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Keine Stellen für Einsteiger - werden wir alle arbeitslos?

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WiWi Gast

Keine Stellen für Einsteiger - werden wir alle arbeitslos?

Beim durchforsten diverser Jobbörsen fällt mir auf, dass es kaum Einstiegsstellen für BWLer gibt. Bsp.: In ganz Österreich nur 42 Stellen im Marketing, 55 Stellen in Controlling UND Buchhaltung.

Wie soll das in der Realität funktionieren. Bewirbt man sich auch auf Stellen die 2-3 Berufserfahrung verlangen? Anders kann das doch gar nicht funktionieren.

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WiWi Gast

Keine Stellen für Einsteiger - werden wir alle arbeitslos?

  1. Weil die guten Unternehmen nicht auf Jobbörsen ausschreiben. I.d.R. sind dies Unternehmen wo sowieso keiner ernsthaft Arbeiten möchte (+40h Woche, Überstunden abgegolten, schlechte Bezahlung, Personalkarussel, etc.).

  2. Weil viele gute Absolventen durch Werkstudententätigkeiten, Praktika, etc. bereits heute viele Kontakte knöpfen, die ihnen zu Einstiegspositionen verhelfen, die nie ausgeschrieben werden.
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WiWi Gast

Keine Stellen für Einsteiger - werden wir alle arbeitslos?

WiWi Gast schrieb am 26.01.2019:

1) Weil die guten Unternehmen nicht auf Jobbörsen ausschreiben. I.d.R. sind dies Unternehmen wo sowieso keiner ernsthaft Arbeiten möchte (+40h Woche, Überstunden abgegolten, schlechte Bezahlung, Personalkarussel, etc.).

Eigentlich ja nicht. Schau dir nochmal die Unternehmen in den Jobbörsen an. Sind natürlich keine namhaften dabei, wa?

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WiWi Gast

Keine Stellen für Einsteiger - werden wir alle arbeitslos?

Bei den Unternehmensberatungen hat man auch als Einsteiger sehr gute Chancen. Sonst versuchen auf Trainee-Stellen zu bewerben. In der Industrie, Banken, Versicherungen etc. besteht zurzeit kein Bedarf an Absolventen (Ausnahme Informatiker). Zudem ist Berufserfahrung nicht so relevant, wenn man die anderen Kenntnisse hat, die in der Stellenbeschriebung verlangt werden. Aber die Absolventen erfüllen diese Anforderungen meistens nicht. Oder die Unternehmen schreiben die Stelle nicht aus, sondern beaftragen externe 0815 Recruiter.

Ist aber auch verständlich, dass die Abteilung oder das Team keine Anfänger haben will.

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WiWi Gast

Keine Stellen für Einsteiger - werden wir alle arbeitslos?

WiWi Gast schrieb am 26.01.2019:

Beim durchforsten diverser Jobbörsen fällt mir auf, dass es kaum Einstiegsstellen für BWLer gibt. Bsp.: In ganz Österreich nur 42 Stellen im Marketing, 55 Stellen in Controlling UND Buchhaltung.

Wie soll das in der Realität funktionieren. Bewirbt man sich auch auf Stellen die 2-3 Berufserfahrung verlangen? Anders kann das doch gar nicht funktionieren.

Geh direkt auf die Homepage der Unternehmen, dort findest du auch einige Stellen. Ansonsten bleiben Blind- oder Initiativbewerbungen, wobei die Erfahrungen in dieser Richtung auseinander gehen.

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KnightRider

Keine Stellen für Einsteiger - werden wir alle arbeitslos?

Wer sich im Studium nicht spezialisiert hat und vor allem keine Erfahrung durch eine Werkstudententätigkeit vorweisen kann, der hat es in der Tat schwer.
Die Bereitschaft der Unternehmen jemanden "auszubilden" ist in letzter Zeit gegen Null zurück gegangen. Übrigens auch in den meisten IT-Berufen. Ausnahme: Software-Entwickler und IT-""Berater"".

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WiWi Gast

Keine Stellen für Einsteiger - werden wir alle arbeitslos?

KnightRider schrieb am 28.01.2019:

Wer sich im Studium nicht spezialisiert hat und vor allem keine Erfahrung durch eine Werkstudententätigkeit vorweisen kann, der hat es in der Tat schwer.
Die Bereitschaft der Unternehmen jemanden "auszubilden" ist in letzter Zeit gegen Null zurück gegangen. Übrigens auch in den meisten IT-Berufen. Ausnahme: Software-Entwickler und IT-""Berater"".

Also würdest du sagen spezialisierter Master > allgemeiner Master?

Viel spezialisieren kann man sich ohnehin nicht. Einfach die Bachelor/Master Arbeit im gewünschten Bereich schreiben und am besten 1-2 Praktika im Bereich machen.

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WiWi Gast

Keine Stellen für Einsteiger - werden wir alle arbeitslos?

KnightRider schrieb am 28.01.2019:

Wer sich im Studium nicht spezialisiert hat und vor allem keine Erfahrung durch eine Werkstudententätigkeit vorweisen kann, der hat es in der Tat schwer.
Die Bereitschaft der Unternehmen jemanden "auszubilden" ist in letzter Zeit gegen Null zurück gegangen. Übrigens auch in den meisten IT-Berufen. Ausnahme: Software-Entwickler und IT-""Berater"".

Spezialisierung ist unfug, du musst nur nachweisen, dass du leistungsfähig bist = gute Noten.

Praktika > Werkstudent.

sonst stimmt es aber

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WiWi Gast

Keine Stellen für Einsteiger - werden wir alle arbeitslos?

KnightRider schrieb am 28.01.2019:

Wer sich im Studium nicht spezialisiert hat und vor allem keine Erfahrung durch eine Werkstudententätigkeit vorweisen kann, der hat es in der Tat schwer.
Die Bereitschaft der Unternehmen jemanden "auszubilden" ist in letzter Zeit gegen Null zurück gegangen. Übrigens auch in den meisten IT-Berufen. Ausnahme: Software-Entwickler und IT-""Berater"".

Wie soll es dann in der Zukunkft dann funktionieren? Die meisten Stellen sind Sachbearbeiterstellen und die Ausbildung dauert dort maximal vier bis sechs Wochen. Wer hierfür nicht die Zeit hat wird in Zukunkt erhebliche Probleme bekommen, falls das mit dem demografischen Wandel stimmt und sehr viele in Rente gehen werden.

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WiWi Gast

Keine Stellen für Einsteiger - werden wir alle arbeitslos?

+1

WiWi Gast schrieb am 27.01.2019:

Geh direkt auf die Homepage der Unternehmen, dort findest du auch einige Stellen.

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WiWi Gast

Keine Stellen für Einsteiger - werden wir alle arbeitslos?

WiWi Gast schrieb am 28.01.2019:

KnightRider schrieb am 28.01.2019:

Wer sich im Studium nicht spezialisiert hat und vor allem keine Erfahrung durch eine Werkstudententätigkeit vorweisen kann, der hat es in der Tat schwer.
Die Bereitschaft der Unternehmen jemanden "auszubilden" ist in letzter Zeit gegen Null zurück gegangen. Übrigens auch in den meisten IT-Berufen. Ausnahme: Software-Entwickler und IT-""Berater"".

Wie soll es dann in der Zukunkft dann funktionieren? Die meisten Stellen sind Sachbearbeiterstellen und die Ausbildung dauert dort maximal vier bis sechs Wochen. Wer hierfür nicht die Zeit hat wird in Zukunkt erhebliche Probleme bekommen, falls das mit dem demografischen Wandel stimmt und sehr viele in Rente gehen werden.

Das siehst du doch: Es gibt ein riesen Gejammere um den angeblichen Fachkräftemangel. Mag ja sein, dass die Ausbildung in bestimmten Positionen nur 4-6 Wochen dauert. Es geht aber auch anders, gerade beim Wirtschaftsinformatiker kann man auch mal 1 Jahr veranschlagen.
Wenige Unternehmen schaffen neue Stellen, um die Arbeitsbelastung zu senken. Es ist im Rahmen der sogenannten "Arbeitsverdichtung" so gewollt, dass jeder möglichst zu 120% ausgelastet ist. Neue Stellen gibt es i.A. dann, wenn man Kompetenz von außen rein holen will oder man eine bestimmte Aufgabe sonst niemanden aufs Auge drücken kann.
Wohin das läuft sieht man ja: Zeitarbeit und Beratungsbranche. Und diejenigen, die es als Einsteiger tatsächlich in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis schaffen sind dann oft überfordert weil der AG selbst keinen Plan von den Aufgaben hat und einen jungen genommen hat weil er billig ist.

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