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ImmobilienImmobilienpreise

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Ich gebe dir ja irgendwo Recht.

Ich hab jahrelang in Frankfurt gewohnt.

Jetzt wohne ich in einer recht strukturschwachen 200.000-Einwohner Stadt - dort ist das eben etwas anders. Hier bist du nach 25 Min. Fahrtzeit mitm Auto schon am Speckgürtel (wie die Leute hier ihn verstehen) vorbei gefahren. Es geht auch gar nicht sooo sehr darum, ob man nun 20 oder 50 Min. fährt. Ich behaupte aber mal, dass hier bei uns nach 25 Min. Fahrzeit schon das Dörfische anfängt, was in einer größeren Stadt vllt erst nach 50 Min. anfängt. Ich rede dann von Tachtenvereinen, schlechte Öffentliche Nahverkehrsanbindung etc.

Das ist dann definitiv nicht mehr Speckgürtel. Speckgürtel hat doch strukturelle Merkmale und die hören eben bei einer 200.000er Stadt schneller auf, als in Berlin oder München.

Lounge Gast schrieb:

Vielleicht sollten wir hier mal einheitliche Regeln für
Stadt, Speckgürtel und Land aufstellen. Wenn jemand schreibt
das er in 11min mit dem Bus in der Innenstadt ist, dann ist
das noch kein Speckgürtel. Zumindest nicht in einer der
größten Städte in Deutschland. Da braucht man selbst mit der
S- oder U-Bahn vom Speckgürtel 30min zum Hbf. Und natürlich
tut das Pendeln bei 11min auch nicht weh.

In einer Stadt wie Hamburg kann ich sogar in der Stadt wohnen
und täglich eine Stunde auf Arbeit brauchen, welche sich
ebenfalls in der Stadt befindet. Speckgürtel bedeutet für
mich mindestens 30min Fahrt in die Stadt, gerne auch 60min.
Je nachdem wo man hin muss. Und Land ist dann mindestens 1
Stunde von einer Großstadt entfernt.

Mag sein, dass dies für 200k-500k Einwohner-Städte nicht
zutrifft (wenn wir vom Norden reden z.B. Lübeck oder Kiel).
Aber da sind die Preise sowieso komplett andere.

antworten
WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Ich auch nicht trotzdem finde ich die kurzen Wege angenehm.

Ich wohne in München in der Sendlinger Straße also 1 Minute von der Fussgängerzone weg.

Wenn ich mal essen gehe oder noch schnell etwas einkaufen muss alles ist in wenigen Minuten zu Fuss zu erreichen.

Ruhe habe ich auch die Wohnungen liegt zur Innenhof Seite und von der Terrasse im Dachgeschoss hat man einen wunderbaren Blick auf das alte Rathaus etc. ohne das einen die Nachbarn auf den Grill starren.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Man ist gesettled ja... aber die "Abenteuer"
erlebt
man eben doch eher in der Stadt.

Es ist halt so: Jeder hat andere Präferenzen. Ich gehe nun
(mit Mitte dreissig) überhaupt nicht mehr aus - es reizt mich
nicht mehr. Ich habe das Gefühl, dabei keine authentischen
Menschen zu treffen. In diesem Gewusel aus Feiern und
Beschwipstheit. In dieser Welt aus Plastik und Trends. Und
das ist am Land eben doch elementar anders.

antworten
WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Speckgürtel ist meistens das, wo auch kein Stadtbus mehr hinfährt. Maximal noch eine S-Bahn.

Lounge Gast schrieb:

Das Pendeln tut gar nicht weh, ich arbeite ja nicht im
Hauptbahnhof. Arbeitsweg jetzt kürzer als früher vom sog.
In-Stadtteil. Zentral wohnen heißt eben im Verkehrsstau
wohnen. Meine Frau hat einen gleich langen Arbeitsweg wie
vorher.

Die Stadt hat über 500k Einwohner.

Wie nennen wir das also? 10-15 Minuten bis Zentrum mit Bus,
Fahrrad oder Auto. Trotzdem ländlich und Wald/Bachlauf gleich
in der Nähe.

Wenn es wirklich darum geht, dass man 30 Minuten fährt, na Oh
Gott... das ist für mich die hintere Wallachhai. Kein Wunder
das wir uns falsch verstehen. Unsere Speckgürtellage ist rein
von Zeit oder Kilometer besser angebunden als manche
Stadtteile. Aber im Gegensatz zur Stadt eben gehobenes
Umfeld, wenig Verkehr, wenig Dreck, lockere Bebauung, viel
Grün, echte Natur in der Nähe. Und wenn möchte, ist man fix
in der Stadt.

Lounge Gast schrieb:

Vielleicht sollten wir hier mal einheitliche Regeln für
Stadt, Speckgürtel und Land aufstellen. Wenn jemand
schreibt
das er in 11min mit dem Bus in der Innenstadt ist, dann
ist
das noch kein Speckgürtel. Zumindest nicht in einer der
größten Städte in Deutschland. Da braucht man selbst mit
der
S- oder U-Bahn vom Speckgürtel 30min zum Hbf. Und
natürlich
tut das Pendeln bei 11min auch nicht weh.

In einer Stadt wie Hamburg kann ich sogar in der Stadt
wohnen
und täglich eine Stunde auf Arbeit brauchen, welche sich
ebenfalls in der Stadt befindet. Speckgürtel bedeutet für
mich mindestens 30min Fahrt in die Stadt, gerne auch
60min.
Je nachdem wo man hin muss. Und Land ist dann mindestens 1
Stunde von einer Großstadt entfernt.

Mag sein, dass dies für 200k-500k Einwohner-Städte nicht
zutrifft (wenn wir vom Norden reden z.B. Lübeck oder
Kiel).
Aber da sind die Preise sowieso komplett andere.

antworten
WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Mir geht es nur um die Vergleichbarkeit. Das "Opfer" welches jemand erbringt wenn er in den Speckgürtel zieht, ist halt einfach ein anderes, wenn man nur 10min in die Stadt braucht. Das würde ich sofort machen. Wirklich in der Innenstadt wohnen wollen sowieso die wenigsten.

Diese Entscheidung ist für ein kompletter No-brainer. Aber was, wenn ein bisschen Natur in der Nähe auf einmal 2x1h pendeln am Tag heißt? Ist es das dann noch Wert?

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

10 Minuten in die Stadt bedeutet: das ist noch Stadtgebiet. Also maximal ein Vorort. Speckgürtel ist was anderes, nämlich weiter entfernt. Ich habe hier auch eine Super Busverbindung. Brauche mit dem Bus, der auf dem grössten Teil der Strecke auch noch eine Busspur befahren kann, nur 10 Minuten in die Innenstadt. Aber das ist ein Stadtbus! Diesen Bus benutze ich nur, wenn das Auto in der Werkstatt ist.

Lounge Gast schrieb:

Mir geht es nur um die Vergleichbarkeit. Das
"Opfer" welches jemand erbringt wenn er in den
Speckgürtel zieht, ist halt einfach ein anderes, wenn man nur
10min in die Stadt braucht. Das würde ich sofort machen.
Wirklich in der Innenstadt wohnen wollen sowieso die wenigsten.

Diese Entscheidung ist für ein kompletter No-brainer. Aber
was, wenn ein bisschen Natur in der Nähe auf einmal 2x1h
pendeln am Tag heißt? Ist es das dann noch Wert?

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Und woher nimmst du die Aussage, dass das die wenigsten wollen? Wenn ich vor die Tür trete will ich mitten im Leben sein. Vor die Tür aufs Feld treten ödet mich unfassbar an.

Lounge Gast schrieb:

Mir geht es nur um die Vergleichbarkeit. Das
"Opfer" welches jemand erbringt wenn er in den
Speckgürtel zieht, ist halt einfach ein anderes, wenn man nur
10min in die Stadt braucht. Das würde ich sofort machen.
Wirklich in der Innenstadt wohnen wollen sowieso die wenigsten.

Diese Entscheidung ist für ein kompletter No-brainer. Aber
was, wenn ein bisschen Natur in der Nähe auf einmal 2x1h
pendeln am Tag heißt? Ist es das dann noch Wert?

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Vergesst bitte bei euren tollen Busverbindungen nicht, wie oft der Bus fährt und zu welchen Zeiten! Ja, ja, ich weiß, es haben eh alle Autos.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Ja klar, verstehe dich.

Ich bin der Typ im Speckgrütel der 200.000 Einwohner Stadt. Klar - ich bin mega schnell in der Stadt, obwohl ich direkt am Wald wohne. Aber glaub mir: Man vermisst das wuselige Innenstadtleben trotzdem ein wenig.

Lounge Gast schrieb:

Mir geht es nur um die Vergleichbarkeit. Das
"Opfer" welches jemand erbringt wenn er in den
Speckgürtel zieht, ist halt einfach ein anderes, wenn man nur
10min in die Stadt braucht. Das würde ich sofort machen.
Wirklich in der Innenstadt wohnen wollen sowieso die wenigsten.

Diese Entscheidung ist für ein kompletter No-brainer. Aber
was, wenn ein bisschen Natur in der Nähe auf einmal 2x1h
pendeln am Tag heißt? Ist es das dann noch Wert?

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Das ist doch maximal Typen-Anhängig. Ich bestimmt nicht. Das reicht mir, wenn ich dann zweimal im Jahr in die City fahre. Wenn überhaupt...

Lounge Gast schrieb:

(...)Aber glaub mir: Man vermisst das wuselige
Innenstadtleben trotzdem ein wenig.

Lounge Gast schrieb:

Mir geht es nur um die Vergleichbarkeit. Das
"Opfer" welches jemand erbringt wenn er in den
Speckgürtel zieht, ist halt einfach ein anderes, wenn
man nur
10min in die Stadt braucht. Das würde ich sofort machen.
Wirklich in der Innenstadt wohnen wollen sowieso die
wenigsten.

Diese Entscheidung ist für ein kompletter No-brainer. Aber
was, wenn ein bisschen Natur in der Nähe auf einmal 2x1h
pendeln am Tag heißt? Ist es das dann noch Wert?

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Vorort oder Speckgürtel?

Lounge Gast schrieb:

Ja klar, verstehe dich.

Ich bin der Typ im Speckgrütel der 200.000 Einwohner Stadt.
Klar - ich bin mega schnell in der Stadt, obwohl ich direkt
am Wald wohne. Aber glaub mir: Man vermisst das wuselige
Innenstadtleben trotzdem ein wenig.

Lounge Gast schrieb:

Mir geht es nur um die Vergleichbarkeit. Das
"Opfer" welches jemand erbringt wenn er in den
Speckgürtel zieht, ist halt einfach ein anderes, wenn
man nur
10min in die Stadt braucht. Das würde ich sofort machen.
Wirklich in der Innenstadt wohnen wollen sowieso die
wenigsten.

Diese Entscheidung ist für ein kompletter No-brainer. Aber
was, wenn ein bisschen Natur in der Nähe auf einmal 2x1h
pendeln am Tag heißt? Ist es das dann noch Wert?

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Im 10-Minuten-Takt zur Hauptzeit, aber du hast völlig Recht. Man nutzt eh das Auto. Und wenn ich dann mal, selten, in der Innenstadt bin, dann bin ich mir auch nicht zu Schade, den zentralsten und teuersten Parkplatz anzusteuern, damit ich aus dem Auto herausfalle und sofort mittendrin bin.

Es ist eher wichtiger für die Kids später...

Lounge Gast schrieb:

Vergesst bitte bei euren tollen Busverbindungen nicht, wie
oft der Bus fährt und zu welchen Zeiten! Ja, ja, ich weiß, es
haben eh alle Autos.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Wir unterscheiden jetzt also Land, Speckgürtel, Vorort, Stadtteil und Innenstadt? Ok, dann mein Votum für Vorort im Grünen, welcher besser angebunden ist und zentraler liegt als manche Stadtteile. Dabei aber absolut ländlich und ok, mit eigenem Zentrum mit Ärzten, Apotheke, Bank, DHL, Einkaufsmärkten, Bäcker, Fleischer, usw...

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Geschmäcker sind einfach verschieden. Ich kenne Leute die sehr gut verdienen, denen müsste man sehr viel Entschädigung bezahlen, um die überhaupt in die Stadt zu bringen. Außerdem gibt es je nach Gegend auch sehr gute Jobs im Speckgürtel oder in Vororten. Nicht jeder arbeitet in FFM City in einer Bank.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

In den letzten 1-2 Jahren ist mir immer mehr aufgefallen, dass Leute die, sagen wir mal vor 3-5 Jahren, ihr Studium in einer Großstadt angefangen, beendet und vielleicht bisschen Berufserfahrung sammeln konnten, wieder zurück in ihre Heimatregionen ziehen.

Mag aber auch nur ein subjektiver Eindruck von mir sein. Jedenfalls habe ich dazu auch z.b. in den letzten Jahren hin und wieder einige Artikel in meiner alten Regionalzeitung gelesen und auch in Gesprächen mit Leuten im Bekanntenkreis kam dieses Thema zur Sprache.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Stadt oder Land?
Das hängt hängt natürlich zunächst einmal vom Geldbeutel ab.
Die eierlegende Wollmilchsau wäre ja ein Einfamilienhaus in einer guten Gegend mit viel Natur und eigenem Zentrum bei gleichzeitiger möglichst geringer Entfernung zur Innenstadt und optimaler Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel.
Die Wenigsten können sich das leisten, deswegen müssen Kompromisse eingegangen werden. Die jeweiligen Prioritäten hängen natürlich zum Großteil von der Lebensphase bzw. Familienstand ab.
Als junger Mensch und Single möchte man natürlich sehr nahe am Geschehen sein, Partys feiern und sich austoben.
Wenn dann plötzlich Kinder im Spiel sind, verschieben sich die Prioritäten. Ein Haus mit Garten, für die Kinder eine gute Schule. Man muss nicht mehr in der Stadt wohnen, hat sowieso nicht mehr viel Zeit für Party.
Wenn die Kinder aus dem Haus sind und nicht in der Nähe vom Elternhaus bleiben, wird das Eigenheim zu groß und man muss sich aufs Älterwerden vorbereiten. Man tauscht Haus und Garten wieder gegen eine zentrumsnahe Wohnung.

antworten
WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Also sind eigentlich nur die Kinder schuld daran dass man an den Rand zieht?

Lounge Gast schrieb:

Stadt oder Land?
Das hängt hängt natürlich zunächst einmal vom Geldbeutel ab.
Die eierlegende Wollmilchsau wäre ja ein Einfamilienhaus in
einer guten Gegend mit viel Natur und eigenem Zentrum bei
gleichzeitiger möglichst geringer Entfernung zur Innenstadt
und optimaler Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel.
Die Wenigsten können sich das leisten, deswegen müssen
Kompromisse eingegangen werden. Die jeweiligen Prioritäten
hängen natürlich zum Großteil von der Lebensphase bzw.
Familienstand ab.
Als junger Mensch und Single möchte man natürlich sehr nahe
am Geschehen sein, Partys feiern und sich austoben.
Wenn dann plötzlich Kinder im Spiel sind, verschieben sich
die Prioritäten. Ein Haus mit Garten, für die Kinder eine
gute Schule. Man muss nicht mehr in der Stadt wohnen, hat
sowieso nicht mehr viel Zeit für Party.
Wenn die Kinder aus dem Haus sind und nicht in der Nähe vom
Elternhaus bleiben, wird das Eigenheim zu groß und man muss
sich aufs Älterwerden vorbereiten. Man tauscht Haus und
Garten wieder gegen eine zentrumsnahe Wohnung.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Das sollte wohl so sein. Wenn man Kinder hat, ist auch die Schulsituation wichtig. Habe schon von jungen Müttern gehört, dass in der Grundschulklasse bis zu 80% Migrantenkinder waren, obwohl das ein absolut bürgerlicher Stadtteil ist, der auch nicht wirklich billig zum Wohnen ist. Die haben dann Angst um die Zukunft der Kinder und gehen weg aus der Stadt. Alternative ist Privatschule in der Stadt. Die gibt es hier sozusagen vom Kindergarten bis zum Abitur. Nur für diejenigen, die es sich leisten können.

Lounge Gast schrieb:

Also sind eigentlich nur die Kinder schuld daran dass man an
den Rand zieht?

Lounge Gast schrieb:

Stadt oder Land?
Das hängt hängt natürlich zunächst einmal vom Geldbeutel
ab.
Die eierlegende Wollmilchsau wäre ja ein Einfamilienhaus
in
einer guten Gegend mit viel Natur und eigenem Zentrum bei
gleichzeitiger möglichst geringer Entfernung zur
Innenstadt
und optimaler Anbindung an die öffentlichen
Verkehrsmittel.
Die Wenigsten können sich das leisten, deswegen müssen
Kompromisse eingegangen werden. Die jeweiligen Prioritäten
hängen natürlich zum Großteil von der Lebensphase bzw.
Familienstand ab.
Als junger Mensch und Single möchte man natürlich sehr
nahe
am Geschehen sein, Partys feiern und sich austoben.
Wenn dann plötzlich Kinder im Spiel sind, verschieben sich
die Prioritäten. Ein Haus mit Garten, für die Kinder eine
gute Schule. Man muss nicht mehr in der Stadt wohnen, hat
sowieso nicht mehr viel Zeit für Party.
Wenn die Kinder aus dem Haus sind und nicht in der Nähe
vom
Elternhaus bleiben, wird das Eigenheim zu groß und man
muss
sich aufs Älterwerden vorbereiten. Man tauscht Haus und
Garten wieder gegen eine zentrumsnahe Wohnung.

antworten
WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Mal meine Meinung dazu:

Die haben einen großen Anteil daran, das stimmt auf jeden Fall. Zu zweit ist eine 110qm-Wohnung ja echt niedlich, aber mit Kindern sollten es schon 180qm (+Keller/Dachboden) oder mehr und ein großer Garten sein. Den Garten hätte ich auch ohne die Kinder gerne, aber ist ohne Kinder sicherlich nicht unverzichtbar wenn man große, eigene Dachterrasse hat (ab 30 qm).

Feinstaub/Stickoxide/Dreck/Lärm/Kriminalität sind ebenfalls Gründe, um vom Stadtteil in den Vorort zu ziehen, wiegen aber jeweils mit Kindern schwerer als ohne.

Schuld würde ich es nicht nennen. Wenn man sich für Kinder entscheidet, dann tut man das ja dann auch mit dem Ziel, ihnen ein bestmögliches Umfeld und Erziehung zu bieten.

Ich würde sagen, ab ca. 30 Jahre überwiegen die Vorteile von Vorort/Speckgürtel stark und dann auch mit jedem Jahr mehr. Für immobile Rentner ab 75 mag das städtische Seniorenheim dann wieder Vorteile und kurze Weg bieten, sowie ÖPNV. Selbst fahren die hoffentlich nicht mehr.

Lounge Gast schrieb:

Also sind eigentlich nur die Kinder schuld daran dass man an
den Rand zieht?

Lounge Gast schrieb:

Stadt oder Land?
Das hängt hängt natürlich zunächst einmal vom Geldbeutel
ab.
Die eierlegende Wollmilchsau wäre ja ein Einfamilienhaus
in
einer guten Gegend mit viel Natur und eigenem Zentrum bei
gleichzeitiger möglichst geringer Entfernung zur
Innenstadt
und optimaler Anbindung an die öffentlichen
Verkehrsmittel.
Die Wenigsten können sich das leisten, deswegen müssen
Kompromisse eingegangen werden. Die jeweiligen Prioritäten
hängen natürlich zum Großteil von der Lebensphase bzw.
Familienstand ab.
Als junger Mensch und Single möchte man natürlich sehr
nahe
am Geschehen sein, Partys feiern und sich austoben.
Wenn dann plötzlich Kinder im Spiel sind, verschieben sich
die Prioritäten. Ein Haus mit Garten, für die Kinder eine
gute Schule. Man muss nicht mehr in der Stadt wohnen, hat
sowieso nicht mehr viel Zeit für Party.
Wenn die Kinder aus dem Haus sind und nicht in der Nähe
vom
Elternhaus bleiben, wird das Eigenheim zu groß und man
muss
sich aufs Älterwerden vorbereiten. Man tauscht Haus und
Garten wieder gegen eine zentrumsnahe Wohnung.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Und wenn es vom Haus nur 10-15 Minuten bis zum inneren Zentrum der Stadt sind, dann lässt es sich auch wieder zu einem guten Preis verkaufen. :-)

Diese Option wollen wir uns auf jeden Fall auch offen halten.

Lounge Gast schrieb:

Wenn die Kinder aus dem Haus sind und nicht in der Nähe vom
Elternhaus bleiben, wird das Eigenheim zu groß und man muss
sich aufs Älterwerden vorbereiten. Man tauscht Haus und
Garten wieder gegen eine zentrumsnahe Wohnung.

antworten
WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Genau. Eierlegende Wollmichsaeue waeren dann Gruenwald, Pullach, Kronberg, Blankenese oder Dahlem. EFH in diesen Orten ab EUR 2M aufwaerts. Wer sich das leisten kann, hat gewonnen.

Lounge Gast schrieb:

Stadt oder Land?
Das hängt hängt natürlich zunächst einmal vom Geldbeutel ab.
Die eierlegende Wollmilchsau wäre ja ein Einfamilienhaus in
einer guten Gegend mit viel Natur und eigenem Zentrum bei
gleichzeitiger möglichst geringer Entfernung zur Innenstadt
und optimaler Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel.
Die Wenigsten können sich das leisten, deswegen müssen
Kompromisse eingegangen werden. Die jeweiligen Prioritäten
hängen natürlich zum Großteil von der Lebensphase bzw.
Familienstand ab.
Als junger Mensch und Single möchte man natürlich sehr nahe
am Geschehen sein, Partys feiern und sich austoben.
Wenn dann plötzlich Kinder im Spiel sind, verschieben sich
die Prioritäten. Ein Haus mit Garten, für die Kinder eine
gute Schule. Man muss nicht mehr in der Stadt wohnen, hat
sowieso nicht mehr viel Zeit für Party.
Wenn die Kinder aus dem Haus sind und nicht in der Nähe vom
Elternhaus bleiben, wird das Eigenheim zu groß und man muss
sich aufs Älterwerden vorbereiten. Man tauscht Haus und
Garten wieder gegen eine zentrumsnahe Wohnung.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

D-CH-F

Diese eierlegende Wollmilchsau hat man in vielen französischen Vororten Basels aber auch. Dazu im Durchschnitt bessere Verdienstmöglichkeiten als in FFM, zumindest für normale Angestellte und für Privatpersonen meist weniger Steuern als in Deutschland. Gute EFHs mit Garten kosten so ca. 400-500k Euro direkt an der Grenze. Man wohnt dann vielleicht ca. 5 km von Basel entfernt. Als Wiwi Paar ohne Führungsverantwortung verdient man schnell mal nach Steuer 10-12k netto. Daher in Anbetracht dieser Gehälter sind das sehr günstige Preise. Für 1,5 Mio kann man sogar schon auf schweizer Seite kaufen in einem Vorort von Basel und zahlt dann meist noch mal weniger Steuern und hat die sonstigen Vorteile der Schweiz.

antworten
WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

10-12 k als Paar? Hört sich gut an. Welcher Arbeitgeber?

antworten
WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Hier ich nochmal mit dem EFH 10-15 Minuten von der Innenstadt entfernt.

Alle diese Orte sind immer noch recht weit entfernt, etwa 20-30 Minuten jeweils. Das mag einfach daran liegen, dass die Städte an sich einfach zu groß sind, aber für mich wäre das noch zu viel.

Ich rede wirklich von 10-15 Minuten zum Zentrum und ja, dafür ist unsere Stadt auch etwas kleiner (500-1000k Kategorie).

20-30 Minuten wäre für mich schon Speckgürtel, eher etwas außerhalb. Aber ist bei den vier Millionenstädten in Deutschland wahrscheinlich nicht anders machbar.

Lounge Gast schrieb:

Genau. Eierlegende Wollmichsaeue waeren dann Gruenwald,
Pullach, Kronberg, Blankenese oder Dahlem. EFH in diesen
Orten ab EUR 2M aufwaerts. Wer sich das leisten kann, hat
gewonnen.

antworten
WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Das städtische Seniorenheim bietet für niemanden Vorteile! Ist sozusagen der worst case. Da landet die arme Unterschicht, die sich nichts anderes leisten kann. Für die besser situierten Rentner 60-85 ist es eher die seniorengerechte Eigentumswohnung mit allem Komfort. Davon gibt es wenige, deshalb sind die viel teurer als normale Familienwohnungen. In bestimmten guten Lagen wird dafür jeder Preis bezahlt. Danach, sofern man es erlebt, kommt eine schöne Seniorenresidenz. Die wird dann aber auch teuer. Wer im Alter kein Geld hat ist übel dran. Der ÖPNV ist für die älteren wirklich ungeeignet. Viel zu hohe Sturzgefahr. Zukünftig werden die autonom fahrenden Autos für diese Zielgruppe gefragt sein.

Lounge Gast schrieb:

Ich würde sagen, ab ca. 30 Jahre überwiegen die Vorteile von
Vorort/Speckgürtel stark und dann auch mit jedem Jahr mehr.
Für immobile Rentner ab 75 mag das städtische Seniorenheim
dann wieder Vorteile und kurze Weg bieten, sowie ÖPNV. Selbst
fahren die hoffentlich nicht mehr.

antworten
WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Also mit 60 ist man wohl noch fit und mobil, wenn man nicht sein ganzes Leben extrem übergewichtig war oder geraucht hat.

Mit Seniorenresidenz war dann schon so etwas gemeint für 2.000 EUR aufwärts. Eigene Wohnungen, aber eben auch 24h-Service und alle notwendigen Services nach Bedarf.

Aber wie gesagt, wer so etwas mit 60 nötig hat, hat ziemlich was falsch gemacht. Ehrlich gesagt war schon die 75 noch konservativ gewählt. Deswegen habe ich auch geschrieben für "immobile" Rentner. Meine Großeltern Mitte 80 arbeiten noch sehr gerne quasi täglich in ihrem Garten am Haus, genießen auch die Zeit draußen und auf der Terrasse und fahren mit dem Rad umher. Da besteht absehbar noch gar kein Bedarf für etwas "altersgerechtes".

Lounge Gast schrieb:

Das städtische Seniorenheim bietet für niemanden Vorteile!
Ist sozusagen der worst case. Da landet die arme
Unterschicht, die sich nichts anderes leisten kann. Für die
besser situierten Rentner 60-85 ist es eher die
seniorengerechte Eigentumswohnung mit allem Komfort. Davon
gibt es wenige, deshalb sind die viel teurer als normale
Familienwohnungen. In bestimmten guten Lagen wird dafür jeder
Preis bezahlt. Danach, sofern man es erlebt, kommt eine
schöne Seniorenresidenz. Die wird dann aber auch teuer. Wer
im Alter kein Geld hat ist übel dran. Der ÖPNV ist für die
älteren wirklich ungeeignet. Viel zu hohe Sturzgefahr.
Zukünftig werden die autonom fahrenden Autos für diese
Zielgruppe gefragt sein.

Lounge Gast schrieb:

Ich würde sagen, ab ca. 30 Jahre überwiegen die Vorteile
von
Vorort/Speckgürtel stark und dann auch mit jedem Jahr
mehr.
Für immobile Rentner ab 75 mag das städtische Seniorenheim
dann wieder Vorteile und kurze Weg bieten, sowie ÖPNV.
Selbst
fahren die hoffentlich nicht mehr.

antworten
WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Ja mit 60 ist man normalerweise noch fit. In diesem Alter kennt aber jeder schon irgendwelche alte Klassenkameraden und Studienkollegen, die nicht mehr am Leben sind. Das ist die Realität. Unfälle, Krebs, Herzinfarkt u.s.w.
Radfahren mit Mitte 80 ist definitiv nicht sinnvoll. Ein Sturz, und man ist ganz schnell ein Schwerstpflegefall. Alles zu seiner Zeit. Tatsächlich sind Stürze die grösste Bedrohung für Senioren. Einen Bekannten hatte es vor nicht allzu langer Zeit auch erwischt. Mit Anfang 50! Wenn man Glück und Geld hat kann alles bis über 90 ganz gut laufen. Die Gene müssen gut sein.

antworten
WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Das hat mit Genen nichts zu tun. Use it or lose it stimmt für jedes Alter. Meine Großeltern sind deswegen so fit, weil sie im Garten arbeiten, Spazieren, Rad fahren (auch mal eine kleine Steigung), Urlaub machen usw.
Die kochen aber auch noch richtig mit Gemüse aus dem Garten, gekauftem Gemüse usw. und essen nicht ein Steak nach dem anderen. Ja klar, auch mal. Aber Fleisch sollte etwas besonderes bleiben, z.B. wenn man mal grillt im Garten.
Meine Oma ist mal vor kurzem die Treppe gestürzt auf das Pflaster. Bis auf eine Platzwunde, also etwas rein oberflächliches an der Haut, war da nichts.

Übrigens, Gartenarbeit alleine erhöht die Lebenserwartung schon um 3 Jahre. Medizinisch gesehen ist das ein extrem signifikanter Unterschied. Es geht nicht nur um die Gene. Wer mit Reisen oder Rad fahren aufhört, der wird einige Jahre später eben auch körperlich nicht mehr in der Lage sein für Reisen oder Rad fahren, auch wenn er wöllte. So eine Denkweise "Ich bin zu alt dafür" ist der schnellste Weg ins Altenheim.

antworten
WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Ernährung ist wichtig, das stimmt. Gartenarbeit habe ich als Jugendlicher auch viel gemacht, wir hatten einen Schrebergarten mit Obst- und Gemüseanbau. Das Essen war gesund, der Rest nicht unbedingt. Manch ein Hobbygärtner hat z.B. Hautkrebs bekommen. Sonne kann sogar in Deutschland gefährlich werden. Rad fahren ist echt gefährlich. Ähnlich wie Motorrad. Hatte mich vor einigen Jahren mit dem Rad auch schon mal überschlagen. Nicht ganz so schlimm, nur die Schulter war angebrochen. Aber ich bin ja auch nicht alt. Ein Bekannter, auch nicht alt, hatte seinen Radunfall im letzten Jahr nur mit viel Glück überlebt. Stürze sind bei den Senioren die häufigsten auslösenden Momente, um ein Pflegefall zu werden. Die ersten Stürze verlaufen oft glimpflich, aber dann ... Die Knochendichte wird im Alter weniger und die Gelenke bekommen Knorpelschäden. Die Augen verlieren die Sehstärke. Man wird auf diese Weise instabil. Deshalb ist es auch nicht wirklich toll, alt zu werden!

WiWi Gast schrieb am 18.09.2017:

Das hat mit Genen nichts zu tun. Use it or lose it stimmt für jedes Alter. Meine Großeltern sind deswegen so fit, weil sie im Garten arbeiten, Spazieren, Rad fahren (auch mal eine kleine Steigung), Urlaub machen usw.
Die kochen aber auch noch richtig mit Gemüse aus dem Garten, gekauftem Gemüse usw. und essen nicht ein Steak nach dem anderen. Ja klar, auch mal. Aber Fleisch sollte etwas besonderes bleiben, z.B. wenn man mal grillt im Garten.
Meine Oma ist mal vor kurzem die Treppe gestürzt auf das Pflaster. Bis auf eine Platzwunde, also etwas rein oberflächliches an der Haut, war da nichts.

Übrigens, Gartenarbeit alleine erhöht die Lebenserwartung schon um 3 Jahre. Medizinisch gesehen ist das ein extrem signifikanter Unterschied. Es geht nicht nur um die Gene. Wer mit Reisen oder Rad fahren aufhört, der wird einige Jahre später eben auch körperlich nicht mehr in der Lage sein für Reisen oder Rad fahren, auch wenn er wöllte. So eine Denkweise "Ich bin zu alt dafür" ist der schnellste Weg ins Altenheim.

antworten
WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2017:

10-12 k als Paar? Hört sich gut an. Welcher Arbeitgeber?

D-CH-F

Das ist auf Sachbearbeiterebene mit Berufserfahrung mit Wiwi Studium in Basel wirklich nichts besonders. Dazu braucht man ein Gehalt von ca. 100-120k CHF p.a. all in.
120-130k CHF p.a. sind ein Gehalt für einen Wiwi Sachbearbeiter Mitte 30 auf höchster Sachbearbeiterebene ohne Leitungsfunktion in der Pharma/Chemie Branche Basels.
Wenn beide als Paar soviel verdienen macht das zusammen rund 11-13k Euro netto, je nach Wechselkurs und Anzahl der Kinder. Ohne Kinder eher 11k, mit zwei Kindern eher 12-13k. Genau das was ich immer sage. In Anbetracht dieser Bruttolöhne und der Abgaben in F die für Privatpersonen meist niedriger sind als in DE, sind die Immopreise DIREKT hinter der Grenze extrem billig und massiv unterbewertet. Daher haben wir hier ein großes Eigenheim mit großem Grundstück und weitere Immobilien mit Top Mietrendite zur Anlage. Bevor ich in FFM arbeite und nicht mehr verdiene, dann aber 2 Mio für ein Haus wie unseres hinlege, bin ich doch froh hier in Frankreich zu leben. Woanders durfte ich leben, daß unser Lebenstil schon Grossbürgertum sei. D.h. großes EFH mit Garten in Stadtnähe, sowie weitere Immobilien zur Anlage, mehrere Reisen pro Jahr, neuere Autos, teure Hobbies.

antworten
WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2017:

Als junger Mensch und Single möchte man natürlich sehr nahe am Geschehen sein, Partys feiern und sich austoben.
Wenn dann plötzlich Kinder im Spiel sind, verschieben sich die Prioritäten. Ein Haus mit Garten, für die Kinder eine gute Schule. Man muss nicht mehr in der Stadt wohnen, hat sowieso nicht mehr viel Zeit für Party.

Ich hätte es auch in Studienzeiten nieeeeeeeeeeeee gedacht aber so ist es wirklich. Vor den Kinder hab ich Großstädte geliebt, insbesondere nachts und finde auch heute noch geil abends mal loszuziehen aber mit Kindern finde ich das Landleben plötzlich genial. Schon heftig wie extrem sich Dinge ändern. Einige Freunde mit Kindern schwören aber weiter auf den Dönermann & Co. vor der Haustür.

So'n bisschen lässiger sind Großstäder, das vermiss ich manchmal schon.

antworten
WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Kürzlich stand irgendwo dass die Immobilienpreis in Großstädten wie Berlin und so innerhalb weniger Jahre um 65 Prozent zugelegt haben und in allen anderen größeren Städten um 50. Wenn das so weitergeht, wird den meisten die Entscheidung ob man auf dem Land wohnen möchte in Zukunft abgenommen.

antworten
WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Der Preisanstieg ist bei Eigentumswohnungen zum Teil noch viel größer. Vor allem in den gesuchten Großstädten in Westdeutschland. Das ist aber keine Einbahnstraße. Die Preise werden auch wieder fallen, wenn die Zinsen steigen.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2017:

Kürzlich stand irgendwo dass die Immobilienpreis in Großstädten wie Berlin und so innerhalb weniger Jahre um 65 Prozent zugelegt haben und in allen anderen größeren Städten um 50. Wenn das so weitergeht, wird den meisten die Entscheidung ob man auf dem Land wohnen möchte in Zukunft abgenommen.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Zum Spaß schaue ich seit Jahren hin und wieder bei Immobilienscout rein was so bei uns in der Region verkauft wird und ich muss sagen seit nem Jahr etwa ist der Markt scheinbar regelrecht leergefegt. Ob das nicht eher Jahrzente brauchen wird, bis die Immobilienpreise wieder sinken? Mir ist das regelrecht unheimlich.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

D-CH-F:

Ich komme das von in deutschland wohnhaften Kollegen auch immer mehr mit, dass in der Grenzregion zur Schweiz bis hoch nach Freiburg der Markt komplett leergefegt ist. Viele Kollegen in Deutschland haben es trotz sechstelligem schweizer Gehalt richtig schwer, eine Immobilie zu kaufen. Nicht selten werden Objekte per Auktion ins Internet gesetzt und Preise steigen stündlich oder es gibt Massenbesichtigung (bei Kauf!!) und nach einem Termin ist das Objekt verkauft. Handeln geht gar nicht mehr, wenn dann nur in eine Richtung, nämlich nach oben. Selbst wenn beide Partner in der Schweiz arbeiten, muss schon richtig hart gespart werden viele Jahre lang, damit man sich in der deutschen Grenzregion noch etwas kaufen kann. Mittlerweile haben auch schweizer Pensionskassen den Markt auf deutscher Seite als lukrative Anlage entdeckt, was die Preise weiter treibt. Früher war das eine Region, wo jeder kleine Handwerker der in der Schweiz gearbeitet hat, sein Häusschen hatte. Heute ist das vorbei. Bei Mietobjekten herrscht ein Andrang in grenznahen Kleinstädten wie in Hamburg im Schanzenviertel. 100 Bewerber sind völlig normal. Der Markt auf französischer Seite wenige Kilometer hinter der Grenze ist auch dynamisch, aber nicht so extrem. Der Markt ist einfach noch gesünder und die Preise bei weitem nicht so krass. Im tieferen Frankreich ist der Markt dagegen ein kompletter Käufermarkt. 30 km von der Grenze dauert es teilweise Jahre bis Objekte verkauft werden.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

woran liegt denn das? Kommt das durch die ganzen kinder die zuhause ausziehen und die ganzen Häuser in denen nur noch 1 oder 2 ältere Leute wohnen?

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

WiWi Gast schrieb am 24.09.2017:

woran liegt denn das? Kommt das durch die ganzen kinder die zuhause ausziehen und die ganzen Häuser in denen nur noch 1 oder 2 ältere Leute wohnen?

Das kenn ich. Ist bei uns ähnlich.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

D-CH-F:

Auf schweizer Seite sind die Preise für Immobilien enorm gestiegen bis ca. 2015, seit dem stagnieren sie auf sehr hohem Niveau. Durchschnittliche EFHs mit etwas Garten kosten in schweizer Vororten von Basel ca 1,5 Mio, Zürich eher über 2 Mio. Normale Austattung. Luxus liegt selbstverständlich darüber und Top Lagen ebenso. Leisten kann man sich das nur noch mit zwei sehr guten Gehältern und sehr lange sparen oder gutem Erbe/Schenkung. Der Zuzug in die Schweiz war in den letzen 10 Jahren einfach enorm. Meist kamen Besserverdiener, die entsprechend die Preise trieben. Gleichzeitig gibt es in der CH schon viel länger eine Niedrigzinsphase und es strömt bzw. strömte viel Geld in die Schweiz, daher suchte sich dieses Kapital Anlagemöglichkeiten. Meist in Form von Immobilien. Das alles lies die Preise in astronomische Höhen steigen. In der Schweiz gilt daher EFH Besitzer = Synonym für reicher Mensch.

Deutsches Grenzgebiet zur Schweiz bis hoch nach Freiburg: Weil die gutbezahlten Jobs in Basel bzw. der Nordwestschweiz locken, zieht das Leute aus ganz Deutschland an. Viele, gerade Familien mit Kindern, suchen schon gar nicht mehr zum Stellenantritt eine Bleibe in der Schweiz, sondern im deutschen Grenzgebiet, da es günstiger ist. Aber das treibt die Preise, durch das deutlich höhere Netto. Schon Hilfsarbeiter im schweizer Niedriglohnsektor kriegen in Basel gerne mal 3000-5000 Euro Brutto / Monat. Da Kinderbetreuung in DE billiger ist, lohnt es sich dann teilweise dort zu leben und in der CH nur zu arbeiten, auch wenn man in DE mehr Steuern bezahlt. Gleichzeitig ist Südbaden eine Region mit quasi Vollbeschäftigung und vielen erfolgreichen Firmen, die wiederum selber Mitarbeiter aus ganz Deutschland und der EU rekrutrieren, die nach Wohnraum nachfragen. Auch gibt es viele wohlhabende Rentner die dort den Lebensabend verbringen wollen. Ebenso gibt es auch immer mehr Schweizer die sich dort nach günstigerem Wohnraum umsehen. Besonders schweizer Rentner. Ebenso suchen sich da viele Deutsche die seit Jahren in der Schweiz leben und arbeiten eine Immobilie, weil es in der Schweiz einfach unbezahlbar wurde und besonders mit Kindern gar nicht mal so unlukrativ ist, in Deutschland zu leben. Das sind alles Leute die bringen viel Erspartes mit durch die hohen Einkommen der Schweiz bei gleichzeitig niedrigen Abgaben. Zusätzlich kann man schweizer Pensionskassengeld (was es in DE so in der Höhe gar nicht gibt) zum Kauf eines Eigenheimes verwenden, wenn man selbst darin wohnt Das alles trieb und treibt die Preise sehr stark. Mittlerweile haben selbst viele Spekulanten die Region entdeckt und selbst schweizer Banken und Pensionskassen kaufen und bauen grenznah zur Schweiz in Deutschland ganze Mehrfamilienhausobjekte. Daher stehen die Miet- und Kaufpreise den deutschen Boomstädten in nichts mehr nach, obwohl ländliche Region.

Französisches Grenzgebiet bei Basel: Der Markt ist dynamisch, aber längst nicht wie auf deutscher oder schweizer Seite. Schon 20-30 km von der Grenze ist der Markt kaum noch dynamisch. Spekulanten und Banken investieren hier kaum. Die Einheimischen haben meist alle schon Immobilien und deren Kinder können immer weniger oft Deutsch und können somit immer seltener in der CH arbeiten, daher eher weniger Nachfrage. Daher stagnieren die Preise auf dem Niveau durchschnittlich teurer Städte Deutschlands (Hannover, Bremen, Fulda ... ). Dass die Preise nicht am sinken sind, liegt an Deutschen, Schweizern und Expats aus dem angelsächsischen Raum, die dort für Nachfrage sorgen. Mancher Makler macht ca. 50% seines Umsatzes mit dieser Käufergruppe. Besonders Fach- und Führungskräfte aus dem angelsächsischen Raum mögen Frankreich, weil diese meist sehr große Grundstücke und Häuser aus ihrer Heimat gewohnt sind und sowas in der Schweiz unbezahlbar wurde. Auch viele Schweizer kaufen/bauen gerne in Frankreich. Das was ein Haus im Elsass kostet, bräuchte man auf schweizer Seite für ein vergleichbares Objekt schon fast nur an Eigenkapital. Außerdem können viele Schweizer, auch Deutschschweizer, gut französisch. Aber selbst Deutsche die kaum französisch können schätzen immer mehr die Gegend wegen der bezahlbaren Immmobilien und weil Frankreich für Privatpersonen und besonders Familien oft steuergünstiger als Deutschland ist.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Die Entwicklung der Immobilienpreise ist total krank. Da werden sich die Jamaikaner vor allem für Familien was einfallen lassen müssen.

Das Eigenheim ist doch die perfekte Altersvorsorge aber nein lieber 1000 private Altervorsorgeprodukte fördern damit schön jeder Beteiligte daran mit verdient.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

D-CH-F

In Frankreich wohnt die typische Mittelschicht viel häufiger im Eigenheim, außer in Paris. Da pendeln die Leute aber dafür oft sehr weit außerhalb. Sonst außerhalb von Paris ist es für die Mehrheit der Mittelschicht völlig normal, in den eigenen vier Wänden zu leben.

Was es in Frankreich alles für Möglichkeiten gibt zur Wohnraumschaffung, davon könnte Deutschland einiges lernen. Das fängt an von massiven Steuervorteilen, wenn man als Vermieter Wohnraum in Gegenden mit Engpässen schafft und an Leute vermietet die nicht so viel verdienen. Dafür ist die Miete gedeckelt. Weiter geht es mit Nullprozent Darlehen für Familien mit Kindern, für selbstgenutzes Wohneigentum und stark reduzierte Kaufnebenkosten für Neubauten. Da es für diese Förderungen Höchstgrenzen bezüglich der qm-Preise gibt, deckelt das die Preise. Dazu ein Kreditrecht, was deutlich verbraucherfreundlicher ist. Sondertilgungen sind meist (fast) kostenfrei möglich, Vorfälligkeitsentschädigungen sind extrem gedeckelt. Absicherung gegen Invalidität, Tod des Hauptverdieners und Arbeitslosigkeit ziemlich kostengünstig und teilweise sogar Pflicht bei Krediten. Die Anforderungen an das Eigenkapital sind meist auch geringer, dafür muss schneller getilgt werden. Dafür sind die Zinsen häufig geringer als bei deutschen Banken. Kredite über 30 Jahre gibt es fast nicht. 20 Jahre sind bei Selbstnutz üblich. Die Leute kaufen hier mit um die 30 und leben ab 50 im schuldenfreien Eigenheim.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

@D-CH-F: Kann man Dich außerhalb des Forums kontaktieren? Ich hätte ein, zwei Fragen ...

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Staatliche Subventionen für Familien hat es auch früher schon in Deutschland gegeben. Ergebnis war, dass viele Immobilien heute da stehen, wo sie nicht gebraucht werden, nämlich außerhalb der Ballungsräume. Nach dem Gießkannenprinzip hatten alle die selben Förderungen bekommen. Da konnten dann Geringverdiener auf dem Dorf ein Häuschen bauen, während die Normalverdiener in den teuren Gebieten auch mit Förderung keine Chance hatten.

WiWi Gast schrieb am 28.09.2017:

D-CH-F

In Frankreich wohnt die typische Mittelschicht viel häufiger im Eigenheim, außer in Paris. Da pendeln die Leute aber dafür oft sehr weit außerhalb. Sonst außerhalb von Paris ist es für die Mehrheit der Mittelschicht völlig normal, in den eigenen vier Wänden zu leben.

Was es in Frankreich alles für Möglichkeiten gibt zur Wohnraumschaffung, davon könnte Deutschland einiges lernen. Das fängt an von massiven Steuervorteilen, wenn man als Vermieter Wohnraum in Gegenden mit Engpässen schafft und an Leute vermietet die nicht so viel verdienen. Dafür ist die Miete gedeckelt. Weiter geht es mit Nullprozent Darlehen für Familien mit Kindern, für selbstgenutzes Wohneigentum und stark reduzierte Kaufnebenkosten für Neubauten. Da es für diese Förderungen Höchstgrenzen bezüglich der qm-Preise gibt, deckelt das die Preise. Dazu ein Kreditrecht, was deutlich verbraucherfreundlicher ist. Sondertilgungen sind meist (fast) kostenfrei möglich, Vorfälligkeitsentschädigungen sind extrem gedeckelt. Absicherung gegen Invalidität, Tod des Hauptverdieners und Arbeitslosigkeit ziemlich kostengünstig und teilweise sogar Pflicht bei Krediten. Die Anforderungen an das Eigenkapital sind meist auch geringer, dafür muss schneller getilgt werden. Dafür sind die Zinsen häufig geringer als bei deutschen Banken. Kredite über 30 Jahre gibt es fast nicht. 20 Jahre sind bei Selbstnutz üblich. Die Leute kaufen hier mit um die 30 und leben ab 50 im schuldenfreien Eigenheim.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Die perfekte Altersvorsorge gibt es wohl nicht. Gilt auch für Immobilien, die nämlich selbst auch alt werden. Viele Häuser aus den 60er und 70er Jahren sind schon längst wieder abgerissen und durch Neubauten ersetzt worden. Am Ende war der Grundstückswert abzüglich der Abrisskosten übrig.

WiWi Gast schrieb am 27.09.2017:

Die Entwicklung der Immobilienpreise ist total krank. Da werden sich die Jamaikaner vor allem für Familien was einfallen lassen müssen.

Das Eigenheim ist doch die perfekte Altersvorsorge aber nein lieber 1000 private Altervorsorgeprodukte fördern damit schön jeder Beteiligte daran mit verdient.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

D-CH-F

Förderung für Familien in Frankreich: Diese gibt es nicht überall, sondern nur in Zonen mit angespannten Wohnungsmarkt. Dabei sind die Förderungshöhen von der Angespanntheit abhängig. Am stärksten in und um Paris und Côte d´Azur sowie an der Grenze zu Genf. Ansonsten noch einige Ballungsräume auch die Gegend zur Schweizer Grenze um Basel, sowie Strasbourg, Toulouse, Lyon und einige weitere Großstädte. Irgendwo ganz in der Pampa gibt es diese Förderungen nicht. Auch gibt es keine Förderungen für Wohnungen ab bestimmten qm Preisen. Allerdings kosten Immobilien so richtig in der Pampa in Frankreich fast nichts, da braucht man auch keine Förderung.

Kontaktierung außerhalb des Forums: Nein. Detailfragen kann man bei Infobest erfragen. Das ist eine europäische, staatliche Einrichtung, die sämtliche Fragen bezüglich Niederlassung in Deutschland, Frankreich und Schweiz beantworten kann. Kostenfrei. Für Fragen Frankreich-Schweiz am besten Infobest Palmrain. Für Fragen bezüglich Frankreich-Deutschland, z.B. wohnen in Frankreich und arbeiten in Deutschland, kann einem auch jedes andere Infobest Niederlassung weiterhelfen. Nicht das jemand behauptet ich mache Werbung für eine private Organisation. Infobest ist rein staatlich finanziert und erhebt keine Beratungsgebühren und vermittelt weder Immobilien, noch Versicherungen oder sonstige Produkte, sondern es handelt sich um eine staatliche Stelle für grenzüberschreitende Projekte. Bezüglich Immobiliensuche können einem diverse Makler weiterhelfen, viele sprechen auch deutsch oder englisch. Viele Banken im Grenzgebiet haben deutschsprachige Mitarbeiter. Sonstige, allgemeine Fragen, kann ich hier beantworten, sofern ich die Antwort kenne.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Wir haben gerade ein neues Projekt gestartet: raumpioniere-oberlausitz.de

Beste Grüße

Jan

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

WiWi Gast schrieb am 28.09.2017:

Die perfekte Altersvorsorge gibt es wohl nicht. Gilt auch für Immobilien, die nämlich selbst auch alt werden. Viele Häuser aus den 60er und 70er Jahren sind schon längst wieder abgerissen und durch Neubauten ersetzt worden. Am Ende war der Grundstückswert abzüglich der Abrisskosten übrig.

Ich habe kürzlich auch gestaunt was das kostet, wenn bei einem älteren Haus das Dach neu gedeckt werden muss. Nur wenn die Familie deiner Frau das Haus erbaut hat, schlag mal vor das abzureißen. Da schläfst du aber mit Sicherheit nicht nur eine Nacht auf dem Sofa.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

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