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Welche Immos haben die beste Rendite?

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Hi,
Welche Immobilien haben eurer Meinung nach die beste Rendite, das geringste Risiko und beste Preisentwicklung. Ich denke, dass es 50-80 qm Wohnungen in Städten aus den neuen Bundesländern sind. Denn die werden oft von Paaren, die mittelmäßig verdienen und in der Heimat geblieben sind, bewohnt. Außerdem strebt die Wirtschaft des Ostens nach oben.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Die antizyklisch gekaufte Immobilie in Universitätsstädten mit gutem Durchschnittseinkommen.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Da ist etwas Wahres daran:
Mittelfristig lohne sich nur Immobilien, die man in einer Sondersituation der Krise und Unterbewertung zu ungewöhnlich niederen Preisen kauft.

Beispielsweise die früheren Steuersparimmobilien in Ostdeutschland Anfang bis Mitte der 00er Jahre teilweise für nur 20% bis 40% des einstigen Neubau - Kaufpreises.

WiWi Gast schrieb am 05.05.2020:

Die antizyklisch gekaufte Immobilie in Universitätsstädten mit gutem Durchschnittseinkommen.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Kleine, hässliche Löcher in zentralen Lagen von Städten. Die bringen die beste Rendite. Allerdings mittlerweile ist es immer schwerer, solche zu finden. Vor 10 Jahren gab es da genügend Objekte mit Mietrenditen um die 10%, auch in der Peripherie von FFM oder München. Damals konnte man per Zwangsversteigerung manchmal auch noch Schnäppchen machen, das ist seit Jahren schon vorbei, weil es meist gar nicht mehr zum Versteigerungstermin kommt oder die Bieter sich dort gegenseitig überbieten und am Schluss mehr als der Marktpreis bezahlt wird. Wenn man heute noch eine gute Rendite will, muss man gewisse Risiken eingehen und an weniger attraktive Standorte gehen. In den Boom Städten ist es vorbei. Wichtig ist, dass man sich lokal gut auskennt. Genau da kann man die großen Investoren schlagen, die weit weg in einem Büroturm sitzen und sich auf externe Berater verlassen müssen.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Vor 10 Jahren war es so wie von Dir beschrieben. Jetzt sind da auch die Preise wieder noch oben gegangen.

WiWi Gast schrieb am 05.05.2020:

Da ist etwas Wahres daran:
Mittelfristig lohne sich nur Immobilien, die man in einer Sondersituation der Krise und Unterbewertung zu ungewöhnlich niederen Preisen kauft.

Beispielsweise die früheren Steuersparimmobilien in Ostdeutschland Anfang bis Mitte der 00er Jahre teilweise für nur 20% bis 40% des einstigen Neubau - Kaufpreises.

WiWi Gast schrieb am 05.05.2020:

Die antizyklisch gekaufte Immobilie in Universitätsstädten mit gutem Durchschnittseinkommen.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Eben deswegen ist aktuell keine gute Zeit zu kaufen, etwas später nach Preisrückgang wohl schon. Wenn jetzt der Einwand kommt, das wird sich nicht ereignen, dann einfach an die Immobilienkäufer der 90er Jahre denken, die dasselbe glaubten. Auf jeden Fall dachte damals niemand, für eine investierte DM gerade 10 Jahre später nur noch ein Drittel bis ein Fünftel dieser Investition zurückzuerhalten. Die Banken übrigens gleichfalls nicht, denn deshalb wurden Immobilieninvestitionen zu deren Leidwesen später - Bankgesellschaft Berlin oder Hypo Real Estate - hoch beliehen, weil an derartige Preisrückgänge, die sich so in der Vergangenheit auch schon ereignet haben mitten im Boom niemand mehr glauben wollte. Lese dazu den im Internet zu findenden historischen Spiegel - Artikel "Der Markt ist kaputt".

Siehe auch die Kursentwicklung von Aktien von Betreibern von Einkaufszentren wie Deutsche Euroshop, Unibail Rodamco Westfield, Taubman Center, Simon Property Group oder Realty Income um zu verstehen, wie der durch den technischen Fortschritt im eCommerce ausgelöste Strukturwandel einer zuvor jahrzehntelang boomenden Branche zusetzt und deren Investitionen entwertet.

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

Vor 10 Jahren war es so wie von Dir beschrieben. Jetzt sind da auch die Preise wieder noch oben gegangen.

WiWi Gast schrieb am 05.05.2020:

Da ist etwas Wahres daran:
Mittelfristig lohne sich nur Immobilien, die man in einer Sondersituation der Krise und Unterbewertung zu ungewöhnlich niederen Preisen kauft.

Beispielsweise die früheren Steuersparimmobilien in Ostdeutschland Anfang bis Mitte der 00er Jahre teilweise für nur 20% bis 40% des einstigen Neubau - Kaufpreises.

WiWi Gast schrieb am 05.05.2020:

Die antizyklisch gekaufte Immobilie in Universitätsstädten mit gutem Durchschnittseinkommen.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Die Immobilien, die den höchsten Aufwand erfordern (renovierungsbedürftige Wohnungen, Wohnungen mit unliebsamem Mieter den man loswerden muss, generell kleine Wohnungen mit häufigem Mieterwechsel usw.)

Die tolle Wohnung in 1A Lage, in die man selbst gerne einziehen würde und die deshalb extrem begehrt und teuer ist, wirft dagegen nur eine schmale Rendite ab.

There is no free Lunch!

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Ja, there is no free lunch. Wichtig ist, dass man das Business versteht und Aufwände so gut es geht, auslagert. Immobillien lohnen sich, wenn man mit dem Kapital und der Zeit anderer Leute arbeitet. Wenn man mit so wenig wie möglich EK einkauft, eine hohe Mietrendite erzielt und zu einem vernünftigen Preis verwalten lässt, bleibt eine sehr hohe EK-Rendite übrig.

Beispiel: MFH in einer armen Stadt, günstiger Stadtteil für 300k inkl. Renovierung gekauft mit 30k EK, mit 32k Kaltmiete pro Jahr. Abzüglich Verwaltung, Steuer, Instandhaltung, Versicherungen und Risikopuffer bleiben 10k übrig. Macht 33% Rendite aufs EK nach Steuer.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

Ja, there is no free lunch. Wichtig ist, dass man das Business versteht und Aufwände so gut es geht, auslagert. Immobillien lohnen sich, wenn man mit dem Kapital und der Zeit anderer Leute arbeitet. Wenn man mit so wenig wie möglich EK einkauft, eine hohe Mietrendite erzielt und zu einem vernünftigen Preis verwalten lässt, bleibt eine sehr hohe EK-Rendite übrig.

Beispiel: MFH in einer armen Stadt, günstiger Stadtteil für 300k inkl. Renovierung gekauft mit 30k EK, mit 32k Kaltmiete pro Jahr. Abzüglich Verwaltung, Steuer, Instandhaltung, Versicherungen und Risikopuffer bleiben 10k übrig. Macht 33% Rendite aufs EK nach Steuer.

Wo findet man bitte so ein Invest, welches sich nach 10 Jahren bereits komplett trägt? Hier ist das eher Faktor 25+

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 08.05.2020:

Wo findet man bitte so ein Invest, welches sich nach 10 Jahren bereits komplett trägt? Hier ist das eher Faktor 25+

Das ist in Gegenden mit Gentrifizierung als alleiniger Eigentümer eines zuvor leerstehenden Mehrfamilienhauses oder durch Umwidmung von zuvor gewerblichen Objekten in Wohnraum (beispielsweise desöfteren im Hinterhof von großstädtischen Zinshäusern) auch heute noch durchaus möglich.

Nützlich ist in diesem Zusammenhang wenn man selbst Bauleistungen erbringen kann oder aus der Baubranche kommt und Kontakt zu allen notwendigen Gewerken hat.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Es ist wie bei Aktien und bei vielen anderen Dingen. Wenn man das tut, was viele andere tun, springt häufig nicht viel dabei rum. Man muss da investieren, wo die Trendwelle noch nicht da ist, sondern dort wo sie erst ankommt. Bei Immobilien ist daher der Kontakt vor Ort ganz extrem wichtig, man muss genau wissen, wo in einer Stadt die Leute hin wollen, wo was geht und wo nicht. Wobei die deutschen Boom Städte, da ist es mit Rendite vorbei, wenn man jetzt noch investiert. Man muss in die weniger gefragten Städte gehen oder im Ausland schauen. Ohne Fleiss kein Preis und keine Rendite.

Das war übrigens schon immer so. Damals, also Ende der 00er Jahre gab es viele die gesagt haben, dass es völlig unsinnig sei, in Berlin zu investieren, weil es dort viele Geringverdiener und Arbeitslose, dafür wenig Industrie geben würde, Stichwort: Arm aber sexy. Heute gehen diese Wohnungen für ein vielfaches weg wie warme Semmel.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Was haltet ihr eigentlich von ETWs in Aachen? Dort sind die Mietrenditen noch nicht komplett im Keller wie in vielen Landeshauptstädten, und bei den tausenden Studenten eine Vermietung auf lange Sicht wohl garantiert.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 08.05.2020:

Wo findet man bitte so ein Invest, welches sich nach 10 Jahren bereits komplett trägt? Hier ist das eher Faktor 25+

Auch vor 10+ Jahren waren solche Objekte selbst in durchwachsenen Gegenden schwer zu finden. War auch früher harte monatelange Arbeit, solche Objekte zu finden. Wer gibt ein gutes Zinshaus schon her. Ich nicht.

Aktuell wird für Objekte, die früher zum 8 fachen kaum verkauft wurden, das 20 fache aufgerufen. Solche Objekte sind meist im Norden und im Osten der Republik zu finden. Je weiter die DAX-Industrie, die Unis und die einheimisch geprägten Stadtteile weg sind, desto billiger.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 08.05.2020:

Was haltet ihr eigentlich von ETWs in Aachen? Dort sind die Mietrenditen noch nicht komplett im Keller wie in vielen Landeshauptstädten, und bei den tausenden Studenten eine Vermietung auf lange Sicht wohl garantiert.

Der Markt ist schon ziemlich überfüllt. Die Preise liegen fast auf dem Niveau von Düsseldorf oder Köln. Und es drängen auch viele Immobilieninvestoren auf den Markt, die sich auf die Studenten spezialisiert haben.

Bsp. von einer Immobilienfirma die mir eine neu gebaute Wohnung als Anlageobjekt verkaufen wollte:
1,5 Zimmer Wohnung mit 35qm inkl. Balkon
110k Kaufpreis
Empfohlener Mietpreis: 520 Euro kalt.
=> Die Wohnung wäre erst nach ~18 Jahren abbezahlt (Zinsen mal nicht eingerechnet). Kaltmiete pro qm schon im oberen Bereich selbst für Aachen. Studenten als Zielgruppe sind auch relativ unkonstant, daher öfters wechseln und Liquidität manchmal fragwürdig. Junge Berufstätige kriegt man selten als Mieter, weil die wohnen nicht in Aachen (hohe Mieten, wenig gute Jobs, Konkurrenz durch Köln etc.). Die Studenten stellen gut 1/4 bis 1/3 der Bevölkerung Aachens und deren Budget ist halt begrenzt und die Immobilienpreise galoppieren den Mietpreisen aktuell davon.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Es gibt immer noch Problemviertel, wo man sowas findet. In Deutschland aber auch im europäischen Ausland. Wer da schaut wo alle schauen, dann findet man nichts. 25 und mehr Jahresmieten zu bezahlen ist extremst spekulativ. Da verdient man rein an der Miete kaum noch was und alleine durch einen Wertzuwachs kann man an so einem Investment was verdienen. Ob ein Objekt mit einer so schlechten Mietrendite überhaupt noch an Wert hinzugewinnt in Zukunft, ist extrem spekulativ, da kann man gleich in Aktien machen.

Wenn Beispiele gewünscht werden für Objekte im europäischen Ausland, also Zinshäuser die man für unter 10 Jahreskaltmieten kaufen kann, dann kann ich gerne welche posten. Übersetzen kann man sich das mit google Übersetzter, wenn man der Sprache nicht mächtig ist.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Hat eigentlich mal jemand eine Studie gesehen, was Immo-Besitzer überhaupt für eine Durchschnittsrendite in DEU haben - dazu gibt es auffällig wenig Studien - ich glaube so um die 2-3%.
YouTube ist voll mit den Leuten, die was von Leverage und Eigenkapitalrenditen von 30-40% und mehr erzählen - ab Minute 40 im YouTube-Video wird dann halt zugegeben, dass zum Ende der Abzahlphase die Eigenkapitalrendite natürlich dramatisch abnimmt, weil der Kredit ja fast schon getilgt ist und man mit einem Einsatz von 1 Million (Gegenwert des Hauses) die letzten jämmerlichen Raten tilgt - was ist dass dann für eine Eigenkapitalrendite - Jahr 30, Haus ist 1 Mio wert und ich zahl im letzten Jahr meinetwegen 15k ab? Hört sich für Jahr 30 dann nicht mehr nach dem Supergeschäft an.
Hier in diesem Blog werden diese Wahnsinnsrenditen immer wieder angedeutet - ist unsachlich.
Immobilien sind viel Arbeit, allerdings tritt man aber nicht wie bei Aktien gegen Profis mit Insiderinformationen wie Goldman an, aber dafür gegen Firmen, die im Immosektor Skalenvorteile haben - das ist auch ein Nachteil.

Was ich eigentlich wollte: Durchschnittliche Renditen von privaten Käufern - kennt jemand Studien, die seriös sind - also nicht wieder diese YouTube-Leute: Ich bin so clever, ich habe in 2 Jahren 40 Wohnungen gekauft usw.. In den Nullerjahren waren das die Leute, die am Neuen Markt investiert haben usw.
Am lukrativsten ist eigene Firma, meinetwegen IT-Consultingfirma: Angestellter bringt 20k im Monat ein und kosten 5 k im Monat, dieser Gewinn wird reinvestiert um neue Leute einzustellen, und dann ist man nach 6 Monaten richtig weit, ... Dafür brauch man dann aber etwas mehr Können als der Immo-Investor, der meiner Meinung nach doch nur im Schnitt seine 2-3 Prozent im Jahr macht.

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

Ja, there is no free lunch. Wichtig ist, dass man das Business versteht und Aufwände so gut es geht, auslagert. Immobillien lohnen sich, wenn man mit dem Kapital und der Zeit anderer Leute arbeitet. Wenn man mit so wenig wie möglich EK einkauft, eine hohe Mietrendite erzielt und zu einem vernünftigen Preis verwalten lässt, bleibt eine sehr hohe EK-Rendite übrig.

Beispiel: MFH in einer armen Stadt, günstiger Stadtteil für 300k inkl. Renovierung gekauft mit 30k EK, mit 32k Kaltmiete pro Jahr. Abzüglich Verwaltung, Steuer, Instandhaltung, Versicherungen und Risikopuffer bleiben 10k übrig. Macht 33% Rendite aufs EK nach Steuer.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Es lassen sich durch Eingabe von entsprechenden Stichworten in eine Suchmaschine, beispielsweise "Rendite private Vermieter" genügend Artikel zu diesem Thema finden.

Ungefähr ein Fünftel der privaten Vermieter erzielt Verluste und ein Drittel lächerlich niedrige Renditen, d. h. gut die Hälfte der privaten Immobilieninvestitionen zur Kapitalanlage rentieren sich kaum.

Warum fremd vermietete Immobilien als Kapitalanlage dennoch so stark - auch hier - beworben werden ist der Umstand, daß viele Berufsgruppen, Gewerbe, das Handwerk und nicht zuletzt auch der Staat in Form von Steuern, Gebühren und Abgaben bestens daran verdient, was bei anderen Kapitalanlagen - beispielsweise ETF - gerade nicht der Fall ist.

WiWi Gast schrieb am 09.05.2020:

Hat eigentlich mal jemand eine Studie gesehen, was Immo-Besitzer überhaupt für eine Durchschnittsrendite in DEU haben - dazu gibt es auffällig wenig Studien - ich glaube so um die 2-3%.
YouTube ist voll mit den Leuten, die was von Leverage und Eigenkapitalrenditen von 30-40% und mehr erzählen - ab Minute 40 im YouTube-Video wird dann halt zugegeben, dass zum Ende der Abzahlphase die Eigenkapitalrendite natürlich dramatisch abnimmt, weil der Kredit ja fast schon getilgt ist und man mit einem Einsatz von 1 Million (Gegenwert des Hauses) die letzten jämmerlichen Raten tilgt - was ist dass dann für eine Eigenkapitalrendite - Jahr 30, Haus ist 1 Mio wert und ich zahl im letzten Jahr meinetwegen 15k ab? Hört sich für Jahr 30 dann nicht mehr nach dem Supergeschäft an.
Hier in diesem Blog werden diese Wahnsinnsrenditen immer wieder angedeutet - ist unsachlich.
Immobilien sind viel Arbeit, allerdings tritt man aber nicht wie bei Aktien gegen Profis mit Insiderinformationen wie Goldman an, aber dafür gegen Firmen, die im Immosektor Skalenvorteile haben - das ist auch ein Nachteil.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Viele der scheinbar hohen Mietrenditen kommen nur durch unterlassene oder hinausgezögerte Instandhaltung zustande.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Habe ich nun recherchiert und habe relativ viele Einträge gefunden, die allerdings nicht unabhängig sind.

Zudem wird in der Regel gesagt: Wertzuwachs pro Jahr meinetwegen 3-4% - allerdings ist das Problem natürlich dann, dass in der Regel ja eine Finanzierung vorgenommen wird und dann doch ein Leverage entsteht, der wie angedeutet sich bei Tilgung des Kredits immer wieder verändert.
Studien, dass man meinetwegen bei 100 % Finanzierung diese Wertsteigerung erwarten kann und bei 40 % Eigenkapital diesen gibt es anscheinend nicht, sondern mann muss dass dann alles selber ausrechnen - ausgehend von 3-4% Wertsteigerung im Schnitt und dann berücksichtigen, dass man einen gewissen Hebel hat.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2020:

Es lassen sich durch Eingabe von entsprechenden Stichworten in eine Suchmaschine, beispielsweise "Rendite private Vermieter" genügend Artikel zu diesem Thema finden.

Ungefähr ein Fünftel der privaten Vermieter erzielt Verluste und ein Drittel lächerlich niedrige Renditen, d. h. gut die Hälfte der privaten Immobilieninvestitionen zur Kapitalanlage rentieren sich kaum.

Warum fremd vermietete Immobilien als Kapitalanlage dennoch so stark - auch hier - beworben werden ist der Umstand, daß viele Berufsgruppen, Gewerbe, das Handwerk und nicht zuletzt auch der Staat in Form von Steuern, Gebühren und Abgaben bestens daran verdient, was bei anderen Kapitalanlagen - beispielsweise ETF - gerade nicht der Fall ist.

WiWi Gast schrieb am 09.05.2020:

Hat eigentlich mal jemand eine Studie gesehen, was Immo-Besitzer überhaupt für eine Durchschnittsrendite in DEU haben - dazu gibt es auffällig wenig Studien - ich glaube so um die 2-3%.
YouTube ist voll mit den Leuten, die was von Leverage und Eigenkapitalrenditen von 30-40% und mehr erzählen - ab Minute 40 im YouTube-Video wird dann halt zugegeben, dass zum Ende der Abzahlphase die Eigenkapitalrendite natürlich dramatisch abnimmt, weil der Kredit ja fast schon getilgt ist und man mit einem Einsatz von 1 Million (Gegenwert des Hauses) die letzten jämmerlichen Raten tilgt - was ist dass dann für eine Eigenkapitalrendite - Jahr 30, Haus ist 1 Mio wert und ich zahl im letzten Jahr meinetwegen 15k ab? Hört sich für Jahr 30 dann nicht mehr nach dem Supergeschäft an.
Hier in diesem Blog werden diese Wahnsinnsrenditen immer wieder angedeutet - ist unsachlich.
Immobilien sind viel Arbeit, allerdings tritt man aber nicht wie bei Aktien gegen Profis mit Insiderinformationen wie Goldman an, aber dafür gegen Firmen, die im Immosektor Skalenvorteile haben - das ist auch ein Nachteil.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Man muss bedenken, dass wahrscheinlich mindestens die Hälfte der privaten Vermieter, eher mehr, irgendwo auf dem tiefsten Land lebt und dort ihre Objekte hat. Deutschland besteht, anders als dieses Forum, nicht nur aus FFM, Stuttgart und München. Typische Privatvermieter sind sowas wie Tante Erna, die damals in den 80ern ihr EFH gebaut haben. Im Keller wurde eine Einliegerwohnung eingebaut, weil man diese vermieten und somit leichter den Kredit bezahlen könne. Nur Problem ist, dass gerade in sehr ländlichen Gebieten meist nur Leute in Schwierigkeiten in einer Kellerwohnung unter einem EFH leben wollen. Daher war die Regel: Mieter kam blieb ein bis zwei Jahre, dann musste eine Jahresmiete für Renovierung investiert werden. Dann wurde lieber leer stehen gelassen, statt zu vermieten. Die zweite Gruppe ist relativ gross, das sind Privatvermieter die irgendwelchen "Schrottimmobilien" Anbietern als Steuersparmodel auf den Leim gegangen sind.

Es ist nun mal so. Wenn man eine gute Rendite will, muss man gewisse Risiken eingehen. Das ist woanders nicht anders. Hier im Forum wollen viele am liebesten:

  • die schicke Wohnung in einer Top 10 Stadt, in einem attraktiven Stadtteil
  • gute Mietrendite
  • adrettes Mieterklientel die viele Jahre da drin bleibt

Das alles gibt es so nicht, schon vor 10 Jahren war das schwierig zu bekommen. In Deutschland sind A und B Städte mittlerweile ziemlich abgegrast. Man muss sich in den C Städten umsehen und vorallem den lokalen Markt sehr sehr sehr gut kennen. Dann kann man gute Rendite machen. Sonst Finger weg.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 10.05.2020:

Zudem wird in der Regel gesagt: Wertzuwachs pro Jahr meinetwegen 3-4%

Wo wird das bitte gesagt? Historisch betrachtet bleiben Immobilienpreise real konstant, unter der Annahme, dass man pro Jahr im Durchschnitt 1,0-1,5% in die Instandhaltung und Renovierung investiert.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Derartige Wertzuwächse gibt es zeitweise während der Haussezeiten am Immobilienmarkt tatsächlich wie beispielsweise von 2010 bis 2019, nur gibt es am Ende der Haussephase in den darauffolgenden Jahren zum Teil deutliche Verluste wie zuletzt am Anfang der 00er Jahre.

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.05.2020:

Zudem wird in der Regel gesagt: Wertzuwachs pro Jahr meinetwegen 3-4%

Wo wird das bitte gesagt? Historisch betrachtet bleiben Immobilienpreise real konstant, unter der Annahme, dass man pro Jahr im Durchschnitt 1,0-1,5% in die Instandhaltung und Renovierung investiert.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Gibt es denn Studien darüber, wie hoch der Eigenkapitalanteil bei der Finanzierung war und welche Rendite daraus dann resultierte - wahrscheinlich nicht.
1,0% Rendite kann ja bei geringem Eigenkapitalanteil bei der Finanzierung durchaus eine gute Eigenkapitalrendite ergeben - auch über die ganze Dauer der Kredittilgung.

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.05.2020:

Zudem wird in der Regel gesagt: Wertzuwachs pro Jahr meinetwegen 3-4%

Wo wird das bitte gesagt? Historisch betrachtet bleiben Immobilienpreise real konstant, unter der Annahme, dass man pro Jahr im Durchschnitt 1,0-1,5% in die Instandhaltung und Renovierung investiert.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Eine Anlage die mit 4% p.a. wächst hat sich in 20 Jahren nominell verdoppelt.

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

Zudem wird in der Regel gesagt: Wertzuwachs pro Jahr meinetwegen 3-4%

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 08.05.2020:

Was haltet ihr eigentlich von ETWs in Aachen? Dort sind die Mietrenditen noch nicht komplett im Keller wie in vielen Landeshauptstädten, und bei den tausenden Studenten eine Vermietung auf lange Sicht wohl garantiert.

Halte Aachen für sehr interessant! Neben den erwähnten Studenten, sehe ich auch die weitere Entwicklung der RWTH für sehr positiv. Was da am Campus Melaten an Clustern mit Firmenkooperationen aus dem Boden gestampft wird ist schon beeindruckend. Dann wird ja jetzt auch der Flugplatz Merzbrück deutlich ausgebaut im Hinblick auf Forschungsaktivitäten mit den E-Flugzeugen.
Es ist aber leider nicht so leicht, gute Objekte zu finden, gerade im Bereich Wohnungen. Bei MFH sieht es noch etwas besser aus.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

Gibt es denn Studien darüber, wie hoch der Eigenkapitalanteil bei der Finanzierung war und welche Rendite daraus dann resultierte - wahrscheinlich nicht.
1,0% Rendite kann ja bei geringem Eigenkapitalanteil bei der Finanzierung durchaus eine gute Eigenkapitalrendite ergeben - auch über die ganze Dauer der Kredittilgung.

Zudem wird in der Regel gesagt: Wertzuwachs pro Jahr meinetwegen 3-4%

Wo wird das bitte gesagt? Historisch betrachtet bleiben Immobilienpreise real konstant, unter der Annahme, dass man pro Jahr im Durchschnitt 1,0-1,5% in die Instandhaltung und Renovierung investiert.

Studien kenne ich nicht, kann Dir aber mal meine Kalkulation (grob über den Daumen) mitteilen:

Kaufpreis ETW: 300.000 (Jahr 2015)
Kaufnebenkosten: 20.000 (Zum Glück ohne Makler)
Mieteinnahme: 1.030 im Monat --> Faktor 24,x bezahlt, mit Nebenkosten 25,x --> landläufige Meinung: zu teuer

EK eingesetzt: 60k
FK: 260k --> Rate im Monat 1.110 (3 Prozent Tilgung, ca. 2 Prozent Zins)+
Nicht umlegbare Nebenkosten: 70 p.m.

Hypothese: Verkauf nach 10 Jahren (steuerfrei, keine Vorfälligkeit)

Bei Verkauf zu 300k (also ohne Wertsteigerung):

  • Restschuld ca. 160k, --> Erlös: 140K
  • Einsatz: 60k plus 18k über die Laufzeit (150p.m.)
    --> Geld fast verdoppelt innerhalb von 10 Jahren --> 8 Prozent Rendite (nach Steuer)

Bei Verkauf zu 360k (20 Prozent Wertsteigerung in 10 Jahren)

  • Restschuld ca. 160k, --> Erlös: 200K
  • Einsatz: 60k plus 18k über die Laufzeit (150p.m.)
    --> Geld fast verdreifacht innerhalb von 10 Jahren --> 11 Prozent Rendite (nach Steuer)

Ist natürlich nur alles ganz grob gerechnet. Zudem habe ich den Steuerspareffekt in den letzen Jahren nicht reingerechnet. Der dürfte sich jetzt nach fünf Jahren auch so langsam umdrehen. Nach zehn Jahren dürfte es steuertechnisch +/- Null ausgehen.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

Gibt es denn Studien darüber, wie hoch der Eigenkapitalanteil bei der Finanzierung war und welche Rendite daraus dann resultierte - wahrscheinlich nicht.
1,0% Rendite kann ja bei geringem Eigenkapitalanteil bei der Finanzierung durchaus eine gute Eigenkapitalrendite ergeben - auch über die ganze Dauer der Kredittilgung.

Zudem wird in der Regel gesagt: Wertzuwachs pro Jahr meinetwegen 3-4%

Wo wird das bitte gesagt? Historisch betrachtet bleiben Immobilienpreise real konstant, unter der Annahme, dass man pro Jahr im Durchschnitt 1,0-1,5% in die Instandhaltung und Renovierung investiert.

Studien kenne ich nicht, kann Dir aber mal meine Kalkulation (grob über den Daumen) mitteilen:

Kaufpreis ETW: 300.000 (Jahr 2015)
Kaufnebenkosten: 20.000 (Zum Glück ohne Makler)
Mieteinnahme: 1.030 im Monat --> Faktor 24,x bezahlt, mit Nebenkosten 25,x --> landläufige Meinung: zu teuer

EK eingesetzt: 60k
FK: 260k --> Rate im Monat 1.110 (3 Prozent Tilgung, ca. 2 Prozent Zins)+
Nicht umlegbare Nebenkosten: 70 p.m.

Hypothese: Verkauf nach 10 Jahren (steuerfrei, keine Vorfälligkeit)

Bei Verkauf zu 300k (also ohne Wertsteigerung):

  • Restschuld ca. 160k, --> Erlös: 140K
  • Einsatz: 60k plus 18k über die Laufzeit (150p.m.)
    --> Geld fast verdoppelt innerhalb von 10 Jahren --> 8 Prozent Rendite (nach Steuer)

Bei Verkauf zu 360k (20 Prozent Wertsteigerung in 10 Jahren)

  • Restschuld ca. 160k, --> Erlös: 200K
  • Einsatz: 60k plus 18k über die Laufzeit (150p.m.)
    --> Geld fast verdreifacht innerhalb von 10 Jahren --> 11 Prozent Rendite (nach Steuer)

Ist natürlich nur alles ganz grob gerechnet. Zudem habe ich den Steuerspareffekt in den letzen Jahren nicht reingerechnet. Der dürfte sich jetzt nach fünf Jahren auch so langsam umdrehen. Nach zehn Jahren dürfte es steuertechnisch +/- Null ausgehen.

Genau in die Richtung wollte ich grade auch antworten.

Die Renditen in den letzten 10 Jahren sind gerade für private Vermieter in guten Lagen enorm, dank der Regelung der steuerfreien Veräußerung.

Ich kann hier nur von eigenen Beispielen berichten, da meine Familie in der Immobilienbranche tätig ist. Wir haben in den letzten 10-15 Jahren Wertzuwächse von 100-200% an unseren privaten Mehrfamilienhäusern.
Bei Veräußerung sind das Eigenkapitalrenditen nach Steuern von 10-15% auf diesen Zeitraum (ohne FK - mit Leverage wird das hier jetzt unseriös, kann aber jeder mal für sich selbst nachrechnen.)
Fakt ist aber auch, dass die allermeisten, die nicht verkaufen müssen auch nicht verkaufen werden, solange keine Steuerreform ansteht. In vielen westdeutschen Studentenstädten, wie auch in meiner Heimatstadt, ist der Markt einfach leergekauft. Hier geht teilweise Faktor 40 über den Tisch für "normale Innenstadt MFH", aber keine 1A Lagen.
Persönlich wurden auch nur die Immobilien verkauft, die schlechte Bausubstanz haben, oder in GbRs mit anderen Parteien etc. waren.

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Das Problem vieler Immobilienkäufer der 90er Jahre war am Anfang der 00er Jahre, daß diese ihre Immobilien nur noch DEUTLICH unterhalb der historischen Anschaffungskosten veräußern konnten bzw. einen entsprechend niedrigen Erlös in einer Zwangsverwertung erzielten.

Rechne Dein Beispiel einmal mit einem Verkaufspreis von nur 200k bzw. 250k im Jahr 2025 ...

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

Kaufpreis ETW: 300.000 (Jahr 2015)
Kaufnebenkosten: 20.000 (Zum Glück ohne Makler)
Mieteinnahme: 1.030 im Monat --> Faktor 24,x bezahlt, mit Nebenkosten 25,x --> landläufige Meinung: zu teuer

EK eingesetzt: 60k
FK: 260k --> Rate im Monat 1.110 (3 Prozent Tilgung, ca. 2 Prozent Zins)+
Nicht umlegbare Nebenkosten: 70 p.m.

Hypothese: Verkauf nach 10 Jahren (steuerfrei, keine Vorfälligkeit)

Bei Verkauf zu 300k (also ohne Wertsteigerung):

  • Restschuld ca. 160k, --> Erlös: 140K
  • Einsatz: 60k plus 18k über die Laufzeit (150p.m.)
    --> Geld fast verdoppelt innerhalb von 10 Jahren --> 8 Prozent Rendite (nach Steuer)

Bei Verkauf zu 360k (20 Prozent Wertsteigerung in 10 Jahren)

  • Restschuld ca. 160k, --> Erlös: 200K
  • Einsatz: 60k plus 18k über die Laufzeit (150p.m.)
    --> Geld fast verdreifacht innerhalb von 10 Jahren --> 11 Prozent Rendite (nach Steuer)

Ist natürlich nur alles ganz grob gerechnet. Zudem habe ich den Steuerspareffekt in den letzen Jahren nicht reingerechnet. Der dürfte sich jetzt nach fünf Jahren auch so langsam umdrehen. Nach zehn Jahren dürfte es steuertechnisch +/- Null ausgehen.

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Nur eine ungeplante Zwangsräumung und die Mietrendite Deiner Milchmädchenrechnung ist bis in die nächste Steinzeit nicht mehr existent. Eine Anlage allein des Eigenkapitals in ETF auf große internationale Indizes wie MSCI World oder S&P 500 kann man im Vergleich dazu als fast mündelsicher begreifen.

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

Studien kenne ich nicht, kann Dir aber mal meine Kalkulation (grob über den Daumen) mitteilen:

Kaufpreis ETW: 300.000 (Jahr 2015)
Kaufnebenkosten: 20.000 (Zum Glück ohne Makler)
Mieteinnahme: 1.030 im Monat --> Faktor 24,x bezahlt, mit Nebenkosten 25,x --> landläufige Meinung: zu teuer

EK eingesetzt: 60k
FK: 260k --> Rate im Monat 1.110 (3 Prozent Tilgung, ca. 2 Prozent Zins)+
Nicht umlegbare Nebenkosten: 70 p.m.

Hypothese: Verkauf nach 10 Jahren (steuerfrei, keine Vorfälligkeit)

Bei Verkauf zu 300k (also ohne Wertsteigerung):

  • Restschuld ca. 160k, --> Erlös: 140K
  • Einsatz: 60k plus 18k über die Laufzeit (150p.m.)
    --> Geld fast verdoppelt innerhalb von 10 Jahren --> 8 Prozent Rendite (nach Steuer)

Bei Verkauf zu 360k (20 Prozent Wertsteigerung in 10 Jahren)

  • Restschuld ca. 160k, --> Erlös: 200K
  • Einsatz: 60k plus 18k über die Laufzeit (150p.m.)
    --> Geld fast verdreifacht innerhalb von 10 Jahren --> 11 Prozent Rendite (nach Steuer)

Ist natürlich nur alles ganz grob gerechnet. Zudem habe ich den Steuerspareffekt in den letzen Jahren nicht reingerechnet. Der dürfte sich jetzt nach fünf Jahren auch so langsam umdrehen. Nach zehn Jahren dürfte es steuertechnisch +/- Null ausgehen.

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Sonycson

Welche Immos haben die beste Rendite?

Sry als langjähriger Buy'n'Hold Investor im Immobilienbereich fällt mir dazu eig nur ein, dass die Immobilie für eine langfristige Buy'n'Hold Strategie eher nicht geeignet ist.

Sinnvolle Immobilien fangen erst bei ca. 7 Prozent Bruttorendite oder einem Faktor <14,5 an. Ja ich weiß ... in den Top20 Städten sind solche Renditen nicht mehr zu bekommen. Daher macht das investieren in diesen auch aktuell weniger Sinn.

Das will nur niemand hören.

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

Gibt es denn Studien darüber, wie hoch der Eigenkapitalanteil bei der Finanzierung war und welche Rendite daraus dann resultierte - wahrscheinlich nicht.
1,0% Rendite kann ja bei geringem Eigenkapitalanteil bei der Finanzierung durchaus eine gute Eigenkapitalrendite ergeben - auch über die ganze Dauer der Kredittilgung.

Zudem wird in der Regel gesagt: Wertzuwachs pro Jahr meinetwegen 3-4%

Wo wird das bitte gesagt? Historisch betrachtet bleiben Immobilienpreise real konstant, unter der Annahme, dass man pro Jahr im Durchschnitt 1,0-1,5% in die Instandhaltung und Renovierung investiert.

Studien kenne ich nicht, kann Dir aber mal meine Kalkulation (grob über den Daumen) mitteilen:

Kaufpreis ETW: 300.000 (Jahr 2015)
Kaufnebenkosten: 20.000 (Zum Glück ohne Makler)
Mieteinnahme: 1.030 im Monat --> Faktor 24,x bezahlt, mit Nebenkosten 25,x --> landläufige Meinung: zu teuer

EK eingesetzt: 60k
FK: 260k --> Rate im Monat 1.110 (3 Prozent Tilgung, ca. 2 Prozent Zins)+
Nicht umlegbare Nebenkosten: 70 p.m.

Hypothese: Verkauf nach 10 Jahren (steuerfrei, keine Vorfälligkeit)

Bei Verkauf zu 300k (also ohne Wertsteigerung):

  • Restschuld ca. 160k, --> Erlös: 140K
  • Einsatz: 60k plus 18k über die Laufzeit (150p.m.)
    --> Geld fast verdoppelt innerhalb von 10 Jahren --> 8 Prozent Rendite (nach Steuer)

Bei Verkauf zu 360k (20 Prozent Wertsteigerung in 10 Jahren)

  • Restschuld ca. 160k, --> Erlös: 200K
  • Einsatz: 60k plus 18k über die Laufzeit (150p.m.)
    --> Geld fast verdreifacht innerhalb von 10 Jahren --> 11 Prozent Rendite (nach Steuer)

Ist natürlich nur alles ganz grob gerechnet. Zudem habe ich den Steuerspareffekt in den letzen Jahren nicht reingerechnet. Der dürfte sich jetzt nach fünf Jahren auch so langsam umdrehen. Nach zehn Jahren dürfte es steuertechnisch +/- Null ausgehen.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Das war die Rendite des aktuellen Booms seit 2020. Nur lassen sich diese historischen Renditen nicht in Zukunft vergleichbar fortschreiben, ggf. geht sogar ein Teil der aktuellen Gewinne zukünftig wieder verloren.

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

Die Renditen in den letzten 10 Jahren sind gerade für private Vermieter in guten Lagen enorm, dank der Regelung der steuerfreien Veräußerung.

Ich kann hier nur von eigenen Beispielen berichten, da meine Familie in der Immobilienbranche tätig ist. Wir haben in den letzten 10-15 Jahren Wertzuwächse von 100-200% an unseren privaten Mehrfamilienhäusern.
Bei Veräußerung sind das Eigenkapitalrenditen nach Steuern von 10-15% auf diesen Zeitraum (ohne FK - mit Leverage wird das hier jetzt unseriös, kann aber jeder mal für sich selbst nachrechnen.)

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

Ist natürlich nur alles ganz grob gerechnet.

Das Problem bei Vorteilhaftigkeitsrechnungen im Immobilienbereich ist, dass es genau an dieser "Grobheit" scheitert. Denn schon kleine Veränderungen an den Parametern können das Bild komplett drehen.

Nur mal als Beipiel:
Ich hab mir dazu ein Modell gebaut, welches mir Kauf und Miete für die nächsten 50 Jahre vergleicht. Man kann dann allerhand Parameter wie Inflationsraten für verschiedene Kostenpositionen, Instandhaltungsaufwand, Sparzins, etc. eingeben. Anhand von Graphen kann man dann beurteilen, wann es günstiger ist zu Kaufen oder zu Mieten bzw. zu welchen Zeitpunkt die Vorteilhaftigkeit kippt.

Wenn ich darin z.B. den Instandhaltungsaufwand um 0,5% pro Jahr erhöhe, dann kann sich das Bild schon komplett drehen. Ebenso bei kleinen Änderungen vieler anderer Parameter. Und als Problem kommt noch hinzu, dass die Anfälligkeit für solche Schwankungen größer wird, je weniger EK verwendet wird, denn dann beziehen sich die Schwankungen auf eine kleinere Basis. Das ganze zeigt, man kann sich vieles sehr leicht ziemlich schön rechnen, indem man an mehreren Stellen einen etwas besseren Wert annimmt. Und man kann im Vorfeld oftmals auch garnicht sagen, welche Annahme nun richtig ist, man kann da nur damit rechnen, was man selbst am realistischsten hält und dann danach handeln. Ob es dann wirklich so kommt, oder ob es genau die falsche Entscheidung war, weiß man mit Sicherheit erst hinterher.

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

Das Problem vieler Immobilienkäufer der 90er Jahre war am Anfang der 00er Jahre, daß diese ihre Immobilien nur noch DEUTLICH unterhalb der historischen Anschaffungskosten veräußern konnten bzw. einen entsprechend niedrigen Erlös in einer Zwangsverwertung erzielten.

Rechne Dein Beispiel einmal mit einem Verkaufspreis von nur 200k bzw. 250k im Jahr 2025 ...

Ist ja kein Problem: Bei 238k ist Break-Even. Dann hätte ich mein Geld für 10 Jahre zu Null Prozent reingesteckt, wenn ich dann verkaufen würde. Aber ganz ehrlich: Sollten die Immobilienwerte so fallen, dann verkaufe ich eben nicht. Das Ding trägt sich quasi selbst, der Zins ist 15 Jahre fest und irgendwann wenn ich in Rente gehe ist das Ding halt abbezahlt und ich kriege 1.000, vielleicht auch 1.500 Euro "Extra-Rente".

Zudem halte ich auf Dauer signifikant sinkende Immobilienwerte für ein unrealistisches Szenario. Insbesondere in A-Lage in einer Großstadt / Universitätsstadt. Da hätte ich dann eher Bedenken, wenn die Kohle in ETF steckt.

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Das ist der eine MIETNOMADE, der die schöne Rechnung ZUNICHTE macht.

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

Ist natürlich nur alles ganz grob gerechnet.

Das Problem bei Vorteilhaftigkeitsrechnungen im Immobilienbereich ist, dass es genau an dieser "Grobheit" scheitert. Denn schon kleine Veränderungen an den Parametern können das Bild komplett drehen.

Nur mal als Beipiel:
Ich hab mir dazu ein Modell gebaut, welches mir Kauf und Miete für die nächsten 50 Jahre vergleicht. Man kann dann allerhand Parameter wie Inflationsraten für verschiedene Kostenpositionen, Instandhaltungsaufwand, Sparzins, etc. eingeben. Anhand von Graphen kann man dann beurteilen, wann es günstiger ist zu Kaufen oder zu Mieten bzw. zu welchen Zeitpunkt die Vorteilhaftigkeit kippt.

Wenn ich darin z.B. den Instandhaltungsaufwand um 0,5% pro Jahr erhöhe, dann kann sich das Bild schon komplett drehen. Ebenso bei kleinen Änderungen vieler anderer Parameter. Und als Problem kommt noch hinzu, dass die Anfälligkeit für solche Schwankungen größer wird, je weniger EK verwendet wird, denn dann beziehen sich die Schwankungen auf eine kleinere Basis. Das ganze zeigt, man kann sich vieles sehr leicht ziemlich schön rechnen, indem man an mehreren Stellen einen etwas besseren Wert annimmt. Und man kann im Vorfeld oftmals auch garnicht sagen, welche Annahme nun richtig ist, man kann da nur damit rechnen, was man selbst am realistischsten hält und dann danach handeln. Ob es dann wirklich so kommt, oder ob es genau die falsche Entscheidung war, weiß man mit Sicherheit erst hinterher.

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WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

Ist ja kein Problem: Bei 238k ist Break-Even. Dann hätte ich mein Geld für 10 Jahre zu Null Prozent reingesteckt, wenn ich dann verkaufen würde. Aber ganz ehrlich: Sollten die Immobilienwerte so fallen, dann verkaufe ich eben nicht. Das Ding trägt sich quasi selbst, der Zins ist 15 Jahre fest und irgendwann wenn ich in Rente gehe ist das Ding halt abbezahlt und ich kriege 1.000, vielleicht auch 1.500 Euro "Extra-Rente".

Zum einen hast Du immer Arbeit mit der Miet- und Hausverwaltung, zum anderen kann nur ein einziger Mietnomade Deine Altersvorsorge quasi zunichte machen.

Zudem halte ich auf Dauer signifikant sinkende Immobilienwerte für ein unrealistisches Szenario. Insbesondere in A-Lage in einer Großstadt / Universitätsstadt. Da hätte ich dann eher Bedenken, wenn die Kohle in ETF steckt.

In 10 bis 15 Jahren sollten sich wenigstens für ein paar Jahre stabile Aufwärtstrends bei ETF und Einzelwerten gefunden haben mit interessanten Renditen, teilzuhaben durch regelmäßige Kontrollarbeit von zu Hause aus.

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

Das Problem vieler Immobilienkäufer der 90er Jahre war am Anfang der 00er Jahre, daß diese ihre Immobilien nur noch DEUTLICH unterhalb der historischen Anschaffungskosten veräußern konnten bzw. einen entsprechend niedrigen Erlös in einer Zwangsverwertung erzielten.

Rechne Dein Beispiel einmal mit einem Verkaufspreis von nur 200k bzw. 250k im Jahr 2025 ...

Ist ja kein Problem: Bei 238k ist Break-Even. Dann hätte ich mein Geld für 10 Jahre zu Null Prozent reingesteckt, wenn ich dann verkaufen würde. Aber ganz ehrlich: Sollten die Immobilienwerte so fallen, dann verkaufe ich eben nicht. Das Ding trägt sich quasi selbst, der Zins ist 15 Jahre fest und irgendwann wenn ich in Rente gehe ist das Ding halt abbezahlt und ich kriege 1.000, vielleicht auch 1.500 Euro "Extra-Rente".

Zudem halte ich auf Dauer signifikant sinkende Immobilienwerte für ein unrealistisches Szenario. Insbesondere in A-Lage in einer Großstadt / Universitätsstadt. Da hätte ich dann eher Bedenken, wenn die Kohle in ETF steckt.

Außerdem wohnt man selbstbestimmt und mit Garten! Ich zahle doch nicht den Kredit eines Vermieters ab nur um mich dann in eine 80 qm Wohnung zu zwängen... manche Leute... Mieter sind wirklich arm dran.

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Gegen Mietnomaden kann man sich zumindest zum Teil versichern und man kann entsprechende Nachweise einfordern. Auf den Gesamtmarkt bezogen, sind nur ca. 1% aller Mieter Problemfälle. Häufig sind diese eher in Gegenden zu finden, wo man nicht investieren sollte. Wie im Beispiel von der Einliegerwohnung im EFH auf dem Dorf, wo häufig nur Menschen mit finanziellen Schwierigkeiten einziehen. Daher investiere ich in Singlewohnungen, in zentralen Lagen, habe aber 2010 angefangen, damals ging es noch ganz gut, heute findet man fast nichts mehr mit gescheiter Rendite. Singlewohnungen in gefragten, aber nicht zu teuren Lagen, an Leute die arbeiten oder Eltern als Bürgen haben, akzeptiert meine Vermieterversicherung und da hat ich noch nie Probleme. Probleme mit Mietern kenn ich eher von Privatvermietern auf dem Land, die meist grosse Wohnungen an Familien mit kleinen Kindern vermieten. Wenn die nicht mehr zahlen wollen oder können, dann hat man ein Problem. Selbst mit Räumungstitel räumen die Gerichte oft noch großzügige Räumungsfristen ein. Wenn die Familie unter der Pfändungsgrenze lebt, was mit mehreren Kindern und einem nicht so gut bezahlten Job schnell der Fall ist, bleibt man auf den Kosten sitzen. Sowas übernimmt dann auch keine Versicherung im Normalfall.

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

Ist ja kein Problem: Bei 238k ist Break-Even. Dann hätte ich mein Geld für 10 Jahre zu Null Prozent reingesteckt, wenn ich dann verkaufen würde. Aber ganz ehrlich: Sollten die Immobilienwerte so fallen, dann verkaufe ich eben nicht. Das Ding trägt sich quasi selbst, der Zins ist 15 Jahre fest und irgendwann wenn ich in Rente gehe ist das Ding halt abbezahlt und ich kriege 1.000, vielleicht auch 1.500 Euro "Extra-Rente".

Zum einen hast Du immer Arbeit mit der Miet- und Hausverwaltung, zum anderen kann nur ein einziger Mietnomade Deine Altersvorsorge quasi zunichte machen.

Zudem halte ich auf Dauer signifikant sinkende Immobilienwerte für ein unrealistisches Szenario. Insbesondere in A-Lage in einer Großstadt / Universitätsstadt. Da hätte ich dann eher Bedenken, wenn die Kohle in ETF steckt.

In 10 bis 15 Jahren sollten sich wenigstens für ein paar Jahre stabile Aufwärtstrends bei ETF und Einzelwerten gefunden haben mit interessanten Renditen, teilzuhaben durch regelmäßige Kontrollarbeit von zu Hause aus.

Ich habe fast überhaupt keine Arbeit mit der Verwaltung. Das macht alles der Hausverwalter für einen Appel und ein Ei (30 Euro im Jahr oder so, er verwaltet das ganze Haus).

Ich mache nur ein mal im Jahr die Nebenkostenabrechnung und alle drei bis vier Jahre einen Mieterwechsel.

Und zum Thema Mietnomade kann ich Euch nur sagen: "Ihr schaut zu viel RTL2!" Klar gibt es das auch in der Wirklichkeit, aber das Risiko ist wahrscheinlich ähnlich hoch wie vom Bus überfahren zu werden. Ein bisschen Menschenverstand bei der Mieterauswahl, dann passt das schon.

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Der amerikanische Nasdaq 100 - Index ist von 1984 bis heute buy-and-hold um das Neunzigfache (x 90) gewachsen - zuzüglich Dividenden. Ich kenne keine Immobilie oder Grundstück - obwohl bei Grundstücken ein derartiger noch eher möglich ist - was sich seither vergleichbar rentiert hätte.

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

Gegen Mietnomaden kann man sich zumindest zum Teil versichern und man kann entsprechende Nachweise einfordern. Auf den Gesamtmarkt bezogen, sind nur ca. 1% aller Mieter Problemfälle. Häufig sind diese eher in Gegenden zu finden, wo man nicht investieren sollte. Wie im Beispiel von der Einliegerwohnung im EFH auf dem Dorf, wo häufig nur Menschen mit finanziellen Schwierigkeiten einziehen. Daher investiere ich in Singlewohnungen, in zentralen Lagen, habe aber 2010 angefangen, damals ging es noch ganz gut, heute findet man fast nichts mehr mit gescheiter Rendite. Singlewohnungen in gefragten, aber nicht zu teuren Lagen, an Leute die arbeiten oder Eltern als Bürgen haben, akzeptiert meine Vermieterversicherung und da hat ich noch nie Probleme. Probleme mit Mietern kenn ich eher von Privatvermietern auf dem Land, die meist grosse Wohnungen an Familien mit kleinen Kindern vermieten. Wenn die nicht mehr zahlen wollen oder können, dann hat man ein Problem. Selbst mit Räumungstitel räumen die Gerichte oft noch großzügige Räumungsfristen ein. Wenn die Familie unter der Pfändungsgrenze lebt, was mit mehreren Kindern und einem nicht so gut bezahlten Job schnell der Fall ist, bleibt man auf den Kosten sitzen. Sowas übernimmt dann auch keine Versicherung im Normalfall.

Kannst du vielleicht nochmal für einen Laien erklären, warum man Mietnomaden so ausgesetzt ist? Verstehe einfach nicht, wieso man die Leute nicht rausschmeissen kann (außer in dem von dir genannten Fall).

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 12.05.2020:

Ich habe fast überhaupt keine Arbeit mit der Verwaltung. Das macht alles der Hausverwalter für einen Appel und ein Ei (30 Euro im Jahr oder so, er verwaltet das ganze Haus).

Ich mache nur ein mal im Jahr die Nebenkostenabrechnung und alle drei bis vier Jahre einen Mieterwechsel.

Und zum Thema Mietnomade kann ich Euch nur sagen: "Ihr schaut zu viel RTL2!" Klar gibt es das auch in der Wirklichkeit, aber das Risiko ist wahrscheinlich ähnlich hoch wie vom Bus überfahren zu werden. Ein bisschen Menschenverstand bei der Mieterauswahl, dann passt das schon.

Welcher hausverwalter tut das alles für 30€ im Jahr?

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Ein paar Frage zu den Versicherungen gegen Mietausfall und Mietnomaden:

  • Ersetzt die Mietausfallversicherung aktuell die Ausfälle wegen der Coronakrise?

  • Kann ich bei der Versicherung gegen Mietnomaden noch meine Mieter frei auswählen oder muß ich vor Abschluß eines Mietvertrags die Versicherung fragen oder besondere Sorgfaltspflichten einhalten, weil die Versicherung immer argumentieren kann daß ich durch falsche Mieterauswahl den Versicherungsfall selbst provoziert habe?

  • Wann zahlt die Mietnomadenversicherung, weil üblicherweise braucht man das Geld sofort, ein Prozeß zwecks Titulierung dieser Ansprüche kann im schlimmsten Fall Jahre dauern?

  • Was ist mit der Versicherungsentschädigung, wenn ich die titulierten Ansprüche gegen einen Mietnomaden nach Jahren - teilweise - zurückerhalte?

Hat hier jemand bereits Erfahrungen gemacht und kann berichten?

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 12.05.2020:

Welcher hausverwalter tut das alles für 30€ im Jahr?

Eine Hausverwaltung, die eine einzelne Einheit in einer größeren Wohnanlage für EUR 10,00 / Monat verwaltet ist bereits günstig?

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 12.05.2020:

Welcher hausverwalter tut das alles für 30€ im Jahr?

Eine Hausverwaltung, die eine einzelne Einheit in einer größeren Wohnanlage für EUR 10,00 / Monat verwaltet ist bereits günstig?

Die Verwaltung von Mietshäusern kostet im Schnitt zwischen 17,50 Euro und 25 Euro netto pro Einheit und Monat.

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Das Wissen um den richtigen Zeitpunkt ist der halbe Erfolg.

Maurice Couve de Murville

    1. Januar 1907 † 24. Dezember 1999
antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Warum gibt es immer noch (Neubau-) Immobilien zur Kapitalanlage mit Mietpool, wenn man sich gegen Mietnomaden und Mietausfälle versichern separat kann?

Zumal solche Immobilien wegen dem Mietpool später nur schwer veräußerbar sind?

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Mietpool: Gesetz der grossen Zahlen. Damit ist man seine eigene Versicherung, wenn der Pool gut ist. Sonst ist eine Versicherung oft besser. Kommt immer darauf an. Die Konditionen der Versicherer sind unterschiedlich, auch die Kriterien.

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Vergleichbar könnte man einen Dividendenpool gründen, in den alle börsennotierten Gesellschaften ihre Dividenden abführen um einzelne Dividendenausfälle oder -kürzungen zu egalisieren.

Investoren, die ihr Depot vergleichbar wie im Immobilienbereich teilweise fremdfinzieren hätten auf diese Weise die Sicherheit regelmäßiger Einnahmen zur Finanzierung der Sollzinsen eines Wertpapier - Lombardkredits.

Wären die Einzelwerte auf diese Weise nun wertvoller?

Merkste was ... ?

WiWi Gast schrieb am 13.05.2020:

Mietpool: Gesetz der grossen Zahlen. Damit ist man seine eigene Versicherung, wenn der Pool gut ist. Sonst ist eine Versicherung oft besser. Kommt immer darauf an. Die Konditionen der Versicherer sind unterschiedlich, auch die Kriterien.

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Sowas mit Mietpool würde ich nie kaufen. Ist doch im Prinzip ein strukturiertes Produkt an dem irgendein Entwickler seine Marge verdient..

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 12.05.2020:

Das Wissen um den richtigen Zeitpunkt ist der halbe Erfolg.

Maurice Couve de Murville

    1. Januar 1907 † 24. Dezember 1999

Hast Du eigentlich einen Abreißkalender oder googelst Du das jedes Mal aufs Neue?

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 13.05.2020:

Sowas mit Mietpool würde ich nie kaufen. Ist doch im Prinzip ein strukturiertes Produkt an dem irgendein Entwickler seine Marge verdient..

Angenomme, Du ziehst entnervt von Deiner bisherigen Mieterschaft in Deine Anlageimmobilie mit Mietpool. Dann wäre es nur vernünftig, selbst keine Miete zu bezahlen und weiterhin die Zuweisungen aus dem Mietpool einzukassieren. Oder kann Dich die Hausverwaltung bei Selbstnutzung zwingen, wenigstens die ortsübliche Vergleichsmiete an den Mietpool abzuführen um davon wieder einen Bruchteil als Zuweisung aus dem Mietpool zu erhalten?

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 13.05.2020:

Sowas mit Mietpool würde ich nie kaufen. Ist doch im Prinzip ein strukturiertes Produkt an dem irgendein Entwickler seine Marge verdient..

Angenomme, Du ziehst entnervt von Deiner bisherigen Mieterschaft in Deine Anlageimmobilie mit Mietpool. Dann wäre es nur vernünftig, selbst keine Miete zu bezahlen und weiterhin die Zuweisungen aus dem Mietpool einzukassieren. Oder kann Dich die Hausverwaltung bei Selbstnutzung zwingen, wenigstens die ortsübliche Vergleichsmiete an den Mietpool abzuführen um davon wieder einen Bruchteil als Zuweisung aus dem Mietpool zu erhalten?

Geh mal davon aus, dass die Verträge hierfür eine Regelung vorsehen ;-)

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Nichts ist erniedrigender als Narren zu sehen, die in Geschäften erfolgreich sind, bei denen wir versagt haben.

Gustave Flaubert

    1. Dezember 1821 † 8. Mai 1880
antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 12.05.2020:

Der amerikanische Nasdaq 100 - Index ist von 1984 bis heute buy-and-hold um das Neunzigfache (x 90) gewachsen - zuzüglich Dividenden. Ich kenne keine Immobilie oder Grundstück - obwohl bei Grundstücken ein derartiger noch eher möglich ist - was sich seither vergleichbar rentiert hätte.

Will das nur nochmal hervorheben. Rein als Kapitalanlage gekaufte Immobilien ohne Aussicht auf Eigennutzung sind bei aktueller Wirtschaftslage entweder Hobby oder für Leute die zu faul sind selbstständig anzusparen.

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Der amerikanische Nasdaq 100 - Index ist von 1984 bis heute buy-and-hold um das Neunzigfache (x 90) gewachsen - zuzüglich Dividenden. Ich kenne keine Immobilie oder Grundstück - obwohl bei Grundstücken ein derartiger noch eher möglich ist - was sich seither vergleichbar rentiert hätte.

Will das nur nochmal hervorheben. Rein als Kapitalanlage gekaufte Immobilien ohne Aussicht auf Eigennutzung sind bei aktueller Wirtschaftslage entweder Hobby oder für Leute die zu faul sind selbstständig anzusparen.

Diese 90x entsprechen nur 13 bis 14% p.a., sind auch volatil und solche Renditen (und höhere) können mit Immobilien auch erzielt werden.

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Der amerikanische Nasdaq 100 - Index ist von 1984 bis heute buy-and-hold um das Neunzigfache (x 90) gewachsen - zuzüglich Dividenden. Ich kenne keine Immobilie oder Grundstück - obwohl bei Grundstücken ein derartiger noch eher möglich ist - was sich seither vergleichbar rentiert hätte.

Will das nur nochmal hervorheben. Rein als Kapitalanlage gekaufte Immobilien ohne Aussicht auf Eigennutzung sind bei aktueller Wirtschaftslage entweder Hobby oder für Leute die zu faul sind selbstständig anzusparen.

Diese 90x entsprechen nur 13 bis 14% p.a., sind auch volatil und solche Renditen (und höhere) können mit Immobilien auch erzielt werden.

Die Volatilität hast du bei Immobilien, die dir eine solche Rendite ermöglichen, zwecks Mietausfall und Leerstandswagnis auch, plus sie sind im Vergleich zum NASDAQ nicht einmal passiv.

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Jop, die EK-Rendite meiner Objekte liegt deutlich über 20%. Meine Bruttomietrendite bei 8,6% (auf den Kaufpreis Inkl. Nebenkosten gerechnet). Wenn ich hier noch die Wertsteigerung der letzten 8 Jahre dazu rechne....

Aber natürlich geleveraged, wobei die ersten demnächst schuldenfrei werden.
Und aktuell kaufe ich keine Immobilien mehr, da ich nichts mehr preiswertes finde außer in der wirklichen Pampas. Ich verkaufe jetzt wahrscheinlich eher 3-4 Objekte.

Mit Aktien hab ich leider keine so gute Rendite, wenn auch nicht schlecht da ich relativ techlastig investiert habe.

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Der amerikanische Nasdaq 100 - Index ist von 1984 bis heute buy-and-hold um das Neunzigfache (x 90) gewachsen - zuzüglich Dividenden. Ich kenne keine Immobilie oder Grundstück - obwohl bei Grundstücken ein derartiger noch eher möglich ist - was sich seither vergleichbar rentiert hätte.

Will das nur nochmal hervorheben. Rein als Kapitalanlage gekaufte Immobilien ohne Aussicht auf Eigennutzung sind bei aktueller Wirtschaftslage entweder Hobby oder für Leute die zu faul sind selbstständig anzusparen.

Diese 90x entsprechen nur 13 bis 14% p.a., sind auch volatil und solche Renditen (und höhere) können mit Immobilien auch erzielt werden.

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

Wo ist denn innerhalb von 35 Jahren ein Grundstück um das 90fache teurer geworden? Ich glaube, so manche verlieren hier in der Bitcoin- und Corona-Aktien-Blase langsam das Gefühl für wirtschaftliche Realitäten.

Vor allem wird das der Fall sein, wenn ihr mal arbeiten geht. Wenn nämlich 14% "anstrengungslose Geldvermehrung" erwartet wird, dann fühlt es sich richtig schlecht an, wenn man für 2,5k netto im Monat arbeiten gehen muss, 40 Stunden pro Woche. Und wenn nach 2 Jahren die erste Gehaltserhöhung vielleicht 3% netto mehr ist.

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Der amerikanische Nasdaq 100 - Index ist von 1984 bis heute buy-and-hold um das Neunzigfache (x 90) gewachsen - zuzüglich Dividenden. Ich kenne keine Immobilie oder Grundstück - obwohl bei Grundstücken ein derartiger noch eher möglich ist - was sich seither vergleichbar rentiert hätte.

Will das nur nochmal hervorheben. Rein als Kapitalanlage gekaufte Immobilien ohne Aussicht auf Eigennutzung sind bei aktueller Wirtschaftslage entweder Hobby oder für Leute die zu faul sind selbstständig anzusparen.

Diese 90x entsprechen nur 13 bis 14% p.a., sind auch volatil und solche Renditen (und höhere) können mit Immobilien auch erzielt werden.

antworten
WiWi Gast

Welche Immos haben die beste Rendite?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Wo ist denn innerhalb von 35 Jahren ein Grundstück um das 90fache teurer geworden? Ich glaube, so manche verlieren hier in der Bitcoin- und Corona-Aktien-Blase langsam das Gefühl für wirtschaftliche Realitäten.

Und das darf man natürlich auch nicht vergessen: ja, kurzfristige Renditen auf dem Niveau vom NASDAQ-Beispiel oben findet man selbstverständlich auch im Immobilienmarkt immer mal wieder. Allerdings sind die Renditen hier so gut wie nie über 35 Jahre haltbar, geschweige denn ist der NASDAQ hier überhaupt ein Extrembeispiel sondern wenn überhaupt der Durchschnitt.

Solche Immobilien sind im Risikoprofil, etc. eher mit den Top-Performern wie Tesla und Co. zu vergleichen, oder gar mit erfolgreicher Selbstständigkeit aufgrund dessen dass solch eine Immobilie selbstverständlich immer Mehrarbeit auf sich ziehen wird (sonst wäre sie kaum mit so einem Renditeprofil am Markt) - und da sind 14% wieder nichts.

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Wohneigentümer bauen sechsmal so viel Vermögen auf wie Mieter

Ein Wohnhaus mit verglaster Veranda in gelb gestrichen mit grünen Holzlatten am Dachstuhl und blauen Fensterrahmen.

Eine Studie der LBS Research und dem Forschungsinstitut empirica zeigt, dass Wohneigentümer erfolgreicher im Vermögensaufbau sind. Menschen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, wiesen durch das Wohneigentum eine Wertimmobile von durchschnittlich 152.000 Euro auf und verfügen zusätzlich über ein Nettogeldvermögen von 45.000 Euro. Mieterhaushalte kamen auf durchschnittlich 24.000 Euro und 6.000 Euro Immobilienvermögen aus Vermietung.

Renditeerwartung bei Immobiliengeschäften sollte nicht zu hoch sein

Häuserfassaden ergeben verschiedenste Formen.

Die Deutschen befinden sich im Immobilien-Kaufrausch. Allerdings warnt das Verbraucherportal Finanztip vor zu hohen Erwartungen: Renditen von fünf oder mehr Prozent werden in der Realität selten erreicht. Im Falle von stagnierenden Immobilienpreisen und Mietausfällen liegen die Renditen oftmals nur noch bei einem Prozent.

Wohneigentumsförderung: Neue Grunderwerbsteuer muss her

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Ein wichtiger Teil der Altersvorsorge ist Wohneigentum. Trotz niedriger Zinsen der vergangenen Jahre zählt die Bundesrepublik als Land der Mieter. Grund dafür sind neben dem mangelnden Angebot an Immobilien auch die hohen Eigenkapitalanforderungen und die erheblichen Kaufnebenkosten. Eine Umstrukturierung der Grunderwerbssteuer könnte den Anreiz zum Immobilienkauf ändern. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Immobilienmarkt - Metropolen haben Boom verschlafen

Die Hausfront eines Mehrparteienhauses mit vielen Balkonen.

Der deutschen Immobilienbranche geht es nach eigener Einschätzung noch immer sehr gut. Das zeigt der aktuelle Immobilien-Index des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Allerdings sorgen sich vor allem die Entwickler großer Bauprojekte um Nachwuchs – nicht zuletzt, weil besondere Herausforderungen auf sie warten: Laut IW wurden in Deutschland von 2010 bis 2014 rund 310.000 Wohnungen zu wenig gebaut.

Deutscher Immobilienmarkt 2014 - Kaufen macht fast überall noch Sinn

Zwei Häuser im Rohbau mit Kränen im Hintergrund.

Die Immobilienpreise sind in den vergangenen Jahren vor allem in den Großstädten München, Berlin und Hamburg kräftig gestiegen. Das weckt Erinnerungen an die Preisblasen in Spanien oder den USA, die später zur Weltwirtschaftskrise führten. Tatsächlich sind keine Blasen in Sicht und es ist vielerorts noch immer sinnvoll, in die eigenen vier Wände zu investieren.

Fenster erneuern und Energie sparen – was ist zu beachten?

Das Bild zeigt einen Altbau mit einer grauen Putzwand, bei dem gerade die Fenster saniert wurden. Rund um die Fenster ist noch der Isolierschaum zu sehen und die unverputzten Mauerstücke.

Fenster erfüllen zahlreiche Funktionen. Eine der wichtigsten ist der Punkt der Abdichtung gegenüber den Temperaturen im Außenbereich. Im Winter ist es teilweise äußerst kalt. Gelangt die Kälte in den Innenraum, kann die beste Heizung nichts ausrichten. Die Bewohner frieren. Im Sommer sollen Fenster die Hitze vom Wohnraum fernhalten und auch Feuchtigkeit darf nicht hinein. Mit zunehmendem Alter verschleißen viele Fenster und werden undicht. Wannn lohnt es sich, Fenster zu erneuern und was ist bei der Auswahl neuer Fenster zu beachten?

Bevölkerungsvorausberechnung 2060 - Im Osten leben 37 Prozent weniger Menschen

Bevölkerungsvorausberechnung 2060 des Statistischen Bundesamtes: Der Osten Deutschlands wird bis zum Jahr 2060 in viel stärkerem Maße vom Rückgang und der Alterung der Bevölkerung betroffen sein als der Westen.

Als Student ein geerbtes Haus verkaufen - Infos zu Verkehrswert, Nachlassgericht und Finanzamt

Das richtige Vorgehen ermöglicht einen reibungslosen Verkauf der geerbten Immobilie.

Nicht jeder möchte eine ihm vermachte Immobilie behalten. Viele junge Menschen, etwa Studenten, wollen ein geerbtes Haus verkaufen und mit dem Erlös eigene Träume verwirklichen. Wer als Student ein geerbtes Haus verkaufen möchte, der muss sich nach dem Antritt des Erbes mit dem Nachlassgericht und dem Finanzamt auseinandersetzen. Welche Rolle spielt dabei die Wertermittlung einer Immobilie?

Familie, Freunde und Eigenheim sind zentrale Lebensziele

Ein Wohnhaus mit Solaranlage auf dem Dach.

In Zeiten von Wirtschaftskrise und Globalisierung setzen die Deutschen in ihrer Lebensplanung verstärkt auf zwischenmenschliche Erfüllung. Erstaunlich: Trotz hoher Belastung gehören Familien zu Deutschlands optimistischster Bevölkerungsgruppe.

Antworten auf Welche Immos haben die beste Rendite?

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