DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Jobwechsel & ExitDHBW

DHBW - Karrierekiller

Autor
Beitrag
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Selbst RSM, SSE, HSG, etc haben kaum "duale". In D scheiden Köln, Goethe, etc. aus. Das sind schon enorme Einschnitte.

PS: Bevor jetzt von Dualen kommt "wer will denn nach Köln/Frankfurt". Ich war 3 Jahre lang im Zulassungsbüro. Glaubt mir.... einige von der DH!

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

WiWi Gast schrieb am 19.10.2019:

War nicht an der dhbw.
Hab ein duales Studium an einer staatlichen fh gemacht, denn es war mir wichtig an einer staatlichen hochschule zu studieren.

Die DHBW ist staatlich.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

WiWi Gast schrieb am 21.10.2019:

Ich bin 22 und habe Dual bei Porsche studiert.
Einstiegsgehalt war 72k € inkl. vollen Bonus (9k €) da 3 Jahre Betriebszugehörigkeit.

Als Uni Absolvent kann man sich auf die 5 Einstiegstellen bewerben.

Das stimmt, nur kein dualer Student bei Porsche erhält 72k zum Einstieg.

Jeder weis dass man bei Porsche gut sein muss, aber kein dualer erhält dort bei Normalschicht 72k zum Einstieg. Bei 60k ist auch dort Ende der Fahnenstange.

Woher ich das alles weis? Mutter ist im HR bei Porsche. Ich weis wie es dort läuft. Kein, wirklich kein dualer (oder Vollzeitstudent) erhält mehr als 60k zum Einstieg!!!

Einstieg bei IGM Dax30 ist doch schon 64k € (Website IGM). Darauf noch 10k wäre doch 74k €??

Stimmt das?

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Also ich war auch auf der DHBW (damals noch Berufsakademie). Ich fand gut, dass ich direkt praktische Probleme lösen konnte und nicht nur stumpf irgendeine Theorie lernen musste. Außerdem konnte man viele Bereiche eines Unternehmens sehen. Wie einige Vorredner schon sagten, kann es halt super für jemanden sein, wenn es zur Persönlichkeit passt.

Die spätere Karriere wird davon nach meiner Erfahrung nicht beeinflusst. Da sind doch andere Faktoren, wie Lernfähigkeit, Persönlichkeitsentwicklung, Netzwerk (!) und Glück viel größere Einflussfaktoren. Das Studium ist doch nur eine Eintrittskarte für den ersten Job, danach spielt das keine Rolle mehr. Und wenn ich mir anschaue, wo meine Kommilitonen von damals sind, hat man von Bankberater bis Unterstützung der Geschäftsführung alles dabei. Also wahrscheinlich genauso breit gefächert, wie Uni und FH Absolventen.

antworten
BW-Berater

DHBW - Karrierekiller

Den ein oder anderen Beitrag finde ich schon sehr unglaubwürdig. Ich kann mich ja irren, aber 50 Personen eines Abijahrgangs einer Schule sind an die DHBW? Und die 50 kannte die Person auch alle ausreichend? Puh, schwer zu glauben.

Ich hab 2011 an der DHBW meinen Abschluss gemacht (SAP als Partner) und seither im Beruf. Bin jetzt 31, verdiene dieses Jahr 118k und bin Manager in einer SAP-Beratung. Aus meinem Kurs (ca. 30 Personen) sind alle (wir waren zu 3/4 SAP'ler, der Rest kleinere Unternehmen) sehr erfolgreich. Darunter zum Beispiel ein VP und ein CTO, aber auch ein paar Teamleiter oder Abteilungsleiter. Ein paar sind Senior Entwickler/Berater, was mit 8 Jahren nicht spektakulär ist, aber auch die kommen auf ihre 75-80k.
Karrierekiller sieht anders aus.

Drei Besonderheiten kenne ich: Ein Freund hatte keine Lust auf Berufsleben und hat erst einen Master (Uni Köln) drangehängt und promoviert jetzt an der Uni Köln, nebenbei ist er selbstständig. Aus dem Parallelkurs hat eine Absolventin ihr Glück als Lehrerin gefunden und ein Weiterer ist jetzt Marktforscher und hat promoviert.

WHU-Absolventen kenne ich nur einen bzw. weiß es von nur einem: Aus meinem Abijahrgang hat es ihn dorthin verschlagen. Er hat nicht gerade zu den besten gehört, eher zur schlechteren Hälfte was die Noten anging und auch seine analytischen Fähigkeiten. Er hat jetzt sein ich glaube drittes oder viertes Unternehmen gegründet, war aber noch nicht so wirklich erfolgreich. Im Grunde ist er Immobilienmarkler.
WHU ist also auch kein Erfolgsgarant.

Je nachdem was ich beweisen möchte, kann ich zig Statistiken oder nahezu unendliche Anekdoten bringen, die zeigen, dass DHBW viel besser oder schlechter als Uni ist.
Mit einem DHBW-Studium kann man es auch an die Spitze von Goldman-Sachs schaffen. Aber wer das anstrebt, der würde es sich unnötig schwer machen.

Rein fachlich werden 99% der Absolventen ohnehin nicht mal einen Bruchteil der Studieninhalte brauchen. Als Berater habe ich schon die ein oder andere Fachabteilung kennen gelernt und deren Aufgaben waren trivial. Führungskräfte müssen später noch weniger Fachwissen mitbringen.

DHBW ist kein Karrierekiller. Nicht universell. Für manche Karrierepfade ist es ein regelrechter Karriereboost (z.B. Konzernkarriere) und im Durchschnitt (Arithmetisch und Median) sind DHBW-Absolventen dort besser dran als Uni-Absolventen.
Für andere Karrierepfade ist DHBW schon ein Karrierekiller oder zumindest ein Nachteil. Zum Beispiel für eine wissenschaftliche Karriere.
Aber ich studiere auch nicht Aramäische Sprache und beschwere mich anschließend, dass ich nie Finanzvorstand eines Konzerns geworden bin...

Vom Anspruch an die geistigen Fähigkeiten ist ein Wirtschaftsstudium sowieso nicht das Maß aller Dinge - egal ob DHBW oder Eliteuni.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

BW-Berater schrieb am 21.10.2019:

Den ein oder anderen Beitrag finde ich schon sehr unglaubwürdig. Ich kann mich ja irren, aber 50 Personen eines Abijahrgangs einer Schule sind an die DHBW? Und die 50 kannte die Person auch alle ausreichend? Puh, schwer zu glauben.

Ich hab 2011 an der DHBW meinen Abschluss gemacht (SAP als Partner) und seither im Beruf. Bin jetzt 31, verdiene dieses Jahr 118k und bin Manager in einer SAP-Beratung. Aus meinem Kurs (ca. 30 Personen) sind alle (wir waren zu 3/4 SAP'ler, der Rest kleinere Unternehmen) sehr erfolgreich. Darunter zum Beispiel ein VP und ein CTO, aber auch ein paar Teamleiter oder Abteilungsleiter. Ein paar sind Senior Entwickler/Berater, was mit 8 Jahren nicht spektakulär ist, aber auch die kommen auf ihre 75-80k.
Karrierekiller sieht anders aus.

Drei Besonderheiten kenne ich: Ein Freund hatte keine Lust auf Berufsleben und hat erst einen Master (Uni Köln) drangehängt und promoviert jetzt an der Uni Köln, nebenbei ist er selbstständig. Aus dem Parallelkurs hat eine Absolventin ihr Glück als Lehrerin gefunden und ein Weiterer ist jetzt Marktforscher und hat promoviert.

WHU-Absolventen kenne ich nur einen bzw. weiß es von nur einem: Aus meinem Abijahrgang hat es ihn dorthin verschlagen. Er hat nicht gerade zu den besten gehört, eher zur schlechteren Hälfte was die Noten anging und auch seine analytischen Fähigkeiten. Er hat jetzt sein ich glaube drittes oder viertes Unternehmen gegründet, war aber noch nicht so wirklich erfolgreich. Im Grunde ist er Immobilienmarkler.
WHU ist also auch kein Erfolgsgarant.

Je nachdem was ich beweisen möchte, kann ich zig Statistiken oder nahezu unendliche Anekdoten bringen, die zeigen, dass DHBW viel besser oder schlechter als Uni ist.
Mit einem DHBW-Studium kann man es auch an die Spitze von Goldman-Sachs schaffen. Aber wer das anstrebt, der würde es sich unnötig schwer machen.

Rein fachlich werden 99% der Absolventen ohnehin nicht mal einen Bruchteil der Studieninhalte brauchen. Als Berater habe ich schon die ein oder andere Fachabteilung kennen gelernt und deren Aufgaben waren trivial. Führungskräfte müssen später noch weniger Fachwissen mitbringen.

DHBW ist kein Karrierekiller. Nicht universell. Für manche Karrierepfade ist es ein regelrechter Karriereboost (z.B. Konzernkarriere) und im Durchschnitt (Arithmetisch und Median) sind DHBW-Absolventen dort besser dran als Uni-Absolventen.
Für andere Karrierepfade ist DHBW schon ein Karrierekiller oder zumindest ein Nachteil. Zum Beispiel für eine wissenschaftliche Karriere.
Aber ich studiere auch nicht Aramäische Sprache und beschwere mich anschließend, dass ich nie Finanzvorstand eines Konzerns geworden bin...

Vom Anspruch an die geistigen Fähigkeiten ist ein Wirtschaftsstudium sowieso nicht das Maß aller Dinge - egal ob DHBW oder Eliteuni.

Danke für deinen Beitrag ! Da gibts nichts hinzuzufügen.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Naja, der Vergleich ist aber auch absoluter Nonsens. An diesen Programmen rennt aus nahezu keiner deutschen uni jemand rum, eben weil Ultraselektiv.

Wenn da mal 1 Volkswirt aus Bonn ist und ein BWLer aus Mannheim, dann sind nicht automatisch alle anderen Universitäten deswegen Hindernisse. Die Argumentation ergibt daher wenig Sinn.

Unabhängig davon: Duales Studium ist halt einfach praktisch orientiert. Wenn da ein richtiges Brain dabei ist und sich dann doch Noch für eine akademische Top Karriere entscheidet, wird er das auch mit DH Bachelor schaffen. Notenexzellenz und entsprechender CV natürlich Voraussetzung.

Sind wir mal ehrlich: Diese Art der akademischen Ausbildung hat einfach enorm an Zuspruch genommen und das wird sich auch weiterhin so fortsetzen. Es ist total legitim, dass die Universitäten um ihr akademisches Profil fürchten, wobei auch das relativ ist, da mittlerweile jeder an eine Universität kommt und das Niveau sehr heterogen ist.

Deswegen bleibe ich dabei: Bis auf einen Einstieg ins Investmentbanking mit Bachelor oder bei einem extrem hohen Fokus auf Wissenschaft/Forschung hat das duale Studium keine Nachteile. Die Vorteile (direkter Einstieg nach Bachelor, praktische Erfahrung, Netzwerk) überwiegen das Ganze für mich(!). Selbst Ausland ist kein Problem mehr.

Ich calle: Gebt dem ganzen noch mal 5-10 Jahre, dann ist auch bei den MBB eine entsprechende Quote von Leuten mit dualem Bachelor im CV (restliche Exzellenz vorausgesetzt).

WiWi Gast schrieb am 21.10.2019:

Ich halte es für gefährlich zu suggerieren, dass einem trotz DH-Studium danach alle Türen offen stünden. In den Top-Programmen à la Oxford Financial Economics sowie LSE Finance rennen keine DHler rum. Genauso wenig in den Bulge Brackets und PE Analystenprogrammen dieser Welt.

Dual ist letzten Endes die (hoffentlich bewusste) Entscheidung für einen alternativen Karrierepfad mit all seinen Vorteilen (die es zweifelsohne gibt) sowie seinen Nachteilen (die ebenfalls existieren). Wer argumentiert, dass es entweder nur Vor- oder nur Nachteile gäbe, ist in meinen Augen durch seinen Bias nicht mehr empfänglich für die Realität.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

LSE und HEC sind sicherlich weit von Tier1 entfernt. Das dürften eher Harvard, Stanford und Yale sein. Tier2 dann solche wie Oxbridge oder Columbia. LSE ist vielleicht Tier3, HEC eher Tier4.

WiWi Gast schrieb am 16.07.2019:

Definiere Tier 1 Universität. Bei LSE, HEC, etc. bewerben sich in der Regel so viele Deutsche, dass der Wettbewerb um die Plätze rigoros ist. Da würde es mich wundern, wenn du mit DHBW und ohne top notch Praktika reingekommen wärst. Ich lasse mich da aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

WiWi Gast schrieb am 21.10.2019:

LSE und HEC sind sicherlich weit von Tier1 entfernt. Das dürften eher Harvard, Stanford und Yale sein. Tier2 dann solche wie Oxbridge oder Columbia. LSE ist vielleicht Tier3, HEC eher Tier4.

WiWi Gast schrieb am 16.07.2019:

Definiere Tier 1 Universität. Bei LSE, HEC, etc. bewerben sich in der Regel so viele Deutsche, dass der Wettbewerb um die Plätze rigoros ist. Da würde es mich wundern, wenn du mit DHBW und ohne top notch Praktika reingekommen wärst. Ich lasse mich da aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

was für ein blödsinniges Ranking für Leute in Deutschland

Studiert dann jeder in Deutschland irgendwo in einer Tier 8 bis Tier 14 Hochschule?

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

WiWi Gast schrieb am 21.10.2019:

Meine Erfahrungen mit DHBW:
In eines der Top 10 Financial Times Ranked Master Programm reinzukommen: kein Problem mit Bachelor von der DHBW
Praktikum bei Jane Street auch kein Problem
Alternativ hatte ich die Option direkt bei den Big 4 einzusteigen...
Karrierekiller? Nein sehe ich nicht so

Man. Für den letzten unter euch.

Natürlich ist es kein Karrierekiller. Meine Fresse.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

WiWi Gast schrieb am 21.10.2019:

Selbst RSM, SSE, HSG, etc haben kaum "duale". In D scheiden Köln, Goethe, etc. aus. Das sind schon enorme Einschnitte.

PS: Bevor jetzt von Dualen kommt "wer will denn nach Köln/Frankfurt". Ich war 3 Jahre lang im Zulassungsbüro. Glaubt mir.... einige von der DH!

Finance Master in Köln ist für Duale Bachelorstudenten möglich

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Goethe erlaubt ehemals duale Studenten.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

BWL ist und bleibt BWL. Egal wo. Es ist nirgends besser oder schlechter als anderswo.

Nirgends wird eine Raketenschaft geleert. Das braucht man sich auch nicht einzureden!!

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

WiWi Gast schrieb am 21.10.2019:

BWL ist und bleibt BWL. Egal wo. Es ist nirgends besser oder schlechter als anderswo.

Nirgends wird eine Raketenschaft geleert. Das braucht man sich auch nicht einzureden!!

Einige Unis, Insbesondere Köln und Münster, haben schon einen sehr deutlich höheren Schwierigkeitsgrad.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

WiWi Gast schrieb am 21.10.2019:

Selbst RSM, SSE, HSG, etc haben kaum "duale". In D scheiden Köln, Goethe, etc. aus. Das sind schon enorme Einschnitte.

PS: Bevor jetzt von Dualen kommt "wer will denn nach Köln/Frankfurt". Ich war 3 Jahre lang im Zulassungsbüro. Glaubt mir.... einige von der DH!

Finance Master in Köln ist für Duale Bachelorstudenten möglich

Das Programm ist bretthart. Wer das als Dualer schafft, hat es dann wohl auch verdient, dort zugelassen zu werden. Die meisten FHler packen es dort jedenfalls nicht. Für Duale einfacher dürfte der MMM sein. Da studieren auch sehr viele von der DH und die meisten kommen gut klar.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Da machst du leider einen unzulässigen Gedankensprung. Der Vergleich mit einzelnen Unis (Bonn/Mannheim) ergibt keinen Sinn, da ja auch auf der Seite des dualen Studiums nicht mit einer einzelnen Hochschule verglichen wird sondern mit dem dualen Studium als solches (siehe mein Post unten, bitte genau lesen).

Und ja, auch da gibt es natürlich noch deutlich mehr normale Studenten denn duale. Ändert aber nichts daran, dass 0% Anteil dualer Studenten in den Top Programmen eben noch immer weniger ist als x% > 0% Anteil an der Studentenmasse.

Wie gesagt, keiner redet euch die Vorteile weg. Aber dieses teils penetrante Beharren darauf, dass dies der einzig richtige Königsweg sei, bald alle anderen Studienformen ersetzen würde und ohnehin alle Unternehmen, die derzeit DHler aussortieren, sich ja bald umorientieren würden, ist dann doch etwas viel Schönfärberei und reichlich realitätsfern. Da braucht sich dann auch niemand wundern, wenn ihm hier im Forum ob der akademisch nun wirklich nicht besonders tiefen Ausbildung dann auch etwas Arroganz der Vollstudenten entgegenkommt.

WiWi Gast schrieb am 21.10.2019:

Naja, der Vergleich ist aber auch absoluter Nonsens. An diesen Programmen rennt aus nahezu keiner deutschen uni jemand rum, eben weil Ultraselektiv.

Wenn da mal 1 Volkswirt aus Bonn ist und ein BWLer aus Mannheim, dann sind nicht automatisch alle anderen Universitäten deswegen Hindernisse. Die Argumentation ergibt daher wenig Sinn.

Unabhängig davon: Duales Studium ist halt einfach praktisch orientiert. Wenn da ein richtiges Brain dabei ist und sich dann doch Noch für eine akademische Top Karriere entscheidet, wird er das auch mit DH Bachelor schaffen. Notenexzellenz und entsprechender CV natürlich Voraussetzung.

Sind wir mal ehrlich: Diese Art der akademischen Ausbildung hat einfach enorm an Zuspruch genommen und das wird sich auch weiterhin so fortsetzen. Es ist total legitim, dass die Universitäten um ihr akademisches Profil fürchten, wobei auch das relativ ist, da mittlerweile jeder an eine Universität kommt und das Niveau sehr heterogen ist.

Deswegen bleibe ich dabei: Bis auf einen Einstieg ins Investmentbanking mit Bachelor oder bei einem extrem hohen Fokus auf Wissenschaft/Forschung hat das duale Studium keine Nachteile. Die Vorteile (direkter Einstieg nach Bachelor, praktische Erfahrung, Netzwerk) überwiegen das Ganze für mich(!). Selbst Ausland ist kein Problem mehr.

Ich calle: Gebt dem ganzen noch mal 5-10 Jahre, dann ist auch bei den MBB eine entsprechende Quote von Leuten mit dualem Bachelor im CV (restliche Exzellenz vorausgesetzt).

WiWi Gast schrieb am 21.10.2019:

Ich halte es für gefährlich zu suggerieren, dass einem trotz DH-Studium danach alle Türen offen stünden. In den Top-Programmen à la Oxford Financial Economics sowie LSE Finance rennen keine DHler rum. Genauso wenig in den Bulge Brackets und PE Analystenprogrammen dieser Welt.

Dual ist letzten Endes die (hoffentlich bewusste) Entscheidung für einen alternativen Karrierepfad mit all seinen Vorteilen (die es zweifelsohne gibt) sowie seinen Nachteilen (die ebenfalls existieren). Wer argumentiert, dass es entweder nur Vor- oder nur Nachteile gäbe, ist in meinen Augen durch seinen Bias nicht mehr empfänglich für die Realität.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Und, was bringt das? Als würde der Stoff besser vermittelt werden. So ein Unsinn. Im Berufsleben geht es nicht darum, auf Teufel komm raus Accounting zu lernen, nur um wie an der WWU dann halt ne 1,7 zu scoren und dafür mehrere Wochen seines Lebens zu verlieren. Ich hatte im MSc einen richtig guten Valuation Prof. Die Prüfung war verhältnismäßig einfach aber der hat die Materie einfach geil vermittelt. Habe damit eine klasse Basis für meine Interviews im Ib gehabt und dazu halt die 1,0 in Valuation...

Seid doch mal ehrlich, Leute! Hut ab für diejenigen, die sich durch Programme wie das der WWU quälen. Aber letzten Endes zählt das Ergebnis im Beruf und nicht immer der Weg dorthin. Mich nerven diese pseudo-elitären und arroganten Profs; die didaktisch absoluter Müll sind und sich für ihre paar Lehrbücher feiern, als hätten sie das Heilmittel für HIV erfunden.

Wenn ich an uni a dasselbe wie an uni b lerne, aber bei B nur aufgrund der komischen Einstellung der Profs viel mehr Quälereien durchmache, wieso dann zu B? Besonders, wenn beide am besten noch die selbe Reputation haben.

Das ist rational betrachtet einfach falsch.

WiWi Gast schrieb am 21.10.2019:

WiWi Gast schrieb am 21.10.2019:

BWL ist und bleibt BWL. Egal wo. Es ist nirgends besser oder schlechter als anderswo.

Nirgends wird eine Raketenschaft geleert. Das braucht man sich auch nicht einzureden!!

Einige Unis, Insbesondere Köln und Münster, haben schon einen sehr deutlich höheren Schwierigkeitsgrad.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Euch ist schon klar, dass ich als DHBW Azubi Ausbildung und Studium in der selben Zeit wie ihr euer Studium an den pseudo Elite Unis absolviere.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

WiWi Gast schrieb am 21.10.2019:

Ich mache auch gerade mein Duales Studium (BWL) in cooperation mit Amazon. Viele behaupten, dass DAX30 nur angesehen ist.

  • Was meint ihr zu einem FANG Unternehmen ?
  • Ist es schwierig danach seinen Master an einer angesehenen Uni zu absolvieren ?

Amazon kann man mit Daimler, BMW, Siemens, Porsche und co. gleichstellen ! So viele Möglichkeiten in dem Unternehmen richtig durchzustarten.

Da muss ich dich leider enttäuschen ! Bei den Dax Unternehmen steigt man vom Gehalt her, viel höher ein und ist im Vergleich zu Amazon viel selektiver.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Irgendwomit muss sich der BWLer ja aus der schieren Masse herausheben. Er ist ja nicht per se Elite wie der Mediziner (bei dem ist es egal, ob TUM oder Homburg/Saar). Aber der BWLer kann sich nur durch eine Topuni und/oder Toppraktika von den vielen Hunderttausend anderen abheben. Um da als etwas zu gelten, muss man eben an der WHU und in Harvard studiert haben und Praktika bei MBB, T1-IB und FANG gemacht haben.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2019:

Und, was bringt das? Als würde der Stoff besser vermittelt werden. So ein Unsinn. Im Berufsleben geht es nicht darum, auf Teufel komm raus Accounting zu lernen, nur um wie an der WWU dann halt ne 1,7 zu scoren und dafür mehrere Wochen seines Lebens zu verlieren. Ich hatte im MSc einen richtig guten Valuation Prof. Die Prüfung war verhältnismäßig einfach aber der hat die Materie einfach geil vermittelt. Habe damit eine klasse Basis für meine Interviews im Ib gehabt und dazu halt die 1,0 in Valuation...

Seid doch mal ehrlich, Leute! Hut ab für diejenigen, die sich durch Programme wie das der WWU quälen. Aber letzten Endes zählt das Ergebnis im Beruf und nicht immer der Weg dorthin. Mich nerven diese pseudo-elitären und arroganten Profs; die didaktisch absoluter Müll sind und sich für ihre paar Lehrbücher feiern, als hätten sie das Heilmittel für HIV erfunden.

Wenn ich an uni a dasselbe wie an uni b lerne, aber bei B nur aufgrund der komischen Einstellung der Profs viel mehr Quälereien durchmache, wieso dann zu B? Besonders, wenn beide am besten noch die selbe Reputation haben.

Das ist rational betrachtet einfach falsch.

WiWi Gast schrieb am 21.10.2019:

WiWi Gast schrieb am 21.10.2019:

BWL ist und bleibt BWL. Egal wo. Es ist nirgends besser oder schlechter als anderswo.

Nirgends wird eine Raketenschaft geleert. Das braucht man sich auch nicht einzureden!!

Einige Unis, Insbesondere Köln und Münster, haben schon einen sehr deutlich höheren Schwierigkeitsgrad.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Sorry, dein erster Absatz ist echt ein ziemlich plumper Versuch, mit Phrasendrescherei und nicht passenden Satzbausteinen („bitte nochmal lesen“ - implizite Unterstellung fehlender Kompetenz) etwas intellektueller klingen zu wollen :D

Es ist doch genau so wie ich es beschrieben habe. An internationale Eliteuniversitäten kommen nur die besten der besten. Das sind schon wenig aus Deutschland, aus der Historie heraus natürlich noch nahezu keiner von einer dualen Hochschule (wobei ich auch hier glaube, dass sich jemand finden lässt). Wird sich aber relativieren.

Und der Trend bei Unternehmen setzt sich genauso fort. McKinsey ist da doch wirklich das beste Beispiel und mit Master ist wie gesagt auch der Einstieg ins IB ganz klar möglich.

Es geht hier auch nicht um die Anpreisung des einen Königsweges. Vielmehr ist von einigen hier ein klares herabsetzen dieser Studienform zu beobachten und da ist etwas Gegenwind und vor allem Klarstellung auch ganz legitim, zumal Poster wie du mit großer Wahrscheinlichkeit halt noch im Studium sind und bis auf dieses Forum sowieso keine verlässliche Quelle haben.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2019:

Da machst du leider einen unzulässigen Gedankensprung. Der Vergleich mit einzelnen Unis (Bonn/Mannheim) ergibt keinen Sinn, da ja auch auf der Seite des dualen Studiums nicht mit einer einzelnen Hochschule verglichen wird sondern mit dem dualen Studium als solches (siehe mein Post unten, bitte genau lesen).

Und ja, auch da gibt es natürlich noch deutlich mehr normale Studenten denn duale. Ändert aber nichts daran, dass 0% Anteil dualer Studenten in den Top Programmen eben noch immer weniger ist als x% > 0% Anteil an der Studentenmasse.

Wie gesagt, keiner redet euch die Vorteile weg. Aber dieses teils penetrante Beharren darauf, dass dies der einzig richtige Königsweg sei, bald alle anderen Studienformen ersetzen würde und ohnehin alle Unternehmen, die derzeit DHler aussortieren, sich ja bald umorientieren würden, ist dann doch etwas viel Schönfärberei und reichlich realitätsfern. Da braucht sich dann auch niemand wundern, wenn ihm hier im Forum ob der akademisch nun wirklich nicht besonders tiefen Ausbildung dann auch etwas Arroganz der Vollstudenten entgegenkommt.

WiWi Gast schrieb am 21.10.2019:

Naja, der Vergleich ist aber auch absoluter Nonsens. An diesen Programmen rennt aus nahezu keiner deutschen uni jemand rum, eben weil Ultraselektiv.

Wenn da mal 1 Volkswirt aus Bonn ist und ein BWLer aus Mannheim, dann sind nicht automatisch alle anderen Universitäten deswegen Hindernisse. Die Argumentation ergibt daher wenig Sinn.

Unabhängig davon: Duales Studium ist halt einfach praktisch orientiert. Wenn da ein richtiges Brain dabei ist und sich dann doch Noch für eine akademische Top Karriere entscheidet, wird er das auch mit DH Bachelor schaffen. Notenexzellenz und entsprechender CV natürlich Voraussetzung.

Sind wir mal ehrlich: Diese Art der akademischen Ausbildung hat einfach enorm an Zuspruch genommen und das wird sich auch weiterhin so fortsetzen. Es ist total legitim, dass die Universitäten um ihr akademisches Profil fürchten, wobei auch das relativ ist, da mittlerweile jeder an eine Universität kommt und das Niveau sehr heterogen ist.

Deswegen bleibe ich dabei: Bis auf einen Einstieg ins Investmentbanking mit Bachelor oder bei einem extrem hohen Fokus auf Wissenschaft/Forschung hat das duale Studium keine Nachteile. Die Vorteile (direkter Einstieg nach Bachelor, praktische Erfahrung, Netzwerk) überwiegen das Ganze für mich(!). Selbst Ausland ist kein Problem mehr.

Ich calle: Gebt dem ganzen noch mal 5-10 Jahre, dann ist auch bei den MBB eine entsprechende Quote von Leuten mit dualem Bachelor im CV (restliche Exzellenz vorausgesetzt).

WiWi Gast schrieb am 21.10.2019:

Ich halte es für gefährlich zu suggerieren, dass einem trotz DH-Studium danach alle Türen offen stünden. In den Top-Programmen à la Oxford Financial Economics sowie LSE Finance rennen keine DHler rum. Genauso wenig in den Bulge Brackets und PE Analystenprogrammen dieser Welt.

Dual ist letzten Endes die (hoffentlich bewusste) Entscheidung für einen alternativen Karrierepfad mit all seinen Vorteilen (die es zweifelsohne gibt) sowie seinen Nachteilen (die ebenfalls existieren). Wer argumentiert, dass es entweder nur Vor- oder nur Nachteile gäbe, ist in meinen Augen durch seinen Bias nicht mehr empfänglich für die Realität.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Natürlich macht es einen Unterschied, ob ich an der WWU Accounting bis ins kleinste Detail lernen muss oder mir 2 Tage lernen an der SRH Heidelberg reichen um ne 1,x zu schreiben.

Wer glaubt, dass da kein Unterscied im Berufsleben vorhanden ist - und das muss man gar nicht auf das Knowhow runterrechnen - tut mir leid. Es geht dann auch im Zeitmanagement, Motivation und Durchhaltevermögen.

Staatliche Unis prägen zudem die eigenständigkeit. Ob du in die Uni gehst ist dir überlassen. An der DH wird mWn dein Unternehmen dann verständigt.

Aber ok, soft skills bezieht hier anscheinend niemand mit ein.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

WiWi Gast schrieb am 22.10.2019:

Natürlich macht es einen Unterschied, ob ich an der WWU Accounting bis ins kleinste Detail lernen muss oder mir 2 Tage lernen an der SRH Heidelberg reichen um ne 1,x zu schreiben.

Wer glaubt, dass da kein Unterscied im Berufsleben vorhanden ist - und das muss man gar nicht auf das Knowhow runterrechnen - tut mir leid. Es geht dann auch im Zeitmanagement, Motivation und Durchhaltevermögen.

Staatliche Unis prägen zudem die eigenständigkeit. Ob du in die Uni gehst ist dir überlassen. An der DH wird mWn dein Unternehmen dann verständigt.

Aber ok, soft skills bezieht hier anscheinend niemand mit ein.

Guter Punkt, Softskills wie Präsentationen etc. sind dann hingegen wieder an Business Schools verstärkt gefordert. Alleine die Tatsache, dass ich an der Uni wählen kann, ob ich die Vorlesung besuche oder nicht, macht für mich noch keine Eigenständigkeit aus - in Summe ist die Betreuung dennoch geringer und mehr Eigeninitiative gefordert, okay.

Für die Leute, die Drive und Motivation haben, sind solche kleinen Dinge aber nicht ausschlaggebend in der persönlichen Entwicklung, daher würde ich die dualen Hochschulen auch nicht als Karriekiller sehen - die Guten schaffen es von überall, die Schwächeren haben durch manche Systeme ggf. einen Vorteil (Jobsicherheit nach dem DH-Studium, Freiere Kurswahl etc. an der Uni + die Möglichkeit, länger zu studieren, Kontake an der Business School).

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Keine Ahnung, ob es dir überhaupt aufgefallen ist, aber inhaltlich hast du meinem Punkt nichts mehr entgegengesetzt. Ja, an internationale Eliteuniversitäten kommen nur die besten der besten. Ja, das bedeutet, dass für jede einzelne Universität die Stichprobe sehr klein (und damit nicht zwingend repräsentativ) ist. Soweit habe ich dir bereits im letzten Post zugestimmt und soweit hast du das Argument nochmal wiedergekaut, schöne Leistung.

Aber: Wenn man dann alle Universitätsstudenten mit allen DHlern vergleicht, ist die Stichprobe eben groß genug. Wenn es von all diesen DHlern nicht einer in die Top Programme schafft, dann liegt das wohl daran, dass diese Top Programme keine DHler wollen. Insofern ist der Hinweis, doch bitte genau zu lesen, angebracht gewesen, da du es auch jetzt wieder nicht hinbekommen hast.

Im Übrigen ist es auch enorm realitätsfern zu denken, dass sich da in den Top Masterprogrammen ein Umdenken einstellen würde. Immerhin ist das duale Studium ein rein deutsches Konstrukt, das gerade in UK auf Ablehnung stößt, da man hier dem akademischen Anspruch noch deutlich mehr Relevanz beimisst. Ein Umdenken konnte ich da nirgends auch nur erahnen.

Zuletzt: Auf den plumpen Versuch, mich als Student abzutun und damit meine Glaubwürdigkeit zu diskreditieren, gehe ich mal nicht ein. Wenn du magst, erstell dir einen Account und ich schicke dir mein LinkedIn Profil - kein Thema. Bis dahin ist das hier leider nur heiße Luft.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2019:

Sorry, dein erster Absatz ist echt ein ziemlich plumper Versuch, mit Phrasendrescherei und nicht passenden Satzbausteinen („bitte nochmal lesen“ - implizite Unterstellung fehlender Kompetenz) etwas intellektueller klingen zu wollen :D

Es ist doch genau so wie ich es beschrieben habe. An internationale Eliteuniversitäten kommen nur die besten der besten. Das sind schon wenig aus Deutschland, aus der Historie heraus natürlich noch nahezu keiner von einer dualen Hochschule (wobei ich auch hier glaube, dass sich jemand finden lässt). Wird sich aber relativieren.

Und der Trend bei Unternehmen setzt sich genauso fort. McKinsey ist da doch wirklich das beste Beispiel und mit Master ist wie gesagt auch der Einstieg ins IB ganz klar möglich.

Es geht hier auch nicht um die Anpreisung des einen Königsweges. Vielmehr ist von einigen hier ein klares herabsetzen dieser Studienform zu beobachten und da ist etwas Gegenwind und vor allem Klarstellung auch ganz legitim, zumal Poster wie du mit großer Wahrscheinlichkeit halt noch im Studium sind und bis auf dieses Forum sowieso keine verlässliche Quelle haben.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2019:

Da machst du leider einen unzulässigen Gedankensprung. Der Vergleich mit einzelnen Unis (Bonn/Mannheim) ergibt keinen Sinn, da ja auch auf der Seite des dualen Studiums nicht mit einer einzelnen Hochschule verglichen wird sondern mit dem dualen Studium als solches (siehe mein Post unten, bitte genau lesen).

Und ja, auch da gibt es natürlich noch deutlich mehr normale Studenten denn duale. Ändert aber nichts daran, dass 0% Anteil dualer Studenten in den Top Programmen eben noch immer weniger ist als x% > 0% Anteil an der Studentenmasse.

Wie gesagt, keiner redet euch die Vorteile weg. Aber dieses teils penetrante Beharren darauf, dass dies der einzig richtige Königsweg sei, bald alle anderen Studienformen ersetzen würde und ohnehin alle Unternehmen, die derzeit DHler aussortieren, sich ja bald umorientieren würden, ist dann doch etwas viel Schönfärberei und reichlich realitätsfern. Da braucht sich dann auch niemand wundern, wenn ihm hier im Forum ob der akademisch nun wirklich nicht besonders tiefen Ausbildung dann auch etwas Arroganz der Vollstudenten entgegenkommt.

WiWi Gast schrieb am 21.10.2019:

Naja, der Vergleich ist aber auch absoluter Nonsens. An diesen Programmen rennt aus nahezu keiner deutschen uni jemand rum, eben weil Ultraselektiv.

Wenn da mal 1 Volkswirt aus Bonn ist und ein BWLer aus Mannheim, dann sind nicht automatisch alle anderen Universitäten deswegen Hindernisse. Die Argumentation ergibt daher wenig Sinn.

Unabhängig davon: Duales Studium ist halt einfach praktisch orientiert. Wenn da ein richtiges Brain dabei ist und sich dann doch Noch für eine akademische Top Karriere entscheidet, wird er das auch mit DH Bachelor schaffen. Notenexzellenz und entsprechender CV natürlich Voraussetzung.

Sind wir mal ehrlich: Diese Art der akademischen Ausbildung hat einfach enorm an Zuspruch genommen und das wird sich auch weiterhin so fortsetzen. Es ist total legitim, dass die Universitäten um ihr akademisches Profil fürchten, wobei auch das relativ ist, da mittlerweile jeder an eine Universität kommt und das Niveau sehr heterogen ist.

Deswegen bleibe ich dabei: Bis auf einen Einstieg ins Investmentbanking mit Bachelor oder bei einem extrem hohen Fokus auf Wissenschaft/Forschung hat das duale Studium keine Nachteile. Die Vorteile (direkter Einstieg nach Bachelor, praktische Erfahrung, Netzwerk) überwiegen das Ganze für mich(!). Selbst Ausland ist kein Problem mehr.

Ich calle: Gebt dem ganzen noch mal 5-10 Jahre, dann ist auch bei den MBB eine entsprechende Quote von Leuten mit dualem Bachelor im CV (restliche Exzellenz vorausgesetzt).

WiWi Gast schrieb am 21.10.2019:

Ich halte es für gefährlich zu suggerieren, dass einem trotz DH-Studium danach alle Türen offen stünden. In den Top-Programmen à la Oxford Financial Economics sowie LSE Finance rennen keine DHler rum. Genauso wenig in den Bulge Brackets und PE Analystenprogrammen dieser Welt.

Dual ist letzten Endes die (hoffentlich bewusste) Entscheidung für einen alternativen Karrierepfad mit all seinen Vorteilen (die es zweifelsohne gibt) sowie seinen Nachteilen (die ebenfalls existieren). Wer argumentiert, dass es entweder nur Vor- oder nur Nachteile gäbe, ist in meinen Augen durch seinen Bias nicht mehr empfänglich für die Realität.

antworten
BW-Berater

DHBW - Karrierekiller

"Zeitmanagement, Motivation und Durchhaltevermögen"

Gerade Zeitmanagement und Durchhaltevermögen sind für mich zwei Punkte, die eher für die DHBW sprechen.

Der Arbeitsaufwand (rein zeitlich) ist an der DHBW deutlich höher als im normalen Studium. 3 Monate lang 40h pro Woche arbeiten und dann in 3 Monaten 83% des Inhaltes von 6 Monaten Uni-Studium durchzuarbeiten braucht schon Zeitmanagement und Durchhaltevermögen. Zumal in der Zeit üblicherweise auch noch Themen aus den Praxisphasen anfallen und Projekte aus dem Unternehmen.

"Aber ok, soft skills bezieht hier anscheinend niemand mit ein. "

Nach meiner Erfahrung waren wir DHBW'ler da vorne. In den Praxisphasen muss jeder selbstständig neue Themen erarbeiten und sein Wissen anwenden. Die Aufgaben waren schon anspruchsvoll und die Erwartung klar: Einarbeitung und Lösungsfindung erfolgt selbstständig.

Ich hatte 5 Praxisphasen und musste mich bei jeder selbständig in ein neues Themengebiet einarbeiten, mich in die Organisation einfügen und auch die Hindernisse im Unternehmen überwinden (Ansprechpartner finden/überzeugen, Animositäten einzelner, Anforderungs-/Stakeholdermanagement etc.).
Im Unistudium lernt man das nicht, aber hat mit Werkstudententätigkeiten auch die Chance dazu.

"Präsentationen"

Während meiner Praxisphasen und im Studium musste ich andauernd Präsentationen halten und hab etliche Trainings/Workshops/Schulungen zu Softskills und Präsentationen im Speziellen erhalten. Das hat enorm geholfen, vor allem die Trainings mit Videoanalyse der Präsentationen/Vorträge.

Obwohl ich von Natur aus nicht der Beste in Sachen Präsentation war, war ich mit dem Ende des Bachelors auf einem viel höheren Niveau als alle Uni/FH-Absolventen die ich seither kennen gelernt habe. Da hat die SAP als Partner richtig aufgepasst und investiert. Andere Partnerunternehmen leider nicht, sodass ich einen denkwürdigen Vortrag einer Semesterarbeit (Ende des 4. Semester) verfolgen durfte, deren Referent mit dem Rücken zum Publikum seine Powerpoint mit ausladenden Handbewegungen dirigiert hat.

Die DHBW kann eine super Sache sein und viele Unis in die Tasche stecken - wenn der Einsatzzweck passt.
Dort wo die DHBW ihre Stärken hat (BWL/Informatik/Technik im Konzern/Unternehmen) haben es Uniabsolventen im Regelfall schwerer.

Die Nachteile:

  • Akademische Karriere und im Regelfall Forschung (auch da kenne ich Ausnahmen) sind wegen des geringeren Anteils der Theorie (nur knapp 80% des Normalen Bachelors) schwieriger
  • Individualisierung der theoretischen Anteile ist kaum möglich
  • Man hat keine Möglichkeit mehrere Unternehmen kennen zu lernen (wie normale Studenten über Werkstudententätigkeit und Praktika)
  • Starke Abhängigkeit zum Partnerunternehmen (manche investieren kaum etwas in die Studenten, SAP beispielsweise sehr viel. Mit schlechtem Partnerunternehmen verliert man sehr viel und kann nicht einfach wechseln)

DHBW oder allgemeiner duales Studium (da laufen aber auch viele schwarze Schafe rum) ist nicht das Allheilmittel oder der Königsweg. Aber für die Standardkarriere (Anstellung im Unternehmen außer Banken/Versicherung in BWL/Inf/Ing. mit Einschränkung, dann Sachbearbeiter/Projektmitglied, später Expertenkarriere oder Führungskarriere) ist es im Regelfall meiner Meinung der beste Weg.

Wer aber Forschung/Professur ins Auge fasst sollte stattdessen Uni bis Promotion gehen.
Wer lieber Unternehmensberatung Tier 1 anstrebt ist bei Target-Unis / Business Schools besser aufgehoben.
Und so weiter.

antworten
BW-Berater

DHBW - Karrierekiller

WiWi Gast schrieb am 22.10.2019:

Aber: Wenn man dann alle Universitätsstudenten mit allen DHlern vergleicht, ist die Stichprobe eben groß genug.

Ist sie das wirklich?

Wenn es von all diesen DHlern nicht einer in die Top Programme schafft, dann liegt das wohl daran, dass diese Top Programme keine DHler wollen.

Nein.
Per Google habe ich schonmal einen DH'ler gefunden, der einen Bachelor DHBW und ohne weitere akademische Weihen einen Master in Oxford (nicht Brooks). Allein damit ist deine Argumentation "nicht einer" schon widerlegt. Aus meinem Nachfolgejahrgang macht einer gerade seinen Doktor in Oxford. Über Xing findet man noch einige weitere Beispiele.
Zum Beispiel DHBW BA -> University Oxford MSc. -> LSE PhD

Daneben empfehle ich die Beschäftigung mit Kausalität.

Zuletzt: Auf den plumpen Versuch, mich als Student abzutun und damit meine Glaubwürdigkeit zu diskreditieren, gehe ich mal nicht ein. Wenn du magst, erstell dir einen Account und ich schicke dir mein LinkedIn Profil - kein Thema. Bis dahin ist das hier leider nur heiße Luft.

Ich hab den Account...

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Der Zeitaufwand an der DH höher?

Sicher. Wenn du jetzt Studium vs Studium setzt. Ist aber nicht, da ja der Uni-Student noch Praktika macht und ggf noch Nebenjobs um sich das Studium leisten zu können. Wenn du dann DH-Studium vs Uni mit Praktika und Werkstudentenstelle setzt, glaub ich wankt deine Gleichung doch etwas.

Naja, ich habs bei meiner Ex gesehen und sehe es bei meiner aktuellen Freundin (dual HS Kaiserslautern). Der Stoffumfang und Komplexität ist in meinen Augen sehr geringer und die Freistellung der Arbeitgeber auch so umfangreich, dasss man das locker packt und kein wahnsinnig gutes Zeitmanagement braucht.

antworten
BW-Berater

DHBW - Karrierekiller

WiWi Gast schrieb am 22.10.2019:

Der Zeitaufwand an der DH höher?

Sicher. Wenn du jetzt Studium vs Studium setzt. Ist aber nicht, da ja der Uni-Student noch Praktika macht und ggf noch Nebenjobs um sich das Studium leisten zu können. Wenn du dann DH-Studium vs Uni mit Praktika und Werkstudentenstelle setzt, glaub ich wankt deine Gleichung doch etwas.

Den Nebenjob lasse ich nicht gelten. Der hat nichts mit dem eigentlichen Studium zu tun.
Praktika und Werkstudentenstelle schon eher. Das ist aber letztlich was individuelles.
Und ganz nebenbei sind DHBW und dual an der HS Kaiserslautern auch überhaupt nicht vergleichbar.

Naja, ich habs bei meiner Ex gesehen und sehe es bei meiner aktuellen Freundin (dual HS Kaiserslautern). Der Stoffumfang und Komplexität ist in meinen Augen sehr geringer und die Freistellung der Arbeitgeber auch so umfangreich, dasss man das locker packt und kein wahnsinnig gutes Zeitmanagement braucht.
Wie gesagt sind das zwei ganz unterschiedliche Formen des dualen Studiums. An der DHBW werden während des Theorieteils (3 Monate) 83% eines regulären Semesters durchgenommen. 83% in 50% der Zeit spricht schon mal für den Zeitaufwand.

Semesterferien gibt es an der DHBW auch nicht. Es gibt 24-30 Tage Urlaub, die in den Praxisphasen zu nehmen sind bzw. zwischen den Jahren.
Das der Zeitaufwand höher ist wird übrigens auch allgemein bestätigt: 3 Jahre Bachelor an der DHBW bringen 210 ECTS, an der Uni im Regelfall 180 ECTS. Die Punkte sagen nichts über Qualität, nur über Quantität aus.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Sorry ein nebenjob der dazu dient sein studium zu finanzieren zählt selbstverständlich in "arbeitszeit". Lies dir mal die Statistiken durch wieviel Studenten nebenher arbeiten MÜSSEN!
Und dass man die Dualen jetzt nach Schwierigkeit sortiert, aber staatlich/dual nicht ist ja der größte witz an der sache.

Also sorry, meine Ex war DHlerin und ich hab mit 3 oder 4 Dualen zusammengelebt. Wie oft die morgens im Bett lagen (verkatert!) und sich haben dann freistellen lassen ("ja muss was für die DH machen"). Klar wird man da sehr oft freigestellt. Das weiß auch jeder, der nur einen dualen kennt.

Sorry und das Argument mit den ECTS... ne echt. Hier hör ich auf. Ein Physikstudium hat auch 180 ECTS. In meinen Augen trotzdem aufwendiger als ein Geisteswissenschaftsstudium. Hier bin ich dann raus, auch weil ich für meine Praktika (und dafür gibt es die 30 ECTS an der DH ja, also praxis) eben nicht in meinem Transcript stehen hab. Sonst wäre ich mit 270 ECTS aus dem Bachelor gekommen.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

WiWi Gast schrieb am 22.10.2019:

Euch ist schon klar, dass ich als DHBW Azubi Ausbildung und Studium in der selben Zeit wie ihr euer Studium an den pseudo Elite Unis absolviere.

Dir ist klar, dass an meiner Pseudo-Uni die meisten Kommilitonen Praktika in den Semesterferien machen und dann locker in ihrem gewünschten Unternehmen anfangen können?

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Ging da um meinen Post aber ich sehe es genauso.Habe auch zusätzlich zu meinem Bekanntenkreis die Recherche gemacht und siehe da, an LSE, Oxford, NYU Stern, LBS, bocconi, Nova, ESADE, ESCP (De), INSEAD, Cass, Warwick und IE finde ich überall duale Studenten mit Bachelor. Sogar einen Artikel im Spiegel über einen ehemaligen dualen bei SAP, der mittlerweile bei Goldman ist und seinen MBA in Harvard absolviert hat.

Zum Thema entgegensetzen: Mir geht es hier nicht darum, zu „gewinnen“ oder wie betont einen anderen Weg herabzusetzen. Akademisch habe ich dir nie direkt widersprochen sondern der Vergleich Nonsens ist. Aktuell sind sicherlich mehr Uniabsolventen aus Deutschland in Elite Mastern, liegt aber an der Masse und Historie. DH gibt es in der Form nicht so lange und ist immer schon praktisch orientiert. Wer allerdings den elitären Anspruch hat kann und wird es heutzutage in Top Programme schaffen. und ja, da wird man bei Top Noten und Rest nicht einer WWU nachgestellt. Schon gar nicht irgendeiner 0185 Universität.

Mir geht es um das Umdenken und nicht um einen Königsweg. Die Argumentationslogik ist hier aber bei vielen -dir eingeschlossen- auf Studentenniveau und ich bin der festen Überzeugung, dass du ein (sehr junger) Student bist oder von der Persönlichkeitsentwicklung noch einiges vor dir hast. Denn am Ende geht es halt nur darum, den einen Weg schlechter zu reden, um sich selbst als etwas besseres darzustellen. Das Ganze als Alternative zu betrachten kommt hier keinem in den Sinn.

Dahingehend allerdings well played, da mir meine Anonymität wichtig ist und ich keinen Account erstellen werde. Kannst aber gerne BW Berater zur Verifizierung dein LinkedIn geben. Ich habe mit der Bs im Master auch schon genug preisgegeben, mich findest du sicher auch so.

Anyway, diese Diskussion ist ermüdend. Ich verstehe, dass sich Menschen besser fühlen möchten, indem sie irgendeinen Makel an anderen Menschen finden, den sie selbst nicht haben. Das ist auch irgendwo menschlich. Mit dem dualen Studium findet ihr diesen Makel aber nicht und der Trend wird sich fortsetzen, dass die Akzeptanz weiter steigt. Die letzte Bastion bleibt der IB Einstieg mit Bachelor, da man mittels Uni-Studium halt die notwendigen Praktika sammeln kann.

Bein HR BW-Berater schrieb am 22.10.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.10.2019:

Aber: Wenn man dann alle Universitätsstudenten mit allen DHlern vergleicht, ist die Stichprobe eben groß genug.

Ist sie das wirklich?

Wenn es von all diesen DHlern nicht einer in die Top Programme schafft, dann liegt das wohl daran, dass diese Top Programme keine DHler wollen.

Nein.
Per Google habe ich schonmal einen DH'ler gefunden, der einen Bachelor DHBW und ohne weitere akademische Weihen einen Master in Oxford (nicht Brooks). Allein damit ist deine Argumentation "nicht einer" schon widerlegt. Aus meinem Nachfolgejahrgang macht einer gerade seinen Doktor in Oxford. Über Xing findet man noch einige weitere Beispiele.
Zum Beispiel DHBW BA -> University Oxford MSc. -> LSE PhD

Daneben empfehle ich die Beschäftigung mit Kausalität.

Zuletzt: Auf den plumpen Versuch, mich als Student abzutun und damit meine Glaubwürdigkeit zu diskreditieren, gehe ich mal nicht ein. Wenn du magst, erstell dir einen Account und ich schicke dir mein LinkedIn Profil - kein Thema. Bis dahin ist das hier leider nur heiße Luft.

Ich hab den Account...

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Also, ich verstehe nicht, dieses gegenseitige bashing hier. Ich habe dual studiert und ja, der theoretische Stoff ist geringer. Muss er auch, die Uni Bachelors machen 6 Semester nur Studium, wir haben die Hälfte davon Praxisphasen, in denen man keine Theorie lernt. Gerade das wissenschaftliche Arbeiten wurde uns zum Beispiel nicht wirklich vermittelt oder nur sehr kurz.

Das liegt aber daran, dass jeder Bildungsweg (theoretisch) eine ganz andere Zielsetzung hat:

  • Dual (von der Industrie erfunden!): Schnelle Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt, Beschränkung von Wissen auf die wirklich notwendigen Aspekte
  • Studium: Wissenschaftler werden, umfangreiches Wissen für das Themengebiet

Insofern ist ein Vergleich was besser ist müßig, weil es eben nicht vergleichbar ist. Wer gut ist, wird seinen Weg mit Dualem Studium genauso gehen wie mit Uni Studium.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Thomas Saueressig sitzt ab November im Vorstand von SAP. (Btw. er hat an der DHBW studiert (damals hieß sie noch BA).)

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Der Vollständigkeit halber habe ich auch mal geprüft, wo Christian Klein studiert hat, der sich bald den Posten des Vorstandsvorsitzenden der SAP teilt. (Btw. es ist die DHBW.)

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

WiWi Gast schrieb am 25.10.2019:

Der Vollständigkeit halber habe ich auch mal geprüft, wo Christian Klein studiert hat, der sich bald den Posten des Vorstandsvorsitzenden der SAP teilt. (Btw. es ist die DHBW.)

und übrigens nach dem dualen Studium bei SAP keinen Master gemacht

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

WiWi Gast schrieb am 22.10.2019:

Ich mache auch gerade mein Duales Studium (BWL) in cooperation mit Amazon. Viele behaupten, dass DAX30 nur angesehen ist.

  • Was meint ihr zu einem FANG Unternehmen ?
  • Ist es schwierig danach seinen Master an einer angesehenen Uni zu absolvieren ?

Amazon kann man mit Daimler, BMW, Siemens, Porsche und co. gleichstellen ! So viele Möglichkeiten in dem Unternehmen richtig durchzustarten.

Da muss ich dich leider enttäuschen ! Bei den Dax Unternehmen steigt man vom Gehalt her, viel höher ein und ist im Vergleich zu Amazon viel selektiver.

Blödsinn ! nach 4 Jahren Senior mit locker 90 k

antworten
BW-Berater

DHBW - Karrierekiller

WiWi Gast schrieb am 22.10.2019:

Sorry ein nebenjob der dazu dient sein studium zu finanzieren zählt selbstverständlich in "arbeitszeit". Lies dir mal die Statistiken durch wieviel Studenten nebenher arbeiten MÜSSEN!

Wenn ein Student 15h pro Woche kellnert oder Regale einräumt ist das also Studienzeit?
Und der Student hat akademisch viel mehr Zeit investiert, als der wohlhabende Student der nicht arbeiten musste?
Interessante Ansicht.

Und dass man die Dualen jetzt nach Schwierigkeit sortiert, aber staatlich/dual nicht ist ja der größte witz an der sache.

Mache ich doch auch nicht. Ich habe nie behauptet, das DHBW und dual in Kaiserslautern unterschiedlich schwer wären oder unterschiedlich gut. Aber das Konzept ist ein völlig anderes. Und ganz nebenbei: DHBW ist staatlich.

Also sorry, meine Ex war DHlerin und ich hab mit 3 oder 4 Dualen zusammengelebt. Wie oft die morgens im Bett lagen (verkatert!) und sich haben dann freistellen lassen ("ja muss was für die DH machen"). Klar wird man da sehr oft freigestellt. Das weiß auch jeder, der nur einen dualen kennt.

Du weißt nicht mehr mit wievielen "Dualen" du zusammengelebt hast. Merkwürdig.
Aber wenn N = 3 oder 4 oder 5 jetzt eine hinreichende Größe ist: Ich kenne über ein Dutzend Uni-Studenten die morgens verkatert waren und keine Lust auf Vorlesung hatten.
Bei meinen N = 40 näheren DHBW-Bekannten hat aber keiner eine Freistellung in der Praxisphase für "DHBW"-Themen bekommen.

Sorry und das Argument mit den ECTS... ne echt. Hier hör ich auf. Ein Physikstudium hat auch 180 ECTS. In meinen Augen trotzdem aufwendiger als ein Geisteswissenschaftsstudium. Hier bin ich dann raus, auch weil ich für meine Praktika (und dafür gibt es die 30 ECTS an der DH ja, also praxis) eben nicht in meinem Transcript stehen hab. Sonst wäre ich mit 270 ECTS aus dem Bachelor gekommen.

Spätestens hier hast du beweisen, dass du von DHBW keine Ahnung hast :)

Und ich warte noch auf das LinkeIn-Profil.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

WiWi Gast schrieb am 17.03.2019:

Subdreamer schrieb am 17.03.2019:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass duale Studenten im Unternehmen gut auf Teamleiter oder Abteilungsleiter Positionen kommen können. Ins wirkliche Top-Management kommt damit jedoch niemand. Man kann gerne alle Lebensläufe von DAX-Vorständen durchschauen, da ist kein ehemaliger dualer Student dabei.

Die dualen Studiengänge gibt es auch erst seit rund 10-15 Jahren (Beginn der DHBW z.B. 2009) vermehrt. In der Zeit wird niemand Vorstand.

Gib den dualen Studenten noch etwas Zeit. Vorstand wird sowieso niemand wegen irgendwelchen Abschlüssen.

Die DHBW gibt es erst seit 2009. Ja, aber sie ging aus der Berufsakademie BW hervor. Und es gibt viele Vorstände, die Berufsakademie gemacht haben: Neuestes Beispiel. Christian Klein SAP.
Knackiges Studium, Employability, Belastbarkeit. Das zeichnet die DHBW Absolventen aus. Karrierekiller ist es bestimmt nicht.

Will man in der Forschung Karriere machen, ist es schwieriger. Aber auch das ist nicht unmöglich, da gibt es einzelne Berufsakademie-Absolventen die heute Uniprofessuren haben, die sind aber zur Promotion an die Uni.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Ich denke es kommt sehr darauf an, bei welcher Firma man das duale Studium macht. Beim Konzern ist das sicher Prima. In einem Unternehmen mit ~100 MItarbeiter, kann das auch nach hintern los gehen. Ich habe an der Berufsakademie in Ba-Wü WiInf. studiert, bei einem solchen kleinen Unternehmen. Rückblickend, hätte ich die Fachinformatiker Ausbildung machen sollen, das wäre in der Ausbildung minimal weniger Geld gewesen, dafür aber deutlich weniger Stress. Hatte damals auch direkt nach dem Ende des Studiums versucht da raus zu kommen, aber da wollte keiner einen dualen aus einer kleinen Bude. Somit bin ich auch immer weiter in die Softwareentwicklung gerutscht, nebenher zwar immer noch Projektleitung, aber angestellt als Entwickler. Bei allen zukünftigen Wechsel hat es dann mit dem Richtungswechsel auch nicht funktioniert, nur wieder Entwicklung und da war der Abschluss egal. Inzwischen sieht der Arbeitsmarkt für mich auch echt schlecht aus, weiß noch nicht wo die Reise hingeht und für welches Gehalt, aber ich bewege mich (inzwischen) in dem Bereich, was ein DHBW Student zum Einstiegt beim Konzern bekommen kann.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Hättest damals direkt ein Uni-Master in Informatik/Wirtschaftsinformatik dranhängen sollen. 1, 2 Praktika + Werkstudententätigkeit, um dein Profil in eine Richtung zu schärfen und dann sähe die Welt heute ganz anders aus.

WiWi Gast schrieb am 12.12.2019:

Ich denke es kommt sehr darauf an, bei welcher Firma man das duale Studium macht. Beim Konzern ist das sicher Prima. In einem Unternehmen mit ~100 MItarbeiter, kann das auch nach hintern los gehen. Ich habe an der Berufsakademie in Ba-Wü WiInf. studiert, bei einem solchen kleinen Unternehmen. Rückblickend, hätte ich die Fachinformatiker Ausbildung machen sollen, das wäre in der Ausbildung minimal weniger Geld gewesen, dafür aber deutlich weniger Stress. Hatte damals auch direkt nach dem Ende des Studiums versucht da raus zu kommen, aber da wollte keiner einen dualen aus einer kleinen Bude. Somit bin ich auch immer weiter in die Softwareentwicklung gerutscht, nebenher zwar immer noch Projektleitung, aber angestellt als Entwickler. Bei allen zukünftigen Wechsel hat es dann mit dem Richtungswechsel auch nicht funktioniert, nur wieder Entwicklung und da war der Abschluss egal. Inzwischen sieht der Arbeitsmarkt für mich auch echt schlecht aus, weiß noch nicht wo die Reise hingeht und für welches Gehalt, aber ich bewege mich (inzwischen) in dem Bereich, was ein DHBW Student zum Einstiegt beim Konzern bekommen kann.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Ich weiß es nicht mehr im Detail, ist ja schon >15 Jahre her. Aber das hatte damals nicht funktioniert. Die haben damals niemand von der Berufsakademie genommen bzw. es war auch ein finanzielles Problem. Damals war der Bachelor und Master in Deutschland noch recht neu. Nebenberuflich hatte ich damals recherchiert, war aber auch sehr teuer und ich hatte ein echt mieses Gehalt. Ich weiß von anderen, die haben nebenberuflich noch den Master gemacht, allerdings auch nicht direkt, da die nur 90 ECTS hatten und das BA Studium nur 180 gebracht hatte, irgendwann wurden dann auf Antrag aus der Berufserfahrung nochmal 30 Punkte angerechnet.

Aber um sowas nebenberuflich zu machen, muss man auch das entsprechend Kleingeld und den Arbeitgeber haben, der das unterstützt.
Inzwischen ist das ganze aber wohl etwas einfacher.

WiWi Gast schrieb am 12.12.2019:

Hättest damals direkt ein Uni-Master in Informatik/Wirtschaftsinformatik dranhängen sollen. 1, 2 Praktika + Werkstudententätigkeit, um dein Profil in eine Richtung zu schärfen und dann sähe die Welt heute ganz anders aus.

antworten
Regentanne

DHBW - Karrierekiller

WiWi Gast schrieb am 12.12.2019:

Subdreamer schrieb am 17.03.2019:

Ins wirkliche Top-Management kommt damit jedoch niemand. Man kann gerne alle Lebensläufe von DAX-Vorständen durchschauen, da ist kein ehemaliger dualer Student dabei.

Doch, bei SAP:
www.cio.de/a/neuer-sap-cio-ist-thomas-saueressig,3256999

Also von der DHBW-VS hatten sich zwei Leute bei McK. beworben für den Direkteinstieg. Ergebnis: sammelt noch ein zwei Jahre BE bei den Big4 dann klappt es.

Das normale Studium hat sein für und wider, genauso wie dass duale Studium. Im normalem Studium, kannst du halt verschiedene Firmen sehen, im dualem siehst du halt eine Firma und bestenfalls mehrere Bereiche.

Wer an einer normalen Uni gut performed und gute Praktika macht liegt die Welt zu füßen, keine Frage. Wer aber keine Praktika macht und nur Uni hat es dann aber wieder schwerer.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Regentanne schrieb am 22.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 12.12.2019:

Subdreamer schrieb am 17.03.2019:

Ins wirkliche Top-Management kommt damit jedoch niemand. Man kann gerne alle Lebensläufe von DAX-Vorständen durchschauen, da ist kein ehemaliger dualer Student dabei.

Doch, bei SAP:
www.cio.de/a/neuer-sap-cio-ist-thomas-saueressig,3256999

Also von der DHBW-VS hatten sich zwei Leute bei McK. beworben für den Direkteinstieg. Ergebnis: sammelt noch ein zwei Jahre BE bei den Big4 dann klappt es.

Das normale Studium hat sein für und wider, genauso wie dass duale Studium. Im normalem Studium, kannst du halt verschiedene Firmen sehen, im dualem siehst du halt eine Firma und bestenfalls mehrere Bereiche.

Wer an einer normalen Uni gut performed und gute Praktika macht liegt die Welt zu füßen, keine Frage. Wer aber keine Praktika macht und nur Uni hat es dann aber wieder schwerer.

Bin selbst DHBW Alumni und halte die DHBW aus verschiedenen Gründen für eine sehr sehr gute Hochschule - dennoch habe ich von McK und BCG Partnern die Aussage, dass ein Universitätsstudium (inkl. WHU / HSG usw.) Pflicht ist, zumindest im Master...

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Sehe DHBW auch nicht zwingend als Karrierekiller. Klar kommt man als mittelmäßiger DHBW-Student nicht weit, aber das dann doch nicht an der Hochschule.

Ein ehemaliger Kollege hat dual bei Deloitte studiert. Danach hat er dieses Gap Year Programm bei McKinsey absolviert. Also auch für die war das wohl kein Deal Breaker.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Hier bei der BASF SE ist gefühlt jeder 2. Ingenieur von der DHBW oder einer anderen FH. Viele davon sind AT.

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Hier bei der BASF SE ist gefühlt jeder 2. Ingenieur von der DHBW oder einer anderen FH. Viele davon sind AT.

Was zahlt die BASF SE Masterabsolventen im Controlling/Finance Bereich? AT?

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Hier bei der BASF SE ist gefühlt jeder 2. Ingenieur von der DHBW oder einer anderen FH. Viele davon sind AT.

Was zahlt die BASF SE Masterabsolventen im Controlling/Finance Bereich? AT?

Die werden ähnlich bezahlt wie die Ingenieure. Wobei die selten noch im Tarif sind mit E12 IGBCE oder dann schon AT Jobgrade 4.2

antworten
WiWi Gast

DHBW - Karrierekiller

Christian Klein nun SAP CEO

antworten

Artikel zu DHBW

Jobwechsel ist häufigster Grund für Gehaltserhöhungen

Gehaltserhöhung: Ein Junger man im Sprung symolisiert einen Jobwechsel mit Gehaltssprung

Eine hohe Firmentreue sorgt nicht für ein Lohnplus. Bei jedem dritten Deutschen war der Grund für die letzte Gehaltssteigerung ein Jobwechsel. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie mit 1.000 Arbeitnehmern des Personaldienstleisters Robert Half.

Abfindung für eigene Kündigung steigert Mitarbeiterzufriedenheit

Ein Schild mit der Aufschrift "Exit - Thank you for Visiting" symbolisiert das Thema der Abfindung für die Mitarbeiterzufriedenheit.

Der Ansatz klingt zunächst unlogisch: Amazon gibt seinen Mitarbeitern in den USA die Möglichkeit, zu kündigen und dabei noch bis zu 5.000 Dollar Abfindung zu kassieren. Die einzige Bedingung: Sie dürfen sich nicht noch einmal dort bewerben. Warum der Konzern das anbietet und wieso das sinnvoll sein kann, kommentiert Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & France bei Robert Half.

Headhunter of the Year Award 2017 – Die Besten der Besten

Gewinner Foto Headhunter of the Year 2017

Der „Headhunter oft the Year“-Award 2017 ist vergeben. Der Preis wurde verliehen in den Kategorien Best Newcomer, Candidate Experience und Client Experience sowie im Executive Search für "Boutiques & Local Players" und "Large Players & Holdings". Die Headhunter des Jahres sind: Geneva Consulting & Management Group GmbH, SELECTEAM Deutschland GmbH, Sapplier GmbH, Pentagon AG; Passion for People GmbH.

Headhunter of the Year 2016 – die Gewinner sind gekürt

Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

Der „Headhunter oft the Year“-Award 2016 ist vergeben. Der Preis wurde verliehen in den Kategorien Best Newcomer, Recruiting Innovation, Best eBrand, Candidate Experience und Executive Search. Die Headhunter des Jahres sind: Pape Consulting Group AG, Dr. Terhalle & Nagel Personalberatung GmbH, MANNROTH GmbH & Co. KG, Dwight Cribb Personalberatung GmbH, Pentagon AG.

Headhunter of the Year 2016 – Nominierte stehen fest

Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

32 nominierte Unternehmen aus der Personalberatungsbranche haben es in die Endauswahl geschafft und hoffen am 2. Juni auf den Preis „Headhunter of the Year 2016“. Der Preis „Headhunter of the Year“ wird in den Kategorien Candidate Experience, Executive Search, Recruiting Innovation, Best eBrand und Best Newcomer vom Karrieredienst Experteer vergeben. Insgesamt haben sich 88 Unternehmen beworben.

Personalberatung in Deutschland 2014/2015 - Führungskräfte mit IT-Know-how heiß begehrt

Ein Arbeitsplatz mit Laptop, einer Kaffeetasse, zwei Stiften und zerknüllten Zetteln.

Der Branchenumsatz der Personalberatung stieg in Deutschland im Jahr 2014 um 5,7 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Die Prognose für 2015 liegt bei 6,2 Prozent. Heiß begehrt sind Fach- und Führungskräfte mit Know-how in Digitaler Transformation. Jobsuchmaschinen, Expertenplattformen und Social-Media-Kanälen wie Xing oder Linkedin verändern die Branche.

Studie: Jeder zweite Deutsche unzufrieden im Job

Jobzufriedenheit Umfrage zum Arbeitsklima

Fast die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland ist mit ihrem Job nicht zufrieden. 45 Prozent der Arbeitnehmer wollen in den nächsten zwölf Monaten den Job wechseln. Der Wunsch nach mehr Gehalt, Abwechslung und Anerkennung geben häufig den Ausschlag.

Consultingstudie: IT-Berater wechseln am häufigsten ihren Job

Jeder fünfte Mitarbeiter eines Consultingunternehmens mit dem Schwerpunkt Informationstechnologie (IT) verlässt im Jahresverlauf sein Unternehmen. Damit weisen IT-Beratungen die höchste Fluktuationsrate in der Unternehmensberatungsbranche auf.

Rivalität am Arbeitsplatz: Wenn Wettbewerb zu weit geht

Kämpfende Hirsche, die mit ihrern Geweihen aufeinander losgehen.

Eine internationale Monster Umfrage zeigt, dass jeder fünfte Befragte bereits den Job gewechselt hat, um Arbeitsplatzrivalitäten zu entfliehen. Weitere 26 Prozent haben schon eine Kündigung aus diesem Grund in Betracht gezogen.

BDU-Marktstudie: Personalberatung in Deutschland 2013/2014 - Starker Stellenmarkt

Ein Anschluß für Starkstrom mit einer roten Abdeckung sowie 3 blau abgedeckte Stromdosen.

Der Branchenumsatz der Personalberatung in Deutschland stieg 2013 verhalten um 3,2 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Die Top-Manager identifizieren sich immer weniger mit ihren Unternehmen. Dies sind Ergebnisse der Marktstudie „Personalberatung in Deutschland 2012/2013“ vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater.

Arbeitslosigkeit belastet auch Psyche des Partners stark

Ein 30 Meter hoher Werbescreen in London warnt davor, dass 3 Millionen UK Jobs vom Handel mit der EU abhängen und durch den Brexit in Gefahr sind.

Die Gesundheitskosten einer Arbeitslosigkeit werden unterschätzt. Eine Studie des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung zeigt, dass die Psyche beider Partner in nahezu gleichem Maße leidet, wenn einer der beiden Lebensgefährten arbeitslos wird.

Wenig Zufriedenheit an deutschen Arbeitsplätzen

Ein Raum mit mehreren Tischen auf denen Computer, Tastaturen und Bildschirme stehen.

Deutsche Arbeitnehmer sind im Vergleich weniger glücklich mit dem Job. Insbesondere die jüngeren Arbeitnehmer zeigten sich überraschend unzufrieden. Das sind die Ergebnisse einer globalen GfK-Umfrage im Auftrag von Monster.

Jeder siebte mit Jobwechsel in diesem Jahr

Ein grünes Schild mit einem weißen, rennenden Männchen und einem Pfeil nach links mit der Bedeutung eines Notausganges.

In diesem Jahr heuert jeder siebte Deutsche bei einem neuen Arbeitgeber an. Damit liegt Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt von 18,3 Prozent. Das geht aus einer weltweiten Studie der internationalen Unternehmensberatung Hay Group hervor.

Sorge um Arbeitslosigkeit auf historischem Tiefstand

Für die Deutschen bleibt das Thema Arbeitslosigkeit zwar auch in diesem Jahr die Sorge Nummer eins, aber die Tendenz ist weiter rückläufig. So lautet ein Ergebnis der aktuellen Studie „Challenges of Europe“ des GfK Vereins, der die Bürger Europas jährlich nach den dringend zu lösenden Aufgaben in ihrem Land befragt.

Umziehen für den Job: Jeder vierte Deutsche hat's gemacht

Jeder vierte Deutsche ist allein aus beruflichen Gründen schon mindestens einmal umgezogen. Viele von ihnen mehrfach und ein kleiner Teil sogar ins Ausland. Dies zeigt eine repräsentative Infas-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

Antworten auf DHBW - Karrierekiller

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 149 Beiträge

Diskussionen zu DHBW

Weitere Themen aus Jobwechsel & Exit