DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Jobwechsel & ExitIT-Jobs

IT-Quereinstieg durch Studium - 60 oder 120 ECTS M.Sc.?

Autor
Beitrag
WiWi Gast

IT-Quereinstieg durch Studium - 60 oder 120 ECTS M.Sc.?

Hallo zusammen,

ich habe vor knapp 7 Jahren im Bachelor Wirtschaftsinformatik studiert und musste aus persönlichen Gründen abbrechen. Ende 2020 habe ich meinen Wirtschaftsrecht Bachelor (180 ECTS) abgeschlossen und festfestellt, dass ich doch wieder zurück in die IT möchte.

Jetzt habe ich die Möglichkeit, an der IUBH meinen Wirtschaftsinformatik M.Sc. zu machen. Zur Auswahl stehen die 60ECTS (12 Monate) und die 120ECTS (24 Mane) Varianten.

Ich habe keine großartige Berufserfahrung in der IT. Macht es Sinn, die kurze Variante zu machen und sich in dem gesparten Jahr jobrelevante Skills über Kurse (edX, Udemy, Coursera etc) und Projekte anzueignen, oder sollte ich für einen Quereinstieg in dem Bereich lieber nur die lange Variante machen und das Lernen der jobrelevanten Skills auf nach dem Master verschieben? Interessante Bereiche wären z.b. Software Development oder auch Richtung Business Intelligence/Data Engineering.

Ich wäre für Antworten sehr dankbar.

LG

antworten
WiWi Gast

IT-Quereinstieg durch Studium - 60 oder 120 ECTS M.Sc.?

Also erstmal bist du mit WInfo Master nicht wirklich Quereinsteiger. Unabhängig davon habe ich meine Zweifel, ob ein Kurs bei Udemy das richtige ist für praktische Skills.
Da halte ich Betriebspraktika oder auch private Programmierprojekte viel wichtiger.

Bei privaten Programmierprojekte ist es auch wichtig, dass du diese bei Github pflegst. Ich verlinke mein Github-Account bei jede Bewerbung und es war für den letzten Job sogar ausschlaggebend.

antworten
WiWi Gast

IT-Quereinstieg durch Studium - 60 oder 120 ECTS M.Sc.?

Naja, wir reden hier von IT und Deutschland, da bekommen auch Leute mit nem Master in Maschinenbau, Physik oder Mathematik eine Stelle, wenn sie einige Programmierkenntnisse mitbringen. Da reicht ein 12 Monats-Master, garniert mit Weiterbildung und idealerweise Werksstudententätigkeit bzw praxisnaher Masterarbeit, locker aus, vor allem wenn man noch einen Bachelor in einem ernsthaften Studienfach nachweisen kann. Vielleicht nicht gerade für höchst bezahlte F&E-Positionen, aber für die meisten anderen entry level

antworten
WiWi Gast

IT-Quereinstieg durch Studium - 60 oder 120 ECTS M.Sc.?

WiWi Gast schrieb am 21.03.2021:

Naja, wir reden hier von IT und Deutschland, da bekommen auch Leute mit nem Master in Maschinenbau, Physik oder Mathematik eine Stelle, wenn sie einige Programmierkenntnisse mitbringen. Da reicht ein 12 Monats-Master, garniert mit Weiterbildung und idealerweise Werksstudententätigkeit bzw praxisnaher Masterarbeit, locker aus, vor allem wenn man noch einen Bachelor in einem ernsthaften Studienfach nachweisen kann. Vielleicht nicht gerade für höchst bezahlte F&E-Positionen, aber für die meisten anderen entry level

Wir reden hier aber von einem IUBH-Master, zu dem auch BWLer zugelassen werden. Die wirklich technischen Inhalte im Master werden gegen null gehen. Ist halt vor allem, das "Informatik" im CV steht.

antworten
WiWi Gast

IT-Quereinstieg durch Studium - 60 oder 120 ECTS M.Sc.?

Richtig. Aber als Maschinenbauer hast du Vorteile, weil du die Bauteile kennst und es sehr hardwarenah ist.

Als Mathematiker oder Physiker arbeiten viele im Bereich Data science. Dort sind mathematische und analytische Fähigkeiten ausschlaggebend.

WiWi Gast schrieb am 21.03.2021:

Naja, wir reden hier von IT und Deutschland, da bekommen auch Leute mit nem Master in Maschinenbau, Physik oder Mathematik eine Stelle, wenn sie einige Programmierkenntnisse mitbringen. Da reicht ein 12 Monats-Master, garniert mit Weiterbildung und idealerweise Werksstudententätigkeit bzw praxisnaher Masterarbeit, locker aus, vor allem wenn man noch einen Bachelor in einem ernsthaften Studienfach nachweisen kann. Vielleicht nicht gerade für höchst bezahlte F&E-Positionen, aber für die meisten anderen entry level

antworten
WiWi Gast

IT-Quereinstieg durch Studium - 60 oder 120 ECTS M.Sc.?

Mach den kürzeren Master, nimm die einfachsten Wahlfächer die es gibt (sofern du da eine Wahl treffen kannst) und arbeite nebenbei als Werkstudent oder beteilige dich an OpenSource-Projekten. Da kannst du dann deine Arbeit auf Github präsentieren.

antworten
WiWi Gast

IT-Quereinstieg durch Studium - 60 oder 120 ECTS M.Sc.?

Durch meinen WiRe Bachelor fehlen mir leider technische Grundlagen, die ich mit Maschinenbau o.ä. hätte.
Zudem möchte ich auch irgendwann auswandern bzw einen Job in einem anderen Land ergattern.

Wäre also der lange Master nicht besser?
Ist ein 60ects Master von einer deutschen Fernhochschule überhaupt angesehen im In- und Ausland?

antworten
WiWi Gast

IT-Quereinstieg durch Studium - 60 oder 120 ECTS M.Sc.?

WiWi Gast schrieb am 21.03.2021:

Richtig. Aber als Maschinenbauer hast du Vorteile, weil du die Bauteile kennst und es sehr hardwarenah ist.

Als Mathematiker oder Physiker arbeiten viele im Bereich Data science. Dort sind mathematische und analytische Fähigkeiten ausschlaggebend.

Mathematische Fähigkeiten hat man als BWLer bzw in ähnlichen Fächern genauso, es ist nicht so, dass in den Naturwissenschaften nur Genies rumlaufen. Die mathematischen Fähigkeiten sind da selten überdurchschnittlich ausgeprägt

Dazu wie gesagt, es arbeiten auch haufenweise informatikferne Personen in der Softwareentwicklung, weil es da einfach einen Mangel an Bewerbern gibt. Mit nachweisbarer Praxiserfahrung ist man sofort besser qualifiziert als der durchschnittliche Bewerber

antworten
WiWi Gast

IT-Quereinstieg durch Studium - 60 oder 120 ECTS M.Sc.?

WiWi Gast schrieb am 21.03.2021:

Richtig. Aber als Maschinenbauer hast du Vorteile, weil du die Bauteile kennst und es sehr hardwarenah ist.

Als Mathematiker oder Physiker arbeiten viele im Bereich Data science. Dort sind mathematische und analytische Fähigkeiten ausschlaggebend.

Mathematische Fähigkeiten hat man als BWLer bzw in ähnlichen Fächern genauso, es ist nicht so, dass in den Naturwissenschaften nur Genies rumlaufen. Die mathematischen Fähigkeiten sind da selten überdurchschnittlich ausgeprägt

Dazu wie gesagt, es arbeiten auch haufenweise informatikferne Personen in der Softwareentwicklung, weil es da einfach einen Mangel an Bewerbern gibt. Mit nachweisbarer Praxiserfahrung ist man sofort besser qualifiziert als der durchschnittliche Bewerber

Du meinst ernsthaft, dass die mathematischen Fähigkeiten bei Mathematikern und Physikern selten überdurchschnittlich ausgeprägt sind?

antworten
Karlmags

IT-Quereinstieg durch Studium - 60 oder 120 ECTS M.Sc.?

WiWi Gast schrieb am 21.03.2021:

Durch meinen WiRe Bachelor fehlen mir leider technische Grundlagen, die ich mit Maschinenbau o.ä. hätte.
Zudem möchte ich auch irgendwann auswandern bzw einen Job in einem anderen Land ergattern.

Wäre also der lange Master nicht besser?
Ist ein 60ects Master von einer deutschen Fernhochschule überhaupt angesehen im In- und Ausland?

Im Ausland gibt es auch 60 ECTS Master. Das Problem ist, dass du in Summe keine 300 ECTS hast, wie der Ottonormal-Masterabsolvent. Das ist der wesentliche Unterschied. Bei der IT kommt es auf die Fähigkeiten an, daher denke ich, dass ein 60 ECTS Master reicht. Auch wenn du da wenig lernst und vergleichsweise viel bezahlst.

Ich habe auch über eine 60 ECTS Variante nachgedacht. Preis/Leistung war aber nicht zufriedenstellend, daher habe ich ein Studium an einer staatl. Hochschule begonnen. Das kostet mich 350€ im Halbjahr statt 350€ im Monat. Es findet wegen Corona alles online statt. Ich bin im HomeOffice und stemple aus, wenn ich Vorlesung habe. Wenn sie vorbei ist, stemple ich wieder ein. Der Master ist aber sehr hausarbeitslastig und ich nehme sehr selten an den Vorlesungen teil. Wenn Corona vorbei ist und ich die restlichen Credits nicht mehr mit der Arbeit unter einen Hut kriege kann ich immernoch zum privaten Bildungsträger wechseln und dort die Module anrechnen lassen.

Ich habe BWL studiert und mache nun einen M.Sc. mit Fokus WInfo um mich breit aufzustellen, habe aber aktuell einen guten Job, also halb so wild, wenns nicht klappt oder länger dauert.

antworten

Artikel zu IT-Jobs

Fachkräftemangel in 2020 bei IT-Berufen

Arbeiten am Notebook

Die Fachkräftesituation in IT-Berufen wird angespannter. Seit 2010 ist die Fachkräftelücke in IT-Berufen insgesamt gestiegen. Einen Beitrag zur Schließung dieser Lücke können ausländische Beschäftigte leisten. Die KOFA Studie 4/2020 analysiert die Fachkräftesituation in IT-Berufen und stellt Potentiale der Zuwanderung dar.

Rekordwert von 124.000 unbesetzte Stellen für IT-Experten

Hände schreiben auf der Tastatur eines Computers, eine Kaffeetasse steht daneben.

Die Nachfrage nach IT-Fachkräften wird laut Digitalverband Bitkom weiter steigen, weil digitale Geschäftsmodelle, Technologien und Prozesse IT-Know-how erfordern. Bundesweit kommen auf 100.000 Beschäftigte bereits 2.400 IT-Spezialisten. Der Branchenverband meldet für das Jahr 2019 einen Rekord von 124.000 unbesetzten Stellen für IT-Experten in Deutschland. Besonders begehrt sind Software-Entwickler. Jedes dritte Unternehmen mit offenen IT-Stelle sucht Programmierer.

IT-Vergütungsreport 2015: Gehälter von IT-Führungskräfte & IT-Spezialisten steigen

Buchstabenwürfel ergeben das Wort: Gehälter, welches sich auf einer roten, glatten Oberfläche wiederspiegelt.

Der Wettbewerb um die besten ITler lässt die Gehälter um gut 3 Prozent weiter steigen. Spitzenverdiener sind die IT-Leiter und die IT-Security-Manager. Die Chemiebranche zahlt ihren ITlern am meisten. Im Schnitt verdienen IT-Führungskräfte derzeit 112.00 Euro im Jahr und Spezialisten 61.000 Euro.

Gehälter von Führungskräften in IT-Funktionen steigen weiter

Geldscheine 100 Euro und 50 Euro

Die Grundvergütung der Führungskräfte und Spezialisten in IT-Jobs stieg zwischen 2013 und 2014 um durchschnittlich 2,9 Prozent. Bei den Führungskräften liegt die Gesamtdirektvergütung im Schnitt bei 115.000 Euro. Leiter der Anwendungsentwicklung erhalten mit 118.000 Euro das höchste Gehalt unter den Führungskräften.

IT-Gehaltsstudie 2011/2012: Gehälter von Führungskräften steigen nur moderat

Buchstabenwürfel ergeben das Wort: Gehälter, welches sich auf einer roten, glatten Oberfläche wiederspiegelt.

Die Gehaltssteigerungen im IT-Bereich haben sich im Vergleich zu 2010 in diesem Jahr deutlich verlangsamt. Während IT-Führungskräfte im vergangenen Jahr noch über fünf Prozent mehr Gehalt bezogen, beträgt das Plus in diesem Jahr im Durchschnitt nur noch 1,8 Prozent.

Jobwechsel ist häufigster Grund für Gehaltserhöhungen

Gehaltserhöhung: Ein Junger man im Sprung symolisiert einen Jobwechsel mit Gehaltssprung

Eine hohe Firmentreue sorgt nicht für ein Lohnplus. Bei jedem dritten Deutschen war der Grund für die letzte Gehaltssteigerung ein Jobwechsel. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie mit 1.000 Arbeitnehmern des Personaldienstleisters Robert Half.

Abfindung für eigene Kündigung steigert Mitarbeiterzufriedenheit

Ein Schild mit der Aufschrift "Exit - Thank you for Visiting" symbolisiert das Thema der Abfindung für die Mitarbeiterzufriedenheit.

Der Ansatz klingt zunächst unlogisch: Amazon gibt seinen Mitarbeitern in den USA die Möglichkeit, zu kündigen und dabei noch bis zu 5.000 Dollar Abfindung zu kassieren. Die einzige Bedingung: Sie dürfen sich nicht noch einmal dort bewerben. Warum der Konzern das anbietet und wieso das sinnvoll sein kann, kommentiert Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & France bei Robert Half.

Headhunter of the Year Award 2017 – Die Besten der Besten

Gewinner Foto Headhunter of the Year 2017

Der „Headhunter oft the Year“-Award 2017 ist vergeben. Der Preis wurde verliehen in den Kategorien Best Newcomer, Candidate Experience und Client Experience sowie im Executive Search für "Boutiques & Local Players" und "Large Players & Holdings". Die Headhunter des Jahres sind: Geneva Consulting & Management Group GmbH, SELECTEAM Deutschland GmbH, Sapplier GmbH, Pentagon AG; Passion for People GmbH.

Headhunter of the Year 2016 – die Gewinner sind gekürt

Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

Der „Headhunter oft the Year“-Award 2016 ist vergeben. Der Preis wurde verliehen in den Kategorien Best Newcomer, Recruiting Innovation, Best eBrand, Candidate Experience und Executive Search. Die Headhunter des Jahres sind: Pape Consulting Group AG, Dr. Terhalle & Nagel Personalberatung GmbH, MANNROTH GmbH & Co. KG, Dwight Cribb Personalberatung GmbH, Pentagon AG.

Headhunter of the Year 2016 – Nominierte stehen fest

Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

32 nominierte Unternehmen aus der Personalberatungsbranche haben es in die Endauswahl geschafft und hoffen am 2. Juni auf den Preis „Headhunter of the Year 2016“. Der Preis „Headhunter of the Year“ wird in den Kategorien Candidate Experience, Executive Search, Recruiting Innovation, Best eBrand und Best Newcomer vom Karrieredienst Experteer vergeben. Insgesamt haben sich 88 Unternehmen beworben.

Personalberatung in Deutschland 2014/2015 - Führungskräfte mit IT-Know-how heiß begehrt

Ein Arbeitsplatz mit Laptop, einer Kaffeetasse, zwei Stiften und zerknüllten Zetteln.

Der Branchenumsatz der Personalberatung stieg in Deutschland im Jahr 2014 um 5,7 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Die Prognose für 2015 liegt bei 6,2 Prozent. Heiß begehrt sind Fach- und Führungskräfte mit Know-how in Digitaler Transformation. Jobsuchmaschinen, Expertenplattformen und Social-Media-Kanälen wie Xing oder Linkedin verändern die Branche.

Studie: Jeder zweite Deutsche unzufrieden im Job

Jobzufriedenheit Umfrage zum Arbeitsklima

Fast die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland ist mit ihrem Job nicht zufrieden. 45 Prozent der Arbeitnehmer wollen in den nächsten zwölf Monaten den Job wechseln. Der Wunsch nach mehr Gehalt, Abwechslung und Anerkennung geben häufig den Ausschlag.

Consultingstudie: IT-Berater wechseln am häufigsten ihren Job

Jeder fünfte Mitarbeiter eines Consultingunternehmens mit dem Schwerpunkt Informationstechnologie (IT) verlässt im Jahresverlauf sein Unternehmen. Damit weisen IT-Beratungen die höchste Fluktuationsrate in der Unternehmensberatungsbranche auf.

Rivalität am Arbeitsplatz: Wenn Wettbewerb zu weit geht

Kämpfende Hirsche, die mit ihrern Geweihen aufeinander losgehen.

Eine internationale Monster Umfrage zeigt, dass jeder fünfte Befragte bereits den Job gewechselt hat, um Arbeitsplatzrivalitäten zu entfliehen. Weitere 26 Prozent haben schon eine Kündigung aus diesem Grund in Betracht gezogen.

BDU-Marktstudie: Personalberatung in Deutschland 2013/2014 - Starker Stellenmarkt

Ein Anschluß für Starkstrom mit einer roten Abdeckung sowie 3 blau abgedeckte Stromdosen.

Der Branchenumsatz der Personalberatung in Deutschland stieg 2013 verhalten um 3,2 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Die Top-Manager identifizieren sich immer weniger mit ihren Unternehmen. Dies sind Ergebnisse der Marktstudie „Personalberatung in Deutschland 2012/2013“ vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater.

Antworten auf IT-Quereinstieg durch Studium - 60 oder 120 ECTS M.Sc.?

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 10 Beiträge

Diskussionen zu IT-Jobs

40 Kommentare

Von IGM zu Big4

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 31.12.2019: Und wie hast du das gemacht? Wenn du bspw. in der IT arbeitest, wo willste dann denn hin? ...

Weitere Themen aus Jobwechsel & Exit