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Total overstaffed & Bore-Out

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WiWi Gast

Total overstaffed & Bore-Out

Hallo zusammen

Seit über einem Jahr sind sind wir in unserer Abteilung zu viele Leute. Schätzungsweise ist man vielleicht max. 50% ausgelastet. Durch eine Akquisition hat man neue Mitarbeiter übernommen. Zudem wurde das Geschäftsmodell überarbeitet, das uns weniger Arbeit beschert. Leider bin ich erst vor zwei Jahren nach Jobwechsln in diese Firma gewechselt und kann nicht gleich wieder wechseln. Das Herumsitzen im HO bei totaler Unterforderung und wenig Arbeit ist auf Dauer kein Zustand. Lohn und Leute sind ganz ok. Habe bereits darüber nachgedacht auf Teilzeit zu wechseln, da ich mir das nicht länger antun kann und der Selbstwert leidet. Ich halte auch nach einem neuen Job Ausschau, doch man kann immer vom Regen in die Traufe fallen. Das war mir auch in der Vergangenheit passiert. Aber nur zuhause rumzusitzen und Geld zu kassieren ist auf Dauer auch kein Zustand. Bei den Vorgesetzten heisst es aber, das viel zu tun ist und demnächst wieder neue Projekte anstehen - reine Augenwischerei. Leider gibt es wirklich nicht mehr und anspruchsvollere Arbeit. Mir wurden auch schon Aufgabengebiete im Rahmen eine Reorganisation weggenommen, damit Kollegen wenigstens eine Minimalauslastung haben. Grosse Entlassungen sind auch gar nicht in Sicht und daa Unternehmen generell etwas zu aufgebläht.

Kennt jemand diese Situation und wie könnte man da als "Mid-Performer" weiterkommen?

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WiWi Gast

Total overstaffed & Bore-Out

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SnisniBrisni

Total overstaffed & Bore-Out

Verstehe das Problem nicht so richtig. Wenn du berufliche Ziele hast, bilde dich in der freien Zeit fort und mach Zertifikate, dann haste einen Vorsprung vor den Leuten aus anderen Firmen, die 8h einfache Aufgaben haben, anstatt 4h wie bei dir. Nach 2 Jahren solltest du dich sehr gut wegbewerben können mit deutlich mehr Know-How als jetzt. Wenn du keine hohen Ambitionen hast und ewig in der Firma bleiben willst, ists aus meiner Sicht doch auch ok.

Das mit dem Selbstwertgefühl ist auch ein Trugschluss (finde ich). Die Erde ist doch auch nur ein winziger Planet unter vielen, der Mensch ein Tier mit zwei Beinen. Mach das, was dir Spaß macht. Wenn dein jetziger Job dich erfüllt, aber nur mit 8h anstatt 4h, klingt es für mich so, als hättest du in deiner Freizeit keine Aktivitäten, die den Tag füllen. Was machst du denn im Urlaub, wenn du nicht gerade verreist? Dann musst du doch auch den Tag rumkriegen. Wenn du dich schlecht fühlst, Geld fürs Nichtstun zu bekommen, kann dir keiner helfen, 99,9999% der Welt beneiden dich darum.

Ich selbst hatte 6 Monate lang quasi bezahlten Urlaub, weil nichts zu tun war. Das war eine herrliche Zeit, weil ich mich sehr gut beschäftigen kann. Wenn ich 56 wäre und keine Hobbies hätte, wäre ich auch depressiv geworden. Kauf dir mal das Buch "Bullshit Jobs", da denkt man erst einmal darüber nach, was die Arbeit der Menschen auf der Erde eigentlich ausmacht. Außer Arbeit, die der Gemeinschaft helfen, geht es doch nur darum, irgend eine Scheiße an die Menschen zu verkaufen, die man nicht braucht.

Ohne deinen Job zu kennen ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass auch du so einen hast. Such dir ein Ehrenamt, lies viel, schau Serien, mach Sport, hilf anderen. Das ist jetzt das Millionärsproblem: Du hast unendlich Freizeit weil du nicht arbeiten musst, wie verbringst du deinen Tag, ohne depressiv zu werden?

WiWi Gast schrieb am 22.08.2021:

Hallo zusammen

Seit über einem Jahr sind sind wir in unserer Abteilung zu viele Leute. Schätzungsweise ist man vielleicht max. 50% ausgelastet. Durch eine Akquisition hat man neue Mitarbeiter übernommen. Zudem wurde das Geschäftsmodell überarbeitet, das uns weniger Arbeit beschert. Leider bin ich erst vor zwei Jahren nach Jobwechsln in diese Firma gewechselt und kann nicht gleich wieder wechseln. Das Herumsitzen im HO bei totaler Unterforderung und wenig Arbeit ist auf Dauer kein Zustand. Lohn und Leute sind ganz ok. Habe bereits darüber nachgedacht auf Teilzeit zu wechseln, da ich mir das nicht länger antun kann und der Selbstwert leidet. Ich halte auch nach einem neuen Job Ausschau, doch man kann immer vom Regen in die Traufe fallen. Das war mir auch in der Vergangenheit passiert. Aber nur zuhause rumzusitzen und Geld zu kassieren ist auf Dauer auch kein Zustand. Bei den Vorgesetzten heisst es aber, das viel zu tun ist und demnächst wieder neue Projekte anstehen - reine Augenwischerei. Leider gibt es wirklich nicht mehr und anspruchsvollere Arbeit. Mir wurden auch schon Aufgabengebiete im Rahmen eine Reorganisation weggenommen, damit Kollegen wenigstens eine Minimalauslastung haben. Grosse Entlassungen sind auch gar nicht in Sicht und daa Unternehmen generell etwas zu aufgebläht.

Kennt jemand diese Situation und wie könnte man da als "Mid-Performer" weiterkommen?

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WiWi Gast

Total overstaffed & Bore-Out

Kenne ich. Habe angefangen ein kleines Startup nebenbei aufzuziehen. (Spirituosenvertrieb).
Nach einem halben Jahr dennoch gekündigt, der Boreout war einfach zu viel.

Tipp für dich: Entweder zeitnah wo anders unterkommen oder nebenbei Auslastung suchen (Sport, Sidebusiness, ehrenamtliche Arbeit, usw. )

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WiWi Gast

Total overstaffed & Bore-Out

TE hier:
Weiterbildungen, Zertifikate etc. habe ich bereits viele gemacht in dieser Zeit und versuche im HO die Leerzeiten sonst wie mit interessanten Sachen zu füllen. Ist leider was die "Work-Attitude" angeht nicht erfüllend und man muss ja trotzdem immer erreichbar sein für Calls. Werde wohl das Pensum reduzieren. Aber finde es schon krass und ich bin ja nicht der einzige in solch eine Situation.

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WiWi Gast

Total overstaffed & Bore-Out

WiWi Gast schrieb am 23.08.2021:

TE hier:
Weiterbildungen, Zertifikate etc. habe ich bereits viele gemacht in dieser Zeit und versuche im HO die Leerzeiten sonst wie mit interessanten Sachen zu füllen. Ist leider was die "Work-Attitude" angeht nicht erfüllend und man muss ja trotzdem immer erreichbar sein für Calls. Werde wohl das Pensum reduzieren. Aber finde es schon krass und ich bin ja nicht der einzige in solch eine Situation.

Ne, bist du nicht, aber ich würde meine Zeit nutzen und immer ein offenes Auge für eine neue Stelle haben. Zum Beispiel kann man in der Freizeit Fähigkeiten erwerben (Tauchschein, Flugschein, Segelschein, Funkerprüfung, Jagdschein usw.). Alles Dinge, die du jetzt zeitlich machen kannst und da alles sehr berechenbar bei dir ist, weisst du auch, wann du zeitlich erreichbar sein musst und wann nicht.

Und vergiss nicht: bei anderen Stellen wiederrum wirst du wenig Zeit haben, das ist dann auch wieder nichts. Eine Stelle, bei der alles perfekt ausgelotet ist, gibt es nicht.

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WiWi Gast

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Wird bei dir noch Verstärkung gesucht? Wo kann ich mich bewerben? HO und kaum Auslastung ist doch die beste Kombination, insbesondere wenn du auch von überall aus arbeiten kannst. Wie einige Vorposten bereits geschrieben haben, bilde dich weiter, lerne programmieren oder mache irgendwelche PMO-Kurse und Zertifikate. Ansonsten suche dir Hobbys die dir Spaß machen, beschäftige dich mit Akten und Kryptowährungen oder baue dir eine zweites Standbein auf als Freiberufler, so kannst du dann quasi doppelt verdienen während deiner Arbeitszeit. Dies ist in den USA inzwischen ziemlich häufig anzutreffen, dass Leute im HO zwei Jobs haben, weil einer alleine nicht ausfüllt.

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WiWi Gast

Total overstaffed & Bore-Out

Wenn du nur im Office wärst und dort 4h beschäftigt tun darfst würde ich verstehen, dass du frustriert bist.
Wenn du jedoch primär Home Office hast sind 50% Auslastung doch ein Traum. Nutze die Zeit, um die Wohnung aufzuräumen, einkaufen zu fahren, spazieren zu gehen, Sport zu machen etc. Ich hätte da kein schlechtes Gewissen, wenn der AG mir keine Aufgaben zukommen lässt.

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WiWi Gast

Total overstaffed & Bore-Out

WiWi Gast schrieb am 23.08.2021:

Wenn du nur im Office wärst und dort 4h beschäftigt tun darfst würde ich verstehen, dass du frustriert bist.
Wenn du jedoch primär Home Office hast sind 50% Auslastung doch ein Traum. Nutze die Zeit, um die Wohnung aufzuräumen, einkaufen zu fahren, spazieren zu gehen, Sport zu machen etc. Ich hätte da kein schlechtes Gewissen, wenn der AG mir keine Aufgaben zukommen lässt.

TE: Ja, da hast du recht. Einfach nur schade um das ganze Studium, wenn dass Berufsleben dann so ausfällt. Werde mich wohl damit abfinden oder dann den Job irgendwann wechseln.

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WiWi Gast

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Also, das hört sich nach der Situation an wie es auch bei einem Bekannten (Manager) ist. Der hat das so gelöst, dass er mit seiner Frau jetzt Nachwuchs bekommen hat (die in der gleichen Abteilung wie er arbeitet). Er hat gemeint, die beiden haben unterm Strich jeweils nur eine zwei Tage Woche, weil das eh nicht auffallen würde (gerade bei der Frau) und er es im Zweifel wegdelegiert. Dann hat er gemeint, wenn das Unternehmen so daneben wäre und es nicht merken würde, dass die im Prinizp nicht arbeiten würden, würde er die Kohle halt mitnehmen und seinen Hobbies nachgehen.

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WiWi Gast

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Ist eine Typ Frage.

  • Willst Mal was eigenes machen oder dich in eine Richtung weiterbilden die per se im Job eher schwierig ist -> Jackpot.
  • Willst du hingegen genau in deinem Tätigkeitsfeld mehr Erfahrungen sammeln und mehr Arbeit machen dann ist wohl ein Wechsel sinnvoll.

Aus meiner Sicht ist es aufgrund von HomeOffice jedoch fast Luxus was du hast, spreche aus Erfahrung.

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WiWi Gast

Total overstaffed & Bore-Out

WiWi Gast schrieb am 23.08.2021:

Wenn du nur im Office wärst und dort 4h beschäftigt tun darfst würde ich verstehen, dass du frustriert bist.
Wenn du jedoch primär Home Office hast sind 50% Auslastung doch ein Traum. Nutze die Zeit, um die Wohnung aufzuräumen, einkaufen zu fahren, spazieren zu gehen, Sport zu machen etc. Ich hätte da kein schlechtes Gewissen, wenn der AG mir keine Aufgaben zukommen lässt.

TE: Ja, da hast du recht. Einfach nur schade um das ganze Studium, wenn dass Berufsleben dann so ausfällt. Werde mich wohl damit abfinden oder dann den Job irgendwann wechseln.

Du lebst meinen Traum.
Wir dürfen kein HO arbeiten und haben gefühlte 140% Auslastung.. bin seit Monaten auf der Suche nach einem Job wie deinem.

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WiWi Gast

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Ich würde an deiner Stelle anfangen mich entweder in ein Thema einzuarbeiten, auf das du Bock hast. Oder falls das nicht in Frage kommt, einen zweiten Teilzeit-Job annehmen und melden.

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WiWi Gast

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Ich beginne neben PhD einen zweiten Master ....

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WiWi Gast

Total overstaffed & Bore-Out

Hi, meine Meinung zu dem Ganzen:

Sei froh das du nicht "Understaffed" bist.

Bei mir ist es z. B. der blanke Horror. Ich arbeite aktuell für 2,5 Leute,
da unser Unternehmen der Meinung war, in unserer Abteilung müssen auch Leute gehen.
Ein anderer Kollege arbeitet interimsweise für 5(!) Leute - kein Witz. Du kannst dir also ungefähr vorstellen, ob wir lieber jetzt "overstaffed" wären oder "understaffed".
Ich jedenfalls will nur noch weg und habe nun mehrere Bewerbungen parallel laufen, da dies kein Zustand ist.

Ich kenne auch die andere Seite. Und ich kann mit bestem Gewissen sagen, dass Boreout mir tausend mal lieber ist als Burnout.

Deshalb mein Vorschlag: Schweinehund besiegen und nebenbei was starten, sei es Weiterbildung, Start-Up, 450 Euro Job oder oder...

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WiWi Gast

Total overstaffed & Bore-Out

WiWi Gast schrieb am 22.08.2021:

Hallo zusammen

Seit über einem Jahr sind sind wir in unserer Abteilung zu viele Leute. Schätzungsweise ist man vielleicht max. 50% ausgelastet. Durch eine Akquisition hat man neue Mitarbeiter übernommen. Zudem wurde das Geschäftsmodell überarbeitet, das uns weniger Arbeit beschert. Leider bin ich erst vor zwei Jahren nach Jobwechsln in diese Firma gewechselt und kann nicht gleich wieder wechseln. Das Herumsitzen im HO bei totaler Unterforderung und wenig Arbeit ist auf Dauer kein Zustand. Lohn und Leute sind ganz ok. Habe bereits darüber nachgedacht auf Teilzeit zu wechseln, da ich mir das nicht länger antun kann und der Selbstwert leidet. Ich halte auch nach einem neuen Job Ausschau, doch man kann immer vom Regen in die Traufe fallen. Das war mir auch in der Vergangenheit passiert. Aber nur zuhause rumzusitzen und Geld zu kassieren ist auf Dauer auch kein Zustand. Bei den Vorgesetzten heisst es aber, das viel zu tun ist und demnächst wieder neue Projekte anstehen - reine Augenwischerei. Leider gibt es wirklich nicht mehr und anspruchsvollere Arbeit. Mir wurden auch schon Aufgabengebiete im Rahmen eine Reorganisation weggenommen, damit Kollegen wenigstens eine Minimalauslastung haben. Grosse Entlassungen sind auch gar nicht in Sicht und daa Unternehmen generell etwas zu aufgebläht.

Kennt jemand diese Situation und wie könnte man da als "Mid-Performer" weiterkommen?

Blablabla meine Güte sind das Sorgen. Denke lieber mal daran wie es anderen Generationen ergangen ist. Die wären froh gewesen so ein Leben zu haben. Habe vor ein paar Wochen ein Buch von einem überleben Soldaten aus Stalingrad gelesen, Kessel überstanden plus 5 Jahre Gulag. Nach dieser Lektüre bettelst du darum deinen Job die nächsten Jahrzehnte machen zu dürfen

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WiWi Gast

Total overstaffed & Bore-Out

WiWi Gast schrieb am 23.08.2021:

Ich würde an deiner Stelle anfangen mich entweder in ein Thema einzuarbeiten, auf das du Bock hast. Oder falls das nicht in Frage kommt, einen zweiten Teilzeit-Job annehmen und melden.

Ich kenne beides und kann nur sagen, dass das Bore-out für mich viel schlimme war als extreme Projektspitzen. Ich kann den TE auch absolut verstehen. Selbst wenn man im HO ist, muss man doch irgendwie erreichbar sein, daher finde ich so Vorschläge wie einkaufen oder spazieren gehen auch absurd.

Ich kann dir leider auch keinen Rat geben, bei mir hat sich die Situation nur durch Kündigung und Wechsel in die Industrie verbessert

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WiWi Gast

Total overstaffed & Bore-Out

Das eine ist der Workload und das andere die Schwierigkeit/Herausforderung. Leider ist es nie in der optimalen Balance. Dazu kommen noch Projektspitzen, Ferienvertretungen etc.

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WiWi Gast

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Ist bei mir ähnlich und werde auch nach der Pandemie mind. 50% im HO bleiben wollen, ansonsten hält man das nicht aus. Also geniess die Zeit, solange unsere Jobs nicht automatisiert werden.

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WiWi Gast

Total overstaffed & Bore-Out

WiWi Gast schrieb am 24.08.2021:

Ist bei mir ähnlich und werde auch nach der Pandemie mind. 50% im HO bleiben wollen, ansonsten hält man das nicht aus. Also geniess die Zeit, solange unsere Jobs nicht automatisiert werden.

Wie soll das eigentlich aussehen wenn mal die ganzen Sachbearbeiter Jobs automatisiert werden? Dann sind ja mal eben Millionen Leute arbeitslos?
Wäre der Schaden nicht viel zu hoch diese ganzen Jobs wegfallen zu lassen?

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WiWi Gast

Total overstaffed & Bore-Out

WiWi Gast schrieb am 24.08.2021:

Ist bei mir ähnlich und werde auch nach der Pandemie mind. 50% im HO bleiben wollen, ansonsten hält man das nicht aus. Also geniess die Zeit, solange unsere Jobs nicht automatisiert werden.

Wie soll das eigentlich aussehen wenn mal die ganzen Sachbearbeiter Jobs automatisiert werden? Dann sind ja mal eben Millionen Leute arbeitslos?
Wäre der Schaden nicht viel zu hoch diese ganzen Jobs wegfallen zu lassen?

Die Jobs werden zum Teil durch Gewerkschaften/Politik/Staat bereits heute am Leben erhalten. Aber den Trend wird man wohl nicht umkehren können. Deswegen die Theorie vom Grundeinkommen.

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bluewave

Total overstaffed & Bore-Out

In den letzten zwei Tagen habe ich mehrere Artikel gelesen, die über den Trend in den USA berichten, dank Home Office zwei Jobs statt nur einem zu machen mit effizientem Arbeiten trotzdem zusammen nicht über die 40h zu kommen. Ist zwar mit Beispielen aus den USA, und klar muss man wegen Arbeitsvertrag etc. schauen, aber generell sollte die wenigsten AG was dagegen haben wenn man nebenher als Selbständiger ein Start Up aufbaut oder als Consultant unterwegs ist, solange es nicht bei der Konkurrenz ist. Ich bin auch Tarif Sachbearbeiter und bin in einer ähnlichen Situation wie du und mache gerade noch berufsbegleitend meinen MBA, und hoffe daher, dass sich das Home Office noch laaaaange hinstreckt ;) Habe auch schon eine Start Up Ideen und kenne einige Leute, die nebenher was hochgezogen haben.

https://www.stern.de/digital/online/doppelleben-im-homeoffice--zwei-berufe--zwei-gehaelter---und-keiner-weiss-davon-30661072.html

https://www.forbes.com/sites/jackkelly/2021/08/15/the-remote-trend-of-working-two-jobs-at-the-same-time-without-both-companies-knowing/?sh=1ea384a317f3

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WiWi Gast

Total overstaffed & Bore-Out

WiWi Gast schrieb am 24.08.2021:

Ist bei mir ähnlich und werde auch nach der Pandemie mind. 50% im HO bleiben wollen, ansonsten hält man das nicht aus. Also geniess die Zeit, solange unsere Jobs nicht automatisiert werden.

Wie soll das eigentlich aussehen wenn mal die ganzen Sachbearbeiter Jobs automatisiert werden? Dann sind ja mal eben Millionen Leute arbeitslos?
Wäre der Schaden nicht viel zu hoch diese ganzen Jobs wegfallen zu lassen?

Die Jobs werden zum Teil durch Gewerkschaften/Politik/Staat bereits heute am Leben erhalten. Aber den Trend wird man wohl nicht umkehren können. Deswegen die Theorie vom Grundeinkommen.

Glaubst du bzw ihr wir erleben das noch? Also wird sich in den nächsten 30 Jahren sehr viel tun in dieser Hinsicht?
Man hört ja immer von Szenarien das wir alle in 5 Jahren arbeitslos sind bis zu in 20 Jahren passiert genau gar nichts… finde das wirklich ein sehr spannendes Thema.

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WiWi Gast

Total overstaffed & Bore-Out

WiWi Gast schrieb am 24.08.2021:

Ist bei mir ähnlich und werde auch nach der Pandemie mind. 50% im HO bleiben wollen, ansonsten hält man das nicht aus. Also geniess die Zeit, solange unsere Jobs nicht automatisiert werden.

Wie soll das eigentlich aussehen wenn mal die ganzen Sachbearbeiter Jobs automatisiert werden? Dann sind ja mal eben Millionen Leute arbeitslos?
Wäre der Schaden nicht viel zu hoch diese ganzen Jobs wegfallen zu lassen?

Die Jobs werden zum Teil durch Gewerkschaften/Politik/Staat bereits heute am Leben erhalten. Aber den Trend wird man wohl nicht umkehren können. Deswegen die Theorie vom Grundeinkommen.

Glaubst du bzw ihr wir erleben das noch? Also wird sich in den nächsten 30 Jahren sehr viel tun in dieser Hinsicht?
Man hört ja immer von Szenarien das wir alle in 5 Jahren arbeitslos sind bis zu in 20 Jahren passiert genau gar nichts… finde das wirklich ein sehr spannendes Thema.

Dies hängt m.E. von den Staaten und von den Subventionen ab. Am Ende sind wir die meisten Künstler, Coach, Pschologe oder Sportler.

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WiWi Gast

geht mir seit corona auch so im HO. Teilweise machen ich vielleicht 2h / Woche etwas. Ansonsten nur auf "verfügbar" stehen und ...

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