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Re: Als Bayer nach NRW?

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WiWi Gast

Als Bayer nach NRW?

Hi,

ich bin gerade dabei nach Stellen zu suchen und finde dabei auch einiges aus NRW. Habe allerdings etwas bedenken, ob es einem Bayer dort auch gefällt...ich meine wer Rot-Grün wählt ist ja grds. etwas suspekt. Was denkt ihr? Gibts Erfahrungen?

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Nicht möglich, die lassen dich wahrscheinlich einfach nicht über die Grenze.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Als Bayer und wahrscheinlich CSU konservativer hast du hier keinen Spass.Also hier ist die Mentalität lockerer und die Frauen für alles bereit sowie die Männer auch.Besonders in KÖln ist es ein riesen großes Freudenhaus.Wenigstens haben wir keine Studiengebühren.Hehe ich war mal auch in der Jungen Union.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Bleib' im schönen Bayern! Mich hat es 'nur' ins Schwabenländle verschlagen, aber wer die Nähe zu Berge und Seen gewohnt ist, dem wird da was fehlen. Aber gut, als Lebensabschnitt ist es ok ;-)

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Kommt drauf an, ob du eher der bayrische Dorfmensch bist oder aus einer größeren Stadt kommst.
Grundsätzlich besteht NRW aus zahlreichen Großstädten und dem Großstadtflair. Dazu gehören gute Partys, eine gewisse Großstadtselbstverliebtheit, überdurchschnittlich viele Menschen mit Migrationshintergrund, überdurchschnittlich viele Schlägereien und vor allem eine viel direktere Art. Im Ruhrpott oder in Köln sagt man direkt, was Sache ist. Das ist man nicht überall so direkt gewohnt.
Ich kann dazu sagen, dass ich aus NRW meinen Master in einem anderen Bundesland gemacht habe und die Leute dort eine viel dörflichere Ansicht gehabt haben. Da werden schon kleinste Dinge als "asi" und "gefährlich" bezeichnet, die im Ruhrpott total normal sind - ob das jetzt positiv oder negativ ist, weiß ich auch nicht genau.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Troll

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Also von CSU oder Junger Union habe ich nichts geschrieben und ich bin nicht Mitglied in einer dieser Organisationen.

Ich habe aber doch eine ernsthafte Frage gestellt wer da mal Erfahrungen gemacht hat... bin mir eben nicht sicher wegen der Mentalität usw...

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

"überdurchschnittlich viele Schlägereien"??? Auf welche Gegend und Bevölkerungsschicht bezieht sich das denn?

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Hier ein neutraler Dritter:

Wenn hier von "dörflichen" Verhalten in den südlichen Ländern die Rede ist, sollten sich Leute aus NRW mal fragen, warum denn Bayern und Baden-Württemberg in allen Belangen überlegen sind und NRW nur wegen der massiven jährlichen Zahlungen überhaupt noch handlungsfähig ist.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Das fragst du jetzt nicht im Ernst? Hättest du die gleiche Frage gestellt, wenn du nach Hamburg gehst?

Egal wo du hingehst (NRW, Bayern, Berlin, Ostfriesischen Inseln), überall musst du gewisse Dinge beachten und dich drauf einstellen. Dazu gehört die Sprache und die örtlichen Geflogenheiten (die genau wie in Bayern auch in NRW überall anders sind!).

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Ich finde, dass es ganz gut ist für die persönliche Entwicklung, wenn man mal einige Zeit in einem anderen Bundesland mit anderer Mentalität usw. gelebt hat. Schließlich muss man heutzutage mit allen möglichen Menschen auskommen - auch in Bayern. Und irgendwo mal "fremd" zu sein, ist keine schlechte Erfahrung. Es kann natürlich sein, dass es dir dort auf Dauer nicht gefällt. Aber dann kannst du ja immer noch wieder nach Bayern zurückziehen.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Köln oder Düsseldorf sind doch ganz attraktive Städte in NRW.

Ich behaupte mal stark, dass die dortige (obere) Mittelschicht nicht signifikant anders ist als die aus München oder Nürnberg - zumindest wählt sie nicht anders.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Das kann dir niemand pauschal beantworten. Hängt am meisten von dir selbst ab, ob du dich in einem neuen Umfeld gut akklimatisieren kannst. Außerdem solltest du in deiner neuen Arbeitsstelle mit Kollegen in Kontakt kommen, mit denen du auch privat was anfangen kannst. (da kann man im VG abchecken, ob das Team passen könnte)

Es wird aber relativ gleich sein, ob du von Traunstein nach München oder nach Düsseldorf ziehst. Du musst dich in beiden Städten erst mal zurechtfinden.

Tip: Wenn du im Ruhrgebiet arbeiten solltest, dann zieh nach Essen.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Meine Anfrage bezog sich auch nicht auf Ruhrpottprollstädte sondern auf normale Städte dort. Etwa Bielefeld, Düsseldorf, Leverkusen, Bonn. Als Stadt im Revier käme vielleicht Essen in Frage.

Ich würde sicher nicht irgendwo nach Dortmund, Gelsenkirchen oder Castrop-Rauxel ziehen.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Vielleicht sollte man zur Beantwortung der Fragen auch mal 30 bis 50 Jahre zurückschauen. Also als Bayern noch sowas wie ein Aggrarstaat war. Leider haben die dann in NRW den Strukturwandel von Kohle/Stahl in Richtung "moderne" Industrie und Dienstleistung total verschlafen und viel zu lang herausgezögert. Das hängt eben bis heute nach.
Gibt aber übrigens auch Lichtblicke (wenn auch zuwenige) in NRW wie Düsseldorf. Immerhin sind 3 DAX30-Firmen ansäßig und die Stadt erwirtschaftet ein solides Haushaltsplus. Dazu gibt es >100.000 Pendler, die in der Stadt arbeiten aber außerhalb wohnen. Von der Wirtschaftskraft her schon vergleichbar mit Stuttgart oder München (unter Berücksichtigung der deutlich größeren Einwohnerzahl Münchens). Als dass B-W und Bayern in allen Belangen überlegen sind, ist vielleicht doch etwas zu hoch gegriffen.

Bin übrigens mal gespannt wie sich die Grün-Rote-Regierung auf Dauer auf die Wirtschaftskraft des Standortes B-W auswirkt.

Lounge Gast schrieb:

Hier ein neutraler Dritter:

Wenn hier von "dörflichen" Verhalten in den
südlichen Ländern die Rede ist, sollten sich Leute aus NRW
mal fragen, warum denn Bayern und Baden-Württemberg in allen
Belangen überlegen sind und NRW nur wegen der massiven
jährlichen Zahlungen überhaupt noch handlungsfähig ist.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Als Exil-NRWler, der gerne in Bayern studiert hat und derzeit in BW lebt, rate ich jedem nicht-NRWler sich die Zielstadt genau anzuschauen. Düsseldorf, Aachen, Wuppertal, Essen, Duisburg, Bochum oder Dortmund muss man schon mögen, Köln hingegen findet nahezu jeder toll (nette Menschen, Flair a la München, etc.).

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Ich als Bayer aus dem tiefsten Bayrischen Wald wollte mal fragen, wie es ist, wenn ich nach München gehe. Würde es mir dort gefallen? Ich meine, wer einen roten Bürgermeister wählt, der ist schon etwas suspekt. Ansonsten könnte ich noch nach Nürnberg gehen. Aber diese komischen Typen in Nürnberg wählen ja auch SPD.

NRW ist vielleicht das vielseitigste Bundesland in Deutschland. Man hat die tiefste Provinz im Sauerland, man hat wirtschaftlich starke Regionen in Ostwestfalen, man hat das Ruhrgebiet und man hat Metropolen wie Köln und u.U. auch Düsseldorf. Man kann die Menschen dort nicht über einen Kamm scheren. Ich würde es nicht vom Bundesland abhängen machen, sondern von der Stadt. Als stockkonservativer Bayer fühlt man sich in Paderborn oder Münster (eine der Städte mit der höchsten Lebensqualität weltweit) bestimmt wohl. Wer München schon für flippig hält, der sollte auf keinen Fall nach Köln. Mooshammer, ein gebürtiger Münchner, hätte sich in Köln bestimmt wohl gefühlt.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

An deiner Stelle würde ich nach Gelsenkirchen ziehen!Glaub mir ich bin 4 Jahre Single und bin der einzige Akademiker in meinem Block!Hehe ich meine damit meine Straße!

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Hier der TE:

Es ist ja interessant, was mir alles angedichtet wird. Jetzt bin ich schon "stockkonservativ"...

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Ich bin nach München gezogen und finde es erstaunlich, wie sehr sich die Sprache ändert, wenn man die "S-Bahn-Schneisen" auch nur geringfügig verlässt. Der User, der meinte, man muss sich die Stadt und nicht nur das Bundesland angucken, hat vollkommen Recht. Köln wird sicherlich anders sein als die typische Stadt im Ruhrgebiet und auch wieder anders als Münster. Stadt ist anders als Land usw.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

komme vom Land, nicht BY sondern BW. Bei uns vom Land gilt die CDU als linke Partei. Für mich ist daher nicht nachvollziehbar wie schon Stuttgart ( 40 % Migrantenanteil ) als konservativ und spiessig bezeichnet werden kann.

Köln fände ich sicher interessant und direkte Art klingt auch gut. Das mag ich sowieso, ist bei uns auf dem Land in der Arbeiterschicht auch normal. Da heißt es "Du Ar...." wenn man nix taugt, statt das hinten rum gelästert wird. Städtische Akademiker die ich bisher kennen gelernt habe, lästern lieber hinten rum oder machen subtile Bemerkungen.

Auch Frauen hier sind sehr spiessig bzw. arrogant. Spricht man in der Disko eine an, kommt sehr schnell "verpiss dich" und man wird fast als Notzuchtsverprecher hin gestellt. Eine Frau ansprechen darf man meist nur, wenn man sie über Freunde schon länger kennt. Jedenfalls nicht bei allen, gibt ja auch viele zugezogenen, aber auf dem Dorf ist das schon so.

Außerdem wäre wohl ein Konzernjob in NRW echt ein Jackpot. Mieten und Immopreise sind etwas ausserhalb der Städte auch viel billiger. Selbst 30 km ausserhalb von Stuttgart zahlt man kaum weniger als in der Stadt. Das ist z.B. bei Düsseldorf völlig anders.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

richtig in und um den Ruhrpott gibts immernoch viel industrie.
Eon, RWE, ThyssenKrupp, Evonik,Henkel usw.

Arbeitet man bei einem solchen Konzern ist man kaufkraftmäßig umlängen besser dran als in münchen !

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

In dem Zusammenhang mal ne Frage: Ich lebe in Winsen und soll nun einen Job in Lüneburg annehmen.

Ist das kulturell überhaupt machbar? Habe keine Lust, mein altes Umfeld aufzugeben.

Bitte um Erfahrungeberichte. Gibt es zudem eine Big4, die in Lüneburg (oder besser Winsen) eine Filliale hat? Will nämlich dorthin wechseln. Nehmen die auch FHler? Habe VWA, das ist ja gleichwertig.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Mit VWA ist Big4 locker drin. Die nehmen auch Leute mit Berufsausbildung (teilweise sind die Stellenanzeigen für Leute mit Berufsausbildung und jene für Hochschulabsolventen 100% identisch). Das ist jetzt keine Satire. Guckt euch die Stellenanzeigen an. Besonders in Compliance-lastigen Bereichen wird nicht unterschieden zwischen Berufsausbildung und Studium. Der einzige Unterschied ist, dass der Hochschulabsolvent die Berufsexamina deutlich schneller machen kann und dann (hoffentlich) aus dem Assistentenjob raus ist.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Was habt ihr alle mit "wer rot wählt ist mir ja sowieso schon ein bisschen supekt, oder wer grün wählt ist auch doof"

maaaan leute!!! Was soll das Politikgeschwätz! Warum soll ein CSU-Wähler privat (ohne Politik) keine Freude mit einem Grün-Wähler haben.

Komm auch aus Bayern (nähe München) aber mir gefällt Düsseldorf genauso. Egal welche Partei man wählt oder auch nicht!

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Hier der TE:

Intention meiner Anfrage war lediglich Meinungen und Erfahrungen zu bekommen, wie man als normale Bayer sich in NRW zurückfindet und wie es mit der Mentalität und dem allg. Kulturschock aussieht.

Es ist wirklich interessant was manche hier von sich geben. Offenbar sollten gewissen Damen und Herren hier mal den Horizont erweitern und feststellen, dass Bayern nicht nur aus Bergen, Seen und 50er Jahre-Heimatfilmromantik besteht...

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Oh Klasse jetzt ist auch ein VWA ausreichend für die Big4!
Na dann.,.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

ja, ja, die guten alten Prolls aus dem Ruhrgebiet. Da könnte man Bücher drüber schreiben. Siehe auch Filme wie Manta, Manta oder ähnliche. Nicht umsonst spielen die ALLE im Ruhrpott. Das sagt doch schon alles. Fazit: als Bayer wirst do dort nicht glücklich werden...

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

und NRW besteht nicht nur aus Kohle, Fußball und Bier.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Besser Proll als Troll, so wie du offenbar.

Mal im Ernst - im Ruhrpott leben genauso normale Leute wie anderswo.
Es wird ja häufig von interkultureller Kompetenz gesprochen - wenn man sich als Bayer schon nicht in NRW zurechfindet, was soll das dann erst in Ländern mit komplett anderen kulturellen Gegebenheiten (--> z.B. Japan) werden?

Lounge Gast schrieb:

ja, ja, die guten alten Prolls aus dem Ruhrgebiet. Da könnte
man Bücher drüber schreiben. Siehe auch Filme wie Manta,
Manta oder ähnliche. Nicht umsonst spielen die ALLE im
Ruhrpott. Das sagt doch schon alles. Fazit: als Bayer wirst
do dort nicht glücklich werden...

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Bochum im RUhrgebiet ist eine Studentenstadt.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Auch wenn Bochum eine Studentenstadt ist, so gehen dort vor allem Leute studieren, die aus den umliegenden Städten kommen. Und diese Städte im Ruhrgebiet haben aufgrund der wirtschaftlichen Struktur eben ein bestimmtes sozioökonomisches Profil. Im Ruhrgebiet gibt es schwerpunktmäßig Bewohner mit mittleren Bildungsabschlüssen und Qualifikationen.

Jede Stadt / Region hat ein Profil. In Baden-Württemberg unterscheiden sich die Städte und Regionen z.B. erheblich. In Freiburg ist der Anteil an akademisch ausgebildeten Leuten sehr hoch. Das kommt in Freiburg daher, ass die größten Arbeitgeber der Stadt die Uniklinik und die Universität sind. Der Anteil an Schülern die Abitur machen, ist in der Stadt viel, viel höher als z. B. auf der Schwäbischen Alb. Es wird in Freiburg nicht weniger Grün gewählt als in Hamburg Altona. Und das ist schon krass. Wenn man dann in den mittleren Neckarraum geht, ist dort vor allem Industrie und das zieht ganz andere Leute an.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Kommt drauf an, wo man arbeitet und wo man wohnt. Bei Henkel arbeiten und in Mettmann leben ist was anderes als bei einem Mittelständler in Herne arbeiten und in Gelsenkirchen leben.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Was ist wenn mal als Westfale in Niedersachsen arbeiten wird? Kulturschock, Unterschiede, wird man überhaupt mit den Loiten warm.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Was ich einfach nicht verstehe ist folgendes:

Das Land ist extrem verschuldet und der Wirtschaft geht es dort nicht wirklich gut. Das Land hat sehr große Probleme. Warum wählt dieses Land dann Rot-Grün??? Will man einfach das Tempo bis zum endgültigen Aufschlag erhöhen um so den Leidensweg zu verkürzen?

Bin ich eigentlich der einzige dem auffällt, dass genau die Länder gut dastehen die lange unter bürgerlich-konservativer Regierung standen oder stehen?

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Als Bayer würde ich definitiv nicht nach NRW ziehen. Das ist eher was für weltoffene Menschen. Ruhrpott ist ansonsten absolut cool zum leben, Menschen sind nett, viel Fussball und Kultur/Nachtleben bis zum abwinken.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Schonmal davon gehört ,dass es in NRW einen Strukturwandel gab?Außerdem sind die Menschen in Bayern wohl auch gebildeter ,zumindest auf dem Papier .Hier im Ruhrpott sind halt überdurchschnittlich viele Malocher.Es ist halt ein Teufelskreis.Menschen aus strukturschwachen Gebieten sind öfters arm als im Bundesdurchschnitt.Deshalb wählen sie auch Parteien die eher für viele soziale Sicherungssysteme sind.Also die Agenda 2010 war auch eher ein Bruch mit den Wurzeln der SPD.Das hat die SPD lange Zeit hinter die CDU in den representativen Umfragen gebracht und WAhlen.Jetzt sieht es wieder besser aus ,weil zu alten Werten zurückgekehrt wird. Politik und Kapitalimus passen einfach nicht zusammen. Wir sehen ,dass Kapitalismus am Beispiel Chinas ohne Demokratie besser funktioniert als mit Demokratie. Eine beängstigende Beobachtung .Würdest du jetzt auch nur aus ökonomischen Gesichtspunkten die Demokratie abschaffen?Genauso verhält es sich mit sozialer Marktwirtschaft die umgeben ist zwischen Raubtierkapitalismus von Firmen und anderen Ländern.Alles hoch komplex.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Hmm...In Bezug auf Demokratie und Kapitalismus sagt ein Milton Friedman aber anderes...

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Bin oft unterwegs und kenne echt viel von D, aber NRW und das Ruhrgebiet sind super und hervorragend zum wohnen. Was sich z.B. in Essen getan hat, ist sensationell. Es ist zwar nicht alles top, aber das ist es nirgendwo.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Könntest du mir mal sagen wo ich das nachlesen kann die Argumente von Firedmann zur Synergieeffekte von Demokratie und Kapitalismus?Essen ist auch schön.Das nachteleben ist sicherlich sehr gut genauso wie in Bochum.irgendwie erinnern mich einige Stadteile in Bochum,Essen und Gelsenkirchen an Oberschlesien.Wo noch heute einige Gebäude die Spuren des 2 WK verinnerlicht ahaben.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Kann man in Oberschlesien gut leben? Hatte überlegt, mich dort zu bewerben. Glaube, die Deutschen Petroleumwerke suchen, und die Vereinigten Grammophon-Anstalten auch.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

ich denke in Bochum oder Essen einen guten Konzernjob und dann hat man definitiv mehr Kaufkraft als sonst wo in Deutschland. Bekannte von mir wohnen in Bochum, zentrale Lage, frisch renovierte Wohnung mit neuem Bad für ca 6 Euro kalt pro qm. In Stuttgart wo ich wohne, bekommt man dafür noch nicht mal eine von der Stadt geförderte Wohnung. Auch in den Vororten zahlt man für den letzen Schrott deutlich mehr. Für eine Wohnung wie meine Bekannten in Essen haben, würde man hier 10 - 13 Euro kalt pro qm hin legen. Da man aber in vielen Konzern an fast jedem Standort, bei vergleichbarer Stellenbeschreibung das selbe verdient, hätte man erheblich mehr Kaufkraft. Auch Nachtleben und Gastronomie ist im Pott meist erheblich günstiger.

Auch wenn man mal "eins auf dicke Hose" machen will, ist das dort viel einfacher. Eine neue C Klasse oder nen Boxter fährt hier in Stuttgart schon fast jeder Bandarbeiter, das ist wie anderswo ein VW Golf. Im Pott aber kann mit einer C oder E Klasse oder nem Porsche Boxter sicher einigen Mädels von der Disse imponieren ;-)

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Jo Oberschlesien ist eine strukturwache Region in Polen.Ähnlich wie hier das Ruhrgebeit.Die Geschichte ist auch ähnlich.Joah du solltest damit rechnen ,dass die Gehälter nicht so berauschend sind.Jedoch sind die Lebenshaltungskosten natürlich niedriger ,aber nicht viel.Wodka kostet in zumindest in Oberschlesien mehr.Am aussichtsreichsten für eine Bewerbung ist wahrscheinlich Kattowitz.Vielleicht wirst du auch bei älteren Leuten in den Städten vor allem Oppeln Leute finde die noch Deutsch können.Viele Oberschlesier haben einen Deutschen Hintergrund.Mich zieht es vielleicht eines Tages auch dort hin.Es gibt dort durchaus schöne Ecken.Chorzow mit den Gründflächen gefällt mir.Die Armut ist dort aber weit verbreitet.In Kattowitz ,das war vor 4 Jahren als ich dort war ,waren immer Zigeunerkinder die um Geld gebettelt haben.Die Polen haben denen aber nix gegeben.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Die werden dich bei einer C- und E-Klasse höchstens belächeln und fragen ob das denn das Auto deiner Eltern sei....

Lounge Gast schrieb:

Bandarbeiter, das ist wie anderswo ein VW Golf. Im Pott aber
kann mit einer C oder E Klasse oder nem Porsche Boxter sicher
einigen Mädels von der Disse imponieren ;-)

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Because we live in a largely free society, we tend to forget how limited is the span of time and the part of the globe for which there has ever been anything like political freedom: the typical state of mankind is tyranny, servitude, and misery. The nineteenth century and early twentieth century in the Western world stand out as striking exceptions to the general trend of historical development. Political freedom in this instance clearly came along with the free market and the development of capitalist institutions. So also did political freedom in the golden age of Greece and in the early days of the Roman era.
History suggests only that capitalism is a necessary condition for political freedom. Clearly it is not a sufficient condition.
Ch. 1 "The Relation Between Economic Freedom and Political Freedom", 2002 edition, page 10

Lounge Gast schrieb:

Könntest du mir mal sagen wo ich das nachlesen kann die
Argumente von Firedmann zur Synergieeffekte von Demokratie
und Kapitalismus?Essen ist auch schön.Das nachteleben ist
sicherlich sehr gut genauso wie in Bochum.irgendwie erinnern
mich einige Stadteile in Bochum,Essen und Gelsenkirchen an
Oberschlesien.Wo noch heute einige Gebäude die Spuren des 2
WK verinnerlicht ahaben.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Bleib blos in Bayern! Wie kann man nur nach NRW kommen wollen. Ich wäre froh, wenn ich ich hier weg könnte.
NRW ist voller Rentner, Studenten, Arbeitsloser und vor allem alleinerzieherder Muttis die alle 24 Studen am Tag in Cafes sitzen und dir das Gefühl geben, dass du der einzige Idiot bist, der arbeiten geht. Wenn ich mal einen Tag Urlaub hab und in die City gehe, bekomme ich das kotzen, was alles nicht arbeiten gehen kann/will, aber schön "mein" Geld auf den Kopf haut.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Bist Du der einzige, dem nicht auffällt, dass die Staaten mit niedrigster Verschuldung/höchstem Lebensstandard weltweit (Schweden, Norwegen, Finland) jahrzehntelang sozialdemokratisch regiert wurden/werden?

es hat viel mit den Strukturen im Bundesland/Staat zu tun. Überhaupt ist ein Lagerdenken heutzutage nicht mehr zeitgemäß...die mit abstand wohlhabensten und gebildesten wähler haben die grünen.

Lounge Gast schrieb:

Bin ich eigentlich der einzige dem auffällt, dass genau die
Länder gut dastehen die lange unter bürgerlich-konservativer
Regierung standen oder stehen?

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Jo danke für den Ausschnitt aus Fridmanns Text.Werde mir mal den ganzen Artikel besorgen.Aber man könnte darüber diskutieren inwieweit Demokratie dem Ziel einen effizienten Kapitalismus entgegenspricht.China ist sehr erfolgreich und wahrlich keine Demokratie.Demokratische Prozesse und Multi Parteiensysteme können doch z,B Reformen bremsen.Hat man doch jetzt in Griechenland gesehen ,wo lange unklar gewesen ist welche Partei die Nase vorn hat.Hätten die Linken gewonnen hätte es für das globale Finanzsystem gravierende Folgen gehabt. Woran liegt der Erfolg Chinas?Darüber könnte man sicher eine Doktorarbeit schreiben.I ch denke das solche autoritären Systeme effizienter sind in der Umsetzung von Maßnahmen ,weil alle an einem sTRANG ZIEHEN:
Ich bin mir sicher ,dass es am politischen System liegt.Wie man das empirisch überprüfen könnte weiß ich nicht ,oder hab mir dazu keine Gedanken gemacht.Ich denke die Erklärung von ökonomischen Vorteilen der Produktion,Sparen im neoklassischen Modell was ja zu Wachstum fürhrt ,wie damals bei den Tigerstaaten und z.B komparative Kostenvorteile ,all diese Erklärungen die ökonomisch sind ,reichen nicht aus um den Vorteil Chinas zu begründen.So ein graviernder Überholprozess muss multikausal sein.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Das politische System in China ist geeignet, um die Industriealisierung sehr stark zu beschleunigen. Was in den westlichen Staaten Jahrhunderte gedauert hat, machen die in 50 Jahren durch. Ich denke aber nicht, dass das System für ein entwickeltes Land dauerhaft geeignet ist.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

@Sozialdemokrat : ja Norwegen hat sehr viel Öl und kann sich daher so einen Sozialstaat leisten. Außerdem haben die viel Wasserkraft und sind quasi so gut wie Energieunabhängig. Finnland und Schweden übrigens haben eine sehr hohe Jugendarbeitslosenquote ! außerdem wurde Schweden in den 90ern stark reformiert, vergleichbar zur Agenda 2010.

Jedenfalls trifft es auf Deutschland zu, dass es dort am besten läuft, wo lange konservativ-liberal regiert wurde. Selbst Sachsen, was nun schon einige Jahre von der CDU regiert wird, macht Fortschritte. Bayern war noch in den 70ern ein eher armes Agrarland. Aber der Strukturwandel wurde nicht verschlafen, sondern aus Bayer wurde ein Industrie und High Tech Land. In NRW hat man lieber die Kohle sinnlos subventioniert. Teils bekamen / bekommen die Enkel derer, denen man per Subvention die Jobs retten wollte, noch Jobs per Subvention. Das ist Misswirtschaft pur. Übrigens kostet ein Arbeitsplatz im Bergbau rund 70 tsd Euro im Jahr. Da wäre es billiger die Leute bei vollem Gehalt umzuschulen und sie nach einiger Zeit auf den freien Arbeitsmarkt zurück zu schicken und die unvermittelbaren einfach so weiter zu bezahlen.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

ja und Russland und Iran haben auch viele Resourcen und sind jetzt keine Wirtschaftsmächte.Die Argumentation zieht nicht.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Ich hab's umgekehrt gemacht und bin als NRWler nach Bayern gezogen. Auch jetzt (ca. ein Jahr nach Umzug) fühle ich mich hier fremd und sehe alle Bayern-Clichees bestätigt. Mittelfristig werde ich mich wohl wieder zurück nach NRW orientieren.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

krass wie ihr hier alle die Unterschiede zwischen den Bundesländern bemerkt...
ich komme ursprünglich aus Nürnberg -also zwar Bayern aber nicht so konservativ wie der schöne Süden ;-), habe ich NRW, HH und Stuttgart gearbeitet und KAUM Unterschiede bemerkt (außer dass man nirgendswo das "t" so schön als "d" spricht wie bei uns in Franken ;-) )
also echt... bis auch minimale Unterschiede sind die Deutschen als GEssellschaft dioch schon recht homogen!
Geht mal für eine Zeit nach Südamerika oder gar Indien! DAS sind andere Welten aber innerhalb von Deutschland... tststs... mangelnde interkulturele Kompetenz würde ich sagen ;-)

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Also ich bin Hamburger und arbeite in Nürnberg. Der Kultur- und Mentalitätsunterschied zwischen Nord und Süd fällt mir massiv auf. Die Sprache ist da noch das kleinste Übel.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

bin Ur-Bayer aus dem schönen Landkreis BGL und arbeite in M, arbeite bei einer Big4 und war projektbedingt schon längere Zeit in Düsseldorf, Berlin, HH etc., war immer froh, wenn ich wieder in Bayern war...ich würde sogar behauten, dass man jeden derzeit offerierten Job auch in M findet.

Kenne viele Bekannte aus NRW, Hannover etc., die wegen Job nach München gekommen sind´. Alle wollen mittelfristig wieder weg und sind schon weg.

Es gibt schon krasse Unterschiede innerhalb von Bayern, Nürnberg ist eine andere Welt, wie München. Berchtesgaden wiederum ist ganz anders, wie München, wir lachen nur über die Stoderer.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Ich habe sowohl im Süden als auch im Norden der Republik gelebt und dort einheimische Arbeitskollegen gehabt. Die Sprache unterscheidet sich natürlich. Aber sonst könnte ich nicht sagen, wo jetzt da die großen Mentalitätsunterschiede sind. Wüsste nicht, welche großen, wichtigen Fragen des Lebens regional in Deutschland anders unterschiedlich werden würden. Ich finde die Unterschiede zwischen Ausländern und Deutschen und den verschiedenen Schichten viel deutlicher als regionale Unterschiede.

Hamburger, der in Nürnberg wohnt: Was genau findest du in der Mentalität in Nürnberg so anders als in Hamburg?

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Und nochwas ist anders in Bayern oder generell in den beiden süddeutschen Bundesländern - das mit dem "als" und dem "wie". Mich persönlich schmerzt es im Ohr, wenn das jemand notorisch falsch benutzt. Bekommt ihr das in der Schule nicht beigebracht? Sagen es die Lehrer auch falsch?

Lounge Gast schrieb:

bin Ur-Bayer aus dem schönen Landkreis BGL [...]

Nürnberg ist eine andere Welt, wie München. Berchtesgaden
wiederum ist ganz anders, wie München, wir lachen nur über
die Stoderer.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Absoluter Quatsch deine Bedenken!
Wenn du noch jung bist und Karriere machen willst, dann nimmst du das beste Angebot an. Und wenn es in Buxtehude ist und es bringt dich weiter, dann machst du das und denkst nicht über Quatsch nach. Und in NRW sind sie auch lieb zu den Bayern. Ich hatte sogar einige Bayern in meinem Studiengang. Die haben es auch geschafft und am Ende sind einige sogar in NRW geblieben. Man bleibt da wo es schön ist. Aber für die Karriere sollte erstmal jeder Ort zu "schön" gemacht werden!

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Kann einer kurz erklären, warum niemand nach München will? War noch nie dort und hätte dort denke ich gute Einstiegsmöglichkeiten, bin allerdings nicht konservativ, spießig oder langweilig drauf. Ist das machbar bei der Stadt?

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Spießig und langweilig sind ja nicht die (Liberal-)Konservativen sondern die Wähler von Grünen und generell Linke drauf. Das sind doch die einzigen und wahrhaftigen Spießbürger, Moralisten und Heuchler.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

zur "als-wie" Geschichte : ich ( aus BW ) habe erst von einem Norddeutschen im Studium erfahren, wann man "als" und wann man "wie" sagt. Vllt wurde das im Deutschaufsatz angestrichen, kann ich mich aber kaum erinnern. Jedenfalls beachtet diese als-wie Regel im Süden echt fast keiner.

Auf dem Land gilt man teils auch als arrogant wenn man gestochen Hochdeutsch spricht. Also z.B. lieber mit ostfriesischem Akzent statt total hochdeutsch, wirkt deutlich sympathischer. Reines Hochdeutsch ist gerade auf dem Land in Süddeutschland eine reine Schriftsprache, bzw. eine Sprache der "höheren Leute" wie Ärzte, Professoren, hohe Beamte, Richter usw.
Wenn daher ein "Normalo" gestochen Hochdeutsch spricht, wird er für eingebildet und arrogant gehalten.

Ist in der Schweiz übrigens auch so, darum gelten dort Deutsche oft als arrogant.

Sehr schade finde ich es, dass teilweise gebürtige Großstädter in Süddeutschland nur noch reines Hochdeutsch sprechen. Z.B. Stuttgarter, deren Familien seit Generationen hier wohnen.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Lounge Gast schrieb:

@Sozialdemokrat :
Finnland und Schweden übrigens haben eine sehr hohe
Jugendarbeitslosenquote !

jugendarbeitslosenquote hin oder her (höher als anderswo?quelle?), den ländern gehts relativ super (quelle: JEDE studie zur lebensqualität).

außerdem wurde Schweden in den
90ern stark reformiert, vergleichbar zur Agenda 2010.

und wer hat die agenda 2010 in deutschland umgesetzt :) ? kleiner tip, es war nicht kohl, der 16 jahre zeit hatte.

Jedenfalls trifft es auf Deutschland zu, dass es dort am
besten läuft, wo lange konservativ-liberal regiert wurde.

ich wollte gar keine politische diskussion anfachen. nur ist das lagerdenken heutzutage überhaupt nicht mehr zeitgemäß. ein spd-politiker in BW kann konservativere politik machen als ein cdu-ler anderswo. geißler ist mitglied bei attac, schilly war einer der in der sache härtesten innenminister....die grenzen verschwimmen.

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Lounge Gast schrieb:

Hier ein neutraler Dritter:

Wenn hier von "dörflichen" Verhalten in den
südlichen Ländern die Rede ist, sollten sich Leute aus NRW
mal fragen, warum denn Bayern und Baden-Württemberg in allen
Belangen überlegen sind und NRW nur wegen der massiven
jährlichen Zahlungen überhaupt noch handlungsfähig ist.

Einer der sagt wie es ist.
Als Bayer vom Lande wirst du im Norden immer nur als Bauer bezeichnet, obwohl es genügend gibt, die das Gegenteil beweisen können.
Schau dir doch mal Erster Klasse von Ludwig Thoma an ;)
So in etwa stell ich mir das vor ^^

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Auch Ärzte, Professoren und Richter in BW verwenden in erster Linie Dialekt. Abgewichen wird davon höchstens, wenn Gesprächspartner von außerhalb anwesend sind. Wie gut das dann gelingt, hängt davon ab, wie viel Übung der Sprecher im Hochdeutschen hat. Mit der Bildung oder dem sozialen Status hat der Dialekt in BW gar nichts zu tun. Es ist nur so, dass gebildetere, städtische Leute berufsbedingt häufiger mit Auswärtigen zu tun haben und daher einfach mehr Übung im Hochdeutschen haben.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Ich komme aus Ulm (180.000 EInwohner, direkt an der Grenze Ba-Wü/Bayern) und habe in NRW (Dortmund) studiert.

War dabei auch oft in Düsseldorf (Werkstudentenjob) und Münster (Freunde). Auch Köln, das Sauerland und das restliche Ruhrgebiet habe ich kennen gelernt.

Hier wird soviel Mist geschrieben.

Ja, es gibt abgef**kte Städte, z.B. Gelsenkirchen. Und ja es gibt Strucktur Probleme.

Allerdings haben Städte wie Dortmund den Wandel gut geschafft, 10% Arbeitslosenquote ist nicht so schlimm Deutschlandweit gesehen.
Als qualifizierter BWL/Ingenieur/Natruwissenschaften-Absolvent bekommt man auch im Ruhrgebiet und erst recht im Rheinland (DD, Köln) ne gute Anstellung!

Dinge die für NRW sprechen:

  • Das Land hat mit 9 DAX Konzernen die meisten der Republik (Bayern "nur" 8 auf München konzentriert, Ba-Wü 3, Hessen 6). Man findet also gut eine Anstellung bei einem Global Player.

  • Als Betriebswirt/Ingenieur verdient man in Düsseldorf oder Dortmund nicht wesentlich schlechter als in Stuttgart oder München. Allerdings sind die Lebenshaltungskosten (Miete(!)) deutlich niedriger als in FFM, Stuttgart oder dem ach so tollen München. Man hat also deutlich mehr von seinem Geld!

  • NRW bietet einen hohen Freizeitwert. 5 Bundesliga Teams, Ski-Fahren im Sauerland, 2 grösten Casinos Deutschlands (Hohensyburg, Duisburg), Karneval in DD und Köln, schöne Altstädte mit hoher Kneipendichte (DD, Münster), viele Diskotheken und gute Clubs in denen wirklich Stimmung und Party herrscht und nicht die Leute da stehen wie im P1 um gesehn zu werden *eyerolls*, zahlreiche Museen und sonstiger Sehenswürdigkeiten, etc.pp.

Dazu kommt das die Frauen echt locker sind. Wenn in Stuggi oder München eine nur ansiehst, denkt die gleich die hat nen goldenen Schlitz dabei wäre die in Schweden grad mal Durchschnitt. In NRW sind die viel netter, lockerer und offener. Für mich ist das ein wichtiger Punkt in Sachen Lebensqualität ;)

In NRW findet man alles, Großstadt (Ruhrgebiet, Köln), landliches Feeling (Sauerland, Münster) oder auch schöne Altstädte (Düsseldorf).

Man hat da alles, was man auch in Süddeutschland hat. Und wenn man einen Job hat, was als Akademiker kein Problem ist, hat man auch ein viel höheres Budget als die Leute die sich für 40-50k in Jahr München knechten, dann 2-h-ÖNV-Reisen in den Münchener Speckgürtel unternehmen, und zwar täglich, um dann 50-KM von der Münchner Innenstadt für 800? kalt auf 40m² "wohnen" und dann stolz sind Münchner zu sein. *Eyerolls*

Ich kann jedem NRW nur empfehlen, zumindest als Student oder Berufsanfänger da man da echt gut was ansparen kann.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

NRW als Bundesland mit 14 Mio. Einwohnern hat also gerade mal einen DAX Konzern mehr als alleine die Stadt München?

Und Dortmund hat in Boomzeiten immer noch 10% Arbeitslose und damit den Strukturwandel gut gemeistert? Das ist für mich an Scherzgrenze, wo es schon weh tut. In München klettert die Zahl selbst in der Krise auf nicht mehr als 6,5%.

So toll hört sich das für mich nicht an. Und das, was du noch so aufgezählt hat, gibt es überall. Die Infrastruktur ist in jeder Stadt ähnlich. Wer mal in mehreren Großstädten gelebt hat, weiß, dass es überall im Grunde das gleiche Angebot gibt.

Bei der Miete übertreibst du auch. Für den von dir aufgezählten Preis wohnst du neben dem Marienplatz :=) Und das Gute an München ist auch, dass es gar keinen so ausgedehnten Speckgürtel wie in Berlin oder Hamburg gibt. Es gibt München und ein paar direkt angrenzende Vororte und dann laaaaaaange nichts mehr. Dadurch sind die Wege schön kurz. Für eine zentrale Lage zahlt man in NRW Städten sicherlich auch mehr.

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

warum sprechen denn hier immer bawü-leute? es ging doch um die frage als BAYER nach NRW und nich als Schwabe. Das ist doch ein himmelweiter Unterschied. Der Schwabe passt ja von seinem Naturell her viel eher zu der eher prolligen Gesellschaft in NRW. Das ist ja in Bawü und v.a. S nicht viel anders...

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

die NRW Städte, auch z.B. Dortmund, sind im Vergleich zu München oder Stuttgart, was Miete angeht, sowas von total billig. Selbst in guten zentralen Lagen bei schick renovierten Wohnungen. Kenne das von Besuchen bei Freunden. Tolle Wohnung fast im Zentrum von Dortmund, neuer Parkett, neues Bad ( Erstbezug nach Sanierung ) und zahlen für 100 qm gerade mal 600 Euro kalt. Angeblich sei das ein ganz normales Angebot dort gewesen und sie mussten nicht wie in München mit 20 oder gar 50 anderen Bewerben um die Wohnung konkurieren. Gerade bei Neuvermietungen sind die Preise in München und Stuttgart in teils nur 3 - 4 Jahren um 20 - 30 % gestiegen. Daher sagt hier jemand vllt mit Altmietvertrag, dass die Preise überzogen seien. Bei Neuvermietungen am freien Markt ist das aber heute normal.
Für eine derart sanierte Wohnung in Stuttgart in zentraler Lage legt man locker 1000 - 1300 kalt pro Monat auf den Tisch, ohne jetzt in den begehrten Halbhöhenlagen oder so zu leben. Für einen Stellplatz wird man meist auch noch übel abgezockt. Auch so, Dienstleistungen, Gastronomie usw alles viel viel teurer. Da hat man als guter Akademiker mit Konzernjob in NRW einen weit aus besseren Lebenstil. Auch vllt nach 10 Jahren ein Haus im Speckgürtel einer Stadt ist dort gut machbar. Das ist in Stuttgart fast schon unbezahlbar, selbst 20 km ausserhalb in einem schwäbischen Kuhdorf zahlt man gerne mal 400 - 500 Euro pro qm Bauland. Falls man überhaupt ein Grundstück bekommt. Auch auf den Dörfern hier gibt es viel Industrie, daher die hohen Preise.

Auch wie weiter oben beschrieben. Eine geile Karre kann sich hier mancher Hilfsarbeiter in der Industrie schon locker leisten, die schmeissen sich weg wenn die hören wofür Akademiker arbeiten gehen. Dagegen ist man als Akademiker mit Konzernjob in NRW sicher deutlich besser gestellt als Standard "Malocher". Ich persönlich komme aus eher bescheidenen Verhältnissen und brauche einfach das Gefühl der Überlegenheit. Das Gefühl "es zu mehr gebracht zu haben" als irgendwelche Malocher vom Dorf die mit 16 in die Industrie zum arbeiten gegangen sind.

Vermutlich gibt es das sonst nirgends in Deutschland. Aber hier im mittleren Neckarraum ist es völlig normal, dass normale Arbeiter meist mehr besitzen als normale Akademiker. Erlebe ich im Freundeskreis ständig. Während gerade Uni Akademiker mit Anfang 30 gerade mal aus dem Gröbsten raus sind ( Bafög Schulden, Schulden für erstes Kompatklasse Auto, Schulden für Mietkaution, Provison, Umzug, erste Einrichtung ) hat mancher Facharbeiter ( gönne ich dem auch !! ) sich längst ein schmuckes Häusschen hingestellt oder sich ein altes Haus schick renoviert. Anfang 20 gehen viele "uf Montasch" und verdienen sich so einen soliden Grundstück. Später arbeiten die, wenn sie Familie haben, meist als Facharbeiter mit 35 H Woche, Gleitzeit usw.
Dass hier ein Facharbeiter mit Ende 30 schon 2 Häuser besitzt, eins davon vermietet und einen neuen Daimler fährt, ist hier alles andere als ungewöhnlich. In NRW dagegen gehts einem als Akademiker oft sicher besser.

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

so sans hoilt, die Preißen, meina imma sie san was bessas...

aber inzwischen lacht euch jeder Miesbacher Bauer aus, weil er Geld hat und ihr nicht

Lounge Gast schrieb:

Und nochwas ist anders in Bayern oder generell in den beiden
süddeutschen Bundesländern - das mit dem "als" und
dem "wie". Mich persönlich schmerzt es im Ohr, wenn
das jemand notorisch falsch benutzt. Bekommt ihr das in der
Schule nicht beigebracht? Sagen es die Lehrer auch falsch?

Lounge Gast schrieb:

bin Ur-Bayer aus dem schönen Landkreis BGL [...]

Nürnberg ist eine andere Welt, wie München. Berchtesgaden
wiederum ist ganz anders, wie München, wir lachen nur über
die Stoderer.

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Hör ma dat ist nicht wahr ,hier im Ruhrgebiet isses auch nicht so dolle mit dem Akademikergehalt.

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

das Hauptargument pro Ruhrgebiet ist ja scheinbar, dass es dort günstiger ist im Bezug auf das "Wohnen", als im Süden, aber nur weil es im Ruhrgebiet günstiger ist, würde ich dennoch nie aus Oberbayern/ München wegziehen -es sei denn ich erhalte ein tolles Jobangebot-, ich fahre auch lieber an die Cote d´Azur, als an den Goldstrand nach Bulgarien...das ist eine Lebenseinstellung, klar wenn man aus dem Pott stammt, macht es Sinn dort zu leben und zu arbeiten, wenn man aus dem Süden stammt und die Berge gewohnt ist sowie die Nähe zu Italien (Toskana ca. 6h, Gardasee ca. 3-4h mit dem Auto), dazu noch Biergärten und Seen, dann kann man mit dem Ruhrgebiet nicht wirklich begeistert werden

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Ich kann die Argumentation von dem einen Stuttgarter auch nicht nachvollziehen. Er zieht lieber in einen wirtschaftlich schwachen Raum, damit er sich dann als was Besseres fühlen kann?

Dabei mindert eine allgemeine Armut in der Region doch die Lebensqualität von allen Bürgern. Ich finde es unattraktiv, wenn an vielen Stellen einer Stadt Alkoholiker rumhängen, wenn viele ärmliche Leute am Vormittag in der Stadt rumlaufen, die offensichtlich nichts zu tun haben. Wenn es viele Schulen oder Stadtteile gibt, die man meiden sollte. Eine hohe Arbeitslosigkeit wirkt sich auf alle aus, auch auf die, die einen Job haben. Wenn auf dem Arbeitsmarkt Druck herrscht, spürt das jeder.

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

"ich fahre auch lieber an die Cote d´Azur, als an den Goldstrand nach Bulgarien..."

Und genau wegen dieser geistigen Beschränktheit und Arroganz fand ich es in München unerträglich.

"dazu noch Biergärten und Seen"

Klar, Biergärten und Seen gibt's sonst nirgendwo in Deutschland...

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

zum Glück bist du weggezogen...

Für mich ist es einfach kein Argument in einen Ballungsraum nur deswegen zu ziehen, weil man dann als WP-Assi mit seinen ca. 42-50k p.a. zur Elite gehört, woanders jedoch nicht mal Durchschnitt ist.

Das ist genauso, wie wenn man einen 100m-Lauf mit dem Klassenschlechtesten macht, anstatt sich mit den Besten zu messen und sich von diesen ziehen zu lassen und seine eigene Zeit zu verbessern.

Lounge Gast schrieb:

"ich fahre auch lieber an die Cote d´Azur, als an den
Goldstrand nach Bulgarien..."

Und genau wegen dieser geistigen Beschränktheit und Arroganz
fand ich es in München unerträglich.

"dazu noch Biergärten und Seen"

Klar, Biergärten und Seen gibt's sonst nirgendwo in
Deutschland...

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Also manchmal fragt man sich, ob die Menschen nachdenken oder recherchieren, bevor sie son Müll reden. Als wenn im Ruhrgebiet nur Penner und Alkoholiker rumlaufen. Ich hab echt genug Penner in München gesehen und fand es trotzdem ne nette Stadt, solange die Sonne schien. Das Ruhrgebiet + Rheinland ist hat alles zu bieten, was man möchte. Es gibt keinen Fleck in Deutschland, der so gut kulturell und freizeittechnisch gut ausgestattet ist. Es ist der lebendigste Teil der BRD. Hier ist die größte Ballung von Museen und Theatern. Badeseen im Grünen oder in der Stadt gibt es reichlich. Das Verkehrsnetz ist gut und es gibt echt keine Orte, die man meiden sollte. Natürlich gibt es welche, die nicht so schön sind, wie überall. Und natürlich sind die Menschen hier super - unkompliziert, direkt.

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Lounge Gast schrieb:

[...]
ich dennoch nie aus Oberbayern/ München wegziehen -es sei
denn ich erhalte ein tolles Jobangebot- [...]

Genau darum geht es doch hier - wegen einem lausigen Jobangebot tut sich sicher niemand den Stress eines Umzugs weg aus der Heimat bzw. aus dem aktuellen Wohnort an. Im Grund drückst du dich also um eine Aussage. Was wäre denn wenn du ein tolles Jobangebot im Ruhrgebiet/Rheinland (ja auch dort gibt es tolle Jobs!) bekommen würdest? Bist du bereit deinen offensichtlichen Ekel vor diesem Ort, über welchen du offenbar nur Halbwissen besitzt, abzulegen und über deinen Schatten zu springen?

lieber an die Cote d´Azur, als an den Goldstrand nach
Bulgarien...das ist eine Lebenseinstellung, klar wenn man aus
dem Pott stammt, macht es Sinn dort zu leben und zu arbeiten,
wenn man aus dem Süden stammt und die Berge gewohnt ist sowie
die Nähe zu Italien (Toskana ca. 6h, Gardasee ca. 3-4h mit
dem Auto), dazu noch Biergärten und Seen, dann kann man mit
dem Ruhrgebiet nicht wirklich begeistert werden

Es ist ja schon geschrieben worden - Biergärten und Seen gibt es im Ruhrgebiet durchaus und auch zahlreich...
Noch ein Vorteil des Ruhrgebiets/Rheinland: Leute, die es nicht so sehr in die Berge sondern eher ans Meer zieht, sind mit dem Auto in nur 2 bis 3 Stunden mit dem Auto nach Holland an die Nordsee gefahren.
Im direkten Nachblick zur EM, muss ich auch sagen, dass ich derzeit lieber nach Holland als nach Italien fahre :-)

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Meine Güte Penner nennt man Obachlose und das sind auch nur Menschen die vielleicht ein schweres Schicksal hinter sich haben. Immer diese Menschen die sich als was besseres fühlen! Schrecklich sowas°!

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

@NRWler : so sehe ich das auch was du über NRW sagst. Es ist ja nicht so dass es da keine schönen Ecken gibt. Dafür hat man dort mit einem Konzernjob oder z.B. in der Beratung eine super Gehalt / Kosten Relation. In München wo es viele Gutverdiener gibt, treten sich die Leute gegenseitig auf die Füße z.B. bei Wohnungsbesichtigungen. Dafür zahlt man noch für die letze Bude total überhöhte Preise und darf sich mit 20 - 50 anderen Bewerbern um eine Wohnung schlagen. Auch was die Lockerheit der Menschen angeht ist das schon ein Pluspunkt. Ich lebe noch in Stuttgart, kann mir aber sehr gut vorstellen mal nach NRW zu gehen. Wie man sich hier ein aus meiner Sicht mittelständisches Leben mit Familie leisten kann ist mir fast schon ein Rätsel. Ein popeliges Reihenhaus in einem Vorort kostete schnell mal 400 k aufwärts, selbst auf dem Dorf wo man lange Pendelzeiten hat zahlt man für eine alte 50er oder 60er Jahre Hütte noch 300 tsd und mehr. Sanieren darf man auch noch. Alternativ wohnt man das Leben lang zur Miete, die auch sehr happig ist und ständig steigt. Da muss man quasi für einen Lebenstandard den ich aus meinem Arbeiterumfeld als normal empfinde, schon Führungskraft sein. In vielen Gegenden NRWs dagegen kann sich das auch schon ein Normalverdiener leisten. Als Konzernmitarbeiter oder Consultant lebt man dann entsprechend deutlich besser.

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Ja klar und die Biergärten im Süden kann auch so toll mit den Biergärten im Pott oder mit denen im restlichen Deutschland vergleichen.
Wie kann man nur freiwillig im Ruhrgebiet arbeiten?
Ich war froh als ich hier endlich wegziehen konnte. Den ganzen asozialen Schmott endlich vergessen.
Es gibt nichts besseres als den Süden und im Speziellen ist München die schönste Stadt in ganz Deutschland.

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

ok gut, hier nochmal der München Hasser. Meine Famile hat im Großraum München gelebt., Die haben für ein beschiessenes Haus in einem doofen kack Vorort knapp 1 Mio DM bezahlt. Ganz normaler Preis da, heute würde man eher 700 tsd Euro dafür zahlen. Die Familie zerbrach an den vielen Schulden. Mein Vater verdiente rund 50 k Euro als angestellter Meister, meine Mutter rund 30 k Euro als Krankenschwester mit vielen Nachtschichten. Dennoch hat das Geld fast nie gereicht. An Urlaub oder so war nie zu denken.

Jaaaaaaaaaaaa, aber München ist ja soooooooo schön !!!!

wegen den ganzen Schulden hat sich mein Vater dann das Leben genommen vor 2 Jahren ....

darum will ich nie nie nie in so eine Situation kommen ! dann liebe runter sogenannten "Prolls" leben und ein Haus einfach und schnell abbezahlt bekommen. Lieber habe ich "Prolls" um mich die mir klipp und klar die Meinung sagen als überkandidelte Schnösel die um den heißen Brei reden.

Aber ok, wer aus einer wohlhabenden Familie kommt mit nur heiter sonnenschein, kann das wohl nicht nachvollziehen ...

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Tut mir Leid mit deinem Vater- Mein Beileid! Das Leben kann echt unfair sein...

Lounge Gast schrieb:

ok gut, hier nochmal der München Hasser. Meine Famile hat im
Großraum München gelebt., Die haben für ein beschiessenes
Haus in einem doofen kack Vorort knapp 1 Mio DM bezahlt. Ganz
normaler Preis da, heute würde man eher 700 tsd Euro dafür
zahlen. Die Familie zerbrach an den vielen Schulden. Mein
Vater verdiente rund 50 k Euro als angestellter Meister,
meine Mutter rund 30 k Euro als Krankenschwester mit vielen
Nachtschichten. Dennoch hat das Geld fast nie gereicht. An
Urlaub oder so war nie zu denken.

Jaaaaaaaaaaaa, aber München ist ja soooooooo schön !!!!

wegen den ganzen Schulden hat sich mein Vater dann das Leben
genommen vor 2 Jahren ....

darum will ich nie nie nie in so eine Situation kommen ! dann
liebe runter sogenannten "Prolls" leben und ein
Haus einfach und schnell abbezahlt bekommen. Lieber habe ich
"Prolls" um mich die mir klipp und klar die Meinung
sagen als überkandidelte Schnösel die um den heißen Brei reden.

Aber ok, wer aus einer wohlhabenden Familie kommt mit nur
heiter sonnenschein, kann das wohl nicht nachvollziehen ...

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Warum muss man sich auch unbedingt ein Haus kaufen? Wenn man zu hohe Ambitionen hat, geht das wohl überall schief.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Hier ein Norddeutscher. Woran merke ich den Mentalitätsunterschied?

Beispielsweise habe ich mich sehr erschrocken, als es um religiöse/politische Themen ginge. Selbst junge Akademiker sind da Ort unten extrem konservativ bis rechts eingestellt. In Norddeutschland sieht man viele Dinge liberaler/lockerer.

Des Weiteren kommen die Leute einem im Süden viel schneller deutlich näher. Man wird einfach so - auch von Fremden - mal vollgequatscht. Im Norden ist da deutlich reservierter und zurückhaltender.

Beim Arbeiten habe ich festgestellt, dass Süddeutsche sehr schnell eskalieren. Wenn sie merken, dass irgendwas nicht ganz passt, dann wird man sehr schnell aktiv - z.T. auch voreilig. Es wird gar nicht lange überlegt, sondern man handelt gleich. Während meine norddeutschen Kollegen und ich sehr viel entspannter an die Dinge herangehen, abwarten dann überlegen, dann aber auch sehr genau und sauber arbeiten.

Die Frage ist auch, was man als Nord- und Süddeutschland bezeichnen will. NRW, Hessen, Niedersachen usw. gehören für mich nicht dazu. Norddeutschland ist für mich Nordelbien - also alles nördlich der Elbe. Erst dann merkt man auch einen Kulturunschied. Die Menschen da oben sind Briten, Skandinaviern usw. kulturell näher als Süddeutschen. Während ein Kölner/Rheinländer wahrscheinlich weniger Probleme in Bayern hat als vielleicht ein Schleswig-Holsteiner oder Hamburger.

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Ok, ist deine Meinung. Ich hatte schon den Eindruck, dass du das Ruhrgebiet nur mit dem Finger von der Landkarte kennst, aber immerhin schreibst du ja, dass du dort mal gewohnt hast.
Aber jetzt die Münchner Biergärten als die besten von ganz Deutschland zu deklarieren, entlarvt dich dann letztendlich doch, denn du kannst unmöglich alle Biergärten kennen, um zu so einem pauschalen Urteil zu kommen.
Ich kenne auch nur die wenigsten, aber habe (auch wenn das schon ein wenig her ist) schon in dem ein oder anderen Münchner Biergarten gesessen und habe dort nichts gesehen, was man nicht auch irgendwo anders findet. Sieht man mal von den Maß-Krügen ab.
Und meine ganz persönliche Meinung: die besten Biere kommen definitiv nicht aus Bayern und auch nicht aus dem Ruhrgebiet oder Rheinland, sondern aus Pilsen und Bremen :-)

Lounge Gast schrieb:

Ja klar und die Biergärten im Süden kann auch so toll mit den
Biergärten im Pott oder mit denen im restlichen Deutschland
vergleichen.
Wie kann man nur freiwillig im Ruhrgebiet arbeiten?
Ich war froh als ich hier endlich wegziehen konnte. Den
ganzen asozialen Schmott endlich vergessen.
Es gibt nichts besseres als den Süden und im Speziellen ist
München die schönste Stadt in ganz Deutschland.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Naja das die Besten Biere aus Bremen und Pilsen kommen, ist ja nun mal sehr gewagt, aber kann ich noch damit entschuldigen, dass es eine Geschmacksfrage ist.
Natürlich kenne ich auch nicht alle Biergärten in Norddeutschland, aber die, die ich kenne, haben null Flair und auch kein leckeres Bier. Davon abgesehen sind mir die Menschen zu reserviert und ich komme selber aus dem Ruhrgebiet.
In München treffe ich mit meinen Freunden im englischen Garten, wir gehen in den Biergarten und trinken ein lecker Helles und könnten sogar unser eigenes Essen verzehren. Denn Bayern ist das Einzigste Bundesland in dem man sich sein Essen explizit mit bringen darf. Das aber nur am Rande.
Aber jetzt nochmal zu der Aussage, dass Becks aus Bremen am besten schmeckt. Erstmal schwach und zweitens gehört Becks zur ASINBEV. Und jetzt halt die fest. Aus sicherer Quelle weiß ich, dass Becks sogar bei Spaten in München abgefüllt wird. Verboten hin oder her sei jetzt mal dahingestellt. Du kannst also den Geschmak eines Bieres nicht geographisch festmachen, aber sitz du mal weiter iwo im Pott und versauer beim Pils aus 0,3 Gläsern. Und hol dir eine kulinarische Feinheit, vielleicht einen Mantateller.
Essen machen können nämlich auch nur die Leute im Süden, aber auch eine Geschmacksfrage.

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Ich bin Oberschlesier und fühle mich im Ruhrpott wohl. Überall haben die Leute ski am Ende des Namens.Man fühlt sich hier wie in Polen. Was hast du gegen einen Manta Teller einzuwenden.Der ist doc h lecker.Also ich habe eine Frieseurin als Freundin und habe schon mit 16 mein erstes Kind von meiner partnerin bekommen.Dat ist hamma geil.Meine Partnerin erlaubt mir sogar noch nebenbei andere Partnerinnen zu haben und sie bleibt treu.Das ist hier gang und gebe ,die Männer können hier alles tun.
Naja ich gehe noch studieren und sie arbeitet.Nebenbei arbeite ich noch bei einem Unternehmen als Bürokraft für 400 Euro.Mann lebt halt irgendwie.Und rate woh ich wohne.Ich wohne in Gelsenkirchen.Schalke 04 der geilste Club der Welt.Liebe Grüße an euch

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

TROLL

Lounge Gast schrieb:

Ich bin Oberschlesier und fühle mich im Ruhrpott wohl.
Überall haben die Leute ski am Ende des Namens.Man fühlt sich
hier wie in Polen. Was hast du gegen einen Manta Teller
einzuwenden.Der ist doc h lecker.Also ich habe eine
Frieseurin als Freundin und habe schon mit 16 mein erstes
Kind von meiner partnerin bekommen.Dat ist hamma geil.Meine
Partnerin erlaubt mir sogar noch nebenbei andere Partnerinnen
zu haben und sie bleibt treu.Das ist hier gang und gebe ,die
Männer können hier alles tun.
Naja ich gehe noch studieren und sie arbeitet.Nebenbei
arbeite ich noch bei einem Unternehmen als Bürokraft für 400
Euro.Mann lebt halt irgendwie.Und rate woh ich wohne.Ich
wohne in Gelsenkirchen.Schalke 04 der geilste Club der
Welt.Liebe Grüße an euch

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

:D
Netter Versuch.

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Lounge Gast schrieb:

Naja das die Besten Biere aus Bremen und Pilsen kommen, ist
ja nun mal sehr gewagt, aber kann ich noch damit
entschuldigen, dass es eine Geschmacksfrage ist.

Deswegen habe ich ja auch geschrieben, dass es Geschmackssache ist. Bin ja hier nicht auf Missionierungsmission unterwegs und versuche andere Leute zu bekehren.

Natürlich kenne ich auch nicht alle Biergärten in
Norddeutschland, aber die, die ich kenne, haben null Flair
und auch kein leckeres Bier. Davon abgesehen sind mir die
Menschen zu reserviert und ich komme selber aus dem Ruhrgebiet.

Dass nun ausgerechnet die Menschen in München nicht reserviert sein sollen, kann ich nicht glauben. Vielleicht am späten Nachmittag auf dem Oktoberfest wenn die Leute alle schon ordentlich einen über den Durst getrunken haben,

In München treffe ich mit meinen Freunden im englischen
Garten, wir gehen in den Biergarten und trinken ein lecker
Helles und könnten sogar unser eigenes Essen verzehren. Denn
Bayern ist das Einzigste Bundesland in dem man sich sein
Essen explizit mit bringen darf. Das aber nur am Rande.

Das ist mir damals in München auch nicht entgangen. Aber ist dann denn Landesgesetz oder eben einfach gängige Praxis. Abgesehen davon, wenn ich im Biergarten bin, dann will ich eigentlich irgendwas was Warmes essen. Das lässt sich eh nicht gut in den Biergarten transportieren oder bringst du deine Tupperdöschen mit in den Biergarten?

Aber jetzt nochmal zu der Aussage, dass Becks aus Bremen am
besten schmeckt. Erstmal schwach und zweitens gehört Becks
zur ASINBEV. Und jetzt halt die fest. Aus sicherer Quelle
weiß ich, dass Becks sogar bei Spaten in München abgefüllt
wird. Verboten hin oder her sei jetzt mal dahingestellt. Du
kannst also den Geschmak eines Bieres nicht geographisch

Und jetzt halt dich fest: Ist mir schon klar, dass Beck's kein selbständiges Unternehmen mehr ist und dass die vielleicht auch woanders brauen (immerhin aber noch nach deren Rezeptur). Aber ich mag nunmal Pils am Liebsten und
aus Bayern kommt da nicht allzu viel in der Richtung.
Das einzige was mir noch ab und an ins Glas kommt, ist Erdinger in der alkoholfreien Version. Das ist IMHO das beste alkoholfreie Bier überhaupt.

festmachen, aber sitz du mal weiter iwo im Pott und versauer
beim Pils aus 0,3 Gläsern. Und hol dir eine kulinarische
Feinheit, vielleicht einen Mantateller.

Da muss ich dich auch enttäuschen. Ich sitze im Rheinland, trinke nicht selten auch direkt aus der Flasche und was ein Mantateller ist, musste ich erstmal recherchieren.

Essen machen können nämlich auch nur die Leute im Süden, aber
auch eine Geschmacksfrage.

Wie gut, dass du es auch als solche gekennzeichnet hast. Weißwürste sind z.B. so ein Fall, da scheiden sich nämlich die Geister und ich kenne nicht wenige, die die Dinger einfach nur hassen und sich fragen, wie man sowas schon zum Frühstück essen kann. Aber Geschmackssache eben....

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2012:

Hi,

ich bin gerade dabei nach Stellen zu suchen und finde dabei auch einiges aus NRW. Habe allerdings etwas bedenken, ob es einem Bayer dort auch gefällt...ich meine wer Rot-Grün wählt ist ja grds. etwas suspekt. Was denkt ihr? Gibts Erfahrungen?

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Als Exil-Bayer, der mittlerweile 6 Jahre in NRW lebt bzw studiert hat, kann ich sagen, ja NRW hat eingie Vorzüge gegenüber Bayern, die lassen sich aber herunter brechen auf:

  • günstigere Mieten
  • bessere Partys/ lockerere Menschen, insbesondere wenn man sich nicht nur in irgendwelchen Standard Clubs besaufen will
  • Studententicket NRW

Demgegenüber muss man aber auch sagen, dass NRW zwar über viele Großstädte verfügt, die meisten sind bezüglich Infrastruktur und Kultur aber vergleichbar mit meiner 40k- Einwohner-Heimatstadt in Bayern, ich würde fast sagen alles unter 100k Einwohner in NRW kann mit bayerischen Mittelstädten nicht mithalten. Dadurch bleibt im Endeffekt nur noch die Achse Bonn-Köln-Düsseldorf-Essen-Dortmund (-Münster) an lebenswerten Städten zurück, im Rest des Landes ist bestenfalls nix los oder man lebt so wie man sich es in Westdeutschland nicht vorstellen könnte (letzteres trifft eingeschränkt auch auf Essen und Dortmund zu). Mich hält es derzeit noch aus privaten Gründen im Rheinland, also mit der besten Ecke in NRW, hier alt zu werden, kann ich mir aber nicht vorstellen.

antworten
WiWi Gast

Als Bayer nach NRW?

push

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WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Du bist sympathisch.
Nordrhein Westfalen ist strukturschwach, ja.
Es hat halt nur seine Lässigkeit, aber die hat es halt.

Bayern habe ich da nie wirklich kennengelernt und Schwaben auch nicht.
Die kommen da nich hin.
Vielleicht gibt es zu wenig Geld und zu wenig Überlegenheit.

Könnte echt das beste Bundesland sein...joa...vielleicht isses echt das beste...;)

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

Am Ende des Tages kommt es halt auch drauf an, wo man aufgewachsen ist.
Einem Bayer ist NRW vermutlich genauso suspekt wie einem NRWler Bayern.
Das kann man sogar teilweise auf einzelne Städte runterbrechen (Köln und Düsseldorf z.B sind kulturell extrem unterschiedlich obwohl sie direkt aneinander liegen).

Am Ende ist die realistischste Option es einfach woanders zu probieren. Zurück in die Heimat kann man immer.

antworten
WiWi Gast

Re: Als Bayer nach NRW?

2012 waren selbst die Trolle noch große Satiriker!

WiWi Gast schrieb am 03.07.2012:

Ich bin Oberschlesier und fühle mich im Ruhrpott wohl. Überall haben die Leute ski am Ende des Namens.Man fühlt sich hier wie in Polen. Was hast du gegen einen Manta Teller einzuwenden.Der ist doc h lecker.Also ich habe eine Frieseurin als Freundin und habe schon mit 16 mein erstes Kind von meiner partnerin bekommen.Dat ist hamma geil.Meine Partnerin erlaubt mir sogar noch nebenbei andere Partnerinnen zu haben und sie bleibt treu.Das ist hier gang und gebe ,die Männer können hier alles tun.
Naja ich gehe noch studieren und sie arbeitet.Nebenbei arbeite ich noch bei einem Unternehmen als Bürokraft für 400 Euro.Mann lebt halt irgendwie.Und rate woh ich wohne.Ich wohne in Gelsenkirchen.Schalke 04 der geilste Club der Welt.Liebe Grüße an euch

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Praktikanten- und Traineebörse Public Relations

Praktikanten-Traineebörse Public Relations

Die »Deutsche Public Relations Gesellschaft« bietet im Internet eine Stellenbörse für Praktikanten, Trainees, Volontäre und Junior-Berater im Public Relations an.

Stellenreport LiveBook 2016/2017 für Hochschulabsolventen

Cover des Stellenreport Livebook Academics 2016/2017 für Hochschulabsolventen

Wer sich über die neuesten Karrierechancen für Hochschulabsolventen informieren möchte, sollte den Stellenreport Ausgabe Wintersemester 2016/20177 nicht verpassen.

Deutsche sind bei der Jobsuche am optimistischsten

Portraitaufnahme einer Frau die durch ein größeres Fernglas schaut.

Im Vergleich zu anderen Nationen herrscht unter den Jobsuchenden in Deutschland Optimismus. Mit 72,6 Prozent sind die Deutschen optimistischer als Amerikaner mit 63 Prozent und Franzosen mit 58,6 Prozent. Eine Befragung des Jobportals Indeed befragte zum Thema Jobsuche 6.008 Arbeitssuchende in Deutschland, USA, UK, Frankreich, Australien und den Niederlanden.

experteer - Stellenmarkt für Spitzenkräfte

Screenshot der Website experteer.de einem Stellenmarkt für Spitzenpositionen und Führungskräfte.

Das Angebot von experteer richtet sich an Professionals und Executives, die den Stellenmarkt und den eigenen Marktwert im Blick behalten möchten. Ein Analystenteam durchsucht permanent den Stellenmarkt nach Positionen ab 60.000 Euro Jahresgehalt.

Jobbörsen-Ranking: Stellenwerk.de bei Absolventenjobs vorne

Eine Brille liegt auf dem Rand eines Computers.

Während Arbeitgeber weiterhin von klassischen Online-Jobbörsen überzeugt sind, orientieren sich Arbeitnehmer bei der Jobsuche zunehmend auch in Business-Netzwerken. Studenten und Absolventen nutzen zur Jobsuche im Internet lieber ausgewählte Hochschulportale als die typischen Jobbörsen. Auf Platz eins liegt bei den Absolventen Stellenwerk.de, gefolgt von Staufenbiel.de und e-fellows.net.

Akademiker-Jobs werden meist über Online-Stellenbörsen besetzt

 Wortspinnennetz - An Fäden hängen mehrere kleine Würfel mit Buchstaben, die Hochschulabschlüsse: PHD, BA, DR, MA und DIPL vor grauem Hintergrund zeigen.

Fast jede dritte Stelle wird in Deutschland über persönliche Kontakte besetzt. Bewerber mit höheren Qualifikationen werden jedoch häufig über das Internet gesucht und eingestellt. Am erfolgreichsten werden Stellen für Akademiker dabei über Internet-Jobbörsen besetzt. Über alle besetzten Stellen gesehen, war die persönliche Empfehlung über eigene Mitarbeiter im Jahr 2015 erneut der erfolgreichste Weg bei Stellenbesetzungen. Die Pflege persönlicher Netzwerke ist daher für Arbeitgeber bei der Personalsuche von großem Vorteil. Auch für Arbeitsuchende ist das Networking entsprechend wichtig.

Job-Rekord: Erstmals mehr als eine Million Arbeitsplätze in der ITK-Branche

Der Einblick in die Technik eines Intel Pentium Computers.

Ende des Jahres wird die ITK-Branche erstmals eine Million Beschäftigte haben und damit ihre Stellung als zweitgrößter industrieller Arbeitgeber in Deutschland knapp hinter dem Maschinenbau festigen. Der deutsche ITK-Umsatz wird 2015 zudem um 1,9 Prozent auf 156 Milliarden Euro wachsen.

Frauen im Job fast gleichberechtigt

Firmengebäude der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) in Berlin.

Deutschland verbessert sich im PwC-„Women in Work“-Index auf Rang 7 und die Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern in Deutschland nehmen ab. Die Erwerbstätigkeit von Frauen ist besonders von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängig.

Jeder sechste Arbeitnehmer überqualifiziert mit großen regionalen Unterschiedlichen

Ein gelber Rettungshubschrauber vom ADAC.

Bei der Verteilung formal überqualifiziert Beschäftigter gibt es große regionale Unterschiede. Während in einigen westdeutschen Gebieten jeder zehnte Arbeitnehmer einen Berufsabschluss hat, der höher ist als für die ausgeübte Tätigkeit erforderlich, trifft das in anderen Regionen teilweise auf jeden vierten zu – vor allem in Ostdeutschland.

Nur wenig Entspannung auf dem Bewerbermarkt 2014

Ein Taschenrechner, ein Kuli und ein Bescheid von der Finanzverwaltung liegen beieinander.

Die Personalsuche im Finanz- und Rechnungswesen bleibt herausfordernd. 71 Prozent der Finanzvorstände finden es schwierig, den Unternehmensbedarf an qualifizierten Finanzfachkräften zu decken. Besonders lange suchen Firmen nach passenden Bewerbern mit Know-how im Finanzmanagement, Finanzanalyse sowie Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung.

Antworten auf Re: Als Bayer nach NRW?

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