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Überbewertete Arbeitgeber

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WiWi Gast

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Was sind eurer Meinung nach die Unternehmen/Brands, die außen hin top wirken, aber als Arbeitgeber mäßig bis schlecht ?

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WiWi Gast

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Banken, vor allem die T2 und T3 Buden

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WiWi Gast

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Big 4 bis Senior Manager. Ab SM sind sie wieder Top, davor zum wegwerfen mMn.

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WiWi Gast

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Die meisten Fintechs

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WiWi Gast

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Alle IGM Buden.

Ein Leben lang gefangen in einen Tarifsystem, was als gut verkauft wird, in Wahrheit aber keine Dynamik und Leistungsbereitschaft fördert.

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WiWi Gast

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Na komm, Tarif ist doch nur was für Low Performer...der High Performer wird ÜT und kann da sein ganzes Können unter Beweis stellen

WiWi Gast schrieb am 19.02.2020:

Alle IGM Buden.

Ein Leben lang gefangen in einen Tarifsystem, was als gut verkauft wird, in Wahrheit aber keine Dynamik und Leistungsbereitschaft fördert.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.02.2020:

Alle IGM Buden.

Ein Leben lang gefangen in einen Tarifsystem, was als gut verkauft wird, in Wahrheit aber keine Dynamik und Leistungsbereitschaft fördert.

Quatsch bist nur neidisch nicht als duali reingekommen zu sein

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.02.2020:

Big 4 bis Senior Manager. Ab SM sind sie wieder Top, davor zum wegwerfen mMn.

+1

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WiWi Gast

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IGM Duali ist doch der sichere Tod einer jeden PE/HF Karriere. Wieso sollte man darauf neidisch sein?

WiWi Gast schrieb am 19.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 19.02.2020:

Quatsch bist nur neidisch nicht als duali reingekommen zu sein

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WiWi Gast

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NTT Data super Marketing nach außen, innen viel Chaos & Machtspiele dazu Kostendruck und Vorgesetzte die sich schnell mal um 180 Grad drehen

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Evtl. Tecis? Die sind laut kununu Platz 1 der Top Arbeitgeber Deutschlands 2020... Hat da jemand Insights zu?

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WiWi Gast

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Commerzbank

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.02.2020:

IGM Duali ist doch der sichere Tod einer jeden PE/HF Karriere. Wieso sollte man darauf neidisch sein?

WiWi Gast schrieb am 19.02.2020:

BWL Studium ist genauso der sichere Tod jeder Top HF Karriere

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WiWi Gast

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Viele Startups. Versuchen schlechte Gehälter mit einer "Experience" zu rechtfertigen, die oft vor allem aus Chaos besteht.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.02.2020:

Evtl. Tecis? Die sind laut kununu Platz 1 der Top Arbeitgeber Deutschlands 2020... Hat da jemand Insights zu?

Habe da mein erstes "Praktikum" gemacht 2013. Puhh heftig die Bude.

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WiWi Gast

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Monkey Business wird doch immer noch besser bezahlt als die quant Jobs und die meisten Blackstone Leute bei LinkedIn haben BA studiert, also wovon redest du?

WiWi Gast schrieb am 19.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 19.02.2020:

BWL Studium ist genauso der sichere Tod jeder Top HF Karriere

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WiWi Gast

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Muss auch Coba sagen es ist unfassbar was dort alles leitung macht und was da nachkommt kannste dem hasen geben. Ahnung was zu tun ist hat niemand und die Zukunft gibbet ned in dem laden

Zum Glück bin ich da weg

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.02.2020:

Monkey Business wird doch immer noch besser bezahlt als die quant Jobs und die meisten Blackstone Leute bei LinkedIn haben BA studiert, also wovon redest du?

Nicht unbedingt; und selbst wenn: Ist halt Monkey Business; wenn du ein fleißiges Äffchen sein willst und 80h PPTs basteln möchtest, dann nur zu. Quants können 40h denken und Spaß bei der Arbeit haben.

Außerdem ist Blackstone ein PE-Fund und kein HF

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WiWi Gast

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Diese ganze Berliner Start-Up Szene. Alle Beschäftigten sind Director, VP oder C-Level und bekommen dafür ein Praktikantengehalt oder den Mindestlohn. Verstehe die ganzen Absolventen nicht, die das unbedingt machen möchten.

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WiWi Gast

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Wegen des Obstkorbes und des Kickers.

WiWi Gast schrieb am 19.02.2020:

Diese ganze Berliner Start-Up Szene. Alle Beschäftigten sind Director, VP oder C-Level und bekommen dafür ein Praktikantengehalt oder den Mindestlohn. Verstehe die ganzen Absolventen nicht, die das unbedingt machen möchten.

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WiWi Gast

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Süddeutsche Maschinenbaukonzerne (inc Automobilbau). Strukturen und Denkweise aus dem 19. Jahrhundert und finanziell auch erst in gehobener Position attraktiv dank der abstrusen Immobilienpreise in ihrem Umfeld

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.02.2020:

Wegen des Obstkorbes und des Kickers.

WiWi Gast schrieb am 19.02.2020:

Nicht zu vergessen die Yogastunden in der Mittagspause und das kostenlos McFit-Abo.

Es gibt tatsächlich viele Unternehmen, die mit solchen Nebensächlichkeiten auf Bewerbersuche gehen. Als ob das den fehlenden Firmenwagen und die lächerlichen Gehälter ausgleichen würde...

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WiWi Gast

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Push

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WiWi Gast

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Die ersten 4 Posts sind 10/10 true

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.02.2020:

Nicht unbedingt; und selbst wenn: Ist halt Monkey Business; wenn du ein fleißiges Äffchen sein willst und 80h PPTs basteln möchtest, dann nur zu. Quants können 40h denken und Spaß bei der Arbeit haben.

Außerdem ist Blackstone ein PE-Fund und kein HF

PE ist pp monkeywork. HF ist echte Denkarbeit für Mathematiker, nicht BWLer

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WiWi Gast

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Top tech (MS, Google etc.) in Deutschland. 0 Perspektive hier und Gehalt unter der Hälfte der USA in etwas Senioreren stufen

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 08.03.2024:

Top tech (MS, Google etc.) in Deutschland. 0 Perspektive hier und Gehalt unter der Hälfte der USA in etwas Senioreren stufen

Mal sehen, ob unser MBA Student kommentieren wird...

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WiWi Gast

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Kein direkter Arbeitgeber aber wenn man als dualer Student bei der CoBa, DB etc. startet, arbeitet man meistens erstmal in den Filialen mit. Inhaltlich lernt man viel. Das kann gut sein aber meistens ist es wirklich so, dass man heutzutage Leute mit BA auf alten Kaufmanns Arbeitsplätzen sitzt. Dementsprechend sind die Leute. Mit High Finance ist das nicht. Bin dann zum Glück aus der Filiale und nach FFM ins CB.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 08.03.2024:

Top tech (MS, Google etc.) in Deutschland. 0 Perspektive hier und Gehalt unter der Hälfte der USA in etwas Senioreren stufen

Wobei die Gehälter in den USA teilweise so abgehoben sind, dass man auch mit 50% davon in Deutschland zu den absoluten Top Verdienern gehört.

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WiWi Gast

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M.E. werden hier im Forum MBB und die DAX Unternehmen überbewertet. MBB wird hier immer glorifiziert, aber nach zwei Jahren wollen die meisten einfach nur noch weg von dort.

Bei den DAX Unternehmen muss man sich mal die Entwicklung in den letzten 20 Jahren ansehen. Wie oft dort irgendwelche Restrukturierungen nötig waren…

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WiWi Gast

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Ich würde nicht sagen, dass MBB hier glorifiziert wird. Sondern eben dass viele die tatsächlich bestehenden Vorteile von MBB (hohes Gehalt, „aufregender“ Alltag, klare Beförderungen und Gehaltsanstiege,…) wertschätzen und dafür die Nachteile in Kauf nehmen. Aber von glorifizieren würde ich hier nichts erkennen können

WiWi Gast schrieb am 09.03.2024:

M.E. werden hier im Forum MBB und die DAX Unternehmen überbewertet. MBB wird hier immer glorifiziert, aber nach zwei Jahren wollen die meisten einfach nur noch weg von dort.

Bei den DAX Unternehmen muss man sich mal die Entwicklung in den letzten 20 Jahren ansehen. Wie oft dort irgendwelche Restrukturierungen nötig waren…

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WiWi Gast

Überbewertete Arbeitgeber

WiWi Gast schrieb am 09.03.2024:

Bei den DAX Unternehmen muss man sich mal die Entwicklung in den letzten 20 Jahren ansehen. Wie oft dort irgendwelche Restrukturierungen nötig waren…

Trotzdem zahlen sie besser als viele andere Unternehmen und bei einer Restrukturierung gibt meist eine Abfindung. In kleinen Buden werden die Leute einfach gekickt und man muss sich auf einen teils langwierigen Rechtstreit einlassen, um noch etwas rauszuholen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 08.03.2024:

Top tech (MS, Google etc.) in Deutschland. 0 Perspektive hier und Gehalt unter der Hälfte der USA in etwas Senioreren stufen

😂 Wieder mal jemand der BigTech nur aus dem Forum hier kennt...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 09.03.2024:

M.E. werden hier im Forum MBB und die DAX Unternehmen überbewertet. MBB wird hier immer glorifiziert, aber nach zwei Jahren wollen die meisten einfach nur noch weg von dort.

Bei den DAX Unternehmen muss man sich mal die Entwicklung in den letzten 20 Jahren ansehen. Wie oft dort irgendwelche Restrukturierungen nötig waren…

Dax ist trotzdem das beste was du machen kannst in den meisten Fällen. Kmu ist oft Selbstbetrug.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 09.03.2024:

Trotzdem zahlen sie besser als viele andere Unternehmen und bei einer Restrukturierung gibt meist eine Abfindung. In kleinen Buden werden die Leute einfach gekickt und man muss sich auf einen teils langwierigen Rechtstreit einlassen, um noch etwas rauszuholen.

Definiere kleine Bude. Es gibt genügend Hidden Champions mit 500 Mio aufwärts umsatz und über 1000 Mitarbeiter. Die bezahlen teilweise genauso gut, weil die wissen, dass die nicht diesen Brand haben. Zudem sitzen die nicht in den ganzen Großstädten zwangsweise.

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WiWi Gast

Überbewertete Arbeitgeber

Das ist sehr subjektiv. Ich halte MBB und IBs für überbewertet. Ja man verdient gut, aber für die körperliche und insbesondere mentale Gesundheit ist das Arbeiten dort schädlich. Tätigkeiten oft sehr stupide (Excel, PP). Den erhofften guten Exit gibt's nur sehr selten.

Ebenso sehr große Konzerne. Da geht's genauso starr und bürokratisch zu, wie im ÖD. Tätigkeiten werden bis zur Absurdität aufgespalten und dafür eigene Stellen gebildet. Die häufig gepriesen Lernkurve gibt's dort gar nicht, weil man häufig nur einen ultra kleinen Ausschnitt sieht und bearbeitet. Vielfalt und wirkliches über den Tellerrand schauen gibt's dort nicht. Einzig Netzwerk ist solide und vor allem Bezahlung.

Gegenfrage: Welche Arbeitgeber halte ich für unterbewertet?
Tatsächlich KUMs. Die eigene Erfahrung hat mir gezeigt wie viel mehr man hier mitgestalten und bewirken kann, wie viel mehr Verantwortung man bekommt (wirkliche Lernkurve!) und wie toll es sein kann, wenn man sein Werk sieht und vor allem seine Tätigkeit auch im Gesamtunternehmenskontext einordnen kann. Ja, ich verdiene vielleicht weniger, aber auch nur geringfügig.

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WiWi Gast

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Echt schlimm. Komm mit meinen 240k OTE gerade so über die Runden (10J BE). Die letzten Jahre aber eigentlich immer 20-30% über OTE wegen hohem variablen Anteil (vgl mit Deutschen Konzernen) und regelmäßiger Zielübererreichung.

WiWi Gast schrieb am 09.03.2024:

😂 Wieder mal jemand der BigTech nur aus dem Forum hier kennt...

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WiWi Gast

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OEMs

habe schon bei 2 gearbeitet, und es ist wie in einer Behörde wo man wirklich eingeht.

Da kann man gleich in den öffentlichen Dienst, der ist zumindest sicherer, perspektivisch.

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WiWi Gast

Überbewertete Arbeitgeber

Viele Leute feiern die Berliner Start Up Szene, weil sie gerne etwas Neues aufbauen möchten. Die sind sich natürlich dem Risiko bewusst, dass man am nächsten Tag pleite sein könnte.

Der Traum beim nächsten Google oder Spotify dabei zu sein motiviert die Leute. Wenn man keine Familie zu versorgen hat und noch jung ist wieso sollte man es nicht probieren?

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WiWi Gast

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Die großen PE Läden wie EQT werden definitiv overhyped.

Massiver Druck und eine self selection an Seniors (diejenigen, die bei top MBB/IB schon zu den krassesten Schwitzern gehörten) gepaart damit, dass der Erfolg eines Deals maßgeblich an deren Compensation / Karriereambitionen gekoppelt ist, machen das Umfeld für juniore Kollegen zum Horror.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.02.2020:

Was sind eurer Meinung nach die Unternehmen/Brands, die außen hin top wirken, aber als Arbeitgeber mäßig bis schlecht ?

Gab da mal den Tipp vom Karrierecoach:

Diejenigen Unternehmen, die überall Plakate mit Sprüchen haben ("Wir sind Top Arbeitgeber", "Bei uns zählt der Mitarbeiter" usw.), sind diejenigen, die es am meisten nötig haben, solche Plakate aufzuhängen.

Soll heißen, sehr gute Unternehmen müssen nicht die große Werbetrommel rühren, weil sich das rumspricht, schlechte Unternehmen umso mehr. Daher je größer die Werbeplakate und die tollen Angebote, desto mieser mMn. die Arbeitskultur und desto höher der Arbeitsstress.

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Voice of Reason

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Ich geh davon aus, Du meinst mich?
Na klar, mach ich doch gerne.
Der Post ist natürlich Quark.
Das Gehalt ist nur dann in den USA doppelt so hoch wie in DE, wenn dein Standort NYC oder Silicon Valley ist - da zahlst Du aber halt auch 4000USD Miete für ein 1,5 Zimmer Apartment, der Kaffee bei Starbucks kostet 14USD und diese Lebenshaltungskosten werden halt in den Gehältern reflektiert.
Wenn Dein Standort in Utah City oder Kansas City ist, dann sind die Gehälter sogar in absoluten Zahlen de facto identisch mit Deutschland.

Bzgl. Perspektive: Der zweitmächtigste Mann von Alphabet (Philipp Schindler, “Best bezahlter Deutscher Angestellter der Welt”) ist Deutscher.
Der Europa-VP von Google ist Deutscher. Der Europa-VP von Google Cloud (mein Boss) ist Deutscher. Global Head of Security Engineering ist Deutscher. EMEA Head of Public Relations ist Deutsche… könnte ich beliebig weiterfortführen.
Und das sind alles Leute mit hunderten und teilweise tausenden Leuten unter sich, im Fall von Philipp sogar rund 30.000…
Und bei MSFT gibts ganz ähnliche Leute.
Natürlich kann man auch als Deutscher Karriere machen.

WiWi Gast schrieb am 09.03.2024:

Mal sehen, ob unser MBA Student kommentieren wird...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 09.03.2024:

Gegenfrage: Welche Arbeitgeber halte ich für unterbewertet?
Tatsächlich KUMs. Die eigene Erfahrung hat mir gezeigt wie viel mehr man hier mitgestalten und bewirken kann, wie viel mehr Verantwortung man bekommt (wirkliche Lernkurve!) und wie toll es sein kann, wenn man sein Werk sieht und vor allem seine Tätigkeit auch im Gesamtunternehmenskontext einordnen kann. Ja, ich verdiene vielleicht weniger, aber auch nur geringfügig.

Im KMU wird mal locker eine Hierachiestufe schlechter bezahlt. Jetzt im Konzern als einfacher akademischer Sachbearbeiter einfach mal mehr als mein Teamleiter früher. Und die Teamleiter dort im Konzern mehr als die "großen Chefs" im KMU.

Dazu 4 Tage HO per BV (war im KMU eine mündliche Absprache und wurde von einer Woche zur nächsten komplett gecancelt) und wirklich viel weniger Druck, gleichzeitig ist der AG massiv profitabler, da die Skaleneffekte und Professionalität (was hier manche als Behörde abtun - feste Prozesse) den Kleinbürger-Hustle im KMU locker outperformen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 09.03.2024:

WiWi Gast schrieb am 08.03.2024:

😂 Wieder mal jemand der BigTech nur aus dem Forum hier kennt...

Nope, Zusagen von 2 der Top 5 und mit vielen Mitarbeitern verschiedener Level vorher gesprochen, auch über Gehalt.

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WiWi Gast

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+1
Kann ich nach einer längeren Karriere und mehreren großen Funds hinter mir bestätigen.
Arbeitszeiten werden dadurch auch nicht besser. Vor allem das 24/7 verfügbar sein.

WiWi Gast schrieb am 09.03.2024:

Die großen PE Läden wie EQT werden definitiv overhyped.

Massiver Druck und eine self selection an Seniors (diejenigen, die bei top MBB/IB schon zu den krassesten Schwitzern gehörten) gepaart damit, dass der Erfolg eines Deals maßgeblich an deren Compensation / Karriereambitionen gekoppelt ist, machen das Umfeld für juniore Kollegen zum Horror.

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WiWi Gast

Überbewertete Arbeitgeber

WiWi Gast schrieb am 10.03.2024:

Nope, Zusagen von 2 der Top 5 und mit vielen Mitarbeitern verschiedener Level vorher gesprochen, auch über Gehalt.

0/10 - da es keine Top 5 gibt... FAANG sind es nämlich sicher nicht...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 10.03.2024:

WiWi Gast schrieb am 09.03.2024:

Im KMU wird mal locker eine Hierachiestufe schlechter bezahlt. Jetzt im Konzern als einfacher akademischer Sachbearbeiter einfach mal mehr als mein Teamleiter früher. Und die Teamleiter dort im Konzern mehr als die "großen Chefs" im KMU.

Dazu 4 Tage HO per BV (war im KMU eine mündliche Absprache und wurde von einer Woche zur nächsten komplett gecancelt) und wirklich viel weniger Druck, gleichzeitig ist der AG massiv profitabler, da die Skaleneffekte und Professionalität (was hier manche als Behörde abtun - feste Prozesse) den Kleinbürger-Hustle im KMU locker outperformen.

Du argumentierst nur über Gehalt und Profit vom UN. Ich argumentiere über Aufgabenvielfalt und deren Sinnhaftigkeit. Davon mal abgesehen, kann ich in dem kleinen Konzern wo ich arbeite ohne Probleme 3-4 mal die Woche HO machen und habe IGM Tarif.

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WiWi Gast

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Heidelberg Materials. Unfassbar was ein durch und durch verseuchter Laden.

Adidas - coole Brand, Gehalt mies

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 09.03.2024:

WiWi Gast schrieb am 18.02.2020:

Gab da mal den Tipp vom Karrierecoach:

Diejenigen Unternehmen, die überall Plakate mit Sprüchen haben ("Wir sind Top Arbeitgeber", "Bei uns zählt der Mitarbeiter" usw.), sind diejenigen, die es am meisten nötig haben, solche Plakate aufzuhängen.

Soll heißen, sehr gute Unternehmen müssen nicht die große Werbetrommel rühren, weil sich das rumspricht, schlechte Unternehmen umso mehr. Daher je größer die Werbeplakate und die tollen Angebote, desto mieser mMn. die Arbeitskultur und desto höher der Arbeitsstress.

Gilt nicht für alle. Bei uns hängen so "bullshit" Plakate rum. Stimmt aber wirklich, was da draufsteht. Aber nicht weil der AG und HR so nett sind. Sondern weil der BR regelmässig draufhaut und die Rechte durchsetzt.

Andersrum ists aber auch kein Indikator wenn eine Firma keine solche Werbung macht. Hab schon bei einem UN gearbeitet das keine Werbung in die Richtung gemacht hat. Und da war die AG-AN Kultur super scheisse. Hierarchisch, intransparent, keine Karrierechancen. Alleine die seltsame Stimmung ist mir erst nachher aufgefallen.
Beispiel: In der jetzigen Firma kann ich mich frei bewegen und problemlos jederzeit in jedes Büro oder jede Maschinenhalle gehen und mit den Leuten reden.
In der alten Firma wenn du mehr als 20m von deinem Arbeitsplatz weg warst bist du komisch angeschaut worden oder vom Chef angesprochen was du da machst. Sehr unangenehm.

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WiWi Gast

Überbewertete Arbeitgeber

Überbewertet sind quasi alle Arbeitgeber, die irgend einen "Purpose" verfolgen oder so tun, als würden Sie die Welt verändern wollen (oder so ein Quatsch).

Ich tauche aus einem einzigen Grund auf: Um bezahlt zu werden. Und die Arbeit soll am Ende vielleicht auch noch etwas Spaß machen. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich muss mich immer wieder einen meinen ersten Chef denken, der immer von "wir" gesprochen hat. "Wir" haben dieses Jahr Gewinn gemacht, "Wir haben X" Umsatz gemacht, wo ich mir denke, ne, DU hast "X" Gewinn gemacht, DU hast X Umsatz gemacht. Was hat das mit "WIR" zu tun, bin ich beteiligt? Hab ich irgendwas davon wenn ich mehr oder weniger arbeite? Werde ich bei einem Exit entlohnt? Nein, also halt die ......... :D

Gilt auch für die ganze Berliner Start-Up Szene. Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder ich hab eine Beteiligung an dem Ding ODER ich hab ein gutes Gehalt. Ohne Beteilung und bei einem schlechten Gehalt frag ich mich halt oft ernsthaft, warum sich da manche Leute für einen Job aufreiben.

PS: Dieser ganze Sinnhaftigkeitsquatsch ist meistens aus einem Idealismus bei (vor allem) jüngeren AN zu beobachten (so zwischen 20-30). Wenn man von dem Geld keine Familie oder Miete bezahlen kann und sich am Ende des Monats immer fragen muss, ob man jetzt tankt oder doch Fahrrad fährt, weil man vielleicht noch zwei Kinder und eine Frau durchfüttern muss, dann hört das mit dem Idealismus ganz schnell auf.

PPS: Mein erster Chef hat sich als "sozialer Arbeitgeber" bezeichnet und dass eine ganzen Konkurrenten "gelgiere A-Löcher" wären, er hat natürlich auch die Grünen gewählt. Agiert hat er aber wie ein Muster-FPDler, bisschen etwas über Mindestlohn und nicht einen einzigen Benefit, weil ist ja dann plötzlich "sein Geld" ;D und nicht mehr "unser Geld". Achja....

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 11.03.2024:

WiWi Gast schrieb am 10.03.2024:

Du argumentierst nur über Gehalt und Profit vom UN. Ich argumentiere über Aufgabenvielfalt und deren Sinnhaftigkeit. Davon mal abgesehen, kann ich in dem kleinen Konzern wo ich arbeite ohne Probleme 3-4 mal die Woche HO machen und habe IGM Tarif.

Kleiner Konzern =! KMU

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 11.03.2024:

WiWi Gast schrieb am 09.03.2024:

Gilt nicht für alle. Bei uns hängen so "bullshit" Plakate rum. Stimmt aber wirklich, was da draufsteht. Aber nicht weil der AG und HR so nett sind. Sondern weil der BR regelmässig draufhaut und die Rechte durchsetzt.

Andersrum ists aber auch kein Indikator wenn eine Firma keine solche Werbung macht. Hab schon bei einem UN gearbeitet das keine Werbung in die Richtung gemacht hat. Und da war die AG-AN Kultur super scheisse. Hierarchisch, intransparent, keine Karrierechancen. Alleine die seltsame Stimmung ist mir erst nachher aufgefallen.
Beispiel: In der jetzigen Firma kann ich mich frei bewegen und problemlos jederzeit in jedes Büro oder jede Maschinenhalle gehen und mit den Leuten reden.
In der alten Firma wenn du mehr als 20m von deinem Arbeitsplatz weg warst bist du komisch angeschaut worden oder vom Chef angesprochen was du da machst. Sehr unangenehm.

So ein klime kenne ich auch, zusätzlich wird mit Abmahnungen gedroht. Ich drohe schließlich auch nicht mit der Kündigung. Ich schätze das war kein guter AG.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 11.03.2024:

Überbewertet sind quasi alle Arbeitgeber, die irgend einen "Purpose" verfolgen oder so tun, als würden Sie die Welt verändern wollen (oder so ein Quatsch).

Klingt als wärst Du ein Kollege.

Wenn hier der Oberboss von Purpose redet stelle ich ihn mir immer wie Gollum vor der von "my purpose" schwafelt. Jedenfalls kommt er ähnlich vertrauenserweckend rüber dabei.

Glücklicherweise ist das nur das Mutterunternehmen und bei uns in der Tochter ist das Klima (noch) gut.

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Voice of Reason

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Gollum hat “my precious” gesagt…
Als LotR-Nerd konnte ich das so einfach nicht stehen lassen…

WiWi Gast schrieb am 13.03.2024:

Klingt als wärst Du ein Kollege.

Wenn hier der Oberboss von Purpose redet stelle ich ihn mir immer wie Gollum vor der von "my purpose" schwafelt. Jedenfalls kommt er ähnlich vertrauenserweckend rüber dabei.

Glücklicherweise ist das nur das Mutterunternehmen und bei uns in der Tochter ist das Klima (noch) gut.

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WiWi Gast

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Einmal tief durchatmen und sich Dir einen neuen Job. Wie kann man so verbittert sein?

WiWi Gast schrieb am 11.03.2024:

Überbewertet sind quasi alle Arbeitgeber, die irgend einen "Purpose" verfolgen oder so tun, als würden Sie die Welt verändern wollen (oder so ein Quatsch).

Ich tauche aus einem einzigen Grund auf: Um bezahlt zu werden. Und die Arbeit soll am Ende vielleicht auch noch etwas Spaß machen. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich muss mich immer wieder einen meinen ersten Chef denken, der immer von "wir" gesprochen hat. "Wir" haben dieses Jahr Gewinn gemacht, "Wir haben X" Umsatz gemacht, wo ich mir denke, ne, DU hast "X" Gewinn gemacht, DU hast X Umsatz gemacht. Was hat das mit "WIR" zu tun, bin ich beteiligt? Hab ich irgendwas davon wenn ich mehr oder weniger arbeite? Werde ich bei einem Exit entlohnt? Nein, also halt die ......... :D

Gilt auch für die ganze Berliner Start-Up Szene. Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder ich hab eine Beteiligung an dem Ding ODER ich hab ein gutes Gehalt. Ohne Beteilung und bei einem schlechten Gehalt frag ich mich halt oft ernsthaft, warum sich da manche Leute für einen Job aufreiben.

PS: Dieser ganze Sinnhaftigkeitsquatsch ist meistens aus einem Idealismus bei (vor allem) jüngeren AN zu beobachten (so zwischen 20-30). Wenn man von dem Geld keine Familie oder Miete bezahlen kann und sich am Ende des Monats immer fragen muss, ob man jetzt tankt oder doch Fahrrad fährt, weil man vielleicht noch zwei Kinder und eine Frau durchfüttern muss, dann hört das mit dem Idealismus ganz schnell auf.

PPS: Mein erster Chef hat sich als "sozialer Arbeitgeber" bezeichnet und dass eine ganzen Konkurrenten "gelgiere A-Löcher" wären, er hat natürlich auch die Grünen gewählt. Agiert hat er aber wie ein Muster-FPDler, bisschen etwas über Mindestlohn und nicht einen einzigen Benefit, weil ist ja dann plötzlich "sein Geld" ;D und nicht mehr "unser Geld". Achja....

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.02.2020:

IGM Duali ist doch der sichere Tod einer jeden PE/HF Karriere. Wieso sollte man darauf neidisch sein?

Wer will denn ins PE wenn er 35h+ Tarif haben kann und das außerhalb der metropole

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 11.03.2024:

Kleiner Konzern =! KMU

Auch in Bezug auf KMU gibt's verbundene Unternehmen und damit KMU-Konzerne...

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WiWi Gast

Überbewertete Arbeitgeber

Ebenso wie an der Börse würde ich SMEs / KMUs schlicht als "Risikoinvestment" betrachten, auch als Arbeitnehmer. Meine Erfahrung: Dort finden sich mit die schlimmsten Buden als auch die besten Perlen. Die Großkonzern-Erfahrung ist als AN schlicht deutlich standardisierter. Habe alles schon gehabt von MDAX bis <100 MA. Für mich ist das Ergebnis der Erfahrung dass ein großes KMU der "sweet spot" ist. Konzernstruktur, aber doch noch nicht diese etwas entfremdete Denke aus dem Elfenbeinturm.

Zum eigentlichen Thema: Ich denke es gibt in dem Sinne (fast) keine überbewerteten AG, letztlich hat jeder von den genannten Paramter (Unternehmensgröße, Branche, Rolle) seine Vor- und Nachteile... Wichtig ist, dass es da kein Missmatch zu den eigenen Erwartungen gibt.

Aus meiner Sicht ist ein großer Teil des UB/IB Sektors "überbewertet". In meinem Corp. Strategy Praktikum habe ich als Begrüßungsaufgabe erstmal wochenlang nur PPT gebastelt. War das langweilig und auszehrend... Verstehe nicht wie manche das als Karriere / High-Performance bezeichnen können. Aber es ist eben sehr subjektiv.

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WiWi Gast

Überbewertete Arbeitgeber

Große Konzerne für mich. Ja, gute Bezahlung, aber du bist nur ein kleines Schräubchen im System. Stark abgegrenzten Aufgabenbereich. Du kannst dein Tun nicht sehen. Schaust nicht über den Tellerrand. Dazu die lieben Konzernbeamten... Für mich war das nichts.

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WiWi Gast

Überbewertete Arbeitgeber

Ich kann hauptsächlich nur für die Anwälte/Steuerberater/WPs sprechen, aber im Prinzip jede Gesellschaft mit der folgenden Stellenanzeige:

  • "Flexible Arbeitszeiten" (mit Kernarbeitszeiten von 9-15 Uhr. Duhh...dann lass das Flexibel doch gleich weg? Das wirkt absolut lächerlich).
  • Obstkorb (Hatte ich mal, da war mein Pay als Student so niedrig, ich hab mich im Prinzip nur von dem Obstkorb ernährt, damit ich nicht einkaufen gehen muss)
  • Anerkennung deiner Arbeit (meine Fresse....was juckt mich das. Ich brauch ein Gehalt, mit dem ich meine Miete zahlen kann und nicht Schulterklopfen für Mindestlohn)
  • "Wir zahlen mehr als die freie Wirtschaft" nur um in der Stellenanzeige "mit Berufserfahrung bis zu 55 TEUR p.a." aufzutauchen. Ganz ehrlich, schreibt doch gleich rein, dass ihr Gehaltstechnisch irgendwo Anno 2005 Stecken geblieben seid???
  • "Eigenverantwortliches Arbeiten" .. Dude...ich bin Bachelor/SteFA und kein Titelträger. Das letzte was ich will, ist "Verantwortung" für irgendwas übernehmen. Du gehst hier mit 150k ppa nach Hause, nicht ich.
  • "Gutes Arbeitsklima" ist das neue "Ich bin fleißig und zuverlässig". Wahrscheinlich eher nicht so.
  • Modernes Arbeiten mit zwei Bildschirmen (Das soll ein Benefit sein? Nehmt ihr mich auf den Arm? Solche Stellenanzeigen bestimmt schon mind. 5 mal gesehen. Danke, dass ich meine FiBus nicht auf einem 13 Zoll Bildschirm erledigen muss, Danke /sarkasmus ende)
  • klimatisierte Büroräume (Ernsthaft?)

Also solche Stellenanzeigen sehe ich in letzter Zeit. Ich hab das Gefühl, da werden irgendwelche absoluten Banalitäten als Benefit angepreist oder 08/15-Dinge, die eigentlich schon Standard sind. Es fehlen eigentlich nur noch Klassiker wie:

  • pünktliche Gehaltszahlung (wow....)
  • freie Urlaubseinteilung (wow....2)
  • 50 EUR Sachbezug (danke, damit bekomme ich nicht einmal den Tank voll)

Man muss schon sagen, je mehr Benefits, desto eher schreit der laden nach Ausbeuterbetrieb. Man tut irgendwie alles, nur um keine anständigen Löhne zu zahlen. Da holt man die Bullshit-Bingo-Kiste vom Feinsten raus. Im Gegenzug dazu, z.B. die Stellenanzeigen der Großkanzleien, im Prinzip steht da meistens immer nur:

Wir fordern: 2 Examen
Wir bieten: Spannende Mandate
(und indirekt ist jedem klar: 150k€+)

Das wars. Klar gibt's den ganzen BS auch (Obstkorb, Sachzuwendung, ect). aber wenn du diesen 08/15-Standardscheiß auch noch in die Stellenanzeige aufnimmst, dann ist Hopfen und Malz verloren.

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WiWi Gast

Überbewertete Arbeitgeber

Das mit den Stellenazeigen kannst du auch auf Stellen in der freien Wirtschaft übertragen. Am lustigsten ist sowas wie "täglich frisches Wasser". Ja wow. Haben andere Läden keinen Wasserhahn?

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WiWi Gast

Überbewertete Arbeitgeber

Ok ok ok... also das mit klimatisierten Büroräumen ist mehr wert als man vielleicht denkt :D

Grundsätzlich verstehe ich dich aber sehr gut. Ich denke in deinem Fall hat das noch einen ganz brisanten Grund, den ich eher aus der Handwerker-Sicht kenne: Jeder Euro den du verdienst, verdient der Kanzleiinhaber nicht. Ich versuche mich mal in so jemanden reinzuversetzen. Ich bin der Meinung ist sollte mehr Geld verdienen. Gibt es im wesentlichen nur ein paar Möglichkeiten.

  1. Besser bezahlte Mandate (vermutlich nicht immer einfach)
  2. Effizienter, innovativer etc. werden (kompliziert, könnte Investitionen erfordern, und das Geschäftsmodell "der Freiberufler" ist es letztlich in einem geschützten Markt Stunden zu schreiben)
  3. Jedem Mitarbeiter wirklich nur so viel zu zahlen dass er permanent nur kurz VOR der Kündigung steht

Ist sehr polemisch, ich weiß. Ist aber für mich einer der Gründe wieso ich nicht in diese Bereiche wollen würde.
Das Problem ist, dieses Modell basiert auf der Annahme, dass immer genügend neues Personal nachkommt. Perspektivisch eher kompliziert. Und man ist es auch aus der Vergangenheit eher gewohnt, dass die Leute zu einem kommen. Nicht andersrum.

WiWi Gast schrieb am 23.06.2024:

Ich kann hauptsächlich nur für die Anwälte/Steuerberater/WPs sprechen, aber im Prinzip jede Gesellschaft mit der folgenden Stellenanzeige:

  • "Flexible Arbeitszeiten" (mit Kernarbeitszeiten von 9-15 Uhr. Duhh...dann lass das Flexibel doch gleich weg? Das wirkt absolut lächerlich).
  • Obstkorb (Hatte ich mal, da war mein Pay als Student so niedrig, ich hab mich im Prinzip nur von dem Obstkorb ernährt, damit ich nicht einkaufen gehen muss)
  • Anerkennung deiner Arbeit (meine Fresse....was juckt mich das. Ich brauch ein Gehalt, mit dem ich meine Miete zahlen kann und nicht Schulterklopfen für Mindestlohn)
  • "Wir zahlen mehr als die freie Wirtschaft" nur um in der Stellenanzeige "mit Berufserfahrung bis zu 55 TEUR p.a." aufzutauchen. Ganz ehrlich, schreibt doch gleich rein, dass ihr Gehaltstechnisch irgendwo Anno 2005 Stecken geblieben seid???
  • "Eigenverantwortliches Arbeiten" .. Dude...ich bin Bachelor/SteFA und kein Titelträger. Das letzte was ich will, ist "Verantwortung" für irgendwas übernehmen. Du gehst hier mit 150k ppa nach Hause, nicht ich.
  • "Gutes Arbeitsklima" ist das neue "Ich bin fleißig und zuverlässig". Wahrscheinlich eher nicht so.
  • Modernes Arbeiten mit zwei Bildschirmen (Das soll ein Benefit sein? Nehmt ihr mich auf den Arm? Solche Stellenanzeigen bestimmt schon mind. 5 mal gesehen. Danke, dass ich meine FiBus nicht auf einem 13 Zoll Bildschirm erledigen muss, Danke /sarkasmus ende)
  • klimatisierte Büroräume (Ernsthaft?)

Also solche Stellenanzeigen sehe ich in letzter Zeit. Ich hab das Gefühl, da werden irgendwelche absoluten Banalitäten als Benefit angepreist oder 08/15-Dinge, die eigentlich schon Standard sind. Es fehlen eigentlich nur noch Klassiker wie:

  • pünktliche Gehaltszahlung (wow....)
  • freie Urlaubseinteilung (wow....2)
  • 50 EUR Sachbezug (danke, damit bekomme ich nicht einmal den Tank voll)

Man muss schon sagen, je mehr Benefits, desto eher schreit der laden nach Ausbeuterbetrieb. Man tut irgendwie alles, nur um keine anständigen Löhne zu zahlen. Da holt man die Bullshit-Bingo-Kiste vom Feinsten raus. Im Gegenzug dazu, z.B. die Stellenanzeigen der Großkanzleien, im Prinzip steht da meistens immer nur:

Wir fordern: 2 Examen
Wir bieten: Spannende Mandate
(und indirekt ist jedem klar: 150k€+)

Das wars. Klar gibt's den ganzen BS auch (Obstkorb, Sachzuwendung, ect). aber wenn du diesen 08/15-Standardscheiß auch noch in die Stellenanzeige aufnimmst, dann ist Hopfen und Malz verloren.

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WiWi Gast

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Es gibt auch Werbung mit Benefits die sie selbst nicht verstehen.

Bsp; Flyer zum Vorstellungsgesprächot VWL und bAV

Am Ende war es eine nach Betriebszugehörigkeit gestaffelte VWL (wtf?) die man auch für die betriebliche Altersvorsorge nutzen kann.

So gibt es einige Fallstricke, gerade bei KMU. Werbenit 30 Tagen Urlaub, aber halt erst nach 5-10 Jahren Betriebszugehörigkeit.

Sonst sind alle Unternehmen die auf Handel basieren für mich ein rotes Tuch. Oh nun Schwarz IT, Otto, Tchibo, die Kleidungsproduzenten wie Esprit oder irgendwas, was als Mutterfirma einen Großhandel hat. Das sind Garanten für schlechte Bezahlung und Missgunst.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.06.2024:

Ok ok ok... also das mit klimatisierten Büroräumen ist mehr wert als man vielleicht denkt :D

Grundsätzlich verstehe ich dich aber sehr gut. Ich denke in deinem Fall hat das noch einen ganz brisanten Grund, den ich eher aus der Handwerker-Sicht kenne: Jeder Euro den du verdienst, verdient der Kanzleiinhaber nicht. Ich versuche mich mal in so jemanden reinzuversetzen. Ich bin der Meinung ist sollte mehr Geld verdienen. Gibt es im wesentlichen nur ein paar Möglichkeiten.

  1. Besser bezahlte Mandate (vermutlich nicht immer einfach)
  2. Effizienter, innovativer etc. werden (kompliziert, könnte Investitionen erfordern, und das Geschäftsmodell "der Freiberufler" ist es letztlich in einem geschützten Markt Stunden zu schreiben)
  3. Jedem Mitarbeiter wirklich nur so viel zu zahlen dass er permanent nur kurz VOR der Kündigung steht

Ist sehr polemisch, ich weiß. Ist aber für mich einer der Gründe wieso ich nicht in diese Bereiche wollen würde.
Das Problem ist, dieses Modell basiert auf der Annahme, dass immer genügend neues Personal nachkommt. Perspektivisch eher kompliziert. Und man ist es auch aus der Vergangenheit eher gewohnt, dass die Leute zu einem kommen. Nicht andersrum.

Ich arbeite in so einem Laden und kann das im Grunde bestätigen. Als ein guter Kollege nach eigentlich kurzer Zeit abgegangen ist, hieß es, er hätte mit Kündigung drohen sollen. Dann wären seine Forderungen erfüllt worden. Naja hatte er keine Lust auf solche spielchen. Die Personalnot ist m.E. wirklich mittlerweile eklatant geworden und ich denke das Geschäftsmodell, dass ein hoher Austausch an Mitarbeitern stattfindet ist nicht mehr lange haltbar.

Ich habe auch indirekt mit Kündigung drohen müssen um meine Gehaltserhöhung durch bekommen zu müssen. Ich mag das eigentlich nicht, aber aus deinen oben beschriebenen Gründen bin ich mittlerweile auch schmerzbefreit.

Ich kann auch bei den Kollegen und nicht Titelträgern beobachten, dass das mindset "Mir egal was mit der Firma ist" sehr stark ausgeprägt ist. Schade eigentlich, aber ich denke aus deinen oben beschriebenen Gründen einfach eine logische Folge.

Ich kann die Kanzleiinaber nicht verstehen, lieber verdiene ich X Euro weniger, aber habe dafür einen um Faktor Y stressfreieren Job. Denn meines erachtens kommt der meiste Stress durch Personalwechsel und fehlende Erfahrung. Aber vielleicht ist das auch zu Naiv gedacht.

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WiWi Gast

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Bekannte arbeiten im KMU Handel. Dort werden ca. 5 Leute wirklich gut bezahlt. Das sind Führungskräfte und auch nach an den Eigentümern. Die restlichen 200 Leute naja. Kann ich nichts gutes dazu sagen. Dazu sind die Unternehmen mittlerweile oft in der dritten Generation. Das Auftreten dieser Eigentümer ist auch oft sehr unangenehm. Nach vorne wird oft das Familienunternehmen und die Werte dargestellt. Gelebt wird das aber nicht mehr. Die Gründer waren untern Strich noch "fairer".

WiWi Gast schrieb am 24.06.2024:

Es gibt auch Werbung mit Benefits die sie selbst nicht verstehen.

Bsp; Flyer zum Vorstellungsgesprächot VWL und bAV

Am Ende war es eine nach Betriebszugehörigkeit gestaffelte VWL (wtf?) die man auch für die betriebliche Altersvorsorge nutzen kann.

So gibt es einige Fallstricke, gerade bei KMU. Werbenit 30 Tagen Urlaub, aber halt erst nach 5-10 Jahren Betriebszugehörigkeit.

Sonst sind alle Unternehmen die auf Handel basieren für mich ein rotes Tuch. Oh nun Schwarz IT, Otto, Tchibo, die Kleidungsproduzenten wie Esprit oder irgendwas, was als Mutterfirma einen Großhandel hat. Das sind Garanten für schlechte Bezahlung und Missgunst.

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WiWi Gast

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"einen Großhandel hat. Das sind Garanten für schlechte Bezahlung und Missgunst."

Ich war im Pharmagroßhandel. Ich kann nur zustimmen. Absolut unterbezahlt für maximal anstrengende Arbeit. 3 verlorene Lebensjahre.

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WiWi Gast

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Mein Eindruck aus dem Großhandel:

Es werden die eingestellt, die woanders nichts bekommen.
Extrem hohe Fluktation.
Gut verdienen, tut nur C-Level.
Beim Wechseln wissen die Personaler, dass du schlecht verdienst.

Wenn dein Großhandel 40 Mrd. Umsatz macht und dir ne Klitsche (andere Branche) bei 50 Mio. Umsatz das doppelte Gehalt bietet, weißt du Bescheid...

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WiWi Gast

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Familienunternehmen

Es gibt gute, wo die Eigentümerfamilie fair mit den Mitarbeitern umspringt.
Meist steht "Familienunternehmen" aber nur für "wir zahlen nicht nach Tarif, es gibt kaum Aufstiegsmöglichkeiten, alle guten Posten werden an die Familie vergeben, auch wenn diese Leute dafür ungeeignet sind".
Familienunternehmen heißen halt so, weil sie die Eigentümerfamilie reich machen, sonst niemanden. Und auch nicht weil es da so familiär zugeht.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.02.2020:

Süddeutsche Maschinenbaukonzerne (inc Automobilbau). Strukturen und Denkweise aus dem 19. Jahrhundert und finanziell auch erst in gehobener Position attraktiv dank der abstrusen Immobilienpreise in ihrem Umfeld

Bei den Immopreisen hier im Süden hab ich mir mal berechnet, dass ein gutes Gehalt >350k brutto sind, dass mir und meiner Familie ein Leben mit Immo ermöglicht. Also praktisch völlig unmöglich als Arbeitnehmer. Geht nur über Selbstständigkeit im hochbezahlten Gewerbe oder C-Level.

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WiWi Gast

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Tut mir Leid dass du in so einer Umgebung arbeitest :/ Letztlich kenne ich die Thematik wie gesagt aus dem Handwerker-Bereich und es lässt sich scheinbar einigermaßen übertragen...

Ich würde nicht sagen dass du naiv bist was das angeht. Ich glaube wirklich nachhaltig ist diese Herangehensweise nicht. Und grad aufm "Land" spricht sich schnell rum wer so ein Arbeitgeber ist. Und solange man die Wahl hat schaut man woanders hin. Fairerhalber haben diese Branchen auch Vorteile. War während Corona im Lebensmittelkonzern, und die Jobsicherheit damals zu haben ist etwas wofür ich dankbar bin.

WiWi Gast schrieb am 24.06.2024:

Ich arbeite in so einem Laden und kann das im Grunde bestätigen. Als ein guter Kollege nach eigentlich kurzer Zeit abgegangen ist, hieß es, er hätte mit Kündigung drohen sollen. Dann wären seine Forderungen erfüllt worden. Naja hatte er keine Lust auf solche spielchen. Die Personalnot ist m.E. wirklich mittlerweile eklatant geworden und ich denke das Geschäftsmodell, dass ein hoher Austausch an Mitarbeitern stattfindet ist nicht mehr lange haltbar.

Ich habe auch indirekt mit Kündigung drohen müssen um meine Gehaltserhöhung durch bekommen zu müssen. Ich mag das eigentlich nicht, aber aus deinen oben beschriebenen Gründen bin ich mittlerweile auch schmerzbefreit.

Ich kann auch bei den Kollegen und nicht Titelträgern beobachten, dass das mindset "Mir egal was mit der Firma ist" sehr stark ausgeprägt ist. Schade eigentlich, aber ich denke aus deinen oben beschriebenen Gründen einfach eine logische Folge.

Ich kann die Kanzleiinaber nicht verstehen, lieber verdiene ich X Euro weniger, aber habe dafür einen um Faktor Y stressfreieren Job. Denn meines erachtens kommt der meiste Stress durch Personalwechsel und fehlende Erfahrung. Aber vielleicht ist das auch zu Naiv gedacht.

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