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Immobilienmarkt - Metropolen haben Boom verschlafen

Der deutschen Immobilienbranche geht es nach eigener Einschätzung noch immer sehr gut. Das zeigt der aktuelle Immobilien-Index des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Allerdings sorgen sich vor allem die Entwickler großer Bauprojekte um Nachwuchs – nicht zuletzt, weil besondere Herausforderungen auf sie warten: Laut IW wurden in Deutschland von 2010 bis 2014 rund 310.000 Wohnungen zu wenig gebaut.

Die Hausfront eines Mehrparteienhauses mit vielen Balkonen.

Immobilienmarkt - Metropolen haben Boom verschlafen
Köln, 24.09.2015 (iw) - Seit 2010 ist die Bautätigkeit in Deutschland von 160.000 auf 245.000 Wohnungen pro Jahr gestiegen – allerdings zu selten dort, wo sie tatsächlich gebraucht werden: in den Städten. Nach Berechnungen des IW Köln entfallen 91 Prozent des gesamten Nachholbedarfs auf nur 46 der 402 Kreise und kreisfreien Städte. Allein in den fünf größten Metropolen fehlen insgesamt 160.000 Wohnungen. Berlin führt die Liste jener Städte an, in denen von 2010 bis 2014 besonders wenig gebaut wurde. Rund um Alex und Ku'damm hat sich der Nachholbedarf in diesem Zeitraum auf 55.600 Wohnungen summiert, in München wurden 40.200 Wohnungen zu wenig gebaut und in Hamburg 34.600. Zudem – das hatte eine IW-Studie bereits vor einigen Wochen gezeigt – wird der Bedarf an Wohnungen in den Städten und wirtschaftsstarken Regionen in den kommenden Jahren weiter steigen. Und das auch ohne all die Flüchtlinge, für die momentan noch einmal zusätzlicher Wohnraum nötig wird.

Die Nachfrage nach Wohnraum ist hoch und die Zinsen sind niedrig – da überrascht es nicht, dass die Immobilienbranche im jüngsten Immobilien-Index des IW Köln weiterhin recht positiv in die Zukunft blickt. Allerdings machen sich einige Sparten Sorgen um den Nachwuchs: 11 Prozent der vom IW Köln in Kooperation mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft RBSM befragten Firmen gaben an, nicht die richtigen Fachkräfte zu finden. Während Wohnungsunternehmen und jene mit Fokus auf den Einzelhandel weniger Nachwuchssorgen haben, finden derzeit schon 21 Prozent der Entwickler großer Bauprojekte kaum noch Fachpersonal – und das, obwohl gerade die sogenannten Projektentwickler ihre aktuelle Lage und ihre Perspektiven als besonders positiv einstufen.

Hoher Nachholbedarf in deutschen Städten
Nachholbedarf an zusätzlichen Wohnungen aus den Jahren 2010 bis 2014 in kreisfreien Städten mit mehr als 500 Wohneinheiten Nachholbedarf.
 

 

Download [PDF, 28 Seiten - 881 KB]
Der künftige Bedarf an Wohnungen – Eine Analyse für Deutschland und alle 402 Kreise

 

Im Forum zu REM

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Master Real Estate an der Universität Regensburg

WiWi Gast

Habe eine Ausbildung zum Kfm. der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft bei einem großen Berliner Wohnungsunternehmen und mache einen Bachelor in BWL.

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Master Real Estate Uni Regensburg

WiWi Gast

Kennt jmd den Studiengang? Ist der Abschluss vorteilhaft um anschließend bei internationalen Immobilienberatern wie JLL, DTZ, CB Richard Ellis oder z.B. Savills einzusteigen?

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Studiengang Master Real Estate Uni Regensburg

WiWi Gast

Hat jemand erfahrungen mit diesem Studiengang? Wie sind die Perspektiven nach dem Studium? Ist der Abschluss vorteilhaft, um bei großen internationalen Immobilienberatern einzusteigen wie JLL, DTZ ...

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Vermarktung von Hotels

lead341

Also ich sage dazu soviel: für reine Beratung kann ich (bzw. mein Kollege) nichts zahlen, da ohnehin die Liquidität fehlt. Ansonsten handhaben wir das wie sonst üblich im Maklerbusiness: wer einen Kun ...

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real estate managment

WiWi Gast

Da gibt es vor allem zwei Anbieter: IREBS an der Uni Regensburg (das ist das ehemalige Immobilienökonomiezentrum der ebs) REMI an der ebs (die Nachfolgeorganisation der Immobilenakademie)...beides sin ...

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Treasury oder Real Estate?

WiWi Gast

keine antwort? hmm

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analyst REM vs. stabsstelle ölkonzern

WiWi Gast

hi, ich interessiere mich auch für den real estate bereich. könntest du dein angebot mal in den raum werfen. verlangte arbeitszeit, gehalt, aufstiegsmgl danke chrissy

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