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ImmobilienStädte-Ranking

2. Städteranking: München ist erfolgreichste Stadt Deutschlands

Städteranking untersucht erneut die 50 einwohnerstärksten Städte Deutschlands nach 120 ökonomischen und strukturellen Indikatoren wie Produktivität, Bruttoeinkommen oder Investitionen. Freiburg ist der Aufsteiger des Jahres.

Der Blick über die Dächer einer Stadt.

2. Städteranking: München ist erfolgreichste Stadt Deutschlands
Köln, 11.05.2005 (insm) - »Neben der unveränderten Rangfolge bei den Top Five gibt es insbesondere zwei Auffälligkeiten«, kommentiert Klaus Methfessel, stellvertretender Chefredakteur der WirtschaftsWoche, das große Städteranking: »Erstens liegen mit Ausnahme von Dresden die Städte aus den neuen Ländern auf den Schlussplätzen. Und zum zweiten ist es einigen westdeutschen Städten wie Freiburg, Köln, Bonn oder Saarbrücken erfolgreich gelungen, durch nachhaltige Politik bessere Rahmenbedingungen für ihre Unternehmen und Bürger zu schaffen.«

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft untersuchte die 50 einwohnerstärksten Städte Deutschlands nach 120 ökonomischen und strukturellen Indikatoren wie Produktivität, Bruttoeinkommen oder Investitionen. Der Gesamtindex, der von Wissenschaftlern der IW Consult GmbH errechnet wurde, besteht dabei je zur Hälfte aus dem Bestands- und Dynamikranking. In das Bestands- oder Niveauranking fließen aktuelle Daten – zumeist aus dem Jahr 2004 – ein, darunter zum Beispiel Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt, Arbeitslosenquote, aber auch die Zahl der Hochqualifizierten, Schulden und Investitionen je Einwohner.

Im Bestandsranking liegt München mit 77 von 100 möglichen Punkten unangefochten auf dem ersten Platz. Die bayerische Metropole ist und bleibt nach ökonomischen Indikatoren die attraktivste und erfolgreichste deutsche Großstadt. Auf den Plätzen folgen mit deutlichem Abstand Frankfurt am Main, Stuttgart, Mainz und Düsseldorf. Auf den Schlussrängen liegen ausnahmslos die Städte aus den neuen Ländern Magdeburg, Leipzig, Berlin, Rostock und Halle als Schlusslicht. »Dieser Befund stimmt sehr bedenklich. Die ostdeutschen Städte können, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht zu westdeutschen Städten aufschließen«, beschreibt Klaus Methfessel die politische und ökonomische Malaise. Einzig die sächsische Landeshauptstadt Dresden konnte sich mit Platz 32 dank beachtlicher Fortschritte bei Wohlstand und Wirtschaftskraft von dem negativen Sog befreien.

Im Gegensatz zum Bestandsranking bewertet das Dynamikranking die Entwicklung der Indikatoren zwischen 1999 und 2004, woraus sich künftige Trends ableiten lassen. Hier schaffte es Freiburg auf das Siegertreppchen; die südbadische Metropole ist mit deutlichem Abstand die dynamischste Stadt Deutschlands. Dort haben sich in den vergangenen fünf Jahren die wirtschaftlichen Bedingungen für Unternehmen und Bürger am besten entwickelt.

Die nächsten Plätze belegen Frankfurt am Main, Bremen, Mainz, Köln, Oldenburg und Mannheim. Zur Verlierergruppe im Dynamikranking zählen neben den ostdeutschen Städten Halle, Rostock und Berlin auch Orte aus Westdeutschland wie Ludwigshafen, Lübeck, Gelsenkirchen und Bielefeld. Eine positive Ausnahme unter den ostdeutschen Städten bildet wiederum Dresden, das mit Rang 25 genau im Mittelfeld des Dynamikrankings liegt.

Interaktiv Special mit Zahlen und Daten

Komplettfassung der Studie [PDF, 1.6 MB]

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