DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
ImmobilienImmobilienkauf

Grundstück kaufen?

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Hallo.
In meiner Ortschaft (40k Einwohner) befindet sich mittendrin zwischen einer Schule, einem Kindergarten und einer Sparkasse eine größere Grünfläche, die früher ein Sportplatz war. Dort kann ich 400qm für 10k erwerben. Es darf sort ausdrücklich nicht gebaut werden. Ich dachte aber, dass man es vielleicht trotzdem clever nutzen könnte? Was meint ihr? Ideen?

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Vielleicht kann man Parkplätze daraus machen und an das Personal vermieten?

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Was ist denn im Bebauungsplan vorgesehen?
Handelt es sich um eine Ausgleichsfläche? Dann musst du einen sehr langen Atem haben, dass sich das ändert oder im Gemeinderat aktiv werden :D

Allerdings sind 400qm auch etwas klein um viel daraus zu machen.
Ich würde den Grünstreifen nicht anfassen. Die Wahrscheinlichkeit, dass daraus nichts wird ist sehr hoch und wenn was draus wird hast du nur arg begrenzte Möglichkeiten.

Wenn das Geld absolut nicht gebraucht wird kannst du es kaufen und spekulieren, dass man irgendwann mal was damit anfangen kann oder es jemand unbedingt braucht. Kann aber sehr lange dauern und im Zweifel passiert es nie.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Viel zu teuer. Für Gartenland zahlt man in der Großstadt auch nicht mehr. Selbst wenn es Bauland wäre, sollte man da nichts bauen. Die direkte Nähe zu Kindergarten und Schule spricht dagegen.

WiWi Gast schrieb am 04.08.2019:

Hallo.
In meiner Ortschaft (40k Einwohner) befindet sich mittendrin zwischen einer Schule, einem Kindergarten und einer Sparkasse eine größere Grünfläche, die früher ein Sportplatz war. Dort kann ich 400qm für 10k erwerben. Es darf sort ausdrücklich nicht gebaut werden. Ich dachte aber, dass man es vielleicht trotzdem clever nutzen könnte? Was meint ihr? Ideen?

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Mich würde mal interessieren, ob jemand weiss wie man
berechnen kann was ein Grundstück realitisch kostet?
Wie geht die Rechnung?

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2020:

Mich würde mal interessieren, ob jemand weiss wie man
berechnen kann was ein Grundstück realitisch kostet?
Wie geht die Rechnung?

Verstehe die Frage nicht. Grundstückspreise ergeben sich aus Angebot und Nachfrage. Dazu dann Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch plus evtl. Makler.

Oder meinst Du laufende Kosten (=Grundsteuern)?

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Gibt es da eine Faustformel für?

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2020:

Gibt es da eine Faustformel für?

WOFÜR???

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2020:

Mich würde mal interessieren, ob jemand weiss wie man
berechnen kann was ein Grundstück realitisch kostet?
Wie geht die Rechnung?

Dafür gibt es Bodenrichtwertskarten. Bodenrichtwerte werden auf Grundlage abgeschlossener vergleichbarer Transaktionen von den Gutachterausschüssen ermittelt. Soweit die Theorie.

In der Praxis bestimmt bei einem leeren Grundstück einzig und allein der Bebauungsplan sowie Angebot und Nachfrage nach entsprechenden Immobilien den Preis den Investoren bereit sind zu bezahlen.

Ein vereinfachtes Beispiel: zwei direkt nebeneinander liegende unbebaute Grundstücke gleicher Größe stehen zum Verkauf. Eines darf baurechtlich nicht bebaut werden, das andere ermöglicht den Bau eines Bürogebäudes. Ein Investor wird nun eine Kalkulation aufstellen in der er nach Prüfung von Angebot und Nachfrage nach Büroflächen an dem Standort ein Gebäude plant. In diese Kalkulation fließen sämtliche Kosten und einkalkulierter Gewinn sowie erzielbare Mieten und somit der Wiederverkaufswert mit ein. Was am Ende unter dem Strich übrig bleibt ist der Betrag den er maximal für das Grundstück aufwenden kann (Siehe Residualwertverfahren oder Backdoor Approach).

Das Entwicklungspotential entscheidet somit über den Wert eines Grundstücks. Darf nichts entwickelt werden, ist der monetäre Wert einer Grünfläche letztlich 0. Natürlich kann man aber darauf spekulieren dass Baurecht in der Zukunft geschaffen wird bzw. sich selbst darum bemühen. Das ist aber oft eine Wette und beeinflusst von vielen oft politischen/sozialen /demographischen Aspekten.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2020:

Mich würde mal interessieren, ob jemand weiss wie man
berechnen kann was ein Grundstück realitisch kostet?
Wie geht die Rechnung?

Verstehe die Frage nicht. Grundstückspreise ergeben sich aus Angebot und Nachfrage. Dazu dann Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch plus evtl. Makler.

Oder meinst Du laufende Kosten (=Grundsteuern)?

Mich interessiert die Wertermittlung eines Grundtückes wie man dies
ermitteln kann: Ein unbebautes (auch bebautes)
Grundstück A in B muss doch Wert C haben.
Ich glaube unter Experten ist der Bodenrichtwert das entscheidende dafür.
Also wer kann wirklich helfen und etwas sagen wie man das berechnet?

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2020:

Mich würde mal interessieren, ob jemand weiss wie man
berechnen kann was ein Grundstück realitisch kostet?
Wie geht die Rechnung?

Verstehe die Frage nicht. Grundstückspreise ergeben sich aus Angebot und Nachfrage. Dazu dann Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch plus evtl. Makler.

Oder meinst Du laufende Kosten (=Grundsteuern)?

Mich interessiert die Wertermittlung eines Grundtückes wie man dies
ermitteln kann: Ein unbebautes (auch bebautes)
Grundstück A in B muss doch Wert C haben.
Ich glaube unter Experten ist der Bodenrichtwert das entscheidende dafür.
Also wer kann wirklich helfen und etwas sagen wie man das berechnet?

Siehe Beitrag über deinem.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Wenn es wichtig ist: Beauftrage einen Immobiliensachverständigen.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2020:

Wenn es wichtig ist: Beauftrage einen Immobiliensachverständigen.

Genau das soll vermieden werden, für einen ersten Überblick,
daher die gestellte Frage nach der Berechnung und den Bodenrichtwerten.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Steht doch schon fast alles oben. Wenn Du etwas bauen willst, musst Du darauf achten, ob es einen Bebauungsplan gibt. Falls ja gibt der alles vor, falls nein gibt es andere Regeln. Wichtig ist die jeweilige Landesbauordnung, steht im Internet. Es gibt in manchen Ländern genehmigungsfreie Bauten (Carport u.s.w.). Wichtig sind die Abstandsflächen zum Nachbarn, die freigehalten werden müssen. Wenn das Grundstück ein schmaler Schlauch ist, kann es evtl. deshalb überhaupt nicht baulich genutzt werden u.s.w. Wenn das Nachbargrundstück eine Grenzbebauung hat, ist es sehr wahrscheinlich, dass es auch für das andere Grundstück eine Eintragung im Baulastenverzeichnis gibt. Bedeutet bessere Ausnutzung. Die Bodenrichtwertkarte ist meistens im Internet zu finden, die Bauverwaltung ist gut digitalisiert. Wenn man keine Ahnung hat, sollte man einen Experten engagieren, das Thema ist für Laien nicht so einfach verständlich.

WiWi Gast schrieb am 12.02.2020:

Wenn es wichtig ist: Beauftrage einen Immobiliensachverständigen.

Genau das soll vermieden werden, für einen ersten Überblick,
daher die gestellte Frage nach der Berechnung und den Bodenrichtwerten.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2020:

Steht doch schon fast alles oben. Wenn Du etwas bauen willst, musst Du darauf achten, ob es einen Bebauungsplan gibt. Falls ja gibt der alles vor, falls nein gibt es andere Regeln. Wichtig ist die jeweilige Landesbauordnung, steht im Internet. Es gibt in manchen Ländern genehmigungsfreie Bauten (Carport u.s.w.). Wichtig sind die Abstandsflächen zum Nachbarn, die freigehalten werden müssen. Wenn das Grundstück ein schmaler Schlauch ist, kann es evtl. deshalb überhaupt nicht baulich genutzt werden u.s.w. Wenn das Nachbargrundstück eine Grenzbebauung hat, ist es sehr wahrscheinlich, dass es auch für das andere Grundstück eine Eintragung im Baulastenverzeichnis gibt. Bedeutet bessere Ausnutzung. Die Bodenrichtwertkarte ist meistens im Internet zu finden, die Bauverwaltung ist gut digitalisiert. Wenn man keine Ahnung hat, sollte man einen Experten engagieren, das Thema ist für Laien nicht so einfach verständlich.

Und der TE scheint SEHR grün hinter den Ohren zu sein..

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Ich habe mal über Möglichkeiten nachgedacht um Bodenrichtwerte,
Verkehrswerte von Immos zu bekommen:

  • Immo-Ratgeber kaufen in der Buchhandlung (Themen: Bodenrichtwerte,
    Verkehrswerte, Bewertung von Immobilien, mit Rechenbeispielen und Erläuterungen)
  • beim Bauamt fragen (sicherlich kann man hier Schriftsätze
    zu Verkehrswerten von Immos, Bodenrichtwerte etc. bekommen)
antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Bodenrichtwert sind für die meisten Bundesländer online verfügbar, z.b. Boris NRW googeln

WiWi Gast schrieb am 13.02.2020:

Ich habe mal über Möglichkeiten nachgedacht um Bodenrichtwerte,
Verkehrswerte von Immos zu bekommen:

  • Immo-Ratgeber kaufen in der Buchhandlung (Themen: Bodenrichtwerte,
    Verkehrswerte, Bewertung von Immobilien, mit Rechenbeispielen und Erläuterungen)
  • beim Bauamt fragen (sicherlich kann man hier Schriftsätze
    zu Verkehrswerten von Immos, Bodenrichtwerte etc. bekommen)
antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

WiWi Gast schrieb am 13.02.2020:

Bodenrichtwert sind für die meisten Bundesländer online verfügbar, z.b. Boris NRW googeln

Ich habe mal über Möglichkeiten nachgedacht um Bodenrichtwerte,
Verkehrswerte von Immos zu bekommen:

  • Immo-Ratgeber kaufen in der Buchhandlung (Themen: Bodenrichtwerte,
    Verkehrswerte, Bewertung von Immobilien, mit Rechenbeispielen und Erläuterungen)
  • beim Bauamt fragen (sicherlich kann man hier Schriftsätze
    zu Verkehrswerten von Immos, Bodenrichtwerte etc. bekommen)

Den Wert x2 nehmen für einen aktuellen Marktpreis, da die offiziellen Bodenrichtwerte doch Jahre zurück hängen.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Es wird immer angegeben, wann die Werte ermittelt wurden, oft ca. 1 bis 2 Jahre alt. Also Zuschlag von maximal 10%, keine 100%. Die Bodenrichtwerte gelten für ein eingegrenztes Gebiet, sind also ein Mittelwert. Das individuelle Grundstück kann durch bestimmte Faktoren auch abgewertet werden. Z.B. schlechte Ausnutzungsmöglichkeit, Hanglage, abrisswürdige Bestandsgebäude. Für die Wertermittlung sollte auch ein Bodengutachten vorliegen.

WiWi Gast schrieb am 14.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.02.2020:

Den Wert x2 nehmen für einen aktuellen Marktpreis, da die offiziellen Bodenrichtwerte doch Jahre zurück hängen.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Zwischenzeitlich als Parkplatz vermieten ;-)

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Auch wenn das ironisch gemeint war, ich hatte das tatsächlich mal überlegt. Das Risiko war mir zu groß. Fahrzeuge verlieren auch schon mal Öle. Wenn man dann das Grundstück abbaggern darf, wird es zum Minusgeschäft. Sogar wildes Parken kann solche Schäden verursachen.

WiWi Gast schrieb am 14.02.2020:

Zwischenzeitlich als Parkplatz vermieten ;-)

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

WiWi Gast schrieb am 14.02.2020:

Es wird immer angegeben, wann die Werte ermittelt wurden, oft ca. 1 bis 2 Jahre alt. Also Zuschlag von maximal 10%, keine 100%. Die Bodenrichtwerte gelten für ein eingegrenztes Gebiet, sind also ein Mittelwert. Das individuelle Grundstück kann durch bestimmte Faktoren auch abgewertet werden. Z.B. schlechte Ausnutzungsmöglichkeit, Hanglage, abrisswürdige Bestandsgebäude. Für die Wertermittlung sollte auch ein Bodengutachten vorliegen.

WiWi Gast schrieb am 14.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.02.2020:

Den Wert x2 nehmen für einen aktuellen Marktpreis, da die offiziellen Bodenrichtwerte doch Jahre zurück hängen.

Der Bodenrichtwert wird anhand realer Verkäufe ermittelt. Da die Gebiete teilweise extrem klein umschnitten sind, kann es eben sein, dass der letzte Verkauf 2014, 2015, 2016 gewesen sein kann. Teilweise auch, weil es eben keinen freien Markt an Grundstücken mehr gibt. Bei uns ist es von 2015 zu 2020 wirklich x2. Aber es gibt keine Grundstücke mehr. Es gab aber immer schon Richtwerte, wie z.B. hier ist etwa der Wert dort plus 10% oder der Wert dort -20%.
Früher galt Nachbargemeinde A ca. 120-150 Euro je qm. Nachbargemeinde B war bei 80 Euro je qm und unsere Gemeinde bei 200 Euro je qm.
Unsere Gemeinde ist direkt an der Stadt (man kann über einen Fußweg direkt in dicht besiedelte Stadtviertel laufen), dahinter kommt Nachbargemeinde A. Die ist 5-10 Autominuten entfernt nach außen und Nachbargemeinde B ist 20 Autominuten entfernt nach außen.
Wir haben Vollversorgung von Ärzten, Apotheken, Schulen, Supermärkten, Post bis hin zu Fleischern, Bäckern usw. - Nachbargemeinde A sieht es ähnlich gut aus. Nachbargemeinde B war eigentlich ein totes Nest, dort gibt es nichts mehr. Aufgrund des Mangels an Wohnraum und an Bauland, gibt es tatsächlich doch Leute, die jetzt dort hinziehen (müssen).

2015 bei uns 200 Euro je qm.
2017 ein Baugebiet in Gemeinde A für 250 Euro je qm.
Und jetzt in 2019/2020 in Gemeinde B ein Baugebiet für 300 Euro je qm.

In unserer Gemeinde gibt es nur noch Restgrundstücke. Die gehen für ca. 350-380 Euro je qm weg, allerdings direkt an der Bundesstraße. Unser Baugebiet ist fernab der Bundesstraße ohne Lärm.

So, und was steht bei uns im Bodenrichtwert drin? Es sind 220 Euro je qm.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Ich wohne in einer guten aber nicht sehr guten Wohnlage in der Stadt. Es gibt in diesem Gebiet seit vielen Jahren keine freien Grundstücke mehr. Alles ist bebaut. Und der Bodenrichtwert bezieht sich eigentlich auf ein freies nicht bebautes Grundstück. In den letzten Jahren ist hier der Bodenrichtwert trotzdem von € 800 auf € 1.200 angestiegen. Baustellen für Neubauten gibt es, aber da wurde immer ein Bestandsgebäude abgerissen.

WiWi Gast schrieb am 15.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 14.02.2020:

Es wird immer angegeben, wann die Werte ermittelt wurden, oft ca. 1 bis 2 Jahre alt. Also Zuschlag von maximal 10%, keine 100%. Die Bodenrichtwerte gelten für ein eingegrenztes Gebiet, sind also ein Mittelwert. Das individuelle Grundstück kann durch bestimmte Faktoren auch abgewertet werden. Z.B. schlechte Ausnutzungsmöglichkeit, Hanglage, abrisswürdige Bestandsgebäude. Für die Wertermittlung sollte auch ein Bodengutachten vorliegen.

WiWi Gast schrieb am 14.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.02.2020:

Den Wert x2 nehmen für einen aktuellen Marktpreis, da die offiziellen Bodenrichtwerte doch Jahre zurück hängen.

Der Bodenrichtwert wird anhand realer Verkäufe ermittelt. Da die Gebiete teilweise extrem klein umschnitten sind, kann es eben sein, dass der letzte Verkauf 2014, 2015, 2016 gewesen sein kann. Teilweise auch, weil es eben keinen freien Markt an Grundstücken mehr gibt. Bei uns ist es von 2015 zu 2020 wirklich x2. Aber es gibt keine Grundstücke mehr. Es gab aber immer schon Richtwerte, wie z.B. hier ist etwa der Wert dort plus 10% oder der Wert dort -20%.
Früher galt Nachbargemeinde A ca. 120-150 Euro je qm. Nachbargemeinde B war bei 80 Euro je qm und unsere Gemeinde bei 200 Euro je qm.
Unsere Gemeinde ist direkt an der Stadt (man kann über einen Fußweg direkt in dicht besiedelte Stadtviertel laufen), dahinter kommt Nachbargemeinde A. Die ist 5-10 Autominuten entfernt nach außen und Nachbargemeinde B ist 20 Autominuten entfernt nach außen.
Wir haben Vollversorgung von Ärzten, Apotheken, Schulen, Supermärkten, Post bis hin zu Fleischern, Bäckern usw. - Nachbargemeinde A sieht es ähnlich gut aus. Nachbargemeinde B war eigentlich ein totes Nest, dort gibt es nichts mehr. Aufgrund des Mangels an Wohnraum und an Bauland, gibt es tatsächlich doch Leute, die jetzt dort hinziehen (müssen).

2015 bei uns 200 Euro je qm.
2017 ein Baugebiet in Gemeinde A für 250 Euro je qm.
Und jetzt in 2019/2020 in Gemeinde B ein Baugebiet für 300 Euro je qm.

In unserer Gemeinde gibt es nur noch Restgrundstücke. Die gehen für ca. 350-380 Euro je qm weg, allerdings direkt an der Bundesstraße. Unser Baugebiet ist fernab der Bundesstraße ohne Lärm.

So, und was steht bei uns im Bodenrichtwert drin? Es sind 220 Euro je qm.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Spätestens nach 2 Jahren finden die aktuell bezahlten Preise Eingang in die Ermittlung des Bodenrichtwerts. Alle Kaufverträge sind dem Gutachterausschuss bekannt. Gibt es zu wenige Verkaufsvorgänge, fließen Wertschätzungen in die Ermittlung ein.

Auszug aus dem Baugesetzbuch zur Ermittlung des Bodenrichtwerts:

Auf Grund der Kaufpreissammlung sind flächendeckend durchschnittliche Lagewerte für den Boden unter Berücksichtigung des unterschiedlichen Entwicklungszustands zu ermitteln (Bodenrichtwerte). 2In bebauten Gebieten sind Bodenrichtwerte mit dem Wert zu ermitteln, der sich ergeben würde, wenn der Boden unbebaut wäre. 3Es sind Richtwertzonen zu bilden, die jeweils Gebiete umfassen, die nach Art und Maß der Nutzung weitgehend übereinstimmen. 4Die wertbeeinflussenden Merkmale des Bodenrichtwertgrundstücks sind darzustellen. 5Die Bodenrichtwerte sind jeweils zum Ende jedes zweiten Kalenderjahres zu ermitteln, wenn nicht eine häufigere Ermittlung bestimmt ist. 6Für Zwecke der steuerlichen Bewertung des Grundbesitzes sind Bodenrichtwerte nach ergänzenden Vorgaben der Finanzverwaltung zum jeweiligen Hauptfeststellungszeitpunkt oder sonstigen Feststellungszeitpunkt zu ermitteln. 7Auf Antrag der für den Vollzug dieses Gesetzbuchs zuständigen Behörden sind Bodenrichtwerte für einzelne Gebiete bezogen auf einen abweichenden Zeitpunkt zu ermitteln.

Der Bodenrichtwert wird anhand realer Verkäufe ermittelt. Da die Gebiete teilweise extrem klein umschnitten sind, kann es eben sein, dass der letzte Verkauf 2014, 2015, 2016 gewesen sein kann. Teilweise auch, weil es eben keinen freien Markt an Grundstücken mehr gibt. Bei uns ist es von 2015 zu 2020 wirklich x2. Aber es gibt keine Grundstücke mehr. Es gab aber immer schon Richtwerte, wie z.B. hier ist etwa der Wert dort plus 10% oder der Wert dort -20%.
Früher galt Nachbargemeinde A ca. 120-150 Euro je qm. Nachbargemeinde B war bei 80 Euro je qm und unsere Gemeinde bei 200 Euro je qm.
Unsere Gemeinde ist direkt an der Stadt (man kann über einen Fußweg direkt in dicht besiedelte Stadtviertel laufen), dahinter kommt Nachbargemeinde A. Die ist 5-10 Autominuten entfernt nach außen und Nachbargemeinde B ist 20 Autominuten entfernt nach außen.
Wir haben Vollversorgung von Ärzten, Apotheken, Schulen, Supermärkten, Post bis hin zu Fleischern, Bäckern usw. - Nachbargemeinde A sieht es ähnlich gut aus. Nachbargemeinde B war eigentlich ein totes Nest, dort gibt es nichts mehr. Aufgrund des Mangels an Wohnraum und an Bauland, gibt es tatsächlich doch Leute, die jetzt dort hinziehen (müssen).

2015 bei uns 200 Euro je qm.
2017 ein Baugebiet in Gemeinde A für 250 Euro je qm.
Und jetzt in 2019/2020 in Gemeinde B ein Baugebiet für 300 Euro je qm.

In unserer Gemeinde gibt es nur noch Restgrundstücke. Die gehen für ca. 350-380 Euro je qm weg, allerdings direkt an der Bundesstraße. Unser Baugebiet ist fernab der Bundesstraße ohne Lärm.

So, und was steht bei uns im Bodenrichtwert drin? Es sind 220 Euro je qm.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Wie man bei uns sieht, klappt es in der Praxis halt nicht. Und ich kenne auch andere Beispiele, wo aktuelle Preise und Bodenrichtwerte WEIT auseinanderklaffen.

WiWi Gast schrieb am 15.02.2020:

Spätestens nach 2 Jahren finden die aktuell bezahlten Preise Eingang in die Ermittlung des Bodenrichtwerts. Alle Kaufverträge sind dem Gutachterausschuss bekannt. Gibt es zu wenige Verkaufsvorgänge, fließen Wertschätzungen in die Ermittlung ein.

Auszug aus dem Baugesetzbuch zur Ermittlung des Bodenrichtwerts:

Auf Grund der Kaufpreissammlung sind flächendeckend durchschnittliche Lagewerte für den Boden unter Berücksichtigung des unterschiedlichen Entwicklungszustands zu ermitteln (Bodenrichtwerte). 2In bebauten Gebieten sind Bodenrichtwerte mit dem Wert zu ermitteln, der sich ergeben würde, wenn der Boden unbebaut wäre. 3Es sind Richtwertzonen zu bilden, die jeweils Gebiete umfassen, die nach Art und Maß der Nutzung weitgehend übereinstimmen. 4Die wertbeeinflussenden Merkmale des Bodenrichtwertgrundstücks sind darzustellen. 5Die Bodenrichtwerte sind jeweils zum Ende jedes zweiten Kalenderjahres zu ermitteln, wenn nicht eine häufigere Ermittlung bestimmt ist. 6Für Zwecke der steuerlichen Bewertung des Grundbesitzes sind Bodenrichtwerte nach ergänzenden Vorgaben der Finanzverwaltung zum jeweiligen Hauptfeststellungszeitpunkt oder sonstigen Feststellungszeitpunkt zu ermitteln. 7Auf Antrag der für den Vollzug dieses Gesetzbuchs zuständigen Behörden sind Bodenrichtwerte für einzelne Gebiete bezogen auf einen abweichenden Zeitpunkt zu ermitteln.

Der Bodenrichtwert wird anhand realer Verkäufe ermittelt. Da die Gebiete teilweise extrem klein umschnitten sind, kann es eben sein, dass der letzte Verkauf 2014, 2015, 2016 gewesen sein kann. Teilweise auch, weil es eben keinen freien Markt an Grundstücken mehr gibt. Bei uns ist es von 2015 zu 2020 wirklich x2. Aber es gibt keine Grundstücke mehr. Es gab aber immer schon Richtwerte, wie z.B. hier ist etwa der Wert dort plus 10% oder der Wert dort -20%.
Früher galt Nachbargemeinde A ca. 120-150 Euro je qm. Nachbargemeinde B war bei 80 Euro je qm und unsere Gemeinde bei 200 Euro je qm.
Unsere Gemeinde ist direkt an der Stadt (man kann über einen Fußweg direkt in dicht besiedelte Stadtviertel laufen), dahinter kommt Nachbargemeinde A. Die ist 5-10 Autominuten entfernt nach außen und Nachbargemeinde B ist 20 Autominuten entfernt nach außen.
Wir haben Vollversorgung von Ärzten, Apotheken, Schulen, Supermärkten, Post bis hin zu Fleischern, Bäckern usw. - Nachbargemeinde A sieht es ähnlich gut aus. Nachbargemeinde B war eigentlich ein totes Nest, dort gibt es nichts mehr. Aufgrund des Mangels an Wohnraum und an Bauland, gibt es tatsächlich doch Leute, die jetzt dort hinziehen (müssen).

2015 bei uns 200 Euro je qm.
2017 ein Baugebiet in Gemeinde A für 250 Euro je qm.
Und jetzt in 2019/2020 in Gemeinde B ein Baugebiet für 300 Euro je qm.

In unserer Gemeinde gibt es nur noch Restgrundstücke. Die gehen für ca. 350-380 Euro je qm weg, allerdings direkt an der Bundesstraße. Unser Baugebiet ist fernab der Bundesstraße ohne Lärm.

So, und was steht bei uns im Bodenrichtwert drin? Es sind 220 Euro je qm.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Die Bodenrichtwerte können maximal 2 Jahre zeitverzögert sein. Wenn Du glaubst, dass das bei Euch anders ist, kannst Du mal bei der Geschäftsstelle vom Gutachterausschuss nachfragen. Das sind oft leitende Beamte aus der Bauverwaltung, die diese Funktion nebenberuflich ausüben. In einer Großstadt Vorsitz z.B. ein leitender Baudirektor. Die machen das sehr gewissenhaft. Merkst man z.B. auch dann, wenn man ein Verkehrswertgutachten vom Gutachterausschuss bekommt.

WiWi Gast schrieb am 15.02.2020:

Wie man bei uns sieht, klappt es in der Praxis halt nicht. Und ich kenne auch andere Beispiele, wo aktuelle Preise und Bodenrichtwerte WEIT auseinanderklaffen.

WiWi Gast schrieb am 15.02.2020:

Spätestens nach 2 Jahren finden die aktuell bezahlten Preise Eingang in die Ermittlung des Bodenrichtwerts. Alle Kaufverträge sind dem Gutachterausschuss bekannt. Gibt es zu wenige Verkaufsvorgänge, fließen Wertschätzungen in die Ermittlung ein.

Auszug aus dem Baugesetzbuch zur Ermittlung des Bodenrichtwerts:

Auf Grund der Kaufpreissammlung sind flächendeckend durchschnittliche Lagewerte für den Boden unter Berücksichtigung des unterschiedlichen Entwicklungszustands zu ermitteln (Bodenrichtwerte). 2In bebauten Gebieten sind Bodenrichtwerte mit dem Wert zu ermitteln, der sich ergeben würde, wenn der Boden unbebaut wäre. 3Es sind Richtwertzonen zu bilden, die jeweils Gebiete umfassen, die nach Art und Maß der Nutzung weitgehend übereinstimmen. 4Die wertbeeinflussenden Merkmale des Bodenrichtwertgrundstücks sind darzustellen. 5Die Bodenrichtwerte sind jeweils zum Ende jedes zweiten Kalenderjahres zu ermitteln, wenn nicht eine häufigere Ermittlung bestimmt ist. 6Für Zwecke der steuerlichen Bewertung des Grundbesitzes sind Bodenrichtwerte nach ergänzenden Vorgaben der Finanzverwaltung zum jeweiligen Hauptfeststellungszeitpunkt oder sonstigen Feststellungszeitpunkt zu ermitteln. 7Auf Antrag der für den Vollzug dieses Gesetzbuchs zuständigen Behörden sind Bodenrichtwerte für einzelne Gebiete bezogen auf einen abweichenden Zeitpunkt zu ermitteln.

Der Bodenrichtwert wird anhand realer Verkäufe ermittelt. Da die Gebiete teilweise extrem klein umschnitten sind, kann es eben sein, dass der letzte Verkauf 2014, 2015, 2016 gewesen sein kann. Teilweise auch, weil es eben keinen freien Markt an Grundstücken mehr gibt. Bei uns ist es von 2015 zu 2020 wirklich x2. Aber es gibt keine Grundstücke mehr. Es gab aber immer schon Richtwerte, wie z.B. hier ist etwa der Wert dort plus 10% oder der Wert dort -20%.
Früher galt Nachbargemeinde A ca. 120-150 Euro je qm. Nachbargemeinde B war bei 80 Euro je qm und unsere Gemeinde bei 200 Euro je qm.
Unsere Gemeinde ist direkt an der Stadt (man kann über einen Fußweg direkt in dicht besiedelte Stadtviertel laufen), dahinter kommt Nachbargemeinde A. Die ist 5-10 Autominuten entfernt nach außen und Nachbargemeinde B ist 20 Autominuten entfernt nach außen.
Wir haben Vollversorgung von Ärzten, Apotheken, Schulen, Supermärkten, Post bis hin zu Fleischern, Bäckern usw. - Nachbargemeinde A sieht es ähnlich gut aus. Nachbargemeinde B war eigentlich ein totes Nest, dort gibt es nichts mehr. Aufgrund des Mangels an Wohnraum und an Bauland, gibt es tatsächlich doch Leute, die jetzt dort hinziehen (müssen).

2015 bei uns 200 Euro je qm.
2017 ein Baugebiet in Gemeinde A für 250 Euro je qm.
Und jetzt in 2019/2020 in Gemeinde B ein Baugebiet für 300 Euro je qm.

In unserer Gemeinde gibt es nur noch Restgrundstücke. Die gehen für ca. 350-380 Euro je qm weg, allerdings direkt an der Bundesstraße. Unser Baugebiet ist fernab der Bundesstraße ohne Lärm.

So, und was steht bei uns im Bodenrichtwert drin? Es sind 220 Euro je qm.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Wieso soll ich bei der Geschäftsstelle nachfragen? Es ist Fakt, dass die Werte in wachsenden Ballungsräumen fernab der Realität sind und warum dass so ist, ist mir auch egal. Es ist halt ein Amt. Da mahlen die Mühlen langsam.

Mich betrifft es im Moment auch ganz konkret gar nicht, da wir bereits versorgt sind. Ich wollte nur die Information weitergeben, dass die Bodenrichtwerte vielfach eben nicht aktuell sind, weil hier einer davon angefangen hatte, auf Bodenrichtwerte zu schauen.
Also, falls jemand in einem Ballungsraum ein normales Grundstück zum Bodenrichtwert abzugeben hat, nur her damit. Ich kaufe es gerne und verkaufe es dann wieder zum doppelten Preis. Bei so einem Geschäft sind selbst die Transaktionskosten und Steuern egal.

Verkehrswertgutachten ist auch so ein Spaß. Die werden ja für Zwangsversteigerungen hergenommen. Da war gerade so ein nettes Beispiel in einer Reportage, Zwangsversteigerung für 300k lt. Verkehrswertgutachten und der Käufer hat es dann für 700k innerhalb kurzer Zeit wieder verkauft.

Alles, was in Sachen Bau vom Amt kommt, ist leider komplett unzuverlässig. Zum Glück ist man nicht darauf angewiesen, sondern z.B. nur darauf, was der höchstbietende Käufer bezahlen möchte. Jedenfalls dann, wenn man nicht mehrere Jahre mit den Raten in Verzug ist. :-D

WiWi Gast schrieb am 16.02.2020:

Die Bodenrichtwerte können maximal 2 Jahre zeitverzögert sein. Wenn Du glaubst, dass das bei Euch anders ist, kannst Du mal bei der Geschäftsstelle vom Gutachterausschuss nachfragen. Das sind oft leitende Beamte aus der Bauverwaltung, die diese Funktion nebenberuflich ausüben. In einer Großstadt Vorsitz z.B. ein leitender Baudirektor. Die machen das sehr gewissenhaft. Merkst man z.B. auch dann, wenn man ein Verkehrswertgutachten vom Gutachterausschuss bekommt.

WiWi Gast schrieb am 15.02.2020:

Wie man bei uns sieht, klappt es in der Praxis halt nicht. Und ich kenne auch andere Beispiele, wo aktuelle Preise und Bodenrichtwerte WEIT auseinanderklaffen.

WiWi Gast schrieb am 15.02.2020:

Spätestens nach 2 Jahren finden die aktuell bezahlten Preise Eingang in die Ermittlung des Bodenrichtwerts. Alle Kaufverträge sind dem Gutachterausschuss bekannt. Gibt es zu wenige Verkaufsvorgänge, fließen Wertschätzungen in die Ermittlung ein.

Auszug aus dem Baugesetzbuch zur Ermittlung des Bodenrichtwerts:

Auf Grund der Kaufpreissammlung sind flächendeckend durchschnittliche Lagewerte für den Boden unter Berücksichtigung des unterschiedlichen Entwicklungszustands zu ermitteln (Bodenrichtwerte). 2In bebauten Gebieten sind Bodenrichtwerte mit dem Wert zu ermitteln, der sich ergeben würde, wenn der Boden unbebaut wäre. 3Es sind Richtwertzonen zu bilden, die jeweils Gebiete umfassen, die nach Art und Maß der Nutzung weitgehend übereinstimmen. 4Die wertbeeinflussenden Merkmale des Bodenrichtwertgrundstücks sind darzustellen. 5Die Bodenrichtwerte sind jeweils zum Ende jedes zweiten Kalenderjahres zu ermitteln, wenn nicht eine häufigere Ermittlung bestimmt ist. 6Für Zwecke der steuerlichen Bewertung des Grundbesitzes sind Bodenrichtwerte nach ergänzenden Vorgaben der Finanzverwaltung zum jeweiligen Hauptfeststellungszeitpunkt oder sonstigen Feststellungszeitpunkt zu ermitteln. 7Auf Antrag der für den Vollzug dieses Gesetzbuchs zuständigen Behörden sind Bodenrichtwerte für einzelne Gebiete bezogen auf einen abweichenden Zeitpunkt zu ermitteln.

Der Bodenrichtwert wird anhand realer Verkäufe ermittelt. Da die Gebiete teilweise extrem klein umschnitten sind, kann es eben sein, dass der letzte Verkauf 2014, 2015, 2016 gewesen sein kann. Teilweise auch, weil es eben keinen freien Markt an Grundstücken mehr gibt. Bei uns ist es von 2015 zu 2020 wirklich x2. Aber es gibt keine Grundstücke mehr. Es gab aber immer schon Richtwerte, wie z.B. hier ist etwa der Wert dort plus 10% oder der Wert dort -20%.
Früher galt Nachbargemeinde A ca. 120-150 Euro je qm. Nachbargemeinde B war bei 80 Euro je qm und unsere Gemeinde bei 200 Euro je qm.
Unsere Gemeinde ist direkt an der Stadt (man kann über einen Fußweg direkt in dicht besiedelte Stadtviertel laufen), dahinter kommt Nachbargemeinde A. Die ist 5-10 Autominuten entfernt nach außen und Nachbargemeinde B ist 20 Autominuten entfernt nach außen.
Wir haben Vollversorgung von Ärzten, Apotheken, Schulen, Supermärkten, Post bis hin zu Fleischern, Bäckern usw. - Nachbargemeinde A sieht es ähnlich gut aus. Nachbargemeinde B war eigentlich ein totes Nest, dort gibt es nichts mehr. Aufgrund des Mangels an Wohnraum und an Bauland, gibt es tatsächlich doch Leute, die jetzt dort hinziehen (müssen).

2015 bei uns 200 Euro je qm.
2017 ein Baugebiet in Gemeinde A für 250 Euro je qm.
Und jetzt in 2019/2020 in Gemeinde B ein Baugebiet für 300 Euro je qm.

In unserer Gemeinde gibt es nur noch Restgrundstücke. Die gehen für ca. 350-380 Euro je qm weg, allerdings direkt an der Bundesstraße. Unser Baugebiet ist fernab der Bundesstraße ohne Lärm.

So, und was steht bei uns im Bodenrichtwert drin? Es sind 220 Euro je qm.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Verkehrswertgutachten bei Zwangsversteigerungen werden von freien Gutachtern erstellt, nicht vom Gutachterausschuss. Freie Gutachter sind billiger, aber nicht peiswerter. Entsprechend kurz gehalten sind die Gutachten bei den Zwangsversteigerungen. Man wird auch nicht den höchsten bezahlten Preis als Verkehrswert ausweisen, das muss gemittelt werden. Wenn man von Blasenpreisen ausgeht, wird man das entsprechend korrigieren. Im ländlichen Raum ist mir auch schon aufgefallen, dass der Bodenrichtwert bei € 30 lag und die realen Verkaufspreise bei € 50 lagen. Das dürfte hier aber nicht relevant sein. Ein grundsätzliches Problem sind die wenigen Verkaufsfälle, aus denen man eigentlich kaum einen Wert bilden kann. Habe gerade mal im Immoscout nachgesehen. Großstadt, 4 km Radius um das Stadtzentrum, nur 3 Wohnbaugrundstücke im Angebot. Angebotspreise 20% bis 50% über Bodenrichtwert. Aber das sind keine wirklich bezahlten Preise. Und von der Lage her nicht wirklich gut.

WiWi Gast schrieb am 16.02.2020:

Wieso soll ich bei der Geschäftsstelle nachfragen? Es ist Fakt, dass die Werte in wachsenden Ballungsräumen fernab der Realität sind und warum dass so ist, ist mir auch egal. Es ist halt ein Amt. Da mahlen die Mühlen langsam.

Mich betrifft es im Moment auch ganz konkret gar nicht, da wir bereits versorgt sind. Ich wollte nur die Information weitergeben, dass die Bodenrichtwerte vielfach eben nicht aktuell sind, weil hier einer davon angefangen hatte, auf Bodenrichtwerte zu schauen.
Also, falls jemand in einem Ballungsraum ein normales Grundstück zum Bodenrichtwert abzugeben hat, nur her damit. Ich kaufe es gerne und verkaufe es dann wieder zum doppelten Preis. Bei so einem Geschäft sind selbst die Transaktionskosten und Steuern egal.

Verkehrswertgutachten ist auch so ein Spaß. Die werden ja für Zwangsversteigerungen hergenommen. Da war gerade so ein nettes Beispiel in einer Reportage, Zwangsversteigerung für 300k lt. Verkehrswertgutachten und der Käufer hat es dann für 700k innerhalb kurzer Zeit wieder verkauft.

Alles, was in Sachen Bau vom Amt kommt, ist leider komplett unzuverlässig. Zum Glück ist man nicht darauf angewiesen, sondern z.B. nur darauf, was der höchstbietende Käufer bezahlen möchte. Jedenfalls dann, wenn man nicht mehrere Jahre mit den Raten in Verzug ist. :-D

WiWi Gast schrieb am 16.02.2020:

Die Bodenrichtwerte können maximal 2 Jahre zeitverzögert sein. Wenn Du glaubst, dass das bei Euch anders ist, kannst Du mal bei der Geschäftsstelle vom Gutachterausschuss nachfragen. Das sind oft leitende Beamte aus der Bauverwaltung, die diese Funktion nebenberuflich ausüben. In einer Großstadt Vorsitz z.B. ein leitender Baudirektor. Die machen das sehr gewissenhaft. Merkst man z.B. auch dann, wenn man ein Verkehrswertgutachten vom Gutachterausschuss bekommt.

WiWi Gast schrieb am 15.02.2020:

Wie man bei uns sieht, klappt es in der Praxis halt nicht. Und ich kenne auch andere Beispiele, wo aktuelle Preise und Bodenrichtwerte WEIT auseinanderklaffen.

WiWi Gast schrieb am 15.02.2020:

Spätestens nach 2 Jahren finden die aktuell bezahlten Preise Eingang in die Ermittlung des Bodenrichtwerts. Alle Kaufverträge sind dem Gutachterausschuss bekannt. Gibt es zu wenige Verkaufsvorgänge, fließen Wertschätzungen in die Ermittlung ein.

Auszug aus dem Baugesetzbuch zur Ermittlung des Bodenrichtwerts:

Auf Grund der Kaufpreissammlung sind flächendeckend durchschnittliche Lagewerte für den Boden unter Berücksichtigung des unterschiedlichen Entwicklungszustands zu ermitteln (Bodenrichtwerte). 2In bebauten Gebieten sind Bodenrichtwerte mit dem Wert zu ermitteln, der sich ergeben würde, wenn der Boden unbebaut wäre. 3Es sind Richtwertzonen zu bilden, die jeweils Gebiete umfassen, die nach Art und Maß der Nutzung weitgehend übereinstimmen. 4Die wertbeeinflussenden Merkmale des Bodenrichtwertgrundstücks sind darzustellen. 5Die Bodenrichtwerte sind jeweils zum Ende jedes zweiten Kalenderjahres zu ermitteln, wenn nicht eine häufigere Ermittlung bestimmt ist. 6Für Zwecke der steuerlichen Bewertung des Grundbesitzes sind Bodenrichtwerte nach ergänzenden Vorgaben der Finanzverwaltung zum jeweiligen Hauptfeststellungszeitpunkt oder sonstigen Feststellungszeitpunkt zu ermitteln. 7Auf Antrag der für den Vollzug dieses Gesetzbuchs zuständigen Behörden sind Bodenrichtwerte für einzelne Gebiete bezogen auf einen abweichenden Zeitpunkt zu ermitteln.

Der Bodenrichtwert wird anhand realer Verkäufe ermittelt. Da die Gebiete teilweise extrem klein umschnitten sind, kann es eben sein, dass der letzte Verkauf 2014, 2015, 2016 gewesen sein kann. Teilweise auch, weil es eben keinen freien Markt an Grundstücken mehr gibt. Bei uns ist es von 2015 zu 2020 wirklich x2. Aber es gibt keine Grundstücke mehr. Es gab aber immer schon Richtwerte, wie z.B. hier ist etwa der Wert dort plus 10% oder der Wert dort -20%.
Früher galt Nachbargemeinde A ca. 120-150 Euro je qm. Nachbargemeinde B war bei 80 Euro je qm und unsere Gemeinde bei 200 Euro je qm.
Unsere Gemeinde ist direkt an der Stadt (man kann über einen Fußweg direkt in dicht besiedelte Stadtviertel laufen), dahinter kommt Nachbargemeinde A. Die ist 5-10 Autominuten entfernt nach außen und Nachbargemeinde B ist 20 Autominuten entfernt nach außen.
Wir haben Vollversorgung von Ärzten, Apotheken, Schulen, Supermärkten, Post bis hin zu Fleischern, Bäckern usw. - Nachbargemeinde A sieht es ähnlich gut aus. Nachbargemeinde B war eigentlich ein totes Nest, dort gibt es nichts mehr. Aufgrund des Mangels an Wohnraum und an Bauland, gibt es tatsächlich doch Leute, die jetzt dort hinziehen (müssen).

2015 bei uns 200 Euro je qm.
2017 ein Baugebiet in Gemeinde A für 250 Euro je qm.
Und jetzt in 2019/2020 in Gemeinde B ein Baugebiet für 300 Euro je qm.

In unserer Gemeinde gibt es nur noch Restgrundstücke. Die gehen für ca. 350-380 Euro je qm weg, allerdings direkt an der Bundesstraße. Unser Baugebiet ist fernab der Bundesstraße ohne Lärm.

So, und was steht bei uns im Bodenrichtwert drin? Es sind 220 Euro je qm.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Wie gesagt, bei uns sind die real bezahlten Preise etwa Bodenrichtwert x2. Warum das so ist, ist mir auch egal. Aber es ist halt so.

WiWi Gast schrieb am 16.02.2020:

Verkehrswertgutachten bei Zwangsversteigerungen werden von freien Gutachtern erstellt, nicht vom Gutachterausschuss. Freie Gutachter sind billiger, aber nicht peiswerter. Entsprechend kurz gehalten sind die Gutachten bei den Zwangsversteigerungen. Man wird auch nicht den höchsten bezahlten Preis als Verkehrswert ausweisen, das muss gemittelt werden. Wenn man von Blasenpreisen ausgeht, wird man das entsprechend korrigieren. Im ländlichen Raum ist mir auch schon aufgefallen, dass der Bodenrichtwert bei € 30 lag und die realen Verkaufspreise bei € 50 lagen. Das dürfte hier aber nicht relevant sein. Ein grundsätzliches Problem sind die wenigen Verkaufsfälle, aus denen man eigentlich kaum einen Wert bilden kann. Habe gerade mal im Immoscout nachgesehen. Großstadt, 4 km Radius um das Stadtzentrum, nur 3 Wohnbaugrundstücke im Angebot. Angebotspreise 20% bis 50% über Bodenrichtwert. Aber das sind keine wirklich bezahlten Preise. Und von der Lage her nicht wirklich gut.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

WiWi Gast schrieb am 17.02.2020:

Wie gesagt, bei uns sind die real bezahlten Preise etwa Bodenrichtwert x2. Warum das so ist, ist mir auch egal. Aber es ist halt so.

Vielleicht mag dies bei sehr niedrigen Bodenrichtwerten zutreffen, niemals jedoch wird man in einer Gegend mit einem Bodenrichtwert beispielsweise von EUR 600,00 / qm das Doppelte bezahlen.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Weder Schuldner noch Gläubiger können ein Interesse an zu niedrigen Gutachtenwerten haben.

Früher war es desöfteren so, daß die Gläubigerbank im zweiten Termin das Objekt in den Eigenbestand ersteigert hat.

Hier in der Nähe gibt es bei einer Zwangsversteigerung einer Eigentumswohnung aktuell einen zweiten Termin, was ich schon lange nicht mehr gesehen habe.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

https://versteigerungspool.de/immobilie/2-zimmerwohnung.281206

WiWi Gast schrieb am 17.02.2020:

Weder Schuldner noch Gläubiger können ein Interesse an zu niedrigen Gutachtenwerten haben.

Früher war es desöfteren so, daß die Gläubigerbank im zweiten Termin das Objekt in den Eigenbestand ersteigert hat.

Hier in der Nähe gibt es bei einer Zwangsversteigerung einer Eigentumswohnung aktuell einen zweiten Termin, was ich schon lange nicht mehr gesehen habe.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Bestätigt das alte Vorurteil, dass nur noch Problemobjekte zur Zwangsversteigerung kommen und alles andere vorher verkauft wird. Wohnung im Untergeschoss! Einfache Lage u.s.w. Der Bodenrichtwert von € 125 sagt eigentlich schon alles aus! Ich hatte bei Zwangsversteigerungen vor einigen Jahren immer das Gefühl, dass die Verkehrswerte zu hoch angesetzt waren. Niemals lag ein Gutachten vom Gutachterausschuss vor!

WiWi Gast schrieb am 17.02.2020:

versteigerungspool.de/immobilie/2-zimmerwohnung.281206

WiWi Gast schrieb am 17.02.2020:

Weder Schuldner noch Gläubiger können ein Interesse an zu niedrigen Gutachtenwerten haben.

Früher war es desöfteren so, daß die Gläubigerbank im zweiten Termin das Objekt in den Eigenbestand ersteigert hat.

Hier in der Nähe gibt es bei einer Zwangsversteigerung einer Eigentumswohnung aktuell einen zweiten Termin, was ich schon lange nicht mehr gesehen habe.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Manchmal findet man die Bodenrichtwertkarten nach Jahren einsehbar im Internet.

Vorbildlich hier die Stadt Karlsruhe:
https://geoportal.karlsruhe.de/brk/

Bei der Zwangsversteigerung mit zweitem Termin will ich nicht wissen, was sich dahinter an menschlichen Dramen verbirgt.

WiWi Gast schrieb am 17.02.2020:

Bestätigt das alte Vorurteil, dass nur noch Problemobjekte zur Zwangsversteigerung kommen und alles andere vorher verkauft wird. Wohnung im Untergeschoss! Einfache Lage u.s.w. Der Bodenrichtwert von € 125 sagt eigentlich schon alles aus! Ich hatte bei Zwangsversteigerungen vor einigen Jahren immer das Gefühl, dass die Verkehrswerte zu hoch angesetzt waren. Niemals lag ein Gutachten vom Gutachterausschuss vor!

WiWi Gast schrieb am 17.02.2020:

versteigerungspool.de/immobilie/2-zimmerwohnung.281206

WiWi Gast schrieb am 17.02.2020:

Weder Schuldner noch Gläubiger können ein Interesse an zu niedrigen Gutachtenwerten haben.

Früher war es desöfteren so, daß die Gläubigerbank im zweiten Termin das Objekt in den Eigenbestand ersteigert hat.

Hier in der Nähe gibt es bei einer Zwangsversteigerung einer Eigentumswohnung aktuell einen zweiten Termin, was ich schon lange nicht mehr gesehen habe.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

In einigen Bundesländern findet man auch die aktuellen Bodenrichtwertkarten im Internet!

WiWi Gast schrieb am 18.02.2020:

Manchmal findet man die Bodenrichtwertkarten nach Jahren einsehbar im Internet.

Vorbildlich hier die Stadt Karlsruhe:
geoportal.karlsruhe.de/brk/

Bei der Zwangsversteigerung mit zweitem Termin will ich nicht wissen, was sich dahinter an menschlichen Dramen verbirgt.

WiWi Gast schrieb am 17.02.2020:

Bestätigt das alte Vorurteil, dass nur noch Problemobjekte zur Zwangsversteigerung kommen und alles andere vorher verkauft wird. Wohnung im Untergeschoss! Einfache Lage u.s.w. Der Bodenrichtwert von € 125 sagt eigentlich schon alles aus! Ich hatte bei Zwangsversteigerungen vor einigen Jahren immer das Gefühl, dass die Verkehrswerte zu hoch angesetzt waren. Niemals lag ein Gutachten vom Gutachterausschuss vor!

WiWi Gast schrieb am 17.02.2020:

versteigerungspool.de/immobilie/2-zimmerwohnung.281206

WiWi Gast schrieb am 17.02.2020:

Weder Schuldner noch Gläubiger können ein Interesse an zu niedrigen Gutachtenwerten haben.

Früher war es desöfteren so, daß die Gläubigerbank im zweiten Termin das Objekt in den Eigenbestand ersteigert hat.

Hier in der Nähe gibt es bei einer Zwangsversteigerung einer Eigentumswohnung aktuell einen zweiten Termin, was ich schon lange nicht mehr gesehen habe.

antworten
Sonycson

Grundstück kaufen?

Bodenrichtwert bei uns im Ort ca. 300 EUR/qm. Verkaufspreise mind. 500 EUR.
Habe gerade einen kleineren Bauplatz für knapp 600 EUR/qm verkauft.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Die Bodenrichtwerte werden vom Gutachterausschuß durch Verkäufe ermittelt.

Entweder sind die EUR 300,00 / qm ein sehr alter Wert oder Du hast einen Liebhaberpreis bezahlt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bodenrichtwert

Sonycson schrieb am 20.02.2020:

Bodenrichtwert bei uns im Ort ca. 300 EUR/qm. Verkaufspreise mind. 500 EUR.
Habe gerade einen kleineren Bauplatz für knapp 600 EUR/qm verkauft.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Du hast es immer noch nicht verstanden, oder? Bin btw nicht der Vorposter. Aber auch mir ist klar, dass Bodenrichtwerte bei der aktuellen Immobilienpreisentwicklung KEINERLEI Aussagekraft haben. Und übrigens schreibt der Vorposter "verkauft", er ist also anscheinend Makler, Grundstücksentwickler oder ähnliches.

Die Zuschnitte für die Bodenrichtwerte sind so extrem klein, dass in den meisten Gebieten jahrlang KEINE Grundstückstranskation stattfindet. Häuser und Wohungen, klar. Aber unbebaute Grundstücke gibt es nur in homöopathischen Dosen.

So ist es bei uns eben so, dass ein Gebiet mit 210 Euro ist, daneben ist ein Gebiet mit 140 Euro und dann ein Gebiet mit 350 Euro. Alles direkt nebeneinander. Was ist der Unterschied? Naja im dem Gebiet mit 140 Euro gab es vor 10 Jahren die letzte Transaktion, in dem Gebiet mit 210 Euro gab es vor 4-5 Jahren Transaktionen und das Gebiet mit 350 Euro hat aktuelle Transaktionen.

Natürlich, wenn man richtig viel Zeit hat, dann kann ein Ortskundiger leicht erraten, dass in allen drei Gebieten jetzt 350 Euro je Quadratmeter gelten müsste. Aber das sind eben Leute vom Amt, die bei uns anscheinend streng nach der Formel letzte Transaktion plus 2% pro Jahr vorgehen.

In dem 140er und dem 210er Gebiet gab es keine Transaktionen vor kurzem, daher sind dort auch stark veraltete Preise. Das 350er Gebiet hat aktuelle Transaktionen und wird daher vom Amt höher bewertet.

Ich vermute, es gibt weit über 1.000 Bodenrichtwerte in einer mittleren Stadt oder in einem Landkreis. Das geht keiner Gebiet für Gebiet für Gebiet durch.

Ich habe es mal für ein kleines Gebiet überschlagen, wo ich die Einwohnerzahl kenne, da waren es etwa 40 Bodenrichtwerte für ein Gebiet mit knapp unter 3.000 Einwohnern. Ein Landkreis mit 250.000 Einwohnern hätte dann 3.333 Bodenrichtwertzonen in bebauten Gebieten. Dazu wirklich nochmal extrem viele weitere nicht bebaubare Flächen, also Gewerbe, Grunfläche, Landwirtschaft usw. - habe ich oben alles nicht mitgezählt.

WiWi Gast schrieb am 20.02.2020:

Die Bodenrichtwerte werden vom Gutachterausschuß durch Verkäufe ermittelt.

Entweder sind die EUR 300,00 / qm ein sehr alter Wert oder Du hast einen Liebhaberpreis bezahlt:

de.wikipedia.org/wiki/Bodenrichtwert

Sonycson schrieb am 20.02.2020:

Bodenrichtwert bei uns im Ort ca. 300 EUR/qm. Verkaufspreise mind. 500 EUR.
Habe gerade einen kleineren Bauplatz für knapp 600 EUR/qm verkauft.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Laß mich raten Du bist ein Makler?

WiWi Gast schrieb am 23.02.2020:

Du hast es immer noch nicht verstanden, oder? Bin btw nicht der Vorposter. Aber auch mir ist klar, dass Bodenrichtwerte bei der aktuellen Immobilienpreisentwicklung KEINERLEI Aussagekraft haben. Und übrigens schreibt der Vorposter "verkauft", er ist also anscheinend Makler, Grundstücksentwickler oder ähnliches.

Die Zuschnitte für die Bodenrichtwerte sind so extrem klein, dass in den meisten Gebieten jahrlang KEINE Grundstückstranskation stattfindet. Häuser und Wohungen, klar. Aber unbebaute Grundstücke gibt es nur in homöopathischen Dosen.

So ist es bei uns eben so, dass ein Gebiet mit 210 Euro ist, daneben ist ein Gebiet mit 140 Euro und dann ein Gebiet mit 350 Euro. Alles direkt nebeneinander. Was ist der Unterschied? Naja im dem Gebiet mit 140 Euro gab es vor 10 Jahren die letzte Transaktion, in dem Gebiet mit 210 Euro gab es vor 4-5 Jahren Transaktionen und das Gebiet mit 350 Euro hat aktuelle Transaktionen.

Natürlich, wenn man richtig viel Zeit hat, dann kann ein Ortskundiger leicht erraten, dass in allen drei Gebieten jetzt 350 Euro je Quadratmeter gelten müsste. Aber das sind eben Leute vom Amt, die bei uns anscheinend streng nach der Formel letzte Transaktion plus 2% pro Jahr vorgehen.

In dem 140er und dem 210er Gebiet gab es keine Transaktionen vor kurzem, daher sind dort auch stark veraltete Preise. Das 350er Gebiet hat aktuelle Transaktionen und wird daher vom Amt höher bewertet.

Ich vermute, es gibt weit über 1.000 Bodenrichtwerte in einer mittleren Stadt oder in einem Landkreis. Das geht keiner Gebiet für Gebiet für Gebiet durch.

Ich habe es mal für ein kleines Gebiet überschlagen, wo ich die Einwohnerzahl kenne, da waren es etwa 40 Bodenrichtwerte für ein Gebiet mit knapp unter 3.000 Einwohnern. Ein Landkreis mit 250.000 Einwohnern hätte dann 3.333 Bodenrichtwertzonen in bebauten Gebieten. Dazu wirklich nochmal extrem viele weitere nicht bebaubare Flächen, also Gewerbe, Grunfläche, Landwirtschaft usw. - habe ich oben alles nicht mitgezählt.

WiWi Gast schrieb am 20.02.2020:

Die Bodenrichtwerte werden vom Gutachterausschuß durch Verkäufe ermittelt.

Entweder sind die EUR 300,00 / qm ein sehr alter Wert oder Du hast einen Liebhaberpreis bezahlt:

de.wikipedia.org/wiki/Bodenrichtwert

Sonycson schrieb am 20.02.2020:

Bodenrichtwert bei uns im Ort ca. 300 EUR/qm. Verkaufspreise mind. 500 EUR.
Habe gerade einen kleineren Bauplatz für knapp 600 EUR/qm verkauft.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Nö, bin Controller. Warum ist das relevant?

WiWi Gast schrieb am 23.02.2020:

Laß mich raten Du bist ein Makler?

Du hast es immer noch nicht verstanden, oder? Bin btw nicht der Vorposter. Aber auch mir ist klar, dass Bodenrichtwerte bei der aktuellen Immobilienpreisentwicklung KEINERLEI Aussagekraft haben. Und übrigens schreibt der Vorposter "verkauft", er ist also anscheinend Makler, Grundstücksentwickler oder ähnliches.

Die Zuschnitte für die Bodenrichtwerte sind so extrem klein, dass in den meisten Gebieten jahrlang KEINE Grundstückstranskation stattfindet. Häuser und Wohungen, klar. Aber unbebaute Grundstücke gibt es nur in homöopathischen Dosen.

So ist es bei uns eben so, dass ein Gebiet mit 210 Euro ist, daneben ist ein Gebiet mit 140 Euro und dann ein Gebiet mit 350 Euro. Alles direkt nebeneinander. Was ist der Unterschied? Naja im dem Gebiet mit 140 Euro gab es vor 10 Jahren die letzte Transaktion, in dem Gebiet mit 210 Euro gab es vor 4-5 Jahren Transaktionen und das Gebiet mit 350 Euro hat aktuelle Transaktionen.

Natürlich, wenn man richtig viel Zeit hat, dann kann ein Ortskundiger leicht erraten, dass in allen drei Gebieten jetzt 350 Euro je Quadratmeter gelten müsste. Aber das sind eben Leute vom Amt, die bei uns anscheinend streng nach der Formel letzte Transaktion plus 2% pro Jahr vorgehen.

In dem 140er und dem 210er Gebiet gab es keine Transaktionen vor kurzem, daher sind dort auch stark veraltete Preise. Das 350er Gebiet hat aktuelle Transaktionen und wird daher vom Amt höher bewertet.

Ich vermute, es gibt weit über 1.000 Bodenrichtwerte in einer mittleren Stadt oder in einem Landkreis. Das geht keiner Gebiet für Gebiet für Gebiet durch.

Ich habe es mal für ein kleines Gebiet überschlagen, wo ich die Einwohnerzahl kenne, da waren es etwa 40 Bodenrichtwerte für ein Gebiet mit knapp unter 3.000 Einwohnern. Ein Landkreis mit 250.000 Einwohnern hätte dann 3.333 Bodenrichtwertzonen in bebauten Gebieten. Dazu wirklich nochmal extrem viele weitere nicht bebaubare Flächen, also Gewerbe, Grunfläche, Landwirtschaft usw. - habe ich oben alles nicht mitgezählt.

WiWi Gast schrieb am 20.02.2020:

Die Bodenrichtwerte werden vom Gutachterausschuß durch Verkäufe ermittelt.

Entweder sind die EUR 300,00 / qm ein sehr alter Wert oder Du hast einen Liebhaberpreis bezahlt:

de.wikipedia.org/wiki/Bodenrichtwert

Sonycson schrieb am 20.02.2020:

Bodenrichtwert bei uns im Ort ca. 300 EUR/qm. Verkaufspreise mind. 500 EUR.
Habe gerade einen kleineren Bauplatz für knapp 600 EUR/qm verkauft.

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Willst Du gerne ein Grundstück weit über dem dort geltenden Bodenrichtwert von mir kaufen?

WiWi Gast schrieb am 23.02.2020:

Nö, bin Controller. Warum ist das relevant?

WiWi Gast schrieb am 23.02.2020:

Laß mich raten Du bist ein Makler?

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Der Bodenrichtwert ist doch völlig irrelevant. Es gibt einen Marktpreis und der ist in wachsenden Regionen nun mal höher oder auch viel höher als der Bodenrichtwert. Durch den Kauf, erfolgt ja dann nach 1-2 Jahren eine Anpassung.

Aber wenn in einem Bodenrichtwertgebiet im Schnitt vielleicht ein freies Grundstück liegt, dann wird das vielleicht alle 20 Jahre mal verkauft. Und in dieser Zeit hat der Bodenrichtwert keinen Bezug mehr zur Realität.

WiWi Gast schrieb am 24.02.2020:

Willst Du gerne ein Grundstück weit über dem dort geltenden Bodenrichtwert von mir kaufen?

WiWi Gast schrieb am 23.02.2020:

Nö, bin Controller. Warum ist das relevant?

WiWi Gast schrieb am 23.02.2020:

Laß mich raten Du bist ein Makler?

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

WiWi Gast schrieb am 04.08.2019:

Hallo.
In meiner Ortschaft (40k Einwohner) befindet sich mittendrin zwischen einer Schule, einem Kindergarten und einer Sparkasse eine größere Grünfläche, die früher ein Sportplatz war. Dort kann ich 400qm für 10k erwerben. Es darf dort ausdrücklich nicht gebaut werden. Ich dachte aber, dass man es vielleicht trotzdem clever nutzen könnte? Was meint ihr? Ideen?

Kaufen und ein Tiny-Haus mit Rädern drauf stellen. Thank me later!

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

Darf man auch nicht.

Ich würde das als Party-Garten nutzen und ggf auch so vermieten. Vor allem wenn man am Wochenende feiert und die umliegenden Institutionen geschlossen haben (Bank, Kiga, Schule).

Gutes Party-equipment (Grill, Zelt, Bänke/Tische, Deko) sind für 10k realistisch.

Partypaket 1: Garten only inkl. Endreinigung: 500€
Partypaket 2: Garten + Equipment: 800€
Partpauschale: Garten + Equipment + Essen/Getränke/Service: 1000€ fix + 50-100€ pP.

Da haste deine Investitionskosten nach 2-3Jahren raus und danach ist es ein nettes Zubrot :)

WiWi Gast schrieb am 24.02.2020:

Hallo.
In meiner Ortschaft (40k Einwohner) befindet sich mittendrin zwischen einer Schule, einem Kindergarten und einer Sparkasse eine größere Grünfläche, die früher ein Sportplatz war. Dort kann ich 400qm für 10k erwerben. Es darf dort ausdrücklich nicht gebaut werden. Ich dachte aber, dass man es vielleicht trotzdem clever nutzen könnte? Was meint ihr? Ideen?

Kaufen und ein Tiny-Haus mit Rädern drauf stellen. Thank me later!

antworten
WiWi Gast

Grundstück kaufen?

WiWi Gast schrieb am 24.02.2020:

Darf man auch nicht.

Ich würde das als Party-Garten nutzen und ggf auch so vermieten. Vor allem wenn man am Wochenende feiert und die umliegenden Institutionen geschlossen haben (Bank, Kiga, Schule).

Gutes Party-equipment (Grill, Zelt, Bänke/Tische, Deko) sind für 10k realistisch.

Partypaket 1: Garten only inkl. Endreinigung: 500€
Partypaket 2: Garten + Equipment: 800€
Partpauschale: Garten + Equipment + Essen/Getränke/Service: 1000€ fix + 50-100€ pP.

Da haste deine Investitionskosten nach 2-3Jahren raus und danach ist es ein nettes Zubrot :)

Hallo.
In meiner Ortschaft (40k Einwohner) befindet sich mittendrin zwischen einer Schule, einem Kindergarten und einer Sparkasse eine größere Grünfläche, die früher ein Sportplatz war. Dort kann ich 400qm für 10k erwerben. Es darf dort ausdrücklich nicht gebaut werden. Ich dachte aber, dass man es vielleicht trotzdem clever nutzen könnte? Was meint ihr? Ideen?

Kaufen und ein Tiny-Haus mit Rädern drauf stellen. Thank me later!

Darf man auch nicht ;-) zumindest im reinen Wohngebiet..

antworten

Artikel zu Immobilienkauf

Immobilienkarte Deutschland - Immobilien kaufen oder mieten?

Aufgrund der historisch niedrigen Zinsen lohnt es sich für immer mehr Bürger, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen statt zu mieten. Allerdings gilt das nicht für alle Regionen in Deutschland. Welche Wohnform die vorteilhaftere ist, hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln für alle 402 Landkreise in Deutschland berechnet.

Arbeitsblatt: Immobilien mieten oder kaufen?

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Das neue Arbeitsblatt im Projekt (T)Räume finanzieren geht den Fragen rund um die Entscheidung zum Mieten oder Kaufen einer Immobilie auf den Grund und gibt Tipps zum Thema Wohnfinanzierung. Lehrkräfte können zusätzlich zum Arbeitsblatt eine Lehrerinformation herunterladen.

OECD-Datenbank zu Wohnkosten in Deutschland

Die Deutschen geben rund 20 Prozent ihres Einkommens für die Miete oder Hypotheken aus. Damit liegen die Wohnkosten in Deutschland im OECD-Schnitt. Schwerer belastet sind einkommensschwache Haushalte, die rund 27 Prozent ihres Einkommens für Mieten aufwenden müssen. Die interaktive OECD-Datenbank zu Wohnkosten veranschaulicht im Ländervergleich die Unterschiede in Eigentum vs. Miete, Wohnverhältnisse, Wohngeld und sozialer Wohnungsbau.

Due Diligence: Künstliche Intelligenz in der Immobilienwirtschaft

KI und Due-Diligence: Ein Hand richtet sich in einem bunten Datenraum nach oben in Richtung Licht.

Laut einer aktuellen Studie unter Immobilienexperten wird Künstliche Intelligenz einen starken Einfluss auf die Effizienz von Immobilientransaktionen haben. Künstliche Intelligenz wird demnach zukünftig einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Transaktionsbusiness liefern wird. Drooms, Europas führender Anbieter virtueller Datenräume, automatisiert den Due Diligence-Prozess. Für eine gesteigerte Prozessautomatisierung liegt ein Fokus auf der Weiterentwicklung des virtuellen Datenraums durch künstliche Intelligenz und Machine Learning.

LBS-Immobilienpreisspiegel 2017: Preise bei Wohnimmobilien steigen

Ein spitzer Hausgiebel.

Insbesondere in Großstädten ist am Immobilienmarkt weiterhin keine Entspannung für Wohnimmobilien in Deutschland in Sicht. Am teuersten sind frei stehende Einfamilienhäuser laut LBS-Immobilienpreisspiegel 2017 in München. Hier kosten Einfamilienhäuser mit 1,2 Millionen Euro mehr als zehnmal so viel wie in einzelnen ostdeutschen Mittelstädten. Der LBS-Immobilienpreisspiegel ist eine Datenbank zum Wohnungsmarkt mit Preisen von Eigenheimen, Eigentumswohnungen und Bauland in 960 Städten und in über 100 Stadtteilen der 14 größten Städte Deutschland.

Wohnimmobilien: In deutschen Großstädten fehlen Wohnungen

Eine Hausfront eines Altbaues in rosa mit vielen Fenstern.

Nach einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) fehlt es an vielen Tausenden Wohnungen in den deutschen Großstädten. Jedes Jahr müssten mehr als 88.000 neue Wohnungen bis 2020 entstehen, um den Bedarf zu decken.

Wohneigentümer bauen sechsmal so viel Vermögen auf wie Mieter

Ein Wohnhaus mit verglaster Veranda in gelb gestrichen mit grünen Holzlatten am Dachstuhl und blauen Fensterrahmen.

Eine Studie der LBS Research und dem Forschungsinstitut empirica zeigt, dass Wohneigentümer erfolgreicher im Vermögensaufbau sind. Menschen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, wiesen durch das Wohneigentum eine Wertimmobile von durchschnittlich 152.000 Euro auf und verfügen zusätzlich über ein Nettogeldvermögen von 45.000 Euro. Mieterhaushalte kamen auf durchschnittlich 24.000 Euro und 6.000 Euro Immobilienvermögen aus Vermietung.

Renditeerwartung bei Immobiliengeschäften sollte nicht zu hoch sein

Häuserfassaden ergeben verschiedenste Formen.

Die Deutschen befinden sich im Immobilien-Kaufrausch. Allerdings warnt das Verbraucherportal Finanztip vor zu hohen Erwartungen: Renditen von fünf oder mehr Prozent werden in der Realität selten erreicht. Im Falle von stagnierenden Immobilienpreisen und Mietausfällen liegen die Renditen oftmals nur noch bei einem Prozent.

Wohneigentumsförderung: Neue Grunderwerbsteuer muss her

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Ein wichtiger Teil der Altersvorsorge ist Wohneigentum. Trotz niedriger Zinsen der vergangenen Jahre zählt die Bundesrepublik als Land der Mieter. Grund dafür sind neben dem mangelnden Angebot an Immobilien auch die hohen Eigenkapitalanforderungen und die erheblichen Kaufnebenkosten. Eine Umstrukturierung der Grunderwerbssteuer könnte den Anreiz zum Immobilienkauf ändern. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Immobilienmarkt - Metropolen haben Boom verschlafen

Die Hausfront eines Mehrparteienhauses mit vielen Balkonen.

Der deutschen Immobilienbranche geht es nach eigener Einschätzung noch immer sehr gut. Das zeigt der aktuelle Immobilien-Index des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Allerdings sorgen sich vor allem die Entwickler großer Bauprojekte um Nachwuchs – nicht zuletzt, weil besondere Herausforderungen auf sie warten: Laut IW wurden in Deutschland von 2010 bis 2014 rund 310.000 Wohnungen zu wenig gebaut.

Deutscher Immobilienmarkt 2014 - Kaufen macht fast überall noch Sinn

Zwei Häuser im Rohbau mit Kränen im Hintergrund.

Die Immobilienpreise sind in den vergangenen Jahren vor allem in den Großstädten München, Berlin und Hamburg kräftig gestiegen. Das weckt Erinnerungen an die Preisblasen in Spanien oder den USA, die später zur Weltwirtschaftskrise führten. Tatsächlich sind keine Blasen in Sicht und es ist vielerorts noch immer sinnvoll, in die eigenen vier Wände zu investieren.

Hypothek: Schweizer Hausbesitzer zeigen sich bei der Finanzierung risikofreudig

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Bei der Immobilienfinanzierung gilt die Kredit-Laufzeit als ein wesentliches Kriterium. Hier haben Schweizer Kunden in letzter Zeit höhere Risikobereitschaft bewiesen, indem sie vermehrt auf kurzfristige Finanzierungsmodelle setzten. Eine längere Laufzeit bedeutet jedoch eine erhöhte Planungssicherheit, die derzeit noch zu günstigen Konditionen zu haben ist. Wofür sollte man sich entscheiden?

Familie, Freunde und Eigenheim sind zentrale Lebensziele

Ein Wohnhaus mit Solaranlage auf dem Dach.

In Zeiten von Wirtschaftskrise und Globalisierung setzen die Deutschen in ihrer Lebensplanung verstärkt auf zwischenmenschliche Erfüllung. Erstaunlich: Trotz hoher Belastung gehören Familien zu Deutschlands optimistischster Bevölkerungsgruppe.

Schuldenkrise macht Immobilien und Finanzierungen erschwinglich

Noch nie zuvor konnten die privaten Haushalte ihren Traum von den eigenen vier Wänden so leicht verwirklichen. Grund sind die extrem niedrigen Hypothekenzinsen, die sogar für Berufsanfänger den Immobilienerwerb attraktiv machen.

Einfamilienhaus bauen

Eine Baustelle von einem weißen Einfamilienhaus mit gelbem Baukran und blauem Himmel.

Der Bau eines Einfamilienhauses stellt Bauherren vor besondere Herausforderungen. Vor dem Bau steht mit vielen wichtigen Entscheidungen die Planung. Diese später zu ändern, ist oft nur mit großen finanziellen Aufwendungen möglich. Dazu gehört etwa die Entscheidung für einen bestimmten Baustil oder ein besonderes Material, da dies in die Konstruktion des Hauses miteinfließt. Die Fassade soll doch aus Holz sein? Doch zwei Fenster mehr? Hier noch eine Wand, da noch eine Tür, ggf. noch ein zweites Stockwerk? Für diese Fragen muss bei der Planung eine Antwort feststehen. Damit einem neue Ideen für das Haus nicht zu spät kommen, macht es Sinn, sich vorher ausgiebig mit Häusern und Baustilen zu beschäftigen.

Antworten auf Grundstück kaufen?

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 45 Beiträge

Diskussionen zu Immobilienkauf

Weitere Themen aus Immobilien