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Angst vor Sackgasse: Was tun?

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WiWi Gast

Angst vor Sackgasse: Was tun?

Lieber Community,

seit Jahren lese ich aktiv hier mit und nun brauche ich selber euren Rat und eure Meinung.

Kurz zu meinen Eckdaten: Ich bin 30 Jahre alt, Bachelor und Master in Maastricht und Rotterdam absolviert, arbeite für einen Mittelständler in NRW (Familienkonzern) und verdiene all in 60k bei einer 35h Woche und bin leider enorm frustriert. In meinem Bereich ("irgendwas mit Digitalisierung") bewegt sich nichts, gar nichts. Mein Chef entpuppt sich mit der Zeit als absoluter Hochstapler, welcher es immer wieder erfolgreich schafft den Vorstand zu beruhigen und dabei immer größere Versprechungen präsentiert, wir aber keinen Schritt vorankommen. Er spielt permament auf Zeit und lügt mir dabei stets ins Gesicht. Zu beginn hatte ich ein herausragend gutes Verhältnis zu ihm, seitdem ich aber bei seiner Show nicht mit Begeisterung dabei bin, ist das Verhätlnis absolut eisig. Gefühlt hat man sich nichts mehr zu sagen. Direkte Kommunikation wird nur mit Mitarbeitern gepflegt, welche sich für ihn begeistern. Auch von früher versprochener Gehaltserhöhung ist nichts mehr zu sehen oder hören.

Zusammengefasst:

  • 0 Lernkurve
  • Teamspirit leidet extrem unter ihm
  • Vorstand / Inhaberfamilie findet das es läuft - sehen ad hoc keinen Handlungsbedarf
  • Fühle mich unterbezahlt, vor allem wenn ich vergleiche was nun meine RSM-Abschlusskollegen verdienen.

Dafür sehr humane Arbeitszeit, die mir momentan sehr entgegenkommt, da ich vor kurzem Vater geworden bin :)

Nun, liebe Community frage ich mich, wie es weiter gehen soll? Die derzeitige Situation fühlt sich für mich wie eine absolute Sackgasse an und ich weiß nicht, wie ich hier elegant mich rausmanövrieren kann. Bin Momentan knapp 1 Jahr im Unternehmen.

Wenn ich jetzt rausgehen würde, hätte ich Angst, dass mir die kurze Unternehmenszugehörigkeit als Malus ausgelegt wird. Auf der anderen Seite ist die geringe Arbeitszeit aufgrund meines Sohnes nahe am Optimum. Habe bereits überlegt einfach neben der Arbeit mich weiterzubilden und so das Vakuum während der Arbeitszeit zu füllen.

Besten Dank für eure Meinungen!

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WiWi Gast

Angst vor Sackgasse: Was tun?

Wenn du dich dort nicht wohl fühlst, dann bewirb dich weg. Ganz einfach. Mach dir nicht soviele Gedanken darüber, wie deine Dauer beim Unternehmen wahrgenommen wird. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, das interessiert nicht. Das wird nur hier im Forum und vielleicht von ein paar ultra konservativen HRlern überbewertet.

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WiWi Gast

Angst vor Sackgasse: Was tun?

Wenn Du bockst hast, kannst du nebenbei Promovieren und dann wechseln. Kenne einige, die während der Arbeitszeit an ihrer Promotion gebastelt haben und gerne als low performer in der Firma galten und dann zwei Stufen durch den Wechsel übersprungen haben.

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WiWi Gast

Angst vor Sackgasse: Was tun?

60k bei 35h ist absoluter elitär. Nur mal zur Klarstellung.

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WiWi Gast

Angst vor Sackgasse: Was tun?

love it, change it, leave it

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WiWi Gast

Angst vor Sackgasse: Was tun?

Vlt in Ostdeutschland

WiWi Gast schrieb am 07.12.2019:

60k bei 35h ist absoluter elitär. Nur mal zur Klarstellung.

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WiWi Gast

Angst vor Sackgasse: Was tun?

Mach 2 Jahre voll und geh. Nach 24 Monaten ist es vollkommen legitim zu Springen und dann holst Du dir die 80k und life is good ;)

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