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Jobwechsel & ExitExit

Exit-Wahn: Warum?

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Liebes WiWi-Treff Forum,

in letzter Zeit macht sich, wie es scheint, der "Exit-Wahn" breit.
Überall liest man von Exits.
Sei es vom IB ins Private Equity Geschäft, von der Unternehmensberatung in die Industrie, neuerlich wurde sogar über Exit Möglichkeiten für Big-4 Partnern diskutiert...

Wo kommt er her? Wieso macht man sich vorab schon Gedanken über einen Exit?
Wieso beginnt man einen Job mit der festen Absicht, die Branche zu verlassen später?

Warum kann man nicht dort bleiben? Im IB ist es nachzuvollziehen, dass man sich die Stunden mehr als 2-3 Jahre geben möchte.

Aber warum der Drang zum Exit auch in anderen Branchen?

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Liebes WiWi-Treff Forum,

in letzter Zeit macht sich, wie es scheint, der "Exit-Wahn" breit.
Überall liest man von Exits.
Sei es vom IB ins Private Equity Geschäft, von der Unternehmensberatung in die Industrie, neuerlich wurde sogar über Exit Möglichkeiten für Big-4 Partnern diskutiert...

Wo kommt er her? Wieso macht man sich vorab schon Gedanken über einen Exit?
Wieso beginnt man einen Job mit der festen Absicht, die Branche zu verlassen später?

Warum kann man nicht dort bleiben? Im IB ist es nachzuvollziehen, dass man sich die Stunden mehr als 2-3 Jahre geben möchte.

Aber warum der Drang zum Exit auch in anderen Branchen?

Gerade im IB mit seinen Arbeitszeiten ist es nachvollziehbar, wenn man nach einigen Jahren in eine Branche mit besserer Work-/Lifebalance wechselt.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Liebes WiWi-Treff Forum,

in letzter Zeit macht sich, wie es scheint, der "Exit-Wahn" breit.
Überall liest man von Exits.
Sei es vom IB ins Private Equity Geschäft, von der Unternehmensberatung in die Industrie, neuerlich wurde sogar über Exit Möglichkeiten für Big-4 Partnern diskutiert...

Wo kommt er her? Wieso macht man sich vorab schon Gedanken über einen Exit?
Wieso beginnt man einen Job mit der festen Absicht, die Branche zu verlassen später?

Warum kann man nicht dort bleiben? Im IB ist es nachzuvollziehen, dass man sich die Stunden mehr als 2-3 Jahre geben möchte.

Aber warum der Drang zum Exit auch in anderen Branchen?

Gerade im IB mit seinen Arbeitszeiten ist es nachvollziehbar, wenn man nach einigen Jahren in eine Branche mit besserer Work-/Lifebalance wechselt.

Ist doch klar, dass das überall vorkommt, wo idR deutlich > 45 H gerarbeitet und/oder der effektive Stundensatz stinkt. Top Lohn in gehobener Position bei im Schnitt <= 45 H im Konzern sind eben schwer zu toppen. Und ja, klar gibts auch die Konzermanager, die sich 50H+ antun, was aber ggü. den Top UBs immer noch eine sehr deutliche Verbesserung sein sollte.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Weil der Druck & die Arbeitszeiten immens ist. Für aussenstehende ist das nicht vorstellbar bzw. wird ohne es mal erlebt zu haben viel zu sehr auf die leichte Schulte genommen.

Man macht es 2-3 Jahre mit und versucht damit ein Sprungsbrett zu finden um auf die nächste Stufe in der Industrie/ PE/ ... zu gelangen, wo es ein ähnliches Gehalt bei akzeptablem Druck und Arbeitszeiten gibt

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Liebes WiWi-Treff Forum,

in letzter Zeit macht sich, wie es scheint, der "Exit-Wahn" breit.
Überall liest man von Exits.
Sei es vom IB ins Private Equity Geschäft, von der Unternehmensberatung in die Industrie, neuerlich wurde sogar über Exit Möglichkeiten für Big-4 Partnern diskutiert...

Wo kommt er her? Wieso macht man sich vorab schon Gedanken über einen Exit?
Wieso beginnt man einen Job mit der festen Absicht, die Branche zu verlassen später?

Warum kann man nicht dort bleiben? Im IB ist es nachzuvollziehen, dass man sich die Stunden mehr als 2-3 Jahre geben möchte.

Aber warum der Drang zum Exit auch in anderen Branchen?

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Weil der Druck & die Arbeitszeiten immens ist. Für aussenstehende ist das nicht vorstellbar bzw. wird ohne es mal erlebt zu haben viel zu sehr auf die leichte Schulte genommen.

Man macht es 2-3 Jahre mit und versucht damit ein Sprungsbrett zu finden um auf die nächste Stufe in der Industrie/ PE/ ... zu gelangen, wo es ein ähnliches Gehalt bei akzeptablem Druck und Arbeitszeiten gibt

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Liebes WiWi-Treff Forum,

in letzter Zeit macht sich, wie es scheint, der "Exit-Wahn" breit.
Überall liest man von Exits.
Sei es vom IB ins Private Equity Geschäft, von der Unternehmensberatung in die Industrie, neuerlich wurde sogar über Exit Möglichkeiten für Big-4 Partnern diskutiert...

Wo kommt er her? Wieso macht man sich vorab schon Gedanken über einen Exit?
Wieso beginnt man einen Job mit der festen Absicht, die Branche zu verlassen später?

Warum kann man nicht dort bleiben? Im IB ist es nachzuvollziehen, dass man sich die Stunden mehr als 2-3 Jahre geben möchte.

Aber warum der Drang zum Exit auch in anderen Branchen?

Kann ich bzgl PE nicht bestätigen. Stunden leicht besser im Schnitt, Druck deutlich höher. Sicher sehr unterschiedlich, aber die meisten meiner Freunde die ebenfalls bei Upper mid oder large cap funds sind erleben das gleiche Bild.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Dazu kommt, dass man als UBler nicht mehr automatisch einen attraktiven Wechsel hinbekommt. Dadurch ist man unter Umständen auch mal 2-3Jahre nur am Suchen, wodurch wiederum der wahrgenommene Druck steigt und man sich ggf. unter Marktwert verkauft trotz super CV.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Quid pro quo.

Ich gönne mir 3 Jahre die doppelte Arbeitszeit, dann möchte ich nach diesen 3 Jahren doppelt so gut dastehen wie ein Konzernkollege und einer, der bei einem KMU angefangen hat. Das ist vollkommen nachvollziehbar.
Ich würde den Job auch niemals anfangen, wenn ich nach den 3 Jahren auf einer Einstiegsstelle im Konzern lande...

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Quid pro quo.

Ich gönne mir 3 Jahre die doppelte Arbeitszeit, dann möchte ich nach diesen 3 Jahren doppelt so gut dastehen wie ein Konzernkollege und einer, der bei einem KMU angefangen hat. Das ist vollkommen nachvollziehbar.
Ich würde den Job auch niemals anfangen, wenn ich nach den 3 Jahren auf einer Einstiegsstelle im Konzern lande...

In welcher Traumwelt lebst du denn?

Denkst du einer aus dem z.B. BMW Top lane Programm oder ähnlichen lässt sich einfach von dir, einen externen, verdrängen weil du meinst du hast dich jetzt drei Jahre knechten lassen und verdienst was besseres?

Ich hoffe das war ein troll post

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Quid pro quo.

Ich gönne mir 3 Jahre die doppelte Arbeitszeit, dann möchte ich nach diesen 3 Jahren doppelt so gut dastehen wie ein Konzernkollege und einer, der bei einem KMU angefangen hat. Das ist vollkommen nachvollziehbar.
Ich würde den Job auch niemals anfangen, wenn ich nach den 3 Jahren auf einer Einstiegsstelle im Konzern lande...

doch, genau das passiert leider sehr sehr oft. scheinst dich wenig mit karrieren ins top management auseinander gesetzt zu haben...

man nimmt sehr oft lieber von außen als intern aufsteigen zu lassen, besonders bei DAX30 Größe

In welcher Traumwelt lebst du denn?

Denkst du einer aus dem z.B. BMW Top lane Programm oder ähnlichen lässt sich einfach von dir, einen externen, verdrängen weil du meinst du hast dich jetzt drei Jahre knechten lassen und verdienst was besseres?

Ich hoffe das war ein troll post

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Quid pro quo.

Ich gönne mir 3 Jahre die doppelte Arbeitszeit, dann möchte ich nach diesen 3 Jahren doppelt so gut dastehen wie ein Konzernkollege und einer, der bei einem KMU angefangen hat. Das ist vollkommen nachvollziehbar.
Ich würde den Job auch niemals anfangen, wenn ich nach den 3 Jahren auf einer Einstiegsstelle im Konzern lande...

doch, genau das passiert leider sehr sehr oft. scheinst dich wenig mit karrieren ins top management auseinander gesetzt zu haben...

man nimmt sehr oft lieber von außen als intern aufsteigen zu lassen, besonders bei DAX30 Größe

In welcher Traumwelt lebst du denn?

Denkst du einer aus dem z.B. BMW Top lane Programm oder ähnlichen lässt sich einfach von dir, einen externen, verdrängen weil du meinst du hast dich jetzt drei Jahre knechten lassen und verdienst was besseres?

Ich hoffe das war ein troll post

wrong.

Passiert schon seit langem nicht mehr so häufig und nach drei jahren steigst du nicht ins top management ein.

Warum hat wohl auch jeder DAX konzern mittlerweise ein inhouse consulting? Gab es vor 10 Jahren auch noch nicht.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Laut Statista haben im Jahr 2017 in Deutschland 118.000 als Unternehmensberater gearbeitet. Zieh davon von mir aus 90.000 ab, die in Klitschen u.ä. arbeiten. Es bleiben 28.000 "richtige" Unternehmensberater übrig. Von denen suchen vielleicht 20% den Exit in 2017. Wo sollen die 5.600 hin (und sich karrieremäßig verbessern)? Und das Jahr für Jahr?

Meine eigene Erfahrung zeigt, dass sich das viele zu rosig ausmalen. Eine Verbesserung hinsichtlich W/L-Balance ist möglich. Aber "mehr" Karriere macht der Externe nicht zwingend.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Keine Berufserfahrung -> Unternehmensberatung 1- 3 Jahre -> Exit

Grund: Humane Arbeitszeiten, keine Reisetätigkeiten mehr

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

De facto hab ich in meiner bisher 7 jährigen Konzernkarriere genau einen Berater erlebt der als Führungskraft eingestiegen ist. Der war über 40, kam von S& und wurde CFO einer Tochter mit 400 Mio Umsatz.
Nach 12 Monaten hat man sich "einvernehmlich" getrennt. Jetzt ist er mit ner eigenen Beraterbutze selbständig.

Trotzdem, ohne Zweifel guter Exit aber dafür hat er mehr als 2 bis 3 Jahre geschufftet und es gibt auch Leute die intern in dem Alter auf solchen Stellen sind. Sogar deutlich mehr.

Der 2 bis 3 Jahre Exit geht normal auf Referentenstellen.
Keine Einsteigerstellen aber nix wo man intern nicht in der selben Zeit hi kommen kann.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Bin als Berater (T3) nach ein paar Jahren in einen Konzern (Automobile DAX) gewechselt und nur auf einer Referentenstelle (100k) gelandet. Durch mein Berater Skillset bin ich dann nach nicht langer Zeit als Referent Teamleiter (140k) geworden.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Habe zwei Führungskräfte (sogar Geschäftsführer erlebt):

Einer von McKinsey --> 15 Jahre DAX --> 2 Jahre Geschäftsführer Tochtergesellschaft dann zurück zu Teamleitung anderer DAX-Konzern (hat nicht so geklappt mit der GF)

1 anderer von Tier 2 --> >15 Jahre Beratung --> Partner --> Geschäftsführer Tochtergesellschaft einer Tochtergesellschaft eines "Nicht-DAXlers"

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

seht euch den tollen exit eines ehemaligen ATK partners an. zu Otto Bock als CEO und nach 1 jahr gegangen worden wegen "kultureller Differenzen".

Und das obwohl sich die Berater doch so gut in neue Situationen einfinden können.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Der Traum vom Berater->Management-Exit bleibt weitgehend ein Traum, soweit meine Beobachtung. Wenn ihr in einen Konzern wollt dann steigt da auch ein, ihr macht es euch leichter und habt KEINE Nachteile - im Gegenteil.

Meine Chefs wollten bisher alle ausdrücklich keine Berater haben. Warum? Die lernen schon was in ihren 60 bis 70 Stunden-Wochen aber sehr viel verkaufen, aufbereiten, präsentieren, formatieren, etc. Das Skillset eines Berater ist ein anderes als im Konzern. Berater können nicht mehr als die aus dem Konzern, nur anderes und nicht unbedingt sinnvolleres.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

seht euch den tollen exit eines ehemaligen ATK partners an. zu Otto Bock als CEO und nach 1 jahr gegangen worden wegen "kultureller Differenzen".

Und das obwohl sich die Berater doch so gut in neue Situationen einfinden können.

Mag Alles richtig sein, dennoch bilden Ex-Berater immer noch die größte Gruppe der Dax-CEOs (20%, Stand Sommer 2018).
Meist waren die CEOs vorher bereits im Vorstand oder zumindest operativ in einer Führungsposition.

Was man nun davon halten will, sei jedem selbst überlassen, aber rein statistisch bieten Beratungen damit das beste Sprungbrett für eine Management Position in einem DAX Konzern

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Also wenn ich mir (Deutscher Großkonzern Top5) unser oberes Management anschaue (ab VP Ebene) dann sind da locker 90% Eigengewächse anzutreffen. 5% kommen direkt aus externen Beratungen und 5% von Wettbewerbern (davon haben davor vielleicht auch ein paar einen Beratungshintergrund).

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

seht euch den tollen exit eines ehemaligen ATK partners an. zu Otto Bock als CEO und nach 1 jahr gegangen worden wegen "kultureller Differenzen".

Und das obwohl sich die Berater doch so gut in neue Situationen einfinden können.

Mag Alles richtig sein, dennoch bilden Ex-Berater immer noch die größte Gruppe der Dax-CEOs (20%, Stand Sommer 2018).
Meist waren die CEOs vorher bereits im Vorstand oder zumindest operativ in einer Führungsposition.

Was man nun davon halten will, sei jedem selbst überlassen, aber rein statistisch bieten Beratungen damit das beste Sprungbrett für eine Management Position in einem DAX Konzern

Wobei ich mich fragen würde ob es durch das Sprungbrett gegeben ist oder einfach die Top-Leute a la Eliteuni, 1,0er Abschluss etc. nicht auch ohne Beratung das geschafft hätten

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

seht euch den tollen exit eines ehemaligen ATK partners an. zu Otto Bock als CEO und nach 1 jahr gegangen worden wegen "kultureller Differenzen".

Und das obwohl sich die Berater doch so gut in neue Situationen einfinden können.

Mag Alles richtig sein, dennoch bilden Ex-Berater immer noch die größte Gruppe der Dax-CEOs (20%, Stand Sommer 2018).
Meist waren die CEOs vorher bereits im Vorstand oder zumindest operativ in einer Führungsposition.

Was man nun davon halten will, sei jedem selbst überlassen, aber rein statistisch bieten Beratungen damit das beste Sprungbrett für eine Management Position in einem DAX Konzern

Was heißt denn größte Gruppe mit 20%?
Was sind die anderen Gruppen?

Es gibt 30 DAX CEOs, 20% sind 6 Personen. Nicht gerade statisch relevant.

Diese 6 waren sicher nicht 2 bis 3 Jahre Berater sonder eher 15 bis 20, oder? Das ist dann was ganz anderes.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

An manche Konzernstellen kommt man aber erst über den Umweg der Beratung heran, d.h. es gibt keinen Direkteinstieg für Absolventen.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Der Traum vom Berater->Management-Exit bleibt weitgehend ein Traum, soweit meine Beobachtung. Wenn ihr in einen Konzern wollt dann steigt da auch ein, ihr macht es euch leichter und habt KEINE Nachteile - im Gegenteil.

Meine Chefs wollten bisher alle ausdrücklich keine Berater haben. Warum? Die lernen schon was in ihren 60 bis 70 Stunden-Wochen aber sehr viel verkaufen, aufbereiten, präsentieren, formatieren, etc. Das Skillset eines Berater ist ein anderes als im Konzern. Berater können nicht mehr als die aus dem Konzern, nur anderes und nicht unbedingt sinnvolleres.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Dazu kommt, dass man als UBler nicht mehr automatisch einen attraktiven Wechsel hinbekommt. Dadurch ist man unter Umständen auch mal 2-3Jahre nur am Suchen, wodurch wiederum der wahrgenommene Druck steigt und man sich ggf. unter Marktwert verkauft trotz super CV.

Vielleicht wird dann einfach der eigene Marktwert zu hoch eingeschätzt.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Zum Beispiel? (außer Inhouse Consulting)

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

An manche Konzernstellen kommt man aber erst über den Umweg der Beratung heran, d.h. es gibt keinen Direkteinstieg für Absolventen.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

seht euch den tollen exit eines ehemaligen ATK partners an. zu Otto Bock als CEO und nach 1 jahr gegangen worden wegen "kultureller Differenzen".

Und das obwohl sich die Berater doch so gut in neue Situationen einfinden können.

Mag Alles richtig sein, dennoch bilden Ex-Berater immer noch die größte Gruppe der Dax-CEOs (20%, Stand Sommer 2018).
Meist waren die CEOs vorher bereits im Vorstand oder zumindest operativ in einer Führungsposition.

Was man nun davon halten will, sei jedem selbst überlassen, aber rein statistisch bieten Beratungen damit das beste Sprungbrett für eine Management Position in einem DAX Konzern

Was heißt denn größte Gruppe mit 20%?
Was sind die anderen Gruppen?

Es gibt 30 DAX CEOs, 20% sind 6 Personen. Nicht gerade statisch relevant.

Diese 6 waren sicher nicht 2 bis 3 Jahre Berater sonder eher 15 bis 20, oder? Das ist dann was ganz anderes.

170 CVs wurden bei der Statistik geprüft also DAX = DAX, MDAX, SDAX, TecDAX
Gehe auch davon aus, dass die meisten eher auf Partnerlevel geheuert wurden.

Wobei ich mal die Dax30 CEOs angeschaut habe, die sind idR auf (Senior)Manager Level rübergewandert

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Diese Berater-Nummer wird inzwischen auch viel zu inflationär genutzt. Da kloppt man jahrelang in der Beratung, um dann irgendwann den Exit ins Management zu schaffen und das zu ernten, was man vorher mit viel Arbeitseinsatz gesäht hat.

Mittlerweile bekommt man den Eindruck, dass dies speziell hier in diesem Forum als DER Weg schlechthin für eine Karriere angesehen wird. Also geben sich immer mehr die Knechterei, aber nur ein Teil ist wirklich dafür geegneitet. Ergo: Exit-Wunsch nach kurzer Zeit. Das der Weg dann ins Management führt ist sehr selten. Mit 2 Jahren Berufserfahrung nach dem Studium ist man noch sehr grün hinter der Ohren. Auch als Berater. Da fallen die gut bezahlten Managementjobs mit gemütlichen Arbeitszeiten nicht einfach vom Baum.

Die Studentenschwemme führt offenbar zur Beraterschwemme.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Ähnliche Bereiche zum Inhouse Consulting, d.h. Bereiche, die teure Berater einsparen sollen. Z.B. Tax, M&A, Legal...

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Zum Beispiel? (außer Inhouse Consulting)

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

An manche Konzernstellen kommt man aber erst über den Umweg der Beratung heran, d.h. es gibt keinen Direkteinstieg für Absolventen.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

100% agree. Selbst die Partner exiten doch maximal 1-2 Ebenen unter den Vorstand und selbst dann wird es schwer wegen fehlender Kultur, mangelndem Netzwerk UND (was häufig unterschlagen wird) fehlendem Wissen der Berater.

Ich arbeite im Asset Management und habe zwei Freunde die bei T1 und T2 UB sehr viel dort machen. Beide kennen die Branche ein bisschen, aber haben bei tieferen Detailfragen gar keine Ahnung mehr, weil sie in einer anderen Flughöhe unterwegs sind. Mein Chef sowie der Vorstand bestehen aber zum Großteil aus absoluten Experten in ihren Segmenten und kennen wirklich jedes beschissene Detail und jeden Hangfriff den jeder Mitarbeiter macht auswendig. Genau das verschafft ihnen auch den nötigen Respekt.

Wir haben btw genau 1 ex-Ubler im Vorstand. Ex McK Partner, der bei uns der Backofficeherrscher ist. Im Management Board ist er derjenige, der die ganze Projektarbeit organisieren darf. Die geilen Jobs gehören denen, die auch vor dem Kunden mit Detailwissen bestehen.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Diese Berater-Nummer wird inzwischen auch viel zu inflationär genutzt. Da kloppt man jahrelang in der Beratung, um dann irgendwann den Exit ins Management zu schaffen und das zu ernten, was man vorher mit viel Arbeitseinsatz gesäht hat.

Mittlerweile bekommt man den Eindruck, dass dies speziell hier in diesem Forum als DER Weg schlechthin für eine Karriere angesehen wird. Also geben sich immer mehr die Knechterei, aber nur ein Teil ist wirklich dafür geegneitet. Ergo: Exit-Wunsch nach kurzer Zeit. Das der Weg dann ins Management führt ist sehr selten. Mit 2 Jahren Berufserfahrung nach dem Studium ist man noch sehr grün hinter der Ohren. Auch als Berater. Da fallen die gut bezahlten Managementjobs mit gemütlichen Arbeitszeiten nicht einfach vom Baum.

Die Studentenschwemme führt offenbar zur Beraterschwemme.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Bei T1 Beratern ist es ja auch noch verständlich, aufgrund der hohen Stunden, aber gestern z.B. habe ich hier etwas gelesen von Restructuring KPMG: Exit wohin?

Sowas ist mir dann schleierhaft. Wenn man RX so geil findet, kann man doch auch den Track gehen bis zum Partner, und nicht vorher schon überlegen wo man hinflüchten kann nach ein paar Jahren.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Es geht denke ich einfach darum, dass man eben nicht sofort an die hochbezahlten Jobs rankommt i.d.R. (zumindest mit gleichzeitiger guter WLB), und daher schaut welchen Karriereweg man am besten einschlägt, um was gutes rauszubekommen.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Könnt ich nochmal über Los, wär ich direkt bei DAX 30 gestartet.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Also bei uns im Dax30 kenne ich kaum einen der aus der Beratung kommt, macht auch irgendwie keinen Sinn wenn man Produkt/Prozess Know-How braucht, was in schon relativ vielen Abteilungen so ist

antworten
WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

WiWi Gast schrieb am 28.11.2018:

Also bei uns im Dax30 kenne ich kaum einen der aus der Beratung kommt, macht auch irgendwie keinen Sinn wenn man Produkt/Prozess Know-How braucht, was in schon relativ vielen Abteilungen so ist

Das deckt sich mit meinen Erfahrungen. Wenn man einen Externen holt, dann meistens jemanden, der aus einer anderen Firma kommt, weil er von dort branchenspezifische Berufserfahrung (und Kontakte) mitbringt. Ein Berater hat i.d.R. keine tiefen Einblicke in die Abgründe der Prozesse, weil er nicht lange genug dabei ist. Ausnahme: IT- und andere Spezialisten, die auch direkt verwertbares Know-How mitbringen.

Man bedenke auch: Berater rühmen sich zwar damit, dass sie Einblicke aus verschiedenen Firmen mitbringen. Das haben Kanditaten aus der Industrie auch, wenn sie ein paar Jahre Berufserfahrung haben und schon ein, zwei Wechsel hingelegt haben. Dazu haben Leute aus der Industrie den Vorteil, dass sie operativ arbeiten können. Unter Beratern (zumindest unter manchen Exemplaren) ist operatives Implementieren einer Strategie eher unbeliebt.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Das ist das Problem. Berater haben den Blick von ziemlich weit oben, das Big Picture wie man so schön sagt. Für einen Exit in eine Management-Position ist das auch kein großes Hindernis. Die Positionen werden aber in der Regel nicht mit 2, 3 Jahren BE an einen Berater vergeben und da beisst sich die Katze dann in den Schwanz. Zu wenig Erfahrung fürs Management und zu wenig Know-How für das Level darunter.

WiWi Gast schrieb am 28.11.2018:

Also bei uns im Dax30 kenne ich kaum einen der aus der Beratung kommt, macht auch irgendwie keinen Sinn wenn man Produkt/Prozess Know-How braucht, was in schon relativ vielen Abteilungen so ist

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Du hast in Statistik anscheinend nicht aufgepasst. Korrelation ist nicht gleich Kausalität. Schau dir mal an, nach wie vielen Jahren die meisten als Berater den Exit gemacht haben. Wenn ein Berater in eine Bereichsleitungs-/Geschäftsführerstelle kommt, dann war er meistens bereits Partner oder Director. Wenn ein Berater heutzutage nach 4-5 Jahren einen Exit macht (also z.T. mit 27-28 Jahren) dann wird er keinen Boost gegenüber dem Internen Leistungsträger haben. Da kriegt man vielleicht eine coole Referentenstelle, aber auf dieser muss man sich auch erst einmal beweisen. Da sollte allen hier klar werden. Darüber hinaus waren die Leute, die heute DAX Vorstände sind, zu einer Zeit bei den Beratungen, als diese noch einen viel elitäreren Ruf hatten und in Summe auch weniger Konkurrenz da war. Der Markt ist überflutet und wenn halt der Big4 Senior Manager einen guten Draht zum Bereichsleiter hat, kann dieser auch mal schnell den Meckie für die Abteilungsleiterposition ausstechen. (Big4 ist jetzt nur Referenz für alle möglichen Beratungen)

Die meisten Poster haben schon Recht: 3-5 Jahre (auch Top Tier Beratung) bringen gegenüber dem Internen Leistungsträger keinen Push mehr. Das Argument des "Externen" ist auch so eine Sache, denn der Potenzialträger von Daimler kann ebenfalls zu BMW wechseln, nur mit mehr einschlägiger Erfahrung bei ebenfalls starkem Brand.

Was ich damit sagen möchte: Es liegt nicht (mehr) am "Brand" der Beratungen (auch wenn die Kompetenzvermutung natürlich sehr hoch ist) oder der Ausbildung. Es liegt am Drive der Leute. Im Stile der selbst erfüllenden Prophezeiung zieht es die begabten halt in großen Teilen zu McKinsey, was sich dann natürlich auch wieder durch überproportional mehr "Karrieren" darlegt. Wenn sich ein Begabter aber heutzutage für den Einstieg im DAX entscheidet, kann er durch die Top Programme Karriere machen und wird keinen Nachteil haben. Zudem haben die meisten DAX Konzerne mittlerweile sowieso die Strategie, mehr internen Nachwuchs aufzuziehen. Die meisten Stellen werden im ersten Schritt gar nicht extern ausgeschrieben.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

seht euch den tollen exit eines ehemaligen ATK partners an. zu Otto Bock als CEO und nach 1 jahr gegangen worden wegen "kultureller Differenzen".

Und das obwohl sich die Berater doch so gut in neue Situationen einfinden können.

Mag Alles richtig sein, dennoch bilden Ex-Berater immer noch die größte Gruppe der Dax-CEOs (20%, Stand Sommer 2018).
Meist waren die CEOs vorher bereits im Vorstand oder zumindest operativ in einer Führungsposition.

Was man nun davon halten will, sei jedem selbst überlassen, aber rein statistisch bieten Beratungen damit das beste Sprungbrett für eine Management Position in einem DAX Konzern

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Ein KPMGler

Exit-Wahn: Warum?

Fluktuation und Exits sind ein fester Bestandteil des Geschäftsmodells von Beratungen, egal ob MBB oder B4 oder Tier 2,3,4,5,6,7,8,9

Wenn man 1000 Absolventen zum Zeitpunkt T0 einstellt, können halt nicht alle 1000 in T9 Partner werden. Bei 9 Jahren und 18% Fluktuation kommen halt leider nur rund 167 am Ende von Jahr 9 an und selbst davon kann nur ein Bruchteil Partner werden...

Deswegen macht es schon Sinn, sich strukturiert Gedanken darüber zu machen.

antworten
WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Was viele hier einfach auch nicht verstehen ist, dass Karriere davon abhängt wen man kennt und dann kommt erst was man kann.

Wie in dem obigen Post bereits geschildert hat ein Senior Manager der sich gut mit dem Kunden versteht sehr gute Chancen auf solche Positionen. Das ist im Konzern natürlich nicht anders, aber alles hängt vom Netzwerk ab. Und wenn wir mal ehrlich sind hat ein Berater in den ersten paar Jahren einfach nicht die Möglichkeiten so einen Draht zum management des Kunden aufzubauen wie es ein Manager/ Senior Manager/ partner hat.

antworten
WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Ich hielt bzw. halte diesen "Nach paar Jahren UB ein Exit ins Management"-Gedanken für ein Überbleibsel aus vergangenen Tagen.

Wer Karriere in der Industrie machen will, sollte direkt dort einsteigen. Die 90er sind nämlich vorbei.

antworten
WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

WiWi Gast schrieb am 29.11.2018:

Ich hielt bzw. halte diesen "Nach paar Jahren UB ein Exit ins Management"-Gedanken für ein Überbleibsel aus vergangenen Tagen.
Wer Karriere in der Industrie machen will sollte direkt dort einsteigen. Die 90er sind nämlich vorbei.

+1.

Das passiert in der Tat sehr selten.

antworten
WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Bin noch Student (Wing) und habe vor demnächst ins Consulting einzusteigen (T1/T2 ist abesehbar).

Was haltet ihr von folgendem Karriereplan:

  • 1-5 Jahre externe Beratung, abhängig davon wie lange ich es da aushalte (Motivation nach einem Praktikum ist aber sehr hoch, habe sogar vor allem Bock auf das Wander-Consultant Leben, den Druck usw.)
  • Inhouse Consulting im Konzern für 1-3 Jahre
  • Normale Stelle mit bisschen Führungsverantwortung im Konzern mit <45 H pro Woche idealerweise im Innovations-/Technologiebereich nach 5-10 Jahren, hoffentlich mit +-150k pro Jahr bezahlt (Ist das realistisch, wenn man auf DAX- oder vergleichbar große Unternehmen abzielt oder schon optimistisch mit diesem Karriereplan?)

Und mehr geht ja immer, wenn mans wissen will - sowohl in der Beratung als auch im Konzern (oder falls es sich irgendwie ergibt VC o.ä.). Bzw. besser, falls man auf obigem Weg gute Angebote bekommt.

antworten
WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Klingt nach einem guten Plan, ich hab's damals genau so gemacht.

WiWi Gast schrieb am 29.11.2018:

Bin noch Student (Wing) und habe vor demnächst ins Consulting einzusteigen (T1/T2 ist abesehbar).

Was haltet ihr von folgendem Karriereplan:

  • 1-5 Jahre externe Beratung, abhängig davon wie lange ich es da aushalte (Motivation nach einem Praktikum ist aber sehr hoch, habe sogar vor allem Bock auf das Wander-Consultant Leben, den Druck usw.)
  • Inhouse Consulting im Konzern für 1-3 Jahre
  • Normale Stelle mit bisschen Führungsverantwortung im Konzern mit <45 H pro Woche idealerweise im Innovations-/Technologiebereich nach 5-10 Jahren, hoffentlich mit +-150k pro Jahr bezahlt (Ist das realistisch, wenn man auf DAX- oder vergleichbar große Unternehmen abzielt oder schon optimistisch mit diesem Karriereplan?)

Und mehr geht ja immer, wenn mans wissen will - sowohl in der Beratung als auch im Konzern (oder falls es sich irgendwie ergibt VC o.ä.). Bzw. besser, falls man auf obigem Weg gute Angebote bekommt.

antworten
WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

WiWi Gast schrieb am 29.11.2018:

Bin noch Student (Wing) und habe vor demnächst ins Consulting einzusteigen (T1/T2 ist abesehbar).

Was haltet ihr von folgendem Karriereplan:

  • 1-5 Jahre externe Beratung, abhängig davon wie lange ich es da aushalte (Motivation nach einem Praktikum ist aber sehr hoch, habe sogar vor allem Bock auf das Wander-Consultant Leben, den Druck usw.)
  • Inhouse Consulting im Konzern für 1-3 Jahre
  • Normale Stelle mit bisschen Führungsverantwortung im Konzern mit <45 H pro Woche idealerweise im Innovations-/Technologiebereich nach 5-10 Jahren, hoffentlich mit +-150k pro Jahr bezahlt (Ist das realistisch, wenn man auf DAX- oder vergleichbar große Unternehmen abzielt oder schon optimistisch mit diesem Karriereplan?)

Und mehr geht ja immer, wenn mans wissen will - sowohl in der Beratung als auch im Konzern (oder falls es sich irgendwie ergibt VC o.ä.). Bzw. besser, falls man auf obigem Weg gute Angebote bekommt.

Nichts für Ungut, aber halte deinen Plan für komplett unrealistisch, da alleine ein Jahr nach dem Einstieg ins Consulting deine Gedanken komplett anders sein könnten. Du weißt doch noch gar nicht, wen du in welchem Gebiet beraten wirst und welche Exit Möglichkeiten dir gegeben werden. Auch als Consultant bei McKinsey kann man nicht einfach einen Arbeitgeber nach belieben aussuchen und einfach "rüberspringen" - spreche hier aus Erfahrung. Daher: so weit planen ist Unfug.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Ich finde es extrem blöd und auch nicht zielführend, schon vor dem Einstieg an den Ausstieg zu denken. Bin jetzt seit 3 Jahren im Beruf und habe Spaß am Job und an der Materie. Mich hat es damals in Praktika schon gestört, dass wenn ich etwas leiste und mir eine "Geschäftsbeziehung"(mit Kunden) aufgebaut hatte schon zu Wissen das es nicht lange hält, da ich ja bald wieder weg bin.

Klar, Exits gehören dazu und auch ich werde bestimmt nicht weitere 5 Jahre hier bleiben, dennoch würde ich das eher kurzfristiger machen und nicht von Anfang an mit einem Exit planen

antworten
WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Ich habe einen ähnlichen Weg eingeschlagen und melde mich gerne zu Wort:

Mit "bisschen" Führungsverantwortung ist das optimistisch. Im Begriff der Bankenwelt musst du halt für die guten Gehälter "Risk Taker" sein oder viel gefragter Spezialist. Letzteres sind Leute von UB nicht. (Beratungen wie D-fine oder ähnliches mal außen vor). Du wirst Generalist mit bestimmten Fokus werden und für so etwas bezahlt man schon sehr gutes Geld im Konzern, aber keine 150k nach 5 Jahren (plus IC Beratung inter). Geh mal eher von 100-120k aus.

Für 150k musst du ein sehr "wichtiger" oder seniorer Teamleiter oder junger Abteilungsleiter sein. Das ist mit deinem Plan aber durchaus möglich, auch wenn die Karten schon zu deinen Gunsten ausgegeben werden müssen (Netzwerk, richtige Zeit - richtiger Ort, passende Skills)

Ich würde bei deinen Plänen direkt im Konzern starten und dann das IC anvisieren. Auch ich muss wie einer der Vorposter sagen: Könnte ich noch mal über Los, würde ich es auch so machen. Ich bin mit 24 bei MBB eingestiegen und habe das 4 Jahre durchgezogen. Nice Pay, smart People etc. pp.. Aus der Retrospektive habe ich in der Zeit zwar in Bezug auf Effizienz und Konzeption einiges gelernt, persönlich kommt man aber nur bedingt voran. Ich bin mittlerweile auch erfolgreich in die Industrie (DAX30) gewechselt aber um mich rum gibt es durchaus Personen im ähnlichen Alter, die intern und um einiges "bequemer" einen Schritt weiter sind als ich.

Beratung daher nur, wenn du wirklich Bock auf den "Busy Lifestyle" und Konzeptionelles hast. Die Leute um dich herum sind an sich auch ziemlich cool, smart und haben drive. Man hat so eine Art Aufbruchsstimmung, das ist besonders in der Anfangszeit schon sehr berauschend und im Gegensatz zum M&A sieht man doch relativ viel und muss nicht das gesamte Leben opfern. Dazu ebenfalls hohes Prestige.

Der Key Fact für mich war damals allerdings, dass man einen definierten Aufstiegs- und Entwicklungspfad hat und weniger auf klassisches Glück angewiesen ist. Im Konzern kannst du auch Karriere machen und dir ein krasses Netzwerk aufbauen, dort gibt es aber keinen klaren Pfad. Darüber musst du dir im Klaren sein. Die Kompensation erfolgt aber in diesem Sinne gegenüber Beratung darin, dass du dir intern schon eine Bühne aufbauen kannst.

Ich möchte es aber noch einmal betonen: Bei uns ist es nicht wie bei den Big4. Auf den meisten Projekten arbeitest du von 9-23/0 und bei nahender Deadline kannst du auch mal bis in die frühen Morgenstunden sitzen. Da hilft dann auch irgendwann das Meilenkonto ebenso wenig wie die 100k+ oder das Frühstück im Sheraton. Wenn ich mit Kumpels mal einen Städtetrip oder ähnliches gemacht habe, bin ich gar nicht mehr zur Ruhe gekommen. Nach 2 Jahren habe ich mir dann zumindest die Zeit genommen, meinem Hobby, dem Lesen, wieder mehr im Flieger und Zug nachzukommen. Insgesamt wirst du aber ein Leben "auf dem Sprung" führen und wenig Zeit für deine "echte" persönliche Entwicklung haben. Gerade in den 20ern ist das meines Erachtens schon sehr wichtig.

Denk drüber nach: Wenn du im Konzern etwas mehr Gas gibst und Commitment zeigst, wirst du dort deinen Weg - in meinen Augen - einfacher gehen als über UB. Du musst halt nur Unsicherheit dahingehend minimieren, dir schnell einen Förderer zu angeln und in einer visiblen Position arbeiten.

WiWi Gast schrieb am 29.11.2018:

Bin noch Student (Wing) und habe vor demnächst ins Consulting einzusteigen (T1/T2 ist abesehbar).

Was haltet ihr von folgendem Karriereplan:

  • 1-5 Jahre externe Beratung, abhängig davon wie lange ich es da aushalte (Motivation nach einem Praktikum ist aber sehr hoch, habe sogar vor allem Bock auf das Wander-Consultant Leben, den Druck usw.)
  • Inhouse Consulting im Konzern für 1-3 Jahre
  • Normale Stelle mit bisschen Führungsverantwortung im Konzern mit <45 H pro Woche idealerweise im Innovations-/Technologiebereich nach 5-10 Jahren, hoffentlich mit +-150k pro Jahr bezahlt (Ist das realistisch, wenn man auf DAX- oder vergleichbar große Unternehmen abzielt oder schon optimistisch mit diesem Karriereplan?)

Und mehr geht ja immer, wenn mans wissen will - sowohl in der Beratung als auch im Konzern (oder falls es sich irgendwie ergibt VC o.ä.). Bzw. besser, falls man auf obigem Weg gute Angebote bekommt.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Vielen Dank für den Einblick.
Ich muss schon sagen, dass ich auf das Beratungsding einfach Lust habe. Die Realität habe ich im Top-UB Praktikum gesehen, wo wir im Schnitt immer bis halb 12 saßen, von daher denke ich das einschätzen kann.
Bin auch schon Ende 20 und habe wirklich nicht das Gefühl in den 20ern was verpasst zu haben :D Bin eher heiss darauf durchzustarten.

Dass Konzern einfacher sein kann, mag sein. Allerdings müsste ich in der externen Beratung doch selbst im Vergleich zum IC bessere Projektskills unter Unsicherheit erlernen, die immer gefragt sein werden und mich so solider für die Zukunft aufstellen.

Was den Wechsel in den Konzern angeht, gehe ich davon aus, dass das über paar Jahre IC locker gehen müsste. Die sind ja oft schon sehr an Absolventen und noch mehr an Leuten auf dem SC/Projektleiter-Level interessiert. Und das gilt gefühlt für alle tech-orientierten ICs inkl. SMC/TK/OEMs/Telekom usw.

Und natürlich ist das noch kein fixer Plan. Eher eine optimistische Vorstellung, wie es laufen könnte. Für neue Chancen wäre ich natürlich trotzdem offen. Und obs am Ende der Beraterlaufbahn dann 120 oder 150k sind, ist ja ein echtes Luxusproblem.

WiWi Gast schrieb am 29.11.2018:

Ich habe einen ähnlichen Weg eingeschlagen und melde mich gerne zu Wort:

Mit "bisschen" Führungsverantwortung ist das optimistisch. Im Begriff der Bankenwelt musst du halt für die guten Gehälter "Risk Taker" sein oder viel gefragter Spezialist. Letzteres sind Leute von UB nicht. (Beratungen wie D-fine oder ähnliches mal außen vor). Du wirst Generalist mit bestimmten Fokus werden und für so etwas bezahlt man schon sehr gutes Geld im Konzern, aber keine 150k nach 5 Jahren (plus IC Beratung inter). Geh mal eher von 100-120k aus.

Für 150k musst du ein sehr "wichtiger" oder seniorer Teamleiter oder junger Abteilungsleiter sein. Das ist mit deinem Plan aber durchaus möglich, auch wenn die Karten schon zu deinen Gunsten ausgegeben werden müssen (Netzwerk, richtige Zeit - richtiger Ort, passende Skills)

Ich würde bei deinen Plänen direkt im Konzern starten und dann das IC anvisieren. Auch ich muss wie einer der Vorposter sagen: Könnte ich noch mal über Los, würde ich es auch so machen. Ich bin mit 24 bei MBB eingestiegen und habe das 4 Jahre durchgezogen. Nice Pay, smart People etc. pp.. Aus der Retrospektive habe ich in der Zeit zwar in Bezug auf Effizienz und Konzeption einiges gelernt, persönlich kommt man aber nur bedingt voran. Ich bin mittlerweile auch erfolgreich in die Industrie (DAX30) gewechselt aber um mich rum gibt es durchaus Personen im ähnlichen Alter, die intern und um einiges "bequemer" einen Schritt weiter sind als ich.

Beratung daher nur, wenn du wirklich Bock auf den "Busy Lifestyle" und Konzeptionelles hast. Die Leute um dich herum sind an sich auch ziemlich cool, smart und haben drive. Man hat so eine Art Aufbruchsstimmung, das ist besonders in der Anfangszeit schon sehr berauschend und im Gegensatz zum M&A sieht man doch relativ viel und muss nicht das gesamte Leben opfern. Dazu ebenfalls hohes Prestige.

Der Key Fact für mich war damals allerdings, dass man einen definierten Aufstiegs- und Entwicklungspfad hat und weniger auf klassisches Glück angewiesen ist. Im Konzern kannst du auch Karriere machen und dir ein krasses Netzwerk aufbauen, dort gibt es aber keinen klaren Pfad. Darüber musst du dir im Klaren sein. Die Kompensation erfolgt aber in diesem Sinne gegenüber Beratung darin, dass du dir intern schon eine Bühne aufbauen kannst.

Ich möchte es aber noch einmal betonen: Bei uns ist es nicht wie bei den Big4. Auf den meisten Projekten arbeitest du von 9-23/0 und bei nahender Deadline kannst du auch mal bis in die frühen Morgenstunden sitzen. Da hilft dann auch irgendwann das Meilenkonto ebenso wenig wie die 100k+ oder das Frühstück im Sheraton. Wenn ich mit Kumpels mal einen Städtetrip oder ähnliches gemacht habe, bin ich gar nicht mehr zur Ruhe gekommen. Nach 2 Jahren habe ich mir dann zumindest die Zeit genommen, meinem Hobby, dem Lesen, wieder mehr im Flieger und Zug nachzukommen. Insgesamt wirst du aber ein Leben "auf dem Sprung" führen und wenig Zeit für deine "echte" persönliche Entwicklung haben. Gerade in den 20ern ist das meines Erachtens schon sehr wichtig.

Denk drüber nach: Wenn du im Konzern etwas mehr Gas gibst und Commitment zeigst, wirst du dort deinen Weg - in meinen Augen - einfacher gehen als über UB. Du musst halt nur Unsicherheit dahingehend minimieren, dir schnell einen Förderer zu angeln und in einer visiblen Position arbeiten.

WiWi Gast schrieb am 29.11.2018:

Bin noch Student (Wing) und habe vor demnächst ins Consulting einzusteigen (T1/T2 ist abesehbar).

Was haltet ihr von folgendem Karriereplan:

  • 1-5 Jahre externe Beratung, abhängig davon wie lange ich es da aushalte (Motivation nach einem Praktikum ist aber sehr hoch, habe sogar vor allem Bock auf das Wander-Consultant Leben, den Druck usw.)
  • Inhouse Consulting im Konzern für 1-3 Jahre
  • Normale Stelle mit bisschen Führungsverantwortung im Konzern mit <45 H pro Woche idealerweise im Innovations-/Technologiebereich nach 5-10 Jahren, hoffentlich mit +-150k pro Jahr bezahlt (Ist das realistisch, wenn man auf DAX- oder vergleichbar große Unternehmen abzielt oder schon optimistisch mit diesem Karriereplan?)

Und mehr geht ja immer, wenn mans wissen will - sowohl in der Beratung als auch im Konzern (oder falls es sich irgendwie ergibt VC o.ä.). Bzw. besser, falls man auf obigem Weg gute Angebote bekommt.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

WiWi Gast schrieb am 29.11.2018:

Ich habe einen ähnlichen Weg eingeschlagen und melde mich gerne zu Wort:

Mit "bisschen" Führungsverantwortung ist das optimistisch. Im Begriff der Bankenwelt musst du halt für die guten Gehälter "Risk Taker" sein oder viel gefragter Spezialist. Letzteres sind Leute von UB nicht. (Beratungen wie D-fine oder ähnliches mal außen vor). Du wirst Generalist mit bestimmten Fokus werden und für so etwas bezahlt man schon sehr gutes Geld im Konzern, aber keine 150k nach 5 Jahren (plus IC Beratung inter). Geh mal eher von 100-120k aus.

Für 150k musst du ein sehr "wichtiger" oder seniorer Teamleiter oder junger Abteilungsleiter sein. Das ist mit deinem Plan aber durchaus möglich, auch wenn die Karten schon zu deinen Gunsten ausgegeben werden müssen (Netzwerk, richtige Zeit - richtiger Ort, passende Skills)

Ich würde bei deinen Plänen direkt im Konzern starten und dann das IC anvisieren. Auch ich muss wie einer der Vorposter sagen: Könnte ich noch mal über Los, würde ich es auch so machen. Ich bin mit 24 bei MBB eingestiegen und habe das 4 Jahre durchgezogen. Nice Pay, smart People etc. pp.. Aus der Retrospektive habe ich in der Zeit zwar in Bezug auf Effizienz und Konzeption einiges gelernt, persönlich kommt man aber nur bedingt voran. Ich bin mittlerweile auch erfolgreich in die Industrie (DAX30) gewechselt aber um mich rum gibt es durchaus Personen im ähnlichen Alter, die intern und um einiges "bequemer" einen Schritt weiter sind als ich.

Beratung daher nur, wenn du wirklich Bock auf den "Busy Lifestyle" und Konzeptionelles hast. Die Leute um dich herum sind an sich auch ziemlich cool, smart und haben drive. Man hat so eine Art Aufbruchsstimmung, das ist besonders in der Anfangszeit schon sehr berauschend und im Gegensatz zum M&A sieht man doch relativ viel und muss nicht das gesamte Leben opfern. Dazu ebenfalls hohes Prestige.

Der Key Fact für mich war damals allerdings, dass man einen definierten Aufstiegs- und Entwicklungspfad hat und weniger auf klassisches Glück angewiesen ist. Im Konzern kannst du auch Karriere machen und dir ein krasses Netzwerk aufbauen, dort gibt es aber keinen klaren Pfad. Darüber musst du dir im Klaren sein. Die Kompensation erfolgt aber in diesem Sinne gegenüber Beratung darin, dass du dir intern schon eine Bühne aufbauen kannst.

Ich möchte es aber noch einmal betonen: Bei uns ist es nicht wie bei den Big4. Auf den meisten Projekten arbeitest du von 9-23/0 und bei nahender Deadline kannst du auch mal bis in die frühen Morgenstunden sitzen. Da hilft dann auch irgendwann das Meilenkonto ebenso wenig wie die 100k+ oder das Frühstück im Sheraton. Wenn ich mit Kumpels mal einen Städtetrip oder ähnliches gemacht habe, bin ich gar nicht mehr zur Ruhe gekommen. Nach 2 Jahren habe ich mir dann zumindest die Zeit genommen, meinem Hobby, dem Lesen, wieder mehr im Flieger und Zug nachzukommen. Insgesamt wirst du aber ein Leben "auf dem Sprung" führen und wenig Zeit für deine "echte" persönliche Entwicklung haben. Gerade in den 20ern ist das meines Erachtens schon sehr wichtig.

Denk drüber nach: Wenn du im Konzern etwas mehr Gas gibst und Commitment zeigst, wirst du dort deinen Weg - in meinen Augen - einfacher gehen als über UB. Du musst halt nur Unsicherheit dahingehend minimieren, dir schnell einen Förderer zu angeln und in einer visiblen Position arbeiten.

Vielen vielen Dank für deinen Einblick, hat mir sehr weitergeholfen, da ich selbst zurzeit am überlegen bin, ob der "Umweg" über MBB oder doch der direkte Einstieg bei DAX30 die bessere Wahl wäre.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Liebes WiWi-Treff Forum,

in letzter Zeit macht sich, wie es scheint, der "Exit-Wahn" breit.
Überall liest man von Exits.
Sei es vom IB ins Private Equity Geschäft, von der Unternehmensberatung in die Industrie, neuerlich wurde sogar über Exit Möglichkeiten für Big-4 Partnern diskutiert...

Wo kommt er her? Wieso macht man sich vorab schon Gedanken über einen Exit?
Wieso beginnt man einen Job mit der festen Absicht, die Branche zu verlassen später?

Warum kann man nicht dort bleiben? Im IB ist es nachzuvollziehen, dass man sich die Stunden mehr als 2-3 Jahre geben möchte.

Aber warum der Drang zum Exit auch in anderen Branchen?

Weil letztendlich fast alle in die Industrie wollen.

antworten
WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Man muss sagen dass es einfach zu viele potentielle Exit Kandidaten für zu wenig Stellen gibt. Wir haben mittlerweile Unternehmensberater im 6 stelligen Bereich. Es bekommen also nur die Leute einen Platz die ein Alleinstellungsmerkmal besitzen. Das sind dann die Berater von MBB oder WPs mit Examen. Der Trend wird in Zukunft zunehmen, weil wir uns immer mehr Richtung Dienstleistungsgesellschaft entwickeln.

antworten
WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Meiner Einschätzung nach hat das andere Gründe.
Viele Konzerne (vor allem Dax30) bilden ihren Nachwuchs mittlerweile durch duale Studiengänge selbst aus. Auch wenn es viele der Uni Studenten nicht wahr haben wollen, aber das duale Studium ist innerhalb der Konzerne sehr hoch angesehen! Die Unternehmen investieren eine Menge Geld.

Monatsgehälter von 1300-1800 inkl Urlaubs und Weihnachtsgeld sind keine Seltenheit. Verrechnet man dies mit der Tatsache, dass ein dualer nur 5,5 Monate pro Jahr arbeitet, in welchen er noch 30 Urlaubstage hat, so arbeitet er effektiv ein Jahr.
Wenn wir ehrlich sind steht im Durchschnitt der duale Student bei Dax30 nach 5 Jahren besser im Konzern da, als ein Senior Consultant (Big4 bspw) nach seinem Exit. Falls er in überhaupt schafft...

Der Trend geht ganz klar Richtung dualem Studium (zumindest um in der Industrie Karriere zu machen). Viele machen danach noch berufsbegleitend einen Master oder werden teilweise bezahlt freigestellt.

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

Man muss sagen dass es einfach zu viele potentielle Exit Kandidaten für zu wenig Stellen gibt. Wir haben mittlerweile Unternehmensberater im 6 stelligen Bereich. Es bekommen also nur die Leute einen Platz die ein Alleinstellungsmerkmal besitzen. Das sind dann die Berater von MBB oder WPs mit Examen. Der Trend wird in Zukunft zunehmen, weil wir uns immer mehr Richtung Dienstleistungsgesellschaft entwickeln.

antworten
WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

Meiner Einschätzung nach hat das andere Gründe.
Viele Konzerne (vor allem Dax30) bilden ihren Nachwuchs mittlerweile durch duale Studiengänge selbst aus. Auch wenn es viele der Uni Studenten nicht wahr haben wollen, aber das duale Studium ist innerhalb der Konzerne sehr hoch angesehen! Die Unternehmen investieren eine Menge Geld.

Monatsgehälter von 1300-1800 inkl Urlaubs und Weihnachtsgeld sind keine Seltenheit. Verrechnet man dies mit der Tatsache, dass ein dualer nur 5,5 Monate pro Jahr arbeitet, in welchen er noch 30 Urlaubstage hat, so arbeitet er effektiv ein Jahr.
Wenn wir ehrlich sind steht im Durchschnitt der duale Student bei Dax30 nach 5 Jahren besser im Konzern da, als ein Senior Consultant (Big4 bspw) nach seinem Exit. Falls er in überhaupt schafft...

Der Trend geht ganz klar Richtung dualem Studium (zumindest um in der Industrie Karriere zu machen). Viele machen danach noch berufsbegleitend einen Master oder werden teilweise bezahlt freigestellt.

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

Man muss sagen dass es einfach zu viele potentielle Exit Kandidaten für zu wenig Stellen gibt. Wir haben mittlerweile Unternehmensberater im 6 stelligen Bereich. Es bekommen also nur die Leute einen Platz die ein Alleinstellungsmerkmal besitzen. Das sind dann die Berater von MBB oder WPs mit Examen. Der Trend wird in Zukunft zunehmen, weil wir uns immer mehr Richtung Dienstleistungsgesellschaft entwickeln.

Behauptungen eines dualen Studenten. Jetzt musst du ein paar Namen von den dualen Studenten, die als HiPo in Konzernen sitzen, rausrücken. Auf LinkedIn ist keiner. Lass mich raten, die brauchen gar kein linkedIn, weil sie schon intern als CEO gehandhabt werden?

Duale Studenten sind eine einfache Möglichkeit für Konzerne bereits früh Leute in die offenen Direkteinstiegsstellen zu bekommen. Keiner entwickelt duale Studenten als die Manager von morgen. Wenn dann könnte man das von den Trainees behaupten, wobei hier es von Konzern zu Konzern riesen Unterschiede gibt. Dass man das so an die Abiturienten verkauft ist natürlich klar - bisher ist aber aus keinem dualen Studenten (ohne Master-Studium an einer richtigen Universität oder MBA) etwas besonderes geworden. Weder im Konzern noch IB/UB. Man wird als junger naiver Abiturient gelockt mit Gehalt+Urlaub+managementposition+bisschen studieren und am Ende hat man eine 0815 Stelle und ist bereits vom UN gebrandmarkt - andere Branchen haben sich damit erledigt. Wenn man es dann am Ende auch endlich realisiert hat, hat man keine andere Möglichkeit als die 0815 Stelle anzunehmen oder wie einige mutige es machen: abhauen in die weite Welt und einen Master machen

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Mit einem Master in ein gutes trainee programm bei den dax30 zu landen nach dem master, das halte ich noch für einen tick besser für die karriereentwicklung.

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

Meiner Einschätzung nach hat das andere Gründe.
Viele Konzerne (vor allem Dax30) bilden ihren Nachwuchs mittlerweile durch duale Studiengänge selbst aus. Auch wenn es viele der Uni Studenten nicht wahr haben wollen, aber das duale Studium ist innerhalb der Konzerne sehr hoch angesehen! Die Unternehmen investieren eine Menge Geld.

Monatsgehälter von 1300-1800 inkl Urlaubs und Weihnachtsgeld sind keine Seltenheit. Verrechnet man dies mit der Tatsache, dass ein dualer nur 5,5 Monate pro Jahr arbeitet, in welchen er noch 30 Urlaubstage hat, so arbeitet er effektiv ein Jahr.
Wenn wir ehrlich sind steht im Durchschnitt der duale Student bei Dax30 nach 5 Jahren besser im Konzern da, als ein Senior Consultant (Big4 bspw) nach seinem Exit. Falls er in überhaupt schafft...

Der Trend geht ganz klar Richtung dualem Studium (zumindest um in der Industrie Karriere zu machen). Viele machen danach noch berufsbegleitend einen Master oder werden teilweise bezahlt freigestellt.

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

Man muss sagen dass es einfach zu viele potentielle Exit Kandidaten für zu wenig Stellen gibt. Wir haben mittlerweile Unternehmensberater im 6 stelligen Bereich. Es bekommen also nur die Leute einen Platz die ein Alleinstellungsmerkmal besitzen. Das sind dann die Berater von MBB oder WPs mit Examen. Der Trend wird in Zukunft zunehmen, weil wir uns immer mehr Richtung Dienstleistungsgesellschaft entwickeln.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Gibt viele Dualis die das bei uns so machen. DHBW -> Master (teilweise im Ausland) danach trainee (mit erhöhtem Gehalt)..
Kann aber hierfür nur für technische Bereiche sprechen, da ich diese Studiengänge betreue

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

Mit einem Master in ein gutes trainee programm bei den dax30 zu landen nach dem master, das halte ich noch für einen tick besser für die karriereentwicklung.

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

Meiner Einschätzung nach hat das andere Gründe.
Viele Konzerne (vor allem Dax30) bilden ihren Nachwuchs mittlerweile durch duale Studiengänge selbst aus. Auch wenn es viele der Uni Studenten nicht wahr haben wollen, aber das duale Studium ist innerhalb der Konzerne sehr hoch angesehen! Die Unternehmen investieren eine Menge Geld.

Monatsgehälter von 1300-1800 inkl Urlaubs und Weihnachtsgeld sind keine Seltenheit. Verrechnet man dies mit der Tatsache, dass ein dualer nur 5,5 Monate pro Jahr arbeitet, in welchen er noch 30 Urlaubstage hat, so arbeitet er effektiv ein Jahr.
Wenn wir ehrlich sind steht im Durchschnitt der duale Student bei Dax30 nach 5 Jahren besser im Konzern da, als ein Senior Consultant (Big4 bspw) nach seinem Exit. Falls er in überhaupt schafft...

Der Trend geht ganz klar Richtung dualem Studium (zumindest um in der Industrie Karriere zu machen). Viele machen danach noch berufsbegleitend einen Master oder werden teilweise bezahlt freigestellt.

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

Man muss sagen dass es einfach zu viele potentielle Exit Kandidaten für zu wenig Stellen gibt. Wir haben mittlerweile Unternehmensberater im 6 stelligen Bereich. Es bekommen also nur die Leute einen Platz die ein Alleinstellungsmerkmal besitzen. Das sind dann die Berater von MBB oder WPs mit Examen. Der Trend wird in Zukunft zunehmen, weil wir uns immer mehr Richtung Dienstleistungsgesellschaft entwickeln.

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WiWi Gast

Exit-Wahn: Warum?

Um ein kleines Fazit festzuhalten: Sicherlich eine Alternative. Der weg über den master ist natürlich mit ein Risiko behaftet, da man keine Garantie hat dort rein zu rutschen. Hingegen man flexibel ist, da man unterschiedliche Praktika gemacht hat und mehrere Traineestellen in Frage kommen. Für den Dual-Studenten, der durch ein UN schon sehr geprägt ist, ist es vlt. ein wenig schwieriger. Die Leute, die auch noch nicht wissen in welcher Branche sie arbeiten wollen, für diese macht ein klassisches Studium auch mehr sinn.

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

Gibt viele Dualis die das bei uns so machen. DHBW -> Master (teilweise im Ausland) danach trainee (mit erhöhtem Gehalt)..
Kann aber hierfür nur für technische Bereiche sprechen, da ich diese Studiengänge betreue

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

Mit einem Master in ein gutes trainee programm bei den dax30 zu landen nach dem master, das halte ich noch für einen tick besser für die karriereentwicklung.

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

Meiner Einschätzung nach hat das andere Gründe.
Viele Konzerne (vor allem Dax30) bilden ihren Nachwuchs mittlerweile durch duale Studiengänge selbst aus. Auch wenn es viele der Uni Studenten nicht wahr haben wollen, aber das duale Studium ist innerhalb der Konzerne sehr hoch angesehen! Die Unternehmen investieren eine Menge Geld.

Monatsgehälter von 1300-1800 inkl Urlaubs und Weihnachtsgeld sind keine Seltenheit. Verrechnet man dies mit der Tatsache, dass ein dualer nur 5,5 Monate pro Jahr arbeitet, in welchen er noch 30 Urlaubstage hat, so arbeitet er effektiv ein Jahr.
Wenn wir ehrlich sind steht im Durchschnitt der duale Student bei Dax30 nach 5 Jahren besser im Konzern da, als ein Senior Consultant (Big4 bspw) nach seinem Exit. Falls er in überhaupt schafft...

Der Trend geht ganz klar Richtung dualem Studium (zumindest um in der Industrie Karriere zu machen). Viele machen danach noch berufsbegleitend einen Master oder werden teilweise bezahlt freigestellt.

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

Man muss sagen dass es einfach zu viele potentielle Exit Kandidaten für zu wenig Stellen gibt. Wir haben mittlerweile Unternehmensberater im 6 stelligen Bereich. Es bekommen also nur die Leute einen Platz die ein Alleinstellungsmerkmal besitzen. Das sind dann die Berater von MBB oder WPs mit Examen. Der Trend wird in Zukunft zunehmen, weil wir uns immer mehr Richtung Dienstleistungsgesellschaft entwickeln.

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