. Wenn ich mir vorstelle ständig auf den Spielplatz zu juckeln... Lebensqualität ist eben auch ein Faktor und da kann man auch das Risiko eingehen nicht ein dickes plus zu machen nach dem Verkauf.

Haus ist sicher ein guter Bestandteil für die Altersvorsorge muss aber auch zur Lebenssituation passen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.01.2019:

Neben dem ganzen Kristallkugeln hier gibt es auch andere Gründe. Familie gegründet und man möchte in den Speckgürtel ziehen. Damit die schönen Jahre eben auch räumlich passen. Wir hatten in Berlin schön in Pankow in einer 4 Raum Wohnung wohnen können. 1700€ warm möchte man dann aber einfach nicht zahlen. Rand Berlin mit noch guter Anbindung hatten wir ein haus gefunden 340k. In der Nähe gleichwertiges haus 10 Jahre zuvor die knapp 250k gekauft. Rendite ist immer nur ein Punkt. Wenn ich mir vorstelle ständig auf den Spielplatz zu juckeln...

Warum sollte man auf einen Spielplatz fahren wollen? Es ist für jeden Menschen über 9 Jahre absolut langweilig

Lebensqualität ist eben auch ein Faktor und da kann man auch das Risiko eingehen nicht ein dickes plus zu machen nach dem Verkauf.

Haus ist sicher ein guter Bestandteil für die Altersvorsorge muss aber auch zur Lebenssituation passen.

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WiWi Gast

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Wartet mal schön alle auf das Platzen der Blase und dann fallende Preise. Wenn ihr Pech habt wartet ihr bis ihr schwarz werdet. Im München wird schon seit 15 Jahren erzählt dass es nicht mehr teurer werden kann.

Auch ein (eventuell sprunghaftes) Ansteigen der Zinsen wird nicht dazu führen, dass massenhaft Häuser auf den Markt kommen. Jeder der einigermaßen überlegt finanziert hat eine Zinsbindung von 15 bis 20 Jahren und Zinsen unter 2%. Da passiert so schnell nix. Bei Ablaufen der Zinsbindung ist der Großteil oder der gesamte Kredit getilgt.

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WiWi Gast

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Das ist falsch. München war vor 15 Jahren zwar bereits teuer im Vergleich zu den anderen Städten, aber im Rahmen zu den Einkommen in München. Deshalb waren Mieten und Kaufpreise schon immer am höchsten. Was hier schon angemerkt wurde, ist der Faktor, der sich verändert hat. In München wird teilweise das 40-fache der Jahresmiete als Kaufpreis gezahlt, dieses Verhältnis war früher nicht so absurd hoch.

20 Jahre Kreditlaufzeit machen die wenigsten, das kriegst du auch nicht unter 2% bei der Laufzeit. Getilgt ist da noch lange nichts.

Ein Zinsanstieg sorgt natürlich erst mit gewisser Verzögerung für Preisanpassungen. Der Zinsanstieg kündigt allerdings das Ende des Kreditzyklus an und damit eine bevorstehende Rezession. Die Rezession vernichtet die Preise, nicht allein der Zinsanstieg.
Wenn Millionen arbeitslos werden, wirst du überrascht sein, wieviele Immobilien auf einmal im Angebot sind.

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Wartet mal schön alle auf das Platzen der Blase und dann fallende Preise. Wenn ihr Pech habt wartet ihr bis ihr schwarz werdet. Im München wird schon seit 15 Jahren erzählt dass es nicht mehr teurer werden kann.

Auch ein (eventuell sprunghaftes) Ansteigen der Zinsen wird nicht dazu führen, dass massenhaft Häuser auf den Markt kommen. Jeder der einigermaßen überlegt finanziert hat eine Zinsbindung von 15 bis 20 Jahren und Zinsen unter 2%. Da passiert so schnell nix. Bei Ablaufen der Zinsbindung ist der Großteil oder der gesamte Kredit getilgt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Wartet mal schön alle auf das Platzen der Blase und dann fallende Preise. Wenn ihr Pech habt wartet ihr bis ihr schwarz werdet. Im München wird schon seit 15 Jahren erzählt dass es nicht mehr teurer werden kann.

Der Punkt ist, dass entgegen zu früheren Jahren aktuell die Mieten und die Immobilienpreise eklatant auseinanderdriften. Die Wertsteigerungen, die es in den vergangenen Jahren gab, ist nicht mehr mit einer erwarteten Mietrendite zu begründen, sondern nur mit einer erwarteten weiteren Preissteigerung. An dem Punkt fängt eben Spekulation/Blasenbildung an. Eine Immobilie ist langfristig immer nur so viel Wert, wie ein Mieter bereit ist zu zahlen. Man kann sich jetzt überlegen wie realistisch es ist, dass Mieter in München noch erheblich höhere Mieten zahlen, oder eben nicht.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Wartet mal schön alle auf das Platzen der Blase und dann fallende Preise. Wenn ihr Pech habt wartet ihr bis ihr schwarz werdet. Im München wird schon seit 15 Jahren erzählt dass es nicht mehr teurer werden kann.

Der Punkt ist, dass entgegen zu früheren Jahren aktuell die Mieten und die Immobilienpreise eklatant auseinanderdriften. Die Wertsteigerungen, die es in den vergangenen Jahren gab, ist nicht mehr mit einer erwarteten Mietrendite zu begründen, sondern nur mit einer erwarteten weiteren Preissteigerung. An dem Punkt fängt eben Spekulation/Blasenbildung an. Eine Immobilie ist langfristig immer nur so viel Wert, wie ein Mieter bereit ist zu zahlen. Man kann sich jetzt überlegen wie realistisch es ist, dass Mieter in München noch erheblich höhere Mieten zahlen, oder eben nicht.

Die Mieten und die Kaufpreise driften vor allem wegen der niedrigen Zinsen auseinander. Wer früher zu 5% finanzieren musste, der konnte nicht mehr als Faktor 20 zahlen. Wer heute zu 2% finanziert kann locker Faktor 30 zahlen und immer noch Gewinn machen.

Die Mieten werden in Ballungsräumen zudem sicher weiter steigen.

Und wer ein Haus kauft um es dauerhaft selbst zu bewohnen, dem kann dessen Wertentwicklung ohnehin ziemlich schnuppe sein.

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WiWi Gast

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Wenn keiner die steigenden Mieten zahlen kann, wie sollen die Mieten SICHER weiter steigen?

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Die Mieten werden in Ballungsräumen zudem sicher weiter steigen.

Und wer ein Haus kauft um es dauerhaft selbst zu bewohnen, dem kann dessen Wertentwicklung ohnehin ziemlich schnuppe sein.

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WiWi Gast

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In den vergangenen 20 Jahren ist in Deutschland das Durchschnittsentgelt um etwas mehr als 30% gestiegen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Durchschnittsentgelt

Ähnlich wohl auch in der Schweiz – teilweise wohl bedeutend weniger in Südeuropa.

Wo soll angesichts dieser wirtschaftlichen Ausgangslage Raum für deutlich steigende Immobilienpreise sein?

Die finanzielle Machttechnik, mit der die großen Notenbanken international diesen Wohlstandsverlust bisher kaschiert hatten lautet ERSCHWINGLICHKEIT.

Man zahlt einen höheren Kaufpreis bzw. kann diesen finanzieren, weil die Zinsen verglichen mit früheren Zeiten niederer sind.

Aber letztlich ist dies nur ein Trick: alle, die hierfür empfänglich waren sind allmählich abgegrast.

Vergleichbar im Bereich der Zinshäuser, wo man mit Kaufpreisvielfachen von teilweise 50 – das entspricht 2% Bruttomietrendite – und dem angesichts der jüngeren Vergangenheit wohl auch zukünftig niederen Mieterhöhungsmöglichkeiten ein Zinshaus mittefristig nicht mehr wird in Stand halten können.

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Der Punkt ist, dass entgegen zu früheren Jahren aktuell die Mieten und die Immobilienpreise eklatant auseinanderdriften. Die Wertsteigerungen, die es in den vergangenen Jahren gab, ist nicht mehr mit einer erwarteten Mietrendite zu begründen, sondern nur mit einer erwarteten weiteren Preissteigerung. An dem Punkt fängt eben Spekulation/Blasenbildung an. Eine Immobilie ist langfristig immer nur so viel Wert, wie ein Mieter bereit ist zu zahlen. Man kann sich jetzt überlegen wie realistisch es ist, dass Mieter in München noch erheblich höhere Mieten zahlen, oder eben nicht.

Die nicht stark steigenden Mieten hängen zusammen mit den nur gering steigenden (bzw. stagnierenden Real-)Einkommen. Anders als in den 50er, 60er und 70er Jahren, in denen man innerhalb einer Dekade eine nominelle Vedoppelung seines Gehalts erwarten konnte.

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WiWi Gast

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Wenn man Immobilien vermietet sind höhere Zinsen nicht schlecht, sondern können vorteilhaft sein.

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WiWi Gast

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Mietsteigerungen wird es zumindest in attraktiven Lagen weiter geben, auch wenn die Löhne nicht signifikant steigen. Dann muss der Mieter dann eben mehr Gehaltsanteil für die Miete aufwenden als zuvor. Es gibt ja kein Grundrecht auf eine Wohnung für 30% vom Netto..

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Wenn man Immo´s vermietet sind höhere Zinsen nicht schlecht, sondern können vorteilhaft sein.

Die hohen Zinsen bezahlst Du mit Deiner Bruttomietrendite, also mit dem, was an Kaltmiete hereinkommt.

Wenn zukünftig einmal wieder 5% Hypozinsen gelten, Dein jüngst zu Blasenpreisen erworbenes Münchener Zinshaus aber nur 2% Mietrendite auf die Kaltmiete abwirft, Du also nichts verdienst und sogar noch eine Unterdeckung ausgleichen muß, dann ist dies glücklich?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Mietsteigerungen wird es zumindest in attraktiven Lagen weiter geben, auch wenn die Löhne nicht signifikant steigen. Dann muss der Mieter dann eben mehr Gehaltsanteil für die Miete aufwenden als zuvor. Es gibt ja kein Grundrecht auf eine Wohnung für 30% vom Netto..

Ich erinnere an das Buch "Wohlstand für alle" von Ludwig Erhard.

Ist heute anscheinend nicht mehr wichtig, denn die überwiegende Mehrheit hat die Politiker gewählt, die gerade den Kohleausstieg beschlossen haben.

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WiWi Gast

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Man schaue immer zu den Metropolen in Europa, dort sind die Mieten deutlich über denen in FFM, MUE, usw...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Der Punkt ist, dass entgegen zu früheren Jahren aktuell die Mieten und die Immobilienpreise eklatant auseinanderdriften. Die Wertsteigerungen, die es in den vergangenen Jahren gab, ist nicht mehr mit einer erwarteten Mietrendite zu begründen, sondern nur mit einer erwarteten weiteren Preissteigerung. An dem Punkt fängt eben Spekulation/Blasenbildung an. Eine Immobilie ist langfristig immer nur so viel Wert, wie ein Mieter bereit ist zu zahlen. Man kann sich jetzt überlegen wie realistisch es ist, dass Mieter in München noch erheblich höhere Mieten zahlen, oder eben nicht.

Die Mieten und die Kaufpreise driften vor allem wegen der niedrigen Zinsen auseinander. Wer früher zu 5% finanzieren musste, der konnte nicht mehr als Faktor 20 zahlen. Wer heute zu 2% finanziert kann locker Faktor 30 zahlen und immer noch Gewinn machen.

Die Mieten werden in Ballungsräumen zudem sicher weiter steigen.

Und wer ein Haus kauft um es dauerhaft selbst zu bewohnen, dem kann dessen Wertentwicklung ohnehin ziemlich schnuppe sein.

Aber die Häuser sind im Vergleich zu früheren Zeiten nicht dauerhaltbarer geworden und angesichts der vielen Haustechnik heute auch nur noch aufwändig zu sanieren.

Irgendwann haben wir hier auch Verhältnisse in Japan - quasi insolvente Wohnungseigentümergemeinschaften von sanierungsbedürftigen, älteren Immobilien trotz langjähriger Null- und Niedrigzinsen zuvor.

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WiWi Gast

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Der zweite Teil ist eigentlich auch Quatsch und viel zu einseitig. Der Zinsanstieg kündigt nicht automatisch ein Ende des Kreditzyklus an. Siehe 90er, wo zu absurd hohen Zinsen finanziert worden ist. USA zudem nicht vergleichbar, da kurzfristige lockzinsen in der Krise. Und für die Firmenkredite/Linien siehe bspw. diverse Arbeiten von Bernanke. Wenn es einen Engpass gibt, wirkt das toxisch und kann(!) abwärtsspiralen verstärken, aber für ein Auslösen habe ich noch von keiner Evidenz gehört. Gerne Quelle Der Engpass muss (und wird) aber nicht durch ein steigendes - gesundes(!) - Zinsniveau ausgelöst werden. Hier spielen auch viel zu viel mikroökonomische Faktoren rein und der deutsche Mittelstand ist gesund. Wir kommen zudem von Nullzinsen, vergesst das mal nicht.

Finde es echt herrlich, wie hier nach einmal Kolumne lesen alle plötzlich Merlin der Wirtschaft sind. Dann macht doch den Blurry und shortet mit hohem Leverage die Wirtschaft. Die Balls hat am Ende dann doch keiner, seine Meinung zu Geld zu machen.

Fakt ist, dass sich die Indikatoren auf kurz-mittelfristiger Basis eintrüben / eingetrübt haben. Wir kommen aber auch von Top nvieaus. „Wenn Millionen arbeitslos werden“ -> De facto sind es schon Millionen und wir haben nahezu Vollbeschäftigung. Wenn in versuchten Superlativen, dann richtig.

Ich schließe mich der Urbanisierungsthese an. In FFM, HH oder München wird es kurzfristige Abkühlungen geben. Ist halt die Frage, wo der Break Even im Verhältnis Kaufpreis und Zinsen steht. 20-30% weniger bringt mir nichts, wenn ich zu 4-5% finanziere. Einen extremen Einbruch kann ich mir aber in diesen Städten nur schwerlich vorstellen, da die Investorengruppen zu fragmentiert sind.

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Das ist falsch. München war vor 15 Jahren zwar bereits teuer im Vergleich zu den anderen Städten, aber im Rahmen zu den Einkommen in München. Deshalb waren Mieten und Kaufpreise schon immer am höchsten. Was hier schon angemerkt wurde, ist der Faktor, der sich verändert hat. In München wird teilweise das 40-fache der Jahresmiete als Kaufpreis gezahlt, dieses Verhältnis war früher nicht so absurd hoch.

20 Jahre Kreditlaufzeit machen die wenigsten, das kriegst du auch nicht unter 2% bei der Laufzeit. Getilgt ist da noch lange nichts.

Ein Zinsanstieg sorgt natürlich erst mit gewisser Verzögerung für Preisanpassungen. Der Zinsanstieg kündigt allerdings das Ende des Kreditzyklus an und damit eine bevorstehende Rezession. Die Rezession vernichtet die Preise, nicht allein der Zinsanstieg.
Wenn Millionen arbeitslos werden, wirst du überrascht sein, wieviele Immobilien auf einmal im Angebot sind.

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Wartet mal schön alle auf das Platzen der Blase und dann fallende Preise. Wenn ihr Pech habt wartet ihr bis ihr schwarz werdet. Im München wird schon seit 15 Jahren erzählt dass es nicht mehr teurer werden kann.

Auch ein (eventuell sprunghaftes) Ansteigen der Zinsen wird nicht dazu führen, dass massenhaft Häuser auf den Markt kommen. Jeder der einigermaßen überlegt finanziert hat eine Zinsbindung von 15 bis 20 Jahren und Zinsen unter 2%. Da passiert so schnell nix. Bei Ablaufen der Zinsbindung ist der Großteil oder der gesamte Kredit getilgt.

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WiWi Gast

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Mit Kaufpreisfaktor 40 hat man gerade noch 2,5% Mietrendite, auf die man noch Steuern zahlen muß. Also in 10 Jahren vielleicht glücklich 15% nach Steuern verdient, was im Grunde der Rede kaum wert ist.

Da die großen Notenbanken zur angeblichen Unterstützung der Wirtschaft periodisch Abwertungsaktionen lancieren ist es glücklicher, sein Kapital flüssig oder leicht liquidierbar zu halten, um dem auszuweichen, was bei Immobilien bekanntermaßen schwierig ist.

Wer "nur" Draghis Anleihenkaufprogramm ab Mitte 2014 ausgewichen ist, hat auf diese Weise ggf. steuerfrei ab Mitte 2015 20% verdient.

Null- und Niedrigzinsen sind letztlich so etwas wie ein finanzieller Offenbarungseid von verschuldeten und nicht mehr wettbewerbsfähigen Volkswirtschaften.

Nur wurden in Europa nie die Bürger gerfragt.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Wartet mal schön alle auf das Platzen der Blase und dann fallende Preise. Wenn ihr Pech habt wartet ihr bis ihr schwarz werdet. Im München wird schon seit 15 Jahren erzählt dass es nicht mehr teurer werden kann.

Auch ein (eventuell sprunghaftes) Ansteigen der Zinsen wird nicht dazu führen, dass massenhaft Häuser auf den Markt kommen. Jeder der einigermaßen überlegt finanziert hat eine Zinsbindung von 15 bis 20 Jahren und Zinsen unter 2%. Da passiert so schnell nix. Bei Ablaufen der Zinsbindung ist der Großteil oder der gesamte Kredit getilgt.

die oberen beiden Poster haben das schon richtig erkannt.
Betrachtet man das Thema aus einer anderen Perspektive -> die meisten Unternehmen halten sich aktuell nur auf Pump über Wasser. D.h. wenn die Zinsen ansteigen, gehen mehr Firmen pleite -> höhere Arbeitslosigkeit -> höhere Kreditausfälle bei der Bank -> Kündigung des Vertrages seitens der Bank bei Zahlungsausfällen.
Zudem sind die Banken nicht blöd. Wenn es zu sinkenden Hauspreisen kommen sollte, kann die Bank Sicherheiten fordern, da der geliehende Kreditbetrag möglicherweise den Hauswert übersteigt. Da interessiert die Banken dein laufender Kreditvertrag wenig.
Wenn die Banken selber Finanzierungsprobleme bekommen, dann fordern sie ihre Sicherheiten (=Haus) auch ein. Stehen ja schließlich im Grundbuch drin.

Fazit: wenn die Banken es wollen, dann kommen sie schon über Vertragsfloskeln aus der Nummer raus und du darfst die Hütte verkaufen/zwangsversteigern.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Lese den Spiegel - Artikel von 1986: "Der Markt ist kaputt"

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Ich schließe mich der Urbanisierungsthese an. In FFM, HH oder München wird es kurzfristige Abkühlungen geben. Ist halt die Frage, wo der Break Even im Verhältnis Kaufpreis und Zinsen steht. 20-30% weniger bringt mir nichts, wenn ich zu 4-5% finanziere. Einen extremen Einbruch kann ich mir aber in diesen Städten nur schwerlich vorstellen, da die Investorengruppen zu fragmentiert sind.

Wenn heute ein Akademiker noch als Alleinverdiener eine Familie ernähren und ein Haus im Speckgürtel einer Stadt erwerben könnte, wie es früher in den 50er bis in die 80er Jahre üblich war, würden dies viel mehr tun.

Der ganze Quatsch mit Urbanisierung ist nur das äußere Anzeichen des schwindenden Massenwohlstands.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Wenn man Immo´s vermietet sind höhere Zinsen nicht schlecht, sondern können vorteilhaft sein.

Die hohen Zinsen bezahlst Du mit Deiner Bruttomietrendite, also mit dem, was an Kaltmiete hereinkommt.

Wenn zukünftig einmal wieder 5% Hypozinsen gelten, Dein jüngst zu Blasenpreisen erworbenes Münchener Zinshaus aber nur 2% Mietrendite auf die Kaltmiete abwirft, Du also nichts verdienst und sogar noch eine Unterdeckung ausgleichen muß, dann ist dies glücklich?

Annahme man finanziert zu den hohen Zinsen, der "Verlust" kann dann ggf. noch mit dem privaten Gehalt verrechnet werden.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Finde es echt herrlich, wie hier nach einmal Kolumne lesen alle plötzlich Merlin der Wirtschaft sind. Dann macht doch den Blurry und shortet mit hohem Leverage die Wirtschaft. Die Balls hat am Ende dann doch keiner, seine Meinung zu Geld zu machen.

Konkret bereits am Sinken sind die Einkaufscenter - lastige Deutsche Euroshop AG und Unibail - Rodamco, sowie viele Mall - REIT´s in den USA.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Wenn man Immo´s vermietet sind höhere Zinsen nicht schlecht, sondern können vorteilhaft sein.

Die hohen Zinsen bezahlst Du mit Deiner Bruttomietrendite, also mit dem, was an Kaltmiete hereinkommt.

Wenn zukünftig einmal wieder 5% Hypozinsen gelten, Dein jüngst zu Blasenpreisen erworbenes Münchener Zinshaus aber nur 2% Mietrendite auf die Kaltmiete abwirft, Du also nichts verdienst und sogar noch eine Unterdeckung ausgleichen muß, dann ist dies glücklich?

Annahme man finanziert zu den hohen Zinsen, der "Verlust" kann dann ggf. noch mit dem privaten Gehalt verrechnet werden.

Ja, aber das ist dann alles Geld, was trotzdem weg ist, auch wenn ein paar Almosen von der Steuer zurückkommen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Annahme man finanziert zu den hohen Zinsen, der "Verlust" kann dann ggf. noch mit dem privaten Gehalt verrechnet werden.

Mit genau dieser Logik haben früher viele Prominente Ostimmobilien erworben, die sie dann Mitte der 00er Jahre für 20% bis 30% der ursprünglichen Anschaffungskosten verkaufen mußten, so daß noch Restschulden übrig blieben.

Oftmals waren dann auch keine hohen andersweitigen Einkünfte mehr vorhanden.

Stichwortsuche "Ostimmobilien - Pleite"!

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Tja nur blöd dass es in MUC bspw. deutlich über 30% vom Netto sind.
Kannst dir jetzt überlegen ob das so weitergeht.

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Mietsteigerungen wird es zumindest in attraktiven Lagen weiter geben, auch wenn die Löhne nicht signifikant steigen. Dann muss der Mieter dann eben mehr Gehaltsanteil für die Miete aufwenden als zuvor. Es gibt ja kein Grundrecht auf eine Wohnung für 30% vom Netto..

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WiWi Gast

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Ein anhaltender Zinsanstieg führt zum Ende des Kreditzyklus. Daran gibt es nichts zu rütteln.
Niemand behauptet, das dies sofort eintritt. Langsam aber sicher wird sich weniger verschuldet auf Privat- und Unternehmensseite und das wirkt deflationär.
Quelle? Kennst du vllt Ray Dalio? Hast anscheinend noch nie gehört.
Jeder in der Branche weiß um die Bedeutung des Kreditzyklus.

Wenn du dich heute hoch verschuldest, kannst du morgen weniger ausgeben um deine Schulden abzutragen. Bei höherem Zins wird die Last noch viel größer.
Außerdem hast du sicherlich schon von den Leveraged Loans gehöhrt, diese haben variable Verzinsung (hochriskante Firmenkredite). Man schätzt den Markt für Leveraged Loans auf über 1 Billion USD und das wird auch vom IWF als Risiko angesehen. Klassische Zombieunternehmen gibts natürlich auch in Europa. Wenn die günstige Finanzierung wegfällt und diese Unternehmen ihre Finanzierungskosten nicht erwirtschaften können, gehen sie in die Insolvenz. Diese Pleitewelle kommt erst noch, das wurde durch den Niedrigzins historisch sehr niedrig gehalten. Diese Entwicklungen gehen immer graduell vonstatten und plötzlich hast du die volle Wirtschaftskrise.

Warum du hier ein Ausbrechen von großer Arbeitslosigkeit lächerlich machst, erschliesst sich mir nicht. In dem Fall der Rezession purzeln unweigerlich die Preise.

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Der zweite Teil ist eigentlich auch Quatsch und viel zu einseitig. Der Zinsanstieg kündigt nicht automatisch ein Ende des Kreditzyklus an. Siehe 90er, wo zu absurd hohen Zinsen finanziert worden ist. USA zudem nicht vergleichbar, da kurzfristige lockzinsen in der Krise. Und für die Firmenkredite/Linien siehe bspw. diverse Arbeiten von Bernanke. Wenn es einen Engpass gibt, wirkt das toxisch und kann(!) abwärtsspiralen verstärken, aber für ein Auslösen habe ich noch von keiner Evidenz gehört. Gerne Quelle Der Engpass muss (und wird) aber nicht durch ein steigendes - gesundes(!) - Zinsniveau ausgelöst werden. Hier spielen auch viel zu viel mikroökonomische Faktoren rein und der deutsche Mittelstand ist gesund. Wir kommen zudem von Nullzinsen, vergesst das mal nicht.

Finde es echt herrlich, wie hier nach einmal Kolumne lesen alle plötzlich Merlin der Wirtschaft sind. Dann macht doch den Blurry und shortet mit hohem Leverage die Wirtschaft. Die Balls hat am Ende dann doch keiner, seine Meinung zu Geld zu machen.

Fakt ist, dass sich die Indikatoren auf kurz-mittelfristiger Basis eintrüben / eingetrübt haben. Wir kommen aber auch von Top nvieaus. „Wenn Millionen arbeitslos werden“ -> De facto sind es schon Millionen und wir haben nahezu Vollbeschäftigung. Wenn in versuchten Superlativen, dann richtig.

Ich schließe mich der Urbanisierungsthese an. In FFM, HH oder München wird es kurzfristige Abkühlungen geben. Ist halt die Frage, wo der Break Even im Verhältnis Kaufpreis und Zinsen steht. 20-30% weniger bringt mir nichts, wenn ich zu 4-5% finanziere. Einen extremen Einbruch kann ich mir aber in diesen Städten nur schwerlich vorstellen, da die Investorengruppen zu fragmentiert sind.

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WiWi Gast

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Es gibt so viele Industrien mit 10% bis 30% Umsatzrendite.

Insofern ist der Glaube vieler - auch institutioneller - Investoren an das Betongeld verwunderlich.

Da diese Industrien allerdings vielfach zyklisch sind, wird es gute und schlechte Jahre geben.

Jedoch ist beim Zinshaus mit 3% gleichfalls unsicher, ob die Miete - wie erhofft - regelmäßig kommt.

Nur ist wegen der geringen Rendite die Verletzlichkeit des Investments an sich viel größer.

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WiWi Gast

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Wer auf 15 bis 20 Jahre finanziert, hat ein echtes Problem, wenn er vorzeitig verkaufen muss. Scheidung, Umzug u.s.w. Die Vorfälligkeitsentschädigung fällt dann gigantisch hoch aus!

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Wartet mal schön alle auf das Platzen der Blase und dann fallende Preise. Wenn ihr Pech habt wartet ihr bis ihr schwarz werdet. Im München wird schon seit 15 Jahren erzählt dass es nicht mehr teurer werden kann.

Auch ein (eventuell sprunghaftes) Ansteigen der Zinsen wird nicht dazu führen, dass massenhaft Häuser auf den Markt kommen. Jeder der einigermaßen überlegt finanziert hat eine Zinsbindung von 15 bis 20 Jahren und Zinsen unter 2%. Da passiert so schnell nix. Bei Ablaufen der Zinsbindung ist der Großteil oder der gesamte Kredit getilgt.

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WiWi Gast

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Zustimmung! Die 30% sind in den beliebten Ballungsgebieten reines Wunschdenken. Das klappt für Bestverdiener, aber nicht für den durchschnittlichen Akademiker.

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Mietsteigerungen wird es zumindest in attraktiven Lagen weiter geben, auch wenn die Löhne nicht signifikant steigen. Dann muss der Mieter dann eben mehr Gehaltsanteil für die Miete aufwenden als zuvor. Es gibt ja kein Grundrecht auf eine Wohnung für 30% vom Netto..

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WiWi Gast

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Richtig. Auf diese Art und Weise mussten sogar gut verdienende Zahnärzte die Privatinsolvenz erklären-

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Annahme man finanziert zu den hohen Zinsen, der "Verlust" kann dann ggf. noch mit dem privaten Gehalt verrechnet werden.

Mit genau dieser Logik haben früher viele Prominente Ostimmobilien erworben, die sie dann Mitte der 00er Jahre für 20% bis 30% der ursprünglichen Anschaffungskosten verkaufen mußten, so daß noch Restschulden übrig blieben.

Oftmals waren dann auch keine hohen andersweitigen Einkünfte mehr vorhanden.

Stichwortsuche "Ostimmobilien - Pleite"!

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Richtig. Auf diese Art und Weise mussten sogar gut verdienende Zahnärzte die Privatinsolvenz erklären-

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Annahme man finanziert zu den hohen Zinsen, der "Verlust" kann dann ggf. noch mit dem privaten Gehalt verrechnet werden.

Mit genau dieser Logik haben früher viele Prominente Ostimmobilien erworben, die sie dann Mitte der 00er Jahre für 20% bis 30% der ursprünglichen Anschaffungskosten verkaufen mußten, so daß noch Restschulden übrig blieben.

Oftmals waren dann auch keine hohen andersweitigen Einkünfte mehr vorhanden.

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1/10 kenne keinen meiner Zahnarzt Kollegen verdient unter 10k netto. Wie soll er bei sowas pleite gehen?

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WiWi Gast

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Das klappt auch für Akademiker. Man muss halt seine Ansprüche an die Realität anpassen. Heutzutage leben Singles auf 80 qm und behaupten, drunter ginge es gar nicht. Vor 20 Jahren haben vier bis fünf Familienmitglieder auf der gleichen Fläche gewohnt.

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Zustimmung! Die 30% sind in den beliebten Ballungsgebieten reines Wunschdenken. Das klappt für Bestverdiener, aber nicht für den durchschnittlichen Akademiker.

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Mietsteigerungen wird es zumindest in attraktiven Lagen weiter geben, auch wenn die Löhne nicht signifikant steigen. Dann muss der Mieter dann eben mehr Gehaltsanteil für die Miete aufwenden als zuvor. Es gibt ja kein Grundrecht auf eine Wohnung für 30% vom Netto..

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

1/10 kenne keinen meiner Zahnarzt Kollegen verdient unter 10k netto. Wie soll er bei sowas pleite gehen?

Ich habe schon Zahnärzte in Einzelpraxis erlebt, die haben mangels Kundschaft und hoher Kosten nur wenig verdient haben bzw. wurden deshalb insolvent.

Seit der Niederlassungsfreiheit hat sich der Markt für Zahnärzte in Deutschland ins Negative verkehrt. Deswegen gibt es heute öfters Gemeinschaftspraxen, um die Fixkosten zu teilen.

Zudem lassen sich heute einige Patienten für tendenziell margenstarke Zahnersatzbehandlungen mangels Mittel bzw. entsprechender Zusatzversicherung im günstigeren Ausland behandeln, was es so vor 20 Jahren noch nicht gab.

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WiWi Gast

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Also ich habe die Möglichkeit in FFM zu kaufen, Preis im Zentrum liegt bei 6k. Ist eine eher kleine Wohnung mit 50qm, Nettokaltmiete sind 22€ pro qm. wenn ich es vermieten würde. (Die anderen in Bau sind schon vermietet ^^) also halte ich es entsprechend für richtig. Man geht von einer Mietpreissteigerung auf 25€ in den nächsten 2-3 Jahren aus da es hier ja bekanntlich eng ist und es nichts gibt, meine Frage ist nun;

Angenommen ich spare mir die Miete von aktuell 1000€ und wohne dort selbst, vermiete dann später für 22-25€ dann könnte es ja immernoch ein Geschäft werden.. klar viele sagen Nettokaltmiete und und und aber was ist mit den Preissteigerungen? Mietpreisbremse greift ja auch nicht bei Neubauten (ein hoch auf die Politik)

Achso, hätte bis zu 150K EK

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WiWi Gast

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Lasse die Finger von Frankfurt. Absolute Blasenpreise. Ich bin in der Branche seit 13 Jahren unterwegs.
50 QM á 6.000 € = 300.000 €.
Ohne Makler nochmal 7 % für Grunderwebsteuer und Notarkosten.
Gesamtpreis: 321.000 €
Nettokaltmiete beträgt dann bei 22 €/QM: 13.200 €
Das ergibt einen Multiplikator von 24.
Deine Bruttomietrendite beträgt 4,0 % vor Kosten.
Vergiss es.

Wenn du auf eine Preissteigerung spekulierst, dann ist das nichts anderes als Lotteriespiel.

Meine Investments müssen minimum 6-10 % Bruttomietrendite bringen. Bedenke, dass der Gewinn im Einkauf gemacht wird.
WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Also ich habe die Möglichkeit in FFM zu kaufen, Preis im Zentrum liegt bei 6k. Ist eine eher kleine Wohnung mit 50qm, Nettokaltmiete sind 22€ pro qm. wenn ich es vermieten würde. (Die anderen in Bau sind schon vermietet ^^) also halte ich es entsprechend für richtig. Man geht von einer Mietpreissteigerung auf 25€ in den nächsten 2-3 Jahren aus da es hier ja bekanntlich eng ist und es nichts gibt, meine Frage ist nun;

Angenommen ich spare mir die Miete von aktuell 1000€ und wohne dort selbst, vermiete dann später für 22-25€ dann könnte es ja immernoch ein Geschäft werden.. klar viele sagen Nettokaltmiete und und und aber was ist mit den Preissteigerungen? Mietpreisbremse greift ja auch nicht bei Neubauten (ein hoch auf die Politik)

Achso, hätte bis zu 150K EK

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Also ich habe die Möglichkeit in FFM zu kaufen, Preis im Zentrum liegt bei 6k. Ist eine eher kleine Wohnung mit 50qm, Nettokaltmiete sind 22€ pro qm. wenn ich es vermieten würde. (Die anderen in Bau sind schon vermietet ^^) also halte ich es entsprechend für richtig. Man geht von einer Mietpreissteigerung auf 25€ in den nächsten 2-3 Jahren aus da es hier ja bekanntlich eng ist und es nichts gibt, meine Frage ist nun;

Angenommen ich spare mir die Miete von aktuell 1000€ und wohne dort selbst, vermiete dann später für 22-25€ dann könnte es ja immernoch ein Geschäft werden.. klar viele sagen Nettokaltmiete und und und aber was ist mit den Preissteigerungen? Mietpreisbremse greift ja auch nicht bei Neubauten (ein hoch auf die Politik)

Achso, hätte bis zu 150K EK

Wie alt ist die Wohnanlage, was für teure Reparaturen stehen demnächst an, wieviel Instandhaltungsrücklage erwirbst Du mit?

Gibt es Probleme in der WEG - Gemeinschaft?

Ist dies ggf. eine verschuldete WEG - Gemeinschaft, da wichtige Reparaturen nicht durch die Instandhaltungsrücklage oder Sonderumlagen zu finanzieren waren?

Diesbezüglich wenigstens die Protokelle der drei letzten WEG - Versammlungen gelesen?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Lasse die Finger von Frankfurt. Absolute Blasenpreise. Ich bin in der Branche seit 13 Jahren unterwegs.
50 QM á 6.000 € = 300.000 €.
Ohne Makler nochmal 7 % für Grunderwebsteuer und Notarkosten.
Gesamtpreis: 321.000 €
Nettokaltmiete beträgt dann bei 22 €/QM: 13.200 €
Das ergibt einen Multiplikator von 24.
Deine Bruttomietrendite beträgt 4,0 % vor Kosten.
Vergiss es.

Wenn du auf eine Preissteigerung spekulierst, dann ist das nichts anderes als Lotteriespiel.

Meine Investments müssen minimum 6-10 % Bruttomietrendite bringen. Bedenke, dass der Gewinn im Einkauf gemacht wird.
WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Also ich habe die Möglichkeit in FFM zu kaufen, Preis im Zentrum liegt bei 6k. Ist eine eher kleine Wohnung mit 50qm, Nettokaltmiete sind 22€ pro qm. wenn ich es vermieten würde. (Die anderen in Bau sind schon vermietet ^^) also halte ich es entsprechend für richtig. Man geht von einer Mietpreissteigerung auf 25€ in den nächsten 2-3 Jahren aus da es hier ja bekanntlich eng ist und es nichts gibt, meine Frage ist nun;

Angenommen ich spare mir die Miete von aktuell 1000€ und wohne dort selbst, vermiete dann später für 22-25€ dann könnte es ja immernoch ein Geschäft werden.. klar viele sagen Nettokaltmiete und und und aber was ist mit den Preissteigerungen? Mietpreisbremse greift ja auch nicht bei Neubauten (ein hoch auf die Politik)

Achso, hätte bis zu 150K EK

300k für 50m2 zahlt man ja bei uns in einem kleinen Städtchen Nähe Potsdam. Noch relativ normal, schau mal nach Berlin rüber, da zahlst du aktuell das doppelte wenn es nicht gerade Neukölln ist.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Hinsichtlich Wohnungsgröße und Mietzinsidee ist dies eine Immobilie, bei der Du im Rahmen einer Fremdvermietung wahrscheinlich öfters einen Mieterwechsel haben wirst mit entsprechenden Kosten, Mietausfall sowie Renovierungs- und Verwaltungsaufwand.

Insofern günstig, wenn Du zukünftig dort in der Nähe wohnen bleibst.

Wem es das wert ist...

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WiWi Gast

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Ich möchte evidenz und nicht bridgewater.. der „Kreditzyklus“ ist nicht zu Ende, trotz steigender Zinsen. Es ist ein Zyklus. Man vermutet(!) ein Ende des derzeitigen Kreditzyklus mit Lag bei steigenden Zinsen. „Die Branche“ weiß das -> welche Branche? Willst du auf meine Branche, die Finanzdienstleister hinaus? Der Kredityklus in der Niedrigzinsphase ist ergo demnächst beendet, das muss sich aber nicht in einem Nachfragerückgang an debt spiegeln, da ausreichend belegt ist, dass steigende Zinsen trotz Theorie nicht zu einem derartigen Rückgang führen müssen. Nochmal: Wir kommen von historischen Tiefständen. Die Sell side Analysten für FS sind sich im bankenbereich sogar einig: Die Banken freuen sich auf höhere Zinsen und schaufeln EK auf den Bilanzen frei, da anhaltende Nachfrage erwartet wird und es für die Banken zu höheren Konditionsbeiträgen führt. Nahezu alle europäischen Banken stehen dafür sabbernd in den startlöchern, um sich sich über höhere Profitabilität zu freuen..

Natürlich führen steigende Zinsen zu einem Druck auf die kapitaldienstfähigkeit, es gibt aber keine evidenz für eine kausalität von Unternehmenspleiten und steigenden Zinsen. In der Konjunkturtheorie würde prozyklisch sogar davon ausgegangen werden, das Unternehmen diese Zinsen durch höhere Produktionsauslastung ohne Probleme tragen können. Unternehmen haben ihre kapitalkosten schon zu viel höheren Kosten erwirtschaftet und hier sprechen wir noch von Zeiten mit um einiges höheren Lasten im Bereich Personal bzw. Verwaltungskosten. Die Historie zeigt doch klar, dass deine Theorien real nicht eingetreten sind. Die Inflation im Euro Raum bewegte sich trotz niedriger Zinsen auf Tiefpunkten. Die Kausalität, die du darstellst, ist wie gesagt viel zu plakativ und einseitig. Leverage Loans anzuführen, die als spekulative Instrumente schon seit über einem Jahrzehnt genutzt werden (zumal Gläubiger dann einfach als Investoren auftreten können) und sich bis auf covenants und handelbarkeit nicht von high yield Anleihen unterscheiden, zeigt dann doch, dass du halt nur den einen oder anderen Artikel des Handelsblattes gelesen hast. Ist in den USA für bisschen zusätzliche Rendite üblich und wurde schon bei ganz anderen zineniveaus vergeben. Auch hier noch mal für dich: der Hauptteil des yield wird durch den spread (UnternehmensRisiko) bestimmt. Der zinsshift auf der risikofreien Seite wird meistens durch die Corporates gehedged... der iwf schätzt zudem so gut wie alles high Risk ein und gibt Warnungen raus. Ist auch seine Aufgabe.

Zum Thema Arbeitslosigkeit: Millionen Arbeitslose haben wir wie gesagt schon jetzt. Ich wollte auf die Relation hinaus und nicht auf Lächerlichkeit. Denn wir bewegen uns auf Rekordtiefständen!Weitere Millionen sehe ich bei der Situation des deutschen Arbeitsmarktes für die nächsten Jahre definitiv nicht, dafür gibt es zu viel Bereiche mit AN Mangel.

Ich bin auch eher der pessimistische Realist. Aber ich sehe das schwarze Bild einfach nicht mit der Schwärze wie manch einer hier.

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Ein anhaltender Zinsanstieg führt zum Ende des Kreditzyklus. Daran gibt es nichts zu rütteln.
Niemand behauptet, das dies sofort eintritt. Langsam aber sicher wird sich weniger verschuldet auf Privat- und Unternehmensseite und das wirkt deflationär.
Quelle? Kennst du vllt Ray Dalio? Hast anscheinend noch nie gehört.
Jeder in der Branche weiß um die Bedeutung des Kreditzyklus.

Wenn du dich heute hoch verschuldest, kannst du morgen weniger ausgeben um deine Schulden abzutragen. Bei höherem Zins wird die Last noch viel größer.
Außerdem hast du sicherlich schon von den Leveraged Loans gehöhrt, diese haben variable Verzinsung (hochriskante Firmenkredite). Man schätzt den Markt für Leveraged Loans auf über 1 Billion USD und das wird auch vom IWF als Risiko angesehen. Klassische Zombieunternehmen gibts natürlich auch in Europa. Wenn die günstige Finanzierung wegfällt und diese Unternehmen ihre Finanzierungskosten nicht erwirtschaften können, gehen sie in die Insolvenz. Diese Pleitewelle kommt erst noch, das wurde durch den Niedrigzins historisch sehr niedrig gehalten. Diese Entwicklungen gehen immer graduell vonstatten und plötzlich hast du die volle Wirtschaftskrise.

Warum du hier ein Ausbrechen von großer Arbeitslosigkeit lächerlich machst, erschliesst sich mir nicht. In dem Fall der Rezession purzeln unweigerlich die Preise.

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Der zweite Teil ist eigentlich auch Quatsch und viel zu einseitig. Der Zinsanstieg kündigt nicht automatisch ein Ende des Kreditzyklus an. Siehe 90er, wo zu absurd hohen Zinsen finanziert worden ist. USA zudem nicht vergleichbar, da kurzfristige lockzinsen in der Krise. Und für die Firmenkredite/Linien siehe bspw. diverse Arbeiten von Bernanke. Wenn es einen Engpass gibt, wirkt das toxisch und kann(!) abwärtsspiralen verstärken, aber für ein Auslösen habe ich noch von keiner Evidenz gehört. Gerne Quelle Der Engpass muss (und wird) aber nicht durch ein steigendes - gesundes(!) - Zinsniveau ausgelöst werden. Hier spielen auch viel zu viel mikroökonomische Faktoren rein und der deutsche Mittelstand ist gesund. Wir kommen zudem von Nullzinsen, vergesst das mal nicht.

Finde es echt herrlich, wie hier nach einmal Kolumne lesen alle plötzlich Merlin der Wirtschaft sind. Dann macht doch den Blurry und shortet mit hohem Leverage die Wirtschaft. Die Balls hat am Ende dann doch keiner, seine Meinung zu Geld zu machen.

Fakt ist, dass sich die Indikatoren auf kurz-mittelfristiger Basis eintrüben / eingetrübt haben. Wir kommen aber auch von Top nvieaus. „Wenn Millionen arbeitslos werden“ -> De facto sind es schon Millionen und wir haben nahezu Vollbeschäftigung. Wenn in versuchten Superlativen, dann richtig.

Ich schließe mich der Urbanisierungsthese an. In FFM, HH oder München wird es kurzfristige Abkühlungen geben. Ist halt die Frage, wo der Break Even im Verhältnis Kaufpreis und Zinsen steht. 20-30% weniger bringt mir nichts, wenn ich zu 4-5% finanziere. Einen extremen Einbruch kann ich mir aber in diesen Städten nur schwerlich vorstellen, da die Investorengruppen zu fragmentiert sind.

antworten
WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

1/10 kenne keinen meiner Zahnarzt Kollegen verdient unter 10k netto. Wie soll er bei sowas pleite gehen?

Ich habe schon Zahnärzte in Einzelpraxis erlebt, die haben mangels Kundschaft und hoher Kosten nur wenig verdient haben bzw. wurden deshalb insolvent.

Seit der Niederlassungsfreiheit hat sich der Markt für Zahnärzte in Deutschland ins Negative verkehrt. Deswegen gibt es heute öfters Gemeinschaftspraxen, um die Fixkosten zu teilen.

Zudem lassen sich heute einige Patienten für tendenziell margenstarke Zahnersatzbehandlungen mangels Mittel bzw. entsprechender Zusatzversicherung im günstigeren Ausland behandeln, was es so vor 20 Jahren noch nicht gab.

Wenn ich in die Großstadt gehe und die 20. Zahnarztpraxis in der gleichen Strasse eröffne, dann kann das schon nach hinten losgehen. Wenn ich aber in eine Kleinstadt gehe, dann ist die Praxis in der Regel in kürzester Zeit voll, da gerade hier Ärztemangel besteht. Leider sieht der Zahnärztenachwuchs das nicht.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Wenn ich in die Großstadt gehe und die 20. Zahnarztpraxis in der gleichen Strasse eröffne, dann kann das schon nach hinten losgehen. Wenn ich aber in eine Kleinstadt gehe, dann ist die Praxis in der Regel in kürzester Zeit voll, da gerade hier Ärztemangel besteht. Leider sieht der Zahnärztenachwuchs das nicht.

Bei der insolventen Zahnarztpraxis war es tatsächlich so, daß im Umkreis von einem Kilometer noch über zehn weitere Zahnarztpraxen waren.

Andererseits ist im ländlichen Raum die Patientenzahl gering, so daß auch dies nicht immer glücklich ist.

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WiWi Gast

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Indem er sich privat mit Immobilien verspekuliert. War bei meinem Zahnarzt so.

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Richtig. Auf diese Art und Weise mussten sogar gut verdienende Zahnärzte die Privatinsolvenz erklären-

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Annahme man finanziert zu den hohen Zinsen, der "Verlust" kann dann ggf. noch mit dem privaten Gehalt verrechnet werden.

Mit genau dieser Logik haben früher viele Prominente Ostimmobilien erworben, die sie dann Mitte der 00er Jahre für 20% bis 30% der ursprünglichen Anschaffungskosten verkaufen mußten, so daß noch Restschulden übrig blieben.

Oftmals waren dann auch keine hohen andersweitigen Einkünfte mehr vorhanden.

Stichwortsuche "Ostimmobilien - Pleite"!

1/10 kenne keinen meiner Zahnarzt Kollegen verdient unter 10k netto. Wie soll er bei sowas pleite gehen?

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WiWi Gast

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Schlimmer noch, im ländlichen Raum gibt es weniger Privatpatienten.

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Wenn ich in die Großstadt gehe und die 20. Zahnarztpraxis in der gleichen Strasse eröffne, dann kann das schon nach hinten losgehen. Wenn ich aber in eine Kleinstadt gehe, dann ist die Praxis in der Regel in kürzester Zeit voll, da gerade hier Ärztemangel besteht. Leider sieht der Zahnärztenachwuchs das nicht.

Bei der insolventen Zahnarztpraxis war es tatsächlich so, daß im Umkreis von einem Kilometer noch über zehn weitere Zahnarztpraxen waren.

Andererseits ist im ländlichen Raum die Patientenzahl gering, so daß auch dies nicht immer glücklich ist.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.02.2019:

Indem er sich privat mit Immobilien verspekuliert. War bei meinem Zahnarzt so.

Davon lebte früher eine eigene Industrie.

Siehe die Spiegel - Artikel „Geld ohne Wiederkehr“, „Es ist total am Markt vorbeigebaut worden“, „Die Rechnung geht nicht auf“ sowie "Fehl-Steuer Ost" im Internet.

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WiWi Gast

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 20.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 19.02.2019:

Indem er sich privat mit Immobilien verspekuliert. War bei meinem Zahnarzt so.

Davon lebte früher eine eigene Industrie.

Siehe die Spiegel - Artikel „Geld ohne Wiederkehr“, „Es ist total am Markt vorbeigebaut worden“, „Die Rechnung geht nicht auf“ sowie "Fehl-Steuer Ost" im Internet.

Ärzte sind eine absolute Traumzielgruppe für schlechte Investments die haben immer Vertrauen in die Leute wie ihre Patienten ihnen gegenüber zudem haben sie von Anlagen genauso viel Ahnung wie der Durchschnitt der Bevölkerung.

antworten
WiWi Gast

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Seit der ab dem 11.11.2005 geltende beschränkten Verlustverrechnung im Zusammenhang mit Steuerstundungsmodellen auf entsprechende positive Einkünfte aus der gleichen Quelle durch den § 15b EStG gibt es jenseits von Denkmalimmobilien keinen Markt mehr für ruinöse steuersparende Kapitalanlagen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 15.10.2019:

Ärzte sind eine absolute Traumzielgruppe für schlechte Investments die haben immer Vertrauen in die Leute wie ihre Patienten ihnen gegenüber zudem haben sie von Anlagen genauso viel Ahnung wie der Durchschnitt der Bevölkerung.

Lese antiquarisch von Mario Ohoven: Die Magie des Power-Selling: Die Erfolgsstrategie für perfektes Verkaufen

Dereinst lebte eine eigene Industrie nicht schlecht davon...

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

Jemand eine Meinung zu Düsseldorf und Umgebung? Schauen uns gerade um und die Preise erscheinen mir doch arg hoch zu sein.. (wir suchen im Bereich EFH für +-800k)

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.10.2019:

Jemand eine Meinung zu Düsseldorf und Umgebung? Schauen uns gerade um und die Preise erscheinen mir doch arg hoch zu sein.. (wir suchen im Bereich EFH für +-800k)

Wenn man es sich leisten kann und es als Konsumausgabe wie ein teures Auto oder einen Malediven Trip ansieht ja, wenn es sich finanzieren muss oder insgeheim auf Wertsteigerung hofft nein

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.10.2019:

Jemand eine Meinung zu Düsseldorf und Umgebung? Schauen uns gerade um und die Preise erscheinen mir doch arg hoch zu sein.. (wir suchen im Bereich EFH für +-800k)

"Urbanisierung" ist m. E. eine eigene Blase für sich.

Weil man mit normalem Job und Einkommen mehr davon jenseits der in jeder Hinsicht teuren, reglementierten und überfüllten Großstädte hat.

Aber laß uns noch einmal in 5 Jahren darüber sprechen ...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.10.2019:

Jemand eine Meinung zu Düsseldorf und Umgebung? Schauen uns gerade um und die Preise erscheinen mir doch arg hoch zu sein.. (wir suchen im Bereich EFH für +-800k)

"Urbanisierung" ist m. E. eine eigene Blase für sich.

Weil man mit normalem Job und Einkommen mehr davon jenseits der in jeder Hinsicht teuren, reglementierten und überfüllten Großstädte hat.

Aber laß uns noch einmal in 5 Jahren darüber sprechen ...

Warum? Was wird in 5 Jahren sein?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.10.2019:

WiWi Gast schrieb am 16.10.2019:

Jemand eine Meinung zu Düsseldorf und Umgebung? Schauen uns gerade um und die Preise erscheinen mir doch arg hoch zu sein.. (wir suchen im Bereich EFH für +-800k)

Wenn man es sich leisten kann und es als Konsumausgabe wie ein teures Auto oder einen Malediven Trip ansieht ja, wenn es sich finanzieren muss oder insgeheim auf Wertsteigerung hofft nein

Es geht primär darum etwas „eigenes“ zu haben, d.h. emotionaler Hintergrund insofern ein Stückweit „Konsum“ ist iO. Allerdings möchte ich meine Freiheit nicht so sehr einschränken, dass ich die Hütte in 20 Jahren nicht mehr mit Riesenverlust und drohender Privatinsolvenz verkaufen kann weil Düsseldorf zum neuen Duisburg geworden ist.. man weiß ja nie

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.10.2019:

Jemand eine Meinung zu Düsseldorf und Umgebung? Schauen uns gerade um und die Preise erscheinen mir doch arg hoch zu sein.. (wir suchen im Bereich EFH für +-800k)

"Urbanisierung" ist m. E. eine eigene Blase für sich.

Weil man mit normalem Job und Einkommen mehr davon jenseits der in jeder Hinsicht teuren, reglementierten und überfüllten Großstädte hat.

Aber laß uns noch einmal in 5 Jahren darüber sprechen ...

Warum? Was wird in 5 Jahren sein?

Da ist die deutsche Immobilienblase geplatzt.

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WiWi Gast

Heute noch Haus kaufen

WiWi Gast schrieb am 16.10.2019:

Es geht primär darum etwas „eigenes“ zu haben, d.h. emotionaler Hintergrund insofern ein Stückweit „Konsum“ ist iO. Allerdings möchte ich meine Freiheit nicht so sehr einschränken, dass ich die Hütte in 20 Jahren nicht mehr mit Riesenverlust und drohender Privatinsolvenz verkaufen kann weil Düsseldorf zum neuen Duisburg geworden ist.. man weiß ja nie.

Dann kauf Dir ein Haus in Görlitz und miete in Düsseldorf :-)

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