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Job-Trends: ArbeitsmarktArbeitslosigkeit

Arbeitsmarktstatistik - Zahl der Erwerbslosen um 570.000 gesunken

Im Juni 2006 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 285.000 Personen mehr erwerbstätig als im gleichen Monat des Vorjahres. Die Zahl der Erwerbslosen lag im Juni 2006 um 14, 7 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Menschen auf einem Markt, gehend, einkaufend oder ausruhend auf Treppenstufen.

Arbeitsmarktstatistik - Zahl der Erwerbslosen um 570.000 gesunken
Wiesbaden, 09.08.2006 (destatis) - Im Juni 2006 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 285.000 Personen mehr (+ 0,7%) erwerbstätig als im gleichen Monat des Vorjahres. Die Zahl der Erwerbslosen lag im Juni 2006 um 570.000 niedriger als ein Jahr zuvor (- 14,7%). Nach vorläufigen Berechnungen lag die Zahl der Erwerbstätigen mit Wohnort in Deutschland im Juni 2006 bei 38,92 Millionen Personen. Der positive Verlauf gegenüber dem Vorjahr setzte sich fort: Die Erwerbstätigenquote als Anteil der Erwerbstätigen an der Gesamtbevölkerung im Alter von 15 bis 64 Jahren betrug 68,6 Prozent und lag somit um 0,8 Prozentpunkte über dem Niveau des Vorjahres.

Auch im Vergleich zum Vormonat Mai 2006 ist die Zahl der Erwerbstätigen gestiegen. Rechnet man aus der Zunahme von 112 000 (+0,3%) die üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen heraus, so bleibt ein saisonbereinigtes Plus von 48.000 Personen (+0,1%). Neben einer allgemeinen konjunkturellen Erholung dürfte sich auch die Fußballweltmeisterschaft günstig auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt haben. Nach Ergebnissen der monatlichen Telefonerhebung des Statistischen Bundesamtes waren im Juni 2006 13,1 Prozent der Erwerbstätigen unterbeschäftigt. Der Anteil der Personen, die bei entsprechender Anpassung der Bezüge gerne mehr arbeiten würden und dazu auch kurzfristig zur Verfügung stünden, lag damit um 0,8 Prozentpunkte höher als im Vorjahresmonat Juni 2005.

Die Zahl der Erwerbslosen, das heißt der Arbeitssuchenden ohne jegliche Erwerbstätigkeit, lag im Juni 2006 nach der Telefonerhebung bei 3,3 Millionen Personen und damit um 570.000 (-14,7%) niedriger als im Vorjahresmonat Juni 2005. Da es sich bei dieser Erhebung um eine zufällig ausgewählte Stichprobe von monatlich 30.000 Personen handelt, sind ihre Ergebnisse mit einem statistischen Zufallsfehler behaftet. Dieser Fehler beträgt für die im Juni gemessene Erwerbslosenzahl bis zu +/- 160 000. Das heißt, dass bei einem Messwert von 3,30 Millionen die tatsächliche Zahl der Erwerbslosen in Deutschland mit hoher Wahrscheinlichkeit im Bereich zwischen 3,14 und 3,46 Millionen Personen lag.

Die Erwerbslosenquote, gemessen als Anteil der Erwerbslosen an den Erwerbspersonen insgesamt, fiel im Juni dieses Jahres mit 7,8 Prozent um 1,3 Prozentpunkte geringer aus als ein Jahr zuvor. Im Vormonat Mai 2006 hatte die Erwerbslosenquote noch bei 8,3 Prozent gelegen. Der Rückgang um 0,5 Prozentpunkte von Mai auf Juni resultiert größtenteils aus einer saisonüblichen Entwicklung.
 

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Was macht die Regierung für die Absolventen?

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