DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
ImmobilienIG BCE

Umstufung auf AT - ein Muss?

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

Hallo zusammen,

ich trete demnächst meine erste Stelle nach dem Studium bei einem IG BCE Unternehmen (Dax30) an. Mir wurde vom HR gesagt, dass das Ziel der Stelle ist, irgendwann AT angestellt zu sein.

Meine Frage: Was wenn ich gar nicht zu AT wechseln möchte – kann man mich trotzdem auf AT umstufen? Ich meine, die 100k würde ich als Tarifangestellter auch irgendwann erreichen und mit den jährlichen Tariferhöhungen bei der IG BCE bin ich bis meiner Rente bei über 150k und das ohne Führungsverantwortung und einer 37,5h/Woche.

Danke und Schöne Grüße,
Daniel

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

WiWi Gast schrieb am 22.03.2018:

Hallo zusammen,

ich trete demnächst meine erste Stelle nach dem Studium bei einem IG BCE Unternehmen (Dax30) an. Mir wurde vom HR gesagt, dass das Ziel der Stelle ist, irgendwann AT angestellt zu sein.

Meine Frage: Was wenn ich gar nicht zu AT wechseln möchte – kann man mich trotzdem auf AT umstufen? Ich meine, die 100k würde ich als Tarifangestellter auch irgendwann erreichen und mit den jährlichen Tariferhöhungen bei der IG BCE bin ich bis meiner Rente bei über 150k und das ohne Führungsverantwortung und einer 37,5h/Woche.

Danke und Schöne Grüße,
Daniel

Erstmal: Beim ersten Job nach dem Studium schon an die Rente und die angenehme 37,5h Woche zu denken ist bescheuert? Komm erst mal im Job an und leiste einen Beitrag für die Firma.

Zweitens: Wenn du dir die Tariftabelle vom igbce anschaust, wirst du keine Möglichkeit finden, annähernd 100k als Tarifangestellter zu verdienen. In der höchsten Einstufung E13 sind max. 80k fix pro Jahr drin ( https://www.boeckler.de/pdf/p_ta_tarife_chemische_industrie_2017.pdf ). Eventuell kommst du mit Bonus/Ergebnisbeteiligung dann auf annähernd 100k - aber nur im Ausnahmefall.

Alles über 100k ist auf jeden Fall im AT Bereich zu finden, dann aber mindestens mit 40h oder ohne Zeitverfassung.

Auch wenn IGBCE scheinbar gut bezahlt, ist das noch lange kein IGM Tarif mit 35h Woche, wo manche Sachbearbeiter mit 100k nach Hause gehen...

In dem Sinne - sei froh, wenn du einen guten Einstiegsjob mit E12/E13 findest und schau dann nach 1-2J wie du dich weiterentwickeln kannst.

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

Danke für die Antwort.

Auf die 100k bin ich nur mit den jährlichen Tariferhöhungen gekommen, da i.d.R. jedes Jahr eine Erhöhung von 2-3% ansteht.

Einstieg bei mir ist in der Gruppe E10 all in ~54k mit Leistungszuschlag.

WiWi Gast schrieb am 22.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.03.2018:

Hallo zusammen,

ich trete demnächst meine erste Stelle nach dem Studium bei einem IG BCE Unternehmen (Dax30) an. Mir wurde vom HR gesagt, dass das Ziel der Stelle ist, irgendwann AT angestellt zu sein.

Meine Frage: Was wenn ich gar nicht zu AT wechseln möchte – kann man mich trotzdem auf AT umstufen? Ich meine, die 100k würde ich als Tarifangestellter auch irgendwann erreichen und mit den jährlichen Tariferhöhungen bei der IG BCE bin ich bis meiner Rente bei über 150k und das ohne Führungsverantwortung und einer 37,5h/Woche.

Danke und Schöne Grüße,
Daniel

Erstmal: Beim ersten Job nach dem Studium schon an die Rente und die angenehme 37,5h Woche zu denken ist bescheuert? Komm erst mal im Job an und leiste einen Beitrag für die Firma.

Zweitens: Wenn du dir die Tariftabelle vom igbce anschaust, wirst du keine Möglichkeit finden, annähernd 100k als Tarifangestellter zu verdienen. In der höchsten Einstufung E13 sind max. 80k fix pro Jahr drin ( https://www.boeckler.de/pdf/p_ta_tarife_chemische_industrie_2017.pdf ). Eventuell kommst du mit Bonus/Ergebnisbeteiligung dann auf annähernd 100k - aber nur im Ausnahmefall.

Alles über 100k ist auf jeden Fall im AT Bereich zu finden, dann aber mindestens mit 40h oder ohne Zeitverfassung.

Auch wenn IGBCE scheinbar gut bezahlt, ist das noch lange kein IGM Tarif mit 35h Woche, wo manche Sachbearbeiter mit 100k nach Hause gehen...

In dem Sinne - sei froh, wenn du einen guten Einstiegsjob mit E12/E13 findest und schau dann nach 1-2J wie du dich weiterentwickeln kannst.

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

Na bei 54k ist es noch ein weiter Weg bis zu den 100k und AT ...

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

Eine Umstufung von Tarif auf AT kann natürlich nur mit deiner Einverständnis einhergehen, ist ja vertragliche Änderung.
Andererseits, dauert locker 5-10 Jahre, bevor das für dich relevant wird.

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

Danke erstmals für die Beitrage.

Ich glaube meine Frage wurde nicht richtig verstanden. In 6 Jahren komme ich auf der letzten Stufe meiner Gruppe an. Das wären stand heute all in (mit Gewinnbeteiligung etc.) 70k – da jedoch Bei der IG BCE i.d.R. der Tarif jährlich um 2-3% erhöht wird – wäre das Gehalt bis dahin bei ca. 80k. Wenn ich die Tariferhöhungen berechne, dann lande ich irgendwann automatisch auch bei den 100k und höher. Also ist es nicht zwingend nötig AT zu wechseln, um irgendwann auf die 100k als ein "einfacher" Sachbearbeiter zu kommen – oder habe ich hier einen Denkfehler?

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

Andersrum gefragt: Was nützt es dir, wenn du dank 2% jährlicher Erhöhung zwar auf 100k landest, aber dank der Inflation deine Kaufkraft ebenso abgewertet wird. Letztendlich sind deine zukünftigen 100k zwar jetzt schön anzuhören, aber das wars dann auch.

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

Die Inflation liegt nicht bei 2-3% im Jahr. Daher hat der TE schon irgendwo recht. Nicht nur aus dem Grund sehe ich die IG BCE vor der IG Metall, Tariferhöhungen finde nahezu jedes Jahr statt und das alles ohne zu streiken (letzter Streik vor 44 Jahren bei der IG BCE / Streiks bei der IG Metall fast jährlich).

Zurück zur Frage: ja, du kannst die 100k auch als Tarifangestellter erreichen, wenn du jedoch schneller auf die 100k (oder mehr) kommen möchtest, dann musst du irgendwann AT wechseln.

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

Stimmt das wirklich?? Ich dachte immer, dass es eine Grenze nach oben gibt.

Dann habe ich als eine „einfache“ Controllerin (hier im Forum sind ja Controller nur Low Performer) bei einem Chemie Unternehmen und Mutter von 2 Kindern, die ohnehin keine Führungsposition anstrebt, keinen Grund jemals das Unternehmen zu verlassen, da ich auch irgendwann auf meine 90-100k komme und das bei 37,5 Stunden. Wow, wie geil ist das denn :D

WiWi Gast schrieb am 22.03.2018:

Die Inflation liegt nicht bei 2-3% im Jahr. Daher hat der TE schon irgendwo recht. Nicht nur aus dem Grund sehe ich die IG BCE vor der IG Metall, Tariferhöhungen finde nahezu jedes Jahr statt und das alles ohne zu streiken (letzter Streik vor 44 Jahren bei der IG BCE / Streiks bei der IG Metall fast jährlich).

Zurück zur Frage: ja, du kannst die 100k auch als Tarifangestellter erreichen, wenn du jedoch schneller auf die 100k (oder mehr) kommen möchtest, dann musst du irgendwann AT wechseln.

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

Wenn du 50 Jahre wartest, kannst du ohne Unternehmenswechsel sogar die 200k knacken. Go for it!

WiWi Gast schrieb am 22.03.2018:

Stimmt das wirklich?? Ich dachte immer, dass es eine Grenze nach oben gibt.

Dann habe ich als eine „einfache“ Controllerin (hier im Forum sind ja Controller nur Low Performer) bei einem Chemie Unternehmen und Mutter von 2 Kindern, die ohnehin keine Führungsposition anstrebt, keinen Grund jemals das Unternehmen zu verlassen, da ich auch irgendwann auf meine 90-100k komme und das bei 37,5 Stunden. Wow, wie geil ist das denn :D

WiWi Gast schrieb am 22.03.2018:

Die Inflation liegt nicht bei 2-3% im Jahr. Daher hat der TE schon irgendwo recht. Nicht nur aus dem Grund sehe ich die IG BCE vor der IG Metall, Tariferhöhungen finde nahezu jedes Jahr statt und das alles ohne zu streiken (letzter Streik vor 44 Jahren bei der IG BCE / Streiks bei der IG Metall fast jährlich).

Zurück zur Frage: ja, du kannst die 100k auch als Tarifangestellter erreichen, wenn du jedoch schneller auf die 100k (oder mehr) kommen möchtest, dann musst du irgendwann AT wechseln.

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

Push

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

Also idR fängt die unterste AT-Stufe 10% über der höchsten Tarif-Stufe an. Bei einem solchen Vergleich hilft es den Verdienst auf h-Basis auszurechnen. Dann schmilzt die Differenz zwischen Tarif und AT.

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

Stimmt nicht immer

WiWi Gast schrieb am 22.03.2018:

Also idR fängt die unterste AT-Stufe 10% über der höchsten Tarif-Stufe an. Bei einem solchen Vergleich hilft es den Verdienst auf h-Basis auszurechnen. Dann schmilzt die Differenz zwischen Tarif und AT.

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

Wenn ihr könntet, würdet ihr IGM oder IG BCE vorziehen?
Habe von beiden ein Angebot und kann man nicht entscheiden. Einstiegsgehalt ähnlich. Fände den Job bei der IG BCE jedoch etwas interessanter.

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

IG BCE

WiWi Gast schrieb am 23.03.2018:

Wenn ihr könntet, würdet ihr IGM oder IG BCE vorziehen?
Habe von beiden ein Angebot und kann man nicht entscheiden. Einstiegsgehalt ähnlich. Fände den Job bei der IG BCE jedoch etwas interessanter.

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

WiWi Gast schrieb am 23.03.2018:

IG BCE

WiWi Gast schrieb am 23.03.2018:

Wenn ihr könntet, würdet ihr IGM oder IG BCE vorziehen?
Habe von beiden ein Angebot und kann man nicht entscheiden. Einstiegsgehalt ähnlich. Fände den Job bei der IG BCE jedoch etwas interessanter.

Warum?

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

push

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

WiWi Gast schrieb am 22.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.03.2018:

Hallo zusammen,

ich trete demnächst meine erste Stelle nach dem Studium bei einem IG BCE Unternehmen (Dax30) an. Mir wurde vom HR gesagt, dass das Ziel der Stelle ist, irgendwann AT angestellt zu sein.

Meine Frage: Was wenn ich gar nicht zu AT wechseln möchte – kann man mich trotzdem auf AT umstufen? Ich meine, die 100k würde ich als Tarifangestellter auch irgendwann erreichen und mit den jährlichen Tariferhöhungen bei der IG BCE bin ich bis meiner Rente bei über 150k und das ohne Führungsverantwortung und einer 37,5h/Woche.

Danke und Schöne Grüße,
Daniel

Erstmal: Beim ersten Job nach dem Studium schon an die Rente und die angenehme 37,5h Woche zu denken ist bescheuert? Komm erst mal im Job an und leiste einen Beitrag für die Firma.

Zweitens: Wenn du dir die Tariftabelle vom igbce anschaust, wirst du keine Möglichkeit finden, annähernd 100k als Tarifangestellter zu verdienen. In der höchsten Einstufung E13 sind max. 80k fix pro Jahr drin ( https://www.boeckler.de/pdf/p_ta_tarife_chemische_industrie_2017.pdf ). Eventuell kommst du mit Bonus/Ergebnisbeteiligung dann auf annähernd 100k - aber nur im Ausnahmefall.

Alles über 100k ist auf jeden Fall im AT Bereich zu finden, dann aber mindestens mit 40h oder ohne Zeitverfassung.

Auch wenn IGBCE scheinbar gut bezahlt, ist das noch lange kein IGM Tarif mit 35h Woche, wo manche Sachbearbeiter mit 100k nach Hause gehen...

In dem Sinne - sei froh, wenn du einen guten Einstiegsjob mit E12/E13 findest und schau dann nach 1-2J wie du dich weiterentwickeln kannst.

E13 ist doch so ziemlich das Beste was es gibt. 85k bei 37,5std und Gleitzeit :)

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

Aufpassen, bei meinem Dax30 IG BCE gibt es eine Art zwischen AT. Das sind dann 3 Zwischenstufen mit mehr Stunden als Tariflich aber immernoch eine Art "Tarif", erst danach kommt das wirkliche AT

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

Aufpassen, bei meinem Dax30 IG BCE gibt es eine Art zwischen AT. Das sind dann 3 Zwischenstufen mit mehr Stunden als Tariflich aber immernoch eine Art "Tarif", erst danach kommt das wirkliche AT

Was gibts da?

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

Aufpassen, bei meinem Dax30 IG BCE gibt es eine Art zwischen AT. Das sind dann 3 Zwischenstufen mit mehr Stunden als Tariflich aber immernoch eine Art "Tarif", erst danach kommt das wirkliche AT

Was gibts da?

Es gibt AT stellen im sog. tarifnahen Bereich. Dh es gibt AT Stellen, die über den tariflichen E Gruppen sind, aber noch keine leitenden Angestellten im Sinne des Arbeitsrechts sind. Diese Stellen fallen auch in den bereich der Mitbestimmung des Betriebsrates auch wenn es keine Tarifmitarbeiter sind. Bei bayer sind das z.b. die Stufen 1.1 1.2 und 1.3 siehe andere Diskussion hier im Forum

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

39h und zwischen 90 und 130k

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

Ich bin selbst Tarifmitarbeiter in der E12 bei einem IGBCE Unternehmen und bei uns geht es für Akademiker nicht mehr über die E13 in den AT Bereich...das ist bei allen großen Chemieunternehmen die ich kenne so...Bayer, Covestro, Lanxess. Die meisten werden entweder direkt AT in den unteren Gehaltsbändern angestellt oder werden rechtzeitig in den AT Bereich ernannt/befördert. Beispielsweise Bayer als Master oder Doktor beginnt man direkt in der VS 1.1, da gibts nix E13.

Ich wechsle jetzt das Unternehmen und bin dann auch im unteren AT-Bereich. E13 wäre von Stundenlohn vermutlich besser aber im AT-Bereich sind die möglichen Sprünge auch größer.

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

WiWi Gast schrieb am 25.06.2018:

Ich bin selbst Tarifmitarbeiter in der E12 bei einem IGBCE Unternehmen und bei uns geht es für Akademiker nicht mehr über die E13 in den AT Bereich...das ist bei allen großen Chemieunternehmen die ich kenne so...Bayer, Covestro, Lanxess. Die meisten werden entweder direkt AT in den unteren Gehaltsbändern angestellt oder werden rechtzeitig in den AT Bereich ernannt/befördert. Beispielsweise Bayer als Master oder Doktor beginnt man direkt in der VS 1.1, da gibts nix E13.

Ich wechsle jetzt das Unternehmen und bin dann auch im unteren AT-Bereich. E13 wäre von Stundenlohn vermutlich besser aber im AT-Bereich sind die möglichen Sprünge auch größer.

Bist du sicher, dass man bei Bayer mit Doktor (auf einer Stelle, wo die Promotion gewünscht ist) "nur" mit LM 1.1 startet? Dachte, 1.1 sei eher für Master-Stellen vorgesehen.

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe. Habe ein Angebot für IG BCE E11-12 denke ich mal (da Master). Kann ich dann nicht irgendwann AT kommen? Kann doch intern befördert werden dann ergibt sich doch ein ganz anderes Maß? oder meinst du, wenn man einmal Sachbearbeiter ist kann man in dieser Position nicht über E13?

WiWi Gast schrieb am 25.06.2018:

Ich bin selbst Tarifmitarbeiter in der E12 bei einem IGBCE Unternehmen und bei uns geht es für Akademiker nicht mehr über die E13 in den AT Bereich...das ist bei allen großen Chemieunternehmen die ich kenne so...Bayer, Covestro, Lanxess. Die meisten werden entweder direkt AT in den unteren Gehaltsbändern angestellt oder werden rechtzeitig in den AT Bereich ernannt/befördert. Beispielsweise Bayer als Master oder Doktor beginnt man direkt in der VS 1.1, da gibts nix E13.

Ich wechsle jetzt das Unternehmen und bin dann auch im unteren AT-Bereich. E13 wäre von Stundenlohn vermutlich besser aber im AT-Bereich sind die möglichen Sprünge auch größer.

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

WiWi Gast schrieb am 22.03.2018:

Die Inflation liegt nicht bei 2-3% im Jahr. Daher hat der TE schon irgendwo recht. Nicht nur aus dem Grund sehe ich die IG BCE vor der IG Metall, Tariferhöhungen finde nahezu jedes Jahr statt und das alles ohne zu streiken (letzter Streik vor 44 Jahren bei der IG BCE / Streiks bei der IG Metall fast jährlich).

Zurück zur Frage: ja, du kannst die 100k auch als Tarifangestellter erreichen, wenn du jedoch schneller auf die 100k (oder mehr) kommen möchtest, dann musst du irgendwann AT wechseln.

Historisch gibt es die Inflation durchaus. Und wenn wir jahrelang keine Inflation haben, werden die Tarifsteigerungen auch immer niedriger ausfallen. Was meinst du denn überhaupt wie argumentiert wird, warum mehr Gehalt kommen soll? Keine wesentliche Inflation = Keine wesentliche Gehaltssteigerung.

Und natürlich ist die Überlegung wenig intelligent. Schaut euch doch alleine an was eure Eltern für Miete oder Hauskauf bezahlt haben. 100.000 Euro Gehalt werden in 30 Jahren unterdurchschnittlich sein.

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

Man sollte bei diesen ganzen Gehaltsdebatten immer in "heutigen" Wertmaßstäben rechnen. Die Tariferhöhungen gleichen im Wesentlichen die Inflation aus.

Dass die Inflation vielleicht von 2017 bis 2018 mal unter ein Prozent war, OK. Derzeit liegt sie bei 2 Prozent bzw. jetzt bei Corona wissen wir es noch nicht.

Dieses Hochrechnen "in 35 Jahren werden aus 100k durch die Tarifsteigerungen locker 180k" mag zwar mathematisch stimmen, aber der Gegenwert ist doch gleich geblieben, weil eben die Inflation das meiste wegfrisst.

Beipsiel: Im Jahr 2000 waren 100.000 DM eine extrem hohe Summe und ein fantastisches Gehalt nach mehreren Jahren Arbeit. Heute rümpfen die Wiwi-Treff-Teilnehmer über 52k Euro - selbst als Einstiegsgehalt - doch eher die Nase. Das Geld ist also noch schneller "wertlos" geworden, als mancher hier denkt.

P.S.: Bin A14-Beamter, und habe auch schonmal ausgerechnet: Durch Stufenaufstieg und Besoldungserhöhungen bin ich in den 2040ern auch bei einem 5-stelligen Monatsgehalt :-D

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

Aufpassen, bei meinem Dax30 IG BCE gibt es eine Art zwischen AT. Das sind dann 3 Zwischenstufen mit mehr Stunden als Tariflich aber immernoch eine Art "Tarif", erst danach kommt das wirkliche AT

Was gibts da?

eine Art zwischen AT

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

Was läuft bei euch den falsch? Ich beginnt jetzt zurechnen, was in 30 jahren 100k sind?
Das kann man doch gar nicht wissen. Vor allem jetzt mit dem Klima der Digitaliserung? Vllt sind wir in 30 Jahren alle arbeitslos? Vllt gab es krieg, vllt ist Deutschland nur ein Schatten seiner selbst.
Das man sein Gehalt im Bezug auf allen Größern relativiert ist schon klar. Aber in 30 Jahren maßstäben zu rechnen für einen hypothetischen Fall, um die Wirkung der Inflation zu verdeutlichen? Muss nicht sein..

Inflation hin oder her, deine Entscheidung nicht AT zu werden weil du in 45 Jahren (?!?!?!) deine 150k knackst, die heute den Gegenwert von 65k haben ist total unnütz vorallem unter Berücksichtigung das die AT Stelle dann 250k bringt...

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

Ich denke, wenn du dich weigerst auf AT umgestellt zu werden,
können mitunter auch Probleme im Werdegang entstehen.
Eine Möglichkeit "diesen Konflikt" zu entgehen wäre sich auf eine neue Position
dann in einem anderen Unternehmen zu konzentrieren.
Man sollte sich auch nicht unbedingt auf den Arbeitgeber X so festlegen,
wer weiß schon heute ob es ihn 30/40 Jahre später noch gibt.
Beispiel: In der Corona Krise müssen viele auch angesehene Reisebüros schließen.
Wer hätte das wohl so gedacht vor zwei Jahren?

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

WiWi Gast schrieb am 31.08.2020:

Ich denke, wenn du dich weigerst auf AT umgestellt zu werden,
können mitunter auch Probleme im Werdegang entstehen.
Eine Möglichkeit "diesen Konflikt" zu entgehen wäre sich auf eine neue Position
dann in einem anderen Unternehmen zu konzentrieren.
Man sollte sich auch nicht unbedingt auf den Arbeitgeber X so festlegen,
wer weiß schon heute ob es ihn 30/40 Jahre später noch gibt.
Beispiel: In der Corona Krise müssen viele auch angesehene Reisebüros schließen.
Wer hätte das wohl so gedacht vor zwei Jahren?

Da entstehen gar keine Probleme im Werdegang, weil es keinen Werdegang gibt, so einfach ist das. Wenn du auf einer E13 Stelle sitzt, geht es faktisch nicht mehr höher, d.h. die nächste Beförderung (das nehme ich an ist gemeint mit Werdegang) bedeutet zwangsläufig eine Umstufung auf AT. Wenn man nicht AT sein will, gibts auch keine Beförderung.

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

Bei dieser Diskussion schwillt mir der Kamm....
Als AT'ler von Anfang an kam mir NIE in den Sinn, ob ich evtl. lieber Tarifangestellter wäre. Ich habe studiert und wollte arbeiten, in der Industrie und weil es Spass macht - meistens jedenfalls.
Unter dem Strich ist es relativ egal, ob man Tarif oder AT ist - du arbeitest sowieso oberhalb der Sollgrenze, also 40+, hast aber als AT'ler viel mehr Freiheiten deinen Tag zu gestalten. reisst man die 40+-Stunden nicht, hat man sowieso verloren.

Zur Info: bin 32 Jahre im Job und verdiene heute nominell das 3-fache vom Einstieg ohne 'Karrieresprung' - das reicht auch entspannt, aber eben nicht für einen Porsche fürs Wochenende neben dem Jaguar für jeden Tag und dem Learjet ;-) sorry,

antworten
WiWi Gast

Umstufung auf AT - ein Muss?

WiWi Gast schrieb am 17.11.2022:

und dem Learjet ;-) sorry

Dafür wird es wohl nie reichen. Porsche im Leasing dagegen kann sich im Grunde jeder Vollzeit-Malocher leisten.

antworten

Artikel zu IG BCE

Immobilienpreise sinken in Großstädten flächendeckend

Die Stadt Köln mit dem Dom im Vordergrund und der Rheinbrücke im Hintergrund.

Trendwende bei Immobilienpreisen - Die gestiegenen Zinsen bedeuten für Familien mehr als 100.000 Euro weniger Budget beim Immobilienkauf. In 12 von 14 Großstädten sinken die Immobilienpreise von Bestandswohnungen gegenüber dem Vorquartal. Bereits den zweiten Rückgang von je 2 Prozent gibt es in München und Köln. Erstmals sind auch in Hamburg, Frankfurt und Stuttgart Rückgänge von 2-3 Prozent zu beobachten. Während die Preise in Berlin stagnieren, verzeichnet Hannover mit 4 Prozent den stärksten Preisrückgang der Großstädte. So lauten die Ergebnisse der siebten Ausgabe des immowelt Preiskompass für das dritte Quartal 2022.

OECD-Datenbank zu Wohnkosten in Deutschland

Die Deutschen geben rund 20 Prozent ihres Einkommens für die Miete oder Hypotheken aus. Damit liegen die Wohnkosten in Deutschland im OECD-Schnitt. Schwerer belastet sind einkommensschwache Haushalte, die rund 27 Prozent ihres Einkommens für Mieten aufwenden müssen. Die interaktive OECD-Datenbank zu Wohnkosten veranschaulicht im Ländervergleich die Unterschiede in Eigentum vs. Miete, Wohnverhältnisse, Wohngeld und sozialer Wohnungsbau.

BBSR-Studie 2020: Keine Blase bei Immobilienpreisen für Wohnimmobilien

Das Foto zeigt eine im Bau befindliche Wohnimmobilie.

Derzeit gibt es keine Blase bei den Immobilienpreisen auf dem deutschen Markt für Wohnimmobilien. Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungsprojekt "Immobilienpreisentwicklungen – Übertreibungen oder Normalität?" vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Untersucht wurde, ob der Anstieg der Preise für Wohnimmobilien in Deutschland seit 2009, auf eine Preisblase hindeutet. Die Studie umfasst 115 Seiten und ist kostenlos verfügbar.

Due Diligence: Künstliche Intelligenz in der Immobilienwirtschaft

KI und Due-Diligence: Ein Hand richtet sich in einem bunten Datenraum nach oben in Richtung Licht.

Laut einer aktuellen Studie unter Immobilienexperten wird Künstliche Intelligenz einen starken Einfluss auf die Effizienz von Immobilientransaktionen haben. Künstliche Intelligenz wird demnach zukünftig einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Transaktionsbusiness liefern wird. Drooms, Europas führender Anbieter virtueller Datenräume, automatisiert den Due Diligence-Prozess. Für eine gesteigerte Prozessautomatisierung liegt ein Fokus auf der Weiterentwicklung des virtuellen Datenraums durch künstliche Intelligenz und Machine Learning.

LBS-Immobilienpreisspiegel 2017: Preise bei Wohnimmobilien steigen

Ein spitzer Hausgiebel.

Insbesondere in Großstädten ist am Immobilienmarkt weiterhin keine Entspannung für Wohnimmobilien in Deutschland in Sicht. Am teuersten sind frei stehende Einfamilienhäuser laut LBS-Immobilienpreisspiegel 2017 in München. Hier kosten Einfamilienhäuser mit 1,2 Millionen Euro mehr als zehnmal so viel wie in einzelnen ostdeutschen Mittelstädten. Der LBS-Immobilienpreisspiegel ist eine Datenbank zum Wohnungsmarkt mit Preisen von Eigenheimen, Eigentumswohnungen und Bauland in 960 Städten und in über 100 Stadtteilen der 14 größten Städte Deutschland.

Wohnimmobilien: In deutschen Großstädten fehlen Wohnungen

Eine Hausfront eines Altbaues in rosa mit vielen Fenstern.

Nach einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) fehlt es an vielen Tausenden Wohnungen in den deutschen Großstädten. Jedes Jahr müssten mehr als 88.000 neue Wohnungen bis 2020 entstehen, um den Bedarf zu decken.

Wohneigentümer bauen sechsmal so viel Vermögen auf wie Mieter

Ein Wohnhaus mit verglaster Veranda in gelb gestrichen mit grünen Holzlatten am Dachstuhl und blauen Fensterrahmen.

Eine Studie der LBS Research und dem Forschungsinstitut empirica zeigt, dass Wohneigentümer erfolgreicher im Vermögensaufbau sind. Menschen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, wiesen durch das Wohneigentum eine Wertimmobile von durchschnittlich 152.000 Euro auf und verfügen zusätzlich über ein Nettogeldvermögen von 45.000 Euro. Mieterhaushalte kamen auf durchschnittlich 24.000 Euro und 6.000 Euro Immobilienvermögen aus Vermietung.

Renditeerwartung bei Immobiliengeschäften sollte nicht zu hoch sein

Häuserfassaden ergeben verschiedenste Formen.

Die Deutschen befinden sich im Immobilien-Kaufrausch. Allerdings warnt das Verbraucherportal Finanztip vor zu hohen Erwartungen: Renditen von fünf oder mehr Prozent werden in der Realität selten erreicht. Im Falle von stagnierenden Immobilienpreisen und Mietausfällen liegen die Renditen oftmals nur noch bei einem Prozent.

Wohneigentumsförderung: Neue Grunderwerbsteuer muss her

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Ein wichtiger Teil der Altersvorsorge ist Wohneigentum. Trotz niedriger Zinsen der vergangenen Jahre zählt die Bundesrepublik als Land der Mieter. Grund dafür sind neben dem mangelnden Angebot an Immobilien auch die hohen Eigenkapitalanforderungen und die erheblichen Kaufnebenkosten. Eine Umstrukturierung der Grunderwerbssteuer könnte den Anreiz zum Immobilienkauf ändern. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Hauskauf auf der Baleareninsel: Investieren wie ein Profi

Das Bild zeigt eine Luxusvilla mit Pool am Abend auf Mallorca.

Sie haben mit ihren Talenten Millionen verdient und können sich jetzt eine Traumimmobilie auf Mallorca leisten: Bastian Schweinsteiger, Til Schweiger, Dieter Bohlen oder Jürgen Klopp – sie alle haben längst in eigene Immobilien auf der Insel investiert und immer mehr Deutsche tun es ihnen gleich. Ein Grund ist das enorme Wertsteigerungspotenzial, denn die Immobilienpreise auf Mallorca scheinen nur einen Trend zu kennen: nach oben.

Immobilienmarkt - Metropolen haben Boom verschlafen

Die Hausfront eines Mehrparteienhauses mit vielen Balkonen.

Der deutschen Immobilienbranche geht es nach eigener Einschätzung noch immer sehr gut. Das zeigt der aktuelle Immobilien-Index des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Allerdings sorgen sich vor allem die Entwickler großer Bauprojekte um Nachwuchs – nicht zuletzt, weil besondere Herausforderungen auf sie warten: Laut IW wurden in Deutschland von 2010 bis 2014 rund 310.000 Wohnungen zu wenig gebaut.

Bevölkerungsvorausberechnung 2060 - Im Osten leben 37 Prozent weniger Menschen

Bevölkerungsvorausberechnung 2060 des Statistischen Bundesamtes: Der Osten Deutschlands wird bis zum Jahr 2060 in viel stärkerem Maße vom Rückgang und der Alterung der Bevölkerung betroffen sein als der Westen.

Immobilienfinanzierung - Was ist zu beachten?

Die Balkone neu fertiggestellter Wohnungen symbolisieren das Thema Immobilienfinanzierung.

Wohneigentümer bauen sechsmal so viel Vermögen auf wie Mieter. Doch wie lassen sich Immobilien am besten finanzieren? Der folgende Beitrag zeigt, welche unterschiedlichen Möglichkeiten der Immobilienfinanzierung es gibt.

Volkswirtschaftlerin Stefanie Hasse erhält Werner Lehmann-Preis

Ein Bild von der Erde mit drei Zahnrädern und den Buchstaben VWL.

Die Diplomarbeit der Volkswirtschaftlerin Stefanie Hasse, die sich mit der aktuellen Immobilienpreisblase in Spanien beschäftigt, wurde vom Verband der Privaten Bausparkassen mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Geld in Immobilien anlegen - Das gilt es zu beachten

Das Werbeplakat auf einer Baustelle in Berlin wirbt für eine "provisionsfreie Kapitalanlage" in Immobilien.

Als Betongold werden Immobilen gerne bezeichnet und daran wird sich kaum etwas ändern. Wer geschickt investiert und sein Geld in Wohnungen oder Häusern anlegt, profitiert langfristig meist davon. Allerdings gibt es auch einige Risiken.

Antworten auf Umstufung auf AT - ein Muss?

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 33 Beiträge

Diskussionen zu IG BCE

17 Kommentare

IG BCE - Tarif

WiWi Gast

Ob E12 oder E13 spielt doch keine Rolle. Da liegen doch pennuta dazwischen. Das wir über einparken Euro mehr oder weniger hier re ...

Weitere Themen aus Immobilien