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ImmobilienImmobilienbranche

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

Für den Anschub von Bauaktivitäten für Billigmietwohnen oder Eigentumserwerb für Familien etc. gibt es kein Vorhaben der Regierung, nicht mal eine Position einer Fraktion im Parlament. Wie kommts? Ist eine Lobby so erfolgreich? Welche? Sind Investoren, Versicherer oder andere auf immer steigende Wohnkosten angewiesen? Zinsen bringen ja nichts ein.
Was meint ihr?

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

Die Grünen wollen den Bau von Wohnungen ankurbeln. Aber ganz sicher wird man da keine billigen Wohnungen wollen. Sollen die Grünen etwa die hohen Standards für Energieeinsparung zurück nehmen?? Ganz sicher nicht!

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Für den Anschub von Bauaktivitäten für Billigmietwohnen oder Eigentumserwerb für Familien etc. gibt es kein Vorhaben der Regierung, nicht mal eine Position einer Fraktion im Parlament. Wie kommts? Ist eine Lobby so erfolgreich? Welche? Sind Investoren, Versicherer oder andere auf immer steigende Wohnkosten angewiesen? Zinsen bringen ja nichts ein.
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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

Es gibt keine Lobby die sich gegen günstigen Wohnungsbau engagiert. Warum werden dan trotzdem nur so wenig Sozialwohnungen gebaut? Weil sie sich für private so gut wie nie lohnen, daher muss das der Staat übernehmen. Das kostet aber Geld, welches selbstverständlich bei Beratungsunternehmen besser aufgehoben ist als in der Infrastruktur.

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

Mieter lassen sich leichter ´rumschubsen. Die meisten Politiker sind Immobilienbesitzer und würden dadurch den Wertverfall ihrer eigenen Immos absegnen.

Im Prinzip wird das Angebot einfach künstlich verknappt - durch Sozialwohnungen sollen die schlimmsten Fälle beseitigt werden. Die dumme Mittelschicht schaut in die Röhre, während viele Familien wegen fehlendem Geld nicht gegründet werden.
Das ist ein ganz schlimmes Desaster, dessen Dimensionen kaum zu überschätzen werden können, weil die Geburtenquote noch weiter absinkt. Unglaublich.

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Für den Anschub von Bauaktivitäten für Billigmietwohnen oder Eigentumserwerb für Familien etc. gibt es kein Vorhaben der Regierung, nicht mal eine Position einer Fraktion im Parlament. Wie kommts? Ist eine Lobby so erfolgreich? Welche? Sind Investoren, Versicherer oder andere auf immer steigende Wohnkosten angewiesen? Zinsen bringen ja nichts ein.
Was meint ihr?

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Die Grünen wollen den Bau von Wohnungen ankurbeln. Aber ganz sicher wird man da keine billigen Wohnungen wollen. Sollen die Grünen etwa die hohen Standards für Energieeinsparung zurück nehmen?? Ganz sicher nicht!

Die energiesparenden Maßnahmen lohnen sich finanziell, d.h. die Mehr-Annuität ist geringer als die Energieeinsparung. Aktuell lohnt es sich sogar, über den gesetzlichen Mindeststandard hinaus zu gehen.

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

Ich bin total für sozialverträglichen Wohnungsbau, ich denke niemand findet es richtig wenn eine Familie mit zwei Kindern auf 50 Quadratmetern wohnen muss obwohl beide Vollzeit arbeiten. Aber mir ist auch bewusst, dass Wohnungsbau in Großstädten gar nicht so einfach ist wie es klingt - es fehlt einfach an Bauland in attraktiven Lagen. Man kann nicht jede Parkanlage mit Wohnblocks zupflastern. Und Fenster an Fenster mit <1m Abstand (wie in weiten Teilen der Welt üblich) will hier auch niemand. Mehr Wohnraum "außerhalb" erfordert eine Verbesserung der Infrastruktur, die aber jetzt schon meist am Limit ist.

Vor allem in den Millionenstädten fehlt nicht Wohnraum für ein paar hundert oder tausend - sondern für Hunderttausend(e). Da schneidet man sich als Partei schnell ins eigene Fleisch: Jeder "kleine", gutgemeinte Lösungsansatz wäre kein echter Lösungsansatz für das Problem in seiner Größe und würde medial gerissen werden. Deswegen halten sich alle Parteien meiner Meinung nach zu diesem Thema inhaltlich stark zurück und sagen bloß "ja, das wollen wir auch", aber eben nicht mehr.

Wenn du ein belastbares Konzept hast, wie man zum Beispiel Wohnraum für 30,000 Wohnungen in einer Stadt wie Köln bereit stellen könnte würde dich sicher jede Partei mit offenen Armen empfangen.

Das Problem ist übrigens nicht deutsch, es gibt viel prekärere Situationen in anderen Ländern. Leider wurde auch dort noch keine Lösung gefunden...

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

Weil Wohnungsbau zum Großteil Länder- und noch eher Kommunensache ist. Was stellst du dir denn vor, was die Bundesregierung da ausrichten will? Fördermittel gibt es ja wohl schon genug. Die Immobiliensituation ist regional sehr unterschiedlich, es hat also wenig Sinn irgendwelche bundesweiten Initiativen voranzutreiben. „Mehr Wohnungsbau“ ist auf der Ebene genau so populistisch wie Mietendeckel.

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

Das ist eine faule Ausrede. Das Problem sei zu groß. Da bleibe einem ja nicht anderes übrig als nichts (gutes) zu tun, man könne nur intensiv Investoren mit Steuergeldern zu pimpen, ihnen verbliebenes Bauland überlassen....

Nein, es fehlt offenbar der politische Wille bzw. die Repräsentation im Parlament.

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

Es gibt tausend Gründe, warum der "soziale" Wohnungsbau nicht in Gang kommt.

  • Fehlendes Bauland in Ballungsgebieten
  • Fehlende Infrastruktur um weitere Gebiete außerhalb anzuschließen
  • Zu hohe Kosten für die öffentliche Kasse (gerade in finanzschwachen Städten/Kommunen)
  • Zu hoher Verwaltungsaufwand für den Staat
  • Fehlende Unternehmen die dann die Immobilien bauen (Vergabeverfahren kompliziert und langsam)
  • Klagen durch Anwohner/Bürgerinitiativen
  • Klagen durch Investoren die ihr Geschäft bedroht sehen
    ...

Das Problem der Wohnungsnot ist nicht so mal eben gelöst. Nicht mal, wenn der Bund plötzlich mal 50 Milliarden locker macht (was er vor Corona locker gekonnt hätte). Es fehlt in den Ballungsgebieten schlicht an funktionierender Infrastruktur um weiter auszubauen. Und sowas auszubauen dauert unabhängig vom Geld viele Jahre. Und für die Parteien sind solche Programme schlicht nicht interessant, wenn sich das nicht bis zur nächsten Wahl rentiert. Da ist es einfacher das Geld für irgendwelche Sozialprogramme auszugeben. Nicht zuletzt weil die Planung und Steuerung großer Projekte nicht gut läuft im öffentlichen Dienst (siehe BER, Stuttgart21 etc.).

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

Sehe auch keinen Drive der Parteiein in die Richtung. Das was gemacht wird sind so Feigenblätter, mal hier mal da, bisschen Wohnungsbau.
Aber wenn man sowas mit anderen Ländern vergleicht wo das Problem wirklich angegangen und innerhalb von 5 Jahren gefixt wird macht Deutschland nicht.
Es wird ein bisschen hin und herverwaltet und die Felle weiter verteilt. Die Politiker haben eh alle Eigenheime.

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

WiWi Gast schrieb am 09.05.2021:

Das ist eine faule Ausrede. Das Problem sei zu groß. Da bleibe einem ja nicht anderes übrig als nichts (gutes) zu tun, man könne nur intensiv Investoren mit Steuergeldern zu pimpen, ihnen verbliebenes Bauland überlassen....

Nein, es fehlt offenbar der politische Wille bzw. die Repräsentation im Parlament.

Wie gesagt, schlag etwas Konkretes vor mit dem eine Partei nicht als Gefahr läuft Klientel-Politik zu betreiben und es wird ziemlich sicher umgesetzt. Behaupten, dass andere einfach zu dumm/faul/unwillig sind ist zwar sehr deutsch von dir, aber eben nicht zielführend.

Verbliebenes Bauland in öffentlicher Hand? Klingt nicht nach einer Metropolregion...

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

Wenn der Wille da wäre, könnte man auch in teuren Metropolregionen bauen, warum muss man irgendwelche Rüben anpflanzen vor den Toren von München oder Stuttgart? das hab ich noch nie verstanden. Zahlt den Bauern einen ordentlichen Preis für ihr Land, dann können die davon das 10 fache irgendwo im Osten an Land kaufen oder sich zur Ruhe setzen. Wo ist das Problem? und dann einfach Bauland ausweisen, fertig.

Das wollen aber viele nicht. Wieso? viele konservative Politiker haben selbst Immobilien und wollen, dass deren Wert gleich bleibt oder noch steigt daher lieber weniger neu bauen. Dann gibts noch die ganzen Ökos, die Neubau verhindern wollen, von wegen Zersiedelung der Landschaft oder weil irgendein seltener Regenwurm dort zweimal gesichtet wurde. Zusammen mit den Bau Bürokraten, die alle möglichen Vorschriften machen, die teils einfach nur sinnlos und teuer sind, schaffen die eine künstliche Knappheit an Wohnraum, die es nicht geben müsste.

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

"lohnt sich nicht" trifft es wohl am ehesten.

Es liegt genug privates Geld rum, um die Problem zu beheben. Man muss halt einfach mal auf die maximale Rendite verzichten.

Die Wohnungsnot ist einfach nur ein weiterer Ausdruck des im Menschen tief verankerten Egoismus, den es zu überwinden gilt. Leider wird man ohne ihn nur selten vermögend.

Wer die Verantwortung vollkommen auf den Staat abschiebt, macht es sich zu einfach. Es rechtfertigt hauptsächlich die asoziale Art der entsprechenden Personen.

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

ein bißchen was wird ja für den Wohnungsbau getan - allerdings nicht genug um die wachsende Bevölkerung (Zuzug) und die wachsende Anzahl an Haushalten (Single-Wohnungen) auszugleichen

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

Vll verursacht man auch mit Absicht Probleme?
In Berlin sollte man die Frage stellen ob die Ursache nicht doch durch die Regierung verursacht wurde (Google statistik Neubau berlin).
Damit man das dann politisch nutzen kann für verfassungswidrige Gesetze und partei Ideologien.

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

Weshalb sollte man die Kulturlandschaft mutwillig zerstören? Nur weil die Menschen vom Land in die Stadt ziehen möchten? Oder weil die Zuwanderer aus dem Ausland fast alle in die Metropol-Regionen kommen?

Langfristig wird die Bevölkerung in Deutschland relativ stabil bleiben. Also müsste man die Dörfer stärken. Der Markt sollte das regeln können. Familien ziehen da hin wo es billige alte Häuser gibt. Die gut verdienenden Singles haben die schönen teuren Wohnungen im Umfeld der Stadt. Und nicht nur konservative Politiker haben ihre Häuser in der Stadt. Auch die Gutmenschen.

WiWi Gast schrieb am 09.05.2021:

Wenn der Wille da wäre, könnte man auch in teuren Metropolregionen bauen, warum muss man irgendwelche Rüben anpflanzen vor den Toren von München oder Stuttgart? das hab ich noch nie verstanden. Zahlt den Bauern einen ordentlichen Preis für ihr Land, dann können die davon das 10 fache irgendwo im Osten an Land kaufen oder sich zur Ruhe setzen. Wo ist das Problem? und dann einfach Bauland ausweisen, fertig.

Das wollen aber viele nicht. Wieso? viele konservative Politiker haben selbst Immobilien und wollen, dass deren Wert gleich bleibt oder noch steigt daher lieber weniger neu bauen. Dann gibts noch die ganzen Ökos, die Neubau verhindern wollen, von wegen Zersiedelung der Landschaft oder weil irgendein seltener Regenwurm dort zweimal gesichtet wurde. Zusammen mit den Bau Bürokraten, die alle möglichen Vorschriften machen, die teils einfach nur sinnlos und teuer sind, schaffen die eine künstliche Knappheit an Wohnraum, die es nicht geben müsste.

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

WiWi Gast schrieb am 09.05.2021:

Weshalb sollte man die Kulturlandschaft mutwillig zerstören? Nur weil die Menschen vom Land in die Stadt ziehen möchten? Oder weil die Zuwanderer aus dem Ausland fast alle in die Metropol-Regionen kommen?

Die Rüben könnten problemlos woanders wachsen, den Bauern zahlt man eine vernünftige Summe für ihr Land, damit haben sie ausgesorgt und/oder können sich ein vielfaches der Fläche für weniger woanders kaufen, irgendwo wo genügend Platz ist für das Anpflanzen von Rüben.

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

WiWi Gast schrieb am 21.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 09.05.2021:

Weshalb sollte man die Kulturlandschaft mutwillig zerstören? Nur weil die Menschen vom Land in die Stadt ziehen möchten? Oder weil die Zuwanderer aus dem Ausland fast alle in die Metropol-Regionen kommen?

Die Rüben könnten problemlos woanders wachsen, den Bauern zahlt man eine vernünftige Summe für ihr Land, damit haben sie ausgesorgt und/oder können sich ein vielfaches der Fläche für weniger woanders kaufen, irgendwo wo genügend Platz ist für das Anpflanzen von Rüben.

Verstehe deine Ansicht. Das Problem hierbei ist wie oben geschrieben Egoismus. Ich persönlich hab kein Land/Haus etc aber habe mit vielen Beruflich zu tun. Die Gemeinden würden alles Kaufen was sie in die Finger bekommen. Nur sie bekommen nichts. Bauern haben durch die Fläche DIE sicherste Anlage und das wissen Sie. Tauschfläche ist auch rar und liegt meist zu weit weg vom Hof. Dann noch die Steuer die die Bauern bezahlen würde falls Sie eine Fläche liquidieren. Jeder der ein Haus hat sagt bei dem Thema: " wäre doch blöd alles zuzubauen, schön viel grün"

Keiner denkt an die anderen Probleme. Das muss den Leuten im Forum mal klar werden. Am Ende muss man sichs selbst unter der Hand herzaubern. Und ja, das ist der Standartweg.

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

Das Wohnungsbau Problem ließe sich schon lösen. Ziemlich straightforward mit einer Mischung aus Finanzpolitik, Infrastrukturmodernisierung und dem Einsatz innovativer Technologien.

Modern monetary Theory als theoretische Grundlage massiver staatlicher (und auch hochgradig beschäftigungswirksamer) Investitionen in den Wohnungsbau, durch Digitalisierung (etwa Opportunitätskosten der Arbeitsform Home Office verringern) und effizienteren Ausbau von Transportmittel (schnellere ÖNV Verbindungen) beispielsweise in die weitere Peripherie des Ballungsraums München und dortiger möglichst automatisiert stattfindender Wohnungsbau mittels 3D Druck (Kombination auch aus Beton-Stahl-Konstruktionen schon problemlos umsetzbar -> mehrstöckige Wohnkomplexe)...

Es scheint aber tatsächlich ein ziemlich stark ausgeprägtes Interesse in der sehr plutokratisch geprägten politischen Landschaft zu geben, das Angebot künstlich zu verknappen. Etwa indem man kein neues Bauland schafft oder Sozialwohnungen systematisch abbaut. In München z.B. "gentrifiziert" man praktisch eine ganze Stadt mit der Folge, dass sich a) weniger gut verdienende aber durchaus systemrelevante Berufsgruppen die Stadt gar nicht mehr leisten können und b) alle übrigen im Endeffekt zu enormen Anteilen ihres Einkommens für die passive Bereicherung der Immobilieneigentümer schuften. Psychologisch ist das ganz interessant, weil man dadurch (indem man ohne Arbeit z.B. gar keine Wohnung mehr bekommt) in einer exzessiven kapitalistischen Form ein Mindset fördert, das eine praktisch bedingungslose Aufopferung und Unterordnung unter die Interessen des und die Ausbeutung (z.B. zu immer niedrigeren Gehältern) durch den Arbeitgeber fordert.

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

Die Politiker sind selber Eigentümer und wollen den Wert ihrer Immos nicht herabsetzen.

Die Wähler Mieter kann man leichter `rumschubsen als Eigentümer (wenn mehr gebaut wird, sinken Preise, also gibt es mehr Leuten, die kaufen können)

Speziell die SPD würde Wähler verlieren, da es klassischen SPD-Wählern weniger schlecht geht, die kümmern sich dann auf einmal nicht mehr nur um ihr Leben, sondern wählen z.B. dann grün.

Politiker (Lokalpolitiker) wollen Investoren gefallen. Immobranche hat Investoren, die gemerkt haben, dass in Deutschland Immo-investments relativ leicht und zuverlässig sind, solange die Politik alles beim Alten lässt - das heißt, träges Zulassen von Bauland, so dass kein Überangebot plötzlich entsteht.

Nicht-Hinterfragen von fadenscheinigen Argumenten wie: es gibt kein Bauland (man kann in die Höhe oder wie in London in die Tiefe bauen); durch Geschosserweiterung könnten in Deutschland 2-3 Millionen Wohnungen entstehen: offizielles Gegenargument: Städte werden überfüllt, sieht nicht schön aus: inoffizielles Argument: Bauwirtschaft hat kein Interesse an fehlender Planbarkeit, wenn gerade Immos im Bau sind, also werden Politiker beeinflusst und irgendein Blödsinn vorgeschoben.

Die Folge des Blödsinns, damit ein paar US-Real-Estate-Fonds 20 Jahre lang Kasse machen: katastrophale Geburtenquote, hohe Löhne, damit Miete bezahlbar bleibt.

Die Immobranche ist wirklich ein Krebsgeschwür, das die gesamte Entwicklung des Landes schädigt. Hinzu kommen natürlich die Alten in Deutschland, die das Land zuzementieren, damit die Rente durch die Immo-Investitionen gedeckt ist.

In der idealen Welt würde man die Margen aus den Immos rausziehen, damit endlich mal
für wichtige Dinge Geld da ist: Förderung von Hightechindustrien usw. (z.B. durch die Alten, die in VC-Fonds investieren und sich dadurch die Rente sichern, statt junge Familien auszubeuten).
Es ist eine Schande, dass im DAX jetzt Immogesellschaften geführt werden - ein Fanal für die Bedeutungslosigkeit des Landes.

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

Es scheitert an der Inkompetenz von Abgeordneten bzw. dem, dass sie (als Immobilienbesitzer etc.) ihre eigenen Interessen vertreten.

Das gilt übrigens für "linke" Politiker genauso.
In vielen Städten gäbe es genug freie Bauplätze in städtischem Eigentum, aber sie werden aus ideologischen Gründen nicht zur Bebauung freigegeben. "Grüne" Bürgerinitiativen aus der Umgebung machen dann plötzlich seltene Tier-Oder Pflanzenarten ausfindig oder sind allgemein gegen weitere Bebauung (Stichwort Flächenversiegelung). Und wenn doch bebaut wird, dann werden Flächen ineffizient ausgenutzt - 70qm für eine Zweizimmerwohnung statt zB 80qm für eine Vierzimmerwohnung, geringe Geschosshöhen etc.

Außerdem nutzt Wohnungsnot gerade linken Parteien, die es schaffen den Leuten weiszumachen, dass Immobilienhaie und der Kapitalismus im Allgemeinen Schuld an der Situation seien. Wenn alle Leute im eigenen Wohneigentum leben würden, wen könnten linke Politiker dann noch mit Enteignungsphantasien locken? Eine hohe Mieterquote erhöht das Wählerpotenzial von linken Parteien deutlich.

Wenn der Staat wollte, gäbe es sehr viele Stellschrauben, um mehr Leuten Wohneigentum zu ermöglichen.

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

Die Wahrheit ist, dass es das Problem sozialer Wohnungsbau so gar nicht gibt, sondern es schlicht an der Urbanisierung und der Zentrierung bestimmter Gruppen in großen Städten liegt. Die Urbanisierung treibt die Preise hoch und macht die Objekte als Spekulationsobjekte interessant. Würden die Menschen auf das Land ausweichen, gäbe es keine Probleme.

Da die Gruppen die das betrifft entweder nicht in Deutschland wählen dürfen oder sowieso grundsätzlich bestimmte Farben wählen, ist das Thema für Parteien wie die CDU/CSU/FDP/AFD völlig uninteressant, denn das Wahlpotential ist viel zu klein und wählt sowieso andere Parteien. Die Gruppen sind aber extrem lautstark und sehr präsent in den Medien.

Und was die Ideen betrifft, die gab es schon in der Vergangenheit: In den 80ern gab es für dein Einzelnen zinfsfreie Fördermittel (bis zu 50% des Wertes war Zulage; ein abnormal attraktives Programm), um neben dem eigenen Haus, noch eine Sozialwohnung bauen zu lassen, mit der Auflage diese 10 Jahre für soziale Zwecke zur Verfügung zu stellen, d.h. an staatlich unterstützte Bürger zu vermieten. 'Das Programm war ein großer Erfolg, wurde dann aber abgeschafft, weil a) zu teuer und b) Ziel erreicht.

Die Konsequenz ist, dass heute viele Normalverdiener auf dem Land in den reicheren westdeutschen Bundesländern nebenbei noch eine Mietwohnung haben/hatten, das aber kaum einer weiß.

Das neuauflegen will man aber politisch nicht, nicht einmal Rot-Rot-Grün, da man schon aus Umweltschutzgründen keine neue Flächen zur Verfügung stellen möchte, denn das Problem der Klientel liegt ja in der Urbanisierung. Um aber nur die urbane, also die eigene Klientel, zu bedienen, wie z.B. mit dem Mietdeckel in Berlin, fehlen bundesweit die Mehrheiten.

Und so tut sich nichts.

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

WiWi Gast schrieb am 20.06.2021:

Das Wohnungsbau Problem ließe sich schon lösen. Ziemlich straightforward mit einer Mischung aus Finanzpolitik, Infrastrukturmodernisierung und dem Einsatz innovativer Technologien.

Modern monetary Theory als theoretische Grundlage massiver staatlicher (und auch hochgradig beschäftigungswirksamer) Investitionen in den Wohnungsbau, durch Digitalisierung (etwa Opportunitätskosten der Arbeitsform Home Office verringern) und effizienteren Ausbau von Transportmittel (schnellere ÖNV Verbindungen) beispielsweise in die weitere Peripherie des Ballungsraums München und dortiger möglichst automatisiert stattfindender Wohnungsbau mittels 3D Druck (Kombination auch aus Beton-Stahl-Konstruktionen schon problemlos umsetzbar -> mehrstöckige Wohnkomplexe)...

Es scheint aber tatsächlich ein ziemlich stark ausgeprägtes Interesse in der sehr plutokratisch geprägten politischen Landschaft zu geben, das Angebot künstlich zu verknappen. Etwa indem man kein neues Bauland schafft oder Sozialwohnungen systematisch abbaut. In München z.B. "gentrifiziert" man praktisch eine ganze Stadt mit der Folge, dass sich a) weniger gut verdienende aber durchaus systemrelevante Berufsgruppen die Stadt gar nicht mehr leisten können und b) alle übrigen im Endeffekt zu enormen Anteilen ihres Einkommens für die passive Bereicherung der Immobilieneigentümer schuften. Psychologisch ist das ganz interessant, weil man dadurch (indem man ohne Arbeit z.B. gar keine Wohnung mehr bekommt) in einer exzessiven kapitalistischen Form ein Mindset fördert, das eine praktisch bedingungslose Aufopferung und Unterordnung unter die Interessen des und die Ausbeutung (z.B. zu immer niedrigeren Gehältern) durch den Arbeitgeber fordert.

Warum soll man denn mit Steuergeldern einen immer weiteren Zuzug in wenige Ballungszentren fördern? Ich finde das nicht im Interesse unserer Gesellschaft.

Wenn die Mietpreise für die Gehälter zu hoch sind, dann müssen eben höhere Gehälter gezahlt werden. Wenn das Firmen nicht wollen, können sie sich einen anderen Standort suchen.

Ich möchte nicht mit meinem Geld Wohnungen in München subventionieren, damit Münchner Unternehmen weiterhin niedrige Löhne zahlen können. Und kein Mensch ist gezwungen, in München zu wohnen. Selbst wenn man in die zehnt-teuerste Stadt Deutschlands umzieht, sinkt die Miete um etwa ein Drittel.

antworten
WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

WiWi Gast schrieb am 20.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 20.06.2021:

Das Wohnungsbau Problem ließe sich schon lösen. Ziemlich straightforward mit einer Mischung aus Finanzpolitik, Infrastrukturmodernisierung und dem Einsatz innovativer Technologien.

Modern monetary Theory als theoretische Grundlage massiver staatlicher (und auch hochgradig beschäftigungswirksamer) Investitionen in den Wohnungsbau, durch Digitalisierung (etwa Opportunitätskosten der Arbeitsform Home Office verringern) und effizienteren Ausbau von Transportmittel (schnellere ÖNV Verbindungen) beispielsweise in die weitere Peripherie des Ballungsraums München und dortiger möglichst automatisiert stattfindender Wohnungsbau mittels 3D Druck (Kombination auch aus Beton-Stahl-Konstruktionen schon problemlos umsetzbar -> mehrstöckige Wohnkomplexe)...

Es scheint aber tatsächlich ein ziemlich stark ausgeprägtes Interesse in der sehr plutokratisch geprägten politischen Landschaft zu geben, das Angebot künstlich zu verknappen. Etwa indem man kein neues Bauland schafft oder Sozialwohnungen systematisch abbaut. In München z.B. "gentrifiziert" man praktisch eine ganze Stadt mit der Folge, dass sich a) weniger gut verdienende aber durchaus systemrelevante Berufsgruppen die Stadt gar nicht mehr leisten können und b) alle übrigen im Endeffekt zu enormen Anteilen ihres Einkommens für die passive Bereicherung der Immobilieneigentümer schuften. Psychologisch ist das ganz interessant, weil man dadurch (indem man ohne Arbeit z.B. gar keine Wohnung mehr bekommt) in einer exzessiven kapitalistischen Form ein Mindset fördert, das eine praktisch bedingungslose Aufopferung und Unterordnung unter die Interessen des und die Ausbeutung (z.B. zu immer niedrigeren Gehältern) durch den Arbeitgeber fordert.

Warum soll man denn mit Steuergeldern einen immer weiteren Zuzug in wenige Ballungszentren fördern? Ich finde das nicht im Interesse unserer Gesellschaft.

Wenn die Mietpreise für die Gehälter zu hoch sind, dann müssen eben höhere Gehälter gezahlt werden. Wenn das Firmen nicht wollen, können sie sich einen anderen Standort suchen.

Ich möchte nicht mit meinem Geld Wohnungen in München subventionieren, damit Münchner Unternehmen weiterhin niedrige Löhne zahlen können. Und kein Mensch ist gezwungen, in München zu wohnen. Selbst wenn man in die zehnt-teuerste Stadt Deutschlands umzieht, sinkt die Miete um etwa ein Drittel.

Ich sehe ehrlicherweise nicht wo der Poster eine Förderung mit Steuergeldern gefordert hat.

Und die Gesellschaft ist eben auch auf Leute mit niedrig bezahlten Jobs in den Städten angewiesen. Und auch die sollte irgendwo wohnen können. Ich bin auch kein Verfechter der innerstädtischen DHH für jeden, aber auch geringverdiener müssen irgendwo in Stadtnähe wohnen können.

Und wenn du sagst das kann man nur über höhere Löhne regeln (was ich bezweifle), würde auch das deine Steuergelder treffen. Dann müssten nämlich auch jede Menge Beamte und Angestellte im öffentlichem Dienst in den Städten mehr verdienen.

Ich finde den Ansatz in günstigeres Bauen + besseren, vor allem schnelleren, ÖPNV zu investieren gut.

Alternative müsste die Politik aktiv etwas gegen die Urbanisierung unternehmen. Mehr gute Arbeitsplätze außerhalb der Ballungszentren wären mir sogar lieber. Ich würde da viel lieber wohnen, es gibt nur leider keine halbwegs mit meiner jetzigen Stelle bei einem DAX-Konzern vergleichbaren Jobs. Nicht nur was das Gehalt angeht (da wird ja ein großer Teil durch die höheren Lebenshaltungskosten schon aufgefressen), sondern auch was die Entwicklungsmöglichkeiten und Karriereoptionen angeht.

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

Wer denkt so zynisch? Weder vernünftigen Mindestlohn für Akademiker einbringen, noch Wohnungsbau fördern, sondern die Bevölkerung als Geisel einsetzen, damit "die Wirtschaft" umdenkt. Wenn ihr keine Wohnung habt, kauft euch halt ein Haus auf dem Land. Fresst Kuchen. Verantwortungslos.

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

Nein.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Die Grünen wollen den Bau von Wohnungen ankurbeln. Aber ganz sicher wird man da keine billigen Wohnungen wollen. Sollen die Grünen etwa die hohen Standards für Energieeinsparung zurück nehmen?? Ganz sicher nicht!

Die energiesparenden Maßnahmen lohnen sich finanziell, d.h. die Mehr-Annuität ist geringer als die Energieeinsparung. Aktuell lohnt es sich sogar, über den gesetzlichen Mindeststandard hinaus zu gehen.

antworten
WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Nein.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Die Grünen wollen den Bau von Wohnungen ankurbeln. Aber ganz sicher wird man da keine billigen Wohnungen wollen. Sollen die Grünen etwa die hohen Standards für Energieeinsparung zurück nehmen?? Ganz sicher nicht!

Die energiesparenden Maßnahmen lohnen sich finanziell, d.h. die Mehr-Annuität ist geringer als die Energieeinsparung. Aktuell lohnt es sich sogar, über den gesetzlichen Mindeststandard hinaus zu gehen.

Es gibt ein ganz paar, die sich lohnen, vorallem wenn eh Arbeiten anstehen. Das ist sowas wie Isolierverglasung (wenn nur einfachverglaste Fenster verbaut sind) und Isolierung von Dach oder oberster Decke.

Fast alles andere lohnt sich, wenn überhaupt, nur durch die Förderung. Habe ich letztens noch mit einem Freund für seine Immobilie durchgerechnet. Selbst wenn die CO2 Bepreisung weiter steigt bist du meist bei pay out times von über 20 Jahren.

antworten
WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

Mit dem Faden Beigeschmack das du wenn du dir heute z. B. eine Gasleitung ins Haus legen lässt, es nicht annährend gesichert ist das du diese in 20 Jahren noch für eine weitere Gasheizung nutzen darfst.
Ich habe letztes Jahr noch eine Ölheizung verbaut, so viel Öl kann ich in den nächsten 20 Jahren gar nicht verbrauchen das sich die Kosten für Gas gelohnt hätten (alleine die Öltankentsorgung, da man den ja nicht leer und vergraben stehen lassen darf, hätte 3k + 10k Liter Öl gekostet).

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Nein.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Die Grünen wollen den Bau von Wohnungen ankurbeln. Aber ganz sicher wird man da keine billigen Wohnungen wollen. Sollen die Grünen etwa die hohen Standards für Energieeinsparung zurück nehmen?? Ganz sicher nicht!

Die energiesparenden Maßnahmen lohnen sich finanziell, d.h. die Mehr-Annuität ist geringer als die Energieeinsparung. Aktuell lohnt es sich sogar, über den gesetzlichen Mindeststandard hinaus zu gehen.

Es gibt ein ganz paar, die sich lohnen, vorallem wenn eh Arbeiten anstehen. Das ist sowas wie Isolierverglasung (wenn nur einfachverglaste Fenster verbaut sind) und Isolierung von Dach oder oberster Decke.

Fast alles andere lohnt sich, wenn überhaupt, nur durch die Förderung. Habe ich letztens noch mit einem Freund für seine Immobilie durchgerechnet. Selbst wenn die CO2 Bepreisung weiter steigt bist du meist bei pay out times von über 20 Jahren.

antworten
WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

Der große Nachteil oder Vorteile, je nachdem wie man es sieht, ist das kaum jemand privat solche Investitionen wirklich betriebswirtschaftlich durchrechnet. Und auch viele der halbprofessionellen Investoren tun das nicht.

Sonst würde keiner in Sanierungen mit einer Armotisationszeit von 20 oder mehr Jahren investieren. Privat habe ich das aber schon öfter gehört. Auch sowas wie der Nachbar der meinte seine Solaranlage, die sich nach 25 Jahren rechnet, wäre ja ein gutes Geschäft, weil sie im Schnitt 30 Jahre hält, er also ja Plus macht.

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Mit dem Faden Beigeschmack das du wenn du dir heute z. B. eine Gasleitung ins Haus legen lässt, es nicht annährend gesichert ist das du diese in 20 Jahren noch für eine weitere Gasheizung nutzen darfst.
Ich habe letztes Jahr noch eine Ölheizung verbaut, so viel Öl kann ich in den nächsten 20 Jahren gar nicht verbrauchen das sich die Kosten für Gas gelohnt hätten (alleine die Öltankentsorgung, da man den ja nicht leer und vergraben stehen lassen darf, hätte 3k + 10k Liter Öl gekostet).

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Nein.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Die Grünen wollen den Bau von Wohnungen ankurbeln. Aber ganz sicher wird man da keine billigen Wohnungen wollen. Sollen die Grünen etwa die hohen Standards für Energieeinsparung zurück nehmen?? Ganz sicher nicht!

Die energiesparenden Maßnahmen lohnen sich finanziell, d.h. die Mehr-Annuität ist geringer als die Energieeinsparung. Aktuell lohnt es sich sogar, über den gesetzlichen Mindeststandard hinaus zu gehen.

Es gibt ein ganz paar, die sich lohnen, vorallem wenn eh Arbeiten anstehen. Das ist sowas wie Isolierverglasung (wenn nur einfachverglaste Fenster verbaut sind) und Isolierung von Dach oder oberster Decke.

Fast alles andere lohnt sich, wenn überhaupt, nur durch die Förderung. Habe ich letztens noch mit einem Freund für seine Immobilie durchgerechnet. Selbst wenn die CO2 Bepreisung weiter steigt bist du meist bei pay out times von über 20 Jahren.

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WiWi Gast

Welche Interessengruppen gegen Wohnungsbau?

Verstehe ich nicht - bei 1% Kapitalkosten, warum lohnt es sich nicht bei einer Amortisationszeit von 20 Jahren? Gib mal ein Beispiel. Kenne genügend Leute, die etwas über die Vorschriften hinaus gehen, weil sie sagen, dass das Geld aktuell so günstig ist, dass es sich lohnt. Wüsste nicht, was dagegen spricht!?

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Der große Nachteil oder Vorteile, je nachdem wie man es sieht, ist das kaum jemand privat solche Investitionen wirklich betriebswirtschaftlich durchrechnet. Und auch viele der halbprofessionellen Investoren tun das nicht.

Sonst würde keiner in Sanierungen mit einer Armotisationszeit von 20 oder mehr Jahren investieren. Privat habe ich das aber schon öfter gehört. Auch sowas wie der Nachbar der meinte seine Solaranlage, die sich nach 25 Jahren rechnet, wäre ja ein gutes Geschäft, weil sie im Schnitt 30 Jahre hält, er also ja Plus macht.

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Mit dem Faden Beigeschmack das du wenn du dir heute z. B. eine Gasleitung ins Haus legen lässt, es nicht annährend gesichert ist das du diese in 20 Jahren noch für eine weitere Gasheizung nutzen darfst.
Ich habe letztes Jahr noch eine Ölheizung verbaut, so viel Öl kann ich in den nächsten 20 Jahren gar nicht verbrauchen das sich die Kosten für Gas gelohnt hätten (alleine die Öltankentsorgung, da man den ja nicht leer und vergraben stehen lassen darf, hätte 3k + 10k Liter Öl gekostet).

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Nein.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Die Grünen wollen den Bau von Wohnungen ankurbeln. Aber ganz sicher wird man da keine billigen Wohnungen wollen. Sollen die Grünen etwa die hohen Standards für Energieeinsparung zurück nehmen?? Ganz sicher nicht!

Die energiesparenden Maßnahmen lohnen sich finanziell, d.h. die Mehr-Annuität ist geringer als die Energieeinsparung. Aktuell lohnt es sich sogar, über den gesetzlichen Mindeststandard hinaus zu gehen.

Es gibt ein ganz paar, die sich lohnen, vorallem wenn eh Arbeiten anstehen. Das ist sowas wie Isolierverglasung (wenn nur einfachverglaste Fenster verbaut sind) und Isolierung von Dach oder oberster Decke.

Fast alles andere lohnt sich, wenn überhaupt, nur durch die Förderung. Habe ich letztens noch mit einem Freund für seine Immobilie durchgerechnet. Selbst wenn die CO2 Bepreisung weiter steigt bist du meist bei pay out times von über 20 Jahren.

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