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Ernstgemeinte Frage - Eigentum

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WiWi Gast

Ernstgemeinte Frage - Eigentum

Hi zusammen,

für die meisten hier mag die Frage möglicherweise lächerlich sein, aber es ist tatsächlich ernst gemeint.

Ich komme aus ärmeren Verhältnissen habe entsprechend keine Erfahrung zum Thema Eigentumswohnung/(Haus) kaufen.

Ich habe meinen Bachelorabschluss vor kurzem abgeschlossen und gehöre zu denjenigen, die während Corona noch etwas finden konnten.
Klar ist, dass ich Abstriche hinsichtlich Gehalt aufnehmen musste, da ich einfach keine Kraft für ein zusätzliches Studium hatte.

Ich verdiene netto um die 2,2k.

Nun denke ich natürlich in die Zukunft und möchte mir etwas eigenes kaufen, um für das Alter oder Kindern versorgt zu sein.

Wie kann man sich das ganze vorstellen.
Ich komme aus der Region BW, wo natürlich die Preise nicht ganz so toll sind.

Habt ihr tipps, wie hoch man für ein Eigentum mit meiner Gehaltsspanne in Kauf nehmen sollte. Klar ist, dass es mein Einstiegsgehalt ist und möglicherweise steigt es mit ein paar Jahren Berufserfahrung.

Wieviel sollte man monatlich abzahlen ?
Mal angenommen ich finde etwas zwischen 200.000-400.000€ - wieviele Jahre muss ich abbezahlen, bis es klappt.

Ich bin für jede Hilfe dankbar, da ich mich zu dem Thema leider überhaupt nicht auskenne.

LG

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WiWi Gast

Ernstgemeinte Frage - Eigentum

Schmeiß doch mal Excel an und rechne das selbst durch. Es hängt maßgeblich davon ab wie lange du bereit bist für die Whg. zu buckeln, wie viel du sparen kannst und wie hoch deine Ansprüche sind. Ob es sich lohnt hängt von der Immobilie per se ab und welchen Nutzen du daraus schöpfst.

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WiWi Gast

Ernstgemeinte Frage - Eigentum

Bei diesem Einkommen solltest Du Dir keine Gedanken über einen Immobilienkauf machen. Warte ab, ob Du in einigen Jahren mehr verdienst. Wenn Du irgendwann eine Wohnung für 400k kaufen möchtest, solltest Du dann schon 80k Eigenkapital angespart haben und 3k netto verdienen. Nach Corona kannst Du ja versuchen, irgendeinen Zweitjob zu finden, um etwas ansparen zu können. Z.B. abends im Supermarkt jobben, Trainer im Sportverein o.ä.

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Hi zusammen,

für die meisten hier mag die Frage möglicherweise lächerlich sein, aber es ist tatsächlich ernst gemeint.

Ich komme aus ärmeren Verhältnissen habe entsprechend keine Erfahrung zum Thema Eigentumswohnung/(Haus) kaufen.

Ich habe meinen Bachelorabschluss vor kurzem abgeschlossen und gehöre zu denjenigen, die während Corona noch etwas finden konnten.
Klar ist, dass ich Abstriche hinsichtlich Gehalt aufnehmen musste, da ich einfach keine Kraft für ein zusätzliches Studium hatte.

Ich verdiene netto um die 2,2k.

Nun denke ich natürlich in die Zukunft und möchte mir etwas eigenes kaufen, um für das Alter oder Kindern versorgt zu sein.

Wie kann man sich das ganze vorstellen.
Ich komme aus der Region BW, wo natürlich die Preise nicht ganz so toll sind.

Habt ihr tipps, wie hoch man für ein Eigentum mit meiner Gehaltsspanne in Kauf nehmen sollte. Klar ist, dass es mein Einstiegsgehalt ist und möglicherweise steigt es mit ein paar Jahren Berufserfahrung.

Wieviel sollte man monatlich abzahlen ?
Mal angenommen ich finde etwas zwischen 200.000-400.000€ - wieviele Jahre muss ich abbezahlen, bis es klappt.

Ich bin für jede Hilfe dankbar, da ich mich zu dem Thema leider überhaupt nicht auskenne.

LG

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WiWi Gast

Ernstgemeinte Frage - Eigentum

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Hi zusammen,

für die meisten hier mag die Frage möglicherweise lächerlich sein, aber es ist tatsächlich ernst gemeint.

Ich komme aus ärmeren Verhältnissen habe entsprechend keine Erfahrung zum Thema Eigentumswohnung/(Haus) kaufen.

Ich habe meinen Bachelorabschluss vor kurzem abgeschlossen und gehöre zu denjenigen, die während Corona noch etwas finden konnten.
Klar ist, dass ich Abstriche hinsichtlich Gehalt aufnehmen musste, da ich einfach keine Kraft für ein zusätzliches Studium hatte.

Ich verdiene netto um die 2,2k.

Nun denke ich natürlich in die Zukunft und möchte mir etwas eigenes kaufen, um für das Alter oder Kindern versorgt zu sein.

Wie kann man sich das ganze vorstellen.
Ich komme aus der Region BW, wo natürlich die Preise nicht ganz so toll sind.

Habt ihr tipps, wie hoch man für ein Eigentum mit meiner Gehaltsspanne in Kauf nehmen sollte. Klar ist, dass es mein Einstiegsgehalt ist und möglicherweise steigt es mit ein paar Jahren Berufserfahrung.

Wieviel sollte man monatlich abzahlen ?
Mal angenommen ich finde etwas zwischen 200.000-400.000€ - wieviele Jahre muss ich abbezahlen, bis es klappt.

Ich bin für jede Hilfe dankbar, da ich mich zu dem Thema leider überhaupt nicht auskenne.

L

BW ist natürlich eine heiße Angelegenheit. Und 200k-400k in BW? Wird schwer, da schwer zu finden und wenn harte Konkurrenz. Wo genau lebst denn?

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

Hallo TE,

nach dem, was wir nach deinem Eingangsposting über dich sind ist ein Immobilien-Investment in deiner jetzigen Lebensphase nicht das richtige für dich.
Da ist insb. deine altersbedingte Lebenssituation. Du hast deinen Bachelor gerade fertig, bist also vmtl. 21-22 Jahre alt. In den nächsten 5 bis 10 Jahren wirst du vmtl. nicht sehr verwurzelt sein. Berufliche Umzüge, Auslandsaufenthalte, ggf. Zusammenziehen mit Partner aus einer anderen Region. All dies könnte dich zu einem Ortswechsel zwingen - und dann ist eine eigene Immobilie eine schwere Bürde. Vergiss eines nicht: Kaum ein Investment hat so hohe Transaktionskosten wie eine Immobilie. Kaufst du heute eine Immobilie und verkaufst sie direkt morgen wieder, sind ohne weiteres 15-20% des Investments weg (Grunderwerbsteuer, Maklergebühren, sonstige Nebenkosten, ggf. zu hoch bezahlter Kaufpreis). Das ist immens. Deshalb sollte man erst kaufen, wenn man ganz sicher ist, sehr lange Zeit nicht mehr umziehen zu wollen.
Für Altersvorsorge in deiner Situation sind da andere Instrumente besser. Viele würden jetzt Aktien (insb. ETFs) empfehlen, allerdings sind die Aktienmärkte gerade heißgelaufen und rangieren dicht an ihren Allzeithochs. Daher ist jetzt kein perfekter Einstiegszeitpunkt.
Mein Rat: Warte auf den nächsten Rücksetzer an den Aktienmärkten und kauf dir dann dort etwas. Dort sind die Transaktionskosten viel geringer. Vergleich zu oben: Kaufst du einen liquiden ETF tagsüber und verkaufst ihn sofort danach wieder, sind nicht 20% weg, sondern z.B. nur 0,1%.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Hallo TE,

nach dem, was wir nach deinem Eingangsposting über dich sind ist ein Immobilien-Investment in deiner jetzigen Lebensphase nicht das richtige für dich.
Da ist insb. deine altersbedingte Lebenssituation. Du hast deinen Bachelor gerade fertig, bist also vmtl. 21-22 Jahre alt. In den nächsten 5 bis 10 Jahren wirst du vmtl. nicht sehr verwurzelt sein. Berufliche Umzüge, Auslandsaufenthalte, ggf. Zusammenziehen mit Partner aus einer anderen Region. All dies könnte dich zu einem Ortswechsel zwingen - und dann ist eine eigene Immobilie eine schwere Bürde. Vergiss eines nicht: Kaum ein Investment hat so hohe Transaktionskosten wie eine Immobilie. Kaufst du heute eine Immobilie und verkaufst sie direkt morgen wieder, sind ohne weiteres 15-20% des Investments weg (Grunderwerbsteuer, Maklergebühren, sonstige Nebenkosten, ggf. zu hoch bezahlter Kaufpreis). Das ist immens. Deshalb sollte man erst kaufen, wenn man ganz sicher ist, sehr lange Zeit nicht mehr umziehen zu wollen.
Für Altersvorsorge in deiner Situation sind da andere Instrumente besser. Viele würden jetzt Aktien (insb. ETFs) empfehlen, allerdings sind die Aktienmärkte gerade heißgelaufen und rangieren dicht an ihren Allzeithochs. Daher ist jetzt kein perfekter Einstiegszeitpunkt.
Mein Rat: Warte auf den nächsten Rücksetzer an den Aktienmärkten und kauf dir dann dort etwas. Dort sind die Transaktionskosten viel geringer. Vergleich zu oben: Kaufst du einen liquiden ETF tagsüber und verkaufst ihn sofort danach wieder, sind nicht 20% weg, sondern z.B. nur 0,1%.

Die Immobilienmärkte sind meiner Meinung nach auch an einem hoch. In wenigen Jahren werden die Boomer langsam weniger werden, dann werden viele Wohnungen/Häuser günstiger. Imo sollte man jetzt noch 10 bis 15 Jahre warten mit der eigenen Immobilie. In dieser Zeit Geld sparen und dann in 10 Jahren mit 100k EK etwas für 500k kaufen. In meiner Prognose sind das dann Objekte welche heute 750k kosten. Aber Achtung: Das ganze hab ich nicht durchgerechnet.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

Dem folgend müssten ja die Baukosten auch um 30% fallen, weil Kosten Bestand und Neubau stark korrelieren. Krasses Deflationsszenario!
Viel Erfolg mit der These im jetzigen Money Printing Environment.

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Hallo TE,

nach dem, was wir nach deinem Eingangsposting über dich sind ist ein Immobilien-Investment in deiner jetzigen Lebensphase nicht das richtige für dich.
Da ist insb. deine altersbedingte Lebenssituation. Du hast deinen Bachelor gerade fertig, bist also vmtl. 21-22 Jahre alt. In den nächsten 5 bis 10 Jahren wirst du vmtl. nicht sehr verwurzelt sein. Berufliche Umzüge, Auslandsaufenthalte, ggf. Zusammenziehen mit Partner aus einer anderen Region. All dies könnte dich zu einem Ortswechsel zwingen - und dann ist eine eigene Immobilie eine schwere Bürde. Vergiss eines nicht: Kaum ein Investment hat so hohe Transaktionskosten wie eine Immobilie. Kaufst du heute eine Immobilie und verkaufst sie direkt morgen wieder, sind ohne weiteres 15-20% des Investments weg (Grunderwerbsteuer, Maklergebühren, sonstige Nebenkosten, ggf. zu hoch bezahlter Kaufpreis). Das ist immens. Deshalb sollte man erst kaufen, wenn man ganz sicher ist, sehr lange Zeit nicht mehr umziehen zu wollen.
Für Altersvorsorge in deiner Situation sind da andere Instrumente besser. Viele würden jetzt Aktien (insb. ETFs) empfehlen, allerdings sind die Aktienmärkte gerade heißgelaufen und rangieren dicht an ihren Allzeithochs. Daher ist jetzt kein perfekter Einstiegszeitpunkt.
Mein Rat: Warte auf den nächsten Rücksetzer an den Aktienmärkten und kauf dir dann dort etwas. Dort sind die Transaktionskosten viel geringer. Vergleich zu oben: Kaufst du einen liquiden ETF tagsüber und verkaufst ihn sofort danach wieder, sind nicht 20% weg, sondern z.B. nur 0,1%.

Die Immobilienmärkte sind meiner Meinung nach auch an einem hoch. In wenigen Jahren werden die Boomer langsam weniger werden, dann werden viele Wohnungen/Häuser günstiger. Imo sollte man jetzt noch 10 bis 15 Jahre warten mit der eigenen Immobilie. In dieser Zeit Geld sparen und dann in 10 Jahren mit 100k EK etwas für 500k kaufen. In meiner Prognose sind das dann Objekte welche heute 750k kosten. Aber Achtung: Das ganze hab ich nicht durchgerechnet.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

Wie kommst du denn darauf, dass Eigentum da die richtige Wahl ist? Du weißt scheinbar nicht, dass Wohneigentum in den meisten Fällen mit negativen Realrenditen einhergeht, richtig?

Davon abgesehen bist du gerade mit Eigentum nicht gut für das Alter und auch nicht für Kindern versorgt zu sein. Denn dein Eigentum wird eine fixe Größe haben, obwohl für deine Phase allein, mit Partner, mit Kindern und im Alter jeweils komplett andere Größen und Ausstattungen sinnvoll sind. Du wirst also permanent entweder zu viel abzuzahlende Wohnfläche haben oder zu wenig.

Noch dazu kannst du im Fall der Fälle nur das ganze Ding verkaufen und bist wirklich in jeglicher Hinsicht immobil.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

Kauf zur Vermietung ist das einzige was realistisch ist.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

Es hängt alles von der Nachfrage und vom Angebot ab. Wenn die Nachfrage sehr krass sinkt, dann wird eine Baufirma kaum noch Aufträge bekommen für die aktuellen Preise und muss ihre Preise senken. Wenn die Preise nicht mehr Kostendeckend sind und/oder keine Aufträge mehr rein kommen, machen die pleite. 1. Semester BWL.

Wie die Zukunft wird, weiss keiner. Die deutsche Industrie ist relativ stark und bietet gut bezahlte Arbeitsplätze, daher gibt es eine breite Bevölkerungsschicht die sich für Immobilien interessiert und diese bezahlen kann, wenn auch zunehmend schwieriger. Wenn die Bevölkerung abnimmt, heisst es nicht zwingend weniger Nachfrage nach qm, weil man sich immer mehr Fläche pro Person gönnt und Deutschland ein Zuwanderungsland ist. Gerade jetzt durch Corona ist der letzte wirtschaftliche Funken Hoffnung in Südeuropa erloschen, daher werden viele ihr Glück erst Recht in Deutschland versuchen => mehr Zuwanderung von flexiblen Fachkräften, noch mehr Wohnraumbedarf.

Es gibt auch Studien die sagen, dass frühestens ab 2060 der Effekt mit der Alterung der Gesellschaft eine Auswirkung auf den deutschen Immobilienmarkt hat. Dann sind selbst die jüngsten im Forum schon fast 60.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

Odenwald, Schwarzwald, schwäbische Alb, Hohenlohe. Da ist das alles möglich, solange du ländlich unterwegs bist. Und dort dann ein guter Job bei den Weltmarktführern. In den Ballungsräumen kaum eine Chance.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

Genauso gut kann es sein, dass die Immobilienpreise weiter steigen. Die Immobilien der Boomer werden dann halt von Kapitalanlegern aufgekauft.

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Hallo TE,

nach dem, was wir nach deinem Eingangsposting über dich sind ist ein Immobilien-Investment in deiner jetzigen Lebensphase nicht das richtige für dich.
Da ist insb. deine altersbedingte Lebenssituation. Du hast deinen Bachelor gerade fertig, bist also vmtl. 21-22 Jahre alt. In den nächsten 5 bis 10 Jahren wirst du vmtl. nicht sehr verwurzelt sein. Berufliche Umzüge, Auslandsaufenthalte, ggf. Zusammenziehen mit Partner aus einer anderen Region. All dies könnte dich zu einem Ortswechsel zwingen - und dann ist eine eigene Immobilie eine schwere Bürde. Vergiss eines nicht: Kaum ein Investment hat so hohe Transaktionskosten wie eine Immobilie. Kaufst du heute eine Immobilie und verkaufst sie direkt morgen wieder, sind ohne weiteres 15-20% des Investments weg (Grunderwerbsteuer, Maklergebühren, sonstige Nebenkosten, ggf. zu hoch bezahlter Kaufpreis). Das ist immens. Deshalb sollte man erst kaufen, wenn man ganz sicher ist, sehr lange Zeit nicht mehr umziehen zu wollen.
Für Altersvorsorge in deiner Situation sind da andere Instrumente besser. Viele würden jetzt Aktien (insb. ETFs) empfehlen, allerdings sind die Aktienmärkte gerade heißgelaufen und rangieren dicht an ihren Allzeithochs. Daher ist jetzt kein perfekter Einstiegszeitpunkt.
Mein Rat: Warte auf den nächsten Rücksetzer an den Aktienmärkten und kauf dir dann dort etwas. Dort sind die Transaktionskosten viel geringer. Vergleich zu oben: Kaufst du einen liquiden ETF tagsüber und verkaufst ihn sofort danach wieder, sind nicht 20% weg, sondern z.B. nur 0,1%.

Die Immobilienmärkte sind meiner Meinung nach auch an einem hoch. In wenigen Jahren werden die Boomer langsam weniger werden, dann werden viele Wohnungen/Häuser günstiger. Imo sollte man jetzt noch 10 bis 15 Jahre warten mit der eigenen Immobilie. In dieser Zeit Geld sparen und dann in 10 Jahren mit 100k EK etwas für 500k kaufen. In meiner Prognose sind das dann Objekte welche heute 750k kosten. Aber Achtung: Das ganze hab ich nicht durchgerechnet.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

Boomer Immobilien werden von Anlegern gekauft ... und wer soll dann in den Boomer Objekten wohnen? oder können die auch leer sein, weil die Anleger eh nur auf steigende Preise spekulieren, Mieter da nur stören würden und man ja nach 10 Jahren steuerfrei verkaufen kann? diese Argumentation hatte mal jemand im Forum hier, der in München investiert hat. So von wegen Mietrendite sei egal, man könne ja leer stehen lassen, da nur die Wertsteigerung interessiert. Das kann aber nicht ewig gut gehen. Irgendwann muss man jemanden finden, der da drin tatsächlich wohnen und dafür eine Miete bezahlen will, die in Relation zum Kaufpreis rentabel ist. Wenn das mal längere Zeit nicht der Fall ist, sinken die Preise.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

Boomer Immobilien werden zunächst an Boomer Kinder vererbt. In der Regel wohnen die dort auch drin. Die Wenigsten verlassen dauerhaft ihre Heimat aufgrund eines Jobs.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Boomer Immobilien werden zunächst an Boomer Kinder vererbt. In der Regel wohnen die dort auch drin. Die Wenigsten verlassen dauerhaft ihre Heimat aufgrund eines Jobs.
Die Boomer Kinder sind auch schon in einem Alter bei dem man eigene Immos besitzt. Geht das dann direkt an die Boomer Kinder?

Das deutsche statistische Bundesamt prognostiziert bis 2060 eine Abnahme der Bevölkerung bei mittlere Zuwanderung. Gleichzeitig sollen aber die großen Städte 10% mehr Einwohner haben d.h. Stadtimmos werden weiterhin eine hohe Nachfrage genießen.
Einzig eine Anhebung des Leitzins könnte Wohnungen deutlich verteuern. Das hängt aber immer hinterher. Eine riskante anlagestrategie wäre also jetzt Immos Fremdfinanziert zu kaufen und wenn die Zinsen steigen diese abzustoßen, um sie nach einigen Jahren erneut zu kaufen.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

Es ist zwar traurig, aber für die meisten Leute aus armen Verhältnissen wird es keine eigene Immobilie geben. Die Preise im Umkreis vieler Großstädte, wo es auch die Jobs gibt, liegen eher über 500k bei Bestandsimmobilien. Da kommen noch die Kaufnebenkosten und die Renovierung dazu. Das ist für Viele nicht machbar. Wir sind in den besten 10% vonm Einkommen, aber ohne ein Erbe können wir frühestens mit 40 ein Haus kaufen. Bis dahin bringt es uns aber auch nicht mehr so viel, weil dann die Kinder schon größer sind.

Neubaugebiete sind übrigens noch fieser. Die werden nach bestimmten Punkträngen vergeben. Hier in der Gegend bedeutet das, dass ein Paar nicht mehr als 100k im Jahr verdienen darf.

Wir sind also zu arm für den freien Markt und zu reich für die Grundstücksvergabe der Gemeinden.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Boomer Immobilien werden zunächst an Boomer Kinder vererbt. In der Regel wohnen die dort auch drin. Die Wenigsten verlassen dauerhaft ihre Heimat aufgrund eines Jobs.

Dann werden aber die aktuellen Wohnungen der Boomer Kinder freu. Meist haben diese aber bereits gekauft oder gebaut und kein Interesse, in das alte 80er Jahre Haus zu ziehen. Also verkaufen, nur wer soll noch kaufen, wenn die meisten versorgt sind.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Boomer Immobilien werden zunächst an Boomer Kinder vererbt. In der Regel wohnen die dort auch drin. Die Wenigsten verlassen dauerhaft ihre Heimat aufgrund eines Jobs.

Dem kann ich hier im ländlichen Raum nicht zustimmen.
Viele wollen entweder nicht zurück, da die Stadt attraktiver ist oder man dort einen neuen Freundeskreis aufgebaut hat. Oder es gibt einfach keine Jobs.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

Meine Gedanken auch wenn es sicherlich Überschneidungen zu vorherigen Posts gibt:

  • die Spanne 200-400k ist viel zu groß, um eine wirkliche Hochrechnung zu machen die für die ganze Bandbreite gilt

  • Langfristig ansparen sehe ich nicht als valide Option. Gehen wir davon aus das die Preise stagnieren aber wir 2% Inflation haben dann müsstest Du allein im ersten Jahr 4000 bzw. 8000€ allein gegen die Inflation ansparen

  • das die Preise mal wieder stagnieren oder fallen ist sicher, nur ob das in 1,5 oder in 20 Jahren ist. Letzteres sprengt sicherlich den Zeithorizont. Bis dahin haben sie aber auch wieder ein ganz anders Niveau erreicht sei es durch das billige Geld, die Inflation, weitere technische Irrwitz Anforderungen die auch den Bestand mit hochziehen ...
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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

LEL hier.

Eine Immobilie als Altersvorsorge würde ich nur als Beigabe in das Portfolio nehmen. Meine Empfehlung wäre wie folgt: Regelmäßiger ETF Sparplan + 50k€ in Cash ansparen. Das Cash benötigst du einerseits als Puffer (Arbeitslosigkeit, Waschmaschine kaputt), andererseits kommt es im Laufe der Zeit immer wieder zu glücklichen Investitionsmöglichkeiten. Erst dann würde ich an die eigene Immobilie denken.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

Boomer spielen für attraktive Lagen überhaupt keine Rolle, da der Zuzug hier immer groß sein wird. Ob aus anderen Regionen Deutschlands oder aus dem Ausland.

Wenn du über die Häuser im Niemandsland schreibst, mag das hinkommen. In der nähe von attraktiven Städten wird sich das ganze kein bisschen auswirken.

Oder glaubst du, dass in Hamburg, München, Berlin, Stuttgart, Düsseldorf, Köln etc. in 10 Jahren weniger Menschen leben werden als heute?

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Boomer Immobilien werden zunächst an Boomer Kinder vererbt. In der Regel wohnen die dort auch drin. Die Wenigsten verlassen dauerhaft ihre Heimat aufgrund eines Jobs.

Sehe ich im Bekanntenkreis definitiv nicht so.
Die viele Boomer haben mehr als 1 Kind aber nur eine Immobilie, da Immobilien aber nicht problemlos teilbar sind ergibt sich hier schon das erste Problem. Auch wenn sich hier im Forum immer das hartnäckige (und praktischerweise nicht beweisbare) Gerücht hält, dass ein Großteil der Boomer mehrere Immobilien besitzt, würde ich mich hier lieber an den Fakten orientieren.

Da viele der Boomer auch in der Rente gerne noch weiter in ihrem Haus wohnen wollen, wird das Haus auch nicht unbedingt frei wenn die Kinder eine Immobilie benötigen. Bei der aktuellen Lebenserwartung sind die Erben dann gerne mal selbst schon 50 Jahre alt und die eigenen Kinder aus dem gröbsten raus, da ist das Thema Immobilien dann auch schon durch.

Was mir bis jetzt aber schon ein paar mal untergekommen ist, dass bei der Immobilienfinanzierung mit dem zukünftigen Erbe geplant wurde. Das waren dann aber auch sehr wacklige Finanzierungen bei denen es ohne Erbe nicht funktioniert. Ein Haus kann aber auch mal schnell weg sein, wenn die Eltern ins Heim müssen usw. Weswegen das auch nur diejenigen gemacht haben, die es müssen.

antworten
WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Boomer Immobilien werden zunächst an Boomer Kinder vererbt. In der Regel wohnen die dort auch drin. Die Wenigsten verlassen dauerhaft ihre Heimat aufgrund eines Jobs.

Sehe ich im Bekanntenkreis definitiv nicht so.
Die viele Boomer haben mehr als 1 Kind aber nur eine Immobilie, da Immobilien aber nicht problemlos teilbar sind ergibt sich hier schon das erste Problem. Auch wenn sich hier im Forum immer das hartnäckige (und praktischerweise nicht beweisbare) Gerücht hält, dass ein Großteil der Boomer mehrere Immobilien besitzt, würde ich mich hier lieber an den Fakten orientieren.

Da viele der Boomer auch in der Rente gerne noch weiter in ihrem Haus wohnen wollen, wird das Haus auch nicht unbedingt frei wenn die Kinder eine Immobilie benötigen. Bei der aktuellen Lebenserwartung sind die Erben dann gerne mal selbst schon 50 Jahre alt und die eigenen Kinder aus dem gröbsten raus, da ist das Thema Immobilien dann auch schon durch.

Was mir bis jetzt aber schon ein paar mal untergekommen ist, dass bei der Immobilienfinanzierung mit dem zukünftigen Erbe geplant wurde. Das waren dann aber auch sehr wacklige Finanzierungen bei denen es ohne Erbe nicht funktioniert. Ein Haus kann aber auch mal schnell weg sein, wenn die Eltern ins Heim müssen usw. Weswegen das auch nur diejenigen gemacht haben, die es müssen.

Dem Thema sollte man vorbeugen etwa Schenkung mit Nießbrauch und das 10 Jahre bevor man vom Alter her in den kritischen Bereich kommt.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Boomer Immobilien werden zunächst an Boomer Kinder vererbt. In der Regel wohnen die dort auch drin. Die Wenigsten verlassen dauerhaft ihre Heimat aufgrund eines Jobs.

Sehe ich im Bekanntenkreis definitiv nicht so.
Die viele Boomer haben mehr als 1 Kind aber nur eine Immobilie, da Immobilien aber nicht problemlos teilbar sind ergibt sich hier schon das erste Problem. Auch wenn sich hier im Forum immer das hartnäckige (und praktischerweise nicht beweisbare) Gerücht hält, dass ein Großteil der Boomer mehrere Immobilien besitzt, würde ich mich hier lieber an den Fakten orientieren.

Da viele der Boomer auch in der Rente gerne noch weiter in ihrem Haus wohnen wollen, wird das Haus auch nicht unbedingt frei wenn die Kinder eine Immobilie benötigen. Bei der aktuellen Lebenserwartung sind die Erben dann gerne mal selbst schon 50 Jahre alt und die eigenen Kinder aus dem gröbsten raus, da ist das Thema Immobilien dann auch schon durch.

Was mir bis jetzt aber schon ein paar mal untergekommen ist, dass bei der Immobilienfinanzierung mit dem zukünftigen Erbe geplant wurde. Das waren dann aber auch sehr wacklige Finanzierungen bei denen es ohne Erbe nicht funktioniert. Ein Haus kann aber auch mal schnell weg sein, wenn die Eltern ins Heim müssen usw. Weswegen das auch nur diejenigen gemacht haben, die es müssen.

Dem Thema sollte man vorbeugen etwa Schenkung mit Nießbrauch und das 10 Jahre bevor man vom Alter her in den kritischen Bereich kommt.

Kenne mich hier im Detail nicht aus. Auch vom kritischen Alter sind viele Boomer aber noch entfernt und die mögliche Übertragung des Eigentums ist für viele von untergeordneter Rolle. Die Immobilie stellt hier oft die Lebensleistung da, hier ist also auch immer viele Emotionen dabei, ob das einfach so überschrieben wird? Ich weiß nicht.
Dann die Frage: Wie verhalte ich mich bei 2 oder mehr Kindern? Wem überschreiben ich dann das Haus? Ich denke oft wird es hier eher dazu kommen, das einer die Immobilie (vergünstigt) erwirbt, nehmen die anderen Erben das hin? Wie schafft man hier einen Ausgleich?

So simple ist es dann in der Praxis auch nicht.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

Das Thema der geographischen Bindung bei Immos entfällt wenn die Objekte auch für eine Vermietung in Frage kommen. Bei einem selbst genutzten Haus ist das zu 99,9% nicht der Fall (da schlicht nicht wirtschaftlich). Bei Wohnungen sieht die Sache jedoch schon anders aus.

Klar: eine Wohnung in Frankfurt zu 600k ist auch nicht vernünftig vermietbar, da man dort i.d.R. max. (wenn überhaupt) 2-2,5% Rendite rausbekommt. Es gib aber auch in Frankfurt (sowie allen anderen Großstädten, Ballungsgebieten usw.) (Bestands-)Wohnungen, welche nicht im Neubau für 10k den qm verkauft werden (Stichwort: bezahlbarer Wohnraum). Dort ist dann je nach Einkaufspreis eben doch eine EK-Rendite drin, welche ein wirtschaftliches Betreiben im Sinne einer Vermietung möglich macht und je nach persönlichen Verhältnissen und Finanzierung lukrativ bzw. vorteilhaft (z.B: gegenüber einen ETF-Sparplan) sein kann. Ohnehin verstehe ich Immobilien-Investments als Ergänzung zu Aktien & Co. Niemals als Alternative.

Es ist und bleibt so: Immobilien-Investments (als Kapitalanlage) bleiben DER Faktor des Vermögensaufbaus (vgl. Kyosaki, Trump,...). Punkt! Der EK-Hebel ist dank des eingesetzten "günstigen" Fremdkapitals massiv und kann von keinem Fonds, ETF oder auch Einzeltitel überboten werden (Ausnahme irgendwelche Short squeezes vgl. GameStop oder hochriskante Spekulationen in BitCoin usw.). Es gibt imho nur ein Bereich, welcher noch mehr Potential bietet als Immos: Unternehmer. Die dortigen Rendite sind grandios aber es ist im Vergleich zu Immos nur schwer planbar (vgl. Elon Musk, Bezos, Gates, Zuckerberg,...).

Jedoch (und das ist die Schattenseite) kann man bei einem Investment in Immobilien auch sehr viel falsch machen. Man kann sich sogar wirtschaftlich ruinieren hin bis zur Privatinsolvenz. Nicht jede Immobilien als Kapitalanlage ist lohnenswert. In Fact würde ich sogar sagen, dass 95% der Immobilien, welche auf z.B.: Immoscout24 angeboten werden nicht lukrativ (im Sinne "rentabel vermietbar") sind. Es ist also der entscheidende Punkt zu welchem Preis ich an Immobilien kommen. Der Gewinn liegt im Einkauf und nur mit günstigen Einkaufpreisen lassen sich Objekte lukrativ vermieten. Die Möglichkeit in Immos zu investieren ist massiv: auch kann man renovierungsbedürftige Wohnungen kaufen, sie modernisieren und dann einer hochwertigen Vermietung überführen. Dafür muss man aber der Typ sein. Das muss einem Spaß machen, man benötigt die Fähigkeiten und kann im besten Fall sogar selbst Hand anlegen bei rudimentären Arbeiten wie Bodenbeläge entfernen, Wohnung entkernen usw.

Der Punkt ist: Bereits vor 15 Jahren haben die Menschen gesagt, dass eine Blase kommen wird und es bald günstiger wird. Ich kenne tatsächlich Menschen, welche im Prinzip seit 15 Jahren genau auf diesen Zeitpunkt warten. Sie sagen bis heute, dass die Blase bald platzen wird. Das mag sein. Es ist nicht unwahrscheinlich und keine Frage des ob sondern des wann. Aber ein Menschenleben ist kurz. 15 Jahre sind ne Menge. Viele von uns wissen überhaupt nicht wie lange sie noch leben. Die Menschen haben in den letzten 15 Jahren eben kaum Vermögen aufgebaut, letztlich weil sie risikoscheu sind.

Ich investiere nun seit 15 Jahren in Immobilien (deswegen das Beispiel oben, was sich auf viele meiner Kumpels bezieht die mich vor 15 Jahren mit großen Augen angeguckt haben) und habe mir einen schönen Bestand an Wohnungen in mein Portofolio entwickelt. Sind alles sehr unterschiedliche Objekte. Einige habe ich vermietet übernommen, einige habe ich modernisiert und saniert. Andere habe ich unvermietet übernommen und einfach nur einen neuen Mieter gesucht. Bei keinem Objekt habe ich jemals einen Euro drauf gezahlt. Das ein oder andere sogar ohne Makler bekommen. Alle Objekte tragen sich selbst und werfen nach Abzug von Kreditrate, Hausgeld (nicht-umlagefähig) sowie eine kalkulatorischen Instandhaltungsrücklage ein monatlichen Zahlungsüberschuss ab. Sprich: freier Cash für mich.

Viele haben Angst vor Immos. Mir ging es auch so. Man muss der Typ Mensch sein. Ich bin es. Andere nicht. Jedoch kann ich nun zumindest nach 15 Jahren sagen: ich hatte keinen einzigen Monat Leerstand (ausgenommen Leerstand auf Grund von Modernisierungen, welchen ich gezielt angestoßen habe nach einem Mieterwechsel). Ich habe Wohnungen, welche seit über 15 Jahren fest bewohnt sind. Ohne Mieterwechsel. Die meisten meiner Mieter wohnen im Schnitt 3-4 Jahre in Ihrer Wohnung. Ich hatte noch keinen Messi oder Ähnliches. Schäden: klar gab's die, das gehört dazu! Das ist aber alles versichert (z.B.: über Wohngebäudeversicherungen) und nur halb so wild. Es gab noch kein unlösbares Problem. Im Übrigen hat auch keiner meiner Mieter in 15 Jahren auch nur einmal die Miete nicht überwiesen. Vielleicht habe ich Glück - ich meine aber, dass es gekonnt ist. Man muss halt stark darauf achten WAS mann kauft, WO man es kauft und WEN man sich hineinsetzt. Zudem gibt es Versicherungen wie z.B.: Mietausfallversicherungen, welche z.B.: das Mietausfallrisiko auf 0% setzen. Checkpot! Alle meine Wohnungen sind versichert und lassen sich dennoch lukrativ betreiben.

Ich stimme zu, dass es besser ist wenn eine Immobilie nahe am eigenen Wohnort ist. Gleichzeitig glaube ich aber auch, dass dieser Faktor überbewertet ist wenn die Option darin besteht NICHT zu investieren. Das Leben ist zu kurz um sein Geld nicht sinnvoll zu investieren. Die wichtigste Komponente (am Aktienmarkt aber auch bei Immos) ist die ZEIT. Diese sollte jeder Nutzen und zwar möglichst in junge Jahren. Da man in jungen Jahren in der Regel nicht gerade ein Depot von 250k hat und Eigenkapital begrenzt ist muss man es hebeln. No Risk No Fun. No Risk No Return.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Boomer spielen für attraktive Lagen überhaupt keine Rolle, da der Zuzug hier immer groß sein wird. Ob aus anderen Regionen Deutschlands oder aus dem Ausland.

Wenn du über die Häuser im Niemandsland schreibst, mag das hinkommen. In der nähe von attraktiven Städten wird sich das ganze kein bisschen auswirken.

Oder glaubst du, dass in Hamburg, München, Berlin, Stuttgart, Düsseldorf, Köln etc. in 10 Jahren weniger Menschen leben werden als heute?

Ich bin nicht derjenige der den vorherigen Post gemacht hat, aber:

Ja es ist durchaus realistisch, dass in den genannten Städten in 10 Jahren weniger Menschen leben als heute.
Ganz einfach weil durch die Pandemie das Homeoffice sehr stark etabliert wurde und auch weitgehend akzeptiert wurde. Natürlich wird das fast nirgendwo in dem Ausmaß angeboten werden wie aktuell, aber insgesamt wird sich Home-Office im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie massiv ausbreiten.
Und wenn man nur 2-3 Tage pro Woche zur Arbeit in die Stadt fahren muss ist es deutlich überlegenswerter doch einfach etwas weiter außerhalb zu wohnen, wo die Preise günstiger sind.

Was attraktive Lagen sind ändert sich zudem hin und wieder, das kannst du kaum mehrere Jahrzehnte in die Zukunft voraussagen.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

Cash ist Trash bei steigender Inflation.
50k ist sicher nicht nötig, lieber Lombardkredit einräumen lassen.

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

LEL hier.

Eine Immobilie als Altersvorsorge würde ich nur als Beigabe in das Portfolio nehmen. Meine Empfehlung wäre wie folgt: Regelmäßiger ETF Sparplan + 50k€ in Cash ansparen. Das Cash benötigst du einerseits als Puffer (Arbeitslosigkeit, Waschmaschine kaputt), andererseits kommt es im Laufe der Zeit immer wieder zu glücklichen Investitionsmöglichkeiten. Erst dann würde ich an die eigene Immobilie denken.

antworten
WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

Spar dir 30-40k an Eigenkapital und wenn du dann eine Immobilie für ca. ~200k findest schnappst du zu, monatliche Rate zwischen 1000-1200€ mit der Finanzierung wird es kein Problem.

Ist kein Hexenwerk eine Immobilie zu kaufen, Kollege hat nach seinem dualen Studium bei der Stadt Köln sofort eine Wohnung für 190k gefunden ohne nennenswerten Eigenkapital und mit ca. 2.2k netto Einkommen.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

LEL hier.

Eine Immobilie als Altersvorsorge würde ich nur als Beigabe in das Portfolio nehmen. Meine Empfehlung wäre wie folgt: Regelmäßiger ETF Sparplan + 50k€ in Cash ansparen. Das Cash benötigst du einerseits als Puffer (Arbeitslosigkeit, Waschmaschine kaputt), andererseits kommt es im Laufe der Zeit immer wieder zu glücklichen Investitionsmöglichkeiten. Erst dann würde ich an die eigene Immobilie denken.

Als Mieter ohne teures Auto und mit gutem Gehalt sind mehr als 3k Cash nicht notwendig. Fast alle überraschenden Ausgaben kann man aus dem normalen Gehalt bestreiten, im Notfall holt man sich zur Überbrückung kurz einen günstigen Kredit. Besser als viel geld jahrelang rumliegen zu lassen.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Boomer spielen für attraktive Lagen überhaupt keine Rolle, da der Zuzug hier immer groß sein wird. Ob aus anderen Regionen Deutschlands oder aus dem Ausland.

Wenn du über die Häuser im Niemandsland schreibst, mag das hinkommen. In der nähe von attraktiven Städten wird sich das ganze kein bisschen auswirken.

Oder glaubst du, dass in Hamburg, München, Berlin, Stuttgart, Düsseldorf, Köln etc. in 10 Jahren weniger Menschen leben werden als heute?

Stuttgart ist 2019 nur um ca. 300 Personen gewachsen und 2020 um mehrere Tausend geschrumpft. Es sind dreimal so viele Mietwohnungen online wie noch 2018. Kein Trend hält ewig.

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know-it-all

Lieber keine Immobilien

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Cash ist Trash bei steigender Inflation.
50k ist sicher nicht nötig, lieber Lombardkredit einräumen lassen.

Wo nimmst du die steigende Inflation her?

Über die Höhe des Liquiditätspuffers kann man sich natürlich streiten. 50 k ist für den TE sicher ein Betrag, den er sich mit 2.200€ netto sicher nicht mal eben aus dem Ärmel schüttet. Sollte eher ein mittelfristiges Ziel (Sicht von 5+ Jahren) sein, überhaupt mal auf 50k Vermögen/EK zu kommen.
Wenn kein Depot oder sonstige Sicherheit da ist, wie soll das dann mit dem Lombardkredit funktionieren?

Der TE schrieb noch:

Nun denke ich natürlich in die Zukunft und möchte mir etwas eigenes kaufen, um für das Alter oder Kindern versorgt zu sein.

Eine Immobilie "auf Vorrat" zu kaufen, weil du später mal Kinder haben wirst (oder planst welche zu haben), ist mit Sicherheit nicht zu empfehlen. Denn den späteren Bedarf an Fläche/Zimmern kannst du jetzt nicht planen - ob und wieviele Kinder du mal hast, weißt du häufig erst wenn es soweit ist. Und andersrum willst du ja jetzt für allein oder zu zweit kein großes Haus kaufen, von dem du 2+ Zimmer im Moment gar nicht nutzen würdest. Kaufst du jetzt bedarfsgerecht eine Wohnung, ist die später vielleicht hoffnungslos zu klein.

Ich würde dir somit ernsthaft empfehlen, den einfachen und"klassischen" Weg zum Vermögensaufbau über einen (oder mehrere) ETF-Sparpläne zu gehen. Das machen zwar heute viele, aber eben weil es einer der wenigen Möglichkeiten ist, um noch eine nennenswerte Rendite zu erzielen.
Der Schlüssel und richtige "Turbo" beim Vermögensaufbau ist nicht allein das Sparen selbst sondern der Zinseszins. Den Effekt wirst du am Anfang kaum spüren, aber je länger du das regelmäßige Besparen deines Depots durchhältst, und dich auch durch zwischenzeitige Krisen nicht beirren lässt, desto stärker wird der Einfluss des Zinseszins auf den gesamten Vermögenszuwachs. Da Aktienmärkte nach der Erfahrung der Vergangenheit expontiell mit einer Rate von durchschnittlich (jedoch unstetig) 6..10 % wachsen, kann man auch hier von Zinseszins sprechen, auch wenn Aktien natürlich keine Zinsen zahlen.

Du solltest also zügig beginnen den Grundstein für diesen systematischen Vermögensaufbau zu legen ;-)

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WiWi Gast

Ernstgemeinte Frage - Eigentum

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Hi zusammen,

für die meisten hier mag die Frage möglicherweise lächerlich sein, aber es ist tatsächlich ernst gemeint.

Ich komme aus ärmeren Verhältnissen habe entsprechend keine Erfahrung zum Thema Eigentumswohnung/(Haus) kaufen.

Ich habe meinen Bachelorabschluss vor kurzem abgeschlossen und gehöre zu denjenigen, die während Corona noch etwas finden konnten.
Klar ist, dass ich Abstriche hinsichtlich Gehalt aufnehmen musste, da ich einfach keine Kraft für ein zusätzliches Studium hatte.

Ich verdiene netto um die 2,2k.

Nun denke ich natürlich in die Zukunft und möchte mir etwas eigenes kaufen, um für das Alter oder Kindern versorgt zu sein.

Wie kann man sich das ganze vorstellen.
Ich komme aus der Region BW, wo natürlich die Preise nicht ganz so toll sind.

Habt ihr tipps, wie hoch man für ein Eigentum mit meiner Gehaltsspanne in Kauf nehmen sollte. Klar ist, dass es mein Einstiegsgehalt ist und möglicherweise steigt es mit ein paar Jahren Berufserfahrung.

Wieviel sollte man monatlich abzahlen ?
Mal angenommen ich finde etwas zwischen 200.000-400.000€ - wieviele Jahre muss ich abbezahlen, bis es klappt.

Ich bin für jede Hilfe dankbar, da ich mich zu dem Thema leider überhaupt nicht auskenne.

LG

400.000€ Kreditsumme bei 4% Annuität. 2,5% Tilgung, 1,5% Zins auf 30 Jahre.

Das wären 16.000€ im Jahr. 1.333€ im Monat.

Das sollte dir als Überschlagsrechnung helfen.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Boomer spielen für attraktive Lagen überhaupt keine Rolle, da der Zuzug hier immer groß sein wird. Ob aus anderen Regionen Deutschlands oder aus dem Ausland.

Wenn du über die Häuser im Niemandsland schreibst, mag das hinkommen. In der nähe von attraktiven Städten wird sich das ganze kein bisschen auswirken.

Oder glaubst du, dass in Hamburg, München, Berlin, Stuttgart, Düsseldorf, Köln etc. in 10 Jahren weniger Menschen leben werden als heute?

Stuttgart ist 2019 nur um ca. 300 Personen gewachsen und 2020 um mehrere Tausend geschrumpft. Es sind dreimal so viele Mietwohnungen online wie noch 2018. Kein Trend hält ewig.

Damit die Kaufpreise aber spürbar nach unten gehen ist ja ein merklicher Rückgang an Einwohnern oder eine erhebliche Ausweitung des Angebots notwendig. Die letzte Bevölkerungsprognose von Bertelsmann sagt zumindest steigende Bevölkerungszahlen bis 2030 voraus.

Die Immobilienpreise in zentralen Lagen werden m.E. nicht aufgrund des Boomer Effektes sinken. Wenn, dann eher aus mangelnder Nachfrage durch fehlende Kaufkraft. Und dann ist die Frage, ob das nicht durch ausländische Investoren überkompensiert wird.

antworten
WiWi Gast

Ernstgemeinte Frage - Eigentum

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Hi zusammen,

....
Ich bin für jede Hilfe dankbar, da ich mich zu dem Thema leider überhaupt nicht auskenne.

LG

Hi,

da du ja nach Hilfe gefragt hast und die Besonnenheit gezeigt hast deine Lage nüchtern einzuschätzen bekommst du den besten praktischen Tipp denn du kriegen kannst.

Bleib die nächsten 5 - 10 Jahre bei deinen Eltern wohnen, Sparquote 90% und setze alles dein Gehalt auf Aktien. Wenn die Aktien fallen hast du Grund zur Freude, weil du weiterhin mit vollem Gehalt kaufen kannst.

Nach 5-10 Jahren wirst du auf deine Peer's aus weniger armen Verhältnissen schauen und bermeken dass sich das Blatt gewendet hat.

In 5-10 Jahren sieht der Immobilienmarkt höchstwahrscheinlich ganz anders aus. Wenn er nicht gefallen ist, dann kannst du Dir zu mindest sicher sein dass dein Aktienportfolio höher den Immobilienmarkt geschlagen hat.

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021::

,..... ob das nicht durch ausländische Investoren überkompensiert wird.

Ausländische Investoren? Jeder Mensch der keine Käsescheiben auf den Augen hat sieht dass in Europa nichts mehr wächst.

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WiWi Gast

Ernstgemeinte Frage - Eigentum

Ausländische Investoren, die in Deutschland kaufen, sind wohl selbst i.d.R. Europäer. Hatte mich mit Arabern darüber unterhalten. Die machen gerne auch mal Urlaub in Deutschland, kaufen dann aber Immobilien in England und Spanien.

WiWi Gast schrieb am 09.02.2021:

Hi zusammen,

....
Ich bin für jede Hilfe dankbar, da ich mich zu dem Thema leider überhaupt nicht auskenne.

LG

Hi,

da du ja nach Hilfe gefragt hast und die Besonnenheit gezeigt hast deine Lage nüchtern einzuschätzen bekommst du den besten praktischen Tipp denn du kriegen kannst.

Bleib die nächsten 5 - 10 Jahre bei deinen Eltern wohnen, Sparquote 90% und setze alles dein Gehalt auf Aktien. Wenn die Aktien fallen hast du Grund zur Freude, weil du weiterhin mit vollem Gehalt kaufen kannst.

Nach 5-10 Jahren wirst du auf deine Peer's aus weniger armen Verhältnissen schauen und bermeken dass sich das Blatt gewendet hat.

In 5-10 Jahren sieht der Immobilienmarkt höchstwahrscheinlich ganz anders aus. Wenn er nicht gefallen ist, dann kannst du Dir zu mindest sicher sein dass dein Aktienportfolio höher den Immobilienmarkt geschlagen hat.

,..... ob das nicht durch ausländische Investoren überkompensiert wird.

Ausländische Investoren? Jeder Mensch der keine Käsescheiben auf den Augen hat sieht dass in Europa nichts mehr wächst.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Boomer spielen für attraktive Lagen überhaupt keine Rolle, da der Zuzug hier immer groß sein wird. Ob aus anderen Regionen Deutschlands oder aus dem Ausland.

Wenn du über die Häuser im Niemandsland schreibst, mag das hinkommen. In der nähe von attraktiven Städten wird sich das ganze kein bisschen auswirken.

Oder glaubst du, dass in Hamburg, München, Berlin, Stuttgart, Düsseldorf, Köln etc. in 10 Jahren weniger Menschen leben werden als heute?

Stuttgart ist 2019 nur um ca. 300 Personen gewachsen und 2020 um mehrere Tausend geschrumpft. Es sind dreimal so viele Mietwohnungen online wie noch 2018. Kein Trend hält ewig.

Interessante zahlen zu Stuttgart. Ingolstadt, Würzburg und Regensburg sind in 2020 ebenfalls einwohnermäßig geschrumpft. Meine ehemalige Mietwohnung (2 zimmer , 60 qm) in Ingolstadt ist seit über einem Jahr Unvermietet obwohl durchgängig inseriert. Inzwischen wurde sogar der Mietpreis wieder nach unten korrigiert. Eine Andere Wohnung des Anbieters wird mit "erster Monat mietfrei" beworben. Da freuen sich die Kapitalanleger die die Etw aus Umwandlungen erworben haben 🤣🤣. Mich freut das, denn so hab ich das vor 2-3 Jahren prognostiziert als ich in der ähnlichen Situation wie der Ersteller war (und mich gegen Kauf entschieden- Sparplan Etf stattdessen). Mein Tip: schau für die Videos von Dr Beck und Gerd Kommer auf Mission Money an- halte noch min 4 Jahre durch zur Miete/ Wg und Leg dir einen Etc Sparplan an: ab 2025 fallen die Preise und die viele Leute mit einem Erinnerungsvermögen das nur die letzten 10 Jahre Immobilienanomalie umfasst werden auf die Fresse fallen. Dann kannst dich mit deinem ersparten entscheiden ob du in den sinkenden Markt investiert (Eigennutz= Konsum) oder lieber in was anderes.
Nur als Beispiel : zwischen 1990 und 2005 ist der immo-Preis in München inflationsbereinigt um 40% gefallen und seither um 200% gestiegen (nein sowas gab es in der Historie von Immobilien in den letzten 100 Jahren nicht)!!! Lass dir also von Leuten wie oben, die seit "15 Jahren investiert sind" nix erzählen. Die hätten schlicht Glück Ex-post betrachtet zu wesentlich besseren Zeiten eingestiegen zu sein (hier ja schon fast zum optimalen 😁). Mfg

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

WiWi Gast schrieb am 12.02.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Boomer spielen für attraktive Lagen überhaupt keine Rolle, da der Zuzug hier immer groß sein wird. Ob aus anderen Regionen Deutschlands oder aus dem Ausland.

Wenn du über die Häuser im Niemandsland schreibst, mag das hinkommen. In der nähe von attraktiven Städten wird sich das ganze kein bisschen auswirken.

Oder glaubst du, dass in Hamburg, München, Berlin, Stuttgart, Düsseldorf, Köln etc. in 10 Jahren weniger Menschen leben werden als heute?

Stuttgart ist 2019 nur um ca. 300 Personen gewachsen und 2020 um mehrere Tausend geschrumpft. Es sind dreimal so viele Mietwohnungen online wie noch 2018. Kein Trend hält ewig.

Interessante zahlen zu Stuttgart. Ingolstadt, Würzburg und Regensburg sind in 2020 ebenfalls einwohnermäßig geschrumpft. Meine ehemalige Mietwohnung (2 zimmer , 60 qm) in Ingolstadt ist seit über einem Jahr Unvermietet obwohl durchgängig inseriert. Inzwischen wurde sogar der Mietpreis wieder nach unten korrigiert. Eine Andere Wohnung des Anbieters wird mit "erster Monat mietfrei" beworben. Da freuen sich die Kapitalanleger die die Etw aus Umwandlungen erworben haben 🤣🤣. Mich freut das, denn so hab ich das vor 2-3 Jahren prognostiziert als ich in der ähnlichen Situation wie der Ersteller war (und mich gegen Kauf entschieden- Sparplan Etf stattdessen). Mein Tip: schau für die Videos von Dr Beck und Gerd Kommer auf Mission Money an- halte noch min 4 Jahre durch zur Miete/ Wg und Leg dir einen Etc Sparplan an: ab 2025 fallen die Preise und die viele Leute mit einem Erinnerungsvermögen das nur die letzten 10 Jahre Immobilienanomalie umfasst werden auf die Fresse fallen. Dann kannst dich mit deinem ersparten entscheiden ob du in den sinkenden Markt investiert (Eigennutz= Konsum) oder lieber in was anderes.
Nur als Beispiel : zwischen 1990 und 2005 ist der immo-Preis in München inflationsbereinigt um 40% gefallen und seither um 200% gestiegen (nein sowas gab es in der Historie von Immobilien in den letzten 100 Jahren nicht)!!! Lass dir also von Leuten wie oben, die seit "15 Jahren investiert sind" nix erzählen. Die hätten schlicht Glück Ex-post betrachtet zu wesentlich besseren Zeiten eingestiegen zu sein (hier ja schon fast zum optimalen 😁). Mit freundlichen Grüßen

Man sollte zu den Videos aber noch erwähnen, wenn wir diese als Massstab nehmen, wie stark der Verfall sein soll und vor allem von welchem Niveau wir abfallen. Dazu kommen die prognostizierten massiven regionalen Unterschiede.

Wenn wir heute +200% sind und noch mal 4 Jahre plus 5% pro Jahr haben und dann fällt das für die nächsten 10 Jahre wieder um 5% kann man sich das Niveau um 2035 herum ausrechnen.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

Bei Städten wie Stuttgart und Ingolstadt ist das auch klar. Da gibt es besonders viele 1-3 Zimmer Wohnungenn, oft auch möbiliert, die als Businessappartement an Geschäftsreisende, Berater, Mitarbeiter von Ingenieursdienstleistern oder temporäre Projektmitarbeiter vermietet wurden. Viele dieser Leute sind aktuell im Home Office, daher stehen solche Wohnungen zurzeit verstärkt leer. Wahrscheinlich kommt die Nachfrage danach wieder zurück, wenn sich die Corona Situation etwas normalisiert. Es kann aber gut sein, dass es nicht mehr so sein wird, wie davor. Andererseits könnte die Nachfrage erst recht noch steigen, weil immer mehr Leute für 2-3 Präsenztage im Office sich eine kleine Wohnung vor Ort mieten, dann aber lieber ein Haus oder eine große Wohnung weit ausserhalb.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

Quelle zu der Behauptung bzgl München? Finde nur die Information dass zwischen 1990 und 2005 real kein preisanstieg stattgefunden hat. Aber auch kein Abstieg.

WiWi Gast schrieb am 12.02.2021:

Interessante zahlen zu Stuttgart. Ingolstadt, Würzburg und Regensburg sind in 2020 ebenfalls einwohnermäßig geschrumpft. Meine ehemalige Mietwohnung (2 zimmer , 60 qm) in Ingolstadt ist seit über einem Jahr Unvermietet obwohl durchgängig inseriert. Inzwischen wurde sogar der Mietpreis wieder nach unten korrigiert. Eine Andere Wohnung des Anbieters wird mit "erster Monat mietfrei" beworben. Da freuen sich die Kapitalanleger die die Etw aus Umwandlungen erworben haben 🤣🤣. Mich freut das, denn so hab ich das vor 2-3 Jahren prognostiziert als ich in der ähnlichen Situation wie der Ersteller war (und mich gegen Kauf entschieden- Sparplan Etf stattdessen). Mein Tip: schau für die Videos von Dr Beck und Gerd Kommer auf Mission Money an- halte noch min 4 Jahre durch zur Miete/ Wg und Leg dir einen Etc Sparplan an: ab 2025 fallen die Preise und die viele Leute mit einem Erinnerungsvermögen das nur die letzten 10 Jahre Immobilienanomalie umfasst werden auf die Fresse fallen. Dann kannst dich mit deinem ersparten entscheiden ob du in den sinkenden Markt investiert (Eigennutz= Konsum) oder lieber in was anderes.
Nur als Beispiel : zwischen 1990 und 2005 ist der immo-Preis in München inflationsbereinigt um 40% gefallen und seither um 200% gestiegen (nein sowas gab es in der Historie von Immobilien in den letzten 100 Jahren nicht)!!! Lass dir also von Leuten wie oben, die seit "15 Jahren investiert sind" nix erzählen. Die hätten schlicht Glück Ex-post betrachtet zu wesentlich besseren Zeiten eingestiegen zu sein (hier ja schon fast zum optimalen 😁). Mfg

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

Ganz vergessen: bei Studentenstädten ist es so, dass viele Studierende ihre Studentenbude aufgegeben und zurück zu den Eltern sind. Auch das sollte sich wieder normalisieren, sobald die Corona Situation sich nachhaltig verbessert.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

Dazu kommt das in Städten wie Stuttgarts, Ingolstadt und Wolfsburg (zum Teil auch München) sehr stark von Automobil abhängen. Schön vor Corona haben die oems Stellenkürzungen verkündet wegen Umstieg auf Elektro etc- das schlägt sich dann auch komplett auf Dienstleister und Zulieferer durch. Ich jedenfalls bin aus Ingolstadt weggezogen aufs Dorf und werde auch nicht zurückkehren. Das vermieterpack dass mir meinen igm Bonus so ziemlich komplett abgenommen hat unterstütze ich nicht mehr ;) - und werde bei max 2 Präsenztagen nach Corona keine Wohnung nehmen. Vorher Penn ich eine Nacht/ Woche im Auto. ;)

WiWi Gast schrieb am 12.02.2021:

Bei Städten wie Stuttgart und Ingolstadt ist das auch klar. Da gibt es besonders viele 1-3 Zimmer Wohnungenn, oft auch möbiliert, die als Businessappartement an Geschäftsreisende, Berater, Mitarbeiter von Ingenieursdienstleistern oder temporäre Projektmitarbeiter vermietet wurden. Viele dieser Leute sind aktuell im Home Office, daher stehen solche Wohnungen zurzeit verstärkt leer. Wahrscheinlich kommt die Nachfrage danach wieder zurück, wenn sich die Corona Situation etwas normalisiert. Es kann aber gut sein, dass es nicht mehr so sein wird, wie davor. Andererseits könnte die Nachfrage erst recht noch steigen, weil immer mehr Leute für 2-3 Präsenztage im Office sich eine kleine Wohnung vor Ort mieten, dann aber lieber ein Haus oder eine große Wohnung weit ausserhalb.

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

WiWi Gast schrieb am 12.02.2021:

Bei Städten wie Stuttgart und Ingolstadt ist das auch klar. Da gibt es besonders viele 1-3 Zimmer Wohnungenn, oft auch möbiliert, die als Businessappartement an Geschäftsreisende, Berater, Mitarbeiter von Ingenieursdienstleistern oder temporäre Projektmitarbeiter vermietet wurden. Viele dieser Leute sind aktuell im Home Office, daher stehen solche Wohnungen zurzeit verstärkt leer. Wahrscheinlich kommt die Nachfrage danach wieder zurück, wenn sich die Corona Situation etwas normalisiert. Es kann aber gut sein, dass es nicht mehr so sein wird, wie davor. Andererseits könnte die Nachfrage erst recht noch steigen, weil immer mehr Leute für 2-3 Präsenztage im Office sich eine kleine Wohnung vor Ort mieten, dann aber lieber ein Haus oder eine große Wohnung weit ausserhalb.

In Stuttgart ist der Wanderungssaldo bereits seit 2018 negativ. Das liegt neben m.E. an der, im Vergleich zu den Vorjahren, sehr restriktiven Einstellungspolitik der großen Konzerne. Stuttgart (und sicher noch mehr bei Ingolstadt) sind eben Ziele, die man sich nicht wegen der Lebensqualität, sondern wegen Jobs aussucht. Die Einwohnerzahl in Stgt. ging nur deshalb nicht noch stärker zurück, weil sich die Geburtenrate pro Kopf erhöht hat. Aber am aktuell hohen Angebot an Mietwohnungen hat Corona sicherlich einen wesentlichen Anteil, das sehe ich auch so. (wobei auch da die Zahlen vor Corona schon gestiegen sind).

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

WiWi Gast schrieb am 12.02.2021:

Interessante zahlen zu Stuttgart. Ingolstadt, Würzburg und Regensburg sind in 2020 ebenfalls einwohnermäßig geschrumpft. Meine ehemalige Mietwohnung (2 zimmer , 60 qm) in Ingolstadt ist seit über einem Jahr Unvermietet obwohl durchgängig inseriert. Inzwischen wurde sogar der Mietpreis wieder nach unten korrigiert. Eine Andere Wohnung des Anbieters wird mit "erster Monat mietfrei" beworben. Da freuen sich die Kapitalanleger die die Etw aus Umwandlungen erworben haben 🤣🤣. Mich freut das, denn so hab ich das vor 2-3 Jahren prognostiziert als ich in der ähnlichen Situation wie der Ersteller war (und mich gegen Kauf entschieden- Sparplan Etf stattdessen). Mein Tip: schau für die Videos von Dr Beck und Gerd Kommer auf Mission Money an- halte noch min 4 Jahre durch zur Miete/ Wg und Leg dir einen Etc Sparplan an: ab 2025 fallen die Preise und die viele Leute mit einem Erinnerungsvermögen das nur die letzten 10 Jahre Immobilienanomalie umfasst werden auf die Fresse fallen. Dann kannst dich mit deinem ersparten entscheiden ob du in den sinkenden Markt investiert (Eigennutz= Konsum) oder lieber in was anderes.
Nur als Beispiel : zwischen 1990 und 2005 ist der immo-Preis in München inflationsbereinigt um 40% gefallen und seither um 200% gestiegen (nein sowas gab es in der Historie von Immobilien in den letzten 100 Jahren nicht)!!! Lass dir also von Leuten wie oben, die seit "15 Jahren investiert sind" nix erzählen. Die hätten schlicht Glück Ex-post betrachtet zu wesentlich besseren Zeiten eingestiegen zu sein (hier ja schon fast zum optimalen 😁). Mfg

Moin zusammen,

Kann das von dir Geschriebene nur unterschreiben.
Ich wohne aktuell in HH und hier scheint der Markt langsam zu kippen.
Eine Straße weiter von meiner aktuellen Wohnung steht ein Neubau der Akelius seit ca. Mai 2020 leer und wird über die einschlägigen Portale versucht zu verkaufen, so eine lange Zeit ist unüblich.

Weitere Neubaugebiete im Süden und Norden von Hamburg finden keine Mieter, einfach mal "Tapenbeker Ufer" googlen.
In Neugraben, zugegeben sehr weit im Hamburger Süden, stehen seit Sommer 2020 diverse größere Wohnungen zur Miete leer, dazu gab es bereits Zeitungsberichte in der lokalen Presse. Man rechnet laut einer Studie von maximal 4.5% Mietpreisanstieg bis 2025 und das nicht pro Jahr sondern für den gesamten Zeitraum, das ist recht mau und führt die aktuellen Kaufpreise weiter ins unrentable. Zudem plant die Stadt Hamburg weitere neue "Megastadtteile", die weiteren Druck aus dem Markt nehmen werden.

Ich weiß es geht nicht um Norddeutschland in diesem Thread, trotzdem wäre ich aktuell bei Immobilien sehr sehr vorsichtig.
Unbedingt dazu auch die angesprochenen Videos von Beck und Kommer ansehen!

antworten
WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

WiWi Gast schrieb am 28.02.2021:

Moin zusammen,

Kann das von dir Geschriebene nur unterschreiben.
Ich wohne aktuell in HH und hier scheint der Markt langsam zu kippen.
Eine Straße weiter von meiner aktuellen Wohnung steht ein Neubau der Akelius seit ca. Mai 2020 leer und wird über die einschlägigen Portale versucht zu verkaufen, so eine lange Zeit ist unüblich.

Weitere Neubaugebiete im Süden und Norden von Hamburg finden keine Mieter, einfach mal "Tapenbeker Ufer" googlen.
In Neugraben, zugegeben sehr weit im Hamburger Süden, stehen seit Sommer 2020 diverse größere Wohnungen zur Miete leer, dazu gab es bereits Zeitungsberichte in der lokalen Presse. Man rechnet laut einer Studie von maximal 4.5% Mietpreisanstieg bis 2025 und das nicht pro Jahr sondern für den gesamten Zeitraum, das ist recht mau und führt die aktuellen Kaufpreise weiter ins unrentable. Zudem plant die Stadt Hamburg weitere neue "Megastadtteile", die weiteren Druck aus dem Markt nehmen werden.

Ich weiß es geht nicht um Norddeutschland in diesem Thread, trotzdem wäre ich aktuell bei Immobilien sehr sehr vorsichtig.
Unbedingt dazu auch die angesprochenen Videos von Beck und Kommer ansehen!

Wohne auch in HH und alles rund um die Alster ist die reinste Goldgrube! Wohne in einer Eigentumswohnung (knapp über 60qm, 2 Zimmer) und der Preis ist in den letzten Jahren von rund 500 auf 800k gestiegen, laut diversen Seiten wird das auch weiter steigen (nur um die Alster!)

antworten
WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

Ja die "diversen Seiten" haben ja auch ein riesiges Interesse daran dass dieser Eindruck weiterhin bestehen bleibt (Makler, Bauträger , Stadt selbst etc!) .

"Merkwürdigerweise" habe ich das bez. den sinkenden Einwohnerzahlen auch nirgends in der Presse lesen können sondern nur in nem "versteckten Papier" des Statistikamtes auf deren Unterseite im web. Wer redet schon gerne von "erstes Mal fallende einwohnerzahlen seit den 90er Jahren" 🤣.

Bin der mit der ex- Wohnung in Ingolstadt. Heute hab ich bei quer Ben Bericht gesehen wonach in Regensburg auch bei einem Neubau 180 Wohnungen leer stehen. 14 Euro/ qm . ;)

WiWi Gast schrieb am 28.02.2021:

WiWi Gast schrieb am 28.02.2021:

Moin zusammen,

Kann das von dir Geschriebene nur unterschreiben.
Ich wohne aktuell in HH und hier scheint der Markt langsam zu kippen.
Eine Straße weiter von meiner aktuellen Wohnung steht ein Neubau der Akelius seit ca. Mai 2020 leer und wird über die einschlägigen Portale versucht zu verkaufen, so eine lange Zeit ist unüblich.

Weitere Neubaugebiete im Süden und Norden von Hamburg finden keine Mieter, einfach mal "Tapenbeker Ufer" googlen.
In Neugraben, zugegeben sehr weit im Hamburger Süden, stehen seit Sommer 2020 diverse größere Wohnungen zur Miete leer, dazu gab es bereits Zeitungsberichte in der lokalen Presse. Man rechnet laut einer Studie von maximal 4.5% Mietpreisanstieg bis 2025 und das nicht pro Jahr sondern für den gesamten Zeitraum, das ist recht mau und führt die aktuellen Kaufpreise weiter ins unrentable. Zudem plant die Stadt Hamburg weitere neue "Megastadtteile", die weiteren Druck aus dem Markt nehmen werden.

Ich weiß es geht nicht um Norddeutschland in diesem Thread, trotzdem wäre ich aktuell bei Immobilien sehr sehr vorsichtig.
Unbedingt dazu auch die angesprochenen Videos von Beck und Kommer ansehen!

Wohne auch in HH und alles rund um die Alster ist die reinste Goldgrube! Wohne in einer Eigentumswohnung (knapp über 60qm, 2 Zimmer) und der Preis ist in den letzten Jahren von rund 500 auf 800k gestiegen, laut diversen Seiten wird das auch weiter steigen (nur um die Alster!)

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

Bzgl. Rhein-Main-Gebiet: Das Problem hier ist, dass die "Neubauten" in sehr guter Qualität mit Top-Ausstattung meistens nur auf Grundstücken errichtet werden können, die von der Lage her äußerst unattraktiv sind. Ehemalige Gewerbegebiete u.s.w. ETWs für 6k bis 8k pro qm Wohnfläche extrem verdichtet bebaut und mit hoher Verkehrsbelastung scheinen aktuell nur wenige Liebhaber zu finden. Im Extremfall wohnt auf der anderen Straßenseite H4 im Bestand. In guten Lagen gibt es nicht neues, weil es da keine Grundstücke gibt. Da werden dann aber auch schon mal über 5k für Wohnungen ohne Komfort aus den 1960ern bezahlt. Immer wichtiger ist, in welchem Stadtviertel man wohnt und was für Leute man in der Nachbarschaft haben will.

WiWi Gast schrieb am 28.02.2021:

Ja die "diversen Seiten" haben ja auch ein riesiges Interesse daran dass dieser Eindruck weiterhin bestehen bleibt (Makler, Bauträger , Stadt selbst etc!) .

"Merkwürdigerweise" habe ich das bez. den sinkenden Einwohnerzahlen auch nirgends in der Presse lesen können sondern nur in nem "versteckten Papier" des Statistikamtes auf deren Unterseite im web. Wer redet schon gerne von "erstes Mal fallende einwohnerzahlen seit den 90er Jahren" 🤣.

Bin der mit der ex- Wohnung in Ingolstadt. Heute hab ich bei quer Ben Bericht gesehen wonach in Regensburg auch bei einem Neubau 180 Wohnungen leer stehen. 14 Euro/ qm . ;)

WiWi Gast schrieb am 28.02.2021:

WiWi Gast schrieb am 28.02.2021:

Moin zusammen,

Kann das von dir Geschriebene nur unterschreiben.
Ich wohne aktuell in HH und hier scheint der Markt langsam zu kippen.
Eine Straße weiter von meiner aktuellen Wohnung steht ein Neubau der Akelius seit ca. Mai 2020 leer und wird über die einschlägigen Portale versucht zu verkaufen, so eine lange Zeit ist unüblich.

Weitere Neubaugebiete im Süden und Norden von Hamburg finden keine Mieter, einfach mal "Tapenbeker Ufer" googlen.
In Neugraben, zugegeben sehr weit im Hamburger Süden, stehen seit Sommer 2020 diverse größere Wohnungen zur Miete leer, dazu gab es bereits Zeitungsberichte in der lokalen Presse. Man rechnet laut einer Studie von maximal 4.5% Mietpreisanstieg bis 2025 und das nicht pro Jahr sondern für den gesamten Zeitraum, das ist recht mau und führt die aktuellen Kaufpreise weiter ins unrentable. Zudem plant die Stadt Hamburg weitere neue "Megastadtteile", die weiteren Druck aus dem Markt nehmen werden.

Ich weiß es geht nicht um Norddeutschland in diesem Thread, trotzdem wäre ich aktuell bei Immobilien sehr sehr vorsichtig.
Unbedingt dazu auch die angesprochenen Videos von Beck und Kommer ansehen!

Wohne auch in HH und alles rund um die Alster ist die reinste Goldgrube! Wohne in einer Eigentumswohnung (knapp über 60qm, 2 Zimmer) und der Preis ist in den letzten Jahren von rund 500 auf 800k gestiegen, laut diversen Seiten wird das auch weiter steigen (nur um die Alster!)

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WiWi Gast

Ernstgemeinte Frage - Eigentum

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Hi zusammen,

für die meisten hier mag die Frage möglicherweise lächerlich sein, aber es ist tatsächlich ernst gemeint.

Ich komme aus ärmeren Verhältnissen habe entsprechend keine Erfahrung zum Thema Eigentumswohnung/(Haus) kaufen.

Ich habe meinen Bachelorabschluss vor kurzem abgeschlossen und gehöre zu denjenigen, die während Corona noch etwas finden konnten.
Klar ist, dass ich Abstriche hinsichtlich Gehalt aufnehmen musste, da ich einfach keine Kraft für ein zusätzliches Studium hatte.

Ich verdiene netto um die 2,2k.

Nun denke ich natürlich in die Zukunft und möchte mir etwas eigenes kaufen, um für das Alter oder Kindern versorgt zu sein.

Wie kann man sich das ganze vorstellen.
Ich komme aus der Region BW, wo natürlich die Preise nicht ganz so toll sind.

Habt ihr tipps, wie hoch man für ein Eigentum mit meiner Gehaltsspanne in Kauf nehmen sollte. Klar ist, dass es mein Einstiegsgehalt ist und möglicherweise steigt es mit ein paar Jahren Berufserfahrung.

Wieviel sollte man monatlich abzahlen ?
Mal angenommen ich finde etwas zwischen 200.000-400.000€ - wieviele Jahre muss ich abbezahlen, bis es klappt.

Ich bin für jede Hilfe dankbar, da ich mich zu dem Thema leider überhaupt nicht auskenne.

LG

Literaturempfehlung:
Dr. Gerd Kommer - Kaufen oder Mieten
Dr. Tobias Just - Demografie und Immobilie

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WiWi Gast

Lieber keine Immobilien

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Boomer spielen für attraktive Lagen überhaupt keine Rolle, da der Zuzug hier immer groß sein wird. Ob aus anderen Regionen Deutschlands oder aus dem Ausland.

Wenn du über die Häuser im Niemandsland schreibst, mag das hinkommen. In der nähe von attraktiven Städten wird sich das ganze kein bisschen auswirken.

Oder glaubst du, dass in Hamburg, München, Berlin, Stuttgart, Düsseldorf, Köln etc. in 10 Jahren weniger Menschen leben werden als heute?

Stuttgart ist 2019 nur um ca. 300 Personen gewachsen und 2020 um mehrere Tausend geschrumpft. Es sind dreimal so viele Mietwohnungen online wie noch 2018. Kein Trend hält ewig.

Preise trotzdem genauso teuer der Trend bleibt

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Immobilienkarte Deutschland - Immobilien kaufen oder mieten?

Aufgrund der historisch niedrigen Zinsen lohnt es sich für immer mehr Bürger, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen statt zu mieten. Allerdings gilt das nicht für alle Regionen in Deutschland. Welche Wohnform die vorteilhaftere ist, hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln für alle 402 Landkreise in Deutschland berechnet.

Arbeitsblatt: Immobilien mieten oder kaufen?

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Das neue Arbeitsblatt im Projekt (T)Räume finanzieren geht den Fragen rund um die Entscheidung zum Mieten oder Kaufen einer Immobilie auf den Grund und gibt Tipps zum Thema Wohnfinanzierung. Lehrkräfte können zusätzlich zum Arbeitsblatt eine Lehrerinformation herunterladen.

OECD-Datenbank zu Wohnkosten in Deutschland

Die Deutschen geben rund 20 Prozent ihres Einkommens für die Miete oder Hypotheken aus. Damit liegen die Wohnkosten in Deutschland im OECD-Schnitt. Schwerer belastet sind einkommensschwache Haushalte, die rund 27 Prozent ihres Einkommens für Mieten aufwenden müssen. Die interaktive OECD-Datenbank zu Wohnkosten veranschaulicht im Ländervergleich die Unterschiede in Eigentum vs. Miete, Wohnverhältnisse, Wohngeld und sozialer Wohnungsbau.

Due Diligence: Künstliche Intelligenz in der Immobilienwirtschaft

KI und Due-Diligence: Ein Hand richtet sich in einem bunten Datenraum nach oben in Richtung Licht.

Laut einer aktuellen Studie unter Immobilienexperten wird Künstliche Intelligenz einen starken Einfluss auf die Effizienz von Immobilientransaktionen haben. Künstliche Intelligenz wird demnach zukünftig einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Transaktionsbusiness liefern wird. Drooms, Europas führender Anbieter virtueller Datenräume, automatisiert den Due Diligence-Prozess. Für eine gesteigerte Prozessautomatisierung liegt ein Fokus auf der Weiterentwicklung des virtuellen Datenraums durch künstliche Intelligenz und Machine Learning.

LBS-Immobilienpreisspiegel 2017: Preise bei Wohnimmobilien steigen

Ein spitzer Hausgiebel.

Insbesondere in Großstädten ist am Immobilienmarkt weiterhin keine Entspannung für Wohnimmobilien in Deutschland in Sicht. Am teuersten sind frei stehende Einfamilienhäuser laut LBS-Immobilienpreisspiegel 2017 in München. Hier kosten Einfamilienhäuser mit 1,2 Millionen Euro mehr als zehnmal so viel wie in einzelnen ostdeutschen Mittelstädten. Der LBS-Immobilienpreisspiegel ist eine Datenbank zum Wohnungsmarkt mit Preisen von Eigenheimen, Eigentumswohnungen und Bauland in 960 Städten und in über 100 Stadtteilen der 14 größten Städte Deutschland.

Wohnimmobilien: In deutschen Großstädten fehlen Wohnungen

Eine Hausfront eines Altbaues in rosa mit vielen Fenstern.

Nach einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) fehlt es an vielen Tausenden Wohnungen in den deutschen Großstädten. Jedes Jahr müssten mehr als 88.000 neue Wohnungen bis 2020 entstehen, um den Bedarf zu decken.

Wohneigentümer bauen sechsmal so viel Vermögen auf wie Mieter

Ein Wohnhaus mit verglaster Veranda in gelb gestrichen mit grünen Holzlatten am Dachstuhl und blauen Fensterrahmen.

Eine Studie der LBS Research und dem Forschungsinstitut empirica zeigt, dass Wohneigentümer erfolgreicher im Vermögensaufbau sind. Menschen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, wiesen durch das Wohneigentum eine Wertimmobile von durchschnittlich 152.000 Euro auf und verfügen zusätzlich über ein Nettogeldvermögen von 45.000 Euro. Mieterhaushalte kamen auf durchschnittlich 24.000 Euro und 6.000 Euro Immobilienvermögen aus Vermietung.

Renditeerwartung bei Immobiliengeschäften sollte nicht zu hoch sein

Häuserfassaden ergeben verschiedenste Formen.

Die Deutschen befinden sich im Immobilien-Kaufrausch. Allerdings warnt das Verbraucherportal Finanztip vor zu hohen Erwartungen: Renditen von fünf oder mehr Prozent werden in der Realität selten erreicht. Im Falle von stagnierenden Immobilienpreisen und Mietausfällen liegen die Renditen oftmals nur noch bei einem Prozent.

Wohneigentumsförderung: Neue Grunderwerbsteuer muss her

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Ein wichtiger Teil der Altersvorsorge ist Wohneigentum. Trotz niedriger Zinsen der vergangenen Jahre zählt die Bundesrepublik als Land der Mieter. Grund dafür sind neben dem mangelnden Angebot an Immobilien auch die hohen Eigenkapitalanforderungen und die erheblichen Kaufnebenkosten. Eine Umstrukturierung der Grunderwerbssteuer könnte den Anreiz zum Immobilienkauf ändern. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Immobilienmarkt - Metropolen haben Boom verschlafen

Die Hausfront eines Mehrparteienhauses mit vielen Balkonen.

Der deutschen Immobilienbranche geht es nach eigener Einschätzung noch immer sehr gut. Das zeigt der aktuelle Immobilien-Index des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Allerdings sorgen sich vor allem die Entwickler großer Bauprojekte um Nachwuchs – nicht zuletzt, weil besondere Herausforderungen auf sie warten: Laut IW wurden in Deutschland von 2010 bis 2014 rund 310.000 Wohnungen zu wenig gebaut.

Was ist Baugeld und was hat es mit dem Wertpapierdepot zu tun?

Eine Baustelle von einem Hausdach mit einem Gerüst.

Die meisten Menschen nutzen eine Finanzierung, um sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen und ein Haus im Grünen oder eine Eigentumswohnung in zentraler Lage zu kaufen. Dieser Immobilienkredit wird meist bei einer Bank aufgenommen und ist als "Baugeld" bekannt. Es handelt sich dabei um einen Geldbetrag, der dem Kreditnehmer für den Kauf, Bau oder Umbau bei Sanierung oder Renovierung einer Immobilie von einem Kreditinstitut zur Verfügung gestellt wird. Neben diesem Fremdkapital sollte die Finanzierung auch einen Eigenkapitalanteil enthalten. Dieser beträgt im Optimalfall mindestens 20 Prozent der gesamten Kaufsumme. Was viele Kreditnehmer nicht wissen: Das eigene Depot kann zum Eigenkapital hinzugezählt werden.

Deutscher Immobilienmarkt 2014 - Kaufen macht fast überall noch Sinn

Zwei Häuser im Rohbau mit Kränen im Hintergrund.

Die Immobilienpreise sind in den vergangenen Jahren vor allem in den Großstädten München, Berlin und Hamburg kräftig gestiegen. Das weckt Erinnerungen an die Preisblasen in Spanien oder den USA, die später zur Weltwirtschaftskrise führten. Tatsächlich sind keine Blasen in Sicht und es ist vielerorts noch immer sinnvoll, in die eigenen vier Wände zu investieren.

Volkswirtschaftlerin Stefanie Hasse erhält Werner Lehmann-Preis

Ein Bild von der Erde mit drei Zahnrädern und den Buchstaben VWL.

Die Diplomarbeit der Volkswirtschaftlerin Stefanie Hasse, die sich mit der aktuellen Immobilienpreisblase in Spanien beschäftigt, wurde vom Verband der Privaten Bausparkassen mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Immobilien als Kapitalanlage – auf die Kalkulation kommt es an

Vermögensstruktur: Geld, Aktien, Immobilien

Wegen des niedrigen Zinsniveaus denken viele Menschen über die Investition in eine Renditeimmobilie nach. Doch nicht mit jeder Anlageimmobilie lassen sich hohe Mieteinnahmen erzielen. So wählen Anleger eine passende Finanzierung und berechnen die Rendite richtig.

Mehrfamilienhaus kaufen: Die Vor- und Nachteile einer Kapitalanlage

Vor einem Mehrfamilienhaus parkt nachts ein Smart.

Die Investition in ein Mehrfamilienhaus oder eine andere Wohnimmobilie als Kapitalanlage wird in Zeiten schwankender Börsenkurse und niedriger (Bau-)Zinsen für viele Anleger interessant. Bei der Suche nach einem möglichst profitablen Renditeobjekt fragen sich viele Privatinvestoren, welche Immobilienart voraussichtlich die höchsten Gewinne abwirft. Neben Gewerbeimmobilien und Ferienwohnungen sind hier vor allem Mehrfamilienhäuser (im Folgenden auch Miet- bzw. Zinshäuser) zu nennen. Wer sich auf ein Mehrfamilienhaus als Kapitalanlage festlegt, sollte vor dem Kauf sämtliche Vor- und Nachteile festhalten und in Ruhe gegeneinander abwägen.

Antworten auf Ernstgemeinte Frage - Eigentum

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