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ImmobilienSchenkung

Schenkungssteuer für Immobilien

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WiWi Gast

Schenkungssteuer für Immobilien

Hallo miteinander.
Letztes Jahr habe ich von einem Onkel in einer baden-württembergischen Großstadt eine 4-Zimmer Wohnung geschenkt bekommen.
Dies geschah in Form eines Schenkungsvertrages der notariell beurkundet wurde und auch gleich ans Finanzamt weitergeleitet wurde.
Ich wurde Ende letzten Jahres dann auch zur Abgabe einer Schenkungssteuererklärung aufgefordert und musste unzählige Formulare ausfüllen, die dem Finanzamt dabei helfen sollen, den Wert der Immobilie zu bestimmen.
Da mein Onkel der Schenker ist beträgt der Schenkungssteuerfreibetrag leider nur 20.000€, das heißt der Immobilienwert wird den Schenkungssteuerfreibetrag gewiss übersteigen und somit Schenkungssteuer fällig.
Da es sich bei der Wohnung um eine nicht vermietete Eigentumswohnung handelt, die ich mittlerweile auch schon selbst bewohne, wird vermutlich das Vergleichswertverfahren zur Bestimmung des Immobilienwerts angewandt.
Das bedeutet dass das Finanzamt versuchen wird den Verkehrswert der Immobilie zu bestimmen und ich davon dann, abzüglich des Schenkungssteuerfreibetrages, Schenkungssteuer zahlen werden muss.
Wie gesagt, meine Schenkungssteuererklärung habe ich Ende letztes Jahr abgegeben und warte seit dem auf den Schenkungssteuerbescheid.
Allerdings ist seit dem nichts mehr vom Finanzamt gekommen und ich habe im Internet gelesen, dass das Finanzamt eine Festsetzungfrist von vier Jahren hat, um mir einen gültigen Schenkungssteuerbescheid zu senden.

Von daher möchte ich denjenigen unter euch, die auch schon mit Schenkungen/Erbschaften von Immobilien Erfahrungen sammeln konnten, folgendes fragen:
Wie lange hat es bei euch gedauert bis das Finanzamt euch den von ihr ermittelten Verkehrswert eurer geschenkten oder geerbten Immobilie mitgeteilt hat?
Und wart ihr mit dem Verkehrswert einverstanden oder habt ihr diesen mit einem selbstbeauftragten Immobiliengutachten angefechtet?

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WiWi Gast

Schenkungssteuer für Immobilien

Würde so vorgehen: eines der immobilienbewertungstools für die Immo anwerfen (z.b. bei immoscout das), dann 10-20 Prozent runter rechnen. Dann schauen wo ich das Geld für die entspr. Steuer herbekomm.

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WiWi Gast

Schenkungssteuer für Immobilien

Macht man eher anders. Schätzung vom Ortsgericht wird vom FA eigentlich immer akzeptiert. Kostet nur ein paar hundert Euros. Die Schätzung liegt meistens unter dem Verkehrswert.

WiWi Gast schrieb am 07.08.2021:

Würde so vorgehen: eines der immobilienbewertungstools für die Immo anwerfen (z.b. bei immoscout das), dann 10-20 Prozent runter rechnen. Dann schauen wo ich das Geld für die entspr. Steuer herbekomm.

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WiWi Gast

Schenkungssteuer für Immobilien

Wenn die Wohnung vom Finanzamt auf 520k geschätzt wird, wären 500k zu versteuern. Dann wären nur 100k an Steuern fällig. Das wird jede Bank finanzieren.

WiWi Gast schrieb am 07.08.2021:

Würde so vorgehen: eines der immobilienbewertungstools für die Immo anwerfen (z.b. bei immoscout das), dann 10-20 Prozent runter rechnen. Dann schauen wo ich das Geld für die entspr. Steuer herbekomm.

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WiWi Gast

Schenkungssteuer für Immobilien

WiWi Gast schrieb am 07.08.2021:

Hallo miteinander.
Letztes Jahr habe ich von einem Onkel in einer baden-württembergischen Großstadt eine 4-Zimmer Wohnung geschenkt bekommen.
Dies geschah in Form eines Schenkungsvertrages der notariell beurkundet wurde und auch gleich ans Finanzamt weitergeleitet wurde.
Ich wurde Ende letzten Jahres dann auch zur Abgabe einer Schenkungssteuererklärung aufgefordert und musste unzählige Formulare ausfüllen, die dem Finanzamt dabei helfen sollen, den Wert der Immobilie zu bestimmen.
Da mein Onkel der Schenker ist beträgt der Schenkungssteuerfreibetrag leider nur 20.000€, das heißt der Immobilienwert wird den Schenkungssteuerfreibetrag gewiss übersteigen und somit Schenkungssteuer fällig.
Da es sich bei der Wohnung um eine nicht vermietete Eigentumswohnung handelt, die ich mittlerweile auch schon selbst bewohne, wird vermutlich das Vergleichswertverfahren zur Bestimmung des Immobilienwerts angewandt.
Das bedeutet dass das Finanzamt versuchen wird den Verkehrswert der Immobilie zu bestimmen und ich davon dann, abzüglich des Schenkungssteuerfreibetrages, Schenkungssteuer zahlen werden muss.
Wie gesagt, meine Schenkungssteuererklärung habe ich Ende letztes Jahr abgegeben und warte seit dem auf den Schenkungssteuerbescheid.
Allerdings ist seit dem nichts mehr vom Finanzamt gekommen und ich habe im Internet gelesen, dass das Finanzamt eine Festsetzungfrist von vier Jahren hat, um mir einen gültigen Schenkungssteuerbescheid zu senden.

Von daher möchte ich denjenigen unter euch, die auch schon mit Schenkungen/Erbschaften von Immobilien Erfahrungen sammeln konnten, folgendes fragen:
Wie lange hat es bei euch gedauert bis das Finanzamt euch den von ihr ermittelten Verkehrswert eurer geschenkten oder geerbten Immobilie mitgeteilt hat?
Und wart ihr mit dem Verkehrswert einverstanden oder habt ihr diesen mit einem selbstbeauftragten Immobiliengutachten angefechtet?

Ein staatlich geprüfter Gutachter lohnt sich immer, da er dir im Falle eines Widerspruchs (sprich wenn das Finanzamt die Immobilie einfach zu hoch bewertet, da hohe Bewertung = hohe Steuern) die nötigen Argumente dafür liefert. Ich würde unter keinen Umständen das Finanzamt bitten ein Gutachten zu machen, und dieses dann einfach blind bezahlen.

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WiWi Gast

Schenkungssteuer für Immobilien

Das Ortsgericht ist billiger und nicht schlechter.

WiWi Gast schrieb am 07.08.2021:

Hallo miteinander.
Letztes Jahr habe ich von einem Onkel in einer baden-württembergischen Großstadt eine 4-Zimmer Wohnung geschenkt bekommen.
Dies geschah in Form eines Schenkungsvertrages der notariell beurkundet wurde und auch gleich ans Finanzamt weitergeleitet wurde.
Ich wurde Ende letzten Jahres dann auch zur Abgabe einer Schenkungssteuererklärung aufgefordert und musste unzählige Formulare ausfüllen, die dem Finanzamt dabei helfen sollen, den Wert der Immobilie zu bestimmen.
Da mein Onkel der Schenker ist beträgt der Schenkungssteuerfreibetrag leider nur 20.000€, das heißt der Immobilienwert wird den Schenkungssteuerfreibetrag gewiss übersteigen und somit Schenkungssteuer fällig.
Da es sich bei der Wohnung um eine nicht vermietete Eigentumswohnung handelt, die ich mittlerweile auch schon selbst bewohne, wird vermutlich das Vergleichswertverfahren zur Bestimmung des Immobilienwerts angewandt.
Das bedeutet dass das Finanzamt versuchen wird den Verkehrswert der Immobilie zu bestimmen und ich davon dann, abzüglich des Schenkungssteuerfreibetrages, Schenkungssteuer zahlen werden muss.
Wie gesagt, meine Schenkungssteuererklärung habe ich Ende letztes Jahr abgegeben und warte seit dem auf den Schenkungssteuerbescheid.
Allerdings ist seit dem nichts mehr vom Finanzamt gekommen und ich habe im Internet gelesen, dass das Finanzamt eine Festsetzungfrist von vier Jahren hat, um mir einen gültigen Schenkungssteuerbescheid zu senden.

Von daher möchte ich denjenigen unter euch, die auch schon mit Schenkungen/Erbschaften von Immobilien Erfahrungen sammeln konnten, folgendes fragen:
Wie lange hat es bei euch gedauert bis das Finanzamt euch den von ihr ermittelten Verkehrswert eurer geschenkten oder geerbten Immobilie mitgeteilt hat?
Und wart ihr mit dem Verkehrswert einverstanden oder habt ihr diesen mit einem selbstbeauftragten Immobiliengutachten angefechtet?

Ein staatlich geprüfter Gutachter lohnt sich immer, da er dir im Falle eines Widerspruchs (sprich wenn das Finanzamt die Immobilie einfach zu hoch bewertet, da hohe Bewertung = hohe Steuern) die nötigen Argumente dafür liefert. Ich würde unter keinen Umständen das Finanzamt bitten ein Gutachten zu machen, und dieses dann einfach blind bezahlen.

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WiWi Gast

Schenkungssteuer für Immobilien

WiWi Gast schrieb am 07.08.2021:

Ein staatlich geprüfter Gutachter lohnt sich immer, da er dir im Falle eines Widerspruchs (sprich wenn das Finanzamt die Immobilie einfach zu hoch bewertet, da hohe Bewertung = hohe Steuern) die nötigen Argumente dafür liefert. Ich würde unter keinen Umständen das Finanzamt bitten ein Gutachten zu machen, und dieses dann einfach blind bezahlen.

Also ich habe das Finanzamt ja auch nicht darum gebeten, sondern sie haben mich zu der Abgabe diverser Daten der Immobilie aufgefordert. In diversen Ratgebern zu dem Thema habe ich gelesen, dass man erstmal das Gutachten des Finanzamtes abwarten und erst danach in Erwägung ziehen soll, selbst ein Gutachten in Auftrag zu geben. Also nur wenn man mit dem ermittelten Verkehrswert nicht einverstanden ist, sollte man ein Weiteres bei einem unabhängigen Gutachter in Auftrag geben. Das klingt soweit erstmal logisch, finde ich. Aber danke für den Tipp mit dem Ortsgericht, ich informiere mich darüber.

Klar, einerseits ist es gut für mich wenn sich das Finanzamt noch weiter Zeit lässt, denn in der Zeit kann ich schon mal ordentlich sparen und muss dann weniger Kredit aufnehmen. Andererseits bin ich natürlich schon gespannt darauf zu erfahren, wie hoch die Steuerkosten sein werden.

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WiWi Gast

Schenkungssteuer für Immobilien

Meine Eltern haben das immer als komplettes Paket gebucht Notar für die Schenkung inklusive Gutachter und Anwalt der mit dem Finanzamt kommuniziert. Sind bei allen drei Immobilien die bisher übertragen wurden ohne Schenkungssteuer durchgekommen selbst bei einer Doppelhaushälfte in München in 2018. Die Gutachter rechnen das schon ordentlich runter von wegen einfache Ausstattung, Niesbrauch ... beim letzten Mal lag der Gutachter Wert bei unter 400k während auf dem Markt eigentlich nichts in der Lage und Ausstattung unter 1 Mio auf den Portalen zu finden ist falls überhaupt mal was auf dem Markt auftaucht. Die paar Tausend Euro sind gut investiert.

WiWi Gast schrieb am 09.08.2021:

Ein staatlich geprüfter Gutachter lohnt sich immer, da er dir im Falle eines Widerspruchs (sprich wenn das Finanzamt die Immobilie einfach zu hoch bewertet, da hohe Bewertung = hohe Steuern) die nötigen Argumente dafür liefert. Ich würde unter keinen Umständen das Finanzamt bitten ein Gutachten zu machen, und dieses dann einfach blind bezahlen.

Also ich habe das Finanzamt ja auch nicht darum gebeten, sondern sie haben mich zu der Abgabe diverser Daten der Immobilie aufgefordert. In diversen Ratgebern zu dem Thema habe ich gelesen, dass man erstmal das Gutachten des Finanzamtes abwarten und erst danach in Erwägung ziehen soll, selbst ein Gutachten in Auftrag zu geben. Also nur wenn man mit dem ermittelten Verkehrswert nicht einverstanden ist, sollte man ein Weiteres bei einem unabhängigen Gutachter in Auftrag geben. Das klingt soweit erstmal logisch, finde ich. Aber danke für den Tipp mit dem Ortsgericht, ich informiere mich darüber.

Klar, einerseits ist es gut für mich wenn sich das Finanzamt noch weiter Zeit lässt, denn in der Zeit kann ich schon mal ordentlich sparen und muss dann weniger Kredit aufnehmen. Andererseits bin ich natürlich schon gespannt darauf zu erfahren, wie hoch die Steuerkosten sein werden.

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WiWi Gast

Schenkungssteuer für Immobilien

Leute, gibt es nicht ein paar mehr Studenten, die hier sinnvollen Input geben können?? Sonst muss der TE gar noch einen Steuerberater fragen!

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WiWi Gast

Schenkungssteuer für Immobilien

Überraschung - wenn man sich bei solchen Dingen auf ein anonymes Forum verlassen will ist einem eh nicht zu helfen. Geh zu einem ordentlichen StB lasst euch Beraten wie man was gestalten kann und gut ists.

WiWi Gast schrieb am 09.08.2021:

Leute, gibt es nicht ein paar mehr Studenten, die hier sinnvollen Input geben können?? Sonst muss der TE gar noch einen Steuerberater fragen!

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WiWi Gast

Schenkungssteuer für Immobilien

Boah ist das ungerecht einfach so vom lieben Onkel eine halbe Million geschenkt zu bekommen. Wohingegen mein Mann und ich für unsere DHH noch jahrzentelang den Kredit bedienen dürfen. Ich hoffe du weißt es zumindest zu schätzen!

Ich würde die Wohnung verkaufen und das restliche Geld in ETFs stecken. MSCI World 80% und Nasdaq 20%. Bei 500k abzüglich der Schenkungssteuer wären das ja immer noch so um die 400k. Und von der Rendite könntest du locker die Miete einer Wohnung deiner Wahl bezahlen. So könntest du quasi umsonst wohnen.

Bekommst du auch noch was von deinen Eltern oder anderen Verwandten? Was machst du beruflich oder studierst du?

antworten
WiWi Gast

Schenkungssteuer für Immobilien

Warum ist das ungerecht? Das gehört halt mal zum Leben dazu manche haben Glück manche nicht.

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Boah ist das ungerecht einfach so vom lieben Onkel eine halbe Million geschenkt zu bekommen. Wohingegen mein Mann und ich für unsere DHH noch jahrzentelang den Kredit bedienen dürfen. Ich hoffe du weißt es zumindest zu schätzen!

Ich würde die Wohnung verkaufen und das restliche Geld in ETFs stecken. MSCI World 80% und Nasdaq 20%. Bei 500k abzüglich der Schenkungssteuer wären das ja immer noch so um die 400k. Und von der Rendite könntest du locker die Miete einer Wohnung deiner Wahl bezahlen. So könntest du quasi umsonst wohnen.

Bekommst du auch noch was von deinen Eltern oder anderen Verwandten? Was machst du beruflich oder studierst du?

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WiWi Gast

Schenkungssteuer für Immobilien

Tja, auch Revolutionen oder Kriege um Ressourcen gehören zum Leben dazu. Hoffen wir mal, dass es nicht zu unseren Lebzeiten ist, denn Groß-Erben sind nicht gerade die Sympathieträger außerhalb von reicheren Kreisen.

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Warum ist das ungerecht? Das gehört halt mal zum Leben dazu manche haben Glück manche nicht.

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Boah ist das ungerecht einfach so vom lieben Onkel eine halbe Million geschenkt zu bekommen. Wohingegen mein Mann und ich für unsere DHH noch jahrzentelang den Kredit bedienen dürfen. Ich hoffe du weißt es zumindest zu schätzen!

Ich würde die Wohnung verkaufen und das restliche Geld in ETFs stecken. MSCI World 80% und Nasdaq 20%. Bei 500k abzüglich der Schenkungssteuer wären das ja immer noch so um die 400k. Und von der Rendite könntest du locker die Miete einer Wohnung deiner Wahl bezahlen. So könntest du quasi umsonst wohnen.

Bekommst du auch noch was von deinen Eltern oder anderen Verwandten? Was machst du beruflich oder studierst du?

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WiWi Gast

Schenkungssteuer für Immobilien

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Warum ist das ungerecht? Das gehört halt mal zum Leben dazu manche haben Glück manche nicht.

Boah ist das ungerecht einfach so vom lieben Onkel eine halbe Million geschenkt zu bekommen. Wohingegen mein Mann und ich für unsere DHH noch jahrzentelang den Kredit bedienen dürfen. Ich hoffe du weißt es zumindest zu schätzen!

Ich würde die Wohnung verkaufen und das restliche Geld in ETFs stecken. MSCI World 80% und Nasdaq 20%. Bei 500k abzüglich der Schenkungssteuer wären das ja immer noch so um die 400k. Und von der Rendite könntest du locker die Miete einer Wohnung deiner Wahl bezahlen. So könntest du quasi umsonst wohnen.

Bekommst du auch noch was von deinen Eltern oder anderen Verwandten? Was machst du beruflich oder studierst du?

Manche sind auch hübsch und manche hässlich. Gibt ja (noch) keine Schönheitssteuer.

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WiWi Gast

Schenkungssteuer für Immobilien

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Manche sind auch hübsch und manche hässlich. Gibt ja (noch) keine Schönheitssteuer.

Evtl. sollte man auch einen IQ-abhängigen Intelligenzausgleich einführen. Ist ja total ungerecht, dass manche schlau sind und viel verdienen und andere nicht.

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WiWi Gast

Schenkungssteuer für Immobilien

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Warum ist das ungerecht? Das gehört halt mal zum Leben dazu manche haben Glück manche nicht.

Boah ist das ungerecht einfach so vom lieben Onkel eine halbe Million geschenkt zu bekommen. Wohingegen mein Mann und ich für unsere DHH noch jahrzentelang den Kredit bedienen dürfen. Ich hoffe du weißt es zumindest zu schätzen!

Ich würde die Wohnung verkaufen und das restliche Geld in ETFs stecken. MSCI World 80% und Nasdaq 20%. Bei 500k abzüglich der Schenkungssteuer wären das ja immer noch so um die 400k. Und von der Rendite könntest du locker die Miete einer Wohnung deiner Wahl bezahlen. So könntest du quasi umsonst wohnen.

Bekommst du auch noch was von deinen Eltern oder anderen Verwandten? Was machst du beruflich oder studierst du?

Manche sind auch hübsch und manche hässlich. Gibt ja (noch) keine Schönheitssteuer.

In Europa zählt die Verantwortung des Individuums. Unsere Gesellschaft baut auf verantwortungsvollen Personen auf, die Rechte und Pflichten haben. Deine genetische Grundaustattung kann in der Tat Vor- oder Nachteile haben. Wer weiß, vielleicht gibt es hier in wenigen Jahrhunderten "genetic engineering". Bis dahin gilt: Du, und nur Du alleine bist für Deine Umstände und Taten verantwortlich.

Eine stumpfe Erbschaft ist jedenfalls nicht auf individuelle Anlagen oder Leistung zurückzuführen und kann / muss (!) daher weitesgehend für eine gesunde Gesellschaft reguliert werden. Stichwort: Erbadel.

Genausogut können wir auch die Abinoten würfeln. Achja, wird ja schon gemacht...

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WiWi Gast

Schenkungssteuer für Immobilien

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Warum ist das ungerecht? Das gehört halt mal zum Leben dazu manche haben Glück manche nicht.

Boah ist das ungerecht einfach so vom lieben Onkel eine halbe Million geschenkt zu bekommen. Wohingegen mein Mann und ich für unsere DHH noch jahrzentelang den Kredit bedienen dürfen. Ich hoffe du weißt es zumindest zu schätzen!

Ich würde die Wohnung verkaufen und das restliche Geld in ETFs stecken. MSCI World 80% und Nasdaq 20%. Bei 500k abzüglich der Schenkungssteuer wären das ja immer noch so um die 400k. Und von der Rendite könntest du locker die Miete einer Wohnung deiner Wahl bezahlen. So könntest du quasi umsonst wohnen.

Bekommst du auch noch was von deinen Eltern oder anderen Verwandten? Was machst du beruflich oder studierst du?

Manche sind auch hübsch und manche hässlich. Gibt ja (noch) keine Schönheitssteuer.

Schönheit liegt im Auge des Betrachters, eine Schenkung von 500k nicht ;)

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WiWi Gast

Schenkungssteuer für Immobilien

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Ich würde die Wohnung verkaufen und das restliche Geld in ETFs stecken. MSCI World 80% und Nasdaq 20%. Bei 500k abzüglich der Schenkungssteuer wären das ja immer noch so um die 400k. Und von der Rendite könntest du locker die Miete einer Wohnung deiner Wahl bezahlen. So könntest du quasi umsonst wohnen.

Das verstehe ich nicht. Der TE kann doch jetzt schon 'umsonst wohnen' und tut das ja auch schon. Warum das Geld in ETF pumpen um dann von den Erträgen risikobehaftet als Mieter zu leben. 400k in ETF machen Pi Mal Daumen 1250 netto im Monat bei 5% und abzüglich Großstadt Wohnkosten bleibt da nicht mehr viel übrig. Außerdem kann er jetzt umsonst wohnen und hat die Wertsteigerung der Wohnung noch dazu. Bei deinem ETF Mietplan würde er die Dividenden und Wertsteigerungen für die Miete ausgeben. Und wenn eine Wirtschaftskrise ausbricht reichen Wertsteigerungen und Dividenden nicht mehr aus um die Miete zu bezahlen und es geht an die Substanz. Wobei ihm das in seiner Wohnung herzlich egal wäre. Ne ne, ich kann dem TE nur raten die Wohnung zu behalten. An solche Immobilien kommt man auf dem freien Markt gar nicht mehr ran und das aus gutem Grund.

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