DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Job-Trends: ArbeitsmarktDeutschland

Stellenabbau ausländischer Investoren in Deutschland in 2009

Ausländische Konzerne und Finanzinvestoren planen, bei deutschen Unternehmen rund 12.500 Arbeitsplätze abzubauen. Dies ergibt eine Marktanalyse des IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung in Hamburg.

Stellenabbau ausländischer Investoren in Deutschland in 2009
Hamburg, 07.01.2009 (ots) - Ausländische Konzerne und Finanzinvestoren planen, bei deutschen Unternehmen rund 12.500 Arbeitsplätze abzubauen. Dies ergibt eine Marktanalyse des IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung, Hamburg. Vor allem US-amerikanische Gesellschaften gehören zu den größten Stellenstreichern in 2009: Auf ihr Konto geht rund ein Drittel aller Arbeitsplatzverluste. Finanzdienstleister fallen unterdessen kaum auf. Nur die italienische Unicredit und die Schweizer Bâloise sind in der Liste der größten ausländischen Arbeitsplatzvernichter präsent - dafür aber gleich mit 2.300 bis 2.800 weniger Mitarbeitern bei ihren deutschen Tochtergesellschaften.

Diese ausländische Gesellschaften bauen bei einem deutschen Unternehmen so viele Stellen ab:

  1. Unicredit, Italien, HVB, 2.000 bis 2.500
  2. Tedrive Holding, Niederlande,Tedrive,1.500
  3. Hewlett Packard, USA, EDS Operations Services, 1.150
  4. NXP Semiconductors, Niederlande, NXP Semiconductors, 850
  5. Siemens/Fujitsu, Deutschland/Japan, Fujitsu Siemens Computers, 700
  6. Wynnchurch Capital, USA, Henniges-Automotive, rund 700
  7. Avaya, USA, Avaya, 609
  8. Arcelor-Mittal, Luxemburg, Arcelor-Mittal, 600
  9. Wabco, Belgien, Wabco,600
  10. DuPont, USA, DuPont, 500
  11. Nokia, Siemens Networks, Finnland, Nokia Siemens Networks (NSN), 500
  12. TDK, Japan, Epcos, 422
  13. Bâloise, Schweiz, Deutscher Ring/Basler Versicherung, 300
  14. Johnson Controls,USA, Johnson Controls, 290
  15. Koninklijke Philips Electronics, kurz Philips, Niederlande, Philips Healthcare Deutschland, 250
  16. Hewlett Packard, USA, Hewlett Packard, 250
  17. OC Oerlikon Corporation, Schweiz, Oerlikon Schlafhorst, 240
  18. Ford, USA, Ford, 200
  19. AB Volvo, Schweden, Volvo Construction Equipment, 155
  20. eBay, USA, eBay Deutschland,ca. 100
  21. Motorola, USA, Motorola, ca 100
  22. HestaTex, Schweiz, Schiesser,hoher zweistelliger Bereich
  23. Fujifilm, Japan, Fujifilm Recording Media, 75
  24. Cognetas, Großbritannien, ixetic, 50
  25. Anheuser-Busch InBev, Belgien, Spatenbräu, ca. 40
  26. Textron, USA, Kautex Textron, 35
  27. Starbucks, USA, Starbucks, 22

Für die Marktanalyse wurden Medienberichte im Zeitraum vom 1. August bis zum 19. Dezember 2008 durch das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung ausgewertet. 

Im Forum zu Deutschland

4 Kommentare

Top 5 MBA Alliance Germany

WiWi Gast

Hallo, ich habe gerade in den Medien gelesen, dass sich die angeblich fünf besten MBAs in Deutschland zu einer "MBA Alliance Germany" vereinigt haben, um zusammen um internationale Studente ...

17 Kommentare

Welcher MBA für Deutschland

WiWi Gast

Hallo! Mich beschäftigt derzeit eine Frage bezüglich eines MBA, bei der hier evtl. guter Input geliefert werden kann. Ich arbeite in einer WP Gesellschaft und frage mich, welcher MBA für Deutschland ...

22 Kommentare

Finance Master in Deutschland

WiWi Gast

Hallo zusammen, ich bin schon länger auf der Suche nach einem Master in Banking & Finance in einer deutschen Großstadt. Habt ihr irgendwelche Empfehlungen? Zwei Kriterien: - kein Master gesuc ...

11 Kommentare

Wo den MBA machen?

WiWi Gast

hi, hab grad mein B.Sc. Wirtschaftsingenieur mit 2,1 abgeschlossen. Würde jetzt gern den MBA in vollzeit an einer deutschen öffentlichen fh>uni in Vollzeiz machen.. Und ja ich bin mir bewusst, das e ...

3 Kommentare

MBA/Master für nicht-BWLer aus Amerika

WiWi Gast

Hallo zusammen, ich wollte nach euren Rat fragen.. ich überlege jetzt nen Master oder MBA in Deutschland zu machen, weiß aber nicht genau welche Abschlüsse/Hochschulen bei Arbeitgebern gut ankommen. ...

13 Kommentare

Deutscher MBA - Unterrichtssprache

WiWi Gast

scheint sinnvoll zu sein auf deutsch zu unterrichten, jeder gute Bewerber sollte im Grunde Englisch beherrschen, so unterrichten hoch renommiert Anstalten wie Erlangen-Nünberg, Aachen und St. Gallen i ...

80 Kommentare

Aufbruch Deutschland?

WiWi Gast

Hallo! Bin im Ausland und lese hier immer in der deutschen Presse, das es in Deutschland jetzt Bergauf geht. Ist die Stimmung wirklich so gut? Seht ihr eure Zukunft in Deutschland? Oder plant ihr vie ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Deutschland

Statistik: Datenkarte Deutschland 2016

Das Wichtigste im Taschenformat: Die Hans Böckler Stiftung hat wieder eine kostenlose Datenkarte mit einer Reihe wichtiger Daten zu Wirtschaft und Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2016 herausgegeben. Darüber hinaus stehen auch für alle Bundesländer entsprechende Datenblätter und eine englische Datenkarte für Deutschland zum Download bereit.

Eine Frau von hinten mit schwarzer Jacke und rotem Kopftuch.

Deutsche Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs, Arbeitslosigkeit wächst trotz Zuwanderung kaum

Die Konjunktur in Deutschland bleibt schleppend aufwärts gerichtet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird 2015 um 1,7 Prozent und im kommenden Jahr um 1,8 Prozent zunehmen. Während in diesem Jahr die größten Impulse von den Exporten ausgingen, wird 2016 die Binnen­nachfrage eine noch größere Rolle spielen. Der Arbeitsmarkt wird den Zustrom an Flüchtlingen relativ gut verkraften.

Statistisches Jahrbuch 2015

Statistik: Statistisches Jahrbuch 2015

Das Statistische Jahrbuch 2015 für die Bundesrepublik Deutschland ist in seiner Faktenfülle einmalig. Es bietet in der 64. Auflage wieder Zahlen für alles: von A wie Arbeitskosten bis Z wie Zusatzversicherung. Auf knapp 700 Seiten präsentiert es Statistiken zu 27 Themengebieten sowie Übersichtstabellen für internationale Vergleiche. Der »Klassiker« unter den Publikationen des Statistischen Bundesamtes steht wieder kostenlos zum Download zur Verfügung.

Ein Fernglasobjektiv eines Flughafens mit zwei Pfeilen und den Zahlen 15x60 und 5501 eingraviert.

OECD‑Beschäftigungsausblick 2015: Die Arbeitsmarktlage verbessert sich

Die Arbeitsmarktlage verbessert sich, ist im Ländervergleich aber noch sehr unausgewogen. In Griechenland und Spanien wird die Arbeitslosigkeit in 2015 und 2016 voraussichtlich bei über 20 Prozent liegen. 26 der 34 OECD‑Länder verfügen bereits über landesweit geltende Mindestlohnregelungen. Bei einer höheren und ausgewogeneren Kompetenz in der Erwerbsbevölkerung ist auch die Lohnungleichheit in den Ländern geringer.

Weiteres zum Thema Job-Trends: Arbeitsmarkt

Statistik: ITK-Branche 2016 - 20.000 neue Stellen und 1,7 Prozent Umsatzwachstum

Die ITK-Branche befindet sich weiterhin im Aufschwung. Mit einer Wachstumsprognose von 1,7 Prozent werden im laufenden Jahr mindestens 20.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Wachstumstreiber ist vor allem die Informationstechnologie, die einen Umsatzplus von 84 Milliarden Euro verbucht. Nach den aktuellen Ergebnissen des Digitalverbandes Bitkom soll die ITK-Branche auch im nächsten Jahr weiterwachsen, um 1,2 Prozent.

Beliebtes zum Thema Berufseinstieg

Segelboote mit dem BMW-Symbol auf offener See mit Wind in den Segeln.

Unternehmensranking 2017: Die Top 100 Arbeitgeber für Wirtschaftswissenschaftler

Doppelsieg für BMW als beliebtester Arbeitgeber bei den Absolventen der Wirtschaftswissenschaften und dem Ingenieurwesen. Gefolgt von Audi, Daimler und Porsche ist die Automobilindustrie erneut die attraktivste Branche. PwC ist die einzige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und McKinsey die einzige Unternehmensberatung unter den Top 10 Arbeitgebern für Wirtschaftswissenschaftler. Die Beratungen gehören insgesamt zu den großen Gewinnern im Ranking. Die Deutsche Bank fällt in der Finanzbranche erstmals hinter EZB und Goldman Sachs von Platz 27 auf 43. Das zeigt die Business Edition des aktuellen trendence Graduate Barometer 2017.

Screenshot: Jobtrends-Studie 2017 von Kienbaum und Staufenbiel.

JobTrends 2017: Gute Jobaussichten für Wirtschaftswissenschaftler

Was Berufseinsteiger im Jahr 2017 wissen müssen, dem ist die JobTrends-Studie von Staufenbiel und Kienbaum nachgegangen. Personaler checken Bewerbungen oft nur in maximal fünf Minuten. In nur sechs Prozent der Fälle googlen Entscheider den Namen der Bewerber. Punkten können Absolventen beim Berufseinstieg eher mit Praxiserfahrung als mit einem guten Studienabschluss. Beim Gehalt können Berufseinsteiger aktuell fünf bis zehn Prozent mehr heraushandeln.

Ein spanischer Stier aus Metall steht für Konjunktur und den Ifo-Geschäftsklimaindex.

Unternehmensranking 2017: Top 25 WP-Gesellschaften und Steuerberatungen

Die Schere zwischen den Big Four und den übrigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland geht weiter auseinander. PricewaterhouseCoopers (PwC) führt weiterhin die Spitze der Top 25 WP-Gesellschaften und Steuerberatungen an. Im Schnitt sind die 25 nach Inlandsumsatz führenden WP-Gesellschaften und Steuerberatungen um 7,2 Prozent gewachsen. Die Deutschlandumsätze der Big Four stiegen sogar um 11,8 Prozent. Dies sind Ergebnisse aus dem Unternehmensranking 2017 von Lünendonk.

HELP - Eine Bürotasse zeigt ein Männchen hinter einem Aktenberg, das um Hilfe ruf.

Deutschen ist Arbeitsumfeld wichtiger als hohe Bezahlung

Drei Viertel aller Berufstätigen in Deutschland macht ihr aktueller Job Spaß. Ein gutes Betriebsklima und flexible Arbeitszeiten locken Bewerber und Jobwechsler an. Lediglich acht Prozent arbeiten allein für das Gehalt. Das Meistern von Herausforderungen und Produzieren von guten Ergebnissen steht für 26 Prozent im Vordergrund, die Arbeit im Team und die Zeit mit den Kollegen für 15 Prozent. Eine sinnvolle Tätigkeit auszuüben, motiviert 12 Prozent der Berufstätigen in Deutschland. Das zeigt die Studie „Beruf und Karriere 2017" der CreditPlus Bank AG.

Schild mit der Aufschrift "Exit".

Jeder vierte Arbeitnehmer ist auf dem Absprung

Knapp 70 Prozent der Angestellten ist die Gesundheit wichtiger als Wohlstand. Neben der Vergütung ist Freizeit und Urlaub aktuell der wichtigste Faktor bei der Arbeitgeberwahl. Pluspunkte bei der Arbeitgeber sind Sabbaticals, zusätzliche Urlaubstagen oder weniger Arbeitsstunden für ein geringeres Gehalt. Nur jedem vierten Mitarbeiter werden derzeit flexible Arbeitsbedingungen genehmigt. Jeder zweite Mitarbeiter rechnet durch Teilzeit oder Home Office zudem mit geringeren Karrierechancen. Die Digitalisierung von HR-bezogenen Aufgaben ist noch kaum entwickelt. Das sind Ergebnisse der Mercer „Global Talent Trends Study“ 2017.

Unister Insolvenzverfahren Rip-Deal

Insolvenzverfahren der Unister Holding GmbH vom Amtsgericht Leipzig eröffnet

Nach dem Unfalltod von Mitbegründer Thomas Wagner und Gesellschafter Oliver Schilling hatte die Unister Holding GmbH den Insolvenzantrag gestellt. Laut dem Magazin Spiegel hat der Reiseportal-Anbieter rund 39 Millionen Euro Schulden. Durch den Insolvenzantrag konnte die Handlungsfähigkeit der Unister-Reiseportal gesichert werden, sodass Buchungen über Fluege.de und Ab-in-den-Urlaub.de weiterhin möglich sind. Aktuelle Berichte offenbaren, dass Thomas Wagner vor seinem Tod auf einen „Rip-Deal“ reingefallen ist.

Feedback +/-

Feedback