DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Jobwechsel & ExitGroßstadt

Großstadt vs. plattes Land

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Großstadt vs. plattes Land

Vom BIP bitte die öffentlichen Dienstleistungen abziehen, die vorwiegend in den Städten generiert, aber in Wahrheit vom Land finanziert werden, da weder Industrie noch Land- und Forstwirtschaft in der Stadt sitzen. Bitte alleine die privat generierte Wertschöpfung verwenden und wie eben erwähnt den Zentraleneffekt berücksichtigten. In B-W und Bayern ist das Land kein Entnehmer, sondern die Gegenden, die Beamtenstädte finanzieren. Von Parasitenstädten a la Berlin ganz zu schweigen. Das ändert sich zwar langsam (Forschung wird immer wichtiger), aber reine Verwaltung ist keine echte Quelle der Wertschöpfung.

Ist euch übrigens klar, dass insbesondere der ÖPNV in den Großstädten keinesfalls kostendeckend ist (vom Milliardenbau ganz zu schweigen), sondern massiv subventioniert wird? Das wird er auf dem Land zwar auch, aber dort ist er schon so ausgedünnt (reiner Schülerverkehr) und kostengünstig (Bus), dass pro Kopf in den Großstädten viel mehr ausgegeben wird.

antworten
WiWi Gast

Großstadt vs. plattes Land

Dass Städter auf bestimmte unproduktive und iliberale ländliche Millieus verächtlich schauen ist absolut verständlich. Deutschland wäre besser dran ohne diese Leute.
.......

Ich sehe schon, du bist ein netter und toleranter Zeitgenosse... Toleranz bedeutet auch, auf traditionelle Milieus nicht herabzuschauen, die übrigens in Wahrheit gar nicht so intolerant sind, wie du es beschreibst. Die Wahrheit ist, dass man auf dem Land toleranter und vielschichtiger sein muss, weil man sich eben nicht in sein Submilieu abkapseln kann, sondern es tatsächlich zu einer Vermischung der Charaktere und Ansichten kommt, während in der Stadt sich jeder zurück in seine Blase flüchten kann. Ja, in der Stadt findet jeder seine Nische, bleibt dort aber auch. Der Akademiker unter Akademiker, das Dienstleistungsproletariat unter dem Dienstleistungsproletariat. Was daran für den Zusammenhalt einer Gesellschaft förderlich sein soll, soll mir mal jemand erklären. Der Ausländeranteil auf jeder öffentlichen Dorfschule (zumindest in Süddeutschland) ist höher als in den städtischen Privatschulen. Aber es sollen die Landbewohner sein, die rechts seien und Vorurteile haben? Da muss ich jetzt doch lachen.

antworten
WiWi Gast

Großstadt vs. plattes Land

Bin der mit dem Post "So ein Schmarn, ..."

Ich gehe gerne auf eure einzelnen Punkte ein.

Pendler:
Ok, point taken, Pendler tragen entscheiden zur Wirtschaftsleistung, allerdings sehe ich Vororte bzw. den erweiterten Einzugsbereich nicht als "plattes Land" sondern als erweiterte Metropolregion. Entsprechend unterschiedlich ist international der Begriff Stadt definiert, der county LA beispielsweise ist größer als das Ruhrgebiet.

Infrastruktur:
Mit dem gleichen Argument wie oben, müsste man allerdings auch mit einbeziehen, dass die Städtische Infrastuktur auch von Pendlern und Shoppern mit benützt wird.
Außerdem wir die die Städtische Infrastruktur in der Regel viel effizienter genutzt. Auf den Straßen ist dichterer Verkehr, Züge und Bahnhöfe sind höher frequentiert als auf dem Land bei gleichem Preis. In diesem Sinne leben Städte sogar ressourceneffizienter.

Shopping:
Sehe ich überhaupt nicht. Wenn Landmenschen lieber in der Stadt shoppen, dann entfält der Vertriebsteil in der Wertschöpfing in der Stadt, Punkt. Warum sollte man das auch dem Land zurechnen nur weil die Konsumenten von dort sind. Bierkrüge als Touristensouvenirs gelten ja auch nicht als in Australien wertgeschöpft sobald sich ein Australier am Platzl so ein einen kauft.

Verwaltung:
Sehe ich auch nicht. Im allgemeinen erhält der Landmensch ja eine Gegenleistung sprich die Verwaltung dafür. Wenn 50.000 Beamte in der Stadt sitzen und dafür die Verwaltung 13 Millionen machen, dann entspricht ihre Wertschöpfung ihren Gehältern. Ich kann mir sogar vorstellen, dass diese Beamten mit ihren Gehälter allerdings die durchschnittliche Wertschöpfung in der Stadt runter ziehen, zumindest in München. Einen positiv verzerrenden Effekt sehe ich also nicht,

Konzern:
Der vergleich mit Irland hinkt, weil es den steuerlichen Effekt innerhalb Deutschlands nicht gibt und wenn doch, dann eher zum Nachteil der Stadt (Gewerbesteuern sind auf dem Land i.d.R. niedriger). Wenn ein Großteil der Wertschöpfung in dem Konzernsitz zugerechnet wird, dann schlicht und einfach weil im Schnitt die produktiveren Mitarbeiter dort sitzen. Mitarbeiter in einer Fertigung auf dem Land sind i.d.R. weniger produktiv als Ingenieure oder das Management im Konzernsitz, das drückt sich dann auch entsprechend in den Gehältern aus. Dann zu behaupten das platte Land wäre das Rückrat der Gesellschaft ist weltfremd.

BTW: danke für die schöne Diskussion

antworten
WiWi Gast

Großstadt vs. plattes Land

Was machst du denn in der Scheune?! :)

WiWi Gast schrieb am 17.01.2020:

Ich wohne derzeit in einem 800 Einwohner Dorf. Pendeln ca. 1,5 Std. täglich zur Arbeit.
Bestes Leben hier: 80 m² für 500 € warm + Garage + Garten + Wald + Scheune mit 250 m² zur Mitnutzung.
Wenn ich Abends nach Hause komme, geht mir keiner von den High-Performern auf den Nerv und ich muss nichtmal das Auto abschließen.

Gruß

antworten
WiWi Gast

Großstadt vs. plattes Land

Oh mann.. ich les das so und denke mir, wie oft ich das mit meinen Kumpels gemacht habt. Weißt du eigentlich wie gut asiatisches Fast Food ist, wenn man vorher einen Joint hatte?! Du verpasst was.

Im Ernst: Du kannst in Deutschland fast überall nachts unterwegs sein - es mag dumme Gegenden geben, aber ich finde die Welt hier überaus friedlich. Auch in den Städten.

Und dein betrag strotz nur so von konservativen Einstellungen und ich erkenne da auch die ein oder andere rassistsiche Einstlellung. "Asiatisches Fastfood" zum Beispiel. Könnte von meiner Oma sein. Vietnamesisches Essen ist 100mal gesünder, als der lang geschmorte Sonntagsbraten von Oma oder deine Bratwust auf deinem Dorf-Sportfest. Nur so als Beispiel :)

Auch wenn du es nicht glaubst: Es gibt Leute, die mit Joints, asiatischem Fast Food, Machtlosigkeit der Polizei und Taxifahrten im Dunkeln, weil man sonst nicht mehr sicher ist, nichts anfangen können.

antworten
WiWi Gast

Großstadt vs. plattes Land

WiWi Gast schrieb am 19.01.2020:

Aber es sollen die Landbewohner sein, die rechts seien und Vorurteile haben? Da muss ich jetzt doch lachen.

Das wird jedes Jahr von jeder beliebigen Wahl bestätigt...

antworten
WiWi Gast

Großstadt vs. plattes Land

Ja, die Infrastruktur in der Stadt wird hin und wieder auch von Landmenschen benutzt. Dennoch müssen beispielsweise die Kosten von Stuttgart 21 oder der Elbphil. von der Gesamtbevölkerung getragen werden, während die Vorteile größtenteils der Stadt zugute kommen. Alleine für die Kosten von Stuttgart 21 kann man vermutlich jahrelang den Busverkehr von 30-40 Millionen Landenschen finanzieren (nein, die Zahlen hab ich jetzt nicht geprüft). Der ÖPNV in der Stadt wird sicherlich effizienter genutzt, aber das steht nicht in einem Widerspruch, dass er pro Kopf dennoch weitaus teurer (im Sinne des öffentlichen Zuschüsse) ist, einfach weil das Angebot viel umfassender ist.

München ist jetzt ein schlechtes Beispiel, weil hier tatsächlich viel private Wertschöpfung entsteht, sei es nun industrielle oder eher im Wissensbereich. Es gibt aber sehr wohl Städte, die von öffentlichen Dienstleistungen leben, die andernorts finanziert werden. Typische Beispiele sind Uni-Städte, die von Hochschulen, Gerichten und Verwaltungseinrichtungen leben. Der SC Freiburg soll z.B. der größte Gewerbesteuerzahler der Stadt sein.

Vor Fett triefendes asiatisches Fastfood-Essen ist sicherlich alles, nur nicht gesund. Das ist doch eine Legende. Das gilt zwar auch für die fettige Bratwurst, aber ich kann das Geschwätz vom bösen, ungesunden deutschen Essen nicht hören. Ich gehe auch ganz gerne mal zum Asiaten, dann aber zu einem hochwertigen Anbieter. Die fettige 5-Euro-Takeawaybox widert mich genauso an wie eine versiffte Bratwurstbude.

antworten
WiWi Gast

Großstadt vs. plattes Land

Der ÖPNV lässt sich mit Studi und Seniorentickets nicht ansatzweise kostendeckend betreiben. Selbst die normalen Monatstickets reichen zur Kostendeckung nicht aus. Würde der ÖPNV kostendeckende Preise fordern, würden ihn weitaus weniger nutzen. Das sage ich unabhängig davon, dass in Großstädten zweifelsfrei ein Großteil des Verkehrs aus Platzgründen über den ÖPNV erfolgen muss.

antworten
WiWi Gast

Großstadt vs. plattes Land

Selbstverständlich gibt es mega fettiges asiatsiches Fastfood essen. Aber so ist doch nicht alles.

Die südostasiatsiche Küche ist im Durchschnitt deutlich (!!!) gesünder, als die Deutsche. Liegt vor allem daran, dass in der deutschen Küche der Geschmacksträger ist der Regel fettiges Fleisch ist, während du gerade in Vietnam und Thailand sehr viel aus Gewürzen und Kräutern rausholst. Das ist eine Tatsache, ob es dir passt oder nicht. Deutsches essen ist in der Regel ungesünder. Das ist einfach so.

Aber deine Ausführungen sind halt so richtig engstirnig... kenne genügend Leute vom Land weißt weit weg von Städten (die furchtbare Familie meiner Freundin wohnt da immernoch). Die haben noch nie nen Döner gegessen und sind genau so drauf wie du :)

Vor Fett triefendes asiatisches Fastfood-Essen ist sicherlich alles, nur nicht gesund. Das ist doch eine Legende. Das gilt zwar auch für die fettige Bratwurst, aber ich kann das Geschwätz vom bösen, ungesunden deutschen Essen nicht hören. Ich gehe auch ganz gerne mal zum Asiaten, dann aber zu einem hochwertigen Anbieter. Die fettige 5-Euro-Takeawaybox widert mich genauso an wie eine versiffte Bratwurstbude.

antworten
WiWi Gast

Großstadt vs. plattes Land

"Ich kann das Geschwätz vom bösen, ungesunden deutschen Essen nicht hören."

Ganz großes Kino: Möchte noch einige weitere hinzufügen:
"MEINE MEINUNG"
"Ist ja alles kein Wunder mehr hier, wenn man sich anguckt, wenn die Merkel alles ins Land lässt."
"Ausländisches Essen ist nicht so meins."
"Du kannst ja nirgends mehr rumlaufen in Deutschland, wenns dunkel ist."

Ich empfehle folgendes Lied bei YouTube: Adam Angst - Die Professoren

Triffts ganz gut.

antworten
WiWi Gast

Großstadt vs. plattes Land

Vietnamesisches Essen ist extrem auf Fleisch ausgerichtet, selbst morgens zum Frühstück. Was die deutschen Restaurants daraus machen ist (zum Glück) aber häufig eher thailändisch-orientiert und hat daher einen hohen Anteil an Gemüse und Beilagen. In Vietnam würde das so aber keiner essen, da gibts zur Vorspeise eher die Suppe mit eingelegten Fleisch und anschließend BBQ mit einer mini-Portion Reis.

WiWi Gast schrieb am 20.01.2020:

Selbstverständlich gibt es mega fettiges asiatsiches Fastfood essen. Aber so ist doch nicht alles.

Die südostasiatsiche Küche ist im Durchschnitt deutlich (!!!) gesünder, als die Deutsche. Liegt vor allem daran, dass in der deutschen Küche der Geschmacksträger ist der Regel fettiges Fleisch ist, während du gerade in Vietnam und Thailand sehr viel aus Gewürzen und Kräutern rausholst. Das ist eine Tatsache, ob es dir passt oder nicht. Deutsches essen ist in der Regel ungesünder. Das ist einfach so.

Aber deine Ausführungen sind halt so richtig engstirnig... kenne genügend Leute vom Land weißt weit weg von Städten (die furchtbare Familie meiner Freundin wohnt da immernoch). Die haben noch nie nen Döner gegessen und sind genau so drauf wie du :)

Vor Fett triefendes asiatisches Fastfood-Essen ist sicherlich alles, nur nicht gesund. Das ist doch eine Legende. Das gilt zwar auch für die fettige Bratwurst, aber ich kann das Geschwätz vom bösen, ungesunden deutschen Essen nicht hören. Ich gehe auch ganz gerne mal zum Asiaten, dann aber zu einem hochwertigen Anbieter. Die fettige 5-Euro-Takeawaybox widert mich genauso an wie eine versiffte Bratwurstbude.

antworten
WiWi Gast

Großstadt vs. plattes Land

Dass Fleisch ungesund sein soll, ist für mich erst mal eine Behauptung, die auf wackeligen Füßen steht. Eine vermeintliche Steigerung des Krebsrisikos auf der sechsten Nachkommastelle halte ich als Beweis jedenfalls für fragwürdig.

Kalorientechnisch und nährwerttechnisch ist fettarmes! Fleisch (also keine fettige Wurst) für die schlanke Linie sicherlich empfehlenswert, da der Kaloriengehalt und insbesondere die Zahl der Kohlenhydrate sehr gering ist. Da schneidet die von mir geliebte nudellastige italienische Küche deutlich schlechter ab.

Übrigens ist auch die asiatische Küche fleischlastig. Kenne einige Thailänder, die essen zu ziemlich allem Fleisch, da ist Deutschland keine Seltenheit. Auch die deutsche Küche kennt nicht nur Fleisch, man denke nur an die unzähligen Kartoffelgerichte.

Letztendlich ist Küche aber Geschmackssache. Ich kann nur das Faible für die ganzen Billiganbieter, die egal in welcher Metropole der westlichen Welt meistens aus den Armenregionen der Welt stammen und unter widrigen Bedienungen schuften, nicht ganz nachvollziehen. Lieber gehe ich seltener essen und bekomme dafür eine höhere Qualität. Denn für 5 Euro kriege ich auch beim Vietnamesen nur Billiggemüse und Billigfett. Das ist jetzt keine Bereicherung, da sitze ich lieber spießig in meinem Landhaus, koche selbst und gehe nur zu Geburtstagen essen.

Döner esse ich übrigens in der Tat selten, einfach weil ich keine Lust auf Gammelfleisch habe. Die Branche ist in der Tat ekelhaft und unterirdisch, ich habe da einige Einblicke. Wenn ich Qualität und Herkunft kenne, greife ich aber sehr gerne zu.

antworten
WiWi Gast

Großstadt vs. plattes Land

Ist doch super. Du wohnst glücklich in deinem Dorf und ich wohne glücklich in der Stadt.

Ich möchte abschließend allerdings noch sagne, dass Menschen wie du genau der Grund sind, warum ich es auf dem Dorf nicht aushalten würde...

Dieses Faktenleugnen.... natürlich ist übermäßiger Fleischkonsum ungesund.
Da du auf einem Deutschen Dorf wohnst, vermute ich, dass du umgeben bist von Leuten, die zuviel Schweinefleisch essen und wo man sich dann wundert, warum der Henner und der Horst schon mit 70 am Herzinfarkt oder am Schlaganfall gestorben sind.... aber egal... Döner ist Gammelfleisch und die Welt macht man sich einfach so wie man es will. Einfache Wahrheiten... und Kriminalität hat mit Ausländern zu tun... nichts mit sozialer Herkunft.

Lg

WiWi Gast schrieb am 20.01.2020:

Dass Fleisch ungesund sein soll, ist für mich erst mal eine Behauptung, die auf wackeligen Füßen steht. Eine vermeintliche Steigerung des Krebsrisikos auf der sechsten Nachkommastelle halte ich als Beweis jedenfalls für fragwürdig.

Kalorientechnisch und nährwerttechnisch ist fettarmes! Fleisch (also keine fettige Wurst) für die schlanke Linie sicherlich empfehlenswert, da der Kaloriengehalt und insbesondere die Zahl der Kohlenhydrate sehr gering ist. Da schneidet die von mir geliebte nudellastige italienische Küche deutlich schlechter ab.

Übrigens ist auch die asiatische Küche fleischlastig. Kenne einige Thailänder, die essen zu ziemlich allem Fleisch, da ist Deutschland keine Seltenheit. Auch die deutsche Küche kennt nicht nur Fleisch, man denke nur an die unzähligen Kartoffelgerichte.

Letztendlich ist Küche aber Geschmackssache. Ich kann nur das Faible für die ganzen Billiganbieter, die egal in welcher Metropole der westlichen Welt meistens aus den Armenregionen der Welt stammen und unter widrigen Bedienungen schuften, nicht ganz nachvollziehen. Lieber gehe ich seltener essen und bekomme dafür eine höhere Qualität. Denn für 5 Euro kriege ich auch beim Vietnamesen nur Billiggemüse und Billigfett. Das ist jetzt keine Bereicherung, da sitze ich lieber spießig in meinem Landhaus, koche selbst und gehe nur zu Geburtstagen essen.

Döner esse ich übrigens in der Tat selten, einfach weil ich keine Lust auf Gammelfleisch habe. Die Branche ist in der Tat ekelhaft und unterirdisch, ich habe da einige Einblicke. Wenn ich Qualität und Herkunft kenne, greife ich aber sehr gerne zu.

antworten
WiWi Gast

Großstadt vs. plattes Land

WiWi Gast schrieb am 20.01.2020:

Was machst du denn in der Scheune?! :)

WiWi Gast schrieb am 17.01.2020:

Ich wohne derzeit in einem 800 Einwohner Dorf. Pendeln ca. 1,5 Std. täglich zur Arbeit.
Bestes Leben hier: 80 m² für 500 € warm + Garage + Garten + Wald + Scheune mit 250 m² zur Mitnutzung.
Wenn ich Abends nach Hause komme, geht mir keiner von den High-Performern auf den Nerv und ich muss nichtmal das Auto abschließen.

Gruß

Hebebühne eingebaut, und restauriere Oldtimer. Unglaublich was manche Personen für Autos mit H-Kennzeichen hinlegen ;)

antworten
WiWi Gast

Großstadt vs. plattes Land

Cooles Hobby! Daumen hoch.

Ich entspanne im Garten. Ganz gemütlich und entspannt. Bin halt Dorfkind.

ABER: wer mitten in einer Großstadt aufgewachsen ist, braucht das vermutlich eher weniger. Ich bin auf dem Land aufgewachsen. Großes Hause, gegenüber vom Haus Felder, kleiner Wald nur 100m entfernt. Als ich in der Großstadt gewohnt habe, fühlte ich mich in der Wohnung einfach nur eingesperrt. Kannte das so halt nicht, da die Fahrten am Wochenende nach Hause entfielen (da weit entfernt).

Jemand bei uns im Ort wohnt in einem Doppelhaushälfte mit Garten und verbringt die Zeit eigentlich nur im Haus. Zitat: "30 Jahre in der Platte aufgewachsen und gelebt. Das wirste nicht mehr los." Unglücklich ist die aber nicht.

Jeder so wie er/sie mag.

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 20.01.2020:

Was machst du denn in der Scheune?! :)

WiWi Gast schrieb am 17.01.2020:

Ich wohne derzeit in einem 800 Einwohner Dorf. Pendeln ca. 1,5 Std. täglich zur Arbeit.
Bestes Leben hier: 80 m² für 500 € warm + Garage + Garten + Wald + Scheune mit 250 m² zur Mitnutzung.
Wenn ich Abends nach Hause komme, geht mir keiner von den High-Performern auf den Nerv und ich muss nichtmal das Auto abschließen.

Gruß

Hebebühne eingebaut, und restauriere Oldtimer. Unglaublich was manche Personen für Autos mit H-Kennzeichen hinlegen ;)

antworten
WiWi Gast

Großstadt vs. plattes Land

Alles eine Typsache. Ich bin eigentlich am Münchner Stadtrand aufgewachsen. 20 Minuten mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof aber direkt vor dem Haus Wälder und Felder in die ich persönlich nie einen Fuß gesetzt habe sofern es sich vermeiden ließ.

Danach knapp 10 Jahre am Hirschgarten, einer der größten Grünanlagen in München, gewohnt. Vielleicht 2 mal pro Jahr betreten.

Jetzt wohne ich knapp 4 Jahre am Englischen Garten einmal betreten. Wobei man ehrlicherweise sagen muss, das ist im Sommer schlimmer als jeder Baggersee was sich da an Massen durchschiebt, da wären manche Käufhäuser am Samstag vor Weihnachten scharf drauf. Von dem Lärm direkt vor dem Fenster in teuerster Lage will ich gar nicht reden.

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Cooles Hobby! Daumen hoch.

Ich entspanne im Garten. Ganz gemütlich und entspannt. Bin halt Dorfkind.

ABER: wer mitten in einer Großstadt aufgewachsen ist, braucht das vermutlich eher weniger. Ich bin auf dem Land aufgewachsen. Großes Hause, gegenüber vom Haus Felder, kleiner Wald nur 100m entfernt. Als ich in der Großstadt gewohnt habe, fühlte ich mich in der Wohnung einfach nur eingesperrt. Kannte das so halt nicht, da die Fahrten am Wochenende nach Hause entfielen (da weit entfernt).

Jemand bei uns im Ort wohnt in einem Doppelhaushälfte mit Garten und verbringt die Zeit eigentlich nur im Haus. Zitat: "30 Jahre in der Platte aufgewachsen und gelebt. Das wirste nicht mehr los." Unglücklich ist die aber nicht.

Jeder so wie er/sie mag.

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 20.01.2020:

Was machst du denn in der Scheune?! :)

WiWi Gast schrieb am 17.01.2020:

Ich wohne derzeit in einem 800 Einwohner Dorf. Pendeln ca. 1,5 Std. täglich zur Arbeit.
Bestes Leben hier: 80 m² für 500 € warm + Garage + Garten + Wald + Scheune mit 250 m² zur Mitnutzung.
Wenn ich Abends nach Hause komme, geht mir keiner von den High-Performern auf den Nerv und ich muss nichtmal das Auto abschließen.

Gruß

Hebebühne eingebaut, und restauriere Oldtimer. Unglaublich was manche Personen für Autos mit H-Kennzeichen hinlegen ;)

antworten
WiWi Gast

Großstadt vs. plattes Land

Ich finde ja immer, dass es auch das beste aus 2 Welten gibt. Ich wohne am Stadtrand, aber noch im Stadtgebiet. Felder, Wälder direkt vor der Tür. Und trotzdem 8 min. zu Fuß zur Straßenbahn und von dort 10 min. in die Innenstadt. Ich finde es traumhaft und habe das beste aus beiden Welten.

antworten
WiWi Gast

Großstadt vs. plattes Land

WiWi Gast schrieb am 20.01.2020:

Ist doch super. Du wohnst glücklich in deinem Dorf und ich wohne glücklich in der Stadt.

Ich möchte abschließend allerdings noch sagne, dass Menschen wie du genau der Grund sind, warum ich es auf dem Dorf nicht aushalten würde...

Dieses Faktenleugnen.... natürlich ist übermäßiger Fleischkonsum ungesund.
Da du auf einem Deutschen Dorf wohnst, vermute ich, dass du umgeben bist von Leuten, die zuviel Schweinefleisch essen und wo man sich dann wundert, warum der Henner und der Horst schon mit 70 am Herzinfarkt oder am Schlaganfall gestorben sind.... aber egal... Döner ist Gammelfleisch und die Welt macht man sich einfach so wie man es will. Einfache Wahrheiten... und Kriminalität hat mit Ausländern zu tun... nichts mit sozialer Herkunft.

Lg

Viele „Ausländer“ haben aber nun mal gelinde gesagt eine schwierige soziale Herkunft, insofern muss man die Kausalität „Kriminalität hat etwas mit Ausländern zu tun“ auch nicht wegleugnen.

Ansonsten, Fleischkonsum ist generell einfach nicht gesund, insb. rotes Fleisch. Wer das leugnet leugnet vermutlich auch den Klimawandel.

Ich persönlich finde auch, wie scheinbar viele hier, dass es auf die Mischung ankommt. Zu viel Stadt ist genauso Mist wie zu sehr auf dem Land zu wohnen. Bei 20-30 Minuten Autofahrt zur Innenstadt verläuft bei mir so ungefähr die Toleranzgrenze.

Dahinter wird das Brett irgendwann zu groß was die meisten Menschen mit sich vorm Kopf herumtragen.

Genauso dämlich ist es aber auch in der Stadt. Das Abfeiern vom „kultigen“ Multikulit Kiez über Hipster Food Blogger Läden findet der Normalmensch spätestens ab Mitte dreißig auch nicht mehr interessant.

antworten
WiWi Gast

Großstadt vs. plattes Land

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Danke dir, Garten kommt bei mir aber auch direkt danach.
Was handwerkliches entspannt schon ungemein. Auch wenn manche schweißnaht nicht ganz so toll aussieht (habe es ja nie gelernt :D)

Cooles Hobby! Daumen hoch.

Ich entspanne im Garten. Ganz gemütlich und entspannt. Bin halt Dorfkind.

ABER: wer mitten in einer Großstadt aufgewachsen ist, braucht das vermutlich eher weniger. Ich bin auf dem Land aufgewachsen. Großes Hause, gegenüber vom Haus Felder, kleiner Wald nur 100m entfernt. Als ich in der Großstadt gewohnt habe, fühlte ich mich in der Wohnung einfach nur eingesperrt. Kannte das so halt nicht, da die Fahrten am Wochenende nach Hause entfielen (da weit entfernt).

Jemand bei uns im Ort wohnt in einem Doppelhaushälfte mit Garten und verbringt die Zeit eigentlich nur im Haus. Zitat: "30 Jahre in der Platte aufgewachsen und gelebt. Das wirste nicht mehr los." Unglücklich ist die aber nicht.

Jeder so wie er/sie mag.

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 20.01.2020:

Was machst du denn in der Scheune?! :)

WiWi Gast schrieb am 17.01.2020:

Ich wohne derzeit in einem 800 Einwohner Dorf. Pendeln ca. 1,5 Std. täglich zur Arbeit.
Bestes Leben hier: 80 m² für 500 € warm + Garage + Garten + Wald + Scheune mit 250 m² zur Mitnutzung.
Wenn ich Abends nach Hause komme, geht mir keiner von den High-Performern auf den Nerv und ich muss nichtmal das Auto abschließen.

Gruß

Hebebühne eingebaut, und restauriere Oldtimer. Unglaublich was manche Personen für Autos mit H-Kennzeichen hinlegen ;)

antworten

Artikel zu Großstadt

Jobwechsel ist häufigster Grund für Gehaltserhöhungen

Gehaltserhöhung: Ein Junger man im Sprung symolisiert einen Jobwechsel mit Gehaltssprung

Eine hohe Firmentreue sorgt nicht für ein Lohnplus. Bei jedem dritten Deutschen war der Grund für die letzte Gehaltssteigerung ein Jobwechsel. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie mit 1.000 Arbeitnehmern des Personaldienstleisters Robert Half.

Abfindung für eigene Kündigung steigert Mitarbeiterzufriedenheit

Ein Schild mit der Aufschrift "Exit - Thank you for Visiting" symbolisiert das Thema der Abfindung für die Mitarbeiterzufriedenheit.

Der Ansatz klingt zunächst unlogisch: Amazon gibt seinen Mitarbeitern in den USA die Möglichkeit, zu kündigen und dabei noch bis zu 5.000 Dollar Abfindung zu kassieren. Die einzige Bedingung: Sie dürfen sich nicht noch einmal dort bewerben. Warum der Konzern das anbietet und wieso das sinnvoll sein kann, kommentiert Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & France bei Robert Half.

Headhunter of the Year Award 2017 – Die Besten der Besten

Gewinner Foto Headhunter of the Year 2017

Der „Headhunter oft the Year“-Award 2017 ist vergeben. Der Preis wurde verliehen in den Kategorien Best Newcomer, Candidate Experience und Client Experience sowie im Executive Search für "Boutiques & Local Players" und "Large Players & Holdings". Die Headhunter des Jahres sind: Geneva Consulting & Management Group GmbH, SELECTEAM Deutschland GmbH, Sapplier GmbH, Pentagon AG; Passion for People GmbH.

Headhunter of the Year 2016 – die Gewinner sind gekürt

Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

Der „Headhunter oft the Year“-Award 2016 ist vergeben. Der Preis wurde verliehen in den Kategorien Best Newcomer, Recruiting Innovation, Best eBrand, Candidate Experience und Executive Search. Die Headhunter des Jahres sind: Pape Consulting Group AG, Dr. Terhalle & Nagel Personalberatung GmbH, MANNROTH GmbH & Co. KG, Dwight Cribb Personalberatung GmbH, Pentagon AG.

Headhunter of the Year 2016 – Nominierte stehen fest

Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

32 nominierte Unternehmen aus der Personalberatungsbranche haben es in die Endauswahl geschafft und hoffen am 2. Juni auf den Preis „Headhunter of the Year 2016“. Der Preis „Headhunter of the Year“ wird in den Kategorien Candidate Experience, Executive Search, Recruiting Innovation, Best eBrand und Best Newcomer vom Karrieredienst Experteer vergeben. Insgesamt haben sich 88 Unternehmen beworben.

Personalberatung in Deutschland 2014/2015 - Führungskräfte mit IT-Know-how heiß begehrt

Ein Arbeitsplatz mit Laptop, einer Kaffeetasse, zwei Stiften und zerknüllten Zetteln.

Der Branchenumsatz der Personalberatung stieg in Deutschland im Jahr 2014 um 5,7 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Die Prognose für 2015 liegt bei 6,2 Prozent. Heiß begehrt sind Fach- und Führungskräfte mit Know-how in Digitaler Transformation. Jobsuchmaschinen, Expertenplattformen und Social-Media-Kanälen wie Xing oder Linkedin verändern die Branche.

Studie: Jeder zweite Deutsche unzufrieden im Job

Jobzufriedenheit Umfrage zum Arbeitsklima

Fast die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland ist mit ihrem Job nicht zufrieden. 45 Prozent der Arbeitnehmer wollen in den nächsten zwölf Monaten den Job wechseln. Der Wunsch nach mehr Gehalt, Abwechslung und Anerkennung geben häufig den Ausschlag.

Consultingstudie: IT-Berater wechseln am häufigsten ihren Job

Jeder fünfte Mitarbeiter eines Consultingunternehmens mit dem Schwerpunkt Informationstechnologie (IT) verlässt im Jahresverlauf sein Unternehmen. Damit weisen IT-Beratungen die höchste Fluktuationsrate in der Unternehmensberatungsbranche auf.

Rivalität am Arbeitsplatz: Wenn Wettbewerb zu weit geht

Kämpfende Hirsche, die mit ihrern Geweihen aufeinander losgehen.

Eine internationale Monster Umfrage zeigt, dass jeder fünfte Befragte bereits den Job gewechselt hat, um Arbeitsplatzrivalitäten zu entfliehen. Weitere 26 Prozent haben schon eine Kündigung aus diesem Grund in Betracht gezogen.

BDU-Marktstudie: Personalberatung in Deutschland 2013/2014 - Starker Stellenmarkt

Ein Anschluß für Starkstrom mit einer roten Abdeckung sowie 3 blau abgedeckte Stromdosen.

Der Branchenumsatz der Personalberatung in Deutschland stieg 2013 verhalten um 3,2 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Die Top-Manager identifizieren sich immer weniger mit ihren Unternehmen. Dies sind Ergebnisse der Marktstudie „Personalberatung in Deutschland 2012/2013“ vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater.

Arbeitslosigkeit belastet auch Psyche des Partners stark

Ein 30 Meter hoher Werbescreen in London warnt davor, dass 3 Millionen UK Jobs vom Handel mit der EU abhängen und durch den Brexit in Gefahr sind.

Die Gesundheitskosten einer Arbeitslosigkeit werden unterschätzt. Eine Studie des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung zeigt, dass die Psyche beider Partner in nahezu gleichem Maße leidet, wenn einer der beiden Lebensgefährten arbeitslos wird.

Wenig Zufriedenheit an deutschen Arbeitsplätzen

Ein Raum mit mehreren Tischen auf denen Computer, Tastaturen und Bildschirme stehen.

Deutsche Arbeitnehmer sind im Vergleich weniger glücklich mit dem Job. Insbesondere die jüngeren Arbeitnehmer zeigten sich überraschend unzufrieden. Das sind die Ergebnisse einer globalen GfK-Umfrage im Auftrag von Monster.

Jeder siebte mit Jobwechsel in diesem Jahr

Ein grünes Schild mit einem weißen, rennenden Männchen und einem Pfeil nach links mit der Bedeutung eines Notausganges.

In diesem Jahr heuert jeder siebte Deutsche bei einem neuen Arbeitgeber an. Damit liegt Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt von 18,3 Prozent. Das geht aus einer weltweiten Studie der internationalen Unternehmensberatung Hay Group hervor.

Sorge um Arbeitslosigkeit auf historischem Tiefstand

Für die Deutschen bleibt das Thema Arbeitslosigkeit zwar auch in diesem Jahr die Sorge Nummer eins, aber die Tendenz ist weiter rückläufig. So lautet ein Ergebnis der aktuellen Studie „Challenges of Europe“ des GfK Vereins, der die Bürger Europas jährlich nach den dringend zu lösenden Aufgaben in ihrem Land befragt.

Umziehen für den Job: Jeder vierte Deutsche hat's gemacht

Jeder vierte Deutsche ist allein aus beruflichen Gründen schon mindestens einmal umgezogen. Viele von ihnen mehrfach und ein kleiner Teil sogar ins Ausland. Dies zeigt eine repräsentative Infas-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

Antworten auf Großstadt vs. plattes Land

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 119 Beiträge

Diskussionen zu Großstadt

Weitere Themen aus Jobwechsel & Exit