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Kündigen nach nur 10 Monate?

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WiWi Gast

Kündigen nach nur 10 Monate?

Ich habe nach der Uni bei einer kleinen IT-Firma angefangen. Die Tätigkeit klang anfangs spannend und mir wurde eine steile Lernkurve versprochen. Je länger ich arbeite, um so mehr bin ich mir sicher, dass die Technologien in denen ich eingearbeitet werde gar keine Zukunft und Berechtigung haben. Ich glaube die Firma hat seit Jahren keine echten Neukunden gehabt. Mir war nach dem Studium die Lernkurve wichtiger und so habe ich nur nach 40k Jahresgehalt gefragt. Das hat der Arbeitgeber anstandslos akzeptiert, da unterste Messlatte der Gehaltsskala für WInfo Einsteiger
Nun fühle ich mich bisschen verarscht, dass ich wenig verdiene und im Gegenzug nur Technologien lerne, wo die Uhr tickt, bis sie vom Markt verschwinden.
Abgesehen davon passt eigentlich alles (Kollegen, Arbeitsklima)

Aktuell bin ich für zwei Monate in Elternzeit. Kurz vorher habe ich wegen um einen internen Wechsel gefragt, aber sie brauchen mich halt nur in der Position und nicht woanders. Als entgegenkommen wurde mir ein kleines Programmierprojekt für nach der Elternzeit versprochen. (Nichts berauschendes, aber wenigsten eine gefragte Programmiersprache)

Kündigen in der Elternzeit würde sich insofern anbieten, weil ich jetzt Zeit hätte, um mich zu bewerben, aber ich bin mir nicht sicher, ob das nach nur 10 Monate schlau ist und ob ich keine verbrannte Erde hinterlasse, wenn ich kündige, obwohl mir das Programmierprojekt zugesichert wurde.

Was denkt ihr?

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WiWi Gast

Kündigen nach nur 10 Monate?

Zwei Fragen die du dir meiner Meinung nach erstmal stellen und selbst beantworten musst:

  1. Bist du aktuell zufrieden im Job und kannst du dir vorstellen unter den von dir genannten Umständen das auch weiter zu machen?

  2. Ist dein aktueller AG für dich nach einem externen Wechsel künftig vielleicht wieder ein potenzieller Arbeitgeber?

Wenn du nicht zufrieden bist (jetzt mal nicht den Blick aufs Geld gerichtet, denn das ist meiner eigenen Erfahrung nach nur nebensächlich) und auch keine langfristige persönliche Entwicklung siehst, dann such dir etwas wo genau diese beiden Punkte zutreffen. Klar, beides kannst du bei einem neuen Job auch nicht direkt erfassen und beurteilen aber zumindest kannst du es in deinem aktuellem Job einschätzen und das als Ausgangsbasis nehmen.

  1. Wenn du hier sowieso eine Rückkehr ausschließt, dann kann es dir m.M.n. egal sein, ob du nur 10 Monate da warst und ob du verbrannte Erde hinterlässt. Du bist deinem AG zu nichts verpflichtet und brauchst kein schlechtes Gewissen haben. In VG würde ich auch mit der "kurzen" Betriebszugehörigkeit offen umgehen und kommunizieren, dass die Stelle und die versprochene Entwicklung nicht mit der Realität übereinander gepasst hat.
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WiWi Gast

Kündigen nach nur 10 Monate?

Als ein Software-Entwickler in einem "sexy" Konzern (MDAX) von Weltrang: Täusch dich nicht was die Technologien angeht - altes/obsoletes Zeug wirst du überall antreffen. Ich war auch schockiert, als ich gesehen habe, dass hier teilweise noch mit Java 6 programmiert wird.

40k für eine Entwickler-Stelle ist allerdings viel zu wenig - hier wäre ich unzufrieden. Such dir einen IGM Job - das ist für alle nicht High-Performer (FAANG etc.) das Optimum meiner Erfahrung nach.

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