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Kein Bock mehr auf Arbeit

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WiWi Gast

Kein Bock mehr auf Arbeit

Bin 36 Jahre alt, habe Diplom in BWL von einer Uni. Ein paar Jahre Big4, jetzt im Controlling im Konzern. Insgesamt 12 Jahre Berufserfahrung, schon so ca. 17 Rentenpunkte. Kein Wehrdienst, war schon damals Drüc... ähm untauglich.
Frau, 2 Kinder, Frau arbeitet schon wieder und verdient ganz gut. Ihr macht der Job halbwegs Spaß, also nicht so ein Desinteresse wie ich an meinem Job habe, zumindest.
Haus mit Wert von ca. 650k im Speckgürtel einer deutschen Großstadt und Restschuld 280k. Langfristig festgeschrieben zu guten Zinsen.

Im ETF-Depot bin ich hoffentlich nächstes Jahr irgendwann wieder sechsstellig. Habe nicht vor, das ETF-Depot zur Sondertilgung zu nutzen, da die Zinsen eben wirklich gut sind und wir diese Quasi-Miete locker aus unserem Einkommen bestreiten können. Haus ist Neubau, paar Jahre alt, und da ist die nächsten 50 Jahre nichts dran zu machen außer 1-2 neue Heizungen im Wert von je 2-4k Euro (inkl. Einbau). Der "Neubau" meiner Eltern wird bald 25 Jahre alt, daher kann ich das schon ganz realistisch einschätzen. Die haben daran bisher noch nichts gemacht, sogar die originale Heizung ist noch drin. Und das sieht auch noch alles top aus.

Wir haben zwei Gebrauchtwagen der Kompaktklasse und Ölwechsel, Reparaturen etc. macht alles jemand aus der Familie ohne, dass es uns etwas kostet. Auch kein Handgeld. Ersatzteile bekommen wir OEM-Ersatzteile zu Händlereinkaufskonditionen. Wir haben auch keine weiten Arbeitswege, so dass die Autos kaum Kosten verursachen. Und Wertverlust ist auch minimal, da wir gebraucht kaufen (Erstwagen 8k, Zweitwagen 5k - jeweils der Einkaufspreis) und trotzdem lange damit fahren.

Urlaub maximal 1x im Jahr 2 Wochen Türkei. Die Kinder sind eh zu jung, damit sie jetzt einen coolen Städtetrip wertschätzen würden. Haben wir aber früher alles gemacht und sind mehr gereist. Heutzutage lässt das aber der Job nicht zu, d.h. wir bekommen aufgrund diverser Einschränkungen kaum koordiniert, dass wir viel gemeinsamen Urlaub haben. Eine Woche spontan geht immer mal, aber beide 2 Wochen am Stück zur gleichen Zeit im Sommer in der Ferienzeit - da sind wir schon echt jedes Jahr froh, wenn es klappt. Also, wir haben ein schulpflichtiges Kind und ein kleineres Kind. Wir wollen ihnen halt bisschen Strandurlaub bieten, das war es.

Wir sind also mehr oder weniger sparsam unterwegs. Das Grundstück haben wir schon vor längerer Zeit gekauft, als es noch günstig war. Und auch der Hausbau liegt schon einige Jahre zurück, da war alles noch preiswerter. Unsere Kosten für Auto und Urlaub sind echt überschaubar. Auch beim Essen hält es sich in Grenzen, da wir nichts beim Lieferdienst bestellen oder Burger holen, sondern meist frisch selbst kochen und wir sind auch nicht so die Fleisch-Fans. Und wenn Fleisch, dann Hähnchenbrust. Macht man ja so als Fitnessstudio-Gänger. Die ganzen "teuren" Fleischsorten haben wir auch schon ausgiebig probiert, schmeckt uns aber nicht. Auch Kleidung ist bei uns nicht so das Thema, wir machen ja beide Sport und da bin ich immer der Meinung, einfach etwas figurbetontes und schlichtes und die Figur wirken lassen. Sowohl für mich als auch für meine Frau. Wir müssen beide auf Arbeit auch keine Anzüge tragen.

Naja und Möbelmäßig sind wir halt auch voll eingerichtet, vieles erst wenige Jahre alt und nicht vor, was zu ändern. Garten ist auch fertig. Da ging wirklich eine gute vierstellige Summe nur für die Pflanzen drauf, aber mittlerweile ist alles angepflanzt und angewachsen. Haben auch so ein automatisches Bewässerungssystem in der Hoffnung, dass nie etwas eingehen wird. Naja. Spielereien halt. Also, klar müssen die Kinderzimmer mal neu eingerichtet werden, aber natürlich kommen da IKEA-Möbel rein. Sowas ist den Kindern nun wirklich egal.

Der Großteil des monatlichen Geldes fließt also wirklich in das ETF-Depot, weil wir keine Konsumwünsche haben, welche wir uns erfüllen wöllten. Wir würden jetzt nie an Unternehmungen mit den Kindern oder mit Familie und Freunden sparen. Wir laden auch gerne mal zu uns ein zum Grillen oder auch drinnen. Wir sind unterwegs, aber eine Radtour kostet eben auch nichts. Oder eine Wanderung. Oder zum Spielplatz.

Der zweite große Posten ist die Kreditrate, welche zu 70% auch Vermögensaufbau ist (Tilgung).

Eigentlich läuft ja alles super. Aber ich finde meinen Job, nach den vielen Jahren, wirklich nur noch mies. Es liegt nicht an der Firma. Es liegt nicht an den Bedingungen. Gutes Gehalt, Gleitzeit, 16h Schluss im Schnitt, kurzer Arbeitsweg.

Inhaltlich habe ich einfach irgenwie kein Bock mehr auf das BWL-Dasein. Ich merke privat, wie mir Geld mittlerweile ziemlich egal ist. Aber beruflich soll ich dort schwachsinnige Optimierungen anstellen. Am Ende sind es immer die gleichen Themen. Wobei bei mir halt irgendwie die Einstellung da ist, wir machen Gewinn, die Leute werden bezahlt, also alles gut. was soll ich da an Optimierungen arbeiten, welche vielleicht minimal den Gewinn steigern, aber 1-2 Leute den Job kosten können? Was soll ich eine Planabweichung von 10.000 EUR erklären, wir sind doch profitabel. Bin ein schlechter Controller, ich weiß.

Die ganze Darstellung oben hatte eigentlich den Zweck gehabt, darzustellen, dass ich auch problemlos bereit wäre, erhebliche Gehaltseinbußen in Kauf zu nehmen. Bedingung an einen neuen Job wäre halt, keine Überstunden und regelmäßige Arbeitszeiten wochentags bis 15/16h. Habt ihr eine Idee, vielleicht auch etwas, was einen erfüllen könnte und eben nicht nur Geld bringt? Aber halt 8to4 und Mo-Fr.

Oder weiter durchziehen bis zur Kotzgrenze? Und Haus noch schnell abbauen, paar 100k im Depot aufbauen und dann davon leben?

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WiWi Gast

Kein Bock mehr auf Arbeit

first world problems^^

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WiWi Gast

Kein Bock mehr auf Arbeit

Die liebevolle Beschreibung des Gartens lässt mich daran zweifeln, ob Deine Frage ernst gemeint ist. Falls sie ernst gemeint ist, was sind Deine Wünsche und Ziele bzgl. Richtung. Die Arbeitsbedingungen sind dann eine Folgefrage, je nach Arbeitgeber. Denn offensichtlich sind es ja gerade nicht die Bedingungen bei Deinem jetzigen Arbeitgeber, sondern die Tätigkeit an sich, die ich hinterfragen würde.

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WiWi Gast

Kein Bock mehr auf Arbeit

Willkommen im goldenen Käfig junge. Bestimmt hast du früher anders gelebt mit mehr Action.
Man will immer das, was man nicht hat. Ich wäre gerne an deiner Stelle.
Bei mir ist es total wild. Consulting und nebenher Studium. Habe keine ruhige Minute. Würde gerne mal fest planen können, wo ich die nächsten Wochen örtlich überhaupt bin. Geht aber nicht. Keine Freundin, keine Zeit.
Wohin willst du wechseln? Zurück in die Beratung?
Hast du überhaupt Hobbys? Da du ausführlich deine Situation geschildert hast. Bzw außerhalb der Arbeit irgendwie ein Leben mit deiner Frau?
Hört sich eher nach einer midlife krisis an.

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WiWi Gast

Kein Bock mehr auf Arbeit

Hi. Also ich bin baff. Du hast mein Leben, was ich mir gewünscht habe. Also zuerst

  1. du hast das Optimum erreicht und m. E. n. Viel erreicht.
  2. Respekt dass ihr beide so konsequent wart.
  3. das was du ansprichst,denken viele, aber viele halten die fresse und ziehen durch.
  4. dein Problem wird durch den job nicht gelöst, ausser du hast ne Leidenschaft für was neues.

Fakt. Optimum erreicht und Gratulation dazu.

Da ich dir nicht sagen kann was du machen sollst, kann ich dir erstmal nur ein anderes extrem spiegeln.

Fakten: 32,verheiratet, keine Kinder, vermögen 50k, aber jetzt kommst

Älteste von 6 Kindern,Vater hat selbstmord begangen,Geschwister und eltern kein Geld und jobs im Bereich unter 30k, kein vermögen in familie, 10 jahre in Stuttgart gelebt und miete umsonst gezahlt.kein vermögensaufbau. Meine frau ist stur, hat vorallem Angst und kann und will nicht reisen. Arbeitet in schichten und Sozialleben ist am Boden. Ich muss pendeln und habe zwar 80k aber die sind teuer erkauft.
Kinder sind gewünscht aber nicht gewollt da sie Angst hat. Job ist projektlastig daher ist mit jobsicherheit Situations- Konjunkturabhängig.

Ergo. Vermögen ist dürftig. Job ist unsicher. Privat läuft auch nicht so gut. Ausbildung hat erkämpft (nebenberuflich und bachelor mit 25k bezahlt). Restlichen Sachen sind hart erkämpft.

Somit du hast in meinen Augen eine. 6er im Lotto. Genieß es und sei stolz darauf.

Zu deiner Frage.
Bedingung an einen neuen Job wäre halt, keine Überstunden und regelmäßige Arbeitszeiten wochentags bis 15/16h.
= Luxus, ausser Technik und/oder Vertrieb kennen ich keinen. Hast du die Option auf Selbständigkeit oder nebenberuflich was zu starten?

Habt ihr eine Idee, vielleicht auch etwas, was einen erfüllen könnte und eben nicht nur Geld bringt?
= soziales? Lehramt?.öffentliche dienst - soziale Dienste oder Hilfe für andere schwächere? Technik?

Aber halt 8to4 und Mo-Fr.
Kannst du ein zusätzliches Studium stemmen? Hast du eine uni in der Nähe? Was hältst du von was neuen studieren und nebenbei auf das hinzuarbeiten was du willst? Kannst du sowas finanzieren?

Was sind deine Präferenzen? Kann deine Frau alleine pfuffern? Geht sie den Weg mit?

Das einzige was mir für dich einfällt ist eigentlich öffentliche dienst Richtung soziales oder was ähnliches wo du anderen helfen kannst und von deiner Erfahrung profitiert. Ansonsten schau mal das du Trainer im Fußballclub wirst. Übungsleiter DRK oder Feuerwehr THW oder gar Reservist befindet bundeswehr das du Abwechselung bekommst.

Ansonsten genies dein Leben und meinen tiefen Respekt für dich.

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WiWi Gast

Kein Bock mehr auf Arbeit

So wie du das formulierst, hast du die Kotzgrenze schon längst erreicht.
Privat scheint es bei dir sehr gut zu laufen. Willst du das riskieren, indem du dich weitere Jahre zur Arbeit schleppst und letztlich verbittert endest oder gar depressiv?
Werd Lehrer an einem Berufskolleg. Geht auch als Quereinsteiger. Musst dich da mal einlesen.
Dann hast du einen geregelten Arbeitstag und Sommerferien. Lehren soll ja angeblich erfüllend sein, also ist das damit auch abgehakt.
Gehalt ist dir anscheinend auch nicht mehr furchtbar wichtig. Deshalb ist das wohl eine wirkliche Alternative.

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WiWi Gast

Kein Bock mehr auf Arbeit

Vielen Dank für die Antworten. Es ist wirklich interessant, wenn man noch mal etwas Reflektion von außen bekommt.

Zur ersten Antwort:
Ja klar, im Studium 3x wöchentlich auf Party und die Uni fiel mir immer leicht. Die erste Doppelstunde generell geschwänzt und ich war immer der Selbstlerner, also konnte mir das Skript nehmen oder ein Buch und konnte es in einem Bruchteil der Zeit selbst erarbeiten.

Die ersten Berufsjahre mit Freundin/Frau aber ohne Kinder auch jedes WE auf Party, wobei wir da in typischen Studentenklubs etc. pp. waren und nie auf "Schicki-Micki". Einerseits weil ich ja mit 24 fertig und alle meine Freunde eben noch mittendrin im Studium. Andererseits weil "Schicki-Micki" nichts für uns ist. Auch unsere ganzen Städtereisen, da sind wir immer in meist neuwertige aber doch billige 2-Sterne-Hotels. Wir brauchten halt ein Bett in einem privaten Zimmer, Rest egal.

Habe ich Hobbys hast du gefragt. Also, ein typischer Tag bedeutet bei mir halt in der Woche früh auf, Bad, kein Frühstuck und ab ins Auto. Wenn ich 6:30 Zuhause losfahre, bin ich 16:00 Zuhause. Wenn ich 8:30 Zuhause losfahre, bin ich 18:00 Zuhause. Jede Minute mehr geht auf das Gleitzeitkonto, nichts verfällt und ich lasse mir nur wenige Stunden im Jahr auszahlen.
Egal ob 16 oder 18h Zuhause, meist irgendwo dazwischen, die Zeit von eben ca. 17h bis 21h ist Familienzeit. Ok, in Ausnahmefällen geht es direkt nach der Arbeit ins Fitnessstudio. Sonst ist die Zeit halt Familienzeit für mich, wobei wir da auch meist Zuhause sind. Großes Haus, ausreichend großer Garten, viele Kinder in der Nachbarschaft.

Teilweise geht es dann Abends noch mal ins Fitnessstudio (insgesamt 2-3x pro Woche; tlw. direkt nach der Arbeit, tlw. Abends). Meine Frau hat ein Home-Gym. Sie braucht als Frau auch nicht die so "schweren" Gewichte. Da haben wir trotzdem Bank, Rudermöglichkeit, Kettleballs etc. pp.
Ansonsten hast du dann 21h halt auch nicht die großen Optionen. Mal eine Folge im TV gucken von einer Lieblingsserie. Anderweitig Zeit zu Zweit verbringen..

Am WE ist natürlich auch Familienzeit. Wir versuchen da schon, 1-2 Sachen am Tag zu machen. Also im Sommer war es oft das Freibad. Im Herbst wird es jetzt mal Wandern gehen sein und im Winter fahren wir eigentlich jedes WE auf einen anderen Weihnachtsmarkt. Dann sind da noch Familienbesuche (ca. 30 bzw. 45 bzw. 60 bzw. 120 Minuten Fahrzeit je Strecke; letztes eher selten) oder Feiern. Wenn sowas nicht ansteht, machen wir auch oft etwas mit Freunden und Kindern (Garten, Biergarten, Stadtpark). Aber wie gesagt, wir wohnen im Speckgürtel der Stadt. Wirklich nah dran an der Innenstadt. Da gibt es halt die verschiedensten Veranstaltungen auch oder gerade für Kinder. Ab und zu gehen die Kinder mal zu Oma und Opa am WE, die freuen sich darüber und wir machen dann zum Beispiel abends etwas mit Freunden.

Aber klar, die Frage war nach Hobbys. Nein, nicht wirklich. Es ist halt keine Zeit da und die ganzen sozialen Veranstaltungen oder eben einfach so Zeit mit Kindern, damit ist zu 100% die Zeit gefüllt. Trotz eines einfachen Konzern-Jobs ohne Überstunden und ohne WE-Arbeit. Ja, das kenne ich noch aus Big4-Zeiten, wenn der Samstag-Vormittag vom Chef wie selbstverständlich als Arbeitszeit angesehen wurde in der Busy-Season. Damals.

Kinder schränken schon sehr ein, musste ich damals merken. Ich weiß auch, dass es besser wird. Wenn unser großes Kind mal 13,14 oder 15 ist und auf das kleinere Kind aufpassen kann, dann haben wir auch mehr Freizeiten. Ich würde gerne viel öfter ins Kino gehen, mir auch mal gute aber nicht herausragende Filme anschauen. Sachen wie Avengers, Star Wars und Co. schauen wir uns ja regelmäßig an im Kino mit Freunden. Vielleicht 4-5 Filme im Jahr. Ich könnte da auch 2x im Monat hingehen. Muss dann dazu sagen, obwohl wir hier Oper, mehrere Theater und Co. haben - sowas geht mir am A.. vorbei. Nur weil wir vielleicht bisschen besser verdienen als der Durchschnitt, müssen wir ja nicht sowas machen.

Und wo wir gerade bei teuren Hobbys sind. Ich hatte auch mal so einen Golf-Kurs gemacht. Platzschein oder wie das Ding heißt, es ist schon länger her. Ich dachte mir halt, sowas "muss man machen" wenn man ...
Jedenfalls, es ist überhaupt nicht mein Sport. Es macht mir einfach keinen Spaß. Ich möchte im Fiti schwere Gewichte stemmen und das war es. Ich habe schon diverse Individual-Sportarten durchprobiert.

Früher hatte ich noch bisschen gezockt (Singleplayer mit Story und bisschen Battlefield). Vielleicht mach ich es ja bald wieder mit den Kindern (Mario Kart, kein Battlefield). Aber so individuell und am Abend - einfach keine Zeit.

Nochmal ganz allgemein, was will ich, was will ich nicht: Ich will auf keinen Fall Karriere machen. Ich will auf keinen Fall Beratung oder andere stressige Sachen.

Zur zweiten Antwort: Zu Punkt 4 im Speziellen. Natürlich würde ein neuer Job nicht alle Probleme lösen. Natürlich habe ich viel Zeit für die Familie, andererseits wie ja geschrieben tatsächlich praktisch keine Hobbys und auch keine Zeit dafür. Natürlich ist das auch der normale Zustand, mit welchem ich mich auch abgefunden habe und woran ich nichts ändern wollte.

Wie ich es mal gelesen hatte in ein Forum, sinngemäß: Die ersten Jahre mit kleinen Kindern ist man extrem eingeschränkt in seiner persönlichen Freizeit. Man sollte und man muss alles hinten anstellen. Diese intensive Zeit ist halt auch nicht ewig. Ich weiß es doch selbst noch, dass man ab einem gewissen Alter sein eigenes Ding macht.

Die Zeit, wo wir wieder zu zweit ohne Verpflichtungen weggehen können, 2x pro Monat ins Kino, PC-Spiele zocken usw. kommt wieder. Ist alles klar.

Aber ich habe halt wirklich etwas, was man Entfremdung mit dem Job nennen könnte. Mal keine Frage, das BWLer-Dasein, wenn man nicht komplett alles Geld zum Fenster hinaus wirft, kann einem in einigen Jahren ein gute Basis schaffen. Nach einem gutem Jahrzehnt möchte man fast sagen, "man hat es geschafft".

Und natürlich, Arbeit ist Arbeit und Freizeit ist Freizeit. Wir haben keinen schlechten Deal als Arbeitnehmer mit Urlaubstagen, Kranktagen etc. pp.

Trotzdem, keine Ahnung, hegt man gewisse Sympathien bspw. für grüne und linke Ideen, für Grundeinkommen, für vielleicht etwas mehr Konsumverzicht und dafür mehr Freiheit? Wird ja oft so propagiert, funktioniert vielleicht trotzdem nicht, weil Essen für 4 Personen eben doch eine ganze Stange Geld kostet. Obwohl ich als BWLer mit Vorstadt-Haus, 2 Autos (wenn auch billig) und ETF-Depot ja das krasse Gegenteil bin.

Einfach mal so als Beispiel, wir gehen 40-45 Jahre arbeiten. Im Normalfall bis zur Regelaltersrente. Die kann ja gut und gerne auch erst mit 70 kommen. Es gibt doch praktisch in jedem Bereich einen Mangel an Arbeitskräften. Warum können wir in den 40-45 Jahren nicht drei komplett unterschiedliche Karrieren verfolgen? Warum nicht einfach mal sagen, 15 Jahre BWLer waren schön - jetzt mache ich 15 Jahre was anderes?

Da ist dann die Frage, was sind so typische Quereinsteiger-Berufe? Ich habe mich schon mal informiert, es könnte bspw. bei mir Richtung Software-Entwickler gehen. Wird extrem gesucht, ich habe tatsächlich auch praktische Progammiererfahrung in C# und Java. Ja, echte Projekte, nicht an der Uni oder so. Und nicht nur paar 100 Zeilen.

Aber ich glaube nicht, dass mich das glücklich machen würde. Von einem Bürojob zum nächsten.

Und einer hatte hier Lehrer angesprochen. Hatte ich mir auch überlegt, aber wäre glaube ich auch nichts. Vielleicht die ersten 2-3 Jahre interessant, aber dann unterrichtet man doch immer und immer wieder das Gleiche. Ok, wie angesprochen wäre es privat natürlich ein großer Vorteil, dass ich immer dann frei habe, wenn meine Kinder frei haben.

Weil noch gefragt wurde, wegen Uni in der Nähe. Ja, wir haben hier eine große Volluniversität. Ich hatte aber auch kein Problem mit einer FU Hagen. So oder so, wüsste ich nicht, worauf man da aber eigentlich hinarbeiten sollte? Ich glaube nicht, dass man mit einer eher etwas konsumkritischen Einstellung jetzt beispielsweise der tolle Wirtschaftsanwalt wird? Oder ob mich Bauteile für einen Neuwagen entwickeln glücklich machen würde, wohl eher nicht? Wer bezahlt mehr als 10k für ein Auto?

Viele sagen ja, Arzt wäre etwas Erfüllendes. Aber das ist als BWLer im Zweitstudium ja praktisch ausgeschlossen. Habe mich da schon informiert. Selbst wenn, wären natürlich die 6 Jahre Studium auch krass. Nicht von der Schwierigkeit her, das traue ich mir locker zu. Von der Zeit und dem Lohnverzicht in dieser Zeit. Soll nicht überheblich sein, aber neues lernen fiel mir nie schwer. Und ich lese regelmäßig Papers aus dem Ernährungsbereich und erkenne auch schon, in wie fern manche Studien dort etwas durch schlechtes Studiendesign manipulieren wollen. Ich kann solche Studien wirklich in einem Rutsch durchlesen ohne bei Fachbegriffen zu stocken und ich kann auch mit den Werten und Fachbegriffen aus dem Bereich Statistik etwas anfangen.

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WiWi Gast

Kein Bock mehr auf Arbeit

Hast du mal überlegt deine Stunden auf 25 oder 30 / Woche zu reduzieren? Die freie Zeit nimmst du für ein Hobby und um dich nach eventuellen Jobalternativen umzusehen.

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WiWi Gast

Kein Bock mehr auf Arbeit

Es gibt viele Bücher mit inspirierenden Fragen zum Thema berufliche Neuorientierung z. B. Karrierenavigator.. bessere Rahmenbedingungen wirst du aber kaum finden. Mir persönlich ist auch das Thema Lebensmitte (Midlifecrisis) eingefallen, als ich Deinen Post gelesen habe. Unzufriedenheit, obwohl man objektiv alles erreicht hat. Ich empfehle dir das Buch: Worauf wartest du noch? Eine Ermutigung zum Aufbruch in der Lebensmitte. Dort findest du viele Fallbeispiele, die deiner Situation ähnlich sind und gute Übungen, um herauszufinden, was du möchtest

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WiWi Gast

Kein Bock mehr auf Arbeit

Falls es bei euch die Möglichkeit gibt, würde ich auf jeden Fall ein Sabbatical einlegen. Manchmal tut ein bisschen Abstand gut..

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WiWi Gast

Kein Bock mehr auf Arbeit

Aus deinen Beiträgen wird deutlich, dass du aktuell mit dir selbst unzufrieden bist. Du trauerst ein wenig der alten Zeit nach und hast den falschen Job.

Mein Tipp für dich:
Nimm ein Jahr Brückenteilzeit. Hierbei kannst du deine Arbeitstage und - zeiten relativ gut festlegen.

Kann es sein, dass dir die Erfüllung fehlt?
Zuerst wäre mir Rettungssanitäter eingefallen, aber die arbeiten auch nachts und am Wochenende.
Du solltest über eine Ausbildung zum Fitnesstrainer oder Ernährungsberater nachdenken oder deinen aktuellen Job mit weniger Stunden und ein Ehrenamt. Eventuell Jugendtrainer? Botengänge für andere Menschen? Tierheim?

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WiWi Gast

Kein Bock mehr auf Arbeit

Aus keinem deiner Beiträge ist deutlich geworden, was deine beruflichen und persönlichen Interessen sind. Finde die doch erst einmal raus, dann kann man prüfen, ob das mit 8-16 passt.

Was ist dein Antrieb? Wofür brennst du? Bislang ist nur klar geworden, dass es das Controlling nicht ist.

Die Tatsache, dass du hier dein halbes Leben erzählst, deutet für mich darauf hin, dass du diese Themen in deinem privaten Umfeld nicht besprechen kannst.

Wenn euer zweites Kind noch jünger ist, kannst du ja vielleicht noch Elternzeit beantragen. Ohne Kohle zwar, aber der AG kann es nicht verhindern und dir nicht kündigen.

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WiWi Gast

Kein Bock mehr auf Arbeit

Frau, Haus und Kinder sind halt 2 Jahre toll. Die meisten vergessen aber dass man dies weitere 8-13 Jahre durchziehen muss. Das ist eintönig. Aber man hatte die Wahl.

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Ein KPMGler

Kein Bock mehr auf Arbeit

Weil nach 10-15 Jahren Kinder und Frau verschwinden? Läuft dann ne Garantie oder sowas ab??

WiWi Gast schrieb am 22.09.2019:

Frau, Haus und Kinder sind halt 2 Jahre toll. Die meisten vergessen aber dass man dies weitere 8-13 Jahre durchziehen muss. Das ist eintönig. Aber man hatte die Wahl.

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WiWi Gast

Kein Bock mehr auf Arbeit

Ein KPMGler schrieb am 22.09.2019:

Weil nach 10-15 Jahren Kinder und Frau verschwinden? Läuft dann ne Garantie oder sowas ab??

Frau, Haus und Kinder sind halt 2 Jahre toll. Die meisten vergessen aber dass man dies weitere 8-13 Jahre durchziehen muss. Das ist eintönig. Aber man hatte die Wahl.

Vllt spielt er auf die Volljährigkeit des Kindes an oder so. Glaube aber kaum, dass er ne Frau hat. Würde mich schon stark überraschen.

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WiWi Gast

Kein Bock mehr auf Arbeit

WiWi Gast schrieb am 22.09.2019:

Frau, Haus und Kinder sind halt 2 Jahre toll. Die meisten vergessen aber dass man dies weitere 8-13 Jahre durchziehen muss. Das ist eintönig. Aber man hatte die Wahl.

Hier der TE: Frau, Haus und Kinder sind auch weiterhin toll. Das Erwerbsleben ist es nicht mehr. Wenn man einmal durch seine Konsumwünsche durch ist, findet man es halt zunehmend sinnlos, Zeit gegen Geld zu tauschen. Leider summieren sich aber auch ganz grundlegende Ausgaben wie Strom, Gas oder Nahrung im Laufe des Lebens ganz erheblich. So ist der Ausstieg aus dem Hamsterrad doch nicht ganz so einfach.

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WiWi Gast

Kein Bock mehr auf Arbeit

Oh mein Gott, das klingt so trist. Ich hab beim lesen deines Textes gerade eine mittelschwere Depression bekommen

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WiWi Gast

Kein Bock mehr auf Arbeit

I feel you!!! kennst du FIRE (financial independence, retire early)? da gibt es zahlreiche Blogs von Menschen, die frühzeitig aus dem Berufsleben aussteigen, weil sie ihre Kosten durch Zinsen/Dividenden/Mieteinnahmen decken können. mir gehts momentan ähnlich wie dir: irgendwie eine latente Unzufriedenheit mit der Art und Weise wo/wie man seine Lebenszeit verbringt (obwohl objektiv alles super ist mit top Rahmenbedingungen und finanziell alles super usw) und ich bin sogar noch jünger als du! vielleicht sieht eine mögliche Lösung so aus, dass man sich aus unterschiedlichen (Freelance) Projekten, Minijobs oder Teilzeitarbeit seine Beschäftigung zusammen puzzelt? und nichts davon muss man stur die nächsten 30 Jahre durchziehen, sondern das eher als mögliche Hobbies ansehen und öfter mal was neues probieren? kannst du mit deiner Frau über so etwas offen reden? vielleicht hat sie auch Ideen

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WiWi Gast

Kein Bock mehr auf Arbeit

WiWi Gast schrieb am 22.09.2019:

Frau, Haus und Kinder sind halt 2 Jahre toll. Die meisten vergessen aber dass man dies weitere 8-13 Jahre durchziehen muss. Das ist eintönig. Aber man hatte die Wahl.

Genau so ist es. Da bleibe ich lieber Single und genieße mein Leben. Schlafe am Wochenende aus, gehen in den Urlaub wo ich will, gönne mir Konsumgüter wann ich möchte und teile mir meine Freizeit ein wie ich es will.

Wenn mir Kollegen mit Kindern erzählen wie fremdbestimmt diese sind tun sie mir größtenteils echt Leid. Das fängt beim Aufstehen an, geht weiter beim Kinder zum Zeitpunkt X zum Kindergarten bringen und endet beim Nachts um 3 Uhr wegen den Bälgern aufstehen zu müssen.

Im Endeffekt hat ein Hauskauf in 75% der Fälle auch mit Kindern zu tun. Dass man sein Leben für die nächsten 30 Jahre der Bank abgibt, ist dabei das schlimmste.

Mir reicht es aus Mal für ein Wochenende die Kinder meiner Freunden/Verwandten zu sehen und dann guten Gewissens alleine nach Hause zu fahren ;-).

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WiWi Gast

Kein Bock mehr auf Arbeit

Ich kann durchaus einiges nachvollziehen. Bin ebenfalls Controller, noch etwas mehr Berufserfahrung. Ich bin ziemlich lange meinem aktuellen Arbeitgeber treu, habe mich gut entwickeln können, wir sind anfangs durch ein tiefes "Tränental" gegangen, ich habe insgesamt 5Mio Kosten im Verwaltungsbereich pro Jahr eingspart, natürlich hauptsächlich Personalkosten, habe auch einen Standort dicht gemacht wo 130 Leute ihren Job verloren haben. War alles scheiße, ging mir nahe, aber es wahr auch klar, das kein Weg dran vorbei geht.

So, nun einige Jahre später steht die Firma super da, wir haben nach meinem Gefühl nahezu alles optimiert was geht, haben eine EBIT-Marge von 20% was in unserer Branche top ist, und trotzdem hat sich nichts am Job geändert. Es wird dem letzten Euro hinterhergerannt, es werden Leute gefeuert, sobald unnötig, es werden die gleiche Argumente gebracht wie vor 7 Jahren, wenn jemand mehr verdienen möchte. Es gibt in manchen Bereichen noch mehr Druck als in schlechten Zeiten. Viele Mitarbeiter, die früher auch mit angepackt haben und evtl. sogar Verzicht geübt haben, fahren jetzt keine Rendite ein und fühlen sich verarscht.

Als Controller bin ich für vieles verantwortlich, darf jeden Monat meinen Kopf für das Ergebnis meiner Units ggü. dem CEO hinhalten. Für den CFO bin ich der, der alles regelt. Selbst wenn z.B. in HR etwas nicht funktioniert, kommt er als erstes zu mir und meint, schau mal was du machen kannst. Einerseits schmeichelhaft und nicht unbegründet, aufgrund meiner langen Erfahrung und sehr guten IT-Kenntnisse bin ich einfach der, der auch übergreifend am meisten bewirken kann. Aber es geht mir trotzdem tierisch auf die Nerven mittlerweile.

Man könnte jetzt sagen, dann wechsel die Firma, ja, aber ich habe nicht den Eintruck, dass es woanders so viel besser ist. Evtl. in einer kleinen Nische bei einem großen Konzern, wobei ich auch jetzt schon in einem mit meheren 10k Mitarbeitern bin. Und generell bin ich einfach auch von dem ganzen "Business-Kapsertheater" ziemlich angekotzt. Da ist einfach so viel inhaltsleer, soviel Dummgeschwätz und Profilierung von Leuten dabei, die im Grunde nichts können, darauf hab ich eigentlich überhaupt keinen Bock mehr. Die ganzen Zombis, die im Grunde nichts mit ihrem Leben anzufangen wissen, als bis 20 oder 21 im Büro zu sitzen und sich das auch noch damit schön reden, eine Familie ernähren zu müssen, ein Haus abzubezahlen, etc., ziemlich lächerlich. Ich bin mittlerweile eigentlich der Meinung, dass jeder halbwegs klar denkende Mensch irgendwann zu dem Schluss kommen muss, dass ein Beruf, bei dem man nur ein Rädchen im Getriebe ist, am besten auch noch in einem Bereich, in dem man seine Leistungen garnicht wirklich sieht sondern sie sich mit irgendwelchen Pseudo-Zielen und Luftschössern rechtfertigen muss, dass sowas auf Dauer einfach nicht befriedigen kann. Die meisten von uns Leben in einer Blase umgeben von Leuten, wo die elementaren Dinge des Lebens absolut in den Hintergrund gerückt sind.

Ich bin zumindest darüber froh, dass ich mir nie viel aus Konsum gemacht habe und Vermögensaufbau für mich immer an erster Stelle kam. Vermutlich werde ich deshalb mit etwa 50 aus dem Berufsleben aussteigen können, bzw. einen simplen auf wenig Zeit begrenzen Job machen können, der mich dann wirklich befriedigt. Sind aber halt noch etwa 10 Jahre...

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WiWi Gast

Kein Bock mehr auf Arbeit

Sehr gut! Sehe ich ähnlich. Nur im Alter ist man dann allein. Aber das sind auch viele, die Kinder und Enkel haben.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2019:

Frau, Haus und Kinder sind halt 2 Jahre toll. Die meisten vergessen aber dass man dies weitere 8-13 Jahre durchziehen muss. Das ist eintönig. Aber man hatte die Wahl.

Genau so ist es. Da bleibe ich lieber Single und genieße mein Leben. Schlafe am Wochenende aus, gehen in den Urlaub wo ich will, gönne mir Konsumgüter wann ich möchte und teile mir meine Freizeit ein wie ich es will.

Wenn mir Kollegen mit Kindern erzählen wie fremdbestimmt diese sind tun sie mir größtenteils echt Leid. Das fängt beim Aufstehen an, geht weiter beim Kinder zum Zeitpunkt X zum Kindergarten bringen und endet beim Nachts um 3 Uhr wegen den Bälgern aufstehen zu müssen.

Im Endeffekt hat ein Hauskauf in 75% der Fälle auch mit Kindern zu tun. Dass man sein Leben für die nächsten 30 Jahre der Bank abgibt, ist dabei das schlimmste.

Mir reicht es aus Mal für ein Wochenende die Kinder meiner Freunden/Verwandten zu sehen und dann guten Gewissens alleine nach Hause zu fahren ;-).

antworten
WiWi Gast

Kein Bock mehr auf Arbeit

WiWi Gast schrieb am 22.09.2019:

Sehr gut! Sehe ich ähnlich. Nur im Alter ist man dann allein. Aber das sind auch viele, die Kinder und Enkel haben.

Genau so ist es. Nur weil mich einmal im Monat die Kinder an einem Sonntag für 3h besuchen würden, soll ich ein Leben lang verzichten? Nein danke.

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Studie: Jeder zweite Deutsche unzufrieden im Job

Jobzufriedenheit Umfrage zum Arbeitsklima

Fast die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland ist mit ihrem Job nicht zufrieden. 45 Prozent der Arbeitnehmer wollen in den nächsten zwölf Monaten den Job wechseln. Der Wunsch nach mehr Gehalt, Abwechslung und Anerkennung geben häufig den Ausschlag.

Rivalität am Arbeitsplatz: Wenn Wettbewerb zu weit geht

Kämpfende Hirsche, die mit ihrern Geweihen aufeinander losgehen.

Eine internationale Monster Umfrage zeigt, dass jeder fünfte Befragte bereits den Job gewechselt hat, um Arbeitsplatzrivalitäten zu entfliehen. Weitere 26 Prozent haben schon eine Kündigung aus diesem Grund in Betracht gezogen.

BDU-Marktstudie: Personalberatung in Deutschland 2013/2014 - Starker Stellenmarkt

Ein Anschluß für Starkstrom mit einer roten Abdeckung sowie 3 blau abgedeckte Stromdosen.

Der Branchenumsatz der Personalberatung in Deutschland stieg 2013 verhalten um 3,2 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Die Top-Manager identifizieren sich immer weniger mit ihren Unternehmen. Dies sind Ergebnisse der Marktstudie „Personalberatung in Deutschland 2012/2013“ vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater.

Arbeitslosigkeit belastet auch Psyche des Partners stark

Ein 30 Meter hoher Werbescreen in London warnt davor, dass 3 Millionen UK Jobs vom Handel mit der EU abhängen und durch den Brexit in Gefahr sind.

Die Gesundheitskosten einer Arbeitslosigkeit werden unterschätzt. Eine Studie des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung zeigt, dass die Psyche beider Partner in nahezu gleichem Maße leidet, wenn einer der beiden Lebensgefährten arbeitslos wird.

Wenig Zufriedenheit an deutschen Arbeitsplätzen

Ein Raum mit mehreren Tischen auf denen Computer, Tastaturen und Bildschirme stehen.

Deutsche Arbeitnehmer sind im Vergleich weniger glücklich mit dem Job. Insbesondere die jüngeren Arbeitnehmer zeigten sich überraschend unzufrieden. Das sind die Ergebnisse einer globalen GfK-Umfrage im Auftrag von Monster.

Jeder siebte mit Jobwechsel in diesem Jahr

Ein grünes Schild mit einem weißen, rennenden Männchen und einem Pfeil nach links mit der Bedeutung eines Notausganges.

In diesem Jahr heuert jeder siebte Deutsche bei einem neuen Arbeitgeber an. Damit liegt Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt von 18,3 Prozent. Das geht aus einer weltweiten Studie der internationalen Unternehmensberatung Hay Group hervor.

Sorge um Arbeitslosigkeit auf historischem Tiefstand

Für die Deutschen bleibt das Thema Arbeitslosigkeit zwar auch in diesem Jahr die Sorge Nummer eins, aber die Tendenz ist weiter rückläufig. So lautet ein Ergebnis der aktuellen Studie „Challenges of Europe“ des GfK Vereins, der die Bürger Europas jährlich nach den dringend zu lösenden Aufgaben in ihrem Land befragt.

Umziehen für den Job: Jeder vierte Deutsche hat's gemacht

Jeder vierte Deutsche ist allein aus beruflichen Gründen schon mindestens einmal umgezogen. Viele von ihnen mehrfach und ein kleiner Teil sogar ins Ausland. Dies zeigt eine repräsentative Infas-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

Gute Chancen, im Job zu bleiben - gesunkene Chancen, Arbeit zu finden

Nach einer aktuellen Umfrage befürchtet mehr als jeder zweite Bundesbürger, seinen Job zu verlieren. Hingegen ist für die meisten Menschen das Risiko, arbeitslos zu werden, verhältnismäßig niedrig und daran hat sich in letzter Zeit nichts geändert. Allerdings haben sich die Chancen, aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung zu kommen, in den letzten Monaten etwas verschlechtert.

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Wurde doch betont, dass das stark auf das Unternehmen und Tätigkeitsfeld ankommt ;). Bei uns ebenfalls kein Problem (Medienbran ...

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