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Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

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Cooper

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

Hallo,

vorweg ich kenne mich mit dem Thema Immobilien noch nicht aus und versuche in diesem Bereich erst mal mein Wissen aufzubauen um in meine erste Immobilie zu investieren.
Aktuell bin ich Hauptsächlich an der Börse investiert und fahre dort mit meiner Anlagestrategie eigentlich ganz gut aber das war in den letzten Jahren aufgrund des Bullenmarktes auch nicht sehr schwierig. Im Immobilienmarkt stellen sich mir nun ein paar Fragen .... meiner Meinung nach hat sich in Deutschland bereits eine Immoblienblase gebildet und es ist nur eine Frage der Zeit bis diese platzt und dann werden die Preise wahrscheinlich in den Keller gehen, aber auf der anderen Seite würde man ja aktuell von den niedrigen Zinsen profitieren wobei eben die Immobilienpreise sehr hoch sind also gleichts sich eigentlich aus.... Ich würde gerne eure Meinung zur Immobilienblase hören aber an dem Standort in welchem ich gerne mein Immobilie erwerben würde sind die Preise schon relativ hoch. Außerdem würde ich gerne in Erfahrung bringen auf welchem Weg man am besten an eine lukrative Immobilie kommt, denn wenn ich z.B. über Immobilienscout24 suche und mir das ganze nach der Formel 100 x Jahreskaltmiete / Kaufpreis komme ich nie und nimmer auf die empfohlenen 4 - 5 % Rendite , also wie sucht Ihr nach einer passenden Immobilie ?

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

Gar nicht. Schuster bleib bei deinen Leisten. Immobilien als Kapitalanlage finde ich risikoreicher als die Börse und ganz ehrlich: 2019 hat performancemäßig jede Immobilie in den Schatten gestellt.
Aktien/Fonds/ETFs/... sind deutlich liquider, einfacher in der Handhabung UND wenn man mal nicht mehr in D steuerpflichtig sein sollte, dann wird auch keine Quellensteuer mehr fällig (im Gegensatz zu Mieteinnahmen).

Ich würde allenfalls EINE Immobilie kaufen und diese selbst bewohnen, alles andere wäre mir too much. Rein rechnerisch kommt man auf lange Sicht damit auch besser raus, aber die Differenz ist deutlich geringer als gefühlt wahrgenommen. Dafür gibt man im Gegenzug aber Flexibilität und ein Stückchen Freiheit auf.

Oft hört man ja so Sprüche wie: "War die beste Entscheidung meines Lebens...." Wenn man etwas nachhakt, dann werden aber für eingesetztes Eigenkapital keine kalkulatorischen Zinsen veranschlagt, es werden irgendwelche Traumwerte bei der aktuellen Werteinschätzung gemacht und es wird ganz selten auch eine "was wäre wenn ich das Geld anderweitig investiert hätte" Vergleichsrechnung getätigt.
Ich glaube der Immobilienkauf ist bei den Meisten eine Bauchsache. Zu guter Letzt muss natürlich auch die Eigenleistung erfasst werden. Wer die Hütte selbst verwaltet, Nebenkostenabrechnungen macht, Steuererklärung, vielleicht sogar selbst renoviert und Küchen aufbaut und das nicht erfasst, der lügt sich in die eigene Tasche.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 01.01.2020:

... und ganz ehrlich: 2019 hat performancemäßig jede Immobilie in den Schatten gestellt.

Du bist also einer der Glückspilze, die genau am 27.12.2018 neu investiert haben und deshalb von den Verlusten zuvor nicht betroffen waren?

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

WiWi Gast schrieb am 01.01.2020:

Gar nicht. Schuster bleib bei deinen Leisten. Immobilien als Kapitalanlage finde ich risikoreicher als die Börse und ganz ehrlich: 2019 hat performancemäßig jede Immobilie in den Schatten gestellt.
Aktien/Fonds/ETFs/... sind deutlich liquider, einfacher in der Handhabung UND wenn man mal nicht mehr in D steuerpflichtig sein sollte, dann wird auch keine Quellensteuer mehr fällig (im Gegensatz zu Mieteinnahmen).

Ich würde allenfalls EINE Immobilie kaufen und diese selbst bewohnen, alles andere wäre mir too much. Rein rechnerisch kommt man auf lange Sicht damit auch besser raus, aber die Differenz ist deutlich geringer als gefühlt wahrgenommen. Dafür gibt man im Gegenzug aber Flexibilität und ein Stückchen Freiheit auf.

Oft hört man ja so Sprüche wie: "War die beste Entscheidung meines Lebens...." Wenn man etwas nachhakt, dann werden aber für eingesetztes Eigenkapital keine kalkulatorischen Zinsen veranschlagt, es werden irgendwelche Traumwerte bei der aktuellen Werteinschätzung gemacht und es wird ganz selten auch eine "was wäre wenn ich das Geld anderweitig investiert hätte" Vergleichsrechnung getätigt.
Ich glaube der Immobilienkauf ist bei den Meisten eine Bauchsache. Zu guter Letzt muss natürlich auch die Eigenleistung erfasst werden. Wer die Hütte selbst verwaltet, Nebenkostenabrechnungen macht, Steuererklärung, vielleicht sogar selbst renoviert und Küchen aufbaut und das nicht erfasst, der lügt sich in die eigene Tasche.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

Immobilienpreise werden weiterhin steigen. Hier die Gründe:

  1. Angebot knapp und Nachfrage groß.
  2. Niedrige Zinsen bzw. Minuszinsen --> Keine Alternativen mehr außer Immobilien und Aktien.
  3. Keine politische Maßnahme führt zu Preissenkungen. Eher das Gegenteil.
  4. Immobilienpreise sind nicht teurer geworden, sondern das Geld hat an Wert verloren.

Wenn Du jetzt genug EK mitbringst, würde ich sagen: Kaufen, aber nur wenn Du dort selbst drin wohnst.
Wer die jetzige Lage als Blase bezeichnet, hat den Markt nicht verstanden.

Man soll nicht blind alles kaufen, was auf dem Markt liegt, aber solange das Angebot knapp ist und die Nachrfrage groß ist, sehe ich keine Blase.

Nur weil die meisten Foristen sich kein Eigenheim leisten können, heißt es lange nicht, dass Objekte teuer sind. Sie sind nur nicht reich genug.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 01.01.2020:

Gar nicht. Schuster bleib bei deinen Leisten. Immobilien als Kapitalanlage finde ich risikoreicher als die Börse und ganz ehrlich: 2019 hat performancemäßig jede Immobilie in den Schatten gestellt.
Aktien/Fonds/ETFs/... sind deutlich liquider, einfacher in der Handhabung UND wenn man mal nicht mehr in D steuerpflichtig sein sollte, dann wird auch keine Quellensteuer mehr fällig (im Gegensatz zu Mieteinnahmen).

Ich würde allenfalls EINE Immobilie kaufen und diese selbst bewohnen, alles andere wäre mir too much. Rein rechnerisch kommt man auf lange Sicht damit auch besser raus, aber die Differenz ist deutlich geringer als gefühlt wahrgenommen. Dafür gibt man im Gegenzug aber Flexibilität und ein Stückchen Freiheit auf.

Oft hört man ja so Sprüche wie: "War die beste Entscheidung meines Lebens...." Wenn man etwas nachhakt, dann werden aber für eingesetztes Eigenkapital keine kalkulatorischen Zinsen veranschlagt, es werden irgendwelche Traumwerte bei der aktuellen Werteinschätzung gemacht und es wird ganz selten auch eine "was wäre wenn ich das Geld anderweitig investiert hätte" Vergleichsrechnung getätigt.
Ich glaube der Immobilienkauf ist bei den Meisten eine Bauchsache. Zu guter Letzt muss natürlich auch die Eigenleistung erfasst werden. Wer die Hütte selbst verwaltet, Nebenkostenabrechnungen macht, Steuererklärung, vielleicht sogar selbst renoviert und Küchen aufbaut und das nicht erfasst, der lügt sich in die eigene Tasche.

Vollkommen richtig, die ganzen privaten Eigentümer tun das lediglich aus intrinsischen Gründen, Geld verdient damit niemand. Wenn ich Geld verdienen will gehe ich an die Börse oder in die Whatsapp Gruppe, jawohl ja!

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Cooper

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

Naja dem kann ich aber nicht ganz zustimmen, denn mit Immobilien kommt man rein rechnerich viel schneller zu Vermögen als an der Börse ( Ansparen und Absparen Prinzip ) .

Meine Sparrate in ETF´s und Co. beträgt aktuell monatlich 1000 € d.h. wenn ich die nächsten Jahre an der Börse 6% Rendite erziele ( Natürlich aktuell viel mehr da Bullenmarkt aber wenn dann irgendwann die Krise zuschlagen wird und das wird Sie garantiert irgendwann ... deshalb rechne ich mit 6% ) dann würde ich auf diese Weise in 20 Jahren ein Vermögen von ca. 450000 € aufbauen und könnte danach ebenfalls 4-6% sicheren Cashflow erzeugen.

Also schon eine relativ lange Zeit um einen kleinen Cashflow zu generieren ( Prinzip Ansparen ) .
Nun das Beispiel mit der Immobilie, wenn ich eine gute Immobilie finde ( Rendite 4-5 % nehmen wir zum Vergleich den gleichen Betrag also 450000 € ) diese bei der Bank durch ein gute Vermögensbilanz für 1,5 % finanzieren kann und eine Rendite erzielen würde von 4% dann habe ich sofort einen Cashflow von 2,5 % auf Geld das ich vorher nie hatte, d.h. ich würde dann für 450000 € die 2,5% als Cashflow generieren und das sofort also viel schneller als an der Börse. D.h. die Bank bekommt das Darlehen abbezahlt und ich kann mit der Differenz entweder Sondertilgungen leisten oder..... ( Prinzip Absparen )
Eine Eigennutzung einer finanzierten Immobilie kommt für mich nicht in Frage, da eine Immobilie in der ich selbst lebe, für mich kein Invest darstellt und eher die Beraubung meines größten Vermögenswertes ( Freiheit ) darstellt.

Klar gibt es bei der Immobilie dann die Risiken welche man kallkulieren muss ( unerwartete Reperaturen, Leerstand oder ähnliches aber hier muss ich mich noch belesen )

Mache ich nun mit meiner Ansichtsweise irgendeinen Fehler oder würdet Ihr mir zustimmen ?

WiWi Gast schrieb am 01.01.2020:

Gar nicht. Schuster bleib bei deinen Leisten. Immobilien als Kapitalanlage finde ich risikoreicher als die Börse und ganz ehrlich: 2019 hat performancemäßig jede Immobilie in den Schatten gestellt.
Aktien/Fonds/ETFs/... sind deutlich liquider, einfacher in der Handhabung UND wenn man mal nicht mehr in D steuerpflichtig sein sollte, dann wird auch keine Quellensteuer mehr fällig (im Gegensatz zu Mieteinnahmen).

Ich würde allenfalls EINE Immobilie kaufen und diese selbst bewohnen, alles andere wäre mir too much. Rein rechnerisch kommt man auf lange Sicht damit auch besser raus, aber die Differenz ist deutlich geringer als gefühlt wahrgenommen. Dafür gibt man im Gegenzug aber Flexibilität und ein Stückchen Freiheit auf.

Oft hört man ja so Sprüche wie: "War die beste Entscheidung meines Lebens...." Wenn man etwas nachhakt, dann werden aber für eingesetztes Eigenkapital keine kalkulatorischen Zinsen veranschlagt, es werden irgendwelche Traumwerte bei der aktuellen Werteinschätzung gemacht und es wird ganz selten auch eine "was wäre wenn ich das Geld anderweitig investiert hätte" Vergleichsrechnung getätigt.
Ich glaube der Immobilienkauf ist bei den Meisten eine Bauchsache. Zu guter Letzt muss natürlich auch die Eigenleistung erfasst werden. Wer die Hütte selbst verwaltet, Nebenkostenabrechnungen macht, Steuererklärung, vielleicht sogar selbst renoviert und Küchen aufbaut und das nicht erfasst, der lügt sich in die eigene Tasche.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

Hör dir mal auf spotify "1x1 des Immobilien Millionärs" an. Die Artikel auf vermietedichreich.de finde ich auch recht gut geschrieben.

Mein Bruder und ich überlegen auch in Immobilien einzusteigen. Das erste Beratungsgespräch bei interhyp war recht ernüchternd: Selbst erfahrene Immobilieninvestoren finden derzeit nicht viele passende Immobilien. Die Preise sind überteuert im Vergleich zu dem, was man an Miete rausbekommt.
Das Märchen "Kaufe Bruchbude für 30k, ein bisschen renovieren und zack, hat man 5.000€ Mieteinnahmen im Monat." ist auch nicht so einfach.

Wir halten nun entspannt Ausschau nach Immobilien und hoffen auf den Faktor Glück, dass uns vielleicht was Passendes über den Weg läuft. In den jetzigen Zeiten ist das Angebot aber so rar, dass die guten Immobilien unter der Hand weggehen. Wäre ich Makler, würde ich jede gute Immobilie selbst kaufen. Wir schauen nun auch bei Zwangsversteigerungen in der Region, aber da gehen die Immobilien auch zu hohen Preisen weg oder es handelt sich um Bruchbuden.

Deswegen bleibt mir gerade erst mal nichts anderes übrig als fleißig weiter zu sparen und einen Teil an der Börse zu investieren.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

Die angenommene Mietrendite ist zu hoch.
Lies mal von Kommer Kaufen oder Mieten

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

Bezeichnend ist wahrlich, dass die meisten Personen, die von einer Immobilie abraten, keine Immobilie haben (können) und aus dieser Not eine Tugend machen. Im Falle eines etwaigen Platzens einer Immobilienblase werden die Aktienkurse natürlich ebenso abstürzen, da alle relevanten Anleger in beiden Märkten investiert sind.

Vieles spricht allerdings dagegen, dass das System nicht noch einige Jahre weiter inflationiert wird, was wiederum nicht heißt, dass bestimmte Aktienkurse nicht kapitulieren werden (Gefahr des blinden ETF).

Auffällig ist natürlich auch, dass zurzeit viel "dummes" Geld in Form von monatlichen Daueraufträgen in ETF fließt. Dies ist ein typischer Kontraindikator.

WiWi Gast schrieb am 01.01.2020:

Immobilienpreise werden weiterhin steigen. Hier die Gründe:

  1. Angebot knapp und Nachfrage groß.
  2. Niedrige Zinsen bzw. Minuszinsen --> Keine Alternativen mehr außer Immobilien und Aktien.
  3. Keine politische Maßnahme führt zu Preissenkungen. Eher das Gegenteil.
  4. Immobilienpreise sind nicht teurer geworden, sondern das Geld hat an Wert verloren.

Wenn Du jetzt genug EK mitbringst, würde ich sagen: Kaufen, aber nur wenn Du dort selbst drin wohnst.
Wer die jetzige Lage als Blase bezeichnet, hat den Markt nicht verstanden.

Man soll nicht blind alles kaufen, was auf dem Markt liegt, aber solange das Angebot knapp ist und die Nachrfrage groß ist, sehe ich keine Blase.

Nur weil die meisten Foristen sich kein Eigenheim leisten können, heißt es lange nicht, dass Objekte teuer sind. Sie sind nur nicht reich genug.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

Cooper schrieb am 01.01.2020:

Naja dem kann ich aber nicht ganz zustimmen, denn mit Immobilien kommt man rein rechnerich viel schneller zu Vermögen als an der Börse ( Ansparen und Absparen Prinzip ) .

Meine Sparrate in ETF´s und Co. beträgt aktuell monatlich 1000 € d.h. wenn ich die nächsten Jahre an der Börse 6% Rendite erziele ( Natürlich aktuell viel mehr da Bullenmarkt aber wenn dann irgendwann die Krise zuschlagen wird und das wird Sie garantiert irgendwann ... deshalb rechne ich mit 6% ) dann würde ich auf diese Weise in 20 Jahren ein Vermögen von ca. 450000 € aufbauen und könnte danach ebenfalls 4-6% sicheren Cashflow erzeugen.

Also schon eine relativ lange Zeit um einen kleinen Cashflow zu generieren ( Prinzip Ansparen ) .
Nun das Beispiel mit der Immobilie, wenn ich eine gute Immobilie finde ( Rendite 4-5 % nehmen wir zum Vergleich den gleichen Betrag also 450000 € ) diese bei der Bank durch ein gute Vermögensbilanz für 1,5 % finanzieren kann und eine Rendite erzielen würde von 4% dann habe ich sofort einen Cashflow von 2,5 % auf Geld das ich vorher nie hatte, d.h. ich würde dann für 450000 € die 2,5% als Cashflow generieren und das sofort also viel schneller als an der Börse. D.h. die Bank bekommt das Darlehen abbezahlt und ich kann mit der Differenz entweder Sondertilgungen leisten oder..... ( Prinzip Absparen )
Eine Eigennutzung einer finanzierten Immobilie kommt für mich nicht in Frage, da eine Immobilie in der ich selbst lebe, für mich kein Invest darstellt und eher die Beraubung meines größten Vermögenswertes ( Freiheit ) darstellt.

Klar gibt es bei der Immobilie dann die Risiken welche man kallkulieren muss ( unerwartete Reperaturen, Leerstand oder ähnliches aber hier muss ich mich noch belesen )

Mache ich nun mit meiner Ansichtsweise irgendeinen Fehler oder würdet Ihr mir zustimmen ?

Generell nicht falsch. Allerdings stehen hinter einem Kapitalmarktinvestment (z.B. in ETFs) und einem Immobilieninvestment oftmals andere stategische Ziele, daher kann man das nicht 100% unter Aspekten wie Kapitalsteigerung vergleichen.

Bei einem Kapitalmarktinvestment hat man optimalerweise eine Rendite die proportional zur eingesetzten Geldmenge ist. Man kann mit dem ersten Euro anfangen und durch die Rendite erhöht sich die Geldmenge automatisch (sofern man die Rendite nicht abschöpft). Das ist super wenn man passiv mit "wenig" Einkommen anfängt, daher steht dieser Weg meist jedem unabhängig von anderen Faktoren offen (abgesehen davon, dass man etwas Geld übrig haben muss). Das läuft auch passiv, daher außer sich etwas zu informieren und zu warten, ist der eigene Einsatz minimal.

Bei einem Immobilieninvestment steht oft der Gedanke eines langfristigen passiven Einkommens im Raum. Man finanziert eine Immobilie und deckt mittels der Mieten die Rate für den Kredit und hat optimalerweise noch einen positiven Cashflow für Reparaturen und als Sicherheit für weitere Investments. Ist man da einmal drin (und erfolgreich), kann man das viel viel schneller skalieren als jedes Kapitalmarktinvestment. Die ersten 7-10 Jahre sind nach dieser Methode aber relativ risikoreich, da man sich hoch verschuldet und auf einen guten Mietmarkt angewiesen ist. Die richtige Auswahl der Immobilien und eine knallharte Kalkulation sind Key. Das ist deswegen auch klar eine aktive Investmentform, da man viel Zeit reinstecken muss (viele machen es irgendwann sogar in Vollzeit, aber einer gewissen Investmentzahl). Dafür ist die Rendite super und das Risiko sinkt drastisch, sobald die ersten Kredite getilgt sind und man kann das Spiel solange fortsetzen, wie der Markt an Immobilien und guten Mietern da ist. Allerdings ist man natürlich auch regional abhängig und wenn man scheitert, dann auch richtig.

tl;dr
Passiv und überschaubares Risiko => Kapitalmarktinvestment
Aktiv und mit anfangs höherem/hohem Risiko => Immobilieninvestment

Das ist aber kein entweder/oder sondern kann auch kombiniert werden.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

Cooper schrieb am 01.01.2020:

Eine Eigennutzung einer finanzierten Immobilie kommt für mich nicht in Frage, da eine Immobilie in der ich selbst lebe, für mich kein Invest darstellt und eher die Beraubung meines größten Vermögenswertes ( Freiheit ) darstellt.

Bei einer wertbeständigen Immobilie kannst du dir die Miete sparen, bei Stadtlage würde ich nach wenigen Jahren zudem mit Wertsteigerung rechnen, so dass Eigennutzung dann doppelt lohnt. Bei längerer Haltezeit steigt nur der Gewinn. Wer nicht weiss wo er die nächsten 3 Jahre landet wird das anders sehen.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 01.01.2020:

Immobilienpreise werden weiterhin steigen. Hier die Gründe:

  1. Angebot knapp und Nachfrage groß.
  2. Niedrige Zinsen bzw. Minuszinsen --> Keine Alternativen mehr außer Immobilien und Aktien.
  3. Keine politische Maßnahme führt zu Preissenkungen. Eher das Gegenteil.
  4. Immobilienpreise sind nicht teurer geworden, sondern das Geld hat an Wert verloren.

Wenn Du jetzt genug EK mitbringst, würde ich sagen: Kaufen, aber nur wenn Du dort selbst drin wohnst.
Wer die jetzige Lage als Blase bezeichnet, hat den Markt nicht verstanden.

Man soll nicht blind alles kaufen, was auf dem Markt liegt, aber solange das Angebot knapp ist und die Nachrfrage groß ist, sehe ich keine Blase.

Nur weil die meisten Foristen sich kein Eigenheim leisten können, heißt es lange nicht, dass Objekte teuer sind. Sie sind nur nicht reich genug.

Ich bin Eigenheimbesitzer, finde deine Aussage dennoch eine äußerst gewagte These.
Für ein Investment werfen Immos derzeit zu wenig Renditen ab. Nach 10 Jahren Preissteigerungen aber auch kein Wunder.
Das Spiel wird vsl. noch 1-2 Jahre so weiter gehen und dann wird der große Knall kommen. Das war immer so und wird auch immer so bleiben im Kapitalismus.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

Eine Immobilie mit einer Rendite >3% findest du in A-Städten nicht mehr ohne Kontakte. In B-Städten oft auch schon nicht mehr, wenn überhaupt nur noch wenn du eine Wohnung als WG vermietest, dann hast du aber auch mehr Stress. Außerdem solltest du dich hier einigermaßen in der Stadt auskennen.

Bei alten Immobilien musst du auch damit rechnen ca. 5% der Miete für Reparaturen ausgeben zu müssen.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 01.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.01.2020:

... und ganz ehrlich: 2019 hat performancemäßig jede Immobilie in den Schatten gestellt.

Du bist also einer der Glückspilze, die genau am 27.12.2018 neu investiert haben und deshalb von den Verlusten zuvor nicht betroffen waren?

Jeder Depp hat 2019 20% oder mehr mit Aktien gemacht. Das hat de facto nahezu jede Immobilie in den Schatten gestellt. Das ist sicher. Und mehr hat er nicht behauptet.

Er hat vollkommen Recht was er dargestellt hat.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 01.01.2020:

Immobilienpreise werden weiterhin steigen. Hier die Gründe:

  1. Angebot knapp und Nachfrage groß.
  2. Niedrige Zinsen bzw. Minuszinsen --> Keine Alternativen mehr außer Immobilien und Aktien.
  3. Keine politische Maßnahme führt zu Preissenkungen. Eher das Gegenteil.
  4. Immobilienpreise sind nicht teurer geworden, sondern das Geld hat an Wert verloren.

Wenn Du jetzt genug EK mitbringst, würde ich sagen: Kaufen, aber nur wenn Du dort selbst drin wohnst.
Wer die jetzige Lage als Blase bezeichnet, hat den Markt nicht verstanden.

Man soll nicht blind alles kaufen, was auf dem Markt liegt, aber solange das Angebot knapp ist und die Nachrfrage groß ist, sehe ich keine Blase.

Nur weil die meisten Foristen sich kein Eigenheim leisten können, heißt es lange nicht, dass Objekte teuer sind. Sie sind nur nicht reich genug.

Ich kenne eine politische Maßnahme. Zwangshypotheken. Die gabs schonmal. Viel Spaß damit.

Und der aktuelle Immobilienmarkt ist in einer Blase, wie sie seit min. 10 Jahre nicht mehr bestanden hat.

Das kann niemand abstreiten.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

Cooper schrieb am 01.01.2020:

Naja dem kann ich aber nicht ganz zustimmen, denn mit Immobilien kommt man rein rechnerich viel schneller zu Vermögen als an der Börse ( Ansparen und Absparen Prinzip ) .

Meine Sparrate in ETF´s und Co. beträgt aktuell monatlich 1000 € d.h. wenn ich die nächsten Jahre an der Börse 6% Rendite erziele ( Natürlich aktuell viel mehr da Bullenmarkt aber wenn dann irgendwann die Krise zuschlagen wird und das wird Sie garantiert irgendwann ... deshalb rechne ich mit 6% ) dann würde ich auf diese Weise in 20 Jahren ein Vermögen von ca. 450000 € aufbauen und könnte danach ebenfalls 4-6% sicheren Cashflow erzeugen.

Also schon eine relativ lange Zeit um einen kleinen Cashflow zu generieren ( Prinzip Ansparen ) .
Nun das Beispiel mit der Immobilie, wenn ich eine gute Immobilie finde ( Rendite 4-5 % nehmen wir zum Vergleich den gleichen Betrag also 450000 € ) diese bei der Bank durch ein gute Vermögensbilanz für 1,5 % finanzieren kann und eine Rendite erzielen würde von 4% dann habe ich sofort einen Cashflow von 2,5 % auf Geld das ich vorher nie hatte, d.h. ich würde dann für 450000 € die 2,5% als Cashflow generieren und das sofort also viel schneller als an der Börse. D.h. die Bank bekommt das Darlehen abbezahlt und ich kann mit der Differenz entweder Sondertilgungen leisten oder..... ( Prinzip Absparen )
Eine Eigennutzung einer finanzierten Immobilie kommt für mich nicht in Frage, da eine Immobilie in der ich selbst lebe, für mich kein Invest darstellt und eher die Beraubung meines größten Vermögenswertes ( Freiheit ) darstellt.

Klar gibt es bei der Immobilie dann die Risiken welche man kallkulieren muss ( unerwartete Reperaturen, Leerstand oder ähnliches aber hier muss ich mich noch belesen )

Mache ich nun mit meiner Ansichtsweise irgendeinen Fehler oder würdet Ihr mir zustimmen ?

WiWi Gast schrieb am 01.01.2020:

Gar nicht. Schuster bleib bei deinen Leisten. Immobilien als Kapitalanlage finde ich risikoreicher als die Börse und ganz ehrlich: 2019 hat performancemäßig jede Immobilie in den Schatten gestellt.
Aktien/Fonds/ETFs/... sind deutlich liquider, einfacher in der Handhabung UND wenn man mal nicht mehr in D steuerpflichtig sein sollte, dann wird auch keine Quellensteuer mehr fällig (im Gegensatz zu Mieteinnahmen).

Ich würde allenfalls EINE Immobilie kaufen und diese selbst bewohnen, alles andere wäre mir too much. Rein rechnerisch kommt man auf lange Sicht damit auch besser raus, aber die Differenz ist deutlich geringer als gefühlt wahrgenommen. Dafür gibt man im Gegenzug aber Flexibilität und ein Stückchen Freiheit auf.

Oft hört man ja so Sprüche wie: "War die beste Entscheidung meines Lebens...." Wenn man etwas nachhakt, dann werden aber für eingesetztes Eigenkapital keine kalkulatorischen Zinsen veranschlagt, es werden irgendwelche Traumwerte bei der aktuellen Werteinschätzung gemacht und es wird ganz selten auch eine "was wäre wenn ich das Geld anderweitig investiert hätte" Vergleichsrechnung getätigt.
Ich glaube der Immobilienkauf ist bei den Meisten eine Bauchsache. Zu guter Letzt muss natürlich auch die Eigenleistung erfasst werden. Wer die Hütte selbst verwaltet, Nebenkostenabrechnungen macht, Steuererklärung, vielleicht sogar selbst renoviert und Küchen aufbaut und das nicht erfasst, der lügt sich in die eigene Tasche.

Du machst den großen Fehler das Fremdkapital (Kredit=Hebel) als Vermögen darzustellen. Dabei ist es das krasse Gegenteil.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

Eine Immobilie mit einer Rendite >3% findest du in A-Städten nicht mehr ohne Kontakte. In B-Städten oft auch schon nicht mehr, wenn überhaupt nur noch wenn du eine Wohnung als WG vermietest, dann hast du aber auch mehr Stress. Außerdem solltest du dich hier einigermaßen in der Stadt auskennen.

Bei alten Immobilien musst du auch damit rechnen ca. 5% der Miete für Reparaturen ausgeben zu müssen.

3% BMR ist viel viel zu wenig. Unter 5% BMR bleibt so gut wie nichts wirklich hängen. Du machst dir damit nur die Bonität kaputt.

Finger weg unter 5% BMR.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 01.01.2020:

Immobilienpreise werden weiterhin steigen. Hier die Gründe:

  1. Angebot knapp und Nachfrage groß.
  2. Niedrige Zinsen bzw. Minuszinsen --> Keine Alternativen mehr außer Immobilien und Aktien.
  3. Keine politische Maßnahme führt zu Preissenkungen. Eher das Gegenteil.
  4. Immobilienpreise sind nicht teurer geworden, sondern das Geld hat an Wert verloren.

Wenn Du jetzt genug EK mitbringst, würde ich sagen: Kaufen, aber nur wenn Du dort selbst drin wohnst.
Wer die jetzige Lage als Blase bezeichnet, hat den Markt nicht verstanden.

Man soll nicht blind alles kaufen, was auf dem Markt liegt, aber solange das Angebot knapp ist und die Nachrfrage groß ist, sehe ich keine Blase.

Nur weil die meisten Foristen sich kein Eigenheim leisten können, heißt es lange nicht, dass Objekte teuer sind. Sie sind nur nicht reich genug.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 01.01.2020:

Generell nicht falsch. Allerdings stehen hinter einem Kapitalmarktinvestment (z.B. in ETFs) und einem Immobilieninvestment oftmals andere stategische Ziele, daher kann man das nicht 100% unter Aspekten wie Kapitalsteigerung vergleichen.

Bei einem Kapitalmarktinvestment hat man optimalerweise eine Rendite die proportional zur eingesetzten Geldmenge ist. Man kann mit dem ersten Euro anfangen und durch die Rendite erhöht sich die Geldmenge automatisch (sofern man die Rendite nicht abschöpft). Das ist super wenn man passiv mit "wenig" Einkommen anfängt, daher steht dieser Weg meist jedem unabhängig von anderen Faktoren offen (abgesehen davon, dass man etwas Geld übrig haben muss). Das läuft auch passiv, daher außer sich etwas zu informieren und zu warten, ist der eigene Einsatz minimal.

Bei einem Immobilieninvestment steht oft der Gedanke eines langfristigen passiven Einkommens im Raum. Man finanziert eine Immobilie und deckt mittels der Mieten die Rate für den Kredit und hat optimalerweise noch einen positiven Cashflow für Reparaturen und als Sicherheit für weitere Investments. Ist man da einmal drin (und erfolgreich), kann man das viel viel schneller skalieren als jedes Kapitalmarktinvestment. Die ersten 7-10 Jahre sind nach dieser Methode aber relativ risikoreich, da man sich hoch verschuldet und auf einen guten Mietmarkt angewiesen ist. Die richtige Auswahl der Immobilien und eine knallharte Kalkulation sind Key. Das ist deswegen auch klar eine aktive Investmentform, da man viel Zeit reinstecken muss (viele machen es irgendwann sogar in Vollzeit, aber einer gewissen Investmentzahl). Dafür ist die Rendite super und das Risiko sinkt drastisch, sobald die ersten Kredite getilgt sind und man kann das Spiel solange fortsetzen, wie der Markt an Immobilien und guten Mietern da ist. Allerdings ist man natürlich auch regional abhängig und wenn man scheitert, dann auch richtig.

tl;dr
Passiv und überschaubares Risiko => Kapitalmarktinvestment
Aktiv und mit anfangs höherem/hohem Risiko => Immobilieninvestment

Das ist aber kein entweder/oder sondern kann auch kombiniert werden.

jedoch muss man mieteinnahmen wie einkommen, d.h. mit 42% versteuern

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

3% BMR ist viel viel zu wenig. Unter 5% BMR bleibt so gut wie nichts wirklich hängen. Du machst dir damit nur die Bonität kaputt.

Finger weg unter 5% BMR.

3% GIBT ES NICHT MEHR.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 01.01.2020:

Cooper schrieb am 01.01.2020:

Eine Eigennutzung einer finanzierten Immobilie kommt für mich nicht in Frage, da eine Immobilie in der ich selbst lebe, für mich kein Invest darstellt und eher die Beraubung meines größten Vermögenswertes ( Freiheit ) darstellt.

Bei einer wertbeständigen Immobilie kannst du dir die Miete sparen, bei Stadtlage würde ich nach wenigen Jahren zudem mit Wertsteigerung rechnen, so dass Eigennutzung dann doppelt lohnt. Bei längerer Haltezeit steigt nur der Gewinn. Wer nicht weiss wo er die nächsten 3 Jahre landet wird das anders sehen.

du brauchst allein 20% Wertsteigerung um die nebenkosten zu decken die du beim Kauf gezahlt hast.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 01.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.01.2020:

... und ganz ehrlich: 2019 hat performancemäßig jede Immobilie in den Schatten gestellt.

Du bist also einer der Glückspilze, die genau am 27.12.2018 neu investiert haben und deshalb von den Verlusten zuvor nicht betroffen waren?

Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun. Meine Aussage war "2019". Dafür stimmt sie. Auf lange Sicht sind die Kursgewinne natürlich utopisch und man sollte mit realistischeren 5-6% rechnen. Das liegt leicht unter dem, was ich bisher auf längeren Zeitraum gesehen einfahren konnte.
Never the less: Jahresende 2018 habe ich nicht "geschafft", dafür aber Feb2019 (gottseindank) wieder eingestiegen. Natürlich wär es dennoch besser gewesen, dass Geld nicht auf dem Girokonto gelagert zu haben, sondern 2 Jahre früher bereits investiert gewesen zu sein, das hätte sich trotzt Verlusten Ende 2018 gelohnt.
Hätte, hätte .... jetzt ist es eh wurscht.

Wie auch immer, beides ist besser als das Geld ungenutzt liegen lassen, ich persönlich versuche das zu machen, womit ich mich ein wenig auskenne.

Bzgl. fremdgenutzten oder eigengenutzten Immobilie: Ich habe nicht gesagt, dass es ein schlechtes Investment sei, es ist nur nicht der "heilige Gral" und das "Ziel aller Ziele" so wie es oft verkauft wird.
Wie gesagt, ich hatte mir das für meinen Fall durchgerechnet und wäre durchaus bereit gewesen eine selbstgenutzte Immobilie zu kaufen. Aktuell macht es aufgrund meiner Lebenssituation keinen Sinn (steuerlicher Wohnsitz im Ausland und damit kaum Steuern auf Kapitalerträge) und derzeit läuft die Börse für mich (trotzt Trump, Kim, Greta,...) recht gut.

Achtung langer Text:

Wenn man mal das Beispiel der 450.000€ in 20 Jahren nimmt:
ETF besparen zu 1000€ im Monat bei 6% -> 450.000€

Will ich in 20 Jahren eine Hütte haben, die 450.000€ wert ist, dann müsste ich die heute für rund 225.000€ kaufen, sofern man 3,5% Wertsteigerung (finde ich aber schon hoch gegriffen) ansetzt.
Diese 225.000 + (gemittelt) 13% Nebenkosten = 255.000€ gilt es zu finanzieren. Die bekomme ich dann für die erwähnten 1,5% und daraus ergibt sich dann eine Rate von 1230€/Monat. (1,5% bei Vollfinanzierung und 20 Jahre Zinsbindung auch sportlich).

Jetzt sitzt der Mieter drinnen und zahlt für die Wohnung im Jahr 1/25tel des Kaufpreises (Durchschnittwert), also 750€ (Kaltmiete). Instandhaltungskosten und Kreditzinsen kann man gegenrechnen und mindern das Einkommen. Wer aber 1000€/Monat zurücklegen kann, bekommt selten den Mindeststeuersatz. Über den ganz Dicken Daumen ziehe ich von den 750€ Kaltmiete nach Werbungskosten also rund 120€ Steuern ab, das wären rund 16%.
Bleiben also 630€ die zur Tilgung + Nebenkostenzahlungen dienen können. Halte ich auch für "pro Immobilie" gerechnet.

Bei 70qm liegt die Instandhaltungsrücklage bei vielleicht 300€ (+-), eingeschlossen ist die Hausverwaltung. Auch das finde ich gut gerechnet. In meiner letzten Mietwohnung hätte das nicht funktioniert (Aufzug immer kaputt).

Also müssen monatlich rund 1530€ getilgt werden, davon trägt der Mieter durch die Miete 630€, bleiben 900€ die durch den Eigentümer beglichen werden müssen. Die Miete steigt im Laufe der 20 Jahre (theoretisch), deswegen wird es tendenziell im Laufe der Zeit besser, ob man die Mietsteigerung analog der Wertsteigerung weitergeben kann: keine Ahnung.
Meine Vermieter hatten mir in den 7 Jahren nie eine Mietsteigerung verpasst, die waren froh, dass ich meine Miete pünktlich zahle, genauso wie die Nebenkostenabrechnung. Bei den Vermieter davor wars genau das gleiche.

Man könnte nun soweit gehen und die restlichen 100€ wieder zu 6% anlegen und bekommt dann nach 20 Jahren rund 45.000€ und dies wäre dann der Zugewinn gegenüber dem reinen Aktiensparen. Oder man nutzt dies als Sondertilgung.

Die genauen Zahlen variieren natürlich etwas und die Instandhaltungsrücklage muss auch Sonderzahlungen (zb. Straßensanierung) wuppen können, aber die Quint-Essenz bleibt gleich: Im Prinzip leichtes Plus für die Immobilie, allerdings mit all ihren Risiken (schlechte Mieter, Mietausfälle, Leermonate, Bahntrasse, Autobahn, Betonsanierung,...)und eben der Tatsache, dass die Immobilie ihren wahren Wert erst im Moment des Verkaufs zeigt.
Dazu kommt, dass man durch die hohen Kosten gebunden ist, also ein Jahr Auszeit oder dergleichen gehen ohne entsprechende Rücklagen für die Tilgung nicht. Arbeitslosigkeit: gleiches Dilemma.
Einen Aktiensparplan kann man auch einfach mal ein Jahr nicht bedienen.

Dann kommt noch dazu: Wenn man mal das Äquivalent zu 450.000€ nach 20 Jahren hat, dann müssen Mieteinnahmen mit dem progressiven Lohnsteuersatz versteuert werden. Kapitalerträge mit maximal 26,x %, liegt der persönliche Steuersatz darunter findet das Günstigerprinzip anwendung. Der Steuersatz ist also bei Aktien nach oben (noch) gedeckelt.

Rein nach den Zahlen also (leicht) pro Immobilie, dafür eben deutlich weniger flexibel/liquide. Und alles unter sehr vielen Annahmen. Obs das einem persönlich wert ist -> ?

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.01.2020:

Cooper schrieb am 01.01.2020:

Eine Eigennutzung einer finanzierten Immobilie kommt für mich nicht in Frage, da eine Immobilie in der ich selbst lebe, für mich kein Invest darstellt und eher die Beraubung meines größten Vermögenswertes ( Freiheit ) darstellt.

Bei einer wertbeständigen Immobilie kannst du dir die Miete sparen, bei Stadtlage würde ich nach wenigen Jahren zudem mit Wertsteigerung rechnen, so dass Eigennutzung dann doppelt lohnt. Bei längerer Haltezeit steigt nur der Gewinn. Wer nicht weiss wo er die nächsten 3 Jahre landet wird das anders sehen.

du brauchst allein 20% Wertsteigerung um die nebenkosten zu decken die du beim Kauf gezahlt hast.

OK. Bei einer Mikro-Single Wohnung ist der absolute Betrag aber überschaubar. Anderer Punkt: angenommen du zahlst jetzt 1000 Miete, dann kannst du in Zukunft stattdessen mit 500 den Kredit "tilgen", also eigentlich stehen lassen, aber entspannt leben und auf Wertsteigerung (Weiterverkauf) und sigar Weginflation der Schuld hoffen.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 01.01.2020:

... und ganz ehrlich: 2019 hat performancemäßig jede Immobilie in den Schatten gestellt.

Beispielsweise ETF auf MSCI Russia + 50% in 2019 (40% Kursgewinn + 10% Währungsgewinn).

Da muß man lange vermieten, um Vergleichbares zu erreichen.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 01.01.2020:

Die angenommene Mietrendite ist zu hoch.
Lies mal von Kommer Kaufen oder Mieten

Bester Tipp, wenn du an der Börse investiert bist, hast du dich möglichweise schon mit Kommers "Souverän investieren" befasst. Die Werke von Gerd Kommer lesen sich absolut einfach und lohnen sich imho immer.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

Ein paar Punkte, über die der TE nachdenken sollte:

  • Die Frage, "in welcher Stadt soll ich mir eine Immobilie kaufen?" ist die falsche. Kauf nur dort eine Immobilie wo DU bist. Eine vermietete Immobilie mehrere hundert Kilometer von Dir entfernt musst Du teuer verwalten lassen. Zudem hast Du keine Ahnung von den Mikrolagen der jeweiligen Stadt --> Finger weg!

  • Eine Mietrendite von 3-5 Prozent klingt gering, aber vergiss nicht den Leverage Effekt. 20 % EK, 80% FK (zu derzeit 0,x Prozent) und Deine EK-Rendite ist zweistellig! Natürlich geht damit auch ein entsprechendes Risiko einher.

  • Bist Du handwerklich begabt? Wenn ja, gut. Wenn nein, musst Du für jeden Quark einen Handwerker bezahlen (klar, kannst Du auch wieder absetzen, aber trotzdem)

  • Investment in Immobilien sind steuerlich wahnsinnig attraktiv wenn Du mindestens 10 Jahre hältst, dann ist der Veräußerungsgewinn steuerfrei. Während der Zeit, in der Du die Immo hältst zahlst Du auch so gut wie keine Steuern wegen Absetzbarkeit von AfA und Zins
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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

  • Eine Mietrendite von 3-5 Prozent klingt gering, aber vergiss nicht den Leverage Effekt. 20 % EK, 80% FK (zu derzeit 0,x Prozent) und Deine EK-Rendite ist zweistellig! Natürlich geht damit auch ein entsprechendes Risiko einher.

Die Eigenkapitalrendite kann auch negativ zweistellig werden, wenn die Immobilie an Wert verliert (Immobilienblase platzt, alternde Gesellschaft, Klimaschutz, etc.).

antworten
WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

  • Eine Mietrendite von 3-5 Prozent klingt gering, aber vergiss nicht den Leverage Effekt. 20 % EK, 80% FK (zu derzeit 0,x Prozent) und Deine EK-Rendite ist zweistellig! Natürlich geht damit auch ein entsprechendes Risiko einher.

Die Eigenkapitalrendite kann auch negativ zweistellig werden, wenn die Immobilie an Wert verliert (Immobilienblase platzt, alternde Gesellschaft, Klimaschutz, etc.).

Nö, denn dann zwingt Dich ja keiner zu verkaufen. Den Zins hast Du für 10, 15 oder besser 20 Jahre fest und bis die zu erzielende Miete flächendeckend sinkt, haben wir ganz andere Probleme.

antworten
WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

  • Eine Mietrendite von 3-5 Prozent klingt gering, aber vergiss nicht den Leverage Effekt. 20 % EK, 80% FK (zu derzeit 0,x Prozent) und Deine EK-Rendite ist zweistellig! Natürlich geht damit auch ein entsprechendes Risiko einher.

Die Eigenkapitalrendite kann auch negativ zweistellig werden, wenn die Immobilie an Wert verliert (Immobilienblase platzt, alternde Gesellschaft, Klimaschutz, etc.).

Nö, denn dann zwingt Dich ja keiner zu verkaufen. Den Zins hast Du für 10, 15 oder besser 20 Jahre fest und bis die zu erzielende Miete flächendeckend sinkt, haben wir ganz andere Probleme.

Das Problem von gescheiterten Immobilieninvestments waren in meiner Berufspraxis stets Mietermangel und hohe, unerwartete Kosten.

Zumindest ist Mietermangel bei großstädtischen Wohnimmobilien hierzulande vorläufig nicht vorstellbar, aber laß uns einmal in 5 bis 10 Jahren darüber reden.

Die finanzielle Verletzlichkeit resultiert aus der hierzulande üblich gewordenen niederen Mietrendite bzw. hohen Verfielfältigern. Da reichen nur ein paar Monate Mietausfall und eine niedere Anschlußmiete aus, um das Kartenhaus einstürzen zu lassen.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

jedoch muss man mieteinnahmen wie einkommen, d.h. mit 42% versteuern

exakt. Klarer Nachteil!

antworten
WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

3% BMR ist viel viel zu wenig. Unter 5% BMR bleibt so gut wie nichts wirklich hängen. Du machst dir damit nur die Bonität kaputt.

Finger weg unter 5% BMR.

3% GIBT ES NICHT MEHR.

Ich sehe ab und an auch 4/4,5% BMR.

Es gibt auch in der aktuelle Phase 6% BMR. Kommt nur drauf an wo du kaufen willst.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

jedoch muss man mieteinnahmen wie einkommen, d.h. mit 42% versteuern

exakt. Klarer Nachteil!

Üblicherweise hat man 2% AfA als Werbungskosten, so daß bei einer verschuldeten Immobilie und Hypothekenzinsen um 1,x % erst jenseits von 3% Mietrendite auf den übersteigenden Teil Einkommensteuer anfällt.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

Wer kauft denn etwas anderes als einen Neubau, dass hier überhaupt über gebrauchte Immobilien besprochen wird?

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

Eine Eigennutzung einer finanzierten Immobilie kommt für mich nicht in Frage, da eine Immobilie in der ich selbst lebe, für mich kein Invest darstellt und eher die Beraubung meines größten Vermögenswertes ( Freiheit ) darstellt.

Bei einer wertbeständigen Immobilie kannst du dir die Miete sparen, bei Stadtlage würde ich nach wenigen Jahren zudem mit Wertsteigerung rechnen, so dass Eigennutzung dann doppelt lohnt. Bei längerer Haltezeit steigt nur der Gewinn. Wer nicht weiss wo er die nächsten 3 Jahre landet wird das anders sehen.

du brauchst allein 20% Wertsteigerung um die nebenkosten zu decken die du beim Kauf gezahlt hast.

OK. Bei einer Mikro-Single Wohnung ist der absolute Betrag aber überschaubar. Anderer Punkt: angenommen du zahlst jetzt 1000 Miete, dann kannst du in Zukunft stattdessen mit 500 den Kredit "tilgen", also eigentlich stehen lassen, aber entspannt leben und auf Wertsteigerung (Weiterverkauf) und sigar Weginflation der Schuld hoffen.

Weginflation der Schulden geschieht nur in den Büchern. In der Praxis sieht es anders aus. Insbesondere mit Währungsschnitt.

antworten
WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

Wer kauft denn etwas anderes als einen Neubau, dass hier überhaupt über gebrauchte Immobilien besprochen wird?

95% aller "Anleger" kaufen gebrauchte und keine neuen Immobilien.

Und warum? Genau, weil es sich sonst noch weniger rechnen würde, als es sowieso schon ist ;).

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

jedoch muss man mieteinnahmen wie einkommen, d.h. mit 42% versteuern

exakt. Klarer Nachteil!

Nein: das ist Unsinn!!

Du zahlst nicht 42% auf Deine Mieteinnahmen sondern 42% auf Deinen erwirtschafteten Gewinn. Du kannst aber so viele (Buch-)Verluste abziehen, dass Du nicht nur keine Steuern zahlst, sondern sogar Geld vom Finanzamt dazu bekommst (negative Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung senken Dein übriges zu versteuerndes Gehalt).

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

Weginflation der Schulden geschieht nur in den Büchern. In der Praxis sieht es anders aus. Insbesondere mit Währungsschnitt.

Kannst du das begründen? Ich rede nicht von einem Arbeitnehmer dem mit der natürlichen oder abrupt stärkeren Inflation gleichzeit seine Gestaltungsmöglichkeiten auf der Einnahmeseite wegbrechen. Ich halte das Weginflationieren dann nicht nur für Theorie.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

Jeder Depp hat 2019 20% oder mehr mit Aktien gemacht.

Ja, vor allem die Anleger des Dirk Müller Fonds. ;-)

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

Hört sich kriminell an :D

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

jedoch muss man mieteinnahmen wie einkommen, d.h. mit 42% versteuern

exakt. Klarer Nachteil!

Nein: das ist Unsinn!!

Du zahlst nicht 42% auf Deine Mieteinnahmen sondern 42% auf Deinen erwirtschafteten Gewinn. Du kannst aber so viele (Buch-)Verluste abziehen, dass Du nicht nur keine Steuern zahlst, sondern sogar Geld vom Finanzamt dazu bekommst (negative Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung senken Dein übriges zu versteuerndes Gehalt).

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

Nein: das ist Unsinn!!

Du zahlst nicht 42% auf Deine Mieteinnahmen sondern 42% auf Deinen erwirtschafteten Gewinn. Du kannst aber so viele (Buch-)Verluste abziehen, dass Du nicht nur keine Steuern zahlst, sondern sogar Geld vom Finanzamt dazu bekommst (negative Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung senken Dein übriges zu versteuerndes Gehalt).

Eine Konstellation mit langjährigen Verlusten aus Vermietung und Verpachtung ist heute nur noch bei Denkmalimmobilien möglich nach §§ 7i (Vermietung) und 10f EStG (Selbstnutzung).

Das Problem dabei ist, daß Denkmalimmobilien wegen der denkmalgerechten Sanierung deutlich teurer sind als normale Anlageimmobilien, speziell auch beim Erwerb durch Vertriebe.

Verluste aus Vermietung und Verpachtung können steuerlich nur abgezogen werden, wenn der Vermieter eine Einkunftserzielungsabsicht hat. Ein steuerlicher Verlustabzug gelingt nur, wenn man nachweislich die Absicht hat, nachhaltig und dauerhaft Gewinne bzw. Überschüsse mit dem Mietobjekt zu erzielen. Fehlt diese Einkunftserzielungsabsicht, erkennen die Finanzbehörden die Vermietungsverluste nicht steuerlich an, sondern ordnen sie dem steuerlich irrelevanten Bereich der Liebhaberei zu

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

Nein: das ist Unsinn!!

Du zahlst nicht 42% auf Deine Mieteinnahmen sondern 42% auf Deinen erwirtschafteten Gewinn. Du kannst aber so viele (Buch-)Verluste abziehen, dass Du nicht nur keine Steuern zahlst, sondern sogar Geld vom Finanzamt dazu bekommst (negative Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung senken Dein übriges zu versteuerndes Gehalt).

Eine Konstellation mit langjährigen Verlusten aus Vermietung und Verpachtung ist heute nur noch bei Denkmalimmobilien möglich nach §§ 7i (Vermietung) und 10f EStG (Selbstnutzung).

Das Problem dabei ist, daß Denkmalimmobilien wegen der denkmalgerechten Sanierung deutlich teurer sind als normale Anlageimmobilien, speziell auch beim Erwerb durch Vertriebe.

Verluste aus Vermietung und Verpachtung können steuerlich nur abgezogen werden, wenn der Vermieter eine Einkunftserzielungsabsicht hat. Ein steuerlicher Verlustabzug gelingt nur, wenn man nachweislich die Absicht hat, nachhaltig und dauerhaft Gewinne bzw. Überschüsse mit dem Mietobjekt zu erzielen. Fehlt diese Einkunftserzielungsabsicht, erkennen die Finanzbehörden die Vermietungsverluste nicht steuerlich an, sondern ordnen sie dem steuerlich irrelevanten Bereich der Liebhaberei zu

Bei mir klappt es seit mittlerweile 5 Jahren, dass das Finanzamt die Gewinnerzielungsabsicht nicht in Frage stellt und ich trotzdem einen (bescheidenen) Buchverlust mit meiner (ganz normalen) vermieteten Wohnung erwirtschafte. So zahle ich nicht nur keine Steuern auf die Mieteinnahmen, sondern spare noch ein paar Hundert Euro im Jahr an Steuern.

Allein mit AfA und Zins liegst Du bei einer 80 - 100 Prozent Finanzierung immer so, dass da kaum noch was zum Versteuern überbleibt :-)

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

Nein: das ist Unsinn!!

Du zahlst nicht 42% auf Deine Mieteinnahmen sondern 42% auf Deinen erwirtschafteten Gewinn. Du kannst aber so viele (Buch-)Verluste abziehen, dass Du nicht nur keine Steuern zahlst, sondern sogar Geld vom Finanzamt dazu bekommst (negative Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung senken Dein übriges zu versteuerndes Gehalt).

Eine Konstellation mit langjährigen Verlusten aus Vermietung und Verpachtung ist heute nur noch bei Denkmalimmobilien möglich nach §§ 7i (Vermietung) und 10f EStG (Selbstnutzung).

Das Problem dabei ist, daß Denkmalimmobilien wegen der denkmalgerechten Sanierung deutlich teurer sind als normale Anlageimmobilien, speziell auch beim Erwerb durch Vertriebe.

Verluste aus Vermietung und Verpachtung können steuerlich nur abgezogen werden, wenn der Vermieter eine Einkunftserzielungsabsicht hat. Ein steuerlicher Verlustabzug gelingt nur, wenn man nachweislich die Absicht hat, nachhaltig und dauerhaft Gewinne bzw. Überschüsse mit dem Mietobjekt zu erzielen. Fehlt diese Einkunftserzielungsabsicht, erkennen die Finanzbehörden die Vermietungsverluste nicht steuerlich an, sondern ordnen sie dem steuerlich irrelevanten Bereich der Liebhaberei zu

Bei mir klappt es seit mittlerweile 5 Jahren, dass das Finanzamt die Gewinnerzielungsabsicht nicht in Frage stellt und ich trotzdem einen (bescheidenen) Buchverlust mit meiner (ganz normalen) vermieteten Wohnung erwirtschafte. So zahle ich nicht nur keine Steuern auf die Mieteinnahmen, sondern spare noch ein paar Hundert Euro im Jahr an Steuern.

Allein mit AfA und Zins liegst Du bei einer 80 - 100 Prozent Finanzierung immer so, dass da kaum noch was zum Versteuern überbleibt :-)

Und was für Buchverluste wären das neben AfA und Zins, die sich absetzen lassen aber denen keine echten Kosten gegenüberstehen?

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

Und was für Buchverluste wären das neben AfA und Zins, die sich absetzen lassen aber denen keine echten Kosten gegenüberstehen?

Beispielsweise Immobilie mit Nebenkosten für 500k gekauft (100k Eigenkapital und 400k Kredit), die aktuell nur für 350k zu verkaufen ist ;-(

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

Nein: das ist Unsinn!!

Du zahlst nicht 42% auf Deine Mieteinnahmen sondern 42% auf Deinen erwirtschafteten Gewinn. Du kannst aber so viele (Buch-)Verluste abziehen, dass Du nicht nur keine Steuern zahlst, sondern sogar Geld vom Finanzamt dazu bekommst (negative Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung senken Dein übriges zu versteuerndes Gehalt).

Eine Konstellation mit langjährigen Verlusten aus Vermietung und Verpachtung ist heute nur noch bei Denkmalimmobilien möglich nach §§ 7i (Vermietung) und 10f EStG (Selbstnutzung).

Das Problem dabei ist, daß Denkmalimmobilien wegen der denkmalgerechten Sanierung deutlich teurer sind als normale Anlageimmobilien, speziell auch beim Erwerb durch Vertriebe.

Verluste aus Vermietung und Verpachtung können steuerlich nur abgezogen werden, wenn der Vermieter eine Einkunftserzielungsabsicht hat. Ein steuerlicher Verlustabzug gelingt nur, wenn man nachweislich die Absicht hat, nachhaltig und dauerhaft Gewinne bzw. Überschüsse mit dem Mietobjekt zu erzielen. Fehlt diese Einkunftserzielungsabsicht, erkennen die Finanzbehörden die Vermietungsverluste nicht steuerlich an, sondern ordnen sie dem steuerlich irrelevanten Bereich der Liebhaberei zu

Bei mir klappt es seit mittlerweile 5 Jahren, dass das Finanzamt die Gewinnerzielungsabsicht nicht in Frage stellt und ich trotzdem einen (bescheidenen) Buchverlust mit meiner (ganz normalen) vermieteten Wohnung erwirtschafte. So zahle ich nicht nur keine Steuern auf die Mieteinnahmen, sondern spare noch ein paar Hundert Euro im Jahr an Steuern.

Allein mit AfA und Zins liegst Du bei einer 80 - 100 Prozent Finanzierung immer so, dass da kaum noch was zum Versteuern überbleibt :-)

Und was für Buchverluste wären das neben AfA und Zins, die sich absetzen lassen aber denen keine echten Kosten gegenüberstehen?

Natürlich stehen allen Positionen außer AfA echte Kosten gegenüber. Während der Vermietung generierst Du keinen positiven Cashflow. Dafür tilgst Du das Darlehen. Und nach 10 Jahren verkaufst Du steuerfrei.

Beispiel (grob vereinfacht):

Rate an die Bank monatl. EUR 1.000 (300 Zins, 700 Tilgung)
Mieteinnahme monatl. EUR 1.000

Während der ersten 10 Jahre lege ich sogar noch was drauf im Monat (nicht umlegbare Nebenkosten). Steuern zahle ich währenddessen keine.

Nach zehn Jahren verkaufe ich. Selbst wenn es nur das wieder gäbe was ich als KP gezahlt habe (sehr unrealistisch), hätte sich mein eingesetztes EK mehr als verdoppelt.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

Bei mir klappt es seit mittlerweile 5 Jahren, dass das Finanzamt die Gewinnerzielungsabsicht nicht in Frage stellt und ich trotzdem einen (bescheidenen) Buchverlust mit meiner (ganz normalen) vermieteten Wohnung erwirtschafte. So zahle ich nicht nur keine Steuern auf die Mieteinnahmen, sondern spare noch ein paar Hundert Euro im Jahr an Steuern.

Allein mit AfA und Zins liegst Du bei einer 80 - 100 Prozent Finanzierung immer so, dass da kaum noch was zum Versteuern überbleibt :-)

Das rächt sich einmal später im Alter von 30 Jahren, wenn die ersten großen Sanierungsarbeiten anstehen ;-(

antworten
WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

Wer kauft denn etwas anderes als einen Neubau, dass hier überhaupt über gebrauchte Immobilien besprochen wird?

Ich hab in Stuttgart 790000 für einen Altbau mit 960 qm Grundstück hingeblättert. Lass den Altbau stehen als Spaßhaus und bau einen Neubau (ca 190k) nebendran. Komme damit immer noch billiger weg als meine Kollegen bei Bosch. Hat zwar mein ganzes Erbe aufgebraucht, aber dafür hats einen schönen Garten :)

antworten
WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

Wer kauft denn etwas anderes als einen Neubau, dass hier überhaupt über gebrauchte Immobilien besprochen wird?

Ich hab in Stuttgart 790000 für einen Altbau mit 960 qm Grundstück hingeblättert. Lass den Altbau stehen als Spaßhaus und bau einen Neubau (ca 190k) nebendran. Komme damit immer noch billiger weg als meine Kollegen bei Bosch. Hat zwar mein ganzes Erbe aufgebraucht, aber dafür hats einen schönen Garten :)

190k für einen Hausbau? Man rechnet eigentlich so 3.500 Euro pro qm umbauten Raum wenn der Standard ordentlich sein soll...

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

190k für einen Hausbau? Man rechnet eigentlich so 3.500 Euro pro qm umbauten Raum wenn der Standard ordentlich sein soll...

Ein Haus mit Satteldach von 100 qm Wohnfläche ohne Keller sind 380 qm umbauter Raum.

Dies müßte also ca. EUR 1,4 Mio. kosten, wie gesagt ohne Keller und ohne das Grundstück.

https://www.marcobruse.de/baufinanzierungsrechner/umbauter-raum/

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

Dazu habe ich auch eine Frage. Als Spass stehen lassen? Ich würde mich besser fühlen wenn es auch vermietet oder zumindest vermietbare wäre. Ist ein leeres Haus nicht eine enorme Kostenschleuder. Im Prinzip eine gute Idee aber in Deutschland gibt es sicher hinderliche Regularien [vom Baurecht über Abwassersatzung bis zu Steuern]

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

Sofern es kein eigenes Haus ist, sondern eine Eigentumswohnung, kostet die Verwaltung nicht mehr als am Wohnort. Nur für die Teilnahme an der jährlichen Eigentümerversammlung bezahlt man die Anfahrt zusätzlich.

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

Eine vermietete Immobilie mehrere hundert Kilometer von Dir entfernt musst Du teuer verwalten lassen.

antworten
WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

190k für einen Hausbau? Man rechnet eigentlich so 3.500 Euro pro qm umbauten Raum wenn der Standard ordentlich sein soll...

Ein Haus mit Satteldach von 100 qm Wohnfläche ohne Keller sind 380 qm umbauter Raum.

Dies müßte also ca. EUR 1,4 Mio. kosten, wie gesagt ohne Keller und ohne das Grundstück.

www.marcobruse.de/baufinanzierungsrechner/umbauter-raum/

Umbauter Raum wird in Kubikmeter (cbm) angegeben und nicht in "qm" Ihr zwei Stars. Ist wie bei der Nationalmannschaft - ganz Deutschland besteht aus Bundestrainer (Sachverständigen für Immobilien).

Darüber hinaus, ob eine Immobilie wirtschaftlich ein Geschäft ist lässt sich nur im Einzelfall mit genauen Angaben und Detail bewerten. Ein Blick in die Glaskugel macht das dann auch risikofrei.

antworten
WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

Bei mir klappt es seit mittlerweile 5 Jahren, dass das Finanzamt die Gewinnerzielungsabsicht nicht in Frage stellt und ich trotzdem einen (bescheidenen) Buchverlust mit meiner (ganz normalen) vermieteten Wohnung erwirtschafte. So zahle ich nicht nur keine Steuern auf die Mieteinnahmen, sondern spare noch ein paar Hundert Euro im Jahr an Steuern.

Allein mit AfA und Zins liegst Du bei einer 80 - 100 Prozent Finanzierung immer so, dass da kaum noch was zum Versteuern überbleibt :-)

Das rächt sich einmal später im Alter von 30 Jahren, wenn die ersten großen Sanierungsarbeiten anstehen ;-(

Wenn zehn Jahre rum sind (also in fünf Jahren) wird die Wohnung verkauft. Wenn es so weiter läuft wie bisher, habe ich bis dahin Null Steuern bezahlt und meinen EK-Einsatz mehr als verdoppelt, wenn die Preise weiter steigen eher verdreifacht.

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WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

Sofern es kein eigenes Haus ist, sondern eine Eigentumswohnung, kostet die Verwaltung nicht mehr als am Wohnort. Nur für die Teilnahme an der jährlichen Eigentümerversammlung bezahlt man die Anfahrt zusätzlich.

WiWi Gast schrieb am 02.01.2020:

Eine vermietete Immobilie mehrere hundert Kilometer von Dir entfernt musst Du teuer verwalten lassen.

Eine Immobilie die weniger als 45 Minuten entfernt ist, verwaltest du aber einfach selbst und zahlst keine Verwaltung. Bei einer Verwaltung kannst du grob mit einer Monatsmiete weniger rechnen. Bzw. bei einem Mehrfamilienhaus bezahlt eine Wohnung die Verwaltung (salopp gesagt, kommt natürlich auf die Einheiten an).
Zudem hast du bei einer Verwaltung viele Reibungsverluste, da wird immer nur aufgerundet.
Meine Schwester hatte mal eine Heizölabrechnung mit xx0,00 Eur, musst du dann bei der nächsten Eigentümerversammlung besprechen.
Ein Freund von mir macht facility management und die Mitarbeiter in einer Verwaltung für die er arbeitet können bis zu einem Auftragsvolumen von 1000 Eur frei entscheiden. Anstelle also eine Stunde zum Objekt zu fahren sich das anzugucken, ein Angebot zu schreiben, wenn nur ein paar Gehwegplatten getauscht werden müssen sagt er dann am Telefon einfach 950 Eur.

Wenn du dein Objekt dann mit 6 Prozent gerechnet hast bist du da schnell mal bei 4.5.

antworten
WiWi Gast

Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

WiWi Gast schrieb am 03.01.2020:

Sofern es kein eigenes Haus ist, sondern eine Eigentumswohnung, kostet die Verwaltung nicht mehr als am Wohnort. Nur für die Teilnahme an der jährlichen Eigentümerversammlung bezahlt man die Anfahrt zusätzlich.

Eine vermietete Immobilie mehrere hundert Kilometer von Dir entfernt musst Du teuer verwalten lassen.

Eine Immobilie die weniger als 45 Minuten entfernt ist, verwaltest du aber einfach selbst und zahlst keine Verwaltung. Bei einer Verwaltung kannst du grob mit einer Monatsmiete weniger rechnen. Bzw. bei einem Mehrfamilienhaus bezahlt eine Wohnung die Verwaltung (salopp gesagt, kommt natürlich auf die Einheiten an).
Zudem hast du bei einer Verwaltung viele Reibungsverluste, da wird immer nur aufgerundet.
Meine Schwester hatte mal eine Heizölabrechnung mit xx0,00 Eur, musst du dann bei der nächsten Eigentümerversammlung besprechen.
Ein Freund von mir macht facility management und die Mitarbeiter in einer Verwaltung für die er arbeitet können bis zu einem Auftragsvolumen von 1000 Eur frei entscheiden. Anstelle also eine Stunde zum Objekt zu fahren sich das anzugucken, ein Angebot zu schreiben, wenn nur ein paar Gehwegplatten getauscht werden müssen sagt er dann am Telefon einfach 950 Eur.

Wenn du dein Objekt dann mit 6 Prozent gerechnet hast bist du da schnell mal bei 4.5.

Und für die Vermietung brauchst Du dann einen Makler (= rausgeschmissenes Geld). Ich mache das selbst, da meine vermietete Wohnung nur 500 Meter von unserem Haus entfernt liegt..

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Die Deutschen geben rund 20 Prozent ihres Einkommens für die Miete oder Hypotheken aus. Damit liegen die Wohnkosten in Deutschland im OECD-Schnitt. Schwerer belastet sind einkommensschwache Haushalte, die rund 27 Prozent ihres Einkommens für Mieten aufwenden müssen. Die interaktive OECD-Datenbank zu Wohnkosten veranschaulicht im Ländervergleich die Unterschiede in Eigentum vs. Miete, Wohnverhältnisse, Wohngeld und sozialer Wohnungsbau.

Due Diligence: Künstliche Intelligenz in der Immobilienwirtschaft

KI und Due-Diligence: Ein Hand richtet sich in einem bunten Datenraum nach oben in Richtung Licht.

Laut einer aktuellen Studie unter Immobilienexperten wird Künstliche Intelligenz einen starken Einfluss auf die Effizienz von Immobilientransaktionen haben. Künstliche Intelligenz wird demnach zukünftig einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Transaktionsbusiness liefern wird. Drooms, Europas führender Anbieter virtueller Datenräume, automatisiert den Due Diligence-Prozess. Für eine gesteigerte Prozessautomatisierung liegt ein Fokus auf der Weiterentwicklung des virtuellen Datenraums durch künstliche Intelligenz und Machine Learning.

LBS-Immobilienpreisspiegel 2017: Preise bei Wohnimmobilien steigen

Ein spitzer Hausgiebel.

Insbesondere in Großstädten ist am Immobilienmarkt weiterhin keine Entspannung für Wohnimmobilien in Deutschland in Sicht. Am teuersten sind frei stehende Einfamilienhäuser laut LBS-Immobilienpreisspiegel 2017 in München. Hier kosten Einfamilienhäuser mit 1,2 Millionen Euro mehr als zehnmal so viel wie in einzelnen ostdeutschen Mittelstädten. Der LBS-Immobilienpreisspiegel ist eine Datenbank zum Wohnungsmarkt mit Preisen von Eigenheimen, Eigentumswohnungen und Bauland in 960 Städten und in über 100 Stadtteilen der 14 größten Städte Deutschland.

Wohnimmobilien: In deutschen Großstädten fehlen Wohnungen

Eine Hausfront eines Altbaues in rosa mit vielen Fenstern.

Nach einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) fehlt es an vielen Tausenden Wohnungen in den deutschen Großstädten. Jedes Jahr müssten mehr als 88.000 neue Wohnungen bis 2020 entstehen, um den Bedarf zu decken.

Wohneigentümer bauen sechsmal so viel Vermögen auf wie Mieter

Ein Wohnhaus mit verglaster Veranda in gelb gestrichen mit grünen Holzlatten am Dachstuhl und blauen Fensterrahmen.

Eine Studie der LBS Research und dem Forschungsinstitut empirica zeigt, dass Wohneigentümer erfolgreicher im Vermögensaufbau sind. Menschen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, wiesen durch das Wohneigentum eine Wertimmobile von durchschnittlich 152.000 Euro auf und verfügen zusätzlich über ein Nettogeldvermögen von 45.000 Euro. Mieterhaushalte kamen auf durchschnittlich 24.000 Euro und 6.000 Euro Immobilienvermögen aus Vermietung.

Renditeerwartung bei Immobiliengeschäften sollte nicht zu hoch sein

Häuserfassaden ergeben verschiedenste Formen.

Die Deutschen befinden sich im Immobilien-Kaufrausch. Allerdings warnt das Verbraucherportal Finanztip vor zu hohen Erwartungen: Renditen von fünf oder mehr Prozent werden in der Realität selten erreicht. Im Falle von stagnierenden Immobilienpreisen und Mietausfällen liegen die Renditen oftmals nur noch bei einem Prozent.

Wohneigentumsförderung: Neue Grunderwerbsteuer muss her

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Ein wichtiger Teil der Altersvorsorge ist Wohneigentum. Trotz niedriger Zinsen der vergangenen Jahre zählt die Bundesrepublik als Land der Mieter. Grund dafür sind neben dem mangelnden Angebot an Immobilien auch die hohen Eigenkapitalanforderungen und die erheblichen Kaufnebenkosten. Eine Umstrukturierung der Grunderwerbssteuer könnte den Anreiz zum Immobilienkauf ändern. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Immobilienmarkt - Metropolen haben Boom verschlafen

Die Hausfront eines Mehrparteienhauses mit vielen Balkonen.

Der deutschen Immobilienbranche geht es nach eigener Einschätzung noch immer sehr gut. Das zeigt der aktuelle Immobilien-Index des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Allerdings sorgen sich vor allem die Entwickler großer Bauprojekte um Nachwuchs – nicht zuletzt, weil besondere Herausforderungen auf sie warten: Laut IW wurden in Deutschland von 2010 bis 2014 rund 310.000 Wohnungen zu wenig gebaut.

Deutscher Immobilienmarkt 2014 - Kaufen macht fast überall noch Sinn

Zwei Häuser im Rohbau mit Kränen im Hintergrund.

Die Immobilienpreise sind in den vergangenen Jahren vor allem in den Großstädten München, Berlin und Hamburg kräftig gestiegen. Das weckt Erinnerungen an die Preisblasen in Spanien oder den USA, die später zur Weltwirtschaftskrise führten. Tatsächlich sind keine Blasen in Sicht und es ist vielerorts noch immer sinnvoll, in die eigenen vier Wände zu investieren.

Hypothek: Schweizer Hausbesitzer zeigen sich bei der Finanzierung risikofreudig

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Bei der Immobilienfinanzierung gilt die Kredit-Laufzeit als ein wesentliches Kriterium. Hier haben Schweizer Kunden in letzter Zeit höhere Risikobereitschaft bewiesen, indem sie vermehrt auf kurzfristige Finanzierungsmodelle setzten. Eine längere Laufzeit bedeutet jedoch eine erhöhte Planungssicherheit, die derzeit noch zu günstigen Konditionen zu haben ist. Wofür sollte man sich entscheiden?

Familie, Freunde und Eigenheim sind zentrale Lebensziele

Ein Wohnhaus mit Solaranlage auf dem Dach.

In Zeiten von Wirtschaftskrise und Globalisierung setzen die Deutschen in ihrer Lebensplanung verstärkt auf zwischenmenschliche Erfüllung. Erstaunlich: Trotz hoher Belastung gehören Familien zu Deutschlands optimistischster Bevölkerungsgruppe.

Schuldenkrise macht Immobilien und Finanzierungen erschwinglich

Noch nie zuvor konnten die privaten Haushalte ihren Traum von den eigenen vier Wänden so leicht verwirklichen. Grund sind die extrem niedrigen Hypothekenzinsen, die sogar für Berufsanfänger den Immobilienerwerb attraktiv machen.

Einfamilienhaus bauen

Eine Baustelle von einem weißen Einfamilienhaus mit gelbem Baukran und blauem Himmel.

Der Bau eines Einfamilienhauses stellt Bauherren vor besondere Herausforderungen. Vor dem Bau steht mit vielen wichtigen Entscheidungen die Planung. Diese später zu ändern, ist oft nur mit großen finanziellen Aufwendungen möglich. Dazu gehört etwa die Entscheidung für einen bestimmten Baustil oder ein besonderes Material, da dies in die Konstruktion des Hauses miteinfließt. Die Fassade soll doch aus Holz sein? Doch zwei Fenster mehr? Hier noch eine Wand, da noch eine Tür, ggf. noch ein zweites Stockwerk? Für diese Fragen muss bei der Planung eine Antwort feststehen. Damit einem neue Ideen für das Haus nicht zu spät kommen, macht es Sinn, sich vorher ausgiebig mit Häusern und Baustilen zu beschäftigen.

Antworten auf Auf welchem Weg am besten zur ersten Immobilie ?

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