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Job-Trends: ArbeitsmarktArbeitslosigkeit

Arbeitslosenquote 2009 von 8,2 Prozent bei 3.423.000 Arbeitslosen

»Trotz der tiefen Rezession hat sich der Arbeitsmarkt im Jahr 2009 robust gezeigt. Zwar ist die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr angestiegen, aber bei weitem nicht so stark wie befürchtet.« erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise.

Eine Baustelle, die Kräne und ein Rohbau zeigt vor blauem Himmel.

Arbeitslosenquote 2009 von 8,2 Prozent bei 3.423.000 Arbeitslosen
Nürnberg, 21.01.2009 (BA) - Der Arbeitsmarkt war 2009 von der tiefsten Rezession seit Bestehen der Bundesrepublik beeinflusst. Die Auswirkungen waren deutlich, blieben jedoch angesichts des massiven Produktionseinbruchs vergleichweise moderat. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit wurde so vor allem durch die massive Nutzung der Kurzarbeit, aber auch den statistischen Effekt der Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente sowie ein sinkendes Kräfteangebot begrenzt. Die jahresdurchschnittliche Zunahme der Arbeitslosigkeit entfällt allein auf Westdeutschland, auf den Rechtskreis des SGB III sowie auf Männer, was vor allem auf den Abbau von Vollbeschäftigung im Produzierenden Gewerbe und in der Arbeitnehmerüberlassung zurück zu führen sein dürfte.

Im Jahresdurchschnitt 2009 waren bundesweit 3.423.000 Menschen arbeitslos, 155.000 mehr als im Vorjahr (West: +176.000 auf 2.320.000; Ost: -20.000 auf 1.103.000). Maßgeblich für den Anstieg der Arbeitslosigkeit war insbesondere der Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigung infolge der Wirtschaftskrise. Von den Arbeitslosen wurden jahresdurchschnittlich 1.194.000 oder 35 Prozent im Rechtskreis SGB III von einer Agentur für Arbeit und 2.229.000 oder 65 Prozent im Rechtskreis SGB II von einem Träger der Grundsicherung betreut. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Arbeitslosigkeit im Rechtskreis SGB III um 184.000 erhöht und im Rechtskreis SGB II um 29.000 verringert. Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, belief sich im Jahresdurchschnitt 2009 auf 8,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr nahm sie um 0,4 Prozentpunkte zu. In Ostdeutschland war sie auch 2009 mit 13 Prozent nach wie vor deutlich höher als in Westdeutschland mit 6,9 Prozent.

Im Jahr 2009 hat die BA nach vorläufigen Ergebnissen 34,28 Milliarden Euro eingenommen und 48,07 Milliarden Euro ausgegeben. Damit ergibt sich ein Defizit in Höhe von 13,79 Milliarden Euro. Das Defizit konnte durch die Rücklage der BA ausgeglichen werden. Für das Jahr 2010 verbleiben in der Rücklage noch 2,95 Milliarden Euro, die zur Finanzierung der Ausgaben in den ersten Monaten eingesetzt werden.

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Landkarten und Eckwerte 2009

  

Im Forum zu Arbeitslosigkeit

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Was macht die Regierung für die Absolventen?

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