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Job-Trends: ArbeitsmarktAkademikerjobs

Akademikerarbeitsmarkt: 6 Millionen in Lohn und Brot

Die Zahl der Beschäftigten mit Diplom, Doktortitel etc. hat im vergangenen Jahrzehnt deutlich zugelegt. Im Jahr 2005 waren nach Angaben des Mikrozensus 16,5 Prozent aller Angestellten und Selbstständigen – umgerechnet 6 Millionen Menschen – akademisch ausgebildet.

Verschiedene Brotsorten liegen beieinander.

Akademikerarbeitsmarkt: 6 Millionen in Lohn und Brot
Köln, 12.03.2008 (iw) - Die Zahl der Beschäftigten mit Diplom, Doktortitel etc. hat im vergangenen Jahrzehnt deutlich zugelegt. Im Jahr 2005 waren nach Angaben des Mikrozensus 16,5 Prozent aller Angestellten und Selbstständigen - umgerechnet 6 Millionen Menschen - akademisch ausgebildet; zehn Jahre zuvor lag der Anteil noch bei 13,3 Prozent. Die positive Entwicklung des Akademikerarbeitsmarktes spiegelt sich auch in der extrem niedrigen ausbildungsspezifischen Arbeitslosenquote von 3,5 Prozent in Westdeutschland wider - das ist praktisch Vollbeschäftigung. Am stärksten vertreten auf dem Arbeitsmarkt für Akademiker sind Juristen, Betriebswirte und Politologen. Fast 1,8 Millionen Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler standen zuletzt in Lohn und Brot. Der Anteil dieser Akademikergruppe an allen erwerbstätigen Akademikern hat seit 1995 auch am stärksten zugenommen.



Der Osten hat sich von dieser positiven Entwicklung keineswegs abgekoppelt. Zuletzt arbeiteten in Ostdeutschland 22 Prozent aller deutschen Akademiker - zehn Jahre zuvor waren es erst 18 Prozent. Dabei hat sich auch hier das Gewicht zugunsten der Experten aus den rechts-, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten verschoben. Zuletzt machten diese Fachkräfte im Osten immerhin 26,5 Prozent der erwerbstätigen Akademiker aus und liefen den Ingenieuren mit ihrem Anteil von gut 26 Prozent knapp den Rang ab. Mitte der neunziger Jahre stellten die Technikexperten mit 29 Prozent in Ostdeutschland noch die größte Gruppe. 

 

 

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Zum Thema Akademikerjobs

 Wortspinnennetz - An Fäden hängen mehrere kleine Würfel mit Buchstaben, die Hochschulabschlüsse: PHD, BA, DR, MA und DIPL vor grauem Hintergrund zeigen.

Akademiker-Jobs werden meist über Internet-Jobbörsen besetzt

Fast jede dritte Stelle wird in Deutschland über persönliche Kontakte besetzt. Bewerber mit höheren Qualifikationen werden jedoch häufig über das Internet gesucht und eingestellt. Am erfolgreichsten werden Stellen für Akademiker dabei über Internet-Jobbörsen besetzt. Über alle besetzten Stellen gesehen, war die persönliche Empfehlung über eigene Mitarbeiter im Jahr 2015 erneut der erfolgreichste Weg bei Stellenbesetzungen. Die Pflege persönlicher Netzwerke ist daher für Arbeitgeber bei der Personalsuche von großem Vorteil. Auch für Arbeitsuchende ist das Networking entsprechend wichtig.

Akademikerarbeitslosigkeit bei 2,5 Prozent

Akademiker verzeichneten im Jahr 2012 mit 2,5 Prozent eine deutlich niedrigere Arbeitslosenquote als Absolventen einer betrieblichen oder schulischen Berufsausbildung (fünf Prozent). Am höchsten war die Arbeitslosenquote bei Menschen ohne Berufsabschluss: Sie lag 2012 bei 19 Prozent. Das zeigen am Montag veröffentlichte Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

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OECD-Studie zur Arbeitsmigration: Deutschland offen für Akademiker

Der aktuelle OECD-Bericht zur Arbeitsmigration beschäftigt sich mit der Frage, ob es der deutschen Migrationspolitik gelingt, die Bedürfnisse des Arbeitsmarkts zu erfüllen, ohne dadurch die Entwicklungsperspektiven in den Herkunftsländern zu beeinträchtigen. Deutschland ist offen für Akademiker. Die Zuwanderung für Fachkräfte mit mittlerer Qualifikation ist dagegen schwierig.

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Statistik: ITK-Branche 2016 - 20.000 neue Stellen und 1,7 Prozent Umsatzwachstum

Die ITK-Branche befindet sich weiterhin im Aufschwung. Mit einer Wachstumsprognose von 1,7 Prozent werden im laufenden Jahr mindestens 20.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Wachstumstreiber ist vor allem die Informationstechnologie, die einen Umsatzplus von 84 Milliarden Euro verbucht. Nach den aktuellen Ergebnissen des Digitalverbandes Bitkom soll die ITK-Branche auch im nächsten Jahr weiterwachsen, um 1,2 Prozent.

Personalberatung in Deutschland 2015/2016 – Führungskräfte im Vertrieb und Marketing besonders gefragt

Der Branchenumsatz der Personalberatung stieg in Deutschland im Jahr 2015 um 6,8 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Die Prognose für ein Umsatzplus in 2016 liegt bei 8,4 Prozent. Besonders nachgefragt sind Spezialisten in den Unternehmensbereichen Marketing und Vertrieb. Jede zweite Position wurde 2015 über Direktansprache, Anzeigensuche, Social-Media-Kanälen und Datenbanken besetzt.

Eine Frau von hinten mit schwarzer Jacke und rotem Kopftuch.

Deutsche Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs, Arbeitslosigkeit wächst trotz Zuwanderung kaum

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