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Wird das Arbeitszeugnis vom neuen AG geprüft?

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WiWi Gast

Wird das Arbeitszeugnis vom neuen AG geprüft?

Hallo zusammen,

ich wechsle zu einer anderen Big 4 Gesellschaft und HR hat mir eine Liste der benötigten Unterlagen geschickt. Man brauch mein letztes Arbeitszeugnis (ich habe mich ohne beworben). Wisst ihr, ob mein Arbeitszeugnis nur von HR geprüft wird? Oder werden meine Chefs es auch lesen? Ich frage das, weil es für mich interessant ist, ob die Einreichung des Arbeitszeugnisses eine Formalität ist, oder prüft man es tatsächlich sorgfältig.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Wird das Arbeitszeugnis vom neuen AG geprüft?

Wenn man dich eingestellt hat, dann wird der Inhalt wohl keine Auswirkungen mehr haben. Es handelt sich wohl um eine Formalie. Mit dem Arbeitszeugnis wollen die wohl nur abgleichen, ob deine Angaben auch stimmen.
WEnn du also gesagt hast, dass du Einkommensteuer gemacht hast, im Arbeitszeugnis aber steht, dass du nur Erbschaftsteuer gemacht hast, könnte es ggf. problematisch werden.

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WiWi Gast

Wird das Arbeitszeugnis vom neuen AG geprüft?

was hast du zu verbergen?

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WiWi Gast

Wird das Arbeitszeugnis vom neuen AG geprüft?

Also, wenn ich sie bekomme, lese ich sie schonmal durch, ob es da Auffälligkeiten gibt. Insofern, ich würde davon ausgehen.

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WiWi Gast

Wird das Arbeitszeugnis vom neuen AG geprüft?

Wie so oft lautet die Antwort: Es kommt darauf an:

  • Es gibt Personalabteilungen, da ist das reine Formsache. Es wird geschaut, ob ein Original da ist, kopiert, abgeheftet und das war es.

  • Es gibt aber leider auch die Schnüffelpersonaler, die das genau nehmen und sogar bei der Uni oder dem Ex-Arbeitgeber anrufen, um sich das inhaltlich auf Echtheit bestätigen lassen. Hätte ich das nicht bereits zweimal erlebt, dann würde ich es nicht glauben, es scheint aber nicht so selten zu sein: Einmal ging es um ein gefälschtes Uni-Zeugnis und einmal um ein selbstgebasteltes Arbeitszeugnis.

  • Problematisch kann es auch sein, wenn der Betriebsrat bereits skeptisch war, du einem internen vorgezogen wurdest oder es Sozialabbau gibt. Dann lässt sich der BR die Zeugnisse geben und sucht nach Anhaltspunkten um die Zustimmung zu verweigern oder die Genehmigung zurückzunehmen. Das habe ich einmal erlebt Und zwar in dem Fall oben mit dem gefälschten Uni-Zeugnis.
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WiWi Gast

Wird das Arbeitszeugnis vom neuen AG geprüft?

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

was hast du zu verbergen?
nein, ist einfach interessant, ob man das Arbeitszeugnis zum Beispiel im Probegespräch nochmal besprich, oder HR stimmt das Arbeitszeugnis zum Lebenslauf ab und das war es

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WiWi Gast

Wird das Arbeitszeugnis vom neuen AG geprüft?

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Wie so oft lautet die Antwort: Es kommt darauf an:

  • Es gibt Personalabteilungen, da ist das reine Formsache. Es wird geschaut, ob ein Original da ist, kopiert, abgeheftet und das war es.

  • Es gibt aber leider auch die Schnüffelpersonaler, die das genau nehmen und sogar bei der Uni oder dem Ex-Arbeitgeber anrufen, um sich das inhaltlich auf Echtheit bestätigen lassen. Hätte ich das nicht bereits zweimal erlebt, dann würde ich es nicht glauben, es scheint aber nicht so selten zu sein: Einmal ging es um ein gefälschtes Uni-Zeugnis und einmal um ein selbstgebasteltes Arbeitszeugnis.

  • Problematisch kann es auch sein, wenn der Betriebsrat bereits skeptisch war, du einem internen vorgezogen wurdest oder es Sozialabbau gibt. Dann lässt sich der BR die Zeugnisse geben und sucht nach Anhaltspunkten um die Zustimmung zu verweigern oder die Genehmigung zurückzunehmen. Das habe ich einmal erlebt Und zwar in dem Fall oben mit dem gefälschten Uni-Zeugnis.

Kenne auch so einen Fall einer Fälschung, allerdings hat der Personaler das als Joker behalten, weil der Kandidat ordentlich performt hat und man eine abnormale Auftragslage hatte. Als man ihn 2 Jahre später loswerden wollte, weil es nicht mehr so gut lief, hat der Personaler den Joker gezogen, fristlos gekündigt und eine Klage auf Gehaltsrückforderung gestellt.

Keine Ahnung, wie die Klage ausgegangen ist, aber mit einer Fälschung hat der Arbeitgeber einen lebenslangen Dolch in der Hand, den er auch nach 40 Jahren noch ziehen kann, soweit er behauptet, es erst jetzt entdeckt zu haben. Empfehle ich nicht.

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WiWi Gast

Wird das Arbeitszeugnis vom neuen AG geprüft?

Die Big4 stellen so viele Leute ein, das ist da nur für die Ablage.

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WiWi Gast

Wird das Arbeitszeugnis vom neuen AG geprüft?

danke für Eure Antworten. Ich habe sehr viele Aufgaben in meiner früheren Arbeit erledigt und habe tatsächlich sehr viele Sachen gemacht und denke einfach nicht, dass man sie alle im Arbeitszeugnis benennen kann. Ich habe viele in meinem Vorstellungsgespräch erwähnt. Jetzt habe ich Sorge, dass meine neuen Chefs nicht alles im Arbeitszeugnis finden. Zum Beispiel: ich habe schon 2-3 Prüfungsberichte geschriben, aber ich mache das nicht ständig (die Berichte wurden oft von Managern geschrieben) und man wird dies wohl nicht im Arbeitszeugnis finden, da man im Arbeitszeugnis nur die Hauptaufgaben erwähnt (wie zum Beispiel: JAP nach IFRS/HGB, Risikoanalyse, Prozessaufnahmen etc).

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WiWi Gast

Wird das Arbeitszeugnis vom neuen AG geprüft?

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

danke für Eure Antworten. Ich habe sehr viele Aufgaben in meiner früheren Arbeit erledigt und habe tatsächlich sehr viele Sachen gemacht und denke einfach nicht, dass man sie alle im Arbeitszeugnis benennen kann. Ich habe viele in meinem Vorstellungsgespräch erwähnt. Jetzt habe ich Sorge, dass meine neuen Chefs nicht alles im Arbeitszeugnis finden. Zum Beispiel: ich habe schon 2-3 Prüfungsberichte geschriben, aber ich mache das nicht ständig (die Berichte wurden oft von Managern geschrieben) und man wird dies wohl nicht im Arbeitszeugnis finden, da man im Arbeitszeugnis nur die Hauptaufgaben erwähnt (wie zum Beispiel: JAP nach IFRS/HGB, Risikoanalyse, Prozessaufnahmen etc).

Vollkommen verständlich und normal. Wenn du in Bewerbungsgespräch nichts erfunden hast und tatsächlich eine Rückfrage kommen würde, dann erklärst du einfach vollkommen gelassen das du das tatsächlich gemacht hast, die und die Sache dort und dort dir besonders gefallen hatte, und notfalls verwiest du auf deinen Chef / Manager der das bestätigen kann.

Niemand wirklich niemand wird dir danach blöd kommen oder irgendwas vorwerfen.

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WiWi Gast

Wird das Arbeitszeugnis vom neuen AG geprüft?

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

danke für Eure Antworten. Ich habe sehr viele Aufgaben in meiner früheren Arbeit erledigt und habe tatsächlich sehr viele Sachen gemacht und denke einfach nicht, dass man sie alle im Arbeitszeugnis benennen kann. Ich habe viele in meinem Vorstellungsgespräch erwähnt. Jetzt habe ich Sorge, dass meine neuen Chefs nicht alles im Arbeitszeugnis finden. Zum Beispiel: ich habe schon 2-3 Prüfungsberichte geschriben, aber ich mache das nicht ständig (die Berichte wurden oft von Managern geschrieben) und man wird dies wohl nicht im Arbeitszeugnis finden, da man im Arbeitszeugnis nur die Hauptaufgaben erwähnt (wie zum Beispiel: JAP nach IFRS/HGB, Risikoanalyse, Prozessaufnahmen etc).

Entspann dich mal. Das Schreiben der Prüfungsberichte gehört mit zu dem Punkt "JAP nach HGB" und bedarf keiner gesonderten Erwähnung.

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WiWi Gast

Wird das Arbeitszeugnis vom neuen AG geprüft?

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Wie so oft lautet die Antwort: Es kommt darauf an:

  • Es gibt Personalabteilungen, da ist das reine Formsache. Es wird geschaut, ob ein Original da ist, kopiert, abgeheftet und das war es.

  • Es gibt aber leider auch die Schnüffelpersonaler, die das genau nehmen und sogar bei der Uni oder dem Ex-Arbeitgeber anrufen, um sich das inhaltlich auf Echtheit bestätigen lassen. Hätte ich das nicht bereits zweimal erlebt, dann würde ich es nicht glauben, es scheint aber nicht so selten zu sein: Einmal ging es um ein gefälschtes Uni-Zeugnis und einmal um ein selbstgebasteltes Arbeitszeugnis.

  • Problematisch kann es auch sein, wenn der Betriebsrat bereits skeptisch war, du einem internen vorgezogen wurdest oder es Sozialabbau gibt. Dann lässt sich der BR die Zeugnisse geben und sucht nach Anhaltspunkten um die Zustimmung zu verweigern oder die Genehmigung zurückzunehmen. Das habe ich einmal erlebt Und zwar in dem Fall oben mit dem gefälschten Uni-Zeugnis.

Kenne auch so einen Fall einer Fälschung, allerdings hat der Personaler das als Joker behalten, weil der Kandidat ordentlich performt hat und man eine abnormale Auftragslage hatte. Als man ihn 2 Jahre später loswerden wollte, weil es nicht mehr so gut lief, hat der Personaler den Joker gezogen, fristlos gekündigt und eine Klage auf Gehaltsrückforderung gestellt.

Keine Ahnung, wie die Klage ausgegangen ist, aber mit einer Fälschung hat der Arbeitgeber einen lebenslangen Dolch in der Hand, den er auch nach 40 Jahren noch ziehen kann, soweit er behauptet, es erst jetzt entdeckt zu haben. Empfehle ich nicht

Die Klage kann nur schlecht für den Arbeitgeber ausgehen.....
Irrtum wird meist keiner vorliegen (nicht kausal)
Schadenersatz wird auch nicht zu bejahen sein
Kann mir nicht vorstellen dass da viel durchgeht

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WiWi Gast

Wird das Arbeitszeugnis vom neuen AG geprüft?

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Wie so oft lautet die Antwort: Es kommt darauf an:

  • Es gibt Personalabteilungen, da ist das reine Formsache. Es wird geschaut, ob ein Original da ist, kopiert, abgeheftet und das war es.

  • Es gibt aber leider auch die Schnüffelpersonaler, die das genau nehmen und sogar bei der Uni oder dem Ex-Arbeitgeber anrufen, um sich das inhaltlich auf Echtheit bestätigen lassen. Hätte ich das nicht bereits zweimal erlebt, dann würde ich es nicht glauben, es scheint aber nicht so selten zu sein: Einmal ging es um ein gefälschtes Uni-Zeugnis und einmal um ein selbstgebasteltes Arbeitszeugnis.

  • Problematisch kann es auch sein, wenn der Betriebsrat bereits skeptisch war, du einem internen vorgezogen wurdest oder es Sozialabbau gibt. Dann lässt sich der BR die Zeugnisse geben und sucht nach Anhaltspunkten um die Zustimmung zu verweigern oder die Genehmigung zurückzunehmen. Das habe ich einmal erlebt Und zwar in dem Fall oben mit dem gefälschten Uni-Zeugnis.

Kenne auch so einen Fall einer Fälschung, allerdings hat der Personaler das als Joker behalten, weil der Kandidat ordentlich performt hat und man eine abnormale Auftragslage hatte. Als man ihn 2 Jahre später loswerden wollte, weil es nicht mehr so gut lief, hat der Personaler den Joker gezogen, fristlos gekündigt und eine Klage auf Gehaltsrückforderung gestellt.

Keine Ahnung, wie die Klage ausgegangen ist, aber mit einer Fälschung hat der Arbeitgeber einen lebenslangen Dolch in der Hand, den er auch nach 40 Jahren noch ziehen kann, soweit er behauptet, es erst jetzt entdeckt zu haben. Empfehle ich nicht.

WTF was für ein Stuss - Gehalt kann auch rechtlich nicht zurückgefordert werden, was auch absolut richtig ist

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