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Job-Trends: ArbeitsmarktArbeitslosigkeit

Deutlich weniger Langzeitarbeitslose als im Vorjahr

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Bundesagentur für Arbeit und der Deutscher Städtetag ziehen Halbjahresbilanz zum Sozialgesetzbuch II.

Eine Frau steuert auf eine Treppe abwärts mit einem EXIT-Hinweis zu.

Deutlich weniger Langzeitarbeitslose als im Vorjahr
Berlin, 08.08.2007 (bmas) - Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Bundesagentur für Arbeit und der Deutscher Städtetag ziehen Halbjahresbilanz zum Sozialgesetzbuch II. Zum Ende des ersten Halbjahres 2007 lag die Arbeitslosigkeit bei den Langzeitarbeitslosen im Bereich Sozialgesetzbuch II deutlich niedriger als vor einem Jahr. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Bundesagentur für Arbeit und dem Deutschen Städtetag erklärte Rudolf Anzinger, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales: »Sogar die Langzeitarbeitslosen profitieren mittlerweile von der guten Wirtschaftslage. Bei den ARGEn und Agenturen mit getrennter Aufgabenwahrnehmung ist ein Rückgang bei der Langzeitarbeitslosigkeit von rund 17 Prozent nachweisbar.«

Anzinger betonte: »Integration in den Arbeitsmarkt geht immer vor Transferleistungen. Daher hat die Arbeitsgruppe Arbeitsmarkt zielgruppenspezifische Integrationskonzepte entwickelt«. So könnten Arbeitgeber ab dem 1. Oktober 2007 einen so genannten Qualifizierungs- oder Eingliederungszuschuss beantragen. Damit sollen rd. 50.000 junge Menschen erreicht werden, die schon länger als 6 Monate arbeitslos sind. Mit dem Beschäftigungszuschuss für Arbeitgeber, die schwer vermittelbare Bewerber einstellen, sollen weitere 100.000 Menschen in den Arbeitsmarkt integriert werden. Diese Förderung kann nach einer ersten Förderphase von zwei Jahre auch unbefristet gewährt werden.

Auch Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, begrüßt die neuen Instrumente, denn »sie bringen mehr Qualität in die Beschäftigung schaffenden Maßnahmen.« Die größten Erfolge sieht er im Bereich der Jugendlichen. Dies zeige sich nicht nur in steigenden Integrations- und Aktivierungsquoten, sondern auch durch eine verbesserte Förderstruktur und dichter vernetzte Integrationsansätze. Auch Kunden- und Mitarbeiterbefragungen erteilten dem Gesamtsystem SGB II zwischenzeitlich ordentliche  Noten.

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