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Jobwechsel & ExitFinanzwirt

Abbruch Diplom Finanzwirt

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Perian

Abbruch Diplom Finanzwirt

Hallo zusammen,

ich hatte vor 2 Monaten schon einmal in einem anderen Thread gefragt, ob ich nach meinen Bachelor Studium in Wiwi mit Schwerpunkt (Finance & Accounting), Wahlpflichtfächer waren vor allem im HGB und IFRS (nur im 5. und 6. Semester, ansonsten in den ersten 4 Semestern Pflichtmodule aus den verschiedenen Schwerpunkten), noch einen Diplom Finanzwirt machen soll. Schnitt von meinem Bachelor ist 2,4.

Zwischen diesen beiden Studien habe ich 1 Jahr lang in der Controlling und Accounting Abteilung in einem Start Up von einem Mittelständler gearbeitet. Die Arbeit im Accounting hat mir sehr viel Spaß gemacht, dass Controlling eher weniger. Leider haben wir fast ausschließlich mit MS Office gearbeitet, weswegen ich keine Erfahrung in relevanten SAP´s habe.

Nun habe ich den Diplom Finanzwirt vor ca. 2 Monaten begonnen, allerdings ist mir die Ausbildung viel zu schulisch. Das Thema Steuern finde ich interessant (vermutlich, weil es eng verknüpft ist mit dem externen Rechnungswesen), aber die schulische Form liegt mir in meinem Alter und mit der Erfahrung eines Uni Studiums und der praktischen Erfahrung im Beruf einfach nicht mehr (24).

Wie sieht ihr die Chancen auf Jobs im Accounting in der Industrie mit meinem Lebenslauf?
Mir persönlich gefällt die Prüfung bei den großen Playern nicht. Oder wird es sonst schwer einen gut bezahlten Job zu finden?

Sorry, wenn ich etwas verstreut bin. Mache mir im Moment einfach viele Gedanken.

Viele Grüße

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Perian

Abbruch Diplom Finanzwirt

Keiner einen Tipp für mich?

Viele Grüße,
Perian

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WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Ist der Diplom-Finanzwirt nicht die Ausbildung für den gehobenen Dienst in der Finanzverwaltung? Wenn du im Finanzamt arbeiten willst, bleib dabei.

Wenn du in die freie Wirtschaft willst, dann suche dir einen vernünftigen Arbeitsplatz und brich den Diplom-Finanzwirt ab. Du hast schon einen Bachelor. Du bist in der guten Situation, dass du nicht das erstbeste Angebot nehmen musst. Bleibe beim Finanzwirt, bis du was richtig gutes hast.

Informiere dich vorher, ob du ggf. was von dem Gehalt zurückzahlen musst

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WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Tut mir leid, ich komme zwar selber aus der Branche, aber ich kann bei deinem Post nicht erkennen, wo du hinwillst, wieso du den Finanzwirt machst und was genau deine Frage ist.

  • Mit "Prüfung bei den großen Playern" meinst du Audit? Oder die Berufsexamina StB/WP?
  • Was soll der Finanzwirt nun nachdem du doch den Berufseinstieg geschafft hast?

Auch die Aussage "schulische Form liegt mir nicht, weil Uni und BE" überzeugt mich nicht - du bist gerade mal 2 Monate dabei, Mensch! Wie lange hast du bitte in der Uni gebraucht, um klar zu kommen? Ich tippe mal auf locker 2 Semester.
Also du kannst natürlich auch einen Job in der Fibu ergattern, aber für einen "gut bezahlten" Job benötigst du natürlich relevante Kenntnisse (müsstest du noch erwerben) und Leistungsbereitschaft. Der normale Sachbearbeiter in der Fibu bleibt meistens auch eben genau das.

antworten
Perian

Abbruch Diplom Finanzwirt

Hi,

vielen Dank für deine Antwort.

Ich habe den Finanzwirt angefangen, weil ich zum einen das Thema Steuern spannend finde ( wie bereits oben beschrieben, es ist einfach sehr eng verknüpft mit dem Handelsrecht). Des Weiteren hätte ich in meinem alten Unternehmen ins Controlling wechseln müssen und das macht mir nicht so viel Spaß. Hatte auch zu diesem Zeitpunkt nichts anderes.

Ich meine den Bereich Audit. Das ist einfach nichts für mich. Habe ich in diversen Seminaren bei EY und KPMG festgestellt.

Natürlich hat das in der Uni auch seine Zeit gebraucht, da möchte ich dir keineswegs widersprechen, allerdings denke ich mir im Moment, dass ich noch einmal 3 Jahre aufwende, um am Ende mit 2k netto dazustehen. Auch wenn mir das Thema Steuern echt Spaß macht, aber gibt es da vlt nicht einen anderen Weg, um dort auch relevantes Wissen zu erlangen. Beim BiBu wird das Thema Steuern ja auch behandelt.

Wo ich genau hin will, kann ich dir im Moment nicht genau sagen. Hatte mir zwischenzeitlich überlegt noch meinen Bilanzbuchhalter nebenberuflich zu machen.

Die Frage, die ich mir im Moment stelle ist nun aber, ob ich mit meiner wenigen Berufserfahrung überhaupt Chancen auf Jobs im Accounting in der Industrie mit Perspektive habe...

Viele Grüße,
Perian

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WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Die 2k netto entwickeln sich aber relativ schnell nach oben. Je nach Bundesland ist die Beföderungssituation momentan sehr gut. In Ba-Wü wird momentan nach ca. drei Jahren bis A11 durchbefördert. Und bis A12 dauert es auch nicht mehr so lange wie früher. Schau dir mal die Besoldungstabelle auf oeffentlicher-dienst.info an, wie sich die Tabellen die letzten Jahre entwickelt hat und wie sich dein Gehalt voraussichtlich entwickeln wird.

antworten
Perian

Abbruch Diplom Finanzwirt

Hi,

nochmal Danke für die Antwort. :)

Naja also in Hessen gibt es eine 3 jährige Beförderungssperre und was man so hört wird man a11 im besten Fall gerade mal nach 7 Jahren.
Das schreckt mich mittlerweile doch alles mehr ab, als ich mich im Vorfeld darüber informiert habe.

Naja ich denke jetzt nochmal 1-2 Tage darüber nach und werde dann meine Entscheidung treffen...

Im Nachhinein ist man immer schlauer

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Perian schrieb am 02.10.2018:

Hi,

nochmal Danke für die Antwort. :)

Naja also in Hessen gibt es eine 3 jährige Beförderungssperre und was man so hört wird man a11 im besten Fall gerade mal nach 7 Jahren.
Das schreckt mich mittlerweile doch alles mehr ab, als ich mich im Vorfeld darüber informiert habe.

Naja ich denke jetzt nochmal 1-2 Tage darüber nach und werde dann meine Entscheidung treffen...

Im Nachhinein ist man immer schlauer

Nach 7 Jahren A11 ist doch schnell. Für die Steigerungen zwischendurch gibst ja nun mal die Erfahrungsstufen... wieso sollte man dauert befördert werden

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Also zur Info: Hier schreiben jetzt mitlerweile min. 3 Leute ;-)
Aber wenn du den bereich Steuern und Jahresabschluss interessant findest, kannst du auch immer noch zu einer mittelständischen StBG/WPG gehen und nach einigen Jahren mind. StB werden. Dann passt auch das Gehalt wieder (auch wenn man hier oft anderes hört). Aber in dem Fall solltest du dich von der Illusion verabschieden, dass Steuerrecht viel mit Handelsrecht zu tun hat - das ist wirklich nur noch in Grunzügen der Fall, beide Rechtsgebiete driften seit Jahren voneinander weg.
Alternativ kannst du auch den Wechsel in die Industrie versuchen und den BiBu draufsatteln. Aber hier wirst du das Steuerrecht nur in Grundzügen kennen lernen (lehre selber in einen BiBu-Kurs das Thema). In deinem Unternehmen wirst du zwar dann hier eher Aufgaben mit mehr Verantwortung übernehmen dürfen, aber - entgegen landläufiger BiBu-Meinung - qualifiziert man sich hiermit nicht direkt für Führungspositionen (was für einen "gut bezahlten" Job idR notwendig ist)
Liebe Grüße
Liebe Grüße

antworten
Perian

Abbruch Diplom Finanzwirt

WiWi Gast schrieb am 02.10.2018:

Also zur Info: Hier schreiben jetzt mitlerweile min. 3 Leute ;-)
Aber wenn du den bereich Steuern und Jahresabschluss interessant findest, kannst du auch immer noch zu einer mittelständischen StBG/WPG gehen und nach einigen Jahren mind. StB werden. Dann passt auch das Gehalt wieder (auch wenn man hier oft anderes hört). Aber in dem Fall solltest du dich von der Illusion verabschieden, dass Steuerrecht viel mit Handelsrecht zu tun hat - das ist wirklich nur noch in Grunzügen der Fall, beide Rechtsgebiete driften seit Jahren voneinander weg.
Alternativ kannst du auch den Wechsel in die Industrie versuchen und den BiBu draufsatteln. Aber hier wirst du das Steuerrecht nur in Grundzügen kennen lernen (lehre selber in einen BiBu-Kurs das Thema). In deinem Unternehmen wirst du zwar dann hier eher Aufgaben mit mehr Verantwortung übernehmen dürfen, aber - entgegen landläufiger BiBu-Meinung - qualifiziert man sich hiermit nicht direkt für Führungspositionen (was für einen "gut bezahlten" Job idR notwendig ist)
Liebe Grüße

Vielen Dank für die ausführliche Antwort deinerseits. :)
Welche Fortbildungen für das Handelsrecht kannst du mir denn empfehlen, wenn man sich in diesem Bereich weiterentwickeln will? Oder gibt es da dann nur den WP?

Mit welchem Gehalt kann man denn i.d.R. als Bilanzbuchhalter rechnen? Habe laut Robert Half irgendwas von ca.70k nach 15 Jahren BE gelesen. Ist das realistisch?

Viele Grüße

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Grüß dich, ich bin ebenfalls Diplom-Finanzwirt. Nach dem Studium kam ich ziemlich schnell zur Betriebsprüfung. Dieses Jahr machte ich den Steuerberater und mache mich nun nächstes Jahr selbständig.
Falls du irgendwelche konkrete Fragen hast, kann ich dir vielleicht weiterhelfen.

antworten
Perian

Abbruch Diplom Finanzwirt

Hi, vielen Dank für die angebotene Hilfe.

Im Moment finde ich den Trade-off zwischen Aufwand und Ertrag des Studiums nicht sonderlich vielversprechend. Finde den Aufwand wesentlich höher als für meinen Wiwi-Bachelor. Nach dem Studium verdient man ja ca. 2k netto (für den Anfang natürlich nicht schlecht) aber das Gehalt steigt ja auch nicht sonderlich viel an über die Jahre, oder sehe ich das komplett falsch?

Deswegen ist auch meine Überlegung wieder zurück ins Accounting zu gehen, aber dann eben in die Industrie, oder irgendwann vielleicht in den öff. Dienst wenn man ein bisschen Erfahrung gesammelt hat.

Oder übersehe ich klare Vorteile (außer die typischen Beamtenvorteile)?

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Perian schrieb am 02.10.2018:

Hi, vielen Dank für die angebotene Hilfe.

Im Moment finde ich den Trade-off zwischen Aufwand und Ertrag des Studiums nicht sonderlich vielversprechend. Finde den Aufwand wesentlich höher als für meinen Wiwi-Bachelor. Nach dem Studium verdient man ja ca. 2k netto (für den Anfang natürlich nicht schlecht) aber das Gehalt steigt ja auch nicht sonderlich viel an über die Jahre, oder sehe ich das komplett falsch?

Deswegen ist auch meine Überlegung wieder zurück ins Accounting zu gehen, aber dann eben in die Industrie, oder irgendwann vielleicht in den öff. Dienst wenn man ein bisschen Erfahrung gesammelt hat.

Oder übersehe ich klare Vorteile (außer die typischen Beamtenvorteile)?

Du übersiehst den Vorteil, dass du niemals hart arbeiten musst...

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Perian schrieb am 02.10.2018:

Hi, vielen Dank für die angebotene Hilfe.

Im Moment finde ich den Trade-off zwischen Aufwand und Ertrag des Studiums nicht sonderlich vielversprechend. Finde den Aufwand wesentlich höher als für meinen Wiwi-Bachelor. Nach dem Studium verdient man ja ca. 2k netto (für den Anfang natürlich nicht schlecht) aber das Gehalt steigt ja auch nicht sonderlich viel an über die Jahre, oder sehe ich das komplett falsch?

Deswegen ist auch meine Überlegung wieder zurück ins Accounting zu gehen, aber dann eben in die Industrie, oder irgendwann vielleicht in den öff. Dienst wenn man ein bisschen Erfahrung gesammelt hat.

Oder übersehe ich klare Vorteile (außer die typischen Beamtenvorteile)?

Hi, der Beamte noch mal.
Mit 29 Jahren und 7 Jahren Berufserfahrung verdiene 2,7k netto.
Bei der Steuerberaterprüfung habe ich deutlich gemerkt, dass man vor allem als Betriebsprüfer deutlich mehr an steuerlichem Wissen und eigenverantwortlichen arbeiten gelernt hat als die Steuerberaterassistenten.
Die Vielfalt und die Tiefe an steuerlichen Wissen hätte ich bestimmt nicht mal annährend irgendwo als Assistent in Erfahrung bringen können.
Die vielseitigen und lehrreichen ersten Berufsjahre in der Prüfung sind das besondere am Diplom-Finanzwirt, nicht das Studium an sich.

antworten
Perian

Abbruch Diplom Finanzwirt

Danke für deine erneute schnelle Antwort. 2,7k netto nach nur 7 Jahren sind echt nicht schlecht, aber da bist du dann auch schnell aufgestiegen, oder?

Wie empfandest du den Lernaufwand im Studium? Ich finde es ist jetzt gerade zu Beginn echt viel Stoff. Deswegen meine Überlegung zurück ins Accounting zu gehen (macht mir ebenfalls sehr viel Spaß) und mit ein paar Jahren Berufserfahrung in den öff. Dienst als Referent. Das sind ja meist auch Stellen die mit E11-12 bewertet werden.

Ist der Wiwi Gast noch aktiv, der Dozent im Bibu Lehrgang ist und könnte auf meine Frage antworten? :D

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Perian schrieb am 02.10.2018:

Danke für deine erneute schnelle Antwort. 2,7k netto nach nur 7 Jahren sind echt nicht schlecht, aber da bist du dann auch schnell aufgestiegen, oder?

Wie empfandest du den Lernaufwand im Studium? Ich finde es ist jetzt gerade zu Beginn echt viel Stoff. Deswegen meine Überlegung zurück ins Accounting zu gehen (macht mir ebenfalls sehr viel Spaß) und mit ein paar Jahren Berufserfahrung in den öff. Dienst als Referent. Das sind ja meist auch Stellen die mit E11-12 bewertet werden.

Ist der Wiwi Gast noch aktiv, der Dozent im Bibu Lehrgang ist und könnte auf meine Frage antworten? :D

Ich bin immer zum erstmöglichen Zeitpunkt befördert worden. A11 wird man aber heutzutage aufgrund der Pensionierung zumindest in Süddeutschland viel schneller als früher. Spätestens nach 10 bis 12 Jahren sollte das jetzt drinnen sein.

Der Aufwand im Studium ist enorm und deutlich höher als in einem durchschnittlichen Studium. Der Aufwand lohnt sich aber.

Die in der Finanzverwaltung sind sehr konservativ. Bis auf Juristen gibt es quasi gar keine Quereinsteiger. Ein Wechsel von der Wirtschaft in die Steuerverwaltung ist sehr sehr schwierig. Ich würde mir dazu keine Hoffnungen machen.

Die Frage ist generell, was willst du werden?
Steuerberater?
Wenn du Steuerberatung für den Mittelstand machen möchtest, Ist der Diplom-Finanzwirt ideal. Für die Big4 braucht man das zusätzliche Studium nicht. Die nehmen eh momentan alles und jeden.
Die Industrie rekrutiert zudem gerne aus der Großbetriebsprüfung.

Falls du irgendwas mit Wirtschaftsprüfer machen möchtest, bringt dir das Studium auch sehr wenig.

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

WiWi Gast schrieb am 02.10.2018:

Perian schrieb am 02.10.2018:

Hi, vielen Dank für die angebotene Hilfe.

Im Moment finde ich den Trade-off zwischen Aufwand und Ertrag des Studiums nicht sonderlich vielversprechend. Finde den Aufwand wesentlich höher als für meinen Wiwi-Bachelor. Nach dem Studium verdient man ja ca. 2k netto (für den Anfang natürlich nicht schlecht) aber das Gehalt steigt ja auch nicht sonderlich viel an über die Jahre, oder sehe ich das komplett falsch?

Deswegen ist auch meine Überlegung wieder zurück ins Accounting zu gehen, aber dann eben in die Industrie, oder irgendwann vielleicht in den öff. Dienst wenn man ein bisschen Erfahrung gesammelt hat.

Oder übersehe ich klare Vorteile (außer die typischen Beamtenvorteile)?

Hi, der Beamte noch mal.
Mit 29 Jahren und 7 Jahren Berufserfahrung verdiene 2,7k netto.
Bei der Steuerberaterprüfung habe ich deutlich gemerkt, dass man vor allem als Betriebsprüfer deutlich mehr an steuerlichem Wissen und eigenverantwortlichen arbeiten gelernt hat als die Steuerberaterassistenten.
Die Vielfalt und die Tiefe an steuerlichen Wissen hätte ich bestimmt nicht mal annährend irgendwo als Assistent in Erfahrung bringen können.
Die vielseitigen und lehrreichen ersten Berufsjahre in der Prüfung sind das besondere am Diplom-Finanzwirt, nicht das Studium an sich.

Da ist jeder IGM Boy bei min 3-4k netto.
Dazu hat man den riesen Nachteil der pkv

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

WiWi Gast schrieb am 02.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 02.10.2018:

Perian schrieb am 02.10.2018:

Hi, vielen Dank für die angebotene Hilfe.

Im Moment finde ich den Trade-off zwischen Aufwand und Ertrag des Studiums nicht sonderlich vielversprechend. Finde den Aufwand wesentlich höher als für meinen Wiwi-Bachelor. Nach dem Studium verdient man ja ca. 2k netto (für den Anfang natürlich nicht schlecht) aber das Gehalt steigt ja auch nicht sonderlich viel an über die Jahre, oder sehe ich das komplett falsch?

Deswegen ist auch meine Überlegung wieder zurück ins Accounting zu gehen, aber dann eben in die Industrie, oder irgendwann vielleicht in den öff. Dienst wenn man ein bisschen Erfahrung gesammelt hat.

Oder übersehe ich klare Vorteile (außer die typischen Beamtenvorteile)?

Hi, der Beamte noch mal.
Mit 29 Jahren und 7 Jahren Berufserfahrung verdiene 2,7k netto.
Bei der Steuerberaterprüfung habe ich deutlich gemerkt, dass man vor allem als Betriebsprüfer deutlich mehr an steuerlichem Wissen und eigenverantwortlichen arbeiten gelernt hat als die Steuerberaterassistenten.
Die Vielfalt und die Tiefe an steuerlichen Wissen hätte ich bestimmt nicht mal annährend irgendwo als Assistent in Erfahrung bringen können.
Die vielseitigen und lehrreichen ersten Berufsjahre in der Prüfung sind das besondere am Diplom-Finanzwirt, nicht das Studium an sich.

Da ist jeder IGM Boy bei min 3-4k netto.
Dazu hat man den riesen Nachteil der pkv

Weil natürlich auch jeder Der Branche zu einem IGM Boy wird, die stellen ja bekanntlich ein wie wild

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

IGM -> eher bei 5,5k bis 6,5k und man kann eine ruhige Kogel schieben...

WiWi Gast schrieb am 02.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 02.10.2018:

Perian schrieb am 02.10.2018:

Hi, vielen Dank für die angebotene Hilfe.

Im Moment finde ich den Trade-off zwischen Aufwand und Ertrag des Studiums nicht sonderlich vielversprechend. Finde den Aufwand wesentlich höher als für meinen Wiwi-Bachelor. Nach dem Studium verdient man ja ca. 2k netto (für den Anfang natürlich nicht schlecht) aber das Gehalt steigt ja auch nicht sonderlich viel an über die Jahre, oder sehe ich das komplett falsch?

Deswegen ist auch meine Überlegung wieder zurück ins Accounting zu gehen, aber dann eben in die Industrie, oder irgendwann vielleicht in den öff. Dienst wenn man ein bisschen Erfahrung gesammelt hat.

Oder übersehe ich klare Vorteile (außer die typischen Beamtenvorteile)?

Hi, der Beamte noch mal.
Mit 29 Jahren und 7 Jahren Berufserfahrung verdiene 2,7k netto.
Bei der Steuerberaterprüfung habe ich deutlich gemerkt, dass man vor allem als Betriebsprüfer deutlich mehr an steuerlichem Wissen und eigenverantwortlichen arbeiten gelernt hat als die Steuerberaterassistenten.
Die Vielfalt und die Tiefe an steuerlichen Wissen hätte ich bestimmt nicht mal annährend irgendwo als Assistent in Erfahrung bringen können.
Die vielseitigen und lehrreichen ersten Berufsjahre in der Prüfung sind das besondere am Diplom-Finanzwirt, nicht das Studium an sich.

Da ist jeder IGM Boy bei min 3-4k netto.
Dazu hat man den riesen Nachteil der pkv

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WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

ich arbeitet im Steuerbereich. Diplom-FW ist auch in der Unternehmenswelt ein gern gesehener Abschluss. Wenn du dazu Berufserfahrung als Betriebsprüfer mitbringst, wirst mit Handkuss genommen. Klar nicht als Abteilungsleiter, aber als Referent etc.

Schulisch geht es überall zu. Die Sachverhalte kommen noch.

antworten
Perian

Abbruch Diplom Finanzwirt

Wollte dann auch nicht in die Finanzverwaltung, sondern in einen anderen Bereich des öffentlichen Dienstes. Die haben ja auch alle Buchhaltungsabteilungen und als Referent habe ich da schon die ein oder andere Stelle gesehen die mit E11-13 bewertet worden ist.

Ja den Steuerberater an sich finde ich auch sehr interessant, nur ich bin mir echt nicht sicher, falls ich den Diplom Finanzwirt fortsetze, ob ich mir dann noch einmal so einen Lernstress geben will. ;)

Es ist einfach eine sehr schwere Entscheidung. Ich finde sowohl das Handels- wie auch das Steuerrecht spannend. Der Vorteil liegt momentan natürlich beim Handelsrecht, weil ich da schon einen Abschluss erworben habe. Allerdings finde ich das Wissen im Steuerrecht "wertvoller", da es in der Öffentlichkeit einfach präsenter ist...

Sind die 2,7k netto vor oder nach Abzug der PKV? :)

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Leute ich habe mittlerweile ein Angebot für Accounting bekommen allerdings ist es über einen Personalvermittler. Gehalt liegt bei knapp 2,7k Brutto aber ich sehe die Chance das ich langfristig damit unterkomme. Denkt ihr ich sollte es annehmen?

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Perian schrieb am 02.10.2018:

Wollte dann auch nicht in die Finanzverwaltung, sondern in einen anderen Bereich des öffentlichen Dienstes. Die haben ja auch alle Buchhaltungsabteilungen und als Referent habe ich da schon die ein oder andere Stelle gesehen die mit E11-13 bewertet worden ist.

Ja den Steuerberater an sich finde ich auch sehr interessant, nur ich bin mir echt nicht sicher, falls ich den Diplom Finanzwirt fortsetze, ob ich mir dann noch einmal so einen Lernstress geben will. ;)

Es ist einfach eine sehr schwere Entscheidung. Ich finde sowohl das Handels- wie auch das Steuerrecht spannend. Der Vorteil liegt momentan natürlich beim Handelsrecht, weil ich da schon einen Abschluss erworben habe. Allerdings finde ich das Wissen im Steuerrecht "wertvoller", da es in der Öffentlichkeit einfach präsenter ist...

Sind die 2,7k netto vor oder nach Abzug der PKV? :)

Nach Abzug der PKV natürlich. Also richtiges netto.

antworten
Perian

Abbruch Diplom Finanzwirt

Okay vielen Dank für die Auskunft.

Hast mir echt weitergeholfen. :)
Auch wenn ich immer noch nicht genau weiß, was ich machen soll.

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Perian schrieb am 02.10.2018:

Nach dem Studium verdient man ja ca. 2k netto (für den Anfang natürlich nicht schlecht) aber das Gehalt steigt ja auch nicht sonderlich viel an über die Jahre, oder sehe ich das komplett falsch?

Ja, das siehst du falsch, du scheinst die den Stufenaufstieg und die Erhöhungen der Besoldungstabellen an sich zu vergessen. In ca. 7 Jahren zu A11 --> dann schau dir doch mal die Eingangsbesoldung A9 Stufe 2 der Tabelle 2011 an und vergleiche sie mit A11 Stufe 5 der Tabelle 2018 und schau dir das Nettogehalt auf mit dem Rechner auf oeffentlicher-dienst.info an. Das ist in 7 Jahren eine Steigerung von 900-1.000 € netto. An den Stufen hat sich wohl inzwischen was geändert, aber das ist doch ein Anhaltspunkt, wie sich dein Gehalt bei der aktuellen Beförderungssituation voraussichtlich entwickeln wird.

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Perian schrieb am 02.10.2018:

Wollte dann auch nicht in die Finanzverwaltung, sondern in einen anderen Bereich des öffentlichen Dienstes. Die haben ja auch alle Buchhaltungsabteilungen und als Referent habe ich da schon die ein oder andere Stelle gesehen die mit E11-13 bewertet worden ist.

Ja den Steuerberater an sich finde ich auch sehr interessant, nur ich bin mir echt nicht sicher, falls ich den Diplom Finanzwirt fortsetze, ob ich mir dann noch einmal so einen Lernstress geben will. ;)

Es ist einfach eine sehr schwere Entscheidung. Ich finde sowohl das Handels- wie auch das Steuerrecht spannend. Der Vorteil liegt momentan natürlich beim Handelsrecht, weil ich da schon einen Abschluss erworben habe. Allerdings finde ich das Wissen im Steuerrecht "wertvoller", da es in der Öffentlichkeit einfach präsenter ist...

Sind die 2,7k netto vor oder nach Abzug der PKV? :)

Der Beamte:
Auch unabhängig von der Finanzverwaltung ist ein Einstieg von außerhalb nicht einfach. Das meiste wird intern besetzt.

Der Lernstress für den Steuerberater ist nicht mit dem Studium vergleichbar. Das Studium ist deutlich einfacher. Die Vorbereitung für den Steuerberater ist unglaublich hart.

Als Steuerberater muss man Handels wie auch Steuerrecht können. In der Steuerberaterprüfung ist beides gefordert. Bei mir in der Praxis benötige ich immer mehr Handelsrecht, wobei Steuerrecht ganz klar die Überhand hat.

Das wichtigste ist der Steuerberatertitel. Der öffnet dir in den meisten Bereichen die Türen. Selbst in der Industrie wird er in dieser Branche verlangt.

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Der Beamte:
Auch unabhängig von der Finanzverwaltung ist ein Einstieg von außerhalb nicht einfach. Das meiste wird intern besetzt.

Der Lernstress für den Steuerberater ist nicht mit dem Studium vergleichbar. Das Studium ist deutlich einfacher. Die Vorbereitung für den Steuerberater ist unglaublich hart.

Als Steuerberater muss man Handels wie auch Steuerrecht können. In der Steuerberaterprüfung ist beides gefordert. Bei mir in der Praxis benötige ich immer mehr Handelsrecht, wobei Steuerrecht ganz klar die Überhand hat.

Das wichtigste ist der Steuerberatertitel. Der öffnet dir in den meisten Bereichen die Türen. Selbst in der Industrie wird er in dieser Branche verlangt.

Hallo,
interessante und ausführliche Antworten deinerseits in diesem Thread, danke schonmal hierfür.

Dürfte ich fragen, wie und wie lange du dich auf die Steuerberaterprüfung vorbereitet hast?

Bin selbst als Betriebsprüfer beim FA tätig und plane in 2 Jahren die Steuerberaterprüfung abzulegen.

Persönlich sehe ich allerdings, nach eingehender Information, Vorbereitungskurse der klassischen Bildungsanbieter als sehr schlechtes Preis-/Leistungsverhältnis an.
Imsbesondere unterrichten dort ja extrem viele Kollegen aus der Finanzverwaltung.

Würde mich über eine Antwort freuen.

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Perian schrieb am 03.10.2018:

Okay vielen Dank für die Auskunft.

Hast mir echt weitergeholfen. :)
Auch wenn ich immer noch nicht genau weiß, was ich machen soll.

Ich habe den StB in einer Big4 geschrieben. Bin im Audit. Ich kann dir nur empfehlen die fachlich wirklich sehr sehr gute steuerliche Ausbilsung beim Finanzamt zu machen, wenn du planst zukünftig in diesem Bereich zu arbeiten und auch den StB abzulegen. An deiner Stelle würde ich mich auch nicht auf einen Weg, sprich Beratung, Industrie oder Amt, bereits jetzt schon versteifen.

antworten
Perian

Abbruch Diplom Finanzwirt

Hi,

Danke noch einmal an dich @Beamter.

  • Reine Spezialisierungen für das Handelsrecht gibt es nicht?
  • Oder wird das über die StB abgedeckt?

Vielen Dank im Voraus,
Perian

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

WiWi Gast schrieb am 03.10.2018:

Der Beamte:
Auch unabhängig von der Finanzverwaltung ist ein Einstieg von außerhalb nicht einfach. Das meiste wird intern besetzt.

Der Lernstress für den Steuerberater ist nicht mit dem Studium vergleichbar. Das Studium ist deutlich einfacher. Die Vorbereitung für den Steuerberater ist unglaublich hart.

Als Steuerberater muss man Handels wie auch Steuerrecht können. In der Steuerberaterprüfung ist beides gefordert. Bei mir in der Praxis benötige ich immer mehr Handelsrecht, wobei Steuerrecht ganz klar die Überhand hat.

Das wichtigste ist der Steuerberatertitel. Der öffnet dir in den meisten Bereichen die Türen. Selbst in der Industrie wird er in dieser Branche verlangt.

Hallo,
interessante und ausführliche Antworten deinerseits in diesem Thread, danke schonmal hierfür.

Dürfte ich fragen, wie und wie lange du dich auf die Steuerberaterprüfung vorbereitet hast?

Bin selbst als Betriebsprüfer beim FA tätig und plane in 2 Jahren die Steuerberaterprüfung abzulegen.

Persönlich sehe ich allerdings, nach eingehender Information, Vorbereitungskurse der klassischen Bildungsanbieter als sehr schlechtes Preis-/Leistungsverhältnis an.
Imsbesondere unterrichten dort ja extrem viele Kollegen aus der Finanzverwaltung.

Würde mich über eine Antwort freuen.

Meine Vorbereitung war rückblickend nicht ganz so optimal. Habe einen Samstagskurs bei Dr. Bannas gemacht. Der war nicht so gut. Leider ging er auch bis August vor dem Examen (ist ja im Oktober). So das viele Themengebiete erst ganz spät unterrichtet wurden. Daher legt man gerne Klausuren zur Seite, die man nicht kann, weil man sich sagt es wird noch unterrichtet. Und dann ist plötzlich 2 Monate vor dem Examen und man hat zu wenig Klausuren gemacht.
Rückblickend würde ich keinen Samstagskurs mehr machen. Von Vollzeitintensivkurse die über 3 Monate gehen, halte ich auch nichts. Zusätzlich zum Samstagskurs habe ich obligatorisch 12 Klausuren in einem Präsenzkurs geschrieben.
Der Samstagskurs begann 12 Monate vor dem Examen.

Mein Tipp an dich:
Klausurenfernkurs. Müssen keine 30 oder so sein. Ca 15 reichen. Knoll ist ein guter Anbieter. Anschließend Klausurenpräsenzkurse. Da ist Knoll wiederum zu empfehlen. Dann hast du zwischen 25 und 35 Klausuren gemacht, was auf jeden Fall reichen.
Knoll bot mal einen Samstagskurs an, der im Februar bereits schon vorbei war. Das sieht gar nicht so schlecht aus. Da werden viele Basics vermittelt und man kommt gut rein. Ein Samstagskurs soll nur die Grundlagen vermittelt. Die Datails kommen in den Klausuren!

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Perian schrieb am 03.10.2018:

Hi,

Danke noch einmal an dich @Beamter.

  • Reine Spezialisierungen für das Handelsrecht gibt es nicht?
  • Oder wird das über die StB abgedeckt?

Vielen Dank im Voraus,
Perian

Je nachdem was du später konkret machst kannst du schon sehr viel mit Handelsrecht zu tun haben. Zum Beispiels im Rechnungswesenabteilungen in der Inudstrie.

Handelsrecht wird im Steuerberaterexmanen mit abgedeckt. Später je nach dem was du als Steuerberater machst auch. Es gibt jedoch Steuerberater, die absolut gar nichts mit HR zu tun haben, zum Beispiel Umsatzsteuerexperten in den Big4.

antworten
Perian

Abbruch Diplom Finanzwirt

Danke für die Antwort. :)

Ich dachte aber eher an Alternativen jenseits vom StB, oder gibt es da keine?

Viele Grüße,
Perian

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Perian schrieb am 04.10.2018:

Danke für die Antwort. :)

Ich dachte aber eher an Alternativen jenseits vom StB, oder gibt es da keine?

Viele Grüße,
Perian

Rechnungswesenabteilungen in der Industrie.

antworten
Perian

Abbruch Diplom Finanzwirt

Außer dem BiBu gibt es dort keine anderen Weiterbildungen, die sich lohnen?

Viele Grüße,
Perian

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Perian schrieb am 04.10.2018:

Außer dem BiBu gibt es dort keine anderen Weiterbildungen, die sich lohnen?

Viele Grüße,
Perian

Ein Master im Fernstudium wäre bestimmt eine klasse Weiterbildung. Mehr fällt mir da jetzt nicht ein.
Bilanzbuchhalter ist aber vom Niveau her nichts berauschendes. Das machen meist Leute nach ihrer Ausbildung.

antworten
Perian

Abbruch Diplom Finanzwirt

Hi, auch nochmal vielen Dank für deine Antwort und sorry das ich mich erst jetzt melde. :)

Gibt es da Tipps, welche Fernuni besonders geeignet ist?

Nehme gerne noch weitere Tipps entgegen.

Besten Dank und viele Grüße,
Perian

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Perian schrieb am 08.10.2018:

Hi, auch nochmal vielen Dank für deine Antwort und sorry das ich mich erst jetzt melde. :)

Gibt es da Tipps, welche Fernuni besonders geeignet ist?

Nehme gerne noch weitere Tipps entgegen.

Besten Dank und viele Grüße,
Perian

Fernuni gibt es ja nur ein soweit ich weiß (Hagen?). Aber unter den Fern FHs kann ich AKAD empfehlen.

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Perian schrieb am 08.10.2018:

Hi, auch nochmal vielen Dank für deine Antwort und sorry das ich mich erst jetzt melde. :)

Gibt es da Tipps, welche Fernuni besonders geeignet ist?

Nehme gerne noch weitere Tipps entgegen.

Besten Dank und viele Grüße,
Perian

Hallo Perian,
leider bin ich (WP/StB #BiBu-Dozent) erst jetzt wieder aus meinem Urlaub zurück. Als "ordentliche" Fortbildung in Sachen Handelsrecht kann ich persönlich nur den WP empfehlen. Hier lernt man wirklich die ganzen Feinheiten der Rechnungslegung - und geht weitaus mehr in die Tiefe als z. B. beim StB-Examen; ich sage nur Bilanzierung von Emissionsrechten und Lageberichterstattung ;-)
Der BiBu ist sicherlich ganz solide, aber - wie bereits erwähnt - auch nichts berauschendes...
Aber wem bereits der Steuer-Fachwirt "zuviel Lernerei" ist, sollte es sich 2x überlegen.
Liebe Grüße

antworten
Perian

Abbruch Diplom Finanzwirt

Hi Bibu Dozent,

sorry das ich erst jetzt antworte, ich hoffe du liest es noch. Haben gerade unsere ersten Klausuren geschrieben, da waren die Gedanken woanders.

Mit welchen Gehältern kann man denn so als Bibu rechnen? Kennst du dich da aus? Wo steht man als StB bzw. WP?

Muss mich in den nächsten Tagen entscheiden, ob ich die Ausbildung beim FA fortsetze oder diese zum Ende der Probezeit beende. Fällt mir im Moment sehr schwer die gesamte Woche von meiner Freundin getrennt zu sein, deswegen weiß ich noch nicht genau wie ich mich entscheide.
An sich ist die Ausbildung, aber echt ziemlich gut. Weitere Knackpunkte sind für mich die Dauer (noch fast 3 Jahre, hatte den Zeitraum zu Beginn einfach nicht so auf dem Schirm) und die daraus resultierenden Gehaltseinbußen.
Bin mir einfach nicht schlüssig.

Viele Grüße,
Perian

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Hallo Perian,

die Entscheidung kann dir leider keiner abnehmen; welchen Weg du einschlagen möchtest, musst du selbst entscheiden. Aber ich persönlich würde es nicht von Faktoren wie "Freundin unter der Woche sehen" abhängig machen - aber nur meine Meinung, jeder hat hier andere Prioritäten.
Zu den Gehältern würde ich gerne die aktuelle Vergütungsumfrage der WPK heranziehen, die m. E. n. einen sehr guten (und realsitischen) Überblick über die Vergütung gibt, gestaffelt nach BE (nur im Angestelltenverhältnis, Partner explizit ausgenommen):

Sachbearbeiter (normaler Absolvent, ohne weitere Qualifikation):
(1. Quartil - 3. Quartil, Median)
0-3 Jahre: 36-49k, Median 42k
4-8 Jahre: 44k-57k, Median 52k

9 Jahre: 52-78k, Median 60k

BiBu (BE nach Examen):
0-3 Jahre: 40-50k, Median 45k
4-8 Jahre: 48-60k, Median 54k

9 Jahre: 58-82k, Median 68k

StB (BE nach Examen):
0-3 Jahre: 54-68k, Median 64k
4-8 Jahre: 65-95k, Median 73k

9 Jahre: 76-123k, Median 85k

WP (BE nach Examen):
0-3 Jahre: 71-92k, Median 85k
4-8 Jahre: 88-120k, Median 101k

9 Jahre: 94-155k, Median 130k
Gehälter als Partner/Selbstständiger ++

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.
Liebe Grüße

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Perian

Abbruch Diplom Finanzwirt

Hi,

erneut vielen Dank für deine Antwort. Lass mir das Ganze die nächsten Tage noch ein bisschen durch den Kopf gehen und entscheide dann zum Wochenende.

Viele Grüße,
Perian

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WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Hallo Perian,

wie hast du dich entschieden?
Ich überlege mir auch nach meinem Vwl Bachelor nocheinmal den Diplom-Finanzwirt zu machen.

Gruß
Phil

Perian schrieb am 21.10.2018:

Hi,

erneut vielen Dank für deine Antwort. Lass mir das Ganze die nächsten Tage noch ein bisschen durch den Kopf gehen und entscheide dann zum Wochenende.

Viele Grüße,
Perian

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WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Hi,

sorry das ich erst jetzt antworte. Habe das Forum schon ewig nicht mehr besucht.

Ich habe den Diplom Finanzwirt noch in der Probezeit abgebrochen und muss sagen, dass es für mich eine gute Entscheidung war. Mit einem abgeschlossenem Studium fühlt man sich dort meiner Meinung nach einfach fehl am Platz.

Würde dir eher zu einem Master in Accounting/Taxation raten, da dir dieser auch die Chance auf den höheren Dienst ermöglicht. Mittlerweile kann man bei der Finanzverwaltung sogar als Quereinsteiger in der Betriebsprüfung einsteigen. (sowohl im gehobenen, wie auch im höheren Dienst)

Viele Grüße,
Perian

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

WiWi Gast schrieb am 15.08.2019:

Hi,

sorry das ich erst jetzt antworte. Habe das Forum schon ewig nicht mehr besucht.

Ich habe den Diplom Finanzwirt noch in der Probezeit abgebrochen und muss sagen, dass es für mich eine gute Entscheidung war. Mit einem abgeschlossenem Studium fühlt man sich dort meiner Meinung nach einfach fehl am Platz.

Würde dir eher zu einem Master in Accounting/Taxation raten, da dir dieser auch die Chance auf den höheren Dienst ermöglicht. Mittlerweile kann man bei der Finanzverwaltung sogar als Quereinsteiger in der Betriebsprüfung einsteigen. (sowohl im gehobenen, wie auch im höheren Dienst)

Viele Grüße,
Perian

Habe ich auch gelesen aber mit TVÖD 9. Da verdient jeder Bauingenieur beim Kreis mehr und der langweilt sich bei TVÖD 11.

antworten
WiWi Gast

Abbruch Diplom Finanzwirt

Hi hier ist nochmal der Thread-Ersteller,

ja da stimmt ich dir absolut zu. Im Landesdienst Hessen ist die Entgeltgruppe 9 wirklich ein Witz.

Bin jetzt beim Bund und dort wird gerade im Einstieg deutlich besser bezahlt (Entgeltgruppe E9c)!

Viele Grüße

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Diplom Finanzwirt

WiWi Gast

Als Beamter beim Finanzamt sollte man auch mit bekommen, was in anderen Berufen wirklich verdient wird. Deshalb wohl auch die Moti ...

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