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Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

Was kann man als Berufsanfänger mit Master Branche IT in Berlin verlangen?

Es sind trotz Corona Stellen ausgeschrieben bei Innovativen Unternehmen und Start-Ups. Wenn ich diese auf Kununu und anderen Seiten recherchiere, dann bekomme ich einen Schock bezüglich des Gehalts. Möchte hier keine Firmen nennen, aber bei manchen stehen mehrere Angaben dran die mit Master in Richtung 40k hinauslaufen.
Verdient man in Berlin wirklich so schlecht?

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

WiWi Gast schrieb am 23.07.2020:

Was kann man als Berufsanfänger mit Master Branche IT in Berlin verlangen?

Es sind trotz Corona Stellen ausgeschrieben bei Innovativen Unternehmen und Start-Ups. Wenn ich diese auf Kununu und anderen Seiten recherchiere, dann bekomme ich einen Schock bezüglich des Gehalts. Möchte hier keine Firmen nennen, aber bei manchen stehen mehrere Angaben dran die mit Master in Richtung 40k hinauslaufen.
Verdient man in Berlin wirklich so schlecht?

Kenne sogar Kollegen, die sich bei der Big 4 während der Corona Zeit beworben haben (IT Abteilung, Softwareentwicklung). Master Winf. Alle waren unter 50 k. Von einem Kollegen weiss ich sogar, dass er bei Deloitte 42 k angeboten bekommen hat mit sehr fragwürdigen Vertragskonditionen.

Kannst dich darauf einstellen, dass du unter 50 k verdienen wirst. Niemand geht zu einem Startup, um dort viel Geld zu verdienen, sondern viel Freiheiten zu haben.

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

WiWi Gast schrieb am 23.07.2020:

Was kann man als Berufsanfänger mit Master Branche IT in Berlin verlangen?

Es sind trotz Corona Stellen ausgeschrieben bei Innovativen Unternehmen und Start-Ups. Wenn ich diese auf Kununu und anderen Seiten recherchiere, dann bekomme ich einen Schock bezüglich des Gehalts. Möchte hier keine Firmen nennen, aber bei manchen stehen mehrere Angaben dran die mit Master in Richtung 40k hinauslaufen.
Verdient man in Berlin wirklich so schlecht?

Kenne sogar Kollegen, die sich bei der Big 4 während der Corona Zeit beworben haben (IT Abteilung, Softwareentwicklung). Master Winf. Alle waren unter 50 k. Von einem Kollegen weiss ich sogar, dass er bei Deloitte 42 k angeboten bekommen hat mit sehr fragwürdigen Vertragskonditionen.

Kannst dich darauf einstellen, dass du unter 50 k verdienen wirst. Niemand geht zu einem Startup, um dort viel Geld zu verdienen, sondern viel Freiheiten zu haben.

Nachtrag: Accenture sogar 38k.

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

Start-ups, insbesondere in Berlin, verbrennen die Leute massenhaft. Erzählen ihnen, dass es ein tolles, dynamisches Unternehmen ist, Bier im Kühlschrank und Tischtennisplatte. Und dann werden die Leute beschissen bezahlt und bis aufs Blut ausgepresst.
Und all die die meinen im hippen Berlin fett Party zu machen, im Büro Bier zu saufen und kaum zu arbeiten erleben ihr blaues Wunder

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

Und was genau haben Accenture und co. mit Start-ups zu tun? Genau...nichts.

WiWi Gast schrieb am 23.07.2020:

Was kann man als Berufsanfänger mit Master Branche IT in Berlin verlangen?

Es sind trotz Corona Stellen ausgeschrieben bei Innovativen Unternehmen und Start-Ups. Wenn ich diese auf Kununu und anderen Seiten recherchiere, dann bekomme ich einen Schock bezüglich des Gehalts. Möchte hier keine Firmen nennen, aber bei manchen stehen mehrere Angaben dran die mit Master in Richtung 40k hinauslaufen.
Verdient man in Berlin wirklich so schlecht?

Kenne sogar Kollegen, die sich bei der Big 4 während der Corona Zeit beworben haben (IT Abteilung, Softwareentwicklung). Master Winf. Alle waren unter 50 k. Von einem Kollegen weiss ich sogar, dass er bei Deloitte 42 k angeboten bekommen hat mit sehr fragwürdigen Vertragskonditionen.

Kannst dich darauf einstellen, dass du unter 50 k verdienen wirst. Niemand geht zu einem Startup, um dort viel Geld zu verdienen, sondern viel Freiheiten zu haben.

Nachtrag: Accenture sogar 38k.

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

WiWi Gast schrieb am 23.07.2020:

Was kann man als Berufsanfänger mit Master Branche IT in Berlin verlangen?

Es sind trotz Corona Stellen ausgeschrieben bei Innovativen Unternehmen und Start-Ups. Wenn ich diese auf Kununu und anderen Seiten recherchiere, dann bekomme ich einen Schock bezüglich des Gehalts. Möchte hier keine Firmen nennen, aber bei manchen stehen mehrere Angaben dran die mit Master in Richtung 40k hinauslaufen.
Verdient man in Berlin wirklich so schlecht?

Hier TE, habe sogar welche gesehen die mach meiner Rechnung auf Mindestlohn hinauslaufen.
Ich finde das krass

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

Naja es geht vielleicht auch um skills. Überlege selber mit BE in ein Hippe Startup zu gehen. Ja Gehalt geht runter aber hoffentlich lernt man deutlich mehr. Also für paar Jahre kann man es durchaus machen. Genauso wie Beratung. Geht um die Lernkurve. Wer sein Gehalt pro Stunde maximieren möchte geht wohl am besten in ein Konzern.

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

WiWi Gast schrieb am 23.07.2020:

Und was genau haben Accenture und co. mit Start-ups zu tun? Genau...nichts.

WiWi Gast schrieb am 23.07.2020:

Was kann man als Berufsanfänger mit Master Branche IT in Berlin verlangen?

Es sind trotz Corona Stellen ausgeschrieben bei Innovativen Unternehmen und Start-Ups. Wenn ich diese auf Kununu und anderen Seiten recherchiere, dann bekomme ich einen Schock bezüglich des Gehalts. Möchte hier keine Firmen nennen, aber bei manchen stehen mehrere Angaben dran die mit Master in Richtung 40k hinauslaufen.
Verdient man in Berlin wirklich so schlecht?

Kenne sogar Kollegen, die sich bei der Big 4 während der Corona Zeit beworben haben (IT Abteilung, Softwareentwicklung). Master Winf. Alle waren unter 50 k. Von einem Kollegen weiss ich sogar, dass er bei Deloitte 42 k angeboten bekommen hat mit sehr fragwürdigen Vertragskonditionen.

Kannst dich darauf einstellen, dass du unter 50 k verdienen wirst. Niemand geht zu einem Startup, um dort viel Geld zu verdienen, sondern viel Freiheiten zu haben.

Nachtrag: Accenture sogar 38k.

Ist ein guter Referenzwert. Damit kann er weniger bei Startups erwarten.

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

Nur ist ein Start Up, aus denen vielen eh nichts wird, nicht gerade die beste Refrenz im Lebenslauf, Lernkurve hin oder her. Was bringt es mir zu sagen, ich habe drei Jahre in einem Start Up X gearbeitet, was heute pleite ist? man kann auch Glück haben und arbeitet am "nächsten grossen Ding", aber die Chance ist nur minimal. Ich bin lieber auf Nummer sicher und somit in einen Konzern gegangen.

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

WiWi Gast schrieb am 23.07.2020:

Start-ups, insbesondere in Berlin, verbrennen die Leute massenhaft. Erzählen ihnen, dass es ein tolles, dynamisches Unternehmen ist, Bier im Kühlschrank und Tischtennisplatte. Und dann werden die Leute beschissen bezahlt und bis aufs Blut ausgepresst.
Und all die die meinen im hippen Berlin fett Party zu machen, im Büro Bier zu saufen und kaum zu arbeiten erleben ihr blaues Wunder

Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen. Im Prinzip ganz cool zu Beginn, gerade wenn man neu ist in der Berlin, aber sobald sich mal die Prioritäten verschieben (Familie/Freunde etc) und man will freitags dann doch mal eher los, kommt das manchmal komisch an. Muss aber dazu sagen, dass ich Arbeit und Privat recht strikt trenne, das wird in einem Startup nicht immer so möglich sein.

Dennoch bleibt positiv anzumerken, dass sich innerhalb der Szenerie doch eine Menge Kontakte ergeben und man durchaus gute Exit Möglichkeiten hat. Gehalt um die 40k für Finance (wenn Einsteiger).

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

WiWi Gast schrieb am 24.07.2020:

Nur ist ein Start Up, aus denen vielen eh nichts wird, nicht gerade die beste Refrenz im Lebenslauf, Lernkurve hin oder her. Was bringt es mir zu sagen, ich habe drei Jahre in einem Start Up X gearbeitet, was heute pleite ist?

Ich glaube, das ist der Punkt. Wenn man sein Lebenslauf optimieren will oder seine Skills. Es bringt dir durchaus was wenn du dich mit Technologie X,Y,Z auskennst die evtl. erst in paar Jahren wirklich relevant wird oder gerade durchstartet. Beispiel Chat Bots oder was auch immer, wo Start Ups anfangen und Konzerne dann drauf springen.

Die Leute verbrennen tun wohl alle Start Ups, ist nicht anders in Silicon Valley. Das gehört nun mal dazu wenn man schnell wachsen will und was neues entwickelt. Allerdings ist der Unterschied, dass Berlin wirklich schlecht vergütet und es ist selten Equity drin. Von daher muss man sich das Ganze wohl wirklich gut überlegen.

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

WiWi Gast schrieb am 24.07.2020:
und es ist selten Equity drin. Von daher muss man sich das Ganze wohl wirklich gut überlegen.

Bitte was? Sind die Leute denn völlig bescheuert? Warum um alles auf der Welt, sollte man als ITler in einem Start-Up anfangen, wenn man keine Beteiligung daran erhält? Ist das nicht der Kern von Start-Ups? Man arbeitet bei sowas doch mit, weil man hofft das nächste große Ding aktiv mitzugestalten. Das Gerede mit der Lernkurve ist mir ebenfalls schleierhaft. Klingt für mich viel mehr danach, dass man sich selbst einredet, dass es gut sich ausbeuten zu lassen. In dem Bereich (IT) lernt man ohnehin das meiste, in dem man sich privat fortbildet und an Projekten arbeitet.

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

Bitte was? Sind die Leute denn völlig bescheuert? Warum um alles auf der Welt, sollte man als ITler in einem Start-Up anfangen, wenn man keine Beteiligung daran erhält.

Das ist in Deutschland leider mehr die Regel als Ausnahme. Hängt auch mit der Gesetzgebung zusammen - so dass es auch den Unternehmen nicht leicht gemacht wird.
Was ich bisher gesehen habe waren meist 0.5% Equity und auch bei Seed / Early Stage.

In dem Bereich (IT) lernt man ohnehin das meiste, in dem man sich privat fortbildet und an Projekten arbeitet.
Das ist eben der Punkt. Ist nicht unbedingt der Fall. Man lernt am meisten auf "Grüne Wiese" Projekte. Auch in Konzernen (Aber eher selten). Sprech da aus Erfahrung. Hatte immer in solchen Projekte meist sehr kompetente Leute drum herum + fast immer externe Couches wurden eigekauft die das Team geschult haben. War aber eher im Umfeld Konzern / Beratung. Allerdings sind es leider Welten was man "privat" nebenbei lernen kann und was wirklich "produktiv" läuft. Vor allem im Bereich Machine Learning / Data Science ist in vielen konzernen eher Mau. Von daher, wenn jemand in ein Start Up geht und den neusten Shit machen möchte, auch ohne Equity. Kann ich das durchaus nachvollziehen. Außerdem kriegt man auch mit wie ungefähr ein Startup wächst wenn man Glück hat. Zusätzlich mehr Eigenverantwortung etc. Rein Gehalt / H ist das Ganze 100% ein Verlustgeschäft.

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

WiWi Gast schrieb am 26.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.07.2020:
und es ist selten Equity drin. Von daher muss man sich das Ganze wohl wirklich gut überlegen.
Bitte was? Sind die Leute denn völlig bescheuert? Warum um alles auf der Welt, sollte man als ITler in einem Start-Up anfangen, wenn man keine Beteiligung daran erhält? Ist das nicht der Kern von Start-Ups? Man arbeitet bei sowas doch mit, weil man hofft das nächste große Ding aktiv mitzugestalten. Das Gerede mit der Lernkurve ist mir ebenfalls schleierhaft. Klingt für mich viel mehr danach, dass man sich selbst einredet, dass es gut sich ausbeuten zu lassen. In dem Bereich (IT) lernt man ohnehin das meiste, in dem man sich privat fortbildet und an Projekten arbeitet.

In Deutschland gibt es für Angestellte in Startups fast nie Equity.
Die Leute arbeiten im Berlin bei Startups weil der Jobmarkt da nicht so rosig ist. Auch nicht für ITler (bzw. besonders für die in Berlin nicht). Berlin hat im bundesweiten Vergleich viele ITler. Bloß gibt es dort wenig Konzerne und große IT Dienstleister. Also müssen die notgedrungen irgendwo unterkommen.

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

Hier nochmal TE. Bitte nicht falsch verstehen, mit Start-ups meine ich Unternehmen die 0-3 Jahre alt sind (laut einer Theorie die ich mal auswendig lernen musste). Das schließt natürlich normale Mitarbeiter ohne eine Beteiligung mit ein. Genau auf so einen Job habe ich mich beworben, bzw. solche Stellen sind extrem schlecht bezahlt laut meiner Recherche.

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

Berlin zahlt mittlerweile recht gut, zumindest vor Corona war das so. Klar nicht zu vergleichen mit München, aber es gibt dort recht gute Gehälter bei den größeren Firmen (Zalando, HelloFresh etc.)

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

Was fuer ne IT-Stelle genau waere das?
Als Junior Software Engineer kannst du, wenn das skillset / die Sprache, die du kannst, auf die Stelle passen, schon so 45-55k fordern.
Als ML Engineer / Junior Data Scientist so 40-50k.
Fuer die meisten anderen-Stellen (z.B. BI, aber vor allem auch nicht IT-relevante Stellen, die noch schlechter bezahlt werden) waerest du mit 40k gut bedient (uebrigens laesst es sich damit in Berlin echt gut leben, auch wenn die Mieten stark gestiegen sind).
Angebot und Nachfrage, die Nachfrage nach Software Engineers in Berlin ist riesig. HR/Finance/Projektmanagement people zum Beispiel gibt es hier im Ueberfluss.

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listrea

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

WiWi Gast schrieb am 27.07.2020:

Hier nochmal TE. Bitte nicht falsch verstehen, mit Start-ups meine ich Unternehmen die 0-3 Jahre alt sind (laut einer Theorie die ich mal auswendig lernen musste). Das schließt natürlich normale Mitarbeiter ohne eine Beteiligung mit ein. Genau auf so einen Job habe ich mich beworben, bzw. solche Stellen sind extrem schlecht bezahlt laut meiner Recherche.

Ok, mal ein wenig mehr Realismus hier im Thread:

  1. Ich habe auch als Unternehmer keinen Anreiz in den ersten Jahren hohe Gehälter zu zahlen, dafür ist das Wachstum zu schnell und die Anforderungen zu hoch, als dass ich das mit einer konzerngepamperten Tarifwelt vergleichen kann. Ich kann mit den Großen nicht konkurrieren und ich will es auch nicht. Ich werbe auch nicht mit hohen Gehältern und verstelle mich in der Hinsicht auch nicht.

  2. Ich werde auch nicht der Hälfte der Belegschaft Anteile geben wollen, wenn die Juniors hinterher Standardtasks abarbeiten. Die Bezahlung richtet sich nicht nach der Leistung, sondern nach der Finanzierungsform. Equity gibt es, wenn jemand kreativ ist und sich wirklich für das Unternehmen einsetzen will. Ich habe den Eindruck, hier im Forum herrscht die Denkweise, dass man nur früh als Angestellter einsteigen muss, dann bekommt man 5%, arbeitet ein wenig und Vertickt dann später für teuer Geld. Genau diese Denkweise ist für ein Unternehmen tödlich und jeder Unternehmer wird das versuchen zu verhindern.

  3. IT-"Standartasks" sind in der Regel wesentlich abwechslungsreicher, da ich noch gestalten kann und nicht in Prozessen festhänge. Sofern die Anforderungen stimmen und das Management gut ist (siehe nächster Punkt) ist die Lernkurve wesentlich, wesentlich(!) höher als bei großen Unternehmen. Sehe ich bei uns bzw. unseren Kunden jeden Tag. Die Frage ist also, ob man als Angestellter das will oder den Weg des geringsten Wiederstandes geht. Bei letzterem ist man natürlich in einem etablierten System besser aufgehoben.

  4. Und das ist der wichtigste Punkt, den IT'ler nie verstehen. Es geht nicht um ihre Skills, sondern um das Produkt. Nicht falsch verstehen. Aber der Mehrwert der Dev-Skills ist dahin, wenn ich in einer kleinen Klitsche anfange, die die X-te Marketing und oder Prozessoptimierungs-App entwickelt und ich zu 90% der Zeit in Kanban- und Scrum-Administration festhänge. Wenn man sich also so ein Unternehmen aussucht, dann sind die Gehälter per se schlecht, weil alles "auf Kante" genäht ist. Berlin ist in der Vergangenheit leider diesen Weg gegangen. Also die Produkte der Startups sind aus technischer Sicht nicht so anspruchsvoll, dass sie einen hohen IT-Standard verwenden. Dadurch habe ich als Unternehmer aber auch keinen Anreiz höhere Gehälter zu zahlen. Denn - noch einmal - der Einfluss der IT auf das Produkteffizienz ist zu gering. Da ist im Zweifel der Marketingoutput (leider) höher. Es gibt Unternehmen wie bspw. Fintechs wie Scalable die mit einer Quote von 1:8 bis 1:10 fahren. Also der Großteil der Mitarbeiter ist in Marketing involviert, 5-10% nur in der tatsächlichen Produktentwicklung. Der Rest ist Administration/Management. Da werden die großen Gehälter gezahlt. Das Problem ist: Sie müssen das tun, denn sonst werden sie im B2C-Segment nicht sichtbar.
    Als Dev-Eng im UIX-Design nage ich dort also im 80, 90% Marketing-Pool am Hungertuch. Warum? Die Prozesse sind standardisiert, die Leute austauschbar, das Arbeitsschema vorgegeben. Der Input bzw. der Mehrwert eines Einzelnen ist dort am geringsten.

  5. Aber - zu guter letzt. Schon der erste Sprung in einem Startup auf eine höhere Administrationsebene führt zu einer wesentlich höheren Verantwortung, als in einem großen Unternehmen.Darum geht es aus Angestellten-Sicht und um sonst nichts anderes! Man denke daran, wie viele Jahre man gar in einem Konzern "kungeln" muss, um überhaupt Abteilungsleiter zu werden. Und selbst dann sind die Aufgaben im Zweifel primär Mitarbeiter- und Prozessverwaltung (ja, Ausnahmen bestätigen die Regel). Sobald man also diesen ersten Sprung geschafft hat (und der ist aufgrund des Wachstums in den kleinen Unternehmen wesentlich realistischer) hat man einen immensen Vorteil. Denn die Anforderungen an die Stelle sind höher, da mehr Verantwortung für die Sache (und Mitarbeiter).

Die Frage ist also, was man will. Wenn man einfach nur mehr Geld bei gleichbleibenden Arbeitsoutput verdienen will und keine Ambitionen hat, dann geht man natürlich zu den Großen. Das ist auch vollkommen legitim.
So, das war das Wort zum Montag. ;-)

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

WiWi Gast schrieb am 27.07.2020:

Berlin zahlt mittlerweile recht gut, zumindest vor Corona war das so. Klar nicht zu vergleichen mit München, aber es gibt dort recht gute Gehälter bei den größeren Firmen (Zalando, HelloFresh etc.)

Die genannten Firmen habe Tausende Mitarbeiter und existieren seit einem Jahrzehnt oder laenger.
Als Startup verstehe ich eher <200MA und Gruendung vor max. 6 Jahren.

antworten
WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

listrea schrieb am 27.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 27.07.2020:

Hier nochmal TE. Bitte nicht falsch verstehen, mit Start-ups meine ich Unternehmen die 0-3 Jahre alt sind (laut einer Theorie die ich mal auswendig lernen musste). Das schließt natürlich normale Mitarbeiter ohne eine Beteiligung mit ein. Genau auf so einen Job habe ich mich beworben, bzw. solche Stellen sind extrem schlecht bezahlt laut meiner Recherche.

Ok, mal ein wenig mehr Realismus hier im Thread:

  1. Ich habe auch als Unternehmer keinen Anreiz in den ersten Jahren hohe Gehälter zu zahlen, dafür ist das Wachstum zu schnell und die Anforderungen zu hoch, als dass ich das mit einer konzerngepamperten Tarifwelt vergleichen kann. Ich kann mit den Großen nicht konkurrieren und ich will es auch nicht. Ich werbe auch nicht mit hohen Gehältern und verstelle mich in der Hinsicht auch nicht.

  2. Ich werde auch nicht der Hälfte der Belegschaft Anteile geben wollen, wenn die Juniors hinterher Standardtasks abarbeiten. Die Bezahlung richtet sich nicht nach der Leistung, sondern nach der Finanzierungsform. Equity gibt es, wenn jemand kreativ ist und sich wirklich für das Unternehmen einsetzen will. Ich habe den Eindruck, hier im Forum herrscht die Denkweise, dass man nur früh als Angestellter einsteigen muss, dann bekommt man 5%, arbeitet ein wenig und Vertickt dann später für teuer Geld. Genau diese Denkweise ist für ein Unternehmen tödlich und jeder Unternehmer wird das versuchen zu verhindern.

  3. IT-"Standartasks" sind in der Regel wesentlich abwechslungsreicher, da ich noch gestalten kann und nicht in Prozessen festhänge. Sofern die Anforderungen stimmen und das Management gut ist (siehe nächster Punkt) ist die Lernkurve wesentlich, wesentlich(!) höher als bei großen Unternehmen. Sehe ich bei uns bzw. unseren Kunden jeden Tag. Die Frage ist also, ob man als Angestellter das will oder den Weg des geringsten Wiederstandes geht. Bei letzterem ist man natürlich in einem etablierten System besser aufgehoben.

  4. Und das ist der wichtigste Punkt, den IT'ler nie verstehen. Es geht nicht um ihre Skills, sondern um das Produkt. Nicht falsch verstehen. Aber der Mehrwert der Dev-Skills ist dahin, wenn ich in einer kleinen Klitsche anfange, die die X-te Marketing und oder Prozessoptimierungs-App entwickelt und ich zu 90% der Zeit in Kanban- und Scrum-Administration festhänge. Wenn man sich also so ein Unternehmen aussucht, dann sind die Gehälter per se schlecht, weil alles "auf Kante" genäht ist. Berlin ist in der Vergangenheit leider diesen Weg gegangen. Also die Produkte der Startups sind aus technischer Sicht nicht so anspruchsvoll, dass sie einen hohen IT-Standard verwenden. Dadurch habe ich als Unternehmer aber auch keinen Anreiz höhere Gehälter zu zahlen. Denn - noch einmal - der Einfluss der IT auf das Produkteffizienz ist zu gering. Da ist im Zweifel der Marketingoutput (leider) höher. Es gibt Unternehmen wie bspw. Fintechs wie Scalable die mit einer Quote von 1:8 bis 1:10 fahren. Also der Großteil der Mitarbeiter ist in Marketing involviert, 5-10% nur in der tatsächlichen Produktentwicklung. Der Rest ist Administration/Management. Da werden die großen Gehälter gezahlt. Das Problem ist: Sie müssen das tun, denn sonst werden sie im B2C-Segment nicht sichtbar.
    Als Dev-Eng im UIX-Design nage ich dort also im 80, 90% Marketing-Pool am Hungertuch. Warum? Die Prozesse sind standardisiert, die Leute austauschbar, das Arbeitsschema vorgegeben. Der Input bzw. der Mehrwert eines Einzelnen ist dort am geringsten.

  5. Aber - zu guter letzt. Schon der erste Sprung in einem Startup auf eine höhere Administrationsebene führt zu einer wesentlich höheren Verantwortung, als in einem großen Unternehmen.Darum geht es aus Angestellten-Sicht und um sonst nichts anderes! Man denke daran, wie viele Jahre man gar in einem Konzern "kungeln" muss, um überhaupt Abteilungsleiter zu werden. Und selbst dann sind die Aufgaben im Zweifel primär Mitarbeiter- und Prozessverwaltung (ja, Ausnahmen bestätigen die Regel). Sobald man also diesen ersten Sprung geschafft hat (und der ist aufgrund des Wachstums in den kleinen Unternehmen wesentlich realistischer) hat man einen immensen Vorteil. Denn die Anforderungen an die Stelle sind höher, da mehr Verantwortung für die Sache (und Mitarbeiter).

Die Frage ist also, was man will. Wenn man einfach nur mehr Geld bei gleichbleibenden Arbeitsoutput verdienen will und keine Ambitionen hat, dann geht man natürlich zu den Großen. Das ist auch vollkommen legitim.
So, das war das Wort zum Montag. ;-)

Du hättest es auch in einem Satz formulieren können:
Ich als Unternehmer nutze Angestellte aus die blöd genug sind, um bei mir weniger als bei der Konkurrenz zu verdienen.

antworten
WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

Sofern man nicht selbst Mitgründer ist, ist die deutsche Startup-Kultur für die Tonne.
Den Kickertisch, Bürohund und die 10 Sofaecken im Büro hat man sich gerne von den USA abgeguckt, aber alles was ein bisschen mehr Geld kostet, wie z.B. vernünftiges Gehalt und Aktien für die Mitarbeiter, ordentliche Rechner mit mehreren großen Bildschirmen statt einem popeligen 13 Zoll-Macbook und ergonomische Schreibtische/Stühle, ist dann doch nicht ganz so hipp. Obendrauf bekommt man noch unterirdische Arbeitszeiten, obligatorische Events am Wochenende und einen ruinierten Lebenslauf, mit dem einen kein Konzern mehr ernst nimmt.

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

WiWi Gast schrieb am 27.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 27.07.2020:

Berlin zahlt mittlerweile recht gut, zumindest vor Corona war das so. Klar nicht zu vergleichen mit München, aber es gibt dort recht gute Gehälter bei den größeren Firmen (Zalando, HelloFresh etc.)

Die genannten Firmen habe Tausende Mitarbeiter und existieren seit einem Jahrzehnt oder laenger.
Als Startup verstehe ich eher <200MA und Gruendung vor max. 6 Jahren.

Das ist ne Definitionsfrage, aber ja tendenziell richtig.

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

WiWi Gast schrieb am 27.07.2020:

Du hättest es auch in einem Satz formulieren können:
Ich als Unternehmer nutze Angestellte aus die blöd genug sind, um bei mir weniger als bei der Konkurrenz zu verdienen.

Jo. Da ich sie nicht mit der Peitsche festhalte, werden wir wohl was richtig machen.

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

Sorry, aber bei den "flachen Hierarchien" in den Berliner Start-Ups sind irgendwelche (Führungskräfte)-Titel wenig wert. Da bekommt jeder gleich einen Manager-Titel angeheftet und der Praktikant ist der Primary Business Solutions Executive Assistant. Wenn ich als 0815-Sachbearbeiter bei 35 Wochenstunden in einem Konzern fast doppelt soviel verdiene wie ein Team-oder Abteilungsleiter (oder besser Head of irgendwas) in einem Start-Up, dann kann ich es mir locker leisten, länger auf einen Aufstieg (sofern überhaupt gewollt) zu warten.

listrea schrieb am 27.07.2020:

  1. Aber - zu guter letzt. Schon der erste Sprung in einem Startup auf eine höhere Administrationsebene führt zu einer wesentlich höheren Verantwortung, als in einem großen Unternehmen.Darum geht es aus Angestellten-Sicht und um sonst nichts anderes! Man denke daran, wie viele Jahre man gar in einem Konzern "kungeln" muss, um überhaupt Abteilungsleiter zu werden. Und selbst dann sind die Aufgaben im Zweifel primär Mitarbeiter- und Prozessverwaltung (ja, Ausnahmen bestätigen die Regel). Sobald man also diesen ersten Sprung geschafft hat (und der ist aufgrund des Wachstums in den kleinen Unternehmen wesentlich realistischer) hat man einen immensen Vorteil. Denn die Anforderungen an die Stelle sind höher, da mehr Verantwortung für die Sache (und Mitarbeiter).

Die Frage ist also, was man will. Wenn man einfach nur mehr Geld bei gleichbleibenden Arbeitsoutput verdienen will und keine Ambitionen hat, dann geht man natürlich zu den Großen. Das ist auch vollkommen legitim.
So, das war das Wort zum Montag. ;-)

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

WiWi Gast schrieb am 27.07.2020:

Sofern man nicht selbst Mitgründer ist, ist die deutsche Startup-Kultur für die Tonne.
Den Kickertisch, Bürohund und die 10 Sofaecken im Büro hat man sich gerne von den USA abgeguckt, aber alles was ein bisschen mehr Geld kostet, wie z.B. vernünftiges Gehalt und Aktien für die Mitarbeiter, ordentliche Rechner mit mehreren großen Bildschirmen statt einem popeligen 13 Zoll-Macbook und ergonomische Schreibtische/Stühle, ist dann doch nicht ganz so hipp. Obendrauf bekommt man noch unterirdische Arbeitszeiten, obligatorische Events am Wochenende und einen ruinierten Lebenslauf, mit dem einen kein Konzern mehr ernst nimmt.

Ist ja auch logisch. Ein Startup soll den Gründer und die Investoren reich machen. Die Mitarbeiter sind nur notwendiges Übel.
Der Job ist anstrengend (hohe Arbeitszeit), schlecht bezahlt und unsicher (viele Startups haben ständig "Restrukturierungen" mit vielen Entlassungen). Deswegen arbeiten da auch viele Leute, die schlicht keine große Wahl haben.
Der Einzige Grund warum ich temporär (max. 1-2 Jahre) in ein Startup gehen würde, wäre um mir das System anzugucken und die Erfahrung für eine eigene Gründung mitzunehmen. Das lohnt sich aber nur bei großen und bekannten Startups. Das war es aber auch.

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

listrea schrieb am 27.07.2020:

  1. Ich werde auch nicht der Hälfte der Belegschaft Anteile geben wollen, wenn die Juniors hinterher Standardtasks abarbeiten. Die Bezahlung richtet sich nicht nach der Leistung, sondern nach der Finanzierungsform. Equity gibt es, wenn jemand kreativ ist und sich wirklich für das Unternehmen einsetzen will. Ich habe den Eindruck, hier im Forum herrscht die Denkweise, dass man nur früh als Angestellter einsteigen muss, dann bekommt man 5%, arbeitet ein wenig und Vertickt dann später für teuer Geld. Genau diese Denkweise ist für ein Unternehmen tödlich und jeder Unternehmer wird das versuchen zu verhindern.

So, das war das Wort zum Montag. ;-)

Genau in diesem zweiten Punkt liegt aber der Grund, wieso ich als Data Scientist (IT Hintergrund) zu einem Start-Up gehen würde. Und zwar um: Mich komplett einbringen und es selbst mit aufzubauen. Das mache ich aber natürlich nur, wenn es in gewisser Weise auch "mein Startup ist" ...das geht aber nur, wenn es Anteile gibt. Als 0815 Angestellter würde ich da nicht arbeiten wollen. Wobei:

Der Einzige Grund warum ich temporär (max. 1-2 Jahre) in ein Startup gehen würde, wäre um >mir das System anzugucken und die Erfahrung für eine eigene Gründung mitzunehmen. Das >lohnt sich aber nur bei großen und bekannten Startups. Das war es aber auch.

Das stimmt schon auch. Erfahrung für was komplett eigenes sammeln ist nicht schlecht.

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listrea

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

Der Innovationcharakter schlägt den Finanzcharakter in der IT. IT'ler sind auch die, die am wenigsten Chancen auf Anteile haben. Du sagst ja selber, dass du dir das mal "angucken" möchtest um Erfahrungen zu sammeln. Das ist eine gute Idee, für die eigene Gründung bringt es aber nicht so viel, da du immer noch ein Geschäftsmodell brauchst. Du kannst ja nicht einfach die bestehende Idee kopieren.

Und noch einmal: Ich merke oftmals in Kundenkontakt oder auch bei potenziellen Mitarbeitern, dass die Denkweise ist, dass man sich als Angestellter eines großen Unternehmens zu einem Startup "herablässt". Das ist eine ziemlich fatale Einstellung, denn die Arbeit ist dort im schnitt wesentlich produktiver (ja, ich weiß, Ausnahmen - Regel und so). Wie häufig habe ich schon mit Konzernbeamten darüber gesprochen, dass man Projekte auch mal anders angehen kann. Da war dann sofort das Entsetzen groß, als man die eigene Prozesskette in Gefahr gesehen hat (also die "Arbeit"). Im Kern geht es eigentlich auf den höheren Management Ebenen nur noch darum, diese Denkweise zu durchbrechen, damit das Unternehmen nicht komplett erstarrt.

Es ändert sich aber auch diese Kultur gerade. Als man bekommt gehäuft Bewerbungen von Konzern'lern und die großen Tech-Firmen (Microsoft, Google, ...) erwarten dies auch indirekt von ihren Mitarbeitern die vorankommen wollen.
Und auch aus alteingesessenen Konzern kommen die letzten Jahre viele Bewerbungen - unabhängig von Corona. Ein befreundeter Gründer wurde sogar mal in bei einem großen Konzern zu dessen HR-Inteview-Runden für deren Mitarbeiterentwicklungsprogramme als Beisitzer eingeladen. Das fand ich ganz nett, da man sieht, dass sich was ändert.

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Sorry, aber bei den "flachen Hierarchien" in den Berliner Start-Ups sind irgendwelche (Führungskräfte)-Titel wenig wert. Da bekommt jeder gleich einen Manager-Titel angeheftet und der Praktikant ist der Primary Business Solutions Executive Assistant. Wenn ich als 0815-Sachbearbeiter bei 35 Wochenstunden in einem Konzern fast doppelt soviel verdiene wie ein Team-oder Abteilungsleiter (oder besser Head of irgendwas) in einem Start-Up, dann kann ich es mir locker leisten, länger auf einen Aufstieg (sofern überhaupt gewollt) zu warten.

Du kannst die Sache auch umdrehen und sagen, dass du als Sachbearbeiter deinen Arbeitgeber ausnimmst, da du den Lohn nur aufgrund der Skalierung erhältst und er auf der untersten Ebene in keiner Relation zu deiner Produktivität steht. Als Unternehmer kenne ich ganz genau den monetären Wert meiner Qualifikation. In einem großen Konzern erkenne ich erst auf der nächsthöheren Führungsebenen. Als "Sachbearbeiter" bin ich Lohnempfänger und weiß sonst gar nichts außer, dass ich dieses latente Gefühl habe, es besser machen zu können ohne es zu wollen. Klassiker.

Und "Titel", ja... die habe ich bei ins alle abgeschafft. Zumal ich auch aus der Akquisezeit einen ganzen Sack voll Kärtchen habe, wo ich keine Ahnung habe, was die Person im Unternehmen genau tun.

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

Ich habe 2 Praktika und eine Werkstudentenstelle in Start-Ups in Berlin gehabt (was zumindest als Neu-Berliner zum networken reizvoll war). Da habe ich mich aber eher als Lohnsklave gefühlt, als bei meinen späteren Tätigkeiten. Gerade in vielen Start-Ups wird mit Entwicklungsmöglichkeiten hausiert. Die Hälfte der Hälfte der Belegschaft besteht aus willigen Praktikenten/Werkstudenten, die mit Versprechungen auf Übernahme oder eigenen Projekten geködert werden, nur um sie am Ende doch auszutauschen - weil es eben billige Arbeitskräfte sind. Als ITler würde ich definitiv nicht mehr in einem Start-Up arbeiten wollen.

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Sorry, aber bei den "flachen Hierarchien" in den Berliner Start-Ups sind irgendwelche (Führungskräfte)-Titel wenig wert. Da bekommt jeder gleich einen Manager-Titel angeheftet und der Praktikant ist der Primary Business Solutions Executive Assistant. Wenn ich als 0815-Sachbearbeiter bei 35 Wochenstunden in einem Konzern fast doppelt soviel verdiene wie ein Team-oder Abteilungsleiter (oder besser Head of irgendwas) in einem Start-Up, dann kann ich es mir locker leisten, länger auf einen Aufstieg (sofern überhaupt gewollt) zu warten.

Du kannst die Sache auch umdrehen und sagen, dass du als Sachbearbeiter deinen Arbeitgeber ausnimmst, da du den Lohn nur aufgrund der Skalierung erhältst und er auf der untersten Ebene in keiner Relation zu deiner Produktivität steht. Als Unternehmer kenne ich ganz genau den monetären Wert meiner Qualifikation. In einem großen Konzern erkenne ich erst auf der nächsthöheren Führungsebenen. Als "Sachbearbeiter" bin ich Lohnempfänger und weiß sonst gar nichts außer, dass ich dieses latente Gefühl habe, es besser machen zu können ohne es zu wollen. Klassiker.

Und "Titel", ja... die habe ich bei ins alle abgeschafft. Zumal ich auch aus der Akquisezeit einen ganzen Sack voll Kärtchen habe, wo ich keine Ahnung habe, was die Person im Unternehmen genau tun.

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

Muss zugeben es ist trotdem sehr seltsam, dass die Gehälter bzw. Arbeitsbedingungen relativ schlecht sind in der Berliner Start Up Szene:
Im Grunde sieht so die Gleichung aus:
Gehalt Konzern > Gehalt Start Up

Das heißt Rational würde sich jeder für Konzern entscheiden, wenn da nicht noch mehr dazukommen würde.

Also die Benefits:

  • Erfahrung (für viele doch schon wichtig)
  • Hippe Kultur (ist schon sexy in einem coolen start up zu arbeiten. Plus meist auch junges Team)
  • Equity (hier wohl eher schlecht in Deutschland)

Letztendlich sieht es für mich so aus als ob die Benifts tatsächlich eher mager sind. In den Staaten klingt man meist Equity und damit ein Lotterieticket falls es wirklich abgeht. Man darf auch nicht vergessen, dass die meisten Start Ups auf lange Sicht scheitern. D.h. rational müssten die Benefits deutlich besser sein. Allerdings wie einige erwähnt haben - der Markt bestimmt und in Berlin gibt es wohl viele Entwickler und wenig Konzerne.

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

Wieso feiert man das unstrukturierte Arbeiten denn eigentlich so? (ernstgemeinte Frage) Ich mag es, wenn man Dinge so organisiert, dass man die dann schön nach Plan abarbeiten kann. Struktur in Abläufen ist doch eine tolle Sache – Wieso möchte man das (in Startups) nicht?

antworten
WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

Danke listrea! Ich bin weder an echten Startups, noch in Berlin "interessiert" oder gar Zuhause, aber hab einen sehr spannenden Einblick auf das Thema Startup mitnehmen können. Aber die Art der Qualitativen Beiträge ist man ja von dir gewohnt.
Ernsthaftes Danke für die spannenden Einblicke abseits irgendwelcher sinnfreien Tier klassifizierungen von Firmen, Gymnasien, Bundesländer oder mittlerweile gar Computer (WTF?!)
Dir und deinem Unternehmen alles erdenklich gute!

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Wieso feiert man das unstrukturierte Arbeiten denn eigentlich so? (ernstgemeinte Frage) Ich mag es, wenn man Dinge so organisiert, dass man die dann schön nach Plan abarbeiten kann. Struktur in Abläufen ist doch eine tolle Sache – Wieso möchte man das (in Startups) nicht?

Weil es ineffizient ist, wenn so viel Unklarheit herrscht. Startups sind eher mit Wissenschaft, als mit dem Arbeiten im Konzern zu vergleichen.

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WiWi Gast

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

Das ergibt ja überhaupt keinen Sinn. Du schreibst, dass Start-Ups ineffizient sein wollen. Ist da Ironie, die ich nicht sehe oder hast du dich verschrieben?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Wieso feiert man das unstrukturierte Arbeiten denn eigentlich so? (ernstgemeinte Frage) Ich mag es, wenn man Dinge so organisiert, dass man die dann schön nach Plan abarbeiten kann. Struktur in Abläufen ist doch eine tolle Sache – Wieso möchte man das (in Startups) nicht?

Weil es ineffizient ist, wenn so viel Unklarheit herrscht. Startups sind eher mit Wissenschaft, als mit dem Arbeiten im Konzern zu vergleichen.

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listrea

Gehalt IT - Start-Ups Berlin?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Das ergibt ja überhaupt keinen Sinn. Du schreibst, dass Start-Ups ineffizient sein wollen. Ist da Ironie, die ich nicht sehe oder hast du dich verschrieben?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Wieso feiert man das unstrukturierte Arbeiten denn eigentlich so? (ernstgemeinte Frage) Ich mag es, wenn man Dinge so organisiert, dass man die dann schön nach Plan abarbeiten kann. Struktur in Abläufen ist doch eine tolle Sache – Wieso möchte man das (in Startups) nicht?

Ne, ist schon richtig was der Vorposter schreibt. Startup ist ja nicht gleich Startup und "unstrukturiert" heißt ja nicht gleich "ohne Plan". Startup bedeutet dass es keinen vordefinierten Prozess gibt und damit auch, dass das Einhalten von Deadlines schwierig ist. Das - und nur das - ist die Kunst die man als Gründer bewerkstelligen muss. Nämlich die Balance zwischen Mitarbeiteranforderung, Investorenforderung und Kundenwunsch hinzubekommen. War da noch was? Achja, das Produkt. ;-) Aber das ist tatsächlich nachgelagert, denn wenn man die drei Dinge auf eine Linie gebracht hat, erfolgt die Produktentwicklung automatisch.
Die obigen drei Dinge in Einklang zu bringen folgt aber keiner festen Struktur. Das ist der große Unterschied zum Konzern, wo alles bis ins Detail geregelt ist. Und das heißt automatisch auch, dass man Fehler macht und daraus lernt. Es geht garnicht anders.

Das gleich Muster findet man auch in der Wissenschaft, da man auch dort Neuland betritt, nicht weiß ob man Erfolg haben wird, die Idee aber auf Konferenzen präsentieren muss. Der Pitch vor Investoren oder Kunden ist nicht wirklich anders, als wenn ich einen Artikel auf einer Fachkonferenz verteidige. In beiden Fällen sitzen auf der anderen Seite genügend Leute mit Erfahrung, die meinen es besser zu wissen. Die Frage nach der perfekten Vorbereitung auf die Gründung war daher, zumindest in meinem Fall, die Promotion gewesen - sofern man sie denn auch richtig verfolgt. Es geht auch in der Wissenschaft nicht darum, etwas weltbewegendes zu entwickeln sondern die Idee dahinter zu verkaufen. Aus dem selben Grund werden nur wenige Cracks in der Forschung Professor, wie andererseits nur wenige IT'ler Gründer. Das versteht man aber erst mit der Zeit.
Denn so etwas lernst man nur in der "Praxis" und nicht in dem man zu irgendwelchen VCs oder Gründerunis geht. Selbst das tollste Netzwerk bringt einem nichts, wenn man am Ende an der Transformation scheitert und den Kunden nicht überzeugen kann. Im Vergleich dazu ist dieser, vorherige Mehrwert, marginalisiert.
Wenn man das einmal verstanden hat, hat man auch verstanden wie Startups ticken. Wo verdiene ich als IT'ler also bspw. wirklich gut in einem Startup? Nun, dort wo der Gründer/CxO/CHef/Bla Interesse daran hat mich bzw. mein Team zu entwickelt. Und zwar so dass er eine höhere Budgetierung gegenüber dem Kunden (B2B) oder der Zielgruppe (B2C) rechtfertigen kann - und zwar nur so. Einfach jährlich mehr Geld in den Performancegesprächen beantragen wie im Konzern weil... Punkt ist nicht. Wenn ich das verinnerliche, dann verdiene ich auch auf einer Einstiegsposition viel Geld, denn ich muss(!) Verantwortung übernehmen und etwas wertvolles erschaffen. Das geht primär bei Startups die wirklich Neuland betreten und dies kundennah und nicht investorennah entwickeln. Denn damit sitzen sie am längeren Hebel. Bin ich stattdessen jemand der ein bestehendes Produkt "nur" knallhart besser skalieren will, um Wettbewerber anzugreifen/auszuschalten, dann sollte klar sein, dass alle Ebenen auf Kante genäht sind. Rocket ist da ein sehr negatives Beispiel in meinen Augen, weil sie eine Heerschar von FIrmen züchten, die einfach nur so schnell wie möglich Marktanteile inihrem Segment erobern sollen. Die Fintechszene ist auch mittlerweile schwierig, weil wie Margen ohne echte Technologieentwicklung sehr gering sind. Da werden zwar große Finanzierungsrunden gefahren, aber das heißt ja nicht, dass das Geld für die Mitarbeiter ausgegeben wird. Ich habe auch als Gründer, null Anreiz in diesem Konstrukt Gehaltserhöhungen durchzuführen weil ich ja weiter wachsen muss. Keine Ahnung, woher dieser Irrglaube kommt. Die Definition von Startup geht zwar primär über die Skalierung und Reichweite, aber die Zeit für die Umsetzung bzw. Nachhaltigkeit der Entwicklung ist ja mindestens genau so wichtig. Ich sehe aber immer wieder, dass man als Gründer lieber schnell die Welt verbessern will, anstatt erstmal in der eigenen Stadt anzufangen. Ich musste das auch anfangs lernen. Als Absolvent sollte man dann daher recht schnell stutzig werden, wenn einem vollmundig die Revolution versprochen wird (Kreditech aus HH lässt grüßen), aber bitte nur für 30k brutto und Hand in Hand mit Werkstudenten, Praktikanten, Bacheloranden und Masteranden. Wenn man lernen möchte, bitte - aber es kann durchaus auch sinnvoll sein, das Produkt zu hinterfragen, an dem man dann tüftelt. Wer damit nicht umgehen kann, der ist in einem großen Unternehmen wesentlich besser aufgehoben. Und noch einmal, das ist auch nicht verwerflich. Es gibt kein Richtig oder Falsch in der Relation.

Danke listrea! Ich bin weder an echten Startups, noch in Berlin "interessiert" oder gar Zuhause, aber hab einen sehr spannenden Einblick auf das Thema Startup mitnehmen können. Aber die Art der Qualitativen Beiträge ist man ja von dir gewohnt.
Ernsthaftes Danke für die spannenden Einblicke abseits irgendwelcher sinnfreien Tier klassifizierungen von Firmen, Gymnasien, Bundesländer oder mittlerweile gar Computer (WTF?!)
Dir und deinem Unternehmen alles erdenklich gute!

Danke, wir bemühen uns. ;-) Das hat mich dann doch dazu bewogen, etwas ausführlicher zu schreiben.

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