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Mangel an geeigneten Jobs

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Hallo zusammen,

fällt es eigentlich keinen auf, dass der Stellenmarkt immer schlechter wird?

Ich suche gerade und muss ehrlich gestehen, es wird immer schwieriger einen geeigneten Job zu finden. Entweder sind die Jobs 80k plus, dann kannste aber dein Leben quasi an den Nagel hängen oder U35k und du kannst nicht davon leben?

M. E. n. wird es immer schlimmer und dieser "Niedriglohnbereich" hier in Deutschland wird immer größer. Weis nicht wie es euch dabei geht, aber irgendwie ist der Wurm drin. Ist das so gewollt oder warum ist das so?

Andauern wird irgendwas von Achtsamkeit, Respekt usw. gefordert, aber wenn man sich mal so umschaut, meine Herrn Gesangsverein.

Weiss nicht ob es an der Region oder mir liegt, aber irgendwie weis ich nicht so recht.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Alle meine Angebote lagen bei 52-57k. Ich verstehe dich also nicht.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Ich habe ebenfalls den Eindruck, dass es ein paar Top-Stellen gibt - und dann lange Zeit nichts. Was übrig bleibt sind Body-Leasing und eher weniger attraktive Stellen.
Evtl. aufgrund Einstellungsstopps in einigen Bereichen (Auto OEMs,...) und Unsicherheit bzgl. wirtschaftlicher Lage.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Was ich beobachten kann ist, dass es fast nur noch Stellen gibt, bei den eine Berufserfahrung von 5+ Jahren gefordert oder halt Praktika, Werkstudenten usw... Also im Prinzip ja. Im Moment ist echt der Wurm drin. Es lohnt sich halt auch einfach nicht in Ballungsgebieten für 40k im Jahr zu buckeln. Da profitiert nur der Staat und dein Vermieter

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Jupp so ist es.
An der Poster oben drüber. Du hast anscheinend ein guten lauf oder bist fernab der Realität für den median.

Zum Einstieg 52 bis 57k ist über dem Durchschnitt. Viel Spaß wenn du an der 80 merkst es geht nicht weiter und Geld ist nicht alles ;-)

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Was ich beobachten kann ist, dass es fast nur noch Stellen gibt, bei den eine Berufserfahrung von 5+ Jahren gefordert oder halt Praktika, Werkstudenten usw... Also im Prinzip ja. Im Moment ist echt der Wurm drin. Es lohnt sich halt auch einfach nicht in Ballungsgebieten für 40k im Jahr zu buckeln. Da profitiert nur der Staat und dein Vermieter

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Ok, also du repräsentierst also die Mehrheit aller Forumsvertreter oder wie.
Es geht hier um einen allgemeine Feststellung und nicht deine individuell geprägte berufliche Sozialisisation. Schön für dich, aber nicht repräsentativ.

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Alle meine Angebote lagen bei 52-57k. Ich verstehe dich also nicht.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Liegt natürlich an der Region und den Bereich der Jobsuche.

Dementsprechend wird es wie so manch einer hier auch nicht verstehen.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Habe mir gerade die Anzeigen für Wirtschaftsinformatiker angeschaut (Stepstone, Xing).... Fast nur noch Bodyleasing-Stellen (viele getarnt als "Consulting") und zwar bei den "gefragten Schwerpunkten"... Auf Xing erhalte ich auch nur suboptimale Angebote. Aber BWL-Absolventen erhalten doch mehr als 35k...

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Habe mir gerade die Anzeigen für Wirtschaftsinformatiker angeschaut (Stepstone, Xing).... Fast nur noch Bodyleasing-Stellen (viele getarnt als "Consulting") und zwar bei den "gefragten Schwerpunkten"... Auf Xing erhalte ich auch nur suboptimale Angebote. Aber BWL-Absolventen erhalten doch mehr als 35k...

Mäßig getrollt, 3/10.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Warum sollten die mehr als 35 bis 45 k erhalten? Welche Wertschöpfung steht den dahinter..... ähmmm keine ... also solange man nicht das verdient was man kostet plust Gewinn macht es keinen Sinn mehr zu zahlen, außer der Druck ist da und dann wird dieser irgendwann wieder abgebaut.

Also ruhig blut.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Habe mir gerade die Anzeigen für Wirtschaftsinformatiker angeschaut (Stepstone, Xing).... Fast nur noch Bodyleasing-Stellen (viele getarnt als "Consulting") und zwar bei den "gefragten Schwerpunkten"... Auf Xing erhalte ich auch nur suboptimale Angebote. Aber BWL-Absolventen erhalten doch mehr als 35k...

Was für ein Gelaber :D

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Habe mir gerade die Anzeigen für Wirtschaftsinformatiker angeschaut (Stepstone, Xing).... Fast nur noch Bodyleasing-Stellen (viele getarnt als "Consulting") und zwar bei den "gefragten Schwerpunkten"... Auf Xing erhalte ich auch nur suboptimale Angebote. Aber BWL-Absolventen erhalten doch mehr als 35k...

dann machst du aber irgendwas falsch... in deinen Augen ist wohl auch alles Bodyleasing, oder?

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Ich halte es für ein Gerücht, dass ein Mangel an Absolventenjobs existiert. Oder ihr wohnt alle wirklich in strukturschwachen Gebieten.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Die die behaupten es gebe keine Jobs, haben entweder die Schule abgebrochen oder wohnen im hintersten Dorf von Brandenburg.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Die die behaupten es gebe keine Jobs, haben entweder die Schule abgebrochen oder wohnen im hintersten Dorf von Brandenburg.

Bin auch mit 60k eingestiegen, aber klar, dass das überdurchschnittlich ist.
Aber ich dachte alle im Wiwitreff sind Hipos und landen bei MBB oder zumindest Tier2 oder im IB und verdienen 80k zum Einstieg.

Da kann ich mit meinem lausigem FH Bachelor natürlich nicht mithalten

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Die die behaupten es gebe keine Jobs, haben entweder die Schule abgebrochen oder wohnen im hintersten Dorf von Brandenburg.

Ich denke eher das sind diejenigen, die in die DAX Konzerne wollen und sich wundern, dass es kaum Stellen gibt

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Die die behaupten es gebe keine Jobs, haben entweder die Schule abgebrochen oder wohnen im hintersten Dorf von Brandenburg.

Bin auch mit 60k eingestiegen, aber klar, dass das überdurchschnittlich ist.
Aber ich dachte alle im Wiwitreff sind Hipos und landen bei MBB oder zumindest Tier2 oder im IB und verdienen 80k zum Einstieg.

Da kann ich mit meinem lausigem FH Bachelor natürlich nicht mithalten

Also auch hier in Frankfurt mit 61k letztes Jahr eingestiegen. Jetzt bei 68k, aber ich finde das Gehalt auch notwendig für Frankfurt. Die Miete, die ich im Westend (60m2) zahle ist mehr als 1/3 meines Gehalts. Und das finde ich persönlich schon schlimm. Dafür aber zehn Minuten Fußweg zur arbeit

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Die die behaupten es gebe keine Jobs, haben entweder die Schule abgebrochen oder wohnen im hintersten Dorf von Brandenburg.

Bin auch mit 60k eingestiegen, aber klar, dass das überdurchschnittlich ist.
Aber ich dachte alle im Wiwitreff sind Hipos und landen bei MBB oder zumindest Tier2 oder im IB und verdienen 80k zum Einstieg.

Da kann ich mit meinem lausigem FH Bachelor natürlich nicht mithalten

Also auch hier in Frankfurt mit 61k letztes Jahr eingestiegen. Jetzt bei 68k, aber ich finde das Gehalt auch notwendig für Frankfurt. Die Miete, die ich im Westend (60m2) zahle ist mehr als 1/3 meines Gehalts. Und das finde ich persönlich schon schlimm. Dafür aber zehn Minuten Fußweg zur arbeit

Welche Branche?

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Hallo zusammen,

fällt es eigentlich keinen auf, dass der Stellenmarkt immer schlechter wird?

Ich suche gerade und muss ehrlich gestehen, es wird immer schwieriger einen geeigneten Job zu finden. Entweder sind die Jobs 80k plus, dann kannste aber dein Leben quasi an den Nagel hängen oder U35k und du kannst nicht davon leben?

M. E. n. wird es immer schlimmer und dieser "Niedriglohnbereich" hier in Deutschland wird immer größer. Weis nicht wie es euch dabei geht, aber irgendwie ist der Wurm drin. Ist das so gewollt oder warum ist das so?

Andauern wird irgendwas von Achtsamkeit, Respekt usw. gefordert, aber wenn man sich mal so umschaut, meine Herrn Gesangsverein.

Weiss nicht ob es an der Region oder mir liegt, aber irgendwie weis ich nicht so recht.

Ich bin in 5 Monaten mit meinem Studium fertig und ich schaue schon seit langer Zeit auf den Stellenbörsen (sonst Praktika und Werkstudentenjobs) und ich merke, dass das Angebot merklich nachgelassen hat. Vor allem als Berufseinsteiger findet man kaum noch was... oder es sind Stellen, die mit einer normalen Ausbildung genauso gut geeignet sind.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Die die behaupten es gebe keine Jobs, haben entweder die Schule abgebrochen oder wohnen im hintersten Dorf von Brandenburg.

Bin auch mit 60k eingestiegen, aber klar, dass das überdurchschnittlich ist.
Aber ich dachte alle im Wiwitreff sind Hipos und landen bei MBB oder zumindest Tier2 oder im IB und verdienen 80k zum Einstieg.

Da kann ich mit meinem lausigem FH Bachelor natürlich nicht mithalten

Also auch hier in Frankfurt mit 61k letztes Jahr eingestiegen. Jetzt bei 68k, aber ich finde das Gehalt auch notwendig für Frankfurt. Die Miete, die ich im Westend (60m2) zahle ist mehr als 1/3 meines Gehalts. Und das finde ich persönlich schon schlimm. Dafür aber zehn Minuten Fußweg zur arbeit

Schön, dass das einer so im Vergleich sieht. Viele 24 jährige glauben ja tatsächlich, dass 60k ausschließlich ihrem Marktwert entspricht. Dass man natürlich in einer Großstadt auf Grund der angesprochenen Punkte mehr erhält.... natürlich nicht.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Es stimmt, dass der rechtliche Schutz geschwächt wurde. Billig und ohne Perspektive - das wurde aber schon länger eingefordert.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Warum sollten die mehr als 35 bis 45 k erhalten?

Vermutlich aus dem Grund aus dem sie bereits vor der Jahrtausendwende 70-800000 DM bekommen haben

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Hallo zusammen,

fällt es eigentlich keinen auf, dass der Stellenmarkt immer schlechter wird?

Ich suche gerade und muss ehrlich gestehen, es wird immer schwieriger einen geeigneten Job zu finden. Entweder sind die Jobs 80k plus, dann kannste aber dein Leben quasi an den Nagel hängen oder U35k und du kannst nicht davon leben?

M. E. n. wird es immer schlimmer und dieser "Niedriglohnbereich" hier in Deutschland wird immer größer. Weis nicht wie es euch dabei geht, aber irgendwie ist der Wurm drin. Ist das so gewollt oder warum ist das so?

Andauern wird irgendwas von Achtsamkeit, Respekt usw. gefordert, aber wenn man sich mal so umschaut, meine Herrn Gesangsverein.

Weiss nicht ob es an der Region oder mir liegt, aber irgendwie weis ich nicht so recht.

Ich bin in 5 Monaten mit meinem Studium fertig und ich schaue schon seit langer Zeit auf den Stellenbörsen (sonst Praktika und Werkstudentenjobs) und ich merke, dass das Angebot merklich nachgelassen hat. Vor allem als Berufseinsteiger findet man kaum noch was... oder es sind Stellen, die mit einer normalen Ausbildung genauso gut geeignet sind.

Der Trick ist sich ohne Berufserfahrung zu bewerben da der Markt eh leer gefegt ist.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Ok, also du repräsentierst also die Mehrheit aller Forumsvertreter oder wie.
Es geht hier um einen allgemeine Feststellung und nicht deine individuell geprägte berufliche Sozialisisation. Schön für dich, aber nicht repräsentativ.

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Alle meine Angebote lagen bei 52-57k. Ich verstehe dich also nicht.

Ich habe auch 4 Jahre Berufserfahrung. Deswegen liegen meine Angebote zwischen 52k-57k. Dass der Einstieg aktuell mau aussieht, kann ich nicht beurteilen.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Leute, die Studentenzahlen sind die letzten Jahre ständig gestiegen.
Und ich bin der Meinung, dass die Anzahl der Stellen, die wirklich ein Studium benötigen (jetzt bezogen auf WIWI) nicht im gleichen Ausmaß zugenommen hat.

Mehr Bewerber mit Studienabschluss (und weniger mit Ausbildung) bei bestenfalls gleichbleibendem Stellenangebot für WIWI Akademiker >>> Immer mehr Bewerber mit Studienabschluss müssen Stellen annehmen, für die früher eine Ausbildung gereicht hat.

Warum sollten die Unternehmen für die gleichen Stellen wie früher mehr Lohn anbieten, wenn sie immer mehr "besser qualifizierte" Akademiker als Bewerber haben?!
Schlicht und einfach ANgebot und Nachfrage.

Demgegenüber stehen wenige Stellen, die spezielle Kenntnisse UND Erfahrungen benötigen oder schlicht und einfach Sweatshops sind, die karrieregeile Menschen verheizen.

-->Extrem viele Stunden bei eher mäßigem Stundenlohn = hohes Gehalt aufm Papier. Fand ich schon immer befremdlich

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Leute, die Studentenzahlen sind die letzten Jahre ständig gestiegen.
Und ich bin der Meinung, dass die Anzahl der Stellen, die wirklich ein Studium benötigen (jetzt bezogen auf WIWI) nicht im gleichen Ausmaß zugenommen hat.

Mehr Bewerber mit Studienabschluss (und weniger mit Ausbildung) bei bestenfalls gleichbleibendem Stellenangebot für WIWI Akademiker >>> Immer mehr Bewerber mit Studienabschluss müssen Stellen annehmen, für die früher eine Ausbildung gereicht hat.

Warum sollten die Unternehmen für die gleichen Stellen wie früher mehr Lohn anbieten, wenn sie immer mehr "besser qualifizierte" Akademiker als Bewerber haben?!

Wegen sogenannter Tarifverträge.

antworten
WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

Wegen sogenannter Tarifverträge.

Oftmals ist dort aber nur die Stelle mit einer Mindestqualifikation tarifiert, da tut es nix zur Sache, wenn jemand mit Master auf einer Stelle für Berufsausbildung sitzt.

antworten
WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Mein Gott. ich Verstehe euch nicht. Ich hatte auch den traum von 50.000 als Einstieg. Hat nicht geklappt.

-> Einstieg in ner 100-Mann-Bude (keine Kantine, keine Gleitzeit, kein Home-office, 70 Min Anfahrt in die Pampa, Gehalt 38.000 mit Finance-Master)

ab Tag 10 im Unternehmen weiter beworben (3-5 Bew./Woche).

-> Wechsel nach 3 Monaten zu 62k.

Ihr müsstz nach dem Studium einfach nur den Einstieg schaffen, dann ist es ein Selbstläufer.

Zum Stellenmarkt: Der ist natürlich absolut am Boden. Überall kommt ab 1.1. Kurzarbeit. Die werden einen Teufel tun sich leute vom Arbeitsmarkt zu holen. Aber wir (Robotik) sehen schon wieder einen Aufwind.

Deshalb der Tipp: Steigt ein, und wenns für 30k p.a. ist. In nem Jahr sieht die Welt viel besser aus.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Verstehe das Problem hier nicht - Natürlich gibt es auch stellen mit mittlerer Bezahlung.
Die Frage die sich jedoch stellt ist, ob du qualifiziert genug bist / fleißig genug im Studium warst / intelligent genug um für eine dieser Stellen in Frage zu kommen.

Kann nur von mir selbst berichten, war im Studium fleißig und hab nun im ersten jahr ein Bruttoeinkommen von 84k. Natürlich arbeite ich mehr als 40 Stunden. Eventuell ist es auch bodyleasing. Aber das Wochenende ist frei - nächstes Jahr bin ich dann hoffentlich 6-stellig. Danach werde ich mich nach einem etwas entspannteren Job umschauen.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

Verstehe das Problem hier nicht - Natürlich gibt es auch stellen mit mittlerer Bezahlung.
Die Frage die sich jedoch stellt ist, ob du qualifiziert genug bist / fleißig genug im Studium warst / intelligent genug um für eine dieser Stellen in Frage zu kommen.

Kann nur von mir selbst berichten, war im Studium fleißig und hab nun im ersten jahr ein Bruttoeinkommen von 84k. Natürlich arbeite ich mehr als 40 Stunden. Eventuell ist es auch bodyleasing. Aber das Wochenende ist frei - nächstes Jahr bin ich dann hoffentlich 6-stellig. Danach werde ich mich nach einem etwas entspannteren Job umschauen.

2/10

antworten
WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Geht, ist aber die Ausnahme von der Regel.

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

Verstehe das Problem hier nicht - Natürlich gibt es auch stellen mit mittlerer Bezahlung.
Die Frage die sich jedoch stellt ist, ob du qualifiziert genug bist / fleißig genug im Studium warst / intelligent genug um für eine dieser Stellen in Frage zu kommen.

Kann nur von mir selbst berichten, war im Studium fleißig und hab nun im ersten jahr ein Bruttoeinkommen von 84k. Natürlich arbeite ich mehr als 40 Stunden. Eventuell ist es auch bodyleasing. Aber das Wochenende ist frei - nächstes Jahr bin ich dann hoffentlich 6-stellig. Danach werde ich mich nach einem etwas entspannteren Job umschauen.

2/10

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Bwl Bachelor hier mit 2,4 der keinen Bock auf einen Master hatte. Beworben bei den Big4 --> Absage, beworben bei den Next10 --> 2 VG, beide male Absage, der rest keine Einladung --> Angefangen bei einer SAP Beratung für 36k im Jahr, halbes Jahr durchgezogen, dann bei SAP direkt beworben und vor 2 Wochen eine Zusage. Leute es ist alles möglich, der Markt ist voll mit "IT-Consulting" Jobs. Die nehmen wirklich jeden, der nicht ein komplett Ausfall ist und aus der könnt ihr euch weiterbewerben.
Good luck.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

Geht, ist aber die Ausnahme von der Regel.

Verstehe das Problem hier nicht - Natürlich gibt es auch stellen mit mittlerer Bezahlung.
Die Frage die sich jedoch stellt ist, ob du qualifiziert genug bist / fleißig genug im Studium warst / intelligent genug um für eine dieser Stellen in Frage zu kommen.

Kann nur von mir selbst berichten, war im Studium fleißig und hab nun im ersten jahr ein Bruttoeinkommen von 84k. Natürlich arbeite ich mehr als 40 Stunden. Eventuell ist es auch bodyleasing. Aber das Wochenende ist frei - nächstes Jahr bin ich dann hoffentlich 6-stellig. Danach werde ich mich nach einem etwas entspannteren Job umschauen.

2/10

warum 2/10? Ich bin für ca. 20k weniger eingestiegen, arbeite aber auch weniger als 40 h und innerhalb des ersten Jahres kriege auch ich eine Gehaltserhöhung. klar immernoch weniger als die 84k, aber auch weniger Arbeit, also passt schon ca. und Glückwunsch. ER arbeitet ja auch schon 1 jahr

antworten
WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Selbe hier, aber BWL FH 2,3 ... dafür mit Berufserfahrung, aber ebenfalls SAP ... Das Problem dabei nur ist, der Markt ist mittlerweile von "Consultants" geflutete. Die wirklichen SAP Götter (also alles ab Senior Manager) Ebene sind sowas von heiß begehrt, dass glaubt man nicht.

Ja, da hattest du echt glück und bist wahrscheinlich auch in der Ecke Walldorf oder Ballungsgebiete. Das was wir zur Zeit mit SAP haben ist einfach nur krank, da einfach HANA anläuft, aber 2025 ist damit dann auch Schluss, bis dahin heißt es ranklotzen und Cash mit nehmen und ggf. schauen, dass man in einem Fachbereich wieder unterkommt.

antworten
WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Mein Bruttogehalt kummuliert übe die letzten 12 Monate ist kummuliert 84k. Ich weiß nicht was daran so schwer zu verstehen ist. In guten Wochen arbeite ich 45 Stunden. In schlechten Wochen 65 (diese kommen äußerst selten vor).

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

Geht, ist aber die Ausnahme von der Regel.

Verstehe das Problem hier nicht - Natürlich gibt es auch stellen mit mittlerer Bezahlung.
Die Frage die sich jedoch stellt ist, ob du qualifiziert genug bist / fleißig genug im Studium warst / intelligent genug um für eine dieser Stellen in Frage zu kommen.

Kann nur von mir selbst berichten, war im Studium fleißig und hab nun im ersten jahr ein Bruttoeinkommen von 84k. Natürlich arbeite ich mehr als 40 Stunden. Eventuell ist es auch bodyleasing. Aber das Wochenende ist frei - nächstes Jahr bin ich dann hoffentlich 6-stellig. Danach werde ich mich nach einem etwas entspannteren Job umschauen.

2/10

warum 2/10? Ich bin für ca. 20k weniger eingestiegen, arbeite aber auch weniger als 40 h und innerhalb des ersten Jahres kriege auch ich eine Gehaltserhöhung. klar immernoch weniger als die 84k, aber auch weniger Arbeit, also passt schon ca. und Glückwunsch. ER arbeitet ja auch schon 1 jahr

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

Bwl Bachelor hier mit 2,4 der keinen Bock auf einen Master hatte. Beworben bei den Big4 --> Absage, beworben bei den Next10 --> 2 VG, beide male Absage, der rest keine Einladung --> Angefangen bei einer SAP Beratung für 36k im Jahr, halbes Jahr durchgezogen, dann bei SAP direkt beworben und vor 2 Wochen eine Zusage. Leute es ist alles möglich, der Markt ist voll mit "IT-Consulting" Jobs. Die nehmen wirklich jeden, der nicht ein komplett Ausfall ist und aus der könnt ihr euch weiterbewerben.
Good luck.

IT-Consulting ist wegen sehr vieler Gründe nicht begehrt und deshalb wird fast jeder Bewerber genommen. Es geht hier, so wie ich das verstanden habe, um eine gesunde Balance zwischen WLB und Gehalt (40std 55k?)

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Inventler

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

Bwl Bachelor hier mit 2,4 der keinen Bock auf einen Master hatte. Beworben bei den Big4 --> Absage, beworben bei den Next10 --> 2 VG, beide male Absage, der rest keine Einladung --> Angefangen bei einer SAP Beratung für 36k im Jahr, halbes Jahr durchgezogen, dann bei SAP direkt beworben und vor 2 Wochen eine Zusage. Leute es ist alles möglich, der Markt ist voll mit "IT-Consulting" Jobs. Die nehmen wirklich jeden, der nicht ein komplett Ausfall ist und aus der könnt ihr euch weiterbewerben.
Good luck.

IT-Consulting ist wegen sehr vieler Gründe nicht begehrt und deshalb wird fast jeder Bewerber genommen. Es geht hier, so wie ich das verstanden habe, um eine gesunde Balance zwischen WLB und Gehalt (40std 55k?)

Welche Gründe wären das genau? Bitte mal elaborieren.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Reiserei = Familie = Freizeit = Stundenlohn = etc. ?

Der Mensch ist grundsätzlich faul und wird ohne Ziel niemals solch einen Job machen!

Am Ende des Tages ist die Suche nach einen guten Job die Suche nach dem heiligen Gral und diesen gibt es nicht. Es wird immer was fehlen und das was fehlt ist meist, dass was man am meisten will.

Jobsicherheit vorhanden = Abwechselung fehlt
Gehalt zu niedirg = Gehalt muss höher sein
Altersvorsorge Beamte = Was mache ich dann?
...

Es wird immer etwas fehlen oder etwas sich verändern, deshalb bleiben die meisten auch gerne flexibel, soweit es möglich ist.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Was heißt Mangel? Das Angebot an Absolventen ist gigantisch und die Nachfrage durch die Digitalisierung und die kommende Wirtschaftsflaute gesunken. Ist ein ganz normaler Vorgang und der Preis, wenn man einfach jeden studieren lässt, der erfolgreich bis drei zählen kann. Jetzt machen 70% halt das, was sie auch mit einer Ausbildung gemacht hätten, haben ihre Ausbildung nur selbst bezahlt und bekommen noch weniger, weil es einen Überschuß gibt. C est la vie.

antworten
WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Dein Beitrag macht keinen Sinn. Billige Polemik mit in den Raum geworfenen Zahlen (70% von was???).

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

Was heißt Mangel? Das Angebot an Absolventen ist gigantisch und die Nachfrage durch die Digitalisierung und die kommende Wirtschaftsflaute gesunken. Ist ein ganz normaler Vorgang und der Preis, wenn man einfach jeden studieren lässt, der erfolgreich bis drei zählen kann. Jetzt machen 70% halt das, was sie auch mit einer Ausbildung gemacht hätten, haben ihre Ausbildung nur selbst bezahlt und bekommen noch weniger, weil es einen Überschuß gibt. C est la vie.

antworten
WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

Was heißt Mangel? Das Angebot an Absolventen ist gigantisch und die Nachfrage durch die Digitalisierung und die kommende Wirtschaftsflaute gesunken. Ist ein ganz normaler Vorgang und der Preis, wenn man einfach jeden studieren lässt, der erfolgreich bis drei zählen kann. Jetzt machen 70% halt das, was sie auch mit einer Ausbildung gemacht hätten, haben ihre Ausbildung nur selbst bezahlt und bekommen noch weniger, weil es einen Überschuß gibt. C est la vie.

Sinnloses Aussagen von Leuten die meist keine Ahnung vom Arbeitsmarkt haben. Man benötigt viele gut ausgebildete Arbeiter, weil die Arbeitswelt komplexer wird. Zunehmende Digitalisierung bedeutet, dass Berufe Anspruchsvoller werden und nicht leichter. Ein Umagang mit einem ERP System ist viel komplex und erfordert mehr Kompetenzen als es vor 30 Jahren der Fall war.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Hi, mir gehts genauso - ist aktuell echt schwer, nicht den Mut zu verlieren.
Wie geht ihr mit dem Zwiespalt um: Einerseits will man einen coolen Job, der einem Spaß macht und von dem man Leben kann, andererseits ist die Dringlichkeit so hoch, dass man anfängt, an seinen Ansprüchen zu schrauben...

antworten
WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 16.12.2019:

Hi, mir gehts genauso - ist aktuell echt schwer, nicht den Mut zu verlieren.
Wie geht ihr mit dem Zwiespalt um: Einerseits will man einen coolen Job, der einem Spaß macht und von dem man Leben kann, andererseits ist die Dringlichkeit so hoch, dass man anfängt, an seinen Ansprüchen zu schrauben...

Ich habe irgendwann resigniert und den erstbesten Job angenommen. Ergo ist man stets unglücklich. Sowohl in der Arbeitslosigkeit als auch im Job.

antworten
WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Ich komme jetzt mit einer gewagten These:
Die Gauß'sche Normalverteilung gilt auch bei den "geeigneten Jobs", nur die Bewerber haben sich verändert.

Früher waren 10 Prozent Akademiker, die haben die Spitzenjobs bekommen.

Heute sind 50 Prozent Akademiker, dann gehen also an den Großteil dieser Akademiker Jobs, die früher für Techniker, Fachwirte, Meister und Ausgebildete gedacht waren. Die Spitzengehälter bleiben also den Spitzenabsolventen (früher: Alle Akademiker, heute: die besten Absolventen) vorbehalten und die mittel- bis unguten Absolventen krepeln auf anderer Ebene...

Danke, Bologna!

antworten
WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Also meines Erachtens liegt das Hauptproblem darin, dass nahezu jeder Student meint, er wäre nach dem Studium die ganz große Nummer!
Ein dickes Gehalt muss es da schon sein und ganz wichtig ist es auch, eine Stelle zu bekommen, die einerseits nicht zu viel Stress macht, andererseits aber auch anspruchsvoll ist.

Würden die Absolventen mal etwas realistischer sein und erkennen, dass sie nichts besonderes sind und einem Unternehmen anfangs keinen großen Nutzen bringen, dann wäre das Gejammer auch nicht so groß.
Die guten Jobs muss man sich halt dann erarbeiten, sich also durch BE attraktiver machen.

antworten
WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

man muss aber auch dazu sagen, wo kriegen die denn die leute her... das problem in deutschland ist ganz einfach.

  1. zuviele arbeitnehmer für zu wenig qualifizierte arbeit
  2. qualifizierte arbeit kostet geld ergo wird dort gespart
  3. dödeljobs werden immer mehr, aber eben nur bis zu 10,50 bezahlt
  4. bildung gewünscht aber bitte nicht mehr als 10,50 verdienen.
  5. wir sind opfer der globalisierung
  6. selbst wenn man studiert hat und phd ist in seinem fachgebiet, jobs gibts dann nicht. ...
  7. die wirtschaft wird immer einfach ... es werden ein paar (1-2 %) top ausgebildete leute für tätigkeiten Ü100K gesucht der rest wird abgewertet und entsprechend der tätigkeit nicht der ausbildung bezahlt. so schaut es leider aus.

akuteller Fall: Kumpel in einer strukturschwachen region sucht händeringend einen job für 50k plus (Ing. gehalt aufwärts) Fazit nach 6 Monaten: Keinen CHance, da entweder Knöpfchendrücker gesucht (2 Jahre ausbildung) für max. 15 bis 18 Euro brutto! - Jobs ala 90k aufwärts fehlanzeige ....

Wir laufen auf einen wirtschaft mit mindestlöhner zu die immer mehr werden und irgendwann kann man froh seinen überhaupt noch mindestlohn zu bekommen wenn man seinen dr. hat. siehe indien.

die menschheit existiert seit tausenden von jahren, aber in den letzten 200 jahren haben wir es geschafft

  • den planeten zu runieren
  • und uns selbst obsolet zu machen.

m. e. n. gehört ein weltregierung an die macht vorallem ein

  • global koordiniertes programm zur rettung der ressourcen
  • und zur bekämpfung von armut und umverteilung.

geburtenkontrolle global etc.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 16.12.2019:

Also meines Erachtens liegt das Hauptproblem darin, dass nahezu jeder Student meint, er wäre nach dem Studium die ganz große Nummer!
Ein dickes Gehalt muss es da schon sein und ganz wichtig ist es auch, eine Stelle zu bekommen, die einerseits nicht zu viel Stress macht, andererseits aber auch anspruchsvoll ist.

Würden die Absolventen mal etwas realistischer sein und erkennen, dass sie nichts besonderes sind und einem Unternehmen anfangs keinen großen Nutzen bringen, dann wäre das Gejammer auch nicht so groß.
Die guten Jobs muss man sich halt dann erarbeiten, sich also durch BE attraktiver machen.

Als jemand, der inzwischen auf der anderen Seite des Tisches sitzt (Teamleiter in der Entwicklung) kann ich das leider bestätigen.
Die deutliche Mehrheit der Absolventen ist die letzten Jahre einfach schlechter geworden (Ausnahmen natürlich außen vor) und hat immer höhere Ansprüche entwickelt. Es sind noch nicht einmal die fachlichen Fähigkeiten sondern oft die Sozialkompetenz, die nicht stimmt.

Da kommen manchmal Leute zum Bewerbungsgespräch, die sind erstmal unpünktlich und können dann keine einfache Konversation über ihre bisherige Laufbahn und ihre Ziele für die Zukunft führen. Da frage ich mich manchmal, wie die ihr Studium geschafft haben.

Auf der anderen Seite hatte ich auch ganz tolle Bewerber, die ich gerne genommen hätte, die aber dann andere (und teilweise bessere) Angebote bekommen haben.

Ich hab den Eindruck, dass die Schere zwischen guten und schlechten Absolventen/Berufseinsteigern einfach immer weiter aufgeht und in der Mitte nichts übrig bleibt.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Ich habe ein anderes Problem festgestellt: Ich habe ein paar Jahre Berufserfahrung in der (fachspezifischen) Beratung und würde gerne in einen Konzern wechseln. Für die einfachen Linienfunktionen hält man mich für überqualifiziert. Stattdessen soll ich sofort ins Management einsteigen mit Personalverantwortung. Leider erklärt mir keiner, wie ich managen soll, ohne jemals die Tätigkeit meiner "Untergebenen" ausgeübt und ohne jemals die Unternehmensprozesse von innen gesehen zu haben?!

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Du hast genau denselben Eindruck wie ich. Ich bin auch Teamleitung und die Bewerber sind teilweise echt eine Katastrophe.

  • Keine Vorbereitung auf das Unternehmen (Business verstehen, 1-2 Wettbewerber kennen, Produkte/Bereiche kennen),
  • schlechte Selbstpräsentation bzw. können nicht erklären, was sie bisher gemacht haben.

Auf der anderen Seite gut vorbereitete und motivierte Leute, die aber dann doch oftmals woanders hingehen (liegt an den Aufgaben, nicht an der Bezahlung).

WiWi Gast schrieb am 16.12.2019:

Also meines Erachtens liegt das Hauptproblem darin, dass nahezu jeder Student meint, er wäre nach dem Studium die ganz große Nummer!
Ein dickes Gehalt muss es da schon sein und ganz wichtig ist es auch, eine Stelle zu bekommen, die einerseits nicht zu viel Stress macht, andererseits aber auch anspruchsvoll ist.

Würden die Absolventen mal etwas realistischer sein und erkennen, dass sie nichts besonderes sind und einem Unternehmen anfangs keinen großen Nutzen bringen, dann wäre das Gejammer auch nicht so groß.
Die guten Jobs muss man sich halt dann erarbeiten, sich also durch BE attraktiver machen.

Als jemand, der inzwischen auf der anderen Seite des Tisches sitzt (Teamleiter in der Entwicklung) kann ich das leider bestätigen.
Die deutliche Mehrheit der Absolventen ist die letzten Jahre einfach schlechter geworden (Ausnahmen natürlich außen vor) und hat immer höhere Ansprüche entwickelt. Es sind noch nicht einmal die fachlichen Fähigkeiten sondern oft die Sozialkompetenz, die nicht stimmt.

Da kommen manchmal Leute zum Bewerbungsgespräch, die sind erstmal unpünktlich und können dann keine einfache Konversation über ihre bisherige Laufbahn und ihre Ziele für die Zukunft führen. Da frage ich mich manchmal, wie die ihr Studium geschafft haben.

Auf der anderen Seite hatte ich auch ganz tolle Bewerber, die ich gerne genommen hätte, die aber dann andere (und teilweise bessere) Angebote bekommen haben.

Ich hab den Eindruck, dass die Schere zwischen guten und schlechten Absolventen/Berufseinsteigern einfach immer weiter aufgeht und in der Mitte nichts übrig bleibt.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Das ist sicherlich nicht einfach, aber wenn du anfängst, musst du dir einen Überblick über die Aufgaben deiner Abteilung verschaffen. Wer macht was, wann, wie, an wen, usw. Dann höre dir auch an, was deine Mitarbeiter für Probleme/Risiken/Chancen sehen (SWOT-Analyse). Außerdem mit den Managern auf deiner Ebene oder den Chefs der Abteilungen, mit denen ihr zusammenarbeitet. So bekommst du ein Bild von den Aufgaben und mit der Zeit wirst du dich dann mal mit einem MA zusammensetzen und dir einen bestimmten, wichtigen Prozess erklären lassen.
Es hat sogar den Vorteil, wenn du von außen kommst, dass du sofort als Manager wahrgenommen wirst. Ich bin im Unternehmen aufgestiegen und es ist auch nicht so leicht, alle operativen Tätigkeiten abzugeben und nur noch zu "managen". Beide Wege haben ihre Schwierigkeiten.

WiWi Gast schrieb am 16.12.2019:

Ich habe ein anderes Problem festgestellt: Ich habe ein paar Jahre Berufserfahrung in der (fachspezifischen) Beratung und würde gerne in einen Konzern wechseln. Für die einfachen Linienfunktionen hält man mich für überqualifiziert. Stattdessen soll ich sofort ins Management einsteigen mit Personalverantwortung. Leider erklärt mir keiner, wie ich managen soll, ohne jemals die Tätigkeit meiner "Untergebenen" ausgeübt und ohne jemals die Unternehmensprozesse von innen gesehen zu haben?!

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

WiWi Gast schrieb am 16.12.2019:

Ich habe ein anderes Problem festgestellt: Ich habe ein paar Jahre Berufserfahrung in der (fachspezifischen) Beratung und würde gerne in einen Konzern wechseln. Für die einfachen Linienfunktionen hält man mich für überqualifiziert. Stattdessen soll ich sofort ins Management einsteigen mit Personalverantwortung. Leider erklärt mir keiner, wie ich managen soll, ohne jemals die Tätigkeit meiner "Untergebenen" ausgeübt und ohne jemals die Unternehmensprozesse von innen gesehen zu haben?!

Alles kein Hexenwerk: Nachholen und fertig.
Managen heißt mehr als primus inter pares zu sein.
Das ist der entscheidende Faktor beim Weg aus der Beratung und der Unterschied zum Konzern.

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WiWi Gast

Mangel an geeigneten Jobs

Ist auch meine Erfahrung als Personalverantwortlicher. Wobei ich auch recht ehrlich bei der Aufgabenbeschreibung und der Zeitschiene der Entwicklung bin, was vielleicht den einen oder anderen hoch Motivierten abschreckt. Fakt ist aber, dass man nach 3 Monaten noch keine Key Accounts bei mir übernehmen kann und Projekte im zweistelligen Millionenbereich eigenverantwortlich leitet. Und auch nach 6 Monaten noch nicht 20% mehr Gehalt bekommt. Pfeifen brauche ich nicht in meinem Team. Allerdings auch keine Träumer auf der Überholspur, die sich und dem Unternehmen nicht die Zeit geben, um den Job vernünftig zu lernen und auszufüllen.

WiWi Gast schrieb am 16.12.2019:

Du hast genau denselben Eindruck wie ich. Ich bin auch Teamleitung und die Bewerber sind teilweise echt eine Katastrophe.

  • Keine Vorbereitung auf das Unternehmen (Business verstehen, 1-2 Wettbewerber kennen, Produkte/Bereiche kennen),
  • schlechte Selbstpräsentation bzw. können nicht erklären, was sie bisher gemacht haben.

Auf der anderen Seite gut vorbereitete und motivierte Leute, die aber dann doch oftmals woanders hingehen (liegt an den Aufgaben, nicht an der Bezahlung).

WiWi Gast schrieb am 16.12.2019:

Also meines Erachtens liegt das Hauptproblem darin, dass nahezu jeder Student meint, er wäre nach dem Studium die ganz große Nummer!
Ein dickes Gehalt muss es da schon sein und ganz wichtig ist es auch, eine Stelle zu bekommen, die einerseits nicht zu viel Stress macht, andererseits aber auch anspruchsvoll ist.

Würden die Absolventen mal etwas realistischer sein und erkennen, dass sie nichts besonderes sind und einem Unternehmen anfangs keinen großen Nutzen bringen, dann wäre das Gejammer auch nicht so groß.
Die guten Jobs muss man sich halt dann erarbeiten, sich also durch BE attraktiver machen.

Als jemand, der inzwischen auf der anderen Seite des Tisches sitzt (Teamleiter in der Entwicklung) kann ich das leider bestätigen.
Die deutliche Mehrheit der Absolventen ist die letzten Jahre einfach schlechter geworden (Ausnahmen natürlich außen vor) und hat immer höhere Ansprüche entwickelt. Es sind noch nicht einmal die fachlichen Fähigkeiten sondern oft die Sozialkompetenz, die nicht stimmt.

Da kommen manchmal Leute zum Bewerbungsgespräch, die sind erstmal unpünktlich und können dann keine einfache Konversation über ihre bisherige Laufbahn und ihre Ziele für die Zukunft führen. Da frage ich mich manchmal, wie die ihr Studium geschafft haben.

Auf der anderen Seite hatte ich auch ganz tolle Bewerber, die ich gerne genommen hätte, die aber dann andere (und teilweise bessere) Angebote bekommen haben.

Ich hab den Eindruck, dass die Schere zwischen guten und schlechten Absolventen/Berufseinsteigern einfach immer weiter aufgeht und in der Mitte nichts übrig bleibt.

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