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Immobilienkauf in der Schweiz für Aufenthalter

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lerrys

Immobilienkauf in der Schweiz für Aufenthalter

Hi! Im Forum wird immer geschrieben, dass man in der Schweiz keine Chance hat Eigentum zu erwerben.. Ich möchte das gerne mal genauer verstehen, da ich vor habe in 2022 in die Schweiz zu wechseln und wir in D ein Elternhaus verkaufen werden.
So wie ich bisher verstanden habe sind 20% Eigenkapital mind. notwendig. Dazu ein guter Job bei 120K und wohnhaft in CH. Wenn man beides mitbringt, sollte doch dem Kauf einer Wohnung/Haus nichts entgegenstehen oder wie liegt das Problem?
Das man ohne Eigenkapital in der Schweiz nichts finanziert bekommt sehe ich eher als Vorteil, da die vielen 100+% Finanzierer wegfallen, die es in D gibt. In Süddeutschland haben wir die letzte 5 Jahre versucht ein Haus / Wohnung zu kaufen und die Preise sind enorm hoch und bei guten Objekten gibt es immer viele Mitbewerber, die einen überbieten.

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WiWi Gast

Immobilienkauf in der Schweiz für Aufenthalter

Es gibt diverse Rechner im Internet von schweizer Banken, da kannst Du sehen, wie viel Haus Du Dir leisten kannst, mit 120k Einkommen. Ohne Zweitlohn eines Partners/ einer Partnerin wird es mit 120k CHF Brutto definitiv eng in den meisten Regionen, ausser Du bringst mehr EK mit als 20%. Google mal nach einem Hypothekenrechner von schweizer Banken und gebe Deine Werte dort ein, dann hast Du mal eine grobe Idee.

Mit einem Lohn von 120k Brutto wirst Du bei schweizer Banken eine Hypothek von ca. 500-700k CHF bekommen können, wenn sonst alles für die Bank passt, versteht sich. Damit kommst Du nicht sonderlich weit am Häusermarkt.

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WiWi Gast

Immobilienkauf in der Schweiz für Aufenthalter

Ist nicht auch noch das Problem, dass man in so einem Fall auch in der Schweiz wohnen muss? Meine, dass ich Mal gelesen haben, dass sobald man dann doch irgendwie wegzieht, man die Immobilie nicht behalten darf.

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WiWi Gast

Immobilienkauf in der Schweiz für Aufenthalter

Google ausserdem auch nach Eigenmietwert. Das ist eine Steuer in der Schweiz, auf die fiktive, eingesparte Miete. Das gibt es so in Deutschland gar nicht. Das macht Immobilieneigentum in der Schweiz, im Vergleich zu anderen Ländern wie Deutschland, noch unattraktiver. Das ist sozusagen eine Sondersteuer auf selbstgenutztes Immovermögen.
Es hat schon seinen Grund, warum in der Schweiz die große Mehrheit der Bevölkerung zur Miete lebt, auch viele Gutverdiener.

Ansonsten google mal danach, wie eine schweizer Bank die Tragbarkeitsrechnung durch führt. Es gibt wie oben angesprochen Online Rechner dafür. Eine schweizer Bank rechnet meist so, dass der Schuldner auch bei einem Zinsanstieg auf 5% immer noch sein Objekt halten kann. Heisst bei vielen Banken:
5% Zins
+1% Amortisation
+1% Instandhaltung

Darf zusammen nicht mehr als ca. ein Drittel des Bruttoeinkommens sein. Das ist deutlich strenger als in Deutschland. Jede Bank hat allerdings bei dieser Berechnung einen gewissen Spielraum. Ist man ein langjähriger, sehr guter Kunde als Beispiel, kann die Bank die Regeln etwas lockerer auslegen, aber "Finanzierungswunder" sind meist auch dann nicht möglich, wenn das Einkommen nicht passt.

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