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Jobwechsel & ExitBWL

Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Das wäre wahrscheinlich ein Fehler. Evtl. schaffst Du das Lehrer-Studium nicht. Wenn doch, wirst Du dann wahrscheinlich im Referendariat ausgesondert. Und für all das würdest Du noch einige Jahre brauchen.

Lounge Gast schrieb:

Momentan spiele ich mit dem
Gedanken Lehrer zu werden. Allerdings besitze ich von der
Persönlichkeit nicht die idealen Voraussetzungen
(introvertiert - daher moderne IT Jobs auch scheiße), und ich
befürchte dass ich momentan einfach nur durchdrehe und mich
für den Rest meines Lebens in einen immergleichen
Beamtenberuf/Lehrer zu zwängen der schlimmste Fehler sein
könnte den ich begehen kann.

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Wie wärs mit einem Besuch beim Apotheker? Das Problem ist glaube ich, dass noch niemand von euch jemals kämpfen musste im Leben

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Ich bin niemand der sich auf die Arbeit quälen muss, aber ich arbeite lieber um zu leben als leben um zu arbeiten. Dennoch müssen wir nicht so hart schufften, wie das die meisten in Deutschland tun. Wir beide arbeiten aktuell nur noch 30 Stunden pro Woche und planen mit Ende 40 gar nicht mehr zu arbeiten. Was wir beide machen? Ganz normale BWL Sachbearbeiter, keine Führungskräfte. Wie wir das tun?

Wir arbeiten in der Chemie/Pharma Branche in Basel(CH), wohnen in Frankreich ;-). Darüber habe ich im Forum schon einiges geschrieben.

Kurzform:
Frankreich: Hohe Sozialabgaben für französische Arbeitgeber, geringe Steuern für Arbeitnehmer => Sozialabgaben zahlt man in F keine, da Arbeitgeber CH, das ist der Gag an der Sache, so bleibt uns beiden pro Monat ca. 2500 Euro mehr netto über, als wenn wir in DE leben würden.
Schweiz: Hätten wir zwar minimal mehr netto da die Steuern dort noch niedriger sind, dafür Hauspreise 3 mal so hoch, wie wenige Kilometer von Basel entfernt in Frankreich, selbst für deutsche Verhältnisse sind Hauspreise dort sehr gering. Daher ist unser Haus schon mit Ende 30 abbezahlt und es bleibt bei fast 10k netto (trotz 30h Woche!!) genügend über um anderweitig zu investieren.

AAAAABer: Ich wurde hier ja schon als "Basel Propagandist" bezeichnet, daher möchte ich euch nicht mehr aus dem Paradies belästigen.

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Habe nen 1,5 Abi gemacht, an ner Top Business-School studiert, und bin jetzt arbeitslos. Mein Problem ist nicht, dass ich nicht arbeiten will, im Gegenteil.
Ich zwinge mich seit Monaten zu den Vorstellungsgesoräch zu gehen,
aber ich habe immer keine Lust auf den jeweiligen Job, und die merken das natürlich sofort.
Was ich jetzt mache, ist "mich nicht zu zwingen". So kann ich zum ersten Mal seit Jahren wirklich entspannen.
Und einfach hoffen, dass die Finanzen bald geregelt sind. Ich glaube, dass dann der Weg zur Arbeit auch einfacher ist,
weil man ja die Rechnungen bezahlen muss.
-.-

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

"Und einfach hoffen, dass die Finanzen bald geregelt sind."

Wie meinst du das?
Für sehr viele Menschen ist das Geld der Hauptantrieb arbeiten zu gehen. Die allermeisten, um überhaupt über die Runden zu kommen oder ihren Konsumwahn zu befriedigen.

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Same here.

BWL Bachelor und Master mit sehr gut bestanden. Das Studium war Dank vielen Projektarbeiten und Auslandssemestern sehr interessant. Die Professoren haben einem eine vielversprechende Karriere prophezeit und nun sitze ich hier im Controlling mit einer Festanstellung und einer 40 Stunden Woche und finde Kennzahlen nach 2 Jahren plötzlich so gar nicht mehr so interessant. Bin auch Ende 20. Ein Neustart kommt aus finanziellen Gründen nicht in Frage (keine reichen Eltern, d.h. mein Erststudium war finanziell eine Herausforderung).

Mein Plan A: Hoffen, dass die 0-Bock-Phase vorüber geht. Bisher hoffe ich aber vergeblich.
Plan B: Initiativbewerbungen als Quereinsteiger. Bisher bewerbe ich mich aber erfolglos.
Plan C: Ein zweiter Master, berufsbegleitend mit Schwerpunkt auf einen anderen Bereich. Der Herbst ist eigentlich eine gute Zeit so etwas in Angriff zu nehmen ;-)

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Lounge Gast schrieb:

Mein Plan A: Hoffen, dass die 0-Bock-Phase vorüber geht.
Bisher hoffe ich aber vergeblich.

Es ist etwas erstaunlich, dass du schon nach 2 Jahren darauf wartest, dass die Null-Bock-Phase vorüber geht.
Mir geht es ähnlich, ebenfalls Controlling, allerdings bin ich bald 10 Jahre im Job. Diese Zeit im selben Konzern verbracht, einige verschiedene Tätigkeiten gemacht, unterschiedliche Töchter betreut, mehr in die IT gegangen, etc. Seit etwa 3 Jahren habe ich das Gefühl, das alles befriedigt mich nicht mehr, interessiert mich auch nicht mehr. Wenn man mal "hinter die Kulissen schaut", dann gibt es in diesem Feld einfach so viel, wo man sich nur um sich selber dreht und im Grunde ziemlich sinnlose Arbeit verrichtet. Mein Problem ist, ich habe nicht das Gefühl, dass das woanders besser wäre und ein Wechsel würde denke ich auch einiges an Risiko mit sich bringen. Ich bin aktuell einfach total unmotiviert, das wäre in einer anderen Firma nicht wirklich anders. Hier hab ich mir immerhin ein Standing aufgebaut, habe Routine, mit der ich vieles überspielen kann und es gibt schlicht einiges, das kein anderer kann. In einem neuen Job, wo man sich erstmal reinhängen muss, könnte das wirklich zum Problem werden.

Was ich machen oder ändern soll, kann ich aktuell nicht sagen. Ich sehe eigentlich folgende Möglichkeiten:

  • Neuen Job suchen mit der geschilderten Gefahr, dass meine Demotivation dort schnell zum Problem wird.
  • Bewusst in eine Branche gehen, die mir mehr Sinn stiftet. Eine NPO, etwas Karitatives, etc. Wahrscheinlich deutlich weniger Kohle, dafür kann man mehr bewegen, eigenständiger arbeiten und hat das Gefühl, eher etwas Gutes zu tun. Aber: Auch das kann nerven und dann wird der Weg zurück schwierig.
  • Komplett aussteigen und irgendwo ein "einfaches Leben" führen. Ich habe genug auf der hohen Kante, um erstmal für längere Zeit abgesichert zu sein. Für immer ist das aber sicher nichts, und dann?
  • Erfüllung wo anders als auf der Arbeit finden, die nimmt aber nun mal die meiste Zeit ein.
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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Echt krass Leute, mein tiefstes Beileid. Was allgemein vielleicht helfen sollte ist ein Blick in die täglichen Nachrichten. Vielleicht kommt man dann auf die Idee, das der unbequeme Stuhl im gemeinen Konzern nicht das schlimmste in der Welt ist ..

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Das ist vielleicht die Generation Hipster. Am schlimmsten sind diese jungen Leute, die aus Konzernfamilien stammen und gar nichts vom normalen Arbeitsmarkt kennen. Die halten dann 100k für einen Sachbearbeiter Akademiker für normal und 60k für einen Arbeiter. Ebenso wie pünktlich Feierabend, bezahlte Überstunden, regelmäßige Tariferhöhungen, viel Urlaub und sehr starker Kündigungsschutz. Die meinen, dass es fast allen Arbeitnehmern so gehen würde und wissen diese Privilegien gar nicht zu schätzen.

Ich kenne solche Leute aus typischen Autofamilien. Die sehen ihre 100k als Sachbearbeiter mit Ende 30 als völlig normal an und schimpfen auch noch auf ihr Gehalt, weil sie sagen das doch die Investmentbanker ja viel mehr bekommen würden.

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Ich glaube den Grund zu wissen, warum viele so unzufrieden sind.
Auch ich bin unzufrieden, seit dem ich vor ein Paar Monaten anfangen habe zu arbeiten. Es ist nicht die Tätigkeit an sich, die die Menschen so fertig macht sondern die Erwartungshaltung. Auch wenn diese unterbewusst ist, die ist da. Leute die studieren gegangen sind, haben oft den Satz zu hören bekommen: "geh studieren dann machst du die Arbeit die dir spass macht / dann machst du das was dir gefällt / dann hast du mehr Freiheiten bei der Auswahl / dann hast du mehr Geld.

Unsere Medien geben es uns vor. Bücher schmeicheln uns mit den Gedanken DEEEEN einen Job sollen wir finden der uns Spaß macht. YouTube und Autoren die uns einreichen wir sollen das finden was uns Spaß macht und damit Geld macht, gleichzeitig sind viele von diesen Psychologen/youtubern/motivationscoachs und Autoren Motivieren und die verdienen ja GENAU DAMIT Ihr Geld. Das ist ja das lustige.

Jedenfalls sollten sich die Leute davon lösen DEN einen Job finden zu können der die angeblich so glücklich macht.
ES IST EINE ILLUSION! Geld ist ein Schmierzeug des Lebens. Ist nur Mittel zum Zweck. Unsere Welt funktioniert nun mal mit Geld und das muss man sich erarbeiten. Und man hat nun mal viel viel mehr Vorteile durch das Studium!

Hier meinte jemand er würde lieber Taxifahrer sein als seine 2,5 als wiing zu verdienen da er gerne Auto fährt. Mal ehrlich, War es ein Spassbeitrag? Taxifahrer leiden ubter Rückenschmerzen da sie bis zu 10std. Am Tag sitzen.
Arzt sein als Bestimmung? Habt ihr schon mal mit einem gesprochen? Ich habe einen sehr großen Respekt vor Leuten die diesen Job machen und nach 48std. Schicht noch Menschen nach einem Unfall operieren müssen.
Kollege von mir ist jetzt Arzt geworden. Er schläft vor dem Op Tisch ein (bisher aber nur als Assistenzarzt) er meint er würde es keinem raten, sowas zu studieren. Er würde es nicht noch mal machen (klar wenn du eine eigene Praxis hast, ists prima)

Was ist sagen möchte, es gibt nicht DEN perfekten Job.
Sogar Fußballer hassen manchmal deren Job. Ein Hobby kann nämlich ein Hobby bleiben wenn du anfängst damit Geld zu verdienen.
Es ist eine Illusion! Lösterreichischen euch davon.
Ihr habt einen sehr großen Vorteil dass ihr eine Richtung einschlagen wollt die euch interessiert (Finanzen, Marketing und andere) und das ist schon ein großer vorteil.
Denkt an eure Eltern und an Großeltern zurück die hatten zum Teil nicht die Wahl.
Wir sind heutzutage zu verwöhnt.

P.s.: mir geht's genau so wie euch. Ich will jetzt nicht ein auf Klugscheisser tun. Meine Arbeit frustriert mich auch zum Teil, obwohl ich einen Top Arbeitgeber habe. Aber die Tätigkeit kommt mir ebenso belanglos und sinnlos vor.
Mein Tipp: findet nebenbei ein cooles Hobby oder schafft euch ein kleines Nebeneinkommen mit der Selbständigkeit. Da geht man nicht so verkrampft an die Sache ran. Und das gute ist: man kann dort was kreieren was einen motiviert!

antworten
WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Bin noch Student, beziehe mich daher auf die Erfahren in Praktikabetrieben. Inhaltlicher Anspruch und Spass an der Aufgabe kann ich anhand der Praktikantenaufgaben natürlich nicht beurteilen. Aber was ich schockierend fand: der überwiegend erschreckend niedrige intellektuelle Anspruch der Kollegen, da ging es meist nur um den nächsten Urlaub, Fussball etc. Und das bei Leuten mit Hochschulabschluss. Wie soll man sich in so einer Umgebung auf Dauer nicht völlig langweilen?

Lounge Gast schrieb:

Ich glaube den Grund zu wissen, warum viele so unzufrieden
sind.
Auch ich bin unzufrieden, seit dem ich vor ein Paar Monaten
anfangen habe zu arbeiten. Es ist nicht die Tätigkeit an
sich, die die Menschen so fertig macht sondern die
Erwartungshaltung. Auch wenn diese unterbewusst ist, die ist
da. Leute die studieren gegangen sind, haben oft den Satz zu
hören bekommen: "geh studieren dann machst du die Arbeit
die dir spass macht / dann machst du das was dir gefällt /
dann hast du mehr Freiheiten bei der Auswahl / dann hast du
mehr Geld.

Unsere Medien geben es uns vor. Bücher schmeicheln uns mit
den Gedanken DEEEEN einen Job sollen wir finden der uns Spaß
macht. YouTube und Autoren die uns einreichen wir sollen das
finden was uns Spaß macht und damit Geld macht,
gleichzeitig sind viele von diesen
Psychologen/youtubern/motivationscoachs und Autoren
Motivieren und die verdienen ja GENAU DAMIT Ihr Geld. Das
ist ja das lustige.

Jedenfalls sollten sich die Leute davon lösen DEN einen Job
finden zu können der die angeblich so glücklich macht.
ES IST EINE ILLUSION! Geld ist ein Schmierzeug des Lebens.
Ist nur Mittel zum Zweck. Unsere Welt funktioniert nun mal
mit Geld und das muss man sich erarbeiten. Und man hat nun
mal viel viel mehr Vorteile durch das Studium!

Hier meinte jemand er würde lieber Taxifahrer sein als seine
2,5 als wiing zu verdienen da er gerne Auto fährt. Mal
ehrlich, War es ein Spassbeitrag? Taxifahrer leiden ubter
Rückenschmerzen da sie bis zu 10std. Am Tag sitzen.
Arzt sein als Bestimmung? Habt ihr schon mal mit einem
gesprochen? Ich habe einen sehr großen Respekt vor Leuten die
diesen Job machen und nach 48std. Schicht noch Menschen nach
einem Unfall operieren müssen.
Kollege von mir ist jetzt Arzt geworden. Er schläft vor dem
Op Tisch ein (bisher aber nur als Assistenzarzt) er meint er
würde es keinem raten, sowas zu studieren. Er würde es nicht
noch mal machen (klar wenn du eine eigene Praxis hast, ists
prima)

Was ist sagen möchte, es gibt nicht DEN perfekten Job.
Sogar Fußballer hassen manchmal deren Job. Ein Hobby kann
nämlich ein Hobby bleiben wenn du anfängst damit Geld zu
verdienen.
Es ist eine Illusion! Lösterreichischen euch davon.
Ihr habt einen sehr großen Vorteil dass ihr eine Richtung
einschlagen wollt die euch interessiert (Finanzen, Marketing
und andere) und das ist schon ein großer vorteil.
Denkt an eure Eltern und an Großeltern zurück die hatten zum
Teil nicht die Wahl.
Wir sind heutzutage zu verwöhnt.

P.s.: mir geht's genau so wie euch. Ich will jetzt nicht
ein auf Klugscheisser tun. Meine Arbeit frustriert mich auch
zum Teil, obwohl ich einen Top Arbeitgeber habe. Aber die
Tätigkeit kommt mir ebenso belanglos und sinnlos vor.
Mein Tipp: findet nebenbei ein cooles Hobby oder schafft euch
ein kleines Nebeneinkommen mit der Selbständigkeit. Da geht
man nicht so verkrampft an die Sache ran. Und das gute ist:
man kann dort was kreieren was einen motiviert!

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Mein Eindruck, aus ein paar Jahren Arbeitsleben, ist, dass die banalen Themen zwischendrin (Fu0ball, Urlaub, Autos, etc.) einfach eine gute Ablenkung sind. Nahezu niemand hat doch in den 10 Minuten Pause in der Kaffeeküche Interesse über die Arbeit zu quatschen. Macht ja auch Sinn, man hat ja einige Stunden davor und danach nur wieder damit zu tun.

Des Weiteren finde ich es von dir ein wenig überheblich, dich derart über zukünftige potentielle Kollegen zu stellen. Wieso sollten sie denn auch (auch wenn sie einen Hochschulabschluss haben) die ganze Zeit über intellektuelle oder berufsbezogene Themen diskutieren? Auch kluge Menschen dürfen über Trivia und Alltägliches sprechen. Es tut sogar ab und an ganz gut.

antworten
WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

"Mein Eindruck, aus ein paar Jahren Arbeitsleben, ist, dass die banalen Themen zwischendrin (Fu0ball, Urlaub, Autos, etc.) einfach eine gute Ablenkung sind. Nahezu niemand hat doch in den 10 Minuten Pause in der Kaffeeküche Interesse über die Arbeit zu quatschen."

Genau das meinte ich: neben Arbeit gibts nur Fussball und Urlaub... Find ich jetzt nicht arrogant, da von Akademikern etwas mehr zu verlangen. Zumindest wenn man mal Zeit für eine längere Mittagspause hat.

Lounge Gast schrieb:

Mein Eindruck, aus ein paar Jahren Arbeitsleben, ist, dass
die banalen Themen zwischendrin (Fu0ball, Urlaub, Autos,
etc.) einfach eine gute Ablenkung sind. Nahezu niemand hat
doch in den 10 Minuten Pause in der Kaffeeküche Interesse
über die Arbeit zu quatschen. Macht ja auch Sinn, man hat ja
einige Stunden davor und danach nur wieder damit zu tun.

Des Weiteren finde ich es von dir ein wenig überheblich, dich
derart über zukünftige potentielle Kollegen zu stellen. Wieso
sollten sie denn auch (auch wenn sie einen Hochschulabschluss
haben) die ganze Zeit über intellektuelle oder berufsbezogene
Themen diskutieren? Auch kluge Menschen dürfen über Trivia
und Alltägliches sprechen. Es tut sogar ab und an ganz gut.

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

An denjenigen Vorposter, der meint das Problem gesehen zu haben. Zum einen hast du Recht, zum anderen gefällt mir dein Beitrag nicht so gut, weil er im Endeffekt rüber bringt wie toll es uns ja geht usw. Verglichen mit den europäischen Nachbarn, den Steuersätzen und anderen Faktoren, wie z. B. Rente und Renteneintrittsalter geht es uns in DE nicht so toll wie uns u. a. in deinem Beitrag oder auch den Medien immer dargestellt wird. Aber das ist eine andere Geschichte.

Das Problem an sich ist, dass wir hier in DE (und auch wirklich nur in DE, denn im Ausland ist das anders) eine Struktur haben, so dass wir uns nur einmal spezialisieren und dann ständig in diesen Bereich bleiben. Es bestünde die Möglichkeit, dass man einen Neueinstieg macht und dann komplett von Null beginnt (sogar mit Praktika), aber wer möchte das schon nach mehreren Jahren an Berufserfahrung?

Quereinstiege sind als nicht gerne in der Wirtschaft gesehen. Warum auch immer, denn immerhin gibt es dadurch auch viele Vorteile, andere Denkweisen werden eingebracht usw. Allerdings ist das so in DE nicht möglich.

Das sieht man auch perfekt am Controller weiter oben, der keine Lust mehr auf Controlling hat. (Ich weiß nicht, wie man hier im Forum zitiert, aber bei mir gibts kein Link dafür - sorry). Warum kann man mit einem BWL Studium nicht auch in einem anderen Bereich arbeiten, selbst wenn man danach als Controller gearbeitet hat?

Das ist meiner Meinung nach ziemlich "abgefucked" (sorry für die Ausdrucksweise) in DE. Im Ausland geht es immerhin auch. Kann zwar gerade nicht über das europäische Ausland berichten, aber woanders habe ich eigene Erfahrungen damit gemacht. Da werden die Abteilungen gewechselt auch außerhalb in andere Unternehmen - fand ich sehr beeindruckend. Sehr schade für DE. Warum auch immer das nicht von der Wirtschaft oder den Personalverantwortlichen nicht gewollt ist. Scheinbar will man immer nur Fachidioten ohne übergreifende Einblicke.

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Das hat man aber überall. Arbeite in der Tax einer big4, die einzigen Leute die intellektuell und stilmäßig (nicht auf Kleidung bezogen) in der oberen Liga spielen, sind Partner und die meisten Senior Manager. Bei allen anderen muss man sich schon sehr präzise und nachvollziehbar ausdrücken, um sicher zu gehen, dass manche Messages oben ankommen. Bisher war ich auch mit Rechtsanwälten immer auf der selben Wellenlänge.

Lounge Gast schrieb:

"Mein Eindruck, aus ein paar Jahren Arbeitsleben, ist,
dass die banalen Themen zwischendrin (Fu0ball, Urlaub, Autos,
etc.) einfach eine gute Ablenkung sind. Nahezu niemand hat
doch in den 10 Minuten Pause in der Kaffeeküche Interesse
über die Arbeit zu quatschen."

Genau das meinte ich: neben Arbeit gibts nur Fussball und
Urlaub... Find ich jetzt nicht arrogant, da von Akademikern
etwas mehr zu verlangen. Zumindest wenn man mal Zeit für eine
längere Mittagspause hat.

Lounge Gast schrieb:

Mein Eindruck, aus ein paar Jahren Arbeitsleben, ist, dass
die banalen Themen zwischendrin (Fu0ball, Urlaub, Autos,
etc.) einfach eine gute Ablenkung sind. Nahezu niemand hat
doch in den 10 Minuten Pause in der Kaffeeküche Interesse
über die Arbeit zu quatschen. Macht ja auch Sinn, man
hat ja
einige Stunden davor und danach nur wieder damit zu tun.

Des Weiteren finde ich es von dir ein wenig überheblich,
dich
derart über zukünftige potentielle Kollegen zu stellen.
Wieso
sollten sie denn auch (auch wenn sie einen
Hochschulabschluss
haben) die ganze Zeit über intellektuelle oder
berufsbezogene
Themen diskutieren? Auch kluge Menschen dürfen über Trivia
und Alltägliches sprechen. Es tut sogar ab und an ganz
gut.

antworten
WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Lounge Gast schrieb:

Aber was ich schockierend fand: der
überwiegend erschreckend niedrige intellektuelle Anspruch der
Kollegen, da ging es meist nur um den nächsten Urlaub,
Fussball etc. Und das bei Leuten mit Hochschulabschluss. Wie
soll man sich in so einer Umgebung auf Dauer nicht völlig
langweilen?

Die typischen Akademiker in Firmen sind intellektuell nun mal eher einfach gestrickt. Sie haben ja normalerweise auch etwas Handfestes studiert und es geht ihnen in erster Linie ums Geld verdienen. Wenn du in dieser Hinsicht mehr Niveau willst, dann musst du dich schon bei Künstlern, Geisteswissenschaftlern, etc. umsehen.

Mir geht es ehrlich gesagt ähnlich und das ist ein Punkt, der mich auch immer mehr anödet. Ich komme eigentlich aus einem stark musisch geprägten Umfeld, wahrscheinlich die Hälfte meiner Bekannten ist beruflich darin tätig und hat meist auch Musik studiert. Und solchen Kreisen ist es viel üblicher, über den Tellerrand zu schauen, sich mit Kultur, gesellschaftlichen Entwicklungen, etc. zu beschäftigen. Wenn ich das mit meinen Kollegen vergleiche, die formal vielleicht sogar das höherwertigere Studium haben, dann kann ich nur sagen, da liegen teils Welten dazwischen.

Im Grunde bedingt das eine aber auch etwas das andere. Wer in einer Firma erfolgreich sein will, muss sich nunmal stark darauf konzentrieren und das fällt umso leichter, je weniger es außenrum gibt, was auch interessiert und dadurch ablenkt. Die überwiegende Mehrheit der Karrieristen, welche Stunden machen ohne Ende, als Consultant die meiste Zeit in Hotels verbringen, etc. sind zumindest nach meinem persönlichen Eindruck auf vielen anderen Ebenen ziemlich verkümmert. Mir fällt es deshalb auch schwer, solche Leute für voll zu nehmen, denn wer außer Arbeit nicht viel hat und das auch noch positiv sieht, ist im Grunde arm dran.

antworten
DAX Einkäufer

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

"Mir geht es ehrlich gesagt ähnlich und das ist ein Punkt, der mich auch immer mehr anödet. Ich komme eigentlich aus einem stark musisch geprägten Umfeld, wahrscheinlich die Hälfte meiner Bekannten ist beruflich darin tätig und hat meist auch Musik studiert. Und solchen Kreisen ist es viel üblicher, über den Tellerrand zu schauen, sich mit Kultur, gesellschaftlichen Entwicklungen, etc. zu beschäftigen. Wenn ich das mit meinen Kollegen vergleiche, die formal vielleicht sogar das höherwertigere Studium haben, dann kann ich nur sagen, da liegen teils Welten dazwischen."

Zunächst mal ist die Frage, ob der Kollegenkreis überhaupt der richtige Kreis für solche Themen ist. Es gibt viele Menschen, die bei der Arbeit nur ihre Arbeit machen wollen und keine Freunde suchen. Vielleicht sind sie mit ihren Gedanken ja auch wirklich ganz woanders. Intellektuelle Themen sind anstrengend und sie lassen sich auch nicht immer in 2 Minuten stressfrei abschließen.

Gerade Menschen in etwas höherem Lebensalter haben die "intellektuellen" Fragestellungen auch längst hinter sich gelassen, mit denen sich mancher Berufseinsteiger noch herumplagt. "Macht das hier alles eigentlich einen Sinn?" "Habe ich den richtigen Beruf gewählt?" "Ist der Kapitalismus ein System mit Zukunft"? So einen Unsinn kannst Du mit niemandem besprechen, der jenseits der 40 ist.

Das liegt auch daran, dass man sich nach einigen Jahren mit den Rahmenbedingungen des eigenen Lebens arrangiert und gewisse Fakten einfach akzeptiert, die man als junger Mensch vielleicht noch hinterfragt. Wer Familie hat, ein Haus gebaut hat und die Tilgung abträgt, der beschäftigt sich während der Arbeit nicht mit der Frage, ob der Kapitalismus noch Zukunft hat, ob er den richtigen Beruf hat und ob er sein Leben nochmal völlig umkrempeln soll. Sondern mit der Frage, wohin der nächste Urlaub geht und ob die neue Heizung bis zum Winter eingebaut sein wird. Mit steigendem Lebensalter hat man meistens auch einen gewissen beruflichen Status und berufliche Zufriedenheit erreicht und weiß, dass das Gras auf der anderen Seite des Zauns immer grüner ist.

Diese steigende Zufriedenheit als mangelnde Intellektualität zu deuten, ist recht engstirnig. Wenn man ein Nischeninteresse verfolgt, muss man sich für dieses Nischeninteresse Gleichgesinnte suchen. Das geht dem Sportpiloten, dem Apnoetaucher, dem Harley-Fahrer und dem Wagnerianer aber genauso. Unter Kollegen finden diese Fans meistens keine Mehrheiten. Zu allem kommt dann noch dazu, dass Menschen mit kleinen Kindern schlicht wenig Zeit haben, um ihre Hobbys auszuüben. Da stehen plötzlich die Schulprobleme der Kinder im Vordergrund.

antworten
WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Interessanter Beitrag. Genauso sehe ich das auch!
Ich hab damals auch nicht gecheckt, dass ältere Kollegen in ganz anderen Lebensphasen sind.
Und vor allem habe ich nie geahnt, dass die Haus, Kinder & Co. Phase eben nix ist,
wo man nur einfach etwas cooler mit umgehen muss als andere
und dann bleibt das Leben schon so locker wie vorher.

antworten
WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

"Gerade Menschen in etwas höherem Lebensalter haben die "intellektuellen" Fragestellungen auch längst hinter sich gelassen, mit denen sich mancher Berufseinsteiger noch herumplagt. "Macht das hier alles eigentlich einen Sinn?" "Habe ich den richtigen Beruf gewählt?" "Ist der Kapitalismus ein System mit Zukunft"? So einen Unsinn kannst Du mit niemandem besprechen, der jenseits der 40 ist."

Ich finde das traurig, wenn man schon mit 40 so resigniert hat. Kenne aber zum Glück auch zahlreiche Leute ü50 die da mental weitaus frischer sind. Das ist wie bei der körperlichen Fitness, man darf sich nicht gehen lassen.
Außerdem müssen ja nicht gleich die großen Sinnfragen etc sein. Man kann sich ja auch mal über Wein, ein neues Restaurant, Politik, Theater unterhalten. Einen höheren Anspruch als Fussball und Jungle-Camp sollte man schon anstreben. Wie oben schon gesagt, zumindest dann wenn man mal Zeit für eine längere Mittagspause hat.

DAX Einkäufer schrieb:

"Mir geht es ehrlich gesagt ähnlich und das ist ein
Punkt, der mich auch immer mehr anödet. Ich komme eigentlich
aus einem stark musisch geprägten Umfeld, wahrscheinlich die
Hälfte meiner Bekannten ist beruflich darin tätig und hat
meist auch Musik studiert. Und solchen Kreisen ist es viel
üblicher, über den Tellerrand zu schauen, sich mit Kultur,
gesellschaftlichen Entwicklungen, etc. zu beschäftigen. Wenn
ich das mit meinen Kollegen vergleiche, die formal vielleicht
sogar das höherwertigere Studium haben, dann kann ich nur
sagen, da liegen teils Welten dazwischen."

Zunächst mal ist die Frage, ob der Kollegenkreis überhaupt
der richtige Kreis für solche Themen ist. Es gibt viele
Menschen, die bei der Arbeit nur ihre Arbeit machen wollen
und keine Freunde suchen. Vielleicht sind sie mit ihren
Gedanken ja auch wirklich ganz woanders. Intellektuelle
Themen sind anstrengend und sie lassen sich auch nicht immer
in 2 Minuten stressfrei abschließen.

Gerade Menschen in etwas höherem Lebensalter haben die
"intellektuellen" Fragestellungen auch längst
hinter sich gelassen, mit denen sich mancher Berufseinsteiger
noch herumplagt. "Macht das hier alles eigentlich einen
Sinn?" "Habe ich den richtigen Beruf gewählt?"
"Ist der Kapitalismus ein System mit Zukunft"? So
einen Unsinn kannst Du mit niemandem besprechen, der jenseits
der 40 ist.

Das liegt auch daran, dass man sich nach einigen Jahren mit
den Rahmenbedingungen des eigenen Lebens arrangiert und
gewisse Fakten einfach akzeptiert, die man als junger Mensch
vielleicht noch hinterfragt. Wer Familie hat, ein Haus gebaut
hat und die Tilgung abträgt, der beschäftigt sich während der
Arbeit nicht mit der Frage, ob der Kapitalismus noch Zukunft
hat, ob er den richtigen Beruf hat und ob er sein Leben
nochmal völlig umkrempeln soll. Sondern mit der Frage, wohin
der nächste Urlaub geht und ob die neue Heizung bis zum
Winter eingebaut sein wird. Mit steigendem Lebensalter hat
man meistens auch einen gewissen beruflichen Status und
berufliche Zufriedenheit erreicht und weiß, dass das Gras auf
der anderen Seite des Zauns immer grüner ist.

Diese steigende Zufriedenheit als mangelnde Intellektualität
zu deuten, ist recht engstirnig. Wenn man ein
Nischeninteresse verfolgt, muss man sich für dieses
Nischeninteresse Gleichgesinnte suchen. Das geht dem
Sportpiloten, dem Apnoetaucher, dem Harley-Fahrer und dem
Wagnerianer aber genauso. Unter Kollegen finden diese Fans
meistens keine Mehrheiten. Zu allem kommt dann noch dazu,
dass Menschen mit kleinen Kindern schlicht wenig Zeit haben,
um ihre Hobbys auszuüben. Da stehen plötzlich die
Schulprobleme der Kinder im Vordergrund.

antworten
WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

boah wie anstrengend... da soll man in der mittagspause noch eben hoch philosophische themen diskutieren. ich interressiere mich für musik und kunst, alle die das nicht tun sind oberflächlich und dumm.

da lob ich mir, dass man auch mal flache witze macht und abschalten kann.

antworten
WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Lounge Gast schrieb:

Sondern mit der Frage, wohin der nächste Urlaub geht ...

Das ist so wahr. Im Studium gings einfach IRGENDWANN spontan für 2-3 Wochen los. Jetzt mit den ganzen Urlaubsplänen wird das Jahre im voraus ausgearbeitet und gebucht. Schlecht ists aber nicht. Man freut sich ja immer wieder schon vorher auf den Urlaub.

antworten
WiWi Gast

Arbeitszeit verringern ?

Es ist interessant wie viele nicht zufrieden sind. Ich habe mich schon immer gefragt: bin ich der einzige der keine Lust hat, sein Leben so weiter zu führen ...?

Ich habe für mich beschlossen, dass ich bald meine Arbeitsstunden verringern werde. Zur Zeit habe ich eine 40 Stundenwoche. Das wird verringert auf eine 35 Stundenwoche und irgendwann eine 30 Stundenwoche.

Wenn man mehr Zeit für sich und seine Familie und Hobbies hat, dann fällt es einem leichter zur Arbeit zu gehen, auch weil man weiß, dass man nur wenige Stunden dort verbringen muss. Bis jetzt haben die meisten als Argument Geld genannt. Ist das Geld denn so wichtig, dass man dafür so viel Zeit investiert? Ich verdiene lieber weniger und habe mehr Zeit für mich, anstatt dass ich einen schicken Wagen fahre, aber weniger Freizeit habe.

Irgendwann auf Teilzeit umsteigen und trotzdem genug zum Leben (kein Luxus, das brauche ich nicht um zufrieden zu sein) zu haben. Das ist für mich die beste Alternative. Ohne Arbeit geht es auch nicht.

Gruß
M.M.

antworten
WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Also ich hab nach 3 Jahren in einer großen Bank festgestellt,
dass ich nur glücklich werde, wenn ich auf eigene Rechnung
arbeite als Selbstständiger / Unternehmer.

Ich finde es echt erstaunlich, wie der durchschnittliche Angestellte hier die Sinnfrage einfach total ausblenden kann
und brav seine Arbeit macht.

Und dabei meine ich noch nicht mal so hochtrabende Fragen wie ("macht der Kapitalismus Sinn") sondern so alltägliches wie
("Wieso erstelle ich eigentlich seit Jahren jede Woche einen Report den eh keine Sau liest??")

Irgendwie ist es ja fast zu beneiden... Aber ich persönlich kann das einfach nicht.

Seit ich begonne habe nebenher mein eigenes Business aufzubauen, hab ich unendlich mehr Energie und Tatendrang und freue mich wieder richtig auf die nächste Jahre.
Habe ca. ein Jahr meine Freizeit komplett geopfert und das soziale Leben mehr oder weniger eingestellt, aber die Vorstellung das Hamsterrad bald los zu sein, ist echt ne riesen Motivation...

antworten
WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

naja, ich will dich ja nicht demotivieren, aber als selbsständiger befindest du dich auch in einem rad. zwar ein anderes, aber wirklich freier auch nicht unbedingt. es sei denn bei dir spielt geld absolut keine rolle.

und wenn der kunde dir 1200? am tag bezahlt, damit du nen bericht erstellt den keiner liest, machst du es trotzdem.

antworten
WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

"Habe ca. ein Jahr meine Freizeit komplett geopfert und das soziale Leben mehr oder weniger eingestellt, aber die Vorstellung das Hamsterrad bald los zu sein, ist echt ne riesen Motivation..."

Bei mir ist es so, dass seit ich fast meine komplette Freizeit mit "sozialem Leben" verbringe (Sport, Reisen, Ausgehen etc.) die Arbeit mir mehr oder weniger egal ist und nur noch als Mittel zum Zweck der Aufrechterhaltung des Freizeitspaßes gesehen wird.
Besonders öde sind die Tage, an denen man im Büro oder Home Office nur sinnloses Zeug macht und abends dann Volksverdummungs-TV schaut oder ebenso sinnbefreit weiter am PC sitzt.

antworten
WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Just Do It - Every Damn Day

Karriere machen ist wie Krafttraining. Man muss sich immer überwinden, aber der Erfolg ist ein unglaublich gutes Gefühl.

(Jeden Tag am Strand liegen und Cocktails trinken wird auch irgendwann langweilig)

antworten
WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Lounge Gast schrieb:

naja, ich will dich ja nicht demotivieren, aber als
selbsständiger befindest du dich auch in einem rad. zwar ein
anderes, aber wirklich freier auch nicht unbedingt. es sei
denn bei dir spielt geld absolut keine rolle.

und wenn der kunde dir 1200? am tag bezahlt, damit du nen
bericht erstellt den keiner liest, machst du es trotzdem.

Das würde stimmen, wenn ich in Zukunft die gleiche Arbeit als Freelancer machen würde.
Dank Internet gibt es aber heute so viele Möglichkeiten, mit einer guten Idee Geld zu verdienen, ohne direkt seine Arbeitskraft 1:1 an einen Kunden verkaufen zu müssen...

antworten
DAX Einkäufer

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

"Wenn man mehr Zeit für sich und seine Familie und Hobbies hat, dann fällt es einem leichter zur Arbeit zu gehen, auch weil man weiß, dass man nur wenige Stunden dort verbringen muss. Bis jetzt haben die meisten als Argument Geld genannt. Ist das Geld denn so wichtig, dass man dafür so viel Zeit investiert? Ich verdiene lieber weniger und habe mehr Zeit für mich, anstatt dass ich einen schicken Wagen fahre, aber weniger Freizeit habe."

Was für eine Familie und was für Hobbys sind das denn, wenn man dafür kein Geld braucht? Kostenlose Hobbys? Kostenlose Schulbildung? Kostenloses Wohnen? Kostenloser Strom? Kostenlose Lebensmittel? Und wie genau verbringst Du denn Deine Freizeit, wenn Du nur 30 Stunden pro Woche arbeitest?

Für mich ist eine 40-Stunden-Woche nicht wirklich anstrengender als eine 30-Stunden-Woche. Ob ich von 8 bis 16 Uhr im Büro bin oder von 8 bis 14 Uhr - egal. Aber die oberen 25% des Gehalts bereiten mir eine große Freude, denn das sind genau die 25%, für die ich mir schöne Dinge kaufen kann.

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

"Was für eine Familie und was für Hobbys sind das denn, wenn man dafür kein Geld braucht? Kostenlose Hobbys? Kostenlose Schulbildung? Kostenloses Wohnen? Kostenloser Strom? Kostenlose Lebensmittel? Und wie genau verbringst Du denn Deine Freizeit, wenn Du nur 30 Stunden pro Woche arbeitest?"

Die Ursprungsthese war, dass man lieber MEHR Zeit mit Familie und Hobbys verbringen soll und WENIGER für die Arbeit. Von "kein Geld", "kostenlose Hobbys", "kostenloser Schulbildung", "kostenlosem Wohnen", "kostenlosen Strom", "Kostenlosen Lebensmitteln" war im auf den von dir Bezug genommenen Beitrag nie die Rede.

In deinem zweiten Absatz gehst du wenigstens ein bisschen auf die Ausgangsthese ein, wobei ich behaupte, dass auch du nur 24h am Tag hast und 30h anstatt 40h zu arbeiten sind 10h mehr Zeit für Familie und Hobbys. Den Aspekt der "Anstrengung" bringst nur du in die Diskussion, darum geht es nicht. Und vielleicht sind für den Schreiber die letzten 25% des Gehalts (für die du dir die "schönen Dinge" kaufst) am besten investiert in 10h mehr Zeit pro Woche?

Ich vertrete folgende Ansicht:
Man hat nur eine begrenzte Zeit auf dieser Welt und jeder, der mit seiner freien Zeit was "Erfüllendes" anzufangen hat, sollte dies nutzen. Was immer das auch ist. Wer mit seinem Leben sowieso nichts anzufangen weiß, dem bringt auch mehr Zeit nichts. Von daher finde ich Gedanken, wie man mit seiner Zeit umgeht durchaus legitim. Genauso legitim finde ich die Aussage, dass man sich mit den letzten 25% des Gehalts die schönen Dinge des Lebens gönnen sollte. Absolut gute Sichtweise!

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Da stellt sich gleich auch wieder die Frage: "Warum habe ich BWL studiert". Ich kann es ganz einfach beantworten. Für Medizin war leider mein Abiturschnitt zu schlecht. Mein größtes Ziel ist es aber, langfristig wieder im ländlichen Bereich, wo ich aufgewachsen bin, selber eine Familie zu gründen und dabei bei möglichst wenig Arbeitszeit möglichst viel zu verdienen. Also viel meine Wahl auf BWL, da man damit in sogut wie jedem Unternehmen etwas mit anfangen kann. Zusätzlich habe ich mich auf tariflich fixierte Unternehmen fixiert. Ich war zunächst in einem IGBCE-gebundenen Unternehmen und anschließend in einem IGMetall-Unternehmen und bekomme nun bei einer 35h Woche mit Urlaubs-, Weihnachtsgeld und Leistungszulage auf 60.000. Überstunden können je nach Wahl abgefeiert oder ausgezahlt werden. Bisher habe ich mich immer für das Abfeiern entschieden, könnte jedoch sicherlich noch einmal 3-4K mehr im Jahr durch das Auszahlen verdienen. Alle paar Jahre kommt eine Tariferhöhung und Freitags bin ich ab 13:00 zuhause.

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DAX Einkäufer

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

"In deinem zweiten Absatz gehst du wenigstens ein bisschen auf die Ausgangsthese ein, wobei ich behaupte, dass auch du nur 24h am Tag hast und 30h anstatt 40h zu arbeiten sind 10h mehr Zeit für Familie und Hobbys."

Auch Freizeit hat abnehmenden Grenznutzen, um es wirtschaftswissenschaftlich zu sagen. Ich kenne einen, der hat 100% Freizeit, weil er keinen Job hat. Der hat auch keine Familie, weil den keiner heiratet. Und keine Hobbys, weil sie zu teuer sind. Natürlich ist es eine endlose Diskussion, an welchem Punkt auf den Nutzenkurven das Optimum zwischen Arbeit und Freizeit zu finden ist. Das ist wohl auch höchst individuell. Ich kenne z.B. einen Unternehmensberater, der auf eine 3-Tage-Woche reduziert hat und damit immer noch sehr gut verdient. Das ist sein persönliches Optimum. Der hat aber auch einen sehr gut bezahlten Beruf und steht damit finanziell immer noch sehr gut da.

Mich würde deshalb interessieren, welche Hobbys und welche Familie der User "M.M." genau hat und welche finanzielle Grundlage er dafür mit 30h/Woche erreicht. Wenn er genau so ein Fall ist wie mein Beraterfreund, dann kann ich ihm dazu nur gratulieren.

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

jeder redet hier von Familie, Hobbies und Erfüllung...zumindest diejenigen die "weniger arbeiten" propagieren...mich würde mal interessieren, was Ihr so Erfüllendes treibt mit Eurem "mehr" an Zeit?

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

"Ich kenne einen, der hat 100% Freizeit, weil er keinen Job hat. Der hat auch keine Familie, weil den keiner heiratet. Und keine Hobbys, weil sie zu teuer sind."

Das ist wieder mal die Ausgangsthese genommen und ins Extreme formuliert. Es geht von 40h auf 30h reduzieren und nicht um 100% Freizeit ohne Geld.

Dein Beraterfreund hingegen macht alles richtig. Mit 3 Tagen / Woche verdient er u.U. immer noch deutlich mehr als viele andere mit 5 Tagen / Woche.

Wie du schon andeutest, es geht darum, wie man seine Zeit nutzt. Oben habe ich es schonmal geschrieben: Wer mit seinem Leben sowieso nichts anzufangen weiß, dem bringt eine Reduzierung von 40 auf 30 genauso wenig wie von 40 auf 0.

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Lounge Gast schrieb:

jeder redet hier von Familie, Hobbies und
Erfüllung...zumindest diejenigen die "weniger
arbeiten" propagieren...mich würde mal interessieren,
was Ihr so Erfüllendes treibt mit Eurem "mehr" an
Zeit?

Überspitzt gesagt:
Dein Tag ist aufgeteilt in einen fremdbestimmten Teil auf der Arbeit wo du (natürlich mit gewissen Freiheiten)
die Arbeit erledigen musst, die dein Chef von dir verlangt.
Der andere Teil des Tages ist Freizeit die du (ebenfalls in gewissem Rahmen) selbst bestimmen kannst.

Wer mir jetzt erzählt dass er nicht in der Lage ist (zumindest Teile) des fremdbestimmten Teil
durch Tätigkeiten zu ersetzen die ihn mehr erfüllen als Arbeit, sollte sich echt Gedanken machen.

Das ist für mich ein deutliches Zeichen, dass man sich so auf die "Karriere" konzentriert hat dass die persönliche Entwicklung gelitten hat.

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

"Wer mir jetzt erzählt dass er nicht in der Lage ist (zumindest Teile) des fremdbestimmten Teil durch Tätigkeiten zu ersetzen die ihn mehr erfüllen als Arbeit, sollte sich echt Gedanken machen.
Das ist für mich ein deutliches Zeichen, dass man sich so auf die "Karriere" konzentriert hat dass die persönliche Entwicklung gelitten hat."

ja, das Hamsterrad anzuhalten ist nicht so einfach. Aber da sollte man wirklich die Notbremse ziehen, wenn es so weit gekommen ist.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

jeder redet hier von Familie, Hobbies und
Erfüllung...zumindest diejenigen die "weniger
arbeiten" propagieren...mich würde mal interessieren,
was Ihr so Erfüllendes treibt mit Eurem "mehr"
an
Zeit?

Überspitzt gesagt:
Dein Tag ist aufgeteilt in einen fremdbestimmten Teil auf der
Arbeit wo du (natürlich mit gewissen Freiheiten)
die Arbeit erledigen musst, die dein Chef von dir verlangt.
Der andere Teil des Tages ist Freizeit die du (ebenfalls in
gewissem Rahmen) selbst bestimmen kannst.

Wer mir jetzt erzählt dass er nicht in der Lage ist
(zumindest Teile) des fremdbestimmten Teil
durch Tätigkeiten zu ersetzen die ihn mehr erfüllen als
Arbeit, sollte sich echt Gedanken machen.

Das ist für mich ein deutliches Zeichen, dass man sich so auf
die "Karriere" konzentriert hat dass die
persönliche Entwicklung gelitten hat.

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

@ DAX Einkäufer

"Was für eine Familie und was für Hobbys sind das denn, wenn man dafür kein Geld braucht? Kostenlose Hobbys? Kostenlose Schulbildung? Kostenloses Wohnen? Kostenloser Strom? Kostenlose Lebensmittel? Und wie genau verbringst Du denn Deine Freizeit, wenn Du nur 30 Stunden pro Woche arbeitest?"

Es gibt so viel was man machen kann, ohne viel Geld auszugeben. Mit seinen Kindern spielen, spazieren gehen, fußball spielen, bücher lesen, sich weiter bilden ....
Geld kann glücklich machen, aber es muss nicht glücklich machen. Ich weiß nicht wie viel die meisten hier verdienen, aber wenn man die Gehälter in diesem Forum so liest, dann verdienen die meisten mehr als die normalen Arbeiter. Man kann eine Familie mit 2000 ? im Monat ohne Probleme ernähren. Natürlich kann man davon nicht jedem Familienmitglied jedes Jahr das neueste Iphone kaufen oder sich ein teures Auto leisten, aber wie schon gesagt: nicht jeder wird durch materielles glücklicher.

Jeder muss für sich entscheiden, was einem glücklich macht. Dich machen die 25 % mehr Gehalt glücklich. Mich machen die Stunden, die ich für mich habe glücklicher als das Geld.

Ich habe das mit dem weniger Arbeiten geschrieben, weil manche so unglücklich in Ihrem Berufsleben sind, aber auf das Geld nicht verzichten können/wollen. Meistens sind die ärmeren Menschen glücklicher/zufriedener mit ihrem Leben als die Menschen, die von Morgens bis Abends arbeiten und ein Luxus leben führen, aber wenig Zeit für sich selber haben.

Gruß

M.M.

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Ich denke, die meisten haben noch nicht verstanden, dass der exponentielle Finanzsektor die Bevölkerung zur Mehrarbeit zwingt. Die Technologie zu einer massiven Verkürzung der Arbeitszeit ist längst vorhanden.

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

Dann musst du in Deutschland nur dahin umziehen, wo das geht. Familie bedeutet mindestens 3 Personen. Für eine Wohnung mit 70 qm zahlst Du in den Ballungsgebieten aber warm schon oft 1.000 Euro pro Monat. Dann geht das nämlich nicht mehr mit 2.000 für alles. In Meckpomm oder in ländlichen Bereichen von Bayern geht es.

Lounge Gast schrieb:

Man
kann eine Familie mit 2000 ? im Monat ohne Probleme ernähren.

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

"Für eine Wohnung mit 70 qm zahlst Du in den Ballungsgebieten aber warm schon oft 1.000 Euro pro Monat."

2,5 Jahre später kloppen sich die Leute um solche Wohnungen.

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WiWi Gast

Re: Einfach keine Lust wirklich zu arbeiten

WiWi Gast schrieb am 16.04.2019:

"Für eine Wohnung mit 70 qm zahlst Du in den Ballungsgebieten aber warm schon oft 1.000 Euro pro Monat."

2,5 Jahre später kloppen sich die Leute um solche Wohnungen.

Und genau hier liegt das Kernproblem. In allen Staedten Europa's mit mehr als 100.000 Einwohnern steigen die Mietpreise staerker als die Einkommen, waehrend gleichzeitig ausserhalb dieser Raeume aufgrund einer verfehlten Strukturpolitik deutlich weniger Jobs vorhanden sind oder neu entstehen. Das gilt fuer die innereuropaeische Arbeitsmigration ebenso wie fuer die innerdeutsche, Stichwort Ost/West bzw. Nord/Sued-Gefaelle. Da dieser Trend sich immer weiter verschaerft ist es nicht so einfach, die Karriere mal so eben herunter zu skalieren oder den Quereinstieg zu wagen, vor allem wenn noch Kinder im Spiel sind - das Risiko fuer sowas ist in Deutschland 2019 einfach viel hoeher als 1999, und wir haben alle noch einige Jahrzehnte vor uns. Viele spueren das imho instinktiv und bleiben deswegen bei dem was Sie tun, bis dann entweder Burn- oder Bore-Out kommen. Das diese Phaenomene immer weiter zunehmen kommt ja nicht von ungefaehr, Langeweile auf Arbeit ist der erste Schritt in die Richtung.

Leider gibt es dann oft keine Moeglichkeit, auf 25-30 Stunden zu gehen und trotzdem noch genug Geld nach Hause zu bringen, um nicht unter die Raeder zu geraten, von einem leicht gehobenen mittelstaendischen Lebensstil ganz zu schweigen - wie schon richtig erwahnt, machen die gewerkschaftlich abgesicherten Industrie-Arbeitsplaetze einen immer geringeren Teil der Stellen in Deutschland aus und man wird ja auch nicht mal eben Richter oder Arzt in der Zweitkarriere, Psychologen leiden ebenso unter schlechten Bedingungen. Big4 in Teilzeit ist ja wohl auch ein Witz. Soziale Arbeit oder soziales Engagement im weitesten Sinne (ich zaehel da jetzt auch einfach mal die Krankenschwester) wird kaum bezahlt und als Beamter ist man nach einer gewissen Zeit auch fuer immer gefangen, weil man die gesonderten Renteneinzahlungen nicht zurueckerstatten kann.

Die Loesung? Gibt es nicht. Prioritaeten so setzen, dass die freie Zeit zur maximalen Zufriedenheit beitraegt. Mit der richtigen Frau und den richtigen Freunden und moeglichst breiten Interessen lassen sich viele Defizite im Berufsleben gut ertragen. Ehrenamtliche Taetigkeit kann auch sehr erfuellend sein. Viele Dinge, die Zufriedenheit schaffen, kosten nicht zwangslaeufig auch viel Geld.

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