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Jobwechsel & ExitBurnout

Job der sich mit Depressionen/Burnout vereinbaren lässt

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WiWi Gast

Job der sich mit Depressionen/Burnout vereinbaren lässt

Ich bin vor einiger Zeit aufgrund von Überlastung und familiärer Probleme an Burnout bzw. Depressionen erkrankt. Die Ärzte/Psychologen wollen mich alle in die Rente schicken aber das möchte ich auf keinen Fall. Schon alleine weil ich keine Art Sozialhilfe will. Nur unter Volldruck werde ich nicht mehr arbeiten können. Habe einen Wirtschaftswissenschaften Master Abschluss von einer renommierten Uni mit 1,x mit Spezialisierung Steuerrecht/Controlling/Finance/VWL.

Kennt jemand Jobs die für mich zugänglich sind und gleichzeitig vereinbar sind mit meiner Lebenssituation? Habe gehört dass große Versicherer meist sehr entspannte Arbeitskonditionen haben. Wie gesagt ist bei mir ein erneuter Burnout wesentlich wahrscheinlicher als ein Bore out.

Danke schon mal im voraus

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WiWi Gast

Job der sich mit Depressionen/Burnout vereinbaren lässt

Respekt, du hast da eine ganz schöne Herausforderung.

Hast du schon mal über eine Promotion nachgedacht? In Deutschland wirst du ja währenddessen auch bezahlt und du kannst dir viel selbst einteilen. Wie lange es dauert, ist auch ein Stück weit flexibel.

Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass mittelständische Unternehmen oder Startups im Gesundheitssektor dir Spaß machen könnten. Ich weiß z.B. dass Salus sehr gute Arbeitsbedingungen hat und sich die Firma wie eine rücksichtsvolle Familie verhält.

Wünsche dir viel Erfolg und alles Gute!

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WiWi Gast

Job der sich mit Depressionen/Burnout vereinbaren lässt

Familiäre Probleme? Bedeutet das evtl., dass Du Deine Eltern pflegen musst mit hohem zeitlichen Aufwand und deshalb eigentlich keine Zeit mehr zum arbeiten hast? Alles andere sollte man irgendwie in den Griff bekommen.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2018:

Ich bin vor einiger Zeit aufgrund von Überlastung und familiärer Probleme an Burnout bzw. Depressionen erkrankt. Die Ärzte/Psychologen wollen mich alle in die Rente schicken aber das möchte ich auf keinen Fall. Schon alleine weil ich keine Art Sozialhilfe will. Nur unter Volldruck werde ich nicht mehr arbeiten können. Habe einen Wirtschaftswissenschaften Master Abschluss von einer renommierten Uni mit 1,x mit Spezialisierung Steuerrecht/Controlling/Finance/VWL.

Kennt jemand Jobs die für mich zugänglich sind und gleichzeitig vereinbar sind mit meiner Lebenssituation? Habe gehört dass große Versicherer meist sehr entspannte Arbeitskonditionen haben. Wie gesagt ist bei mir ein erneuter Burnout wesentlich wahrscheinlicher als ein Bore out.

Danke schon mal im voraus

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WiWi Gast

Job der sich mit Depressionen/Burnout vereinbaren lässt

StartUp zu empfehlen ist ganz schön Krass mit der Erkrankung, würde ich lassen.

Geb mal ein paar Fakten zu dir TE: Alter, Berufserfahrung, etc.

Möglichkeiten wäre ggf. Fachoberschullehrer oder Fachhochschuldozent, ich habe aber keine Ahnung ob sich das (rechtlich?) mit deiner Erkrankung vereinbaren lässt.

Ein guter Freund von mir, ist auch nicht mit dem Arbeitsleben zu recht gekommen und war körperlich sowie geistig fertig. Er war im IT-Bereich als Wirtschaftsinformatiker tätig und lehrt jetzt Wirtschaftsinformatik an einer Berufs/Fachoberschule. Kann gut davon leben, überarbeitet sich nicht und hat viel Urlaub.

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WiWi Gast

Job der sich mit Depressionen/Burnout vereinbaren lässt

Wie alt bist du denn, wenn sie dich in Rente schicken wollen?

Vielleicht wäre ein Job in Teilzeit (egal in welchem Bereich) ohne Personalverantwortung etwas?

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WiWi Gast

Job der sich mit Depressionen/Burnout vereinbaren lässt

WiWi Gast schrieb am 12.07.2018:

Hast du schon mal über eine Promotion nachgedacht? In D wirst du ja währenddessen auch bezahlt und du kannst dir viel selbst einteilen. Wie lange es dauert ist auch ein Stück weit flexibel.

Kann ich nur von abraten. Man wird nur bezahlt, wenn man auf einer entsprechenden Stelle (Landesstelle/Drittmittelstelle/etc.) sitzt. Man bekommt zudem eigtl nie eine volle Stelle, eher 1/2 oder 1/3, bei einer Arbeitszeit von regelmäßig mehr als der vergütete Bruchteil. Außerdem sind die Stellen immer befristet.
Daneben fällt noch der ganze Aufwand für die Anfertigung der Diss an, den einem auch keiner vergütet. Auch hier gibt einem die Uni regelmäßig Fristen vor, bis wann man fertig zu sein hat (bei mir z. B. interne Promotion -> 6 Jahre max.)

Aber b2t: Was hast du denn bisher gearbeitet? Du schreibst ja von "nicht mehr" unter Volldruck arbeiten können. Weil deine "Spezialisierung" ist mit Steuerrecht, Controlling, Finance UND VWL dermaßen breit, dass ich das nicht als Spezialisierung bezeichnen würde. Ist ähnlich wie die ganzen FACT-Master (hab ich auch mal gemacht): Man kann von allem etwas, aber nichts richtig.
Aber "entspannte" Arbeitssituationen gibt es primär auf Sachbearbeiter-Ebene, ob nun Industrie oder Dienstleistung ist da erstmal egal. Sowas muss einem dann klar sein. Der Bereich Verbeamtung scheidet aufgrund deines Gesundheitszustandes ja auch aus (Gesundheitsprüfung).

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WiWi Gast

Job der sich mit Depressionen/Burnout vereinbaren lässt

Ich bin erstmal dankbar für die zahlreiche Resonanz. Damit hätte ich nicht gerechnet aber vermutlich liegt es daran, dass es ein aktuelles Thema ist.

Zur familiären Situation: Ich hatte durch die Trennung meiner Eltern ziemlich viel mit gemacht. Ich musste als junger Mann (16 Jahre) mehr oder weniger für meine Familie sorgen. Ich habe noch einen kleineren Bruder. Wir hatten ein Haus und wollten das nicht aufgeben, also hatten wir über mehrere Monate Einsparungen getroffen indem wir ausschließlich Toast/Brot aßen und die Heizung im Winter ausgestellt haben. Das Haus war zum damaligen Zeitpunkt noch nicht fertig isoliert. Dann habe ich im Haus einen Kamin installiert und regelmäßig Holz geschlagen, um damit zu heizen. Dann wurden noch dreckige Geheimnisse aufgewühlt, wie z.B. das mein Vater, nicht mein biologischer Vater ist. Also da kommt jetzt noch eine ganze Menge zusammen aber ich möchte auch nicht zu viel erzählen, da es mir doch etwas unangenehm ist und außerdem ich nicht wirken möchte, als würde ich in Mitleid baden. Ich bin aktuell 29 Jahre alt und habe noch eine Ausbildung als Bürokaufmann.

Genau genommen habe ich 2 Master Abschlüsse, einen in Wirtschaftswissenschaften und den anderen in Volkswirtschaftslehre. Beide habe ich vor einiger Zeit parallel gemacht. Zu der Zeit habe ich nicht, bzw. nur kurzfristig gearbeitet. Bin knapp 1 Semester über die reguläre Studienzeit gekommen. Für den 2. Master im Bachelor (BWL) musste ich noch VWL Module nachholen müssen.

Gearbeitet habe ich als Wirtschaftsprüfer Assistent/Steuerberatung. Habe aber weder WP noch StB Titel. Promotion könnte ich möglicherweise machen, bei einem Prof. im Bachelor der mir noch gut gesonnen ist aber ich hatte vor einiger Zeit nur vorsichtig angefragt. Allerdings, bedingt durch die Depressionen, habe ich auch die Bedenken dass ich mich nicht genug gegenüber Studenten durchsetzen kann. Manchmal kann es ja auch etwas gröber werden. Obwohl ich prinzipiell gerne Dozenten Tätigkeiten durchführe. Berufsschule habe ich bereits für mich ausgeschlossen, da Lehrer auch die höchste Burnout Quote haben. Zumindest haben das meine Recherchen ergeben. Ich habe auch schlechte Erfahrungen mit meiner Berufsschule. Da waren teilweise solche Vollpfosten bei, das mir die Lehrer leid taten.

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WiWi Gast

Job der sich mit Depressionen/Burnout vereinbaren lässt

Wie wäre es mit Big 4 Advisory? Du hast viel Abwechslung und eher junge und motivierte Leute um dich herum, arbeitest in gemischten Teams (nicht jeden Tag mit den selben Leuten im Office). Und bevor jetzt wieder die Revolte zuschlagen wird, ich meine das total ernst.

Depressionen gehen nicht weg, wenn du auf einmal ein einsamer Lehrer an einer Berufsschule wirst. Ich empfehle dir zusätzlich eine Verhaltens- und Psychotherapie, in der du deine Kränkungen aufarbeiten kannst. Mit 29 ist noch viel zu holen im Leben und dass Du einen doppelmaster an einer Target gemacht hast, spricht auch eher dafür, dass du eigentlich eher leistungsorientiert bist.

Auf keinen Fall alles schmeißen und in die totale Lethargie verfallen!

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WiWi Gast

Job der sich mit Depressionen/Burnout vereinbaren lässt

erstmal hut ab, dass du trotz der ganzen hindernisse deinen weg durchgezogen hast und sogar zwei bachelorabschlüsse gemacht hast. das ist eine sehr respektable leistung.
dennoch würde ich das thema an deiner stelle mal bei deinem psychologen/psychotherapeuten ansprechen. auch wenn die vorschläge hier überraschend gut gemeint sind, bieten sie dir keinen realen ansprechpartner für deine situation. außerdem kennt dich hier niemand persönlich und deine ganze geschichte und kann wirklich passend auf dich eingehen.

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WiWi Gast

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Ich muss dazu sagen, das ich verbunden mit den langjährigen Depressionen auch Somatoforme Störungen entwickelt habe. Big 4 hatte ich ehrlich gesagt auch dran gedacht, ich werde es einfach mal versuchen mit meiner Bewerbung. Wie ist der Work Load aus deiner Sicht einzuschätzen? Würde gerne deine Sicht der Dinge hören/lesen. Ich habe bereits Krankenhaus, Tagesklinik, Verhaltenstherapie und eine psychoanalytische Therapie 3 mal pro Woche über ein halbes Jahr hinter mir. Die letzte Station wäre Reha und wahrscheinlich, Umdeutung in einen Rentenantrag. Und ihr habt recht, es kann mir nicht besser gehen damit. Das sehe ich auch so. Das Problem an den Psychologen ist auch, das sie nicht die Arbeitssituation für mich einschätzen können. Sie sind eben Fachfremde.

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WiWi Gast

Job der sich mit Depressionen/Burnout vereinbaren lässt

Nimmst Du Medikamente?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2018:

Ich muss dazu sagen, das ich verbunden mit den langjährigen Depressionen auch Somatoforme Störungen entwickelt habe. Big 4 hatte ich ehrlich gesagt auch dran gedacht, ich werde es einfach mal versuchen mit meiner Bewerbung. Wie ist der Work Load aus deiner Sicht einzuschätzen? Würde gerne deine Sicht der Dinge hören/lesen. Ich habe bereits Krankenhaus, Tagesklinik, Verhaltenstherapie und eine psychoanalytische Therapie 3 mal pro Woche über ein halbes Jahr hinter mir. Die letzte Station wäre Reha und wahrscheinlich, Umdeutung in einen Rentenantrag. Und ihr habt recht, es kann mir nicht besser gehen damit. Das sehe ich auch so. Das Problem an den Psychologen ist auch, das sie nicht die Arbeitssituation für mich einschätzen können. Sie sind eben Fachfremde.

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WiWi Gast

Job der sich mit Depressionen/Burnout vereinbaren lässt

WiWi Gast schrieb am 13.07.2018:

Nimmst Du Medikamente?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2018:

Ich muss dazu sagen, das ich verbunden mit den langjährigen Depressionen auch Somatoforme Störungen entwickelt habe. Big 4 hatte ich ehrlich gesagt auch dran gedacht, ich werde es einfach mal versuchen mit meiner Bewerbung. Wie ist der Work Load aus deiner Sicht einzuschätzen? Würde gerne deine Sicht der Dinge hören/lesen. Ich habe bereits Krankenhaus, Tagesklinik, Verhaltenstherapie und eine psychoanalytische Therapie 3 mal pro Woche über ein halbes Jahr hinter mir. Die letzte Station wäre Reha und wahrscheinlich, Umdeutung in einen Rentenantrag. Und ihr habt recht, es kann mir nicht besser gehen damit. Das sehe ich auch so. Das Problem an den Psychologen ist auch, das sie nicht die Arbeitssituation für mich einschätzen können. Sie sind eben Fachfremde.

Ja. Betablocker, Anti Depressiva und nach Bedarf Neuroleptikum. Jeweils eins von jedem.

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WiWi Gast

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Vll. hilft dir eine fachärztliche Betreuung (ggfs. Medikamente) und eine Psychotherapie bei einem Psychologen.
Wie wäre es mit einem AG, der mit dem Thema psychische Erkrankungen etwas anfangen kann und es nicht stigmatisiert bzw. Betroffenen hilft. Zum Beispiel als Betriebswirt bei einem Klinikbetreiber von Psychiatrien arbeiten in der Verwaltung?

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WiWi Gast

Job der sich mit Depressionen/Burnout vereinbaren lässt

Allgemein würde ich eher im öffentlichen bereich gucken als in der wirtschaft, auch wenn du da unglaublich überqualifiziert wärst. Meine frau hat z.B. mal für die diakonie gearbeitet, da gab es auch überdurschnittlich viele (nicht alle!) Stellen die eher entspannt waren

WiWi Gast schrieb am 13.07.2018:

Vll. hilft dir eine fachärztliche Betreuung (ggfs. Medikamente) und eine Psychotherapie bei einem Psychologen.
Wie wäre es mit einem AG, der mit dem Thema psychische Erkrankungen etwas anfangen kann und es nicht stigmatisiert bzw. Betroffenen hilft. Zum Beispiel als Betriebswirt bei einem Klinikbetreiber von Psychiatrien arbeiten in der Verwaltung?

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WiWi Gast

Job der sich mit Depressionen/Burnout vereinbaren lässt

Zu dem grundsätzlichen Thema kann ich nicht so viel sagen..
Aber eine Nebenfrage: Warum genau kriegst du Betablocker bei Depressionen? Hast du häufig auftretende Tachykardien?

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WiWi Gast

Job der sich mit Depressionen/Burnout vereinbaren lässt

Ich denke nicht, dass die Stigmatisierung ein Problem ist, weil ich es ja nirgendwo erwähnen muss. Grundsätzlich ist aber Psychatrie einen Blick Wert und ebenso Diakonie. Allerdings bin ich weder Christlich noch Katholisch, spielt das eine Rolle?

Öffentlicher Dienst sah ich auch als recht vielversprechend an. Ich kenne jemanden der dort im Controlling arbeitet und er meint 25-50% der Zeit ist Arbeiten angesagt und der Rest "Beine hoch". Meine Angst ist nur, weil sich mein Zustand ja tatsächlich noch besser könnte, Ich dann den Sprung in die freie Wirtschaft nicht mehr schaffe. Ich glaube dort wird der Ö.D. eher belächelt, nachdem was ich hier alles gelesen habe.

Genau, Teil der Somatoformen Störungen sind u.a. Tachykardien, Hypertonie (HF: 180 und 160/100 Spitze). Ich habe diese Symptome halt nicht dauerhaft aber es kommt vor bei Streß oder einem "schlechten Tag".

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WiWi Gast

Job der sich mit Depressionen/Burnout vereinbaren lässt

Bevor Du dir Gedanken über einen Controller-Posten im Ö.D. machst, solltest Du es besser in einem Konzern als Sachbearbeiter versuchen. Bei vielen Mitarbeitern kann man auch schon mal einen Krankheitsfall mitschleifen. Im Ö.D. hast Du evtl. wenig Geld für (wenn es dumm läuft) viel Arbeit. Eine ehemalige Bekannte war in einer großen Behörde in so einem Bereich tätig (SAP). Die hatte echt Stress für ein kleines Gehalt. Im sozialen Bereich verhält man sich gegenüber den eigenen Mitarbeitern eher überhaupt nicht sozial. Keine Option. Zu Psychiatrie kann ich nichts sagen.

WiWi Gast schrieb am 13.07.2018:

Ich denke nicht, dass die Stigmatisierung ein Problem ist, weil ich es ja nirgendwo erwähnen muss. Grundsätzlich ist aber Psychatrie einen Blick Wert und ebenso Diakonie. Allerdings bin ich weder Christlich noch Katholisch, spielt das eine Rolle?

Öffentlicher Dienst sah ich auch als recht vielversprechend an. Ich kenne jemanden der dort im Controlling arbeitet und er meint 25-50% der Zeit ist Arbeiten angesagt und der Rest "Beine hoch". Meine Angst ist nur, weil sich mein Zustand ja tatsächlich noch besser könnte, Ich dann den Sprung in die freie Wirtschaft nicht mehr schaffe. Ich glaube dort wird der Ö.D. eher belächelt, nachdem was ich hier alles gelesen habe.

Genau, Teil der Somatoformen Störungen sind u.a. Tachykardien, Hypertonie (HF: 180 und 160/100 Spitze). Ich habe diese Symptome halt nicht dauerhaft aber es kommt vor bei Streß oder einem "schlechten Tag".

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