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Umschwenken mit fast 30

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WiWi Gast

Umschwenken mit fast 30

Servus Leute,

Ich habe euer Forum entdeckt und hatte gehofft hier ein paar Ratschläge zu bekommen.

Ich bin sehr unzufrieden, wie mein Berufsleben bisjetzt verläuft und sehne mich nach Abwechslung beziehungsweise einer neuen anspruchsvollen Karriere.

Kurz zu mir :
28 Jahre
B. Eng an der HAW München mit durchschnittlichen Noten ( 2.5)
Seit fast 3 Jahren angestellter als Sicherheitsingenieur für einen Ingenieursdienstleister.

Was mich stört :
Ich habe einfach gar kein Interesse mehr für meine Branche und allgemein Ingenieurwissenschaften. Als ich das studiert habe, war meine Idee von Ingenieurwissenschaften , dass man Quasi wie Ironman immer neue coole Sachen entwickelt. Ernüchternd muss ich aber feststellen, dass Ingenieurwissenschaften absolut nicht das ist was ich mir vorgestellt habe. Man rececylt einfach alles oder versucht ein bestehendes System um x% zu verbessern. Auch andere Bereiche meiner empfinde ich genau so langweilig.

Ein weiterer Punkt welches mich stört is, dass man quasi ein "0815" leben führt. Gehaltstechnisch ist nicht viel drinnen (65k bei 38.5h) und auch Beförderungen sind gerade in dem Bereich nicht mit unbedingt viel mehr Geld verknüpft. Wenn ich mir meine älteren Kollegen angucke, weiß ich, dass ich auf keinen Fall so landen will wie die..

Ich habe mir also zum Ziel gesetzt doch viel mehr im Leben erreichen zu wollen und scheue auch nicht die extra Meile.

Da bin ich auf Investment Banking gekommen. Das analytische arbeiten liegt mir. Ich recherchiere gerne und in meiner Freizeit recherchiere ich auch gerne über Unternehmen, Aktien usw.

Welche Bereiche würden sich für mich eignen können? Ich dachte sowas wie Hedge Funds? Oder M&A bzw. Sales & Trading? Wo kann ich Information über ein Unternehmen in Ruhe recherchieren, auf diese Unternehmen dann long/short gehen usw..? Ich kenne mich leider nicht so genau aus

Noch viel wichtiger ist aber, habe ich überhaupt eine Chance mit meinem Hintergrund? Was müsste ich dafür tun? Das Goldman nicht drinnen ist, ist mir klar. Aber was ist mit den anderen Banken, Hedgefonds, Private Equities usw?

Falls ich die Idee mit IB vergessen soll, was würdet ihr mir sonst empfehlen?

Beste Grüße schonmal

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WiWi Gast

Umschwenken mit fast 30

Hedgefonds sind noch deutlich selektiver als Banken da wird es mit deinem Profil leider nichts. Private equity rekrutiert fast nur von Banken. Das heißt du müsstest erst in einer IB anfangen.

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WiWi Gast

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Auch in IB wird es nicht das super spannende und aufregende Leben sein. Corporate Finance ist ziemlich simpel und nicht besonders anspruchsvoll. Dort wirst du dich dann letztendlich wahrscheinlich genauso langweilen, nur statt deinen 38.5h arbeitest du das doppelte.

IB wird hier im Forum gerne glorifiziert, aber außer dem Geld und manchen Exitoptionen ist es nunmal wirklich nicht besonders.
PE/HF kannst du ganz streichen und in IB wirst du es mit deinem Profil schwer haben. Keine guten Noten oder relevante Erfahrung. Du müsstest auf jeden Fall einen MBA oder Master anhängen um dich umorientieren zu können und während des Studiums relevante Praktika machen, dann könnte es vielleicht klappen.

Davor solltest du dich allerdings genauer mit der Materie auseinandersetzen. Es gibt im Internet endlose Ressourcen zu dem fachlichen Inhalt als auch darüber, wie die Arbeit ist. Am besten suchst du dir auch mal jemanden, der in der Branche arbeitet, und lässt dir mehr über den Arbeitsalltag erzählen. Wäre ja mies, wenn du wegen falscher Erfahrungen viel Zeit und Anstrengung opferst nur um dann festzustellen, dass das absolut nicht dein Ding ist.

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WiWi Gast

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Der IB Zug ist leider abgefahren meiner Meinung nach. Auch bei kleineren Banken wird es schwer da du keine Berufserfahrung in dem Bereich hast.

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WiWi Gast

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Ich finde es gut, dass du den Mut hast dein Leben zu ändern! Versuche in ein gutes Masterprogramm für Finance oder Management zu kommen, was auch Profile wie deins berücksichtigt. Vielleicht WHU oder auch EBS?

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WiWi Gast

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65k mit 28 bei einem FH Abschluss und geregelten Arbeitszeiten. Und du findest das „nicht viel drin“. Komm in der Realität an. Das sind super Eckdaten.

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WiWi Gast

Umschwenken mit fast 30

WiWi Gast schrieb am 31.01.2021:

65k mit 28 bei einem FH Abschluss und geregelten Arbeitszeiten. Und du findest das „nicht viel drin“. Komm in der Realität an. Das sind super Eckdaten.

+1!

Nicht jeder kann der nächste Elon Musk, Warren Buffet oder Ola Källenius sein, mit 65k verdienst du weit über dem Median hier in DE.

Ansonsten, kann ich mich den o.g. Vorschlägen nur anschließen, wenn du wirklich raus aus der Ingenieursschiene willst, wirst du um den Master nicht drumrum kommen. Wobei ich ehrlich bin, ich glaube für IB wird es eng. Nach dem Master bist du 30 bzw. vll sogar 31, willst du da wirklich noch bis teilweise 3/4 Uhr morgens arbeiten, bzw. allnighter schieben?

Und soweit ich das von meinen Kommilitonen mitbekomme, ist die Arbeit in einer IB auch nicht immer soo spannend & das gelbe vom Ei.. Wäre alternativ Beratung etwas für dich, ist zwar auch nicht immer ultimativ spannend, aber m.E.n. deutlich realistischer als IB?

Klassische Weg wäre aber wahrscheinlich, starker Finance-Master, m.M.n. 2 Jahresprogramm, dann hast du Zeit für 2-3 relevante Praktika (TAS?) , im Idealfall schaffst du es ins SIP einer BB beim 2. bzw. 3. Praktikum, halte ich aber für schwierig.

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WiWi Gast

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Ich hab absolut keine Ahnung von Banken und Co, will dir aber einen Rat geben:
Bist du sicher, ass das WIRKLICH dein traum ist? Mit der Iron Man Vorstellung ist natürlich doof gelaufen, aber noch ärgerlicher wäre es, wenn du 40 bis 120 % deines Bruttojahresgehaltes für nen top MBA raushaust und dann feststellen musst, dass es nicht wie bei bad banks oder (SPOILER SUITS!)
Mikes kurzem Ausflug als IBler ist

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WiWi Gast

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Ich denke auch, dass der IB Zug abgefahren ist. Realistischer könne Unternehmensberatung sein, wobei das auch kein Selbstläufer ist. Wenn du in die Richtung möchtest könntest du einfach mal versuchen dich zu bewerben, Tier 1 und 2 UBs werden wahrscheinlich nichts, aber vielleicht ja eine der anderen. Wirst du mit deinem jetzigen CV nicht eingeladen, könntest du versuchen deine Chancen bspw. über einen MBA zu steigern.

Wenn du dir das Ingenieursleben wie Ironman vorgestellt hast kann ich deine Frustration verstehen, gerade als Sicherheitsingenieur. Wenn du eher neues entwickeln wolltest, ist ein FH Bachelor nicht die beste Voraussetzungen. Da wäre der Weg eher ein (Uni) Master, eher noch eine Promotion, und dann in die Entwicklungsabteilung eines Konzerns oder auch Mittelständlers.

Wenn dich das immer noch reizt, könnte das auch ein Ansatz sein. Also noch einen Master drauf setzen und dann versuchen in eine Entwicklungsabteilung zu kommen.

Reich wirst du allerdings bei allen Varianten nicht. Das geht eigentlich fast nur über Selbstständigkeit oder falls du es bei einer UB zum Partner bringst.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 31.01.2021:

65k mit 28 bei einem FH Abschluss und geregelten Arbeitszeiten. Und du findest das „nicht viel drin“. Komm in der Realität an. Das sind super Eckdaten.

This.

Ich kenne so einige, die (1) älter sind, (2) viel besser qualifiziert, (3) weitaus mehr arbeiten und (4) weniger verdienen.

Da sieht man mal, was die ganzen diskussionen über mondgehälter mit einem anstellen können

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WiWi Gast

Umschwenken mit fast 30

WiWi Gast schrieb am 31.01.2021:

Servus Leute,
Ich habe einfach gar kein Interesse mehr für meine Branche und allgemein Ingenieurwissenschaften. Als ich das studiert habe, war meine Idee von Ingenieurwissenschaften , dass man Quasi wie Ironman immer neue coole Sachen entwickelt. Ernüchternd muss ich aber feststellen, dass Ingenieurwissenschaften absolut nicht das ist was ich mir vorgestellt habe. Man rececylt einfach alles oder versucht ein bestehendes System um x% zu verbessern. Auch andere Bereiche meiner empfinde ich genau so langweilig.

Und dann bist du kurz davor den selben Fehler ein weiteres mal zu begehen.
Informiere dich erstmal, bevor du etwas neues anfängst. Informieren != Wolf of Wallstreet schauen, Suits schauen, WiWi Treff-HiPo Geschwafel lesen.

Im IB würdest du ähnlich stupiden Tätigkeiten nachgehen, arbeitest aber doppelt so viel.
Analytisch ist die Arbeit kaum. Mit Long/Short gehen hat M&A auch nichts zu tun.

Wenn du neue Sachen entwickeln möchtest, solltest du ggf. nicht als Sicherheitsingenieur beim Dienstleister arbeiten, sondern dir etwas in F&E suchen.

Aber auch da bist du natürlich kein Daniel Düsentrieb, der innerhalb von 2 Wochen eine Zeitmaschine entwickelt. Allerdings sind das auch völlig abstruse Vorstellungen vom Beruf, die normale Menschen mit spätestens 14 Jahren verwerfen. Dass dir das nichtmal während des Studiums aufgefallen ist, ist schon schwer bedenklich. Vielleicht überlegst du dir deinen Wechsel noch mal ganz genau – deine Vorstellungen scheinen nicht sonderlich realitätsnah zu sein.

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WiWi Gast

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Fürchte dich nicht was neues zu machen. Es ist 2021.
Aktuell schleppst du dich ja nur noch unglücklich hin um mit den Abgaben Frau Merkel ihre diversen Sozialexperimente zu finanzieren. Sei du selbst und leb deinen eigenen Traum.

Ist Teilzeit in deinem Fall möglich? Aktuell wirkst noch etwas zerstreut. Fahr mal etwas runter und sortiere dich neu. Danach Schritt für Schritt ins planen/umsetzen kommen ;-) Wird schon.

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WiWi Gast

Umschwenken mit fast 30

Vielen Dank für die Antwort.
Das sieht leider echt enttäuschend aus.
Mir ist bewusst das ich es nicht sooo schlecht habe. Ich habe aber leider mittlerweile überhaupt kein Motivation für die Branche und dieses Standard Leben und auch finanziell ist es nicht so, dass ich mir das quasi als Schmerzensgeld antun könnte.

Damit man meinen Hintergrund etwas besser versteht.
Die Gewissheit, dass man nach x Jahren genau wie der ältere Kollege landen wird, macht mich fertig. Ich denke mir dann, dann brauch ich gar nicht weiterleben, wenn mein (Arbeits) Leben quasi Jahr für Jahr über Jahrzehnte gleich langweilig bleibt und gleich entlohnt. Ich möchte einen Job, wo ich weiß das wenn man es draufhat (übertreibenes Beispiel) man sogar ein eigener HF Manager werden kann oder aber eben die Reise ungewiss ist.

Momentan bin ich leider sehr depressiv, weil das genau nicht der Fall ist. Ich habe sogar überlebt zu Kündigen und 1 Jahr mir den Kopf frei zu lassen, um meine Gedanken einzuordnen.

Ich habe die Berufe soweit eingegrenzt, sodass nur noch folgende in Frage kommen würden ( vllt habt ihr auch andere Ideen?) :
IB, Jura in einer GK, oder Unternehmer nach einer Lernzeit bei z. B. Rocket Internet.

Aber ich habe überhaupt keine Ahnung, ob z. B Freshfields, Rocket, oder Banken einen Anfang 30 jährigen einstellen würden.

Ich möchte halt nur nicht, dass meine "Reise" quasi jetzt schon endet

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WiWi Gast

Umschwenken mit fast 30

Dein Post zeigt, dass du gar keine Ahnung von IBs / HFs / PEs hast, und dazu noch eine komplett falsche Vorstellung.

Und ich muss meinen Vorpostern zustimmen, das wird hier im Forum immer recht glorifiziert, aber ist in Wahrheit einfach viel Folien basteln und Recherchen bis 2 Uhr morgens (hab selber schon Praktika bei T2 M&A hinter mir).
Und wenn du jetzt nen 2 Jahres Master in Finance oder MBA machst - hast du mit 30-31 wirklich Bock da ganz unten anzufangen (- wenn du überhaupt nen Job in dem Bereich finest)?
Dann kannst du mit der Familiengründung auch frühestens Mitte-Ende 30 beginnen - davor wirst du 80-90h+ arbeiten.

Exit-Opps fallen wie von den Vorpostern erwähnt fast alle weg, bzw. wird generell schwierig.
Aber naja, es wird ja selbst schon schwierig irgendwo reinzukommen...

____________________

Bleib doch lieber bei den Sachen die du schon kannst! Und mach was in Richtung Strategie / Management.
Wechsel die Firma und geh in Richtung e.g. Strategie, Inhouse-Consulting, Produktmanager für irgendwas in deinem Bereich etc.
Einfach irgendwas was an deinen jetztigen Bereich anknüpft.

Dann nach 2-3 Jahren in so einer Stelle nen hübschen MBA.
Und danach Projektleiter im Inhouse-Consulting oder nem großen Konzern werden mit Ziel CIO langfristig.

Warum kommt sowas nicht in Frage?

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WiWi Gast

Umschwenken mit fast 30

Ich sehe eigentlich nur den Weg Master mit einem Haufen Praktika oder vielleicht etwas sinnvoller, einen MBA an einer der bekannten Hochschulen in Europa (FT Ranking ca. die ersten 50 ? - Gibt natürlich immer plus / minus) und hier wenn möglich ebenfalls Praktika machen. Wird beides aber für die Top IBs trotzdem sehr sehr schwer aber du könntest es zu einer Boutique schaffen oder ins Back Office oder du siehst noch paar andere spannende Pfade ;)

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WiWi Gast

Umschwenken mit fast 30

Es scheint, als hättest du dich bei deiner Eingrenzung der Berufe einfach nur auf das, was am meisten Prestige und Geld bringt fokussiert.

Vielleicht solltest du dir erstmal überlegen, welche Tätigkeiten inhaltlich für dich interessant wären?

Deine Argumentation für die Optionswahl beschränkt sich ja soweit darauf, dass du gerne analytisch arbeitest und mit Leistungsdruck, aber das alleine wird dir auch keine Spaß machen. Wie schon vorher in einem anderen Kommentar steht, setzt dich mit dem Berufsbild auseinander und lass dich nicht einfach vom Prestige der Jobs blenden - am Ende gehts dir sonst vielleicht noch schlechter als jetzt

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WiWi Gast

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Inzwischen frage ich mich, ob der TE einfach nur ein Troll ist. Wie stellst du dir das Arbeitsleben in einer GK bspw. vor? Das läuft sicherlich nicht ab wie bei Suits, wo du im perfekt sitzenden Anzug mal eben die Welt rettest & parallel nen Haufen heißer Mädels flachlegst. Genau das gleiche wie mit dem Unternehmer, oder dem IB, gefühlt sind das Positionen, die oberflächlich sehr cool & "hip" sind & man dort sehr viel Geld verdienen kann.
Mal abgesehen davon, dass Jura/IB/Startup drei völlig verschiedene Sachen sind.

Ich glaube, du solltest mal ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurückkommen & dich erst mal vernünftig über die von dir angestrebten Berufe informieren & wie das Arbeitsleben aussehen wird. Kleiner Tipp, bei Freshfields läuft es nicht ab wie bei Suits, genauso wenig wie bei Linklaters. Bad Banks & House of Lies stellen auch nicht die Realität im Arbeitsleben dar... Komm mal klar!

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WiWi Gast

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Nimm deinen 9-5-job als solide Grundlage und mach einen Webshop auf, nen ebayhandel, Reisebüro, mach in aktien oder was auch immer. Ein sicherer job ist doch für uns 99% nur das notwendige übel um die interessanten Dinge imn eben anzugehen.

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WiWi Gast

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Ich rechne deinen "Willen zur Veränderung" hoch an. Das ist nicht selbstverständlich und in diesem Sinne hoch anzurechnen. Dennoch sollte man realistisch sein:

a) Die IB-Branche ist bei Weitem nicht so glanzvoll wie du es dir vorstellst:
Die Arbeit ist über weite Teile deiner Karriere noch 10x weniger spannend als du es in deinem derzeitigen Job überhaupt nur vorstellen kannst. Bis zu einer gewissen Ebene bist du in einer klaren Hierarchi ein reiner Zuarbeiter. Du verbringst stunden an stumpfen Aufgaben, aktualisierst Excel-Tabellen, bastelst PowerPoint Folien, usw. Normale Büroarbeit – nicht mehr, nicht weniger. Das

Problem: Du tust dies, je nach Firma, Fokus, etc. 60-80+ Stunden die Woche. Unterschätze diese Arbeitsbelastung nicht. Dir bleibt kaum Zeit mehr zum "Leben". Du stehst morgens um 08:00 Uhr auf, gehst zu Arbeit und hockst hier nicht selten bis 23:00 Uhr+ im Büro. Wenn deine Freunde am Donnerstag Abends im Englischen Garten sitzen, sitzt du fünf Stunden an einem PowerPoint Deck welches dein Manager am nächsten Morgen innerhalb von fünf Sekunden löschen wird, da "irrelevant". Das ist extrem frustrierend. Es dauert mind. drei Jahre ackern und schlucken bis zu Positionen, in welchen du zum ersten Mal etwas mehr Kundenkontakt hast. Dann darfst du mal mit den anderen Banken telefonieren, einen Kunden updaten, etc. Wirklich verhandeln, das "coole" machen tust du nicht. Der Druck wird größer, die Stunden nicht weniger, dein Freundeskreis schwindet, die Gesundheit ebenso, nur das Konto wächst.

Als Ingenieur kannst du rechnen: Du verdienst aktuell bei <40h 65k. Selbst im unwahrscheinlich-glücklichen Fall eines Einstiegs bei einer der Top-Banken wirst du anfangs kaum mehr als 90k sehen. Brutto. Netto hast du dann im Vergleich 13k€ mehr – bei doppelter Arbeitsbelastung. Ist es dir das wert? Faktisch verringert sich dein Stundenlohn. Ebenso deine Lebensqualität.

Zudem: Bedenke, dass du mit Kollegen konkurrierst, welche 5-10 Jahre jünger sind. Die bringen in der Regel noch mehr Energie, sind eher Bereit alles für die Karriere zu opfern und; wollen keine Familie gründen. Unterschätze das nicht. Angenommen, du schaffst es tatsächlich durchzuhalten und wirst nach ca. 10 Jahren zum MD befördert. Du hast es geschafft, verdienst in der Tat das große Geld. Aber welchen Preis hast du gezahlt? Es mag Ausnahmen geben, aber ein Großteil der VPs/MDs welche ich in meinem Leben bisher kennenlernen durfte waren ausgebrannt, kaputt und vor allem allein. Da fallen dann auch irgendwann die noch immer horrenden Stunden Arbeit nicht mehr auf, da es sowieso keine Alternative mehr gibt. Freunde? Haben sich mit der Zeit entfernt, haben selbst wenig Zeit, da Familie. Irgendwann fragst du dich, für was du das alles gemacht hast? Vielleicht liegt jetzt die erste Million auf dem Konto, vielleicht besitzt du ein tolles Haus, einen schönen Wagen. Was hast du aber alles verpasst? Das solltest ddu gegenrechnen und ehrlich drüber nachdenken.

b) Angenommen, du möchtest es noch immer durchziehen:
Für einen Einstieg in den entsprechenden Bereichen braucht es a) ein relevantes Studium. In USA/GB darf dies auch gerne fachfremd sein, d. h. z. B. Ingenieur, dann aber idR aber auch nur von einer Target Uni. – in Deutschland sind wir konservativer. Hier ist es schwieriger ohne relevante Studiumserfahrung einzusteigen. Target-Unis haben wir in diesem Sinne nicht. Eine FH wäre so oder so nicht dabei. Neben dem richtigen Studium benötigt es konkrete Erfahrung in der Branche. Ein erfolgreicher Ingenieur ist, so sehr dies bullshit sein mag, für die IB-Branche erst einmal "wertlos". Was zählt sind relevante Praktika, am besten mehrere, in anderen Banken & Co. Hast du ebenfalls nicht.

Um überhaupt eine realistische Chance zum Einstieg zu haben brauchst du mindestens ein, wenn nicht zwei entsprechende Praktika. Ob du diese bekommst – fraglich. Am besten in Kombination mit einem Master oder, noch besser, MBA. Das kostet dich neben extremen Studiengebühren aber auch noch einmal mindestens ein Jahr Opportunitätskosten. Dann hast du vielleicht eine Chance einzusteigen. Jedoch nicht auf mittlerer Management-Ebene sondern am ehesten als Analyst, d. h. du startest von vorne, konkurrierst mit jüngeren, etc. (siehe oben). Willst du das wirklich?

Wenn du partout aus deinem jetztigen Job weg willst und die Arbeitsweise (Großkanzlei, IB, etc.) dir zusagen könnte, empfehle ich einen Blick in Richtung Consulting. Hier hast du mit deiner Ausbildung und Vorkenntnis deutlich mehr zu bieten. Zudem etwas weniger hart als IB, dafür wirst du aber auch anfangs kaum mehr verdienen als in deinem jetztigen Job. Bei 55h+ statt 38...

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WiWi Gast

Umschwenken mit fast 30

Ist die Frage, was du dir erhoffst. So spannend wie du dir Banken etc. vorstellst, wird es vielleicht nicht sein, insbesondere wenn man schon einige Jahre darin arbeitet.

Wenn es ums Geld verdienen geht, kannst du einen Master noch dranhängen und Patentanwalt werden. Ist aber auch ein steiniger Weg.
Jura oder BWL neu anzufangen in deinen Alter ist sicherlich möglich. Die Frage, ist aber wozu. Dein Gehalt ist durchaus sehr passabel. In IB oder Großkanzleien noch unterzukommen, halte ich für sehr ambitioniert. Letzteres vermutlich noch eher möglich, wenn die Examensnote passt.

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WiWi Gast

Umschwenken mit fast 30

Interessant, mir ging es nach dem "Praxisschock" Uni zu Arbeitsleben sehr sehr ähnlich... Weiß wie beschissen sich das anfühlt, deshalb hole ich mal weiter aus:

Bin zwar kein Ing, habe mir mein Arbeitsfeld aber auch sehr viel interessanter vorgestellt. Kann es absolut nachvollziehen, dass die Vorstellung verrückt macht, die nächsten 40 Jahre genau so weiter zu machen...

Die Lösung für mich ist aber relativ simpel: Tu es einfach nicht, spiel das Spiel nicht nach den allgemein anerkannten Regeln mit.
Einen Job brauchst du, um an Geld zu kommen. Alles andere (Selbstbestätigung/ Egopflege, Herausforderungen, spannende neue Eindrücke, neue Themenfelder lernen) kannst du alles ohne ein Unternehmen, welches dich anstellt, kriegen. Ideen findest du zu genüge, etwa Selbstständigkeit, einen eigenen Prototypen für was-weiß-ich kreieren, Work and Travel, ehrenamtlich Benachteiligten unter die Arme greifen. Du wirst als Iron Man sicherlich viele Ideen haben. ;)

Finde heraus, was dich eigentlich an dem IB Traum so fasziniert. Ist es das Prestige? Oder vielleicht das "im Team kämpfen"?
In einem HF werden dich zu Beginn (ein paar Jahre vermutlich) PowerPoint Schlachten, viel Druck und miese Charaktere erwarten.

Wenn du dein "Bedürfnis" im Privaten erfüllst kannst du es zu deinen Konditionen und in deinem Tempo machen. Das hat viele Vorteile....
Nach und nach sollte dein Fokus im Leben nicht auf den Job, sondern auf deinen Träumen und deren Verwirklichung liegen. Das geht nicht schnell, ist aber mMn erfüllend und irgendwann brauchst du deinen Job nicht mehr. Teilzeit oder ganz was Eigenes, liegt daran was du genau machst.

Bei mir war es ein seit jeher ausgeprägtes Interesse an Aktien. Ich investiere seit ca. 6 Jahren in größerem Stil und habe viel gespart, würde mich aber nicht als Frugalist oder sowas bezeichnen. Mit der Zeit wurde ich im Investieren besser und mein passives Einkommen immer höher. Gerade bin ich an der Schwelle, dass ich 50% meines Einkommens auch ohne Arbeit erzielen könnte.
Ein anderes Interesse von mir habe ich nebenbei immer betrieben und Kontake geknüpft, hier plane ich mich in den nächsten 2 bis 3 Jahren selbstständig zu machen.

Mache dir einen Plan was du willst und gebe dir locker ein paar (!) Jahre Zeit. Sobald du aber siehst, dass das Zentrum deines Lebens NICHT deine Arbeit ist, wird es dir einen Energie- und Motivationsschub geben, versprochen!

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WiWi Gast

Umschwenken mit fast 30

WiWi Gast schrieb am 31.01.2021:

Inzwischen frage ich mich, ob der TE einfach nur ein Troll ist. Wie stellst du dir das Arbeitsleben in einer GK bspw. vor? Das läuft sicherlich nicht ab wie bei Suits, wo du im perfekt sitzenden Anzug mal eben die Welt rettest & parallel nen Haufen heißer Mädels flachlegst. Genau das gleiche wie mit dem Unternehmer, oder dem IB, gefühlt sind das Positionen, die oberflächlich sehr cool & "hip" sind & man dort sehr viel Geld verdienen kann.

Schade das ich als Troll wahrgenommen werde. Ich kann dir versichern, dass ich keiner bin.
Wie das Arbeitsleben in einer GK abläuft, weiß ich denke ich ziemlich gut. Meine EX war in einer mittelständische Kanzlei und habe einiges mitbekommen, wie ihr Arbeitsalltag ablief. Eventuell ist GK nochmal was ganz anderes als mittelständische Kanzlei aber rein vom zuhören her, fand ich es schon spanend. Das lange Studium und bis dahin die langweiligen Gesetze wie z.B. öffentliches Recht, StVZO usw. schrecken mich ab. Dafür kann man aber selbst mit Mitte 30 bei einer GK, solange die 2x9 Punkte drinnen sind, reinkommen.

Es geht mir auch nicht darum die Welt zu retten oder als ein Casanova tätig zu werden, sondern einfach einen Job mit Perspektive haben und möchte was aus mir machen.
Kannst du dir vorstellen wie langweilig es ist, Tag für Tag immer wieder die gleichen Sicherheitsrelevanten Bauteile zu prüfen? Und was ich von meinen Kommilitonen so höre hinsichtlich F&E, reizt mich auch nicht. Die beklagen sich auch die ganze Zeit, dass sie seit Monaten nur den rechten Türgriff des neuen Astras/VW oder whatever konstruieren.

Im IB/PE/HF mag das auch langweilig sein aber wie oben erwähnt, hat man ganz andere Perspektiven. Und wenn die Arbeit langweilig ist, hat man wenigstens deutlich mehr Geld.

Beruflich ist mir halt ein relativ offener weg wichtig, wenn nicht das wichtigste. Ich bin extrovertiert und kann eigentlich echt gut mit Menschen. Analytisches/Strategische Planung macht mir spaß aber die Pläne dann auch selber durchzuführen finde ich langweilig. Also um es so zu beschreiben, sobald es zu detailliert wird und trocken, da bin ich nicht der typische "analyst" wie manche sich das vllt vorstellen.

Des weiteren ist mir natürlich, wie fast jedem vermutlich, auch Geld wichtig. 65k klingt nach viel und man kriegt eventuell noch etwas mehr, aber soll es das gewesen sein? Bis 67 oder whatever bei 65-75k rum eiern bei langweiliger Arbeit?

Eventuell ist es auch der "Praxisschock" wie einige zuvor geschrieben haben.
Meine Kollegen sind deutlich älter, Freunde haben keine Zeit, wegen Corona steht alles still und ich habe das Gefühl mein Leben ist einfach nur eine Dauerschleife.

09-16:30 Montag bis Freitag langweilige arbeiten erledigen
17 zuhause
Dadurch das ich überhaupt keine Motivation habe, bleibe ich meistens zuhause und habe überhaupt keine Ahnung wie 4h so schnell vergehen können. Schlussendlich lebe ich für die Wochenenden und sehne mich zurück nach der Uni Zeiten wo alles so spannend/frei war. Für mich ist das halt echt moderne Sklaverei.
Wie geht ihr den mit dem Gedanken rum, dass ihr so ein Leben noch über 40+ Jahre führen musst ??

Deswegen bin ich mehr als bereit etwas umzukrempeln in meinem Leben und auch gegen all nighter hätte ich nix. Man tut sich das 10-15 Jahre an, dann kann man aus diesem Rat Race escapen, sich paar Immos holen und das leben genießen.

Vielen Dank schonmal für euere Antworten. Es hilft auch andere Standpunkte zu lesen und zu wissen wie andere diese Herausforderung angehen würden.

antworten
WiWi Gast

Umschwenken mit fast 30

Ich würde jura wählen.
Kenne einige die mit 33 Jura fertig hatten mit Prädikat! und sind dann bei GKs eingestellt worden.

Aber du musst halt wissen, wo du hinwillst.

Und ich glaube eine gewisse Routine hat man in jedem Job.

antworten
WiWi Gast

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Der TE ist schon 28. Wenn er Jura machen würde, wäre er mit 35 oder 36 damit fertig. Wie gut er das wohl schaffen würde kann man nicht sagen. Bis jetzt hat er nur einen FH-Bachelor geschafft, und das nicht mal gut. Und wer würde ihm ein neues Studium finanzieren??

WiWi Gast schrieb am 03.02.2021:

Ich würde jura wählen.
Kenne einige die mit 33 Jura fertig hatten mit Prädikat! und sind dann bei GKs eingestellt worden.

Aber du musst halt wissen, wo du hinwillst.

Und ich glaube eine gewisse Routine hat man in jedem Job.

antworten
Lana02

Umschwenken mit fast 30

WiWi Gast schrieb am 01.02.2021:

Inzwischen frage ich mich, ob der TE einfach nur ein Troll ist. Wie stellst du dir das Arbeitsleben in einer GK bspw. vor? Das läuft sicherlich nicht ab wie bei Suits, wo du im perfekt sitzenden Anzug mal eben die Welt rettest & parallel nen Haufen heißer Mädels flachlegst. Genau das gleiche wie mit dem Unternehmer, oder dem IB, gefühlt sind das Positionen, die oberflächlich sehr cool & "hip" sind & man dort sehr viel Geld verdienen kann.

Schade das ich als Troll wahrgenommen werde. Ich kann dir versichern, dass ich keiner bin.
Wie das Arbeitsleben in einer GK abläuft, weiß ich denke ich ziemlich gut. Meine EX war in einer mittelständische Kanzlei und habe einiges mitbekommen, wie ihr Arbeitsalltag ablief. Eventuell ist GK nochmal was ganz anderes als mittelständische Kanzlei aber rein vom zuhören her, fand ich es schon spanend. Das lange Studium und bis dahin die langweiligen Gesetze wie z.B. öffentliches Recht, StVZO usw. schrecken mich ab. Dafür kann man aber selbst mit Mitte 30 bei einer GK, solange die 2x9 Punkte drinnen sind, reinkommen.

Es geht mir auch nicht darum die Welt zu retten oder als ein Casanova tätig zu werden, sondern einfach einen Job mit Perspektive haben und möchte was aus mir machen.
Kannst du dir vorstellen wie langweilig es ist, Tag für Tag immer wieder die gleichen Sicherheitsrelevanten Bauteile zu prüfen? Und was ich von meinen Kommilitonen so höre hinsichtlich F&E, reizt mich auch nicht. Die beklagen sich auch die ganze Zeit, dass sie seit Monaten nur den rechten Türgriff des neuen Astras/VW oder whatever konstruieren.

Im IB/PE/HF mag das auch langweilig sein aber wie oben erwähnt, hat man ganz andere Perspektiven. Und wenn die Arbeit langweilig ist, hat man wenigstens deutlich mehr Geld.

Beruflich ist mir halt ein relativ offener weg wichtig, wenn nicht das wichtigste. Ich bin extrovertiert und kann eigentlich echt gut mit Menschen. Analytisches/Strategische Planung macht mir spaß aber die Pläne dann auch selber durchzuführen finde ich langweilig. Also um es so zu beschreiben, sobald es zu detailliert wird und trocken, da bin ich nicht der typische "analyst" wie manche sich das vllt vorstellen.

Des weiteren ist mir natürlich, wie fast jedem vermutlich, auch Geld wichtig. 65k klingt nach viel und man kriegt eventuell noch etwas mehr, aber soll es das gewesen sein? Bis 67 oder whatever bei 65-75k rum eiern bei langweiliger Arbeit?

Eventuell ist es auch der "Praxisschock" wie einige zuvor geschrieben haben.
Meine Kollegen sind deutlich älter, Freunde haben keine Zeit, wegen Corona steht alles still und ich habe das Gefühl mein Leben ist einfach nur eine Dauerschleife.

09-16:30 Montag bis Freitag langweilige arbeiten erledigen
17 zuhause
Dadurch das ich überhaupt keine Motivation habe, bleibe ich meistens zuhause und habe überhaupt keine Ahnung wie 4h so schnell vergehen können. Schlussendlich lebe ich für die Wochenenden und sehne mich zurück nach der Uni Zeiten wo alles so spannend/frei war. Für mich ist das halt echt moderne Sklaverei.
Wie geht ihr den mit dem Gedanken rum, dass ihr so ein Leben noch über 40+ Jahre führen musst ??

Deswegen bin ich mehr als bereit etwas umzukrempeln in meinem Leben und auch gegen all nighter hätte ich nix. Man tut sich das 10-15 Jahre an, dann kann man aus diesem Rat Race escapen, sich paar Immos holen und das leben genießen.

Vielen Dank schonmal für euere Antworten. Es hilft auch andere Standpunkte zu lesen und zu wissen wie andere diese Herausforderung angehen würden.

Ich muss echt sagen, dass ich Dich sehr gut verstehe. Ich bin 33, kein Ingenieur, habe einen anderen Background, aber mir geht es absolut wie dir. Geregeltes Leben, gutes Einkommen (verdiene so ziemlich wie du), sicherer Job... ABER: Wo bleibt die Sinnhaftigkeit? Wo bleibt die Perspektive? Immer wieder das gleiche zu machen, was einen nicht mehr fördert. Ich kann die Leute nicht verstehen, dich dich als Troll bezeichnen oder sagen, du hättest es jetzt schon gut. Jaaa das stimmt, verglichen zur Arbeitslosigkeit haben wir es schon sehr gut. Aber das kann doch im Leben nicht alles gewesen sein.

Ich habe leider keine Lösung, kann Dir aber wirklich nur empfehlen, Dich erstmal psychisch davon zu distanzieren. Du brauchst definitiv einen Ausgleich außerhalb dem ganzen. Mit Abstand sieht man die Dinge irgendwann anders. Das gute an unserer Lage ist, dass wir nach der Arbeit noch Zeit für was anderes haben. Nutze bitte diese Zeit für Dich so qualitativ wie Du kannst. Bilde Dich weiter, schaue Dich um, fange was eigenes an... whatever.

Ich werde zum Beispiel ein MBA starten. Keine Ahnung ob das was bringt, aber wenigstens kommt man da schon auf andere Dinge und man entwickelt neue Ideen. Leider ist es ziemlich gefährlich, sich fremde Meinungen im Forum zu holen. Die Leute kennen Dich nicht und beurteilen über Dein Leben und bewerten Deine Arbeit, ohne dass Du weißt wer sie sind. Du weißt für Dich am Ende trotzdem was besser ist, als alle anderen hier im Forum.

Ich hoffe, Du findest Deinen Ausgleich. Alles Liebe und viel Erfolg!

antworten
WiWi Gast

Umschwenken mit fast 30

WiWi Gast schrieb am 31.01.2021:

Servus Leute,
Wenn ich mir meine älteren Kollegen angucke, weiß ich, dass ich auf keinen Fall so landen will wie die..

Das haben die sich auch früher gedacht, aber am Ende des Tages bleibt man doch bei seinen Leisten. Später mit Familie ist der Fokus sowieso ein anderer. So wie du denken viele während des Studiums, einige dann auch noch während des Berufseinstiegs, aber spätestens nach ein paar Jahren legt sich das.

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The Heir

Umschwenken mit fast 30

WiWi Gast schrieb am 04.02.2021:

Servus Leute,
Wenn ich mir meine älteren Kollegen angucke, weiß ich, dass ich auf keinen Fall so landen will wie die..

Das haben die sich auch früher gedacht, aber am Ende des Tages bleibt man doch bei seinen Leisten. Später mit Familie ist der Fokus sowieso ein anderer. So wie du denken viele während des Studiums, einige dann auch noch während des Berufseinstiegs, aber spätestens nach ein paar Jahren legt sich das.

Also quasi man gibt auf und akzeptiert das Elend? Würde ich keinem Empfehlen

Bin in einer ähnlichen Lage wie der TE aber etwas jünger. Da wo ein Willen ist, ist immer ein Weg.

Bezüglich Jura
FU Hagen Nebenberuflich, nach 5 Jahren + 2 Referendariat ist man Volljurist

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WiWi Gast

Umschwenken mit fast 30

@TE
Hi. Bin in einer sehr ähnlichen Lage und kann dich deshalb sehr gut verstehen. Auf Grund dessen, habe ich beschlossen, mit 28 WiWi zu studieren, mit dem Ziel IB. Wenn du magst, können wir uns gerne mal austauchen und evtl. zusammen den Weg bestreiten.

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WiWi Gast

Umschwenken mit fast 30

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

@TE
Hi. Bin in einer sehr ähnlichen Lage und kann dich deshalb sehr gut verstehen. Auf Grund dessen, habe ich beschlossen, mit 28 WiWi zu studieren, mit dem Ziel IB. Wenn du magst, können wir uns gerne mal austauchen und evtl. zusammen den Weg bestreiten.

Nicht der TE. Wieso kein Master oder MBA? Welche Banken erhoffst du dir danach?

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