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Wo kommen all die BWLer unter ?

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Hey Leute,

mal 'ne Frage: Wenn ich so mir diverse Jobbörsen anschaue, sei es Stepstone, Xing, dann ist die Anzahl - neben der üblichen Verdächtigen wie KPMG, Accenture, PwC etc. - der für BWL geeigneten Jobs eher semi.

Wo kommen eig. die X tausend Absolventen jedes Jahr unter ? Viele Großkonzerne haben entweder Einstellungsstop oder nehmen nur eine Handvoll Absolventen / Trainees auf. Wir reden gar nicht von traget, non-traget - ich spreche von der Masse.

Mit IT Jobs hingegen, werden die Jobbörsen nur so zugepflastert.

Ist das nur mein Eindruck so oder ist es so...?

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Welche Konzerne haben denn Einstellungsstop?

BWLer brauchst du in jedem Unternehmen für kaufmännische Aufgaben.

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Das hab ich mich auch mal gefragt und mir dann einfach mal die Profile der Absolventen der Dorf-FH in meiner Heimat angeschaut. Zugeben allerdings eine ziemlich wirtschaftsstarke Region. Die Dorf-FHs auf die man hier so gerne herabschaut, sind tatsächlich oft sehr gut vernetzt und auch regionale DAX-Konzerne rekrutieren da gerne. Oftmals für Positionen die mWn gar nicht ausgeschrieben sind und jedenfalls nicht wirklich prestigereich sind, die aber dank Tarif auch extrem gut bezahlen. Kenne da mittlerweile einige ehemalige Klassenkameraden die mit 3,x-Abi und Ganzkörper-Tattoo irgendwo im QA oder Rechnungswesen ihre 55k Einstiegsgehalt mitnehmen. Mittelständler rekrutieren auch eher direkt vor Ort und zahlen nicht so schlecht wie man denken würde.

Ich glaube wir Target-Uni-BWLer leben da wirklich in einer Blase wo wir nur ~10.000 Jobs in Deutschland überhaupt wahrnehmen.

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Ne, das meine ich nichtmal - auch ein DAX Konzern kann nicht "ewig" Leute aufnehmen. Jedenfalls - wenn ich mich auf stepstone, xing etc. umschaue nach "junior" Positionen, dann sind natürlich paar dabei - ein paar Start Ups, paar Mittelständler das war's.

Egal ob Filter auf München oder Köln. Schaue ich in Köln bei Ford, Lanxess oder Deutzer Werft sehe ich nur Jobs für BE oder Ings/Infs.

In München, Hamburg sieht es ähnlich aus.

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Im Mittelstand und in den Deutschlandniederlassungen ausländischer Unternehmen. Schau mal auf Google Maps in ein Gewerbegebiet irgendeiner mittelgroßen Stadt, da sind viele Unternehmen von denen man noch nie was gehört hat welche aber auch alle auf ihrer Website Stellen ausschreiben.

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Ach so ein Quatsch...sorry.

VW hat ca. 250.000 Angestellte in Deutschland (laut wikipedia) Bei durchschnittlich 20 Jahren Verweildauer (geratene Zahl von mir aber wohl eher zu hoch als zu niedrig) bedeutet das, dass alleine VW jährlich 12.500 neue Leute braucht. Klar ein geringer Teil davon sind BWL Absolventen aber das Märchen, dass fast alle Konzerne keine Leute aufnehmen gibts immer wieder und ist einfach Unfug.

Schau doch mal die Webseiten von ein paar Konzernen durch, geh auf Stellenangebote und filter nach Stellen für Absolventen. Die haben allesamt durchgehend dutzende oder gar hunderte Einsteigerstellen ausgeschrieben. Bei Daimler hab ich neulich mal für nen anderen Thread hier geschaut und da warens knapp 1.000. Nur auf Einsteiger gefiltert. Nicht alle in Deutschland, ein großer Teil nicht für reine BWLer aber es gibt trotzdem noch genug. Von den zig tausend Mittelständlern fang ich gar nicht erst an.

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Bei mir in der Heimat (Region Nordbayern/Hessen/BaWü) zahlen Mittelständler um die 45k für Bachelor und 50k für Masterabsolventen im WiWi-Bereich.

Viele Schulfreunde haben (ohne die Region zu verlassen) einen soliden Einstieg im Mittelstand geschafft. Dabei handelt es sich wirklich um "stink normale" BWL Stellen im Controlling, Rechnungswesen, Personalwesen .. Wir brauchen erst gar nicht von den Wiing/Wiinfler sprechen, die jetzt international auf Projekten unterwegs sind.

Die Unternehmen sind intl. stark vernetzt und teilweise enorm erfolgreich, aber außerhalb der Branche/Region absolut unbekannt.

Die Unternehmen recruiten fast ausschließlich an den lokalen Hochschulen (eine Universität und zwei FHs in einem ca. 100km Radius). Noten sind hier anscheinend wirklich zweitrangig. 3,XX, 2,5< Bachelor sind keine Seltenheit. Trotzdem kommen die Leute unter - vor allem durch Werkstudentenjobs und Praktika.

Im Forum hier wird teilweise stark übertrieben und vieles geht an der Realität vorbei. Krasser Tunnelblick eben.

WiWi Gast schrieb am 24.07.2018:

Mittelständler rekrutieren auch eher direkt vor Ort und zahlen nicht so schlecht wie man denken würde.

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

90% der Aufgaben in Konzernen sind common sense. Und Unternehmen denken eben, dass Leute, die Ing/Info studieren, besseren common sense haben. Was im Schnitt ja auch stimmt, da die breite BWL Masse oftmals irgendwelche Bobs sind.

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

VW braucht jährlich 12.500 neue Leute? Weltweit gesehen eventuell, Deutschland macht davon nur einen kleinen teil aus. Und das wird mit Leiharbeitnehmern befüllt. Wirklich offene Stellen die mit Absolventen besetzt werden gibt es selten.

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

WiWi Gast schrieb am 24.07.2018:

Ach so ein Quatsch...sorry.

VW hat ca. 250.000 Angestellte in Deutschland (laut wikipedia) Bei durchschnittlich 20 Jahren Verweildauer (geratene Zahl von mir aber wohl eher zu hoch als zu niedrig) bedeutet das, dass alleine VW jährlich 12.500 neue Leute braucht. Klar ein geringer Teil davon sind BWL Absolventen aber das Märchen, dass fast alle Konzerne keine Leute aufnehmen gibts immer wieder und ist einfach Unfug.

Schau doch mal die Webseiten von ein paar Konzernen durch, geh auf Stellenangebote und filter nach Stellen für Absolventen. Die haben allesamt durchgehend dutzende oder gar hunderte Einsteigerstellen ausgeschrieben. Bei Daimler hab ich neulich mal für nen anderen Thread hier geschaut und da warens knapp 1.000. Nur auf Einsteiger gefiltert. Nicht alle in Deutschland, ein großer Teil nicht für reine BWLer aber es gibt trotzdem noch genug. Von den zig tausend Mittelständlern fang ich gar nicht erst an.

Hab grad gefiltert....du kannst gar nicht auf Einstieger Filtern.

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

VW braucht jährlich 12.500 neue Leute? Weltweit gesehen eventuell, Deutschland macht davon nur einen kleinen teil aus. Und das wird mit Leiharbeitnehmern befüllt. Wirklich offene Stellen die mit Absolventen besetzt werden gibt es selten.

Hast du meinen Post überhaupt gelesen?

250.000 MA in Deutschland (keine Leiharbeiter und nicht weltweit). Jeder von denen wurde irgendwann mal eingestellt. Was denkst du wie viele Jahre die im Schnitt bleiben? Ist doch ne ganz einfache Rechnung und viel zu diskutieren oder anzuzweifeln gibts da eigentlich nicht....

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Mal über Stellenabbau nachgedacht? Viele Stellen werden nicht neu besetzt.

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Und wie viele der 250.000 Mitarbeiter sind BWLer? Und bei deinen 20 Jahren wäre ich mir nicht so sicher. Gerade bei VW hast du viele die irgendwann eingestiegen sind und bis zur Rente dort bleiben.

Ein anderer Punkt ist, dass du idR auf der Website des Unternehmens schauen musst.

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Wo kommen all die BWLer unter? So ziemlich überall, quer gestreut über alle Branchen, klassischerweise in den Bereichen Rechnungswesen, Controlling, Personal, Marketing, Steuern und mit Abstrichen auch im Vertrieb. Das sind alles Bereiche, die selbst die kleineren Mittelständler schon abdecken. Und dann gibt's abseits der Industrie natürlich die Klassiker Audit, UB und IB und alles was irgendwo dazwischen angesiedelt ist (z.B. Analyst im Finance-Bereich). Ich finde da sollte für jeden was dabei sein.

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

VW rekrutiert seine Leute über Ausbildung und duales Studium. Und das in ganz erheblichem Maße. Schon mal daran gedacht?

Eine kurze Recherche in der Stellenbörse reicht auch aus: Es sind genau drei Traineestellen ausgeschrieben.

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

VW braucht jährlich 12.500 neue Leute? Weltweit gesehen eventuell, Deutschland macht davon nur einen kleinen teil aus. Und das wird mit Leiharbeitnehmern befüllt. Wirklich offene Stellen die mit Absolventen besetzt werden gibt es selten.

Hast du meinen Post überhaupt gelesen?

250.000 MA in Deutschland (keine Leiharbeiter und nicht weltweit). Jeder von denen wurde irgendwann mal eingestellt. Was denkst du wie viele Jahre die im Schnitt bleiben? Ist doch ne ganz einfache Rechnung und viel zu diskutieren oder anzuzweifeln gibts da eigentlich nicht....

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

VW rekrutiert seine Leute über Ausbildung und duales Studium. Und das in ganz erheblichem Maße. Schon mal daran gedacht?

Eine kurze Recherche in der Stellenbörse reicht auch aus: Es sind genau drei Traineestellen ausgeschrieben.

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

VW braucht jährlich 12.500 neue Leute? Weltweit gesehen eventuell, Deutschland macht davon nur einen kleinen teil aus. Und das wird mit Leiharbeitnehmern befüllt. Wirklich offene Stellen die mit Absolventen besetzt werden gibt es selten.

Hast du meinen Post überhaupt gelesen?

250.000 MA in Deutschland (keine Leiharbeiter und nicht weltweit). Jeder von denen wurde irgendwann mal eingestellt. Was denkst du wie viele Jahre die im Schnitt bleiben? Ist doch ne ganz einfache Rechnung und viel zu diskutieren oder anzuzweifeln gibts da eigentlich nicht....

+1
Endlich mal jemand mit Ahnung

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Der ÖD mit Ausnahme des höheren Dienstes auch. Dax-Unternehmen auch.

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

VW rekrutiert seine Leute über Ausbildung und duales Studium. Und das in ganz erheblichem Maße. Schon mal daran gedacht?

Eine kurze Recherche in der Stellenbörse reicht auch aus: Es sind genau drei Traineestellen ausgeschrieben.

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

VW braucht jährlich 12.500 neue Leute? Weltweit gesehen eventuell, Deutschland macht davon nur einen kleinen teil aus. Und das wird mit Leiharbeitnehmern befüllt. Wirklich offene Stellen die mit Absolventen besetzt werden gibt es selten.

Hast du meinen Post überhaupt gelesen?

250.000 MA in Deutschland (keine Leiharbeiter und nicht weltweit). Jeder von denen wurde irgendwann mal eingestellt. Was denkst du wie viele Jahre die im Schnitt bleiben? Ist doch ne ganz einfache Rechnung und viel zu diskutieren oder anzuzweifeln gibts da eigentlich nicht....

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Die Person die von 250.000 in Deutschland redet hat keine Ahnung.
100 000 hat Volkswagen! Rest ist auf Audi usw. Aufgeteilt. Und guck einfach mal in die Stellenbörse!!! Da sind 100 Stellen ausgeschrieben, von denen 95 IT und 4 Juristen sind.
99% der Leute die bei VW anfangen bleiben dort (oder wechseln unternehmensintern). Das gesamtpaket ist soooo krass gut, das gibt es gar nicht. Praktisch alle 2 Jahre steigst du eine Gehaltsstufe (1x durch den Chef und die nächste Gehaltsstufe automatisch). Es gibt mobiles arbeiten, 35h woche, bonus wird nächstes Jahr auch wieder mega hoch ausfallen(letzten 4 Jahre zählen in die Bewertung), etc.

Und selbst die Schichtler gehen nicht weg. Wieso auch? Entspannteste Leben. Stückzahlen sind so super gering pro Stunde, da ginge locker das 1.5fache.

Als VW MA hat man die Möglichkeit, sich für bis zu 8 Jahre freistellen zulassen!!! In dieser Zeit kannst du machen was du willst. Anderes Unternehmen(Konkurrenz etc.), Weltreise usw.. danach hast du ne Einstellungsgarantie!
Es ist so unglaublich!

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Man sollte hier endlich mal differenzieren. Von 2007 bis 2015 ist die Studienanfängerquote von ca. 33% auf fast 60% gestiegen und hält sich seitdem auf dem Niveau. Das heißt 6 von 10 jungen Leuten studieren und 87% schaffen ihren Abschluss auch.

Ein großer Teil studiert davon BWL. Da die angesprochenen 60% erst 2015 erreicht wurden, ist dieser große Teil noch gar nicht auf dem Markt. Wer den jetzt schon kritisch sieht, wird sich in ein paar Jahren umsehen, denn dann wird aus der Flut ein Ozean, der nicht mehr versiegt.

Gleichzeitig sind es aber messbar nicht mehr echte Trainee- oder Einstiegsstellen geworden, sondern tendenziell weniger. Dabei klammere ich ganz bewusst die "Programme" aus, bei denen einfach die Ausbildung zum Traineeprogramm umbenannt wurde, weil man keine Azubis mehr bekommt, da die alle studieren. Das ist dann einfach Etikettenschwindel. Die Arbeit ist die gleiche. Die Bezahlung ähnlich mies, wenn nicht sogar mieser, wenn man die effektive Arbeitszeit berechnet, die ein Trainee hat, während der Azubi 2/5 der Zeit in der Berufsschule verbringt.

Bei den "richtigen" Einstiegspositionen gibt es dagegen seit ca. 2012 einen Trend, die Anforderungen immer mehr zu erhöhen und oft bereits einen Master zu fordern, was einfach daran liegt, dass man mit dem Qualitiätsniveau der gängigen Bachelors vollkommen unzufrieden war. Es geht hier wohlgemerkt nicht um jeden Bachelorabsolventen, sondern um die Kenntnisse der breiten Masse. Hinzu kam, dass es heute praktisch keine schlechten Noten mehr gibt und Noten daher immer weniger zur Segmentierung taugen. Credo: Es wird heute völlig anders ausgewählt, als noch vor 10 Jahren, weil die Noten und ein Studienabschluss immer weniger Aussagekraft haben, da die Anforderungen daran extrem gering sind.

Ein weiterer und immer wichtigerer Grund, warum es weniger echte Einstiegsstellen gibt, muss aber auch genannt werden. Das ist die Digitalisierung, die gerade im kaufmännischen Bereich, zu dem auch ein BWL-Studium gehört, immer mehr Stellen automatisiert und wegrationalisiert werden. Das nicht unbedingt durch Entlassungen. Oft läuft es so, dass ein Mitarbeiter in Rente geht und die Stelle einfach nicht mehr besetzt wird, weil man alles automatisieren kann. Dieser Trend wird sich die nächsten Jahre noch verfestigen und, glaubt man den Studien, 20 - 30% aller Arbeitsplätze kosten.

Da wir mitten in dieser beschriebenen Entwicklung stehen, ist es noch nicht sicher, wo alles endet. Der Trend geht aber dahin, dass wir eine akademisierte Jugend bekommen, die auf dem Papier zwar studiert hat, aber doch nicht ausreichend für den "neuen" Arbeitsmarkt qualifiziert ist und auch nicht nachgefragt wird.

Gleichzeitig fehlen diese "Neu-Studierten" in den anderen Lehrberufen und dort wird innerhalb von ein paar Jahren ein gigantischer Fachkräftemangel entstehen, wenn die Generation der Baby-Boomer der 50er- und 60er- Jahre endgültig in die Rente geht.

Das Einstieggehalt für einen BWLer jenseits der absoluten Spitzenleute wird daher tendenziell sinken und er wird nehmen müssen, was noch da ist. Gleichzeitig werden Fachkräfte in anderen Bereichen mehr verdienen als je zuvor. Für viele wäre daher eine Umorientierung absolut sinnvoll. Bereits heute sieht es bei allen Akademikern, die den Einstieg geschafft haben, für die ersten 2 Berufsjahre so aus:

  • 14% arbeiten dauerhaft im Niedriglohnsektor
  • 26% arbeiten für unter 15k
  • 23% arbeiten für unter 36k
  • 37% arbeiten für über 36k

Der Anteil derjenigen, die den Einstieg nicht geschafft haben, wird hier nicht berücksichtigt, denn sie werden in den Statistiken gar nicht erfasst, weil sie keinen Anspruch auf ALG I haben.
Für gut 63%, die den Einstieg geschafft haben, hat sich das Studium daher erst einmal nicht gelohnt. Man hätte mit einer Lehre vermutlich genauso viel oder mehr rausholen können. Bei den 37%, die über 36k in den ersten Jahren verdienen, verdient nur die Spitzengruppe das, was hier oft als Standard angenommen wird.

Hier muss man sich heute wirklich überlegen, ob man nicht auf das falsche Pferd gesetzt hat. Zumindest wenn man nicht zur Top-Gruppe gehört oder über Vitamin B besitzt.

Es wird allerdings noch Jahre benötigen, bis diese Realität in den Köpfen der Leute ankommt. Bis dahin gilt der "Studierte", dank des Images von vor Jahrzehnten, der ja irgendwann die Mehrheit der Bevölkerung stellt, als etwas Besonderes und genau dieses "Image" wird viele davon abhalten, sich neu zu orientieren und Jahre lang im fast-prekären Bereich aufzuhalten. Ein Traum für den Arbeitgeber, der so für einfachste Bürojobs freie Auswahl hat.

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

WiWi Gast schrieb am 24.07.2018:

Welche Konzerne haben denn Einstellungsstop?

BWLer brauchst du in jedem Unternehmen für kaufmännische Aufgaben.

2 DAX Unternehmen (eins davon auf unbestimmte Dauer und das andere vorerst bis Ende September) haben Einstellungsstopp und von einem Tier1 OEM weiß ich auch, dass Einstellungsstopp bis mindestens Ende des Jahres herrscht. Sieht also doch nicht so rosig aus, wie es hier manche darstellen wollen.

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 24.07.2018:

Welche Konzerne haben denn Einstellungsstop?

BWLer brauchst du in jedem Unternehmen für kaufmännische Aufgaben.

2 DAX Unternehmen (eins davon auf unbestimmte Dauer und das andere vorerst bis Ende September) haben Einstellungsstopp und von einem Tier1 OEM weiß ich auch, dass Einstellungsstopp bis mindestens Ende des Jahres herrscht. Sieht also doch nicht so rosig aus, wie es hier manche darstellen wollen.

Du willst also unbedingt Scheuklappen aufsetzen, damit du die Welt möglichst schwarz malen kannst? Die DAX30-Konzerne stellen in Deutschland einen niedrigen einstelligen Prozentbetrag aller Arbeitsplätze. Zwei davon haben Einstellungsstop. Wow. Die Welt wird wirklich untergehen… Mann, wenn du keinen Job bekommst liegt das sicher nicht am Arbeitsmarkt sondern an deiner weltfremden Einstellung.

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

von einem Tier1 OEM weiß ich auch, dass Einstellungsstopp bis mindestens Ende des Jahres herrscht.

Was zum Teufel ist ein Tier1 OEM?

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Ein Tier1 OEM ist eine Tier 1. Ranges Ohne Empfängliche Mitnahme. Das heißt, das Tier ist zwar Premium, aber nicht dressiert. Du hast z.B. einen Prachthengst, der alle körperlichen Voraussetzungen für die Zucht mitbringt, aber leider ein Wildtier ist. Im Geschäftsleben bezeichnet man so einen, der es nach oben geschafft hat, aber ein Querdenker geblieben ist.

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

von einem Tier1 OEM weiß ich auch, dass Einstellungsstopp bis mindestens Ende des Jahres herrscht.

Was zum Teufel ist ein Tier1 OEM?

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

So ist es. Die Rechnung mit den 12500 Stellen pro Jahr für Berufseinsteiger ist einfach nur naiv.
Wie gesagt, die Stellen für Berufseinsteiger gehen an die Azubis und Dualen Studenten. Dann gibt es ein paar wenige Stellen für Trainees.
Dazu kommt, dass gar nicht alle Stellen nachbesetzt werden. Stichwort Industrie 4.0.
Weiterhin gibt es auch noch Berufserfahrene, die freie Stellen besetzen.

Für einen externen Berufseinsteiger sieht es zumindestens bei VW echt schwierig aus. Ich gehe davon aus, dass es bei allen Automobilbauern und auch bei allen Dax30 Konzernen ähnlich aussieht.

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

Die Person die von 250.000 in Deutschland redet hat keine Ahnung.
100 000 hat Volkswagen! Rest ist auf Audi usw. Aufgeteilt. Und guck einfach mal in die Stellenbörse!!! Da sind 100 Stellen ausgeschrieben, von denen 95 IT und 4 Juristen sind.
99% der Leute die bei VW anfangen bleiben dort (oder wechseln unternehmensintern). Das gesamtpaket ist soooo krass gut, das gibt es gar nicht. Praktisch alle 2 Jahre steigst du eine Gehaltsstufe (1x durch den Chef und die nächste Gehaltsstufe automatisch). Es gibt mobiles arbeiten, 35h woche, bonus wird nächstes Jahr auch wieder mega hoch ausfallen(letzten 4 Jahre zählen in die Bewertung), etc.

Und selbst die Schichtler gehen nicht weg. Wieso auch? Entspannteste Leben. Stückzahlen sind so super gering pro Stunde, da ginge locker das 1.5fache.

Als VW MA hat man die Möglichkeit, sich für bis zu 8 Jahre freistellen zulassen!!! In dieser Zeit kannst du machen was du willst. Anderes Unternehmen(Konkurrenz etc.), Weltreise usw.. danach hast du ne Einstellungsgarantie!
Es ist so unglaublich!

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

Welche Konzerne haben denn Einstellungsstop?

BWLer brauchst du in jedem Unternehmen für kaufmännische Aufgaben.

2 DAX Unternehmen (eins davon auf unbestimmte Dauer und das andere vorerst bis Ende September) haben Einstellungsstopp und von einem Tier1 OEM weiß ich auch, dass Einstellungsstopp bis mindestens Ende des Jahres herrscht. Sieht also doch nicht so rosig aus, wie es hier manche darstellen wollen.

Du willst also unbedingt Scheuklappen aufsetzen, damit du die Welt möglichst schwarz malen kannst? Die DAX30-Konzerne stellen in Deutschland einen niedrigen einstelligen Prozentbetrag aller Arbeitsplätze. Zwei davon haben Einstellungsstop. Wow. Die Welt wird wirklich untergehen… Mann, wenn du keinen Job bekommst liegt das sicher nicht am Arbeitsmarkt sondern an deiner weltfremden Einstellung.

Na, wenn du das sagst. Schon seltsam, dass sich das durch immer mehr Unternehmen zieht. Aber hast schon recht, wir werden nie wieder eine Wirtschaftskrise bekommen.

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Du schließt auf der Basis von Annahmen am Beispiel VW darauf, dass dies nicht nur bei den anderen Automobilbauern so aussieht (wie bei VW vermutet), sondern auch bei allen DAX30 Unternehmen? Wird ja immer besser hier.

Die Masse der Jobs ist nicht in den DAX30.

Wenn ich bei Stepstone für die Region Köln (+30 KM Radius) Jobs mit dem Stichwort Controlling suche, sowie Festanstellung, kommen 363 Stellenanzeigen. Und Controlling ist nur ein Teilbereich von BWL.

Hier muss nicht gejammert werden, wenn bei den paar Wunscharbeitgebern nicht tonnenweise Stellen in der gewünschten Richtung zu besetzen sind.

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

So ist es. Die Rechnung mit den 12500 Stellen pro Jahr für Berufseinsteiger ist einfach nur naiv.
Wie gesagt, die Stellen für Berufseinsteiger gehen an die Azubis und Dualen Studenten. Dann gibt es ein paar wenige Stellen für Trainees.
Dazu kommt, dass gar nicht alle Stellen nachbesetzt werden. Stichwort Industrie 4.0.
Weiterhin gibt es auch noch Berufserfahrene, die freie Stellen besetzen.

Für einen externen Berufseinsteiger sieht es zumindestens bei VW echt schwierig aus. Ich gehe davon aus, dass es bei allen Automobilbauern und auch bei allen Dax30 Konzernen ähnlich aussieht.

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

Die Person die von 250.000 in Deutschland redet hat keine Ahnung.
100 000 hat Volkswagen! Rest ist auf Audi usw. Aufgeteilt. Und guck einfach mal in die Stellenbörse!!! Da sind 100 Stellen ausgeschrieben, von denen 95 IT und 4 Juristen sind.
99% der Leute die bei VW anfangen bleiben dort (oder wechseln unternehmensintern). Das gesamtpaket ist soooo krass gut, das gibt es gar nicht. Praktisch alle 2 Jahre steigst du eine Gehaltsstufe (1x durch den Chef und die nächste Gehaltsstufe automatisch). Es gibt mobiles arbeiten, 35h woche, bonus wird nächstes Jahr auch wieder mega hoch ausfallen(letzten 4 Jahre zählen in die Bewertung), etc.

Und selbst die Schichtler gehen nicht weg. Wieso auch? Entspannteste Leben. Stückzahlen sind so super gering pro Stunde, da ginge locker das 1.5fache.

Als VW MA hat man die Möglichkeit, sich für bis zu 8 Jahre freistellen zulassen!!! In dieser Zeit kannst du machen was du willst. Anderes Unternehmen(Konkurrenz etc.), Weltreise usw.. danach hast du ne Einstellungsgarantie!
Es ist so unglaublich!

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

Welche Konzerne haben denn Einstellungsstop?

BWLer brauchst du in jedem Unternehmen für kaufmännische Aufgaben.

2 DAX Unternehmen (eins davon auf unbestimmte Dauer und das andere vorerst bis Ende September) haben Einstellungsstopp und von einem Tier1 OEM weiß ich auch, dass Einstellungsstopp bis mindestens Ende des Jahres herrscht. Sieht also doch nicht so rosig aus, wie es hier manche darstellen wollen.

Du willst also unbedingt Scheuklappen aufsetzen, damit du die Welt möglichst schwarz malen kannst? Die DAX30-Konzerne stellen in Deutschland einen niedrigen einstelligen Prozentbetrag aller Arbeitsplätze. Zwei davon haben Einstellungsstop. Wow. Die Welt wird wirklich untergehen… Mann, wenn du keinen Job bekommst liegt das sicher nicht am Arbeitsmarkt sondern an deiner weltfremden Einstellung.

Na, wenn du das sagst. Schon seltsam, dass sich das durch immer mehr Unternehmen zieht. Aber hast schon recht, wir werden nie wieder eine Wirtschaftskrise bekommen.

Schon seltsam, dass nicht alle Unternehmen in Deutschland gleichzeitig Einstellungsstop haben. Je nach Absolventenjahrgang kann die Zahl der insgesamt zu besetzenden Stellen natürlich schwanken. Aber von 2 auf 30 zu schliessen, ist an Naivität kaum zu unterbieten, wenn man nicht direkten Einblick in die Personalbudget des DAX-Unternehmen hat.

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Okay ist vll eine sehr überspitzte Aussage von mir. Aber ich weiß, dass es bei Daimler und BMW z.B. genauso aussieht wie bei VW.

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

Du schließt auf der Basis von Annahmen am Beispiel VW darauf, dass dies nicht nur bei den anderen Automobilbauern so aussieht (wie bei VW vermutet), sondern auch bei allen DAX30 Unternehmen? Wird ja immer besser hier.

Die Masse der Jobs ist nicht in den DAX30.

Wenn ich bei Stepstone für die Region Köln (+30 KM Radius) Jobs mit dem Stichwort Controlling suche, sowie Festanstellung, kommen 363 Stellenanzeigen. Und Controlling ist nur ein Teilbereich von BWL.

Hier muss nicht gejammert werden, wenn bei den paar Wunscharbeitgebern nicht tonnenweise Stellen in der gewünschten Richtung zu besetzen sind.

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

So ist es. Die Rechnung mit den 12500 Stellen pro Jahr für Berufseinsteiger ist einfach nur naiv.
Wie gesagt, die Stellen für Berufseinsteiger gehen an die Azubis und Dualen Studenten. Dann gibt es ein paar wenige Stellen für Trainees.
Dazu kommt, dass gar nicht alle Stellen nachbesetzt werden. Stichwort Industrie 4.0.
Weiterhin gibt es auch noch Berufserfahrene, die freie Stellen besetzen.

Für einen externen Berufseinsteiger sieht es zumindestens bei VW echt schwierig aus. Ich gehe davon aus, dass es bei allen Automobilbauern und auch bei allen Dax30 Konzernen ähnlich aussieht.

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

Die Person die von 250.000 in Deutschland redet hat keine Ahnung.
100 000 hat Volkswagen! Rest ist auf Audi usw. Aufgeteilt. Und guck einfach mal in die Stellenbörse!!! Da sind 100 Stellen ausgeschrieben, von denen 95 IT und 4 Juristen sind.
99% der Leute die bei VW anfangen bleiben dort (oder wechseln unternehmensintern). Das gesamtpaket ist soooo krass gut, das gibt es gar nicht. Praktisch alle 2 Jahre steigst du eine Gehaltsstufe (1x durch den Chef und die nächste Gehaltsstufe automatisch). Es gibt mobiles arbeiten, 35h woche, bonus wird nächstes Jahr auch wieder mega hoch ausfallen(letzten 4 Jahre zählen in die Bewertung), etc.

Und selbst die Schichtler gehen nicht weg. Wieso auch? Entspannteste Leben. Stückzahlen sind so super gering pro Stunde, da ginge locker das 1.5fache.

Als VW MA hat man die Möglichkeit, sich für bis zu 8 Jahre freistellen zulassen!!! In dieser Zeit kannst du machen was du willst. Anderes Unternehmen(Konkurrenz etc.), Weltreise usw.. danach hast du ne Einstellungsgarantie!
Es ist so unglaublich!

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Ich - 2x Praktika in Personalabteilung - bei 2 DAX Konzernen in München kann sagen: Jap, Einstellungsstop. Zumindest für BE - Wenn gesucht wird, suchen wir Leute mit thematisch passendem Schwerpunkt und Berufserfahrung.

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Das klingt aber eher nach kommenden Veränderungen.
Diese sehr guten Bedingungen sind temporär.
Bei allen konservativen Prognosen werden die Kapazitäten in Europa auch nicht wieder steigen.
Man kann ja mal schauen wo die Kapazitäten aufgebaut werden. Leider nicht mehr so oft in DE. Betrifft auch immer mehr den F&E Bereich.

"Und selbst die Schichtler gehen nicht weg. Wieso auch? Entspannteste Leben.
Stückzahlen sind so super gering pro Stunde, da ginge locker das 1.5fache."

WiWi Gast schrieb am 25.07.2018:

Die Person die von 250.000 in Deutschland redet hat keine Ahnung.
100 000 hat Volkswagen! Rest ist auf Audi usw. Aufgeteilt. Und guck einfach mal in die Stellenbörse!!! Da sind 100 Stellen ausgeschrieben, von denen 95 IT und 4 Juristen sind.
99% der Leute die bei VW anfangen bleiben dort (oder wechseln unternehmensintern). Das gesamtpaket ist soooo krass gut, das gibt es gar nicht. Praktisch alle 2 Jahre steigst du eine Gehaltsstufe (1x durch den Chef und die nächste Gehaltsstufe automatisch). Es gibt mobiles arbeiten, 35h woche, bonus wird nächstes Jahr auch wieder mega hoch ausfallen(letzten 4 Jahre zählen in die Bewertung), etc.

Und selbst die Schichtler gehen nicht weg. Wieso auch? Entspannteste Leben. Stückzahlen sind so super gering pro Stunde, da ginge locker das 1.5fache.

Als VW MA hat man die Möglichkeit, sich für bis zu 8 Jahre freistellen zulassen!!! In dieser Zeit kannst du machen was du willst. Anderes Unternehmen(Konkurrenz etc.), Weltreise usw.. danach hast du ne Einstellungsgarantie!
Es ist so unglaublich!

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Laut Statistik:

  • 7% ohne Beschäftigung/suchend (Müssen nicht immer die gleichen Leute sein, gehen welche weg, kommen neue dazu). Ist halt die Suchende Fluktuation

  • 13% dauerhafter Niedriglohnsektor. Erschreckend, aber die Statistik ist mit einfachem Googeln leicht zu finden.

  • 24% Bis 33k zum einstieg/ manchmal fachfremd/irgendwas. Sind fast immer froh nicht mehr zu den Suchenden zu gehören und setzten ihre Ansprüche runter.

  • 36% Breites Mittelfeld mit den klassichen BWL-Jobs. Einstieg irgendwo zwischen 30 und
    40k

  • 20% Top-Jobs ab 40k aufwärts (Deckelung nicht vorhanden). Hier sind 95% der Forenteilnehmer einzuordnen, deswegen gibt es hier bei den Gehaltsangaben auch immer die krassen Wahrnehmungsverzerrungen, wenn einer auf die anderen 80% hinweist.
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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

WiWi Gast schrieb am 27.07.2019:

Laut Statistik:

  • 7% ohne Beschäftigung/suchend (Müssen nicht immer die gleichen Leute sein, gehen welche weg, kommen neue dazu). Ist halt die Suchende Fluktuation

  • 13% dauerhafter Niedriglohnsektor. Erschreckend, aber die Statistik ist mit einfachem Googeln leicht zu finden.

  • 24% Bis 33k zum einstieg/ manchmal fachfremd/irgendwas. Sind fast immer froh nicht mehr zu den Suchenden zu gehören und setzten ihre Ansprüche runter.

  • 36% Breites Mittelfeld mit den klassichen BWL-Jobs. Einstieg irgendwo zwischen 30 und
    40k

  • 20% Top-Jobs ab 40k aufwärts (Deckelung nicht vorhanden). Hier sind 95% der Forenteilnehmer einzuordnen, deswegen gibt es hier bei den Gehaltsangaben auch immer die krassen Wahrnehmungsverzerrungen, wenn einer auf die anderen 80% hinweist.

Könntest du bitte mal die Statistik posten? Die werden sind meiner Meinung nach stark veraltet. Alleine das Durchschnittsgehalt liegt mit Master bei aktuell 48k. Wie soll man da auf nur 20% über 40k kommen?

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Klingt doch gar nicht so schlimm.
Die unteren 20%-44% wird man nicht erreichen, wenn man ansatzweise einen Plan hat, was man mit dem BWL-Studium macht...

WiWi Gast schrieb am 27.07.2019:

Laut Statistik:

  • 7% ohne Beschäftigung/suchend (Müssen nicht immer die gleichen Leute sein, gehen welche weg, kommen neue dazu). Ist halt die Suchende Fluktuation

  • 13% dauerhafter Niedriglohnsektor. Erschreckend, aber die Statistik ist mit einfachem Googeln leicht zu finden.

  • 24% Bis 33k zum einstieg/ manchmal fachfremd/irgendwas. Sind fast immer froh nicht mehr zu den Suchenden zu gehören und setzten ihre Ansprüche runter.

  • 36% Breites Mittelfeld mit den klassichen BWL-Jobs. Einstieg irgendwo zwischen 30 und
    40k

  • 20% Top-Jobs ab 40k aufwärts (Deckelung nicht vorhanden). Hier sind 95% der Forenteilnehmer einzuordnen, deswegen gibt es hier bei den Gehaltsangaben auch immer die krassen Wahrnehmungsverzerrungen, wenn einer auf die anderen 80% hinweist.
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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Der 0815-BWLer landet bei den Big4 Audit oder irgendwo im Controlling.
Gibt schlimmeres.

WiWi Gast schrieb am 27.07.2019:

Laut Statistik:

  • 7% ohne Beschäftigung/suchend (Müssen nicht immer die gleichen Leute sein, gehen welche weg, kommen neue dazu). Ist halt die Suchende Fluktuation

  • 13% dauerhafter Niedriglohnsektor. Erschreckend, aber die Statistik ist mit einfachem Googeln leicht zu finden.

  • 24% Bis 33k zum einstieg/ manchmal fachfremd/irgendwas. Sind fast immer froh nicht mehr zu den Suchenden zu gehören und setzten ihre Ansprüche runter.

  • 36% Breites Mittelfeld mit den klassichen BWL-Jobs. Einstieg irgendwo zwischen 30 und
    40k

  • 20% Top-Jobs ab 40k aufwärts (Deckelung nicht vorhanden). Hier sind 95% der Forenteilnehmer einzuordnen, deswegen gibt es hier bei den Gehaltsangaben auch immer die krassen Wahrnehmungsverzerrungen, wenn einer auf die anderen 80% hinweist.
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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Hab eben gegoogelt und das Arbeitsamt hat gesagt dass der durchschnittliche Master Absolvent mit 46k einsteigt. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 3 Prozent. Fast mit der beste Wert den man findet. Da auch keine Quellen angegeben wurden, kann der obige Beitrag getrost als Fake bezeichnet werden. Leute hört doch mal auf mit diesem rumgelüge hier, ihr seid doch keine 6 mehr.

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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Quelle bitte?

Ich studiere an der Uni Hohenheim WiWi und Gehälter unter 33k habe ich noch nie gehört. Gefühlt bekommt hier jeder mindestens 40k, wenn nicht sogar mehr. Die Mehrheit ist eher zwischen 45k und 55k (Je nach Bachelor oder Master). Es macht sowieso keinen Sinn deutschlandweite Statistiken zu nutzen. Du kannst einen Berufseinsteiger im Raum Stuttgart nicht mit einem aus dem Osten vergleichen, der in einem 100 Einwohner Dorf lebt. In Stuttgart findet jeder Idiot einen Job. Man darf sich halt nicht nur auf Daimler, Bosch und Porsche begrenzen.

WiWi Gast schrieb am 27.07.2019:

Laut Statistik:

  • 7% ohne Beschäftigung/suchend (Müssen nicht immer die gleichen Leute sein, gehen welche weg, kommen neue dazu). Ist halt die Suchende Fluktuation

  • 13% dauerhafter Niedriglohnsektor. Erschreckend, aber die Statistik ist mit einfachem Googeln leicht zu finden.

  • 24% Bis 33k zum einstieg/ manchmal fachfremd/irgendwas. Sind fast immer froh nicht mehr zu den Suchenden zu gehören und setzten ihre Ansprüche runter.

  • 36% Breites Mittelfeld mit den klassichen BWL-Jobs. Einstieg irgendwo zwischen 30 und
    40k

  • 20% Top-Jobs ab 40k aufwärts (Deckelung nicht vorhanden). Hier sind 95% der Forenteilnehmer einzuordnen, deswegen gibt es hier bei den Gehaltsangaben auch immer die krassen Wahrnehmungsverzerrungen, wenn einer auf die anderen 80% hinweist.
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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Die Studie erinnert mich wirklich an Sachen die ich von einer aus 2004-2005 gelesen habe...

WiWi Gast schrieb am 27.07.2019:

Quelle bitte?

Ich studiere an der Uni Hohenheim WiWi und Gehälter unter 33k habe ich noch nie gehört. Gefühlt bekommt hier jeder mindestens 40k, wenn nicht sogar mehr. Die Mehrheit ist eher zwischen 45k und 55k (Je nach Bachelor oder Master). Es macht sowieso keinen Sinn deutschlandweite Statistiken zu nutzen. Du kannst einen Berufseinsteiger im Raum Stuttgart nicht mit einem aus dem Osten vergleichen, der in einem 100 Einwohner Dorf lebt. In Stuttgart findet jeder Idiot einen Job. Man darf sich halt nicht nur auf Daimler, Bosch und Porsche begrenzen.

WiWi Gast schrieb am 27.07.2019:

Laut Statistik:

  • 7% ohne Beschäftigung/suchend (Müssen nicht immer die gleichen Leute sein, gehen welche weg, kommen neue dazu). Ist halt die Suchende Fluktuation

  • 13% dauerhafter Niedriglohnsektor. Erschreckend, aber die Statistik ist mit einfachem Googeln leicht zu finden.

  • 24% Bis 33k zum einstieg/ manchmal fachfremd/irgendwas. Sind fast immer froh nicht mehr zu den Suchenden zu gehören und setzten ihre Ansprüche runter.

  • 36% Breites Mittelfeld mit den klassichen BWL-Jobs. Einstieg irgendwo zwischen 30 und
    40k

  • 20% Top-Jobs ab 40k aufwärts (Deckelung nicht vorhanden). Hier sind 95% der Forenteilnehmer einzuordnen, deswegen gibt es hier bei den Gehaltsangaben auch immer die krassen Wahrnehmungsverzerrungen, wenn einer auf die anderen 80% hinweist.
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WiWi Gast

Wo kommen all die BWLer unter ?

Ich hab mein Wiwi Studium (lustigerweise auch Hohenheim) schon ein paar Jahre hinter mir. Wenn ich mir meine Ex-Kommilitonen so anschaue, dann sind alle irgendwo untergekommen und das sehr breit gefächert. Für den süddeutschen Raum würde ich, wenn ich mir meine Bekannten anschaue grob schätzen:

  • Circa 25% sind wirklich in den Bereichen gelandet, in die während des Studiums jeder will
    DAX30: Bosch, Daimler..., Banken. (Manchmal über den Umweg BIG4)
  • Circa 10% in den High-End Bereichen. MBB, M&A... Wobei ein auffallend großer Anteil von den Leuten wegen Burn-Out oder nur wegen Up or Out inzwischen was anderes machen
  • Circa 35% ist bei MIttelständlern, Dienstleistern untergekommen (Marketingklitschen, Personaldienstleister, kleinerer Maschinenbau, kleiner IT Unternehmen, IT-Gesellschaft von Lidl...)
  • Circa 30% sind "unkonventionelle" Wege gegangen. Promotion in WInfo (da schon Winfo Schwerpunkt im Studium) und jetzt in ner spezialisierten IT-Beratung, öffentlicher Dienst, Seiteneinstieg ins Lehramt, Start-Up....

Wirklich die 80K Brutto gerissen haben 8 Jahre nach Abschluss des Studiums definitiv unter 50% (ich würde höchsten 40% schätzen). Und das gilt für den Hochlohnraum Süddeutschland. Klar, 2/3 der Leute sind "Manager of..." , "Advisor...", "... Berater". Diese Bezeichnungen sind aber nur Schall und Rauch und ich rate Euch Studenten, Euch nicht davon blenden zu lassen. Schaut bitte auf die Hard-Facts (Gehalt, WL-Balance, wirkliche Aufstiegsmöglichkeiten...) und lasst den effektiven Stundenlohn nicht ausser acht. Ganz platt gesagt: Was bringt es Euch, wenn ihr 20k mehr Brutto verdient, aber dafür 50% mehr arbeiten müsst. Dann ist der Stundenlohn einfach grottig! Vom Stundenlohn her sind zB Dax30, verbeamteter Lehrer und öffentlicher Dienst einfach unschlagbar!

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