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Nur wenig Entspannung auf dem Bewerbermarkt 2014

Die Personalsuche im Finanz- und Rechnungswesen bleibt herausfordernd. 71 Prozent der Finanzvorstände finden es schwierig, den Unternehmensbedarf an qualifizierten Finanzfachkräften zu decken. Besonders lange suchen Firmen nach passenden Bewerbern mit Know-how im Finanzmanagement, Finanzanalyse sowie Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung.

Ein Taschenrechner, ein Kuli und ein Bescheid von der Finanzverwaltung liegen beieinander.

Nur wenig Entspannung auf dem Bewerbermarkt 2014
München, 19.03.2014 (rh) – Trotz ihrer hohen Einstellungsbereitschaft im Finanz- und Rechnungswesen müssen Unternehmen sich in Geduld üben. Denn Arbeitgeber jeder Größe haben weiterhin Schwierigkeiten, Fachkräfte mit spezifischen Schlüsselqualifikationen zu finden. So lautet das Ergebnis der Arbeitsmarktstudie Finanz- und Rechnungswesen 2014, für die der spezialisierte Personaldienstleister Robert Half 200 CFOs befragen ließ.

Von den befragten Finanzvorständen gaben 17 Prozent an, es sei sehr schwierig, das benötigte Personal im Finanz- und Rechnungswesen zu rekrutieren. Weitere 54 Prozent beurteilen die Personalsuche als schwierig. Damit sehen sich 71 Prozent der CFOs auch 2014 mit Problemen bei der Besetzung wichtiger Positionen im Unternehmen konfrontiert. Der Wert ist zwar im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2013 (75 %) gesunken, bleibt jedoch insgesamt auf hohem Niveau.

Finanzmanager und Finanzanalysten händeringend gesucht
Besonders hoch ist der Engpass in den Funktionsbereichen Finanzmanagement und Finanzanalyse. Mit jeweils 35 Prozent haben die befragten CFOs in diesen Bereichen Schwierigkeiten, qualifizierte Fach- und Führungskräfte zu finden. Etwa ein Viertel der Befragten (26 %) haben Probleme, Fachkräfte für die Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung zu rekrutieren, 24 Prozent finden nur schwer Personal für die Buchhaltung.

Die Schwerpunkte haben sich für die befragten Finanzvorstände gegenüber dem zweiten Halbjahr 2013 damit etwas verlagert; damals führten Finanzanalysten mit 37 Prozent die Liste der begehrtesten Fachkräfte vor den Finanzmanagern mit 33 Prozent an. Vergleichsweise unkompliziert lassen sich hingegen Stellen im Kreditwesen (11 %), im Risikomanagement (8 %) und in der Gehaltsbuchhaltung (5 %) besetzen.

Deutsche Unternehmen sorgen sich um die Firmentreue ihrer Spitzenkräfte
Gleichzeitig bereitet eine andere Entwicklung den befragten Finanzvorständen Kopfzerbrechen: Auf die Frage, ob sie besorgt seien, ihre Top-Mitarbeiter im Finanz- und Rechnungswesen im Jahr 2014 an andere Unternehmen zu verlieren, zeigten sich 13 Prozent sehr besorgt und 62 Prozent besorgt. Lediglich 26 Prozent gaben sich gelassen und antworteten, sie seien überhaupt nicht besorgt. Der Anteil der CFOs, die insgesamt an der Loyalität und Firmentreue ihrer Mitarbeiter zweifeln, beträgt damit 75 Prozent und ist gegenüber der letzten Befragung im zweiten Halbjahr 2013 leicht um 1 Prozent gestiegen.

„Die deutschen CFOs haben gute Gründe, den Verbleib ihrer besten Mitarbeiter nicht einfach vorauszusetzen - denn die Arbeitsmarktstudie hat auch gezeigt, dass die Einstellungsbereitschaft im Finanz- und Rechnungswesen dieses Jahr sehr hoch ist“, erklärt dazu Sven Hennige, Managing Director Central Europe & Germany von Robert Half.

„Mehr denn je müssen Arbeitgeber folglich damit rechnen, dass gerade Top-Mitarbeiter attraktive Angebote erhalten, die sie zum Wechsel motivieren könnten und sich damit ein Personalkarussell in Gang setzt. Spezialisierte Personaldienstleister können in einer solchen Situation sowie allgemein bei Vakanzen mit der Vermittlung qualifizierter Fachkräfte sicherstellen, dass Unternehmen im Kernbereich Finanz- und Rechnungswesen funktionsfähig bleiben.“

 

 

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