DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Job-Trends: ArbeitsmarktBWL-Absolventen

Arbeitsmarkterfolg von BWL-Absolventen

Einkommen, Praxisrelevanz der Ausbildung, Stellensuche: Eine CHE-Studie untersucht den Berufseinstieg, das Einkommen und den Erfolg von Absolventinnen und Absolventen der Betriebswirtschaftslehre.

Absolventenbefragung-BWL Erfolg Einkommen

Zielsetzung und Gegenstand der Absolventen-Befragung BWL
(che) BWL-Absolventen erstmals im Fokus der Absolventen-Befragung vom CHE (Centrum für Hochschulentwicklung). Im Rahmen seines Hochschulrankings befragt CHE regelmäßig Studierende über Studienbedingungen, Lehrangebot, Studienorganisation und andere Themenbereiche. Bislang fehlt im Ranking jedoch die Perspektive der Absolventen der Hochschulen, die das Studium im Rückblick und auch vor dem Hintergrund ihrer beruflichen Erfahrungen kompetent beurteilen können. Hinzu kommt, dass im Ranking bislang keine Informationen über den Berufseinstieg oder den Arbeitsmarkterfolg der Absolventen im Vergleich der Hochschulen vorliegen.

Das CHE hat im Kontext seines Hochschulrankings ein Pilotprojekt gestartet und in Zusammenarbeit mit ausgewählten Universitäten eine vergleichende Befragung von Absolventen betriebwirtschaftlicher Studiengänge durchgeführt. Mittelfristiges Ziel ist es, die Ergebnisse solcher Absolventenbefragungen unmittelbar in das Hochschulranking zu integrieren.

Im Folgenden werden die Ergebnisse der Absolventen-Befragung BWL auszugsweise wiedergegeben. Die komplette Studie "Vergleichende Absolventenbefragung BWL an Universitäten" findet sich als PDF-Download auf der Homepage des CHE.

Download CHE Absolventenbefragung BWL 2002 [PDF, 33 Seiten - 253 KB]
http://www.che.de/downloads/AP43.pdf

Übersicht: An der Absolventen-Befragung beteiligte Hochschulen
 

Hochschule

Teiln. BWL-Absolventen

Berlin FU

44

Essen

73

Freiberg TU

32

Göttingen

41

Hamburg

293

Hohenheim

42

Koblenz WHU

51

Leipzig

41

Magdeburg

57

Tübingen

69

Insgesamt

743


Hochschulwechsel selten
Selten waren in der ausgewerteten Stichprobe Hochschulwechsel (10%). Am häufigsten waren Hochschulwechsel bei den Absolventen der FU Berlin, von denen jeder Vierte erst im Verlauf seines Studiums an die FU gewechselt ist (die meisten haben aber den überwiegenden Teil des Studiums an der FU absolviert).

35 Prozent im Ausland
Einen Auslandsaufenthalt als Bestandteil des Studiums haben 35 % der Studierenden absolviert, im Durchschnitt über 8,4 Monate. An der WHU Koblenz-Vallendar hat lediglich ein Absolvent angegeben, keine Zeit im Ausland verbracht zu haben, während an der Universität Essen umgekehrt nur etwa jeder achte Absolvent während des Studiums einen Auslandsaufenthalt absolviert hat. Gleichzeitig dauerte der Auslandsaufenthalt der Absolventen der WHU mit 14 Monaten durchschnittlich auch am längsten. Demgegenüber waren die Absolventen der FU Berlin durchschnittlich weniger als 6 Monate im Ausland.

Durchschnittliche Studiendauer knapp 11 Semester
Die durchschnittliche Studiendauer (arithmetisches Mittel) in der Gesamtstichprobe liegt bei 10,9 Semestern. Dabei betrug sie bei den letzten drei Jahrgängen etwa 11 Semester, während sie in den Jahren davor ein halbes bis ein Semester kürzer war. Zwischen den Hochschulen schwanken die Studienzeiten in der Stichprobe deutlich: Während an der WHU Koblenz fast alle Absolventen die Regelstudienzeit von 8 Semestern eingehalten haben (Mittelwert: 8,1 Semester), benötigten die Absolventen der Universität Essen im Durchschnitt 12,8 Semester. Tendenziell bewerten Studierende mit längeren Studienzeiten das Studium rückblickend schlechter. Vor allem besteht aber ein deutlicher Zusammenhang zwischen (längerer) Studiendauer und (schlechteren) Abschlussnoten.

Durchschnittsalter beim Abschluss 27,4 Jahre
Entsprechend der Studiendauer schwankt auch das durchschnittliche Alter beim Studienabschluss, das insgesamt bei 27,4 Jahren liegt. Am jüngsten sind die Absolventen der WHU Koblenz-Vallendar (24,9) Jahre, die im Durchschnitt damit etwa zweieinhalb Jahre jünger sind als die Absolventen der übrigen Hochschulen in der Stichprobe. Zwischen diesen variiert das Durchschnittsalter der Absolventen aber auch noch zwischen 25,8 Jahren an den Universitäten in Freiberg und Magdeburg und über 28 Jahren an den Universitäten Hamburg (28,3) und Essen (28,5).

Vergleichende Absolventenbefragung BWL an Universitäten


  1. Seite 1: Zielsetzung Absolventenbefragung BWL
  2. Seite 2: Bewertung des BWL-Studiums
  3. Seite 3: Übergang von Absolventen der BWL in den Beruf
  4. Seite 4: Einkommen von Absolventen der BWL

Im Forum zu BWL-Absolventen

3 Kommentare

Bewerbung zurückziehen und auf andere, neue Position bewerben

WiWi Gast

Ich will mal eure Meinung zu meiner Situation: habe mich beim SDAX auf eine Position beworben. Seit einer Woche liegt die Bewerbung bei der Fachabteilung und bisher keine Einladung, obwohl Stelle näch ...

8 Kommentare

Sicheres Auftreten

WiWi Gast

Hi, ich lese immer wieder in Stellenbeschreibungen die Anforderung "Sicheres Auftreten". Aus Praktika weiß ich, dass genau das mein Problem sein könnte: solange ich nicht wirklich fit in ei ...

6 Kommentare

Stellenanforderungskatalog vs. Stellenkategorisierung

WiWi Gast

Hallo Forum, auf einem Jobportal habe ich eine Stelle gefunden. Es wird dort mehrjährige Berufserfahrung und sehr gute Kenntnisse im Bereich xy gefordert. Die gleiche Stelle wird jedoch in der Katego ...

12 Kommentare

Unternehmen mit 35 Stunden Woche (Rhein-Main-Gebiet)

WiWi Gast

Hi Leute, wie im Betreff schon erwähnt - gibt es nennenswerte Unternehmen in und rund um Frankfurt die eine 35 Stunden Woche pflegen? Falls ja welche? Über Google lässt sich bei einzelnen Firmen schw ...

11 Kommentare

Wie weiter nach Weltreise ?

WiWi Gast

Hallo zusammen, Ich habe BWL studiert mit den Schwerpunkten Finanzen, Rechnungslegung und Controlling und dann 5 Jahre in einer IT-Unternehmensberatung gearbeitet. Danach war ich über 10 Jahre in ei ...

24 Kommentare

Wie weiter nach Weltreise ?

WiWi Gast

Hallo zusammen, Ich habe BWL studiert mit den Schwerpunkten Finanzen, Rechnungslegung und Controlling und dann 5 Jahre in einer IT-Unternehmensberatung gearbeitet. Danach war ich über 10 Jahre in ei ...

5 Kommentare

Devisenhandel / Forex in München

WiWi Gast

Hi! Ich suche eine Stelle im Raum München, die sich explizit mit dem Währungshandel (Foreign Exchange) beschäftigt. Da es in deutschland kein Prop Trading mehr gibt können es auch gerne angrenzende Be ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema BWL-Absolventen

Ein aufgeschlagener Atlas, alte Bücher und eine Tasse.

Gehaltsatlas 2016: Berufseinsteiger mit BWL-Abschluss verdienen durchschnittlich 43.788 Euro

Akademische Berufseinsteiger mit einem Abschluss in Betriebswirtschaftslehre verdienen aktuell rund 43.800 Euro im Jahr. Das ist knapp unter dem deutschen Durchschnittsgehalt junger Akademiker mit 45.397 Euro im Jahr. Am besten verdienen BWL-Absolventen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. In welchen Städten akademischen Berufseinsteigern am meisten gezahlt wird, zeigt der diesjährige Gehaltsatlas 2016 von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) und Gehalt.de.

Statistik: ITK-Branche 2016 - 20.000 neue Stellen und 1,7 Prozent Umsatzwachstum

Die ITK-Branche befindet sich weiterhin im Aufschwung. Mit einer Wachstumsprognose von 1,7 Prozent werden im laufenden Jahr mindestens 20.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Wachstumstreiber ist vor allem die Informationstechnologie, die einen Umsatzplus von 84 Milliarden Euro verbucht. Nach den aktuellen Ergebnissen des Digitalverbandes Bitkom soll die ITK-Branche auch im nächsten Jahr weiterwachsen, um 1,2 Prozent.

Weiteres zum Thema Job-Trends: Arbeitsmarkt

Personalberatung in Deutschland 2015/2016 – Führungskräfte im Vertrieb und Marketing besonders gefragt

Der Branchenumsatz der Personalberatung stieg in Deutschland im Jahr 2015 um 6,8 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Die Prognose für ein Umsatzplus in 2016 liegt bei 8,4 Prozent. Besonders nachgefragt sind Spezialisten in den Unternehmensbereichen Marketing und Vertrieb. Jede zweite Position wurde 2015 über Direktansprache, Anzeigensuche, Social-Media-Kanälen und Datenbanken besetzt.

Eine Frau von hinten mit schwarzer Jacke und rotem Kopftuch.

Deutsche Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs, Arbeitslosigkeit wächst trotz Zuwanderung kaum

Die Konjunktur in Deutschland bleibt schleppend aufwärts gerichtet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird 2015 um 1,7 Prozent und im kommenden Jahr um 1,8 Prozent zunehmen. Während in diesem Jahr die größten Impulse von den Exporten ausgingen, wird 2016 die Binnen­nachfrage eine noch größere Rolle spielen. Der Arbeitsmarkt wird den Zustrom an Flüchtlingen relativ gut verkraften.

Beliebtes zum Thema Berufseinstieg

Segelboote mit dem BMW-Symbol auf offener See mit Wind in den Segeln.

Unternehmensranking 2017: Die Top 100 Arbeitgeber für Wirtschaftswissenschaftler

Doppelsieg für BMW als beliebtester Arbeitgeber bei den Absolventen der Wirtschaftswissenschaften und dem Ingenieurwesen. Gefolgt von Audi, Daimler und Porsche ist die Automobilindustrie erneut die attraktivste Branche. PwC ist die einzige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und McKinsey die einzige Unternehmensberatung unter den Top 10 Arbeitgebern für Wirtschaftswissenschaftler. Die Beratungen gehören insgesamt zu den großen Gewinnern im Ranking. Die Deutsche Bank fällt in der Finanzbranche erstmals hinter EZB und Goldman Sachs von Platz 27 auf 43. Das zeigt die Business Edition des aktuellen trendence Graduate Barometer 2017.

Screenshot: Jobtrends-Studie 2017 von Kienbaum und Staufenbiel.

JobTrends 2017: Gute Jobaussichten für Wirtschaftswissenschaftler

Was Berufseinsteiger im Jahr 2017 wissen müssen, dem ist die JobTrends-Studie von Staufenbiel und Kienbaum nachgegangen. Personaler checken Bewerbungen oft nur in maximal fünf Minuten. In nur sechs Prozent der Fälle googlen Entscheider den Namen der Bewerber. Punkten können Absolventen beim Berufseinstieg eher mit Praxiserfahrung als mit einem guten Studienabschluss. Beim Gehalt können Berufseinsteiger aktuell fünf bis zehn Prozent mehr heraushandeln.

Ein spanischer Stier aus Metall steht für Konjunktur und den Ifo-Geschäftsklimaindex.

Unternehmensranking 2017: Top 25 WP-Gesellschaften und Steuerberatungen

Die Schere zwischen den Big Four und den übrigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland geht weiter auseinander. PricewaterhouseCoopers (PwC) führt weiterhin die Spitze der Top 25 WP-Gesellschaften und Steuerberatungen an. Im Schnitt sind die 25 nach Inlandsumsatz führenden WP-Gesellschaften und Steuerberatungen um 7,2 Prozent gewachsen. Die Deutschlandumsätze der Big Four stiegen sogar um 11,8 Prozent. Dies sind Ergebnisse aus dem Unternehmensranking 2017 von Lünendonk.

HELP - Eine Bürotasse zeigt ein Männchen hinter einem Aktenberg, das um Hilfe ruf.

Deutschen ist Arbeitsumfeld wichtiger als hohe Bezahlung

Drei Viertel aller Berufstätigen in Deutschland macht ihr aktueller Job Spaß. Ein gutes Betriebsklima und flexible Arbeitszeiten locken Bewerber und Jobwechsler an. Lediglich acht Prozent arbeiten allein für das Gehalt. Das Meistern von Herausforderungen und Produzieren von guten Ergebnissen steht für 26 Prozent im Vordergrund, die Arbeit im Team und die Zeit mit den Kollegen für 15 Prozent. Eine sinnvolle Tätigkeit auszuüben, motiviert 12 Prozent der Berufstätigen in Deutschland. Das zeigt die Studie „Beruf und Karriere 2017" der CreditPlus Bank AG.

Schild mit der Aufschrift "Exit".

Jeder vierte Arbeitnehmer ist auf dem Absprung

Knapp 70 Prozent der Angestellten ist die Gesundheit wichtiger als Wohlstand. Neben der Vergütung ist Freizeit und Urlaub aktuell der wichtigste Faktor bei der Arbeitgeberwahl. Pluspunkte bei der Arbeitgeber sind Sabbaticals, zusätzliche Urlaubstagen oder weniger Arbeitsstunden für ein geringeres Gehalt. Nur jedem vierten Mitarbeiter werden derzeit flexible Arbeitsbedingungen genehmigt. Jeder zweite Mitarbeiter rechnet durch Teilzeit oder Home Office zudem mit geringeren Karrierechancen. Die Digitalisierung von HR-bezogenen Aufgaben ist noch kaum entwickelt. Das sind Ergebnisse der Mercer „Global Talent Trends Study“ 2017.

Unister Insolvenzverfahren Rip-Deal

Insolvenzverfahren der Unister Holding GmbH vom Amtsgericht Leipzig eröffnet

Nach dem Unfalltod von Mitbegründer Thomas Wagner und Gesellschafter Oliver Schilling hatte die Unister Holding GmbH den Insolvenzantrag gestellt. Laut dem Magazin Spiegel hat der Reiseportal-Anbieter rund 39 Millionen Euro Schulden. Durch den Insolvenzantrag konnte die Handlungsfähigkeit der Unister-Reiseportal gesichert werden, sodass Buchungen über Fluege.de und Ab-in-den-Urlaub.de weiterhin möglich sind. Aktuelle Berichte offenbaren, dass Thomas Wagner vor seinem Tod auf einen „Rip-Deal“ reingefallen ist.

Feedback +/-

Feedback